Bücher mit dem Tag "autobiographisch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "autobiographisch" gekennzeichnet haben.

404 Bücher

  1. Cover des Buches Das Leben und das Schreiben (ISBN: 9783453435742)
    Stephen King

    Das Leben und das Schreiben

     (360)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Sehr interessant und aufschlussreich, ich fand es aber auch ein bisschen "einschüchternd", weil meiner Meinung nach klar wird, wie schwer es ist wirklich gut zu schreiben bzw. was man dabei alles falsch machen kann bzw. wie viel "natürliches" Talent man dafür braucht.

  2. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.271)
    Aktuelle Rezension von: Juko

    Sind wir doch mal ehrlich zueinander: Wann haben wir jemals einem Drogenabhängigen an einem dieser prikanten Orte in jeder Stadt geredet oder gar mit ihnen gesprochen? Ich schätze, die Antwort der Meisten ist „Nie“. Sie sind die „Ekligen“, „Verdorbenen“ oder das perfekte schlechte Beispiel für Kinder. So skurill ist es doch, dass eine Geschichte von einer davon deutschlandweit berühmt werden sollte.

    Das Buch zeigt klar und deutlich, wie einfach es ist, das Jugendliche in den Ausweg der Drogen fallen. Klar, die Gegebenheiten dafür waren in Gropiusstadt, ein Teil West-Berlins, optimal: Es wurde nichts für Kinder getan, die Ignoranz gegenüber Drogen war groß und die Polizei wie auch das Jugendamt waren völlig überfordert mit der Situation, als das Heroinproblem auftrat. Christiane erzählt eine Geschichte, die beinahe jeder der im Buch benannten Personen so ähnlich erzählen könnte. Gepaart mit der fast schon romantischen Liebesgeschichte zwischen Detlef und Christiane, welche letzlich doch nur eine Liebe zu den Drogen darstellte, ergibt sich eine Biographie, welche realer und zeitlich passender nicht sein könnte.

  3. Cover des Buches Der große Trip - WILD (ISBN: 9783442158591)
    Cheryl Strayed

    Der große Trip - WILD

     (268)
    Aktuelle Rezension von: Runnibal

    Den PCT zu wandern, ist für viele Amerikaner so, wie in Europa der Jakobsweg.

    Ziemlich naiv und unvorbereitet bricht die Autorin Cheryl Strayed auf und lernt mehr und mehr auf den langen Weg ihre Vergangenheit zu bewältigen, zumindest glaubt sie das.

    Eigentlich sollte sie nicht weit kommen, denn das Gepäck ist überwältigend und sportlich ist sie auch nicht. Doch ihre Kraft kommt auf dem Weg "The Trail provides".

    Es ist schon sehr nervig, dass sie immer wieder von der Mutter erzählt wird. Es ist wie eine Schallplatte, die einen Sprung hat. Insgesamt machen die Mutterszenen schon halbe Buch aus. Immer mit anderen Worten, die gleiche Leier. Die Erfahrungen auf dem PCD hingegen fand ich unterhaltsam. Die Fernwanderin hat viel Zeit über sich nachzudenken. Selbst als sie fühlt, wie zäh sie sein kann, wirkt sie labil und unverändert.


    Mich hat die offene und unverschönten Einwürfe aus ihren Leben verwundert. 

    Interessant finde ich wie die Natur auf Menschen wirkt. Egal von welcher Herkunft, Bildung und Vergangenheit, die Natur wird von allen Wanderern als erlebenswert empfunden. Im Alltag hingegen wird der Natur, was sie braucht und was ihr schadet, wenig Beachtung geschenkt.


    Der PCD war quasi zu ihrem Wohnzimmer der Autorin geworden. Alles was sie zum Leben brauchte, passte in ihren Rucksack. Der PCD lehrt, dass mehr nicht nur überflüssig ist, sondern auch eine unnötige Belastung.

    Der Leser kann viel über minimalistische Lebensweise internalisieren, ohne auf dem PCD wandern zu müssen. Der Trail beginnt an jeder Haustür.




  4. Cover des Buches Panthertage (ISBN: 9783944296937)
    Sarah Elise Bischof

    Panthertage

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Torsten_Gruenke

    Die Protagonistin Sarah gibt einen ausführlichen Einblick in ihr momentanes Leben als Frisch-Arbeitslose, Hoffnungslos-Verliebte und Epilepsieerkrankte. Im Münchener Großstadtdschungel gefangen, erzählt die 30-Jährige wie sie ihren Alltag mit der Krankheit gestaltet und angenehme Zeiten mit der Freundin Lena und Hund Maja verbringt. Nebenbei sorgt sie sich um einen neuen Job, der ihr nicht allzu leicht geschenkt wird, und die Beziehung zu Stefan, den sie neu kennengelernt hat. Der beste Freund Jakob hingegen steht ihr an jeder Stelle helfend zur Seite ...

    Das Buch handelt primär von der Epilepsieerkrankung des Protagonistin Sarah und gleichzeitig der Autorin. Das biografisch angehauchte Werk lässt den Leser in eine ungewöhnliche, manchmal erschreckende Welt eintauchen, die sonst nur den Betroffenen vorbehalten ist. Ausdrucksstark und wortgewandt werden wissenschaftliche Fakten im Hinblick auf die eigene Krankheitsgeschichte dargestellt und in einer Geschichte verpackt, die zu jedem Zeitpunkt fesselt. Der ironische Humor lockert dabei die erdrückende, düstere Ernsthaftigkeit teilweise auf. Freundschaft, Liebe und Alltagsthemen wie die Jobsuche werden ebenso behandelt und lassen den epilepsieunerfahrenen Leser in die Thematik einsteigen und mitfühlen.

    Eine äußerst empfehlenswerte Begegnung mit einer unterschätzenden Krankheit!


  5. Cover des Buches Die Glasglocke (ISBN: 9783518423653)
    Sylvia Plath

    Die Glasglocke

     (365)
    Aktuelle Rezension von: Kazuto

    Erfrischend, nachdenklich und abwechslungsreich!

  6. Cover des Buches Du darfst nicht alles glauben, was du denkst (ISBN: 9783462002546)
    Kurt Krömer

    Du darfst nicht alles glauben, was du denkst

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Beasonders

    Ich habe dieses Buch auf einer Zugfahrt komplett durchgelesen. Nun ist es auch nicht wahnsinnig dick, aber ich wollte auch immer wissen, wie es weitergeht. 

    Kurt Krömer kennt fast jeder. Zuletzt habe ich ihn in der Serie LOL auf Amazon Prime gesehen. Ich finde ihn wahnsinnig witzig und war doch etwas erstaunt, als er irgendwann über seine Depression sprach. 

    Ein Freund hat mir daraufhin dieses Buch empfohlen und ich muss sagen: es war unglaublich.

    Man bekommt vielleicht kein Handwerkszeug an die Hand, wie man mit dem Thema Depression umgehen kann, aber er erzählt über seine eigene Depression so offen und unverblümt, dass man regelrecht überrascht ist, wie er das so lang so gut verbergen konnte. Seine Herangehensweise, seine Höhen und Tiefen und die alltäglichen Geschichten haben mich ganz nah bei ihm sein lassen. Das gleicht fast einem Striptease. Dafür: Hut ab. Viele Menschen haben nicht einmal den Mumm, mit ihrer engsten Familie über diese Themen zu sprechen. Das er in diesem Buch beschreibt, wie er mit seinen Erektionsproblemen umgegangen ist oder wie oft er geweint hat, nimmt eventuell auch dem Ein oder Anderen die Angst, genau darüber zu sprechen. Man muss ja nicht gleich ein Buch schreiben. Aber zu sehen, dass es anderen auch so geht (selbst den Großen, denen sowas ja nicht passiert...) ist in meinen Augen eine Bereicherung und kann hier so manchem helfen, sich mehr mit sich und seinen Problemen auseinanderzusetzen. Danke für dieses tolle Buch.

  7. Cover des Buches Unorthodox (ISBN: 9783442770205)
    Deborah Feldman

    Unorthodox

     (253)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Wenn ich eine unangenehme Aufgabe zu bewältigen habe, wozu zum Beispiel das Streichen eines Zimmers mit geleimter Wandfarbe unter erschwerten Bedingungen wie bröckelnder Putz gehört, male ich mir immer aus, dass es noch viel schlimmer sein könnte. Ich könnte zu dieser Arbeit gezwungen und überwacht werden, die Raumtemperatur könnte im Minusbereich liegen, die Farbe würde gefrieren und ich mit ihr ...

    Auch bei den Einschränkungen durch Corona bin ich so verfahren, habe mir eine Bestimmung zum Tragen eines Schutzanzugs ausgemalt oder eine Impfpflicht.
    Indem ich gedanklich die Grenzen sehr eng schraube, weitet sich sich mein Bewusstsein, um den Reichtum dieser Welt dankbar wahrnehmen zu können.

    Hätte Deborah Feldman ihre Unschuld beim heimlichen Lesen des Talmuds verloren, wenn ihr jede Lektüre erlaubt gewesen wäre? Sie entdeckt im Talmud die Fehlbarkeit König Davids, was sie zum Hinterfragen bringt.
    Beim Lesen von "Die Erwählten" hält sie dagegen an ihrer Unschuld fest, lehnt die zionistische und abtrünnige Haltung des assimilierten Juden Reuven ab.

    "Es ist eben diese Unschuld, die mir Zeidi eifrig einflößte ... und die ich schließlich beinahe vollständig abgelegt habe, abgesehen von ihren wirklich grundlegenden Wurzeln im Herzen meines Wesens. Jahre später, als ich mit offenen Augen auf die Welt blickte, hatte ich mir diese Unschuld in meinem Herzen noch immer bewahrt."
    Ich nenne das nicht Unschuld, sondern Urvertrauen, lieber noch Gottvertrauen. Deborah Feldmann gefällt vielleicht der Begriff Selbstvertrauen besser.

    Zeidi ist ihr Großvater, Bubby die Großmutter, Überlebende des Holocaust, die sich der chassidischen Satmar-Gemeinde in Williamsburg, New York, angeschlossen haben, um einer Wiederholung ihrer Vergangenheit zu entgehen. Bei ihnen wächst Deborah auf und in die strengen Regeln der Satmarer hinein.

    Auf den rasierten Schädeln der Frauen dürfen nur noch Kunsthaarperücken oder gar Shpitzel, ein Turban, getragen werden. Weder Männer noch Frauen werden aufgeklärt, Deborah Feldman wusste nicht einmal um die Existens ihrer Vagina vor den Hochzeitsvorbereitungen. Um die Reinheit und Unreinheit der Mädchen und Frauen wird solch ein Theater gemacht, dass sich die Muskulatur beim Sex verschließt, so dass eine Penetration unmöglich wird.

    Die Überlebenden des Holocaust haben sich von der Opferrolle befreit, indem sie sich nicht mehr von anderen quälen lassen, sondern sich selbst kasteien. Ich tue das in meiner Phantasie. Die Wirkung ist in beiden Fällen dieselbe. Wir wechseln auf die Metaebene zum Beobachter-Ich, wo wir nicht mehr Opfer sind, sondern den nötigen Abstand finden, um Freiheit zu gewinnen. Nur wo Grenzen sind, können sie gesprengt werden. Umso enger sie sind, umso größer die Sprengkraft.

    Deborah Feldmann kennt sich in der Metaebene hervorragend aus. Als Beobachterin beschreibt sie das Leben in der Gemeinde, ohne es zu bewerten. Aus der Rückblende wird aus scheinbaren Defiziten in der Kindheit und Jugend ein göttlicher Plan, der sie zu einer selbstständigen, erfolgreichen, achtsamen, weitblickenden Frau, Mutter und Schriftstellerin werden ließ. Wie vollkommen ist diese Welt!
    Besonders gefallen hat mir, dass die Autorin auch bei ihrem Ausstieg aus der Gemeinde Beobachterin blieb und sich nicht Schlammschlachten bei der Scheidung der Zwangsehe und dem Kampf um das Sorgerecht ihres Sohnes hingab.

    "Ich habe mich von meiner Vergangenheit befreit, aber ich habe sie nicht losgelassen. Ich schätze diese Augenblicke und Erfahrungen, die mich geformt haben. Ich habe meine Geschichte gelebt ... Es gibt Tage, an denen ich platzen möchte vor Dankbarkeit, so weit gekommen zu sein, weiter, als ich es je zu hoffen wagte."

    Diese letzten Sätze des Buches "Unorthodox" kann ich nur noch unterschreiben und Deborah Feldman von Herzen danken, dass sie ihre Geschichte aufgeschrieben und der Öffentlichkeit preisgegeben hat. Ich wünsche ihr alles Gute für ihre Zukunft und für die ihres Sohnes.

     Vera Seidl 

     

  8. Cover des Buches Mein Leben als Sonntagskind (ISBN: 9783959673198)
    Judith Visser

    Mein Leben als Sonntagskind

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Petra54

    Der dunkle Einband hätte mich im Laden abgeschreckt, auch der mehr als 600 Seiten dicke Wälzer. Aber mir gefielen der Klappentext und vor allem die Leseprobe sehr gut.

    Die kleine Jasmin sieht die Welt ganz anders als alle anderen Menschen. Geräusche, die für jeden völlig normal sind, erträgt sie nicht. Keine lärmenden Kinder, keine Geschäfte voller Menschen, keine laute Musik – auch keine Fragen. Sie spricht nur mit ihren Eltern und Großeltern und wird deshalb als arrogant empfunden. Doch ich fühlte von Anfang an mit der Hauptperson mit, verstand aber gleichzeitig die Reaktionen ihres Umfeldes, was an der ganz hervorragenden Erzählweise der Autorin lag.

    Dafür erhält sie die fünf verdienten Sterne, wozu ich mich höchst selten entschließen kann.

  9. Cover des Buches Schloss aus Glas (Filmausgabe) (ISBN: 9783453359680)
    Jeannette Walls

    Schloss aus Glas (Filmausgabe)

     (533)
    Aktuelle Rezension von: secretworldofbooks

    Jeannette Walls erzählt in dem Buch "Schloss aus Glas" ihre Lebensgeschichte aus ihrer Sicht. Ihre Kindheit verbrachte sie in vielen verschiedenen Städten, zeitweise lebte sie auch mit ihrer Familie im Auto. Manchmal war es so schlimm, dass nicht mal mehr Geld für Essen da war. Fließend Wasser und Strom war etwas Besonderes. Geschenke gibt es auch nicht. Trotz allem blieb die Familie zusammen und stehen sich zur Seite. Früh musste Jeannette sich um ihre Geschwister kümmern. Sie wurde dadurch sehr schnell erwachsen. Erkannte schnell was gut ist und was nicht. Das lockere Leben ihrer Eltern stand für kein Kind als Vorbild. Sie schafften den Schritt in ein geregeltes Leben. 

    Ein angenehmer Schreibstil lässt die Lebensgeschichte wie einen Film vorbei ziehen. Ich bin froh über das Ende. Das die Kinder ein normales Leben haben und sich nicht so gehen lassen wie ihre Eltern. 

  10. Cover des Buches Atemschaukel (ISBN: 9783596512034)
    Herta Müller

    Atemschaukel

     (273)
    Aktuelle Rezension von: claida

    In dem Roman "Atemschaukel" von Herta Müller wird intensiv, mitreißend und zerstörend echt über die Deportation in ein russisches Arbeitslager berichtet.

    Die Person die man durch den Roman und die 5 Jahre im Lager begleitet ist der 17-Jährige Leopold Auberg. Man erfährt über sein Leben vorher, wie es sich im Lager langsam verändert und das Leben danach. Geprägt hat ihn der Satz der Großmutter "Ich weiß du kommst wieder", geglaubt hat es keiner bis er plötzlich wieder vor der Tür stand. Genau wie viele andere, aber nicht alle. Der Schrecken, die Arbeit, der Hunger alles wird aufgegriffen und detailliert erzählt. Vor allem alles was sich im und ums Lager abgespielt hat.

    Nachdem ich in den, zugegebener Weise sprachlich nicht ganz einfachen, Roman reingekommen bin, hat mich die Geschichte mitgerissen und nachhaltig beeindruckt. Man merkt in jedem Satz, dass der Roman auf Erzählungen des Oskar Pastior beruht. Er wurde damals deportiert und eigentlich wollte die Autorin mit ihm gemeinsam dieses Buch schreiben. Leider verstarb er vorher plötzlich, doch die Notizen der vielen Gespräche hat sie in diese Geschichte umgewandelt. 

    Die Emotionen die das Buch bei mir ausgelöst hat sind nicht in Worte zu fassen. Einfach erschreckend wie Menschen behandelt wurden und es auf dieser Welt immer noch werden. Ein paar Jahre zerstören ein ganzes Leben bzw. eine ganze Familie. Die Kapitel, welche alle Namen und bestimmte Themen haben, greifen ineinander und erzählen diese berührende Geschichte, die ich sicher nie ganz vergessen werde.

    Fazit: Das wichtige totgeschwiegene Thema, russisches Arbeitslager, wird durch die Erzählung sichtbar gemacht! So wichtig und doch so zerstörend!


  11. Cover des Buches Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär (ISBN: 9783328107682)
    Walter Moers

    Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär

     (2.187)
    Aktuelle Rezension von: Viviliebtlesen

    Man merkt dem Autor an, dass er viel Herzblut in dieses Werk gelegt hat. Die ganze Fantasie ist atemberaubend. Am Anfang hielt ich das Buch noch für ein unvergleichliches Schmuckstück - unvergleichlich ist es auch nach wie vor, ein Schmuckstück nicht mehr ganz. Ich war ab der Mitte teils so sehr gelangweilt von den dauernden Aufzählungen, den Lexikoneinträgen und den Übertreibungen, dass ich Schwierigkeiten hatte, das Buch wieder in die Hand zu nehmen. Ich habe sehr lang für das Buch gebraucht. Dabei ist es nicht das erste Buch von ihm, was ich las. Die Stadt der träumenden Bücher riss mich absolut in den Bann.. Das fehlte mir hier. Es sorgt zwar zwischendurch immer wieder für gute Unterhaltung und frischen Wind, aber ich glaube 200 Seiten weniger hätten dem Buch gut getan. Dabei ist mir Blaubär doch sehr ans Herz gewachsen. Man muss sich definitiv darauf einlassen, damit man der Geschichte etwas abgewinnen kann.

  12. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783492307116)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (4.082)
    Aktuelle Rezension von: Felis2305

    Ein Reisebericht mit Längen, aber auch ein paar Stellen der Selbsterkenntnis, von Gottfinden und Lektionen über das Wesen Gottes und der Welt.
    Normal wären es nur 1,5 Sterne gewesen weil ich mir von dem spirituellen Anteil mehr (sowohl Tiefe als auch Menge) erwartet hatte, aber da mir Bericht den Wunsch diesen Weg selber mal zu gehen verstärkt hat verdopple ich die Wertung.

  13. Cover des Buches 84, Charing Cross Road (ISBN: 9783455650747)
    Helene Hanff

    84, Charing Cross Road

     (298)
    Aktuelle Rezension von: maedchenausberlinliest

    84, Charing Cross Road von Helene Hanff ist bereits 1970 erschienen, jedoch ins Deutsche erst 2002 übersetzt und erschienen.

     

    In dem Buch geht es um die New Yorkerin Helene Hanff, die auf der Suche nach seltenen Bücher ist und dabei auf die Adresse eines kleinen Londoner Antiquariats in einer Zeitungsannonce stößt.

    Als sie ihren ersten Brief mit einer Bestellung abschickt, weiß sie nicht, dass sich daraus eine Brieffreundschaft zwischen ihr und dem Antiquariat anfängt.

    Der rege Briefwechsel hält ganze 20 Jahre lang an. Sie schickt den Arbeiter:innen des Antiquariats oft auch Lebensmittel zu, da sie über die Lebensmittelrationierungen in England der Nachkriegszeit erfährt.

    Obwohl sie selber nicht viel Geld hat, macht sie dem Antiquariat damit immer eine sehr große Freude und diese Briefe und Geschenke sind für die Menschen ein Lichtblick in einer schwierigen Zeit.

     

  14. Cover des Buches Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand (ISBN: 9783462051148)
    Glenn Dixon

    Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Mogul

    In Verona soll ja Romeo und Julia vor langer Zeit mal in echt stattgefunden haben. Laut dem Buch ist die Stadt darum beinahe ein Pilgerort für die Verliebten dieser Welt. Und wer nicht persönlich vorbeigehen kann, der kann einen Brief an Julia schreiben. Der Club der Julias sind ein paar Menschen, die es sich zu Aufgabe gemacht haben, all diese Briefe zu beantworten, die in guter Absicht von der ganzen Welt nach Verona geschickt werden. Eine Herculesaufgabe, der sich auch unser Protagonist Glenn anschließt, seines Zeichens Lehrer an einer kanadischen Highschool, wo er jährlich Shakespeares Romeo und Julia durchnehmen muss. Ach, und er hat auch ein gebrochenes Herz.

    Jedenfalls ist diese leichte Lektüre  eine wunderbare Lovestory angesiedelt in einer wunderschönen Stadt. Mehr kann man nicht sagen, einfach lesen und entspannen.


    Fazit: Lesen und entspannen.

  15. Cover des Buches Das Lächeln der Leere (ISBN: 9783570309261)
    Anna S. Höpfner

    Das Lächeln der Leere

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Worum geht es?
    Mit gerade einmal 14 Jahren weist sich Anna in eine Klinik für Essstörungen ein. Nicht, weil sie das will. Eher aus Angst davor, in einem städtischen Klinikum zu landen und dort diese grauenhaften Kalorienshakes trinken zu müssen. Nicht einmal mehr 40 Kilo bringt das junge Mädchen auf die Waage und empfindet sich dennoch noch immer als viel zu dick. Ihr Leben ist ein ständiger Kampf zwischen dem Wunsch endlich wieder gesund zu sein, das intuitive Kalorienzählen endlich abzustellen und der Hoffnung, noch mehr abnehmen zu können.
    Eindrucksvoll beschreibt die Autorin in ihrem autobiografischen Roman den steinigen Weg aus der Magersucht heraus. Zusammen mit anderen Leidensgenossinnen bestreiten sie so nicht nur den harten Klinikalltag, sondern bieten Ana (umgangssprachliche Bezeichnung für Anorexia nervosa) die Stirn. Doch wird Anna je wieder gesund sein?

    Fazit
    Die noch sehr junge Autorin verfügt über eine wahnsinnige Wortgewalt. Ich als Leser musste immer wieder staunen, dass Höpfner dieses Buch in einem zarten Alter von gerade einmal 15 Jahren zu Papier gebracht hat. Trotz der sehr anspruchsvollen Zeilen, sind ihre Worte für jedermann verständlich.
    Das Buch teilt sich in die verschiedenen Wochen des Klinikaufenthalts. Woche für Woche fiebert man mit und hofft, dass Anna wenigstens ein paar Gramm zugenommen hat, damit endlich gemeinsam mit ihren Zimmergenossinnen essen darf, ...
    Da der heutige Markt überflutet scheint von Büchern, die sich um das Thema Essstörung drehen, rümpfte auch ich anfangs ein wenig die Nase. Meist wird dabei aber der Weg in die Krankheit Magersucht erzählt. Deshalb war es hier viel spannender, Anna beim gesund werden zuzuschauen. Meiner Meinung nach baut sich direkt eine Beziehung zwischen Leser und Autor auf.
    Leider aber war mir die Geschichte dann doch etwas zu knapp gehalten, beziehungsweise nicht trefflich genug. Zeitweise schien es, als sei der Kampf gegen Ana einem Sonntagsspaziergang gleichzusetzen. Schade..
    Trotzdem absolut lesenswert!

  16. Cover des Buches Verbrenn all meine Briefe (ISBN: 9783423290371)
    Alex Schulman

    Verbrenn all meine Briefe

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Buecherfreundin85

    Der dtv Verlag hat "Verbrenn all meine Briefe", den neuen Roman des schwedischen Autors Alex Schulman, veröffentlicht. Nach der Lektüre seines ersten in deutscher Sprache erschienenen Buches "Die Überlebenden" war ich sehr neugierig auf sein neues Werk - und ich wurde nicht enttäuscht!

     Der Autor Alex Schulman erkennt eines Tages, dass seine Frau Amanda und seine Tochter Frances Angst vor ihm haben. Er ist unbeherrscht und trägt eine Wut in sich, gegen die er etwas unternehmen muss. Alex beginnt mit einer Therapie und stellt dabei fest, dass es in der Verwandtschaft seiner Mutter stets viele Zerwürfnisse gegeben hat. Seine Recherchen ergeben, dass sein Großvater mütterlicherseits sehr aufbrausend war und diese Wut über Generationen hinweg auch an ihn vererbt hat.

     Alex befasst sich daraufhin intensiv mit der Lebensgeschichte seines Großvaters. Sven Stolpe war ein sehr erfolgreicher und bekannter Schriftsteller, dessen literarischen Nachlass Alex akribisch sichtet. Mit Hilfe der Tagebücher und zahlreicher Briefe setzt er das Puzzle zusammen und erfährt, dass seine Großmutter Karin sich im Sommer des Jahres 1932 in den jungen Geschichtsstudenten Olof Lagercrantz verliebte ....

     Die Geschichte, die der Autor seiner Großmutter widmet, wird auf drei Zeitebenen erzählt.

    Der Ich-Erzähler Alex erzählt auf der Gegenwartsebene aus dem Hier und Jetzt und erinnert sich auf der zweiten Zeitebene an die späten achtziger Jahre, als er als 12jähriger regelmäßig einmal im Monat mit dem Bus zu seinen Großeltern fuhr.

    Auf der dritten Zeitebene steht das Leben der Großeltern im Mittelpunkt, hier ganz besonders der Sommer 1932.

     Dem Autor ist es gelungen, in großartiger und intelligenter Sprache die drei Perspektiven zu einer spannenden und berührenden Geschichte zu verweben. Ich habe die Offenheit bewundert, mit der er seine Familiengeschichte erzählt. Mit viel Einfühlungsvermögen hat er nicht nur die tragische Liebe zwischen Karin und Olof beschrieben, sondern auch die Grausamkeiten, Demütigungen und die Eifersucht des cholerischen Großvaters. Die schmerzhafte und ergreifende Dreiecksgeschichte, die der Autor so intensiv und voller Mitgefühl für seine Großmutter erzählt, hat mich mitgerissen und zutiefst berührt.

     Seine Suche nach der Wahrheit hat der Autor faszinierend und fesselnd beschrieben, ebenso die toxische Beziehung der beiden, die von psychischer Gewalt geprägt war. Die Charaktere sind ganz wunderbar und intensiv gezeichnet. Ich habe mit Karin und Olof mitgelitten und Sven aufs Tiefste verachtet. Selbst am Ende, als sich der Grund offenbarte, weshalb Sven zu dem Mann geworden war, der er war, konnte ich keinerlei Sympathie für ihn empfinden.

     Das außergewöhnliche Buch, das mich noch lange beschäftigen wird, gehört für mich zu den Highlights dieses Jahres.

    Von mir absolute Leseempfehlung und 5 Sterne!

            

  17. Cover des Buches Fünf Wörter für Glück (ISBN: 9783499000799)
    Ella Dove

    Fünf Wörter für Glück

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Alinchen

    Bei Heidi könnte es im Leben besser laufen. Sie jobbt in einer Bar, weil ihre Karriere als Schauspielerin nicht so richtig in Fahrt kommen will. Auch ihr Liebesleben ist bis auf eine On-Off-Beziehung mit Kollege Ben nicht vorhanden. Und dann fällt sie auch noch beim Joggen hin und aufgrund unglücklicher Umstände muss in der Folge ihr rechtes Bein amputiert werden. Daraufhin fällt Heidi in ein tiefes Loch. Ihre Familie und ihr bester Freund Dougie versuchen zwar, sie aufzuheitern, doch es klappt nur bedingt. Erst als Heidi in die Reha kommt und dort ihre Mitbewohnerin Maud kennenlernt, lernt sie langsam, mit der neuen Situation umzugehen. Dabei hilft ihr auch Mauds Enkel Jack und natürlich die Therapeuten vor Ort. So kämpft sie sich zurück ins Leben, wobei auch Rückschläge offen gezeigt werden.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es macht unglaublich viel Mut wie Heidi mit jedem Rückschlag umgeht. Dabei ist es für sie alles andere als leicht (und es wird auch nie behauptet, dass es leicht wäre). Mir gefällt auch, dass gezeigt wird, wie nicht nur Heidi mit ihrem Schicksalsschlag zu kämpfen hat, sondern auch ihre Familie und Dougie. Das Buch hat mich nachdenklich gemacht und man fragt sich automatisch, wie man selbst wohl mit so einem Schicksalsschlag umgehen würde. 

    Ganz klare Leseempfehlung für "Fünf Wörter für Glück"!

  18. Cover des Buches Stadtnomaden (ISBN: 9783710900594)
    Christina Horsten und Felix Zeltner

    Stadtnomaden

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Buch ist ein echter Augenoeffner ueber die Privilegien, aber auch die Beschränkungen, mit denen Leute aus sehr wohlhabenden Familien und Bestverdiener leben. Mir hat es eine neue Wertschätzung fuer mein Leben in dieser Stadt vermittelt, das sich seit fast zehn Jahren in einem Zimmer in einem nicht gentrifizierten Stadtteil abspielt. Beruftstaetige in normalen Jobs leben hier auch ueber 40 noch mit Mitbewohnern. Wir koennen den Glamour haben, wenn wir ihn suchen oder reiche Freunde in Manhattan haben - aber unsere taegliche Welt ist so viel mehr das echte New York. Das Bild, das hier vermittelt wird, kann nur realistisch finden, wer die Stadt nicht kennt. Ungefähr so, wie Carrie Bradshaw in ihrem Apartment von einem Text pro Woche leben konnte. Die beiden Autoren finden so vieles was ich taeglich erlebe, neu und aufregend, weil sie aus einer sehr behüteten Welt kommen, in der ein verletzter Fuss eine Katastrophe, eine einzelne Kakerlake eine echte Nachricht und selbst gemachter Umzugsstress von einem 4000 Dollar Loft ins naechste atemberaubend verrueckte Wochen bedeuten. Ein bisschen wie Burning Man, wo Reiche physische Entbehrungen kuenstlich schaffen, um ihr Erleben zu steigern. Mit Leuten die nicht weiss sind wird (meist oberflaechlich) geredet, aber man merkt vor allem, dass die Autoren bislang nicht wirklich schwarze Freunde hatten. An manchen Stellen schwingen schon unangenehm Vorurteile mit - kann man wegen eines Fahrraddiebstahls in Harlem wirklich schreiben, es sei vielleicht von Anfang an keine gute Idee gewesen, die Räder “hierher” mitzubringen? In Bushwick passiert das genauso oft, man wuerde es aber nicht auf das Viertel generalisieren. Und den New Yorker, dem in Harlem heute noch “mulmig” wird, wie die beiden behaupten, sollen sie mir mal zeigen. Zitate wie “frueher war es dreckig, heute wirds immer weisser” oder “Gegend ist italienisch gepraegt, Mafiamethoden daher ueblich” von Leuten werden nicht kritisch eingeordnet. 


    Insgesamt zeigt es, dass Menschen sehr gebildet und klug sein koennen - wenn sie zu behuetet aufwachsen und sich anschließend nur in Weissen-Ghettos bewegen, ist ein Luxus-Szenenwechsel wie dieser tatsächlich eine Offenbarung. Sich auf die realistischen New Yorker Wohnverhaeltnisse und wirklich nicht gentrifizierte Stadtteile einzulassen, waere, zumal mit Kind, da eine Ueberforderung die zu weit ginge. Das ist total verständlich. Es fuehrt aber fuer Menschen die hier leben, auch zu viel unfreiwilliger Komik. Dass deutsche Rezensenten das Ganze als mutiges Abenteuer wahrnehmen, zeigt in erster Linie, dass sie sich New York so vorstellen: Weisse in teuren Wohnungen. Und dass sie selber in einem verdammt reichen Land leben, wo so ein Dauerunziehen von einer Luxusbutze in die naechste wirklich disruptive waere. Dazu kann man uns nur beglückwünschen, auch wenn wir dadurch ein kleines Brett vor der Optik haben und uns trotzdem mega weltoffen finden. Trotzdem habe ich was aus dem Buch fuer mich gelernt, werde in Zukunft mit etwas weniger Neid auf die Bestverdiener gucken und blicke mit frischem Blick auf meine komplexe, schoene, nur gelegentlich glamouröse New-York-Welt.

  19. Cover des Buches Die Gewitterschwimmerin (ISBN: 9783847906445)
    Franziska Hauser

    Die Gewitterschwimmerin

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Buchstabenliebhaberin

    Das Leben in ihrer exzentrischen Familie hat Tamara hart gemacht, sie geht bei Gewitter in ihrem geliebten See schwimmen und hätte nichts dagegen, vom Blitz getroffen zu werden. Manchmal kann sie sich selbst nicht leiden, wenn sie um ihre geliebte Schwester trauert, die sich zu Tode gesoffen hat.

    Nach außen hin ist bei den Hirschs alles schillernd und aufregend, eine jüdische Familie, angesehen und renommiert, Großvater Friedrich, Mathematikprofessor, flüchtete vor den Nazis nach England, sein Sohn Alfred war aktiv im Widerstand in Frankreich, entschied sich anschließend für ein wildes, ausschweifendes Künsterleben. Dominante Herren, denen sich die Frauen unterordneten, die depressive Ilse an Heinrichs Seite, die unberechenbare, scheinbar sexuell hörige Adele an Alfreds Seite.

    Adele kann mit ihren Töchtern nichts anfangen und macht keinen Hehl daraus, Haushälterin Irmgard ist eine Art Mutterersatz für die beiden Mädchen, die erst den sexuellen Übergriffen des Vater ausgesetzt sind, und später auch denen der Mutter, die alles mitmacht was Alfred vorlebt. Und den Freunden der Familie bei den tabulosen Künstlerparties im Haus. Entsetzlich!

    Franziska Hauser kann schreiben! Man hat förmlich vor Augen, wie alle im Hause Hirsch nackig durch die Gegend laufen. Wie die Stimmung immer schnell und unerwartet kippt. Eine Familie, die zusammen hält, durch die tiefe Risse gehen, die von niemanden benannt werden dürfen. Traumen, die von Generation an Generation weitergegeben werden. Schrecklich.

    Als Leser*innen allerdings erfahren wir alles. Es ist einfach, Adele zu hassen, die ungebildete ehemalige Krankenschwester, die nur für und mit Alfred sein kann, die nichts eigenes besitzt und immer bösartiger wird. Und Tamara, ihrer Tochter, blüht das gleiche Schicksal, und sie sieht und weiß es, und kommt nicht wirklich dagegen an. Ihr Leben hat sie hart gemacht, und das hat sie überleben lassen. Warum hat niemand den Lebemann Alfred gestoppt? Weil es damals nicht üblich war. Das Thema Missbrauch hat heute einen ganz anderen Stellenwert, das macht das Buch auch sehr deutlich. Früher waren die Kinder damit allein, kaum jemand hat es gewagt sich einzumischen. Oder sah es überhaupt als Problem an.

    Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten, die Personen einander zuzuordnen. Vor allem Ilse, Irmgard und Irene hab ich gern durcheinander geworfen. Es hat etwas gedauert, bis ich wusste wer zu wem gehört. 

    Es ist ein dickes Buch, was mich sofort in seinen Bann zog und schneller als erwartet ausgelesen war. Meine Leseempfehlung!

  20. Cover des Buches Am Arsch vorbei geht auch ein Weg: Prachtausgabe (ISBN: 9783747401248)
    Alexandra Reinwarth

    Am Arsch vorbei geht auch ein Weg: Prachtausgabe

     (198)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Alexandra Reinwarth erzählt in diesem Buch davon, wie man das Leben einfacher gestalten kann und wie man die eigenen Bedürfnisse vor die der anderen stellt. Dieses Buch bringt viele Dinge auf den Tisch, die total wichtig sind und über die man mehrmals nachdenken sollte. Warum lassen wir uns das immer wieder antun? Warum lassen wir all das mit uns machen? Und warum tun wir einen Gefallen, obwohl wir das gar nicht wollen? Alexandra Reinwarth geht dem auf den Grund.

    Ich habe von der Autorin bisher noch gar nichts gelesen und das war mein erstes Buch von ihr. Dieses Buch hat mir mal eine Freundin vorgeschlagen und durch den Titel war ich sofort hin und weg und habe mir dieses Buch gekauft. Dieses Buch ist kein klassischer Ratgeber, sondern Alexandra Reinwarth erzählt aus ihrem Leben und greift Situationen aus ihrem Leben auf, um an diesen Beispiele zu machen. Fand ich ganz okay, ich habe eher auf einen klassischen Ratgeber gehofft.

    Trotz allem fand ich es toll, dass die Autorin die Dinge nicht so kalt runtergeschrieben hat, sondern ein wenig Humor und Witz mit eingearbeitet hat. Das gesamte Buch sollte man nicht zu ernst nehmen, aber trotz allem hat man durch das Buch die Möglichkeit sich selbst zu reflektieren und an sich selber zu arbeiten. Und das in verschiedenen Situationen, also wirklich ein gelungenes Buch. Ich habe mich in vielen Dingen wieder erkannt und fand die Strategien schon sehr hilfreich.

    Das Buch lädt auch dazu ein, dass man sich mit anderen austauscht und sich mit ihnen sich über die Inhalte des Buches zu unterhalten, denn das ist total interessant. Abgesehen davon sorgt das Buch auch dafür, dass man sich selbst reflektiert und etwas an einem Handeln arbeitet. Natürlich ändert das Buch nicht das eigene Leben von heute auf morgen, sondern es braucht Zeit. Und auch nicht alles was in diesem Buch beschrieben wurde, trifft auf einen zu, also nehmt nicht alles zu persönlich.

    Der Schreibstil von Alexandra Reinwarth hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn dies das erste Buch war, was ich von ihr gelesen hatte, konnte sie mich mit ihrer Schreibweise überzeugen. Sie hat einen lockeren, leichten und flüssigen Schreibstil, der dafür sorgt, dass man das Buch sehr schnell durchlesen kann. Auch toll fand ich den Humor und den Witz den sie miteingebaut hat, denn dadurch wirkt das Buch keineswegs eintönig. Auch der Lesefluss wurde hierbei in keiner Weise gestört.

    ,,Am Arsch vorbei geht auch ein Weg‘‘ ist ein tolles Buch, was ich sehr hilfreich finde. Alexandra Reinwarth geht mit Humor auf ein kritisches Thema ein, was ich sehr gut finde, denn gerade durch Humor, kann man viele Dinge sich besser einprägen. Ob das Buch etwas für euch ist, solltet ihr euch selbst klar werden. Ich fand das Buch ganz gut und habe einige Dinge für mich mitnehmen können. Vielleicht werde ich auch das ein oder andere Buch auch noch von der Autorin lesen. Also überzeugt euch am besten selbst von dem Buch, mir hat es ganz gut gefallen.

  21. Cover des Buches Wüstenblume (ISBN: 9783426789858)
    Waris Dirie

    Wüstenblume

     (1.550)
    Aktuelle Rezension von: Naluja1110

    Ist eine Beschreibung von ihren Leben, von Verstümmelung,Flucht sowie ein erfolgreiches Leben. Trotz vieler Hindernisse und Rückschläge hat sie ihren Weg gemeistert. Vorallem, es ist eine wahre Geschichte.

  22. Cover des Buches Sei schlau, stell dich dumm (ISBN: 9783404606696)
    Daniela Katzenberger

    Sei schlau, stell dich dumm

     (317)
    Aktuelle Rezension von: Sanylein

    In diesem Buch erfahren wir einiges über Danielas Leben bevor sie bekannt wurde.

    Ich fand es toll Daniela Katzenberger mal ganz anders "kennen zu lernen". Besonders ihre Teenie-Zeit ist unterhaltsam beschrieben. Trotzdem hätte sie auch ruhig tiefer beschreiben können wie sie in bestimmte Situationen gekommen ist Es kam insgesamt dann doch etwas zu oberflächlich und schnell abgehackt rüber. Unterhaltet tut einen das Buch aber trotzdem sehr.

    Das cover ist ganz ok, eben nichts besonderes. Insgesamt ist es etwas zu kindlich gestaltet. Ich finde es aber schön das Fotos abgebildet wurden, so kann man sich auch gewisse Szenen besser vorstellen.

    Für waschechte Fans ist dieses Buch sicherlich ein muss.

  23. Cover des Buches Das hat alles nichts mit mir zu tun (ISBN: 9783518465479)
    Monica Sabolo

    Das hat alles nichts mit mir zu tun

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Kleines91
    Klappentext:
    Eines Tages sitzt ihr ein neuer Kollege gegenüber. Vollendet lässig und mit einer feuerroten Vespa vor der Tür. Nach einigen weinseligen Abenden, einem Trip nach Cannes und Hunderten SMS ist es um Monica geschehen: große Gefühle! Doch als völlig unerwartet eine Andere hinter ihm auf dem Roller sitzt, steht sie im Regen. Fest entschlossen, der Sache – sich, ihm, dem Beziehungsscheitern – auf den Grund zu gehen, begibt sie sich auf eine abenteuerliche Spurensuche, durchforstet Pariser Gassen nach dem roten Roller, ihren Posteingang nach Zeichen, die elterlichen Fotoalben nach ihrer Vorgeschichte, sie konsultiert halbseidene Wahrsager und tote Schriftsteller. Und ganz plötzlich ist Monica dem Rätsel der Liebe auf der Spur.


    Meine Meinung:


    Leider bin ich in das Buch nicht richtig hinein gekommen und hab es auch nicht so recht verstanden. Biografie?Roman?Erinnerungsbuch? Schwierig zu sagen. Ein Problem für mich war auch, dass es keinen wirklichen Fließtext gab. 
    Aber ich denke mal, da es um Liebeskummer und die Bewältigung, das Aufarbeiten von eben jenem geht, kann man schon so ein bisschen verstehen, um was es ging ohne das Buch direkt zu verstehen.
    Ich muss aber sagen, dass mir das Buchformat so weit gut gefallen hat. Es lag gut in der Hand und der Kartoneinband war auch mal etwas neues. Es sah auf jeden Fall gut aus. Aber gekauft hätte ich es mir vermutlich nicht. 
  24. Cover des Buches Maria, ihm schmeckt's nicht! (ISBN: 9783548264264)
    Jan Weiler

    Maria, ihm schmeckt's nicht!

     (1.143)
    Aktuelle Rezension von: MoniqueH

    Jan Weiler schreibt Geschichten die teils basiert sind auf sein eigenes Leben. Dieses Buch beschreibt den Anfangsjahren in seine Beziehung, später Hochzeit und die ersten Lebensjahre. Wichtig ist dabei das er eine Frau geheiratet hat die eine italienische Vater hat. Vieles in dieses Buch dreht um den Vater. Der ist originell und sich selbst. Jeder muss sich ihm anpassen ob er will oder nicht es passiert einfach. Jan kommt dadurch in viele komisch und unmögliche Situationen und erzählt es so als ob man selbst daneben sitzt.

    Lachen vorprogrammiert.

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