Bücher mit dem Tag "autoren"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "autoren" gekennzeichnet haben.

299 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.775)
    Aktuelle Rezension von: Kirjahan

    "Wir leben in einer Schattenwelt, Daniel, und Magie ist ein rares Gut. Dieser Roman hat mich gelehrt, dass ich durch Lesen mehr und intensiver leben, dass Lesen mir das verlorene Sehen wiedergeben konnte. Allein deshalb hat dieses Buch, das keinem etwas bedeutete, mein Leben verändert." 

    Diese Worte, mit denen Clara Barceló den titelgebenden fiktiven Roman "Der Schatten des Windes" beschreibt, lassen sich sehr gut genauso über Zafóns Romane äußern. Sein bildhafter, einzigartiger Schreibstil macht das Lesen zu einer Reise an ferne Orte und lässt dich die Geschehnisse intensiv miterleben. 

    "Der Schatten des Windes" ist tragisch, zauberhaft und unheimlich atmosphärisch. Ein Buch für jeden, der Bücher liebt.

    Ich habe einen Stern abgezogen (eigentlich hätte es nur ein halber sein sollen, aber lovelybooks lässt dich anscheinend keine halben Sachen machen), weil mir teilweise die Nähe zu den Protagonist*innen gefehlt hat. Obwohl ich die meisten sympathisch fand und mit ihnen mitgefiebert habe, habe ich ihre Intentionen teilweise erst später verstanden und es blieb bis zum Ende eine gewisse Distanz.

  2. Cover des Buches Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert (ISBN: 9783492307543)
    Joël Dicker

    Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

     (861)
    Aktuelle Rezension von: marcialoup

    Dieses Buch hat Joel Dicker zu meinem absoluten Lieblingsautor gemacht.
    Eigentlich mochte ich vorher keine Krimis, aber dieses Buch ist mehr als das.!
    736 Seiten in Kürze gelesen, faszinierend fesselnd ... und jedesmal, wenn ich das Buch beiseite legen mußte, hatte ich das Gefühl, das Buch geht ohne mich weiter, sie ermitteln ohne mich ...

    Ich verschenke das Buch immer wieder gern, denn man muß die Leute heranführen, allein vom Cover her hätte ich es mir nie gekauft, wenn nicht meine Buchhändlerin mir das Buch empfohlen hätte!

  3. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783446240094)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

     (12.743)
    Aktuelle Rezension von: MeliP

    Egal ob Buch oder FIlm: hier bleibt kein Auge trocken. Trotzdem ist die Geschichte so schön, dass ich das Buch dreimal lesen musste :-) Auch wenn die Liebesgeschichte erfunden ist, fühlt man mit den beiden auf jeder Seite und in jeder Zeile mit. Das Ende ist zwar anders als erwartet, aber das macht die Geschichte umso schöner

  4. Cover des Buches In ewiger Freundschaft (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 10) (ISBN: 9783550081040)
    Nele Neuhaus

    In ewiger Freundschaft (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 10)

     (283)
    Aktuelle Rezension von: Annifshr

    Tolles Buch und wie immer sehr schön und flüssig geschrieben. Ich liebe die Bücher von Nele Neuhaus.
    das Buch ist durchgehend spannend. 

  5. Cover des Buches Das Leben und das Schreiben (ISBN: 9783453435742)
    Stephen King

    Das Leben und das Schreiben

     (358)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Sehr interessant und aufschlussreich, ich fand es aber auch ein bisschen "einschüchternd", weil meiner Meinung nach klar wird, wie schwer es ist wirklich gut zu schreiben bzw. was man dabei alles falsch machen kann bzw. wie viel "natürliches" Talent man dafür braucht.

  6. Cover des Buches Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt (ISBN: 9783736304659)
    Kristina Günak

    Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Um den kleinen Verlag zu retten in dem sie arbeitet, soll Bea den Erfolgsautor Tim babysitten. Anfangs sind beide wenig davon begeistert, bis sie sich auf einer gemeinsamen Lesereise näher kennen lernen.

    Die Geschichte hat mich gut unterhalten, wobei mich hier definitiv die beiden Protagonisten begeistern konnten. Was mich ein wenig gestört hat, das Bea und Tim unglaublich viele Gemeinsamkeiten hatten, das es mich zum Ende hin sogar ein bisschen genervt hat.

    Aber Bea muss man einfach Lieben. Ihre beinahe zwanghafte Hilfsbereitschaft ist einerseits zauberhauft und andererseits ein wenig neurotisch. Tim mochte ich auch, wenn auch nicht so sehr wie Bea. Bei ihm haben mich seine plötzlichen Wutausbrüche irritiert, auch wenn das im Verlauf der Geschichte erklärt wird.

    Alles in allem war das eine solide Geschichte die von ihren Protagonisten lebt.

  7. Cover des Buches Der Seidenspinner (ISBN: 9783734102233)
    Robert Galbraith

    Der Seidenspinner

     (352)
    Aktuelle Rezension von: The_Book_Knight

    Cormoran Strike, seit dem Fall Lula Landry eine lokale Berühmtheit, wird mit einem Vermisstenfall betraut: Der nicht gerade erfolgreiche, dafür reichlich von sich selbstüberzeugte Schriftsteller Owen Quine ist verschwunden. Seine Ehefrau befürchtet das Schlimmste. Und zurecht: Quine hat sich mit seinem letzten Roman zahlreiche Feinde gemacht, nachdem er viele Bekannte in seinem morbid-grotesken Werk "Bombyx Mori" wenig schmeichelhaft verewigt hat. Die Liste der Verdächtigen ist also lang, als Quine auf bestialischste Art ermordet aufgefunden wird...

    Ich hab irgendwie eine seltsame Beziehung zu den Romanen um Cormoran Strike: Während ich dem "Ruf des Kuckucks" noch vier Sterne aber mit leichter Tendenz zur drei gegeben habe, geb ich dem Seidenspinner nun drei, überlege aber noch, ob es hier eine Tendenz nach oben gibt. An sich mag die ganze Idee der Geschichte ja und wenn Frau Rowling wollte, dass einen die Geschichte ekelt, dann hat sie das mit Bravour gemeistert. Und erfreulicherweise stimmt die Chemie zwischen Strike und Robin Ellacott noch immer. 

    Das ganz große Problem des Buches ist aber die Überlänge: So oft hab ich Absätze einfach nur überflogen, weil die Handlung so unnötig in die Länge gezogen wird. Dazu gehört auch die ganze Nebenhandlung um Strikes Ex-Verlobte, vom dem ich eigentlich dachte, dass es mit dem letzten Teil auserzählt wird, stattdessen nimmt sie dank einer erfundenden Fehlgeburt noch melodramatische Seifenoper-Züge an. Auch muss ich sagen, dass Strike mir nicht mehr so sympathisch ist, wie er es noch im Vorgänger noch war: Er wirkt auf mich sehr häufig herablassend und andere müssen schlecht dargestellt werden, damit er besser aussieht, was ich doch sehr unnötig finde. 

    Immerhin fand ich die Auflösung weitaus besser als die im letzten Band, wenn auch der Weg dahin sehr steinig war. Es waren eigentlich hauptsächlich die letzten 100 Seiten, die ich mochte, davor war ich teilweise am Ende meiner Geduld mit diesem Buch. 

    Ich hab also ein eher gespaltenes Verhältnis zu dem Buch...ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob ich mir noch mal einen Robert Galbraith vornehme, denn ich hab gehört, die werden noch viel länger. Vielleicht mangelt es mir dafür einfach an Durchhaltevermögen, aber wir werden sehen. 

  8. Cover des Buches Obsession (ISBN: 9783499248863)
    Simon Beckett

    Obsession

     (1.188)
    Aktuelle Rezension von: witchqueen

    Darum geht es:
    Als Sarah stirbt, bricht für Ben eine Welt zusammen. Trost findet er nur bei Jacob, Sarahs Sohn. Er ist Autist und Sarah hat ihn mit in die Ehe gebracht. Irgendwann beginnt Ben die Wohnung auf- und Sarahs Sachen auszuräumen. Dabei findet er in einer Schachtel Jacobs Geburtsurkunden und etliche Zeitungsausschnitte. Diese Berichte drehen sich um die Entführung eines Babys vor 6 Jahren. Dieses Kind ist bis heute nicht wieder aufgetaucht. Auch Jacob ist jetzt 6 Jahre alt. Langsam setzt sich in Ben ein schlimmer Verdacht fest. Jacob ist das Kind, das damals entführt wurde. Und Sarah – seine Sarah – ist die Täterin gewesen. Aber warum? Ben beauftragt mit Hilfe seines Freunde Keith einen Privatdetektiv, der die Adresse von Jacobs leiblichen Eltern ausfindig machen soll. Natürlich sag Ben ihm nicht, warum. Doch der Detektiv spielt ein falsches Spiel und spioniert zeitgleich auch Ben aus. Sein Wissen um Jacob gibt es an dessen leiblichen Vater weiter. Keiner ahnt, dawss damit eine Lawine tödlicher Obsessionen ins Rollen gebracht wird.

    Meine Meinung:
     Ich habe dem Buch wirklich eine Chance gegeben. 200 Seiten lang sogar. Aber es war 200 Seiten lang ein langweiliges, zähes „Dahingeplätscher“. Von Spannung nicht der Hauch einer Spur. 200 Seiten lang!

     

    Die Figuren in diesem Buch blass und austauschbar. Ich habe hier keinen einzigen Charakter gefunden, mit dem ich warm geworden bin. Das Gleiche gilt für die Handlung und die Handlungsorte. Öde und gähnend langweilig. Gefühlt die Hälfte der Zeit wird geraucht und gesoffen.

    Der Schreibstil an sich ist okay und fehlerfrei. Allerdings ist er in keinster Weise fesselt. Das Buch hat mich einfach nicht gepackt.
     Aufgeteilt ist das 413 Seiten lange Buch in 21 Kapitel. So konnte ich es auch ganz bequem immer wieder aus der Hand legen, was ich nach der Hälfte des Buches nun auch endgültig mache. Ich breche dieses Werk ab.

     

    Mein Fazit:
     Einen langweiligeren Thriller habe ich wirklich selten gelesen. Das war mein erstes und ganz sicher auch mein letztes Buch von Simon Beckett! Ich kann es nicht weiterempfehlen und vergebe hier 1 Stern.

  9. Cover des Buches Dune – Der Wüstenplanet (ISBN: 9783453321229)
    Frank Herbert

    Dune – Der Wüstenplanet

     (465)
    Aktuelle Rezension von: LesePinguin

    Ich wollte ein richtig gutes Sci-Fi-Buch lesen und bin bei der Recherche immer wieder auf "Der Wüstenplanet" gestoßen.

    Das erste Kapitel hat mich sofort erwischt und ich war hin und weg. Sah mich schon alle Bücher der gesamten Reihe lesen und ab Kapitel zwei dann due Ernüchterung. Es wurde von Seite zu Seite langweiliger, vorhersehbarer (und mich kann man eigentlich auch mit bekannten Wendungen überraschen...) und gleichzeitig verwirrender. Dinge, die mich interessierten (wie leben die Menschen dort wirklich) wurden nur am Rand erwähnt und dafür bekam ich endlose Beschreibungen von Politik.

    Und leider war auch der Science Fiction Aspekt für mich nicht ganz ausreichend. Es war mehr ein Fantasy-Märchen (was nicht schlecht ist) aber unter Sci-Fi verstehe ich etwas anderes. Das kann aber auch einfach meine falsche Erwartung gewesen sein.

    Ich habe mich fast durchgehend gequält und immer wieder ausgerechnet wie viele Seiten ich noch habe. Da es aber so ein Klassiker ist, wollte ich es auch nicht abbrechen. Die zwei Sterne für die Grundidee und die schönen Ansätze. Vor allen wenn man das Erscheinungsjahr mit berücksichtigt.


  10. Cover des Buches Ruhm (ISBN: 9783499249266)
    Daniel Kehlmann

    Ruhm

     (629)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Kehlmann erzählt in neun Geschichten einen Roman. Neun Geschichten von unterschiedlichen Personen, die trotzdem durch ein (teils unsichtbares Band) verbunden sind. Geschichten von der Liebe, vom Sterben und in erster Linie von dieser einen Sekunde. Die eine Sekunde in der man sich entscheiden kann ein anderer Mensch zu sein und ein Leben verändern kann. 

    Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Die Geschichten waren größtenteils unterhaltsam, teilweise witzig und nah am Leben. Unterschiedliche Perspektiven zu unterschiedlichen Themen. Gut, um es zwischendurch auf dem Arbeitsweg oder im Urlaub zu lesen. Nicht zu anspruchsvoll.

  11. Cover des Buches Die Seiten der Welt – Nachtland (ISBN: 9783596198535)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt – Nachtland

     (659)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Wie so häufig, wenn man die Hoffnung hat, einen Feind besiegt zu haben, tauchen weitere, schlimmere Widersacher auf, die einem gehörigen Ärger bereiten. Nicht anders verhält es sich im zweiten Teil von »Die Seiten der Welt«, in der die Adamitische Akademie das Leben von Furia und ihren Freunden bedroht. 

    Es war ein schönes, spannendes und interessantes Wiedersehen mit Furia, Cat, Finnian und den anderen Figuren der Reihe.

    Auch in Band 2 hat die Geschichte rund um die Bibliomantik nichts von ihrer in Band 1 aufs Papier gebrachten Dynamik verloren. Der Stil ist locker und geschmeidig geblieben und verstand es erneut mich an das Buch zu fesseln. Die Fantasie des Autors ist wirklich großartig und schier grenzenlos.

    Insgesamt passt der zweite Teil qualitativ zum ersten und lässt mich darauf hoffen, dass mich auch der mittlerweile bei mir eingezogene dritte Band überzeugen wird. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

  12. Cover des Buches Die souveräne Leserin (ISBN: 9783803112545)
    Alan Bennett

    Die souveräne Leserin

     (526)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_09

    In der Novelle des englischen Schriftstellers Alan Bennett erliegt die Queen dem Charme der schöngeistigen Literatur. Gespickt mit britischem Humor geht der Autor der Frage nach, ob Bücher einen Menschen verändern, auch wenn es sich beim Leser um die Queen von England handelt. Die Hunde der Monarchin bringen sie zum Bücherbus, der im Hof des Schlosses geparkt hat. Im Grunde aus reiner Höflichkeit leiht sie sich ein Buch aus, welches ihr noch ein bisschen trocken erscheint. Doch schon das nächste Buch öffnet ihr die Türen in eine Welt des Lesens und der Liebe zur Literatur. Bald will sie nur noch Lesen, egal wann, egal wo, denn „Bücher sind kein Zeitvertreib. Sie handeln von anderen Leben. Anderen Welten.“ Die Queen als Leserin verändert sich, emanzipiert sich fast von den starren Konventionen. „Der Reiz des Lesens lag in seiner Indifferenz. Literatur hatte etwas Erhabenes. Büchern war es egal, wer sie las (…). Vor ihnen waren alle Leser gleich.“

    Mit „Die souveräne Leserin“ hat Bennett ein Werk über die Macht der Literatur geschaffen, welches im Grunde eine einzige Liebeserklärung an das Lesen darstellt. Es ist wunderschön zu lesen, brachte mich zum Schmunzeln und Nachdenken. Ich habe die literarische Begegnung mit der Queen und den typisch britischen Humor sehr genossen. So kann ich „die souveräne Leserin“ sehr empfehlen.

  13. Cover des Buches Das Spiel des Engels (ISBN: 9783596512645)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Spiel des Engels

     (1.374)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Das Nachfolgebuch von "Der Schatten des Windes" kommt nicht an die Klasse des ersten heran, mich verfolgten von Anfang an diverse Deja Vu's, als hätte ich das Ganze vor kurzem gelesen. So lässt mich der Roman mit dem Gefühl zurück, ein etwas umgeschriebenes Duplikat gelesen zu haben. Vom Plot und der Sprache her gibt es an für sich nichts auszusetzen, allerdings reicht das dann insgesamt für maximal 3 🌟

  14. Cover des Buches 1913 (ISBN: 9783596520534)
    Florian Illies

    1913

     (278)
    Aktuelle Rezension von: Eva_Beimer

    FLORIAN ILLIES: 1913 – DER SOMMER DES JAHRHUNDERTS

     

    INHALT:

    Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama. 1913: Es ist das eine Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich.
     Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang das Ahnen des Verfalles inne. Literatur, Kunst und Musik wussten schon 1913, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hatte. Florian Illies lässt dieses eine Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein Hochamt des Unterganges, in einem grandiosen Panorama lebendig werden.

     

    MEINE MEINUNG:

    Auch dieser Band – eigentlich der erste dieser Art von Florian Illies – hat mir sehr gut gefallen. Ich habe auf die unterhaltsamste Weise eine Menge gelernt. Es hat mich auch nicht im Geringsten gestört, daß ich den Ergänzungsband – 1913: WAS ICH UNBEDINGT NOCH ERZÄHLEN WOLLTE schon vorher gelesen habe. 

    Wie ich schon schrieb, gefällt mir der Stil des Autors einfach sehr gut, ich schätze vor allem die gelegentlich eingestreuten süffisanten Kommentare, die mir so manches Mal ein Schmunzeln entlockten.

    Jetzt hoffe ich, daß Illies so ein Buch vielleicht über die 50er oder 60er Jahre schreibt – und das bitte schnell!

  15. Cover des Buches Jane Austens Geheimnis (ISBN: 9783442484041)
    Charlie Lovett

    Jane Austens Geheimnis

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Naike

    Nette Plot-Idee, die Umsetzung zu lesen hat mir Spaß gemacht. Kleine Kritik allerdings für die permanenten sexuellen Anspielungen, deren hätte es nicht bedurft. Überhaupt wie die Protagonisten mit ihren fragwürdigen Männergeschichten umgegangen ist, war irgendwie auf oberflächliche Weise cringe.

  16. Cover des Buches Kill Creek (ISBN: 9783453320253)
    Scott Thomas

    Kill Creek

     (99)
    Aktuelle Rezension von: _BooksLove_

    𝐈𝐧𝐡𝐚𝐥𝐭

    Vier erfolgreiche Horrorautoren werden von Wainwright zu einem Interview eingeladen. Wainwright betreibt erfolgreich ein Online-Magazin ; Horror ! Welche Kulisse würde sich da am besten eignen? Natürlich das alte Haus der Finch-Schwestern. Düstere Legenden & böse Gerüchte werden über das Haus erzählt .. Keiner der Teilnehmer ahnt auch nur das geringste , was für ein Schicksal sie erwartet ......

    𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠 Wow !!! Endlich hab ich dieses Buch vom SuB befreit ! Es war mega gut ! Mit seinen 543 Seiten ist es kein dünnes Buch aber es lohnt sich ! Die Spannung steigt stetig & der Schreibstil ist so fesselnd & lebendig geschrieben das ich von der ersten Seite an gefangen war ! Die Protagonisten sind alle toll ausgearbeitet & zwei davon sind besonders cool 😉Der Gruselfaktor ist hoch & hat mich umgehauen ! Das Ende hat mich fertig gemacht , sodass ich es erstmal sacken lassen musste 😂 Was mir bei diesem Buch die ganze Zeit im Kopf durchging war ,  das es ein mega Film wäre ! Genau das richtige für mich 😂 Für alle die auf Grusel stehen ist dieses Buch ein Must-Have ! Von mir bekommt es eine klare Leseempfehlung

  17. Cover des Buches Malou - Diebin von Geschichten (ISBN: 9783646602630)
    Lisa Rosenbecker

    Malou - Diebin von Geschichten

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Lubig2
    Genialer Plott!
    Das Universum - Verzeihung, das Litersum dieses Buches ist sehr ausgereift und sprüht nur so vor Ideen. Ich mag die Annahme, dass die diversen Buchwelten lebendig sind und besucht werden können. Auch finde ich es sehr spannend, wie die Autorin sich die Verbindungen zwischen realen Menschen und Buchcharakteren vorstellt.
    Diese Bureals haben unterschiedliche Kräfte und Malou ist als Anti-Muse eine davon.
    Malou ist mir sehr sympathisch. Sie macht ihren Job als Anti-Muse nur ungern und unter Gewissensbissen. Als dann die Leute, für die sie Aufträge erhalten hat, in Schwierigkeiten geraten, nimmt die Geschichte Fahrt auf.
    Durch einen dummen Zufall gerät sie ins Visier von Scottland Yard.
    Und schon bald überstürzen sich die Ereignisse. Ausgerechnet Lansbury, der sie erst als Verdächtige ins Spiel gebracht hat, soll sie beschützen.

    In sehr gut durchdachten Aktionen und in angenehmer Sprache zündet Lisa Rosenbecker ein Ideenfeuerwerk, das es in sich hat.
    Die Figuren sind liebenswert und bleiben glaubwürdig. Sich anbahnende Liebeleien entstehen nicht Hals über Kopf, sondern bekommen Raum sich langsam zu entwickeln.
    Der Krimi in der Geschichte ist von außen nicht lösbar und so lotst einen die Autorin von Kapitel zu Kapitel und man kann das Buch nicht weglegen, weil man immer denkt: nur noch eins, dann weiß ich bestimmt mehr ...
    So ging es mir auf jeden Fall. Die Autorin hatte mich am Gängelband, bis ich endlich durch war.
    Der Showdown hat es in sich und bleibt auf einem Level mit dem Rest der Geschichte.

    Fazit:
    Absolut lesenswertes, total verrücktes Buch über die Auswirkungen von Einmischungen von Buchcharakteren in unserer Welt.

    Es war übrigens nicht mein erstes Buch von Lisa Rosenbecker und es wird bestimmt nicht mein letztes sein:
  18. Cover des Buches Auge um Auge (ISBN: 9783423626224)
    Jenny Han

    Auge um Auge

     (288)
    Aktuelle Rezension von: abouteverybook

    Handlung: Lillia will sich an Alex rächen, welcher sich an ihre kleine Schwester rangemacht hat. Kat möchte sich an Rennie rächen, welche Lillias beste Freundin ist und früher auch mal ihre war. Und Mary will sich an Reeve rächnen, welcher sie in der siebten Klasse gemobbt hat. Die drei treffen eines nachts aufeinander und beschließen ihre Pläne gemeinsam durchzuziehen. Zunächst läuft alles gut, und jedem soll ein Denkzettel verpasst werden, doch dann läuft alles aus dem Ruder. 

    Charaktere: Lillia, Kat und Mary finde ich super, auch wenn ihre Ideen etwas verrückt sind, kann ich verstehen warum sie das überhaupt machen wollen. Rennie nervt mich so gewaltig: Sie hält sich die ganze Zeit für etwas Besseres, obwohl sie das nicht ist. Hätte Rennie beim Kleiderkauf das Kleid genommen, welches Lillia wollte, wäre ich ausgerastet, aber wirklich. 

    Ich weiß nicht so recht, was ich von Reeve halten soll. In der Gegenwart wirkt er ziemlich überheblich und auch einige Storys aus der Vergangenheit lassen ihn nur noch mehr abstoßend wirken. Doch dann gibt es da auch Storys aus der Vergangenheit, welche so süß und nett sind, dass Reeve doch irgendwie ein gutes Herz besitzen muss. 

    Spannung: Das Buch war so voller Spannung. Ich wollte die ganze Zeit wissen wie es weitergeht und habe nur so die Seiten umgeblättert. Zum Ende hin wurde es noch einmal richtig dramatisch und dann: Ein Cliffhanger. Ich bin schon richtig gespannt auf den zweiten Teil. 

    Schreibstil: Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ließ sich flüssig lesen, was mich die Seiten auch nur so umblättern ließ. 

    Cover: Auch wenn Menschen auf dem Cover sind, finde ich es gar nicht so schlecht. Irgendwie hat es was. 

    Fazit: Ich gebe dem Buch 5/5 Sterne, da ich absolut begeistert bin. Es war so voller Spannung und Drama und ich will einfach nur den zweiten Teil lesen.

  19. Cover des Buches Witwe für ein Jahr (ISBN: 9783257233001)
    John Irving

    Witwe für ein Jahr

     (467)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Es ist Sommer 1958 auf Long Island. Der junge Eddie O'Hare wollte eigentlich nur dem berühmten Kinderbuchautor und Illustrator Ted Cole zur Hand gehen. Stattdessen landet er mitten in einem Familiendrama. Während Ted sich von einer Affäre in die nächste stürzt, droht seine Frau Marion am Tod ihrer zwei Söhne Thomas und Timothy zu zerbrechen. Nicht einmal ihre 4-jährige Tochter Ruth kann ihr über den erlittenen Verlust hinweghelfen. Nach einer kurzen und innigen Affäre mit Eddie beschließt Marion, ihre Familie zu verlassen und irgendwo allein ganz neu anzufangen. Sie taucht unter - 37 Jahre lang... 

    Selten wurde eine Geschichte über den Umgang mit Trauer, über die Spielarten der Liebe und das nackte Leben mit all seinen Hochs und Tiefs so spannend und intensiv erzählt wie in "Witwe für ein Jahr". Das Gefühlschaos, in dem sich alle Protagonisten befinden, ist so authentisch und ergreifend dargestellt, dass es einem oft Schauer der Rührung über den Rücken jagt.

  20. Cover des Buches Das Mädchen, das in der Metro las (ISBN: 9783832165000)
    Christine Féret-Fleury

    Das Mädchen, das in der Metro las

     (260)
    Aktuelle Rezension von: printbalance

    Inhaltsangabe:
    Wie jeden Tag sitzt auch dieses Mal Juliette wieder in der Metro, Linie 6, die sie direkt zur Arbeit bringt. Während der kurzen Fahrt schmökert die junge Pariserin entweder in einem ihrer Bücher die sie stets in der Handtasche mitführt oder beobachtet die anderen Fahrgäste. Nicht nur sie genießt es während der Strecke in fremde Welten einzutauchen, sondern auch die Dame neben ihr, die pünktlich auf Seite 247 ihrer jeweiligen Liebesromane feuchte Augen bekommt. Selbst der ältere Herr mit grünem Hut der jeden Morgen in Bercy zusteigt und exakt nach 17 Minuten die Metro wieder verlässt, vertieft sich regelmäßig in sein Insekten- und Pflanzenbuch.
    Doch an diesem Februarmorgen sehnt sich Juliette nach einer Veränderung. Daher beschließt sie spontan zwei Haltestellen früher auszusteigen um den restlichen Weg zum Maklerbüro -in dem sie angestellt ist- zu Fuß zurückzulegen. Neugierig durchquert sie dabei sämtliche Straßen und kommt an verschiedenen Schaufenstern vorbei, die sie zuvor noch nie wahrgenommen hat. Ehe sie sich versieht befindet sich die Angestellte vor einem riesigen schmiedeeisernen Tor zwischen dem ein Buch eingeklemmt ist. Inmitten des Tores befindet sich ein großes Emailschild das auf den Namen des Geschäfts hinweist: "Bücher ohne Grenzen". Sofort fühlt sich die junge Frau von diesem Ort magisch angezogen, öffnet das Tor einen Spalt breit und betritt das Gelände. Sofort kommt ihr ein kleines, aufgewecktes Mädchen entgegen welches Juliette freundlich begrüßt. Ohne lange Umschweife führt Zaïde die Immobilienmaklerin direkt zu ihrem Vater. Soliman, ein großer schlanker Mann sitzt versunken in seinem Büro, indem etliche Stapel Bücher dicht aneinander stehen.
    Der kränklich aussehende Mann stellt sich Juliette vor und erklärt der Pariserin, dass er Geschichten über alles liebt und er es sich zur Aufgabe gemacht hat, Buchpakete zusammenzustellen, die er anschließend an fremde Menschen verschenkt. Doch es sind nicht irgendwelche Bände die er abgibt, sondern jede Person bekommt eine auf sich zugeschnittene Ausgabe die nach dem Lesen deren Leben für immer verändern soll. Unterstützung bekommt Soliman von ehrenamtlichen Boten, die jene Leute eine kurze Zeit vorher beobachten, um so das perfekte Buch für sie zu herzurichten.
    Juliette, die von dieser Idee fasziniert ist, sucht am nächsten Tag erneut das Gelände auf und wird spontan ebenfalls als Botin engagiert. Soliman gibt auch ihr einen Stapel dieser besonderen Bücher mit, die sie an ausgewählte Menschen verteilen soll. Plötzlich findet Juliette nicht nur ihre wahre Berufung, sondern auch die langersehnte Veränderung die ihrem tristen Dasein endlich wieder neues Leben verleiht.
    Doch dann schlägt das Schicksal mit aller Macht zu und stellt das Leben von Juliette, Soliman und seiner Tochter Zaïde völlig auf den Kopf...

    Eigene Meinung:
    "Das Mädchen das in der Metro las" hatte ich schon eine Weile auf meiner Wunschliste. Nachdem ich wieder einmal in einer Buchhandlung war und erneut über diese Lektüre gestolpert bin, habe ich mir diese schlussendlich gekauft. Nicht nur das Cover hat mich angesprochen, sondern auch die kurze Zusammenfassung auf dem Buchrücken. Doch die Geschichte hat einen ganz anderen Verlauf wie eigentlich erwartet. Protagonistin ist zum einen Juliette, die es satt hat dass ihr Leben schon von klein auf vorbestimmt war und sie nun einem langweiligen Job in einem Immobilienbüro nachgehen muss, der sie überhaupt nicht erfüllt.
    Spontan beschließt sie an jenem Tag ihren faden und eintönigen Alltag zu ändern, in dem sie zwei Haltestellen früher aussteigt um zu Fuß durch die Straßen von Paris zur Arbeit zu gelangen. Dieser kleine Schritt soll schon bald weitreichende Folgen für Juliette haben. Denn sie begegnet dabei den weiteren Protagonisten Zaïde und Soliman.
    Soliman liebt das geschriebene Wort genauso sehr wie Juliette und glaubt an die Macht, dass jedes Buch das Leben eines Menschen verändern kann.
    Die Autorin erzählt zunächst in ruhigen Tönen, allerdings sind die Sätze teilweise sehr lang und verschachtelt, was aber nach anfänglichen Schwierigkeiten für mich nicht weiter tragisch war. Wesentlich störender fand ich es, dass diese wundervolle Grundidee, die unterschiedlichen Protagonisten und die Handlung selbst ganz oberflächlich gehalten wurden. Aufgrund der geringen Seitenzahl lässt die Geschichte kaum Tiefe zu, was bei so einem Roman aber unbedingt notwendig gewesen wäre. Auch gab es ein paar realitätsfremde Passagen die weder mit den Charakterzügen der Protagonisten noch mit dem echten Leben etwas gemeinsam haben.
    Fazit: Wer seinen Platz im Leben finden will, braucht Mut zur Veränderung- selbst wenn es bedeutet, nur zwei Haltestellen früher auszusteigen.
    Meine Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

  21. Cover des Buches Die Fliege (ISBN: 9783956690532)
    Silvia Stolzenburg

    Die Fliege

     (51)
    Aktuelle Rezension von: KerstinTh

    Anna Benz ist Mitte dreißig und Kommissarin im Stuttgarter Dezernat 11. Sie kommt gerade aus einem zweiwöchigen Urlaub zurück, als das Dezernat einen neuen Fall bekommt. Es wurde eine in Müllsäcke eingewickelte Leiche gefunden. Die Beamten wissen lange nicht, wer die Leiche ist. Der Leser hingegen weiß es seit der ersten Seite, auf der der Mord an Tobias Hofmann detailliert beschrieben wurde. Die Beamten stehen vor einem großen Rätsel. Ihr einziger Zeuge ist fünf Jahre alt. Schnell finden sie sich in der Hackerszene wieder. Doch worum geht es bei diesem Mord – warum musste Tobias sterben?

    Anna Benz ist die Hauptakteurin in diesem Krimi. Der Leser erfährt zwar nicht allzu viel über sie – sie ist in einer Beziehung mit dem Lehrer Jens und sie fahren gern Rad – aber trotzdem ist Anna Benz durch ihre Art sehr sympathisch. Der Krimi scheint sehr gut recherchiert zu sein. Vor allem die Szenen in der Gerichtsmedizin kamen mir sehr realistisch vor. Man hatte das Gefühl, als wäre man selbst im Obduktionssaal dabei. Die Handlung startet schon zu Beginn sehr rasant. Leider fehlten mir aber die große Spannung und der Nervenkitzel. Schnell war klar, wer hinter allem steckt und wie es zu den Morden kam. Rausgerissen haben es dann aber die Handlungsorte, da diese mir alle bekannt waren. Letztendlich erhält dieser Stuttgart-Krimi von mir drei von fünf Sternen. Er ist gut recherchiert, angenehm geschrieben und er hat eine sympathische Kommissarin, aber er ist leider nicht spannend genug.
  22. Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücher (ISBN: 9783328107514)
    Walter Moers

    Die Stadt der Träumenden Bücher

     (3.394)
    Aktuelle Rezension von: Eva-Marie_Kwade

    Hildegunst von Mythenmetz ist auf der Lindwurmfeste aufgewachsen. Nach dem Tod von seinem Dichtpaten will er selbst Schriftsteller werden, außerdem hat Hildegunst versprochen, den Dichter eines bestimmten Werkes zu finden. Der noch junge Lindwurm macht sich also auf den Weg nach Buchhaim, in der Hoffnung dort fündig zu werden. Dort angekommen erwarten ihn schon einige Hindernisse und Abenteuer. Er ist schon fast am aufgeben, als er von einem Fremden angesprochen wird, der ihm helfen möchte. Er wird zu Smeik geschickt, ein bekannter Antiquar und Buchhändler. Doch dieser verfolgt keine guten Absichten und verschleppt Hildegunst in die Unterwelt. Dort ist er auf sich alleine gestellt und muss sich irgendwie wieder nach oben kämpfen, trotz aller Gefahren, die in der Unterwelt herrschen. Irgendwann trifft er auf die Buchlinge, die angeblich gefährlich sind, doch genau das Gegenteil stellt sich heraus. Bei den kleinen Zyklopen hat er eine schöne Zeit, bis die Bichjäger die Lederne Grotte überfallen und er in das Labyrinth des Schattenkönigs gerät. Wird der junge Dichter den Rückweg nach Buchhaim schaffen?


    Das Cover dieses Buches ist das schönste in meinem Regal. Ich find den kleinen Buchling echt putzig und die ganzen Buchrücken darauf find ich echt schön.


    Der Schreibstil von Walter Moers ist etwas gewöhnungsbedürftig und die Namen der Protagonisten sind etwas schwer zu lesen, da diese echt ausgefallen sind. Ich find das echt klasse. 


    Die vielen einzelnen Protagonisten sind gut ausgearbeitet. Smeik zum Beispiel ist sehr hinterhältig, ein richtig schmieriger Bösewicht.

    Ich find es schön, wie man von Kapitel zu Kapitel verfolgen kann, wie sich Hildegunst von Mythenmetz verändert und stärker wird. Die Buchlinge hab ich sofort in mein Herz geschlossen, die sind echt süß. Auch der gefürchtete Schattenkönig ist eigentlich anders als man ihn erwartet und dann wendet es sich wieder.


    Die vielen Wendungen machen die Geschichte spannend und ich habe mit Mythenmetz oft mitgefiebert.


    Die Welt von Zamonien, zu der auch Buchhaim gehört, finde ich einfach phantastisch, wobei es in dieser Reihe schon bessere Bücher gibt. Aber das ist meine persönliche Meinung.


    Ich finde es schön, dass es in der Geschichte um Bücher geht und wie diese einen in den Bann ziehen können und auch ein bisschen manipulieren können. Lesen ist ein großes Hobby von mir und daher hat es mir Spaß gemacht ein Buch über Bücher zu lesen. Jedoch hatte ich gedacht, dass die verschiedenen Bücher von Buchhaim noch mehr in den Vordergrund gestellt werden.

  23. Cover des Buches Afterworlds - Die Welten zwischen uns (ISBN: 9783737352222)
    Scott Westerfeld

    Afterworlds - Die Welten zwischen uns

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen. Es war etwas Besonderes, da es ein Buch ist, indem zwei Geschichten erzählt werden. Es beginnt mit einem Angriff auf einem Flughafen. Ein Mädchen kann noch den Notruf aktivieren und bekommt den Tipp da sich Tod zu stellen, damit sie den Angreifern nicht auffällt. Sie tut es und erwacht in einer anderen Welt- der Welt der Toten. Doch sie kehrt ins Leben zurück.  Aber sie hat einen neuen Freund dort kennengelernt, einen „ Seelenführer“ namens „Yamaraj“. Nun wechselt die Perspektive zu einer jungen 17 jährigen Schriftstellerin, die ihr erstes Buch geschrieben hat und es wird deutlich, dass es genau diese Geschichte ist.

    Immer abwechselnd werden nun einmal die Geschichte um die Totenwelt erzählt und das Leben und Arbeiten der jungen Frau in New York.

    Dieses Buch hat Atmosphäre. Ich konnte jeweils eintauchen in die Erzählperspektiven und auch wenn es so ein echter Wälzer ist, er lädt ein, das Buch zu verschlingen. Immer wieder kam es vor, dass ich einfach die eine Perspektive überspringen musste um weiter lesen zu können und danach die andere weiter zu lesen. Es gibt auch wirklich spannende und echt unheimlich gruselige Momente im Buch. Das hat mir super gefallen.

    Ich war hautnah bei den Figuren, in ihrem Apartment in New York, ebenso wie ich das Gefühl hatte mit ihr in dem Fluss zu versinken.   Die Idee, einen Roman zu schreiben, der von der Schriftstellerin handelt und gleichzeitig deren Werk vorstellt- finde ich grandios.

    Es waren echt unheimlich spannende Lesemomente dabei. Unheimlich fand ich besonders die Szene, des Geistersammlers.  Sehr informativ zu lesen waren auch die Abläufe wie ein Buch publiziert wird, wie der Ablauf bis zum Erscheinen ist, die Kontakte zu anderen Schriftstellers, das hat mir sehr gut gefallen.

    Das Lesen war wie ein Sog. 2 Erzählperspektiven- 2 Bücher praktisch in einem verbunden- spannend- gruselig- absolut fesselnd – ein tolles All- Age –Jugendbuch.

  24. Cover des Buches Das Hotel New Hampshire (ISBN: 9783257211948)
    John Irving

    Das Hotel New Hampshire

     (727)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Man muss nicht alle Bücher von John Irving fantastisch finden. Dieses aber ohne jeden Zweifel. Wie aus dem unscheinbaren Großvater mit der Zeit - lange nach seinem Ableben - der Held des Buches wird, das ist tatsächlich große Erzählkunst. Wie die Schwächen jeder einzelnen Figur gezeichnet werden, wie sie sich aufraffen, wie sie scheitern / welch skurillen Szenen ausreichend, detailiert und ohne eine Sekunde zu langweilen, Platz gegeben wird, das ist Kunst. Es gibt anderes, neueres von Herrn Irving. Nichtsdestotrotz - eigene Meinung - sein umwerfendstes Buch...                            

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