Bücher mit dem Tag "aventurien"
7 Bücher
- Bernhard Hennen
Die Phileasson Saga - Nordwärts
(123)Aktuelle Rezension von: R_D1Meine Erwartung:
Ich liebe Fantasy, Abenteuer und Schiffe... und so fiel mir diese Buchreihe in die Hände!
Meine Leseerfahrung:
Der Anfang ist übel. Es beschreibt überraschend eintretend se*uelle Gewalt in äußerster Form und wie viele andere Rezensionen zeigen, führte dies zum Abbruch der Lektüre. Hierfür hätte ich mir eine Leseempfehlung ab 16 oder 18 Jahren als Aufkleber oder Hinweis im Buchinneren gewünscht!
Nach dem brutalen Prolog steigen wir in die eigene Geschichte ein. Typisch für epische Fantasy lernen wir neben der Welt selbst eine Vielzahl an Figuren kennen. Vielleicht ist dem einen oder anderen Leser bzw. der einen oder anderen Leserin auch dies zum Verhängnis geworden, denn die Qual durch den schockierenden Prolog, den man erst einmal verarbeiten muss, mündet in eine komplexe, scheinbar anderr Welt... bis man eben doch nach einigen Seiten merkt, dass der Prolog doch einen Sinn hatte, indem er eine wichtige Rolle für eine Figur in Asleifs Mannschaft spielt!
Wer Asleif Phileasson ist? Der "Foggwulf", wie er auch genannt wird, ist der Kapitän, der als erfolgreicher und stolzer Seefahrer zum König der Meere ernannt werden möchte!
Und hier sind wir bei der typischen Heldenreise, wie Fantasyfreundinnen und -freunde es lieben: Verdächtig inspiriert zu den 12 Aufgaben des Herakles muss auch Asleif Phileasson sich in 12 Aufgaben als tüchtiger Seefahrer und erfahrener Krieger beweisen. Sein Kontrahent ist Kapitän Beorn, den wir in diesem Auftakt weniger kennenlernen als den Kapitn der "Seeadler".
Trotz der epischen Fantasy ist die Welt eher zaghaft fantastisch und dafür umso mehr mystifiziert: Wir erleben eine Reise durch eine alternative nordische Welt, in der auch zauberhafte Elfen und Magier existieren.
Bewertung:
Da ich den Prolog aufgrund seiner Brutalität für den Auftakt einer Fantasyromanreihe schlecht gesetzt finde, vergebe ich 4 Sterne für einen ansonsten gelungenen Auftakt. Der Prolog kam unerwartet brutal daher und die restliche Erzählung wirkte aufgrund des Daseins als Auftakt einer epischen Buchreihe zu dahinplätschernd. Herr Hennen und Herr Corvus, man kann doch die LeserInnen nicht verschrecken und erwarten, dass sie einen ganzen Band "Einführung" durchhalten, um erst im Folgeband Geheimnisse des brutalen Prologs zu lüften und erst dann auf große Fahrt zu gehen!
Enpfehlung:
Ich empfehle den gewaltvollen Prolog erst ab 16, lieber 18 Jahren zu lesen. Ansonsten ist "Nordwärts" eine angenehme, epische Einführung für FreundInnen epischer Fantasy und nordischer Mythologie!
- Bernhard Hennen
Die Phileasson-Saga - Himmelsturm
(70)Aktuelle Rezension von: R_D1Endlich geht es richtig los und die beiden Mannschaften erreichen den geheimnisvollen Himmelsturm! Wenngleich beide Mannschaften ihre eigenen Wege gehen, so führen die Handlungsstränge hier und dort zusammen. Asleif und Beorn sind kanllharte Konkurrenten und das merkt man auch!
Nun wird der Turm erkundet und gekämpft - gegen Schneeschraten, Drachen und andere ungeheuerliche Wesen!
Der zauberhafte Gegenpol bilden die zarten, poetisch anmutenden Elfen. Besonders den zartbesaiteten Spitzohr Salarin habe ich ins Herz geschlossen, aber auch der melancholische Tylstyr finde ich mit seiner selbstkritischen Art interessant!
Nun freue ich mich auf den dritten Band!
- Bernhard Hennen
Die Phileasson-Saga - Echsengötter
(11)Aktuelle Rezension von: SeitenzauberinUnd weiter geht der spannende Wettbewerb um den Titel “König der Meere”. Wie schon in den Bänden zuvor beginnt auch dieses Buch wieder mit einem längeren Prolog in dem wir dieses mal von Irulla erfahren. Ich mochte die Geschichte von ihr als kleines Mädchen, ihrer ganzen Entwicklung die sie mir so noch ein großes Stück näher gebracht hat. Es ist doch immer wieder schön wenn man erfährt wie eine Figur zu der geworden ist, die sie jetzt ist.
Kommen wir zur Handlung. Es geht sehr spannend weiter. Beorn und seine Ottajasko scheinen in Tiranog in der sprichwörtlichen Falle zu sitzen. Es sieht nicht gut aus, denn die Feinde sind nicht nur mit Schiffen überlegen sondern auch zahlenmäßig in der Überzahl. Ich möchte an dieser Stelle nichts mehr verraten nur das es sich sehr spannend liest und es auch nicht an der nötigen Aktion mangelt. Vergessen darf aber auch nie werden, das Beorn ein richtiger Kämpfer ist und wer ihn abschreibt erlebt nicht selten eine Überraschung.
Phileasson und seine Manschaft haben auch kein so schönes Schicksal denn Shaya, Leomara, Abdul und dr Elf Salarin wurden von den echsenartigen Maru entführt und sehen keinem schönen Schicksal entgegen. Vor allem nicht in den Szenen mit Tempelvorsteher Xch`War, der nach der Macht strebt und nur wenig Gnade kennt. Hier konnte mich das Buch total mit seinen bildhaften Beschreibungen von Orten, Göttern und den Charakteren bezaubern. Ich fühlte mich während des Lesens mitten im Dschungel, sah die Echsentempel vor meinem geistigen Auge und habe mit Beorn und Phileasson gleichzeitig gelitten und gehofft.
Das bringt mich auch gleich zu den Charakteren im Einzelnen.
Beorn mochte ich die ersten drei Bänder so gar nicht. Das hat sich inzwischen stark geändert. Ich finde er hat eine tolle Entwicklung durchgemacht, alleine wie er hinter seiner Ottajasko steht mag ich sehr. Er kümmert sich um seine Leute und ist mutig, kämpferisch und wie sich in diesem Band wieder einmal herausstellt, sehr klever. Einzig Zidaine ist bei mir so eine Figur mit der ich einfach nicht warm werden kann. Dafür gibt es aber genug andere. Gerade dieses Buch hat mir zum Beispiel Irulla viel näher gebracht. Nun verstehe ich sie noch besser und ihr Schicksal hat mich berührt. Abdul mag ich auch ganz gerne. Leomara wird auch langsam erwachsen.Und Shaya hat mich in diesem Band positiv überrascht.
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich aber auch und zwar fände ich es schön ein wenig mehr auch von Phileasson zu lesen. Ich hatte das Gefühl das Beorn den größten Teil des Buches eingenommen hat und Phileasson ein wenig zu kurz kam. Hier wünschte ich mir ein klein wenig mehr Gleichgewicht, da ich über beide gerne lese.
Zum Schreibstil kann ich mich auch nur wiederholen. Beide Autoren verstehen es meisterhaft mit ihren Worten Bilder zu malen und mit leicht leserlichen Sätzen die Handlung zu zeichnen.
Auch der 9 Band der Reihe lässt einen wieder in das Abenteuer der beiden unterschiedlichen Männer eintauchen. Ich mochte die fremdartige Kultur der Echsen, die spannende Handlung und die Figuren die mir inzwischen schon richtig ans Herz gewachsen sind. Es war wieder spannend, magisch und sehr unterhaltsam. Man muss einfach mitfiebern wie die beiden Kapitäne ihre Aufgaben zu erfüllen versuchen und es ihnen trotz schlimmer Hindernisse immer wieder gelingt , weiter zu kommen. Ich persönlich bin ein großer Fan dieser Buchreihe und freue mich schon wie verrückt auf den nächsten Teil. - Hans Joachim Alpers
Das Tor in die Vergangenheit
(3)Aktuelle Rezension von: Roswitha_BoehmDevin flüchtet mit seiner Mutter vor dem Dämonenkaiser Galotta, durch einen unheimlichen düsteren Wald, den einst der mächtige Borbarad geschaffen hat. Als seine Mutter umkommt, landet Devin plötzlich in der Vergangenheit. Dort trifft er auf seine (zukünftigen) Gefährten und versucht alles, um wieder in seine eigene Zeit zurück zu kommen …
Alleine schon an dieser kurzen Zusammenfassung – die ich nicht länger gestalten konnte, da einfach nicht mehr passiert – wir schnell klar, dass es sich hier um eine recht wirre Geschichte handelt, die so irgendwie gar nicht in die Welt des schwarzen Auges passt.
Was mich extrem gestört hat ist der Audiopegel, obwohl ich bereits auf recht leise gestellt hatte, dröhnte mir der Sprecher förmlich entgegen. Noch mehr hat mich aber die Lieblosigkeit gestört, mit der die Sprecher ihre Texte vorgetragen haben. Das wirkte fast so, als hätten sie den Text bei der Aufnahme das allererste Mal zu sehen bekommen. (Man merkt an sich ja den Unterschied, wenn man einen Satz laut liest und ihn bereits vorher einmal in Gedanken gelesen hat, oder eben direkt das erste Mal vorliest. Ich hoffe ihr wisst was ich meine. ;-)) Dieses monotone „Abgelese“ ist bei einer guten Stunde mehr als anstrengend. Mir hat es sehr schnell keinen Spaß mehr gemach, der Geschichte zu lauschen.
Eine gute und an sich auch spannende Handlung, die aber nicht wirklich in die DAS-Welt passt und als Hörspiel, schon auf Grund der lustlosen Sprecher, nicht zu empfehlen ist.
- Jörg Raddatz
Die Legende von Assarbad
(11)Aktuelle Rezension von: WeisewahrheitDurch die kurzen Kapitel liest man die recht dürftige Story doch ganz motiviert. Zwar erreicht der Roman bei mir nur so grade eine 3 für DSA-Fans, aber irgendwie schafft er es, dass man doch immer weiter lesen möchte- fast wie bei einer Soap. Man erfährt interessante Hintergrundinformatronen zur DSA-Welt, auch wenn es ärgerlich ist, dass nicht alle Fragen, die sich im Laufe des Romans stellen, beantwortet werden.
DSA-Spieler: 3 Sterne
Sonstige Leser: 2 Sterne
- Pamela Rumpel
Das Schwarze Auge. Feuerodem.
(9)Aktuelle Rezension von: MarkusTrautBei diesem Roman bin ich einfach nur froh, dass ich ihn hinter mir habe... Die Geschichte fügt sich an sehr vielen Stellen überhaupt nicht in den aventurischen Hintergrund ein. Vieles wirkt verwirrend und unpassend. Zudem ist die Geschichte sehr oberflächlich und wenig überzeugend geschrieben. Für mich ist dieses Buch der absolute Tiefpunkt der DSA-Roman-Reihe. Das Werk hätte so niemals durch das Lektorat gehen dürfen... (aber wahrscheinlich gab es gar keines...)






