Bücher mit dem Tag "backpacker"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "backpacker" gekennzeichnet haben.

43 Bücher

  1. Cover des Buches Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte (ISBN: 9783453271944)
    Anne Freytag

    Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte

     (210)
    Aktuelle Rezension von: my_bookpalace

    Das Buch ist mir mit seinem auffälligen Einband in der Buchhandlung sofort aufgefallen. Mit der Story über drei völlig verschiedenen Jugendliche die auf ihrer Reise durch Australien so einiges Erleben und auch mal an ihre Grenzen kommen hat das Buch genau meinen Geschmack getroffen. Daher musste ich dieses Buch auf jeden Fall lesen ... 

    Die Bücher die ich zuvor von Anne Freytag gelesen habe, haben mir sehr gut gefallen und so war ich wirklich gespannt auf dieses Buch.

    Vorneweg : Es war die richtige Entscheidung.   

    Am Anfang des Buches musste ich mich zwar an die Zeit Sprünge  und auch an den Wechsel der Charakter gewöhnen. Das gelang mir allerdings sehr schnell. 

    Mit ihren Beschreibungen über die Landschaft Australiens hatte ich sogar das Gefühl mit den Protagonisten auf reisen zu sein. Die Protagonisten finde ich sehr gelungen und alle drei auf ihre eigene Art Interessant, sie weckten sofort mein Interesse an der Geschichte. So konnte ich das Buch nach ein paar Seiten schon gar nicht mehr aus der Hand legen ... 

    Auch die Gestaltung des Buches finde ich sehr gelungen, es passt zur Geschichte und gibt noch ein bisschen mehr Einblick in die Handlung. 

    Für mich ist „ Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte“ ein rund um gelungener Roman der das Interesse an Australien und an einer guten Story weckt .

  2. Cover des Buches Der große Trip - WILD (ISBN: 9783442158591)
    Cheryl Strayed

    Der große Trip - WILD

     (256)
    Aktuelle Rezension von: Runnibal

    Den PCT zu wandern, ist für viele Amerikaner so, wie in Europa der Jakobsweg.

    Ziemlich naiv und unvorbereitet bricht die Autorin Cheryl Strayed auf und lernt mehr und mehr auf den langen Weg ihre Vergangenheit zu bewältigen, zumindest glaubt sie das.

    Eigentlich sollte sie nicht weit kommen, denn das Gepäck ist überwältigend und sportlich ist sie auch nicht. Doch ihre Kraft kommt auf dem Weg "The Trail provides".

    Es ist schon sehr nervig, dass sie immer wieder von der Mutter erzählt wird. Es ist wie eine Schallplatte, die einen Sprung hat. Insgesamt machen die Mutterszenen schon halbe Buch aus. Immer mit anderen Worten, die gleiche Leier. Die Erfahrungen auf dem PCD hingegen fand ich unterhaltsam. Die Fernwanderin hat viel Zeit über sich nachzudenken. Selbst als sie fühlt, wie zäh sie sein kann, wirkt sie labil und unverändert.


    Mich hat die offene und unverschönten Einwürfe aus ihren Leben verwundert. 

    Interessant finde ich wie die Natur auf Menschen wirkt. Egal von welcher Herkunft, Bildung und Vergangenheit, die Natur wird von allen Wanderern als erlebenswert empfunden. Im Alltag hingegen wird der Natur, was sie braucht und was ihr schadet, wenig Beachtung geschenkt.


    Der PCD war quasi zu ihrem Wohnzimmer der Autorin geworden. Alles was sie zum Leben brauchte, passte in ihren Rucksack. Der PCD lehrt, dass mehr nicht nur überflüssig ist, sondern auch eine unnötige Belastung.

    Der Leser kann viel über minimalistische Lebensweise internalisieren, ohne auf dem PCD wandern zu müssen. Der Trail beginnt an jeder Haustür.




  3. Cover des Buches Lonely Hearts Travel Club - Nächster Halt: Thailand (ISBN: 9783956496936)
    Katy Colins

    Lonely Hearts Travel Club - Nächster Halt: Thailand

     (42)
    Aktuelle Rezension von: ChattysBuecherblog

    Liebe Blogleser und Freunde von Frauenromanen,

    der neue Roman von Katy Colins ist am 08.05.2017  als Taschenbuch beim MIRA TASCHENBUCH VERLAG erschienen und trägt den Titel NÄCHSTER HALT: THAILAND.

    📚 Mein Leseeindruck 📚 

    Schon auf den ersten Seiten spürt man eine gewisse Biederkeit von Georgia ausgehen.

    Sie hatte sich ihrem Verlobten sehr stark angepasst und beinahe ihr eigenes Leben dafür

    aufgegeben. Oder um in ihren eigenen Worten zu sprechen: ... Das Verrückteste, das ich in letzter Zeit gemacht hatte, war, ohne Abschminken schlafen zu gehen. (Zitat Seite 20)

    Aber nun sollte alles anders werden und ich muss sagen, dass mir die neue Georgia sehr gut gefallen hat. Es war der Tatendrang zu spüren, Neues kennenzulernen, auch wenn sie mit Schwierigkeiten und Widrigkeiten zu kämpfen hatte. Stellenweise hatte sie zwar etwas naive Gedanken, dennoch ist im Ganzen betrachtet, ihre Entwicklung deutlich zu spüren.

    Was mir allerdings weniger gefallen hatte war, dass nur sehr wenig über das jeweilige Land bzw. der Kultur beschrieben war. Aufgrund des Titels hatte ich nämlich gedacht/gehofft, ein bisschen mehr über Land und Leute zu erfahren und nebenbei ein bisschen Herzschmerz zu lesen. Ob das nur eine Anfangsschwäche der Autorin war? Ich fand es jedenfalls sehr schade, hatte mich doch auch das Cover in Richtung lustiger Reiseführer gelenkt.

    📚 Fazit 📚 

    Wie heißt es in der Zeugnissprache immer so schön: War stets bemüht. Genau so empfinde ich auch diesen Roman. Der Reihenauftakt war nicht schlecht, bietet aber noch viel Platz nach oben.

  4. Cover des Buches Das große Los (ISBN: 9783328102687)
    Meike Winnemuth

    Das große Los

     (228)
    Aktuelle Rezension von: fabolisa

    Mir gefällt das Buch sehr gut. Tolle Idee ein Jahr lang für einen Monat immer eine andere Stadt zu erleben. Toller Schreibstyl und mit persönlichen Erfahrungen und Gedanken über das Leben. Zudem gefällt mir die Idee nicht einfach einen langweiligen Reisebericht zu schreiben sondern in Form eines Briefes an einen Freund, Familie, mein eigenes Ich etc. Die eingearbeiteten Zitate oder Sprüche haben mich ebenfalls begeistert. Dieses Buch ist sehr empfehlenswert. 

  5. Cover des Buches Der Salzpfad (ISBN: 9783770166886)
    Raynor Winn

    Der Salzpfad

     (44)
    Aktuelle Rezension von: LitPaed

    Raynor Winn und ihr Mann machen sich auf den Weg, den South West Coast Path zu erwandern, Englands bekanntesten Küstenweg. Allerdings tun sie das nicht aus lauter Wanderfreude, sondern weil sie all ihren Besitz verloren haben und nun obdach- und mittellos sind. Dazu kommt noch die Diagnose einer schweren und auf jeden Fall tödlichen Krankheit. Sich unter solchen Vorzeichen überhaupt auf den Weg zu machen, nötigt mir höchsten Respekt ab. Das Paar macht sich auf den Weg und wächst an den täglichen Herausforderungen über sich hinaus..
    Obwohl ich noch nie in England war, konnte ich beim Lesen die beschriebenen Landschaften vor mir sehen (trotzdem hätte ich gerne eine Karte dazu gehabt), gleichzeitig geht es hier aber auch um gesellschaftliche Fragestellungen wie den Umgang mit Obdachlosen und um unterschiedliche zwischenmenschliche Beziehungen.
    Dieser Reisebericht liest sich wie ein Roman und hat mich sehr berührt. Was diese beiden Menschen getan und erreicht haben, war unglaublich mutig und ein tolles und lesenswertes Buch ist auch noch dabei entstanden. Lesenswert auch für Wandermuffel.  

  6. Cover des Buches Atlas Obscura Kids Edition - Entdecke die 100 abenteuerlichsten Orte der Welt! (ISBN: 9783743205406)
    Dylan Thuras

    Atlas Obscura Kids Edition - Entdecke die 100 abenteuerlichsten Orte der Welt!

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Dekanda

    Das Buch führt einen zu außergewöhnlichen Orten rund um die Welt. Ganz am Anfang zeigt eine Weltkarte an, wo sich die einzelnen Entdeckungen befinden. 

    Die Auswahl ist spannend und abwechslungsreich, reicht von Wissenschaft und Geschichte, zu Naturschauspielen und besonderen Fakten. Einige Orte waren auch mir noch nicht bekannt und sprangen spontan auf die "must see"-Liste von zukünftigen Reisezielen. 

    Die Beschreibungen werden in kurzen, knackigen Texten aufbereitet. Augebaut sind sie als ein kleines Abenteuer, welches mit einer wunderschönen Zeichnung illsutriert wird.

    Ich habe mit dem Buch bereits viele schöne Stunden mit meinem Sohn verbracht. Gemeinsamen reisten wir rund um die Welt. Er quitschte vor Begeisterung über die Zeichnungen und freute sich über jeden vorgelesen Text.

  7. Cover des Buches Das Geheimnis jenes Tages (ISBN: 9783426517031)
    Annette Dutton

    Das Geheimnis jenes Tages

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Deutschland/ Australien, 2009:

    Nadine hat immer noch große Probleme damit, sich nach einem schlimmen Familiendrama vor vielen Jahren, bei dem ihre Schwester starb, gefühlsmäßig auf ihre Tochter Alina und deren Vater, Nadines Ex Thomas einzulassen, was ihr Leben recht schwierig gestaltet. Dafür geht sie in ihrem Beruf auf. Als ihr die Chance geboten wird, nach Australien zu reisen, um dort menschliche Skelette zurückzugeben, die einem Aborigine-Stamm gehören, sagt sie begeistert zu, denn auch das Leben derjenigen, die einst dafür sorgte, dass diese Knochen überhaupt nach Deutschland gelangten, die Naturforscherin Amalie Dietrich, interessiert Nadine nach wie vor brennend.
    Nadine nimmt ihre Tochter Alina mit, die jedoch lieber mit Backpackern unterwegs ein möchte, um Land und Leute besser kennenzulernen. Als sich Alina, nicht wie vorher vereinbart, per Handy bei Nadine meldet, macht sie sich große Sorgen. Kann es sein, dass ihre Tochter einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist? Die Polizei zeigt keine großen Mühen, sich um das Verschwinden ihrer Tochter zu bemühen, so dass Nadine beschließt, auf eigene Faust auf die Suche zu gehen…

    Siebenlehn/Sachsen :

    Die junge Amalie wächst in ärmlichen, dörflichen Verhältnissen auf; wird jedoch bereits von ihrer Mutter in Heilkräuterkunde unterrichtet. Jedoch ist es ihr Zukünftiger, der Apotheker und Botaniker Wilhelm Dietrich, der ihr die Möglichkeit bietet, eine andere Welt zu entdecken, in dem er ihr tiefgründigere Einblicke in die Pflanzenwelt ermöglicht. Amalies Wissensdurst ist ungebrochen, auch als sie ihrem Mann Wilhelm eine Tochter gebärt, zeigt sie mehr Interesse an ihrer Arbeit, als an ihrem Mutterdasein, auch wenn sie durchaus Liebe für ihre Tochter Charitas empfindet. Jedoch zeigt Wilhelm seine Enttäuschung darüber, dass Amalie ihm nur eine Tochter, statt des erwarteten Stammhalters geboren hat, ganz offen. Ihre Ehe bekommt erste feine Risse, doch zumindest ihr Interesse an der Naturforschung hält das Paar zunächst zusammen. Als Wilhelm die vielen Reisen um Herbarien zusammenzustellen, nicht mehr machen kann, schickt er stattdessen allein Amalie auf die sehr beschwerlichen Reisen. Amalie lässt sich darauf ein, jedoch nur so lange, bis sie erfährt, dass Wilhelm sie mit einer anderen Frau betrügt…

    „Das Geheimnis jenes Tages“, ist mein erster Roman der Autorin, deren Bücher mir jedoch bereits von einigen Bekannten empfohlen wurden. Jedoch habe ich es normalerweise nicht so mit Australienromanen, doch diesmal konnte der Handlungsstrang, der in der Vergangenheit angesiedelt wurde, meine Neugierde wecken, denn im Mittelpunkt steht darin eine historisch belegte Persönlichkeit, um die sich selbst heute noch dunkle Gerüchte ranken. Die Naturforscherin Amalie Dietrich, die sich viele Jahre auf dem fünften Kontinent aufhielt, um für den hamburgischen Reeder Cesar Godeffroy Pflanzen und seltene Tierarten, für dessen geplantes Natur- und Völkerkundemuseum zu präparieren und gen Deutschland zu senden. Doch im Laufe der zehn Jahre wurde Dietrich dann auch nahe gelegt, zusätzlich menschliche Skelette der Ureinwohner zu beschaffen, was geschah und Dietrichs Ruf schließlich Schaden zufügte.

    Die Autorin lässt ihre Leser immer im Wechsel am Leben und den Entdeckungen der Amalie Dietrich teilhaben; zwischenzeitlich erfährt man durch einen regen Briefwechsel, zwischen Amalie und ihrer Tochter, vieles über das Leben und Wirken der Naturforscherin und ihres Charakters.

    Im zweiten Handlungsstrang begegnet einem dann eine ebenfalls zum Teil etwas widersprüchliche Heldin, die genauso wie Amalie, getrieben ist zwischen Job und Mutterliebe.

    Während Amalies Geschichte eindeutig im Fokus steht, fand ich Natalies Story leider ein wenig zu dürftig abgehandelt, auch wenn sie durchaus einige spannende Momente beinhaltet und es zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde, bei ihrer Suche nach ihrer verschwundenen Tochter. Dennoch hatte ich mir gewünscht, dass die Autorin vielleicht noch mehr auf Nadines seelisches Innenleben eingehen würde. Und vor allem ein wenig mehr Seitenzahlen darauf verwenden würde, die Missverständnisse zwischen Mutter und Tochter, aber auch zwischen Ex-Freund und der Heldin auszuräumen. So blieben mir Natalie und Alina leider sehr fremd beim Lesen und auch Amalies Tochter Charitas blieb mir persönlich zu blass geschildert.
    Dennoch fand ich den Roman sehr unterhaltsam und spannend und habe ihn praktisch in einem Rutsch gelesen, was dem eingängigen Schreibstil der Autorin geschuldet ist.

    Kurz gefasst: Unterhaltsamer Ausflug in die Fauna und Flora Deutschlands und Australiens, jedoch hätte ich mir ein wenig tiefschürfendere Charakterisierungen diverser Romanfiguren gewünscht.

  8. Cover des Buches Down Under (ISBN: 9783843200134)
    Sandy Rau

    Down Under

     (12)
    Aktuelle Rezension von: SonnenBlume
    Sandy und Gina haben gerade ihr Abi in der Tasche und wollen jetzt Abenteuer pur. Gemeinsam fliegen die zwei nur mit einem Rucksack bepackt nach Australien und nehmen sich ein Jahr Zeit, das Land zu erkunden. Auf sie warten nicht nur Abendteuer, sondern auch Freundschaften, atemberaubende Landschaften, aber auch nervenaufreibende Touren!

    Die Zwillinge erzählen die Kapitel jeweils abwechselnd und schildern sehr detailliert, was sie alles erlebt haben. Wie heißt es so schön? Wer eine Reise tut, der kann was erzählen! Auf den knapp 190 Seiten verreist man mit den beiden nach Down Under und lernt kennen, wie das Backpacker-Leben aussehen könnte.

    Ich habe schon ein paar Bewertungen gelesen, dass es den Lesern etwas unrealistisch dargestellt vorkam. Leider kann ich das nur bestätigen, denn man erlebt zwar viel, wenn man ein Jahr im Ausland verbringt, aber es wirkte alles sehr inszeniert. Vielleicht liegt es daran, dass der Schreibstil sehr ausholend ist und man wirklich meint, man ist als Leser selbst dabei, wenn sie durch einen ausgetrockneten Flusslauf waten oder am Strand sitzen und sich über die anderen Touristen lustig machen. Oft kamen mir die beiden auch nicht vor, als wären sie erst 19, denn ihre Gedankengänge schienen oft viel reifer und tiefgründiger.

    Da alle oft so gestellt wirkte, möchte ich keine fünf Sterne vergeben, aber trotzdem hat mir das Buch sehr gefallen und meine Lust auf unseren Australien-Urlaub nur noch gesteigert!
  9. Cover des Buches DuMont Reise-Handbuch Reiseführer Australien (ISBN: 9783770176793)
  10. Cover des Buches Kannst du (ISBN: 9783442467280)
    Benjamin Lebert

    Kannst du

     (111)
    Aktuelle Rezension von: ErinaSchnabu
    "Zwei Leute sitzen nebeneinander im Kinosaal. Sie kennen sich nicht, sie haben nichts miteinander zu tun. Doch beide können sich mit einer bestimmten Figur des Filmes, den sie gerade ansehen, identifizieren. Würden die beiden jeweils mit mindestens drei Paketen beladen in einer Deutsche-Post-Filiale in der Schlange stehen, würden sie sich höchstwahrscheinlich anmaulen, gegenseitig fertig machen und empört denken: Es gibt schon schlimme Menschen auf dieser Welt!, nur um dann am Abend wieder, jeder für sich, ins Kino zu gehen oder ein Buch aufzuschlagen und voller Begeisterung bei zwei ganz ähnlich beschaffenen Figuren oder gar bei ein und derselben Figur zu denken: Das bin ich!"
    Benjamin Lebert ist den meisten (so auch mir) bekannt durch seinen verfilmten autobiografischen Roman "Crazy". Ich habe das Buch damals im Deutschunterricht lesen müssen und wie vielen anderen ist mir vor allem die Szene im Kopf hängen geblieben, in der die Jungs auf einen Keks onanieren.
    Ich wollte schon immer mal was neues von ihm lesen, sehen wie sich sein Stil entwickelt hat und heraus finden, über was für Themen er so schreibt. Auf meinem Wunschzettel hatte ich lange seinen Roman "Der Vogel ist ein Rabe" stehen. Nun fiel mir aber sein Roman "Kannst du" in die Hände, von dem ich bis dahin noch nichts gehört hatte und las ihn jetzt in ein paar Tagen durch.
    Zum Inhalt:  Tim und Tanja lernen sich in Berlin kennen und haben eine zwanglose Affäre miteinander. Weil ihr eine Freundin abgesagt hat, fragt Tanja Tim, ob er sie auf eine Rucksackreise nach Skandinavien begleiten will. Tim sagt zu und auf ihrer Reise erlebt der Leser eine Berg- und Talfahrt durch kleine Erlebnisse und vor allem durch die Welt der Gefühle.
    Eine interessante Geschichte. Sie ist leserlich geschrieben und spannend aufgebaut. Es werden viele Informationen und Tatsachen eingestreut: So erfährt man zum Beispiel, dass sich Tims Bruder das Leben genommen hat, dass Tanja ihren Vater nicht einmal als einen Menschen bezeichnen würde, dass ihre Mutter sie ständig dazu nötigt, ihren Lebenslauf mit Auslandsaufenthalten und Praktika aufzupimpen, dass Tim einmal eine Affäre mit einer Russin hatte und sie ihm sagte, dass sie schwanger von ihm ist, dass Tim gerne zu Prostituierten ging und geht, dass Tanja einen an der Waffel zu haben scheint und so weiter und so fort.Am Ende des Lesens stand ich jedoch mit diesem Haufen an Informationen alleine gelassen da. Nichts klärte sich auf. Die ganze Geschichte schien ziellos ins Leere zu laufen. Ich las lauter Sachen, von denen ich dachte, dass sie bedeutungsschwanger seien und am Ende zu einem großen Ganzen führen würden. Taten sie aber nicht. Während des Lesens dachte ich mir oft: "Tolle Idee, das wird bestimmt so und so enden! Der und der hat bestimmt damit was zu tun!" Die Geschichte endete aber leider ziemlich abgehackt. Hatte Benjamin Lebert keine Lust mehr, ein vernünftiges Ende zu konstruieren? Hatte er keine Zeit mehr, da er eine Deadline einhalten musste?Zu Gute halten muss ich dem Buch jedoch den Stil, der mir sehr gefiel und die beiläufigen Vergleiche, Zitate und Verweise auf Größen aus Kunst und Kultur. Sowas lese ich immer ganz gerne, vor allem wenn es passt und nicht geklugscheißert wirkt, was bei Lebert überhaupt nicht der Fall war.Doch was war das jetzt für ein Roman? Was war das Ziel dessen? Was war die Aussage?Da hätte ich wirklich gerne eine Antwort drauf.
    Fazit: Guter Anfang, gute Ideen, lockerer und jugendlicher Stil und irgendwie poetisch, aber insgesamt ein Buch, das im Nichts endet.
    3 Sterne!
  11. Cover des Buches Der wilde Kontinent (ISBN: 9783492403894)
    Robert Jacobi

    Der wilde Kontinent

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Lonely Planet Reiseführer Südostasien für wenig Geld (ISBN: 9783829744683)
    China Williams

    Lonely Planet Reiseführer Südostasien für wenig Geld

     (4)
    Aktuelle Rezension von: cornflake
    Dieser Reiseführer enthält gleich mehrere Reiseführer für die südöstlichen Länder in einem Band. Dieser Band ist genau richtig für eine individuelle Reise, die auch nicht unendlich viel kosten soll und trotzdem keine Sehenswürdigkeiten auslassen soll. Was sehr gut ist, dass sehr viele und auch gute farbige Abbildungen zu den jeweiligen Ländern enthalten sind, was das ganze leserfreundlicher werden lässt als wenn nur Text vorhanden ist. Auch, dass teils farbige Kartenmaterial ist sehr gut ausgewählt und auch passend eingebaut wurden.Man bekommt in nur einem ganzen Band so viele unterschiedliche Informationen zu so vielen unterschiedlichen Ländern Südostasiens. Ich kann diesen Reiseführer für eine individuelle Reiseplanung, die nicht so viel kosten sehr, sehr empfehlen!
  13. Cover des Buches Uebel unterwegs (ISBN: 9783667104724)
    Tina Uebel

    Uebel unterwegs

     (26)
    Aktuelle Rezension von: MarieKleinstadt
    Tina Uebel, ihrerseits Schriftstellerin aus Hamburg, hat ein Stipendium in Shanghai. Aber in ein Flugzeug steigen, um nach Shanghai zu fliegen.......nee, das ist Frau Uebel viel zu langweilig. Per Landweg soll die Reise gehen. Und zwar mit dem Zug und durch Länder, mit denen die meisten Schwierigkeiten hätten, sie auf einer Landkarte schnell zu lokalisieren. 
    Also schultert die Autorin ihren Hinkelstein, pardon, ihren Rucksack und begibt sich auf eine wundervolle, anstrengende und amüsante Reise vom Hamburger Hauptbahnhof aus durch Deutschland - Serbien - Bulgarien - Türkei - Iran - Turkmenistan - Usbekistan - Kasachstan - China. 
    Und der Leser reist mit ! Durch Städte, die durch ihre größenwahnsinnige Architektur, beklemmend oder lächerlich wirken. Oder einfach durch ihre Kulturdenkmäler bezaubern. Wir lernen Menschen kennen...liebenswert, schrullig, verbiestert.....je nach Land und Laune. Und wir lernen Undenkbares vom Reisen per Bahn. 
    Ganz ehrlich ? Ich hätte nicht gedacht, dass es Frau Uebel schafft, mich SO zu begeistern. Erstmal schon der Mut, allein als Frau loszuziehen, durch Länder, die nicht ganz unproblematisch sind. Und dann so amüsant und wortakrobatisch über das Erlebte zu berichten. Ich habe nach dem Lesen immer gleich gegoogelt nach weiteren Infos: z.B. Fotos von Ashgabat und Astana. Und ich hab mir auch schon weiterführende Literatur zugelegt. 
    Also, von meiner Seite aus vollste Zufriedenheit. Ach ja....und Frau Uebel....kommt da vielleicht noch mehr ? Planen Sie etwas so reisemäßig ? Hier würde sich jemand sehr freuen !
  14. Cover des Buches Same Same But Different (ISBN: 9783596187607)
    Benjamin Prüfer

    Same Same But Different

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Dieses Buch erzählt die wahre Geschichte von Benjamin Prüfer und seiner Frau Sreykeo. Es erzählt davon, wie der Autor nach Kambodscha reiste und sich dort in eine Prostituierte verliebte. Einige Monate nach ihrem Kennenlernen infiziert sich Sreykeo mit HIV und Benjamin reist nun häufiger nach Kambodscha, um sicher zu stellen, dass seine zukünftige Frau die richtigen Medikamente erhält. 

    Erstmal bin ich unglaublich gerührt von dieser Geschichte – wahre Liebesgeschichten sind sowieso immer toll. Ich hab dieses Hörbuch nun schon zum zweiten Mal gehört und auch wenn ich wusste, was passiert, war es absolut nicht langweilig oder uninteressant. 
    Man ist verführt zu denken, was für ein Samariter der Herr Prüfer doch ist, wo er sich mit einer Prostituierten mit HIV zusammen tut und diese versorgt, mit Geld und Medikamenten - aber das ist eine absolute Fehlannahme! 
    Sreykeo ist eine wahre Persönlichkeit, die dem Hausgeist anstatt Früchten auch mal einen Multi-Vitamin Saft auf den Altar stellt  - weil “da sind ja alle Früchte drin“. Und so ist Mitleid oder eine gönnerhafte Geringschätzung Sreykeos das letzte, was man als Leser im Sinn haben sollte.
    Ich habe mich beim Hören selbst ein klein bisschen in dieses Paar verliebt. Beide sind jung, sympathisch, unglaublich mutig und müssen um ihre Liebe kämpfen, als wären sie Romeo und Julia. Zu verraten, dass es hier ein Happy End gibt, macht das Lesevergnügen auf keinen Fall kaputt und ich gönne den beiden ihr Glück von ganzem Herzen. 
    Was jeder, der daran denkt dieses Buch zu lesen, wissen sollte, ist dass es neben der Liebesgeschichte auch einen ganzen Haufen an Informationen über Kambodscha, die dortige Prostitution und den HI-Virus, inklusive der dafür empfohlenen Therapie, gibt. Also um es mal ganz klar zu sagen: Es handelt sich bei diesem Roman nicht um eine Liebesschnulze!

    Vom Stil her schreibt Prüfer sehr nüchtern und journalistisch, schließlich entstand dieses Buch auch als Folge eines Artikels in der Neon – vielleicht hat ihn ja jemand gelesen?!
    Mir gefällt der Stil und auch die Informationen über Kambodscha und HIV waren sehr interessant und lehrreich – für manchen sind sie aber vielleicht ein bisschen zu viel, aber das muss jeder selbst für sich feststellen.

    Benjamin Prüfer erzählt bei alledem wenig von sich selbst und seinen Gefühlen. Meistens bleibt er ganz sachlich. Allerdings lässt er im Rahmen seiner befürchteten Ansteckung mit HIV auch durchklingen, dass er Angst hatte und tagtäglich von Befürchtungen heimgesucht wurde.

    Was die Titeländerung angeht bin ich zerrissen, die eine Hälfte von mir denkt – was für ein Schwachsinn einen englischen Titel für ein deutsches Buch zu wählen, zumal diese etwas eigenwillige Satzkonstruktion auch nirgendwo im Buch vorkommt.
    Die andere Hälfte ist jedoch ein klein wenig froh darüber, dass sie das Buch dem Filmtitel angepasst haben, denn “Wohin du auch gehst” klingt schon ein bisschen kitschig…

    Von mir gibt es eine definitive Empfehlung. Dieses Buch ist informativ und romantisch zugleich. Ein richtiges Goldstück für jeden, der gerne wahre Geschichten liest.

  15. Cover des Buches 100 Länder, 100 Frauen, 100 Räusche (ISBN: 9783742302809)
    Michael Berndt

    100 Länder, 100 Frauen, 100 Räusche

     (25)
    Aktuelle Rezension von: oh_wie_schoen

    Ich musste wirklich oft schmunzelt und sehr viele Storys kamen mit tatsächlich bekannt vor. Auch ich bin 2009 mit meinem Rucksack auf dem Rücken nach Australien geflogen. Nein, ich war keine 8 Jahre auf Weltreise. Trotzdem kamen mir unglaublich viele Orte und Erfahrungen bekannt vor. Ja, an der einen oder anderen Stelle habe auch ich mich gefragt ob da sie Fantasie mit Micha ein bisschen durchgegangen ist. Aber im Großen und Ganzen glaube ich schon, dass das alles genauso passiert sein kann. Vieles davon ist mir nämlich genauso passiert.

    Interessant finde ich die Beobachtung, die er gegen Ende gemacht hat. Backpacking ist nicht mehr das, was es vor 10 Jahren mal war. Und ja da hat er Recht, das ist mir in letzter Zeit auch immer wieder aufgefallen. Sehr schade. Ein Grund mehr, dass alle Möchtegern-Backpacker mal einen Blick in dieses Buch werfen. Vielleicht geht es ja dann wieder ein bisschen back-to-the- roods.

    Definitiv ein Buch, das man mal so zwischendurch wegsnacken kann.  Durch die sehr einfach Schreibweise und die spannenden/lustigen Storys lässt sich das Buch in einem Rutsch durchlesen.  

  16. Cover des Buches Boarderlines (ISBN: 9783943176995)
    Andreas Brendt

    Boarderlines

     (82)
    Aktuelle Rezension von: SosaTopic
    Der Autor zeigt eindrucksvoll was möglich ist, wenn man nur seinen Träumen folgt. Ein Leben, das sich um das Surfen dreht - wer wünscht sich das nicht?

    Das Buch war durch seine leichte, humorvolle Schreibweise schnell verschlungen. Es liest sich eher wie eine Biographie - stellenweise etwas zu sehr. Aber man kann nicht anders als sich mitreißen lassen, selbst wenn man selbst nicht surft.
  17. Cover des Buches (Australia) By Rawlings-Way, Charles (Author) paperback on (12 , 2011) (ISBN: B006DNJ95K)
  18. Cover des Buches Das Meer, in dem ich schwimmen lernte (ISBN: 9783862652556)
    Franziska Fischer

    Das Meer, in dem ich schwimmen lernte

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Janine2610

    Der Inhalt:

    Ronja aus Deutschland nimmt sich eine Auszeit und geht für geplante 6 Wochen nach Mexiko. Sie macht dort keinen Urlaub, sie reist durchs Land und lernt erst Julia und dann Ismael kennen.
    Bei Ismael fühlt Ronja sich wohl, am liebsten würde sie für immer mit ihm durch die Welt reisen, also verlängert sie ihre Reise um 3 Wochen. Doch irgendwann ist er unweigerlich da: der Abschied. - Wie wird Ronja auf die bevorstehende Trennung reagieren?

    Meine Meinung:

    Die junge und scheinbar innerlich zerrissene und unvollständige Ronja, die auf ihrer Reise durch Mexiko versucht, zu sich zu finden, lernt erst Julia kennen, mit der sie eine Freundschaft entwickelt, die für beide einen besonderen Stellenwert bekommt. Schon bald entschließt sich Julia aber wieder zurück nach Hause zu ihrem Freund nach Deutschland zu gehen. Obwohl sich die zwei noch nicht lange kennen, reißt der Kontakt nicht ab. - Diese Verbindung dürfte etwas ganz Besonderes sein.
    Und plötzlich ist da Ismael. Ronja und Ismael gehen wie selbstverständlich auf Reisen und verlieben sich ineinander.

    So eine wunderschöne, fernwehproduzierende Geschichte habe ich noch nie gelesen. Durch das Geschriebene bekommt man richtig Lust, auch eine Reise zu unternehmen. Ich konnte mir all die schönen Beschreibungen der Kulisse, Gerüche und Situationen richtig gut vorstellen. - Als wie wenn ich selbst mittendrin wäre.
    Dominiert wird die ganze Geschichte eher von Ruhe vermittelnden Beschreibungen der Innenwelt der Protagonisten. Dadurch wurde viel zwischen Ronja und Ismael nicht ausgesprochen. - Das hat mich etwas gestört. Zwischen den beiden war immer alles scheinbar so harmonisch und klar. Dass die zwei über gewisse Dinge nicht reden konnten oder wollten hat man dann am Schluss, beim Abschied auch gemerkt, und mich etwas unzufrieden das Buch zuschlagen lassen müssen.

    Alles in allem eine zauberhaft geschriebene Geschichte, die zum Träumen einlädt, mich aber letztlich unbefriedigt zurückgelassen hat. Ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht.

  19. Cover des Buches Banana Pancake Trail (ISBN: 9783499627712)
    Philipp Mattheis

    Banana Pancake Trail

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Lesebegeisterte

    Philipp beschließt die Welt zu bereisen und mach sich auf dem Weg um große Abenteuer zu erleben. Das Buch ist sehr spannend und witzig erzählt. Philipp lernt auf seiner Reise viele unterschiedliche Menschen kennen und erlebt so einiges. Die Plätze die er bereist sind manchmal wunderschön und manchmal weniger schön. Der Reisebericht erzählt vom Sinn des Lebens bis hin zu den skurrilsten Abenteuern. An manchen Stellen bekommt man schon etwas Fernweh und wünscht sich an genau diesen gerade beschriebenen Strand. Mir hat das Buch gut gefallen, vor allem deshalb, weil es nie langweilig ist.

  20. Cover des Buches Sommerkinder (ISBN: 9783960877301)
    Lilian Kaufmann

    Sommerkinder

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Buecherliebe_11

    Meine Meinung:

    Insgesamt muss ich leider sagen, dass mich das Buch nicht überzeugen konnte. Der Anfang war richtig toll: Die Beschreibungen des Backpackings und Bangkoks waren sehr atmosphärisch und detailliert, sodass ich mir die Orte gut vorstellen konnte, und der Schreibstil war toll. Außerdem war der Einstieg sehr fesselnd, da ich mit den Protagonisten miträtseln konnte, wer der mysteriöse Drahtzieher ist.

    Der Aufbau des Buchs hat mir auch sehr gut gefallen: Das Buch ist in Tage eingeteilt, an denen in den einzelnen Kapiteln jeweils aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird und immer wieder kommen die Kapitel „Am Spielfeldrand“, die von einer unbekannten Person erzählt werden, die die Fäden zieht.

    Die Charaktere waren toll ausgestaltet und besonders mit Emely konnte ich mich sehr gut identifizieren und die Dynamik innerhalb dieser Reisegruppe fand ich auch toll.

    Was mir auch sehr gut gefallen hat waren immer wieder kleine Gesellschafts- und Medienkritiken, die mit eingebaut wurden und mir vorgehalten haben, welchen teilweise negativen Einfluss Instagram & Co auf unser Leben haben.

    Leider konnte die zweite Hälfte des Buchs nicht mehr mit dem Anfang mithalten. Die Rückblicke, die anfangs durchaus sinnvoll waren, um die Protagonisten näher kennenzulernen, haben gegen Ende des Buchs nutzlose Informationen eingestreut, die den Lesefluss extrem gehemmt habe, sodass es sich sehr gezogen hat. Außerdem war das Ende teilweise wenig überraschend und ich konnte mir die Geschehnisse auch nicht so gut vorstellen, weil es irgendwie einfach nicht passend war meiner Meinung nach. Insgesamt ist das Ende also im Vergleich zum Anfang des Buchs deutlich abgefallen.

    Fazit:

    Ein leider enttäuschendes Ende, obwohl oder gerade, weil der Einstieg so gut war.

  21. Cover des Buches Backpack (ISBN: 9780747266761)
    Emily Barr

    Backpack

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Lust auf Mittelamerika (ISBN: 9783939518891)
    Sylvia Deuse

    Lust auf Mittelamerika

     (1)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Ich werde mich jetzt wohl doch mal mit meinem (Reise)Partner kurzschliessen - sollen wir nicht auch unsere Tagebücher von unseren Reisen in Mittelamerika veröffentlichen? Schliesslich war jede einzelne davon auch eine Individual-Reise, wenn auch nicht mit dem Rucksack. Allerdings denke ich, dass unsere Erlebnisse dann auch WIRKLICH "Lust auf Mittelamerika" machen würden ,was ich mir hier jetzt bei diesem Buch so nicht vorstellen kann. Manch einen wird das wohl eher abschrecken.... Sylvia Deuse vermittelt zwar lebendig und auch humorvoll ihre persönlichen "Abenteuer" in Costa Rica und Panama, manchmal allerdings viel zu detailreich;Geheimtipps gibt es überhaupt keine, eher im Gegenteil, das sind doch alles Pfade, die in wirklich jedem Reiseführer beschrieben sind , und vor allem hat mich die doch sehr negative Einstellung der Autorin gestört. Ich gehöre ungefähr zu der gleichen Altersklasse - aber mir ist es nicht einmal bei meiner ersten Costa Rica Reise passiert, dass ich erst vor Ort feststellte: hoppla hier werden ja Euros nur in einer bestimmten Bank getauscht...und da die Autorin lt. eigener Aussage bereits das zweite Mal im Land war, stellt mich das doch vor einige Fragen.... Andere Länder, andere Sitten - hier aber gibt es pausenlos etwas zu "meckern", sei es über die Unterkünfte, den Lärm, die Menschen, das Schlange stehen...und von "Humor und Toleranz" konnte ich persönlich da nicht viel merken. Viele wichtigen Dinge zu Costa Rica fehlen einfach oder sind falsch wiedergegeben und so wie ich das sehe, kam die Autorin auf dieser Reise zwar viel mit anderen Reisenden in Kontakt, wenig aber mit der Bevölkerung. Also würde sie wohl auch gut daran tun, nicht über die Ticos und ihr Leben zu schreiben, wenn sie davon nur über Dritte überhaupt etwas weiss.... Unsere Erfahrungen auf jeden Fall waren völlig anders. Viel, viel positiver; wir waren auf Fincas, in Cabinas und in Hotels, haben bei - vorher fremden Menschen- übernachtet, gingen mit Ticos in die Kirche, zum Fußballspiel, in die Kneipe und in die Berge - - und überall kamen uns die Menschen freundlich und hilfsbereit entgegen, und das, obwohl ich, im Gegensatz zu Frau Deuse, wenig Spanisch spreche und mich oft mit "Händen und Füßen" verständigen musste. Allerdings haben wir sowohl die Menschen als auch die Gegebenheiten so genommen wie sie nun mal waren.....ohne dauernd mit Deutschland und deutschen Verhältnissen zu vergleichen, vielleicht macht das den feinen, aber doch sehr gravierenden Unterschied aus..... Gekauft habe ich mir das Buch, weil ich neugierig war, wie andere in meinem Alter mit Reisen auf eigene Faust zurecht kommen. Nun ja, da kann ich nur sagen, da fühle ich mich denn doch gleich zwanzig Jahre jünger...*g*, zumindest was Aufgeschlossenheit und Toleranz angeht..... Und sehr geärgert habe ich mich - wie kann es sein, dass bei einem Buch zu diesem sehr hohen Preis soviele Tippfehler vorkommen?
  23. Cover des Buches Die Insel (1) (ISBN: 9783401508641)
    Manuela Martini

    Die Insel (1)

     (89)
    Aktuelle Rezension von: -Bitterblue-

    Den Schreibstil der Autorin fand ich gut, allerdings hatte sie Probleme wirklich Spannung aufzubauen. Der Großteil der Geschichte spielt in der Gegenwart, hin und wieder gibt es allerdings Rückblicke, die wichtig sind, die Motive der Protagonistin zu verstehen. Gegen Ende gibt es auch Einblicke in die Zukunft, diese fand ich aber oft eher verwirrend als hilfreich.

    Hannah ist die Protagonistin des Buches und steht zusammen mit ihrer Freundin Nicki im Vordergrund. Zu Beginn war mir Hannah sympathisch, zuhause war ihr alles zu viel geworden, weswegen sie sich auf eine Reise zu sich selbst gemacht hatte. Von Nicki lässt sie sich für den Job auf der Perlenfarm überreden. Die Geschichte verläuft eher ruhig, mysteriöse Ereignisse werden zwar angeschnitten, aber schnell wieder fallen gelassen.

    Zum letzten Drittel wurde es sehr gewöhnungsbedürftig, zwischenzeitlich dachte ich wirklich "Was soll der Mist. Bitte nicht sowas" (Stichwort Dimensionen). Zu meinem Glück wurde das Ganze nach ein paar Seiten erklärt bzw nachvollziehbar. 

    Doch leider fing Hannah an, mir tierisch auf die Nerven zu gehen. Sie verhält sich unglaublich naiv, versteht die Lage nicht und macht sich das Leben selbst schwer. Sie hat mehr Glück als Verstand und es fiel mir schwer, manches ernst zu nehmen.

    Insgesamt fand ich das Ende enttäuschend. Es bleiben mehr Fragen offen, als geklärt wurden. Meine ganzen Hoffnungen liegen im zweiten Band. Das Potenzial der Geschichte wurde im ersten Band nicht annähernd ausgeschöpft.

     

    Ich gebe eine eingeschränkte Lesempfehlung, das Buch lässt sich gut lesen und die Geschichte ist interessant. Allerdings fehlt die Spannung und es wird zu wenig an Geheimnissen aufgedeckt. Viele gute Ideen, teilweise enttäuschende Umsetzung.

  24. Cover des Buches Comeback mit Backpack (ISBN: 9783492405010)
    Gitti Müller

    Comeback mit Backpack

     (6)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Auch ich kann mich noch sehr gut an die Zeiten ohne Whats App, Instagram, Facebook & Co. erinnern…wenn man in Urlaub fuhr, hat man sich höchstens einmal nach der Ankunft daheim gemeldet und das war es dann aber auch. Und wenn man eine Nachricht von zu Hause erhielt, bedeutete das meistens nichts Gutes....

    Oder man steht 20 Jahre später in einem damals besuchten Land und staunt nur noch so, was sich alles verändert hat – oder dass dieses Ziel nun total überlaufen ist…

    Damals war ein Rucksack eben ein Rucksack- heute ist das eine Wissenschaft für sich, bis man das für sich passende aus der überbordenden Auswahl findet. Diese kleinen Anekdoten genau wie die Yoga-Übungen lockern das Buch auf.

    Mir gefiel das Buch von Gitte Müller wirklich ausgezeichnet, vermutlich auch deshalb, weil ich einige der Orte selber kenne und zwar auch mit „damals“ und „heute“.  Schon von daher finde ich Ihre Geschichten, ihre Zeitreise von 1980 (analog) und 2015 (digital) authentisch, gut beobachtet und mit Witz und Humor erzählt.

    Ich kann jedenfalls diese  "Zeitreise durch Südamerika "empfehlen – für die jüngeren ist es sicher amüsant und vielleicht lehrreich, zu sehen, wie man damals reiste – die älteren dagegen sehen, dass man Reisen nicht vom Alter abhängig ist....




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