Bücher mit dem Tag "bad homburg"
6 Bücher
- Virginia Bischof Knutti
Das dritte Triumvirat- Band 2
(14)Aktuelle Rezension von: anna720In "Das dritte Triumvirat II" geht es um den wiederauferstandenen Julius Caesar, der seinen früheren Eroberungen auf der Spur ist.
Caesar trifft zuerst ein Mädchen, das auf Dauer ziemlich anstrengend wird. Ihr Gemecker ist nicht wirklich nachvollziehbar - über eine gratis Reise, für die ich obendrein noch bezahlt werde, würde sich kein normaler Mensch beschweren.
Helmut ist ja ganz nett, aber nicht mal in Österreich oder Oberbayern läuft man außerhalb von Vereinsfesten und der Dult mit Lederhose herum: Ergo nervt sein übertriebener Patriotismus einfach nur.
Die Handlung besteht zum Großteil aus Geschichtsvorträgen, die nicht unbedingt alle spannend sind, manchmal sind sie jedoch ganz interessant.
Der Schreibstil ist gut sehr flüssig und gut zu lesen. Die englischen Wörter sind die ersten zwei Mal noch lustig, auf Dauer allerdings nur noch kindisch. Ich kann auch nicht ganz nachvollziehen, dass Caesar gar kein Englisch kann, aber momentan schon mit Französisch beginnt. Englisch wäre rational gesehen wirklich sinnvoller.
Insgesamt ein annehmbares Buch, kann man schon lesen. Kann man aber auch sein lassen. - Olaf Jahnke
Patientenrache
(3)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerPatientenrache ist mein erstes Buch von Olaf Jahnke und ich wollte mich von dem Buch überraschen lassen, was dem Autor hier auch sehr gut gelungen ist.
Der Schreibstil ist verständlich, locker, flott und mit Spannung zu lesen, denn der Spannungsbogen ist von Anfang gegeben und wird von Kapitel zu Kapitel gesteigert.
Die Kapitel sind nicht mit Kapitel 1 versehen, sondern mit Titel wie Intensivstation, Büro, Wiesbaden usw.
Es wird in der Ich-Form erzählt, was es mir sehr leicht machte, sich in den Charakter Roland Bernau zu versetzen, aber auch die anderen Charaktere kommen nicht zu kurz. Die Tatsache, das Bernau mit den ermittelten Kommissaren zusammengearbeitet hat, hat mir gut gefallen.
Der Leser selbst kann und wird in diesem Buch selbst zum Ermittler, denn automatisch rätselt man mit, wer den der Täter sein könnte und welchen Hintergrund die Taten haben. Da der Titel schon einiges vermuten lässt und auch vieles im Klappentext bereits bekannt gegeben wurde, kann man sich zwar auf etwas einstellen, aber dennoch passieren Ereignisse, mit denen ich nicht gerechnet hatte und ich wurde immer wieder überrascht.
Die Handlungsorte und Charaktere wurden deutlich beschrieben, dass ich mir Orte und Personen, bildlich vorstellen konnte.
Es gibt hier blutige Szenen und auch Gewalt!
Nebenbei wird auch von der Beziehung zur Journalistin Julia erzählt. Julia die in einem anderen Fall angeschossen wurde und sich noch auf Reha befindet. Ich finde es ganz schön und angenehm, dass auch die "Liebe" nicht zu kurz bei einem Krimi kommt.
"Gelungener Krimi, der es mir leicht machte, das Buch zu lesen, die Protagonisten kennenzulernen, ermitteln zu dürfen. Spannungsbogen sehr gut aufgebaut mit interessanten Hintergrund der Fälle. Absolut lesenswert." - Theresa Wolf
Kommissarin Bernsdorff: Stein des Anstoßes ... (Taunus Krimi, Band 2)
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Luc Winger
Sprengfalle
(12)Aktuelle Rezension von: AdleraugeVorweg muss ich erwähnen, dass der Autor ( Luc Winger ) sehr bemüht war und eine sehr gute Recherchearbeit über die Zeiten nach den "Mauerfall (1989 ) gemacht hatte !Es handelt sich hier um einen realitätsnahen, spannenden und einfühlsamen Politthriller !Auch der Schreibstil ist sehr flüssig und der Spannungsbogen ist dementsprechend hervorragend (habe diesen Roman an einen We durchgelesen ! )Gut fand ich auch die darstellenden Protagonisten (besonders die Clique ) ,die sehr einfühlsam und gut geschildert worden !Man konnte sich recht gut mit diesen Personen identifizieren und dadurch war man immer im Mittelpunkt des Geschehens .Die Aufbauweise von diesen Thriller ist in zwei Teilen untergliedert : die Vergangenheit und die Gegenwart (30 Jahre später ) und am Schluss des Buches folgt sogar noch eine unvorhergesehene "Überraschung " !Fazit : Ein recht guter und ansprechender Politthriller (allein schon durch die gute Recherche ), den ich bedenkenlos weiterempfehlen kann . - J.P. Conrad
Mutterschmerz
(21)Aktuelle Rezension von: LadyIceTeaKampmann tritt seine erste Stelle als Kriminalkommissar an und muss seinen ersten Mordfall lösen. Es wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Ihr Gesicht ist übel zugerichtet. Wenig später brennt ihr Elternhaus und eine weitere Leiche wird gefunden. Ein Verdächtiger wird schnell geschnappt und viele Indizien bezeugen seine Schuld. Zu viele? Kampmann wird misstrauisch und dringt tiefer in die Schichten des Dorfes vor. Welche Verbindung hat der Bürgermeister zu dem Mädchen und ist der Verdächtige vielleicht ein zu leichtes Ziel? Kampmann läuft mit seinem Partner Blume zur Höchstform auf.
Dieses Buch ist für mich das erste Buch des Autors gewesen. Der Klappentext klang einfach spannend und knifflig. Meine Erwartungen waren hoch und wurden sogar übertroffen.
Der Autor hat einen sehr flüssigen und eindringlichen Schreibstil. Ich wurde sofort von der Geschichte und der Atmosphäre gefangen genommen. Zu Beginn gibt es verschiedene Zeitsprünge, die uns ein gewisses Vorwissen für die Geschichte liefern. Das hat der Autor gut gelöst und er hat nicht zu viel verraten. Am Ende hatte ich ein paar Mal den Moment wo es dann bei mir klick gemacht hat und ich begeistert die Verbindung zum Anfang festgestellt habe.
Der Autor flechtet viele Personen in das Netz seiner Geschichte ein. Zu Beginn bin ich etwas durcheinander gekommen aber das hat sich gelegt und es hat sich zum Schluss gezeigt, dass er genau die richtigen Personen hat auftreten lassen.
Was mir dazu noch positiv aufgefallen ist, waren die vielen Wendungen die der Autor eingebaut hat. Ich habe einige Entwicklungen nicht kommen sehen und war wirklich positiv überrascht, weil sie der Geschichte die Spannung verliehen und aufrecht erhalten haben. Es gab zwar auch ein paar Vermutungen die ich relativ früh hatte und die sich dann bewahrheitet haben aber zum Glück nicht als ödes vorhersehbares Ereignis. Ich hab mich am Ende gefreut, dass mein Gefühl mich nicht getäuscht hat. Apropos Ende: Das Ende kann sich wirklich sehen lassen. Der Epilog ist genial. Das ganze Buch ist einfach grandios. Ich kann es nur empfehlen. - Franziska Franz
Blutmain
(22)Aktuelle Rezension von: RamonaFroeseIch fand das Buch sehr spannend. Karla ist ob gleich sie etwas übrgriffig wirkt eine wirklich gute Seele, ohne sie hätte Melinda nicht überlebt.
Melinda wird auf einem Boot wach und dann überschlagen sich die Ereignisse. Der Mann den sie liebt verarscht sie und will sie nur als Sündenbock für seine Morde. Er hat es aber auch geschickt eingefädelt. Wären da nicht Karla und Beate gewesen hätte das anders aus gehen können, denn selbst Melinda Zweifel dank Gedächtnislücke an sich.
Aber wer ist Francesco? Warum mordet er und lässt es wie Unfälle aus sehen? Er schiebt es auf seine schlechte Kindheit und auf die Stimme im Kopf die ihm sagt er soll töten.
Dann ist da noch Andreas ein sehr unfreundlicher Zeitgenosse. Schräger geht s nicht mehr. Für ihn sind alte Frauen es nicht wert glücklich zu sein, weil seine Oma es nicht kann.
Die Ermittlungen sind gar nicht so einfach aber Polizei und Privatdedektivin Karla ergänzen sich gut.
Die Kapitel waren durchaus unterschiedlich lang und manchmal sprang man mitten im Text in eine andere Sicht. Wenn man damit aber umgehen kann stört es nicht unbedingt.
Der Schreibstil ist locker und an manchen Stellen sind einige makabere Witze eingebaut, was ich sehr erfrischend fand.





