Bücher mit dem Tag "bär"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bär" gekennzeichnet haben.

369 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Schwestern (ISBN: 9783764531447)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Schwestern

     (417)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Ich bin durch Zufall auf diese Buchreihe gestoßen und muss gestehen, dass ich etwas Angst hatte, mit ihr zu beginnen, da ich gar nicht so viel Positives über die Bücher gehört hatte. Dennoch siegte irgendwann die Neugier und darum bin ich so froh, denn dieser erste Band hat mich tatsächlich praktisch von den Socken gehauen. 

    Zum Einstieg war ich etwas verunsichert, so war es doch vollkommen anders, als alles, was ich normalerweise lese. Die düstere und gefährliche Grundstimmung, daran musste ich mich erst einmal gewöhnen. Auch merkte ich schnell, dass es hier nicht,  wie normalerweise, eine persönliche Heldin gibt, sondern man die drei Schwestern und ihre Mitmenschen auf ihren Weg begleitetet, sie lieben und hassen lernt. 

    Was mir richtig gut gefallen hatte, war, dass ich das ganze Buch über keine wirkliche Favoritin unter den Schwestern ausmachen konnte. Mal hat mir die Handlung der einen ganz gut gefallen, dann wieder nicht. Alle drei konnten mich aber von ihrer Stärke, ihrer Macht, Mut und ihrem Eigenwillen überzeugen. Aber auch zu den Nebencharakteren konnte ich eine gute Bindung aufbauen. Alle wirkten sehr authentisch und einzigartig auf mich. 

    Die Handlung packte mich irgendwann in ihren Bann. Nachdem ich mich an die Stimmung gewöhnt hatte, wurde ich von ihr so gefesselt, ich fieberte förmlich mit. 

    Es gab auch immer wieder Wendungen, mit welchen ich nicht gerechnet hätte, welche der ganzen Geschichte immer wieder ein komplett anderes Bild bescherte. Ich konnte einfach nicht vorhersehen, was als nächstes passieren würde. 

    Gerade das Ende war so unglaublich, nach Beenden des Buches musste ich es  tatsächlich erst einmal sacken lassen. 

    Für mich war dieses Buch wirklich fast ein Highlight, schon lange hat mich auch nach Beenden kein Buch mehr so beschäftigt. Ich bin wirklich schon sehr gespannt darauf, wie die Geschichte sich noch weiter entwickeln wird, welche Überraschungen sie noch bereithalten wird. 

    Von mir gibt es hier eine ganz klare Leseempfehlung!

  2. Cover des Buches Die Bibliothek der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520277)
    Ransom Riggs

    Die Bibliothek der besonderen Kinder

     (367)
    Aktuelle Rezension von: phoenixfire8

    Jacob und Emma begeben sich auf die Suche nach ihren Freunden. Dabei müssen sie in eine sehr gefährliche Zeitschleife und machen sich, neben neuen Feinden auch neue Freunde.

    Wieder habe ich nicht erwartet, dass die Geschichte sich so entwickelt. Aber es hat ganz und gar gepasst. Die Welt von Jacob und Emma wird noch größer und komplizierter. Aber nicht so kompliziert, dass man sie nicht mehr verstehen könnte.

    Ich mag die detaillierten Beschreibungen von Ransom Riggs. Selbst diese gruselige Zeitschleife beschreibt er detailgetreu, sodass ich in meinem Kopf immer klar sehe, wo ich mich aufhalte. Auch die verzierten Seiten und die vielen Fotos muss ich wieder betonen. Sie sind wunderbar und machen diese Geschichte zu einer geheimnisvollen und mysteriösen Welt, die einen beim Aufschlagen des Buches einsaugt.


    Ich dachte eigentlich, es würde sich um eine Trilogie handeln. Aber jetzt habe ich gesehen, dass sie eine Reihe aus sechs Büchern ist. Ich bin sehr gespannt, was da noch auf mich zukommt. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, was noch passieren könnte. Doch ich glaube, dass der Autor die Leser wieder überraschen wird ohne, dass die Reihe gestreckt wird. Ich bin echt beeindruckt, wie unvorhersehbar er schreibt!

  3. Cover des Buches December Dreams. Ein Adventskalender (ISBN: 9783473585977)
    Jennifer Benkau

    December Dreams. Ein Adventskalender

     (164)
    Aktuelle Rezension von: JuliesBookhismus

    Auch wenn diese Sammlung für die Weihnachtszeit vorgesehen ist, muss ich sagen, dass man diese Geschichten über das ganze Jahr lesen kann

    Ich für meinen Teil bin eher ein Grinch in der Weihnachtszeit, doch diese Geschichten haben mich teilweise wirklich gecatcht. Besonders Nummer elf hat mich tief berührt und ich freue mich sehr, dass es auch für 2022 wieder einen Geschichten-Adventskalender gibt, sodass ich mich jeden Tag auf eine neue Geschichte oder deren Fortsetzung freuen kann.

    Das Hörbuch hierzu ist auch super gemacht, wobei ich es schwierig finde, nur eine Sprecherin für die verschiedenen Charaktere zu verwenden, die alle für sich schon so viele Farben innehaben, dass die Sprecherin nicht allen gerecht werden kann. Dennoch hat sie sich wirklich große Mühe gegeben und hat es ganz fantastisch umgesetzt.

  4. Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Königin (ISBN: 9783764531478)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Königin

     (248)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Die Drillinge kämpfen nun um die Krone. Doch wie wollen sie das nun anstellen? Mirabella weiss inzwischen, dass sie, wenn sie überleben will, ihre Schwestern töten muss. Auch wenn sie das eigentlich gar nicht will. Arsinoe hingegen hat ein Geheimnis aufgedeckt und versteht nun einiges besser, was ihre Gabe betrifft. Und Katharine? Sie ist nicht mehr das süsse Mädchen und will alles daran setzen, die Krone zu bekommen. Alle Schwestern haben einen Plan. Doch wer wird gewinnen?

    Im zweiten Band geschieht unglaublich viel. Während wir im ersten Band hauptsächlich die Charaktere, die Insel und Regeln kennengelernt haben, geht es hier so richtig ab. Es wird Ernst und die Drillinge müssen irgendwie einander auslöschen. Jede von ihnen hat sich auf ihre Art geändert, wobei Katharine es am schlimmsten getroffen hat. Was ist da ganz genau passiert? Eine Art Magie? Nichts desto trotz mag ich im Grunde alle Schwestern. Es gefiel mir, wie die Geschichte ihren Lauf nahm. Was sie tun mussten, wie sie sich entwickelt haben und vor allem, was die Nebencharaktere für eine Rolle gespielt haben. Die Nebencharaktere sind das i-Tüpfelchen und sind genau so wichtig wie die Schwestern selbst. Allerdings ist nicht jeder von ihnen treu und loyal. Wobei es nicht verwunderlich ist, wer Intrigen schmiedet. Dennoch gab es immer wieder sehr überraschende Wendungen und vor allem Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Jules zum Beispiel hat auch ein Geheimnis und der hat mich aufkeuchen lassen. Billy's Entwicklung hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Kurz war ich skeptisch, aber der verflog ziemlich schnell. Allerdings weiss ich immer noch nicht, was Pietyr genau vor hat. Er ist ein sehr spezieller Charakter, der mir zwar auch gefällt, aber ich nicht sicher bin, welche Absichten er hat. Nicolas mochte ich von Anfang an nicht, dies bestätigte sich auch gegen Ende. Das Setting ist etwas düsterer und es gab auch schaurige Momente. Trotzdem blieb es immerzu spannend und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Die Autorin weiss definitiv, wie man den Leser nervös machen muss. 

    Was wird jetzt aus den Schwestern? Denn das Ende war einfach nur ein "WTF-Moment". Die Karten sind neu gemischt, aber was werden sie nun unternehmen? Gegen Ende gab es einige Verluste, die zum Teil auch unerwartet kamen. Dann sind auch noch unerwartete Verbündete aufgetaucht, die hoffentlich im nächsten Band noch öfters vorkommen werden. Eine gelungene Fortsetzung und bin sehr gespannt wie es weiter geht mit den Schwestern.

    Ausserdem gab es diesmal ein Glossar, der sehr nützlich war. Wobei er vor allem im ersten Band eher gebraucht wurde. Auch die Karte der Insel war wieder dabei, die mir übrigens sehr gut gefällt.

  5. Cover des Buches Der Goldene Kompass (ISBN: 9783551583406)
    Philip Pullman

    Der Goldene Kompass

     (1.540)
    Aktuelle Rezension von: buecher_t1na

    Vorab: ich habe das Buch auf Ungarisch gelesen, "His Dark Materials" die Serie von HBO auf Englisch angeschaut, den Film kenne ich noch nicht. 


    Zum Inhalt des Buches schreibe ich nichts, der Klappentext steht ja oben :)
    Als Kind habe ich mich nicht für diese Trilogie interessiert und es ging an mir vorbei. Mein erster Berührungspunkt war mit der Serie "His Dark Materials".
    Weil mir die Serie so gut gefallen hat, hat mir eine Freundin den ersten Teil als Buch geschenkt.

    Mir gefällt das Buch bzw. die magische Welt mit ihren Daemonen (tierische Wegbegleiter), magischen Gegenständen und Personen sehr gut.
    Teilweise war ich am Anfang des Buches aber verwirrt, weil so detaillierte Straßennamen erwähnt wurden und ich überlegt hatte, ob es eine Karte gibt wie z.B. bei Herr der Ringe. So etwas in der Art habe ich im Internet jedoch nicht gefunden.

    Die Story gefällt mir sehr gut, es gab im Buch einige Szenen, da war ich mir nicht sicher, ob diese auch in der Serie gab. Teilweise kam es mir auch vor, als wenn Lee Scoresby einen anderen Charakter in der Serie hatte als im Buch.
    Als in allem, werde ich wohl trotz der Serie auch die anderen Bände lesen. 

  6. Cover des Buches Evolution - Die Stadt der Überlebenden (ISBN: 9783401601670)
    Thomas Thiemeyer

    Evolution - Die Stadt der Überlebenden

     (228)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Stadt der Überlebenden“ ist der erste Band der neuen Jugend-Abenteuer-Trilogie von Thomas Thiemeyer, der mir außerordentlich gut gefallen hat. Authentische, starke Charaktere, ein dystopisches Setting und eine Handlung, die mehr als spannend gestaltet war. Die Geschichte wird uns aus verschiedenen Blickwinkeln nähergebracht, was den Vorteil hat, dass der Leser immer direkt am Geschehen dran ist. Vor allem für die angefachte Spannung war dieser Erzählstil super. Die jeweiligen Kapitel und Abschnitte werden meistens ganz geschickt mit dem Namen der Person eingeleitet, die hier gerade die Hauptrolle spielt, so weiß der Leser immer sofort, was Trumpf ist.

  7. Cover des Buches Finstermoos - Aller Frevel Anfang (ISBN: 9783785577486)
    Janet Clark

    Finstermoos - Aller Frevel Anfang

     (175)
    Aktuelle Rezension von: sjule
    Vorweg mich stört schonmal eins: Es ist eine Reihe von 4 Büchern a um die 230 Seiten a 9,95 € . Das scheint mir eine reine Geldmache zu sein, denn man hätte die gesamte Geschichte auch in ein bis zwei Büchern und eventuell etwas komprimierter bringen können. 

    Wir lesen zwei Zeitstränge in Finstermoos. Zum einen den, in dem Mascha aus Berlin mit ihrer Mutter in das hinterwäldlerische Dorf Finstermoos kommt, in dem gerade ein Babyleiche in der Baugrube von Valentins Vater gefunden wurde. Seine Freunde Luzi und Basti begleiten ihn und erleben einige Abenteuer. 
    Das ganze Dorf scheint Dreck am Stecken zu haben.
    Zum anderen sitzen Basti, sein Bruder und Valentin in einem Bunker fest und versuchen rauszukommen. Doch wie sind sie darein gekommen. Und wo sind Mascha und Luzie. 

    Gerade zu Beginn hat man viele Fragezeichen. Nicht weil die Story das hergibt, sondern weil man mit Personen und Verhältnissen nur so zugeschmissen wird und man einfach immer wieder durcheinander kommt. Ich habe mehr als die Hälfte des Buches gebraucht um alles zu sortieren. 

    Die Irrungen und Wirrungen sind dann zwar interessant und Janet Clark schafft es auch ein paar spannende Szenen einzubauen, doch endet das Buch gerade als es Fahrt auf nimmt sehr abrupt nach 225 Seiten.
  8. Cover des Buches Finstermoos - Am schmalen Grat (ISBN: 9783785577493)
    Janet Clark

    Finstermoos - Am schmalen Grat

     (121)
    Aktuelle Rezension von: -Coco-

    Meinung:

    Band zwei schließt nahtlos an seinem Vorgänger an, und man findet sich schnell wieder zurecht. Unsere Protagonisten in diesem Band sind, wie auch im vorherigen, Basti, Valentin, Luzie, Mascha und wie vorhergesehene rückt auch Nic in diesen Bund.

    Diese versuchen nun herauszufinden was mit Maschas Mutter passiert ist, weshalb sie sich auf die Suche nach dieser machen. Bei der Suche kommen sie nicht nur Geheimnissen nahe, stellen Vermutungen darüber auf, was im Dorf eigentlich passiert oder was hier früher passierte, sondern werden auch noch von einem Mysteriösen „Typen“ verfolgt, der sie umbringen will. 

    Anscheinend ist alles etwas kompliziert und miteinander verknüpft. Alle Streitereien der Väter von Luzie und Basti und auch die Probleme die man mit Valentins Familie hat, alles hat anscheinend einen Ursprung, der schon viel früher begann. Wobei auch die Familie von Mascha darin verwickelt ist. Wie??? Keine Ahnung.

    Die Geschichte wird spannend aus den verschiedensten Sichten erzählt, und immer, wenn man denkt man hat einen Hinweis oder hat ein Geheimnis gelüftet, kommen widere welche dazu und man steht am Anfang. Wie auch im vorherigen Band werden Sequenzen aus der nahen Zukunft dazwischen gespielt, wobei diese hier von Nic geschildert werden.

    Die Figuren sind sympathisch, unterschiedlich und ihre Freundschaft hält sie zusammen, obwohl auch immer wieder Krisen, durch Geheimnisse etc. entstehen, ziehen sie trotzdem an einem Strang und versuchen gemeinsam den Geheimnissen von Finstermoos auf die Spruen zu gehen.

     

    Fazit:

    Eine gelungene Fortsetzung, die nicht nur nahtlos an Band 1 anschließt, sondern auch spannend weitergeht und einen fesselt!!!


  9. Cover des Buches Das Mädchen (ISBN: 9783426508541)
    Stephen King

    Das Mädchen

     (1.280)
    Aktuelle Rezension von: meliii_meliii

    Das Buch war leider sehr langweilig. Ich habe es zweimal angefangen … und zweimal abgebrochen.

  10. Cover des Buches Unter dem Zelt der Sterne (ISBN: 9783551583987)
    Jenn Bennett

    Unter dem Zelt der Sterne

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Steffi_the_bookworm

    4.5

    Ich gestehe, dass das Buch vor einigen Jahren ein ziemlicher Coverkauf war und es vermutlich deswegen so lange auf meinem Sub lag. Wie sich beim Lesen herausgestellt hat, lag es definitiv zu lange bei mir rum.

    Die Geschichte konnte mich sehr schnell in seinen Bann ziehen und ich mochte die Mischung aus Liebe, Familie, Abenteuer und Natur. Denn Zorie und Lennox, die mal beste Freunde und kurz Zeit auch mehr, treffen sich zufällig zu einem Glampingtrip mit Freunden, aber dann kommt alles ziemlich anders und die beiden sich plötzlich alleine unterwegs.

    Wie gesagt hat das Buch eine tolle und sehr unterhaltsame Mischung und auch wenn ich absolut kein Fan von Zelten bin, hat es sehr viel Spaß gemacht die beiden zu begleiten. Die Natur und das setting wird von der Autorin wirklich toll beschrieben. Dazu gibt es eine gute Prise Humor sowie eine süße Liebesgeschichte.

    Auch die Gestaltung mit gezeichneten Karten in den verschiedenen Teilen des Buches fand ich sehr gelungen. Due Autorin hat zudem einen sehr angenehm zu lesenden Schreibstil, daher wird es definitiv nicht das letzte Buch gewesen sein, dass ich von Jenn Bennett gelesen habe.

  11. Cover des Buches Der große Trip - WILD (ISBN: 9783442158591)
    Cheryl Strayed

    Der große Trip - WILD

     (268)
    Aktuelle Rezension von: Runnibal

    Den PCT zu wandern, ist für viele Amerikaner so, wie in Europa der Jakobsweg.

    Ziemlich naiv und unvorbereitet bricht die Autorin Cheryl Strayed auf und lernt mehr und mehr auf den langen Weg ihre Vergangenheit zu bewältigen, zumindest glaubt sie das.

    Eigentlich sollte sie nicht weit kommen, denn das Gepäck ist überwältigend und sportlich ist sie auch nicht. Doch ihre Kraft kommt auf dem Weg "The Trail provides".

    Es ist schon sehr nervig, dass sie immer wieder von der Mutter erzählt wird. Es ist wie eine Schallplatte, die einen Sprung hat. Insgesamt machen die Mutterszenen schon halbe Buch aus. Immer mit anderen Worten, die gleiche Leier. Die Erfahrungen auf dem PCD hingegen fand ich unterhaltsam. Die Fernwanderin hat viel Zeit über sich nachzudenken. Selbst als sie fühlt, wie zäh sie sein kann, wirkt sie labil und unverändert.


    Mich hat die offene und unverschönten Einwürfe aus ihren Leben verwundert. 

    Interessant finde ich wie die Natur auf Menschen wirkt. Egal von welcher Herkunft, Bildung und Vergangenheit, die Natur wird von allen Wanderern als erlebenswert empfunden. Im Alltag hingegen wird der Natur, was sie braucht und was ihr schadet, wenig Beachtung geschenkt.


    Der PCD war quasi zu ihrem Wohnzimmer der Autorin geworden. Alles was sie zum Leben brauchte, passte in ihren Rucksack. Der PCD lehrt, dass mehr nicht nur überflüssig ist, sondern auch eine unnötige Belastung.

    Der Leser kann viel über minimalistische Lebensweise internalisieren, ohne auf dem PCD wandern zu müssen. Der Trail beginnt an jeder Haustür.




  12. Cover des Buches Finstermoos - Im Angesicht der Toten (ISBN: 9783785577509)
    Janet Clark

    Finstermoos - Im Angesicht der Toten

     (94)
    Aktuelle Rezension von: -Bitterblue-
    Nun ist bereits der dritte Band beendet und ich bin schon so gespannt wie die Reihe enden wird.
    Der Anfang von Band 3 war etwas fad, gut zu lesen, aber auch nicht so sonderlich spannend. Dafür wird es gegen Ende richtig spannend. Einige neue Details kommen ans Licht und manches Puzzelstück setzt sich zusammen.
    Ich will endlich wissen wie die Freunde in den Bunker kamen und vorallem warum!! Ich hoffe auf ein gigantisches Finale
  13. Cover des Buches Die fünfte Welle (ISBN: 9783442482801)
    Rick Yancey

    Die fünfte Welle

     (993)
    Aktuelle Rezension von: FairyFlower

    „Wie befreit man die Erde von den Menschen? Indem man die Menschen von ihrer Menschlichkeit befreit.“ (S. 25) 

    „Die fünfte Welle“ von Rick Yancey stand als Jugendbuch und gleichzeitig Dystopie schon sehr lange auf meiner Wunschliste, nachdem ich sowohl die „Maze Runner“- als auch die „Tribute von Panem“-Trilogie gelesen und geliebt habe. Das 496-Seiten lange Science-Fiction Werk aus dem Goldmann Verlag erschien bereits 2013 in Deutschland. 

    Ein elektromagnetischer Impuls hüllt die Welt in Dunkelheit. Es folgen eine riesige Flutwelle, ein tödliches Virus und zuletzt die Silencer, um den letzten Rest der Menschheit auszulöschen. Cassie Sullivan ist erst 16 Jahre alt, als die Anderen ihren Angriff auf die Erde starten. Sie streift alleine durch die Wälder, auf der Suche nach ihrem Bruder. Immer auf der Hut, was die fünfte Welle wohl für die Übriggebliebenen bereithält… 

    Während wir anfangs nur Cassie begleiten, sind die weiteren Kapitel abwechselnd aus ihrer und „Zombies“ Perspektive geschrieben. Dabei hat der Autor die „Ich“-Form gewählt und schreibt im Präsens. Somit fühlt man sich den beiden Protagonisten verbunden und ihr Schicksal ist einem nicht gleichgültig. Sprachlich ist der Roman einfach aber ansprechend gehalten.   

    Cassie ist erst 16 Jahre alt, was man ihr auch noch anmerkt. So schwärmt sie von ihrer heimlichen Liebe Ben Parish oder beklagt sich über ihre mangelnde äußere Ausstrahlung, was die Männer angeht. Als sie von einem früheren Date berichtet, lernt man sie außerdem von ihrer launischen Seite kennen. Dabei hat sie viel mehr zu bieten als nur ein schönes Äußeres. Sie ist intelligent, humorvoll und an einigen Stellen sogar ironisch. Trotz der hoffnungslosen Lage verlässt sie nie der Mut und sie tritt stark und entschlossen auf. Im Laufe der Geschichte hadert sie mit ihren Taten und fragt sich, was die Menschen noch von den Anderen unterscheidet. 

    „Zombie“ ist ein weiterer Hauptcharakter des Buches, dessen Identität anfangs unklar ist. Sein Charakter ist nicht so gefestigt wie der von Cassie und er wirkt verletzlich. An ihm wird die Veränderung deutlich, die man als Mensch durchläuft, wenn man alles verliert. Er zweifelt an sich und seinen Entscheidungen, ist beeinflussbar und findet erst am Ende des Romans wieder zu seinen Wurzeln. Trotzdem merkt man ihm an, dass er einen guten Kern hat. Ihm geht es zuallererst um den Schutz seiner Freunde. 

    Gut gefallen hat mir an dem Roman, dass die Anderen in Wellen angriffen. Dies fühlte sich innovativ an. Genauso wie die Art, die Außerirdischen als überlegene Macht darzustellen, die man nicht so richtig greifen oder identifizieren kann. Ich mochte außerdem, dass der Fokus auf den Aspekt gelegt wurde, dass die Menschheit zu unmenschlichen Taten gezwungen wird, um zu überleben. Im Laufe des Buches wird deshalb die Unterscheidung zwischen den Menschen und den Anderen immer schwerer.

    An einigen Stellen fiel es mir allerdings schwer zu folgen, da die Perspektivwechsel nicht sofort ersichtlich wurden und zu einer leichten Verwirrung führten. Nichtsdestoweniger taten sie der Geschichte gut. Denn besonders interessant war, dass die Kinder in ihrem formbaren Charakter als Kindersoldaten eingesetzt wurden. Diese militärischen Aspekte kamen im Roman gut raus. 

    An einigen Punkten der Geschichte empfand ich die Romanze zwischen Cassie und Evan als zu viel, da sie stark in den Fokus rückte. Cassies Schwärmerei ist zwar einerseits nachvollziehbar, da sie keinerlei Erfahrungswerte hat und sich in der Pubertät befindet aber andererseits auch nervig, da sie Evan nahezu verehrt. Sie beschreibt ihn mit schokoladenbraunen Augen, einem perfekten Körper und einem Atem, der nach Schokolade riecht. Zudem gelingt ihm alles perfekt, was er angeht. Alles in Allem mochte ich aber, dass die schwere Thematik niemals hoffnungslos wirkt, da sowohl Cassie als auch alle anderen Charaktere sich ihren Humor bewahrt haben.

    Der Roman ist etwas für alle Leser*innen, die Science-Fiction mögen und sich für die philosophische Frage interessieren, was den Menschen in seinem Kern von anderen Lebensformen unterscheidet. Dabei entsteht eine postapokalyptisch-bedrückende Stimmung, in der die Charaktere trotz Allem die Hoffnung nicht aufgeben. Ich gebe 3/5 Sterne.

  14. Cover des Buches Ellin (ISBN: 9783931989835)
    Christine Millman

    Ellin

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Scharr

    Rezension: 

    Klappentext: 

    Seit Ellin als Einzige aus ihrer Familie einen räuberischen Überfall überlebt hat, muss sie ihren Lebensunterhalt als Leibdienerin des grausamen Lord Wolfhards bestreiten. Als Ellin sich ihm verweigert, prügelt er sie beinahe zu Tode. Getrieben von einem unbändigen Überlebenswillen gelingt ihr die Flucht in die Wildnis, wo sie auf Kylian und seine Gefährten trifft, die sie aufnehmen und gesund pflegen. Doch ihre Retter sind mehr, als sie vorgeben zu sein, und auch Ellin hütet ein Geheimnis, das nur Lord Wolfhard kennt und das sie alle in Gefahr bringt.


    Meinung: Im großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen. Die Geschichte wird auf der Erzähler-Perspektive erzählt und der Sprachstil ist etwas altertümlich. Insgesamt hat die Geschichte ein mittelalterliches Fantasy Setting. Der Weltenentwurf ist interessant und die Beschreibungen der Vegetation und Orten, die die Protas durchreißen war sehr gelungen. Allerdings hätte ich noch mehr Beschreibungen über die Welt und Völker befürwortet. Da bekommt man leider immer nur das nötigste an Informationen. Zu Beginn lernt man Ellin und ihr Leben als Leibdienerin für den grausamen Lord Wolfhard kennen. Sie war mir sofort sympathisch, da ich sie als willensstarke Frau empfunden habe, die ihr Herz am rechten Fleck hat. Im Laufe der Geschichte gibt es aber hin und wieder Momente, bei denen ich sie eher naiv und kindisch empfand. Trotzdem mochte ich sie. Sie ist die Protagonistin von der man am meisten erfährt, da der Erzähler sie am meisten begleitet und Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt gibt. Die anderen Protagonisten bleiben für mich leider etwas blasser, auch wenn sie durchaus interessant waren. Auch die Gefühle/ die Beziehung zwischen Ellin und Kylian waren nicht ganz authentisch für mich, da man sich insbesondere bei ihm fragt, was er an Ellin mag. Da bekommt man leider sehr wenig Einblick. Außerdem haben die beiden auch nur wenige Momente der Zweisamkeit in diesem Buch. Entweder sie sprechen kaum miteinander und ignorieren sich, oder sie sind auf Grund diverser Umstände getrennt voneinander. Daher konnte diese Liebesgeschichte mich emotional nicht abholen, da ich sie kaum nachempfinden konnte. Ab und zu wurde etwas Drama zwischen den beiden eingebaut, dass ich zum Großteil er unnötige empfand. Der Rest der Handlung war immer wieder spannend auch wenn es zwischendurch ruhigere Momente gab. Ich habe mich insgesamt gut unterhalten gefühlt und konnte das Buch schnell lesen. 

    Den Schreibstil der Autorin empfand ich als angenehm und flüssig.


    Fazit: Eine spannende Handlung mit einer Liebesgeschichte die mich emotional leider nicht berühren konnte.

  15. Cover des Buches Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär (ISBN: 9783328107682)
    Walter Moers

    Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär

     (2.187)
    Aktuelle Rezension von: Viviliebtlesen

    Man merkt dem Autor an, dass er viel Herzblut in dieses Werk gelegt hat. Die ganze Fantasie ist atemberaubend. Am Anfang hielt ich das Buch noch für ein unvergleichliches Schmuckstück - unvergleichlich ist es auch nach wie vor, ein Schmuckstück nicht mehr ganz. Ich war ab der Mitte teils so sehr gelangweilt von den dauernden Aufzählungen, den Lexikoneinträgen und den Übertreibungen, dass ich Schwierigkeiten hatte, das Buch wieder in die Hand zu nehmen. Ich habe sehr lang für das Buch gebraucht. Dabei ist es nicht das erste Buch von ihm, was ich las. Die Stadt der träumenden Bücher riss mich absolut in den Bann.. Das fehlte mir hier. Es sorgt zwar zwischendurch immer wieder für gute Unterhaltung und frischen Wind, aber ich glaube 200 Seiten weniger hätten dem Buch gut getan. Dabei ist mir Blaubär doch sehr ans Herz gewachsen. Man muss sich definitiv darauf einlassen, damit man der Geschichte etwas abgewinnen kann.

  16. Cover des Buches Ice - Hüter des Nordens (ISBN: 9783802586026)
    Sarah Beth Durst

    Ice - Hüter des Nordens

     (197)
    Aktuelle Rezension von: natti_Lesemaus

    Inhalt:

    Die junge Cassie lebt mit ihrem Vater auf einer Forschungsstation in der Arktis. Ihre Mutter ist angeblich bei ihrer Geburt gestorben, doch Cassie wächst mit rätselhaften Geschichten über ihren Tod auf. Kurz vor Cassies achtzehntem Geburtstag kommt es zu einer merkwürdigen Begebenheit: Cassie trifft auf einen Eisbären, der zu ihr spricht und ihr berichtet, dass die alten Legenden wahr sind. Ihre Mutter ist noch am Leben und wird in der Festung der Trolle gefangen gehalten. Doch um sie zu befreien, muss Cassie den Eisbären heiraten, der sich des Nachts in einen Menschen verwandelt. Zwischen Cassie und dem magischen Wesen entwickelt sich eine zarte Liebe, die jedoch von einem geheimnisvollen Fluch bedroht wird. 


    Meinung:

    Hier bin ich mir zum ersten mal nicht einig mit mir selber, wie ich die Geschichte finde. Sehr toll oder eher nicht.

    Aber fang ich mal mit dem positiven an:

    Das Cover ist mega toll. Es ist wirklich unglaublich gut gelungen und ich muss dazu ein sehr großes Lob aussprechen. Ein absoluter Blickfang.

    Dann der Klapptext- der macht wirklich neugierg auf das ganze.

    Die Idee zu der Geschichte erinnert mich zwar ein klein wenig an den Goldenen Kompass und an die Schneekönigin, trotzdem finde ich die Idee dazu auch wirklich gut. Mal eine Geschichte zu lesen, die in der Arktis spielt, ist mal was anderes.

    Dann der Mut von Cassie, der ist ebenfalls sehr beeindruckend. Sie überwindet viele Gefahren, Trotzt große Hürden und gibt nie auf, nur um ihren "Bär" aus der Trollfestung zun retten. 

    Auch die beschreibungen des ganzen ist gut gelungen und besonders die Eisbären fand ich gut.


    Aber hier hört es dann auch auf.

    Beim Schreibstil muss ich sagen, das hin und wieder Fehler bei der Grammatik und beim zusammenbau des Satzes sind, die mich persönlich aber nicht so sehr gestört haben.

    Auch fand ich das ganze in der Mitte- auf der Reise von Cassie- manchmal etwas langweilig. Mir fehlte hier tatsächlich die Spannung.


    Die Caraktere lernt man schlecht kennen und viele spielen eher im Hintergrund mit. Ich wurde irgendwie nicht wirkich warm mit denen.


    Cassie ist für mich ein unreifes, stures Kind, das oft unüberlegt und störrisch handelt. Mit ihren gerade 18 Jahren ist sie es ja auch irgendwie noch. Ein halbes Kind und keine reife Erwachsene.

    "Bär" empfinde ich zwar sympatisch, er trägt viel Verantwortung- die er sehr gewissenhaft erfüllt, aber auch er handelt manchmal egoistisch, finde ich. Nur damit seine Art von Beschützern nicht ausstirbt, macht er Cassie ein Kind, ohne das sie es will. Natürlich ist sie sauer und will dieses Kind nicht und Bär denkt auch noch  sie sei glücklich darüber.

     Bitte---- eine gerade 18 jährige, die ihn geheiratet hat, nur damit ihre verschollenene Mutter endlich frei kommt-- soll für ewig bei ihm bleiben und Mutter sein?? 


    Übriegens Mutter- zu ihrer Geschichte muss ich sagen, das kam mir irgendwie viel zu kurz vor. Schließlich wächst Cassie mit einer Geschichte auf, die ihre Mutter betrifft und Cassie geht den Handel mit Bär ein nur damit sie nach all den Jahren endlich frei kommt. Das ist doch ein großer Bestandteil dieser Geschichte, dann hätte sie auch mehr Beachtung bedarft.

    Cassie macht einen schweren Fehler und Bär wird von den Trollen entführt. Sofort bereut sie alles und will ihn zurück. Dieses hin und her fand ich manchmal als entscheidung eines unreifen Kindes. Mal sie sie wütend und will nur nach hause, dann wieder will sie bei ihm beliben....

    Auf ihrere Reise zu der Trollfestung überwindet sie zwar sehr viel, aber sie begiebt sich oft in große Gefahren und oft vergißt dabei, das sie schwanger ist. Hier ist für mich auch hin und wieder so einiges unlogisch. Eine normal schwangere Frau hätte das alles nicht überstanden ohne das Kind zu verlieren- aber wir sind her ja auch in einer Fantasygeschichte. Da ist alles möglich.


    Das Ende war für mich zwar schon fast vorhersehrbar, aber auch irgendwie zu kurz. Hier hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Evtl. einen Einblick in die Zukunft der drei. Wird Cassie tatsächlich für ewig bei Bär bleiben? alleine mit dem Kind in einem Eisschloss? Und was ist mit ihren Eltern? die machen sich doch bestimmt sorgen um ihr Kind?


    Fazit:

    Eine tolle Grundidee mit einem unheimlich, tollen Cover, aber es ist noch ausbaufähig...


    Von mir 3,5 Sterne

  17. Cover des Buches Schneetänzer (ISBN: 9783401604411)
    Antje Babendererde

    Schneetänzer

     (76)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Jacob bricht nach Kanada auf, wo er seinen Vater kennenlernen will. Er weiß aber nicht, ob er ihn überhaupt finden und was ihn im Norden des Landes erwarten wird. Damit beginnt eine Reise ins Ungewisse, die ihn auf die Spuren seiner Herkunft führt.

    Jacob ist wütend und enttäuscht, weil er von seiner Mutter bisher angelogen wurde. Es hieß, dass sie seinen Vater nicht kennt und er das Ergebnis eines einmaligen Abenteuers im Urlaub sei. Ausgerechnet von seinem Stiefvater erfährt er im Streit, dass er sehr wohl einen Vater hat, der im Norden Kanadas heimisch ist. Wild entschlossen macht sich Jacob auf den Weg, mehr über sich, seinen Vater und die Vergangenheit zu erfahren.

    In Kanada angekommen merkt er, dass er eine völlig fremde Welt betritt, aus der er augenscheinlich stammt. Ein Zufall zieht ihn in die Wildnis, wo er mehr über sein Volk, die Vergangenheit und die Lebensweise seiner kanadischen Familie erfährt.

    Jacob hat sich oft gefragt, woher sein exotisches Aussehen stammt. Dabei hat er sich völlig auf die Aussagen seiner Mutter verlassen und den biologischen Erzeuger in Asien vermutet. Mittlerweile ist ihm klar, dass kanadisches Inuit-Blut durch seine Adern fließt und er Wurzeln in der eiskalten Wildnis hat.

    Diese Wildnis macht es ihm nicht leicht. Durch böswilliges Verhalten landet er mitten in der bedrohlichen Winterlandschaft. Er ist allein, es ist kalt, und er weiß, dass er um sein Überleben kämpft. Zu guter Letzt begegnet ihm ein Bär, dem er nichts entgegenzusetzen hat.

    Autorin Antje Babendererde entführt den:die Leser:in in eine fremde Welt aus Schnee und Eis. Gemeinsam mit Jacob stapft man durch die kanadische Wildnis, die Kälte brennt im Gesicht und man fühlt, wie das Leben aus einen weicht, sobald man stehen bleibt und der Körper auskühlt.

    Gleichzeitig zeigt sie, wie die Inuit in dieser Umgebung bis vor wenigen Jahrzehnten gelebt haben. Sie zeichnet ein spannendes Bild von Jägern, die im Einklang mit der Natur der unwirtlichen Umgebung trotzen.

    Jacob erfährt dieses Leben am eigenen Leib und bekommt in gewisser Weise einen Crash-Kurs im Überleben als Inuit. Geschickt werden moderne Anschauungen der Tradition gegenübergestellt. Beispielsweise ist der Protagonist vehementer Vegetarier, lernt aber, dass es ohne Fleisch kein Überleben in der Eiseskälte gibt. Nichtsdestotrotz zeigt sich, dass Traditionen überholt sein können, wenn sie auf Kosten der Natur gehen und es mittlerweile andere Lösungen gibt.

    Die jüngere Geschichte der Inuit fließt ebenso ein. Babendererde veranschaulicht, wie grausam dieses Volk gebrochen und von ihrer Lebensart weggedrängt wurde, um westlichen Anschauungen zu entsprechen.

    Gekrönt wird die abenteuerliche Handlung mit einer jugendlichen Liebesgeschichte, die bezaubernd zu lesen ist, mir aber zu hochtrabend war. Meinem Geschmack nach waren zum Ende hin zu viel Hochgefühl und Aufbruchstimmung vorhanden. Andrerseits verstehe ich, dass ein junger Mensch die Gelegenheit am Schopf packt und sich rasch auf eine völlig neue Umgebung einstellt. 

    Zweifellos ist „Schneetänzer“ ein exzellentes Buch, das sich mit der Geschichte und der Kultur der Inuit beschäftigt. Der jugendliche Charakter, der familiäre Hintergrund, die Liebesgeschichte und der Abenteuer-Flair verschmelzen zu einem lesenswerten Roman, der in die verschneite Wildnis entführt und ausgezeichnet zu lesen ist.

    Meiner Meinung nach ist es ein empfehlenswertes Jugendbuch, das sicherlich nicht nur jüngere Leser:innen packt.

  18. Cover des Buches Wolfspack (ISBN: B01F0I3T5E)
    Amber Auburn

    Wolfspack

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Dieser Teil ist wieder super toll. Die Bücher sind zwar ziemlich kurz, aber die Geschichten sind klasse. Ich bin echt gespannt, wie es weiter geht mit Lena und Janis und den anderen.

    Der Schreibstil ist mega toll, man kommt dadurch super in die Geschichte hinein. 

    Klare Weiterempfehlung. 

  19. Cover des Buches Der kleine Hobbit (ISBN: 9783423715669)
    J. R. R. Tolkien

    Der kleine Hobbit

     (4.293)
    Aktuelle Rezension von: Calderon

    Mir ist und bleibt es ein Rätsel, warum man den Film besser finden kann als das Buch. Es ist und bleibt ein schöner Aufgalopp zum Krieg um Saurons Ring. Viele Dinge, die dann wichtig werden, sind hier schon angelegt, etwa die Güte der Hobbits, die am Ende mit dazu beiträgt, dass es glimpflich ausgeht am Einsamen Berg. 

    Ach - die Schlacht ist im Buch wirklich gut, im Film eine desaströse Ansammlung hirnverbrannter Specials Effects.

  20. Cover des Buches Letzte Nacht in Twisted River (ISBN: 9783257240993)
    John Irving

    Letzte Nacht in Twisted River

     (202)
    Aktuelle Rezension von: janaobrist

    Wooow ich habe es endlich geschafft das Buch fertig zu lesen, das war wirklich eine kleine Geburt. Ich habe zwischenzeitlich ein 2. mal gekauft weil mir die 1. Version in den Ferien kaputt gegangen ist, so kaputt das es wortwörtlich auseinandergefallen ist. Naja ich muss sagen ich fühle mich gerade echt ein bisschen leer, das Buch hat mich jetzt so lange begleitet und ich habe mich fast ein wenig zu Hause darin gefühlt. Ich bin einfach so begeistert von John Irving und wie er schreibt. I mean wie kommt man auf so eine Geschichte, die so endlos lange ist und so viele Details hat. Ich mag das sehr, wie man sieht wie die Charaktere wachsen, älter werden und was aus ihnen passiert und das sieht man in diesem Buch sehr gut. In der Geschichte geht es um Danny und sein Vater die an einem sehr abgelegenen Ort in den USA leben, in Twisted River. Sie leben ein bescheidenes kleines aber glückliches Leben. Bis etwas passiert, dass es ihnen ünmöglich macht weiter so zu leben wie bisher und das dann folgen für ihr ganzes weiteres Leben hat. 

  21. Cover des Buches In der Seele ein Grauwolf (ISBN: 9783646602821)
    Anika Lorenz

    In der Seele ein Grauwolf

     (35)
    Aktuelle Rezension von: SanNit
    In diesem Teil lernen wir Emmas Tier kennen und läuten eine große Wendung ein. Auch die Leidenschaft wird durch die Wandlung erweckt, aber ist das wirklich alles, worauf es ankommt?
    Man könnte sagen, jetzt ist das Chaos perfekt. Es kommen hier einige Wendungen auf uns zu.
    Dieser Band hat mir super gefallen. Emma muss mit vielem auf einmal klar kommen und ist leicht überfordert.
    Der Klappentext verrät so wenig, dass es fast unmöglich ist nicht zu spoilern.
    Es war super spannend und aufwühlend. Ich war von Anfang bis Ende gefesselt.
  22. Cover des Buches Das Mädchen und der flüsternde Wald (ISBN: 9783791501017)
    Sophie Anderson

    Das Mädchen und der flüsternde Wald

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Das Cover und der Titel dieses märchenhaften Kinderbuches hat mich direkt neugierig gemacht und wir reisen hier auch in einen magischen Winterwald, der mit slawischen Elementen eine ganz besondere Atmosphäre erhält.

    Janka ist 12, als plötzlich eine Veränderung mit ihr passiert, die sie an sich zweifeln lässt. Sie ist ein Findelkind und fühlte sich daher nie so wirklich ihrem Dorf zugehörig - obwohl sie ihre Ziehmutter Mamotschka sehr liebt und auch in Sascha einen wertvollen Freund hat. Ihre Unsicherheit ob ihrer Herkunft und wo sie hingehört lässt sie eine Entscheidung fällen die sie in gefährliche Abenteuer bringt.

    Wir erleben die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Janka und können deshalb sehr gut ihre Gedanken- und Gefühlswelt nachvollziehen. Da sie nichts über ihre Eltern weiß ist sie unsicher und glaubt, mehr herausfinden zu müssen und zu erkennen, wer sie wirklich ist. Diese Betonung darauf, die sich wiederholt, hat mich anfangs ein bisschen genervt muss ich zugeben. Viele Kinder leben in Heimen, sind Waisen oder kennen ihre Eltern nicht - oder erleben durch sie kein gutes Vorbild. Das Interesse daran ist natürlich klar, aber es war so fixiert darauf, dass ich mir nicht sicher war, wo es hinführen wird; oder wie das Kinder erleben, die in dieser Lage stecken.
    Aber im Verlauf der Geschichte wandelt es sich und ich fand es richtig schön, zu welchen Erkenntnissen Janka kommt.
    Es geht um die Familie, das zuhause, das man hat und die Menschen die einen lieben und annehmen, so dass viele Antworten auf die Fragen, hinter denen man her ist, eigentlich schon da sind.

    Besonders schön hier auch die Freundschaften, die Gemeinschaften die sich bilden aus den unterschiedlichsten Figuren, die jeder für sich mit all ihren Stärken und Schwächen ihren Platz haben. Auch den Mut, die Wahrheit zu sagen, sich darauf zu verlassen, dass Freunde zu einem halten und dass man Hilfe annehmen soll und man nicht alles alleine durchstehen muss: denn dazu sind Freunde schließlich da.
    Ebenso anzunehmen wie man ist, selbst wenn man Eigenschaften an sich entdeckt, die sich falsch anfühlen, was nur durch den Einfluss von außen stattfindet: man ist gut so wie man ist.
    Sich seinen Ängsten zu stellen ist natürlich nicht leicht, aber in der Gemeinschaft schafft man mehr, als man zunächst für möglich hält.

    Ganz toll waren auch die kleinen Märchen zwischendurch, die erzählt werden. Sie offenbaren nach und nach die Hintergründe zu Jankas Vergangenheit, was man zunächst gar nicht erkennt, am Ende dann aber ein bedeutsames Bild ergeben und die Geschichte abrunden.

    Vorne im Buch gibts auch eine tolle Karte vom Schneewald, auf der man Jankas Wege genau verfolgen kann - und hinten im Buch befindet sich das Glossar, in der einige Wörter erklärt werden wie Babuschka, Samowar, Kwas etc.

  23. Cover des Buches Das Paket (ISBN: 9783426510186)
    Sebastian Fitzek

    Das Paket

     (2.549)
    Aktuelle Rezension von: Eliza08

    Was bedeutet psychische Störung genau und was für Auswirkungen hat sie auf meine Mitmenschen? Diese und weitere Fragen ergeben sich aus diesem Thriller, welcher mich aber insgesamt nur mittelprächtig unterhalten hat. In der Handlung geht es um die Psychologin Emma Stein, welche aufgrund einer erlittenen Vergewaltigung in einem Hotelzimmer psychisch schwer angeschlagen ist. Aufgrund von Erlebnissen in ihrer Kindheit, welche der Leser im Laufe der Erzählung erfährt, war sie mental bereits vorbelastet. Somit erlebt der Leser eine zutiefst verängstigte und charakterlich instabile Persönlichkeit. Emma misstraut jeder Person und plötzlich gerät sogar ihr Ehemann Philipp in ihr Visier der Angst. Hat er etwas mit den schrecklichen Ereignissen zu tun? Oder steckt hinter dem mysteriöse Nachbar Palandt die Identität des mysteriösen Mehrfachmörders „Friseur“?  


    Die Hauptprotagonistin Emma Stein ist eine zutiefst verunsicherte Person, welche ihr Leben nicht mehr unter Kontrolle hat. Oft schwankt sie zwischen Träumen bzw. der Realität hin und her und verzweifelt am Alltag. Der notwendige Medikamentenkonsum verstärkt dieses Verhalten im Laufe der Erzählung weiter. Für mich war Emma eine sehr schwierig zu greifende Person, da sie leider fast nichts Positives auf den Leser ausstrahlt. Trotz der schrecklichen Ereignisse hätte ich mir auch einmal einen guten Moment in der Erzählung gewünscht. Als Leser wird man das Gefühl nicht los, dass die ganze Welt schlecht ist und keiner einem mehr helfen kann. Diese nur negative Darstellung hat mir nicht gefallen und ich hätte mir einen positiven Gegenpart gewünscht. Als wesentlichen Nebenfiguren können Emmas Ehemann Philipp, der mysteriöse Nachbar Palandt, ihre Freundin Sylvia sowie Emmas Psychologe Konrad genannt werden. Dabei hat mir Konrad insgesamt noch am besten gefallen und der Leser erfährt im Laufe der Handlung etwas ausführlicher über seine Persönlichkeit. Trotz allem waren mir die Charaktere nicht gut genug ausgearbeitet. Hier hätte ich mehr Tiefe in der Beschreibung erwartet, um mich besser mit den Protagonisten auseinandersetzten zu können. Die Handlung des Romans ist nicht stringent und wird durch Zeitsprünge öfters unterbrochen. Ich hätte mir dabei eine bessere Abgrenzung zwischen den Zeitebenen von Emmas Vergangenheit in die Gegenwart gewünscht, was den Lesefluss positiv begünstig hätte. Der Schreibstil des Autors ist flüssig, direkt und dialogorientiert. Als Zielgruppe kommen Leser von Thrillern in Frage. Mein Fazit ist gemischt. Eine gute Grundstory mit mittelprächtig ausformulierten Charakteren und einem sehr abrupten Ende lassen mich mit Zweifeln zurück. Für eine kurzfristige nicht in Gedanken verbleibende Unterhaltung kann der Leser aber durchaus zu dieser Lektüre greifen.

  24. Cover des Buches Krähe und Bär oder Die Sonne scheint für uns alle (ISBN: 9783791500256)
    Martin Baltscheit

    Krähe und Bär oder Die Sonne scheint für uns alle

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt: 

    Der Bär im Zoo hat es gut: immer genug zu Fressen, ein Leben wie im Schlaraffenland! Das zumindest denkt die kleine Krähe.

    Hingegen der Bär sehnt sich nach einem Leben ohne Gitter und Grenzen. Frei sein ... so frei wie die Krähe! Das ist sein Traum.

    Ein magischer Trank bietet den beiden die Gelegenheit für einen Körpertausch.

    Die Krähe in Gestalt des Bären ist rundum zufrieden: Nie wieder hungern. Nie wieder betteln. Was für ein süßes Leben!

    Der Bär dagegen freut sich über die neugewonnene Freiheit und die Fähigkeit zu fliegen.

    Doch sein Glück währt nur kurz, denn ein Leben auf der Straße ist kein Zuckerschlecken. Und auch die Krähe erkennt bald die Schattenseiten des Schlaraffenlands ...


    Altersempfehlung:

    etwa ab 9 Jahre 

    (große Schrift, kurze Kapitel, verschiedenfarbige Textpassagen je nach Charakter, hoher Bildanteil)


    Illustrationen:

    Auf jeder Doppelseite findet sich mindestens eine kleine Zeichnung und einige der farbenfrohen und detaillierten Illustrationen sind sogar ganzseitig.

    Beide Hauptfiguren sind sympathisch gestaltet.

    Sie spiegeln durch einen Wechsel von hellen leuchtenden Farben zu tristem Grau und bedrückendem Schwarz sowohl die fröhliche Stimmung wie die traurigen Momente hervorragend wieder.


    Mein Eindruck:

    Mit herrlich lustigen und schrägen Dialogen besticht diese Geschichte neben ihrer lehrreichen Botschaft ganz besonders durch ihre charmant-skurillen Hauptfiguren.

    Hier hat Martin Baltscheit zwei außergewöhnliche Tiere zusammengebracht: die rotzfreche Krähe und den gemütlich-freundlichen Bären

    Doch so unterschiedlich die beiden auf den ersten Blick scheinen, ähneln sie sich in gewisser Weise doch sehr bzw. werden sich ähnlicher.

    Die Krähe schimpft wie ein Kesselflicker. Sarkasmus und Ironie sind ihre zweiten Vornamen. Denn auf der Straße ist kein Platz für Höflichkeit. Wohingegen der Bär - zunächst - sehr freundlich auf den Mangel an Etikette und Anstand hinweist. 

    Die Ausgangssituation und Hoffnungen der beiden Träumer werden kindgerecht und anschaulich vermittelt.

    "In einem Zoo sind alle Tage gleich. Aufstehen, fressen, schlafen gehen. [...] Er (der Bär, Anm.) träumt von einem Leben hinter dem Zaun, von weiten grünen Wiesen und einer Freifahrkarte für alle Busse und Bahnen der Welt. Auch von Flugzeugen, in denen man fliegen kann, hat er gehört. Fliegen wie ein Vogel." (vgl. S. 65)

    Zwischen den beiden entwickelt sich im Laufe der Geschichte - trotz aller Streitereien und Beschimpfungen - eine enge Freundschaft. Zudem erkennen sie, dass das Leben des anderen - so verlockend es zunächst erscheint - ebenfalls seine Schattenseiten hat. Das Gras auf der anderen Seite ist eben doch nicht immer grüner.

    Eine außergewöhnliche Erzählung mit pointiertem Wortwitz und sympathischen Charakteren, deren Erkenntnisse auch Erwachsene zum Nachdenken anregen.

    Dies ist nicht unser erstes Buch von Martin Baltscheit und daher überrascht es auch dieses Mal wenig, dass man sich beim (Vor-)Lesen der Geschichte immer wieder fragt, ob man tatsächlich ein Kinderbuch in Händen hält.

    Seine Erzählungen sind vielschichtig und tiefgründig. Sie sind lehrreicher und gleichzeitig unterhaltsamer Lesespaß zum Schmunzeln, Nachdenken und Philosophieren.

    Eine zeitlose Geschichte für Jung und Alt.


    Fazit:

    Philosophie im Kinderbuch!

    Ein lehrreiche und zugleich lustige Geschichte, die die Unterschiede im Leben zweier Tiere aufzeigt und zugleich deutlich macht, dass in jeder Lebensweise gute wie weniger gute Dinge stecken. Eine Erzählung voller Wortwitz, Ironie und vielen kleinen Botschaften zwischen den Zeilen.

    Wunderschöne und farbenfrohe Illustrationen ergänzen die berührende Geschichte und hauchen den Charakteren Leben ein.


    ... 

    Rezensiertes Buch: "Krähe und Bär oder die Sonne scheint für uns alle" aus dem Jahr 2017

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