Bücher mit dem Tag "bäume"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bäume" gekennzeichnet haben.

278 Bücher

  1. Cover des Buches Faye - Herz aus Licht und Lava (ISBN: 9783743201910)
    Katharina Herzog

    Faye - Herz aus Licht und Lava

     (213)
    Aktuelle Rezension von: Eve_Wae

    Klappentext:

    Seit der Ankunft auf Island geschehen merkwürdige Dinge. Gleich am ersten Abend führt ein Schwarm Glühwürmchen Faye zu einer Lichtung, auf der ein uralter Baum steht. Der Sage nach soll hier der Eingang zur Elfenwelt sein. Aber vor Jahren wurde das Herz des Baumes gestohlen. Und jetzt stirbt er. Faye beschließt, den Baum zu retten. Keine leichte Aufgabe. Vor allem, seitdem ihr der impulsive und jähzornige Aron über den Weg gelaufen ist. Wenn Faye wüsste, auf was für ein Abenteuer sie sich da einlässt …

    Meine Meinung:

    Das Buch lag jetzt wirklich lange auf meinem SuB und ich habe mich immer gefreut es zu lesen. Neulich war es dann so weit …

    Prinzipiell gefällt mir die Idee der Geschichte, aber ich hatte mir ein bisschen mehr erhofft. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und es kommt kaum Spannung auf.

    Die Charaktere waren sympathisch. Faye ist eine sympathische junge Frau, die sich sehr für den Umweltschutz engagiert. Mit dem männlichen Protagonisten Aron hatte ich ein paar Probleme. Ich habe ihn nur schwer zu greifen bekommen.

    Fazit:

    Alles in allem war die Geschichte okay, aber eben auch weit von einem Highlight entfernt

  2. Cover des Buches Offline ist es nass, wenn's regnet (ISBN: 9783743203778)
    Jessi Kirby

    Offline ist es nass, wenn's regnet

     (189)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Aus unerfindlichen Gründen wissen wir nie, wohin wir gehen müssen oder welche Führer uns zur Seite stehen werden - Menschen, Stürme, Schutzengel...                                                              - John Muir -


    Inhalt: Mari inszeniert ihr perfektes Leben auf Instagram. Doch nichts davon ist echt. Während ihre Follower glauben, dass sie einen traumhaften 18. Geburtstag feiert, sitzt Mari allein zu Hause und verzweifelt an ihrem selbst erbauten Lügenpalast und  der Trauer um ihre kürzlich verstorbene Cousine. Sie beschließt ihr altes Leben hinter sich zu lassen und den Traum ihrer Cousine zu verwirklichen - den John Muir Trail zu wandern (211 Meilen). Ohne Training, ohne Plan und nur mit dem Rucksack ihrer Cousine begibt sie sich auf diese unglaubliche Reise.

    Eindruck: Dieses Buch ist mein Überraschungs-Highlight dieses Jahr! :D Ich bin praktisch über die Seiten geflogen und habe es in 2 Tagen durchgelesen. 

    Ich bin nicht sehr aktiv in den sozialen Medien, konnte mich aber von Anfang an mit Mari identifizieren. Das Gefühl, nicht gut genug zu sein und der Welt etwas vormachen zu müssen, kennt sicher jeder. Auch die Trauer um einen geliebten Menschen, konnte ich gut nachvollziehen. Ich finde, dass Mari´s Gedanken und ihre Entwicklung in der Geschichte authentisch und nachvollziehbar dargestellt wurden. 

    Die Beschreibung des Trails, der Landschaft und der Herausforderungen waren sehr lebendig. Ich konnte mir alles vor meinem inneren Augen vorstellen. (Könnte zum Teil auch daran liegen, dass ich ebenfalls schon in den Bergen gewandert bin.) 

    Ich mag sehr, dass die Beziehung zwischen Josh und Mari sich langsam entwickelt und es kein "Liebe-und-Hochzeit-auf-den-ersten-Blick"-Szenario ist. Dadurch bleibt Mari´s innere Entwicklung im Vordergrund. 

    Ich finde, die Autorin behandelt die Themen wie Tod und Trauer, Selbsthass, Selbstfindung mit viel Achtsamkeit, ohne das die ganze Geschichte zu schwermütig ist. 

    Ich empfehle dieses Buch allen Leser*innen (vorrangig Mädchen, da es aus Sicht einer Protagonistin geschrieben ist) ab 14 Jahren. Punkt. Ich finde wirklich, dass dieses Buch möglichst viele lesen sollten.

  3. Cover des Buches Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele (ISBN: 9783789121272)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele

     (17.694)
    Aktuelle Rezension von: Thomas_O_Malley

    Beim Erscheinen der Bücher hatte ich die Trilogie erhalten und war damals schon geflasht, wie sich die Geschichte in das politische Weltgeschehen spiegeln lässt.
    Auch heute, wo ich die Bücher gerade erneut lese, berührt mich die Macht der Politiker und Regierenden auf unangenehme Weise, die Gewalt, das Kleinhalten der Leute ud das Unterdrücken der "Aufständigen".

    Was ich am ersten Band gut finde, ist dass die weibliche Hauptperson eher als die unnahbare dargestellt wird und nicht als das kleine daueraufgelöste Mädchen, dass von den Gefühlen (zu Jungs oder Männern) überschwemmt wird.

  4. Cover des Buches Die Blutkönigin (ISBN: 9783764531881)
    Sarah Beth Durst

    Die Blutkönigin

     (130)
    Aktuelle Rezension von: SofiaMa

    Vielen lieben Dank an den penhaligon-Verlag und das Penguin Random House-Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

    Meine Rezension spiegelt selbstverständlich trotzdem meine ehrliche Meinung wider.

     

    Aufmachung:

    „Die Blutkönigin“ ist mal wieder ein klassischer Fall von „Ich wollte es eigentlich nur wegen des Covers lesen“. xD

    Aber es sieht ja auch unheimlich cool aus! Die weißen Äste, die sich durch den roten Titel ranken, zusammen mit den wenigen blutroten Blüten und dem neblig anmutenden Hintergrund wirken sehr düster und suggerieren eine unbequeme, dunkle High Fantasy. Das Originalcover finde ich vom Motiv her zwar tatsächlich hübscher anzusehen und dort tritt auch der Bezug zum Wald stärker hervor. Das deutsche Cover finde ich stimmungstechnisch allerdings stärker (wenn ich auch im Nachhinein sagen muss, dass es nicht die Stimmung des Inhalts einfängt).

    Der Titel ist die deutsche Übersetzung des Originaltitels „The Queen of Blood“ und trifft das Thema des Auftaktes der „Die Königinnen von Renthia“-Reihe entsprechend gut.

     

     

    Meine Meinung:

    Inhaltlich konnte mich „Die Blutkönigin“ leider nicht so sehr von sich überzeugen, wie ich es mir bei dem Cover erhofft hatte.

    Das liegt gar nicht mal unbedingt daran, dass es nicht so düster ist, wie das deutsche Cover suggeriert (auch wenn ich grundsätzlich mal wieder Lust auf Dark Fantasy hätte). Zwar ist es durchaus ein wenig irreführend, aber man sollte ja ohnehin nicht allzu viel vom Cover auf den Inhalt schließen, insbesondere bei einer Übersetzung, daher kreide ich das dem Buch mal nicht an.

    Es wird nämlich durchaus auch mal blutig und der Erzählton ist generell etwas ernster, von daher ist die Düsternis des Covers gar nicht mal so weit hergeholt.

     

     

    Dass ich dem Buch eher zwiegespalten gegenüberstehe, liegt vor allen Dingen daran, dass es keine konstante Steigerung in der Spannungskurve gibt.

    Die Geschichte geht relativ actionreich los, man wird in das Geschehen hineingeworfen und muss sich erstmal zurechtfinden. Der Einstieg ist also direkt spannend; sobald sich dieser erste Konflikt jedoch beruhigt hat, plätschert „Die Blutkönigin“ erstmal so vor sich hin. Vielleicht liegt das daran, dass die erste Hälfte das behandelt, was sich gut zehn Jahre, bevor der eigentliche Plot beginnt, zugetragen hat. Dabei bedient sich die Autorin einiger größerer Zeitsprünge, bis sie irgendwann an diesem Punkt angekommen ist. Ganz abgesehen davon, dass ich den Zeitsprüngen zunächst nur schwer folgen konnte, da sie nicht durch Überschriften o. Ä. gekennzeichnet sind, sondern sich aus dem Kontext ergeben, hat das hat zur Folge, dass sich vor allem die erste Hälfte von „Die Blutkönigin“ eher wie ein Prequel denn wie ein Reihenauftakt liest. Das ist grundsätzlich nicht schlimm, wäre aber hier meines Erachtens nicht wirklich notwendig gewesen, da viele der Szenen, die die ersten paar Hundert Seiten des Buches ausmachen, keine allzu relevanten Schlüsselszenen sind, die man wirklich in der gegebenen Breite hätte ausführen müssen. Ich glaube, es hätte den Lesefluss um einiges erleichtert, wenn die Autorin das, was der Auslöser für den Weg, den die Protagonistin wählt, als Prolog genommen hätte, und andere wenige relevante Szenen aus dieser ersten Hälfte dann im Laufe der eigentlichen Handlung an den passenden Stellen als Rückblende eingefügt hätte.

    So weiß man zwar nicht von Anfang an, wie es zu dem großen Konflikt in der zweiten Hälfte gekommen ist, aber genau diese Unwissenheit des Lesers kann viel zur Spannung beitragen. Die hat nämlich während der Zeitsprünge die meiste Zeit gefehlt, da man einfach nahezu durchweg gemerkt hat, dass man sich noch in der Einführung in die Geschichte befindet. Man wartet die ganze Zeit darauf, dass es endlich richtig losgeht, wird dabei aber fast nur mit wenig relevanten Beschreibungen von Daleinas Lernweg abgespeist, bei denen man schnell das Interesse verliert.

     

    Darüber hinaus hat man dabei dann auch noch viel Zeit, sich über den Rest des Plots Gedanken zu machen und kommt dann auch relativ schnell zu einem Ergebnis. Die Autorin folgt mit ihrer Handlung einem klaren Muster, das man schnell durchschaut hat und das dann dazu führt, dass man im Laufe der Geschichte nicht mehr überrascht werden kann. Es ist vieles vorhersehbar und abgesehen vom Magiesystem mit den Geistern sticht „Die Blutkönigin“ damit durch nichts Besonderes hervor.

     

     

    Das Magiesystem ist dagegen die eine große Stärke des Buches!

    Die Idee mit den Geistern, die die Natur kontrollieren, die aber wiederum von der Königin kontrolliert werden, weil sie ansonsten böswillig Schaden anrichten, konnte mich sofort überzeugen. Die Beschreibungen der einzelnen Geister ist sehr detailliert und vielseitig; man kann sie sich gut bildlich vorstellen und hat trotz der schieren Menge unterschiedlicher Arten schnell einen Überblick darüber, welche es gibt, und was ihre Fähigkeiten sind.

    Auch die Art und Weise, wie die Magiebegabten wie auch die Königin die Geister kontrollieren müssen, wie sie aufeinander angewiesen und mit der Natur verbunden sind, ist gut verständlich und sehr interessant beschrieben.

    Auch der Weltenbau an sich und das gesellschaftliche System dahinter sind ähnlich komplex gestaltet, aber so beschrieben, dass sie sich gut nachvollziehen lassen und man sich zügig in Renthia zurechtfindet. Etwas schade finde ich hier noch, dass Renthia zwar aus vier Ländern besteht, man aber nur ein wenig über Aratay erfährt. Wie die anderen Länder mit den Geistern verbunden sind und wie sie mit ihnen umgehen, wird hier noch gar nicht erläutert. Da hätte ich mir, obwohl „Die Blutkönigin“ erst der Auftakt ist, doch einige wenige Informationen mehr erwünscht – Elhim, Belene und Chell noch nicht einmal erwähnt. Einzig über das Land Semo und seine Königin wird in der zweiten Hälfte ein bisschen das angeteasert, was in der Fortsetzung geschehen könnte. Ich kann mir also schon vorstellen, dass die Autorin in den Folgebänden auf die Nachbarländer Aratays noch weiter eingeht, hätte mir hier aber trotzdem bereits ein paar Details mehr gewünscht.

     

     

    Abschließend habe ich noch ein wenig Kritik an der Protagonistin Daleina sowie an den einzelnen Beziehungen in „Die Blutkönigin“.

    Daleina ist zwar durchaus eine sympathische Protagonistin, für mein Empfinden bleibt sie allerdings durchweg zu blass und zu distanziert, als dass man sich wirklich gut in sie hineinversetzen könnte. Durch die Zeitsprünge begleitet man sie durch fast zehn Jahre, ich hatte allerdings trotzdem nicht das Gefühl, dass sie sich im Laufe der Handlung groß weiterentwickelt oder erwachsen wird. Geht man von ihrem Verhalten und ihrer Denkweise aus, ist sie vielleicht zwei oder drei Jahre älter geworden, mehr aber nicht. Sie ist nach wie vor zwar stark entschlossen, Königin zu werden und ihre Schwester zu beschützen, aber wird trotzdem von ihren Unsicherheiten und mangelnden Fähigkeiten in der Geisterbeschwörung beherrscht. Ich habe bei ihr vor allem in der Hinsicht keine Entwicklung gesehen; ab einem gewissen Punkt hat es mich sogar fast schon genervt, dass sie immer wieder auf ihre Unzulänglichkeiten hinweist und nicht lernt, sich selbst zu vertrauen und ihre Stärken mehr auszunutzen. Sie ist nämlich sehr gewieft, stellt schnell Zusammenhänge her und findet unkonventionelle Lösungen. Das weiß sie zwar, aber sie spielt es nicht aus, was dazu geführt hat, dass ich sie zunehmend weniger angefeuert habe, bis sie mir letztlich egal wurde.

     

    Egal waren mir im Übrigen auch jegliche Beziehungen der Figuren untereinander, was daran gelegen hat, dass sie nicht etwa langsam aufgebaut werden, sodass man mitfiebert und sie mitfühlt. Stattdessen waren sie plötzlich einfach da, dann wieder weg und manchmal doch wieder da, ähnlich wie die Gefühle der Figuren. Vor allem die Beziehung zwischen Fara und Ven, aber auch alle anderen werden nicht konstant entwickelt und sind daher wenig nachvollziehbar. Die Figuren handeln in Bezug aufeinander oft widersprüchlich und nicht konsequent, sodass mir manchmal sogar nicht einmal klar war, wie sie denn nun zueinanderstehen – hassen sie sich oder lieben sie sich doch?

    So kann man sich auch in der Hinsicht nicht wirklich auf das Buch einlassen. Da ich beim Lesen oftmals sehr viel Wert darauf lege, wie die Figuren und die Beziehungen ausgebaut werden, hat das hier natürlich viel dazu beigetragen, dass ich nicht so stark von „Die Blutkönigin“ eingenommen wurde und auch noch nicht weiß, ob ich mich der Fortsetzung widmen werde, trotz der interessanten Grundidee.

     

     

    Fazit:

    „Die Blutkönigin“ ist mal wieder so ein Buch, das mir nicht ganz so gut gefallen hat, wie ich es mir eigentlich erhofft hatte.

    Zwischendurch war es durchaus sehr spannend, und die Idee mit den Geistern, die die Natur kontrollieren, die aber wiederum von der Königin kontrolliert werden, weil sie ansonsten böswillig Schaden anrichten, hat mir super gefallen! Allerdings fand ich die Handlung gerade am Anfang, aber auch zwischendurch immer wieder sehr zäh und vorhersehbar, die Protagonistin war für mich nicht wirklich greifbar, und jegliche Beziehungen in dem Buch wirkten in meinen Augen unausgereift und nicht richtig entwickelt.

    3/5 Lesehasen.

  5. Cover des Buches Finstermoos - Aller Frevel Anfang (ISBN: 9783785577486)
    Janet Clark

    Finstermoos - Aller Frevel Anfang

     (175)
    Aktuelle Rezension von: sjule
    Vorweg mich stört schonmal eins: Es ist eine Reihe von 4 Büchern a um die 230 Seiten a 9,95 € . Das scheint mir eine reine Geldmache zu sein, denn man hätte die gesamte Geschichte auch in ein bis zwei Büchern und eventuell etwas komprimierter bringen können. 

    Wir lesen zwei Zeitstränge in Finstermoos. Zum einen den, in dem Mascha aus Berlin mit ihrer Mutter in das hinterwäldlerische Dorf Finstermoos kommt, in dem gerade ein Babyleiche in der Baugrube von Valentins Vater gefunden wurde. Seine Freunde Luzi und Basti begleiten ihn und erleben einige Abenteuer. 
    Das ganze Dorf scheint Dreck am Stecken zu haben.
    Zum anderen sitzen Basti, sein Bruder und Valentin in einem Bunker fest und versuchen rauszukommen. Doch wie sind sie darein gekommen. Und wo sind Mascha und Luzie. 

    Gerade zu Beginn hat man viele Fragezeichen. Nicht weil die Story das hergibt, sondern weil man mit Personen und Verhältnissen nur so zugeschmissen wird und man einfach immer wieder durcheinander kommt. Ich habe mehr als die Hälfte des Buches gebraucht um alles zu sortieren. 

    Die Irrungen und Wirrungen sind dann zwar interessant und Janet Clark schafft es auch ein paar spannende Szenen einzubauen, doch endet das Buch gerade als es Fahrt auf nimmt sehr abrupt nach 225 Seiten.
  6. Cover des Buches Tochter des dunklen Waldes (ISBN: 9783404208807)
    Katharina Seck

    Tochter des dunklen Waldes

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Der Schreibstil des Buches ist ziemlich schön. Er hat etwas pooetisches und märchenhaftes. Trotzdem sind manche Sätze etwas seltsam formuliert, weshalb ich manchmal echt überlegen musste, ob sie überhaupt richtig sind. Vorrallem da in dem Buch allgemein viele Fehler vorkommen.
    Dennoch ist die Geschichte wie ein fantasievolles Märchen und man sie sich am Anfang gut wie eine Erzählung vorstellen. Im Laufe des Buches kommt sie mir jedoch etwas kindlich vor und teilweise musste ich an einen Barbiefilm denken, was nicht unbedingt schlecht ist, aber eben anders als erwartet.
    Die Personen waren etwas oberflächig, genauso wie die Handlung, bei der vergleichsweise wenig für die Geschichte wichtige Handlung vorkommt, weshalb sie sich ein bisschen zieht.

    Allgemein also eine fantasievolle und märchenhafte Geschichte, die toll geschrieben ist, mich aber nicht wirklich umhauen konnte.

  7. Cover des Buches Der Zauberberg (ISBN: 9783596904167)
    Thomas Mann

    Der Zauberberg

     (535)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Hans Castrop ist drei und zwanzig Jahre alt, hat studiert und soll in Hamburg in ein großes Schifffahrtsunternehmen einsteigen. Zuvor reist er aber nach Davos, denn in einer Bergklinik ist sein Vetter. Hoch oben sind viele Patienten, die mit den Lungen Problemen haben. Drei Wochen will Hans seinen Besuch dauern lassen, aber irgend etwas hält ihn fest. Die Geschichten der Leute, die Atmosphäre, das gemeinsame Essen und der Tanz und die Abendstunden mit Musik und Gesang. Hans fühlt sich krank und bekommt Fieber und tatsächlich findet der Arzt eine dunkle Stelle auf seiner Lunge. So bleibt der Ingenieur und kommt immer mehr in dem Haus an und verliebt sich und driftet ab und vergisst zu weilen sogar sein Alter. Aus drei Wochen werden sieben Jahr und die politische Veränderung in der Welt, hält nun Einzug auf dem Zauberberg. Thomas Manns Roman ist eine Wucht, ein ganz großer Wurf und wirkt heute noch genauso wie damals. Faszinierende Personen und genaue Beschreibungen und ein großartiger Schauplatz.

  8. Cover des Buches Der Kinderdieb (ISBN: 9783426506882)
    Brom

    Der Kinderdieb

     (615)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Eigentlich bin ich gar kein Fantasy-Fan, das Buch hatte ich nur gekauft, da es spannend geklungen hatte, die dunkle Seite hinter Peter Pan zu erfahren. Allerdings musste ich feststellen, dass das Buch bis auf den Aspekt, dass einer der Protagonisten Peter hieß und Kinder auf eine Insel brachte, auf der sie nicht erwachsen wurden, nicht viel mit dem Original zu tun hatte. Ich hatte eigentlich gehofft, Captain Hook und andere Bekannte wiederzufinden, doch das blieb mir verwahrt. Stattdessen bekam ich ein Buch mit Charakteren, zu denen ich nicht wirklich eine Verbindung aufbauen konnte, die ich nicht einmal mochte. Deshalb war es mir auch egal, als diese alle nach der Reihe starben. Peter konnte man ja quasi gar nicht mögen, da er in dieser Geschichte schließlich als böse dargestellt werden sollte, die „Teufel“ oder Elfen blieben mir zu blass und der zweite Protagonist Nick handelte auch nicht immer nett. Der anfängliche Teil in Manhattan und auch der danach, als Peter noch einmal zurück gekommen war, um noch zwei Jungen zu holen hatte mir eigentlich wirklich gut gefallen, doch sobald es nach Avalon gegangen war, traten für mich einige Längen und langweilige Stellen auf. Das Buch ist mit sechshundert Seiten wirklich dick, doch es kam mir nicht so vor, als wäre wirklich viel passiert. Ich denke, ich bin einfach mit einer falschen Erwartung in das Buch hereingegangen. Sicher steckt viel Arbeit darin, was auch die genannten Einflüsse zeigen, doch ich gehöre wohl einfach nicht zur Zielgruppe. Für Fantasy-Fans, die viele Schlachten und dergleichen lieben ist das Buch sicher etwas, für Leute, die einfach nur Peter Pan mögen und durch die angebliche böse Seite dessen angelockt werden eher nicht. Ob das, was er tat nun böse war, wurde nur am Rande von Nick, besonders am Ende thematisiert, im Vordergrund stand das Thema jedoch nie. Noch eine kleine Anmerkung: Als Peter Nick in New York rekrutierte kam eine Person namens Freddie vor. Diese wurde mal mit „y“ und dann wieder mit „ie“ geschrieben. Auf Seite einunddreißig liegen zwischen den zwei Varianten sogar nur drei Zeilen.

  9. Cover des Buches Queen and Blood (ISBN: 9783736307056)
    Amy Harmon

    Queen and Blood

     (131)
    Aktuelle Rezension von: Ilona67

    Klappentext

    "Kein Geheimnis, kein Kummer, nichts verborgen und verlor'n. Sahen nicht, was sein würde oder was war - sahen nur das Jetzt und Hier. Sie sah ihn. Er sah sie. Und nichts außerdem."

    Kjell von Jeru kannte seinen Platz - Soldat, Krieger der Krone, Bastardbruder des Königs - und war damit zufrieden. Doch seitdem er seine Gabe als Heiler erkannt hat, ist die einfache Ordnung seiner Welt aus den Fugen geraten. Als er eine junge Frau sterbend in der Wildnis findet, rettet er ihr mithilfe seiner Kräfte das Leben. Die geheimnisvolle Sasha, die nichts über ihre Vergangenheit weiß, hält sein Herz vom ersten Moment an ihn ihren Händen, ganz gleich, wie sehr er sich dagegen wehrt. Doch als Sashas wahre Identität ans Licht kommt, droht ihre Liebe an der Wirklichkeit zu zerbrechen ... 


    Kjell gefiel mir besser als Tiras aber Sasha konnte ich nichts abgewinnen. Dieser Band kommt bei weitem nicht an Band 1 ran. Schade.

  10. Cover des Buches Das Mädchen (ISBN: 9783426508541)
    Stephen King

    Das Mädchen

     (1.279)
    Aktuelle Rezension von: meliii_meliii

    Das Buch war leider sehr langweilig. Ich habe es zweimal angefangen … und zweimal abgebrochen.

  11. Cover des Buches Das dunkle Herz des Waldes (ISBN: 9783570312445)
    Naomi Novik

    Das dunkle Herz des Waldes

     (507)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Die Geschichte um Agnieszka, Kasia und Sarkan hat mich einfach von der ersten Seite mitgerissen und gewissermaßen in den Dunklen Wald entführt. Der Schreibstil ist fesselnd, das Wordbuilding sagenhaft, die Geschichte spannend...was wünscht man sich mehr?! 

    Sehr originell fand ich die Art wie die polnische Folklore in die Geschichte eingeflochten wurde. Da ich selbst Polin bin, war ich begeistert ein Buch zu finden, in dem nicht nur die Namen polnischen Ursprungs sind sondern auch die polnische Erzählung der "Baba Jaga" eine Verwendung findet. 

    Ich habe mich in der von Novik erschaffenen Welt ganz einfach zu Hause gefühlt und das Ende des Buchs war einfach so passend und wunderschön, dass ich das Buch mit einem zufriedenen Seufzer schließen konnte. Leider ist es nur bei einem Buch geblieben und keine Di- oder Trilogie geworden.

  12. Cover des Buches Heartless 3: Die Seele der Magie (ISBN: 9783473402021)
    Sara Wolf

    Heartless 3: Die Seele der Magie

     (62)
    Aktuelle Rezension von: weltentzueckt

    Klappentext:

    Jahrelang hatte Zera nur ein Ziel: endlich wieder ein Mensch zu sein. Als Herzlose ist sie nicht nur unsterblich und überaus stark, sondern auch eine Gefangene, denn wer ihr Herz in seiner Gewalt hat, kann sie kontrollieren. Doch seit ihr Herz Prinz Lucien gehört, wünscht sie sich zum ersten Mal, herzlos zu bleiben. Nur so kann sie ihn beschützen: vor seiner Schwester, der mächtigsten und grausamsten Hexe des Landes. Vor dem unbarmherzigen Krieg, der das Königreich in Schutt und Asche legt. Und vor sich selbst. Denn in Lucien lauert eine dunkle Kraft, die nicht nur ihm zum Verhängnis werden könnte, sondern auch allen, die er liebt …


    Meine Meinung:

    Puhhhhh, ich bin so enttäuscht – das wird also die reinste Rant-Rezi.

    Band 1 der Reihe hat mir so unfassbar gut gefallen.
    Band 2 war schon deutlich schwächer, aber ich hatte noch Hoffnung auf eine plausible Auflösung. Immerhin war der Anfang der Geschichte so stark!
    Ich quälte mich geradezu durch den dritten Band, der sich ewig zog, in dem Zera mir zunehmend unsympathisch wurde und in dem nicht wirklich etwas zu passieren schien – mal abgesehen von einer in Rätseln denkenden Zera und der sich immerzu wiederholenden Erkenntnis, dass sie am Ende die Welt retten muss, indem sie einen gespaltenen Baum heilt.
    WIE das genau geschehen sollte, wurde nie erwähnt. So, wie die ganze Handlung um die magischen Bäume sehr ungreifbar blieb.
    Tja, die Auflösung kam, die Fragen in meinem Kopf blieben unbeantwortet und zu ihnen gesellten sich noch 100 neue. Wer die Geschichte noch lesen möchte, sollte ab hier vermutlich nicht weiterlesen, denn es folgt ein kleiner Spoiler.

    Am Ende verschwindet Zera einfach so – mit ihr ihr Herz – und 3 Jahre später taucht sie wieder auf. Keine Erklärung, weshalb sie weg war, was passiert ist, wo sie in der Zwischenzeit war und warum es so lange gedauert hat bis sie zurückkam, außer ein schnulziges und nichts erklärendes „Ich habe mich daran erinnert, dass du mich liebst“.
    What the fucking fuck? Entschuldigt die Ausdrucksweise, aber das kann doch nicht Wolfs Ernst sein??
    Waren meine Erwartungen nach dem supertollen Band 1 zu hoch? Vielleicht!
    Wie man eine gute Geschichte aber so dermaßen versauen kann, ist und bleibt mir ein Rätsel.

    Leider kann ich die Reihe nun wirklich nicht mehr empfehlen.
    2 Sterne für Band 3.

  13. Cover des Buches Die drei Magier - Das magische Labyrinth (ISBN: 9783845816739)
    Matthias von Bornstädt

    Die drei Magier - Das magische Labyrinth

     (81)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Das Cover ist Kindgerecht und dennoch sehr schön gemacht. Passend sieht man Conrad, Vicky und Mila im Labyrinth.

    Im Buch geht es um die drei Freunde, die über einen See in eine Fantasywelt gelangen und diese vor einem bösen Zauberer retten sollen! Dafür müssen sie ins magische Labyrinth gelangen.

    Ein sehr liebevolles Buch für kleinere Kinder, zwischen Fantasygeschichte und Märchen. Die Idee das Kinder ein verzaubertes Land retten müssen ist nicht neu, aber das Buch ist sehr süss gemacht, tolle Zeichnungen sind auch im Buch dabei, was will man mehr?

    Ausserdem geht es sogar kurz auf Umwelt Themen ein, da Bäume abgeholzt werden.

    Alles in allem sehr empfehlenswert für Kinder, junggebliebene Erwachsene und wunderbar zum vorlesen und träumen geeignet!

  14. Cover des Buches Mandeljahre (ISBN: 9783492304979)
    Katrin Tempel

    Mandeljahre

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Als Katharina Nicklas die Jugendstilvilla ihrer Familie an der pfälzischen Weinstraße entrümpelt, findet sie im Keller Aufzeichnungen ihrer Urgroßmutter Marie. Die sensible Ehefrau eines gnadenlosen Großunternehmers schreibt darin über den Aufstieg und Fall einer Kaffeeröster-Dynastie in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts – und über ihre geheime Liebe zu einem naturverbundenen Mandelbauern ...


    Mir hat das Buch gefallen. Es wurde gut erzählt wie es zur Zeit des Krieges und dlavor mit der Familie und der Kaffeerösterei ausgeht. 

  15. Cover des Buches Nijura - Das Erbe der Elfenkrone (ISBN: 9783570312230)
    Jenny-Mai Nuyen

    Nijura - Das Erbe der Elfenkrone

     (622)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Leseratte

    Dieses Buch ist für mich ein Spontankauf gewesen. Ich brauchte noch ein Buch um Rabatt zu bekommen und fand es auf den ersten Blick ganz interessant. Nun, nachdem ich es gelesen habe, ist meine Meinung von dem Buch ganz okay. Es ist jetzt nichts herausragendes oder abgrundtief schlechtes. Es ist einfach okay. 

    Inhaltlich geht es um die Halbelfe Nill. Diese wird als Waise bei Menschen aufgezogen, bis sie eines Tages alles ändert. Die weiteren dreht sich die Geschichte um Scapa. Dieser ist ein Straßenjunge in Kesselstadt. Während er sich mit kleinen Diebstählen über Wasser hält, plant er einen Angriff auf den Mafiaboss der Stadt. Dieser hat weitreichende Folgen nicht nur für ihn sondern auch für seine große Liebe....

    Der Schreibstil war flüssig und lies sich gut lesen. Schade find ich nur, dass es kein Anhang gibt, wo die elfischen Begriffe erklärt werden. Diese haben wohl keine wirkliche Bedeutung für den Plot bzw. wenn, dann wurden sie erklärt oder übersetzt, dennoch hätte ich gerne selber verstanden, welche Bedeutung die Beleidigungen und anderen elfischen Begriffe im Buch haben.

    Das Cover (Hardcover von cbj von 2006) ist stilistisch schlicht gehalten. Ein sehr grün daherkommender Wald der von einem goldenen und sehr verschlungenen Rahmen eingefasst wird. Der Plot ist genau passend für einen Einzelband. Für einen weiteren Teil müsste es deutlich gestreckt werden, was es nur schlechter machen würde. Dennoch hatte ich einige kleine Differenzen mit der Handlung. So wurde am Anfang etwas aufgebaut, was einem ein Gefühl gab, in welche Richtung es gehen sollte. Doch dann kommt der Plottwist, der mich jedoch nicht richtig mitnehmen konnte, weil es insgesamt sich vorher nicht scharfgenug zugespitzt hatte. Es kam also nicht genug Spannung auf, sodass er richtig wirken konnte. 


  16. Cover des Buches Im Land der Nachtschattenvögel (ISBN: 9783646600582)
    Katjana May

    Im Land der Nachtschattenvögel

     (53)
    Aktuelle Rezension von: janina_schulz

    Meine Meinung

     

    Katjana May entführt den Leser mit ihrem Jugendroman „Im Land der Nachtschattenvögel“ in eine magische Welt, fernab unserer Realität. 

    Sie begeistert mit fantasievoll gestalteten „Kreaturen“, beängstigend wie liebenswert und doch ist es ein scheinbar gewöhnliches Mädchen, das die Hauptrolle spielt. 

     Julie Winter ist erst 16 Jahre alt und hat keine Ahnung wo sie im Leben steht. Sie weiß nicht wo sie her kommt, wer sie eigentlich ist und hat viel zu schnell erwachsen werden müssen. 

    Mit einem Buch über Magie und alten Sagen fangen die seltsamen Träume an und sie hört diese Stimme, die immer wieder um Hilfe schreit. 

    Ungewollt findet sie sich plötzlich im Land der Nachtschattenvögel wieder und es gibt keinen Weg zurück. Es sei denn sie erfüllt ihre Aufgabe, umsonst hat es sie nicht in diese andere Welt verschlagen. 

    Eine spannende Reise wartet auf Julie und den Leser, die geprägt ist vom Suchen und Finden, Zweifeln und Hoffen, Leiden und Lieben. 

     Julie ist zu Beginn eine eher zurückgezogene Persönlichkeit, schüchtern, unbeholfen, ängstlich. 

    Das sie im Land der Nachtschattenvögel landet, überfordert sie zunächst. Sie will nur nach Hause, fühlt sich hilflos und verschließt sich. Erst als sie auf Nanna, eine zeitlose Dame, die ihr Unterschlupf gewährt, trifft, begreift Julie, dass sie einen bestimmten Weg einschlagen muss. 

    Mit jedem Schritt in die richtige Richtung gewinnt das Mädchen an Selbstbewusstsein und Stärke. 

     Ihr kleiner Wegbegleiter Tigg, ein so genannter Zweigling, leistet ihr nicht nur Gesellschaft. Er hilft Julie dabei ihre neu gewonnene Willenskraft nicht zu verlieren. 

    Das Ziel noch unbekannt, gestaltet sich die Reise holprig und beschwerlich. Wohin geht man wenn man gar nicht weiß wonach man eigentlich sucht? 

    Der Leser darf die Figuren auf dieser spannenden Reise begleiten. Mit ihnen verzweifeln, sich mit ihnen fürchten und erleichtert aufatmen. 

    Der Schreibstil der Autorin ist erfrischend „anders“. Katjana May hebt sich mit ihrer ganzen Art und Weise von der derzeitigen „Mainstream-Welle“ ab. 

    Trotz märchenhafter Elemente fügt sich die Geschichte wunderbar in unsere Gegenwart ein und erzeugt eine einzigartige melancholische und düstere Stimmung. 

    Und was ich besonders schön fand: Es bedarf keiner heißen und schmalzigen Szenen um Gefühle zu zeigen.

     

    Fazit & Bewertung

     

    Da diese Geschichte so ganz anders ist als man es bislang kennt oder vielleicht erwarten würde, hat sie ihren völlig eigenen Charme. 

    Für jeden der sich auf Neues einlassen will und unbekannte Welten entdecken möchte nur zu empfehlen. 

     

    5*****

     

  17. Cover des Buches Das Flüstern der Feigenbäume (ISBN: 9783036958637)
    Elif Shafak

    Das Flüstern der Feigenbäume

     (39)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Zypern 1974: Die Türkin Defne und der Grieche Kostas treffen sich heimlich in einer Taverne, die von einem homosexuellen Paar geführt wird. Es ist der einzige Ort, wo sie unbeschwerte Stunden erleben können. Schon bald beginnt der Bürgerkrieg, Familien werden auseinandergerissen und auch die Wege von Defne und Kostas Wege trennen sich, da Kostas Familie den jungen Mann nach London in Sicherheit schickt. Jahrzehnte später treffen sich die beiden wieder und die Liebe entflammt erneut. Tochter Ada wächst in London auf und möchte gerne mehr über die Vergangenheit ihrer Eltern und deren Herkunft wissen. Doch darüber herrscht eisernes Schweigen.

    In gewohnt perfekter Sprache und mit feiner Stimme erzählt Elif Shafak diese tragische Geschichte, die damit verbundenen politischen Spannungen und seelischen Verwundungen der Protagonisten. Als stiller Beobachter und märchenhaftes Element spricht in abwechselnden Kapiteln der Feigenbaum, der ursprünglich seinen Platz inmitten der Taverne hatte und später von Kostas nach London übersiedelt wurde. Durch die Perspektive des Feigenbaumes erfahren wir viel Wissenswertes über die Natur und den historischen Hintergrund. Mir hat die Figur des Feigenbaumes ausgesprochen gut gefallen. Die anderen Figuren fand ich dagegen blass und etwas unglaubwürdig. Die Dialoge wirkten aufgesetzt und gewissermassen holprig.

    Die Liebe zur Natur, Nächstenliebe, Liebespaare, geschwisterliche Liebe und Liebe im Allgemeinen sind zentrales Thema dieses Buches. Für meinen Geschmack war dieses Motiv etwas zu kitschig ausgestaltet. Der Roman wirft viele weitere - durchaus interessante - Themen auf, die jedoch nicht weiter vertieft werden. Das wirkt insgesamt etwa überladen und erzeugt den Eindruck, dem Buch möglichst viel modernen Zeitgeist zu verleihen, ohne näher auf Einzelnes einzugehen.

    Trotz meiner Kritikpunkte habe ich diesen Roman von Elif Shafak sehr gerne gelesen. Die gebundene Ausgabe ist wunderschön gestaltet und haptisch ein Schmuckstück. Eine Lese-Empfehlung kann ich all jenen geben, die eine poetische, sanfte Liebesgeschichte mit realen Elementen mögen und die sich für eine zeitgeschichtliche Reise nach Zypern interessieren.

  18. Cover des Buches Unsere grüne Kraft - das Heilwissen der Familie Storl (ISBN: 9783833868719)
    Christine Storl

    Unsere grüne Kraft - das Heilwissen der Familie Storl

     (53)
    Aktuelle Rezension von: ElaineLinde

    Ein wunderbares Buch. Aufwendig bebildert, gut verständliche Wissenvermittlung zu den gängisten Heilkrätern und Co, dazu erfährt man noch einiges über den Lebensweg von Christine und Wolf-Dieter Storl.

  19. Cover des Buches Der Professor (ISBN: 9783426500705)
    John Katzenbach

    Der Professor

     (330)
    Aktuelle Rezension von: Ina2018

    Wenn sexuelle Abgründe ohne Rücksicht auf Verluste ausgelebt werden und es zu kommerziellen Zwecken in Kauf genommen wird, dass dies Menschenleben kostet, ist das hart, zuzuschauen. Das Weiterlesen fiel mir teilweise schwer. Die drei Protagonisten waren sympathisch, schlüssig beschrieben und ihr Handeln gut nachvollziehbar. Ich hätte mir mehr miteinander des Professors und der Ermittlerin gewünscht und weniger Rätseln, ob nun wirklich ein Verbrechen stattgefunden hat oder ob das Opfer, ein Mädchen im Teenageralter nur von zu Hause geflüchtet ist. 

    Der Professor im Ruhestand, ein brillianter Wissenschaftler, dem sein Gedächtnis auf Grund einer schnell fortschreitender Krankheit im Stich lässt beobachtet, wie das Mädchen entführt wird. Er wendet sich an die Polizei, aber die ermittelnde Kommissarin kennt das Mädchen, eine Ausreißerin. Sie glaubt, dass auch diesmal der Teenager nur von zu Hause abgehauen ist, weil man keine gemeinsame Sprache fand und der Bonus-Papa so ein Vollidiot ohne Empathie ist. 

    Die Motive der Entführer sind eindeutig mit der rücksichtslosen Jagd nach dem schnellen Geld auf den Punkt zu bringen. Die neuen Medien machen es möglich, alles - hochpreisig versteht sich - mit den anonymen Usern auf der ganzen Welt zu teilen. Von Anfang an wünscht man sowohl die Täter als auch deren Fan-Gemeinde in den finstersten Knast und dass einer den Schlüssel zu selbigen wegwirft. Doch wird es dazu kommen? Eine spannende Reise, die allerdings nur sehr langsam in Fahrt kommt. 

  20. Cover des Buches Der kleine Hobbit (ISBN: 9783423715669)
    J. R. R. Tolkien

    Der kleine Hobbit

     (4.292)
    Aktuelle Rezension von: Calderon

    Mir ist und bleibt es ein Rätsel, warum man den Film besser finden kann als das Buch. Es ist und bleibt ein schöner Aufgalopp zum Krieg um Saurons Ring. Viele Dinge, die dann wichtig werden, sind hier schon angelegt, etwa die Güte der Hobbits, die am Ende mit dazu beiträgt, dass es glimpflich ausgeht am Einsamen Berg. 

    Ach - die Schlacht ist im Buch wirklich gut, im Film eine desaströse Ansammlung hirnverbrannter Specials Effects.

  21. Cover des Buches Die Braut des Schotten (ISBN: 9783802594182)
    Lynsay Sands

    Die Braut des Schotten

     (64)
    Aktuelle Rezension von: peachys_kreativoase

    DIE BRAUT DES SCHOTTEN VON LYNSAY SANDS


    Charaktere 5/5 ☆
    Inhalt 5/5 ☆
    Atmosphäre 4,5/5 ☆
    Schreibstil/Erzählstil 5/5 ☆

    Ich bin begeistert! Das Buch wird mit keiner Sekunde langweilig. Es hat mich sowas von dolle gefesselt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen.
    Das absolut Beste an dem Buch sind die Charaktere. Ich habe selten so einzigartige Charaktere gesehen wie diese Protagonisten! Auch die Nebencharaktere sind richtig toll ausgearbeitet und machen während der Geschichte eine Entwicklung durch.
    Dieses Buch schenkt einem eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Von tiefer Liebe und Mut über Trauer, Angst und Selbstzweifel bis hin zu Verachtung und Mord.

    Mein Monatshighlight! Ich kann es nur jedem ans Herz legen!

  22. Cover des Buches Das geheime Leben der Bäume (ISBN: 9783453604322)
    Peter Wohlleben

    Das geheime Leben der Bäume

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Power-Reader

    In der Schule hat man ja schon einige Basics darüber gelernt, wie sich ein Baum ernährt, wie alt er wird und über seinen Aufbau. Doch Peter Wohlleben erschafft eine spannende (mir bis dahin) unbekannte Welt , in der Bäume kommunizieren, fühlen und kämpfen. 

    Ehrlich gesagt hat mich der Titel lange vom Lesen abgehalten, da ich übertriebene Spiritualität oder Interpretationen erwartet hatte. Doch das Buch befasst sich fundiert und analytisch mit Vermutungen und Fakten aus dem Lebenszyklus von Bäumen. Dank Beobachtungen und vielfältiger Untersuchungen konnte dieses aufklärende und interessante Buch überzeugen. 

  23. Cover des Buches Wen der Rabe ruft (ISBN: 9783426528983)
    Maggie Stiefvater

    Wen der Rabe ruft

     (1.140)
    Aktuelle Rezension von: Eve_Wae

    Klappentext:

    Der erste Band der beliebten Raven-Boys-Reihe der internationalen Bestseller-Autorin Maggie Stiefvater.

    Jedes Jahr steht Blue Sargent neben ihrer hellseherisch begabten Mutter, während die Geister derer vorbeiziehen, die im kommenden Jahr sterben werden. Blue selbst sieht sie nie – bis zu diesem Jahr, als ein Junge aus der Dunkelheit auftaucht und sie anspricht.

    Sein Name ist Gansey, und Blue findet bald heraus, dass er ein “Raven Boy” ist – ein reicher Schüler von Aglionby, der örtlichen Privatschule. Eigentlich hält Blue sich von Aglionby fern, denn Raven Boys bedeuten nichts als Ärger. Und Gansey ist nicht allein: Gemeinsam mit Adam, dem Stipendiaten, der sich über die Privilegien um ihn herum ärgert; Ronan, dessen Emotionen von Wut bis Verzweiflung reichen; und Noah, dem schweigsamen Beobachter, der vieles bemerkt, aber wenig sagt, ist er auf einer geheimen Queste.

    Solange sie sich erinnern kann, wurde Blue gewarnt, dass sie den Tod ihrer wahren Liebe herbeiführen wird. Sie dachte nie, dass sie sich verlieben würde. Aber jetzt, als sie in die geheimnisvolle Welt der Raven Boys gerät, ist sie sich nicht mehr so sicher.

    Meine Meinung:

    Als ich den Klappentext des Buchs gelesen habe, wusste ich sofort, dass ich diese Geschichte lesen muss. Allerdings muss ich sagen, dass ich zunächst von der Geschichte ziemlich enttäuscht war. Der Beginn ist ziemlich komplex und verwirrend, dazu kommen die vielen verschiedenen Charaktere, die man erstmal einordnen muss. Man muss aber auch sagen, diese Reihe besteht aus vier Bänden und muss sich eben erstmal aufbauen. In diesem Fall durchhalten lohnt sich! Hat man sich erstmal einen Überblick verschafft, fängt die Geschichte an, spannend zu werden. Gegen Ende konnte ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen.

    Zu den Charakteren:

    Wir haben Gansey den Anführer der „Raven-Boys“, einer Gruppe von Jungen einer noblen Privatschule. Gansey zeichnet sich durch seine gestochene Ausdrucksweise aus. Dadurch wirkt er manchmal etwas arrogant und überheblich, ist aber prinzipiell gar nicht, er weiß es nur nicht besser. Dann haben wir noch Adam, er unterscheidet sich von den jungen in der Gruppe insofern das er nicht aus einer reichen Familie stammt. Er hat ein Teilstipendium für die Aglionby und muss für den Rest seines Schulgeldes hart arbeiten. Außerdem gehören noch Ronan und Noah zu der Gruppe. Ronan bleibt durch sein rebellisches Verhalten und seine ständige schlechte Laune in Erinnerung. Er schwänzt die Schule und gerät sehr häufig in Konflikte mit anderen. Am schwersten bleibt einem Noah in Erinnerung. Ich glaube erst ab der Hälfte der Geschichte ist mir überhaupt aufgefallen, dass er existiert. Er ist ein ziemlich blasser Charakter, der nicht viel sagt und über den man nicht viel erfährt. Aber auch er hat seine Daseinsberechtigung, deshalb möchte ich an dieser Stella auch noch nicht zu viel über ihn verraten. Dann gibt es noch Blue Sargent, die Protagonistin der Geschichte. Sie kommt aus einer sehr außergewöhnlichen Familie. Zum einen besteht ihre Familie nur aus Frauen und zum anderen sind alle in ihrer Familie Wahrsager. Nur Blue selbst ausgenommen. Ihre Familie ist ziemlich besonders und wenn man erstmal ihre Tanten auseinanderhalten kann, ist es ein Vergnügen ihren Gesprächen zu folgen.

    Fazit:

    Bei diesem Buch lohnt es sich einfach durchzuhalten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickelt sich die Geschichte zu einem spannenden Abenteuer. Der zweite Band liegt bei mir schon bereit.

  24. Cover des Buches Böses Blut (ISBN: 9783596808038)
    Rhiannon Lassiter

    Böses Blut

     (247)
    Aktuelle Rezension von: rebell

    Inhaltsangabe: Ein altes Haus. Eine geheime Kammer. Eine grauenerregende Entdeckung. Hätte Katherine geahnt, was sie im Kinderzimmer ihrer verstorbenen Mutter erwartet, hätte sie die Tür zu dem geheimen Spielzimmer nie geöffnet. Sie hätte die Vergangenheit ruhen lassen. Doch manchmal wehrt sich die Vergangenheit gegen das Vergessenwerden …


    Cover: Das Cover ist gut gemacht. Sehr detailreich und auffallend. Wichtige Elemente aus der Geschichte sind abgebildet und man muss es einfach immer wieder anschauen.


    Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird von aussen erzählt, jedoch erfahren wir aus mehreren Blickwinkeln was sich in dem altem Haus zuträgt. Man bekommt einen tiefen Einblick in das Gefühlchaos der Jugendlichen und wird einfach mitgerissen. Am ehesten konnte ich mich mit Katherine identifizieren, ihre Liebe zu Büchern und die Abneigung gegen ihre Stiefschwester. Ich bin in manchen Punkten, wie sie.

    Der Schreibstil ist wirklich leicht und gut verständlich. Man taucht direkt in der Geschichte ein und kommt nicht mehr los.


    Spannung/Story: Erstmals muss man sich mit den ganzen Figuren und dem chaotischen Alltag einer Patchwork-Familie auseinander setzen. Jedoch bekommt man schnell einen Draht zu den einzelnen Protagonisten. Langsam baut sich die Story und die Spannung auf. Doch mit jeder gelesenen Seite will man des Rätsels Lösung näher kommen. Auch wenn es eine Horrorgeschichte für Jugendliche ist, habe ich mich als Erwachsene sehr gegruselt und mir stellten sich Phasenweise die Nackenhaare auf. Rhiannon Lassiter schafft es, selbst Erwachsene in Angst zu versetzen, das Buch hat eine ungaublich düstere Stimmung obwohl einiges an Familiendrama vorkommt.  Ein Buch das wirklich unter die Haut geht. Das Ende war wirklich gut und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. 

    Obwohl ich die Geschichte bereits kannte und das Buch zum zweiten Mal gelesen habe, hab ich mich wieder vor den Puppen und dem Spiel gegruselt und mir liefs kalt den Rücken hinunter als es zur finalen Runde kam. 


    Fazit: Auf wenigen Seiten eine sehr düstere, Angstfördernde Stimmung, die packt und einen schwer wieder loslässt.

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