Bücher mit dem Tag "bahn"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bahn" gekennzeichnet haben.

90 Bücher

  1. Cover des Buches Die Bestimmung (ISBN: 9783570309360)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung

     (6.452)
    Aktuelle Rezension von: Lilly5683

    Altruan - die Selbstlosen. Candor - die Freimütigen. Ken - die Wissenden. Amite - die Friedfertigen. Und Ferox - die Furchtlosen ... Fünf Fraktionen, fünf verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie. Doch der Test, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte. Die aber gelten in ihrer Welt als hoch gefährlich ...

    Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Der Schreibstil ist packend und spannend und die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Die Charaktere haben mir von Anfang an gut gefallen, sie sind sehr vielschichtig und man lernt im Laufe der Geschichte immer mehr neue Facetten kennen. Auch inhaltlich hat mich das Buch überzeugt, ich mochte die Buchreihe auch lieber als die Filme, insgesamt also eine klare Leseempfehlung.

  2. Cover des Buches Der Besuch der alten Dame (ISBN: 3257230451)
    Friedrich Dürrenmatt

    Der Besuch der alten Dame

     (1.754)
    Aktuelle Rezension von: buecherlesenundleben

    Ich habe das Buch gelesen, weil wir es als Klassenlektüre begonnen haben. Die Schreibweise war sehr interessant. Man konnte in die Sätze der Figuren hineininterpretieren was man wollte. Es lohnt sich sicher das Buch einmal gelesen zu haben. 

  3. Cover des Buches Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich. (ISBN: 9783734100512)
    Paula Hawkins

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

     (1.151)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Zunächst wähnt man sich in einer Biografie einer Alkoholikerin. Nach dem ersten Viertel wandelt sich das Buch in einen super spannenden Thriller, man weiß sehr lange nicht, wer mit wem verkehrt und wie es zu den dramatischen Ereignissen kommen konnte. 3,5 🌟

  4. Cover des Buches Die Karte meiner Träume (ISBN: 9783596184446)
    Reif Larsen

    Die Karte meiner Träume

     (281)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Die Karte meiner Träume von Reif Larsen aus dem Fischer Verlag

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    🗺 Inhalt

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    T.S. Ist noch kein Teenager aber ein begeisterter Kartenzeichner.

    Das Talent erkennen auch andere und er soll eine Auszeichnung bekommen. In diesem Buch geht es um T.S., seine Familie und seine Reise zur Preisverleihung

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    🗺 Was hat mir gefallen?

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    Das Buch handelt von T.S. ... seinen Erlebnissen, seinem Leben und seinen Empfindungen. Das ist teilweise entspannt zu lesen... einlullend...

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    🗺 Was hat mir nicht gefallen?

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    Leider war das nicht mein Buch... und ich kann die begeisterten Stimmen nicht teilen. Ein großer Grund wird der sein, dass dieses Genre nicht mein bevorzugtes Thema ist. Aus dem Grund fließt das nicht in meine Beurteilung mit ein.

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    Was mir aber auch nicht gefiel, ist das sperrige Format von diesem Taschenbuch... es ist größer als normal und dadurch ziemlich unhandlich.

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    Die Zeichnungen in dem Buch fand ich beim Durchblättern richtig schön... beim Lesen leider nicht. Denn jede Zeichnung ist mit mehr oder weniger viel Text versehen. Als ob man die ganze Zeit ein Buch mit Fußnoten und Querverweisen liest. Man wird immer wieder unterbrochen.

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    🗺 Fazit

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    Irgendwie hat mich das Buch an eine Mischung aus „My Girl“ und „der alte Mann und das Meer“ erinnert. Wer gerne Geschichten von Kindern liest, die geistig ihrer Zeit voraus sind und eine Vorliebe für Roadtrips hat... ist hier bestimmt gut aufgehoben. Bei mir war es eher der Ehrgeiz, der mich zum Weiterlesen motiviert hat.


  5. Cover des Buches 6 Uhr 41 (ISBN: 9783442483747)
    Jean-Philippe Blondel

    6 Uhr 41

     (171)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Die Rezension fällt recht kurz aus, da dieses Buch auch nur knapp 160 Seiten hat :)

    Zunächst einmal werden wir ins Hier und Jetzt gebracht. Beide erzählen aus ihrem Leben. Bis zu dem Punkt, an dem Philippe sich neben Cecile setzt. Wir erfahren Stück für Stück von ihrer Beziehung, aber auch immer mehr aus ihren beider Leben. Beide sind zerrissen, beide sind ein bisschen leidend, beide kommen ins grübeln.



    Fazit:

    Zwischendurch habe ich allerdings gedacht, irgendwie ist es wenig eine Liebesgeschichte, sondern eher eine Geschichte über zwei zerrissenen Personen in den 40igern. Das Ende fand ich ganz wunderbar und hat für mich die Geschichte gerettet. 

  6. Cover des Buches Geschöpf der Finsternis (ISBN: 9783802581328)
    Lara Adrian

    Geschöpf der Finsternis

     (890)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Der 3. Teil der Midnight Breed Reihe schließt in der Handlung nahtlos an den 2. Band an. Diesmal geht es um Vampir Tegan und Elise, die erst vor Kurzem ihren Sohn Camden dank der von Marek in Umlauf gebrachten Drogen verloren hat. Nun verwendet sie ihre ganze Kraft darauf gegen Mareks Handlanger vorzugehen. Aber es ist Tegan der ihr das Leben rettet, als sie in einen Hinterhalt gerät.

    Nachdem der Vorgänger mich fast zum weglegen der Reihe gebracht hat, macht dieser Teil vieles wieder gut. Nicht nur die beiden Hauptprotagonisten überzeugen mit einer emotionalen und fesselnden Entwicklung ihrer Beziehung, sondern auch die Story bekommt neue Fahrt und wird spannender. 

    Positiv empfand ich auch diesmal  die Einführung neuer Figuren, Nebenrollen, die tiefer beleuchtet wurden und auch mehr Einblicke in die Entwicklungsgeschichte der Vampire und die Hintergründe von Marek und Seinesgleichen.
    Einzig der doch plötzlich recht knappe Schluss, war mir fast ein wenig zu einfach, berücksichtigt man die Kraft und Stärke, die Marek zuvor zugeschrieben werden.

    Mein Fazit: Der 3. Teil ist wie immer gut zu lesen dank flüssigem Schreibstil, überzeugt aber auch in der Story und dank zweier interessanter Protagonisten. Bis auf ein paar kleine Längen und ein für mich nicht ganz passgenauen Schluss, hatte ich diesmal viel Spaß am Lesen und werde nun auch Band 4 in die Hand nehmen.

  7. Cover des Buches Kind 44 (ISBN: 9783442481859)
    Tom Rob Smith

    Kind 44

     (749)
    Aktuelle Rezension von: Nimmie_Aimee

    In der Sowjetunion unter der Macht von Stalin gibt es offiziell keine Verbrechen. Und die Verbrechen die Begangen werden, werden als Unfall deklariert. So auch in Moskau 1953 als der Sohn von dem besten Freund des Geheimdienstoffiziers Leo Demidow tot aufgefunden wird. Der Obduktionsbericht ist deutlich, es kann kein Unfall gewesen sein. Nach und nach tauchen weitere Morde auf, die nicht als solche Ausgewiesen werden und Leo beginnt zu ermitteln. Damit stellt er sich aber dem Regime entgegen und gerät so selbst in Gefahr.

    Ein super tolles Buch! Ein packender Thriller, der einen nicht loslässt. Es lässt sich sehr gut lesen, sodass man richtig in die Geschichte eintauchen kann. Die Geschichte ist grausam und brutal über die Ermordung von Kindern. Die Zeit in der Sowjetunion wird gut und glaubhaft dargestellt. Man kann sich gut vorstellen wie es dort wohl tatsächlich gewesen ist.

    Eine absolute Leseempfehlung!

    Es gibt auch einen Film dazu, den ich nach dem Buch gesehen habe. Mir hat er gut gefallen, tolle Schauspieler (Tom Hardy, Noomi Rapace, Gary Oldman) und das schreckliche Verbrechen wird gut umgesetzt. Man sollte das Buch aber vorher gelesen haben, da sonst einige Sachen die wichtig sind nicht deutlich genug rüberkommen. Der Film allein ist also etwas schwer verständlich. Aber in Kombination mit dem Buch ist er gut.

    Kind 44 ist der erste Teil (meines Wissens) einer Trilogie. Die anderen Bände habe ich noch nicht gelesen, freue mich aber schon drauf, denn ich bin gespannt wie es weitergeht. Man kann das Buch aber auch gut alleinstehend lesen.

  8. Cover des Buches Nachtzug nach Lissabon (ISBN: 9783442746248)
    Pascal Mercier

    Nachtzug nach Lissabon

     (1.358)
    Aktuelle Rezension von: Xander-77

    Es gibt Bücher, die würde man gerne gut finden wollen, weil sehr viele andere  Leser sie gut finden und als großartig bewerten, dieses ist so eines, in meinen Augen.

    Leider habe ich keinen Zugang zu diesem Buch gefunden. Ich fand es furchtbar langatmig und langweilig und "Ein fesselndes Abenteuer" (Spiegel) konnte ich beim allerbesten Willen nicht ausmachen.

    Trotzdem habe ich mich bis zum Schluss durchgekämpft, fast schon gequält, immer in der Hoffnung, es könnte noch die Erleuchtung für mich kommen, sie kam aber nicht.

    Aufgrund einiger philosophischer Gedanken im Buch, die mir durchaus gefallen haben, würde ich eigentlich 1,5 von 5 Sternen geben, Tendenz aber eher Richtung 1/5.

    Aktuell ist es für  mich schwer vorstellbar, ein weiteres Buch des Autors zu lesen.

  9. Cover des Buches Der Ripper (ISBN: 9783453675810)
    Richard Laymon

    Der Ripper

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    London, 1888. In White Chapel treibt Jack the Ripper sein Unwesen. Der sechzehnjährige Trevor Bentley ist eigentlich nur nachts auf den Straßen unterwegs, um seinen Onkel zu suchen, der Polizist ist. Durch Zufall trifft er auf einen Mann, der aufgrund der Tat, bei der Trevor ihn beobachtet, nur der berüchtigte Ripper sein kann. Er erlebt den Mord an Mary Jane Kelley hautnah mit und muss vor dem brutalen Mörder fliehen. Trevor landet auf dem Boot eines amerikanischen Paares und sein Verfolger nutzt die Chance und flieht mit den Dreien als Geiseln über den Atlantik. An der amerikanischen Ostküste nimmt Trevor schließlich die Verfolgung auf, fest entschlossen, den Ripper aufzuhalten.

     

    Die Meinungen zu diesem Buch gehen ja sehr weit auseinander. Richtige Laymon-Fans sind wohl Härteres des Horror-Meisters gewohnt. Ich hatte bisher nur ein Buch von ihm gelesen, irgendwas mit Vampiren und das fand ich stellenweise schon ziemlich ekelig. 

    "Der Ripper" hat mir gut gefallen, auch wenn der Titel etwas irreführend ist und ja auch nicht korrekt aus dem Englischen übersetzt wurde. Mit dem richtig übersetzten Titel würde man vielleicht mit anderen Erwartungen an die Geschichte herangehen und es hätte mehr positive Meinungen gegeben. 

     

    Ich würde sagen, das Ganze ist ein gut erzählter Mix aus Thriller, Abenteuerroman, Western und ein bisschen Horror. Auf jeden Fall ist der Schreibstil flüssig und lebendig, man ist als Leser immer direkt mitten im Geschehen. Auch, weil in der ersten Person aus Sicht von Trevor erzählt wird. Man begleitet ihn von den düsteren Straßen Londons über den Ozean in die Neue Welt und besteht mit ihm zusammen allerlei Abenteuer. 

     

    Trevor fand ich jedenfalls sehr sympathisch. Über seine Gedankengänge musste ich manchmal schmunzeln. 

    Whittle war ebenfalls gut beschrieben, ein echt fieser Charakter, dem das Töten Spaß macht.

     

    Ob Whittle nun tatsächlich der Ripper war? Wer weiß. ;-) Ich denke aber auch nicht, dass Laymon mit seinem Buch diese Frage beantworten wollte. Aber es gibt ja tatsächlich immer wieder Vermutungen, dass Jack the Ripper sich nach Amerika abgesetzt haben könnte, da die Morde nach dem Tod von Mary Jane Kelley aufhörten.  Ein Rätsel, das vermutlich niemals gelöst werden wird.


    Wer für ein paar Stunden einfach nur gut unterhalten werden möchte mit einer fesselnden Geschichte, der liegt mit "Der Ripper" genau richtig. Man darf nur keine durchgehend vor Blut triefende Story erwarten. 

  10. Cover des Buches Nur ein Tag (ISBN: 9783596197781)
    Gayle Forman

    Nur ein Tag

     (513)
    Aktuelle Rezension von: BibisMindPalace

    Allyson führt ein geordnetes und geplantes Leben. Als sie jedoch am letzten Tag ihrer Europareise Willem kennen lernt und er sie einlädt für einen Tag mit ihm nach Paris zu kommen, sagt sie ja. In Paris zeigt ihr Willem, was es bedeutet spontan zu sein und sich treiben zu lassen. Das Knistern zwischen Allyson und Willem wird zu einem Brennen. Doch als Allyson am nächsten Tag aufwacht, muss sie feststellen, dass Willem verschwunden ist. Verwirrt kehrt sie in ihr altes Leben zurück. Aber es fällt ihr schwer den Jungen zu vergessen, der ihr so viel über das Leben und über sie selbst beigebracht hat.

    "Nur ein Tag" ist eine wunderschöne Geschichte über das Leben und die Liebe. Mich hat das Buch von Seite 1 an gefesselt und ich lese es immer wieder gerne. Es enthält auch einige wichtige Lektionen über das Leben. Durch das Buch habe ich es mir angewöhnt mich gerne mal zu "verlaufen", gerade wenn ich auf Reisen bin. Auch die kleine Passage über das Doppelte Glück hat mir sehr gut gefallen und inzwischen schreibe ich es in jede Hochzeit-Glückwunschs-Karte. Die Veränderung, die Allyson im Laufe des Buches erlebt, hat mich sehr stark ermutigt und mir auch geholfen mein eigenes Leben zu verändern. Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen!!!

  11. Cover des Buches 12 things to do before you crash and burn (ISBN: 9783836957564)
    James Proimos

    12 things to do before you crash and burn

     (63)
    Aktuelle Rezension von: de_best_from_de_universum

    Ich würde das Buch NIE mehr lesen, weil es ist nicht mein Humor und Ich fand es auch nicht gut , weil es langweilig war. Ich hätte am liebsten KEINEN Stern gegeben, aber es war leider nicht möglich...

  12. Cover des Buches Die fünfte Frau (ISBN: 9783423212175)
    Henning Mankell

    Die fünfte Frau

     (718)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92
    Wallander soll die brutalen Morde an fünf Männern - alles scheinbar achtbare Bürger - aufklären. Wallanders siebter Fall

    Bei der Mordserie, die Kurt Wallander gerade aufzuklären hat, kann es selbst erfahrenen Polizisten kalt den Rücken hinunterlaufen: Einen alten Mann findet man in einer Pfahlgrube aufgespießt, einen anderen halbverhungert, beinahe nackt an einen Baum gebunden und erwürgt. Ein dritter wurde in einem mit Steinen beschwerten Sack in einem See ertränkt.

    Die Opfer scheinen auf den ersten Blick achtbare Bürger gewesen zu sein, doch stellt sich bei genaueren Nachforschungen sehr bald heraus, daß auch sie Frauen grausam mißhandelt haben. Wenn nun aber der Mord die Rache eines Opfers an Mördern und Vergewaltigern ist, muß Wallander sich beeilen, bevor das nächste, noch grausamere Verbrechen geschieht ...

    In diesem Fall wird es richtig unheimlich! Ein Roman über Rache, Angst und Brutalität. Der Schreibstil des Autors ist wieder fesselnd und auch wenn ich den Roman vor einigen Jahren gelesen habe, so kann ich mich immer noch haargenau an den Inhalt erinnern.
  13. Cover des Buches Leonhardsviertel (ISBN: 9783954518128)
    Thilo Scheurer

    Leonhardsviertel

     (23)
    Aktuelle Rezension von: MissWatson76
    Beim Lesen dieses Buch hat man das Gefühl, als wäre hier ein Drehbuchschreiber am Werk gewesen und die Geschichte und das Buch liest sich ein wenig als würde man einen Film sehen. 

    Ich bin ja anfangs ein wenig skeptisch beim Lesen von Regionalkrimis, aber hier kann ich nur sagen, war ein Profi am Werk und hat uns einen fantastischen Krimi geschenkt. 
    Ich kann nur sagen, ich bin absolut begeistert. 

    Die Figuren, zuerst die Ermittler Sebastian und Marga sind vielleicht ein wenig sehr außergewöhnlich, aber das passt doch sehr gut in den Krimi und macht dadurch gerade sehr viel Freude. 
    Sowohl Sebastian als auch Marga haben ihre Eigenarten und auch wenn beide ja altersmäßig weit auseinander liegen, sind beide doch eher ähnlich und haben ihre eigene private Geschichte zu verarbeiten, die für mich fast spannender waren als der Fall selbst. 

    Der Cold-Case-Fall ist dabei ein guter Anfang für beide Ermittler und sie finden hierdurch nach und nach einen Weg zueinander und zusammen zu ermitteln. Beide sind direkt und dickköpfig und ehrlich zueinander und längst nicht nett und höflich, aber dadurch haben wir oft unseren Spaß. Und dennoch ist zu merken, dass sich beide in eine neue interessante Richtung entwickeln und ganz sicher irgendwann ein tolles Team abgeben.  

    Der alte Mordfall selbst scheint anfangs ein wenig normal und vorhersehbar, aber das ist dann doch nicht der Fall. Es entwickelt sich anders als erwartet und die Auflösung hätte ich dann auch so nicht erwartet. 

    Alles in allem hat der Autor uns hier einen rundherum tollen Krimi mit sympathischen, interessanten Ermittlern geboten und einem ersten guten Fall. Und ich hoffe doch sehr, dass hier noch viel mehr folgen wird und ich bin sehr gespannt auf die nächste Geschichte. 



  14. Cover des Buches Vor meinen Augen (ISBN: 9783841421210)
    Alice Kuipers

    Vor meinen Augen

     (74)
    Aktuelle Rezension von: MyBookLife

    Klappentext: 19 Minuten – und nichts ist mehr so, wie es war Das Haus kommt ihr zu groß vor, der Schultag zu lang, das Licht zu hell. Manchmal dreht sich alles und Sophies Hände werden schweißnass. Und was in aller Welt hat sie jemals mit Abigail verbunden? Ihre beste Freundin hat nur noch Partys und Jungs im Kopf und ist Sophie mit einem Mal furchtbar fremd. Verbunden fühlt sich Sophie dagegen mit der neuen Mitschülerin Rosa-Leigh. Sie schreibt Gedichte und genießt es, anders zu sein. Aber wie soll Sophie ihr näherkommen – ohne über den schrecklichen Tag zu reden? Den Tag, der alles veränderte ...

    Poetisch und mit großer Sensibilität hat Alice Kuipers, Autorin des Bestsellers ›Sehen wir uns morgen?‹, Sophies Geschichte umgesetzt. Fast wie in einem Krimi, erfährt der Leser durch Sophies Tagebuch nur Stück für Stück die furchtbare Wahrheit.

     

    Persönliche Meinung: Für mich gab es zu keinem Zeitpunkt Spannung oder etwas Unerwartetes. Die Geschichte startet schon ziemlich langweilig und wird mit der Zeit auch nicht besser. Der Schreibstil ist eigentlich ganz ok, aber inhaltlich passiert leider nichts. Das ist eigentlich schade, denn das Buch könnte sonst ziemlich gut die Message verbreiten, nach so einem Schicksalsschlag nicht den ganzen Kummer in sich selbst zu fressen, sondern sich anderen anzuvertrauen und mit jemandem zusammen den Kummer zu verarbeiten.

    Diese wichtige Message geht hier etwas unter, bei dem ganzen Teenie Kram.

    Sonst kann ich gar nicht viel mehr zu dem Buch sagen, da ja inhaltlich nicht gerade irgendetwas Spannendes vorkam.

     

    Fazit: Eigentlich eine toll versteckte Nachricht, die leider nicht wirklich zur Geltung kommt in diesem sonst ziemlich langweiligen Buch.

  15. Cover des Buches Wunderlich fährt nach Norden (ISBN: 9783596030378)
    Marion Brasch

    Wunderlich fährt nach Norden

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Naibenak

    Herr Wunderlich ist Anfang 40 und wurde gerade von seiner Freundin Marie verlassen. Geschieden ist er auch bereits – seinen Sohn aus dieser Ehe hat er seit über 10 Jahren nicht mehr gesehen.

     „Wunderlich war der unglücklichste Mensch, den er kannte. Er kannte zwar nicht viele Menschen, doch was spielt das für eine Rolle, wenn das Unglück größer ist als man selbst.“ (Zitat S. 5)

    Als Wunderlich also kurz nach Maries Auszug auf dem Dach seines Hauses im Selbstmitleid schwimmt, bekommt er eine Nachricht auf seinem Handy – von „Anonym“ – mit dem Wortlaut: „Guck nach vorn“. Fortan entwickelt sich die wunderliche Geschichte eines Mannes, der mit „Anonym“ kommuniziert und auf der Suche ist. Was er letztendlich findet,  hätte er so niemals erwartet.

    Ich muss schon sagen, diese Geschichte von Marion Brasch ist äußerst verwunderlich – der Name ist quasi Programm ;-) Wunderlich begibt sich also auf die Reise nach Norden und gerät währenddessen von einer verrückten Situation in die nächste. Als Leser fragt man sich immer wieder: wie kann das jetzt sein? Was hat das zu bedeuten? Ist das jetzt doch eher ein Märchen? Am Ende des Romans angelangt, sage ich: ja! Ein Märchen. Ein wunderbar erfrischendes, amüsantes, berührendes Märchen, das auch sehr viele Wahrheiten in sich birgt. Wunderlich trifft auf Finke, Tony, den Schönen Ringo, das Mädchen im Zug mit ihrem Opa… viele unterschiedliche Menschen, die ihn verändern. Anfangs noch auf der Flucht vor seinem trübsinnigen & leeren Leben, entdeckt er auf der Reise mehr und mehr die schönen & einfachen Momente, die ein Leben lebenswert machen. Aber auch Momente des Zögerns und beinahe Kapitulierens bleiben nicht aus. Die Autorin erzählt Wunderlichs wunderliche Geschichte mit viel Wärme und Leichtigkeit und mit jeder Menge Komik. Schon sehr schnell ist mir dieser Mann ans Herz gewachsen und ich habe ihn neugierig und teils mit klopfendem Herzen von einer Station seiner Reise zur nächsten begleitet. Am Ende hat mich Marion Brasch etwas ratlos und - zugegeben – leicht enttäuscht zurück gelassen. Aber das Ende ist noch nicht das Ende ;-) Das Buch lädt zum Nachdenken ein – über das Ende des Romans und über noch viel mehr.

    Fazit:  Ein herzerfrischender, witziger Roman, der sich fließend lesen lässt und mich voll und ganz gefangen genommen hat. Ein modernes Märchen, das nicht unbedingt ein Märchen bleiben muss, weil man so einiges wahr werden lassen kann. Oder besser: „… eine Liebeserklärung an die sonderbaren Momente des Lebens: eigensinnig, komisch und berührend.“ (Zitat Klappentext) Bitte mehr davon Frau Brasch! Danke :-)

    (Anmerkung: gelesen und rezensiert in 2015)

  16. Cover des Buches Auf der Spur des Bösen (ISBN: 9783548373256)
    Axel Petermann

    Auf der Spur des Bösen

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Miss-Tarantulas-Netzwerk

    · • ● Inhalt eigene Worte ● • · 

    In dem Buch berichtet Axel Petermann ausführlich über reale Vorfälle. Er analysiert die Täter und erstellte an Hand dessen Vergangenheit, Gegenwart und Handeln ein Profil. Mit diesem kann dann der Täterkreis eingegrenzt werden. Die Vorfälle reichen von extrem bis hin zu widerwärtig. 

    · • ● Schreibstil ● • · 

    Ich-Erzähler Perspektive

    Axel Petermann drückt sich sehr gewählt aus und man merkt dadurch schnell, dass er ein kluger Kopf ist. Ich persönlich finde den Schreibstil sehr ansprechend und er ist leicht zu lesen. Es befinden sich außerdem sehr viele Erläuterungen und Informationen in dem Buch.

    Zitat:

    Petermann, Axel: Auf der Spur des Bösen-Ein Profiler berichtet,

    1.Aufl., Ullstein,

    Berlin 2010.

    (Seite 165)

    "Letztendlich tödlich war die festgestellte Arterienverletzung, denn durch sie hatte Tom Howe fast die Hälfte seines im Körper zirkulierenden Blutes verloren. [...] Die spätere Untersuchung in der Ballistik, wie die waffentechnische Abteilung heißt, identifizierte das Projektil als ein Wadcutter-Bleigeschoss mit einem Durchmesser von 8,8 mm und einem Gewicht von 9,38 Gramm."

    · • ● Mein Fazit ● • · 

    Die Tatsache, dass er versucht alle Täter, nach deren Verurteilungen, im Gefängnis zu besuchen und auch die Opfer, teilweise, später besucht, verstärkt die Sympathie zu dem Autor. Daran merkt man, dass ihm die Opfer/Täter nicht egal sind und es lässt ihn ebenfalls sehr menschlich erscheinen. Auch seine Beschreibungen und die Vorgehensweise ist sehr gut durchdacht und ausführlich dargestellt. Für mich ein sehr interessantes Buch und ein professioneller, sympathischer Autor.  

     • ● Bewertung ● • · 

    Ich möchte hier eigentlich keine Bewertung abgeben, da diese realen Vorfälle keiner Unterhaltung dienen sollen oder nach Spannung abgegrenzt werden können.

    Deshalb wie immer, für die Recherche der Autoren und in Respekt vor den Opfern, fünf Sterne.

  17. Cover des Buches Ein Mann namens Ove (ISBN: 9783596704798)
    Fredrik Backman

    Ein Mann namens Ove

     (776)
    Aktuelle Rezension von: lenih

    Ove ist wirklich ein anstrengender Nachbar. Er ist ein alter Griesgram, der nichts Besseres zu tun hat, als jeden Morgen erst einmal in seinem Wohnviertel eine Kontrollrunde zu drehen, Falschparker aufzuschreiben und die Anwohner auf sonstige Verstöße gegen die zahlreichen Regeln und Verordnungen aufmerksam zu machen, die in der Siedlung herrschen. An allem und jedem hat er etwas auszusetzen. Und außer ihm scheint auch niemand irgendetwas richtig zu können, ob es nun das Einparken ist, das Reparieren eines Fahrrads oder das Mülltrennen. Er fühlt sich nur von Stümpern umgeben. Doch schaut man hinter die mürrische Fassade, dann ist Ove einfach nur ein einsamer Mann. Seine Frau Sonja, die er über alles geliebt hat, ist verstorben und dann wird er auch noch vorzeitig in den Ruhestand versetzt. Niemand braucht ihn mehr und so beschließt er, seinem Leben ein Ende zu setzten. Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht, obwohl Ove doch alles perfekt vorbereitet und geplant hat. Und zu allem Überfluss ziehen auch noch die schwangere Parvaneh, ihr Mann Patrick und deren Töchter in das Haus nebenan ein und fahren als erstes einmal Oves Briefkasten über den Haufen.

    Der Roman „Ein Mann namens Ove“ erschien in Deutschland im Jahr 2014 und führte wochenlang die Bestsellerlisten an. Warum, kann ich nach der Lektüre sehr gut verstehen. Doch um mit Fredrik Backmans titelgebender Figur warm zu werden, braucht man als Leser:in schon ein paar Seiten. Denn Ove ist anfänglich wirklich ein nerviger und kleinkarierter Pedant, der seinen Mitmenschen das Leben schwer machen kann. Seine mürrische Art führt dabei allerdings auch immer wieder zu einigen unfreiwillig komischen Momenten. Natürlich war Ove nicht immer so ein unsympathisches Ekelpaket. Wie es dazu kam, erfährt man mit der Zeit und bekommt nach und nach einen völlig anderen Eindruck von ihm. Denn Ove hat in seinem Leben einige schwere Schicksalsschläge zu verkraften gehabt. Und das schon während seiner Kindheit. Erst als er seine spätere Frau Sonja kennenlernt, erkennt Ove, wie schön das Leben sein kann. Nach ihrem Tod empfindet Ove daher nur noch Leere und Hoffnungslosigkeit. Doch als seine neuen Nachbarn einziehen und ihn scheinbar einfach nicht in Ruhe sterben lassen wollen, wendet sich das Blatt. Zunächst lässt Ove sich nur widerwillig von ihnen in alles Mögliche wie etwa Fahrdienste oder Babysitting einspannen, doch mit der Zeit erkennt er, was ihm fehlt und was er sich im Leben wünscht. Verbundenheit.

    Fredrik Backman hat mit „Ein Mann namens Ove“ eine Geschichte geschrieben, die direkt aus dem Leben gegriffen sein könnte. Er versteht es, seine Leser:innen für Ove einzunehmen, trotz dessen anfänglich so grantiger und abweisender Art. Das Buch hat eine Menge witziger Stellen zu bieten, aber auch die Taschentücher sollte man eventuell in Reichweite haben. Denn Oves Lebensgeschichte ist zuweilen sehr traurig. Gleichzeitig ist es sehr rührend und herzerwärmend mitzuerleben, wie Ove sich wandelt. Natürlich habe ich auch viele der anderen Figuren ins Herz geschlossen, ganz vorn dabei ist die resolute Parvaneh. Durch sie und ihre Hartnäckigkeit wird Ove klar, dass es keinen Sinn macht, immer nur an anderen rumzumeckern sondern sich selbst und seine Fähigkeiten in eine Gemeinschaft einzubringen. Die Kernthemen des Romans sind Hilfsbereitschaft, Freundschaft und Zusammenhalt. Besonders in einer Gesellschaft, in der es selbstverständlich geworden ist, dass das Leben sich nur noch in der eigenen kleinen Familie bis zur Grundstücksgrenze abspielt, ist dieses Buch ein schöner Appell dafür, auch mal über den Gartenzaun und hinter Fassaden zu schauen, sich zu öffnen und teilzunehmen am Leben anderer, füreinander einzustehen und sich gegenseitig zu unterstützen. Und vielleicht sogar dafür, einfach mal alle Fünfe gerade sein zu lassen. Wobei... nein, doch nicht, Ordnung muss sein! 😉 

    Ich jedenfalls hatte beim Lesen sehr viel Spaß und gebe diesem Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Übrigens: Auch der Film lohnt sich sehr, denn die Buchvorlage wurde darin, meiner Meinung nach, hervorragend umgesetzt.

     

  18. Cover des Buches Nighttrain (ISBN: 9783954412266)
    Anne Kuhlmeyer

    Nighttrain

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Nicola und André fahren jeden Tag Zug auf der Strecke Berlin Leipzig und sind sich schon des Öfteren begegnet, ohne miteinander zu kommunizieren. Sie leben beide völlig unterschiedliche Leben. Während Nicola sich im Zeugenschutzprogramm befindet und versucht, sich von ihrer Vergangenheit zu lösen, wurde André aus seinem Leben im Luxus und dem seiner Freundin herausgeworfen. Eine Leiche im Zug, die ihnen beiden bekannt ist, lässt sie nun aber zusammen türmen und ziellos durch die Gegend irren.
    Eine typische Handlung gibt es in diesem Buch nicht. Alles dreht sich um die Flucht mit der Verfolgung, die oftmals verwirrend und undurchsichtig bleibt. Nicht zuletzt auch wegen der zahlreichen Figuren, die alle mit auftreten, wobei man manchmal nicht mehr weiß, aus welchem Grund sie verfolgen. So passt aber der abgehackte ungewöhnliche Schreibstil doch hierher, an den man sich auch erst einmal gewöhnen muss. Man muss schon genau aufpassen, um nichts zu verpassen, auch wegen des schnellen Wechsels der Handlungsstränge. Leider bleiben auch die Hauptfiguren ziemlich blass, und eine Identifikation mit ihnen ist gar nicht möglich. Schade, man hätte sicher mehr draus machen können. Die Idee an sich ist gut.
  19. Cover des Buches In 80 Zügen um die Welt (ISBN: 9783841907059)
    Monisha Rajesh

    In 80 Zügen um die Welt

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Anja_Thamke

    In dem Buch "In 80 Zügen um die Welt" von Monisha Rajesh wird uns eine Reise durch tolle Länder der Welt geschildert. Dabei werden diese Länder fast nur mit Zügen erkundet. 

    Monisha Rajesh erzählt sehr authentisch von ihrer Reise mit ihrem Verlobten durch verschiedene Länder wie Japan, China, Nordkorea, USA und sogar Tibet. Dabei trifft sie auf die verschiedensten Menschen und deren Geschichten, die wir hier erfahren. Viele sind erschütternde Erfahrungen, wie zum Beispiel das erleben der Atombomben Hiroshima.

    Ebenso so schildert sie sehr kritisch die Reise mit den verschiedensten Zügen. Sie geht dabei auf positive aber auch auf negative Seiten so zu reisen ein.

    Am Ende kann man sagen, das die negativen Eigenschaften überwiegen, dabei aber die Länder und ihre Menschen sehr gut beschrieben werden. 

  20. Cover des Buches »Sorry, wir haben uns verfahren« (ISBN: 9783548374369)
    Antje Blinda

    »Sorry, wir haben uns verfahren«

     (60)
    Aktuelle Rezension von: klengt
    In diesem Buch sind auf ein paar Seiten lustige Comics gezeichnet. Man liest echt die komischsten Durchsagen, passend egal zu welcher Lebenslage. Das Buch ist liefert nette Unterhaltung für zwischendurch, da es keine schwere Lesekost ist :)
  21. Cover des Buches "Grund dafür sind Verzögerungen im Betriebsablauf" - Wie die Bahn uns alle irre macht (ISBN: 9783959673464)
    Maria Wiesner

    "Grund dafür sind Verzögerungen im Betriebsablauf" - Wie die Bahn uns alle irre macht

     (10)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear

    Name: "Grund dafür sind Verzögerungen im Betriebsablauf

    Autor: Maria Wiesner

    Genre: Berichte

    Preis: €10,00 [D] | €10,0 [A]

    Seiten: 206

    Sprache: Deutsch

    Erscheinungsjahr: 2019

    ISBN: 978-3-95967-346-4

    Verlag: HarperCollins


    Rückentext:

    "Ich hatte ja bislang geglaubt, dass es Fahrpläne bei der Bahn gibt."

    Verspätungen, Zugausfälle, geänderte Wagenreihung - kein Unternehmen erregt den Unmut seiner Kunden so sehr wie die Deutsche Bahn. FAZ-Redakteurin Maria Wiesner hat die irrsten Erlebnisse Bahnreisender gesammelt: von achtstündigen Verspätungen, saunaähnlichen Großraumawagen, schnarchend-schmatzend Sitznachbarn bis hin zu Pendlern am Rande des Nervenzusammenbruchs. Survival Training inklusive. Absurd, komisch - und leider wahr!

    "So standen wir alle. Und standen. Und standen."


    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

    Dieses Buch habe ich mir vor einer Weile mal geholt, als ich mal wieder zum Arzt musste und es ist eine schöne Tradition, dass ich mir vor oder nach dem Arztbesuch ein Buch kaufe. Hat was von einem Trostpflaster, irgendwie. Jedenfalls mag ich es, solche Geschichten von anderen Reisenden zu lesen, ob nun positiv oder negativ. Nun gut, zugegeben, die negativen Geschichten sind meist die interessanteren. Jedenfalls habe ich es damals ein Stück weit gelesen und dann wieder vergessen. Es kamen auch noch andere Bücher dazwischen, die dann wichtiger waren. Nun hab ich das Buch vor mehreren Wochen neu angefangen und dieses Mal auch zuende gelesen. Nun ist es eigentlich nicht das Werk von Maria Wiesner alleine, sie hat nicht nur ihre eigenen Erfahrungen in das Buch gesetzt, sondern viele andere Menschen auch. Das Buch ist in mehrere Kapitel aufgebaut, in dem einen geht es um darum, dass die Bahn nicht improvisieren kann; man bekommt typische Situationen mit wie kaputte Züge oder defekte Klimaanlagen an einem heißen Sommertag (eine Erfahrung, die ich ebenfalls machen durfte, aber auch in die andere Richtung, dass die Klima auf zu kalt eingestellt war) - aber auch das Verhalten einiger Bahnmitfahrer, die sich ihre Aktionen lieber hätten sparen können. Natürlich gibt es auch positive Erlebnisse, die werden auch in einem Kapitel erwähnt.

    Die Geschichten sind sehr interessant, nur manchmal, abgesehen von einem Kapitel, welches sich um den einen oder anderen Sturm kümmert, behandeln die meisten Erlebnisse irgendwie die Bahnstrecken aus der gleichen Gegend. Keine Ahnung, ob es da schlimmer ist als in anderen Regionen in Deutschland, aber ein bisschen mehr Abwechselung wäre interessanter gewesen. Auch ging es fast nur um Reisende, die entweder mit dem ICE oder sehr, sehr weite Strecken gefahren sind. Dabei hätten mich, als ehemalige Regionalbahnfahrerin, auch die eine oder andere Regionalverkehrsgeschichte interessiert. Denn ja, auch im "Nahverkehr", wie die Bahn sowas noch nennt, kann eine Menge negatives oder positives passieren. Auch ich hätte da das eine oder andere noch hinzufügen können. Am Ende jeder Geschichte wird dann der Name des Verfassers erwähnt.


    Leseprobe:

    Die Deutsche Bahn hat lange Zeit mit einem entspannten Fahrerlebnis geworben. Noch vor wenigen Jahren sah man Werbung von Zügen, in deren Abteilungen sich wenige Reisende lümmelten, auf ihren Laptops gemütlich Filme schauten oder auf dem Smartphone das Ultraschallbild des Enkelkindes bestaunten. Von dieser angenehm entspannten Vision des Fahrerlebnisses hat sich das Unternehmen längst verabschiedet, wie ein Werbespot mit Nico Rosberg aus dem Jahr 2018 zeigt.

    Der ehemalige Rennfahrer sprintet in dem kurzen Video über den Bahnsteig, erwischt knapp den Zug und stellt - dank mobiler DB-App - fest, dass seine Sitzplatzreservierung am anderen Ende des ICEs liegt. Zum Iggy-Pop-Song "The Passenger" folgt nun ein Sprint durch das alltägliche Zugchaos: Rosberg hilft dabei, einen Koffer in die Ablage über den Sitzen zu wuchten, springt über Hunde und Babys im Gang und tanzt sich durch ein Abteil mit indischer Hochzeit. Der Zug ist voll, laut, gedrängt und soll natürlich trotzdem sympatisch wirken. Die Menschen sind entspannt, gehen an Laptops ihrer Arbeit nach. Am Ende gelangt Rosberg an seinen reservierten Platz, von dem ihm der halb nackte Iggy Pop persönlich entgegenlächelt und in vernuscheltem Deutsch "geänderte Wagenreihung" sagt.

    Ironisches Augenzwinkern im eigenen Werbevideo.


    Fazit:

    Wie schon bereits gesagt, ist das Buch ziemlich interessant, auch wenn es schade ist, dass der Fokus so sehr auf den Fernverkehr liegt. Allerdings ist es jetzt nicht so interessant genug, dass ich es noch ein drittes Mal lesen würde. Es ist eines dieser Bücher, die man ließt und dann weitergibt, damit sie der nächste lesen kann. Auch wäre eine Abwechslung, was die Themen und die Gebiete, in denen die Erlebnisse stattfinden, auch etwas mehr hätten sein können. An sich ist es eine gute Ansammlung von Erlebnissen, aber jetzt nichts, was ich nochmal lesen möchte oder gar behalten. Daher werde ich das Buch auch bei der nächsten Gelegenheit zu einem neuen Besitzer geben; und gebe ihm vorher insgesamt 3 Rubine.

  22. Cover des Buches Entlieben für Fortgeschrittene (ISBN: 9783548268088)
    Conni Lubek

    Entlieben für Fortgeschrittene

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Ela1989
    Nachdem ich damals "Anleitung zum Entlieben" gelesen hab, musste ich mir natürlich sofort auch "Entlieben für Fortgeschrittene" kaufen.

    Es ist an vielen Stellen lustig und erschreckend zugleich, dass vieles wirklich wahr ist. Wenn man das Buch liest, denkt man nur, wie kann eine Frau so blind sein? Warum schießt sie diesen Kerl nicht endlich in den Wind? Aber wenn man mal genauer darüber nachdenkt, stellt man fest, dass man selbst auch schon öfter in einer ähnlichen Situation gewesen ist. Man wurde von einem Menschen total hintergangen, aber wollte immer noch an das Gute glauben. Dieses Buch öffnet einem die Augen, dass man vor Liebe nicht blind werden sollte.

    Wie auch im ersten Buch, ist Curd natürlich wieder dabei und er darf auch nicht fehlen!!

    Im Allgemeinen kommt dieses Buch, meiner Meinung nach, aber nicht an seinen Vorgänger heran.
  23. Cover des Buches Die Leber wächst mit ihren Aufgaben (ISBN: 9783644401822)
    Eckart von Hirschhausen

    Die Leber wächst mit ihren Aufgaben

     (714)
    Aktuelle Rezension von: PhaedrusBold

    Insgesamt ist dieses Buch in mehrere zusammenhangslose kurze Texte aufgegliedert und immer wieder war ein Text teilweise recht Interessant, insgesamt kann ich das aber nur von sehr wenigen behaupten.

    Die "Witze" haben absolut nicht meinen Humor getroffen, wodurch das ganze Buch absolut an Reiz verloren hat.

    Man muss auch beachten, dass dieses Buch von 2008 ist und ein paar Ansichten die 'Hirschhausen hier herüberbringt, kann ich jetzt (2020) absolut nicht mehr zustimmen.

    Insgesamt ist das Buch wahrscheinlich eher was für wirkliche Hirschhausen Fans oder einfach Leser, die ein Paar Generationen älter sind wie ich.

    Ich persönlich kann das Buch nicht empfehlen, aber weil ein paar wenige Texte doch relativ interessant waren, geb ich doch noch 2 Sterne.

  24. Cover des Buches Tim und Struppi - Tim im Kongo (ISBN: 9783551015211)
    Hergé

    Tim und Struppi - Tim im Kongo

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Tim (und Struppis) Entdeckungsreise nach Afrika inklusive Großwildjagd und Antilopengemetzel. Würde man heutzutage natürlich anders machen, klar. Genauso wie die dümmlich-naive Darstellung der Farbigen, die nur als einfältige Befehlsempfänger auftreten. Herge hat das inzwischen auch zugegeben. Macht aber trotzdem noch Laune.

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