Bücher mit dem Tag "balkan"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "balkan" gekennzeichnet haben.

35 Bücher

  1. Cover des Buches HERKUNFT (ISBN: 9783442719709)
    Saša Stanišić

    HERKUNFT

    (294)
    Aktuelle Rezension von: Manona

    Bei Herkunft von Saša Stanišić, dem Autor mit Schmuck im Namen, hatte ich zunächst etwas anderes erwartet. Enttäuscht wurde ich aber nicht.

    Das Buch besteht aus mal kürzeren, mal längeren Kapiteln, in denen der Autor Geschichten aus seiner Familie in Jugoslawien erzählt. Gleichzeitig geht es auch um seine Jugend in Heidelberg, wo er nach seinen Flut vor dem Krieg lebt, und seinen weiteren Weg bis hin zum Studium. Dadurch entsteht kein ganz klassischer, geradliniger Roman, sondern eher ein vielschichtiges Erzählen über Familie, Herkunft, Erinnerung und Zugehörigkeit.

    Für mich ist die eigentliche Hauptperson des Buches seine Oma. Sie bleibt trotz des Krieges in Jugoslawien dort und bildet für mich eine Art Mittelpunkt der Erzählung. Ihre Geschichte und ihre Präsenz haben mich besonders berührt.

    Zur Mitte hin wurde mir das Buch stellenweise ein bisschen zu langatmig. Trotzdem vergebe ich fünf Sterne, weil die Geschichten insgesamt sehr eindrücklich sind, teilweise wirklich lustig erzählt werden und viele sympathische Menschen beschrieben werden. Gerade diese Mischung aus Humor, Erinnerung und Familiengeschichte hat mir sehr gut gefallen.

  2. Cover des Buches Adler und Engel (ISBN: 9783895611049)
    Juli Zeh

    Adler und Engel

    (277)
    Aktuelle Rezension von: Armillee

    Mit abstrakter Kunst kann ich nix anfangen. Ich kann die Farben schön finden, auch die Formen und die Namen dafür, aber mir fehlt der Blick für das "große Ganze". Und mit diesem Werk von Juli Zeh geht es mir ganz genauso. Das Buch hatte wirklich seine Momente; humorvolle, abstoßende, verstörende, freundschaftliche, zärtliche u.v.m.. Aber was hatte das alles am Emde zu bedeuten ? So viele Abgründe, so viel Sinnloses. So viel Brutales.

    Ich möchte nicht zu hart urteilen, denn schließlich habe ich ja nicht kapiert, obwohl ich mich mit Drogen + Materie, sowie dessen Auswirkungen gut auskenne. Dafür kann die Autorin nichts, dass ich nicht begreife.

    Dennoch finde ich, dass man Bücher schreiben sollte, die die Menschen dann auch verarbeiten können. Oder die Laune machen, oder die interessant sind.

    Und deshalb...weil das hier nicht geklappt hat...gibt es von mir auch nur 2 Sterne.

  3. Cover des Buches Laßt die Bären los! (ISBN: 9783257601268)
    John Irving

    Laßt die Bären los!

    (129)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    John Irving, inzwischen Bestsellerautor, lebte 1963 als Stipendiat in Wien. Hier erfuhr er von einer Geschichte rund um die Tiere des Zoos Schönbrunn, die, knapp bevor 1945 die russischen Truppen die Stadt einnahmen, plötzlich verschwunden waren.
    Im Roman - er handelt 1967 größtenteils in Wien - geht es um 2 Studenten, die alles andere als ihr Studium im Kopf haben (sie wollen u.a. die Tiere aus dem oben erwähnten Zoo befreien). Daneben spielt in diesem Roman aber auch noch die (mitteleuropäische bzw. österreichische) Zeitgeschichte eine wichtige Rolle...
    Dieses Debut von John Irving enthält im Prinzip schon viele jener "Ingredienzien", für die der Autor von seinen Lesern geliebt wird: eine überbordende Handlung, die einer überbordenden Phantasie des Autors entspringt; viel Humor und drastische Komik; eine plastische Sprache; formale Sprünge... 

    Ganz tolle Story

  4. Cover des Buches Ziemlich mitgenommen (ISBN: 9783499239502)
    Mia Sassen

    Ziemlich mitgenommen

    (36)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Das Cover hat mich vom ersten Moment angesprochen und versprach einen kurzweiligen und witzigen Roman. Für meinen Geschmack war die Handlung schon ein wenig überzogen und völlig realitätsfern, trotz alledem habe ich mich gut unterhalten. Isabell ist fünfundvierzig Jahre alt, verheiratet, Mutter einer pubertierenden Tochter und hat gerade ihren Job verloren, nachdem ihr Auto sein Dienst aufgibt, steigt sie als Anhalterin zu einer älteren Dame und reist mit ihr in die Türkei. Unterwegs haben die beiden Frauen viele Abenteuer und sogar lebensbedrohliche Situationen zu meistern. Ein bisschen weniger hätte dem Buch durchaus gut getan, doch wer es gerne turbulent liebt, der ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Wer das Buch aufmerksam liest, wird am Ende des Romans keine großen Überraschungen erleben, denn die Autorin hat genügend Hinweise gestreut.

    Wer nach ein wenig Motivation sucht, das Leben noch einmal herauszufordern und dem langweiligen Alltag zu entfliehen, dem wird dieses Buch sicher gut tun.

    Warum man dieses Buch lesen sollte:
    1. Weil man Roadtrips liebt
    2. Man turbulente Geschichten liebt
    3. Man selber davon träumt, alles stehen und liegen zu lassen
  5. Cover des Buches Durch Mauern gehen (ISBN: 9783442776054)
    Marina Abramović

    Durch Mauern gehen

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Emiliablue

    Ich fand „Durch Mauern gehen“ richtig spannend und inspirierend. Marina Abramović schreibt sehr offen über ihr Leben, ihre Kunst und ihren Weg, und das macht das Buch total interessant. Man bekommt nicht nur einen Einblick in ihre Arbeit, sondern auch in ihre Denkweise und Persönlichkeit.

    Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch ehrlich und direkt wirkt. Es liest sich angenehm und bleibt trotzdem hängen. Auch wenn man nicht viel mit Kunst zu tun hat, kann man einiges daraus mitnehmen.

    Für mich war das ein sehr beeindruckendes Buch, das ich gern gelesen habe. Definitiv empfehlenswert.

  6. Cover des Buches Welt in Flammen (ISBN: 9783899647952)
    Benjamin Monferat

    Welt in Flammen

    (15)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Der Himmel im Osten war flüssiges Feuer. 
    Mai 1940: Während die Deutschen Frankreich besetzen, bricht der Simplon Orient Express zu seiner letzten Reise auf. Eine schicksalhafte Gesellschaft, jeder der Gäste mit einem anderen Grund, diese Fahrt unter allen Umständen anzutreten. Ebenfalls an Bord – Agenten aller kriegführenden Mächte. Was niemand von ihnen ahnt: Im Zug befindet sich etwas, nach dem Hitler in ganz Europa suchen lässt. 
    Die Fahrt steht von Anfang an unter einem schlechten Stern. Jeder Grenzübertritt kann das Ende bedeuten. Schließlich bricht Feuer aus. Und während Europa in Dunkelheit versinkt, rast der Express als lodernde Fackel durch die Nacht ...
    Inhaltdangabr auf amszon


    Eine sehr ungewöhnliches Buch, das mir bis über die Hälfte sehr gut gefallen hat.
    Nur im letzten Drittel wurde es mir manchmal etwas zu unrealistisch.
    Nicht sehr extrem, aber es war immer mal wieder so ein ganz kleines Bißchen drüber.
    Meistens betraf es die Situationen, selten mal die Personen, die mir teilweise etwas zu übertrieben waren.



  7. Cover des Buches Rückwärtswalzer (ISBN: 9783462000320)
    Vea Kaiser

    Rückwärtswalzer

    (179)
    Aktuelle Rezension von: KlausEffing

    Rückwärtswalzer“ von Vea Kaiser

    Manchmal sind es genau die Romane, die sich Zeit lassen, die am Ende am meisten geben. Rückwärtswalzer ist so einer.

    Auf gut 400 Seiten entfaltet Vea Kaiser das Porträt einer österreichischen Familie, deren Zentrum drei Schwestern bilden – jede für sich eigenwillig, widersprüchlich, lebendig. Die Figuren sind nicht nur sorgfältig gezeichnet, sondern bewusst überzeichnet, fast schon mit einem Augenzwinkern – und gerade dadurch so eindrücklich.

    Was zunächst wie eine klassische Familiengeschichte beginnt, gewinnt im Verlauf spürbar an Dynamik und Tiefe. Besonders im zweiten Teil entwickelt der Roman eine überraschende Wucht: Ein ebenso skurriles wie berührendes Roadmovie führt fünf Figuren gemeinsam nach Montenegro – eine Reise, die nicht nur geografisch, sondern auch emotional einiges in Bewegung setzt.

    Und dann ist da noch dieses Geheimnis, das über allem schwebt. Lange nur angedeutet, wird es erst ganz zum Schluss aufgelöst – und verleiht der gesamten Geschichte rückblickend eine neue Dimension.

    Unser Buchclub war sich beim heutigen Treffen einig: ein klug komponierter, sprachlich überzeugender Roman, der mit jeder Seite gewinnt. Kein lautes Buch – aber eines, das nachhallt.

    Für alle, die Familiengeschichten mit Tiefe, Humor und erzählerischem Atem schätzen.

  8. Cover des Buches Der Attentäter (ISBN: 9783404179039)
    Ulf Schiewe

    Der Attentäter

    (86)
    Aktuelle Rezension von: JanaS74

    Am Anfang ist es schwierig, in die Geschichte reinzukommen, denn bei den vielen Figuren, die in dem Roman vorkommen, ist es nicht einfach, sich jeden Namen zu merken. Sobald diese Hürde jedoch überwunden ist, entpuppt sich "Der Attentäter" allerdings als ein echter Geheimtipp. Der Autor beleuchtet verschiedene Perspektiven und betrachtet die jungen Attentäter nicht als die Bösen, sondern einfach als Opfer einer Ideologie, die ihnen eingeredet wurde. Es gibt Figuren, die versuchen, das Unglück zu verhindern, dabei jedoch auf taube Ohren stoßen und obwohl ich den geschichtlichen Hintergrund kenne, habe ich mich doch dabei erwischt, wie ich auf einen positiven Ausgang gehofft hatte. Besonders gefällt mir an dem Buch, dass die Realität nicht verfälscht, sondern nur durch einige fiktive Figuren erweitert wurde.

  9. Cover des Buches Die Tigerfrau (ISBN: 9783499256806)
    Téa Obreht

    Die Tigerfrau

    (74)
    Aktuelle Rezension von: Aenna612

    "Die Tigerfrau" ist sprachlich sehr schön geschrieben, fast ein bisschen poetisch. Das macht es etwas anstrengender zu lesen, es ist zumindest kein Buch für abends kurz vorm Einschlafen. Dennoch habe ich es im Urlaub in einem Rutsch gelesen, weil die Geschichte so schön zu lesen war. Genauer gesagt sind es mehrere miteinander verflochtene Geschichten, die sich zwar am Ende nicht so richtig "auflösen", wie man das vielleicht erwarten würde, dennoch war es eine schöne Unterhaltung.

  10. Cover des Buches Geburtstagskind (Ewert Grens ermittelt 1) (ISBN: 9783864931451)
    Anders Roslund

    Geburtstagskind (Ewert Grens ermittelt 1)

    (141)
    Aktuelle Rezension von: Lesensundspielenddurchsleben

    Ich hab mich schon sehr auf diese Krimi-Reihe gefreut. Ich mag skandinavische Krimis sehr gerne und hab in meiner Schulzeit einige davon gelesen. Auch hier hatte ich das Gefühl, gleich in einen solchen geraten zu sein. Der Anfang begann spannend und vielversprechend. Es wurde so erzählt, dass ich gleich das Gefühl hatte, mitten in diesem Haus zu sein. Was mich dann aber etwas verwirrte, war, dass es in der Geschichte dann einen Cut gab und neue Protagonisten auftraten. Ich konnte diese beiden Handlungsstränge nicht so recht zusammenbekommen. Zum Schluss fügte sich dann alles aber dennoch zusammen.
    Der Schreibstil hat mir grundsätzlich gut gefallen. Zwischendurch fand ich die Geschichte aber sehr zäh und langatmig. Der Schluss hat mich dann wieder ein wenig versöhnt.

  11. Cover des Buches Der tödliche Ausgang von Sportverletzungen (ISBN: 9783552075443)
    Milica Vučković

    Der tödliche Ausgang von Sportverletzungen

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Booklove91

    Meine Meinung

    Ich habe „Der tödliche Ausgang von Sportverletzungen“ von Milica Vučković gelesen und war tief betroffen, aber zugleich fasziniert von der Klarheit, mit der das Buch toxische Beziehungsmuster klarstellt. Die Erzählerin Eva wächst in einem langweiligen Dorf nahe Belgrad auf, allein erziehend mit ihrem Sohn Mario. Nach einer gescheiterten Beziehung trifft sie Viktor – gebildet, charismatisch, aber schon bald zeigt sich seine dunkle Seite. Er ist manipulierend, narzisstisch, eifersüchtig, verletzt sie psychisch und irgendwann auch körperlich.

    Mich hat beeindruckt, wie authentisch diese Dynamik geschildert wird. Eva spürt das giftige Muster, kann sich aber nicht lösen, obwohl ihr Körper und ihr Kopf rebellieren. Immer wieder gibt es Versöhnung, Schuldgefühle, Gaslighting, und die spiralförmige Täuschung zieht sie tiefer in die Abhängigkeit. 

    Dieser schmale Grat zwischen Momenten der Nähe und plötzlicher Kälte, bei denen eine winzige Kleinigkeit den Ausschlag geben kann, wird sehr eindrücklich dargestellt. Man hat selbst als Leser:in das Gefühl, ständig auf Eierschalen zu gehen – genau wie Eva. 


    Vučkovićs Sprache ist prägnant, mit starken Bildern und feinem Galgenhumor. Die Momente, in denen Eva recheriert – etwa Googlesuchen über Mordphantasien – sind auf bizarre Weise beunruhigend und dunkel komisch zugleich. Ich fand, dass diese ironische Schärfe das Drama noch eindringlicher mach.

    Besonders ergreifend ist, dass das Buch stark auf realen Erfahrungen basiert, ohne überhöht oder karikiert zu wirken. Man spürt die Stimme einer Frau, die selbstbewusst beginnt, aber Stück für Stück emotional entgleitet . Das Ende war für mich überraschend und nachdrücklich.

    Für mich ist das Buch wichtig, weil es zeigt, wie subtil Gewalt startet und wie schwer Ausstieg sein kann. Trotz der bedrückenden Thematik fand ich es sprachlich stark und teilweise kaum erträglich – man will weiter lesen und zugleich zurückschrecken und Eva aus diesem ganzen als Leserin rausholen.

    Fazit: Ein kurzes, aber intensives Buch, das weh tut und nachwirkt. Eine schonungslose Studie darüber, wie toxische Liebe aussehen kann.

    Ich möchte für dieses Buch auch eine klare Triggerwarnung aussprechen. Ich war selbst in einer narzistischen Beziehung und weiß wie schlimm es während der Beziehung und auch danach sein kann. Solch ein Buch zu lesen kann möglicherweise Erinnerungen wieder hervorholen.



    Klappentext

    Eva ist noch jung, als sie ihren Sohn zur Welt bringt und allein großzieht. Als sie dann Viktor kennenlernt, glaubt sie ihren Helden gefunden zu haben. Viktor ist Journalist und Schriftsteller und beeindruckt Eva mit großen Worten und Theorien. Dabei ist er vor allem eines: ein meisterhafter Manipulator, ein Soziopath, krankhaft eifersüchtig und cholerisch. Und als er es schafft, Eva nach Deutschland zu locken, wird alles nur noch schlimmer …


    Über die Autorin

    Milica Vučković, geboren 1989 in Belgrad, studierte Malerei. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. »Der tödliche Ausgang von Sportverletzungen« ist der erste Roman von ihr, der auf Deutsch erscheint.

  12. Cover des Buches Die Amazone fährt Fahrrad (ISBN: 9783958943025)
    Marina Schnurre

    Die Amazone fährt Fahrrad

    (1)
    Aktuelle Rezension von: AMCLiest

    Die Geschichte einer jungen Frau namens Alina, die aus der Narkose aufwacht, und dabei ständig in ihre Kindheitserinnerungen driftet, hat mich nicht besonders angesprochen. Ihre Erlebnisse in Berlin, Moskau und Riga sind ein bißchen zu wirr, ich habe da den Faden verloren. Es hätte genügt, der Kindheit in Lettland mehr Raum zu geben, und ausführlicher zu gestalten, als danach noch eine Reise in den ebenso kriegsversehrten Balkan anzuhängen. Hier werden die Geschichten vieler Frauen erzählt, die  überhaupt keinen Konnex zum Baltikum haben, und so en passant geschildert werden. Die Hauptprotagonistin läßt sich einfach treiben und ob sie zu ihrem Mann zurückfindet ist nicht ganz klar.

  13. Cover des Buches 1941 – Das Jahr, das nicht vergeht (ISBN: 9783100025371)
  14. Cover des Buches Der Rächer (ISBN: 9783328107392)
    Frederick Forsyth

    Der Rächer

    (36)
    Aktuelle Rezension von: admit

    Forsyths Top-Thriller 'Der Schakal' bleibt leider unerreicht, auch viele Zufälle sind auffällig, aber der Plot ist trotzdem spannend. Besonders gefallen hat mir die Retrospektive des Protagonisten mit den Schilderungen aus dem Vietnamkrieg, und dass der Kopfgeldjäger die Zielperson lebend zum Auftraggeber bringt.

  15. Cover des Buches Südosteuropa (ISBN: 9783406698309)
  16. Cover des Buches Rückwärtswalzer oder Die Manen der Familie Prischinger (ISBN: 9783839817186)
    Vea Kaiser

    Rückwärtswalzer oder Die Manen der Familie Prischinger

    (21)
    Aktuelle Rezension von: parden

    IM FIAT PANDA RICHTUNG BALKAN...

    Als Onkel Willi stirbt, stehen der Drittel-Life-Crisis geplagte Lorenz und seine drei Tanten vor einer Herausforderung. Willi wollte immer in seinem Geburtsland Montenegro begraben werden. Doch da für eine regelkonforme Überführung der Leiche das Geld fehlt, begibt man sich kurzerhand auf eine illegale Fahrt im Fiat Panda von Wien bis auf den Balkan. Auf der Reise finden die abenteuerlichen Geschichten der Familie Prischinger auf kunstvolle Weise zueinander. Mirl, die älteste Schwester, musste nach dem Krieg früh Verantwortung übernehmen und wollte nur weg vom Land. Wetti interessierte sich bereits als Kind mehr für Tiere als für Menschen. Und Hedi zerbrach fast an einem Schicksalsschlag, kurz bevor sie Willi traf. Doch stets waren die drei Schwestern füreinander da. (Klappentext)

    Seit seinem Erscheinen war ich neugierig auf diesen Roman, und endlich kam ich dazu, ihn in der ungekürzten Hörbuchversion (13 Stunden und 39 Minuten) kennenzulernen. Um es gleich vorwegzunehmen: Cornelius Obonya ist für den Vortrag dieses Romans die ideale Besetzung. Er rettete mit seiner der ruhigen Erzählung entsprechend getragenen Vortragsweise in atmosphärischem österreichischem Akzent den vierten Stern meiner Bewertung, die allein für die Geschichte selbst sonst wohl nur mittelmäßig ausgefallen wäre.

    Erst nach über einem Drittel des Romans hatte ich das Gefühl, langsam in der Geschichte anzukommen. Das lag zum einen an dem zu Beginn eingeführten Charakter des etwa dreißigjährigen Lorenz, der gerade mehrfach in einer Lebenskrise steckt und dabei als recht unsympathisches selbstmitleidig-jammerndes Weichei rüberkommt. Zum anderen gibt es in dem Roman zahlreiche Wechsel zwischen dem Erzählstrang in der Gegenwart und Rückblenden in die Vergangenheit verschiedener Personen, wodurch es gerade zu Beginn etwas unübersichtlich wirkte und kein Handlungsstrang so recht bei mir ankommen wollte.

    Erst als Onkel Willi tatsächlich stirbt (etwa nach der Hälfte des Buches) und der skurrile Roadtrip Form annimmt, verzahnen sich die verschiedenen Erzählstränge in Vergangenheit und Gegenwart zunehmend kunstvoll ineinander, so dass die Erzählung insgesamt geschmeidiger wirkt. Mit leisem Humor und Herzenswärme erzählt Vea Kaiser von drei ungleichen Schwestern, die ein Geheimnis wahren, von glücklichen und tragischen Zufällen und davon, wie die Seelen der Verstorbenen (die Manen) die Lebenden auf Trab halten.

    Gefallen haben mir die wie nebenbei eingestreuten gesellschaftskritischen Elmente wie offener und unterschwelliger Rassismus oder auch das Gebaren der Politik, weder platt noch belehrend, aber doch deutlich präsent. Die lebendigen Dialoge (ich wiederhole mich gern: herausragend gelesen von Cornelius Obonya) und die Situationskomik gerade auf der 1029 Kilometer langen Reise Richtung Balkan mit der tiefgefrorenen Leiche auf dem Beifahrersitz haben mich ebenfalls gut unterhalten können.

    Insgesamt war die komplexe, liebevoll erzählte Familiengeschichte in authentischem Dialekt sehr angenehm zu hören, das Ende berührend und einen Ausblick bietend auf das Leben nach dem Roadtrip. Alles in allem trotz des holprigen Starts ein schönes Hörerlebnis...


    © Parden

  17. Cover des Buches Balkankrieg (ISBN: 9783853718414)
  18. Cover des Buches REZEPTE AUS DEM BALKAN (ISBN: B076VTWHF4)
    M. Rockit

    REZEPTE AUS DEM BALKAN

    (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Der Fall Deltschev (ISBN: 9783455651133)
    Eric Ambler

    Der Fall Deltschev

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Gulan

    Die Wahrheit über meine Rolle im Fall Deltschev ist nicht erfreulich. Ich bin nicht einmal in die Gefahr hineingestolpert, ich bin hineinspaziert. Ich bin dahingeschlendert, so wie man durch das faszinierende Gewirr von Straßen und Gassen der Altstadt schlendert. Man hatte mich gewarnt, mir gesagt, dass sie gefährlich seien, gewiss: aber ich hatte gedacht, sie seinen gefährlich für die Warner, nicht für mich. Und als ich sah, dass ich mich verirrt hatte, und herauszukommen versuchte, sah ich auch, dass ich verloren war. So ungefähr empfand ich es. (S.217-218)


    In einem sowjetisch beeinflussten Balkanstaat kurz nach dem zweiten Weltkrieg wird der ehemalige Regierungschef und Oppositionspolitiker Jordan Deltschev angeklagt, ein Verräter und Verschwörer zu sein, der in Attentatspläne gegen den amtierenden Staatschef Vukaschin der kommunistischen Volkspartei verwickelt ist. Der Schauprozess wird auch von der ausländischen Presse verfolgt. Der britische Dramatiker Foster soll für eine amerikanische Zeitung Beiträge zum Prozess liefern. Doch Foster ist mit der ihm zugedachten Beobachterrolle nicht einverstanden und begibt sich in gefährliche Hintergrundrecherchen.


    Für Foster und die westlichen Beobachter ist schon von vornherein klar, dass Deltschevs Verurteilung längst beschlossene Sache ist und die Prozessführung dementsprechend manipuliert wird. Umso erstaunter ist er, als die Anklage merkwürdigerweise offenbar tatsächliche Beweise für eine Beteiligung Deltschevs an einer reaktionären, terroristischen „Bruderschaft“ vorlegen kann. Obwohl Foster von seinem Kontaktmann vor Ort, Paschik, und dem Propagandaministerium gebremst wird, geht er den Dingen (auch mit einer Portion Naivität) auf den Grund, kontaktiert die Familie Deltschevs und gerät schließlich in ein echtes Mordkomplott.


    Mit „Der Fall Deltschev“ beendete Eric Ambler eine elfjährige Schreibpause und gleichzeitig markiert es den Bruch des Autors mit Kommunismus und Stalinismus. War Ambler vor dem Krieg noch ein eindeutig linker Autor mit Sympathien für die kommunistische Seite, so hatte sich diese Sympathie mit den Auswüchsen des Stalinismus erledigt. Die sowjetisch-beeinflussten Schauprozesse in diversen osteuropäischen Staaten (als maßgebliches Vorbild für den Roman diente u.a. der Prozess gegen Nikola Petkow) nach Kriegsende boten für Ambler Gelegenheit für eine Abrechnung in Thrillerform. Ambler verschreckte damit einige alte Fans, aber in seiner Biografie „Here lies Eric Ambler“ registrierte er mit Wohlwollen, dass „Der Fall Deltschev“ „als antistalinistischer, sozialistischer Roman bezeichnet worden [ist], eine durchaus schmeichelhafte Beschreibung“. Im Roman beschreibt Ambler wie eine stalinistische Volkspartei in einem totalitären Führungsanspruch sich der Opposition entledigen will und dabei selbst in brutale Machtkämpfe zerfällt. Und wie bei ihm so üblich, installiert Ambler eine Person von außerhalb, in diesem Fall den Theaterautor Foster, bislang völlig unbeleckt auf dem Gebiet des politischen Journalismus, um die Zusammenhänge aufzudecken und sich darin zu verheddern.


    Wer einen Ambler liest, muss sich darauf einlassen, dass die heute so gepflogene Thrillermaxime „Show, don't tell!“ außer Kraft gesetzt ist. Ambler erklärt durchaus einiges, dies aber durchaus clever verpackt in Dialogen, Selbstreflexionen, Briefen oder Dossiers. Er verzichtet dabei aber keineswegs auf einige Thriller-Spannungsmomente, dennoch sind diese Elemente in diesem Roman schon etwas spärlich gesät. Wenn man aber dem Stil gewogen ist, wird man auch bei „Der Fall Deltschev“ mit intelligenter, aber auch durchaus komplexer Thrillerkost belohnt.


  20. Cover des Buches Balkan durchs Schlüsselloch: Reportagen aus dem Südosten (ISBN: B015TKJ678)
    Hans Tröbst

    Balkan durchs Schlüsselloch: Reportagen aus dem Südosten

    (1)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    Karl May saugte sich die Geschichten aus den Fingernägeln, während wir bloß hineinzupacken brauchen ins volle Albanerleben, und wo wir es auch packen mögen, es bleibt immer interessant!

    In den 1920/30er Jahren zieht der Journalist Hans Tröbst durch den Balkan und schreibt für deutsche Zeitungen Berichte und Feuilletons. Das Buch stellt eine Auswahl von ihnen vor – kritisch, humorvoll, dann wieder sachlich gibt er Einblicke in die Politik und die Lebenswelt des Südosten, die zwar schon achtzig Jahre zurückliegen, dennoch in vielem immer noch wahr sind. Ergänzt werden die Reportagen durch zeitgenössische Fotos, die an manchen Kapiteln angehängt sind.


    Hans Tröbst stellte 1932 eine Auswahl von Artikeln zusammen, die er in den davorliegenden Jahren als Balkan-Korrespondent deutscher Zeitungen für seine Leser geschrieben hatte. Im darauffolgenden Jahr sollte das Buch erscheinen. Da er mit den Zensurierungen der neuen Nazipartei nicht einverstanden war, blieb es lange unveröffentlicht.

    Die Zusammenstellung umfasst Berichte – wie den um seine Eindrücke des modernen Sparta – kritische Beschreibungen – wie die Beschreibung der „demokratischen“ Wahlen und der Korruption in vielen Ländern – humorvolle Abhandlungen – wie die Geschichte um die albanische „Flotte“ -, Beschreibungen wichtiger Ereignisse – wie der Mord Raditschs im jugoslawischen Parlament – und geheimnisvoll angehauchte Begegnungen – wie sein Aufeinandertreffen mit einem Friedhofswächter.

    Von der ersten Anekdote an bringt er auch Klischees mit ins Spiel. Dennoch hatte ich nie das Gefühl, dass das Herrenrassendenken bei ihm schon angekommen war, zeigte er doch in vielen seiner Arbeiten neben Kritik an der Gesellschaft und Politik auch Respekt vor den einfachen Menschen.

    Alles in allem habe ich die leichte Erzählweise genossen und hatte viel Spaß am kritischen Humor, der oft genug auftauchte. Eine Lektüre, die mir den Balkan auf eine ganz andere Weise näher gebracht hat, als es bisherig gelesenen Büchern gelungen ist.

  21. Cover des Buches In den Schluchten des Balkan: Grüne Serie 3 (ISBN: B083WP4B56)
    Karl May

    In den Schluchten des Balkan: Grüne Serie 3

    (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches In den Schluchten des Balkan (ISBN: 9783780208040)
    Karl May

    In den Schluchten des Balkan

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Von Edirne aus reitet Kara Ben Nemsi mit Halef, Osko und Omar Ben Sadek neuen Gefahren entgegen. Abenteuer mit Schmugglern und Halefs groteskes Erlebnis in einem Taubenschlag stehen im Mittelpunkt des Geschehens. In Ostromdscha aber treffen die Freunde auf den 'heiligen' Mübarek, der die Freunde bereits zu kennen und zu hassen scheint. Außerdem taucht ein neuer geheimnisvoller Feind auf, dem sie unwissentlich in die Quere gekommen zu sein scheinen: der Schut

    Die vierte Folge ist eine bunte Mischung aus spannenden Abenteuern und witzigen bis grotesken Begegnungen. Ob die dicke Färbers-Bäckerfrau, bei der man nicht recht weiß, ob man lachen oder weinen soll (aber auf gar keinen Fall sollte man irgendetwas bei ihr essen) oder die bedrückende Szene, in der Kara Ben Nemsi einem Vampir auf die Spur kommen will, nicht zuletzt die berühmte komisch-turbulente Taubenschlagszene – das Abenteuer ist in jeder Weise unterhaltsam.

    Peter Sodann hat sich einigermaßen in seine Sprecherrolle gefunden, aber mir ist er weiterhin zu monoton und liest mir zu sehr ohne Punkt und Komma. Schade, denn durch diese mäßige Inszenierung geht der Geschichte viel Charme verloren.

  23. Cover des Buches Ich bin ein Mädchen aus Sarajevo (ISBN: 9783785707319)
    Zlata Filipovic

    Ich bin ein Mädchen aus Sarajevo

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Lottie1

    Im Frühling 1992 wurde Sarajevo von Truppen der bosnisch-serbischen Armee umzingelt. Geschütze und Panzer wurden auf den Hügeln rund um die Stadt stationiert, der internationale Flughafen in Ilidža eingenommen. Damit begann die längste Stadtbelagerung des 20. Jahrhunderts mit dramatischen Folgen für ihre Bevölkernung. Ohne Heizung, Strom und Nahrungsmittel, abgeschottet von der Außenwelt und unter ständiger Bedrohung durch Bombenangriffe, Scharfschützen auf den Hügeln und Heckenschützen in der Stadt wurde das Leben in der Stadt zu einem zähen Überlebenskampf. 

    Die junge Zlata Filipović begann ihr Tagebuch in einer Zeit, als ihre Welt noch von den Freuden und Sorgen eines normalen Mädchens geprägt war – Sommerferien, Schulbeginn, Geburtstagspartys. Doch als die Belagerung von Sarajevo begann, wandelte sich das Tagebuch schnell von einem gewöhnlichen Kindheitserlebnis zu einem erschütternden Zeugnis des Krieges.

    Was das Tagebuch so besonders macht, ist die Art und Weise, wie Zlata das Grauen um sie herum in einfachen, aber eindringlichen Worten beschreibt. Die Veränderung in ihren Einträgen spiegelt den plötzlichen und brutalen Bruch mit der Kindheit wider. Die heile Welt eines elfjährigen Mädchens wird durch die Realität des Krieges ersetzt: Bombenangriffe, der Verlust von Freunden und Familie, ständige Angst und der tägliche Kampf ums Überleben.

    Trotz des allgegenwärtigen Leids zeigt Zlata eine beeindruckende innere Stärke und eine Reife. Ihr Tagebuch ist nicht nur ein Bericht über die Schrecken des Krieges, sondern auch ein Zeugnis der Widerstandskraft des menschlichen Geistes. Trotz der andauernden Gewalt hält Zlata an ihrer Hoffnung und dem Wunsch nach Normalität fest. Immer wieder findet sie kleine Lichtblicke im Alltag: wenn der Strom für ein paar Stunden zurückkehrt, ein Geburtstag ohne Bombenangriffe gefeiert werden kann, oder ein seltenes Lebenszeichen von Freunden, die ins Ausland geflohen sind, durchkommt.

    Das Tagebuch endet kurz vor der Flucht der Familie nach Paris im Jahr 1993, die Zlata schließlich vor dem anhaltenden Horror bewahrt –  die Belagerung wird noch zwei weitere Jahre dauern und insgesamt 11.000 Menschen das Leben kosten. Doch Zlatas Aufzeichnungen bleiben ein wichtiger Mahnruf gegen die Grausamkeit des Krieges und erinnern an die Zerbrechlichkeit und den unschätzbaren Wert des Friedens.

  24. Cover des Buches DuMont Bildband Peaks of Europe (ISBN: 9783770188789)
    Johan Lolos

    DuMont Bildband Peaks of Europe

    (5)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Ich möchte euch mit diesem Bildband die grandiose Vielfalt der europäischen Landschaften zeigen. Darüber hinaus wollte ich das Leben auf der Straße dokumentieren – mit all seinen guten und schlechten Seiten.*

     

    Der Fotograf und Instagrammer Johan Lolos fasst den Entschluss, einen Roadtrip ins wilde Europa zu machen. Vom harten Leben im Norden Europas zu den herrlichen Sommern an der Mittelmeerküste und dem westlichen Balkan zieht es ihn zu den majestätischen Bergen der Alpen. Das Buch vereint fotografische Eindrücke mit Reiseerzählungen und persönlichen Eindrücken. 



    Drei unterschiedliche Zeile scheint Lolos anzustreben, als er sich aufmacht in den Norden, den Balkan und die Alpen. Auf der Suche nach Abenteuer, menschlichen Begegnungen und den perfekten Lichtbedingungen für seine Fotografien wechselt er seine Reisebegleiter, gibt über die Texte und Bildunterschriften seinen persönlichen Eindruck der bereisten Länder wider und schildert auch die (nicht häufigen aber doch vorkommenden) schlechten Momente seines Trips. 


    Seine Fotografien zeigen die Suche nach einsamer, wilder Natur. Aber nicht nur menschenleere Landschaften können hier bestaunt werden. Immer wieder gibt die Bildauswahl („nur“ 200 von insgesamt 27.000) auch Einblicke in das Abenteuer Roadtrip, zeigt seine wechselnden Reisegefährten aber auch neue Bekanntschaften. 


    Von den schottischen Weiten geht es über die Fjorde Norwegens nach Spitzbergen und nach Island. Während der Norden noch beeindruckende Landschaften fast ohne menschlichen Einfluss bereit hält, muss sich Lolos bei seinem ersten Stopp am Balkan – in Griechenland – mit den vielen Touristen arrangieren. Hier zeigt sich sein neugewonnenes Interesse an der Straßenfotografie, auch wenn er selbst äußert, dass ihn Berge mehr inspirieren als Strand- und Küstenaussichten. Und doch ist dieser Part sehr persönlich, da die Familie des Fotografen aus dem Land stammt. Die Eindrücke aus Kroatien, Albanien und Montenegro habe ich sehr interessiert verfolgt, konnte Bekanntes wiederfinden aber auch die Erzählung der besonderen Erlebnisse beim Roadtrip nachfühlen. Der Besuch der Alpen führt über Slowenien und Italien nach Österreich, Deutschland und Frankreich in die Schweiz. Dabei zeigen sie ihre unterschiedlichen Facetten. Von kristallklaren Flüssen und Seen über hohe Gipfel, schneebedeckte Berge und erstarrte Landschaften zu farbenfrohen Almen und tierischen Begegnungen. 


    Beim Kauf des Buches habe ich mein Hauptaugenmerk auf den Balkan geworfen und hier auch das gefunden, was ich mir erwartet hatte. Aber auch der Norden und die Alpen hielten ihre Highlights bereit. Besonders beeindruckend fand ich die Bilder aus Island und die Flusslandschaften Sloweniens. Aber nicht nur die Fotografien fand ich interessant, auch die sehr persönlichen Eindrücke und der Stil als Reisetagebuch der Texte und Bildunterschriften haben mir sehr zugesagt. 


    Fazit: Lange habe ich mit dem Buch geliebäugelt, bevor ich es gekauft habe. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Einblicke in das wilde Europa, die intensiven Natur- und Landschaftsbilder aber auch das Eintauchen in eine Reise mit all ihren Höhen und Tiefen haben sich absolut gelohnt. 

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