Bücher mit dem Tag "balko"

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7 Bücher

  1. Cover des Buches Welche Farbe hat die Angst? (ISBN: 9783414824097)
    Barbara Rose

    Welche Farbe hat die Angst?

     (35)
    Aktuelle Rezension von: leselurch

    *Worum geht's?*
    Als die fünfzehnjährige Katta bei einem Malwettbewerb den ersten Platz erzielt und einen Kunstkurs bei dem renommierten Künstler Josef Wild gewinnt, kann sie ihr Glück kaum fassen. Sogar Alex, der Mädchenschwarm ihrer Schule, ist dadurch auf sie aufmerksam geworden! Doch der Malkurs verläuft ganz anders, als erwartet: Als Josef Wild in ihren Bildern den Stil seiner verstorbenen Schülerin Miriam wiedererkennt, beginnt Katta mit Nachforschungen. Sie glaubt nicht daran, dass jemand wie Miriam, der mit so viel Leidenschaft und Lebensfreude gemalt hat, tatsächlich Selbstmord begangen haben soll! Gemeinsam mit Alex, der sie auf ihrer Suche nach der Wahrheit unterstützt, entdeckt Katta immer mehr versteckte Nachrichten von Miriam, die ihre Theorie bestätigen. Dabei merkt sie nicht, dass die dem wahren Täter immer näher kommt – und plötzlich schwebt Katta selbst in großer Gefahr.

    *Meine Meinung:*
    „Welche Farbe hat die Angst?“ aus der Feder von Barbara Rose ist ein Buch, auf das ich ehrlicherweise erst aufmerksam geworden bin, als es überraschend in mein Regal eingezogen ist. Es kam genau zur rechten Zeit, denn ich hatte mal wieder Lust auf einen Jugendthriller und der Klappentext hat mich auf Anhieb neugierig gemacht. Kaum hatte ich mit dem Lesen begonnen, hatte mich Barbara Rose auch schon fest in ihrer Hand: Die Geschichte um die junge Künstlerin Katta, deren Stil der verstorbenen Kunstschülerin Miriam erstaunlich ähnlich ist, hat mich mit ihrer Farbgewalt sofort in ihren Bann gezogen. 

    Protagonistin der Geschichte ist die fünfzehnjährige Katharina, genannt Katta. Katta hat ein ganz besonderes Talent, eine große Leidenschaft, für die ihr Herz brennt: die Malerei! Wenn sie Pinsel und Stift in die Hände bekommt, dann malt sie nicht einfach nur; Katta füllt ihre Bilder mit Leben! Und mit dieser speziellen Leidenschaft schafft das junge Mädchen es in Windeseile, auch die Leser für die Malerei zu begeistern. Allerdings steckt in Katta noch viel mehr als eine begabte Künstlerin. Sie ist eine mutige und starke Protagonistin, die niemals den Kopf in den Sand steckt. Nichts und niemand kann sie aufhalten! Das beweist Katta mit der Entwicklung, die sie in „Welche Farbe hat die Angst?“ vollzieht, mehr als deutlich. Unscheinbar? Von wegen!

    Für Jugendthriller-Fans wie mich, die eigentlich schon um ein paar Jahre aus der Altersempfehlung herausgewachsen sind, ist „Welche Farbe hat die Angst“ leider etwas zu vorhersehbar. Die Auflösung des Geheimnisses, die Wahrheit hinter Miriams Tod ist für aufmerksame Leser schnell ersichtlich. Für jüngere Leser, die das Genre vielleicht auch erst für sich ausprobieren möchten, ist der Roman dagegen ideal. Barbara Rose hat für sie genau die richtige Portion „Thriller“ in das Jugendbuch einfließen lassen, sodass sie voll und ganz auf ihre Kosten kommen werden.

    Zwar habe ich den Täter schnell entlarven können, aber an Spaß und Spannung hat die Geschichte für mich trotzdem nichts verloren. „Welche Farbe hat die Angst?“ hat so viele andere tolle Facetten, dass ich darüber getrost hinwegsehen konnte. Neben der süßen Liebesgeschichte, die sich zwischen Katta und Alex entwickelt und durch Schmetterlinge im Bauch und junge Naivität definiert, an die sich nicht nur Leser in Kattas Alter erinnern können werden, bietet die Geschichte spannende Irrungen und Wirrungen unter den Charakteren. 

    Mein persönliches Highlight an der Geschichte war jedoch Barbara Roses Umsetzung des Künstlerthemas. Die Autorin hat hervorragende Recherchearbeit geleistet und die einzelnen Aspekte der Malerei, die Katta von Josef Wild erlernt, so realistisch in die Geschichte eingewoben, dass man sich beinahe selbst so fühlte, als würde man an einem Kunstkurs teilnehmen. Besonders gelungen ist Rose aber die Einbindung der Farben. Farben in all ihren Nuancen spielen eine große Rolle in „Welche Farbe hat die Angst?“ – nicht nur aus künstlerischer Sicht. Sie verleihen dem Roman eine malerische Atmosphäre. Sogar die einzelnen Kapitel sind nach Farbtönen benannt, die die Stimmung der jeweiligen Szene zusammenfassen. 

    Barbara Rose hat einen sehr angenehmen, leichten und flüssigen Schreibstil, der dafür sorgt, dass sich die Seiten ruckzuck lesen lassen. Dadurch gerät man schnell in einen Lesefluss, der einen stetig zum Weiterlesen animiert. Man möchte nach jedem Kapitel „nur noch schnell ein weiteres“ lesen, aber ehe man sich versieht, ist man schon auf der letzten Seite angekommen! Was an Roses Schreibstil besonders auffällt, sind die lebendigen Dialoge der Charaktere, die mit einer sehr jugendlichen Sprache miteinander kommunizieren. Jüngere Leser werden sich dadurch noch besser mit den Figuren identifizieren können.

    *Fazit:*
    „Welche Farbe hat die Angst?“ von Barbara Rose ist ein farbgewaltiger Jugendthriller – im wahrsten Sinne des Wortes. Auch wenn das Geheimnis hinter der Identität des wahren Mörders für aufmerksame Leser schnell ersichtlich ist, kann der Roman seine Leser mit seiner besonderen Atmosphäre mitreißen. Farben spielen in der Geschichte um die junge Künstlerin Katta, die den Tod der Malerin Miriam aufklären möchte, eine wichtige Rolle und sorgen für eine ganz intensive Stimmung, die man einfach erleben muss. Für „Welche Farbe hat die Angst?“ vergebe ich 4 Lurche. 
    (P.S.: Meine Farbe der Angst? Meerestiefenschwarz!)
  2. Cover des Buches Naschen erlaubt (ISBN: 9783800175284)
    Kathryn Hawkins

    Naschen erlaubt

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Rainbow_Dash
    Gebundene Ausgabe: 144 Seiten   Verlag: Ulmer (Eugen); Auflage:  (29. Januar 2011)   Sprache: Deutsch   ISBN-10: 3800175282   ISBN-13: 978-3800175284   Preis [D]: EUR 14,90
    Wer träumt nicht davon, frisches Gemüse aus dem eigenen Garten zu ernten?
    Ohne Pestizide und Genmanipulation und vor allem, ohne dass unser Gemüse eine halbe Weltreise unternehmen muss!
    Aber viele Menschen wohnen in der Stadt, haben keinen Garten und verabschieden sich somit von dem Traum, eigenes Gemüse anzubauen für immer.
    Doch es ist viel einfacher als man denkt!
    Viele Sorten sind sehr pflegeleicht und stellen nur wenige Ansprüche, so dass man sie ohne Weiteres einfach in Kübel und Kästen anpflanzen kann. Somit ist eine eigene Ernte auch auf kleinem Raum möglich!

    Das Buch ist in verschiedene Rubriken unterteilt.
    Anfangs stellt sich die Autorin vor und erzählt, wie sie selbst zur Topfgärtnerin wurde. Das ist schonmal ein interessanter Anfang.
    Dann kommt ein wichtiger Abschnitt: die Autorin fasst zusammen, wie man die richtigen Samen und dazu passende Erde auswählt, wie man kleine Setzlinge züchtet und diese groß und stark bekommt. Außerdem stellt sie Gartenwerkzeuge vor, die man zum Gärtnern anschaffen sollte und handelt die wichtigsten Schädline ab, vor denen man sich in Acht nehmen sollte!

    Danach werden die Pflanzen vorgestellt, die sich für Töpfe und Kästen eignen.
    Hier gibt es wieder verschiedene Unterteilungen: Gemüse, Kräuter und Salate und Obst.
    Auf den folgenden Seiten werden die einzelnen Pflanzen dann jeweils auf einer Doppelseite vorgestellt.
    Dabei gibt es immer ein Foto und einen kleinen Kasten, in dem "das Wichtigste auf einen Blick" steht, sowie Informationen zu Standort und Pflanzung, Pflege, mögliche Probleme, Ernten, Aufbewahren und Einfrieren.
    So werden unter anderem zum Beispiel Lauch, Möhren, Kartoffeln, Bohnen, Tomaten, Paprika, Zucchini, Radieschen, Salatgurken, Heidelbeeren, Erdbeeren, Rhabarber, etc. vorgestellt.

    Am Ende des Buches gibt es sogar noch eine Rezeptabteilung, damit man das selbstgezogene Obst und Gemüse auch verkochen kann.

    Mein Freund und ich haben zwar viel Grund um einen Garten anzulegen, aber Schnecken und schlechter Boden haben das Anlegen eines Gartens bisher verhindert. Deshalb haben wir nach Alternativen gesucht und sind dabei auf dieses Buch gestoßen. Nachdem meine Eltern mich ermutigt haben, da sie auch in Kübeln anpflanzen, haben wir natürlich zugegriffen.
    Insgesamt bin ich mit diesem Buch sehr zufrieden.
    Es ist von Anfang bis Ende alles sehr gut und verständlich beschrieben, so dass sogar kleine Gartentrottel wie mein Freund und ich gut damit klarkommen.
    Es werden gute Tipps und Hinweise gegeben und man kann sich Anregungen holen, mit denen man sogar noch etwas Geld sparen kann. Als Beispiel nenne ich nur mal die teuren Rankstäbe für Bohnen aus dem Gartenmarkt. Wir haben unsere Rankhilfe einfach selbstgemacht und vom Schneiden der Äste bis zur fertigen Rankhilfe hat es nur 30 Minuten gedauert. Gekostet hat es uns nur Paketschnur und etwas körperliche Arbeit beim Suchen und Zuschneiden der Äste.
    Die Pflanzanleitungen sind so einfach beschrieben, dass selbst ein Gartenlaie eigentlich keine Pflanzfehler machen kann und somit gibt es auch eine gute Garantie dafür, dass das Gemüse sich gut entwickelt.
    Wir haben Zucchini, Kohlrabi, Lauch, Bohnen, Radieschen, Pflücksalat, Kräuter, Auberginen, Paprika und Erdbeeren gepflanzt.
    Angefangen haben wir mit dem Pflanzen Anfang Mai und schon jetzt können wir gute Ergebnisse sehen. Die Pflanzen wachsen und gedeihen und man sieht fast täglich die Fortschritte und Erfolge. Das ist natürlich ungeheuer ermutigend und sogar mein Freund, der anfangs sehr skeptisch war, ist inzwischen restlos begeistert und freut sich schon sehr auf die Ernte.
    Dabei brauchen die Pflanzen nicht mal viel Platz! Wirklich jeder kann sich auf seinem Balkon oder auf der Terrasse einen kleinen Garten anlegen. Wir haben eine Fläche von 3m Länge und 1,50m Breite und wir haben immer noch Platz für weitere Pflanzen in diesem Bereich, obwohl wir oben genannte Pflanzen schon dort stehen haben!!
    Einzig und allein von den Rezepten am Ende war ich nicht wirklich begeistert. Es sind zwar viele nette Sachen dabei, die sich auch wirklich lecker anhören, aber alltagstauglich finde ich diese nicht wirklich!
    Da bleibe ich lieber bei meinen guten alten Kochbüchern....
    Ansonsten konnte das Gartenbuch wirklich überzeugen und ich denke auch, dass es sein Geld wert ist. Viele wichtige Informationen sind hier gebündelt aufgeführt. Was allerdings nicht heißt, dass man sich aus anderen Quellen keine Informationen zusätzlich suchen soll. Wissen und lernen kann man schließlich nie genug.
    Wenn es dieses Jahr wirklich so gut klappt und es eine erfolgreiche Ernte gibt, dann werden wir jedenfalls nächstes Jahr noch mehr anpflanzen, da wir dann ja schon eine gute Grundausstattung haben.
    Von mir bekommt dieses Buch 4 Sterne. Den einen Stern Abzug gibt es aber nur für die komischen Rezepte im Buch, die meiner Meinung nach unnötig waren!
  3. Cover des Buches Geh’n wir raus? (ISBN: 9783421040091)
    Charlotte Hedeman Guéniau

    Geh’n wir raus?

     (2)
    Aktuelle Rezension von: katze102
    Charlotte Hedemann Guéniau gründete 1998 ihr Design-Unternehmen Rice; bislang hat sie drei Kochbücher und dieses, ihr zweites Design-Buch herausgebracht.

    „Geh'n wir raus“ besticht durch seine vielen bunten Bilder mit ebenso farbenfrohen Dekoartikeln, viele aus dem Hause Rice. Unterteilt in verschiedene Kapitel gibt es vielfältige Gestaltungs- und Dekorationsvorschläge für Balkon, Terrasse, Gartenhaus, Pavillion, Gewächshaus und den Garten überhaupt, wobei diese Bereiche immer als Erweiterung des Wohnraumes gesehen und deshalb farblich aufeinander abgestimmt werden. Ideen für Sitzgruppen, zur Dekoration für Gartenfeste, z.B. Grillfest, Kindergeburtstag, Leserunde oder für ein Wohnmobil runden das Ganze ab.
    Die wichtigste Botschaft in diesem Buch lautet: Farbe macht froh! Und so wird man angehalten, zu kombinieren, wie es einem selber gefällt, aber nie mit Kissen und bunten Decken zu sparen, da diese alles direkt gemütlicher machen.
    Zwischendurch gibt es etliche Anleitungen zum Selbermachen, von denen ich allerdings einige etwas simpel fand, z.B. ein Rezept für Pizzateig, Bratäpfel, eine Pilzpfanne oder DIY-Beschreibungen um Blumentöpfe oder Flaschen zu bemalen. Aber es finden sich auch ganz reizende Projekte darunter, wie z.B. das Herstellen eines Sonnensegels oder einer Palettenschaukel.

    Eindeutig stehen die vielen wundervollen und inspirierenden Bilder im Vordergrund, der begleitende Text hält sich vornehm zurück. Insgesamt gefällt mir dieses Buch sehr gut, denn jeder wird dort vielfältige Anregungen finden, mit denen er sein Umfeld farben- und lebensfroher gestalten kann.
  4. Cover des Buches Liebe ist süsser als Rache (ISBN: B0039D90GK)
    Lisa Kleypas

    Liebe ist süsser als Rache

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    obwohl die geschichte jetzt nicht gerade andersartig daherkommt,hat sie mir trotzdem sehr gut gefallen.die charakter waren sehr speziell.angefangen bei aline's vater,der sich mehr um seine gesellschaftliche stellung sorgt ,als um das wohlergehen seiner tochter.in dieser zeit war es ja unvorstellbar,dass eine adlige einen stallburschen heiratet.meistens wurde der bund der ehe auch nicht aus liebe geschlossen , sondern um sich in der gesellschaft eine höhere position , macht oder geld zu erhaschen.trotzdem fand ich aline's vater engstirnig,unausstehlich und kaltherzig. als mckenna und aline kinder waren ,hat es niemanden gestört ,dass sie die meiste zeit zusammen verbracht haben und gespielt haben. aber als sie erwachsen wurden und beide auch noch gefühle füreinander hegten, wurde alles komplizierter. es gibt traurige,spannende,tragische,überraschende und sinnliche momente.das buch liest sich sehr leicht und flüssig. ich empfehle das buch jedem historical romance fan! klappentext: sie ist eine adlige.er ein stallbursche.die leidenschaft ,die zwischen der jungen lady aline und john mckenna entbrennt,ist so süss wie verboten. immer wieder erliegt er der versuchung , sie zärtlich zu küssen.bis aline's vater die heimliche romanze entdeckt und aline ihm gesteht , dass für sie alles nur ein verführerisches spiel war. tief enttäuscht geht john nach amerika und kehrt jahre spater als vermögender mann zurück, getrieben von dem brennenden wunsch nach rache.doch kaum steht er aline gegenüber, muss er erkennen : er hat die rechnung ohne sein herz gemacht! entdeckt
  5. Cover des Buches Frische Ernte ohne Garten (ISBN: 9783831032266)
    Kay Maguire

    Frische Ernte ohne Garten

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Gärtnern im Topf


    Immer mehr Leute möchten Obst, Gemüse, Kräuter und Co selbst anbauen haben jedoch keinen Garten. Dieses Buch erklärt, wie man auch auf kleinstem Raum pflanzen und ernten kann.
    Kaum zu glauben was alles möglich ist. Selbst Oliven, Zitrusfrüchte, Äpfel etc. können auf dem Balkon oder der Terrasse durchaus erfolgreich und langlebig Ernte bringen.
    Salate zu jeder Jahreszeit, genau wie Kräuter. Eigene Kartoffeln, Radieschen aber auch Paprika, Chili, Auberginen, Zucchini bringen im Kübel gute Erträge.
    Man muss einfach nur wissen welche Sorten sich für diese Art des Anbaus eignen.
    Hier setzt das Buch an.
    Darüber hinaus gibt es 30 konkrete Beispiele mit genauer Anleitung, die man 1 zu 1 umsetzten kann, was  für Neulinge 
    wirklich hilfreich ist um erste Erfahrungen zu machen.
    Besonders hilfreich sind die wunderbaren Fotostrecken, die detailliert  die einzelnen Arbeitsschritte zeigén. Wer z.B. eine alte Zinkbadewanne/ Bütte hat kann hieraus ein wunderbares "Kräuterbad" gestalten, das nicht nur superschön aussieht sondern auch Platz für alle Küchenkräuter bietet.
    Tipps zum überwintern gibt es ebenfalls.
    oder wie wäre es mit einem Kübel voller Bohnen, die durch die Kombination mit Sonnenblumen einen guten Wachstumspartner haben.
    Ein wichtiges Thema ist das Wässern auch hier hat das Buch zahlreiche Praxistipps parat.
    Obst
    Gemüse
    Kräuter
    und essbare Blüten
    sind Hauptthemen 
    Saatgut, Pflanzen, Anpflanzen, Ernten, Lagern, Wässern aber auch Hinweise zu Problemen die Auftreten können wie man sie beseitigen kann sind Unterthemen.
    *
    Bei so viel Infos, Tipps und Tricks kann ich nur allen viel Spaß beim Ausprobieren wünschen, denn eines ist klar, dem Charme des Buches kann man sich nur schwer entziehen. Es ist so inspirierend, dass man einfach gleich loslegen muss.



  6. Cover des Buches Renate Hoffmann (ISBN: 9783844232714)
    Anne Freytag

    Renate Hoffmann

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Kathleen1974
    Titel: „Renate Hoffmann“
    Autorin: Anne Freytag
    Verlag: Copyright Anne Freytag 2013
    Seitenzahl: 288

    Klappentext:
    „Frau Hoffmann beschließt zu sterben. Doch auch das will gut organisiert werden. Das Leben trostlos. Die Lösung naheliegend. Der Sprung vom Balkon. Aber, was so einfach klingt, ist es nicht, denn das Leben schert sich nicht um Renates Selbstmordpläne.
    Die neue Vorgesetzte, Herberts Briefe oder die Erkenntnis, dass sie noch nie masturbiert hat, halten sie immer wieder davon ab, ihren Plan endlich in die Tat umzusetzen. Renate Hoffmann hatte nicht immer sterben wollen.
    Es hatte einmal eine Zeit gegeben, in der sie nicht nur am Leben, sondern tatsächlich lebendig gewesen war. Sieben Jahre zuvor schien das Leben noch voller Möglichkeiten. Bis zu jenem verhangenen Tag im November…“

    Zum Cover:
    Das Cover zeigt die Protagonistin bei einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen. Mir gefällt die fotografische Darstellung sehr und ich finde sie sehr passend zum Roman.

    Zum Inhalt:
    Renate Hoffmann, die als Buchhalterin arbeitet und ein tristes Leben führt, legt alles andere als Spontanität und Lebensfreude an den Tag. Sie ist gefangen in sich selbst und plant in einer sehr durchdachten Weise, sich vom Balkon in den Tod zu stürzen. Jedoch passieren immer wieder Dinge, die sie von ihrem Vorhaben abhalten… Nach und nach lernt man als Leser Renate und ihre Vergangenheit kennen, und bekommt ein Gefühl für ihre Denk- und Handlungsweise.
    Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten!


    Schreibstil:
    Der Schreibstil ist gut verständlich und flüssig. Der eingebrachte Humor gibt diesem Roman, der zum Nachdenken anregt, etwas Wundervolles. Anne Freytag gelingt es dabei, sowohl das ernste Thema gut darzustellen, als auch diesem dennoch eine gewisse Prise Humor beizugeben. Die Mischung dabei ist ihr sehr gut gelungen!

    Lieblingszitate:
    „Sie würde leben, jedoch ohne lebendig zu sein.“
    „Frau Hoffmann hatte nämlich nicht nur ein verzerrtes Selbstbild, im Grunde hatte sie überhaupt keines. Sie hatte aufgehört, sich und ihre Vorzüge zu sehen. Sie hatte aufgehört, sich selbst wahrzunehmen.
    „Frau Hoffmanns sensomotorische Grenze hatte für gewöhnlich die Ausmaße Russlands.“

    Meine Meinung zum Buch:
    Das ist mein 3. Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe, und ich bin wieder begeistert! Der Titel „Renate Hoffmann“ ist auf den ersten Blick nur ein (wie ich finde, altmodischer) Name, aber, wenn man das Buch gelesen hat, dann sieht man diesen mit anderen Augen!

    Zu Beginn des Buches lernt man Frau Hoffmann nach und nach kennen. Ich fühlte mich schnell mit ihr verbunden und fragte mich, was in ihrem Leben vor 7 Jahren im November passiert sein muss, das sie so in ihre starre Lebensweise getrieben hat! Ihr Leben wirkt strukturiert, so lapidar durchgeplant und vor allem sehr einsam.

    Das Buch wurde stark fokussiert auf die Protagonistin geschrieben. Durchweg begleitet man Renate Hoffmann durch ihr Leben und man merkt sehr früh, dass sie eigentlich nicht lebt, sondern nur existiert/funktioniert. Sofort fühlte ich mit ihr, und das auf jeder Seite!

    Obwohl der Roman in der Erzähl-Form geschrieben ist, konnte ich zur Protagonistin eine Verbindung aufbauen. Ihre Gefühle und Gedankengänge kamen dabei sehr gut zum Ausdruck! Ihr Leben wurde dabei authentisch dargestellt.
    Das Wechselspiel zwischen Gegenwart und Vergangenheit hat mir dabei sehr gut gefallen, dadurch bekam der Roman immer wieder eine gewisse Spannung.

    Und obwohl, dass es sich hier um ein trauriges Thema handelt, nämlich der geplante Suizid, baut die Autorin Witz und Humor ein, was das Ganze sehr menschlich und nicht zu düster wirken lässt. Man wünscht sich als Leser die ganze Zeit, Frau Hoffmann möge doch bitte wieder glücklich werden.
    Tatsächlich ergibt es sich, dass sie in ihrer Persönlichkeit und ihrem Denken und Handeln eine Wendung durchlebt, die mich sehr fasziniert und gefesselt hat.

    Die Autorin gibt dieser Geschichte zahlreiche herzzerreißende Geschehnisse und interessante Begegnungen der Protagonistin mit anderen Menschen, deren Charaktere gut zum Ausdruck kamen.

    Dieser Roman vermittelte mir vor allem die Wichtigkeit von Freundschaft, Liebe, Familie und die eigene Akzeptanz! Manchmal sieht man sich selbst im falschen Licht, macht sich klein und unscheinbar. Im Leben können einem aber immer wieder Menschen über den Weg laufen, die einen anders sehen, die einem Mut machen oder einen Grund geben, um zu kämpfen, die Vergangenheit zu verstehen, zu akzeptieren, sich aus dieser Wichtiges an Erfahrungen mit in die Zukunft zu nehmen, aber dennoch gewisse Dinge einfach loszulassen!

    Ein absolut empfehlenswerter Roman, der mich sehr gut unterhalten und berührt hat.

    Bewertung: Ich gebe dem Buch daher von Herzen 5 von 5 Sterne.
  7. Cover des Buches Ach du liebe Fischgräte (ISBN: 9783833443299)
    Sabine Strobl

    Ach du liebe Fischgräte

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Thaliomee

    Die Autorin beschreibt in diesem Büchlein das Zusammenleben mit ihren drei Katzen. Abwechselnd wird dabei aus der Perspektive von „Filou“, „Bonny“ und „Zazou“ berichtet.

    Katzenbesitzer werden die ein oder andere Situation kennen, in der die Vierbeiner auf unnachahmliche Katzenart ihren Willen durchsetzen.


    Aufgelockert werden die Anekdoten noch durch Fotos der Katzen, die direkt aus dem Familienalbum stammen. Damit kann das Buch schnell und fast nebenbei gelesen werden, man lernt die Eigenheiten der drei Stubentiger kennen und muss an vielen Stellen schmunzeln.


    Leider fehlte mir der rote Faden, einiges kam mir überflüssig und passte nicht gut hinein. Die Idee ist toll, aber nicht ganz rund ausgeführt. Für Katzenliebhaber aber einen Blick wert!


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