Bücher mit dem Tag "ballett"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ballett" gekennzeichnet haben.

263 Bücher

  1. Cover des Buches Wenn Donner und Licht sich berühren (ISBN: 9783736308305)
    Brittainy C. Cherry

    Wenn Donner und Licht sich berühren

     (830)
    Aktuelle Rezension von: MelliLulu

    Sich in Jasmine Greene zu verlieben, fühlte sich an wie ein warmer Sommerregen. Leicht und unbeschreiblich schön. Aber als wir uns Jahre später wieder gegenüberstehen, ist von dem Sommerregen nichts mehr übrig. Stattdessen sehe ich in ihren Augen einen tosenden Sturm. Wie lange tobt er schon dort? Wie lange hat er sich schon in ihrer Seele zusammengebraut? Ihr Herz ist für immer gebrochen, und ich hasse mich dafür, dass ich es jetzt erst bemerke - wo es vielleicht schon zu spät ist.



    Das war nicht so meins, es war mir zu heftig. Zu viel Gewalt, zu viele Themen wurden angeschnitten, aber nicht beendet. Die Beziehungen waren mir teilweise zu toxisch und die Protagonistin zu naiv. Wegen der sehr realistisch geschilderten Gewalttaten hätte ich mir definitiv eine Triggerwarnung gewünscht. Ich konnte mich null in die Charaktere hineinversetzen, konnte die Gedanken und Handlungen nicht nachvollziehen. Und wie unsympathisch kann man eine Figur bitte gestalten? Die Mutter der Hauptprotagonistin war einfach unterirdisch... Die Story hat mich leider null abgeholt! Sorry!


  2. Cover des Buches All Saints High - Die Prinzessin (ISBN: 9783736311237)
    L. J. Shen

    All Saints High - Die Prinzessin

     (382)
    Aktuelle Rezension von: justreadingbooxs

    Am Anfang wusste ich nicht so recht wo die Geschichte hinführt, da es mein erstes Buch der Autorin ist, aber nach und nach fand ich die Story und Charaktere toll. Anfangs habe ich manche gehasst und am Ende doch Mitgefühl aufbringen können und dass hat die Autorin auch super rüber gebracht. Teilweise war es brutal, aber mein Dark Romance Herz hat trotzdem sehr oft für diese Geschichte geschlagen. Eine klare Empfehlung, wer nicht auf typische kitschige Liebesgeschichten steht, sondern es auch mal etwas härter und brutaler mag. 

  3. Cover des Buches Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe (ISBN: 9783746633497)
    Michelle Marly

    Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

     (159)
    Aktuelle Rezension von: MarinaH

    Coco Chanel, eine Ikone die ihrem Namen alle Ehre macht, dieses Buch jedoch nicht.
    Das Cover ist schön gestaltet.

    Der Schreibstil ist schön und angenehm zu lesen, doch ich habe immer Probleme mit Michelle Marlys Anfängen. Ich brauche da so meine Zeit, um ins Buch reinzukommen. 

    Coco war mir nicht die sympathischste Person, sie wirkte manchmal so kalt und abweisend auf mich.
    Man konnte gut in die 20er Jahre von Paris eintauchen. Ihr Geliebter Dmitri, war sehr sympathisch. 

    Sie waren sehr süß zusammen, doch viel ist mir nicht in Erinnerung geblieben. Die Handlung zog an mir vorbei, es gab keinen Höhepunkt.

    Fazit

    Ein leichtes, süßes Buch für zwischendurch. 

  4. Cover des Buches An Ocean Between Us (ISBN: 9783426526149)
    Nina Bilinszki

    An Ocean Between Us

     (300)
    Aktuelle Rezension von: booksandfunkos

    Die Charaktere und die Story haben definitiv ihre Tiefe, und auch wenn ich mich nicht zu 100% für das Thema begeistern konnte, konnte ich durch den Schreibstil gut nachvollziehen, wie sich Avery und auch Theo gefühlt haben.

    Das Buch hatte für mich einen Touch von der ersten großen Liebe - aber irgendwie auch nicht. Ich hatte die ganze Zeit Probleme mir das Alter der Protagonisten vorzustellen, auch nachdem ich es eigentlich wusste. An manchen Stellen kamen mir die Charaktere sehr jung vor, an anderem dafür sehr erwachsen.

    Die Dialoge haben mir sehr gut gefallen, sie waren witzig und durchaus heiß, aber genauso tief und gefühlvoll.

     

    Fazit:

    Eine eine wirklich schöne New Adult Romanze, mit angenehmer Länge und keiner 0-8-15 Story. Freue mich schon Band 2 zu lesen.

  5. Cover des Buches One Last Dance (ISBN: 9783745701234)
    Nicole Böhm

    One Last Dance

     (207)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    In der Vergangenheit war Tanzen Gillians Lebensinhalt doch nun vertritt sie ihren kranken Vater als Rektorin in der New York Music & Stage Academy. Für andere Träume bleibt da kein Platz mehr, womit sie sich mittlerweile arrangiert hat. Zumindest bis zu dem Tag, an dem sie Jaz begegnet – ein junger Streetdancer, der sich von Tag zu Tag kämpft aber dabei trotzdem seine große Leidenschaft ausübt.

    Genau wie auch der erste Teil der „One Last“-Reihe fand ich, dass das Buch auch nicht wirklich sehr spannend oder aufregend. Es war viel mehr… gemütlich zu lesen. Es gab kein großes Drama, keinen Höhepunkt auf den hingearbeitet wurde oder ähnlich. Klar hier und da sind einige Streitigkeiten aufgetreten aber nichts, was nicht realistisch wäre oder ungewöhnliche Ausmaße angenommen hätte. Im Fokus liegt wirklich eine sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte mit Charakteren, die zugleich noch mit anderen Problemen kämpfen.

    Hier ist zum einen Gillian, die die NYMSA leitet und dabei eigentlich gar nicht weiß, ob sie das überhaupt will. Entgegen das Klapptext muss ich aber sagen, dass ich nicht den Eindruck hatte, als ob sie sich danach sehnt, die Leitung aufzugeben und stattdessen zu tanzen. Sie verbindet zwar viele glückliche und auch traurige Momente aber mir kam es wirklich so vor, als wäre das ein Lebensabschnitt, den sie beendet hat.

    Mir hat gefallen, dass Gillian wirklich nie irgendwelche Vorurteile gegenüber irgendwem hatte, unabhängig von deren Lage. Auch ihre starke, selbstbewusste und unabhängige Art fand ich toll. Gillian wusste genau was sie wollte und hatte auch keine Scheu, das zu zeigen oder auszusprechen. 

    Jaz war zwar auch sehr selbstbewusst aber dennoch etwas schwächer, was natürlich verständlich ist, wenn man die Umstände bedenkt, in denen er lebt bzw. aufgewachsen ist. Er ist ein wenig vorsichtiger und unsicherer, weshalb es hin und wieder so wirkt, als würde er von Gillian an die Hand genommen und geführt werden. Mir hat es gefallen, es war mal interessant das Klischee von der unsicheren Frau die von einem Mann gerettet wird, andersherum zu sehen. 

    Die Geschichte zwischen den beiden entwickelt sich sanft und langsam, da ist definitiv nichts ungestümes.

    Hin und wieder fand ich manches ein bisschen schwer nachzuvollziehen, aber das liegt vermutlich vor allem daran, weil ich so richtig keine der Positionen, die im Buch ausgeleuchtet wurden, aus meinem eigenen Leben kenne. Deshalb hatte ich dann doch oft das Gefühl, alles von außen zu beobachten.

     

    Insgesamt aber ein schönes Buch.

  6. Cover des Buches Blackwood (ISBN: 9783841440136)
    Britta Sabbag

    Blackwood

     (168)
    Aktuelle Rezension von: Lienne

    Inhalt:


    Stell dir vor, du bekommst einen Brief von deinem zukünftigen Ich. Würdest du ihn lesen?
    Romantisch, spannend und humorvoll – der große All-Age-Roman von Bestsellerautorin Britta Sabbag

    Für Gesine ist das keine Frage. Natürlich würde sie. Denn nach dem Tod ihrer Mutter muss sie alleine zu einer Verwandten nach Irland ziehen. In dem kleinen, verschlafenen Dörfchen Blackwood hat sie niemanden, mit dem sie so richtig über ihren Kummer sprechen kann. Auch nicht über Arian Mary, den unverschämt gutaussehenden Sohn der örtlichen Butterdynastie. Noch dazu machen sie die Dorfbewohner mit Geschichten über allerlei übernatürliches Zeug verrückt. Alles Quatsch, denkt sich Gesine. Bis sie in einem geheimnisvollen alten Schreibtisch einen Brief von ihrem zukünftigen Ich findet, der ihre Welt ganz schön durcheinanderbringt…

    © FJB


    Meine Meinung:

    “Du bist, wer du bist, mit allen Ecken und Kanten, mit jedem Fettnäpfchen, das du mitnimmst, jedem unpassenden Spruch und Lacher, die dir an der falschesten Stelle rausrutschen, genauso wie mit all den mutigen und tollen Sachen, die du tust.” 

    [Zitat aus “Blackwood”, Kapitel 18, Kindle-Position 3413]

    Ich muss leider zugeben, dass ich anfangs Schwierigkeiten hatte in die Geschichte hineinzufinden. Die ersten 15 % des Buches wusste ich ehrlich gesagt nicht, was ich von Ge, Blackwood und seinen Bewohnern halten soll. Doch je weiter die Geschichte fortschritt, umso mehr war ich mittendrin in diesem kleinen schrägen Ort, wo die Uhren ein wenig anders ticken. 

    Britta Sabbags Humor ist einmalig! Ich musste so häufig schmunzeln und grinsen. Der Schreibstil ist flüssig und lockerleicht. Die Atmosphäre ist ein wenig mystisch und geheimnisvoll. Da fragt man sich, ob die ganzen Geschichten der Einheimischen denn wahr sein können?  In einem schönen Lesetempo, begleitet man Ge durch ihre schwere Zeit und lernt so allerlei über das junge Mädchen, die erste Liebe und auch über das Leben.

    Ge’s Schicksal hat mich sehr berührt, ihr Verlust tat mir so unglaublich leid und unter diesen Umständen einen Neuanfang zu wagen fand ich sehr mutig. Das oben erwähnte Zitat ist so wunderschön und aufmunternd! Danke für diese Zeilen! Ich denke, jeder kommt mal an einen Punkt, an dem er an sich selbst zweifelt. Da können einem solche Worte guttun und Selbstvertrauen aufbauen. 

    Auch alle weiteren Charaktere sind authentisch und (die meisten) sympathisch! Mimi und ihre Backlust – da hätte ich gerne mal von ihren verrückten Kreationen genascht! Aber auch alle anderen Gestalten sind so speziell und besonders, dass man sie ins Herz schließen muss. 

    Die Handlung ist interessant und hat einige spannende Überraschungen zu bieten. Vorallem zum Ende hin bekommt man nochmal richtig Herzklopfen auf die eine oder andere Art. Das Ende ist passend, rund und stimmig.

     

    Fazit:

    Dieses Buch ist etwas besonderes, genauso verrückt wie Blackwood und seine Bewohner und einfach wunderschön! Freut euch auf authentische Charaktere, einige Geheimnisse, Romantik und eine Portion Fantasie. Ein lesenswertes Jugendbuch

  7. Cover des Buches Uhrwerk der Unsterblichen (ISBN: 9783959914963)
    Alexander Kopainski

    Uhrwerk der Unsterblichen

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Das Buch „Uhrwerk der Unsterblichen“ ist der Debütroman von Alexander Kopainski und ich war schon sehr auf das Buch gespannt, denn Cover und Klappentext empfand ich als sehr ansprechend.

    Der Schreibstil des Autors ist sehr bildhaft und lässt sich größtenteils einfach lesen. Nur manchmal hatte ich Schwierigkeiten zu folgen, von welchem der Charaktere gerade die Rede ist, da man in der Perspektive eines dritten Erzählers zwischen den Charakteren hin und herspringt. Gut gefielen mir die zwei unterschiedlichen Erzählstränge. Der eine spielt in der Gegenwart, hier werden der Unsterbliche Avery und die Ballerina Giulia mit mysteriösen Mordfällen konfrontiert. Der andere spielt in der Vergangenheit. Hier gibt es einige interessante Dinge zu erfahren, die auch Auswirkungen auf Ereignisse in der Gegenwart haben. Die Story wurde mit diesen Infos unterstützt und beide Stränge ergänzten sich sehr gut.

    Die Idee im Buch gefiel mir sehr gut, es war mal etwas Anderes als ich sonst lese und daher abwechslungsreich. Die Geschichte der Unsterblichen – den sogenannten Sapye, deren drei unterschiedlichen Völker und deren Magie empfand ich als sehr interessant. Auch die Story an sich mit den mysteriösen Mordfällen empfand ich als durchweg spannend und ich habe mich gefragt, wohin sich die Handlung noch entwickeln wird. Mit dem Ausgang des Buches habe ich absolut nicht gerechnet, hier gab es für mich wirklich noch eine unerwartete Überraschung.

    Die Charaktere an sich und ihre Beziehung zueinander gefiel mir zwar gut, blieb mir persönlich aber zu blass. Avery hat einen ruhigen Charakter und bleibt gerne im Hintergrund. Giulia ist das komplette Gegenteil von ihm. Sie ist selbstbewusst und abenteuerlustig, wirkte aber auf mich manchmal etwas zu forsch. Von beiden Charakteren hätte ich mir etwas mehr tiefe gewünscht.

    Alles in allem muss ich aber sagen, dass mir das Buch gut gefiel. Ich hatte einige schöne Lesestunden mit der Geschichte verbracht und ich vergebe vier Sterne aufgrund der oben angesprochenen Punkte.


  8. Cover des Buches Grabesgrün (ISBN: B00BYUHBIE)
    Tana French

    Grabesgrün

     (611)
    Aktuelle Rezension von: happyoldendays

    Im fiktiven Dubliner Vorort Knocknaree ereignete sich im Sommer 1984 eine schreckliche Tat: Drei Kinder, die im Wald spielen waren, werden vermisst. Eines der Kinder findet die Polizei völlig verängstigt im Wald, mit blutigen Schuhen und ohne jede Erinnerung daran, was sich zugetragen hat.

    Zwanzig Jahre später ist dieses Kind Ermittler bei der Dubliner Mordkommission. Seinen Namen hat er zu Rob Ryan geändert, denn seine Kindheit hält er geheim. Nur seine engste Kollegin und beste Freundin Cassie Maddox weiß Bescheid. Doch dann werden die beiden zur Leiche eines kleinen Mädchens in Knocknaree gerufen und Detective Ryan wird nicht nur mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert, sondern auch mit der Frage, ob die beiden Fälle zusammenhängen.

    Dieser Debütroman von Tana French besticht durch seine atmosphärische Erzählweise und einem gut gesponnen Plot. Mit einem scharfen Auge und wunderbar präziser Sprache lässt die Autorin die Schauplätze und die Figuren des Romans vor dem Auge des Lesers lebendig werden. Die Charaktere sind vielschichtig und differenziert, ihre Handlungen und Motive nachvollziehbar. Besonders interessant fand ich die beiden Hauptfiguren Rob Ryan und Cassie Maddox, weil sie keine 0815-Standardermittler sind. Beide quälen sich mit Geheimnissen aus ihrer Vergangenheit und suchen Zuflucht in einer innigen Freundschaft. Doch der neue Fall stellt nicht nur ihre kriminalistischen Fähigkeiten auf die Probe, sondern auch ihre Beziehung. Der Fall selbst ist komplex, die Autorin präsentiert einige mögliche Tathergänge, die durch intensive Ermittlungen und Verhöre durchgespielt werden, aber zunächst keine Lösung offenbaren. Dadurch zieht sich die Aufklärung des Mordes ziemlich in die Länge, die Spannung baut sich eher gemächlich auf. Dennoch empfand ich die Geschichte als fesselnd, weil ich als Leser mehr über die Figuren und vor allem über das Verschwinden der Kinder vor zwanzig Jahren erfahren wollte. Die Enthüllung des Täters ergibt sich dann logisch aus den gestreuten Indizien und war für mich überzeugend.  

     

    FAZIT: „Grabesgrün“ ist ein wunderbar geschriebener Kriminalroman, der sich besonders durch seine vielschichtigen Figuren auszeichnet. Leser die den Nervenkitzel suchen könnten enttäuscht sein, da die Ermittlungen nur langsam voranschreiten. Aber all denjenigen die gerne einmal einen andersartigen Spannungsroman mit komplexen Charakteren (mit dunkler Vergangenheit) lesen möchten, kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.

     

  9. Cover des Buches Keeping Dreams (ISBN: 9783736315358)
    Anna Savas

    Keeping Dreams

     (136)
    Aktuelle Rezension von: kikiii04

    Manche Träume erfüllten sich, manche nicht. Für manche Träume musste man kämpfen, und manche musste man loslassen. (S. 523)

    Was willst du von Leben? Als Lily in Faerfax ankommt, weiß sie das nicht. Sie weiß nicht, was sie will – aber sie weiß, was sie NICHT will. Lily will keine Freunde, keine Beziehung, nicht Tanzen. Vor allem will sie nie wieder wagen zu träumen. Denn das alles hatte sie schon einmal. In ihrem alten Leben. Doch dieses ist ebenso geplatzt wie all ihre Träume.
     Lily beschließt daher sich zurückzuziehen und das sollte doch eigentlich gar nicht schwer sein, oder? Tja, da hat sie wohl die Rechnung ohne Faerfax gemacht. Ein Musical-Projekt, der herzensgute Freundeskreis rund um Cassidy, Jamie und Tessa und vor allem ihr Mitbewohner Julian durchkreuzen ihre Pläne von Anfang an. Wobei Lily das letzte Problem – ihren männlichen Mitbewohner – recht schnell löst. Julian und Lily können sich von der ersten Sekunde an nicht leiden. Ständig geraten die beiden aneinander und jeder Streit artet stärker aus als der vorangegangene. Doch was passiert, wenn den beiden irgendwann die Energie zum Streiten fehlt?

    Keeping Dreams ist der zweite Band der Reihe rund um die Faerfax-University und die Clique von Cole und Tessa, Ella, Jamie, Julian, Cassidy und Steve. Ich persönlich habe bereits den ersten Band der Reihe, KEEPING SECRETS gelesen und geliebt. Doch wen der Inhalt von Band eins nicht anspricht, kann KEEPING DREAMS auch unabhängig davon lesen und ohne Probleme verstehen. Dennoch würde ich empfehlen, die Reihe von Anfang an chronologisch zu lesen, denn das Feeling ist dann einfach noch mehr da.

    Der Einstieg in KEEPING DREAMS gelang mir sehr schnell und völlig problemlos. Der Schreibstil liest sich unglaublich flüssig und wirkt enorm authentisch. Er benötigt keine übertrieben poetische Formulierungen oder enorm farbenfrohe Beschreibungen um wunderschön zu sein. Denn das ist Anna Savas‘ Stil zweifelsohne – wunderschön. Man verliert sich beim Lesen so in den Worten und der Geschichte, dass gar nicht auffällt, wie schnell die Kapitel verfliegen. Das Buch hat über 500 Seiten. Ich habe jede einzelne davon genossen und hätte auch 500 weitere Seiten mit derselben Begeisterung gelesen.

    Die Handlung ist sehr vielseitig und meine Inhaltsbeschreibung von oben umfasst eigentlich nur einen Bruchteil der gesamten Geschichte. 99.9 Prozent der Bücher enden beim Happy End. Doch KEEPING DREAMS ist dieses 0,1 Prozent, das genauer hinschaut. Denn im Leben gibt es kein Happy End, es geht immer weiter. Anna Savas beweist mit diesem Roman eine beeindruckende Liebe zum Detail, ohne dass das Buch auch nur in einem einzigen Wort langweilig oder langatmig wird.

    Über das Wiedersehen mit all den aus Band eins bekannten Figuren habe ich mich riesig gefreut. Obwohl es schon zwei Jahre her ist, sei ich den ersten Band gelesen habe, waren mir die Charaktere allesamt direkt wieder vertraut. Der Platz in meinem Leseherz ist ihnen eindeutig sicher. Besonders gefallen hat mir an KEEPING DREAMS auch, dass diese Nebenfiguren sehr viele Auftritte und großen Einfluss auf die Geschichte hatten. Ein paar Handlungsstränge haben schon Hinweise auf den dritten Band geliefert, auf den ich mich nun ganz besonders freue.
    Aber bleiben wir noch kurz bei Band zwei. Denn einen Aspekt habe ich noch gar nicht angesprochen, dabei darf er auf keinen Fall außenvor gelassen werden: Die beiden Protagonisten. Lily und Julian. Ich kann wohl kaum in Worte fassen, wie gern ich die beiden hatte. Lily lernt man am Anfang als eine gebrochene junge Frau kennen. Sie glaubt, alles verloren zu haben. Ihr Leben besteht nur noch aus schlechten Tagen. Aber dann beginnt sie sich langsam und vorsichtig zu öffnen. Lily dabei begleiten zu dürfen ist ein Geschenk. Ihre Entwicklung ist so echt, so berührend, so inspirierend. Aber versteht mich nicht falsch – auch die grummelige Lily hatte ich direkt gern. Ihre Schlagfertigkeit schenkt sehr viele Lachmomente und beschert einem beim Lesen ein fettes Grinsen.
     Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive erzählt – und das ist auch definitiv notwendig. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass Julian ansonsten missverstanden werden würde. Es lässt sich nicht anders sagen – auf den ersten Blick ist er der absolute Bad-Boy. Mit seinem Charme wickelt er jede Frau um den Finger, jeden Abend schleppt er eine andere ab. Er liebt es, andere zu provozieren und ist oft auf Streit aus. Aber vom ersten Kapitel an merkt man, dass das alles nur ein Bruchteil von Julian ausmacht. Denn wer würde schon alles stehen und liegen lassen und einen Filmabend mit Unmengen von Süßigkeiten veranstalten, wenn die Mitbewohnerin ihre Tage hat? Eben. Julian ist unbestritten einer von den Guten. Er hat ein riesengroßes Herz. Er tut alles, um andere nicht zu verletzen und ist der erste, welcher zum Trösten bereitsteht. Julian ist einer der wundervollsten Bookboyfriends, die ich je kennenlernen durfte.

    Mein Fazit:

    KEEPING DREAMS ist eine Geschichte, wie es nur ganz wenige gibt. Es gibt praktisch nichts, was man meiner Meinung nach an der Geschichte kritisieren könnte. Der Roman ist quasi überirdisch schön und genial – aber ohne den Leser mit dieser Perfektion zu erschlagen. Nein, vielmehr bleibt die Geschichte total am Boden und überzeugt mit einer Realitätsnähe, die unverbesserlich ist.
     Keeping Dreams hat mich berührt und beeindruckt. Es ist Herzensbuch, Lieblingsbuch und Highlight in einem. Vor allem aber ist es ein Buch, an das man auch Jahre später noch mit einem Lächeln zurückdenkt. Wer KEEPING SECRETS bereits gerne gelesen hat, darf sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Eigentlich sollte sich niemand dieses Buch entgehen lassen. Die fünf Sterne sind mehr als verdient!

  10. Cover des Buches Chasing Dreams (ISBN: 9783492062619)
    Julia K. Stein

    Chasing Dreams

     (116)
    Aktuelle Rezension von: MelliLulu

    Schon früh musste die Tänzerin Yuna lernen, mit ihrer Andersartigkeit umzugehen. Sie ist athletischer als andere Mädchen, weniger zierlich, und fühlt sich mehreren Kulturen zugehörig. Nur beim Tanzen ist sie vollkommen frei. Am Montana Arts College für künstlerisch Begabte verfolgt Yuna deshalb ihren Traum vom klassischen Ballett – ihre modernen Choreografien behält sie vorerst für sich. Im Campuscafé lernt sie den verschlossenen Barista Miles kennen, der sofort von Yunas Ausstrahlung, ihren kontrollierten, eleganten Bewegungen fasziniert ist. Beide sind auf ihre Weise Außenseiter, denn Miles hat jahrelang unter dem Pflegesystem gelitten, seine Gefühle in Bildern verarbeitet. Miteinander können sie endlich sie selbst sein. Wäre da nicht Milesʼ Vergangenheit, die sie einzuholen droht.



    Chaotisches Campusleben gepaart mit einer leichzen Lovestory. Der Auftakt in die "Montana-Arts-College"-Trilogie ist sehr gut gelungen. Hier geht es vor allem um Tanzen, Kunst, Freundschaft, den Wert von Familie und natürlich um die große Liebe. Die Autorin hat einen sehr einfühlsamen und trotzdem humorvollen Schreibstil und kann die Gefühle gut an den Leser transportieren. Obwohl mir ein wenig die Spannung gefehlt hat und das Ende für mein Empfinden zu abrupt daher kam, konnte mich "Chasing Dreams", auch wegen der authentischen Protagonisten, abholen und überzeugen.

  11. Cover des Buches Die Tänzerin von Paris (ISBN: 9783746633169)
    Annabel Abbs

    Die Tänzerin von Paris

     (73)
    Aktuelle Rezension von: MarinaH

    Das Buch war sehr ansprechend, ich habe genossen es zu lesen. Lucia Joyce hatte ein schreckliches, anstrengendes Leben, man konnte sich gut in ihre Verzweiflung und auch die Liebe reinversetzten.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön, ich fand es sehr interessant wie die Zeitsprünge im Buch gestaltet wurden.

    Die Handlung war flüssig und bis zum Ende spannend gehalten. Das Buch bliebt im Gedächtnis, auch noch mehrere Wochen nach dem Lesen.
    Ich konnte mich gut in Lucias Lage reinversetzten und mit ihr mitleiden. Es war angenehm ein Buch aus der ‚Ich-Form‘ zu lesen.
    Es ist schön, wie die Autorin den Blick im Buch auf Lucia, nicht auf ihren Vater lenkt. 

    Fazit: Tolles Buch über eine Persönlichkeit, die zu wenig Aufmerksamkeit bekommt.

  12. Cover des Buches Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard (ISBN: 9783453357686)
    Marie Pellissier

    Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard

     (56)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Der Klappentext fasst die Handlung sehr gut zusammen, ohne vorab schon zu viel preiszugeben. Wie schon im Vorgängerband scheint es, als ob unsere gute Lucie der Polizei immer eine Nasenlänge voraus ist, wobei man auch sagen muss, dass sie nicht gerade die hellste Birne im Kronleuchter als Ermittler eingesetzt haben. Commissaire Legrand, vielen vielleicht schon aus Band eins bekannt, hat sich nämlich unsterblich in einer der ehemaligen Tänzerinnen an der Oper verliebt und ist deshalb nicht immer ganz bei der Sache und ganz schön voreingenommen. 

    Während die Beschreibungen der Oper und der ganzen Atmosphäre rund um das Pariser Ballet einfach nur zauberhaft sind, gehen die Ermittlungen selbst etwas schleppend, ja an manchen Stellen schon fast zäh voran. Am Rande wird natürlich auch das Privatleben von Lucie etwas gestreift, indem wir ihren Mann, ihren Sohn und dessen Frau wiedertreffen, doch auch das bleibt leider etwas blass im Hintergrund. Während ich Teil eins dieser Reihe vor vier Jahren noch mit vier von fünf Sternen bewertet hatte, bleibt meine Bewertung diesmal im mittleren Segment mit nur noch drei Sternen. Einen weiteren Teil braucht die Autorin meinetwegen nicht mehr schreiben.   

  13. Cover des Buches Ein Tag im März (ISBN: 9783404169252)
    Jessica Thompson

    Ein Tag im März

     (122)
    Aktuelle Rezension von: athleticclara
    Jessica Thompson erzählt kurzweilig die Geschichte von Bryony, deren Freund ermordet wird.
    Anfangs ist es ein wenig verwirrend, dass noch aus dem Leben von anderen Personen berichtet wird, die anfänglich nichts mit Bryony und dem Tod ihres Freundes Max zu tun haben.
    Im Laufe des Buches wird es aber immer klarer und die Verbindung miteinander ergeben einen Sinn.

    Kurzweilige Sommerlektüre um einfach mal abschalten zu können.
  14. Cover des Buches Sweet Filthy Boy - Weil du mir gehörst (ISBN: 9783956492525)
    Christina Lauren

    Sweet Filthy Boy - Weil du mir gehörst

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Mia will bevor der Ernst des Lebens anfängt noch mal mit ihren beiden besten Freundinnnen verreisen. Doch ihr Vegas Trip endet anders als gedacht. Plötzlich sitzt sie in einem Flieger nach Paris mit ihrem neuen Ehemann. Nach einigen Startschwierigkeiten, sind sie endlich glücklich bis Ansels großes Geheimnis rauskommt.

    Ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin kein großer Fan dieses Buches. Zum einen fand ich die Story stellenweise zu konstruiert, es gab zu viele Erotikszenen, aber viel zu wenig Handlung.

    Den Anfang fand ich noch unterhaltsam, aber ab dem Zeitpunkt wo die beiden in Paris ankamen, empfand ich die Geschichte immer haarsträubender. Als das Ende immer näher kam, war ich genervt und Ansels großes Geheimnis hat mich da auch nicht mehr gewundert, weil es so schön in dieses Drama passte.

    Leider empfand ich die beiden Charaktere als sehr blass, wobei mir Mia noch etwas näher war als Ansel.

    Das Ende hat mich dann wieder etwas versöhnt, das fand ich wieder gut. Vielleicht lag es ja auch daran, weil es wieder in den USA spielte.

  15. Cover des Buches The Love That Lies Within (ISBN: 9783736316652)
    Mia Sheridan

    The Love That Lies Within

     (112)
    Aktuelle Rezension von: merlinxbooks

    𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠:

    Dieses Buch handelt von einer einzigartigen, süßen und emotionalen Liebesgeschichte. Ich habe Clara und Jonah schnell ins Herz geschlossen. Clara hat ein starkes Durchhaltevermögen und gibt nicht auf, auch wenn sie zunächst bei Jonah immer wieder auf Granit beißt. Jonahs Geschichte ging mir nah, man konnte förmlich spüren, wie sehr er leidet. Die parallel ablaufende Geschichte mit Angelina, die immer wieder Einblicke in ihr vergangenes Leben gibt, war teilweise interessant. Jedoch hielt ich mich lieber bei Clara und Jonah auf. Der Schreibstil ist locker leicht, jedoch hatte ich zunächst Schwierigkeiten mich in den distanzierten Schreibstil einzufinden (Erzählerperspektive). Für mich ist das Buch für zwischendurch lesenswert, jedoch konnte es mich nicht vollends überzeugen. Irgendwie hat mir etwas gefehlt, ich kann es nicht benennen. 

     

    𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: Ein schönes Buch für zwischendurch. Es hat auf jeden Fall seinen Charm, jedoch wollte der Funke bei mir nicht so ganz überspringen.

     

    3/5🌟

  16. Cover des Buches Crescent City – Wenn ein Stern erstrahlt (ISBN: 9783423763837)
    Sarah J. Maas

    Crescent City – Wenn ein Stern erstrahlt

     (175)
    Aktuelle Rezension von: jennysbuecherliebe

    Nachdem ich Band 1 sehr gemocht habe, habe ich mich auf die Fortsetzung gefreut. Bryce und Hunt werden wieder in gefährliche Machenschaften verstrickt und arbeiten mit ihren Freunden zusammen daran. Trotz der vielen Seiten kommt jedoch keine Langeweile auf und man greift so gerne zu dem Buch um weiterzulesen. Ständig passiert was Neues und man erfährt neue Geheimnisse und sieht neue Seiten der Charaktere. Man schließt besonders die Hauptfiguren wieder schnell ins Herz. Während ich bis zu den letzten 100 Seiten komplett begeistert war, haben mich dann die letzten Seiten etwas zwiegespalten zurückgelassen. Auf der einen Seite war ich entsetzt und zerbrochen, auf der anderen Seite haben sich die Charaktere selber in diese schlimme Lage gebracht. Mir war von vornerein klar gewesen, dass es zu Problemen kommen wird. Jedoch zerbricht einem doch das Herz und man will dringend weiterlesen. Besonders nach den allerletzten Sätzen.

    Insgesamt daher mal wieder eine gelungene High Fantasy – Geschichte von Sarah J. Maas, welche man einfach nur lieben kann. Ich gebe dem Buch daher 5 von 5 Sternen.

  17. Cover des Buches Das Gemälde der Tänzerin (ISBN: 9783958183797)
    Christine Jaeggi

    Das Gemälde der Tänzerin

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurm05

    Inhalt:
    Helena ist alleinerziehend und hat es mit ihren fast 16-jährigen Zwillingen Jolina und Jonas nicht einfach. Die Stelle in einer Boutique wurde ihr gekündigt. Der einzige Job, der ihr angeboten wird, ist als Zimmermädchen im Schweizer Hotel Kronenberg. Ausgerechnet dort. Denn vor Jahren musste sie versprechen, nie mehr auch nur in die Nähe eines Kronenbergs zu kommen. Helena beschließt es trotzdem zu versuchen. Sie braucht dringend das Geld und außerdem hat sie nun einen anderen Namen. Es wird ihr schon niemand der älteren Generation über den Weg laufen. Allerdings trifft sie Noah, den Sohn der Kronenbergs, der ein verschollenes Gemälde sucht. Schon bald beschließt Helena eigene Nachforschungen anzustellen. Denn irgendwie scheint das mit dem Tod eines Zimmermädchens im Jahr 1942 zusammenzuhängen......

    Leseeindruck:
    "Das Gemälde der Tänzerin" spielt auf 2 Zeitebenen. Einmal beginnend im Juni 2018 aus Helenas Sicht und ab und an aus der von Noah. Zum anderen ab Juni 1937 aus Sicht von Lydia. Ich mag solche Geschichten, die in der Gegenwart und der Vergangenheit geschrieben sind. Tragen sie doch wesentlich zur Spannung bei. Auch hier war das der Fall und ich wollte unbedingt wissen was Lydia erlebt hat und vor allen Dingen, was mit dem Bild geschehen ist. Das ist nämlich während des 2. Weltkrieges spurlos verschwunden und auch danach im Gegensatz zu anderen Gemälden nie mehr aufgetaucht. Je weiter ich gelesen habe, umso weniger konnte ich den Roman aus der Hand legen. Wozu auch der flüssige Schreibstil beigetragen hat. Aber. Aller Anfang ist schwer. Wie man so sagt. Es gibt viele Figuren, die teilweise untereinander verwandt sind und ich das erst einmal auf die Reihe kriegen musste. Hilfreich dabei war für mich das Personenregister am Anfang. So war zwar der Start etwas holprig, dafür wurde ich später mehr als belohnt.

    Fazit:
    "Das Gemälde der Tänzerin" ist ein eher ruhiger Roman. Die verschiedenen Perspektiven in der Gegenwart und der Vergangenheit haben mich neugierig gemacht. Ich wollte unbedingt wissen wie alles zusammenhängt. Die Thematik mit den gestohlenen Gemälden im 2. Weltkrieg fand ich gut integriert. Es wurde Wissen vermittelt, ohne dass es den Lesefluss unterbrochen hat. Lediglich am Anfang musste ich mich durch die Vielzahl der Protagonistin etwas einlesen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

  18. Cover des Buches Wildfutter (ISBN: 9783442715312)
    Alma Bayer

    Wildfutter

     (75)
    Aktuelle Rezension von: getippteWelt

    Verlag: btb Verlag
    ISBN: 978-3-442-71531-2
    Erstausgabe: September 2017
    Klappentext:Vitus Pangratz kletterte über den Zaun der Wildparks.
    Vorsichtig sah er sich um.
    Die Stimmung war märchenhaft. Romantisch. Bayern zum Verlieben.
    Plötzlich raschelte es hinter ihm.
    Angespannt ergriff er zur Kamera, bereit der Gefahr ins Auge zu sehen.Jetzt nur keine falsche, hektische Bewegung.Seine Fußspitze stieß einen Erdklumpen zur Seite.Fast wäre er darüber hinweggegangen, als er ein weißes Etwas sah.Interessiert griff Pangratz danach und schüttelte die Erde ab>>Ja, leckst mich am Arsch!>> entfuhr es ihm.

    Erster Satz:Der Ehering saß Fest.

    Inhalt:Der Pensionierte Polizist Vitus Pangratz will als Fotograf groß rauskommen und bricht nachts in den Wildpark ein um Fotos von Wildschweinen zu machen!Er stolpert dabei über einen Teil menschlichen Überrestes.Der seit Wochen vermisste Fußballtrainer „Tiger“ wird schnell als ehemaliger Besitzer dessen ermittelt.Für den amtierenden Komissar ist die Sachlage eindeutig, ein Wilschwein hat die Überreste verschlungen.Vitus muss nun selbst ermitteln, mit seiner Tochter „Jo“ einer Lokalreportern und seiner alten Sekretärin „Liesel“ wird die ganze Kleinstadt auf den Kopf gestellt.

    Meine Meinung:Also das Cover fand ich schon mal ziemlich gelungen und hat mich sehr zum Kauf animiert!Am Anfang war es ziemlich verwirrend und es dauerte einige Seiten bis ich verstand worum es ging!Irgendwie war es ein interessantes Buch, so ganz anders als die anderen Regionalkrimis die ich bisher in den Fingern hatte, aber es hat mich leider nicht richtig gepackt bzw. mitgerissen.Stellenweise dachte ich, ich bin in einem falschen Genre gelandet, von Horror bis erotische Literatur war alles vertreten, teilweise in einer sehr derben Form das muss man erst mal mögen bzw. abkönnen.Ich denke die Autorin wäre gut beraten wenn sie Dystopien, Thriller oder Erotische Literatur schreiben würde weil Ihr meiner Meinung nach das noch viel besser liegen würde....Einiges an Humor ist natürlich auch vertreten und ich musste stellenweise schon ziemlich lachen.Was ich toll fand, das man bis zu letzt nicht wusste wer der Täter war, das machte das ganze sehr  spannend, man konnte selber mitraten und bekam von der Autorin des öfteren falsche Fährten gelegt.Dennoch wurde ich aber mit der Geschichte nicht so richtig warm!Das ganze Buch hindurch zog sich das Thema Fussball, auf jeder zweiten Seite stand etwas über Fussball und den hießigen Lokalverein oder den FC Bayern, das fand ich schon etwas zu viel!
  19. Cover des Buches Dein letztes Solo (ISBN: 9783453269873)
    Sona Charaipotra

    Dein letztes Solo

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Miriam-Sophia

    Ich wurde durch die Netflix Serie auf das Buch aufmerksam und das Buch konnte mich genauso überzeugen wie es die Serie getan hat. 

    In dem Buch geht es um drei Mädchen die eine Elite Ballettschule besuchen und alles für ihren Traum geben, eines Tages eine professionelle Tänzerin zu werden. Auch wenn sie dafür über Grenzen gehen müssen. Man erlangte Einblicke was es für die Tänzerinnen heißt, stets Perfektion anzustreben und ihr Bestes zu geben. 

    Die einzelnen Charaktere waren wirklich gut ausgearbeitet und haben den Leser mit in die Geschichte und das Drama gezogen. Was die Charaktere so spannend machte war, das sie nicht perfekt waren und alle ihre Fehler hatten. Als Leser wusste man nie, wie man für die einzelnen Personen fühlen sollte. Mal liebte man den Charakter, dann hegte man wieder eine gewisse Abneigung gegen ihn oder hatte Mitgefühl. 

    Zudem wird die Handlung von einigen Mysterien umgeben, sodass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann, da man wissen möchte wie es weitergeht.

  20. Cover des Buches Ostseetod (ISBN: 9783404173419)
    Eva Almstädt

    Ostseetod

     (85)
    Aktuelle Rezension von: desaluma

    Eines der spannendsten Fälle und bis zum Schluss bin ich nicht auf den/die Täter/Täterin gekommen. Unfassbar fesselnd geschrieben. Sowohl der Fall packt einen sofort, als auch Pias Privatleben hält einen auf Dauerspannung. Ich freue mich sehr auf den nächsten Fall!

  21. Cover des Buches Dich tanzen zu sehen (ISBN: 9783423260893)
    Maggie Shipstead

    Dich tanzen zu sehen

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Wolly
    Inhalt:
    Joan ist Ballerina. Ihr Leben lang hat sich von nichts anderem geträumt, doch als sie schwanger wird, bleibt ihr Nichts anderes übrig, als das Ballett aufzugeben. Statt auf den Bühnen dieser Welt, verbringt sie ihre Zeit als Ehefrau von Jacob, ihrem Jugendfreund und als Mutter. Sie sehnt sich aber weiter nach dem Tanz und einem speziellen Tänzer, der ihr seid ihrer ersten Begegnung nie aus dem Kopf gegangen ist.

    Meinung:
    Maggie Shipstead bedient sich in diesem Roman einer besonderen Sprache. Poetisch und melancholisch, zugleich aber auch nüchtern und trocken. Es bereitet Freude in diesen Schreibstil einzutauchen.

    Selbst erfahren im Ballett, beschreibt sie diese ganz eigene Welt des Tanzes detailgetreu und anschaulich. Verwoben mit einer Familiengeschichte voller Sehnsucht, Hoffnung und unerfüllter Träume. Ein Buch das die schillernde Figur der Ballerina aus einem anderen Blickwinkel betrachtet und auch die Nachteile des Tanzes deutlich werden lässt. Harter Kampf, Ehrgeiz, Konkurrenz  und mangelndes Talent. Ein schöner Gegensatz zu den meisten Büchern rund um das Ballett, die sich eher mit aufstrebenden Schülerinnen beschäftigen. So erwartet den Leser mehr Reife und Weltnähe.

    Fazit:
    Ein Buch was sich besonders auf Grund des Schreibstils und der Erfahrung der Autorin im Thema gut lesen lässt. Einzig bei den Charakteren hätte ich mir hier und da mehr Liebe zum Detail gewünscht, was dem Lesespass aber keinen allzu großen Abbruch tut.

  22. Cover des Buches Hourglass - Das Ende der Zeit (ISBN: 9783442482641)
    Myra McEntire

    Hourglass - Das Ende der Zeit

     (54)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Mit der Zeit stimmt etwas nicht und es wird immer schlimmer. Hourglass will das Infinityglass findet und alles wieder in Ordnung bringen. Dune ist der Experte, wenn es ums Infinityglass geht und reist nach New Orleans, da es sich nicht um ein Objekt handelt, sondern um eine Person. Es ist ausgerechnet die verführerische Tänzerin Hallie... 

    Nach dem letzten Band ahnt man wie es weiter geht. Doch hatte ich nicht so etwas erwartet oder diesen Verlauf der Geschichte. In jedem Band steht ein neues Pärchen im Fokus, nebenbei geht die Story weiter. Die Liebesgeschichte ist Süß und romantisch. Dune und Halle sind leicht verrückte Charaktere, die sehr sympathische sind. Dune kennt man schon aus den anderen Bändern etwas. Hier lernt man ihn etwas näher kennen. Auch Hallie Vorstellung ist nicht gerade normal und das mag ich total. Die Story hat auch einige Überraschungen für mich parat. Das Buch konnte ich nicht aus der Hand legen, den ich wollte wissen wie es endet. Außerdem gab es Wendungen, die mich gefesselt hatten. 

  23. Cover des Buches Herbstzauber in Briar Creek (ISBN: 9783736301979)
    Olivia Miles

    Herbstzauber in Briar Creek

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Stinsome

    Nachdem mir „Weihnachten in Briar Creek“ richtig gut gefallen hat, habe ich mir auch direkt die anderen Bände der Reihe bestellt, die mich vom Klappentext her angesprochen haben – darunter auch „Herbstzauber in Briar Creek“. Leider hat mich dieser ziemlich enttäuscht.

     

    Die Autorin schreibt ohne Zweifel angenehm und leicht und schafft es, den Leser mitfühlen zu lassen. Gerade die negativen Gefühle – allen voran die Wut auf Janes Exmann – sind auf mich übergegangen und ich hatte beim Lesen teilweise sogar Tränen in den Augen, weil mich dieser Mann so fürchterlich aufgeregt hat. Umso stärker habe ich mit Jane mitgelitten.

     

    Leider muss ich jedoch sagen, dass die Story darüber hinaus einfach zu wenig ist. Es gibt zwar einige schöne Momente zwischen Jane und Henry, jedoch konnten mich diese nicht richtig mitreißen, immer wieder fehlte mir etwas, um wirklich mitzufiebern. Es wäre Potenzial für viel mehr da gewesen – für eine hinreißend süße Geschichte, wenn man die Vergangenheit der beiden noch mehr genutzt hätte. Hier und da wurde angedeutet, was für ein lieber Kerl Henry ist und wie er dies in der Vergangenheit immer wieder unter Beweis gestellt hat, jedoch blieb es bei diesen Andeutungen, anstatt in diese Momente tiefer und gefühlvoller einzutauchen und eine süße Liebesgeschichte zu kreieren, bei der man richtig Schmetterlinge im Bauch und Herzklopfen bekommt. Stattdessen blieb ich leider erstaunlich distanziert zu Jane und Henrys Beziehung.

     

    Zwar sind beide Charaktere sehr sympathisch, aber ihren Momenten fehlt das gewisse Etwas. Ich hatte auch irgendwie den Eindruck, dass der Grund, warum die beiden nicht sofort zusammengekommen sind, irgendwie künstlich aufgezogen wirkte, da er am Ende doch recht schnell aus dem Weg geräumt war. Hier hätten Henrys Wesen und seine Vergangenheit noch tiefergehend in den Fokus genommen werden müssen, um dies wirklich glaubwürdig zu gestalten.

     

    Und mit dem Grund für das verspätete Zusammenkommen der Protagonisten meine ich nicht Janes Exmann. Leider. Denn eigentlich hatte mich ja genau dieser Aspekt zum Lesen bewogen: Dass Henry als bester Freund ihres Exmannes eigentlich tabu ist. Das spielt aber im Grunde genommen kaum eine Rolle, denn – so viel spoilere ich jetzt mal – wir erfahren nie, wie ihr Exmann auf ihre Beziehung mit Henry reagiert. Das war so unglaublich enttäuschend, dass ich am Ende des Buches das Gefühl hatte, es völlig umsonst gelesen zu haben. Die Handlung wirkte dadurch völlig unspektakulär und plätscherte ohne Höhen und Tiefen vor sich hin. Das ist so schade, nachdem mir der finale Band der Reihe so gut gefallen hat!

     

    Fazit

     

    Leider eine sehr unspektakuläre Liebesgeschichte, die mich aufgrund falscher Erwartungen angesichts des Klappentextes enttäuscht zurückgelassen hat. Hier dümpelt die Handlung bloß vor sich hin und große Gefühle (abgesehen von der Wut auf Janes Exmann) bleiben auf der Strecke. 3 Sterne gibt es von mir.

  24. Cover des Buches Menschen im Hotel (ISBN: 9783462308938)
    Vicki Baum

    Menschen im Hotel

     (115)
    Aktuelle Rezension von: sada65

    Das Cover passt perfekt zum Titel des Buches und zur Geschichte. Die Autorin Vicki Baum erzählt fesselnde die  Geschichte verschiedener Menschen, die sich in 1920 zufällig in einem Berliner Grand Hotel treffen. Eine alternde Ballerina verbringt eine Liebesnacht mit einem etwas zwielichtigen jungen Baron. Für einen Firmenchef geht es um das Geschäft seines Lebens und einer seiner Mitarbeiter möchte todkrank vom Hotel aus das Leben genießen lernen. All diese Menschen suchen nach einem Neuanfang, wenn auch auf ganz unterschiedliche Weise und mit einem unvorhergesehenen Ende. Das Buch hat mich völlig in seinen Bann gezogen. Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft werden einfühlsam und spannend charakterisiert. Obwohl das Buch so alt ist und an seiner Frische nichts eingebüßt, ist es so modern, das die Sorgen und Nöte der Menschen jedoch durchaus vergleichbar bleiben. Die Autorin Vicky Baum scheute nicht vor einer sozialkritischen Betrachtung der Gesellschaft zurück. Der Roman ist tiefgründig mit hoher sozialer Kompetenz. Vicki Baum versteht es, die Stimmungen ihrer Protagonisten und die Berliner Atmosphäre der "wilden Zwanziger" authentisch zu vermitteln. 


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