Bücher mit dem Tag "band 4"
378 Bücher
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)
(11.508)Aktuelle Rezension von: Sandy-BuchgefuehlSchon wie die vorherigen Bände habe ich auch diesen Band wieder gelesen und finde ihn immer noch gut wie damals. Ich lese die Reihe gerne, wenn ich mal etwas anderes zwischendurch brauche. Und was soll ich sagen: Egal wie alt die Reihe ist, sie ist immer noch so schön wie damals.
Auch hier im 4. Band muss Harry wieder beweisen, was er alles schon kann, um durch das Trimagische Turnier zu kommen. Dabei geht es wieder um Freundschaft, Zusammenhalt und natürlich auch um die Gefahr von Du-weißt-schon-wem.
Mehr zur Geschichte und zur Dynamik zwischen den Figuren brauche ich, glaube ich, nicht groß einzugehen, da ich denke, dass die meisten die Reihe schon einmal gelesen oder gehört haben.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 4: Origin. Schattenfunke
(2.270)Aktuelle Rezension von: asomeOrigin – Schattenfunke von Jennifer L. Armentrout dieser Band war für mich der stärkste der gesamten Reihe. Er fesselt und unterhält, auch wenn der Einstieg ein paar kleinere Längen hat. Besonders gefiel es mir, dass die Geschichte abwechselnd aus Katys und Daemons Sicht geschildert wird und man endlich mehr über Daedalus, die Lux und die Hybriden erfährt. Die Origin bringen neue Figuren ins Spiel, die alles spannender machen und frischen Wind hereinwehen.
Die Romantik zwischen Katy und Daemon kommt nicht zu kurz, und die Beziehung zwischen Dee und Katy verbessert sich wieder. Auch die Neuen wie Archer und Luc – den wir zwar schon aus Band 3 kennen, der jetzt aber öfter vorkommt – tun der Geschichte sehr gut. Insgesamt hat mir dieser Band wieder sehr gefallen; ich konnte mich gut auf die Handlung einlassen. Nach dem schwächeren dritten Band freue ich mich nun auf den fünften und letzten und bin gespannt, wie die Reihe endet.
- Cassandra Clare
City of Fallen Angels
(3.030)Aktuelle Rezension von: i1arieIch muss sagen, dass ich mich bei Band 4 der Shadowhunters Reihe erst etwas gedrückt hatte weiter zu lesen, nachdem mich die Clockwork Reihe etwas ernüchternd zurückgelassen hatte.
Dennoch war ich von Band 4 angenehm überrascht. Die Dynamik unseres New York Trupps hat mir sehr gut gefallen. Besonders die Ebenen zwischen Clary und Jace war hervorragend geschrieben von Cassandra Clare. Auch die anderen Protagonisten haben sich sehr weiterentwickelt.
Besonders haben mir die kleinen Details zur Clockwork Reihe gefallen. Wie das JG in der Zelle für Jessamine Gray. Das war wirklich genial oder auch die Details an Will und Jem. Das kam mega im Buch. Allein solche Sachen machen die Story besser.
Thematisch unterscheidet es sich mittlerweile sehr zu der Netflix Serie, was ich aber nicht negativ finde. Es gefällt mir sogar richtig gut. Für mich war Band 4 bisher der stärkste.
Optisch habe ich hier die Ausgabe der Bücherbüchse mit einem schönen Farbschnitt von New Yorks Skyline in Schwarz weiß mit Details.
- Diana Gabaldon
Outlander - Der Ruf der Trommel
(923)Aktuelle Rezension von: Mona-di-FenderWer Outlander, egal ob nun Buch oder Serie, kennt, weiß, dass es hier sehr oft hart zur Sache geht. So ist es auch in diesem Band. Dennoch eröffnet sich wieder eine atmosphärische Story, die malerische Landschaften zeichnet, uns auf hohe See entführt und zeigt, dass Liebe eine Menge überwinden kann.
⚠️ Bevor ihr weiterlest, möchte ich für das Buch und die Rezi aber eine Triggerwarnung aussprechen. Denn das Buch behandelt Themen wie Gewalt, Missbrauch, Rassismus und Sklaverei. Ich selbst gehe nicht ins Detail, kann die Themen aber nicht ganz außer Acht lassen.
Doch worum gehts überhaupt?
Claire und Jamie erhalten unter der Voraussetzung, dass sie im Falle von Aufständen Soldaten an die Krone stellen, Siedlungsland in North Carolina. Mitten im Nirgendwo bauen sie ihr neues Zuhause Fraser's Ridge auf. Gleichzeitig steigt bei Briana die Sorge um ihre Eltern: Eine alte Todesanzeige verrät ihr, dass die beiden in den späten 90er Jahren des 18. Jahrhunderts zu Tode kommen sollen. Um sie zu warnen, reist sie ihnen in die Vergangenheit nach - gefolgt von Roger, der das eigentlich vermeiden wollte.
Die Handlung wird uns über insgesamt vier bis fünf POVs erzählt. Wir verfolgen Claire, Jamie, Briana, Roger und erhalten zwischendurch sogar über Lord John einen Einblick in die Geschehnisse. Claire und Jamie müssen feststellen, dass das Zusammenleben mit den indigenen Völkern nicht immer ganz einfach ist. Rassismus, Misstrauen und nach wie vor Sklaverei spielen auch in diesem Band eine Rolle, sodass die beiden sich häufiger zusammen mit Young Ian in der Rolle als Vermittler:innen wiederfinden.
Briana hingegen findet in Schottland Hilfe bei ihrer eigenen Familie, muss in Amerika aber leider eine Erfahrung machen, die man wirklich keinem Menschen wünscht: Erneut getrennt von Roger, der die Rückreise durch die Steine garantieren möchte, wird sie vom Piraten Steven Bonnett missbraucht und in der Folge ungewollt schwanger.
Dieses Ereignis überschattet auch das Wiedersehen mit ihren Eltern. Missverständnisse nehmen zu und haben teilweise verheerende Folgen, während Briana sich der Situation ausgesetzt sieht, allen unverheirateten Männern angepriesen zu werden.
Die Autorin verknüpft hier die verschiedenen POVs, geschichtliche Ereignisse und die einzelnen Handlungsstränge geschickt zu einem großen Ganzen. Die Reihe zeigt für mich bisher eindrucksvoll, dass die Moderne gern romantisiert, dass die Geschichte faszinierende und schillernde Persönlichkeiten und Ereignisse enthält, aber eben auch viel Grausames.
Fazit: Ich bin von der Reihe bisher genauso begeistert wie von der Serie. Dennoch muss man sich bewusst machen, worauf man sich einlässt. Denn gerade die schweren Themen haben es in sich, weshalb ich eine Triggerwarnung im Hörbuch sinnvoll gefunden hätte und grundsätzlich für notwendig halte.
- Stephenie Meyer
Biss zum Ende der Nacht (Bella und Edward 4)
(6.337)Aktuelle Rezension von: Anka_PlwkIch habe das Buch mit 20 und nochmal mit 30 gelesen.
Beim ersten Mal hat es mir gut gefallen, heute nicht mehr so.
Es geht in den letzten beiden Teilen immer um das gleiche.
Bella, die sich für jemanden opfern will, alle anderen beschützen will und fast stirbt. Hier schafft sie es dann endlich.
Die Bücher sind gut, aber im laufe der Reihe nahm es ab.
Aber am Ende zählt nur: Ende gut, alles gut.
- Kiera Cass
Selection – Die Kronprinzessin
(2.248)Aktuelle Rezension von: lea_sta-rAnfangs war ich der Protagonistin gegenüber etwas skeptisch, da sie sich in ihrer Art doch sehr von den Figuren der Hauptreihe unterscheidet. Ihr Verhalten und ihre Gedanken gehen fast in eine Richtung, die sie in einer anderen Geschichte vielleicht zur unbeliebten Nebenfigur machen würde, die am Ende dann doch ihren wahren guten Charakter zeigt.
Mittlerweile bin ich froh, dass ihre Charaktereigenschaften so sind, wie sie sind, da man im Laufe der Handlung genug Einblicke in ihre Gefühlswelt erhält und dadurch erst die Entwicklung richtig gut rüberkommt.
Für mich auf jeden Fall eine gelungene Fortsetzung!
- Christopher Paolini
Eragon - Das Erbe der Macht
(1.622)Aktuelle Rezension von: LiJenMit diesem Teil ist Christopfer ein episches Finale gelungen.
Die entscheidende Schlacht. Wer wird siegen
Wer wird fallen?
Werden Familienbande bestehen.
Werden Freunde zusammen bleiben oder sich trennen?
Was passiert nach der Schlacht?
Viele fragen die beantwortet werden.
Wieder sehr schön und visuell geschrieben.
Sehr zu empfehlen
- Mona Kasten
Hope Again
(1.094)Aktuelle Rezension von: Nardi_Da_VinciDie letzten Bücher der Reihe habe ich verschlungen, daher habe ich mich auch sehr auf diesen Teil gefreut. Zunächst hatte ich etwas Schwierigkeiten damit, dass es um Nolan gehen soll. Schließlich kannte ich ihn schon als Dozent und konnte mir nicht vorstellen, wie man sich in ihn verlieben kann. Das hat sich so ein bisschen verloren während des Buchs. Ich habe ihn nicht mehr als Dozent wahrgenommen und hatte daher auch Schwierigkeiten im Kopf zu behalten, dass er nichts mit Everly, seiner Studentin anfangen kann. Mein Hauptproblem mit dem Teil ist allerdings, dass die Protagonisten kaum Zeit miteinander verbringen, sondern hauptsächlich Everlys Leiden thematisiert wird. Sicherlich ist das ein großer Bestandteil in ihrem Kopf und selbstverständlich darf sie nicht so viel Zeit mit ihrem Dozenten verbringen, aber dadurch geht auch viel Chemie verloren. Das hat mich etwas traurig gemacht. Trotzdem kann man das Buch gut lesen, nur nicht so verschlingen wie die anderen Teile.
- Cody McFadyen
Ausgelöscht
(1.647)Aktuelle Rezension von: Buchsucht_de3. Rezension
Eine Hochzeit. Ein festlicher Moment. Und dann ein SMS-Signal, das alles verändert. „Ich habe ein Geschenk für dich, Special Agent Barrett.“ Ein Lieferwagen hält vor der Kirche. Die Tür öffnet sich. Und eine Frau taumelt heraus, für die der Tod eine Erlösung wäre, so grausam wurde sie zerstört. Cody McFadyen liefert mit „Ausgelöscht“, Band 4 der Smoky-Barrett-Reihe, einen seiner intensivsten Fälle.
Wichtig vorab: Die Reihe muss von Band 1 an gelesen werden. Smokys Trauma-Geschichte baut auf den Vorgängern auf. In „Ausgelöscht“ ermittelt sie in einem Fall, der über jede Vorstellung hinausgeht. Der Täter tötet seine Opfer nicht. Er hat verstanden, dass es für Menschen Schlimmeres gibt als den Tod. Er führt Lobotomien durch, mit chirurgischer Präzision, und macht Frauen zu leblosen Hüllen. Eines seiner Opfer war sieben Jahre in seinem Besitz. Weitere Opfer werden folgen, und Smoky steht ganz oben auf seiner Liste.
Der schockierende Auftakt ist einer der stärksten der modernen Thriller-Literatur. McFadyen nutzt die Ironie der Szenerie meisterhaft. Eine Hochzeit als Ritual des Neuanfangs und Glücks, und in diesen Moment platzt das Grauen nicht als abstrakte Bedrohung, sondern als körperliches, unaushaltbares Bild. Wir sehen die verstummte Stille in der Kirche vor uns, spüren die Verzweiflung der Gäste und verstehen: Für Smoky Barrett ist auch dieses Leben nicht sicher. Der Täter kann sie überall erreichen.
Das „Schlimmer als der Tod“-Konzept bohrt sich tief in die Psyche. Die Lobotomie war historisch eine echte medizinische Praxis, die Menschen zu Schatten ihrer selbst machte. Diese Realität macht das fiktionale Verbrechen umso beklemmender. McFadyen stellt fundamentale Fragen: Was macht uns aus? Was ist die Grundlage unserer Person? Können wir überleben, wenn unser Bewusstsein zerstört ist? Diese existenziellen Dimensionen heben das Buch weit über einen bloßen brutalen Thriller hinaus.
Smoky Barrett ist eine der bemerkenswertesten weiblichen Ermittlerinnen im modernen Serienkiller-Thriller. Keine perfekte, unversehrte Ermittlerin, sondern eine schwer traumatisierte, sichtbar verletzte, aber unbeugsam entschlossene Frau. Sie ist gebrochen und stark zugleich, verletzt und entschlossen, traumatisiert und funktional. Diese Ambivalenz macht sie glaubwürdig. Die Präsens-Ich-Perspektive verstärkt die Intensität enorm. Wir sind in ihrem Kopf, spüren jede Trauma-Reaktion, jeden Flashback, jeden Moment professionellen Fokus. McFadyens Sprache ist dabei bemerkenswert präzise, mit poetischen Momenten inmitten des Grauens. Er ist kein rein reißerischer Genre-Autor, sondern schreibt mit echter literarischer Sensibilität.
Warum trotzdem nur vier statt fünf Sterne? Der Mittelteil hat Längen. Nach dem furiosen Auftakt hat McFadyen Mühe, die Spannung durchgehend zu halten, einige Ermittlungspassagen wirken redundant. Der finale Twist ist gut, aber nicht überragend, wer viele Thriller liest, wird einiges ahnen. Der Täter selbst ist psychologisch weniger komplex gezeichnet als andere McFadyen-Antagonisten, er wirkt mehr böse als tiefgründig. Auch Smokys Trauma-Ebene wird weniger intensiv aufgegriffen als in den Vorgängern, und Adoptivtochter Bonnie hat weniger Präsenz. Innerhalb der Reihe ist Band 4 nicht der stärkste, „Die Blutlinie“ und „Der Todeskünstler“ übertreffen ihn.
Ganz wichtig ist die dringende Warnung. „Ausgelöscht“ gehört zu den brutalsten Büchern der Reihe. Verstümmelung, sadistische Gewalt, systematische Zerstörung menschlicher Identität. Wer bei extremen Themen schnell an Grenzen kommt, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen. Selbstfürsorge ist wichtiger als Genre-Prestige. Bei Belastung: Telefonseelsorge 0800 111 0 111, anonym und rund um die Uhr erreichbar.
Ein kurzer Nachruf-Gedanke sei erlaubt: Cody McFadyen ist 2023 mit nur 55 Jahren verstorben. Die fünf Smoky-Barrett-Bände sind sein literarisches Vermächtnis. Auch die Franziska-Pigulla-Hörbücher, die zu deutschen Kult-Interpretationen wurden, sind unbedingt eine Empfehlung.
- Marissa Meyer
Die Luna-Chroniken 4: Wie Schnee so weiß
(597)Aktuelle Rezension von: YureliaIch finde, Winter ist hier in der Inhaltsangabe falsch dargestellt. Es ist nicht so, dass sie von Anfang an Pläne macht, Levana zu stürzen. Da gerät sie einfach rein; sie stolpert im Prinzip in die Revolution rein, nachdem die Königin versucht hat, sie umzubringen. Vorher hatte Winter buchstäblich keinen Kopf, Pläne zu schmieden, da sie mit ihrer eigenen Gedankenwelt und ihren Dämonen viel zu beschäftigt war. Dieser Aspekt wird in der Inhaltsangabe leider ziemlich verdreht dargestellt.
Und natürlich geht es nicht nur um Winter. Die Geschichte aus den vorigen Bänden wird hier selbstverständlich weitergesponnen. Aber Winter ist die Figur, die hier neu eingeführt wird - womit ich übrigens im letzten Band dieser Reihe irgendwie nicht mehr gerechnet habe. Dass aber das Muster aus den vorigen Bänden auch im letzten Band beibehalten wird, fand ich nicht nur überraschend, sondern auch ungewöhnlich und cool. Das einmal vorweg.
Das Design der vorigen Bände wird hier weitergeführt. Das vorherrschende Symbol ist eine weiße Krone, die wohl sowohl das Symbol der neu eingeführten Figur, Prinzessin Winter, als auch den Herrscherwechsel auf Luna und die künftige Königin Selene symbolisieren soll - vorausgesetzt die Revolution hat Erfolg ...
Leider ist auch hier das Cover von keiner guten Qualität. Auch bei diesem Band rollt sich die Beschichtung der Buchdeckel an den Rändern nach oben. Das ist sicher bei allen Bänden der Taschenbuchausgabe der Fall und leider auch keine Seltenheit. Dieses Phänomen habe ich schon bei einigen Taschenbüchern und Paperbacks unterschiedlicher Verlage erlebt.
Auch die Bindung ist so stramm wie im vorigen Band. Nach dem ersten Durchlesen klappt sich das Buch jedoch schon einfacher auf.
Das Buch ist in fünf Teile aufgeteilt. Auf jedem der Deckblätter zu einem neuen Teil ist ein Zitat aus dem Märchen Schneewittchen, der passend zum Inhalt dieses Teils ist - und dieses Bandes, denn Winter ist an Schneewittchen angelehnt.
Die Kapitel sind durchnummeriert; der Buchsatz ist schlicht gehalten, nur leider etwas zu nah am Buchrücken gedruckt.
Dieser Band ist spannender und düsterer als die vorigen Bände. Hätte ich mir mehr Zeit zum Lesen genommen, hätte ich das Buch sicher in wenigen Tagen durchgelesen. Die neu eingeführte Protagonistin, Prinzessin Winter, hat mir sofort gefallen, obwohl ich zunächst nicht wusste, auf welcher Seite sie steht, da sie mit in Levanas Palast lebt. Es braucht eine Weile bis man sicher weiß, auf welcher Seite der Revolution Winter steht - und das fand ich wirklich genial geschrieben.
In diesem Band findet jeder seinen Platz in der Revolution; alle losen Enden werden zusammengeführt zum Ziel; zum Knotenpunkt. Natürlich nicht ohne Schwierigkeiten.
Zwischenzeitlich dachte ich: "Wie soll das funktionieren?"
Ja, ich dachte sogar, es sei alles verloren...
Ich zögerte das Lesen hinaus, weil ich nicht wollte, dass das Buch endet. Ich hatte Befürchtungen und Ängste, die das Ende betrafen. Nichts davon traf ein. Aber ich hatte definitiv Sorge deshalb. Ich hatte Angst vor einem "bad end" und ich wollte mich von den Charakteren nicht verabschieden, die ich doch alle lieb gewonnen hatte. (Außer Levana und ihr Gefolge...)
Das zeigt eigentlich schon, dass dies ein großartiger Reihenabschluss ist, wenn man so mitfiebert.
Mir hat am Ende sogar besonders gefallen, dass nach dem Showdown nicht sofort Schluss war, sondern, dass man mitbekommt, was aus Luna wird.
Mir hat dieser Band und diese Reihe echt sehr gut gefallen und ich kann sie nur wärmstens weiterempfehlen.
Ich bin meiner ehemaligen Freundin dankbar, dass sie mich dazu "genötigt" hat, diese Reihe zu lesen.
Mein Fazit:
Ein würdiger Abschluss einer wirklich faszinierenden und gelungenen Buchreihe. Möglicherweise Pageturner! 😉 - Lucinda Riley
Die Perlenschwester
(601)Aktuelle Rezension von: jeanne1302Dies ist der 4. Band der Schwestern-Reihe von Lucinda Riley und hat mir eigentlich bis dahin am besten gefallen. Bei der Geschichte in der Geschichte um Kitty musste ich sehr oft weinen.
Cece muss lernen, sich von ihrer Lieblingsschwester Star zu lösen, weil diese jetzt in Kent eine neue Familie gefunden hat. Zum 1. Mal steigt sie daher mit Flugangst in den Flieger zunächst nach Thailand, um alte Erinnerungen aufzufrischen. Dort trifft sie Ace, mit dem sie sich sehr verbunden fühlt und muss später erfahren, dass er ein von der Polizei gesuchter Mann ist, was sie völlig erschüttert, weil er nicht im geringsten dazu Anlaß bot, dies zu glauben. Er denkt sehr lange, dass Cece ihn an die Polizei verraten hätte.
Angekommen in Australien trifft Cece eine Halb-Aboriginie Chrissie, die ihr nicht nur beim Verkauf ihrer Kunstobjekte hilft, sondern sie auch in diesem Land unterstützt. Die beiden Frauen merken, dass sie mehr verbindet als nur die Kunst, denn Cece ist Malerin und Chrissie "studierte" auf eigene Faust die Geschichte der australischen/aboriginie - Kunst.
Sie ist es auch, die ihr hilft, Kontakt mit ihrer Familie und ihren Ahnen aufzunehmen. So lernen wir die dramatische Geschichte ihrer Abstammung kennen, indem wir erneut eine Zeitreise unternehmen in die Jahre um ca. 1920, als Kitty, Tochter eines Pastors, erfährt, dass ihr Vater mit einer Frau aus der Gemeinde heimlich eine Affaire hat und ihre Mutter betrügt. Um die Schwangerschaft und den Ehebruch geheim zu halten, "verbannt" der Vater Kitty nach Australien, um dort zunächst in einer Familie zu arbeiten. Als sich die Zwillingsbrüder Andrew und Trumant sich um die hübsche Frau bemühen, muss sie sich entscheiden. Da sie erkennt, dass sie nach wie vor in ihrem eigenen Zuhause nicht erwünscht ist, entschließt sie sich zur Ehe mit Andrew, dem bodenständigen Bruder, verliebt sich jedoch in Trumant, dem leidenschaftlichen, ungestümen.
Wie es mit den beiden weitergeht ist eine lange Geschichte und soll hier nicht erzählt werden,
Wir kommen zudem in Kontakt mit der Kultur der Aboriginies, die mich derart gefesselt hat, dass ich mir definitiv vorgenommen habe, in diese Thematik mit anderen Büchern tiefer einzutauchen. Kitty wird begleitet von Hausbediensteten, die aus dem Busch stammen, eine völlig andere Sicht auf die Welt haben. Und wir lernen viel über Rassenkonflikte und Herabsetzung der Ureinwohner.
Apropos Tauchen. Andrew besitzt eine Firma, die sich damit beschäftigt, wertvolle echte Perlen aus Muscheln zu ergattern. Eine Perle bekommt er, die besonders wertvoll ist und in der ganzen Geschichte eine tragende, dramatische Rolle spielt.
Botschaft für mich: Vielleicht mag man im Leben wirklich bescheidene Entscheidungen treffen, das Leben ist voller Verluste und Enttäuschungen, aber manchmal gibt es Dinge, die jenseits des menschlichen Verstandes liegen, sie zu verstehen. Zufälle, Begegnungen und Wege, die sich auf magische Weise kreuzen und einem selbst wenn alles ausweglos und furchtbar erscheinen mag, wieder Glück ins Leben bringen.
- Jussi Adler-Olsen
Verachtung
(940)Aktuelle Rezension von: til_tomasko9Kurzbeschreibung:
Eine Frau verschwand spurlos in den 1980er-Jahren. Die Spur führt zu einem ehemaligen Heim für schwer erziehbare Mädchen und zu geheimen Programmen zur Zwangssterilisation. Parallel wird aus der Perspektive einer Frau erzählt, die in der Gegenwart unter falscher Identität lebt und verfolgt wird. Die Ermittlungen decken Verbindungen zwischen Politik, Medizin und Justiz auf.
Der Autor:
Ich bin ein absoluter Fan von Jussi Adler-Olsen und seiner Reihe um das Sonderdezernat Q. Sein Schreibstil ist unglaublich packend, und doch ist er sich nicht zu Schade mit etwas Humor zu schreiben. Ich würde wirklich gerne mal Einblick in sein Gehirn bekommen um zu verstehen wie er auf diese absolut abnormalen Fälle zu kommen. Er hebt sich definitiv von den meisten Krimiautorinnen und -Autoren ab und schriebt sich in eine eigene Liga.
Meine Meinung:
Ich bin sowieso ein absoluter Fan dieser Reihe, doch dieses Buch ist für mich von den bisherigen Fällen das Beste! Klar, es ist definitiv nicht für alle etwas, da es wirklich grausame Fälle sind. Nichts für schwache Nerven oder Hoffen auf ein Happyend. Doch für alle die etwas spezielles in der Krimiwelt suchen, ein absolutes Muss zu lesen. Ich empfehle jedoch stets die Reihe in der chronologischen Reihenfolge zu lesen und dieses Buch eben als 4.Band zu lesen, auf den man sich definitiv freuen kann. Ich freue mich schon auf den 5.Band der Reihe!
- Peter V. Brett
Der Thron der Finsternis
(231)Aktuelle Rezension von: Karina213Mit Spoilern
Ich beziehe mich auf den deutschen Band Der Thron der Finsternis, im Original The Skull Throne. Penguin führt ihn als Band 4 des Dämonenzyklus; Bretts eigene Inhaltsangabe setzt den Fokus auf den leeren Schädelthron, Ineveras Versuch, Krasia zusammenzuhalten, und Leesha/Rojers Bündnispolitik im Norden. Penguin, Peter V. Brett
Inhalt und Handlungsbogen
Band 4 ist weniger Monsterkrieg als Machtvakuum Roman. Nach dem Duell zwischen Arlen und Jardir sind beide aus der politischen Ordnung herausgerissen. Genau dadurch zeigt Brett, wie abhängig diese Welt von charismatischen Erlöserfiguren geworden ist. Sobald die beiden fehlen, fallen die Systeme nicht in Ruhe, sondern in Besitzansprüche, religiöse Deutungskämpfe und offene Gewalt. Der zentrale Handlungsbogen liegt in Krasia: Der Schädelthron ist leer, Jardirs Söhne ringen um Nachfolge und Deutungshoheit. Jayan verkörpert die militärische Variante von Herrschaft: Eroberung, Einschüchterung, männliche Dominanz. Asome steht für die sakrale Variante: religiöse Kontrolle, dogmatische Reinheit, Macht durch priesterliche Sprache. Inevera versucht, dieses System zusammenzuhalten, obwohl sie selbst Teil seiner Grausamkeit ist. Das ist psychologisch recht reizvoll, weil sie nicht nur manipuliert, sondern auch gegen die Konsequenzen ihrer eigenen Lebensstrategie kämpft.
Im Norden laufen Leesha, Rojer, Gared, Thamos und andere Figuren durch eine politische Handlung, die viel mit Bündnissen, Besitz, Schwangerschaft, dynastischer Angst und höfischer Intrige arbeitet. Leesha ist nicht mehr nur Heilerin aus dem Tal der Holzfäller, sondern eine Machtfigur, deren Körper politisch gelesen wird. Ihre Schwangerschaft ist privat, medizinisch, erotisch und staatsgefährdend zugleich. Das ist typisch Brett: Figuren dürfen selten nur fühlen. Ihre Gefühle werden sofort Teil von Herrschaft.
Der Band endet nicht mit einer runden Lösung, sondern mit Verschiebungen: Tote, neue Machthaber, neue Bündnisse, neue Risse. Rojers Tod, Thamos’ Tod, Jayans Tod und Asomes Griff nach dem Thron machen aus dem vierten Band einen Brückenband mit hohem Preis. Die große Dämonenfrage bleibt im Hintergrund, aber die Menschen zeigen hier sehr deutlich, dass sie einander auch ohne Dämonen gefährlich genug sind.
Tempo und Aufbau
Das Tempo ist ungleichmäßig. Der Anfang löst den Cliffhanger aus Band 3 zügig auf, dann verlangsamt sich der Roman deutlich. Viele Kapitel arbeiten mit Hofpolitik, Rückblicken, Rangordnungen, Gesprächen und kulturinternen Spannungen. Das kann zäh wirken, vor allem wenn man auf Arlen, Jardir und den Kernkonflikt mit den Dämonen wartet. Im letzten Drittel zieht Brett das Tempo an. Dort häufen sich Gewalt, Verrat, Schlachten und Todesfälle. Das Problem: Die emotionale Wirkung ist nicht immer gleichmäßig vorbereitet. Rojers Tod trifft, weil er seit Band 1 dazugehört, aber erzählerisch wirkt er hart gesetzt. Thamos bekommt in diesem Band mehr Kontur, nur um dann aus der Handlung gerissen zu werden. Das erzeugt Wucht, aber auch den Eindruck, dass Brett manchmal Tragik über Verdichtung stellt. Der Roman funktioniert am besten, wenn man ihn als politischen Zerfallsroman liest. Als direkter Fortgang der Arlen Handlung ist er weniger befriedigend. Arlen und Jardir sind zwar wichtig, aber für lange Strecken nicht der Motor des Buches.
Sprachstil
Brett schreibt zugänglich, szenisch und sehr körpernah. Gewalt, Sexualität, Schmerz, Magie und Macht werden nicht fein angedeutet, sondern handfest erzählt. Seine Sprache zielt weniger auf literarische Eleganz als auf Anschaulichkeit. Man sieht Räume, Rituale, Kleidung, Waffen, Blut, Hierarchien. Auffällig ist der hohe Anteil an kulturellen Begriffen: dama, sharum, dama’ting, khaffit, Everam, Nie, alagai. Das macht Krasia dichter, schafft aber auch Distanz. Wer die Reihe kennt, findet schnell hinein; wer beim Lesen müde ist, merkt, wie viel interne Ordnung man im Kopf behalten muss. Dialoge sind oft funktional. Figuren sprechen sehr klar aus ihrer sozialen Position heraus. Krasianische Dialoge klingen nach Rang, Ehre, Scham und Befehl. Im Norden sind es eher höfische Andeutungen, sexuelle Politik und taktische Höflichkeit. Psychologisch fein ist das nicht immer, aber es passt zur Welt: Menschen reden selten frei. Fast jeder Satz hat einen Preis.
Psychologie der Hauptcharaktere
Arlen wird in diesem Band weniger als Held ausgebaut, eher entzaubert. Er bleibt übermenschlich, aber seine Handlung zwingt ihn zur Kooperation mit Jardir. Psychologisch interessant ist seine schwindende Grenze zwischen Mensch und Dämonischem. Seine Magie ist nicht nur Fähigkeit, sondern Identitätsproblem. Er wird zu einer Figur, die sich selbst kaum noch in normalen menschlichen Kategorien halten kann.
Jardir verliert durch seine Abwesenheit Macht, aber gewinnt als Figur eine andere Lesart. Ohne Thron, Armee und religiöse Inszenierung steht er näher bei seiner persönlichen Schuld. Der Erlösergestus bekommt Risse. Besonders in der Beziehung zu Arlen liegt ein Motiv von Rivalität und Spiegelung: Beide wurden zu Heilsfiguren gemacht, beide haben Gewalt legitimiert, beide müssen lernen, dass Recht haben und retten wollen nicht dasselbe sind.
Leesha ist in Band 4 eine der interessantesten Figuren, aber auch eine der anstrengendsten. Sie ist klug, kompetent und politisch wach. Gleichzeitig bleibt sie in einem Muster aus Kontrolle, Selbstrechtfertigung und moralischem Sonderstatus gefangen. Ihre Schwangerschaft verschärft das: Sie will über ihr Leben bestimmen, nutzt aber selbst Täuschung, wenn es ihr notwendig erscheint. Das macht sie nicht unsympathisch, sondern psychologisch glaubwürdig. Sie ist eine Frau, die aus dauernder Bedrohung gelernt hat, dass Wahrheit gefährlich sein kann.
Rojer entwickelt sich vom verletzten Künstler und Überlebenden zum diplomatischen Bindeglied. Seine Musik ist im ganzen Zyklus eine Form von Affektregulation: Er beruhigt, lenkt, beeinflusst, übersetzt zwischen Angst und Kontrolle. In Band 4 wird diese Vermittlerrolle politisch. Sein Tod hat deshalb Symbolkraft. Nicht nur eine Figur stirbt, sondern eine seltene Art von Verbindung: Kunst, Humor, Trauma und Verständigung verschwinden aus einer Welt, die ohnehin zu sehr von Waffen und Propheten beherrscht wird.
Inevera ist psychologisch die kontrollierendste Figur des Bandes. Sie lebt aus Berechnung, aber nicht aus Kälte allein. Ihr Denken ist von Gefahr geprägt. Sie musste in einem patriarchalen, religiösen System lernen, dass Einfluss über Körper, Sexualität, Mutterschaft, Geheimwissen und Inszenierung läuft. Dadurch wird sie zur Meisterin indirekter Macht. Ihre Tragik liegt darin, dass sie ihre Kinder schützen will und sie zugleich zu Werkzeugen eines Systems gemacht hat, das Söhne in Rivalen verwandelt.
Ashia ist die wichtigste Erweiterung. Sie zeigt Krasia aus weiblicher Kriegsperspektive. Als Sharum’ting steht sie zwischen Gehorsam und Selbstbehauptung. Ihr Körper ist trainiert, diszipliniert, religiös gedeutet. Sie gewinnt Handlungsmacht, aber nicht außerhalb des Systems, sondern innerhalb seiner Regeln. Genau das macht sie spannend: Ihre Emanzipation ist nicht sauber modern, sondern widersprüchlich. Sie kämpft mit Begriffen, die sie selbst nicht frei gewählt hat.
Jayan ist ein Beispiel für toxische Kriegererziehung. Er hat gelernt, dass Wert über Dominanz, Härte und Sieg entsteht. Sein Narzissmus wirkt weniger wie bloße Eitelkeit, mehr wie ein panischer Kampf gegen Beschämung. Er muss groß sein, weil Kleinsein in Krasia Vernichtung bedeutet. Das entschuldigt nichts, erklärt aber seine Brutalität.
Asome ist gefährlicher, weil er Gewalt religiös ordnet. Bei ihm wirkt Macht nicht impulsiv, sondern ideologisch gereinigt. Er kann Grausamkeit als Pflicht erzählen. Psychologisch ist das die beunruhigendere Variante: Jayan will siegen. Asome will recht haben.
Psychologische Motive
Das zentrale Motiv ist die Frage, was Menschen tun, wenn ihre Erlöser fehlen. Band 4 sagt: Sie greifen nach alten Mustern. Erbrecht, Religion, Geschlecht, militärische Gewalt, Besitz, Scham. Die Dämonen sind der äußere Feind, aber die innere Bedrohung ist die Unfähigkeit der Menschen, Macht zu teilen.
Trauma zieht sich durch fast alle Figuren. Rojer trägt frühe Vernichtung und Verlust in sich. Arlen trägt Schuld und Entfremdung. Leesha trägt soziale Beschämung, sexuelle Bedrohung und den Zwang zur Selbstkontrolle. Inevera trägt eine ganze Biografie weiblicher Instrumentalisierung. Krasia selbst wirkt wie eine kollektiv traumatisierte Kultur, die Angst in Ritual, Hierarchie und Härte verwandelt hat.
Auffällig ist auch das Motiv der Körperpolitik. Körper werden tätowiert, trainiert, verheiratet, geschwängert, verstümmelt, magisch aufgeladen, rituell gelesen. Kaum jemand besitzt seinen Körper nur für sich. Das ist einer der düsteren Kerne des Romans.
Worldbuilding
Das Worldbuilding ist in Band 4 politischer als in den ersten Bänden. Brett erweitert weniger die Dämonologie, sondern die Machtarchitektur der Menschen. Krasia bekommt zusätzliche Tiefe durch Thronfolge, Frauenkriegerinnen, priesterliche Fraktionen und familiäre Rivalität. Die nördlichen Herzogtümer zeigen ihre eigene Hässlichkeit: Standesdenken, Intrige, dynastische Panik, militärische Modernisierung. Besonders interessant ist die wieder auftauchende Technologie, etwa Schusswaffen. Die Welt wirkt dadurch nicht rein mittelalterlich, sondern postapokalyptisch: Wissen war einmal da, ging verloren und kehrt nun als Störfaktor zurück. Magie, Religion und Technik stehen nebeneinander, ohne dass eine Ebene die andere sauber ersetzt. Schwächer ist, dass Brett manche politischen Gegenspieler recht grob zeichnet. Intrigante Höflinge, brutale Krieger, machtgeile Priester, berechnende Mütter: Das erfüllt seinen Zweck, aber feine Ambivalenz gibt es nicht überall.
Feministische Perspektive
Band 4 ist aus feministischer Sicht ambivalent. Brett gibt Frauen Macht, Kampffähigkeit, Intelligenz und politischen Einfluss. Leesha, Inevera, Ashia, Amanvah und Sikvah sind keine Randfiguren. Sie handeln, planen, kämpfen, täuschen, führen. Gleichzeitig bleibt weibliche Handlungsmacht oft an Sexualität, Ehe, Fruchtbarkeit oder männliche Herrschaft gebunden. Leesha wird über Schwangerschaft politisch lesbar. Inevera wird über Mutterschaft und Ehe zur Machtfigur. Ashia darf kämpfen, aber ihr Kampf ist in eine Ordnung eingebaut, die Frauen weiter kontrolliert. Der Text kritisiert patriarchale Gewalt, nutzt sie aber auch intensiv als Spannungstreiber. Das ist mein größter Vorbehalt: Der Roman zeigt sexualisierte Gewalt, Besitzdenken und Frauenkontrolle als Teil seiner Welt, doch manchmal schiebt er diese Motive so breit in den Vordergrund, dass weibliches Leid erzählerisch sehr nützlich wird. Das kann man kritisieren, ohne die guten Frauenfiguren kleinzureden.
Fazit
Der Thron der Finsternis ist ein dichter, politischer und oft düsterer vierter Band. Nicht der eleganteste Teil der Reihe, aber ein wichtiger. Er zeigt, dass Bretts Welt nicht nur von Dämonen bedroht ist, sondern von Erlöserfantasien, Männlichkeitsritualen und religiöser Macht. Für mich liegt der Band bei etwa 4 von 5 Sternen. Psychologisch und politisch ergiebig, im Figurenensemble reizvoll, im Mittelteil zu ausgedehnt und bei manchen Todesfällen etwas grob gesetzt. Als Fantasyroman mit Dark Fantasy Einschlag funktioniert er gut. Als Charakterroman hat er Höhen, aber auch Momente, in denen Brett die Figuren eher über den Schachplan schiebt, als sie von innen heraus wachsen zu lassen.
- Rick Riordan
Percy Jackson - Die Schlacht um das Labyrinth
(1.529)Aktuelle Rezension von: ZamsNach dem letzten Teil hatte ich so meine Zweifel, ob die Serie sich auch als Erwachsene noch so toll ist, wie ich sie als Kind gefunden habe, aber dieses Buch hats mir definitiv gezeigt, wie sehr ich sie immer noch liebe.
Unsere Charaktere haben sich etwas weiter entwickelt, sind etwas älter geworden, aber trotzdem blieb es noch lustig.
Ich muss sagen ich bin ein Riesenfan von Dädalus & dem Labyrinth, deswegen hat mir das natürlich ganz besonders gut gefallen, und Monster gibts auch extrem viele, auch wieder einige, die in den vorigen noch nicht vorkamen, was mich auch total abgeholt hat. Es gab auch wieder einige Handlungsstränge und viele verschiedene Schauplätze.
Annabeth war etwas schwierig, aber nicht unlogisch oder unrechtmäßig. Tyson und Grover waren wieder toll, und ich fand super, dass Grover mehr an der Geschichte beteiligt war und auch seine eigenen Ziele wieder mehr verfolgte. Nico fand ich auch toll, und dass man von seiner relativ rasanten Entwicklung viel mitbekommen hat, hat mich sehr gefreut.
Ich war überrascht, dass das Buch einige sehr tiefgründige Themen geliefert hat. Das ist mir zwar als Kind auch schon aufgefallen, aber jetzt noch mehr. Ich war definitiv positiv überrascht, wie gut mir das Buch auch jetzt noch gefallen hat, und ich hab seit dem lezten Mal Lesen auch einiges von der Handlung vergessen, deswegen wars jetzt auch trotzdem noch spannend. Ich werds definitiv in Zukunft nochmal wieder lesen.
- Audrey Carlan
Calendar Girl - Ersehnt (Calendar Girl Quartal 4)
(507)Aktuelle Rezension von: Wanda_OsbourneRezension: Calender Girl -4.Quartal-
Dieses Buch hatte ich auch schon länger auf meinem SuB. Da mir der Dritte Teil so gar nicht gefallen hat, habe ich mich etwas schwer getan, den 4. Teil von Calender girl zu lesen.
Wir begleiten Mia Saunders weiterhin auf ihrem Weg als Escort Girl. Eigentlich ja nicht mehr, denn der Grund, warum sie diesen Job angenommen hatte, war erledigt.
So erlebt sie noch einige unfassbare familiäre Dinge, die sich am Ende jedoch aufklären.
Der Schreibstil, wie auch in den vorherigen Büchern, ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Story, naja, vielleicht hätte eine Dilogie es auch getan. Einen großen Teil der Seiten, werden mit intimen Handlungen gefüllt. Das stört mich persönlich nicht so sehr, aber im 4. Teil hat man das gefühlt alles schon einmal gelesen.
Familiär war es zumindest so spannend, das ich wissen wollte, wie das alles endet.
Für mich 3/5 ⭐
- P.C. Cast
Ungezähmt
(2.001)Aktuelle Rezension von: tobi101996In dem Buch Gezähmt (House of Night 4) von P. C. Cast & Kristin Cast, geht es um Zoey, welche viel Mist gebaut hat und jetzt erst mal wieder Frieden mit ihren Freunden schließen muss. Sie hat sie alle angelogen aus gutem Grund, aber ihnen das zu erklären, wird nicht einfach. Gleichzeitig muss sie noch den Tod ihres Geliebten verarbeiten, der sie hintergangen hat und vorsichtig vor Neferet sein. Sie plant weiterhin den Krieg mit den Menschen.
Meine Meinung:
Die Geschichte lies sich flüssig lesen und ist spannend geschrieben. Sie hat viele Klieschees und ist manchmal ganz schön komplex mit den ganzen Problemen von Zoey und der Schule. Zoey hat eindeutig zu viele Geliebte und zu viele Dramen mit ihnen, das nervt etwas. Sonst ist die Geschichte aber ganz schön spannend, es passiert immer etwas neues und bleibt nie langweilig. Die Charaktere, wie die Freunde von Zoey, bleiben weiterhin mit ihrem Leben mehr im Hintergrund. Dafür erfährt man mehr zu einem neuen Schüler und über Aphrodite und ihren Hintergrund. Der Band hat natürlich mit einem absoluten Cliffhanger geendet. Jetzt wird es erst so richtig spannend.
Fazit:
Eine spannende Geschichte, aber mit vielen Klischees weiterhin. Trotzdem absolut fesselnd und immer passiert etwas neues. Achtung nach der Geschichte braucht man unbedingt Band 5, weil die Geschichte einen fiesen Cliffhanger hat.
- Julie Kagawa
Plötzlich Fee - Frühlingsnacht
(1.193)Aktuelle Rezension von: Seitenkino✨ Plötzlich Fee – Frühlingsnacht
von Julie Kagawa ✨
Dieser Band hat sich nochmal ganz anders angefühlt als die vorherigen Teile der Reihe 😍 Die Geschichte wirkte emotionaler, persönlicher und stellenweise auch deutlich ernster.
Besonders spannend fand ich, mehr von Ash zu sehen und seine Gedanken und Gefühle besser kennenzulernen. Dadurch haben viele Entscheidungen und Konflikte nochmal mehr Tiefe bekommen ✨ Auch die Dynamik zwischen den Charakteren hat mir richtig gut gefallen.
Der Schreibstil war wie gewohnt super angenehm zu lesen und die Mischung aus Fantasy, Spannung und Emotionen hat mich wieder komplett abgeholt.
Für mich definitiv ein sehr starker Band der Reihe 👀 - Andrzej Sapkowski
Der Schwalbenturm
(241)Aktuelle Rezension von: Doreen_KlausCiri befindet sich auf der Flucht und findet bei einem alten Einsiedler Unterschlupf vor ihren Verfolgern. In seiner tief im Moor versteckten Hütte kuriert sie ihre Wunden, körperliche wie seelische und sie öffnet sich ihrem Gastgeber und erzählt, was ihr widerfahren ist. Gleichzeitig sucht Geralt einen Weg aus dem Heer der rivischen Königin, denn obwohl diese ihn für seine Heldentaten an der Brücke zum Ritter geschlagen hat und er sich nun ganz offiziell Geralt von Riva nennen darf, will er natürlich so schnell wie möglich nach Nilfgaard gelangen, vermutet er Ciri doch dort in der Gewalt des Kaisers.
Band 4 der Hexersaga schließt nahtlos an die Ereignisse aus Band 3 an, wobei hier eigentlich immer deutlicher wird, dass schon längst Ciri zur Hauptperson geworden ist und der Hexer eher eine Nebenrolle einnimmt. Wärend er sich mehr und mehr in den Irrungen und Wirrungen des Krieges und auf seiner Suche nach Ciri verliert, erleben wir diese, nach ihrem brutalen Zusammentreffen mit dem Kopfgeldjäger Bonhart, in einer sehr verletzlichen und emotional herausfordernden Situation. Ruhe findet sie bei Vysogota, einem ehemaligen Gelehrten, der als Ausgestoßener in den Sümpfen lebt und für Ciri schnell ein wertvoller Freund und Berater wird. In den Gesprächen mit ihm erfährt der Leser dann auch was aus der Rattenbande geworden ist und was Ciri Schlimmes erlebt hat, bevor sie schwer verletzt von Vysogota gefunden wurde. Ihre Figur wird hier als sehr verletzlich dargestellt, sie ist traumatisiert, hadert mit ihrem Schicksal, gleichzeitig lodert aber auch ein unstillbarer Hass auf jene, die ihr und ihren Freunden das angetan haben, in ihr.
Ein schönes Stilmittel in den Abschnitten in denen Ciri Vysogota ihre Geschichte erzählt ist der fast immer gleiche Abschluss der Kapitel.
"Wenn es in jener Nacht jemandem gelungen wäre, sich zu der inmitten der Sümpfe verborgenen Hütte mit dem eingesackten und moosbewachsenen Strohdach zu schleichen......Doch das war nicht möglich. Niemand konnte das sehen. Die Hütte war gut im Röhricht des Sumpflandes verborgen. In einer in ewigen Nebel gehüllten Einöde, in die sich niemand wagte."
Andrzej Sapkowski bleibt natürlich auch hier seiner Erzählweise treu, die eben sehr detailreich und dialoglastig ist und dadurch auch schon mal etwas ermüdend sein kann. Als Fan der Reihe ist man dies aber gewöhnt und kann solche Stellen auch gut ausblenden. In den Erzählungen Ciris kommt selten Langeweile auf, in den Episoden, die den Hexer betreffen dann schon eher, denn, obwohl er so dringend zur Rettung Ciris eilen will, kommt er so furchtbar langsam voran, lässt sich immer wieder ablenken und wirkt allgemein manchmal als wäre er eigentlich gar nicht richtig bei der Sache und lässt sich letztlich sogar zu einem Besuch an den Hof von Toussaint überreden, dessen Fürstin in der Vergangenheit eine innige Verbindung zu Rittersporn gehabt zu haben scheint, der in diesem Buch mit den Aufzeichnungen für seine Werk "Ein halbes Jahrhundert Poesie" beginnt. Irgendwie kann ich diese Art der Darstellung so gar nicht mit dem Bild in Einklang bringen, dass ich eigentlich bis dato von der Figur des Hexers hatte. Ein bisschen finde ich das schon schade. Zum Glück für den Leser hat aber auch Yennefer wieder ihren Auftritt, wobei das Handeln der Zauberin einem doch meistens Rätsel aufgibt.
Natürlich bleibt Ciri auch in der moosbewachsenen Hütte nicht von ihren Dämonen verschont und so verlässt sie schließlich die in Nebel gehüllte Einöde um sich ihrem Schicksal zu stellen und es kommt zu einem eisigen Showdown und der Weg ist frei für das Finale der Saga.
- Elle Kennedy
The Goal – Jetzt oder nie
(323)Aktuelle Rezension von: traumweltenwandererSabrina und Tucker haben eigentlich nicht viel gemeinsam - bis eine unvergessliche Nacht sie zusammenführt und einander nicht vergessen lässt. Sabrina will Anwältin werden und sie kann sich keine Ablenkung leisten. Tucker ist genau so eine Ablenkung und er weiß ganz genau, was er will.
Meine Gedanken:
Für mich war Tucker immer derjenige aus der Gruppe, der am undurchschaubarsten war. Klar, er hatte irgendwie die Mutterrolle, aber sehr viel mehr ist bei ihm nie hängen geblieben. Auch Sabrina hatte bei mir einen schweren Start durch die Vorgeschichte. Als dann am Ende von Band 3 angeteasert wurde, was im vierten Teil passiert ... ich war nicht begeistert. Mit dem Trope, der hier bedient wird, kann ich wenig anfangen, trotzdem habe ich mich gefreut, mehr über diese ungewöhnliche Beziehung zu erfahren.
Es hat lange gedauert, bis ich mit den Charakteren warm geworden bin, wohingegen der Schreibstil von Elle Kennedy locker und leicht zu lesen war. Tucker war mir sympathischer als Sabrina, die bis zum Schluss irgendwie oberflächlich wirkte. Meine Highlights waren die Cameos von den früheren Protagonisten, die Witz und Wärme mit sich gebracht haben.
Absolut nicht gefallen haben mir die neuen Nebencharaktere, Freunde und Familie von Sabrina, die auf einiges in dieser Geschichte einfach nicht gut reagiert haben und auch im Verlauf keine positive Entwicklung gemacht haben. Es kann natürlich nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen sein, aber zumindest erwartet man am Ende eine Besserung, eine Entschuldigung, irgendwas, was das zuvor Gesagte wieder ein bisschen gut macht. Hier war das leider nicht der Fall.
Für Tucker und Sabrina gab es zum Glück das ersehnte Happy End, aber auch wenn sie ihren Verwandten verzeihen konnten - damit alles perfekt ist - ich konnte es definitiv nicht.
Off Campus war bis jetzt eine Wohlfühlreihe und klar kann nicht immer alles perfekt sein, trotzdem hätte ich mir für diesen Abschluss etwas anderes gewünscht. Für mich leider der schwächste Teil der Reihe.
- Chris Carter
Totenkünstler
(797)Aktuelle Rezension von: StorysammlerinIn ,,Totenkünstler" von Chris Carter wird Detective Robert Hunter gemeinsam mit Carlos Garcia erneut mit einem besonders grausamen Fall konfrontiert. Ein Serienkiller hinterlässt seine Opfer in makabren Inszenierungen, die wie Kunstwerke wirken – und stellt die Ermittler vor ein schwieriges Rätsel.
Auch der vierte Band der Hunter-und-Garcia-Reihe konnte mich wieder komplett fesseln. Die Geschichte startet direkt spannend und bleibt bis zum Ende sehr intensiv. Der Schreibstil ist, wie gewohnt, flüssig und leicht zu lesen, gleichzeitig aber auch sehr packend.
Besonders interessant fand ich die Art des Täters und die „inszenierten“ Tatorte, die dem Fall eine zusätzliche düstere Atmosphäre verleihen. Robert Hunter und Carlos Garcia arbeiten wieder sehr gut zusammen und ergänzen sich perfekt bei den Ermittlungen.
Wie immer ist der Thriller nichts für schwache Nerven, da er sehr brutal und detailliert ist, aber genau das macht die Reihe für mich so besonders.
Ich liebe die Bücher von Chris Carter einfach und bin gespannt auf den nächsten Teil.
- C. J. Daugherty
Night School 4. Um der Hoffnung willen
(1.012)Aktuelle Rezension von: Pappbecher- Buchtitel: Night School 3, 4 & 5
- Autor/in: C. J. Daugherty
- Verlag: Oetinger
- Ausgabe: Taschenbuch
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Meinung:
Da es sich hierbei um die restlichen drei Teile der Night School Reihe handelt, wollte ich diese einmal gemeinsam rezensieren. Schließlich kann ich euch sowieso nicht so viel verraten, ohne zu spoilern. Was man jedoch über alle Teile sagen kann ist, dass sie beinahe nahtlos ineinander übergehen und allesamt eine sehr angenehmen Schreibstil haben. Zusätzlich bekommt man durchaus spannende Charakterentwicklungen der unterschiedlichsten Protagonisten geliefert. Ich finde, dass es die perfekte Mischung aus Drama und Spannung ist - die perfekte Jugendbuchreihe.
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Fazit:
Ich kann also nur die gesamte Buchreihe empfehlen, aber in der richtigen Reihenfolge!
- Steve Cavanagh
Thirteen
(453)Aktuelle Rezension von: LidenDNF bei 52%
Um nicht in eine Leseflaute zu gelangen, habe ich das Buch schlussendlich nach 283 Seiten abgebrochen (davor bin ich 2x beim Lesen eingeschlafen).. trotz kurzer Kapitel und zwei verschiedener POV ist es langatmig, unnötig detailreich und viel Gelaber um nichts. In diesem Leben werden (amerikanische) Ermittlerthriller und ich keine Freunde mehr.
- Nina Blazon
Der Winter der schwarzen Rosen
(320)Aktuelle Rezension von: mrsmietzekatzemiauzgesichtTajann und Liljann könnten unterschiedlicher nicht sein. Die eine ist dominant, hat große Träume und würde alles für diese opfern. Die andere ist schüchtern und birgt ein tödliches Geheimnis. Die Familie wurden nach dem Tod der Mutter an den Waldrand verbannt um dort die unzerstörbaren Felle für die Rüstungen der königlichen Garde zu gerben. In ihrer Welt ist es Brauch, dass das älteste Kind fortgeschickt wird um neue Länder zu erkunden und erobern. Die Zweitgeborenen können erst danach ihre Zukunft frei gestalten. Allen weiteren Kindern ist die Zukunft mehr oder weniger vorherbestimmt. Bevor ein Kind in die weite Welt ziehen darf, muss es von den Eltern freigegeben werden. Liljann wird jedoch nicht freigesprochen denn ihr Vater will seine Kinder nicht gehen lassen. Sie reißt sich auch nicht darum das Elternhaus zu verlassen. Liljann hat Angst vor dem neuen Land da es dort sehr gefährlich ist. Nur Tajann wartet sehnsüchtig auf den Freispruch. Sie will unbedingt an den königlichen Hof und endlich in besseren Kreisen leben, wie damals als ihre Mutter noch lebte. Auf einem Fest verliebt sie sich in einen wichtigen Untergebenen der Königin und damit steht ihr Entschluss. Sie muss alles dafür geben endlich an ihr Ziel zu kommen auch wenn sie dafür ihre Familie opfern muss. Doch was ist, wenn der Palast nicht das für sie bereithält was sie sich verspricht? Und was wird aus Liljann? Was ist ihr gefährliches Geheimnis?
Der Schreibstil ist sehr detailreich und die Kapitel ellenlang, beides Punkte die mir nicht gefallen. Die Sicht wechselt dauerhaft zwischen den beiden Schwestern. Jede von ihnen hat ihre eigene Schriftart bekommen um die beiden auseinanderhalten zu können, das finde ich sehr gut. Aufgrund der hohen Seitenanzahl ist es schwer den Spannungspegel oben zu halten. Zwischendurch gibt es immer wieder Strecken die sich etwas ziehen. Dafür sind die energiegeladenen Szenen umso interessanter. Die Geheimnisse zu lüften und hinter die Intrigen zu steigen hat mir sehr gefallen. Manche Wendungen waren ersichtlich und andere haben mich komplett überrascht. Das Ende finde ich nicht so schön, für mich bleiben zu viele Fragen offen.
Es gibt sehr viele Figuren und Wesen in dem Buch, allen gerecht zu werden ist also quasi unmöglich. Die Schwestern sind sehr gut charakterisiert sowie ein paar kleinere Nebenrollen. Die Mädchen sind sehr verschieden, ich weiß aber nicht wen ich besser finden soll. Beide sind eigen und ich selbst hätte oft anders gehandelt.
- Rebecca Gablé
Der dunkle Thron
(465)Aktuelle Rezension von: ReisefreundinDer dunkle Thron spielt von 1529 bis 1553 und damit hauptsächlich in der Regierungszeit von Heinrich VIII. Die Hauptperson ist Nicholas of Waringham der Urenkel von Julian of Waringham. Somit gibt es keine nahe familiäre oder geschichtliche Bindung mehr an die Vorgänger-Bücher.
Die Geschichte startet neu mit Nicolas of Waringham, der zum Beschützer der späteren Königin Mary wird, dem Kind aus der ersten Ehe des berüchtigten Heinrich VIII mit Katharina von Aragon. Durch die Augen von Nick wird dieses Kapitel englischer Geschichte beleuchtet, welches mit der Thronbesteigung durch Mary I. endet.
Wer den Fernsehmehrteiler "Die Tudors" mit Jonathan Rhys-Meyers als König Heinrich VIII und dem späteren "Superman" Henry Cavill als Charles Brandon (Duke of Suffolk, Günstling Heinrichs VIII.) mochte, der wird auch dieses Buch mögen.
Der Roman ist geeignet für alle, die nicht die gesamte Waringham-Saga lesen wollen (solche Menschen soll es ja geben), denn er ist in sich abgeschlossen.























