Bücher mit dem Tag "band 7"
118 Bücher
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Harry Potter 7)
(9.851)Aktuelle Rezension von: LiJenDie Heiligtümer des Todes
Drei magische Gegenstände die am Ende über Sieg oder Niederlage entscheiden werden.
Ein Jahr auf der Flucht mit seinen Freunden. Spannungen und Freude.
Das lösen des Rätsels und Suchen der Gegenstände.
Wie werden Sie richtig angewendet.
Die entscheidende Schlacht.
Wer wird fallen und wer stehen.
Werden es alle überleben.
Spannung pur. Muss man gelesen haben
- George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer 07
(1.002)Aktuelle Rezension von: Booknerd232Im siebten Band der epischen Reihe Das Lied von Eis und Feuer entfaltet sich die Geschichte weiter mit noch mehr Spannung und Komplexität. Daenerys Targaryen, die letzte der Drachenkönige, bereitet ihre Rückkehr in die Sieben Königreiche vor. An der Spitze einer riesigen Streitmacht und unterstützt von drei Drachen will sie die Krone zurückfordern. Gleichzeitig kämpfen die verschiedenen Häuser in Westeros um Macht und Einfluss. George R. R. Martin gelingt es meisterhaft, verschiedene Handlungsstränge miteinander zu verweben und die Charaktere in moralisch komplexe Situationen zu bringen. Die düstere Atmosphäre und die unerwarteten Wendungen machen dieses Buch zu einem fesselnden Erlebnis für alle Fans von epischer Fantasy. 🦅⚔️👑
- Diana Gabaldon
Outlander - Echo der Hoffnung
(349)Aktuelle Rezension von: SarahWants2ReadWorum geht es?: Inmitten der Wirren des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges beschließt Jamie Fraser 1777, mit seiner geliebten Claire nach Schottland zu reisen. Er will seine Druckerpresse aus Edinburgh holen, um die Rebellen zu unterstützen. Heißt es nicht, die Feder sei mächtiger als das Schwert? Die Reise birgt so manche Gefahr für die Liebenden, während ihre Freunde sich in den zunehmend blutigeren Gefechten auf verfeindeten Seiten wiederfinden.
Das Cover: Das Buchcover des Blanvalet-Verlags gefällt mir gar nicht. Ich bin ja sehr vorsichtig mit dem Lesen meiner Bücher, aber bei diesem Cover war nichts zu machen. Die Goldschrift auf dem Cover geht so schnell ab und dann ist das Cover so dünn, zu dünn für 1000 Seiten, sodass es Segelohren nun hat. Ich bin total enttäuscht und werde künftig nur noch die Bücher des Knaur Verlags kaufen. Die halten deutlich mehr aus.
Der Schreibstil: Die Kapitel aus der Sicht von Claire werden aus der Ich-Perspektive erzählt. Bei allen anderen Protagonisten ist es die Erzähler-Perspektive. Der Schreibstil in diesem Buch war ein Auf und Ab. Die ersten paar Kapitel waren gut, danach war es sehr langweilig und die letzten 200 Seiten konnten mich wieder catchen. Ich verstehe immer noch nicht, warum die Autorin so ausladend schreiben muss. Ja, sie kann eine tolle Welt erschaffen, aber muss man wirklich alles bis ins kleinste Detail erzählen? Hätte das Buch mehr spannende Kapitel eingebaut, dann hätte ich nicht einige Kapitel überflogen.
Die Hauptfiguren: Brianna und Roger sind wieder in die Zukunft zurückgereist und müssen nun wieder in ihrer Zeit zurechtfinden. Besonders Jemmy leidet unter dem Kulturschock und hat zunehmend Probleme in der Schule. Brianna fragt sich derweil, was ihre Eltern so machen und wie sie den Krieg überstanden haben. Dann findet Brianna Briefe von Claire an sie. > > Claire und Jamie beschließen, zurück nach Schottland zu reisen. Hier hat mir besonders gefallen, dass auch frühere Charaktere wie Ian und Jenny wieder mit eingebunden wurden. Aber das passierte leider viel zu spät. Auf ihrer Reise begegnen sie unter anderem Lord John und William. Es war bislang Jamie und John super gelungen, ihr Geheimnis zu bewahren, doch William sieht seinem Vater immer ähnlicher.
Endfazit: Mit dieser Buchreihe habe ich mittlerweile eine Hassliebe entwickelt. Ich liebe die Charaktere und das Worldbuilding, das Diana Gabaldon geschaffen hat. Ehrlich gesagt hätte ich aber lieber bei der TV-Serie bleiben sollen und nicht die Bücher lesen sollen. Es ist einfach zu detailliert und zu ausladend. Mal kurz ein paar Kapitel zu lesen, geht bei diesem Buch einfach nicht. Ich muss mich komplett auf dieses Buch konzentrieren und da kann keine Musik im Hintergrund laufen. Die Charaktere haben eine tolle Entwicklung gemacht und natürlich werde ich auch den nächsten Band lesen. Dennoch kann ich ehrlich jedem Fan nur empfehlen, bei der TV-Serie zu bleiben. Dort wurde vieles gekürzt, was ehrlich gesagt der Story sogar gut getan hat.
Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sterne.
- Lucinda Riley
Die verschwundene Schwester
(326)Aktuelle Rezension von: Isa_HeDas Buch „Die verschwundene Schwester“ ist der siebente Teil von Lucinda Rileys sieben Schwestern Reihe und wie der Titel schon sagt, geht es um die Schwester, die von Pa Salt nie gefunden wurde, zu der sich nun aber eine Spur auftut.
Ich mag den Schreibstil der Autorin generell sehr gerne, so auch in diesem Buch. Er war angenehm zu Lese , gleichzeitig aber auch sehr bildhaft, sodass es mir sehr leicht fiel in die Geschichte einzutauchen und mir die unterschiedlichen Schauplötze lebhaft vorzustellen. Gleichzeitig hat mir aber auch Marys Geschichte sehr berührt, denn sie steckte voller unterschiedlicher Emotionen. Es gefiel mir sehr, wie die Autorin die unterschiedlichsten Gefühle in der Geschichte vermittelt hat. Wie für Lucinda Rileys Bücher üblich gab es auch hier wieder den Wechsel zwischen gegenwärtigen Ereignissen und der Vergangenheit. Während die bekannten Schwestern weiterhin nach Hinweisen auf die letzte Schwester suchen, führen die Rückblenden in eine bewegte Zeit der Geschichte. Vor allem die Einblicke in das Irland zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges und auch die Zeit danach empfand ich als sehr spannend. Das Leben der Menschen war von Armut, harter Arbeit und entbehrungsreichen Bedingungen geprägt, besonders im ländlichen Raum, wo jedes Familienmitglied mit anpacken musste. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, wie stark der Wunsch nach Freiheit war und mit welchem Mut viele Iren für ihre Unabhängigkeit kämpfen. In der Gegenwart erlebte man die Handlung aus verschiedenen Perspektiven, insbesondere aus denen der bereits bekannten Schwestern. Ich mochte es sehr gerne zu sehen, was bei den Schwestern in der Zwischenzeit geschehen ist und wie ihnen es ergangen ist. Dadurch wirkte jede einzelne der Schwestern mit ihrer jeweils unterschiedlichen Persönlichkeit lebendig und brachte auf der Suche nach der verschwundenen Schwester ihre eigenen Gedanken und Gefühle ein. Die Suche bleibt insgesamt spannend und führt zu neuen Spuren, überraschenden Wendungen und auch ersten Antworten. Zwar werden im Laufe der Geschichte einige Geheimnisse gelüftet, doch gleichzeitig entstehen neue Fragen, vor allem rund um Pa Salt, sodass ich mich schon sehr auf seine Geschichte freue.
Mir hat „Die verschwundene Schwester“ insgesamt sehr gut gefallen. Ich mochte die historischen Einblicke in Kombination mit einer emotionalen Familiengeschichte sehr gerne sowie auch der kurze Einblick in das Leben der sech bekannten Schwestern nach ihren jeweiligen Büchern. Von mir gibt es daher volle fünf Sterne und ich freue mich darauf, auch die letzten Geheimnisse aus der Reihe im Buch von Pa Salt zu erfahren.
- Jo Nesbø
Schneemann (Ein Harry-Hole-Krimi 7)
(913)Aktuelle Rezension von: ChrisGrimmDas Beste am Schneemann ist nicht der Schneemann. Es ist Harry Hole um drei Uhr morgens, eine Flasche Jim Beam tief, der auf sein Telefon starrt und weiß, dass er rangehen muss. Nesbø versteht etwas, das viele Nordic-Noir-Autoren nur behaupten: Der Ermittler ist nicht der Held der Geschichte. Er ist ihr Kollateralschaden. Oslo im Winter tut den Rest. Die Stadt fühlt sich an wie ein Organismus, der langsam einfriert. Wo das Buch schwächelt: der Täter-Reveal, der einen Konstruktionsaufwand braucht, den die Atmosphäre vorher gar nicht nötig hatte. Nesbø traut seiner eigenen Stärke nicht. Die liegt in den stillen Momenten, nicht in den Wendungen. Trotzdem: Wer Hole einmal kennengelernt hat, kommt nicht mehr los. Das ist vielleicht das Unheimlichste an dem Buch.
- P.C. Cast
Verbrannt
(1.456)Aktuelle Rezension von: Ninabella14Der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen, locker, einfach und angenehm zu lesen. 🦇 Besonders durch die vielen Dialoge wirkt die Geschichte leicht und flüssig, sodass man schnell vorankommt. 🕯️ Allerdings muss ich sagen, dass bis etwa zur Mitte kaum wirklich Handlung aufkam. Vieles fühlte sich eher wie ein Lückenfüller an. Der Fokus lag stark auf Stark, was interessant, aber nicht unbedingt neu war. Die Szene mit Heath und Zoey hat mich dagegen sehr berührt. Die Traurigkeit wurde so intensiv und eindringlich vermittelt, dass ich mitgelitten habe .Das Ende fand ich dagegen eher unspektakulär. Insgesamt hat mir die Charakterdarstellung gefallen, aber die Geschichte brachte für mich wenig neue Entwicklungen.
- Jussi Adler-Olsen
Selfies
(398)Aktuelle Rezension von: Daniela_Beilner"Selfies" ist der 7. Teil der Reihe rund um das Sonderdezernat Q - dieses Mal erfahren wir endlich mehr über den Hintergrund zu Rose - dazu warum sie ist wie sie ist und was sie alles erlebt hat und erdulden musste und warum sie immer wieder wie eine durchgeknallte wandelnde Zeitbombe wirkt. Nach diesem Buch habe ich Verständnis für Rose, ich hatte Mitleid mit ihr, war wütend und geschockt und jetzt hoffe ich für sie dass alles wieder gut wird - soweit das überhaupt möglich ist ... aber das erfahren wir wohl erst im nächsten Teil
Der Fall um den es in diesem Buch geht ist wie gewohnt verzwickt und es gibt mehrere Handlungsstränge die am Ende zusammenfinden und ein großes Gesamtbild ergeben. Normalerweise beginnt das Sonderdezernat Q in einem Cold Case zu ermitteln und dann ergibt sich die Verknüpfung zu einem aktuellen Fall - dieses Mal ist es umgekehrt ... durch einen aktuellen Fall ergibt sich eine vage Verbindung zu einem Cold Case und Carl, Assad und co beginnen zu ermitteln
Parallel dazu erschüttern mehrere Fälle von Unfällen mit Fahrerflucht Kopenhagen und als Leser bekommt man hier die Sicht aus Tätersicht zu lesen
Das Ende was die Fälle angeht fand ich sehr gelungen und ich musste sogar schmunzeln - wie sagt man so schön "Karma schlägt zurück"
was Rose angeht ist das Ende relativ offen und ich hoffe sehr dass man im nächsten Teil noch einiges erfährt - und wenn es vielleicht nur in Form von einem "Rückblick" ist
- Abbi Glines
Take a Chance – Begehrt
(668)Aktuelle Rezension von: Kristina_RitterAuch dieses Buch von Abbi Glines konnte ich in einem Rutsch lesen – ihr Schreibstil ist einfach wunderbar flüssig und fesselnd.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Grant, ein wahrer Frauenheld und Harlow, die Tochter von Kiro, dem Bandmitglied einer berühmten Gruppe. Leider ist sie auch die Schwester von Nan, die wir aus den vorherigen Büchern bereits kennen. Nan ist oft kindisch und unerträglich, was die Sache für Harlow nicht einfacher macht, denn sie muss nun mehrere Monate mit ihr unter einem Dach in Rosemary Beach verbringen. Schon am ersten Tag wird Harlow unfreiwillig Zeugin von Nan’s sehr privaten Momenten, und später erfährt sie, dass es ausgerechnet Grant war, der ihr vor Monaten die Unschuld nahm und sich danach nie wieder bei ihr gemeldet hat.
Mir hat die Geschichte zwischen Harlow und Grant wirklich gut gefallen. Die Entwicklung ihrer Beziehung ist spannend – vor allem, weil Grant sich Harlow gegenüber öffnet, was er normalerweise nicht tut. Es ist einfach süß und rührend, wie er nach und nach Vertrauen zu ihr fasst. Harlow hingegen tut sich schwer, sich zu öffnen und ihm alles anzuvertrauen. Und so verschweigt sie ihm eine wichtige Information.
Was mich jedoch ein wenig gestört hat, war der „Spice“-Faktor, der in diesem Buch wieder etwas zu vordergründig wirkte.
Trotzdem ist das Buch insgesamt absolut lesenswert. Die Geschichte ist gut erzählt und die Chemie zwischen den beiden Charakteren gefällt mir gut.
- Andreas Gruber
Todesrache
(184)Aktuelle Rezension von: walli007Der Anruf, das kann eigentlich nur seine Sabine sein, sein Eichkätzchen. Eine Woche nach den schrecklichen Ereignissen hat BKA-Ermittler Maarten S. Snejder nicht mehr zu hoffen gewagt, dass Sabine Nemez noch am Leben sein könnte. Nun muss er sie schnellstens finden, denn der Anruf wurde abgebrochen und Sabine scheint in größter Gefahr zu sein. Jedoch hat er kein Team mehr und keine Ahnung, von wo sie angerufen haben könnte. Snejder braucht neue Mitarbeiter. Mit Walter Pulaski hat er allerdings nicht gerechnet. Dieser ist bei der Polizei in Leipzig und hat ein besonderes Interesse an dem Fall, von dem noch nicht klar ist, um was für einen Fall es sich handelt.
In ihrem siebten Fall sind Maarten S. Snejder und Sabine Nemez gezwungen, sich neu aufzustellen. Wobei Sabine erstmal gefunden werden muss. Das hat oberste Priorität. Eher zufällig stößt Snejder im Rahmen der Suche noch auf eine andere Sache, durch die Walter Pulaski vom Kriminaldauerdienst Leipzig mit ins Spiel kommt. Die beiden altgedienten Recken, die gerne das Sagen haben, verstehen es sich beginn, sich nicht zu verstehen. Nachdem sie ihre Ziele koordiniert und in eine gewisse Reihenfolge gebracht haben, ergänzen sich ihre Fähigkeiten gut. Und Marc für die IT kennt Snejder schon.
Nachdem man beim letzten Teil ja echt sauer war, dass der Autor sein halbes Ermittlerteam umgebracht hat, schwor man eigentlich, nie wieder von Maarten S. Snejder lesen zu wollen. Nun ergab sich aber die Gelegenheit und nach dem Zeitabstand auch eine gewisse Neugier, tja, und hier sind wir nun. Das Crossover mit Walter Pulaski gibt diesem Teil einen tollen Schub. Sowohl Pulaski als auch Snejder sind persönlich betroffen. Und Snejder braucht dringend Hilfe, wenn es für Sabine noch eine Rettung geben soll. Ob oder wie das gelingen kann, ist sehr spannend nachzulesen. Es entwickeln sich zwei packende Fälle, die einen Zusammenhang haben und einen fesselnden Bezug zur Vergangenheit. Ein Start von etwas Neuen ist doch viel leichter zu verdauen als ein Abschluss, der doch recht herbe geraten ist. So kann die Reihe gerne mindestens über die drei angekündigten Teile weitergehen.
- Karin Slaughter
Die letzte Witwe
(209)Aktuelle Rezension von: shinyJulieDurch Zufall wird Gerichtsmedizinerin Sara von einer militaristischen Gruppe entführt und ihr Partner und Special Agent Will tut alles, um ihr zu helfen.
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Sara ist eine wirklich sympathische Protagonistin und es ist wahnsinnig beeindruckend, wie resilient sie ist und so die Zeit bei der militaristischen Gruppe überstehen kann. Natürlich gibt es auch noch andere Perspektiven, aber diesen Handlungsstrang fand ich bei weitem am interessantesten. Die Handlung ist spannend und wie es sich für einen Thriller gehört, gibt es auch jede Menge Wendungen. Gerade für Sara in ihrer Situation wird eine bedrohliche Atmosphäre aufgebaut. Die Thematik der Gruppe ist interessant gewählt. Auch der Schreibstil war angenehm zu lesen. - Lara Adrian
Gezeichnete des Schicksals
(587)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Pilotin Alex ist die Erste am Schauplatz eines grausamen Mordes einer ganzen Familie und somit eine wichtige Zeugin für den Vampirkrieger Kade. Denn der Täter scheint kein Mensch zu sein und Kade hat den Auftrag erhalten, den Täter zu ermitteln und unschädlich zu machen. Zusammen mit Alex geht er den unterschiedlichen Spuren nach, dabei kommen sie sich immer näher.
Den Teil fand ich überraschend spannend, was vielleicht am winterlichen Setting in der Einöde gelegen hat, das hat eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen.
Kade und Alex mochte ich sehr, sowohl als eigenständige Person als auch als Paar.
- Tess Gerritsen
Grabkammer
(662)Aktuelle Rezension von: Gute_NachtInhalt
In einem Bostoner Museum wird im Keller eine Mumie entdeckt. Als die Museumsleitung sie untersuchen lässt, kommt Grausames zutage: Die Mumie ist nicht annähernd so alt wie angenommen und in ihrem Bein steckt eine Pistolenkugel. Sie wird nicht die letzte Leiche sein, die nach allen Regeln der antiken Bestattungskunst konserviert wurde. Ein perverser Mörder scheint seine Opfer für die Ewigkeit erhalten zu wollen.
Fazit
Solider und spannender Krimi, der etwas schwächelt.
- Lars Kepler
Lazarus
(178)Aktuelle Rezension von: MinijaneMir wurde erst beim Lesen bewusst, dass es sich bei „Lazarus“ um den 7.Teil einer Reihe handelt.
Trotzdem kam ich gut zurecht. Dieser Thriller war wirklich sehr spannend, aber auch unnötig blutig und brutal. Die Spannung baut sich langsam auf und steigert sich immer mehr. Irgendwann ist klar, dass der totgeglaubte Serienkiller Jurek Walter doch noch unter den Lebenden weilt und auf Rachefeldzug ist. Dieser Mörder macht vor nichts und Niemandem halt und zögert auch nicht Unbeteiligte zu manipulieren und sie in sein grausames Spiel mit reinzuziehen.
Am Ende gibt es den erwarteten Showdown und einen Cliffhanger, der Lust auf den nächsten Band machen soll.
Ich bin hier raus. Mir waren es zu viele Gewaltexzesse, die ich nicht lesen mag. Für hartgesottene Thrillerfans ist diese Reihe aber sicher ein Highlight.
3,5 Sterne
- Jörg Maurer
Der Tod greift nicht daneben
(100)Aktuelle Rezension von: Igelmanu66»Die Spurensicherer packten ihre Geräte ein. Alle, die einen Blick in die Zinkwanne geworfen hatten und die Professor Dr. Bertil Carlsson in diesem Zustand gesehen hatten, rührten für den Rest ihres Lebens keine Fleischpflanzl, Buletten, Frikadellen, Klöpse, Fleischküchle, Hacktäschli, Beefsteaks, Brisoletts, Fleischlaberl, Fleischkrapfen, Hackklößchen, Hackhuller, Faschierte, Köttbullar, Ćevapčići und Keftedes mehr an. Nie mehr.«
Ein Gartenhäcksler ist eine wirklich eklige Mordwaffe und das Team rund um Kommissar Jennerwein nicht zu beneiden. Dabei sieht zunächst alles nach einem Unfall aus, der Mediziner und ehemalige Nobelpreisjuror Bertil Carlsson handhabte den Häcksler regelmäßig auf eine höchst leichtsinnige Art und das hatte diesmal wohl bedauerliche Folgen. Doch Jennerweins Bauchgefühl spricht gegen einen Unfall und wird natürlich recht behalten…
Als Leser dieser Krimireihe ist man bereits ungewöhnliche Todesfälle gewöhnt, der bayerische Kurort mit Bindestrich beflügelt beim Verbrechen offenbar die Kreativität. Auch diesmal können sich Ermittler, Spurensicherer und die Gerichtsmedizin nicht über fehlende Abwechslung und mangelnde Herausforderungen beklagen. Ich fühlte mich wieder einmal gut unterhalten!
Neben den Ermittlungen im Kurort gibt es einen zweiten Handlungsstrang in Rumänien, der auf ein bizarres Forschungsprojekt hinweist. Wer die Vorgängerbände kennt, trifft auf einen bekannten jugendlichen Hacker, der mal wieder alle Register seiner Fähigkeiten zieht. Außerdem begeben sich die Eheleute Grasegger, Bestatter a.D., auf eine Gruft-und-Sensen-Rallye (Normalsterbliche würden das als Weltreise bezeichnen), mit Schwerpunkt – natürlich – bei der Erkundung von Friedhöfen. Ebenfalls sehr unterhaltsam ;-)
Die Ereignisse sollen laut Autor auf einem wahren Fall beruhen, lediglich Eigennamen und Ortsangaben wurden verändert. Wenn das stimmt, wäre das mal wieder ein Beweis dafür, wie schräg auch die Realität sein kann.
Diese Krimireihe, ich habe es schon früher geschrieben, wird polarisieren. Entweder man liebt sie oder kommt damit gar nicht klar. Der Stil ist sehr eigenwillig, skurril, sarkastisch und voller Wortwitz. Mit kultigen Charakteren und einem Hang zu Ausschweifungen, bei denen trotzdem die Spannung erhalten bleibt. Ich lese sicher weiter!
Fazit: Leicht eklig diesmal, aber wie immer sehr unterhaltsam. Ich mag diese Reihe.
- J.R.Ward
Black Dagger - Menschenkind
(861)Aktuelle Rezension von: Schuby233"Black Dagger 7" von J.R. Ward ist ein weiterer packender Beitrag zur beliebten Black Dagger-Reihe, der zwar vielleicht nicht ganz die Höhen des vorherigen Buches erreicht, dennoch aber eine bemerkenswerte Leseerfahrung bietet.
Die Geschichte konzentriert sich auf Butch, einen ehemaligen Cop, der eine tiefe Verbindung zur Vampiraristokratin Marissa hat. Butch ist bereit, alles zu tun, um zu ihr zu gehören, selbst wenn das bedeutet, ein Vampir zu werden. Die Handlung ist von dunklen Prophezeiungen und unüberwindbaren Hindernissen durchzogen, die die Leser auf eine spannende Reise mitnehmen.
J.R. Ward bleibt ihrem Talent treu, komplexe Charaktere zu erschaffen und deren inneren Konflikte zu erkunden. Butchs Opferbereitschaft und seine Liebe zu Marissa sind berührend, und die Autorin vermittelt die emotionalen Turbulenzen ihrer Beziehung auf beeindruckende Weise.
Die düstere und erotische Atmosphäre, die die Black Dagger-Reihe auszeichnet, bleibt in diesem Buch erhalten und bietet eine Mischung aus Spannung, Romantik und übernatürlichen Elementen. Die Leser werden in eine Welt voller Geheimnisse und Gefahren eingeführt, die das Lesevergnügen steigern.
Obwohl "Black Dagger 7" möglicherweise nicht ganz das Niveau des vorherigen Buches erreicht, ist es dennoch eine lohnende Leseerfahrung für Fans der Reihe. Es trägt zur Gesamtgeschichte bei und erweitert das Verständnis für die Charaktere und ihre Beziehungen. Mit einer Bewertung von 4 von 5 Sternen verdient es definitiv eine Empfehlung und lässt die Vorfreude auf den nächsten Teil der Reihe wachsen.
- Monika Feth
Der Libellenflüsterer
(115)Aktuelle Rezension von: Lady_CassiopeiaDer Libellenflüsterer präsentiert erneut ein Täterprofil, das in narrativer Form spannend und atmosphärisch dicht ausgearbeitet ist. Monika Feth gelingt es, Situationen emotional nachvollziehbar darzustellen. Die psychologische Perspektive steht dabei klar im Vordergrund; Konflikte, Bedrohungswahrnehmung und moralische Grauzonen werden mit großer Detailtreue vermittelt. Kritisch anzumerken ist jedoch ein wiederkehrendes Muster, das sich durch den Roman zieht: Erneut gerät nahezu ausschließlich der Hauptcharakter, samt unmittelbarem Umfeld, ins Zentrum der Gefahr. Aus meiner persönlichen Sicht wirkt diese Häufung extremer Belastungssituationen wenig realistisch. Zwar ist es unbestritten, dass Menschen mehrfach traumatische Erfahrungen machen können, doch dass es immer wieder passiert, erscheint mir dramaturgisch überhöht. Nichtsdestotrotz überzeugt der Roman durch seine Figuren. Die meisten Charaktere sind konsistent, emotional greifbar und in ihren Handlungen nachvollziehbar motiviert. Die Handlung ist insgesamt gut strukturiert und die Spannungsbögen sind sauber gesetzt. Zusammenfassend lässt sich sagen: Trotz kleiner Abstriche in puncto Realismus bleibt Der Libellenflüsterer ein fesselnd erzählter Krimi mit einer starken psychologischen Komponente.
Eckdaten zum Buch:
Titel: Der Libellenflüsterer
Autor: Monika Feth
Verlag: cbt
Erscheinungsjahr: August 2015
Seitenzahl: 528
Genre: KrimiSprache: Deutsch
Meine Bewertung: 3/5 Sterne
Zitat:
„Hast du eine Ahnung, dachte Bert, der im Laufe seines Berufslebens gelernt hatte, dass nirgendwo größere Grausamkeiten begangen werden als in normalen Familien. Dass nirgendwo tiefere Abgründe klaffen.“ - Bert Melzig
- Rita Falk
Leberkäsjunkie
(324)Aktuelle Rezension von: RoRezepte"Es ist beinahe unglaublich. Ich hab einen neuen Fall! Und zwar ausgerechnet in Niederkaltenkirchen! Das schreit ja förmlich nach einer Leberkässemmel. Oder zwei. »Zwei Warme wie immer«, sag ich deswegen, gleich wie ich beim Simmerl eintreff. [...] »Und wieso zwei wie immer? Wenn ich mich richtig entsinne, dann sind es doch sonst jedes Mal drei, oder?«"
Mit Vorfreude habe ich mich auf den 7. Franz Eberhofer Band Leberkäsjunkie gestürzt und bleibe leider etwas unglücklich zurück. Autorin Rita Falk hätte aus diesem Band einfach mehr machen können, schade. Es beginnt damit, dass wir im Vorgängerroman schlussendlich erfahren haben, dass der Franz doch der Erzeuger von Susis Baby ist. Doch entgegen meiner Erwartung, hat Franz als frischgebackener Papa nur wenige verantwortungsvolle, väterliche Gedankengänge gezeigt - ob das im nächsten Band mehr wird? Stattdessen geht es vielerlei darum, dass er sich einfach nur ungesund ernährt und seine Symptome ignoriert. Klar mag sein Verhalten alles typisch Eberhofer sein, aber das ist einfach zu viel, zu langatmig und auch die Spürnase bleibt in diesem Fall zeitweise auf der Strecke. Der Brand im Hause Mooshammerin und die gefundene Leiche rutschen stets in Vergessenheit, obwohl sich Franz zu Beginn des Krimis noch sehr über einen Mord "daheim" und nicht in München freut.
Sehr positiv fand ich die Einarbeitung der Mooshammerin in diesem Band, welche wir nochmal von verschiedenen Seiten kennenlernen durften und uns oftmals zum Schmunzeln brachte. Auch das wachsende Theater über den Hotelbau, oder eben nicht Hotelbau, hat Unterhaltungswert geboten. Und wer hat nun den Streifenwagen demoliert?
"Wie zum Teufel soll man sich da auf einen Mord konzentrieren, von einem Privatleben mag ich gar nicht erst reden, wenn die werte Mitbürgerschaft langsam, aber sicher dem Wahnsinn verfällt. Also wie handeln? Alle miteinander einfach abknallen und es wird endlich wieder Ruhe einkehren? Ja."
Alles im Allen ist Leberkäsjunkie ein typischer Franz-Eberhofer-Krimi, der eingeschweißte Fans nicht umhaut. Auch den Mörder und entsprechenden Plot habe ich nicht vorher erahnt. Ein wenig mehr Spannung und Kriminalarbeit wünsche ich mir für den nächsten Band dennoch.
Die Rezepte aus "Leberkäsjunkie" findet ihr unter www.RoRezepte.com & https://rorezepte.com/leberkaesjunkie-rita-falk/.
- Karen Sander
Die Tiefe: Versunken
(32)Aktuelle Rezension von: dreamlady66Bei der Suche nach dem Wrack eines alten WikingerSchiffes entdecken HobbyTaucher an der OstseeKüste eine gesunkene SegelJacht.
Bei näherer Betrachtung finden sie unter Deck die Leichen einer Familie.
Zunächst sieht alles nach einem Unfall aus...
Aber, bei der weiteren Untersuchung wurden SchussWunden entdeckt, so dass HK Tom Engelhardt seinen Spanien bzw. FamilienUrlaub abbricht und die Ermittlungen aufnimmt.
Während er auf dem Darß ermittelt, muss die Kryptologin Mascha Krieger in Anklam vom LKA einen anderen Fall klären...
Es ist bereits die dritte Staffel der Ostsee-Reihe von Karen Sander.Neben den AufklärungsFällen ist zu beobachten, dass zwischen Tom und Mascha sich eine Freundschaft entwickelt...
Wie es weitergeht, erfährt man im nächsten Buch dieser Triologie.Alles in allem ein spannender Thriller per gelungenem SerienAuftakt mit vielen Wendungen, offenen Fragen und kurzknappen, temporeichen Kapiteln, die eine Fortsetzung erwarten, auf die der Leser schon sehr gespannt ist...
Ich kannte dieses ErmittlerDuo - bislang - noch nicht und war gleich angefixt, u.a. dank einem sehr flüssigen, angenehmunterhaltsamen SchreibStil. Weiter so! - Stephan Ludwig
Zorn - Lodernder Hass
(82)Aktuelle Rezension von: OHanfEs ist immer wieder großartig wie Stefan Ludwig es schafft seine Krimis so Athmosphärisch dicht mit seinem wunderbaren Schreibstil mit Leben zu füllen! Die Handlungsbögen sind jeder Zeit nachvollziehbar und die Karaktere werden extrem gut gezeichnet insbesondere Zorn&Schröder die man beim lesen regelrecht spürt! Toller Spannungsbogen! Absolut eigensinniger großartiger Humor! Und wiedermal Dank an Stefan Ludwig für Top Unterhaltung und ich freue mich auf Teil 8! Ist wie immer natürlich meine Meinung.
- Viveca Sten
Tödliche Nachbarschaft
(58)Aktuelle Rezension von: SchneeweheDie Geschichte läuft etwas langsam los. Das Setting wird nach und nach aufgebaut, bis es zum richtigen Ermitteln kommt, dauert es eine ganze Weile. Dann wird es jedoch spannend. Insgesamt ist das Buch gut. Da der Fall für mich aber etwas unrealistisch wirkte, bleibt es bei "gut" und nicht sehr gut. Insgesamt entspricht das Buch dem, was man von der Autorin gewohnt ist: Spannung ist da, aber es wird nicht zu brutal und die Geschichten der Hauptpersonen spielen neben dem Fall auch eine wichtige Rolle.
Ich werde auch den nachfolgenden Fall lesen.
- Michael Hjorth
Die Früchte, die man erntet
(202)Aktuelle Rezension von: ChiarraDie Serie rund um Sebastian Bergmann liebe ich. Gerade die ersten Bücher waren so anders, so raffiniert aufgebaut und so spannend geschrieben, so dass ich begeistert war und bin. Dieses Buch hat auch vieles davon, kommt dennoch nicht ganz an die ersten Bücher heran. Tipp: Diese Serie in der richtigen Reihenfolge lesen, das erhöht das Lesevergnügen!
- Jean-Luc Bannalec
Bretonische Geheimnisse
(94)Aktuelle Rezension von: Lesepixie7Und schon wieder muss Kommissar Dupin außerhalb seines Zuständigkeitsbereichs ermitteln. Nachdem ihm Jean im letzten Fall half, schuldetw er ihm noch einen Gefallen. Diesen will er nun einlösen. Er soll einen Artus-Forscher befragen und verbindet dies mit einem Betriebsausflug in den Forêt de Brocéliande. Dort ereignen sich aber einige Mordanschläge und er wird unversehens mit seinem Team für Sonderermittlungen eingespannt. Dabei erfahren wir so einiges über die Artus-Legende und den geheimnisvollen Wald in der Bretagne. Mit wieder sehr stimmungsvollen Landschaftsbeschreibungrn reisen wir dort mit den Ermittlern umher, erleben unliebsame Überraschungen, stellen Vermutungen zum Täter an und wohnen der Auflösing des Falls in nur 2 Tagen bei. Wieder sehr schön zu lesen. Dass Chrétien de Troyes die Artuslegende aufgeschrieben hat, war mir bekannt, dass er aber dabei schon auf einen noch älteren Urtext zurückgegriffen haben soll, wusste ich nicht. Auch war mir das Ausmaß seiner Aufzeichnungen von mehreren Bänden neu. Ich glaube, ich werde die Artus-Legende, die ich in 2 Bänden von Jacques Boulanger auf Französisch zu Hause habe, doch mal ausführlicher lesen.
- Donna Douglas
Die Nightingale Schwestern - Ein Weihnachtsfest der Hoffnung
(48)Aktuelle Rezension von: EngelAnniIn dem 7. Teil der Nightingale Schwestern begegnen wir alten Bekannten wieder, z.B. Millie, die nach drei Jahren Ausbildung heiratet und das Krankenhaus verlassen hat.
Diesmal steht nicht das Nightingale Hospital in London im Fokus, sondern der "Ableger" auf dem Land. Aber auch dieses Krankenhaus hat mit den Auswirkungen des Krieges zu kämpfen.
Die Geschichte dreht sich wie immer mehr um die Krankenschwestern und ihre Wirrungen der Liebe, als um die Krankenpflege selbst. Aber ich mag diese Art von Wohlfühlromanen, wo eigentlich alles gut ausgeht.
Ich vergebe wieder 5 Sterne und freue mich schon auf dem 8. Teil.
- Julie Caplin
Das kleine Cottage in Irland
(119)Aktuelle Rezension von: nia__xeHannah pausiert in Irland von ihrer sehr geliebten Arbeit als Anwältin in Manchester. Dabei reist sie erstmal nach Dublin, wo sie den netten Connor kennen lernt und die Nacht verbringt. Ein One-Night-Stand ist eigentlich gar nicht ihr ding, aber schließlich sieht sie ihn ja nie wieder. Sie schleicht sich morgens aus dem Zimmer und fährt weiter zu der Kochschule in Country Kerry. Die Farm liegt idillysch in der Nähe vom Strand und im Grünen, welches sie für 3Monate genießen darf und kochen lernt. Während der ersten Tage begegnet sie Connor erneut und muss feststellten, dass er der Sohn der Kochtrainerin ist. In dieser Zeit fragen sich beide, ob da nicht vielleicht doch mehr als ein One-Night-Stand zwischen ihnen lief.
Das Buch ist wirklich gelungen. Die Autorin beschreibt die Örtlichkeiten und Situationen sehr gelungen, als wäre man selbst dabei. Auch die Liebesgeschichte oder Drama, die sich zwischen Connor und Hannah abspielt, ist nicht übertrieben dargestellt. Das Ende hätte ein bischen länger gehen können. Das Buch tatsächlich rechtschnell und abrupt vorbei.























