Bücher mit dem Tag "band 8"
102 Bücher
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Deutsche Bühnenfassung) (Harry Potter)
(2.092)Aktuelle Rezension von: walli007Harry Potter kann es kaum glauben, jetzt ist er schon 37 Jahre und sein zweiter Sohn Albus kommt endlich nach Hogwarts. Albus jedoch ist nicht so begeistert, auf die Schule zu kommen. Und dann kommt er auch noch zum Haus Slytherin. Wenigstens einen Freund findet er in Scorpius Malfoy. Die Jahre gehen ins Land und das Verhältnis zwischen Harry und Albus bessert sich nicht und auch sein Stand in Hogwarts hat noch Luft nach oben. Da erhält Harry Potter eine besorgniserregende Nachricht. Er muss das sofort mit Hermine besprechen, die ihre Stellung als Zauberministerin bestens ausfüllt.
Im achten Band aus dem Harry Potter Universum kann man den großen Zauberer nochmal neu kennenlernen. Er ist erwachsen geworden, verheiratet mit Ginny, Familienvater. Trotzdem ist er noch Harry Potter, ein Teamplayer, manchmal sogar etwas unsicher. Gerade mit seinem Sohn Albus hat er Probleme. Der Junge sollte sich doch auf seine Zeit in Hogwarts freuen. Und dann landet er ausgerechnet in Haus Slytherin gemeinsam mit Scorpius Malfoy. Harry macht sich Sorgen und kann sich seinem Sohn doch nicht öffnen. Was für ein Abenteuer Albus und Scorpius im vierten Jahr zu bestehen haben, ist schon sehr aufwühlend.
Gerne wollte man mehr von Harry Potter erfahren, aber wie soll das gehen, wenn die Schule abgeschlossen und die große Schlacht geschlagen ist. Mit dieser zeitlichen Lücke von fast zwanzig Jahren in Harrys Leben war wohl nicht zu rechnen. Dennoch fügt sich dieser Band, der einen Theatertext darstellt, sehr gut in die Reihe ein. Denn es gibt noch was zu erzählen. Harry ist wahrscheinlich genauso älter geworden wie seine Fans. Dazu die Vater-Sohn-Problematik, in die sich einige Leser sicher gut einfühlen können. Auch wie Albus auf eine Art durch seine Freundschaft mit Scorpius wächst und auch zu seinem Freund steht, gibt ein sehr schönes Beispiel, was Freundschaft bewirken kann. Durch die Darstellung als Theaterstück, das auch tatsächlich in Hamburg noch gespielt wird, wirkt der Text sehr lebendig und man bleibt immer gefesselt.
- George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer 08
(891)Aktuelle Rezension von: Booknerd232Im achten Band der epischen Reihe Das Lied von Eis und Feuer entfaltet sich die Geschichte weiter mit noch mehr Spannung und Komplexität. Daenerys Targaryen, die letzte der Drachenkönige, bereitet ihre Rückkehr in die Sieben Königreiche vor, während sich im Norden die Bedrohung durch die Weißen Wanderer immer mehr zuspitzt. Gleichzeitig kämpfen die verschiedenen Häuser in Westeros um Macht und Einfluss. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung der Charaktere und die düstere Atmosphäre, die George R. R. Martin meisterhaft einfängt. Ein Muss für alle Fans von epischer Fantasy! ⚔️👑🌑
- Diana Gabaldon
Outlander - Ein Schatten von Verrat und Liebe
(206)Aktuelle Rezension von: SarahWants2ReadWorum geht es?: Jamie Fraser kehrt von den Toten zurück – doch seine große Liebe Claire hat seinen besten Freund geheiratet …
»Outlander – Ein Schatten von Verrat und Liebe« ist der dramatische 8. Teil der Welt-Bestseller-Saga von Diana Gabaldon: ein hochspannender, gefühlvoll erzählter und exakt recherchierter Mix aus historischem Roman, Zeitreise-Abenteuer und Familiensaga.
1778 ist ein dramatisches Jahr für die Frasers: Der amerikanische Unabhängigkeitskrieg steuert auf seinen blutigen Höhepunkt zu; William, der junge Graf von Ellesmere, findet zu seinem Entsetzen heraus, dass er Jamies unehelicher Sohn ist und damit von einem Rebellen und verurteilten Verbrecher abstammt; und die verwitwete Claire hat in die Ehe mit Lord John Grey eingewilligt, Jamies bestem Freund. Ihr Herz droht zum zweiten Mal zu brechen, als etwas geschieht, das sie in ihren kühnsten Träumen nicht zu hoffen gewagt hätte: Eines Tages steht der totgeglaubte Jamie quicklebendig vor ihr.
Zumindest wissen Claire und Jamie ihre Tochter Brianna im 20. Jahrhundert in Sicherheit – oder?
Das Cover: Das Cover des Buches wirkt sehr edel und passt hervorragend zum Genre historischer Romane. Die Farbgebung ist stimmig und ansprechend, sodass das Buch optisch sofort ins Auge fällt.
Der Schreibstil: Der Schreibstil ist typisch für Diana Gabaldon: detailreich, verschachtelt und aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Claire berichtet in der Ich-Perspektive, während andere Figuren wie Jamie oder William aus der Erzähler-Perspektive begleitet werden. Die Kapitel variieren stark in ihrer Länge – manche umfassen nur wenige Seiten, andere ziehen sich über mehr als dreißig Seiten. Während der Anfang des Romans sehr stark ist, verliert die Handlung danach deutlich an Tempo. Viele Passagen wirken langatmig, und das Buch hat insgesamt zu viele Längen. Einige Abschnitte waren für mich so zäh, dass ich sie übersprungen habe, weil sie die Handlung kaum voranbrachten.
Die Hauptfiguren: Die Hauptfiguren bleiben zwar emotional präsent, doch ihre Entwicklungen wirken zunehmend stagnierend. Claire und Jamie kämpfen weiterhin tapfer gegen die Wirren des Krieges, doch ihre Konflikte wiederholen sich teilweise. Brianna und Roger erleben zwar dramatische Ereignisse, doch auch hier fehlt es an frischen Impulsen. Lord John Grey und William stecken in politischen Intrigen fest, die zwar interessant beginnen, sich aber ebenfalls in die Länge ziehen.
Endfazit: Mein Endfazit fällt daher ernüchternd aus: Ich nehme mir jedes Jahr ein Buch der Reihe vor, in der Hoffnung, dass noch ein großer Knall kommt – doch meiner Meinung nach ist die Luft inzwischen raus. Die vielen Längen und die stagnierenden Charakterentwicklungen machen den Lesefluss schwer. Überraschenderweise hat die Serienadaption, die viele Handlungsstränge gekürzt hat, der Geschichte gutgetan. Ich hätte es nie gedacht, aber die Serie Outlander ist für mich inzwischen deutlich besser als die Bücher. Der Start dieses Bandes war vielversprechend, doch er hat im Verlauf stark nachgelassen.
Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sterne.
- Lucinda Riley
Atlas - Die Geschichte von Pa Salt
(264)Aktuelle Rezension von: Rebekka_FenningerIn den vorangegangenen sieben Büchern, haben wir die sieben Schwestern und ihren Pa Salt kennen und lieben gelernt. Im achten und finalen Teil der Reihe erfahren wir nun endlich die Hintergründe zu Pa Salts eigenartigem Leben. Lucinda Riley und Harry Whittaker haben es geschafft, einen großen Bogen um die neuere Geschichte der großen Kontinente zu schlagen. Mit der dazugehörigen Portion Liebe, Enttäuschung und neuem Mut begleiten wir Pa Salt von Russland über Frankreich, Deutschland, Norwegen, Afrika, Amerika, Australien, Spanien und Großbritannien bis in die Schweiz, lernen einiges über die historischen Ent- und Verwicklungen und begleiten eine Familie durch ihre Höhen und Tiefen.
- Nele Neuhaus
Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8)
(638)Aktuelle Rezension von: KeksTrommelEin Fuchs und ein Junge verschwinden. Jahre später wird eine totkranke Frau ermordet. Wollte sie ihr Gewissen erleichtern und drohte die Wahrheit ans Licht zu kommen? Oder hat beides nichts miteinander zu tun? Es bleibt nicht der einzige Mord.
Das Cover finde ich ganz passend gestaltet, wenn man mehr von den Geschehnissen Kenntnis erhält.
Es war mein erstes Buch von Nele Neuhaus. Das war aber nicht weiter schlimm, da es ein unabhängiger in sich geschlossener Fall war.
Das Buch wurde aus verschiedenen Sichtweisen erzählt.
Der Fall an und für sich war spannend erzählt, das Ende war schlüssig.
Ganz Ruppertheim war hier im Fokus, weil die ehemaligen Kinder zusammenhielten und über die Geschehnisse der Vergangenheit schweigen. Auch Bodenstein ist tief in den Fall verwickelt.
Mir gefallen die Charaktere. Pia ist noch etwas unsicher, als sie die Leitung übernimmt. Das merkt man ihr an und das ist für mich als Leser nachvollziehbar. Das Bodenstein dennoch ermittelt, weil der damals verschwundene Junge sein Freund und der verschwundene Fuchs sein Haustier war, ist für mich ebenso nachvollziehbar.
Das Buch hat mir viele spannende Lesestunden geboten, auch wenn es am Ende etwas in die Länge gezogen wurde, weshalb ich es weiter empfehlen kann.
- P.C. Cast
Geweckt
(1.196)Aktuelle Rezension von: anni5692Rezension♡
House of Night ~ Geweckt
Inhalt:
Nichts wird wieder so sein, wie es mal war: nach dem Tod ihres Menschenfreundes Heath hat Zoey Zuflucht auf der schottischen Isle of Sky gefunden. Dort könnte sie das Erbe der mächtigen Königin Sgiach antreten. Warum soll sie nach Tulsa ins HoN zurückkehren? Denn dort hat Neferet, die Hohepristerin, wieder die Herrschaft übernommen und Rache geschworen. Dabei ist Kalona nur eine Waffe, die sie fegen Zoey einsetzen will.
Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung. Es war wieder so spannend, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Von der Isle of Sky mit ihrer beschriebenen Schönheit kann man nur verzaubert sein und will direkt hinreisen. Nach allem was Zeoy passiert ist, wirkt diese müde und zerstört. Was man sehr gut nachempfinden kann. Dennoch rafft sie sich auf um ihre Freunde, Familie und vielleicht auch die Welt zu retten.
5/5 ⭐️
- Lara Adrian
Geweihte des Todes
(519)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Jenna hat nur mit Müh' und Not den Angriff des Ältesten überlebt und jetzt befindet sie sich in der Obhut der Vampirkrieger. Der Älteste hat etwas mit Jenna angestellt und langsam beginnt sie sich zu verändern. Einzig der Vampirkrieger Brock gibt ihr Halt in dieser Situation und schon bald können sie die Finger nicht von einander lassen.
Den Teil fand ich auch wieder richtig spannend, besonders alles um die Veränderung rund um Jenna war sehr interessant, da es sowas in dieser Welt noch nie gegeben hat.
Die Geschichte rund um Dragos sollte allerdings langsam mal zu einem Ende kommen, da der Handlungsstrang mittlerweile etwas "langweilig" geworden ist.
- Jussi Adler-Olsen
Opfer 2117
(231)Aktuelle Rezension von: SelfsoulIn diesem Band der Reihe steht dieses Mal Assad im Mittelpunkt.
Im Laufe des Buchs erfährt man mehr über seine Vergangenheit und Geschichte. Insbesondere, dass er eine Familie hat. Seine Frau und beiden Töchter wurden aus Rache an ihm entführt.
Als plötzlich ein Foto von seiner Frau und einer seiner Töchter in der Zeitung zu sehen ist, wird ihm klar: sie leben und es muss Rache geben.
Sehr spannend! Rose kehrt zum Team zurück.
Der zweite Fall ist etwas too much, deshalb einen Stern Abzug.
- Derek Landy
Skulduggery Pleasant (Band 8) - Die Rückkehr der Toten Männer
(211)Aktuelle Rezension von: Ninja_TurtlesMeinung:
Da wären wir wieder - in der Welt von den Toten Männern. Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr bild- und lebhaft. Der Humor ist hier bestens vertreten und so manches Mal musste ich echt lachen, a er auch schmunzeln. Die Dialoge zwischen den Toten Männern sind einfach erfrischend und so voller Sarkasmus - ich lieb's! ♥ Aber auch der Story kann man sehr gut folgen.
Fazit:
Die Toten Männer sind für mich einfach fantastisch! Sie stehen für alles, was ich liebe!
- Tess Gerritsen
Totengrund
(653)Aktuelle Rezension von: Gute_NachtInhalt
In Kingdom Come will Dr. Maura Isles Zuflucht vor dem Schneechaos finden. Doch es sieht aus, als hätten nur Minuten vor ihrer Ankunft die Bewohner ihre Häuser fluchtartig verlassen: Fenster und Türen stehen offen, Tische sind gedeckt – doch das Essen auf den Tellern ist festgefroren. Kein Mensch weit und breit … Mauras Spur verliert sich. Bis Jane Rizzoli in Boston eine Unfallmeldung erreicht: Ein Wagen mit vier Insassen ist in eine Schlucht gestürzt. Eine Frau in Mauras Alter ist unter den Toten und ihr Gepäck liegt im Fond …
Fazit
Ich liebe diese Reihe einfach!
- Andreas Gruber
Todesspur
(112)Aktuelle Rezension von: ReaderButterflyMaarten S. Sneijder und Sabine Nemez sind wieder im Einsatz. Dieses Mal besuchen sie ein älteres Pärchen, um von dort das Haus ihrer Zielperson zu beobachten. Paul Conrad steht im Verdacht entscheidend an der Entstehung der neuen Generation der RAF beteiligt zu sein. Doch bevor sie ihn schnappen können jagt dieser sein Haus in die Luft und flüchtet spektakulär. Sneijder und Nemez bleiben dran. So führt sie ihre Ermittlungen nach Spanien, wo Sneijder in eine andere Rolle schlüpfen muss. Die Spur führt zu Lea Fuchs, die nicht die ist die sie vorgibt zu sein. Und das war erst der Anfang.
Lange lag das Buch auf meinem SuB, da ich nicht sicher war, ob das Thema R4F mich so mitziehen kann, dazu in einem Thriller. Doch Gruber hat das Thema so gut verbaut, dass es nicht im Vordergrund stand.
Das Buch beginnt spannend mit der Observation und ich war gespannt wie unser Team ermittelt und was alles passiert. Doch dann wurde es ruhiger und ich fand den Fall bei weitem nicht so spannend wie den Band davor. Das erste Reiseziel hat viel Platz eingenommen, so dass es mir langatmig vorkam. Manche Szenen waren so genial, dass man die Ermittler am liebsten angeschrien hätte, da man als Leser mehr wusste. Ich hab praktisch darauf gewartet, das etwas passiert und sie weiterreisen. Danach wurde es dann wieder besser, aber mir hat dieser Sog gefehlt, den ich bei dem Buch davor hatte.
Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez waren zusammen mit Marc und Miyu wieder ein tolles Team, so dass sogar ein bisschen Witz und der ein oder andere Schlagabtausch dabei war.
Teile der Lösung fand ich ein bisschen mau. Mir hat die große Auflösung gefehlt, auch wenn es am Ende nochmal spannend wurde.
Lea hat ein bisschen Abwechslung in die Geschichte gebracht und ich kam gut damit klar wie alles um sie beschrieben wurde, allerdings hab ich nicht ganz verstanden wie es dazu kam, dass sie so ist.
Trotzdem fand ich das Buch, auch wenn es nicht das beste Buch des Autors ist. Der Schreibstil war wie gewohnt flüssig, so dass ich gut ins Geschehen kam. Ich freue mich auf den nächsten Band.
- J.R.Ward
Black Dagger - Vampirherz
(812)Aktuelle Rezension von: Schuby233"Black Dagger 8" von J.R. Ward setzt die beeindruckende Tradition der Black Dagger-Reihe fort und bietet erneut eine mitreißende Geschichte, die die Leser in den Bann zieht.
Die Handlung dieses Buches dreht sich um Butch, einen mutigen Menschen, der sich für einen Vampir opfert und dabei selbst in Lebensgefahr gerät. Diese selbstlose Tat bringt ihn an den Rand des Todes, und die Bruderschaft der BLACK DAGGER wendet sich an Marissa, um Hilfe zu erhalten. Die Frage ist, ob ihre Liebe stark genug ist, um Butch zurückzubringen.
J.R. Ward beeindruckt erneut mit ihrer Fähigkeit, fesselnde Charaktere zu erschaffen und deren emotionale Konflikte auf eindrucksvolle Weise darzustellen. Butchs Opfer und Marissas verzweifelte Bemühungen, ihn zu retten, verleihen der Geschichte eine tiefgreifende emotionale Dimension.
Die düstere und erotische Atmosphäre der Black Dagger-Reihe bleibt in diesem Buch erhalten und wird durch die dramatischen Ereignisse noch verstärkt. Die Leser werden auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen, die von Spannung, Leidenschaft und Romantik geprägt ist.
Obwohl "Black Dagger 8" vielleicht nicht ganz die Spitze der Serie erreicht, ist es dennoch ein lesenswerter Beitrag, der die Fans zufriedenstellen wird. Die Geschichte trägt zur Entwicklung der Charaktere und ihrer Beziehungen bei und erweitert die Welt der BLACK DAGGER auf faszinierende Weise.
Mit einer Bewertung von 4 von 5 Sternen ist "Black Dagger 8" definitiv ein Buch, das die Erwartungen erfüllt und die Vorfreude auf die Fortsetzung der Serie steigert. Die unterschiedlichen Charaktere versprechen weitere spannende Abenteuer und Entwicklungen, die es zu verfolgen gilt.
- Nicci French
Der achte Tag
(49)Aktuelle Rezension von: BuchWinter
Das letzte Gefecht für Frieda Klein steht bevor und es gibt nur einen Weg: Sie oder Dean Reeve. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.Bevor ich mit der Rezension starte, möchte ich vorab sagen, dass ich diese Reihe wirklich vergöttert habe! Ich liebe Frieda Klein als Protagonistin und die ersten 7 Bände habe ich verschlungen, als gäbe es keinen Morgen mehr. Nur leider ist im letzten Teil dieser Funke so gar nicht übersprungen…
Worum geht es?
Frieda Klein ist abgetaucht, nicht einmal die engsten Freunde kennen ihren Unterschlupf. Nur eine junge Frau gibt nicht auf: die Studentin Lola Hayes, die sich ausgerechnet die umstrittene Psychologin und ihre spektakulären Fälle als Arbeitsthema ausgesucht hat. Lola wird fündig, aber sie riskiert ihr Leben. Denn Friedas alter Widersacher Dean Reeves ist den beiden Frauen unbarmherzig auf der Spur. Bald erschüttert eine Mordserie die Londoner Öffentlichkeit. Die Polizei tappt im Dunkeln, Frieda und Lola sind auf einer atemlosen Odyssee. Doch Frieda spürt, das Finale – Leben oder Tod – steht bevor...Meine Meinung
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, wenn ich ehrlich bin. Der allergrößte Kritikpunkt für mich ist die unfassbar unlogische Vorhersehbarkeit von Frieda Klein. Das hat nichts mehr mit Intuition zu tun, es scheint als könnte sie plötzlich wahrsagen so hanebüchen sind die Verbindungen, die sie durchschaut. Ab einem gewissen Zeitpunkt fand ich es einfach nur noch unglaubwürdig und ich war schlichtweg sogar genervt. Ebenfalls fand ich es unpassend im letzten Teil nochmal so viele neue Charaktere einzuführen, die dann ihre ganz eigene Geschichte noch entwickelt haben. Für mich war es einfach too much.Worüber ich mich auch pausenlos aufgeregt habe ist Lola Hayes, die mit Frieda zusammen flieht, weil sie einen Aufsatz über sie schreiben sollte und damit auch ins Fadenkreuz des Rachezugs gelangt ist. Sie war für mich einfach nur eine unfassbar nervige Protagonistin, die der ganzen Geschichte meiner Meinung nach den Ernst genommen hat.
Die letzten 40 Seiten fand ich dann wieder grandios und hier habe ich endlich wieder den Frieda Klein Zauber verspürt. Auch das Ende fand ich richtig toll gelöst und hätte ich so nicht erwartet. Mit dem Ende bin ich richtig happy und löse mich mit einem weinenden Auge von dieser Reihe.
FAZIT.
Ich bin unfassbar traurig, dass die Reihe zu Ende ist, doch ich denke noch ein weiterer Teil wäre nicht förderlich gewesen. Frieda Klein ist wirklich super und jedem Psychothriller Fan kann ich diese Reihe nur wärmstens ans Herz legen – auch wenn mich der letzte Teil leider nicht überzeugen konnte. Ganz schweren Herzens vergebe ich nur 2 Lesezeichen.Bewertung: 2 von 5 Lesezeichen.
- Nalini Singh
Gilde der Jäger - Engelsmacht
(130)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Engel Andromeda soll den schlafenden Erzengel Alexander ausfindig machen und ihn wecken bevor es seine Feinde können. Hilfe bekommt sie von Naasir, der sich sehr schnell sicher ist, dass sie seine Gefährtin ist, doch Andromeda ist nicht frei.
Das Buch war bisher das spannendste und vielleicht sogar allgemein das Beste der Reihe. Ich mochte die Suche nach Alexander und die ganzen Gefahren die sich die beiden stellen mussten.
Andromeda mochte ich sofort, genauso wie Naasir und zusammen sind beiden einfach nur großartig, obwohl sie so unterschiedlich sind.
- Volker Kutscher
Olympia
(80)Aktuelle Rezension von: Andrea-KarminrotOlympia in Berlin! Damals, 1936. Berlin hat sich für dieses besondere Event herausgeputzt. Überall hingen die Fahnen mit den olympischen Ringen und natürlich auch die Roten, mit dem Hakenkreuz. Alle bösen Schilder und Schautafeln wurden entfernt und der Stürmer musste auch einige Zeit seinen bösen Mund halten. Alles sollte auf eine klare und weltoffene Nation hindeuten. Und doch geschehen auch dann noch böse Dinge, die Gereon Rath zu ermitteln weis.
Olympia, der achte Rath-Roman
Ich liebe die Bücher von Volker Kutscher. Einige habe ich mir als Hörbuch vorlesen lassen und einige habe ich auch selber gelesen. Ich mag den smarten Kommissar Gereon und seine Geschichte. Olympia ist inzwischen schon der achte Roman, in dem Gereon und Charly oder besser Charlotte, in dem alten Berlin leben und immer wieder mit zwielichtigen Gesellen zusammentreffen. Ich finde, dass der Autor, Volker Kutscher, ein perfektes Berlin entstehen hat lassen. Dazu die interessanten Figuren. Immer wieder liest man den Berliner Dialekt, den ich in unserer Stadt so vermisse. Und auch die Straßen, Plätze, Orte und Häuser sind mir plausibel angeordnet. Ich kann auch nicht sagen, ob mir der Krimi hinter dem Roman besser gefällt, die Lebensgeschichte von Gereon, Charly und Fritze dem angenommenen Sohn oder der Blick in die Vergangenheit. Keine Ahnung, aber die Bücher haben einen Sog auf mich. Aber worum geht es dieses Mal, in dem achten Rath-Roman Olympia?
Berlin in Aufruhr
Gereon Rath ist mit den Machenschaften der neuen Regierung nicht besonders glücklich. Seinen Polizeidienst macht er inzwischen mit einer Unentspanntheit, die ihn selber ärgert. In Berlin werden demnächst die olympischen Spiele 1936 eröffnet. Menschen aus aller Welt strömen in die Stadt und weil nicht alle ein Hotelzimmer finden, laden die Berliner und Berlinerinnen sich fremde Gäste ein. Auch Gereon hat zugesagt, einen Gast aufzunehmen. Seitdem Fritze, ihr Pflegesohn nicht mehr bei ihnen wohnt, sondern bei seinen neuen nationalistischen Eltern Rademann, haben die Raths ein Zimmer frei. Statt einem Gast, trifft dann eine dreiköpfige Familie aus Amerika ein, die Gereon alleine versorgen muss. Charly will mit dem allem nichts zu tun haben und hat sich zu ihrer Freundin Gerda verzogen.
Die ganze Stadt sieht wie aus dem Ei gepellt aus. Die Menschen begegnen den Besuchern unglaublich weltoffen. Aber nicht alles ist Gold, was glänzt. Fritze ist als Hitlerjunge in den Ehrendienst in das Olympische Dorf bestellt worden. Er darf dort den Sportlern zur Hand gehen, sie betreuen, ihnen die Wünsche von den Augen ablesen. Als er im Speisesaal etwas besorgen will, bricht einer der Gäste über seinem Essen zusammen und ist tot! Hatte der Mann nur einen Herzinfarkt, wie die Polizei behauptet? Gereon wird in das olympische Dorf versetzt, sehr zu seinem Ärger und soll den Fall „vertuschen“. In dem weltoffenen Berlin darf kein Mord geschehen. Wie würde die Stadt wohl dastehen! Aber es war ein Mord und es bleibt nicht bei einem!
Wie gesagt, ich liebe die Geschichten aus dem alten Berlin. Ich liebe es, wie Volker Kutscher mich immer wieder begeistert, wenn ich seine Romane über den rheinischen Kommissar und seine kleine Familie lese. Von mir bekommt der Krimi/Roman 🐭🐭🐭🐭 Wer mehr über Gereon Rath und sein Berlin lesen möchte, kann hier auf dieser Webseite lesen - Karin Slaughter
Die verstummte Frau
(197)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderIch liebe die Thriller von Karin Slaughter und die Spannung ist echt immer enorm und die Fälle knifflig und außergewöhnlich. So habe ich mich sehr auf den neuen Titel Die letzte Witwe gefreut. Leider wurde ich schon nach 50 Seiten sehr enttäuscht. Was ist da los? Im Buch viel zu viel und zu verworren und ich muss sagen, dass mir die Figuren schon nach einem Drittel völlig egal waren und ich keine Spannung empfand. Schade Karin Slaughter, aber dieses Buch ist völlig vermurkst und der Fall sowas von konstruiert und haarsträubend.
- Jörg Maurer
Schwindelfrei ist nur der Tod
(109)Aktuelle Rezension von: Igelmanu66»Marco senkte den Kopf. Durch den zersplitterten Boden sah er Wolkenfetzen, Bergspitzen und grüne Wiesen. Einen Fluss, der sich träge glitzernd durch die Wälder schob. Und eine Gestalt, die schreiend in die Tiefe stürzte.«
Für Marco und seine Mitreisenden wird die Fahrt in einem Heißluftballon zum Alptraum, nach einer Explosion stehen ihre Überlebenschancen äußerst schlecht. Unten am Boden sind die Retter aktiv aber ratlos. Wo ist der Ballon bzw. seine Reste geblieben? Gibt es noch Hoffnung, irgendjemanden lebend zu finden? Und wie konnte es überhaupt zu der Explosion kommen?
Im idyllisch gelegenen Kurort mit Bindestrich nahe der Zugspitze gibt es viel Arbeit für das Team von Hauptkommissar Hubertus Jennerwein. Er selbst ist allerdings nicht so ganz bei der Sache, eine Privatangelegenheit beschäftigt ihn bereits seit vielen Jahren und läuft aktuell auf eine besonders komplizierte Situation hinaus. Und dabei ahnt er noch nicht einmal, wie kompliziert es tatsächlich wird…
Ich brauchte mal wieder einen Krimi, bei dem ich so richtig lachen kann. Die Alpenkrimis von Jörg Maurer haben mich noch nie enttäuscht und auch dieser achte Band der Reihe stellt keine Ausnahme dar. Der Autor hat einen ganz eigenen Stil, wortgewandt, skurril, voller Witz und schrägen Einfällen. Allein die Ansammlung von bayerischen Schimpfworten ist ohne Vergleich.
Es gibt durchaus eine ordentliche Krimihandlung, Spannung zudem und an Todesopfern ist auch kein Mangel. Daneben verfolgt man aber weitere Handlungsstränge, die irgendwann zusammenfließen. Und als Intermezzi sachbuchartig aufgemachte Kurzabhandlungen zu Themen, die alle irgendetwas mit Diebstahl zu tun haben. Wer sich angewöhnt hat, auch alles im Anhang zu lesen, wird besonders belohnt – ich habe Tränen gelacht! Dazu die tollen Charaktere! Alle in Jennerweins Team sind Originale, sein besonderer Schützling, um den es im Privatumfeld geht, hat was Liebenswertes an sich und meine besonderen Favoriten, das Bestatterehepaar a.D. und der Problemlöser einer ehrenwerten italienischen Familie erfreuten mich auch diesmal.
Fazit: Immer wieder schön. Auch dieser Band der Reihe ist spannend und voller skurrilem Wortwitz zugleich. Gerne lese ich weiter.
- Lori Handeland
Wolfsschatten
(77)Aktuelle Rezension von: AtheneINHALT:
In Lake Bluff geschehen mal wieder unheimliche Dinge: Nach einem Sturm sterben vermehrt alte und kranke Leute. Als bei einer Autopsie auffällt, dass den Toten das Herz fehlt, geht Sheriff Grace auf die Jagd. Doch ist der neue indianische Arzt Ian ihr Freund oder ihr Feind, denn er weiß mehr.
FAZIT:
Erst einmal muss ich jetzt doch Kritik am deutschen Titel üben. Bislang haben ja alle deutschen Titel mit "Wolf..." angefangen (s. HIER). Dies hat bislang auch gepasst, denn es ging schließlich schwerpunktmäßig um Werwölfe. Dieses Buch ist jedoch anders. Dazu muss man wissen, dass die eigentlich Reihe "Night Creature" heißt und sich in den Titeln immer "moon" für Mond verbirgt. Das Originalbuch heißt "thunder moon" und die Geschehnisse nehmen in der Sturmnacht unter dem indianschen Donnermond ihren Anfang:
In diesem Buch hat es Grace, die ja ihren Nebenauftritt bereits im Vorband "Wolfsdunkel" hatte, mit einer besonderen Kreatur zu tun, die kein Werwolf ist. Sie versucht zwar die Jägersucher zu befragen, ist jedoch auf sich allein gestellt. Der Aspekt mit der indianischen Kultur hat mir sehr gut gefallen. Hier spielt zwar auch ein Wolf eine Rolle, aber für sich genommen, darf hier kein Werwolfbuch erwartet werden.
Die Erotikszenen sind prickelnd beschrieben und bieten ordentlich Feuer. Wichtig ist hier auch die Verbundenheit der indianischen Kultur mit der Natur, die sich hier besonders in den Gefühlen von Grace, ihrem Sexleben und sogar ihrem Gegner widerspiegelt.
Das Wiedersehen mit Claire und Malachi ist schön gelungen, denn ihre Liebe hat sich vertieft und es ist doch auch mal schön, wenn es nach einem Happy End für alle positiv weiter geht.
Trotz Kritik am Titel gebe ich 5 von 5 Punkten, da der Gegner hier mal eine gekonnte Abwechselung darstellt und Grace einen wundervoll zynischen Humor hat, der hier auch noch mit Chuck Norris Witzen garniert wird.
http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2013/07/lori-handeland-wolfsschatten-von-sonja.html - Karen Sander
Die Tiefe: Verblendet
(11)Aktuelle Rezension von: twentytwoObwohl es dem Sellnitzer Kripoteam gelungen ist einen Mörder zu fassen, stehen Tom Engelhardt und Mascha Krieger mit ihren anderen Ermittlungen wieder auf Anfang. Die beiden mysteriösen Mordfälle, die sie seit geraumer Zeit beschäftigen werfen zunehmend neue Fragen auf ohne eine befriedigende Antwort darauf zu finden. Neben vielen Ungereimtheiten sind es aber auch die Misstöne untereinander, die dazu beitragen, dass die Nerven aller bis aufs äußerste gespannt sind. Erst als feststeht, dass es eine große Soko unter der Leitung von Tom Engelhardt geben wird, kommt etwas Ruhe ins Team. Doch diese währt nicht lange, denn es ist zu befürchten, dass sie einen Maulwurf in ihren Reihen haben. Schneller als gedacht, bestätigt sich dieser zunächst noch vage Verdacht. Und dann überstürzen sich die Ereignisse und es gilt weiteren Schaden zu verhindern.
FAZIT
Eine starke Fortsetzung einer Trilogie, die mit einer wendungsreichen Fallentwicklung ein spannendes Finale verspricht. - Steven Erikson
Das Spiel der Götter - Die Stadt des blauen Feuers
(18)Aktuelle Rezension von: SunnySue"Erinnerungen versagen. Wir sind für immer verdammt, während wir versuchen, Szenen zu gestalten, sie in einen Rahmen einzupassen, jede Tat zu beschreiben, durchdacht und verständlich, unvernünftig und verrückt, aber irgendwo darunter muss der dicke, feste Schlamm des inneren Antriebs sein, der Schlamm der Tragweite, der Bedeutung - er muss da sein. Alles andere ist ... unannehmbar."
Ich bin zurück. Zurück in Darujhistan, der Stadt des Blauen Feuers, wo damals alles begann. Die Stadt, in die wir uns alle flüchteten, nachdem Fahl fiel. Es ist tiefste Nacht, doch die Stadt ist hell erleuchtet. Um mich herum ein Meer aus tanzenden Menschen, die sich ausgelassen durch die engen Straßen drängen und mich mit sich reißen. Immer wieder muss ich staunen, wie schnell Menschen doch vergessen. Vergessen was gewesen ist. Vergessen welches Leid, welchen Schmerz sie ertragen mussten. Vergessen wie viele Tränen sie über ihren Toten vergossen haben.
Ich treffe sie alle wieder: Kruppe, Iskaral Prustl, Schlitzer, Scillara, Barathol, Mappo, Rallick und Torvald Nom, Duiker, Fäustel, Grantl und Stonny, Scharteke, Anomander und sogar Caladan Bruth, der mich mir seiner herzlichen Art zumindest für den Moment in einen Umhang aus Behaglichkeit hüllt, und leider auch Kallor, den Verräter und Mörder. Darujhistans Luft wiegt schwer von Erwartungen und Vorahnungen, es liegt etwas in ihr, dass mir Angst macht aber auch Hoffnung gibt. Die Hoffnung auf ein Ende? ... Ich möchte euch warnen: Hass ist immer blutig - doch täuscht euch nicht, auch von der Hand der Gerechtigkeit tropft das Blut.
"Das Wunder der rückblickenden Erkenntnis liegt darin, wie sie große militärische Genies der Vergangenheit in unfähige Idioten verwandelt und unfähige Idioten der Gegenwart in große militärische Genies. Da ist die Tür, und sieh zu, dass du all deine aufgeblasenen, im Nachhinein gewonnenen Einbildungen mitnimmst..."
Dieser 14. Band von Steven Eriksons Reihe "Das Spiel der Götter" mutet im Großen und Ganzen etwas melancholisch an. Wir treffen uns in der Stadt, in der alles begann mit dem Überbleibsel der Brückenverbrenner und anderen alten Bekannten. Sie alle kommen hier wieder zusammen und müssen sich ihren Dämonen stellen und schmieden neue Pläne.
Dieser Band ist insgesamt wieder etwas ruhiger erzählt, doch zum Ende hin nimmt das Tempo sehr zu und die Perspektiven wechseln schnell hin und her, was mir viel Aufmerksamkeit abverlangte, um gut mitzukommen. Trotz allem hat mir auch Band 14 wieder gut gefallen, wenn es auch nicht zu den stärksten der bisher gelesenen Bänden gehört. Das kann natürlich auch daran liegen, dass im Deutschen aus dem 8. Band des Originals wieder zwei Bände gemacht wurden (14 + 15) und Band 15 ja noch einiges wieder rausholen kann.
"Im Krieg lag Trauma. Manche Menschen überlebten es; andere waren für immer darin gefangen. Für viele von ihnen war dieser Umstand kein eigener Misserfolg. Und keine Form von Krankheit oder Wahnsinn. Es war in Wahrheit die Folge der Unfähigkeit einer zutiefst moralischen Person, die Konflikte in ihrer eigenen Seele zu schlichten. Kein Heiler konnte das heilen, denn da gab es nichts zu heilen. Kein Elixier schwemmte die Krankheit weg. Keine Salbe löschte die Narben aus. Die einzige Möglichkeit zur Schlichtung bestand darin, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, dafür zu sorgen, dass sie sich der Gerechtigkeit stellen mussten. Aber öfter als nicht zeigte die Geschichte, dass es solch ein Zur-Rechenschaft-Ziehen nur selten gab. Und so heilen die Wunden des Veteranen niemals, verblassen die Narben nie, lässt die Wut niemals nach." - Lars Kepler
Der Spiegelmann
(131)Aktuelle Rezension von: Hortensia13Als Jonna Linna an einen Tatort gerufen wird, muss er sich einem schrecklichen Anblick stellen. Ein Mädchen wurde an einem Klettergerüst qualvoll gehängt. Es stellt sich heraus, dass sie vor Jahren auf dem Heimweg spurlos verschwunden ist. Wo war sie in der Zwischenzeit? Was ist mit ihr geschehen? Einzig ein Zeuge könnte etwas Licht in dieses Verbrechen bringen. Aber dieser ist zu traumatisiert, um zu reden. Jonna Linna bittet daher den Hypnotiseur Erik Maria Bark um Hilfe.
Dieses Buch ist der achte Band der «Kommissar Joona Linna»-Reihe. Spannend fand ich die Verknüpfung mit dem Hypnotiseur aus dem ersten Band. Die Geschichte hat ihren Sog, auch wenn Jonna oft nicht richtig bei den Ermittlungen weiterkommt. Man leidet regelrecht mit den Opfern mit, die wirklich brutal behandelt und ermordet werden. Aber für diese Brutalität ist diese Reihe auch bekannt, auch wenn die Autoren hier noch eine weitere Schippe draufgelegt haben.
Mein Fazit: Sehr brutaler Krimi, aber auch äusserst spannender Fall. 5 Sterne.
- Lisa J. Smith
Tagebuch eines Vampirs - Jagd im Abendrot
(175)Aktuelle Rezension von: NephilimleserInhalt:
Fells Church ist gerettet- noch nicht. Denn eine neue Bedrohung ist schon da. Die Freunde entwickeln starke negative Gefühle und werden bedroht. Ist es der Gärtner Caleb, Cousin von Tyler Smallwood? Oder eine unbekannte Macht? Und was ist mit Damon, der doch nicht tot ist und auf dem zerstörten Mond umherirrt.
Meine Meinung:
Dies ist der 1.Band, der von einem Ghostwriter geschrieben wurde und nicht mehr von Lisa J. Smith. Das Buch ist wie die letzten Bände mit vielen Fantasyelementen gespickt und hat nichts mit der Fernsehserie zu tun. Ich finde diesen Band auf jeden Fall noch lesenswert, da ohne Damon wie am Ende vom letzten Band, die Reihe für mich sonst nicht funktioniert.
- Abbi Glines
One more Chance – Befreit
(393)Aktuelle Rezension von: Kristina_RitterWie immer bei Abbi Glines, kann man die Bücher in kürzester Zeit durchlesen.
Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig zu lesen.
Die Geschichte knüpft nahtlos an das andere Buch an, die beiden sind getrennt. Sie hat ihm die ganze Zeit etwas verheimlicht, von dem sie wusste, dass es das war wovor er sich am meisten fürchtet. Daraufhin hat er natürlich nicht gut reagiert. Aber ich habe ihn verstanden.
Die beiden müssen sich mit Sorgen und Ängsten rumschlagen. Grant lernt mit seinen Ängsten umzugehen und Harlow zu vertrauen. Harlow muss aber noch lernen Grant zu vertrauen, sie gibt viel zu viel darauf was andere sagen. Die Briefe die Harlow geschrieben hat waren einfach toll. Nan scheint sich zu ändern bzw. zeigt endlich mal Gefühle gegenüber Harlow, damit hätte ich niemals gerechnet.
Dieses Buch hatte deutlich weniger Spice drin, was ich allerdings sehr gut fand. Die Geschichte ist somit mehr in den Vordergrund gerückt worden und ich habe es sehr genossen, die beiden zu verfolgen. Man hat mitgelitten und man hat sich mit gefreut. Jedes Gefühl war in irgendeiner Weise dabei. Mir hat besonders gefallen, dass auch Kapitel aus der Sicht anderer wie Mase, Kiro und Nan dabei waren. Ich bin gespannt, ob wir von Nan noch mehr mitbekommen.
Diese Geschichte hat eine Leseempfehlung verdient.
- Steven Erikson
Das Spiel der Götter (8)
(37)Aktuelle Rezension von: SunnySue"Kein Volk ist einzigartig oder etwas Besonderes - oder genauer, sollte es zu seinem eigenen Wohl besser nicht sein."
Das Krächzen einer Krähe weckt mich. Doch noch immer bin ich so unsagbar müde. Als mein Blick über den Himmel gleitet, entdecke ich die Krähe, welche mich weckte und erneut dringt ihr raues Krächzen an mein Ohr. Es verursacht mir eine Gänsehaut - was allerdings nicht allein ihrem Rufen geschuldet ist, nein! Diese Krähe ist weiß und das bedeutet ein Unheil zieht auf...
Ich bin Gast bei Trull Sengar und seiner Familie. Der Hexenkönig, Hannan Mosag, hat eine Versammlung einberufen, bei der er den Brüdern Forcht, Trull, Binadas und Rhulad, sowie den beiden Söhnen der Familie Buhn, einen wichtigen Auftrag überträgt. Sie sollen sich auf den Weg in die Eisfelder machen, um dort im Norden, wo einst die Jheck lebten, etwas Wichtiges für ihn zu besorgen. Etwas, das im Eis versteckt ist. Es versteht sich von selbst, dass ich die jungen Männer begleite, bin ich doch neugierig auf die Eisfelder, welche ich nie zuvor gesehen habe. Doch diese Quest stellte sich von Anfang bis Ende als riesengroßer Fehler heraus ...
Aber das ist nicht unser einziges Problem. Schon seit einiger Zeit verstoßen die Letherii gegen die alten Verträge und Hannan Mosag ist sich durchaus bewusst, dass ihm die Zeit davonläuft. Die Letherii werden kommen. Sie werden kommen, um die Tiste Edur zu vernichten. Ich glaube ihnen ist nicht klar, dass die Edur keineswegs mehr die leichte Beute sind, die sie mal waren. Es stimmt, dass es nur noch sechs Stämme gibt. Jedoch vereinen sie sich alle unter dem Hexenkönig und ich sah auf der Versammlung viele starke Krieger unter ihnen. Die Karten sind noch nicht gemischt und die Würfel noch nicht gefallen. Welches Spiel die Götter spielen erfahren wir als letzte...
"Wir waren ein gefallenes Volk, und der Imperator verkündet, dass wir wieder emporsteigen werden. Er ist wahnsinnig, denn wir steigen nicht empor. Wir fallen - und ich fürchte, dieser Abstieg wird kein Ende finden."
Dieser achte Band greift zurück in eine Zeit, die vor dem ersten Band spielt und in eine Region, die dem Malazinischen Imperium gänzlich unbekannt ist. Es ist eine Reise, in die Vergangenheit der Tiste Edur, ihrer Götter und ihrer Feinde, der Letherii. Eine Reise, die ich sehr interessant finde und bei der ich gespannt bin, wo Erikson mit uns hin will.
Besonders geliebt habe in diesem Band die witzigen Dialoge zwischen Tehol und seinem Diener Bagg und als im Verlauf der Geschichte noch die tote Diebin Shurq Elalle hinzu kam, wurde es doch gleich noch eine Spur amüsanter. Es ist die Art von trockenem Humor, der mich beim Lesen schmunzeln lässt.
Insgesamt war dieser Band etwas ruhiger, was aber sicher auch daran liegt, dass - mit Ausnahme von Band 1 - die Bände im Deutschen immer auf zwei Bücher aufgeteilt wurden. Zum Ende des Buches hat man jedoch schon gemerkt, dass sich die Situation nun zuspitzen wird.























