Bücher mit dem Tag "band2"
219 Bücher
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 2. Gefährliche Liebe
(9.033)Aktuelle Rezension von: FineAndersDer zweite Teil "Der Tribute von Panem" war genauso erschreckend brutal wie der erste Teil. Diese Idee mit den Hungerspielen finde ich ziemlich gruselig und abnormal, aber ich mag Katniss und Peeta und ich wollte wissen, wie es weiter geht mit diesem dyspotischem System.
Aber wieder hätte ich mir eine andere Erzählweise gewünscht, vielleicht erdrückt es mich zu sehr das Ganze im Präsens aus der Ich-Perspektive mit zu erleben. Das Ende war natürlich fies. Jetzt muss ich auch noch den dritten Teil lesen.
- E. L. James
Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe
(4.373)Aktuelle Rezension von: Xenia_FDas Buch ist ein würdiger zweiter Teil der Reihe.
Nachdem sich Christian und Ana am Ende des ersten Buchs getrennt haben, finden sie im zweiten Band wieder zusammen. Man erfährt nach und nach immer mehr über Christians Vergangenheit. Gemeinsam stellen sie sich den Problemen die damit einhergehen. Zudem tauchen auch neue Probleme wie Anas neuer Chef oder Kates Neugierde auf. Doch gemeinsam meistern sie jede Situation und gestehen sich ihre Liebe. Christian nimmt ein Stück weit Abschied von seinem bisherigen Leben und legt Ana seine Welt zu Füßen. Das Buch endet mit einer total romantischen Geste und einer neuen Gefahr.Es ist toll die Liebesgeschichte zwischen Ana und Christian weiter voran schreiten zu sehen. Allerdings werden die Anspielungen auf Anas innere Göttin irgendwann nervig. Zudem würde ich gerne wissen was Christian mit seiner Mutter spricht nachdem sie von Mrs. Robinson erfahren hat.
Trotzdem ist das Buch sehr mitreißend. Man versteht besser warum sich Christian so verhält und freut sich für die beiden wie sich ihre Beziehung entwickelt.
Das Buch lohnt sich für alle, die vom ersten Teil begeistert waren und wissen wollen ob und wie Christian und Ana wieder zusammen finden.
- Cornelia Funke
Tintenwelt 2. Tintenblut
(3.531)Aktuelle Rezension von: AlwaysreadingIch habe das Buch jetzt nach ca. 10 Jahren nochmal rereadet und es genauso sehr geliebt wie beim 1. Lesen.
Cornelia Funke beschreibt die Tintenwelt so gut, dass man das Gefühl hat mit den Charaktere zusammen durch den Weglosen Wald zu wandern oder über den Markt von Ombra zu gehen.
Die Geschichte bleibt die ganze Zeit spannend und es kommt immer wieder zu unerwarteten Wendungen.
Mein Lieblingscharakter ist wie damals schon Staubfinger. Er ist einer dieser Charaktere, die man liebt, weil sie so unperfekt sind. Er hat Ängste und Sorgen und versucht eigentlich nur frei und glücklich zu sein, in einer Welt in der das gar nicht so einfach ist. Und ich würde sooo gerne seine Feuershow sehen.
Also insgesamt ein super gutes Buch.
- Christopher Paolini
Eragon - Der Auftrag des Ältesten
(2.960)Aktuelle Rezension von: Sina_KapitelzauberEragon – Der Auftrag des Ältesten schlägt spürbar dunklere und ernstere Töne an als der Auftakt. Die Welt öffnet sich weiter, politische Konflikte rücken stärker in den Fokus und die Geschichte verzweigt sich mutig in mehrere Perspektiven. Besonders Eragons Ausbildung und seine inneren Zweifel geben dem Band mehr Tiefe und Reife.
Das Tempo ist stellenweise ruhiger, dafür wirkt alles größer, komplexer und folgenreicher. Eldest fühlt sich weniger wie ein Abenteuerroman an, sondern mehr wie der Beginn eines echten Epos. Man merkt deutlich: Die Geschichte wächst – und mit ihr ihre Figuren.
Besonders stark ist die innere Entwicklung von Eragon – er ist kein staunender Junge mehr, sondern ein Lernender zwischen Zweifel, Stolz und wachsender Macht. Die Welt öffnet sich spürbar: neue Völker, neue Perspektiven, neue Konflikte, die das Bild von Gut und Böse zunehmend verwischen. - Kiera Cass
Selection – Die Elite
(4.660)Aktuelle Rezension von: Ezmia130Die Rebellen, ihre Gefühle, die anderen Kandidatinnen, gegen was muss America noch kämpfen?
Der 2. Band der erfolgreichen Selection Reihe von Kiera Cass, es hat sich sehr gelohnt zu lesen und ich freue mich schon auf Band 3.
Ich hatte die ganze Zeit so ein bestimmtes Bild von Maxton, aber er ist doch ganz anders, sympathischer als ich ihn mir vorgestellt habe.
Gruselig, was mit Marlee passiert ist! Ich mag sie so gerne.
Und ich will nicht das Maxton Kriss oder Celeste heiratet! Aber America hat ja ihre wunderbaren Zofen und die Italienerinnen...
LG Ezmia130, viel Spaß beim lesen
- Kerstin Gier
Saphirblau
(7.237)Aktuelle Rezension von: traumweltenwandererGwendolyn schwebt auf Wolke sieben. Sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit läuft alles perfekt. Na ja, bis es das eben nicht mehr tut...
Auch Saphirblau hat mich von der ersten Seite an begeistert.
Normalerweise sind diese Mittelteile immer kritisch, weil sie sich wie Lückenfüller anfühlen. Hier absolute Fehlanzeige! Spannend, herzergreifend und voller Rätsel.
Neue liebenswerte Charaktere und verzwickte Entwicklungen sorgen dafür, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann und will. Der lockere Schreibstil und humorvolle Szenen bringen einen oft zum Schmunzeln.
Meine Empfehlung: auch hier sollte man das Finale schon bereitliegen haben. Der Cliffhanger ist sogar noch gemeiner als bei Rubinrot.
- Simon Beckett
Kalte Asche
(3.514)Aktuelle Rezension von: koechlMich hat der erste Teil der Krimireihe mit David Hunter "Chemie des Todes" sehr begeistert. Deswegen war ich mir nicht sicher, ob mich der Nachfolger dieses tollen Buches nicht etwas enttäuschen würde. Doch diese Sorge war unbegründet. Es hat zwar diesmal länger gedauert, bis mich dieser Thriller richtig gefesselt hat, aber dann konnte ich die Finger nicht mehr davon lassen. Spannende Handlung, tolle Charaktere und interessante forensische Wissenseinlagen. Sehr empfehlenswert! - Stephenie Meyer
Biss zur Mittagsstunde (Bella und Edward 2)
(7.778)Aktuelle Rezension von: booklover98Aus nostalgischen Gründen, greife ich immer wieder gerne zu dieser Reihe. Der 2. Band ist immer mit einer Art Hass-Liebe verbunden. Auch wenn das Buch so viel besser als der Film ist, fühlt sich New Moon immer wie ein Lückenfüller an. Der Schreibstil ist gewohnt angenehm zu lesen und es ist auch schön, das Jacob mehr vorkommt, aber Bellas Depression ist nur schwer zu ertragen. In diesem Buch mag ich sie als Protagonisten nicht so gern. Bis(s) zur Mittagsstunde ist einfach der schwächste Band der Saga und wird immer mein am wenigsten gemochtes Buch der Reihe sein.
- Ken Follett
Winter der Welt
(823)Aktuelle Rezension von: TagtraumtaenzerinIn "Winter der Welt" von Ken Follett wird der Zweite Weltkrieg behandelt. Wir begleiten wieder Familie Williams, Dewar, von Ulrich, Fitzherbert und Peschkow. Es müssen Entscheidungen getroffen werden, die nicht immer für alle glimpflich ausgehen. Von der ersten bis zur letzten Seite fesselt die Geschichte! Der Umfang kann erst abschreckend wirken, aber man merkt irgendwann nicht mehr wie viel man schon gelesen hat. Ken Follett beschreibt alles so gründlich, sodass man mit den Charakteren nur mitfühlen kann. Trauer und Freude sind ausgewogen, sodass man, trotz dieser ernsten Thematik, immer wieder die Kraft findet weiterzulesen. Gerade wirkt die Thematik auch wieder sehr aktuell, vermutlich bekam ich deswegen die ein oder andere Gänsehaut.
Ich freue mich auf den Folgeband! - P.C. Cast
Betrogen
(2.663)Aktuelle Rezension von: TobiasAsfahlSo nachdem ich erst kürzlich die englische/amerikanische Version gelesen hatte . Habe ich mich zum Vergleich nun an die deutsche Fassung getraut . Es handelt sich auch hierbei um den zweiten Teil der "Haus der Nacht" Serie und enthält erwartungsgemäß natürlich die gleiche Geschichte .
Was mir persönlich jedoch lesen überrascht hat , ist die Tatsache das die gewählten deutschen Wörter , die Geschichte weniger finster erscheinen lassen als die englisch/amerikanische Version .
Ob das nun so sein musste um es für Deutschland als Jugendbuch durchzubringen , oder reiner Zufall ist kann man schwer beurteilen .
Aber es hat auch Spaß gemacht das ganze mit diesen Worten zu verfolgen .
Wer es aber etwas düsterer , oder sagen wir mal finsterer , möchte dem rate ich persönlich es mit der englisch/amerikanischen Version zu versuchen .
- Alyson Noël
Evermore - Der blaue Mond (Die Immortal-Reihe 2)
(1.323)Aktuelle Rezension von: Blutmaedchen"Evermore - Der blaue Mond" ist Band zwei der Romantasy-Saga von Alyson Noël. Band eins hat mich ehrlich gesagt sehr begeistert und nachdem ich so verdammt unterschiedliche Meinungen zu den weiteren Büchern gehört habe, war ich unsicher was mich in "Der blaue Mond" erwarten würde, aber ich war positiv überrascht...
Das Buch ist optisch wieder wundervoll gestaltet und auch der Buchtitel ist gut gewählt. Mir hat dieses Buch storymäßig unglaublich gut gefallen, auch wenn ich oft ungläubig mit dem Kopf geschüttelt habe, aber charakterlich war es ein schwaches Buch.Ever ist eine unschlagbare Protagonistin und eine sehr unberechenbare, die nie das tut, was man ihr zutraut. Sie schafft es immer wieder auf neue eine Schüppe draufzupacken. Im ersten Buch war sie ja schon so, aber in Band zwei ist sie mir sehr unsymapthisch - ich habe keinen Zugang zu ihr gefunden und ihre Handlungen waren mir mehr als unverständlich. Sie vertraut den Falschen und zerstört fast alles - was mich unglaublich wütend gemacht hat. Andererseits musste ich sie insgeheim doch bewundern, denn dass sie teilweise so gelassen reagiert hat, obwohl sie die Liebe ihres Lebens verloren hat und sachlich an eine Lösung herangetreten ist, macht sie wieder einzigartig. Und ich sehe ihren schwerwiegenden Fehler als gute Einleitung für Band drei! Da gibt es verdammt viel spannungsgeladen Lesestoff und ich hoffe sehr, dass Alyson Noël mich in diesem Punkt nicht enttäuscht, denn anders als an Band zwei, gehe ich an Band drei nach diesem Ende doch etwas erwartungsvoller heran.
Das Ende war dann leider doch sehr plump geschrieben und kam mir persönlich viel zu plötzlich.
Meine Bewertung war bisher noch nie so wiedersprüchlich, denn die Story war gut, aber Ever hat mich wirklich genervt und so den Lesespaß auch ein wenig eingedimmt. Aber die Vernunft siegt und so gibt es dennoch wohlverdiente vier von fünf Sterne.Fazit:
Optisch eine Augenweide, wieder sehr aufschlussreich mit vielem negativen, was den Geschichtsverlauf für die Nachfolgebände ebnet, hat mich "Der blaue Mond" begeistert und gleichzeitig genervt.
Ich hake dieses Buch unter Okay ab und freue mich auf Band drei. ^^ - Rick Riordan
Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen
(1.998)Aktuelle Rezension von: mxchellex678„Im Bann des Zyklopen“ war für mich ein gutes, solides Weiterführen der Percy-Jackson-Reihe. In die Geschichte bin ich ziemlich leicht reingekommen, was ich bei Fortsetzungen sowieso immer mag, weil man direkt wieder in dieser Welt ist.
Percy als Protagonist mochte ich auch in diesem Band wieder sehr gern – er bleibt sympathisch, mutig und irgendwie einfach Percy. Auch Annabeth habe ich gemocht, ihre Dynamik mit ihm funktioniert immer, selbst wenn sie sich mal zoffen. Grover fand ich ebenfalls toll, besonders seine eigene kleine Mission hat gut reingepasst und mich oft zum Lächeln gebracht.
Die Spannung würde ich auf einer 6 von 10 einordnen – man merkt einfach, dass es ein Kinder- bzw. Jugendbuch ist. Das ist vollkommen okay, aber für meinen Geschmack hätte es ein bisschen intensiver oder ausführlicher sein dürfen. Insgesamt gab es keine Szene, die sich richtig bei mir eingebrannt hat.
Die Freundschaft zwischen den dreien hat mir dafür richtig gut gefallen. Diese vertraute Dynamik ist ein großer Grund, warum man die Reihe gern liest. Auch das Setting – vom Camp Half-Blood bis zum Abenteuer drumherum – war wieder schön beschrieben und hat mir gefallen.
Was mich gestört hat: Die Handlung wirkte an vielen Stellen zu schnell und etwas reingeworfen. Ich hätte mir zwischendurch einfach mehr Zeit für Entwicklungen und Atmosphäre gewünscht – gerade weil das Potenzial da war.
Das Ende fand ich dafür wieder gut und rund. Kein mega Cliffhanger, aber man möchte schon wissen, wie es weitergeht.
- Jonathan Stroud
Bartimäus -
(1.221)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Zwei Jahre sind vergangen seit Nathanael den Putschversuch vom Zauberer Lovelace und dessen Mitverschwörern verhindert hat. Inzwischen arbeitet Nathanael für das Sicherheitsministerium. Als ein Golem in London sein Unwesen treibt setzt Nathanael alles daran herausfinden, wer diesen erschaffen hat. Er beschwört erneut den Dämon Bartimäus um mit dessen Hilfe Licht ins Dunkle zu bringen. Steckt wirklich die geheimnisvolle Widerstandbewegung hinter den Golem-Angriffen, weil ihr jedes Mittel recht ist um die Unterdrückung und Diskriminierung der gewöhnlichen Menschen zu beenden?
Meine Meinung:
Es ist interessant zu erfahren wie es Nathanael nach den Geschehnissen von Band 1 ergangen ist. Außerdem ist es natürlich toll, dass es auch ein Wiedersehen mit Bartimäus gibt. Es erwartet einem erneut eine fantasievolle, abenteuerliche und spannende Geschichte, die einem an neue Handlungsschauplätze führt und einem gut unterhält. Man erfährt endlich mehr über den berühmten Zauberer Gladstone und seine Rolle in der Schlacht um Prag. Außerdem steht diesmal die in Band 1 lediglich kurz angesprochene Widerstandsbewegung im Mittelpunkt. Man erfährt auf welche Ziele die Widerstandsbewegung hinarbeitet und zu welchen Mitteln sie greift um diese zu erreichen.
Ein großer Pluspunkt dieser Geschichte ist für mich Kitty. Sie hat das Potenzial Nathanael als Hauptperson der Geschichte abzulösen oder zumindest ebenso bedeutend zu sein. Die aus Kittys Sicht erzählten Kapitel haben mir besonders gut gefallen. Durch Kitty bekommt man Einblicke in die Widerstandsbewegung und erfährt mehr über deren Pläne und Ziele. Es stimmt einem richtig traurig zu erfahren wie Kitty und die anderen gewöhnlichen Menschen im Alltag diskriminiert und unterdrückt werden und wie selbst das Justizsystem ihnen nicht die gleichen Rechte einräumt wie den Zauberern. Diese Thematik lässt den vorliegenden Roman erwachsener wirken als den Vorgängerband und verleiht der Geschichte Dramatik und Tiefe.
Warum vergebe ich trotzdem nur 3 Bewertungssterne?
Wie schon in Band 1 finde ich auch diesmal, dass das Erzähltempo ruhig ein wenig höher hätte sein können. Außerdem verläuft alles relativ geradlinig und ohne größere Überraschungen (Ausnahme: Das Ende).
Eines meiner größten Probleme mit dieser Geschichte besteht aber darin, dass Nathanaels Gedanken und sein Verhalten ihn in vielen Situationen ziemlich unsympathisch machen. Das kam für mich sehr unerwartet. Nathanael ist arrogant und überheblich, lässt Empathie vermissen und sein Verhalten ist teilweise ziemlich rücksichtlos. Er gehört einer Regierung an, die nichts dagegen unternimmt, dass gewöhnliche Menschen von Zauberern unterdrückt und benachteiligt werden. Zu allem Überfluss hinterfragt Nathanael diese Ungleichbehandlung in keiner Weise und scheint keinerlei Verständnis dafür zu haben, dass gewöhnliche Menschen aufbegehren, weil sie es in allen möglichen Lebensbereichen schwerer haben als die Zauberer. Nathanael scheint es ausschließlich um seine Karriere zu gehen. Beim Lesen sympathisiert man daher weniger mit Nathanael und der Regierung für die er steht, sondern vielmehr mit der Widerstandsbewegung, die für Reformen und Gleichberechtigung eintritt.
Besonders schlimm finde ich Nathanaels Verhalten in folgender Situation: Nathanael verspricht einer Person ihr im Austausch für einen Gefallen die Freiheit zu schenken. Als Nathanael das Gewünschte bekommen hat bricht er dann aber sofort sein Versprechen. Er sagt schlicht, dass er so einer Person gegenüber sein Wort gar nicht halten muss. Die besagte Person ist einem als Leser aber sympathisch und so kann man das überhaupt nicht verstehen. Hinzu kommt noch, dass die besagte Person Nathanael später dennoch das Leben rettet und dieser dafür überhaupt nicht dankbar zu sein scheint. Auch nach diesem Vorfall hinterfragt Nathanael sein Verhalten nicht. Selbst Bartimäus stellt fest, dass der Nathanael von früher sich niemals so verhalten hätte und er mittlerweile ein anderer geworden ist.
Klar, die Hauptperson eines Buches oder Films muss nicht zwangsläufig sympathisch sein. Es gibt Geschichten, die einem begeistern und in ihren Bann ziehen obwohl der Protagonist ein schlechter Mensch ist und Schlimmes tut. Das Problem ist aber, dass Nathanael weder ein interessanter Bösewicht noch ein liebenswerter Sympathieträger ist. Er ist einfach eine normale Person, die oftmals zu überheblich, arrogant, ehrgeizig, rücksichtslos und empathielos wirkt.
Das Buch ist insgesamt ernster als der Vorgängerband, der mehr Leichtigkeit hatte. Das liegt auch daran, dass Bartimäus keine so große Rolle spielt wie in Band 1. Die Wortgefechte zwischen ihm und Nathanael und seine schlagfertigen und sarkastischen Bemerkungen haben mir am ersten Band besonders gut gefallen. Für mich war der freche und mitunter respektlose Bartimäus mit seinen unkonventionellen Ansichten und Methoden eine der größten Stärken von Band 1. Deshalb finde ich es ein wenig schade, dass er in diesem Band weit weniger im Mittelpunkt steht und blasser wirkt als im Vorgängerband.
Zum Hörbuchsprecher: Das Hörbuch wird (anders als der Vorgängerband) von Gerd Köster gelesen. Zum Glück liest auch er das Buch richtig toll vor.
Fazit:
Es handelt sich um eine fantasievolle und spannende Geschichte, die mich insgesamt gut unterhalten hat. Das Erzähltempo hätte allerdings etwas höher sein können und ich finde es sehr schade, dass Nathanael sich so sehr zu seinem Nachteil verändert hat und dass Bartimäus nicht mehr so sehr im Mittelpunkt des Geschehens steht wie im Vorgängerband. Zum Glück bekommt man mit Kitty aber einen neuen Charakter, der die Geschichte sehr bereichert. Die Widerstandsbewegung, für die sie kämpft gibt der Geschichte eine interessante Wendung.
Ich betrachte diese Reihe an dieser Stelle für mich als beendet und werde den 3. Band nicht mehr lesen. Es ist nämlich so, dass ich einen Spoiler bzgl. der Handlung von Band 3 habe und das, was Nathanael dort erwarten wird, wird mir nicht gefallen!
- Markus Heitz
Der Krieg der Zwerge
(611)Aktuelle Rezension von: Xamaror„Ho, jetzt habt ihr es geschafft! Ihr werdet gleich erfahren, was es heißt, den Zorn eines Zwerges auf sich zu ziehen“, rief Ingrimmsch wütend und wollte angreifen, aber sein besonnener Bruder hielt ihn zurück.
Handlung & Inhalt: „Der Krieg der Zwerge“ ist die spannende Fortsetzung des ersten Buches von Markus Heitz und führt die Leser erneut in die faszinierende Welt der Zwerge, gezeichnet von epischen Schlachten und loyalen Freundschaften. Die Geschichte knüpft nahtlos an die Ereignisse des ersten Teils an und entfaltet eine reichhaltige Handlung, die sowohl neue als auch bekannte Konflikte beleuchtet. Der Krieg zwischen den Zwerge und ihren Feinden, den Elben und anderen Wesen, wird mit hohem Einsatz und Mut ausgetragen.Ein besonderes Highlight sind die abwechslungsreichen Schauplätze, die von den tiefen Bergminen über majestätische Burgen bis hin zu geheimnisvollen Wäldern reichen. Diese Kulissen sind nicht nur Schauplätze des Geschehens, sondern verleihen der Geschichte auch eine atmosphärische Tiefe, die es dem Leser ermöglicht, in die Welt der Zwerge einzutauchen.
Charaktere: In „Der Krieg der Zwerge“ begeistert die Kombination aus bekannten und neuen Charakteren. Alte Bekannte wie die Zwillingsbrüder Boïndil und Boëndal bringen viel Charme und Humor in die Geschichte. Ihre Dynamik und Loyalität zueinander sind faszinierend und machen sie zu den Charakteren, mit denen man sich leicht identifizieren kann. Neben den vertrauten Gesichtern führt Heitz auch neue Figuren ein, die knackige Persönlichkeiten und interessante Hintergründe über den Verlauf der Handlung hinweg entwickeln. Jeder Charakter trägt zur Gesamtdynamik der Geschichte bei und bringt seine eigenen Motivationen und Geschichten mit.
Schreibstil: Der Schreibstil von Markus Heitz bleibt flüssig und fesselnd, was das Lesen zu einem Vergnügen macht. Sein Talent, detailreiche Beschreibungen zu kreieren, lässt die Welten und Charaktere lebendig werden. Durch die bildhafte Sprache und die vielschichtigen Dialoge wird der Leser in die Handlung hineingezogen und kann sich die beeindruckenden Szenen und emotionalen Momente gut vorstellen. Heitz versteht es, Spannung aufzubauen und die Leser bis zur letzten Seite zu fesseln.
Fazit: „Der Krieg der Zwerge“ ist eine fantastische Fortsetzung, die alle Elemente enthält, die für ein großartiges Fantasy-Epos notwendig sind. Mit seinem einnehmenden Stil, den lebendigen Schauplätzen und den vielschichtigen Charakteren bietet das Buch eine fesselnde Lektüre. Das Ende ist nicht nur mitreißend, sondern auch wunderschön und lässt den Leser mit einem Gefühl der Zufriedenheit zurück. Für Fans von Markus Heitz und der Zwergen-Saga ist dieses Buch ein absolutes Muss, das voller Charme und Abenteuer steckt.
- Iny Lorentz
die Kastellanin
(791)Aktuelle Rezension von: Michael_GrayMarie ist jetzt glücklich mit Michel verheiratet und erwartet ein Kind. Doch dann muss Michel in den Krieg gegen die Hussiten ziehen. Durch seinen Mut wird er zum Ritter geschlagen. Nach einem Gemetzel ist Michel verschollen und wird für tot erklärt. Marie soll nun wieder verheiratet werden und flieht von der Burg. Als es einen neuer Heerzug gegen die Hussiten gibt schließt sich Marie mit dem Marketenderin diesen an. Immer in der Hoffnung das Michel vielleicht noch lebt---- Eine gelungene Fortsetzung der Wanderhure, wieder toll von Anne Moll gelesen
- Erin Hunter
Warrior Cats - Feuer und Eis
(699)Aktuelle Rezension von: BlintschikWo ich beim ersten Band dachte, dass er nett und gut zu lesen ist, konnte der zweite Teil mich komplett überzeugen. Er schließt direkt an die Handlung des ersten Teils an und es geht sofort spannend weiter. Und die Spannung steigt sogar noch an, sodass ich durch die Geschichte geflogen bin und ständig wissen wollte wie es weitergeht. Es passiert so viel und man mernt so viel von den Katzen und kann deswegen richtig gut mitfühlen und -fiebern. Selbst die Kampfszenen oder auch die etwas rasanteren Szenen werden bildlich erzählt, man hat einfach das Gefühl mittendrin zu sein. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht erwartet habe, die Buchreihe so gut zu finden, aber ich verstehe den Hype und bin jetzt auch sehr gespannt darauf wie es weitergeht und wie sich die Katzen und ihre Beziehungen weiterentwickeln und verändern werden und was sie noch alles erleben.
- Tanja Heitmann
Wintermond
(245)Aktuelle Rezension von: zeilenrankenDie Geschichte wird aus zwei verschiedenen Persbektiven erzählt, das fand ich absolut sinnvoll, da man so mehr über das Wolfsrudel erfahren konnte und wie jenes Zusammenleben funktioniert. David wirkt auf den ersten Blick wie ein mysteriöser Badboy, aber diese Fassade gibt sich. Meta war ein interessanter Charakter, zu Beginn war sie sehr darin bemüht sich anzupassen. Nach und nach legte sie jedoch eine tolle Entwicklung hin und wurde zu einer richtig taffen Heldin. Die Geschichte wird an manchen Stellen ein bisschen brutal, aber es hat in das Setting sehr gut rein gepasst.
- Lisa J. Smith
Bei Dämmerung ; Tagebuch eines Vampiers 2
(1.003)Aktuelle Rezension von: NephilimleserInhalt:
Damon versucht weiter Elena in seinen Bann zu ziehen. Diese wiederum sucht Stefano. Wie schon Caterina vor 500Jahren versucht auch Elena die Brüder zu vereinen. Kann das gelingen oder ist das Spiel mit Vampiren sehr gefährlich. Elena tauscht schließlich mit beiden ihr Blut aus.
Meine Meinung:
Band 2 geht nahtlos an Band 1 weiter. Ohne Rückblick. Das finde ich gut. Die Geschichte baut sich immer weiter auf und endet dramatisch. Lesenswert für Vampirfans.
- Lara Adrian
Gefangene des Blutes
(1.011)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Als Tierärztin Tess einen schwer verletzten Mann bei sich in der Praxis findet, ahnt sie nicht, dass er ein Vampir ist und das sie seiner Welt viel näher steht als gedacht. Doch Dante bringt Tess mit seiner Gegenwart in Gefahr, da der Feind näher ist als gedacht.
Mir hat der zweite Teil der Reihe sogar noch ein bisschen besser gefallen als der erste, vielleicht weil ich jetzt langsam in der Welt angekommen bin. Ich mag es auch sehr das die beiden Bücher (und wahrscheinlich auch die kommenden) mit einer gemeinsamen Grundstory verbunden sind.
Dante und Tess mochte ich auch sehr und gerade Tess zu begleiten mit ihren Fähigkeiten und wie sie sich durch Dante verändert war interessant.
- Derek Landy
Skulduggery Pleasant 2 - Das Groteskerium kehrt zurück
(672)Aktuelle Rezension von: shinyJulieStephanie führt kein normales Leben mehr, stattdessen macht sie gemeinsam mit dem Skelett Skulduggery Pleasant Jagd auf das Böse.
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Stephanie, Skulduggery und die restlichen Charaktere sind einfach nur toll. Auf der einen Seite sind sie natürlich stark überzeichnet, aber auf der anderen Seite wirken sie auch gerade deswegen auch realistisch. Aber mein wahres Highlight ist noch immer der spezielle Humor und Skulduggerys Art, die die Reihe einfach einzigartig machen. Die Handlung war wieder sehr spannend und dank dem angenehmen Schreibstil lässt sich das Buch extrem schnell lesen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band. - Lissa Price
Enders
(623)Aktuelle Rezension von: Kathalee_Der zweite Band der Reihe schließt nahtlos an den ersten an. Die Geschichte und der Schreibstil verläuft ganz wie im ersten Band.
Callie ist immer nach auf dem Weg den Old Man zu finden. Die Frage, wer der Old Man ist, wird bis auf die letzten 50 Seiten nicht geklärt, und dann geht alles ziemlich schnell. Ich hatte auf den letzten Seiten das Gefühl, als hätte die Autorin das Buch mit drück fertig schreiben müssen, denn es passiert so viel auf so wenig Seiten. Der schnelle Umschwung des Endes hat mich ein bisschen gestört, es kam einem so vor, als würde alles zu schnell gehen und man könnte der Handlung nicht mehr folgen. - Jennifer Donnelly
Die Winterrose
(501)Aktuelle Rezension von: Kitty_CatinaWie schon der erste Band, wird auch dieser wieder aus ganz verschiedenen Perspektiven erzählt, wodurch man einen richtig guten Eindruck von allem bekommt, was geschieht und warum. Außerdem lernt man die verschiedenen Charaktere, ihre Gedanken und Gefühle, dadurch richtig gut kennen, lernt sie lieben, aber auch hassen.
Zudem geht es auch hier um eine sehr starke und für ihre Zeit moderne Frau, die als Ärztin versucht, auch den Ärmsten, vor allem Frauen, zu helfen. Dabei trifft sie auf den charismatischen Gangsterboss Sid Malone und lernt ihn mit der Zeit zu lieben. Rund um die geheime Liebesgeschichte zwischen den beiden gibt es allerdings noch ziemlich viel Nebenhandlungen. So lernt man auch Indias Verlobten Freddy Lytton kennen, der Sid nach dem Leben trachtet und nur nach außen hin eine reine Weste trägt. Was mich extrem gefreut hat war, dass man ebenfalls wieder auf Fiona und Joe aus dem ersten Band trifft, genauso auf Seamie, der gegen Ende der Geschichte etwas weiter in den Mittelpunkt rückt. Und auch Joe geht hier neue Wege, was ihn früher oder später in Gefahr bringt. Überhaupt gibt es einen großen Konkurrenzkamp und ziemlich viele Intrigen, Verrat, Mord und Totschlag. Es gibt echt viele Ereignisse, die mich wirklich wütend gemacht haben, weil dies alles so ungerecht war, aber auch Drama und Romantik. Allerdings muss ich auch sagen, dass es mir hier etwas schwerer gefallen ist, in die Geschichte zu kommen und dass es auch zwischendrin ein paar Längen gab. Ansonsten war die Story aber erneut großartig, spannend und teilweise echt emotional.
Auch die Charaktere fand ich wieder richtig toll und lebensnah geschrieben. Wie schon erwähnt, bekommt man mit India eine sehr willensstarke, kämpferische Frau, die sich für die einsetzt, die keine öffentliche Stimme haben, aber dabei selbst mehr oder weniger unter die Räder kommt. Sid Malone hingegen ist nur nach außen hin der böse Gangster, aber auch er hat Furchtbares erlebt und wird mehrmals verkannt. Dazu kommen Fiona und Joe, die ich in Band eins schon wahnsinnig gern hatte, Seamie, der inzwischen zum Teenager geworden ist und in Band drei seine eigene Story bekommen wird. Und dann ist da noch Freddy Lytton, der einfach nur fürchterlich ist, ein richtig böser, gieriger Mensch, ohne Gewissen.
Alles in allem kann dieser Band nicht ganz mit dem ersten Band mithalten, welcher für mich ein absolutes Highlight war. Dennoch war er wieder großartig, mit kleinen Mängeln, aber insgesamt einer richtig tollen Geschichte und einer Protagonistin, die man nur ins Herz schließen kann. Von mir gibt es deshalb auch eine absolute Leseempfehlung.
- Nina Blazon
Ascheherz
(688)Aktuelle Rezension von: Crazygirl1Diese Geschichte braucht viel Zeit, um sich zu entwickeln, zu wachsen und sich zu vertiefen. Was das Geschehen mit der Zeit schafft, nämlich zu gefallen, bekommen die Charaktere aber für mich nicht hin. Sie haben es bis zum Ende nicht geschafft mir in irgendeiner Form ans Herz zu wachsen. Sie sind schlichtweg da, mehr aber auch nicht... austauschbar.
Der Schreibstil ist flüssig und Bildgewaltig, aber neigt auch dazu, zu ausführlich zu werden. Dadurch wird es relativ häufig langatmig, bis hin zu langweilig.
Lange habe ich mich gefragt, wohin das ganze führen soll was da passiert. Besonders der Anfang kam mir oft etwas wirr vor und im Verlauf gibt es Wendungen, die ein dickes Fragezeichen hinterlassen haben. Aber durchhalten hat sich hier gelohnt. Denn zum Ende hin werden alle, vorher noch komischen, Punkte zu einem großen Ganzen zusammengefügt und ergeben plötzlich Sinn.
Das Buch ist trotz seine langen Leitung insgesamt nicht schlecht, aber man muss bis zum letzten Drittel durchhalten um zu verstehen warum alles so passiert wie es passiert. Es ist ganz anders aufgebaut wie alles was ich bisher gelesen habe und das macht es irgendwie schwer dran zu bleiben. Während dann alles endlich aufgeklärt wird, nimmt gleichzeitig die Liebesgeschichte sehr viel Raum ein, was für mich nicht nötig gewesen wäre, aber okay ist. Von mir gibt es 3,5 Sterne
- Sabine Ebert
Die Spur der Hebamme
(430)Aktuelle Rezension von: Thommy28Klappentext (Zitat):
"Sachsen im Jahre 1173: Die Hebamme Marthe und ihr Mann, der Ritter Christian, könnten mit ihrem Leben glücklich sein, doch da erreicht sie eine schlimme Nachricht: Randolf, Christians ärgster Feind, ist aus dem Heiligen Land zurückgekehrt. Und damit nicht genug: Eines Tages taucht im Dorf jener fanatische Beichtvater auf, dem Marthe und ihre Fähigkeit, die Menschen zu heilen, schon lange ein Dorn im Auge sind. Nur zu gern ergreift er die Gelegenheit, die Hebamme zu denunzieren. Christian will seine Frau in Sicherheit bringen, doch zu spät: Marthe muss sich wegen Hexerei vor einem Kirchengericht verantworten …"
Meine persönliche Meinung:
Der zweite Band der Reihe schliesst sich inhaltsmäßig unmittelbar an das Geschehen des ersten Bandes an. Man trifft auf die bekannten Figuren - und auch auf zusätzliche Personen. Die Protagonisten sind vielfältigen Gefahren und Qualen ausgesetzt bevor das Finale den Leser auf den kommenden Band vorbereitet.
Wieder hat die Autorin die Handlung mit der aus der Reihe "Schwert und Krone" verknüpft. Das hat für Leser die diese Reihe schon gelesen haben einen angenehmen Wiedererkennungseffekt. Andererseits kommt es dadurch zu Wiederholungen bereits bekannter Ereignisse. Diese Wiederholungen waren sicher unvermeidlich, haben mich aber dennoch gestört. Ich habe da schnell nur "darübergelesen"....!
Ansonsten hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf Band 3.























