Bücher mit dem Tag "banditen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "banditen" gekennzeichnet haben.

40 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied der Krähen (ISBN: 9783426654439)
    Leigh Bardugo

    Das Lied der Krähen

     (1.303)
    Aktuelle Rezension von: Merylex

    Während Kaz Brekker sich zur Skrupellosen rechten Hand eines Bandchefs hochgearbeitet hat. Wird ihm eine schier unmögliche Mission anvertraut, nur eines ist klar, er schafft das nicht alleine. Doch wem soll Kaz in dieser Gauner und Diebesbande vertrauen? Geld und Gier sind schon mal gute Druckmittel, aber wird sich jeder der fünf Gefährten darauf einlassen, oder betrügt einer seiner Kameraden Kaz?

    Leigh Bardugo hat es verstanden, mich zu fesseln. Auch wen man etwas klotzig reinfindet, ist das nach etwa 7 Kapitel nicht mehr spürbar und die Story fliesst dahin.

    Sechs unberechenbare Außenseiter und eine unmögliche Mission, so fasst man diese Buch am besten zusammen. Es spielt im gleichen Grisha  Universum wie Goldene Flammen. Ich persönlich finde es allerdings um ein vielfaches spanender, verwinkelter und komplexer. Mann braucht kein Vorwissen dazu, es wird einem alles wunderbar erklärt, auch wen die Zeitsprünge etwas gewöhnungsbedürftig sind, so weiss man doch nach einigen Sätzen das dies in der Vergangenheit spielt.

    Dieses Buch kann ich jedem Empfehlen der gerne Fantasie liest, oder schon im Grisha Universum eingetaucht ist, allerdings herrscht hier eine raue Welt in der Kinder sehr früh erwachsen werden müssen und kein einfaches Leben haben und dies ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber ich denke Menschen passend sich an Gegebenheiten an, und nicht alles kann eine Friede Freude Eierkuchen Welt darstellen. 

    Absolute Leseempfehlung.

  2. Cover des Buches Die Furcht des Weisen / Teil 1 (Die Königsmörder-Chronik, Bd. 2.1) (ISBN: 9783608938166)
    Patrick Rothfuss

    Die Furcht des Weisen / Teil 1 (Die Königsmörder-Chronik, Bd. 2.1)

     (874)
    Aktuelle Rezension von: MissFlmg

    Das Abenteuer um Kvothe geht weiter. 

    Kvothe verlässt die Universität, lernt ein anderes Land und sagenumwobene Fabelwesen kennen. Wie das erste Band, hat mich dieses auch komplett in seinen Bann gezogen.


    Nach dem ich die Furcht des Weisen als Hörbuch “gelesen” habe, habe ich die Reihe in gedruckter Form fortgesetzt. Ich liebe lange Geschichten, die sich über sehr sehr viele Seiten erstrecken, aber schon lange hat mich keine so begeistert wie Patrick Rothfuss’ Königsmörder Chroniken.


    Das Buch hat für mich nie an Spannung verloren. Obwohl es an mancher Stelle etwas langatmig und vorhersehbar war, wollte ich immer wissen, wie es weiter geht. Ich konnte es kaum aus der Hand lesen. Auch empfinde ich den Schreibstil als sehr angenehm und flüssig.


    Die Charaktere sind fantasievoll, interessant und glaubhaft beschrieben. Ich fühlte mich in die Welt versetzt und habe mit allen mitgefiebert. 


    Ein wunderbares Fantasy-Epos nicht nur für Fans des Genres. 

    FÜNF von FÜNF Lauten :)

  3. Cover des Buches Das Mädchen aus Feuer und Sturm (ISBN: 9783846600696)
    Renée Ahdieh

    Das Mädchen aus Feuer und Sturm

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Booklover9germany

    Mariko, die Tochter eines angesehenen Samurais, befindet sich auf dem Weg zu ihrem Verlobten, dem Sohn des Kaisers. Obwohl die junge Frau lieber ihr Leben nach ihren Vorstellungen gestalten würde und unabhängig sein möchte, fügt sie sich dem Willen ihres Vaters und stimmt der Verlobung zu. Auf dem Weg dahin wird ihr Geleitzug angegriffen und sie kann in letzter Sekunde in den Wald fliehen. Daraufhin schließt sie sich als Junge verkleidet ihren vermeintlichen Feinden an. Doch das Leben hält noch mehr Überraschungen für sie bereit, von denen sie anfangs nicht zu träumen wagte.


    Das Cover und der Klappentext haben mich aufhorchen lassen in diese Geschichte einzutauchen.. und ich habe es nicht bereut


    Was für mich schwierig war:

    Die 3. Person beziehungsweise der Schreibstil der Autorin. Daran musste ich mich in den ersten Seiten gewöhnen, aber danach konnte ich das Buch nicht mehr aus meinen Händen legen.

    Aber auch die japanischen Begriffe. Es macht es für die Geschichte schöner so etwas zu haben, aber ich weiß nicht wie man sie ausspricht/betont etc. Natürlich steht die Übersetzung hinten im Buch, doch wer hat beim Lesen, wie es weitergeht, Lust hinten nachzuschlagen, das Wort suchen, übersetzung in den Kontext einbauen aber letztendlich wieder vergessen.



    Die Geschichte von Mariko und Okami war wundervoll! Ich habe mitgelacht und verzweifelt.. Auch der schwarze Clan, die Jungs sind mir auf irgendeine Art und Weise ins Herz gewachsen


    Marikos Zwillingsbruder war ganz anders, als sie ihn beschrieben hat von der Vergangenheit, das hat seinen Charakter etwas schlechter gemacht


    Aber alles in Allem konnte ich kaum auf den nächsten Tag warten, bis das Buch 2 kam! Ich empfehle euch einmal reinzulesen und es für euch auszumachen ob es für euch ein Problem ist

  4. Cover des Buches Hectors Reise (ISBN: 9783492248280)
    François Lelord

    Hectors Reise

     (1.166)
    Aktuelle Rezension von: Siko71

    Hector, Psychater, ist mit seinem Leben nich zufrieden. Er ist zwar ein guter Zuhörer und Ratgeber seinen Patienten gegebüber, aber für ihn scheint das wahre Glück sich so richtig noch nicht eingestellt zu haben. Er begibt sich auf eine Reise in andere Länder, um dort das wahre Glück zu finden...

    Ein Buch, das man in der heutigen Zeit nicht beiseite legen sollte. Es wird auf heiter und nachdenkliche Weise, der Weg zum Glück erklärt und das mit dem Glück auch manchmal Verluste und Opfer entstehen. Mir hat das Buch gefallen, an den Schreibstil musste ich mich gewöhnen aber dann ging es.

  5. Cover des Buches Ehre (ISBN: 9783036959320)
    Elif Shafak

    Ehre

     (90)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    In der Hoffnung ein besseres, erfüllteres oder sichereres Leben führen zu können, verlassen viele Menschen ihre Heimat und versuchen sich in einem anderen Land eine neue Existenz aufzubauen. Ein sehr aktuelles Thema – jedoch spielt der Roman in einer früheren Zeitepoche. Wie schwierig eine Migration sein kann und welche kulturellen Unterschiede oft unüberbrückbar sind, zeigt dieses Buch sehr eindrücklich.


    Die Autorin, sie ist selbst Kennerin verschiedener Kulturen, erzählt die Geschichte eines Ehrenmordes. Sie vermag, den dramatischen Inhalt zu dieser archaischen Tradition offen anzusprechen. Der Roman wirkt aber nie anklagend, sondern vermittelt atmosphärisch dicht tiefe Einblicke in den nahöstlichen Kulturkreis, in dem andere Traditionen und Gesellschaftsnormen als in London den Alltag vieler Menschen bestimmen.


    Elif Shafak ist eine kluge und sensible Autorin und ich bin gespannt auf weitere Bücher von ihr.

  6. Cover des Buches Wilde Magie (ISBN: 9783453534117)
    Christine Feehan

    Wilde Magie

     (103)
    Aktuelle Rezension von: TatjanaVB

    Klappentext

    Auf der Flucht vor einem Feind aus der Vergangenheit versteckt sich die schöne Rachael in der undurchdringlichen Wildnis des Dschungels von Borneo. Doch auch hier lauert so manche Gefahr auf die junge Frau: Schwer verletzt überlebt sie den Angriff eines Leoparden. Der Eingeborene Rio Santana pflegt sie hingebungsvoll gesund und schon bald erwacht ein unstillbares Verlangen zwischen ihnen. Noch ahnt Rachael nicht, dass Rio ein dunkles Geheimnis hütet – ein Geheimnis, das auch ihr eigenes Leben für immer verändern wird ...

    Inhalt

    Teil 1 (ca. 150 Seiten):

    Hier geht es und Maggie Odessa und Brandt Talbot. Außerdem wird man eingeführt in die Welt der Leopardenmenschen.

     

    Teil 2:

    Hier kommen wir zum hauptsächlichen Handlungsstrang. Es wird von Rachels Flucht in den Regenwald erzählt und wie sie dabei ihren wahren Gefährten trifft, der sie zunächst für eine Mörderin hält. Doch draußen lauern nicht nur Gefahren und Geheimnisse, sondern auch die Killer, die hinter ihr her sind.

     

    Fazit:

    Mit detaillierte und farbenfrohe Beschreibung, schafft die Autorin es uns mit in den Regenwald zu führen. Das war es aber schon, was mir positiv gefallen hat an diesen Roman. Dieses Buch zieht sich, gefüllt werden die Durststrecken mit Erotik und Wiederholungen. Den ersten Teil des Romans (s.o.) hätte man auch getrost weglassen können, da die beiden Protagonisten in der Hauptstory gar nicht mehr auftauchen. Der zweite Teil „Fieber“ ist etwas besser und es kommt hin und wieder vor, dass etwas Spannung aufgebaut wird, die jedoch schnell durch unpassende Erotikszenen und Wiederholungen kaputtgemacht wird. Meine Meinung hätte die ganze Geschichte auch getrost in 400 Seiten erzählt werden könnten statt mit ca. 600 Seiten. Da ich auf der Suche nach eine gute Gestaltwandler-Reihe war, gibt es von mir keine Leseempfehlung.

  7. Cover des Buches Tagebuch der Apokalypse 2 (ISBN: 9783453528192)
    J.L. Bourne

    Tagebuch der Apokalypse 2

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Anna-Klaire
    In dem Roman "Tagebuch der Apokalypse 2" von J.L. Bourne geht das Tagebuch von einem unbekannten Soldaten weiter. Der Soldat versucht mit ein paar anderen Überlebenden die Apokalypse zu überleben, aber nicht nur die Untoten bergen Gefahren. 

    Ich bin der Meinung, dass es eine gelungene Fortsetzung ist und es geht auf jeden Fall spannend weiter. Durch den Tagebuch-Stil hat man das Gefühl, dass man mitten im Geschehen ist, also ich hatte das Gefühl ich begleite den Soldaten bei seiner Reise. 
    Ich könnte noch so viel darüber schreiben, aber dann würde ich spoilern. Auf jeden Fall empfehle ich das Buch weiter!
  8. Cover des Buches One Piece 1 (ISBN: 9783551745811)
    Eiichiro Oda

    One Piece 1

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Juko

    Ich stand im Thalia in der Fantasy Abteilung und erblickte im rechten Augenwinkel das große Mangaregal, gefüllt mit hunderten dünnen Heften. Nun ja, ich wollte schon immer mal einen Manga lesen, also konnte ein Abstecher nicht so verkehrt gewesen sein. Nachdem ich mich ein wenig im
    Internet schlau gemacht habe, welche Mangas sowie Animes recht beliebt sind, bin ich auf One Piece gestoßen. Das Thema passte ein Stück weit zu meinem Geschmack. Piraten und ungewöhnliche Handlungen (in Form der Teufelsfrüchte) war eine merkwürdige Kombination, aber trotzdem Interessant.

    Mittlerweile muss ich zugeben habe ich mich ein bisschen in die Reihe verliebt. Die Detailgetreuen Zeichnungen und die Story lassen mich jedesmal auf die Post für einen neuen Band warten.
    Rufy wird mich mit den über 90 Bänden höchstwahrscheinlich bis zum Ende begleiten. 

  9. Cover des Buches Der Chronist der Winde (ISBN: 9783423216463)
    Henning Mankell

    Der Chronist der Winde

     (315)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Nelios Leben ist interessant. Das bleibt unbestreitbar. Auch der Bäcker hat seinen Reiz. Doch ich kann mich einfach nicht mit der Tatsache anfreunden, dass er den Jungen sterbenlässt, damit der Bäcker seine Lebensgeschichte hört. Das funktioniert in meinen Augen nicht und macht eher den Eindruck, als würde der Autor ein Kind für einen schlechten Effekt missbrauchen. Das ist so, als würde ein Reporter einen sterbenden Mann interviewen und eine nach Nahaufnahme der Wunden machen, um es dann für viel Geld zu verkaufen. Das ist billig, das ist schlecht, das ist unmoralisch.

    Allein deshalb verliert das Buch in meinen Augen viel von seiner Stärke. Es wäre doch anders gewesen, vor allem besser, wenn Nelios Geschichte aus seiner Sicht erzählt wurde, chronologisch geordnet, von der Flucht bis zu dem Schuss und ohne den Bäcker, der am Ende völlig überflüssig wird.

    Der Bäcker handelt meiner Meinung nach unmenschlich. Ich hätte den Knirps in ein Krankenhaus gebracht, gegen seinen Willen verarzten lassen und gewartet. Nur weil Nelio erwachsen klingt, ist es kein Grund, ihn einfach auf dem Dach dem Tod zu überlassen.

    Das Ende fühlt sich sinnlos an. Der Bäcker gibt seine Stelle auf, um nutzlos sein Leben als Bettler zu führen, in dem er verzweifelt versucht, Nelios Geschichte zu erzählen. Der Leser bleibt der einzige Zuhörer und ich verstehe immer noch nicht ganz seine Motivation, ein Bettler zu werden, nur weil es Nelio auch war. Das kam mir übertrieben falsch vor. Als würde der Autor die Figur sein Schicksal auf erzwingen, um mehr Effekte zu erzielen.

    Nelios Geschichte ist stark! Das gönne ich dem Autor. Was er erlebt, ist schlimm, seine Entwicklung interessant, das Rudel mit seinen Mitglieder wird so toll beschrieben, dass ich jeden einzelnen vor Augen hatte. Ich habe mich über die Geburtstagsfeier gefreut, ich habe wegen dem einen kranken Jungen geweint, ich war schockiert über Nelios Ende, ich war dabei. Aber den Bäcker habe ich richtig gehasst. Vom Anfang bis zum Ende.

    Trotz der starken Geschichte schaffe ich es nicht, mich mit dem Bäcker und seinen Handlungen anzufreunden. Es funktioniert für mich nicht, sondern ist bloß Effekthascherei, die völlig billig und falsch ist. Allein dadurch schaffe ich es nicht, der Geschichte vier Sterne zu geben.

  10. Cover des Buches Oliver Twist (ISBN: 9783764171186)
    Dirk Walbrecker

    Oliver Twist

     (681)
    Aktuelle Rezension von: dieNachteule

    Ich verzichte einmal darauf eine weitere Inhaltsangabe zu schreiben und möchte sogleich zu meinem Resümee gelangen. Zugegebenermaßen habe ich den Roman ,,Oliver Twist“ aus nur einem Grund gelesen, und zwar, dass es sich hierbei um einen Literaturklassiker handelt, der den Leser aufklärt über das alltägliche Leben bestimmter Gesellschaftsschichten im viktorianischen Zeitalter Großbritanniens. Gleichermaßen handelt es sich um das erste Werk, welches ich von Dickens gelesen habe. 

    Die altmodische Sprache stellt kein Stolperstein da, der Lesefluss wird dadurch nicht beeinträchtigt. Schachtelsätze, die Orte, Situationen oder Figuren detailreich schildern, sind vorherrschend. Dasselbe gilt für die Dialekte gewisser Figuren, die überwiegend vorzufinden sind. Diese beiden Aspekte haben dafür gesorgt, dass ich mich durch manche Kapitel regelrecht durchkämpfen musste. Möglicherweise hätte ich das nicht getan, wenn die Geschichte spannungslos gewesen wäre. Anlässlich der Haupt- und Nebencharaktere kann ich behaupten, dass Oliver Twist in seinem Leben eine enorme Menge an Menschen kennenlernt, welche ebenfalls weitere Bekanntschaften schließen. Infolgedessen geben prinzipiell die Nebencharaktere Aufschluss über das Leben des Waisenkindes, zugleich werden deren Schicksale mal mehr und mal weniger beleuchtet. Jedenfalls wurde ich mit vielen Eindrücken und Lebensgeschichten überhäuft, sodass diese Mehrsträngigkeit meine Konzentrationsfähigkeit herausgefordert hat – und das ist gut so.
    Die Darstellung dieses Zeitalters ist meisterlich, deshalb hat sie mich des Öfteren in schieren Schock versetzt. Die düstere Atmosphäre, die sich über mehr als die Hälfte des Romans erstreckt, hat mir gut und gerne zugesetzt. Das trifft auch auf die Verhältnisse, in denen Oliver seine ersten Lebensjahre verbringt, zu. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, wenn er an Personen geraten ist, die ihm ausnahmsweise nichts Böses wollen, doch stets mit einer Spur von Misstrauen. 

    Alles in allem bin ich ebenfalls der Meinung, dass das Buch mit Sicherheit empfehlenswert ist, um einen Einblick in die britische Gesellschaft des neunzehnten Jahrhunderts zu bekommen. Nichtsdestotrotz reden wir hier von einem Roman, der zum Nachdenken anregt und keinen einfachen Lesegenuss für zwischendurch darstellt. 

  11. Cover des Buches Jamaica Inn (Virago Modern Classics) (English Edition) (ISBN: B00825921I)
    Daphne du Maurier

    Jamaica Inn (Virago Modern Classics) (English Edition)

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Shannon

    Im tiefsten Moor von Cornwall liegt ein altes Wirtshaus um das sich viele Legenden ranken. Hierher verschlägt es die junge Mary Yellan, ein kluges, abgehärtetes Mädchen, nach dem Tod ihrer Mutter. Eigentlich sollte die lebenslustige Tante sie umsorgen, doch der haben ihre Ehe und ihr brutaler Ehemann stark zugesetzt. Als nervenschwacher Abklatsch ihrers früheren Selbst ist es nun an ihrer Nichte sie zu umsorgen. 

    Der Hausherr Joss Merlyn treibt mit üblen Gestalten dunke Geschäfte. Bald findet sich unsere Protagonistin in einem Netz aus Widersachern - Gesetzeshütern, Dieben, Geistlichen und dem immer über sie wachendem Joss, der Ehemann der Tante, der sie in seine Machenschaften hinein ziehen will, wieder. Auch Jem, Joss' Bruder, für den sie langsam Gefühle hegt, kann sie nicht aus dem Strudel der Ereignisse ziehen - zumal sie sich nicht sicher ist, ob nicht er derjenige ist, der im Hintergrund die Fäden zieht.

    Wie sehr hab ich dieses Buch genossen! Es hat alle Ingredienzien für einen guten Abenteuerroman - tolle Landschaft, unheimliche Gestalten, faszinierende Orte und Naturkulissen und undurchsichtige Charaktere. Es war auch kaum schade, dass mir nach gut dem ersten Drittel das Ende der Geschichte schon klar vor Augen schwebte - die Lektüre war trotzdem ein Genuss!
    Jamaica Inn ist genau das, was es verspricht - eine düstere, stimmungsvolle Piratenstory, gekonnt geschrieben und umgesetzt - wenn auch mit vorhersehbarem Twist. Ja und was solls - unsere gute Mary Yellan ist auch nicht die erste literarische Figur mit einem nicht nachvollziebaren Männergeschmack. O_o

  12. Cover des Buches Selbst ist die Frau! (ISBN: 9783868276626)
    Karen Witemeyer

    Selbst ist die Frau!

     (13)
    Aktuelle Rezension von: KleinerVampir

    Buchinhalt:

    Die Kleinstadt Harpers Station in Texas ist anders, als vergleichbare Ortschaften in Texas: Harpers Station ist eine Frauenkolonie, Zufluchtsstätte und Heimat von zahlreichen Frauen, denen das Schicksal oder ihre Männer einst übel mitgespielt haben. Die junge Bankerin Emma leitet die Kolonie. Als eines Tages wird Harpers Station von Banditen bedroht wird, ruft Emma schließlich ihren Jugendfreund Malachi, der beim Eisenbahnbau arbeitet, zu Hilfe. Gemeinsam kämpfen sie um den Erhalt des kleinen Ortes und erkennen, dass sie schon immer mehr füreinander empfunden haben, als nur Freundschaft….

     

    Persönlicher Eindruck:

    Ein toller Westernroman, der seinesgleichen sucht! Karen Witemeyer ist eine meiner Lieblingsautorinnen und immer wieder ein Garant für spannende Geschichten. So auch hier: spannungsgeladen und mit Tiefgang nimmt sie den Leser mit in den Wilden Westen, in eine Handlung vor bildgewaltiger Kulisse.

    Sehr gut gefallen haben mir die atmosphärische Dichte der Geschichte, die sympathischen Figuren und der eingängige Plot. Ein Western wie im Film!

    Die Charaktere sind witemeyertypisch mit Tiefgang und Profil angelegt, der Focus lag auf Emma und Malachi, den unangefochtenen Hauptfiguren der Geschichte. Die beiden kennen sich bereits aus ihrer Kindheit, wurden dann 10 Jahre getrennt und treffen als Erwachsene schließlich wieder aufeinander. Sowohl Emma als auch Malachi empfinden tief für den jeweiligen anderen, trauen sich aber zunächst nicht, ihre Gefühle zu offenbaren.

    Emma ist eine toughe Frau. Sie leitet die Bank, was zur damaligen Zeit eine reine Männerdomäne war, doch auch die anderen Frauen haben gelernt, sich selbst zu helfen und teilen in ihrer Gemeinschaft alles, was sie erwirtschaften.

    Malachi, einst ein Herumtreiber, hat bei der Eisenbahn die Berufung fürs Leben gefunden und arbeitet als Sprengmeister. Doch der Engel seiner Jugend ist ihm wichtiger als seine Arbeit und so lässt er alles stehen und liegen und eilt Emma und den Frauen von Harpers Station zu Hilfe.

    Der Spannungsbogen der Geschichte steigert sich von Seite zu Seite, um gegen Ende in einem phänomenalen Showdown zu münden, der jedem Westernfilm alle Ehre machen würde. Dabei ist die christliche Botschaft des Romans angenehm, dezent und absolut stimmig eingewoben in den Plot.

    Das Buch ist daher eine absolute Leseempfehlung. Volle Punktzahl!

    Wer danach noch mehr erfahren möchte: es gibt noch einen weiteren Teil in der Harpers Station-Reihe: „Herz auf Empfang“ (ISBN: 9783963620027).

  13. Cover des Buches Hochzeit mit Hindernissen (ISBN: 9783957340542)
    Mona Hodgson

    Hochzeit mit Hindernissen

     (12)
    Aktuelle Rezension von: KleinerVampir
    Buchinhalt:

    Colorado im 19. Jahrhundert: Vivian Sinclair zieht als letzte der Sinclair-Schwestern nach Cripple Creek, doch Ereignisse aus ihrer Vergangenheit begleiten sie und machen den Neuanfang schwer. Carter, der Hilfssherriff von Cripple Creek, hat Vivian sehr gern, doch sie lässt auch ihn nicht an sich heran – wird Vivian doch noch eine zweite Chance auf einen Neuanfang bekommen?

     

     

    Persönlicher Eindruck:

    Mona Hodgson ist mir bereits ein Begriff und mir gefallen ihre liebevoll und gut recherchierten Romane mit einer Westernkulisse und christlichem Touch. So auch hier – man fühlt sich schnell in dem vergangenen Jahrhundert heimisch und hat auch bereits nach wenigen Seiten Kopfkino vom Allerfeinsten.

    Vivian als weibliche Hauptfigur hat es schwer. Ohne Geld, ohne Arbeit und mit den Dämonen ihrer Vergangenheit behaftet macht sich die junge Frau auf nach Cripple Creek, einem kleinen Nest in Colorado. Ihr Traum: Mode entwerfen. Doch das erfüllt sich in dieser Zeit leider nicht so einfach und so landet Vivian schließlich als Kellnerin in einem Etablissement zweifelhaften Rufs.

    Vivian steht zwischen allen Stühlen – sie braucht das Geld, doch sie kann auf keinen Fall preisgeben, in einem Bordell zu arbeiten. Schon gar nicht Carter Alwin, dem netten Deputy, den sie sehr gern mag….

    Ich hab die Lektüre von der ersten Seite an genossen. Ich mag Geschichten mit Westernsetting, Hodgsons Art, diese lebendig werden zu lassen ist hervorragend und macht einfach Spaß.

    Nachdenkliches hat der Roman auch allenthalben – der christliche Aspekt ist wunderbar und unaufdringlich in die Romanhandlung eingebunden und regt zum Nachdenken an. Er drängt sich nie in den Mittelpunkt, ist aber fester Bestandteil des alltäglichen Lebens der Figuren.

    Schade, dass nach etwas über 300 Seiten schon Schluß ist – sehr gerne wäre ich noch ein bisschen geblieben in einer früheren Zeit, in der der Westen noch wild war, scharf geschossen wurde aber auch der Glaube an Gott und die Familie der Mittelpunkt des Lebens der einfachen Leute gewesen ist. Eine absolute Leseempfehlung, das war klasse!

  14. Cover des Buches Die Regenkönigin (ISBN: 9783426511923)
    Katherine Scholes

    Die Regenkönigin

     (118)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Diesen Roman habe ich nun zum 2. Mal mit Begeisterung gelesen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Durch die bildhaften Landschaftsbeschreibungen kann man sich alles wunderbar vorstellen. Man kann richtig in eine andere Welt eintauchen. Super zum abschalten. Ich empfehle das Buch gerne weiter und vergebe 4,5 Sterne. Einen Punkt Abzug gibt es für ein paar Längen jedoch sehr empfehlenswert. 

  15. Cover des Buches Projekt: Atlantis (ISBN: 9783442374540)
    Andreas Wilhelm

    Projekt: Atlantis

     (47)
    Aktuelle Rezension von: darkchylde
    Alles hat ein Ende…

    …so auch die sehr unterhaltsame und spannende Projekt-Trilogie von Andreas Wilhelm.

    Während wir in PROJEKT: BABYLON den beiden höchst sympathischen Hauptcharakteren Peter Lavell (britischer Historiker) und Patrick Nevreux (Ingenieur, Abenteuer und Schatzsucher) nach Frankreich folgten, begaben wir uns in Teil 2, dem PROJEKT: SAKKARA, in Ägypten auf die Spuren des Pharaos Echnaton. Im vorliegenden 3. Teil, dem PROJEKT: ATLANTIS, finden nun alle Handlungsstränge zusammen und offene Fragen werden beantwortet.

    Worum es in diesem Teil geht:

    Zwei Jahre sind ins Land gezogen, seit das ungleiche Forscherduo Peter Lavell und Patrick Nevreux ihr letztes gemeinsames Abenteuer in Ägypten überstanden hat. Aber immer noch beschäftigt sie eine Frage: Gibt es eine Quelle der Weisheit, die alle alten Kulturen beeinflusst hat? Nachdem Patrick mitten im Urwald auf ein goldenes Buch mit unbekannten Schriftzeichen stößt und Peter in alten Schriftrollen neue Hinweise auf Atlantis findet, setzen die beiden alles auf eine Karte: sie chartern ein Forschungsschiff und stürzen sich in ein neues Projekt. Auf und unter dem Meer…

    Wenngleich dieser letzte Teil wesentlich technischer und vor allem auch phantastischer daherkommt, als die beiden Vorgänger, blieb der Schreibstil doch flüssig und leicht verständlich. Die Trilogie als Ganzes betrachtet ist eine gelungene und spannende Kombination aus alter Geschichte, ein wenig Indiana Jones, Mystik und Abenteuer. Gerade die Mischung aus gut recherchierten Fakten und Fiktion macht sehr viel Spaß. Am Ende der Bücher findet sich jeweils ein Kapitel, in dem der Autor darüber aufklärt, was wissenschaftlich belegt und was seiner Phantasie entsprungen ist. Muss man natürlich nicht lesen, ich persönlich fand das aber sehr interessant und habe dadurch einige Dinge entdeckt, über die ich mich im Anschluss noch genauer informiert habe.

    Punktabzug gab es lediglich dafür, dass mir in allen 3 Teilen manche Dinge dann doch zu vorhersehbar waren. Die eine oder andere überraschende Wendung hätte der Gesamtgeschichte ganz gut getan. Ansonsten kann ich nur eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen!
  16. Cover des Buches The Wise Man's Fear (ISBN: 9780756407919)
    Patrick Rothfuss

    The Wise Man's Fear

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Borch3Dohlen
    1. Handlung: 29/30
    Die Handlung wird komplexer und man muss das Buch (und den Name des Windes) min. zweimal lesen um die vielen kleinen Details zu erkennen und zu verstehen. Sie hat allerdings auch einige längen und einige Elemente die nicht wirklich optimal umgesezt sind.


    2. Schreibstil/Umsetzung: 26/30
    Der Schreibstil ist unveränder brilliant. Doch die Umsetzung ist schlechter als im ersten Band. Die Seitenzahl die manchen Handlungs elementen zugemessen wird scheint oft ungerechtferigt. Oft zulang zulang, manchmal zu kurz. Wenn man aber die vielen Details beim 2. lesen entdeckt macht es die Längen wieder wett. Hätte dennoch wesentlich besser sein können.

    “You are a night walker. A moon follower. You must be safe from iron, from cold, from spite. You must be quiet. You must be light. You must move softly in the night. You must be quick and unafraid.”

    "I do this so you cannot help but hear. A wise man views a moonless night with fear.”


    3. Charaktere: 18/20
    Es werden einige neue Characktere eingführt. Es gibt zwar wieder etwas schwächere Nebencharaktere (Wil und Sim haben diesmal mehr Fokus - und das ist auch gut so), aber genauso gibt es richtig gute.


    4. Worldbuilding: 19/20
    Die Welt wird erkundet! Interessante neue Kulturen und endlich bekommt die Welt etwas einzigartiges. Hier ist der 2. Band besser als der erste.


    Anmerkung: Die erste Hälfte zieht sich, das Sexleben von Kvothe wirkt teils etwas aufgesetzt und die Romanze wird sehr frustrierend. Sonst ist das Buch besser als der 1. Band. Wer sich bei Band 1 schon an dem langsameren Fluss störte wird hier möglicherweise nicht viel Freude haben. Mehr action ist, zumindestens in manchen Teilen, vorhanden.


    Gesamt: 92/100 ---> 5 Sterne
  17. Cover des Buches Die Liebhaber des Todes (ISBN: 9783746617695)
    Boris Akunin

    Die Liebhaber des Todes

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Bella5
    Ein Top-Titel, den ich gern gelesen habe. Akunin variiert geschickt setting und Figuren, sodass keine Langeweile aufkommt. Außerdem gibt es eine Verbindung zum letzten Band und eine Überschneidung der Figuren, das ist klasse. 
    Nameless aka Fandorin löst nämlich zwei Fälle simultan! In diesem Band geht es weg von der Moskauer Oberschicht hin zur Unterwelt . Toll, dass der Autor nichts romantisiert. Die Schurken sind brutal, die
     Huren leben im Elend. Trotzdem gibt es Anstand. Neu ist, dass die Obrigkeit kräftig mitmischt und die Hand aufhält. Korruption, die unser Held verachtet. Gesellschaftskritik, nicht zeitgebunden, daher auch aktuell. 

    Worum geht's ? 

    "Fandorin gegen die Herrscher der Moskauer Unterwelt Moskau 1900: Senka schlägt sich als kleiner Dieb durch. Eines Tages findet er einen Schatz. Nun kann er sich viele seiner Träume erfüllen. Und auch die schönste Frau Moskaus, die Geliebte des Herrschers der Unterwelt, scheint sich ihm zuzuwenden. Doch sämtliche Gauner Moskaus sind hinter dem Schatz und Senkas schöner Angebeteten her."


    Dieser Roman war ein Genuß. Akunin steckt wirklich viel Zeit und Mühe in die Komposition seiner Geschichte, bis hin zu den kleinsten, historisch korrekten Details. Die Figuren sind rund und glaubwürdig, der Protagonist ist natürlich kein Superheld - er stottert zuweilen. 


    Fazit : Volltreffer! Absolute Leseempfehlung!
  18. Cover des Buches Durch die Wüste (Taschenbuch) (ISBN: 9783780211019)
    Alexander Röder

    Durch die Wüste (Taschenbuch)

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde
    Bei diesem Buch war ich sehr gespannt. Denn ich habe als Jugendliche sehr gerne Karl May Romane gelesen, und das ist bis heute geblieben. Darum hat es mich sehr intressiert, ob man Karl May‘s Orient mit magischen Fantasy Elementen kombinieren kann. Und wie ich finde, geht es ohne Probleme. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig am Anfang, aber so nach und nach verschmilzt es miteinander. Dadurch verliert es aber nicht an Spannung. Sondern ganz im Gegenteil, es wird dadurch sogar noch eine Prise Action hinzugefügt. Und die überraschenden Wendungen machen das Buch erst so richtig intressant.
    Ich würde allen Fantasy Fans empfehlen, das Buch wenigstens mal in die Hand zu nehmen und reinzublättern.
  19. Cover des Buches Bärentöter (ISBN: 9783944788388)
    Roland Pauler

    Bärentöter

     (24)
    Aktuelle Rezension von: histeriker
    Inhalt:
    Wilfried wird als Herdentreiber angeheuert, um seiner Familie helfen zu können. Auf seinem Weg pasieren ziemlich viele Abenteuer.

    Bewertung:
    Zuerst die positiven Sachen.
    Das Buch ist in einem flüssigen Stil geschrieben und ich habe es ziemlich schnell gelesen. Die dargebotenen Informationen sind interessant und die Atmosphäre des Mittelalters wird gut beschrieben. Man merkt zwar, dass es als Buch für Jugendliche gedacht ist, da die Charaktere dazu genutzt werden, die Besonderheiten, wie z.B. das Lehenswesen, zu erläutern. Ich finde, dass die erwachsenen Leser dies merken, es ist aber nicht sehr störend und es ist, wie ich es beurteilen kann, alles richtig. Auch die größeren Zusammenhänge in Europa werden erwähnt und dem Leser näher gebracht.
    Was mich störte, war die Geschichte. Es war deren Unglaubwürdigkeit in der Folge der Ereignisse, so dass mich die Geschichte mehr an ein Märchen erinnerte. Wie oft passierten damals solche Dinge? Wie viele Adlige würden sich ändern? Dadurch wird den Jugendlichen ganz anderes Bild des Mittelalters vermittelt und das finde ich nicht wünschenswert.
    Daher: Wer es als ein Märchen im glaubhaften Rahmen lesen will, dazu eignet sich dieses Buch hervorragend.
  20. Cover des Buches Kevin von Locksley. Kevins Reise (ISBN: 9783404143542)
    Wolfgang Hohlbein

    Kevin von Locksley. Kevins Reise

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Tyrael
    Leider kann ich nur sagen: Ich fand´s öde! Es gibt bessere Hohlbein Romane und zwar viele! Für Fans von Robin Hood auch nur bedingt empfehlenswert.
  21. Cover des Buches Train Kids (ISBN: 9783551316141)
    Dirk Reinhardt

    Train Kids

     (42)
    Aktuelle Rezension von: romyulrich

    Es werden die Gefahren von vier Kindern/Jugendlichen geschildert, die illegal auf Zügen durch Mexiko fahren, um in den USA ihr Glück oder ihre Eltern zu suchen. Sie leiden Hunger und Hitze, sie müssen sich an den Dächern der Züge festbinden, um im Schlaf nicht abzustürzen. Sie springen unter Lebensgefahr während der Fahrt auf und ab, weil sie sich verstecken müssen vor korrupten Polizisten und vor üblen mordenden Banden.                             Das Buch kann man nicht mehr aus der Hand legen. Ich litt Seite um Seite mit den Kindern. Sie kommen aus den ärmlichsten Verhältnissen die wir uns hier in Europa nicht vorstellen können. Es sind Kinder, die erwachsen werden müssen, um die gefahren dieser "Reise" zu erkennen. Viele schaffen es nicht. Man erfährt, dass es für die Kinder gar keinen anderen Weg gibt nach USA zu kommen, obwohl sie dort beileibe nicht willkommen sind.                                 

    Dirk Reinhardt war lange auf diesen Bahnhöfen und erfuhr von den Kindern selbst ihr Schicksal.                                                                                                     Es ist ein Jugendbuch, jedoch nach meiner Meinung nicht für Leser unter 12/14 Jahren geeignet.

  22. Cover des Buches Flucht aus der Sklaverei (ISBN: 9783404615407)
    Francis Bok

    Flucht aus der Sklaverei

     (5)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie
    gute 2 Sterne Dies ist wieder mal eine Bewertung, wo ich mich ein bisschen schlecht fühle, Generell ist es kein schlechtes Bucht. Gerade der Überfall und das anschließende Leben als Skalve und Zwangshirte ist gut beschrieben. Leider besteht das Buch jedoch zu cirka 2/3 aus dem Leben in den USA und sein Kampf mit der Anti-Sklaverei Bewegung. Ich möchte ihm seine Leistung nicht absprechen, im Gegenteil. Der "dumme" Junge, der als Sklave im Stall schlafen musste schaft es die UNO zu bewegen. Jedoch ist sein Kampf gegen die Sklaverei und seine (teilweise etwas langatmig und ausdauernd geschriebenen) Eingliederungsversuche nicht das, was ich mir erhofft habe. Ich erfahre gerne, wie es weiter geht, aber diese 2/3 des gesamten Buches waren dann doch sehr langatmig. Sein Leben in der Familie, bzw. die Stammeskultur, das Sklavenleben hat mich doch mehr interessiert und ich habe gehofft, dass dies das Hauptthema wäre. Deshalb leider nur die zwei Sterne. Ein besserer Titel wäre vielleicht "Leben nach der Sklaverei" gewesen
  23. Cover des Buches Ferner als der Horizont (ISBN: 9783937544113)
    Melanie Brosowski

    Ferner als der Horizont

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    1847 - in der Gegend von Salt Lake City. Die Blutspuren sind schon etwas älter. In einiger Entfernung grast ein Rappe. Der Schwerverletzte zielt auf den Rancher, doch er zögert und überlegt, ob er nicht seine Rettung sein könnte. Aber sein Misstrauen siegt für den Moment. Halb verhungert und im Fieber bedroht er den Rancher erneut und schickt ihn fort. Dieser geht zum Schein darauf ein, wendet sich ab, und schlägt im nächsten Moment zu. Heath Scarid sieht sich die Wunde des Bewusstlosen an und ihm ist sofort klar, dass der junge Mann einen Transport in die nächste Stadt nicht überleben wird. Also muss er die Sache selbst in die Hand nehmen. Auf seiner Ranch angekommen, reinigt er sofort die Wunde und holt die Kugel heraus. Johnny Cooper wacht nach zwei Tagen auf und hat zunächst keine Erinnerung mehr an das, was geschehen war. Statt dessen fragt er sich, wie sich die selbstlose Hilfsbereitschaft des Ranchers erklären mag und wieso er ihn weder nach seinem Namen fragt, noch sich für die Gründe seiner Verletzung und seiner zahlreichen Narben interessiert. Was Cooper nicht weiß, ist die Tatsache, dass Heath Scarid den erbärmlichen Zustand seinen Rückens längst bemerkt hat. Und er hat sehr genau hingesehen. Ihm war sofort klar, dass er es hier nicht mit einem gezüchtigten Soldaten oder einem Straftäter zu tun hat. Dazu sind die Narben zu alt ... Schließlich bietet Scarid Cooper einen Job an, doch mit Vormann Callahan, der ihn für einen entlaufenen Sträfling hält, gibt es prompt Ärger. In seinem Boss findet er aber einen starken Verbündeten und den ersten Menschen, der sich für ihn einsetzt. Schließlich kommt es zu einem längeren Gespräch mit dem Rancher und Johnny packt aus. Er erzählt von seiner Kindheit und dem gewalttätigen Vater sowie von den dramatischen Ereignissen, die ihn von zu Hause vertrieben haben. Doch auch Scarid hat eine Vergangenheit, und diese ist noch weitaus grausamer, als die Geschichte des jungen Cooper. Der Mann, der ihm dies angetan hat, wurde nicht einmal gefasst ... Während nicht wenige Menschen in der "neuen Welt" scheitern, gehen in der "alten Welt" die Lichter ganz aus. Die endgültige Katastrophe kündigt sich im Sommer 1846 an. Gott scheinen die Gebete der Menschen in Irland wieder einmal nicht zu interessieren, denn nun schickt er auch noch die Kartoffelpest auf die Insel. Es mag eine seiner "Prüfungen" sein, wie standhaft Gläubige auch in diesen schlimmen Tagen ihre Lage interpretieren. Mehr bleibt ihnen auch nicht übrig. Caitlin O'Toole heiratet im Frühjahr 1829. Es ist nicht ihr Traummann, doch wen interesssiert das schon. In jenen Tagen wurden Frauen geheiratet - ob sie wollten oder nicht. Liebe spielte keine Rolle. Haushalt und Kinderkriegen waren angesagt. Eine Lebensaufgabe ... in durchaus mehrdeutiger Auslegung. Caitlin und Pádraig O'Leary bringen es immerhin zu bescheidenem Wohlstand. Sie bewirtschaften einen kleinen Gemüsegarten, den Kartoffelacker, die Kornfelder und halten sich Blackface-Schafe. 1845 kommt der große Regen und die Ernüchterung. Pádraig bringt schlechte Nachrichten mit nach Hause. Der größte Teil der Kartoffel- und Haferernte ist für dieses Jahr verloren. Wer sich nur auf die Kartoffeln verlassen hat, bekommt schon jetzt Probleme. Die O'Learys haben noch genug andere Vorräte und das Fleisch der Tiere. Noch können sich die Kinder satt essen, doch leider ändert sich die Lage auch in den nächsten Jahren nicht. 1848 wagen auch sie die Flucht vor dem sicheren Tod in der Heimat. Die Kinder fragen: "Mama, wohin gehen wir?" Das von den Engländern als Kornkammer ausgebeute Land hat nun gar nichts mehr. Die irischen Pächter bezahlten ihre Pacht bisher mit Korn und tierischen Produkten, die Kartoffeln durften sie zum Eigengebrauch behalten. Doch nun können sie weder ihren Hunger stillen noch ihre Schuld begleichen, was jetzt auch noch zu unerbittlicher Vertreibung durch die Unterdrücker führt. Es gibt keine Lebensgrundlagen mehr, viele Menschen nehmen sich das Leben und Frauen verkaufen sich für eine Handvoll Kartoffeln und ein Stück Fleisch. Ganze Landstriche sterben vollständig aus. Bis ca. 1850 sterben etwa 1.000.000 Iren den Hungertod und weitere 1,5 Millonen wandern in die USA, Kanada oder Australien aus. Ein Roman von einer solchen Intensität ist nicht gerade alltäglich. Man fragt sich, was hat dieses Land nur getan, um immer wieder bestraft zu werden. Melanie Brosowski beschreibt, im Rahmen einer fiktiven Handlung, mit dramatischer Wucht und Eindringlichkeit die schon fast vergessene Tragödie der Iren, welche bereits unter den Wikingern und Normannen viel Leid zu ertragen hatten. Durch die Politik englischer Großgrundbesitzer endgültig ruiniert, flüchtet ein Volk aus dem eigenen Land. Die Autorin lässt uns sehr direkt an dieser Reise ins Ungewisse teilnehmen - die Angst, Aussichtslosigkeit und Verzweiflung jener Tage bringt sie uns in die Gegenwart zurück und weit mehr als eine Ahnung davon, was die Menschen damals durchgemacht haben. Ihre Figuren sind sehr glaubwürdig und lebendig. Die Dialoge niemals künstlich oder aufgesetzt. Aus zwei Perspektiven schildert sie die steinigen Wege der Familien Cooper und O'Toole. Eine lebt bereits in der neuen Welt und die andere ist auf dem Weg dorthin. Cronologisch beschreibt sie deren Werdegang ab 1815 bzw. 1825 im Wechsel. Hochinteressant, was sich zeitgleich auf verschiedenen Kontinenten zuträgt, zumal es keinerlei Verbindung zwischen den Familien gibt. Noch nicht. Denn eines Tages, nach einer erneuten Tragödie, kreuzen sich die Wege ... Das Buch endet 1850. Ohne Inhaltliches über den Schluss verraten zu wollen, will ich ausnahmsweise die letzten Seiten erwähnen. Es gibt viele Möglichkeiten, einen Roman zu beenden. Melanie Brosowski geht aber nicht nur einen Weg. Sie wählt gleich vier Perspektiven, indem sie ein Happy End mit einem offenen Ende, einem Gedankensprung zurück zur ersten Seite sowie einer Assoziation zum Titel vereint. Sehr gelungen, wie ich meine, denn dem Leser bleiben neben dem glücklichen Ende weitere Handlungsstränge. Das Buch mag im Regal verschwinden, doch die Geschichte geht weiter ... © Thomas Lawall - www.querblatt.com
  24. Cover des Buches Die drei ??? und der Teufelsberg (ISBN: 9783865364623)
    William Arden

    Die drei ??? und der Teufelsberg

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:


    Jeden Abend klingt ein grausiges Heulen durch das Tal der Wehklagen.

    Treibt sich in den Höhlen des Teufelsberges ein todgesagter Bandit El Diablo oder gar sein Geist herum?

    Die drei Jungdetektive Justus, Peter und Bob gehen der Ursache des Heulens auf den Grund ...



    Altersempfehlung:

    ab 8 Jahren


    Mein Eindruck zur Reihe (Charaktere):

    Mit den drei Detektiven bin ich großgeworden und habe mittlerweile all ihre Fälle gelesen und gehört.

    Die ersten sind mir in besonderer Erinnerung geblieben und ich lese/höre sie immer wieder gerne.

    Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und jeder der drei Fragezeichen hat seine Stärken und Schwächen. Bei ihren Ermittlungen ergänzen sie sich perfekt. Auch findet jeder Hörer mindestens einen Detektiv, mit dem er sich identifizieren und so beim Fall mitfiebern kann. Stimmlich kann man die drei ebenfalls gut auseinander halten und obwohl die Stimmen der drei Detektive mit den Jahren altern, haben sie ihren typischen Klang beibehalten. Ohne die Original-Besetzung aus Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich wären vierzig Hörspieljahre vermutlich undenkbar gewesen.

    Justus Jonas ist der erste Detektiv und der Kopf des Trios. Auch wenn er wie ein wandelndes Lexikon erscheint, ist auch er hin und wieder mit seinem Latein am Ende.

    Peter Shaw ist der zweite Detektiv und der sportlichste der drei. Dank seines Dietrich-Sets knackt er jedes Schloss. Auch wenn er es vorzieht, gefährliche Situationen zu vermeiden (insbesondere Geistererscheinungen sind ihm nicht geheuer), ist er sofort zur Stelle, sobald seine Detektivkollegen in Schwierigkeiten geraten.

    Bob Andrews der kleinste im Bunde und zuständig für Recherchen in der Bücherei und die Aktenführung.

    Alfred Hitchcock (gesprochen von Peter Passeti) taucht bei den Hörspielen ebenfalls auf:
    Er übernimmt die Rolle des Erzählers und während der Ermittlungen meldet sich der Meister des Suspens immer wieder mit hilfreichen Tipps und Hinweisen an den Hörer.

    Abschließen erläutern Justus, Peter und Bob die letzten offen gebliebenen Fragen mit Alfred Hitchcock und legen ihm ein Protokoll des Falles vor.



    Meine Meinung zum Fall "Teufelsberg":

    Dieser Fall ist lange an mir vorbei gegangen und hat sich in der Erinnerung irgendwie mit der "Geisterinsel" vermischt. Optisch ähneln sich die Hörspielcover und auch inhaltlich die Handlung insoweit, dass in beiden Fällen die drei Detektive auf einem Außeneinsatz unterwegs sind.

    Die Atmosphäre ist - gegen alle Erwartung - nicht gruselig oder gespenstisch sondern spannend. Besonders die Expeditionen in den Höhlen ist kurzweilig und abenteuerreich gestaltet.

    Bei den Ermittlungen kommt Justus' Superhirn ordentlich ins Schwitzen.

    Auch wenn der das Gruselelement oder das Mysteriöse in dem Abenteuer (wie auch bei der Geisterinsel) unerwartet zu kurz kommt und die Lösung wenig realistisch erscheint, ist es ein interessanter Fall.

    Jedoch gibt es bessere und mitreißendere Abenteuer der drei ???


    Fazit:


    Weniger Grusel als erwartet und trotzdem ein kurzweiliges Abenteuer.

    Wenn auch nicht mein Favorit der Reihe.



    ...
    Rezensiertes Hörspiel "Die drei Fragezeichen und der Teufelsberg'





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