Bücher mit dem Tag "bank"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bank" gekennzeichnet haben.

250 Bücher

  1. Cover des Buches Die Erbin (ISBN: 9783802599453)
    Simona Ahrnstedt

    Die Erbin

     (425)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Natalia De la Grip hat sich trotz ihrer Privilegien ihren Erfolg als angesehene Unternehmensberaterin hart erarbeiten müssen. Als sie unterwartet von David Hammar – Schwedens jüngstem und erfolgreichstem Risikokapitalgeber – zum Lunch eingeladen wird, stellt sich trotz ihres Misstrauens eine überwaltigende Anziehungskraft zu dem jungen Schweden ein. Doch Natalia ist nur eine Spielfigur in Davids perfidem Plan, eine Rechnung mit ihrer Familie zu begleichen.


    Soviel zum Inhalt des Buches. Es klang wirklich spannend, obwohl ich mir zunächst gedacht hatte "Och nee, nicht schon wieder eine Liebesgeschichte über zwei reiche Menschen, die sich irgendwie finden" (mal ehrlich, warum sind es immer reiche Menschen? Warum nicht mal ganz normale, durchschnittliche Bürger?). Aber ich wollte dem Buch trotzdem eine Chance geben.


    Ich fand den Einstieg ins Buch sehr schwierig, irgendwie habe ich lange gebraucht, bevor ich mich in der Story zurechtgefunden habe. Aber selbst dann bin ich nicht richtig dringewesen, denn die Perspektiven der Charaktere wechsel immer wieder und das oftmals von einem zum nächsten Absatz, sodass es einen unvorbereitet trifft.


    Generell waren die meisten Charaktere auch allesamt irgendwie unsympathisch.

    Die Familie de la Grip war - selbst für eine Adelsfamilie - ein wenig zu überspitzt dargestellt. Dort wurde ja kaum eine Aussage getroffen, die nicht in irgendeiner Form frauenfeindlich, rassistisch oder von oben herab getroffen war. Und dann dieses ständige... Winseln nach Bestätigung, anders kann ich es gar nicht beschreiben.

    Natalie und David waren für mich beide einfach wandelnde Klischees. Diese beiden Charaktere, die immer so missverstanden von allen sind, sich so differenzieren, sich im Grunde genommen total unterscheiden, so attraktiv sind und natürlich sofort einen Draht zueinander haben und und und... Ich könnte hier endlos weitermachen.

    Natalie war mir definitiv oftmals zu ruhig (ich hätte mir gewünscht, dass sie wenigstens einmal den Mund aufmacht und jemanden anbrüllt) und David dagegen zu ungestüm, immer darauf bedacht irgendetwas oder irgendwen anderes als Begründung für seine Handlungen zu nutzen. Gut, ich fand seine Beweggründe für manche Sachen durchaus nachvollziehbar aber irgendwann ist er doch übers Ziel hinausgeschossen.


    Was den Input angeht, wurde es irgendwann auch zuviel des Guten. Es passiert plötzlich soviel, jeder Person passieren zig Sachen, sodass man den Überblick verliert, einige wichtige Themen werden einfach unter den Teppich gekehrt, weil sie ja schon "Jahre zurückliegen" und mittendrin dann auch noch ganz viel wirtschaftliches Fachgesimpel, das viele, die keine oder nur wenig Ahnung von Aktien, der Börse und Co. haben, nicht im geringsten verstehen würden.


    Insgesamt kann ich also nur sagen, die Idee war gut, aber die Umsetzung war weniger zufriedenstellend. Ich weiß noch nicht, ob ich mir die weiteren Teile anschaue.

  2. Cover des Buches Spectrum (ISBN: 9783404175550)
    Ethan Cross

    Spectrum

     (270)
    Aktuelle Rezension von: Radermacher

    "Ultimativ spannend" verspricht die Rückseite. Doch am Anfang fußte Spannung nur aufgrund der Cliffhanger am Ende des Kapitels in Verbindung mit Szenewechseln. Man musste folglich die nächsten Kapitel weiterlesen und sich mit komplett anderen Protagonisten beschäftigen, um zu erfahren, wie sich die aktuelle Szene entwickelte.Aber se lohnt sich, am Ball zu bleiben. Im zweiten Fall entwickelte die Handlung von sich aus Spannung.  

    Der Schreibstil hat mir gut gefallen, ab und zu musste ich schmunzeln. Insgesamt ein unterhaltsames Buch, aber zu vollen fünf Sternen hat es nicht gereicht.

  3. Cover des Buches Ein Tag im Dezember (ISBN: 9783453422926)
    Josie Silver

    Ein Tag im Dezember

     (212)
    Aktuelle Rezension von: valls

    Inhalt:

    Ein Augenblick reicht aus, um sich zu verlieben. Doch es braucht ein halbes Leben, um sich zu lieben.
    Jack und Laurie begegnen sich an einem kalten Dezembertag. Es fühlt sich an, als wäre es die große Liebe, doch dann verpassen sie den richtigen Zeitpunkt um ein paar Sekunden. Erst ein Jahr später treffen sie sich endlich wieder, aber mittlerweile ist Jack mit Sarah zusammen, Lauries bester Freundin, und ihre Liebe scheint unmöglich. Was bleibt, ist eine Freundschaft, die über Jahre hält, in der sie einander Geheimnisse und Träume anvertrauen. Eine Freundschaft, die ihnen Halt gibt, auch wenn alles andere aus dem Ruder läuft. Aber so richtig vergessen können sie ihre Gefühle füreinander nie …

    Meine Meinung:

    Ein authentischer Roman, bei dem man mit der Protagonistin mitleidet, die zum Wohle ihrer besten Freundin lange nicht verrät, dass ihr aktueller Freund der Mann ist, auf den sich die Protagonistin eine Weile zuvor auf den ersten Blick verliebt hat.

    Durch viele Irrungen und Wirrungen, bei denen die Protagonistin und auch Jack in unterschiedlichen Beziehungen (nur nicht in einer miteinander) stecken, bemerken sie immer mehr, wie wichtig sie einander sind.

    Das Buch erinnert mich ein wenig an "Love, Rosie" (wurde mit Sam Claflin und Lilly Collins verfilmt), weil hier auch zwei Menschen, die eigentlich zusammengehören jahrelang durch verschiedene Hindernisse von einer Beziehung abgehalten werden.

    Sehr berührend und realitätsnah geschrieben!

    Auch die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, sodass man mit ihnen mitfiebert.

    Daumen hoch!

  4. Cover des Buches Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (ISBN: 9783551557476)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

     (9.558)
    Aktuelle Rezension von: LeseLunni

    Eine Reihe geht mit einem Hammer Buch zu ende!

    Der siebte Teil ist mit dem 5. mein Lieblingsbuch, nicht nur von der Reihe, sondern auch von allen Büchern die ich je gelesen habe und je lesen werde!

    Gleich am Anfang wird es spannend! Wir ehrfahren ein bisschen was Voldemort vorhat. Wenig später wird Harry zu den Weasleys mit einer riesen Leibgarde gebracht, doch irgendwie muss Voldemort davon gewusst haben, denn Todesser erwarten Harry und die anderen. Aber fast alle kommen unbeschadet an. Harry, Ron und Hermine kehren dieses Jahr nicht nach Hogwarts zurück sondern gehen auf die Jagd nach besonderen Gegenständen die helfen Voldemort zu vernichten. Sie müssen aufpassen das sie nicht von Todessern oder Ministeriumsangestellten gefasst werden. Immer wieder entkommen sie nur um Haaresbreite. Harry hat das Gefühl das die drei vielleicht doch nach Hogwarts gehen sollten. Werden sie es schaffen Lord Voldemort für immer zu vernichten?

    Mich fesselt das Buch die ganze Zeit über. Es gibt fast keine langweiligen Stellen! Jedes mal aufs neue fällt es mir schwer das Buch aus der Hand zu legen, obwohl ich es gefühlt schon tausend mal gelesen habe! Jedes mal aufs neue bin ich emotional dabei wenn die Geschichte von Dumbledore kommt oder Personen sterben. Jedes mal aufs neue finde ich das Buch und die Buchreihe einfach richtig mega!!!

    Danke J.K. Rowling für diese fantastische Buchreihe!!!

  5. Cover des Buches Boy in the Park – Wem kannst du trauen? (ISBN: 9783426305713)
    A. J. Grayson

    Boy in the Park – Wem kannst du trauen?

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Erdbaerchen

    Das Cover gibt leider nicht allzuviel her, allerdings hat mir die Farbwahl sehr gut gefallen. 

    Wie der Titel schon sagt geht es in diesem Buch um einen Mann, Dylan, der sich in der Mittagspause immer in den nahen Park setzt und dabei einen Jungen beim Spielen beobachtet. Eines Tages merkt er, dass der Junge Verletzungen und blaue Flecken aufweist. Schließlich verschwindet der Junge komplett von der Bildfläche. Dylan, dem der Bub sehr ans Herz gewachsen ist, macht sich auf die Suche nach ihm.

    Der Autor baut an manchen Anfängen eines Kapitels kurze Gedichtspassagen ein, die Dylan im Park schreibt, wenn er den Jungen beobachtet. Das fand ich sehr erfrischend, wobei die Textpassagen immer nur einen kurzen Eindruck geben. Im Allgemeinen finde ich den Schreibstil des Autors sehr lyrisch. Am Anfang war es etwas gewöhnungsbedürftig, doch ich hatte hier keine Probleme hineinzufinden. Der Autor hat sehr detailgetreu geschrieben. Er hat sich für die einzelnen Szenen viel Zeit gelassen. So kam man auch mit den Sprüngen zwischen Gegenwart und Vergangenheit gut mit. Außerdem hat der Autor den Leser bis zum Schluss im Unklaren gelassen, wie die Beziehungen der einzelnen Protagonisten zueinander sind. Die Grübeleien halten die Spannung aufrecht. 

    In seiner Danksagung hat der Autor nochmals erwähnt wie schwer sich Gewalt in der Familie für Kinder im späteren Alter auswirken kann. Leider sind dies keine Einzelfälle. Dadurch war das Buch für mich noch einmal umso emotionaler.

    Fazit: Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig. Wenn man jedoch erst einmal hineingefunden hat ein absolut toller Psychothriller. Erinnerte mich etwas an "Girl in the Train".

  6. Cover des Buches All for You – Sehnsucht (ISBN: 9783736305885)
    Meredith Wild

    All for You – Sehnsucht

     (170)
    Aktuelle Rezension von: ness

    Erstmal, kann ich bitte auch einen Cameron haben, der auch nach so langer Zeit noch um meine Liebe kämpft? Maya konnte ich in diesem Buch irgendwie so oft nicht nachvollziehen. Ich war an manchen Stellen einfach nur noch genervt. Wirklich gut war der Schreibstil. 

  7. Cover des Buches Erwartung, DER MARCO-EFFEKT (ISBN: 9783423216203)
    Jussi Adler-Olsen

    Erwartung, DER MARCO-EFFEKT

     (581)
    Aktuelle Rezension von: Sir_Gerry_63
    Inhalt:
    Marco ist fünfzehn und hasst sein Leben in einem Clan, dessen Mitglieder von ihrem teuflischen Anführer Zola in die Kriminalität gezwungen werden. Als Marco es eines Tages nicht mehr aushält, fasst er einen folgenschweren Entschluss: Auf der Flucht vor Zolas Männern stößt er in einem Erdloch im Wald auf eine stark verweste Männerleiche – und setzt damit eine Spirale von Ereignissen in Gang, die ihn immer wieder in Lebensgefahr bringen…. Die Suche nach den Mördern des Mannes im Wald führt Carl, Assad, Rose und Gordon, den Neuen im Sonderdezernat Q, tief hinein in das Netzwerk der Kopenhagener Unterwelt, in den Sumpf von Korruption und schweren Verbrechen in Politik und Finanzwelt – und sie zieht Kreise bis in den afrikanischen Dschungel.
    Meinung:
    Mit dem 5.Band zum Sonderdezernat Q in Kopenhagen mit dem Vizepolizeikommissar Carl Mørck und seinen Assistenten Assad und Rose sowie neuerdings Gordon ist Jussi Adler Olsen wieder einmal ein toller Thriller gelungen.
    Diesmal macht er einen Ausflug in die Bankenkriminalität sowie die Unterwelt in Kopenhagen und verwendet als Bindeglied die Person Marco. Bereits zu Beginn des Buches wird der Leser Zeuge eines drei Jahre vor den eigentlichen Ermittlungen stattfindenden Mordes an einem Kameruner in Afrika. Dieser war Helfer eines staatlichen dänischen Entwicklungshilfeprojektes. Dass einer der Hauptpersonen ebenfalls dort ist, kann man zu Beginn nur erahnen. Warum dieser ermordet wird, erfährt der Leser dann auch kurze Zeit später. Denn hier geht es um Betrug und Manipulation im großen Stil und sehr viel Geld. Geld treibt die Menschen zu äußersten Taten, man geht dabei buchstäblich über Leichen. Die Fäden im Hintergrund ziehen dabei ein hoher Beamter im Außenministerium sowie ein Vorstand und ein Aufsichtsratsvorsitzender einer Bank, die sich teilweise seit den Schultagen kennen.
    Marco muss wie andere Kinder in einem ausländischen, verbrecherischen Großfamilienclan seinen Lebensunterhalt in der Kopenhagener Innenstadt mit Bettelei und Taschendiebstählen verdienen. Zola, das Clanoberhaupt, regiert mit eiserner Hand und Gewalt.
    Nachdem Marco aus dem Clan geflohen ist, versucht er sich ohne Kriminalität durchzusetzen. Sehr viele Stationen muss er durchlaufen, er findet und verliert Freunde und ist ständig auf der Hut vor Zolas Männern. Durch einen Zufall entdeckt Marco eine Suchanzeige des Mannes, den er tot in einem Erdloch gefunden hat und versucht verzweifelt, aber geschickt und mit Köpfchen, heimlich Kontakt zu Carl Mørck aufzunehmen, so dass dieser Informationen und Hinweise für die Aufklärung des Mordes erhalten kann. Die Geschichte nimmt zunächst nur langsam Fahrt auf. Aber sie ist spannend und klug durchdacht. Immer wieder kommt es zu Verfolgungen und stets kann Marco entkommen. Des weiteren wird intensiv und nachvollziehbar geschildert, wie auch die Drahtzieher im Ministerium und in der Bank Marco auf die Schliche kommen und hinter ihm her sind, sogar ehemalige Kindersoldaten werden ins Spiel gebracht. Das halte ich zwar ein wenig weit her geholt, erhöht aber zusätzlich die Spannung im Buch. Man fiebert mit Marco mit, wie er versucht, sich trickreich den Häschern zu entziehen.
    Die Personen im Buch sind wie immer sehr detailliert und sympatisch dargestellt. Insbesondere dass private Leben von Carl Mork wird intensiver als zuvor dargestellt. Seine Gedanken sind stets bei Hardy, der seit einem Polizeieinsatz vollständig gelähmt ist. Er fühlt sich immer noch dafür verantwortlich. Seine Beziehungen zu Mona und zu einer anderen Frau spielen seine innere Zerrissenheit wider. Jussi Adler Olsen bringt reichlich Humor in das Buch, in dem er uns an Mørck ’s Gedanken teilhaben lässt, wenn Assad oder Rose Ermittlungsergebnisse und Theorien präsentieren. Ich habe mich immer köstlich amüsiert, wenn es wieder knuffige Reibereien mit Rose gab. Ganz toll und weiterhin mysteriös stellt Jussi Adler Olsen Assad dar. Ich habe immer gelacht, wenn Assad seine Anekdoten über Kamele bringt, wie beispielsweise, dass manchmal das Kamel den Kameltreiber jagt oder wenn er Sprichwörter verwendet, die nicht ganz passen. Neu im Team und demgemäß noch etwas blass in der Darstellung ist Gordon, ein Grünschnabel, der Mørck vor die Nase gesetzt wird und auch noch mit Rose versucht anzubandeln. Ich bin gespannt, wie es mit diesen Personen in den nächsten Büchern weitergeht.
    Ein Wort noch zum Untertitel: der Marco-Effekt. Ich hatte zu Beginn des Buches darüber gegrübelt, was das wohl bedeuten könnte. Im Buch kommt irgendwann der wohl weltweit bekannte Satz (sinngemäß), dass das Flattern eines Schmetterlings auf der anderen Seite der Erdkugel einen Sturm entfachen kann. Das kann ich so unterschreiben.
    Das Buch hat viele spannende Elemente, ruhige Seiten und viel Humor und Witz. Die Balance zwischen allen ist gut gelungen. Ich konnte das Buch eigentlich fast durchgängig lesen, man wird nicht müde, die über 40 Kapitel in dem Buch zu lesen. Der ständige Perspektivwechsel von Marco zu Zola, den Hintermännern und dem Ermittlerteam lässt nie Langeweile aufkommen.
    Wie immer ist das Buch auch äußerlich ein Hingucker. In schwarz gehalten, wird der Name Jussi Adler Olsen blau hervorgehoben und der Titel des Buches in weißer Farbe gehalten. Um das Buch herum – so erscheint es mir jedenfalls – erscheint eine rötliche Feder, die auf der Rückseite – auch aus meiner Einbildung heraus – sich zu einem teuflischen Gesicht stilisiert. Wie immer sehr genial.
    Fazit:
    Ein rundum gelungenes und spannendes Buch mit einem besonderen Thema und einem Jungen namens Marco, dem man die Daumen drückt, heil aus den Verfolgungsjagden heraus zu kommen. Ob dies gelingt, erfahren die Leser, wenn sie das Buch lesen. Ich gebe dem Buch auf jeden Fall 4 von5 Sternen und freue mich auf weitere Thriller von Jussi Adler Olsen.
  8. Cover des Buches Die Farben des Feuers (ISBN: 9783608963380)
    Pierre Lemaitre

    Die Farben des Feuers

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Tausendléxi

    1927, der berühmte französische Bankier Marcel Péricourt soll zu Grabe getragen werden. Ein großes Staatsbegräbnis wurde anberaumt. Alles was Rang und Namen hat, ist zu Ehren des mächtigen Bankiers erschienen. Madeleine, seine Tochter, steht unvermittelt an der Spitze des Imperiums. Madeleine ist geschieden, ihr Ex-Mann verbüßt noch eine Haftstrafe, und Mutter des siebenjährigen Paul. Paul verunfallt am Tag des Begräbnisses seines geliebten Großvaters schwer. 

    Mit dem Tode von Marcel Péricourt verändern sich viele Leben. Madelaine sollte zwar die Geschäfte ihres Vaters weiterführen, doch ist sie nach dem Unfall ihres Sohnes ganz auf seine Gesundung bedacht und überlässt die Führung dem langjährigen Buchhalter Gustav Joubert. Der Privatlehrer von Paul, André Delcourt, beziehungsweise Liebhaber von Madelaine, wird nur noch geduldet. Doch er hat schon längst andere Pläne. Charles, der Bruder von Marcel, befindet sich in einer heiklen Lage, denn sein Bruder half ihm immer wieder großzügig mit Geld aus. Nun muss er sich anders behelfen. Er hat auch schon ein besonderes Vorhaben im Auge. 

    Um Paul macht sich Madelaine sehr große Sorgen, denn der Junge wirkt hochgradig depressiv. Erst als die junge, polnische Krankenschwester Vladi, sich seiner annimmt, scheint es mit Paul aufwärtszugehen. Vladi führt ihn ein in die Welt der Oper und Paul entdeckt seine hingebungsvolle Begeisterung für die Opern-Diva Solange Gallinato. Und gerade in dem Moment, an dem Madelaine wieder Hoffnung schöpfen könnte, wird sie Opfer eines gemeinen Komplotts. Sie verliert Hab und Gut. Die Vorboten des Zweiten Weltkrieges warten auf und Madelaine beginnt ihren ganz persönlichen Rachefeldzug.

    Mit einem rasanten Tempo überschlagen sich die Ereignisse in diesem Roman. Es ist faszinierend was sich Pierre Lemaitre so alles einfallen lässt, wie er die Fäden geheimnisvoll und ausgeklügelt zusammen fügt. Das ist Unterhaltung vom feinsten. Gehaltvoll wartet der Roman mit bitterbösen Intrigen und mannigfaltiger Spannung auf.Sehr große Leseempfehlung!

  9. Cover des Buches Möge die Stunde kommen (ISBN: 9783453421677)
    Jeffrey Archer

    Möge die Stunde kommen

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Bibi1999

    Für die Cliftons und Barringtons kommen schwere Stunden. Giles setzt für seine gefährliche Liebe seine Karriere als Politiker aufs Spiel, während Emma eine schwere Entscheidung treffen muss, welche für Harry alles verändern kann. Doch dann folgt ein Schicksalsschlag, den keiner erwartet hat.

    Das Buch umfasst 592 Seiten und ist bei Heyne erschienen. Es handelt sich um den sechsten Band der Reihe. Es ist empfehlenswert die vorherigen Bände zu lesen, um gewisse Hintergrundinformationen zu besitzen. 

    Der Klappentext verrät über die Geschichte nicht allzu viel, vermutlich hätte jede weitere Ausführung schon zu viel über den Inhalt und die Geschichte selbst verraten. 

    Wie bereits aus den ersten fünf Bänden bekannt, wechseln die Perspektiven regelmäßig zwischen den verschiedenen Charakteren. Dadurch sind die Charaktere tiefgründig geschildert. Besonders Sebastian entwickelt sich in diesem Teil weiter, da er einiges miterlebt. Doch auch die anderen Familienmitglieder erleiden immer wieder Schicksalsschläge. Diese machen ein Teil der Spannung des Buches aus.

    Das Buch beginnt an diesem Punkt, wo Teil fünf aufgehört hat, mit dem Verleumdungsprozess. Dieser Band spielt zwischen 1970 und 1978 in England. Der Schreibstil war wieder sehr angenehm. Die Spannung in diesem Teil ist vorhanden. Durch die verschiedenen Perspektivenwechsel erfährt der Leser so einiges über die Vorhaben der anderen Charaktere, gleichzeitig bleibt aber auch einiges im Dunkeln, sodass man nie weiß, wie die Sache ausgeht. 

    Auch dieser Teil endet, wie die anderen zuvor, mit einem Cliffhänger. Ich bin sehr gespannt, was der Autor im letzten Teil noch bereithält. Ich kann die Reihe an alle, die gerne Familiensagen lesen, absolut empfehlen.

  10. Cover des Buches Das geheime Spiel (ISBN: 9783453290310)
    Kate Morton

    Das geheime Spiel

     (487)
    Aktuelle Rezension von: Kathi90

    Bei diesem Buch von Kate Morton war ich zuerst etwas ernüchtert. Die Geschichte plätscherte meiner Meinung nach nur so dahin. Allerding wendete sich das Blatt recht bald und die Geschichte nahm Fahrt auf. Ich war wie gebannt und wollte unbedingt das Geheimnis der zwei Schwestern erfahren.

    Als es so weit war konnte ich nicht glauben was ich da gelesen hatte, einfach grandios und überraschend. Gerne mehr davon!

    Ebenso interessierte mich das Schicksal von Grace und ihrer heimlichen Liebe.. Als wir Grace am Ende ihres Lebens begleiten durften hatte ich sogar eine Träne im Auge.

  11. Cover des Buches Sinful King (ISBN: 9783736308084)
    Meghan March

    Sinful King

     (227)
    Aktuelle Rezension von: Bonzei

    Keira ist Witwe geworden. Ihr Mann hat sie betrogen und hintergangen. Und nun steht Lachlan, der selbsternannte König der Unterwelt mit einem Schuldschein in ihrem Büro und gibt ihr eine Woche Zeit die Schulden ihres Mannes zurück zu zahlen. Oder ihm zu gehören. Keira bleibt nichts anderes übrig sonst verliert ihre Familie den Traditionsbetrieb oder gar noch mehr. 

    Keira kommt manchmal naiv rüber, vor allem bei der Wahl ihres Mannes, kämpft aber mit ganzem Herzen für ihre Lieben und den Familienbetrieb. Und um ihre Freiheit. 

    Lachlan hat den Ruf kalt, hart und gnadenlos zu sein. Und so hat er eindeutig die bad boy Rolle inne. Und seine Sexualpartnerinnen dominiert er ebenfalls ohne Wiederrede. Eine Partnerin die ihm wiederspricht ist eindeutig was neues unbekanntes für ihn. 

    Es ist ein erotisches Buch in dem die Frau dominiert wird. Wenn jemandem dieser Gedanke nicht zusagt, sollte es lieber nichts lesen. Wer sich auf eine dunkle erotische Fantasie einlassen möchte, dem kann ich dies Buch weiterempfehlen. 

  12. Cover des Buches Korrosion (ISBN: 9783740800406)
    Peter Beck

    Korrosion

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Magicsunset
    „Die Frage war der Bluthund der Intelligenz.“ (Zitat Seite 55)

    Inhalt:
    1971 stirbt ein Bäcker in seinem Backofen. Mehr als vierzig Jahre später wird seine Witwe während der Weihnachtstage ermordet. Ihr Aktiendepot in zweistelliger Millionenhöhe wird seit Jahrzehnten von einer angesehenen Schweizer Privatbank verwaltet. Ihre Anweisungen für den Todesfall legen fest, dass ihr Testament erst vollstreckt werden darf, wenn geklärt ist, welches ihrer drei Kinder damals für den Tod ihres Ehemannes verantwortlich war. Tom Winter, dem erfahrenen Sicherheitschef der Bank fällt die schwierige Aufgabe zu, die drei möglichen Erben zu finden und den Sachverhalt zu klären.

    Thema und Genre:
    In diesem spannenden Buch, einzuordnen zwischen Roman und Thriller, geht es um aktuelle, wichtige Themen wie Flüchtlinge, Missbrauch und Umwelt, aber auch um Familie. Eine Kernfrage dreht sich um Ursache und Wirkung und den Graubereich zwischen Schuld und Gerechtigkeit. Die Finanzwelt bleibt im Hintergrund.

    Charaktere:
    Tom Winter ist ein erfahrener Ermittler und sein Einsatz bewegt sich zwischen psychologischen und körperlichen Herausforderungen, die ihn an seine Grenzen bringen. Private Befindlichkeiten setzt der Autor maßvoll und nur dort ein, wo es für die Handlung wichtig ist.

    Handlung und Schreibstil:
    Orte der Handlung sind neben der Schweiz die Azoren, England und Deutschland und der Handlungszeitraum erstreckt sich über wenige Wochen zwischen Ende Dezember und Ende Januar. In einem zweiten Handlungsstrang wird der abenteuerliche Weg eines Flüchtlings aus dem Sudan bis nach Europa beschrieben. Beide Erzählstränge sind trotz der intensiven Schilderungen knapp und rasant geschrieben, was die Geschichte dicht und packend macht.

    Fazit:
    Ein anspruchsvoller Thriller mit Tiefgang und Themen, die den Leser nachdenklich stimmen. Dazu eine spannende Handlung mit rasanten Abläufen und einem smarten Ermittler, eine sehr gelungene Kombination.

  13. Cover des Buches Julie weiß, wo die Liebe wohnt (ISBN: 9783442479009)
    Gilles Legardinier

    Julie weiß, wo die Liebe wohnt

     (135)
    Aktuelle Rezension von: jeanne1302

    steht Julie vor ihrer Tür und guckt durch den Spion, wie er wohl aussehen mag, hängt Julie mit der Hand in seinem Briefkasten fest, fängt sie an, zu joggen und ihren Job in der Bank an den Nagel zu hängen...und schlittert von einer kleinen Katastrophe in die nächste, nur um diesen Mann mit dem interessanten Namen am Türschild näher kennen zu lernen. Was ihr auch gelingt. Witzig, spannend, aber auch zuweilen traurig ist diese Geschichte...

    Ich habe es trotzdem genossen. Irgendwie hatte ich die letzte Zeit keinen wirklichen Glücksgriff mit einem Buch und war voll in der Leseflaute. 

    Ich bedanke mich bei Julie. 😂

  14. Cover des Buches Medici - Die Macht des Geldes (ISBN: 9783442486625)
    Matteo Strukul

    Medici - Die Macht des Geldes

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Rund vierhundert Jahre lang lenkte die Bankiersfamilie de’ Medici die Geschicke von Florenz und Norditalien. Vom 15. bis 18. Jahrhundert war sie eine der einflussreichsten Dynastie Italiens, aus der Großherzöge der Toskana, drei Päpste und zwei Königinnen von Frankreich hervorgingen. 

    Die Medici erwarben ihren Reichtum im Textilhandel und begründeten um 1410 ein modernes Bankwesen. Sie dominierten – auch durch ihre Beziehungen zum Papsttum – die europäische Finanzwelt der frühen Neuzeit. Ihr Mäzenatentum ermöglichte und prägte die Renaissance in Florenz. Dieser Band erzählt vom Aufstieg der Familie.

    Im Februar 1429 stirbt Giovanni de Medici. Seine Söhne Cosimo und Lorenzo übernehmen die Geschäfte in dem florierenden Bankhaus. Lorenzo, der kühle Rechner und heißblütige Kämpfer, und Cosimo, der feinsinnige Kunstliebhaber und taktisch kluge Politiker. Ihr eigener Lebensstil ist eher bescheiden, doch sie wenden viel Geld auf, um die Schönheit und den Ruhm ihrer Heimatstadt zu mehren. Cosimo finanziert den Bau der Kuppel auf dem Dom, das Bankhaus Medici stellt Geld zur Verfügung um Söldnerhauptmänner wie Francesco Sforza zu bestechen und die politischen Interessen der Stadt Florenz zu wahren. Dennoch haben die Medici Feinde, einige davon mit großem Einfluss im Stadtrat. Zu ihnen gehört Rinaldo degli Albizzi, der nichts unversucht lässt, um den Medici zu schaden und der auch nicht vor Mordversuchen zurückschreckt. Ihm gelingt es, die Medici-Brüder aus der Stadt verbannen zu lassen und selbst die Herrschaft in Florenz an sich zu reißen. Doch er scheitert katastrophal. Schon nach einem Jahr holt der Stadtrat Cosimo und Lorenzo zurück. Und wieder stürzen sich beide in die Arbeit, für das Gemeinwohl und für ihre Heimatstadt Florenz.

    Matteo Strukul führt seine Leser mitten hinein in eine unruhige, gefährliche Zeit, lässt sie regelrecht die giftige Atmosphäre einatmen, die Florenz und den Norden Italiens in der Mitte des 15. Jahrhunderts beherrschte. Es geht um Macht und Einfluss.

    Der Leser bekommt den Eindruck, dass der Autor seinen Roman auf einer genauen Recherche aufgebaut hat. Er versucht, möglichst nahe bei der Realität zu bleiben. Dennoch werden wichtige vorhandene Informationen dem Leser vorenthalten, wie durch einfaches Googlen leicht herauszufinden ist. Nur als Beispiel: Für den Sturm Rinaldos und seiner Getreuen auf den Palazzo gab es einen Grund. Rinaldo degli Albizzi und andere Führer der Partei wurden in den Palast vorgeladen, um Anschuldigungen eines Komplotts gegen den Staat zu entgegnen. Rinaldo antwortete, indem er achthundert bewaffnete Anhänger zusammenrief. Eine Revolution wurde nur durch die Intervention Papst Eugens IV. abgewendet, der sich zu der Zeit in Florenz aufhielt.

    Die Figurenzeichnung ist nicht gerade ausgeprägt. Die Medici und ihre Verbündeten sind generell weiß und ihre Gegenspieler schwarz charakterisiert. Grautöne finden sich so gut wie gar nicht. Die Handlung scheint auch mehr eine Biografie und weniger ein Roman zu sein. Statt einer zusammenhängend spannenden Handlung werden kurze Episoden aus dem Leben einzelner Personen gegriffen.  Einen Teil Fiktion dürfte es dennoch geben. Daher gliedere ich den Roman irgendwo zwischen Biografie und historischer Erzählung ein. Unter einem Roman stelle ich mir jedoch mehr vor.

    Matteo Strukul gelingt es, vor allem Cosimo als einen Menschen darzustellen, der vorausschauend dachte, politisch in einem fast schon europäischen Rahmen, und dem daran gelegen war, den Ruhm seiner Vaterstadt vor allem durch Kunst und Kultur zu mehren. Und wer Florenz kennt, dem wird beim Lesen bewusst, welche großartige Kunstwerke und Gebäude die Welt der finanziellen Unterstützung Cosimo de Medicis verdankt.

    In diesem Buch geht es um das Fundament der Macht, welche die Medici aufbauen und über einen langen Zeitraum halten konnten. Dieses Fundament legten Lorenzo und Cosimo wohl gemeinsam, aber Cosimo war offenbar derjenige, der mit seinen Ideen und klugen politischen Schachzügen der Vordenker war. In Florenz wird er "il Vecchio", der Alte, genannt, der Gründer einer großen Dynastie. Als älterer Bruder war er Herr des Hauses Medici und seine Verdienste um Florenz so groß, dass seine Stadt ihn mit dem Titel "Vater des Vaterlandes", pater patriae, ehrte.

    Eine ebenso wichtige Rolle spielt das Familienleben, die Verbundenheit der Familie untereinander. Dabei entstehen spannende Charakterbilder der einzelnen Familienmitglieder, vor allem Cosimos und Lorenzos, aber auch ihrer Mutter Piccarda und ihrer Ehefrauen Contessina und Ginevra. Lorenzo und seine Frau Ginevra stehen dabei allerdings im Schatten Cosimos und seiner Contessina.

    Ebenso interessant, jedoch nicht unbedingt vielschichtig, ist das Charakterbild Rinaldo degli Albizzis.

    Natürlich kann auch der Autor in einigen Fällen nur spekuliert haben. Dennoch ist es ihm gelungen, ein stimmiges Bild zu schaffen, welches wir als Leser gut annehmen können.

    Wie es zu bestimmten Entwicklungen kam, wird jedoch zu wenig beleuchtet. Darüber hinaus habe ich mit den Personen nicht wirklich mitgefiebert. Es war die ganze Zeit immer eine gewisse Distanz da. Dies wurde sicher auch durch die Perspektivwechsel mitten im Absatz begünstigt. Plötzlich war man in der Gedankenwelt von jemand anderem drin. Die Gespräche der Personen untereinander wirkten teilweise sehr unglaubhaft und gestellt.

    Nur bei dem fiktiven Schweizer Söldner Richard Schwartz und der Mörderin Laura Ricci wird ein Blick in die Vergangenheit gewagt und so analysiert warum diese Personen so geworden sind. Ganz schlimm fand ich die Sexszenen. Diese waren glücklicherweise nur kurz geschrieben, entsprachen jedoch nicht der damaligen Zeit. Entweder wurde die Liebe zu der Person in der Szene überhöht oder es war einfach nur abstoßend. Dies lag durchaus auch an den Personen, die Sex miteinander hatten, aber meist hatten diese Szene irgendwie einen krankhaften Touch.

    Ein Roman-Portrait, das kaum Spannung vermittelt, und wenig wissenswerte Fakten. Das Buch liest sich flüssig und ist durchaus geeignet, seinen Lesern ein paar interessante und durchaus auch vergnügliche Stunden zu bescheren. Doch von einem historischen Roman ist das Werk noch weit entfernt.

    Sicher war das ein und andere dabei das ich nicht gewusst habe. Ich hätte mir dennoch gewünscht, dass der Autor mehr auf die Charaktere eingegangen wäre. Was bleibt, ist eine leichte, unterhaltsame Lektüre. Genau das richtige wen sich einer an das Genre Historische Roman herantasten möchte, ohne gleich davon erschlagen zu werden. Ein gutes hat das Buch auf jeden Fall, ich werde mir weitere Lektüre über die Familie Medici gönnen.

  15. Cover des Buches Die Schnäppchenjägerin (ISBN: 9783442470433)
    Sophie Kinsella

    Die Schnäppchenjägerin

     (946)
    Aktuelle Rezension von: Laras_Buchblog

    Ich liebe die Shopaholic Reihe von Sophie Kinsella und habe alle Teile gelesen oder als Hörbuch gehört. Sehr lustig und auf den Punkt bringt die Autorin das allgegenwärtige Shoppingverhalten der Großstadtfrau rüber, ich habe Tränen gelacht. Natürlich darf auch die Liebe nicht zu kurz kommen und ich habe der Hauptfigur, Rebecca, die Daumen gedrückt, dass sie ihren Traumprinzen ergattert.

  16. Cover des Buches Die Taube (ISBN: 9783257218466)
    Patrick Süskind

    Die Taube

     (336)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald

    Als er auf die Taube traf, veränderte sich sein Leben. 

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    Was ist das für ein Leben, das durch die Anwesenheit einer Taube erschüttert wird?

    ·

    Nach zwei dramatischen Erfahrungen in seinen jungen Jahren geht Jonathan Noel auf Nummer Sicher. Sein Leben ist darauf ausgelegt möglichst ereignislos, möglichst frei von Überraschungen, möglichst behütet abzulaufen. Er lebt seit Jahren in seiner Schuhkartonwohnung, geht gewissenhaft zu derselben eintönigen Arbeit, durchlebt genügsam einen gewohnten immer gleichen Tagesablauf. Er hat keine Freunde, keine Familie, keine Verpflichtungen. Durch seinen vollkommenen Abstand zu jeglicher Abwechslung ist er frei wie ein Vogel - geleitet von seinen Prinzipien, aber zufrieden und glücklich. Denn ohne Erwartungen wird man nicht enttäuscht.  

    ·

    Bis eines Tages vor seiner Wohnungstüre eine Taube auftaucht. Sie, die durch ihre bloße Existenz seine Routine durchbricht, die Zahnräder in seinem Kopf zum Rattern bringt, Jonathan in Angst und Schrecken versetzt. Das Ereignis, das alles verändern könnte. Und Veränderungen sind bei Jonathan nicht gerne gesehen. 

    ·

    Getrieben von Zukunftsängsten, Sorgen und einem rasanten Gedankenkarussell flüchtet Jonathan Hals über Kopf. Sein Leben gerät aus den Fugen. Er vergisst, den Chef bei der Arbeit gebührend zu empfangen. Ein Riss in der Uniform verursacht Schweißperlen auf seiner Stirn. Er muss sich, vor erschöpfender Aufregung, bei der Arbeit anlehnen. Kleinigkeiten überfordern ihn und stürzen ihn in Verzweiflung. 

    ·

    Durch seine vollkommene Abschottung von der Umwelt, den Verlass auf seine gewohnten Routinen, seiner Suche nach Sicherheit ist Jonathan von unberechenbaren Situationen total überfordert, Unsicherheit und Verzweiflung prägen sein Leben. 

    ·

    Ich glaube, jeder sehnt sich nach einem gewissen Maß an Sicherheit und Gewohnheit. Aber wie bei allen Dingen macht die Dosis das Gift. Wie viel ist man bereit zu wagen? Was ist wichtig, um sich gut zu fühlen? Und weiter: für mich scheint Jonathan seelische Probleme zu haben, er jedoch ist glücklich und zufrieden mit seinem Leben. Wo ist der Punkt, an dem etwas nicht mehr normal ist? Und wer bestimmt das?

  17. Cover des Buches Der Insider (ISBN: 9783442479788)
    Michael Robotham

    Der Insider

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Callso

    Eines vorweg: Ich bin ein riesiger Fan von Michael Robotham und seinem charmanten Hobby-Ermittler-Duo. Bei anderen Lektüren waren Spannung und Spaß garantiert! Bei diesem Werk wurde ich indes zum ersten Mal ein klein wenig enttäuscht.

    Ich finde die Story sehr verworren, äußerst kompliziert und trotz ordentlich Tempo ein wenig zu lang.

    Dennoch, die über 530 Seiten machen trotzdem Spaß, weil der Autor so einen trockenen Humor hat, weil er liebend gerne Sarkasmus einstreut und auch in diesem Buch wundervolle Dialoge kreiert hat.

    Psychiater Joe O`Loughlin hat in diesem Fall eine überraschende Nebenrolle. Vielmehr ist es der Ex-Polizist Vincent Ruiz, der im besonderen Fokus steht. Und auch Vincent kommt hemdsärmelig, schroff, sehr direkt, launisch, aber eben auch mit einem besonderen Spürsinn daher. Auch bei diesem speziellen Mensch hat der Autor einen  wunderbareren Charakter erschaffen, der enorm lesenswert und unterhaltsam ist.

    Zwischen Bagdad und London geht es um geheim Gelder, die von Banken und Terroristen hin und hergeschoben werden. Illegale Überweisungen, Bankenraub in Bagdad und ein Insider und vermeintlicher Aufklärer, der erst verschwunden und wenig später ermordet aufgefunden wird.

    Die Schwächen der übertriebenen bis verworrenen Story zum Trotz: Robotham schafft immer ein Thriller-Niveau, das fast seinesgleichen sucht

  18. Cover des Buches Die Pfeiler der Macht (ISBN: 9783404172320)
    Ken Follett

    Die Pfeiler der Macht

     (740)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Schönes Buch , spannend geschrieben, toll für zwischendurch

  19. Cover des Buches Todesbräute (ISBN: 9783426502983)
    Karen Rose

    Todesbräute

     (522)
    Aktuelle Rezension von: Sarah203

    Kurzfassung


    Dutton, Georgia. In der Kleinstadt geht die Angst um, denn ein Serienmörder tötet junge, attraktive Frauen und legt diese in Decken eingewickelt in Gräben nahe der Stadt ab. Alle Opfer wurden vergewaltigt und dermaßen brutal misshandelt, dass ihre Gesichter nicht mehr zu erkennen sind. Der Mörder hinterlässt an jedem Opfer eine Botschaft in Form eines Schlüssels: doch für wen ist diese Botschaft, und was hat sie zu bedeuten? Special Agent Daniel Vartanian trifft während seiner Ermittlungen auf lang gehütete Geheimnisse und einen Sumpf aus Eskapaden, Erpressungen und Gewalt, die in dieser Kleinstadt schon zu lange unter der Oberfläche brodeln. Als dann auch noch Alex Fallon in Dutton auftaucht, um ihre verschwundene Stiefschwester zu suchen, gerät das soziale Gefüge der Stadt vollends ins Wanken, und die Ereignisse überschlagen sich. Alle Spuren deuten darauf hin, dass die aktuellen Morde mit einem Verbrechen zusammenhängen, dass vor 13 Jahren stattfand: das damalige Opfer war ausgerechnet Alex Fallons Zwillingsschwester. Ist der Täter von damals zurückgekehrt oder stehen die Taten überhaupt nicht in Zusammenhang? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn keine Frau ist mehr sicher.


    Handlung


    Wie für Karen Rose typisch treibt auch im zweiten Buch der Vartanian-Reihe "Todesbräute" ein Serienmörder sein Unwesen. Der erste Mord in Dutton geschieht eine Woche nach der Beerdigung von Daniel Vartanians Bruder Simon, der im ersten Band "Todesschrei" siebzehn Menschen grausam ermordete. Während der Ermittlungen trifft Special Agent Daniel Vartanian auf Alex Fallon, die nach Dutton gekommen ist, um nach ihrer Stiefschwester Bailey zu suchen, die seit einigen Tagen spurlos verschwunden ist. Nach und nach wird klar: die aktuellen Morde hängen mit Ereignissen zusammen, die vor dreizehn Jahren ihren Lauf nahmen, und die sowohl mit Daniel Vartanians als auch Alex Fallons Vergangenheit untrennbar verbunden sind. 


    Charaktere


    Eigentlich gelingt es Karen Rose sonst leicht, den Charakteren ihrer Geschichten Leben einzuhauchen. Meist sind es Menschen mit Ecken und Kanten, deren Eigenheiten einem als Leser manchmal den letzten Nerv rauben und deren Handlungen und Gedankengänge nicht immer vollkommen nachvollziehbar sind. Doch das macht sie für mich normalerweise um so menschlicher. Leider verliert sich in "Todesbräute" der Plot so sehr in einer Vielzahl von Opfern, Verdächtigen und deren Verstrickungen, dass ich beim Lesen irgendwann schlichtweg den Überblick verloren habe. Da tauchen plötzlich Personen wieder auf, die 150 Seiten zuvor in einem Nebensatz erwähnt wurden, nur um jetzt der Handlung eine ach so entscheidende Wendung zu geben. Durch die schiere Anzahl an Protagonisten ist eine Charakterentwicklung, wenn überhaupt, nur rudimentär gegeben, so dass ein Mitfiebern, Mitleiden und Miterleben bei mir dieses Mal völlig ausblieb.


    Schreibstil


    Der Schreibstil von Karen Rose ist wie immer leicht zu lesen und hat keinerlei literarischen Tiefgang, doch das erwarte ich von einem (Lady)Thriller auch gar nicht. Ich möchte unterhalten werden und möchte das Prickeln der Spannung erleben. Dies gelingt in "Todesbräute" leider nicht, denn die Handlung wirkt dermaßen konstruiert, dass ich irgendwann nicht mehr wirklich folgen konnte. Dabei ist die Grundidee dieses Thrillers durchaus interessant, verliert sich aber wie oben schon geschrieben in einer Vielzahl von Charakteren und Verstrickungen. 


    Fazit


    Auch in ihrem zweiten Roman aus der Vartanian-Reihe, "Todesbräute", bleibt Karen Rose ihrem gewohnten Schema treu: zwei attraktive, intelligente und liebenswerte Menschen, jeweils beeinträchtigt durch einen schweren Schicksalsschlag, treffen zufällig aufeinander und fühlen sich magisch voneinander angezogen, während eine Verbrechensserie ihren Lauf nimmt und auch vor mindestens einer der Hauptfiguren keinen Halt macht. Errettet aus größter Gefahr, bekennen sich die beiden Personen zu ihren Gefühlen und schwören, sich nie wieder loszulassen. Wer diese Vorhersehbarkeit und die stets zugrundeliegenden Liebesgeschichten innerhalb eines Thrillers mag, der ist mit einem Ladythriller von Karen Rose im Allgemeinen gut bedient. Nachdem ich bereits alle sechs Bände der Chicago-Reihe und den ersten Band der Vartanian-Reihe gelesen habe, muss ich jedoch sagen, dass "Todesbräute" für mich bisher das schwächste Buch der Autorin ist, was vor allem an den schwach gezeichneten Charakteren und dem sehr konstruierten Plot liegt. Ich musste mich dieses Mal wirklich zwingen, das Buch zu Ende zu lesen und hoffe, dass der dritte Band "Todesspiele" wieder deutlich spannender und fesselnder daherkommt. 

  20. Cover des Buches Die hellen Tage (ISBN: 9783596512737)
    Zsuzsa Bánk

    Die hellen Tage

     (298)
    Aktuelle Rezension von: gretavox

    In ihrem Roman „Die hellen Tage“ ignoriert Zsuzsa Bánk scheinbar alle Tipps, die Schreibratgeber für Autoren bereit halten: Auf 541 Seiten enthält das Buch keinen einzigen Dialog, die Sätze sind verschachtelt und lang, gehen manchmal fast über eine Seite, und es passiert eigentlich nichts Weltbewegendes oder Spannendes. Dennoch entwickelt das Buch einen eigentümlichen Sog, dem man sich als Leser/in nur schwer entziehen kann. Mir jedenfalls ging es so. Selten habe ich in jüngster Zeit ein Buch gelesen, das mich so gefesselt und nicht ein einziges Mal gelangweilt hat. 

    Ein Großteil der Faszination beruht sicher auf der außergewöhnlichen Freundschaft der drei Protagonisten Aja, Karl und Seri. Die Autorin nimmt sich Zeit, ihre Beziehung mit allen Höhen und Tiefen zu entwickeln. Aber es sind vor allem die Väter und Mütter, deren Schicksale berühren: Karls Eltern haben das Trauma eines verlorenen Kindes zu verkraften, Seris Mutter den frühen Tod ihres Ehemanns und dessen Geheimnis. Ajas Mutter Evi, eine ehemalige Zirkusartistin und zunächst Analphabetin, meistert ihr Leben auf ihre ganz eigene unaufdringliche, warmherzige Art, ohne dabei jedoch ihre Ziele aus den Augen zu verlieren. 

    Faszinierend ist auch der ungewöhnliche Schreibstil der Autorin. Obwohl die Sätze ausufernd und verschlungen sind, bereiten die Bilder und Vergleiche pures Lesevergnügen.

    Natürlich enthält das Buch Unstimmigkeiten und Schwächen: Gewisse Schilderungen wie „das schief hängende Tor, der Klatschmohn, die Weizenfelder, Karls blasser Fleck unter der Schläfe“ werden in ihrer fast wörtlichen Wiederholung etwas überstrapaziert. Was die Charaktere angeht, so fällt auf, dass die jungen Leute keinerlei Begegnungen mit anderen Menschen außer denen in ihrem engen Kosmos zu haben scheinen und die Motivation für ihr Handeln nicht immer nachvollziehbar ist. Unglaubwürdig ist auch, dass es keinerlei erotische Komponente zwischen ihnen gibt.

    Der Roman ist nichts für Menschen, die auf jeder Seite Spannung und Action erwarten. Wer sich aber auf die leisen Töne einer wunderbaren Sprache einlassen kann, liegt mit diesem Buch genau richtig.

  21. Cover des Buches Léon und Louise (ISBN: 9783423253635)
    Alex Capus

    Léon und Louise

     (557)
    Aktuelle Rezension von: rkuehne

    Die Lebensgeschichte und Liebesgeschichte von Leon Le Gall, geboren um die Jahrhundertwende in Frankreich, spielt natürlich im 20. Jahrhundert, passt aber streckenweise so gut wie lange kein anderes Buch in unsere Zeit. Das Leben und Lieben Leons, der sich mit 17 in die gleichaltrige Louise verliebt, eine Liebe, die bis an ihr Lebensende hält und dennoch immer starken Widerständen ausgesetzt ist, ist geprägt durch die beiden Weltkriege. Vor allem die Zeit des zweiten Weltkriegs, Leon lebt als Polizeichemiker in Paris, einer besetzten Stadt in der alles gelähmt ist, aber weiterläuft. Zum ersten Mal hab ich bemerkt, dass unsere Corona-Situation, vor allem mit der Ungewissheit, wie lange sie noch anhalten wird, sehr nah an dem Kriegsszenario ist. Täglich sterben hunderte Menschen, das öffentliche Leben ist wie betäubt und trotzdem machen alle irgendwie weiter. Das ist nur ein Aspekt des insgesamt auch tollen Buches, hat mich aber sehr beeindruckt.

  22. Cover des Buches Der Raub (ISBN: 9783959670005)
    Daniel Silva

    Der Raub

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Dies war mein erstes Buch des Autors, und es werden vermutlich auch keine weiteren folgen. Ich interessiere mich zwar für alle möglichen Themen, aber dann lieber knapp und präzise. Kunstgeschichte in der Schule fand ich zwar interessant, aber ich hätte mich nie näher damit befassen mögen.
    In diesem Buch hat mich die Beschreibung fasziniert, wie Bilder übermalt werden, um geschmuggelt zu werden, und besonders, wie dann die oberste Schicht wieder entfernt wird. Das war für mich mal etwas ganz Neues.
    Ansonsten hat mich die Spionagegeschichte eher weniger tangiert. Aber wenigstens ist sie nicht so brutal wie ansonsten gerade in Mode.

  23. Cover des Buches Wie zwei Inseln im Meer (ISBN: 9783959670364)
    Susan Mallery

    Wie zwei Inseln im Meer

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Yenny
    Michelle kehrt nach ihrem Army-Einsatz im Iran als verletzte Kriegsveteranin nach Blackberry Island zurück. Sie freut sich darauf, ihr Hotel zu übernehmen. Doch während ihrer Abwesenheit hat ihre inzwischen verstorbene Mutter das Hotel hoch verschuldet und falsch gewirtschaftet. Zu Michelles Übel ist es ausgerechnet ihre frühere Freundin Carly, die ihr in der Not beisteht, um das Hotel zu retten. Doch können die beiden tatsächlich wieder Freunde werden, nach allem, was in der Vergangenheit passiert ist? Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Liebe, Mißverständnisse und Verletztheit. Manchmal muß man sich einfach aussprechen und auch die andere Seite anhören, um vergeben zu können. Bei dem Ebook habe ich mich ein wenig schwer getan, konnte mich nicht in die Geschichte einlesen. Im Urlaub bin ich dann auf das Hörbuch umgestiegen und die angenehme Stimme von Irina Scholz hat mich schnell in die Geschichte eintauchen lassen. Eine leichte Sommergeschichte, ohne viel Grübeln zu müssen.
  24. Cover des Buches Tief in den Wald hinein (ISBN: 9783833310478)
    Robert Williams

    Tief in den Wald hinein

     (22)
    Aktuelle Rezension von: katzenminze

    Das allnächtliche Schreien von Baby Harriet bringt ihre Eltern fast um den Verstand. Das Kind ist Nacht für Nacht einfach untröstlich und Ann und Thomas sind an der Grenze ihrer Kräfte, als Thomas bei einer nächtlichen Beruhigungsfahrt eine Lösung gefunden zu haben scheint: In den tiefen, ruhigen Wäldern von Abbeystead ist das Kind still. Und so zieht die Familie im Eiltempo in eine ausgebaute Scheune mitten im Wald. Auch Thomas findet Frieden in den Wäldern. Sein Job bei der Bank frustriert ihn aber in der Natur kommt er zur Ruhe. Sein Haus im Wald erfüllt ihn mit Stolz und Zufriedenheit. Seine Frau Ann ist nicht so glücklich. Fehlen ihr doch der Trubel der Stadt und die kurzen Wege zu Freunden. Die Bäume wirken bedrohlich auf sie und ganz grundsätzlich fragt sie sich manchmal ob das Haus, die Kinder und Thomas wirklich die richtige Entscheidung waren. Als eines Abends vier vermummte Männer ins Haus der Familie eindringen, stellt das ihr Leben nochmal grundlegend auf den Kopf.

    Neben Ann und Thomas gibt es noch den sanften Riesen Raymond, der menschenscheu ist aber eine tiefe Liebe zur Natur und besonder zu Abbeystead empfindet. Und den Antagonisten Keith, der mit Egoismus, Selbstverliebtheit gepaart mit Komplexen und übermäßigem Alkoholkonsum besticht. Alles andere als sympathisch aber gerade deshalb eine hochinteressante Figur!

    "Tief in den Wald hinein" ist eine absolut gelungene Charakterstudie, ein Psychogramm vier verschiedener Menschen mit ganz unterschiedlicher Geschichte. Der Überfall steht dabei nicht im Vordergrund, immer geht es um die Menschen, um Veränderung, Freundschaft und Entscheidungen im Leben.

    Insagesamt ist Williams Roman eine fesselnde Geschichte über das Leben. Ohne Drama erzählt, besticht er mit viel Naturliebe und punktet mit seinen lebendigen wie zwiespältigen Figuren. Klasse.

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