Bücher mit dem Tag "bann"
34 Bücher
- Rick Riordan
Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen
(1.999)Aktuelle Rezension von: Bigsale3Percy kehrt nach einem unangenehmen Vorfall an der Schule ins Camp Half-Blood-Hill zurück.
Dort hat sich jedoch einiges verändert.
Der Baum Thalia ist vergiftet worden und deshalb bricht im Camp das Chaos aus.
Und Grover ist auch noch auf seiner Suche nach Pan von einem grausamen Zyklopen entführt worden, und bittet Percy in seinen Träumen um Hilfe.
Percy und Annabeth machen sich schliesslich auf die Suche nach ihrem Freund, doch dabei müssen sie vielen Gefahren die Stirn bieten.
Ich persönlich fand das Buch äusserst spannend und gut geschrieben. Rick Riordan hat einen sehr angenehmen Schreibstil und bringt immer wieder etwas Humor ein, was mich oft zum Schmunzeln brachte.
Die Charaktere wuchsen mir immer mehr ans Herz, wie zum Beispiel Tyson und Annabeth auch.
Sogar Clarisse wurde mir sympathischer.
Percy war schon im ersten Band toll, ich mochte ihn sofort, weil er so lustig und mutig ist und er würde alles für seine Freunde tun, das zeigt er in diesem Band besonders.
Es ist eine grossartige Story, die Reihe werde ich ganz bestimmt weiterlesen! - Heather Fawcett
Emily Wildes Enzyklopädie der Feen
(195)Aktuelle Rezension von: Ravendara🧠 Meine Gedanken und Gefühle
Ich gebe es zu: Am Anfang hatte ich meine Schwierigkeiten mit Emily Wilde. Sie ist eigensinnig, distanziert, teilweise egozentrisch – und wirkt nicht unbedingt wie eine Person, mit der man freiwillig einen Abend verbringen möchte. Gleichzeitig hatte ich aber schnell das Gefühl, dass diese Art weniger Arroganz als vielmehr Selbstschutz oder schlicht neurodiverser Charakter ist. Emily funktioniert über Struktur, Forschung und Kontrolle – Gefühle sind da eher störendes Beiwerk.
Naja und da gerade Winter ist, passte das Buch hervorragend in die Stimmung. Also bin ich drangeblieben und wurde belohnt.Richtig spannend wurde das Buch für mich mit Wendells Auftritt. Ab diesem Moment verschiebt sich Emilys gesamte Gedankenwelt. Nicht nur, weil Wendell ein wandelndes Rätsel ist, sondern weil er sie permanent aus ihrer Komfortzone schubst – sozial, emotional und moralisch. Seine Anwesenheit verändert auch Emilys Beziehung zu den Dorfbewohnern, und genau hier beginnt die Geschichte für mich zu wachsen.
Zum Ende hin war ich dann komplett versöhnt. Emily entwickelt sich nicht plötzlich zur Menschenfreundin, aber sie reflektiert, zweifelt, korrigiert sich. Besonders mochte ich, dass sie irgendwann erkennt, dass Wissen allein nicht reicht – ein Gedanke, der ihren wissenschaftlichen Anspruch nicht schmälert, sondern vertieft.
👩🔬🕴️ Die Hauptcharaktere
Emily Wilde ist eine ungewöhnliche Protagonistin: introvertiert, hochintelligent, sozial unbeholfen und völlig uninteressiert daran, anderen zu gefallen. Sie schmilzt nicht beim Anblick gut aussehender Elfenadliger dahin (was angesichts der permanenten Elfenschwemme wirklich bemerkenswert ist).
Gleichzeitig war sie mir manchmal zu tollpatschig im sozialen Umgang. Dass sie trotz klarer Hinweise der Dorfbewohner regelmäßig ignoriert, wie wichtig Traditionen und Höflichkeit sind, widerspricht ein wenig ihrer analytischen, beobachtenden Art. Hier hatte ich öfter das Gefühl: Du müsstest es eigentlich besser wissen.
Wendell Bambleby ist ihr perfektes Gegenstück. Charmant, eitel, sozial brillant – und mit einer Art, bei der man sich sofort vorstellen kann, wie er prüfend in den Spiegel schaut, ob sein Haar auch wirklich sitzt. Seine zwischenmenschliche Kompetenz gleicht Emilys Defizite wunderbar aus. Ihre Wortgefechte, Sticheleien und gegenseitigen Irritationen sind eines der größten Highlights des Buches.Die Romance bleibt dabei angenehm im Hintergrund ♥️. Keine großen Gefühlsausbrüche, kein Drama – eher ein langsames, fast widerwilliges Annähern. Und genau das passt perfekt zu beiden Figuren.
🧚♂️❄️ Worldbuilding & Feen
Das Worldbuilding ist für mich einer der stärksten Aspekte des Buches. Das verschneite Dorf Hrafnsvík wirkt lebendig, kalt, misstrauisch – ein Ort, an dem man sich nicht leichtfertig über Traditionen hinwegsetzen sollte. Die Landschaft, das Klima und die soziale Struktur greifen wunderbar ineinander.
Besonders gelungen fand ich den Umgang mit den Feen. Hier gibt es keine niedlichen Pastellwesen mit Glitzerflügeln. Die Feen entstammen klar der europäischen Folklore: launisch, herrschsüchtig, grausam und gefährlich. Menschen werden entführt, Kinder ausgetauscht, Leben aus purer Laune zerstört – und Emily beschreibt all das in einem nüchternen, wissenschaftlichen Ton.
Gerade dieser Kontrast macht die Feen noch unheimlicher. Sie werden nicht verklärt, sondern wirken real, fremd und unberechenbar.
Ein Highlight war für mich die vielen unterschiedlichen Feenarten, deren Geschichten Emily akribisch sammelt. Die Fußnoten und Einschübe haben dem Ganzen eine fast akademische Glaubwürdigkeit verliehen und das Worldbuilding enorm vertieft.Stärken
✨ Das wissenschaftliche Tagebuchformat mit Fußnoten ist originell und charmant
✨ Atmosphärisch dichtes Winter-Setting ❄️
✨ Feen als gefährliche, fremde Wesen – nah an alten Volkssagen
✨ Großartige Dynamik zwischen Emily und Wendell
✨ Leiser Humor, der oft erst im Nachhinein richtig zündetSchwächen
⚠️ Emilys soziale Blindheit wirkt stellenweise überzeichnet
⚠️ Einige entscheidende Momente werden ausgespart oder nur angerissen (besonders zwischen den Protas)
⚠️ Emily muss auffällig oft gerettet werden, obwohl sie kompetent und mutig ist
⚠️ Das Erzähltempo ist ruhig bis sehr ruhig – nichts für Action-Fans🌨️📚 Fazit & Empfehlung
„Emily Wildes Enzyklopädie der Feen“ ist eine kluge, atmosphärische Mischung aus Cosy Fantasy, Folklore und leiser Romantik. Nicht immer gemütlich, manchmal sogar unheimlich – aber stets faszinierend.
Ein perfektes Buch für den Winter, für Leser:innen, die Charakterentwicklung, Wortwitz und gefährliche Magie mögen. Wer Geduld mitbringt, wird reich belohnt. - E. L. James
Darker - Fifty Shades of Grey. Gefährliche Liebe von Christian selbst erzählt
(263)Aktuelle Rezension von: Xenia_FTeil 2 der äußerst ereignisreichen Liebesgeschichte zwischen Ana und Christian aus Sicht von Christian.
Die zwei finden nach ihrer Trennung wieder zueinander, stellen sich der verrückten Exfreundin von Christian, dem äußerst unangenehmen Chef von Ana, einem zu treuen Freund, Christians dunkelsten Geheimnissen und einem Heli-Absturz. Alles während die zwei herausfinden, wie eine Beziehung zwischen ihnen funktionieren kann. Die Liebesgeschichte gipfelt in einem unglaublich romantischen Heiratsantrag.Es ist toll endlich die Geschichte aus Christians Sicht zu erleben. Insbesondere auf das Gespräch zwischen ihm und seiner Mutter an seinem Geburtstag nach dem Elena-Vorfall habe ich hingefiebert. Meine Neugierde wurde nun endlich befriedigt.
Da man aufgrund der Hauptreihe die Handlung schon kennt, ist es natürlich nicht ganz so spannend wie ein komplett neues Buch. Es ist trotzdem äußerst unterhaltsam die Dinge aus Christians Blickwinkel zu sehen.Man kann mit ihm die komplette Bandbreite der Emotionen erleben.
Empfehlung für alle die die Hauptserie gemocht haben und wissen wollen was in den Szenen ohne Ana gesprochen wird. - Jennifer L. Armentrout
Brave – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
(301)Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooksIch habe diese Reihe einfach geliebt! Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die Mischung aus Romantik, Spannung und den düsteren Elementen ist einfach perfekt, und die Charaktere sind tiefgründig und packend. Ein guter Abschluss auch wenn es noch zwei weitere Teile gibt, welcheich nur entdeckt habe, weil ich die ersten drei Teile bewertet habe :-)
- Kai Meyer
Die Spur der Bücher
(253)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeMercy Amberdale ist eine geborene Bibliomantin, heißt sie kann mit Hilfe der Bücher Magie nutzen. Sie beschafft für reiche Auftraggeber wertvolle Bücher, wie Erstausgaben oder Bände, denen eine besondere Magie innewohnt. Der mysteriöse Tod eines Buchhändlers, der inmitten seiner Bücher verbrannte, ohne, dass das Papier rings um ihn herum auch nur versengt wurde, führt Mercy auf die Suche nach Antworten. Antworten, die ihr gesamtes Leben verändern könnten....
Kai Meyers Welt der Bibliomantik ist gleichzeitig ein Fantasykrimi und eine Hommage an Bücher und Geschichten. Der Schreibstil ist äußerst flüssig, detailreich und bildhaft. Die Protagonistin durchgezeichnet und mit zunehmender Tiefe im Verlauf des Buches. Hingegen die Nebencharaktere bleiben sehr blass und bekommen nur die nötigsten Details. Der Autor nutzt das Buch um eine Reihe geschichtlicher Hintergründe und Informationen zur bibliomantischen Welt zu geben. Diese sind zwar durchaus interessant, aber im Kontext des Geschehens teils einfach etwas viel und erzeugen dadurch kleine Längen. Ausgesprochen fantasiereich sind die magischen Details, die für einige Schmunzler sorgen und dem Buch seine besondere Note verleihen.
Mein Fazit: Ein nettes fantasiereiches Buch, dass mich thematisch voll abholen konnte, dem aber gefühlt etwas Feinschliff fehlte. Ich vermute, dass sich junge Leser mit den vielen historischen Informationen eher schwer tun und die für mich verschmerzbaren Längen sehr viel stärker wahrnehmen. Ansonsten macht es einfach Spaß in eine Welt einzutauchen, in der Bücher einen so besonderen Stellenwert haben und ich freue mich auf die Fortsetzung.
- Leïla Slimani
Dann schlaf auch du
(336)Aktuelle Rezension von: HerbstroseAls die Mutter nach Hause kommt, sind ihre beiden Kinder tot und die Nanny liegt schwer verletzt im Koma. Was war geschehen, wie konnte es zu dieser Tragödie kommen? --- Um wieder in ihrem Beruf als Juristin arbeiten zu können, beschließen Myriam und Paul für ihre beiden kleinen Kinder eine Nanny einzustellen. Louise erweist sich dabei als vermeintlicher Glücksfall. Liebevoll versorgt sie die beiden Kleinen, kocht für die Familie und hält auch ganz nebenbei noch den Haushalt in Schuss. Bald ist sie unentbehrlich, kommt immer früher und geht abends später, so dass Myriam bedenkenlos ihre Karriere vorantreiben kann. Sie behandeln Louise als willkommenes Familienmitglied, kümmern sich aber nicht um ihr Privatleben, um ihre Einsamkeit, ihre finanzielle Notlage und ihre heimlichen Sorgen --- bis es zur Tragödie kommt.
Leila Slimani, geb. 1981 in Rabat/Marokko, ist eine französische Schriftstellerin und Journalistin mit marokkanischen Wurzeln. „Dann schlaf auch du“, 2019 Luchterhand, („Chanson douce“ 2016 Éditions Gallimard) ist ihr zweiter Roman, für den sie den 2016 mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet wurde. 2021 zog die Autorin mit ihrer Familie nach Lissabon, um dort in Ruhe an ihrer Romantrilogie „Das Land der Anderen“ zu arbeiten. Im Jahr 2025 wurde sie beim 78. Filmfestival von Cannes als Jurymitglied ausgewählt.
Weil der Roman mit dem Ende beginnt, ahnen wir bereits, wer die beiden Kinder ermordet hat. Das erzeugt hohe Spannung weil man wissen will, wie es dazu kommen konnte. In flüssigem Schreibstil und in eher nüchternen Worten, ohne psychologische Ausschweifungen, lässt die Autorin chronologisch die Ereignisse Revue passieren. Die Perspektive wechselt stetig zwischen den Eltern, der Nanny und einigen Nebenfiguren. Dabei kommen auch etliche gesellschaftskritische Themen zur Sprache, z.B. wie sich Beruf und Kinderbetreuung vereinbaren lassen und ob es gerechtfertigt ist, einer Angestellten so zu vertrauen und sie als Familienmitglied zu behandeln. Karrierestreben und Klassenunterschiede sind weitere, für das Geschehen relevante, Motive.
Fazit: Kein klassischer Krimi sondern eher eine Analyse, wie es zu der Tragödie kommen konnte. Meine Empfehlung!
- Lynn Raven
Hexenfluch
(254)Aktuelle Rezension von: vroni_loves_booksWie andere Bücher von Lynn Raven die ich bis jetzt gelesen habe, fällt es mir ziemlich schwer mich in der Welt dieses Romans wiederzufinden. Der Schreibstil ist für mich nicht gerade flüssig zu lesen und anfangs zieht es sich eher.. Doch ab der Hälfte des Buches nahm die Sache langsam Fahrt auf und wurde spannend. Zwischendurch sind längere Zeitsprünge und plötzlich entstehen tiefe Gefühle, leider durch die lange Zeit in der man als Leserin nicht "dabei" ist, für mich dann nicht mehr nachvollziehbar.
Doch im Großen und Ganzen ein gutes Buch, vor allem da mich die Thematik fasziniert 🧙♀️ und es auch nicht "zu weich" zu geht!
Wenn die Geschichte nicht so komplex wäre und auf einzelne Situationen oder Gefühle näher eingegangen werden würde, könnte ich mich besser darin fallen.. Diese Geschichte wird aber jedoch nicht meine letzte dieser Autorin bleiben die ich lesen werde! 👍
- Christine Feehan
Wilde Magie
(106)Aktuelle Rezension von: TatjanaVBKlappentext
Auf der Flucht vor einem Feind aus der Vergangenheit versteckt sich die schöne Rachael in der undurchdringlichen Wildnis des Dschungels von Borneo. Doch auch hier lauert so manche Gefahr auf die junge Frau: Schwer verletzt überlebt sie den Angriff eines Leoparden. Der Eingeborene Rio Santana pflegt sie hingebungsvoll gesund und schon bald erwacht ein unstillbares Verlangen zwischen ihnen. Noch ahnt Rachael nicht, dass Rio ein dunkles Geheimnis hütet – ein Geheimnis, das auch ihr eigenes Leben für immer verändern wird ...
Inhalt
Teil 1 (ca. 150 Seiten):
Hier geht es und Maggie Odessa und Brandt Talbot. Außerdem wird man eingeführt in die Welt der Leopardenmenschen.
Teil 2:
Hier kommen wir zum hauptsächlichen Handlungsstrang. Es wird von Rachels Flucht in den Regenwald erzählt und wie sie dabei ihren wahren Gefährten trifft, der sie zunächst für eine Mörderin hält. Doch draußen lauern nicht nur Gefahren und Geheimnisse, sondern auch die Killer, die hinter ihr her sind.
Fazit:
Mit detaillierte und farbenfrohe Beschreibung, schafft die Autorin es uns mit in den Regenwald zu führen. Das war es aber schon, was mir positiv gefallen hat an diesen Roman. Dieses Buch zieht sich, gefüllt werden die Durststrecken mit Erotik und Wiederholungen. Den ersten Teil des Romans (s.o.) hätte man auch getrost weglassen können, da die beiden Protagonisten in der Hauptstory gar nicht mehr auftauchen. Der zweite Teil „Fieber“ ist etwas besser und es kommt hin und wieder vor, dass etwas Spannung aufgebaut wird, die jedoch schnell durch unpassende Erotikszenen und Wiederholungen kaputtgemacht wird. Meine Meinung hätte die ganze Geschichte auch getrost in 400 Seiten erzählt werden könnten statt mit ca. 600 Seiten. Da ich auf der Suche nach eine gute Gestaltwandler-Reihe war, gibt es von mir keine Leseempfehlung.
- Asuka Lionera
Divinitas
(217)Aktuelle Rezension von: Lilli_AInhalt:
Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde. Wer meint es ehrlich mit ihr – der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?
Miene Meinung:
Ich hatte das Buch jetzt schon eine ganze Weile bei mir im Regal stehen und habe es dann jetzt doch endlich gelesen. Ich schreibe diese Rezension jetzt so mit gemischten Gefühlen, weil mir das Buch an sich wirklich gut gefallen hat, mich aber trotzdem eine ganze Reihe an Dingen gestört hat. Ich versuche meine Kritikpunkte mal zusammenzufassen:
Insgesamt ist für mich zu viel Handlung auf zu wenige Seiten gedrückt. Das hat zwar den Vorteil, dass keine Längen entstehen, das Gegenteil ist der Fall. Mir kommt es beinah so vor, als würde die Geschichte sehr Rasen. Außerdem ist alles ein wenig durchschaubar.
Was mich ebenfalls ziemlich stört ist der Klappentext, auch wenn man den jetzt nicht unbedingt mit in die Bewertung ziehen sollte. Ich erläutere trotzdem kurz, warum er mich so stört: Natürlich soll durch den Klappentext Spannung erzeugt werden, aber es kommt mir nach lesen des Buches so vor, als passt der Text nicht so richtig zum Buch, und als würde zwei Sätze zutreffen, man sich dann aber beim letzten Satz (bzw. rhethorische Frage) gedacht hat: Okay das ist jetzt ein wenig zu kurz, hängen wir noch was dran. Denn beim Lesen des Buches wird genau drei Seiten nachdem man die zweite der genannten Personen kennengelernt hat klar, mit welchem Namen die Frage beantwortet werden kann. Aber wahrscheinlich rege ich mich gerade zu Unrecht darüber auf und alle anderen fanden den Klappentext super. Ich wollte dennoch kurz meine Meinung darüber kundtun, auch wenn ich das nicht mit in meine Bewertung einfließen lasse.
Auch die Charaktere finde ich in den Grundzügen toll, allerdings sind ihre Handlungen meiner Meinung nach sprunghaft und unüberlegt, was mich hin und wieder ziemlich irritiert hat.
Zum Cover noch kurz ein Wort: Das hat mir tatsächlich auch nicht so sehr gefallen. Mir gefällt die Farbzusammenstellung ganz gut, aber die (in Ermangelung eines besseren Wortes nenne ich es jetzt mal) Collage, bestehend aus dem Wolf und Mensch (bzw. Halbelfe) verziert mit etwas Blumenrankenartigem in der Ecke finde ich jetzt nicht überragend, aber naja jedem gefällt ja etwas anderes.
Außerdem bin ich mir, auch nachdem ich dieses Buch und „Falkenmädchen“, was quasi die Vorgeschichte von „Divinitas“ bildet, in welcher Reihenfolge man die beiden Bücher lesen sollte. Ich habe mit Divinitas angefangen, und halte es auch so herum für richtig, zum einen, weil die Bücher auch in dieser Reihenfolge erschienen sind aber auch, weil man in „Falkenmädchen“ meiner Meinung nach bereits zu viel über den Fluch des Prinzen erfährt.
Was ich allerdings ziemlich gut fand ist die Idee hinter dem Buch.
An sich hat mir die Handlung ziemlich gut gefallen, wenn man von dem oben genannten mal absieht. Die Idee des Fluchs und die Unterdrückung der Halbelfen und was eigentlich dahintersteckt fand ich wirklich super, aber ich denke, dass man da mehr hätte draus machen können.
Der Schreibstil war auch sehr gut zu lesen, und die beiden eben genannten Punkte waren so überwiegend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, weshalb ich „Divinitas“ auch 4 Sterne gebe, trotz aller Kritikpunkte.
- Nicole Boyle Rodtnes
Die Töchter der Elfe. Schicksalstanz
(95)Aktuelle Rezension von: Marie_EIch habe dieses Buch richtig verschlungen und konnte es einfach nicht beiseite legen. Es war ausführlich und nicht zu viel. Vielleicht hätte man manche Sachen noch etwas ausbauen können, aber es hat so auch gut gepasst! Ich fand es sehr gut das die Autorin die Personen einfach mal mitten drinnen beschrieben hat, weil es gerade zur Situation passt!
Die 3 Schwestern sind keinen normalen Mädchen sie sind Halbelfen. Jede Elfe benötigt Energie und diese ziehen sie aus Menschen heraus, während sie tanzen. Doch die 3 werden immer älter und benötigen immer mehr Energie. So viele Zuschauer zu finden ist gar nicht mal so leicht! Und das 1. Problem taucht auf. Und als wäre das nicht genug verliebt sich Birke in Malte, den Neuen. Er will immer mehr wissen und wenn sie jetzt nicht bald etwas macht dann ist es aus. Man fühlt richtig mit mit Birke. Da ihr Elfenmagie immer stärker wird werden es immer mehr Probleme. Aber es weiß niemand die richtige Antwort darauf! Man hofft es wendet sivh alles zum Guten!
Ich habe die letzten Seiten gelesen und gehofft es ist noch nicht aus. Es darf noch nicht aus sein. Doch wie es immer so ist, hört das Buch einfach auf und man weiß nicht wie es weiter geht. Deswegen bin ich einfach nur gespannt wie es jetzt weiter geht und freue mich wenn der 2. Band dann geliefert wird!
- Christian Handel
Rosen & Knochen
(270)Aktuelle Rezension von: sechmetMit „Rosen und Knochen“ erschafft Christian Handel eine eindrucksvolle, düstere Märchenadaption. Im Mittelpunkt stehen die Dämonenjägerinnen Schneeweißchen (Muireann) und Rosenrot (Rose), die von den Bewohnern eines abgelegenen Dorfes gerufen werden, um den Geist einer alten Hexe zu bannen. Doch trotz all ihrer Erfahrung stoßen sie an Grenzen, die weit über das Erwartbare hinausgehen.
„Rosen und Knochen“ ist mein erstes Buch von Christian Handel und ich liebe alles daran. Besonders fasziniert hat mich die konsequent dunkle, beinahe unheimliche Atmosphäre, mit der bekannte Märchenmotive neu und mutig interpretiert werden. Der angenehme, flüssige Schreibstil sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Schneeweißchen (Muireann) und Rosenrot (Rose) sind zwei hervorragende Charaktere, es macht große Freude, sie auf ihrem gefährlichen Weg zu begleiten, vor allem, weil sie nicht als makellose Heldinnen auftreten, sondern als Figuren mit Tiefe, Zweifeln und Entwicklung.
Ich liebe düstere Märchenadaptionen mit leichten Horrorelementen, insbesondere weil sie den Märchen wieder näherkommen, wie sie ursprünglich gedacht waren: unheimlich, warnend und alles andere als harmlos. Besonders gelungen fand ich auch das Nachwort, in dem Christian Handel die Entwicklung und Ursprünge der Märchen erläutert. Es macht deutlich, dass man bei dieser Geschichte bewusst Abstand von den weichgespülten Versionen aus Kindheitstagen nehmen sollte.
Alles in allem ist „Rosen und Knochen“ eine kurzweilige, atmosphärisch dichte und absolut lesenswerte Märchenadaption. Ich werde definitiv weitere Bücher von Christian Handel lesen. Wer düstere Märchen liebt und sich gerne in finstere, magische Welten entführen lässt, sollte hier unbedingt zugreifen.
- Luca Di Fulvio
Der Junge, der Träume schenkte
(60)Aktuelle Rezension von: cvcoconutAmerika in den 20er Jahren. Viele Immigranten kommen, um ein neues und besseres Leben zu beginnen. Genauso der junge Natale mit seiner Mutter. Nur es ist auch eine Zeit, die von Banden, Gangs und Kriminalität lebt.
Ich wusste nicht so recht, was mich bei dem Hörbuch erwartet, aber es hat mich total umgehauen. Man begleitet den jungen Natale (Christmas) sein ganzes Leben. Man sieht seine Entwicklungen, seine Entscheidungen im Leben, aber auch Menschen, die sein Leben kreuzen und sein Schicksal beeinflussen. Er hat ein gewisses Charisma, wodurch er einfach schnell Verbündete findet, aber auch wahre Freunde.
Das Leben zu der Zeit war sicherlich nicht einfach, aber ich habe es sehr genossen, die kleine Zeitreise zu unternehmen. Wunderbar erzählt, eine Geschichte, die einfach ans Herz geht.
- Christa Kuczinski
Aberness
(7)Aktuelle Rezension von: Rabea***Spoiler***
Amber ist 15 Jahre alt und wächst mehr als gut behütet auf. Ihr Vater ist der Gouverneur des Inselstaates Aberness und bestimmt zu einem großen Teil Ambers Leben. Jedoch wird ihr Leben von einem Augenblick zum Nächsten durch einander gebracht, denn Alec tritt in ihr Leben. Von dort aus beginnt die Reise in eine Welt von Magie und Mythen.
***Spoiler***
Aberness ist eine wundervolle Geschichte um eine geheimnisvolle Insel, gepaart mit spannenden und romantischen Momenten.
Mit bildgewaltigen Beschreibungen ist der Schreibstil der Autorin leicht und flüssig zu lesen. Ich hatte die ganze Zeit ein inneres Bild vor Augen und kann mich immer noch an die beschriebene Kulisse erinnern. Sehr schön finde ich den Perspektivenwechsel. So kann man die Handlungen der weiteren Personen besser kennen lernen und verstehen.
Besonders gut hat mir gefallen, dass die Handlung in der Gegenwart stattfindet. Jedoch auf einer Insel spielt, die Christas Vorstellung entsprungen ist. Der Fantasy-Aspekt kommt hauptsächlich durch die Geschichte der Insel und deren Bewohner zum Tragen.
Am Anfang hat es etwas gedauert, bis ich ganz in die Geschichte eingetaucht bin. Durch das Cover hatte ich eine andere Vorstellung von der Handlung. Das Cover für sich ist schön, passt meiner Meinung nicht 100%ig zum Inhalt.
Die beiden Protagonisten Amber und Alec (besonders Amber) fand ich teilweise zu sprunghaft und ich war froh, als das Hin und Her mit ihrer Romanze ein Ende hatte. Diese Gefühlsausbrüche gehören sicherlich zu den speziellen Genen, ich empfand sie als etwas zu viel.
Die Handlung des Buches ist einfach wundervoll. Die Charaktere sind interessant und sympathisch. Die Geschichte ist mystisch und märchenhaft. Ich hätte mir durchaus noch mehrere Bände vorstellen können. Die Geschichte an sich hat so viel Potenzial.
Ich bin sehr begeistert von dem Buch. Es hat mich völlig nach Aberness versetzt und ich war immer am Mitfiebern. Aberness ist eine grandiose Kulisse für Christas Werk. Es ist ein Muss für jeden Fantasy Fan. Jedoch auch für Fantasy Neulinge ein tolles Buch zum Einstieg. Ich habe es als Erwachsene verschlungen und würde es Jugendlichen wie Lesern meines Alters empfehlen. - Nora Roberts
Kinder des Sturms
(148)Aktuelle Rezension von: LesebesessenDen Band 1 und 2 muss man nicht unbedingt vorher lesen haben, auch wenn dort viele der wichtigen Personen bereits eingeführt werden. Leider bleibt der dritte Band hinter den anderen zurück. Auf halber Strecke blieb das Buch bei den Klischees Reichtum und Ruhm hängen und ich hätte es beinahe weggelegt. Deshalb ist eine Wertung besser als zwei nicht mehr drin. Wer den Mittelteil aushält und einige Widersprüche aussitzen kann oder sie einfach nicht wahrzunehmen vermag, kann das lesen. Allen anderen würde ich sagen: muss man nicht unbedingt gelesen haben.
Die Charaktere sind unterschiedlich, teilweise kontrovers und doch stimmig. Leider sind ausgerechnet die beiden Protagonisten etwas eindimensional. Nora Roberts hat auch in dieser Geschichte wieder eine ordentliche Portion Fantasy eingearbeitet, passend zu den Geschichten aus Irland. Leider muss ich an dieser Stelle über die letzte Zeile der Inhaltsangabe hinausgehen, um die Gründe meiner Bewertung schildern zu können: „Doch als ihre Leidenschaft in Liebe umschlägt, passiert etwas völlig Unerwartetes …“
ACHTUNG **SPOILER**
…und bei Gott, unerwartet war das auf jeden Fall, was dann kam. Wer die Bände davor gelesen hat, weiß, dass die Geister Carrick und Gwen nicht zusammenkamen, da er ihr nur Reichtum und Ruhm angeboten hat und seine Gefühle alle sorgsam verschlossen hatte. Dieses Angebot, also der Leitfaden der Trilogie, jetzt ausgerechnet bei den Protagonisten in Reinkultur, erneut aufgekocht zu bekommen, war tatsächlich harter Stoff. Nach dem ersten Drittel, sind die beiden, Trevor und Darcy, so eindimensional ausgerechnet in dieser Richtung weitergegangen und haben begonnen, sich gegenseitig zu benutzen, um ihre Ziele zu erreichen, was eindeutig jenseits der Schmerzgrenze war. Das hat mich richtig wütend gemacht. Zu diesem Zeitpunkt wäre ein Stern bereits zu viel gewesen. Soviel zum Mittelteil des Buches.
Insbesondere im ersten Drittel hat mich die Geschichte mehrfach zum lauten Lachen gebracht und im letzten Drittel wurden die Augen feucht. Gott sei Dank (oder hatte die Schriftstellerin hier endlich eine Eingebung oder endlich so etwas wie Mitleid mit ihren Lesern?), gab es dann eine „Last Minute“ Wendung, die es dann ebenfalls schon fast übertrieb, wie ein Pendel das voll durch schwingt. Das Ende war dann ein regelrechtes Show Down, das mich wieder ein bisschen besänftigt hat. - Anika Lorenz
Im Herzen ein Schneeleopard
(60)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerAuch dieses Buch lag sehr lange auf meinem Sub, hatte ich 2017 noch den totalen Lesehunger so ebbte er 2018 total ab und Jugendbücher waren schon so gar nichts mehr für mich. Jetzt 2019 bin ich wieder offen für fast alle Genres und habe mich dieser Reihe im Rahmen des Subabbaus mal gewidmet.
Eigentlich ist das Thema Gestaltwandler gar nichts für mich. So bin ich mit Grauen an das Buch gegangen was alle 6 Bände in einem vereint und so über 1400 Taschenbuchseiten hat. Aber wider Erwarten hat mich die Geschichte um Emma und Nate für sich gewinnen können.
Die 18 jährige Emma lebt in einer Kleinstadt, bei ihrer Oma. Die beiden haben nicht viel Geld und so hangelt sie sich von einem Monat zum nächsten. Emmas größter Traum ist ein Architektur Studium, für das sie schon ganz fleissig jeden Cent den sie im Cafe verdient spart.
Eines Tages taucht ein Fremder in der kleinen Stadt auf. Er is der Erbe einer wunderschönen Villa und Emma ist sofort hin und weg von seiner Anziehungskraft. Als er auch noch genau Emma bittet ihm die Villa einzurichten scheint alles perfekt.
Die Geschichte war sehr vorhersehbar, schon auf den ersten Seiten als über Emmas Träume berichtet wird, war mir klar in welche Richtung es gehen wird und ich habe der Auflösung entgegengefiebert. Trotzdem haben mich Emma und Nate in ihren Bann gezogen. Es ist am Anfang fast nix passiert aber das fand ich nichtmal schlimm. Ich habe gern über Emmas Kleinstadtleben und ihre Großmutter gelesen.
Sie ist ein authentischer und liebenswürdiger Charakter. Das Thema Gestaltwandler war neu für mich – dieses ist mein erstes Buch mit dem Thema und so fand ich es spannend, dass man nicht sofort alle Fähigkeiten hat sondern auch den Umgang damit erstmal lernen muss. Das macht das ganze menschlich und natürlich.
Nate war mir nicht durchweg sympathisch, manches Mal konnte ich sein Verhalten nicht nachvollziehen und fand es Emma gegenüber auch nicht fair. Ich war eher ein Fan von Liam der wesentlich ehrlicher und echter rüberkam.
Insgesamt war „Im Herzen ein Schneeleopard“ eine schöne unterhaltsame Liebesgeschichte die Spaß gemacht hat zu verfolgen. Die Charaktere sind schön und authentisch gezeichnet und mir wurde trotz einiger Längen im ersten Teil niemals langweilig. Viel Fantasy war hier jetzt noch nicht, aber ich denke das folgt in den weiteren Bänden. Klare Empfehlung von mir - Maja Ilisch
Das gefälschte Siegel
(134)Aktuelle Rezension von: Mario_HackelMaja Ilisch legt mit "Das gefälschte Siegel" einen echt starken Auftakt zur Neraval-Sage vor. Das Buch interpretiert Fantasy auf anspruchsvolle und ungewöhnliche Weise neu. Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine Gruppe um den abgehalfterten Fälscher Kevron, der eigentlich keine Lust hat, sich auf eine gefährliche Mission einzulassen. Aber der charismatische Prinz Tymur rekrutiert ihn trotzdem für das Team. Neben ihm stoßen die geheimnisvolle Magierin Enidin und der steinerne Wächter Lorcan zur Gruppe. Ihr Auftrag führt sie ins Reich der Alfeyn. Dort sollen sie sicherstellen, dass ein Dämon, der einst die Menschenwelt bedrohte, keine Gefahr mehr darstellt.
Anfangs denkt man sich: "Ach, das kenn ich doch irgendwoher!" Aber dann kommt immer wieder was Unerwartetes, das alles anders macht. Je mehr die Gruppe sich ihrem Ziel nähert, desto unsicherer wird man als Leser, wer jetzt eigentlich Freund oder Feind ist. Die Charaktere sind undurchsichtig und vielschichtig, was eine fesselnde Spannung erzeugt.
Die Figuren sind alles andere als klassische Helden: Kevron hadert mit sich selbst und trinkt zu viel, Enidin ist in seinen eigenen Konventionen gefangen und die Dynamik zwischen ihnen sorgt für spannende Reibungen. Gerade weil die Charaktere nicht perfekt sind, ist die Geschichte so interessant und wirkt so echt. Zunächst ist es nicht so einfach, mit der "ungewöhnlichen Truppe" warm zu werden. Aber ab der Mitte des Buches fiebert man mit ihnen mit und wird in ihren Strudel aus Intrigen und Eigeninteressen hineingezogen.
Besonders beeindruckend ist Ilischs faszinierender Antagonist, der charmant und skrupellos zugleich agiert. Als Leser schwankt man ständig zwischen Abscheu und Faszination. Irgendwann dämmert es einem dann aber, dass man sich von ihm genauso hat täuschen lassen wie die Hauptfiguren.
Das Beste an Ilischs Stil ist aber, dass er so komplex ist, manchmal etwas sperrig, aber immer originell und nie langweilig. Sie spielt mit der Sprache auf eine anspruchsvolle und kunstvolle Art und Weise, wobei sie die Geschichte immer im Blick behält und die einzigartige Atmosphäre der Welt von Neraval prägt. Für alle, die fantasievolle, klischeefreie Charaktere und raffiniert ausgearbeitete Geschichten mögen, ist dieses Buch ein echtes Highlight.
Das gefälschte Siegel ist kein klassisches Fantasy-Epos mit Schlachten und Drachen. Es ist vielmehr eine Reise in eine Welt, in der man nie weiß, was echt ist und was nicht, und in der Vertrauen eher selten ist. Wer sich auf diese komplexe, vielschichtige Geschichte einlässt, wird reich belohnt. Da möchte man direkt zum zweiten Band "Das gefälschte Herz" greifen. Dieses Buch kann ich nur empfehlen und gebe ihm verdiente 5 von 5 Sternen.
- Michaela B. Wahl
Rashen
(67)Aktuelle Rezension von: LadyMoonlight2012Ich hatte mir von "Rashen: Einmal Hölle und zurück" einen spannenden Fantasyroman mit viel Tiefe, Herz und Wortwitz erwartet. Bedauerlicherweise wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Die beiden Hauptprotagonisten bleiben für meinen Geschmack ein wenig zu flach und farblos, ich kann mich nicht wirklich in sie hineinversetzen, kann ihre Gedanken und Gefühle nicht immer nachvollziehen.
Der Roman wird hauptsächlich aus Rashens Sicht aus der Ichperspektive erzählt. Die Autorin hat aber auch sogenannte "Zwischenspiele" eingebaut, um dem Leser die Vergangenheit der beiden Hauptprotagonisten näher zu bringen. Leider finde ich diese "Zwischenspiele" teilweise etwas verwirrend, manchmal stören sie meiner Meinung nach sogar erheblich den Lesefluss.
Die Kurzbeschreibung finde ich im Nachhinein etwas irreführend. Darunter stelle ich mir einen Wunschdämon vor, der gezwungen ist, Claires Wünsche zu erfüllen. Dieses Thema wird aber aus Gründen, die ich ohne zu viel zu verraten hier jetzt nicht näher erläutern kann, kaum aufgegriffen. Die Autorin hat dafür aber durchaus etwas Wortwitz eingebaut, der manchmal wirklich sehr erfrischend ist. Das erste Drittel des Buches finde ich ehrlich gesagt ziemlich langweilig, später nimmt die Geschichte schon Fahrt auf, wird zunehmend spannender und interessanter. Ganz erreicht hat mich dieses Buch aber nicht. Das Ende ist mir dann leider auch etwas zu kitschig.
Ich kann diesen Roman jedoch trotz Kritik allen Romantik Fantasy Fans ans Herz legen, die sich von einer netten, kurzweiligen erotischen Geschichte mit einem Dämon berieseln lassen möchten. Unterhaltsam ist das Buch nämlich durchaus. Bei der Bewertung schwanke ich zwischen 2 und 3 Sternen, runde aber auf 3 auf. Immerhin ist das auch ein Debütroman und dafür ist er wirklich nicht schlecht. Ich werde der Autorin bestimmt noch eine 2. Chance geben.
Mein Fazit:
Idee/Storyentwicklung: 2 von 5
Schreib- und Sprachstil: 3 von 5
Charaktere: 2 von 5
Unterhaltung: 3 von 5
Durchschnittlich gesamt: 2,5 Punkte
Meine Altersempfehlung:
Ab 18 Jahren
Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen - Janna Ruth
Im Bann der zertanzten Schuhe
(54)Aktuelle Rezension von: Fabelhafte_BuecherweltDas Thema der posttraumatischen Belastungsstörung finde ich sehr interessant und wirklich überzeugend beschreiben. Jonas kam aus dem Krieg aus Afghanistan zurück und erlebt die dort erlebten schrecklichen Szenen immer und immer wieder. Sein Leiden beschreibt die Autorin so gut und anschaulich, sodass ich großes Mitgefühl mit ihm hatte.
Mit Sophie wurde ich dagegen nicht wirklich warm. Ihr Verhalten finde ich meist befremdlich. Im Laufe des Buches erfährt man zwar, warum sie meist so ist wie sie nun mal ist, trotzdem kann dies nicht meine Sympathie ihr gegenüber steigern. Drogenmissbrauch und Alkoholismus sind zwei große und schwierige Themen, die in dem Buch zwar vorkommen, meiner Meinung nach aber etwas zu wenig behandelt werden.
Besonders schön fand ich die Beschreibungen des Clubs. Durch den fantastischen Schreibstil der Autorin konnte ich mir einfach alles so bildlich vorstellen, als würde ich tatsächlich in diesem magischen und doch grausamen Club stehen. Allein wegen diesen hervorragenden Beschreibungen konnte mich das Buch fesseln.
Fazit
Die Märchenadaption ist grundsätzlich wirklich toll und die Themen, die darin behandelt werden, empfinde ich als sehr wichtig und passend. Vor allem Jonas konnte mich wirklich von sich überzeugen.
- Lilyana Ravenheart
Im Bann von Salz und Feuer
(1)Aktuelle Rezension von: RajetDer Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, es gibt Action, Fantasy und Romantik in einem gelungenen Mix.
Das Cover ist ganz in Blau, Türkis und Weiß gehalten, es zeigt die Umrisse einer Frau (Penelope) die in den Wellen steht. Über ihr kreisen einige Drachen am Himmel, die im Roman auch eine Rolle spielen. Die Schrift rundet das Gesamtbild harmonisch ab.
Fazit:
Im Roman treffen wir auf Penelope seitdem ihr Vater gestorben ist, kennt sie nur ein Ziel Rache an den Drachen nehmen. Jeder einzelne soll sterben, brennen. So wirbt sie eine Crew von Schiffleuten an, um die Reise und damit die Jagd auf die Drachen zu beginnen.
Unter anderem schließt sich ihr Aden als Navigator an mit seinem besten Freund Liam, ein begnadeter Koch im Schlepptau. Von Anfang an und auch je länger sie Seite an Seite segeln gerät Penelopes Welt ins Wanken – ist Rache alles für das man lebt.
Auf dem Meer lauert mehr als nur Feuer und Penelope muss entscheiden, wem sie wirklich trauen kann.Denn im Krieg zwischen Menschen und Drachen zählt nicht nur, wer die Flamme entfacht, sondern wer bereit ist, sich daran zu verbrennen.
Penelope will nichts als nur Rache, wenigstens zu Anfang aber ihre wachsende Beziehung zu Aden stellt dies nach und nach in Frage. Aber sie muss auch feststellen das ihre Vergangenheit Lügen in sich trägt.
Aden ist die Ruhe in ihrem Sturm und zwischen Gischt und Glut wächst eine Liebe, die sie beide verändert. Aber Aden hat ein Geheimnis – dies könnte nicht nur die Beziehung zu Penelope belasten.
Liam und Silver können einen auch nur bezaubern, Silver steht Penelope zur Seite wie eine beste Freundin – klar da kriselt es auch mal – völlig normal.
Der Roman hat, außer eine Romantasy Handlung auch einen großen Fantasy Anteil zu bieten sag nur Drachen, aber auch Abenteuer und Piraten auf dem Meer („Fluch der Karibik“ lässt grüßen). Es geht und Freundschaft, Zusammenhalt, Kameradschaft, Liebe aber auch Rache und alte so wie neuere Geheimnisse, Herkunft und ihre Folgen. Und das Dinge ganz anders erscheinen als sie in Wirklichkeit vielleicht sind.
Für mich wieder ein gelungener Einzelband der für gute Unterhaltung im Genre Mix Fantasy / Romantasy sorgt – Kopfkino bei den Drachen inklusive. Von mir 5 Sterne.
- Sandra Denkmann
Bekehrt Im Bann der Daima: Vampirsaga
(18)Aktuelle Rezension von: HoopingtripDiese Vanpirsaga, eine Trilogie von Sandra Denkmann hat es in sich! Wer ein niedliches Vampir-Abenteuer sucht ist hier falsch.
Alice ist in Gefahr und flüchtet sich in eine Ruine, in der sich schon ein Vampir eingenistet hat. Altar ist sofort hin und weg von dieser Menschenfrau. Er bekehrt sie und macht sie zu seinesgleichen. Doch auch in der Welt der Vampire lauern Gefahren und Feinde und obwohl es für Alice schon schwer genug ist sich alle Regeln zu merken muss sie nun auch noch um Almar kämpfen, für den ihre Zuneigung immer weiter wächst.
Spannung kommt hier nicht zu kurz und ich konnte dieses Buch nicht aus der Hand legen! Der Schreibstil lässt dich immer weiter lesen und die Spannung der Story macht dich zu einem Kapiteljäger. Ich konnte am Ende gar nicht schnell genug Band 2 beginnen.
- Marc Short
Im Bann der Finsternis
(28)Aktuelle Rezension von: Ninja_TurtlesMeinung:
Das Cover passt zur Geschichte. Der Schreibstil ist in Ordnung, aber auch nichts Weltbewegendes, das mich abholen konnte. Es wurde versucht, poetisch zu schreiben, aber es kam leider nicht an. Die Grundidee, dass Vamyre gegen Götter (Lichte) kämpfen, ist an sich gut, denn es ist mal etwas Neues. Habe ich so noch nicht gelesen. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und es gibt so viele Charaktere, dass ich den Überblick verloren habe. Am Anfang beginnt sofort die "Erotik", die für mich keine war. In zwei Sätzen war der Akt schon beendet. Das geht definitiv besser, auch als Mann. Die Welt an sich kann man nicht beschreiben, weil sie irgendwo angesiedelt worden ist. Die Charaktere wissen zwar, was sie wollen (insbesondere Serenety, die ich gar nicht mochte!), aber sie bleiben blass, machen keine Entwicklung durch. Generell bleiben alle Charaktere ohne nennenswerte Emotionen zurück. Der Geschichte hätte es gut getan, wenn sie besser beschrieben und mit mehr Emotionen bestückt worden wäre. Bitte beachtet, dass die Geschichte erst ab 16 Jahren ist! Die Beziehung zu den Charakteren bleiben oberflächlich, und gerade die "Erotikszenen" verlieren an Bedeutung. Der Fantasyanteil, von dem ich mir erhofft habe, dass er mich überzeugen kann, ist leider im Winde verweht. Schade drum, denn hier wurde so viel Potential verschenkt.
Fazit:
Fantasy gepaart mit Erotik - Die Grundidee ist gut, an der Umsetzung hapert es leider. Konnte mich nicht überzeugen!
- Marcel Weyers
Hexenzauber: Ewige Einsamkeit (Hexen-Saga 2)
(17)Aktuelle Rezension von: die_magische_buecherweltDer Schreibstil gefiel mir sehr gut und für zwischen durch sehr unterhaltsam. Die Geschichte hat Potenzial und sehr schade das sie nur so kurz ist.
- Beverly Lewis
Werden wir uns finden?
(17)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer"Werden wir uns finden?" ist wie die ersten zwei Bücher der Katie Lapp Geschichte insgesamt interessant und flüssig zu lesen. Allerdings, wie die ersten zwei Büchern, an manchen Stellen unlogisch. Trotzdem ein insgesamt ein akzeptabler Abschluss der Geschichte...























