Bücher mit dem Tag "bar"
190 Bücher
- Cassandra Clare
City of Ashes
(4.931)Aktuelle Rezension von: i1arieIch muss gesehen, dass ich mich ein bisschen durch das Buch gequält habe. Es war mir an einigen Stellen zu hektisch und auch zu kindisch. Die Handlung verläuft immer sehr sehr schnell. Klassische Problematik hier auch, würde die Charaktere miteinander reden, gäbe es weniger Probleme.
Aber nochmal geordnet, die Story von Band 2 knüpft direkt an Band 1 an. Wir haben noch alle Charaktere aus Band 1 dabei mit Clary, Jace, Simon, Alec, Magnus, Izzy & Luke. Ich liebe die Dynamik der Freunde untereinander aber man merkt hier einfach, dass es sich um ein Jugendbuch handelt.
Ich habe einige Unterschiede zur Netflix Verfilmung festgestellt aber der größte ist die zeitliche Abfolge. Dinge passieren in anderen Abfolgen und viel schneller und hektischer.
Mich stört es wie hier eine Handlung auf die nächste folgt und es dann sehr kurz nur angerissen wird. Ich hätte lieber etwas mehr Inhalt und weniger Hektik. Es ist dennoch ein sehr gutes Buch aber mit einigen Ups und Downs.
Optisch hat mein Exemplar der Bücherbüchsen Farbschnitt mit dem schwarz weiß Bild.
- Jojo Moyes
Ein ganz neues Leben
(1.954)Aktuelle Rezension von: Katrin1Ich habe dieses Buch in einer Bücherecke gesehen und kannte nur die Autorin aufgrund des Films "Ein ganzes halbes Jahr" welcher mich tief berührt hat. Als ich feststellte, dass es sich bei Ein ganz neues Leben um die Fortsetzung handelte, konnte ich es kaum erwarten und ich wurde nicht enttäuscht. Ein wunderschönes Buch, eine gelungene Fortsetzung mit allen Gefühlen, die nach so einem Erlebnis dazugehören um zurück in ein ganz neues Leben zu finden.
- Lena Kiefer
Westwell - Heavy & Light
(824)Aktuelle Rezension von: SchnudlRomeo und Julia meets Gossip Girl oder auch New Adult trifft Crime.
Dies ist der Auftakt der Trilogie von Lena Kiefer und es geht um Helena Weston, die den Ruf ihrer verstorbenen Schwester wieder herstellen möchte und auf der Suche nach der Wahrheit zu dem Tod von Valerie und ihrem Freund Adam ist. Sie trifft ausgerechnet den Bruder des verstorbenen Adams, Jessiah Coldwell und verliebt sich in ihn. Doch beide dürfen nicht zusammen sein, denn die Familien sind verfeindet.
Ein toller Auftakt der Reihe ich mochte die beiden Charaktere sehr gerne. Dieser Romeo und Julia Vibe war für mich total spürbar und es war ein emotionales und intensives Leseerlebnis. Der Einblick in die High Society Welt fand ich sehr authentisch und glaubhaft. Es wird nicht nur der Glamour gezeigt sondern eben auch die Schattenseiten, und das man oft keinen freien Willen mehr besitzt, um den Ruf der Familie nicht zu schaden. Hat mir gut gefallen und gab mir hier Gossip Girl Vibes.
Der Schreibstil ist einfach aber auch mitreißend und man kommt gut und schnell voran. Es ist unvorhersehbar was ich sehr gut fand und auch teilweise richtig spannend. Auch wenn ich mir hier einen Ticken mehr gewünscht hätte. Aber gut wir befinden uns Nunmal erst im ersten Band und ich hoffe, dass da noch mehr kommt.
Wir haben auf der einen Seite viel Drama in dieser Geschichte und doch finde ich, dass man bei der Ermittlung etwas auf der Stelle tritt und nicht ganz so gut voran kommt. Die Liebesgeschichte steht hier einfach klar im Vordergrund.
Ich mochte es und bin gespannt wie es weiter geht. Cliffhanger kann die Autorin auf jeden Fall sehr gut.
- Ava Reed
Whitestone Hospital - High Hopes
(828)Aktuelle Rezension von: kat_rEadsIch hatte zwischendurch eine große Pause beim Lesen, weil ich einfach nicht wollte, dass das Buch endet🥲
Laura Collins größter Wunsch geht in Erfüllung, als sie einen Brief aus Phoenix bekommt. Sie hat eine Zusage vom Whitstone Hospital und darf dort als Assistenzärztin anfangen. Zusammen mit anderen neuen Assistenzärzten und -ärztinnen, lernt sie schnell den Alltag im Whitstone kennen und erkennt, dass sie für ihren Traum alles geben muss. Schon ihr erster Tag wird zur großen Herausforderung und dann ist da noch der gutaussehende Dr. Nash Brooks, ihr neuer Betreuer. Er ist kompetent, attraktiv und für sie als ihr Betreuer absolut verboten.
Ich weiß gar nicht, was meine Erwartungen waren, aber dieses Buch hat sie auf jeden Fall übertroffen!
Ich bin schon länger über diese Buchreihe gestolpert und hat jetzt endlich mal zugegriffen. Ich weiß jetzt schon, ich brauche ganz dringend die weiteren Bände.
Ich fand die Charaktere (die meiste Zeit) sehr sympathisch, auch die Nebencharaktere und weiteren Ärzte und Ärztinnen im Whitstone. Was ich toll fand war, dass wir direkt mit Laura in den auch für sie neuen Alltag einsteigen und mit ihr alles kennenlernen.
Der Schreibstil von AVA Reed ist super angenehm zu lesen. Mit Liebe und Humor, aber auch etwas Drama.
Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil!🥰
Ein Muss für alle Grey’s Anatomy-Fans! ✨
- Kyra Groh
The Pumpkin Spice Latte Disaster
(536)Aktuelle Rezension von: teilzeitbaeuerinJude kehrt nach rastlosen Jahren in ihre kleine Heimatstadt zurück, um die Hochzeit ihrer Schwester nicht zu versäumen. Sie begegnet alten Vorurteilen, unveränderten Freunden und Feinden und ... James alias Jimmy, der sich in dem kleinen Nest eine neue Existenz als Kaffeehausbesitzer aufgebaut hat.
Ich habe bereits mehrere Bücher der Autorin gelesen - leider konnte mich diese in keinster Weise überzeugen. Langatmig. Kaum Handlung. Ausschweifende Dialoge. Ich musste mich durch einen Teil des Buches wirklich durchkämpfen, Teil 2 und 3 möchte ich nun nicht mehr lesen. Ich konnte mich mit den Hauptfiguren nicht anfreunden, konnte keine wesentliche Veränderung feststellen. Leider, dieses Mal nicht der Hauptgewinn.
- Tami Fischer
Sinking Ships
(590)Aktuelle Rezension von: Asen0501Die Geschichte von Mitchel und Carla ist eine berührende tiefgehende Story. Hier geht es um Neuanfänge und Vertrauen, den Carla. Hat eine sehr schwierige Vergangenheit und auch die Beziehung zu ihrer Familie Ist nicht einfach. Aber auf ihre Tante Alma ist verlass, den. Sie kümmert Sich liebevoll um Carla. Und ihre Brüder bzw unterstützt sie wo sie kann. Denn Carla hat ihre Schule zu meistern und will ihre Brüder so gut es geht unterstützen und Schützen. Aber auch hat sie ihre eigenen Dämonen denen sie sich stellen muss und dies ist nicht einfach. Mitchel hingegen setzt sich für Carla und ihr Geheimnis ein, damit diese ihre Dämonen bezwingen kann. Es ist aber nicht einfach, da Carla ihn eigentlich hasst aber Mitchel findet sie schon anziehend möchte sie jedoch nicht verschrecken nud eigentlich liegt ihm.ja einiges daran ihr zu helfen mit ihren Ängsten.
Man sieht einige Charaktere aus dem Vorgängerband wieder und sie sind herzlich, wie man man sie kennt. Auch Mitch und Carla sind zusammen toll und die Story zieht einen in seinen Bann m eine Klara Leseempfehlung von mir für alle Romance Fans 🥰🤗 4 ⭐.
- Lilly Lucas
New Promises
(946)Aktuelle Rezension von: Viviane_WuenscheDie Geschichte ist schön geschrieben ich konnte mich gut in izzy reinvesetzen. ich bin mit dem Ende des Buches sehr zufrieden🤩
"Wäre es dann Schoko oder Vanille?"
"Schoko. Es wäre immer Schoko."😍
Für alle die Kleinstadtidylle und ganz viele schnulz mögen ist dieses Buch und die ganze Reihe bestens geeignet.
- S. C. Stephens
Effortless
(526)Aktuelle Rezension von: HazalReadsEffortless schließt nahtlos an Band 1 an und erlaubt uns endlich, Kiera und Kellan wirklich als Paar zu erleben – mit all ihren Höhen und Tiefen, mit Unsicherheiten, Rückschlägen und den ganz realen Struggles, die entstehen, sobald aus Gefühlen eine echte Beziehung wird.
Für mich ist dieser Band pures Nostalgie-Reading. Ein Re-Read, bei dem ich von Anfang an wusste, was passieren wird – und trotzdem gemerkt habe, wie viel man mit der Zeit vergisst. Oder vielleicht anders wahrnimmt. Die Geschichte ist objektiv betrachtet sicher nicht die bestgeschriebene Romance, aber sie hat etwas, das sich schwer erklären lässt: Herz. Und genau das trifft mich auch heute noch.
Was Effortless für mich besonders macht, ist die Entwicklung. Während mir Kiera in Band 1 rückblickend sehr kindlich vorkam – was vermutlich auch daran liegt, dass ich das Buch damals in ihrem „Alter“ gelesen habe und mich vollkommen mit ihr identifizieren konnte – beginnt hier eine spürbare Reife. Sowohl bei ihr als auch in der Beziehung selbst. Dinge werden reflektierter, Konflikte greifbarer, Gefühle weniger impulsiv und dafür ehrlicher.
Gerade beim Re-Read ist es schön, andere Aspekte der Geschichte wahrzunehmen, die früher vielleicht untergegangen sind. Ob das am eigenen Alter liegt oder an der persönlichen Entwicklung – Effortless liest sich heute anders, tiefer und bewusster. Und genau das macht diesen Band für mich so wertvoll.
Auch die Nebencharaktere tragen wieder viel zur Atmosphäre bei, und der Rockstar-Aspekt verleiht der Geschichte weiterhin ihren ganz eigenen Charme. Es ist süß, emotional, manchmal anstrengend – aber genau deshalb so nahbar.
Ich weiß, was in Band 3 auf mich zukommt. Und trotzdem freue ich mich unglaublich darauf. Effortless ist für mich ein Band, der zeigt, warum diese Reihe mich über Jahre begleitet hat – und warum sie selbst heute noch einen festen Platz in meinem Herzen hat. 🎸💔📖
- Chris Carter
Jagd auf die Bestie (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 10)
(396)Aktuelle Rezension von: SBA„Jagd auf die Bestie“ knüpft nahtlos an die vorherigen Bände der Reihe an und liefert erneut genau das, was man von Chris Carter erwartet: kompromisslose Spannung, brutale Details und einen konstant hohen Erzählrhythmus. Auch dieser. Carter versteht es wie kaum ein anderer, eine düstere Atmosphäre aufzubauen und seine Figuren in extreme Situationen zu treiben.
Allerdings merkt man nach mittlerweile zehn Bänden deutlich, dass sich sein Schreibstil und der grundsätzliche Aufbau der Geschichten kaum verändert haben. Für Leserinnen und Leser, die die gesamte Reihe kennen, wirkt die Handlung daher stellenweise vorhersehbar. Die vertrauten Muster – rasantes Tempo, grausame Täterprofile, Cliffhanger – funktionieren zwar weiterhin, überraschen aber weniger als früher.
Trotz dieser leichten Abnutzung bleibt die Reihe für mich fesselnd. Carter liefert solide Thrillerkost, die zuverlässig unterhält und immer wieder für Gänsehaut sorgt. Auch wenn ich zwischendurch etwas Abwechslung in Form anderer, gerne auch etwas „schräger“ Thriller brauche, werde ich die kommenden Bände definitiv weiterlesen. Die Mischung aus Tempo, Härte und psychologischer Tiefe macht einfach süchtig.
- Ava Reed
Truly
(779)Aktuelle Rezension von: booklover2712Inhaltsangabe:
Andie kann es nicht erwarten, ihr Studium zu beginnen und ihre beste Freundin wiederzusehen. Nach einem chaotischen Start findet sie endlich ein Zimmer. Mit ihren neuen Mitbewohnern versteht sie sich gut, nur Cooper gibt ihr Rätsel auf. Er ist für Andie da und hilft ihr, wo er kann, gleichzeitig ist er abweisend und hält sie auf Distanz. Andie will wissen, was dahintersteckt und wer Cooper wirklich ist. Aber sie merkt schnell, dass manche Geheimnisse tiefere Wunden hinterlassen als andere ...
Meine Meinung:
In meinen Augen ist dieses Cover einfach nur ein Traum.
Ich liebe die Aufmachung einfach sehr und habe mich, als ich es das erste mal erblickt habe, direkt in die Farben verliebt.
Zudem mag ich den 3D Effekt sehr, der dem Cover einen wunderschönen eigenen Stil verleiht.
Schnell fand ich in das Buch und die Geschichte. Der Schreibstil war unfassbar poetisch und die Charaktere haben gewirkt, als wären sie direkt dem echten Leben entsprungen.
Ava Reed hat eine Gabe zu schreiben, denn ihre Worte nehme mich gefangen, sodass ich gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen, so sehr werde ich von der Geschichte mitgerissen.
Und genauso ging es mir bei Truly. Anfänglich konnte ich mich richtig gut in die Handlungen und Gedanken von Andie hineinversetzen. Warum sie so handelt und wie sie sich in der Situation verhält. Dabei wirkte sie auch mich wie ein authentischer, echter Charakter, der in der Wirklichkeit leben könnte.
Ich denke gerade dieser eigensinnige und echt wirkende Stil zeichnet auch die Bücher der Autorin aus.
Die Handlung ist wirklich gut geglückt und auch der allgemeinen Aufbau fand ich gut, auch wenn die Stimmung zwischen den Charakteren sich erst im letzten Drittel gezeigt hat, fand ich es doch gut.
Ich habe gemerkt, dass Cooper und Andie sich nicht von heut auf morgen ineinander verliebt haben, sondern sie gemeinsam einen Prozess durchgestanden haben und sich so gemeinsam entwickelt haben.
Andie ist eine starke Frau, die aber auch viel mit sich selbst klar kommen möchte und ihren ganz eigenen Weg geht. Sie ist stark, macht Fehler und hat immer Freunde an ihrer Seite, auf die sie sich verlassen kann.
Cooper hingegen habe ich angemerkt, dass ihm etwas auf dem Herzen lastet. Er ist ein anständiger Kerl, der trotzdem eher im Hintergrund agiert, was vielleicht auch seinem kleinen Geheimnis geschuldet ist.
Trotzdem habe ich ihn mit der Zeit immer mehr gemocht, weil ich ihn und seine Perspektive verstanden habe. Auch wenn er schüchtern und zurückhaltend ist, ist Cooper auf der anderen Seite unfassbar stark, einzigartig und talentiert.
Auch muss ich erwähnen, dass ich die Nebencharaktere in Truly einfach so sehr ins Herz geschlossen habe, dass ich es gar nicht abwarten kann, bis Madly erscheint.
Vor allem Mason habe ich so sehr geliebt, denn er ist nicht nur loyal, sondern auch ein echt guter Kerl, der sich trotzdem von nichts und niemanden etwas sagen lässt.
Truly ist in meinen Augen eine wunderschöne Geschichte die dich auf eine Reise voller echter Emotionen, starker Gefühle und Liebe mitnimmt! - Colleen Hoover
Reminders of Him – Für immer ein Teil von dir
(684)Aktuelle Rezension von: Nathaly_SchusterFür mich persönlich ist Colleen Hoover einfach eine der besten Autorinnen, weil sie mich jedes Mal komplett abholt, überzeugt und tief im Herzen berührt. Dass mir die Geschichte von Ledger und Kenna so sehr ans Herz gehen würde, hätte ich allerdings nicht erwartet.
Kennas Geschichte ist einzigartig und absolut mitreißend. Alles, was passiert ist, und vor allem das, was sie in den letzten fünf Jahren durchmachen musste, ist einfach heftig. Ich fand sie von der ersten Seite an unglaublich sympathisch und bewundere, dass sie trotz allem immer noch versucht, das Gute im Leben zu sehen. Ihr größter Wunsch ist es, ihre Tochter kennenzulernen und Teil ihres Lebens zu sein. Kenna ist stark, aber gleichzeitig auch völlig kaputt und musste so viel Schlimmes erleben und mit sich selbst ausmachen.
Es hat mir unglaublich wehgetan zu sehen, wie Ledger und auch alle anderen zu Beginn über sie gedacht und gesprochen haben. Sie wurde für einen Fehler verurteilt, obwohl niemand ihre ganze Geschichte kannte. Ledger hat trotzdem von Anfang an einen guten Eindruck auf mich gemacht, und ich habe die ganze Zeit gehofft, dass er irgendwann erkennt, was für ein Mensch Kenna wirklich ist, und ihr hilft, ihre Tochter kennenzulernen.
Dass er so eine enge und liebevolle Beziehung zu Diem hat, war einfach wunderschön mitzuerleben. Obwohl er eigentlich nicht zur Familie gehört, kümmert er sich mit seinem ganzen Herzen um sie und ihr Wohl. Das hat mich tief berührt. Er ist ein unglaublich toller Mann und ich mochte ihn mit jeder Seite mehr. Auch wie er und Kenna sich langsam angenähert haben und dabei so offen, respektvoll und erwachsen miteinander umgegangen sind, fand ich einfach wunderschön.
Die ganze Geschichte rund um den Unfall und Scott war wirklich herzzerreißend und ging mir unglaublich unter die Haut. Ich konnte mir die ganze Zeit nicht vorstellen, dass Kenna wirklich so ein schlechter Mensch sein soll, dass sie ihn einfach ohne Rücksicht zurückgelassen hat. Was man dann nach und nach erfährt, hat vieles erklärt und die ganze Situation noch tragischer gemacht.
Dass sie ihm seit seinem Tod Briefe schreibt, fand ich unglaublich berührend. Ich mochte es sehr, dass wir einige davon lesen durften. Besonders der Brief aus der Nacht des Unfalls hat mir das Herz gebrochen. Ich konnte so sehr mit Kenna mitfühlen und ihre Gedanken und Gefühle absolut nachvollziehen. Dass durch diese eine Entscheidung so viel Leid entstanden ist, war einfach unfassbar traurig. Und dass Scott nie erfahren hat, dass er Vater wird, hat mein Herz noch einmal mehr gebrochen. 🥺
Diem hat mein Herz im Sturm erobert. Sie ist so ein zauberhaftes kleines Mädchen, das eigentlich einen unglaublich schweren Start ins Leben hatte. Zum Glück hat sie davon nie wirklich etwas mitbekommen, weil sie von so vielen liebevollen und aufopferungsvollen Menschen umgeben war. Für mich war sie wie Kenna in Miniaturform – und genauso, wie ich mir Scott vorgestellt habe.
Umso glücklicher war ich, dass ihre Großeltern sich am Ende gegen ihren Zorn entschieden und Kenna eine Chance gegeben haben. ❤️
Das Ende hat mich komplett zerstört. Ich lag wirklich mit Tränen in den Augen da, weil mich alles so unglaublich berührt hat. Dass sie nun eine Familie sind und sogar noch ein weiteres Familienmitglied dazukommt, hat mein Herz einfach glücklich gemacht. 🥺❤️
Einfach wunderschön.
- Samantha Young
London Road - Geheime Leidenschaft (Deutsche Ausgabe) (Edinburgh Love Stories 2)
(806)Aktuelle Rezension von: ZahirahJohanna Walker ist jung, attraktiv und kann sich vor Verehrern kaum retten. Aber jeder sieht nur ihre Schönheit, niemand kennt ihr Geheimnis. Sie will mit ihrem kleinen Bruder der Armut und der Gewalt in ihrer Familie entfliehen. Daher sucht Johanna einen soliden Mann, gutsituiert und zuverlässig. Stattdessen begegnet sie Cameron McCabe – gutaussehend, arrogant und irgendwie gefährlich. Gefährlich sexy. Er ist jedoch der Einzige, der wirklich in ihr Innerstes blicken will. Der Schreibstil ist wie schon in dem o. g. Buch flüssig und fesselnd. Auch die erotischen Szenen sind gut in die Handlung integriert, wobei man es beinah knistern hört. Aber auch ernstere Abschnitte werden behandelt, z. B. in denen Johanna über ihr Verhältnis zu ihrem Bruder erzählt. Dieser Roman ist der Autorin erneut super gelungen - ein echtes Romantik-Highlight.
- J.R. Moehringer
Tender Bar
(410)Aktuelle Rezension von: LesenLiebenLachenTender Bar ist ein kleinformatiger fast siebenhundert Seiten langer Roman auf dünnem, klein bedruckten Papier. Das soll nicht täuschen. Es ist keine ganz leichte Kost, trotzdem unfassbar leichtfüßig erzählt, manche Längen in der Story werden da gerne verziehen. 14 Tage Urlaubslektüre nicht nur für verregnete Abende oder heiße Strandtage. J.R. Moehringer ist einer der unterbewertesten Autoren und Tender Bar ein NEUER Klassiker. Hätte mir eine sorgfältigere und manchmal stimmigere Übersetzung gewünscht.
Die Abzüge gibts ausdrücklich nicht für die Story und den Autor, sondern das Format und die kleine Schrift... Inhalt 5 Sterne, Format 2 Sterne.
- Penelope Douglas
Birthday Girl
(281)Aktuelle Rezension von: LuanaNastasjaBirthday Girl war für mich insgesamt ein gutes Buch, aber leider nicht ganz das, was ich erwartet hatte.
Mein grösstes Problem war eher das Pacing, für meinen Geschmack ist über lange Strecken etwas zu wenig passiert und ich hätte mir mehr Drama, mehr Spannung und allgemein etwas mehr Ereignisse gewünscht, da vieles für mich eher alltäglich wirkte. Erst ab etwa Kapitel 18 hat mich das Buch dann richtig gepackt und ab dort hatte ich deutlich mehr Spass.
Die Chemie zwischen den Figuren und die spätere Dynamik haben mir aber gefallen und die letzten Kapitel haben für mich definitiv einiges rausgerissen.
Fazit: Nicht mein neues Lieblingsbuch, aber trotzdem eine unterhaltsame Leseerfahrung, ich hätte mir einfach etwas mehr Chaos und etwas weniger Geduld von mir selbst gewünscht.😂
- Elle Kennedy
The Goal – Jetzt oder nie
(311)Aktuelle Rezension von: RoxiStar07Ich fande das Buch hätte durchaus Potential gehabt, aber es hat mich überhaupt nicht überzeugen können… Es war mir zu oberflächlich und das ganze mit der Protagonistin hat mich einfach genervt…sie könnte auch einfach mal Hilfe annehmen und ich finde Tucker steht zu wenig für sie ein. Man hat wirklich teilweise den Eindruck, er würde nur bei ihr wegen dem Baby bleiben. Aber als Leser hätte ich mir eher gewünscht, dass das Baby als positiver Aspekt hervor geht, der den beiden gezeigt hat, dass sie zusammengehören. Das ist mir leider etwas untergegangen. Ansonsten fand ich leider Tucker verdammt unsympathisch einfach. Generell hat es dem Buch ein wenig an Leichtigkeit gefehlt und ich musste dazwischen immer wieder auf nicht so gute Weise verschnaufen und wollte es zwischen durch auch echt abbrechen… leider der schwächste Teil für mich aus der Reihe :(
- Simona Ahrnstedt
After Work
(306)Aktuelle Rezension von: ReiShimuraDas Cover des Buches ist normalerweise kein Thema bei meinen Rezensionen, da ich die Beurteilung des Inhalts des Buches als wichtiger erachte. In diesem Fall mache ich aber eine Ausnahme. Denn das Cover stößt mir ein wenig sauer auf. Auf den ersten Blick passt es ja wirklich gut zum Titel des Buches, aber leider nur bedingt zum Inhalt. Denn die Themen Gewicht, body shaming und falsche Schönheitsideale in der Werbung sind zentrale Punkte in der Geschichte. Und trotzdem tappt der Verlag hier in die gleiche Falle und wählt ein ausnehmend schlankes Model für das Cover. Sehr schade.
Mit Lexia Vikander konnte ich mich recht schnell anfreunden und mich auch in sie hineinversetzen. Ihre Unsicherheiten und Unzulänglichkeiten sind manchmal ein wenig anstrengend und nervig, machen sie auf der anderen Seite aber auch realistisch, menschlich und sympathisch. Ähnliches gilt für Adam Nylund. Bei ihm war meine Sympathie sehr stark davon abhängig welche seiner vielen Seiten er gerade gezeigt hat. Den harten Hund in geschäftlichen Dingen fand ich nicht immer sympathisch, konnte seine Handlungen aber verstehen. Nicht nachvollziehen konnte ich seine Gedanken bezüglich seiner Exfreundin, diese waren für mich völlig aus der Luft gegriffen und haben für die Geschichte keinen Mehrwert geliefert. Außer die Seitenzahl zu erhöhen und das Ganze ein wenig in die Länge zu ziehen.
Autorin Simona Ahrnstedt spricht in ihrem Buch sehr viele wichtige Themen an. Manche davon sind heute nicht mehr ganz so relevant. Die Werbung ist in den letzten Jahren, das Buch ist immerhin bereits 2018 erschienen, durchaus vielfältiger und diverser geworden. Andere Themen werden wahrscheinlich nie an Aktualität verlieren, auch wenn es wünschenswert wäre. Body positivity wird zwar überall propagiert, so ganz ist das in den Köpfen der Menschen aber noch nicht angekommen. Fälle von body shaming und Mobbing wegen eines von der Norm abweichenden Aussehen sind ist gerade in den sozialen Medien noch immer gang und gäbe.
Bei mir hinterlässt das Buch ein wenig das Gefühl, dass die Autorin es mit den "schwierigen" Themen ein klein wenig übertrieben hat. Da wurde für meinen Geschmack zu viel reingepackt, vor allem Dinge, die für die Geschichte keinen Mehrwert bringen, sondern nur dazu dienen, dass das Buch politisch korrekt ist und sich jede und jeder mitgemeint fühlt.
Die Liebesgeschichte zwischen Lexia und Adam würde ich als glaubwürdig bezeichnen, was für mich persönlich immer sehr wichtig ist. Die pikanten Szenen kommen natürlich vor, sind aber durchaus akzeptabel formuliert und nehmen nicht zu viel Raum ein.
Der Erzählstil der Autorin gefällt mir und sie konnte das Gefühlschaos der Protagonisten glaubwürdig transportieren. Leider sind viele der Nebencharaktere nur platte Randfiguren. Da wird tief in die Klischeekiste gegriffen und wie oben bereits erwähnt, versucht möglichst viele Randgruppen und Minderheiten auch noch zu integrieren. Einige der Personen hätten auch Potential gehabt, kamen in der Geschichte aber ein wenig zu kurz.
Alles in allem war es ein angenehmes, teilweise aber auch langatmiges Leseerlebnis. Ich hätte aber auch nichts dagegen einzuwenden gehabt, wenn der eine oder andere Handlungsstrang gefehlt hätte.
- Becca Fitzpatrick
Engel der Nacht
(1.113)Aktuelle Rezension von: Crazygirl1Das ganze startet wie ein typisches Teenie-Romantasy Buch: Highschool, neuer heißer unnahbarer Typ mit Geheimnissen, das Mädel das ihm verfällt und komische Dinge die passieren. Dazu kommt, dass Patch es einem nicht immer einfach macht ihn zu verstehen und seine Art zu handeln nachzuvollziehen. Aber nach und nach mausert sich die Geschichte zu was ganz eigenem. Zwischendurch, besonders in der zweiten Hälfte, passiert ziemlich viel auf einmal, was das ganze etwas hektisch werden lässt, an anderer Stelle ist es dafür wiederum zu ruhig. Auf emotionaler Ebene kommt nicht immer alles so gut beim Leser an, wie man es sich wünschen würde, daher bekommt man keinen optimalen Zugriff auf die Charaktere, was wiederum dazu führt, dass ich nicht immer mit ihnen mitfühlen konnte.
Insgesamt war es aber eine nette, interessante und recht spannende Geschichte, die etwas braucht um auszubrechen und was eigenes zu werden. Ich fühlte mich trotz kleinerer schwächen gut unterhalten. 3,5 Sterne
- Joy Fielding
Das Verhängnis
(382)Aktuelle Rezension von: Gute_NachtInhalt
Eines Abends beschließt Suzy Bigelow, alleine in einer Bar in Miami Beach einen Drink zu nehme - nicht ahnend, dass sie damit eine wahre Lawine an verhängnisvollen Ereignissen lostreten wird. Denn am Tresen stehen drei Männer, die sie beobachten und schließlich eine Wette abschließen: Wer es schafft, die attraktive junge Frau noch in derselben Nacht zu verführen, ist der Gewinner. Suzy gerät sehr schnell in einen gefährlichen Strudel – und was wie ein harmloses Spiel begann, erfüllt sich in einem Hotelzimmer auf katastrophale Weise …
Fazit
Solide, prinzipiell spannende Handlung die mich dennoch nicht gänzlich überzeugen konnte.
- Holly Black
Book of Night
(266)Aktuelle Rezension von: Stefanieleben_2.0Charlie ist eine Diebin…im Ruhestand, sie versucht als Barkeeperin über die Runden zu kommen. Sie teilt sich eine Wohnung mit ihrer kleinen Schwester und ihrem Freund. Das Leben könnte also ganz einfach sein, aber Charlie trifft immer die falschen Entscheidungen.
Eine Freundin bitte sie um Hilfe und sie sagt zu trotz schlechtem Gefühl zu, das ist dann der Anfang vom Ende. Denn Charlie lebt in einer gefährlichen Welt, einer Welt mit magischen Schatten. Schatten die belebt werden können und die nicht nur Gutes tun.
Meine Hoffnung war sehr groß an das Buch, leider wurde sie nicht ganz erfüllt. Die Idee mit den belebten Schatten fand ich genial, auch die Story an sich hat mir gefallen. Aber die Geschichte war irgendwie nicht meins. Ständig wurde was ausschweifend erklärt, ständig gab es ewig lange Rückblicke und irgendwie ging dadurch die Spannung verloren. Es tröpfelte nur so dahin und hat mich einfach nicht gefesselt. Trotzdem habe ich es zu Ende gelesen, weil ich wissen musste wie es aus ging. Das Ende hat mir den Umständen entsprechend sogar relativ gut gefallen. Empfehlen kann ich das Buch aber nur so bedingt, es ist mir einfach zu ruhig gewesen.
- Taylor Jenkins Reid
Atmosphere
(288)Aktuelle Rezension von: Carofii💭 M E I N U N G
Ich habe das Buch in Originalsprache (Englisch) gelesen und durch die vielen Fachbegriffe anfangs viel nachschlagen müssen, wodurch ich mich zunächst schwer eingefunden habe. Aaaaber als ich dann soweit war, dass ich die Zusammenhänge der unterschiedlichen Zeiten, Personen und Begriffe verstanden habe, war ich im Sog und habe das Buch kaum zur Seite legen können.
Der Schreibstil der Autorin ist toll, von Anfang an ist eine gewisse Spannung da, die, aufgrund der unterschiedlichen Zeitebenen, bis zum Ende bleibt.
Die Figuren sind feingezeichnet und nahbar, ihre Entwicklungen sind nachvollziehbar und man fühlt mit ihnen mit. 💔
Während des Lesens herrschte bei mir wirklich ein Gefühlschaos, denn nicht nur die Liebesgeschichte von Joan & Vanessa hat mich berührt, sondern auch die zu ihrer Nichte ✨
Und auch wenn ich wenig Ahnung vom Weltall und Raumfahrt, geschweige denn der NASA habe, waren die Prozesse und Abläufe so gut erklärt, dass ich viel dazulernen durfte und gleichzeitig total mitgefiebert habe.
Das Buch, insbesondere Joans Geschichte, hat mich wirklich gepackt und mir gezeigt, wie glücklich ich mich schätzen kann, in der heutigen Zeit zu leben, wo es natürlich auch noch Ungleichheiten gibt, aber diese wesentlich geringer ausfallen. 💭
⭐️ F A Z I T
Eine Geschichte über erste (queere) Liebe & große Träume mit einer starken weiblichen Protagonistin, die dazu aufruft, den eigenen Platz im Universum zu finden 🌏 💫
Und auch wenn ich selbst eigentlich kaum noch Romance-Geschichten lese, war das für mich ein ganz großes Highlight und ich gebe die vollen 5 ⭐️ ! Eine absolute Leseempfehlung für jedes Alter!
Ich möchte auf jeden Fall noch mehr Bücher von TJR lesen! 🙌
- Amor Towles
Ein Gentleman in Moskau
(155)Aktuelle Rezension von: Petra_de_ZamagnaWarum schreibt ein amerikanischer Schriftsteller, der keine russischen Wurzeln hat oder die russische Sprache spricht oder Historiker wäre, über das Russland in der beginnenden Sovjetzeit? Der Roman erzählt von einem aus der Zeit gefallenen Grafen, der natürlich im Arbeiter- und Bauernstaat des aufstrebenden Kommunismus, nichts zu sagen hatte, eigentlich untergehen hätte müssen. Stattdessen rettet er sich über viele unwirtliche Sovjetrussland-Jahre, weil er eingesperrt im Nobelhotel Metropol im Dachgeschoss seine Zeit fristen darf.
Nun Amor Towles scheint die Idee bei mehreren Aufenthalten in Luxushotels in der Schweiz bekommen zu haben, wo er wiederholt dieselben Leute antraf. Das Thema Hausarrest ist aber ein typisch russisches Phänomen, das es schon zu Zarenzeiten gegeben hat und so transportierte er die Handlung nach Russland. Vielleicht macht genau das den Roman so charmant und leichtfüssig, es gibt keine persönliche Bitterkeit oder sogar politische Agenda des Autors.
Es ist als ob Towles die berühmten Zeilen des persischen Sufi-Mystikers 'Rumi' gelesen hätte und in diesem Roman zum Leben erweckt:
"Sei nicht hoffnungslos, halte Hoffnung, o Herz! / Im Verborgenen liegen viele Wunder, o Herz! / Soll die Welt es auf dein Leben abgesehen haben, lass des Freundes Rock nicht los, o Herz."
Und wir Leser leben mit dem Grafen zwar das Leben eines Eingesperrten, allerdings in einem komfortablen Luxushotel, wo es immer auch wieder Arbeiten gibt, die der Graf gerne bereit ist, kostenlos zu unterstützen. Überdies sehen wir mit seiner Innensicht dennoch auch, was sich im Draussen abspielt, denn es kommen Freunde zu Besuch und andere Personen, die draussen aus und ein gehen, verkehren mit ihm auf freundschaftlicher Basis. So erleben wir, wenn auch durch die Fernbrille, wie die Leute immer mehr den Sowjet-Manövern ausgeliefert sind - selbst wenn sie Anfangs glühende Verehrer des Systems sind. Auch die Freunde des Grafen gehen und verwehen - aber ihm bleibt oft ein weiterer Grund, sich ins Leben einzubringen. So wird er auch für die Erziehung eines Kindes verantwortlich, als die Mutter dem in den Gulag geschickten Mann folgen möchte.
In der Stille des Hotels werden also Freundschaften geschlossen, Liebesbeziehungen begonnen, Arbeitsverhältnisse gestartet, Kochkünste und Weindegustationen zelebriert - und immer wieder zeigt sich auch die kommunistische Welt, weil Parteileute die Etablissements des Hotels nutzen . Der Graf bleibt aber besonnen und kümmert sich um das Nahegelegene.
Der Clou ist beinahe, dass ein hoher Sovjetfunktionär mit Namen Ossip Iwanowitsch Glebnikow (ist es nicht sogar Stalin selbst, der ja aus Georgien stammte und mit Vornamen Josip also Josef hiess und der Literatur und Kultur bewunderte, obwohl er selbst aus einfachsten Verhältnissen als Sohn eines Schusters stammte?) sich eines Tages in Privatstunden beim Grafen französisch und westliche Sitten beibringen läßt. Im völlig abgeschotteten Bereich einer streng bewachten Hotelsuite treffen sich die zwei, sehr respektvoll und die Lehrstunden finden über eine lange Zeit statt.
Voller unerwarteter Wendungen ist das Leben des Grafen Rostov, so dass das Buch trotz 500 Seiten nie langweilig wird. Was in den 1920er Jahren begonnen hat, endet dann 1954. Eine Zeit des Umbruchs auch in Russland, als nach dem Tode Stalins 1953 ein Machtkampf über die Nachfolge entsteht. Der Graf, diesmal mitten drin im Geschehen, weil er als Oberkellner gewisse Einblicke in die sich positionierenden Anwärter der Nachfolge (hier mit tatsächlichen Namen benannt als Chruschtschow und Malenkov bzw. Beria) erkennen kann und diese Information nutzt, um sowohl für seine Ziehtochter als auch für sich selbst einen günstigen Augenblick zu nutzen.
Ein wunderbares Buch von Anfang bis Ende - voller Menschlichkeit und Philosophie und Konzentration auf Ort und Zeit. Ein herausragender aktueller Schriftsteller.
- Haruki Murakami
Südlich der Grenze, westlich der Sonne
(1.080)Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooksMit diesem Buch hat mich Murakami endgültig bekommen. Es war mein drittes Buch von ihm und bisher ganz klar mein Lieblingsbuch 🥰
Ich war von Anfang an in der Geschichte. Nicht unbedingt bei den Figuren, aber in der Atmosphäre, in den Gedanken, in dieser ganz besonderen Stimmung, die Murakami erschafft. Sein Schreibstil ist einfach wunderschön. Ruhig, klar, unglaublich bildhaft und trotzdem nie kompliziert. Ich liebe diese Art zu schreiben. Die Verbindung zu den Figuren hat bei mir etwas länger gebraucht. Aber irgendwann gab es diesen Moment, an dem ich gemerkt habe, dass ich nicht mehr nur lese. Dass ich fühle. Und ab da bin ich nur noch durch die Seiten geschwebt.
Ich habe Hajime und Shimamoto irgendwann nicht mehr einfach begleitet. Ich habe mit ihnen gefühlt. Mit ihrer Sehnsucht, ihren Erinnerungen und all den Dingen, die nie ausgesprochen werden. Gerade diese leisen Momente haben für mich die größte Wirkung entfaltet. Ein Gespräch. Ein Lied. Eine Erinnerung. Murakami schafft es, aus den kleinsten Dingen etwas entstehen zu lassen, das noch lange nachhallt.
Dieses Buch lebt für mich nicht von großen Wendungen oder spektakulären Ereignissen. Es lebt von Gefühlen. Von Melancholie. Von diesem schwer greifbaren Gefühl, dass manche Menschen einen nie ganz loslassen, egal wie viel Zeit vergeht.
Besonders geliebt habe ich auch die Dynamik zwischen den Figuren. Alles hat sich natürlich angefühlt. Nichts war zu viel, nichts zu wenig. Auch die intimeren Momente haben für mich perfekt in die Geschichte gepasst und genau die Stimmung getragen, die das Buch die ganze Zeit vermittelt.
Es gibt eine Szene zu einem sensiblen Thema, die mich so getroffen hat, dass ich das Buch für einen Moment zur Seite legen musste.
Und dann dieses Ende. Ich habe es geliebt. Wirklich. Ich weiß, dass offene Enden nicht für jeden funktionieren. Für mich war dieses hier perfekt. Nicht alle Fragen werden beantwortet und trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass etwas fehlt. Im Gegenteil. Ich saß nach der letzten Seite einfach da und wollte das Buch noch nicht verlassen.
Was dieses Buch für mich zusätzlich besonders macht, ist etwas, das ich nur schwer in Worte fassen kann. Manche Bücher liest man zur richtigen Zeit. Manche Empfehlungen kommen genau dann, wenn sie kommen sollen. Und manchmal bleibt dadurch nicht nur die Geschichte in Erinnerung. Für mich wird dieses Buch immer etwas Besonderes sein.
Es hat mich berührt, beschäftigt, zum Nachdenken gebracht und an manchen Stellen auch wehgetan. Vor allem aber hat es mich fühlen lassen.
Und genau deshalb wird es einen Platz bei meinen Lieblingsbüchern bekommen. Ich habe es geliebt ❤️
- Rebecca Yarros
In the Likely Event – Bis wir uns wiedersehen
(99)Aktuelle Rezension von: FabifroschIch habe schon einige Bücher von Rebecca Yarros gelesen und sie schafft es immer wieder, mich mit ihren Geschichten zu begeistern. In The Likely Event war für mich keine Ausnahme. Ernste Themen werden von ihr einfühlsam behandelt, ohne dass die Geschichte an Leichtigkeit oder Hoffnung verliert.
Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt und emotional sehr berührt. Die Charaktere sind authentisch, ihre Entwicklung ist nachvollziehbar und ihre Beziehung berührt tief. Ich habe bis zum Schluss mit ihnen mitgefiebert.
Auch das Hörbuch ist großartig umgesetzt. Die Sprecher haben die Gefühle der Figuren wunderbar eingefangen und das Hörerlebnis noch intensiver gemacht. Für mich war es ein bewegendes und wunderschönes Hörbuch, das ich sehr gerne mit fünf Sternen weiterempfehle. - Maren Vivien Haase
Sounds of Silence
(224)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsTatum lebt in einer Kleinstadt und kann nur entspannen, wenn es still ist. Dann taucht ausgerechnet Dash in dem B&B von Tatums Familie auf, der genau das Gegenteil ist und immer laute Musik braucht.
Zuerst einmal muss ich loswerden, dass dieses Cover und auch die Karte von Golden Oaks, die auf die Rückseite des Einbands gedruckt ist, wunderschön sind.
Dieses Buch war mein erstes Buch dieser Autorin und ich mochte den Schreibstil sehr. Das Buch war flüssig zu lesen, auch wenn ich den Namen Tatum vorher noch nie gehört habe.
Die Handlung war spannend und ich konnte wirklich vorher nicht sagen, woher Tatums Trauma kommt. Insgesamt war es nicht nur interessant darüber zu lesen, sondern auch unglaublich wichtig, dass solche Themen in Büchern behandelt werden. Jedoch würde ich jedem, der irgendwelche Probleme mit schweren Themen hat, empfehlen vorher die Triggerwarnung zu lesen.
Das Buch hätte wohl besser zum Herbst gepasst, aber auch wenn ich es im Sommer gelesen habe, kann ich es auf jeden Fall empfehlen.























