Bücher mit dem Tag "barcelona"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "barcelona" gekennzeichnet haben.

277 Bücher

  1. Cover des Buches Amokspiel (ISBN: 9783945386378)
    Sebastian Fitzek

    Amokspiel

     (2.184)
    Aktuelle Rezension von: NanuNana

    Die Idee und die Geschichte fand ich sehr interessant und ich habe das Buch in kurzer Zeit verschlungen. Es gibt kein langes Vorgeplänkel, sondern man ist schnell im Geschehen drin. Es gibt viele spannende Wendungen und Überraschungen und das Ende fand ich gut aufgelöst.

    Obwohl ich keinen der Charaktere sonderlich sympathisch fand, habe ich mit ihnen mitgefiebert. Ein kleiner Minuspunkt wäre höchstens, dass es mir (wie auch bei anderen Fitzek-Büchern) ein paar Personen zu viel waren.

    Den Schreibstil fand ich wie immer gut, es liest sich flüssig.

    Alles in allem ein sehr spannendes und empfehlenswertes Buch.

  2. Cover des Buches Marina (ISBN: 9783596512768)
    Carlos Ruiz Zafón

    Marina

     (796)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Was für ein grandioses Buch! Mein Lieblingsbuch von Carlos Ruiz Zafon.
    Das Cover ist wunderschön gestaltet mit dem alten Steinhaus mit den hübschen Türmchen und Erkern. Es lädt uns ein, eine wunderbare Geschichte zu lesen.

    In diesem Buch geht es um den Protagonisten Oskar der durch die Villenvirtel Barcelonas streift und dabei dem Mädchen Marina begegnet, dem ein Geheimnis anhängt. Ausserdem begeben sich die beiden ins Abenteuer und lösen das Geheimnis des einst reichsten Mannes Europas.

    Ist es ein Märchen? Ist es ein Schauerroman? Ist es Science-Fiction? Ein Liebesroman oder ein Buch über das Erwachsen werden....

    Dieses Buch ist von allem ein bisschen und doch wieder nicht. Traurig, schauderhaft, fantastisch. Ein Roman der einem lange in Erinnerung bleibt. Ein Wahnsinns-Buch!

  3. Cover des Buches Soul Beach (Band 2) – Schwarzer Sand (ISBN: 9783785573877)
    Kate Harrison

    Soul Beach (Band 2) – Schwarzer Sand

     (289)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Alice verbringt die meiste Zeit ihres Lebens immer noch am Soul Beach, denn dort ist Maggie, ihre Schwester und Danny, ihr Freund. Sie liebt es Zeit dort zu verbringen. Doch so langsam kommt das wirkliche Leben auf sie zu. 


    Gemeinsam mit ein paar Freunden reist Alice nach Barcelona, Heimatland von Javier. Natürlich möchte Alice Javier helfen und ist unteranderem deswegen nach Barcelona gereist, um Javier aus Soul Beach raus zu helfen, doch Alice ist sich auch sicher dort ein Stück mehr über den Tod ihrer Schwester herauszufinden. Es scheint so als wüsste Zoe mehr als sie zugibt. Sie muss auf jeden Fall mit ihr über den Tod von Maggie sprechen, komme was wolle.


    Doch ganz so einfach, wie Alice sich das ganze ausgemalt hat, ist es ganz und gar nicht. Immer wieder fühlt sie sich verfolgt und beobachtet. Ob der Mörder von Maggie in ihrer Nähe ist? Oder ist es sogar jemand dem sie vertraut?


    Alice weiß nur eins, sie muss mit Zoe sprechen und zwar dringend. Doch dies ist schwerer als gedacht. Zoe wurde selbst zur Zielscheibe eines Verrückten. Vielleicht weil sie zu viel wusste?


    Der zweite Band der Soul Beach Reihe von Kate Harrison. Dieser Band der Reihe hat mir schon etwas besser gefallen, als der erste.


    Am Anfang war es mir etwas zum lahm, ich hatte das Gefühl, die Geschichte würde sich wieder nur im Kreis drehen und man würde nicht so richtig voran kommen. Allerdings hat sich das nach ein paar Kapiteln geändert und es wurde nochmal spannend.


    In Barcelona war einiges los und man ist dem Mörder von Maggie etwas näher gekommen. Zumindest hatte man das Gefühl ihm schon bald auf die Schliche zu kommen.


    Natürlich schwirren einem im Kopf sämtliche Theorien umher, wer der Mörder sein könnte. Zum aktuellen Zeitpunkt kann es so gut wie jeder sein und genau das macht das Buch umso spannender. 


    Der dritte Teil lässt nicht lange auf sich warten, denn wer Maggie ermordet hat interessiert mich brennend.


  4. Cover des Buches Das Spiel des Engels (ISBN: 9783596512645)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Spiel des Engels

     (1.375)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Das Nachfolgebuch von "Der Schatten des Windes" kommt nicht an die Klasse des ersten heran, mich verfolgten von Anfang an diverse Deja Vu's, als hätte ich das Ganze vor kurzem gelesen. So lässt mich der Roman mit dem Gefühl zurück, ein etwas umgeschriebenes Duplikat gelesen zu haben. Vom Plot und der Sprache her gibt es an für sich nichts auszusetzen, allerdings reicht das dann insgesamt für maximal 3 🌟

  5. Cover des Buches Ausgerechnet du (ISBN: 9783736300828)
    Lena Marten

    Ausgerechnet du

     (62)
    Aktuelle Rezension von: DawnWoodshill

    Im zweiten Teil der Reihe von Lena Marten/Ute Jäckle bekommt Tobi Felton, der Mitbewohner von Luca und Ben aus dem ersten Band eine Chance auf sein Liebesglück.
    Dieser Teil war deutlich anders als der erste, dadurch aber nicht weniger gut. 

    Tobi Felton ist mittlerweile angestellt in einer Firma und bekommt ein riesiges Jobangebot im Ausland. Nachdem er sich von seiner Model-Freundin getrennt hat oder eher sie sich von ihm, steht dem Job auch nichts mehr im Wege.
    Bis er seine Jugendliebe Jenny wiedertrifft. Mit dieser darf er sich von jetzt an ein Büro teilen und aufgrund ihrer guten Arbeit bekommt sie ebenfalls die Chance auf den Job im Ausland.
    Jenny und Tobi sind aber keineswegs gut auseinander gegangen, daher artet der Kampf um das Jobangebot etwas aus. Zudem müssen sie auch außerhalb des Büros gegen ihre Gefühle ankämpfen, die trotz Trennung vor vielen Jahren nie ganz erloschen sind.

    Wie gesagt, dieser Teil war anders als der von Luca und Ben. Die beiden kommen zwar auch noch vor in dem Buch, da es sich alles um eine Freundesgruppe handelt jedoch ist es trotzdem nicht dasselbe. Dieses mal ist es halt keine Uni-Lovestory sondern etwas "erwachsener". Beide haben jedoch ziemlich mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen, die sie auf die ein oder andere Weise miteinander verbindet.

  6. Cover des Buches Der Fürst des Parnass (ISBN: 9783596198825)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Fürst des Parnass

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Jin_ny

    Das Buch hatte ich mir vor sehr vielen Jahren gekauft, aber erst heute es geschafft bis zum Ende zu lesen. Ich glaube, dass ich mir am Anfang unter diesem Titel was anderes vorgestellt hatte, sodass ich mich einfach nicht mit der Geschichte anfreunden konnte. Außer konnte ich früher nichts mit der bildgewaltigen und fantasievollen Sprache anfangen, was sich in den letzten Jahren geändert hatte. Die Geschichte hat mich zwar nicht berührt, aber es war interessant und gut geschrieben, dass ich es in einem Zug gelesen habe. Klar, es ist eine kurze Erzählung, aber trotzdem war ich so in der Geschichte gefangen, dass ich erst am Ende vom Buch aufgeblickt habe. Carlos Ruiz Zafon schafft es mit seiner kleinen Erzählung ein kleines Märchen voller Energie und Leben zu erschaffen.

  7. Cover des Buches Ich warte auf dich, jeden Tag (ISBN: 9783426516058)
    Clarissa Linden

    Ich warte auf dich, jeden Tag

     (53)
    Aktuelle Rezension von: MissNorge
    Kurz zur Geschichte:
    Erin findet auf dem Dachboden einen alten Brief, aus dem Jahr 1933, an ihrem verstorbenen Großvater Alexander, unterschrieben mit dem Namen „Lily“ und ein Flugticket nach Deutschland. Doch wer war Lily? Erin´s Großmutter hieß anders. Da Erin selbst im Moment einige persönliche Probleme zu verarbeiten hat, die Trennung von ihrem Mann und der Job in der Buchhandlung ihrer Freundin steht auf der Kippe, stürzt sie sich in die Vergangenheit ihres Großvaters und macht sich auf die Reise nach Deutschland um herauszufinden, wer Lily war und warum sie und ihr Großvater sich 60 Jahre nicht vergessen konnten.
    Wird es Erin gelingen, dem Geheimnis ihres Großvaters auf die Spur zu kommen?


    Meine Meinung:
    Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen, einmal im Jahr 1999 mit Erin und einmal im Jahr 1933 mit Lily. Doch zum Ende hin verknüpfen sich diese beiden Erzählstränge sehr harmonisch und logisch.
    Clarissa Linden hat es sofort geschafft, mir ihre beiden Hauptpersonen, Erin und Lily, sehr nahe zu bringen. Zwei Frauen die zwar zu unterschiedlichen Zeiten lebten, aber doch einiges gemeinsam haben. Sie müssen mit ihren eigenen und den Entscheidungen von Anderen klar kommen und ihr Leben neu ordnen.
    Der wundervolle Schreibstil der Autorin beschreibt selbst alltägliche Situationen so, dass man als Leserin sich alles sehr genau vorstellen kann. Das kommt vor allem sehr gut rüber, wenn es um Lily und Erin´s Opa Alexander geht und die schwere Nazizeit in Frankfurt.
    Wie stark und groß, muss diese Liebe zwischen Lily und Alexander gewesen sein? 60 Jahre in denen sie einander nie vergessen haben.
    Auch die Gedanken und Gefühle von Erin werden sehr gut ausgedrückt. Man erhält tiefe Einblicke in Erin´s Seelenleben man fühlt und leidet richtig mit ihr.

    Wer eine Geschichte sucht mit Geheimnissen, Sehnsucht, Entscheidungen, Wendungen, Annäherungen, Entfremdungen und dem Glauben an die einzige wahre große Liebe des Lebens, der kann es sich mit diesem Roman gemütlich machen und einfach in die Story versinken. 
  8. Cover des Buches Zeit der Pfirsichblüte (ISBN: 9782496704426)
    Anja Saskia Beyer

    Zeit der Pfirsichblüte

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Das Buch „Zeit der Pfirsichblüte“ war ein sehr schönes und unterhaltsames Buch gewesen. Es war sehr detailliert gewesen, sodass man sich die Orte genau vorstellen konnte. Beim Lesen möchte man sofort Barcelona besuchen gehen. Anna war mir sofort sympathisch, sie ist eine lebenslustige Frau, die viel durchgemacht hat.  

    Fazit:

    Es ist ein schönes Sommerbuch, welches man lesen sollte.

  9. Cover des Buches Liebesschmarrn und Erdbeerblues (ISBN: 9783442379552)
    Angelika Schwarzhuber

    Liebesschmarrn und Erdbeerblues

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Annabeth_Book

    Inhalt:


    Für Lene steht eins fest, auf Bayerisch gibt es den Satz "Ich liebe dich!" nicht. Dank eines Zeitungsartikels dann auch noch von ihrer Freundin, kommt dabei noch eine riesige Welle ins Rollen und plötzlich steht von Lene nicht nur ein Mann.


    Erster Satz:


    "Wenn du jetzt gehst..."Mehr hörte ich nicht mehr. 


    Die Meinung von meiner Mama:


    Dieses Buch habe ich letztens gelesen, da es irgendwann einmal selbst gekauft worden ist und ich wurde wirklich nicht enttäuscht. 


    Das Cover passt in seinem blau-weiß, natürlich perfekt zu Bayern aber es lässt einen auch ein wenig rätseln um was es nun in dem Buch wirklich geht. Alles in einem finde ich das Cover nicht wirklich schlecht.


    Der Schreibstil der Autorin, war wirklich sehr flüssig und leicht zu lesen. Auch hat das Buch eine gewisse Portion Humor mit dabei, sodass es wirklich sehr witzig ist das Buch zu lesen.



    Lene, unsere Protagonistin, war mir wirklich sehr sympathisch vielleicht auch weil sie sich im Buch immer mal wieder zu Affen macht.  Man kann sich auch richtig gut in sie hineinversetzen und mitfühlen, sodass man es als Leser leicht hat ihre Handlungen nachvollziehen zu können.


    Das einzige was mich ein bisschen gestört hat war, dass es mir teilweise zu viele Männer gab es war zwar trotzdem amüsant aber für meinen Teil hätten es gerne weniger sein können.


    Alles in einem kann ich das Buch wirklich nur empfehlen, da es einfach das perfekte Urlaubsbuch ist egal wo man gerade ist und mit den Rezepten bekommt man auch nochmals richtig Lust was zu backen und/oder zu kochen.

  10. Cover des Buches Opfer 2117 (ISBN: 9783423219648)
    Jussi Adler-Olsen

    Opfer 2117

     (167)
    Aktuelle Rezension von: bookcatlove

    In "Opfer 2117" geht es um Assads Geschichte und es ist der 8. Fall für Carl Morcks Team.

    Inhalt: An Zyperns Küste wird eine tote Frau aus dem Nahen Osten angespült: Auf der ›Tafel der Schande‹ in Barcelona, wo die Zahl der im Meer ertrunkenen Flüchtlinge angezeigt wird, ist sie ›Opfer 2117‹. Doch sie ist nicht ertrunken, sondern ermordet worden. Kurz darauf beschließt der 22-jährige Alexander in Kopenhagen, Rache zu nehmen für ›Opfer 2117‹, dessen Foto durch die Medien ging. Bis Level 2117 spielt er sein Game ›Kill Sublime‹ − dann will er wahllos morden. Als Assad vom Sonderdezernat Q das Bild der toten Frau zu Gesicht bekommt, bricht er zusammen. Denn er kannte sie nur zu gut. Ein hochemotionaler Fall für Carl Mørcks Team, der nicht nur Assad an seine Grenzen bringt.

    Auch dieser Fall beginnt spannend mit einem immer aktuellen Thema. Adler Olsen beschreibt die Flüchtlingsproblematik, Krieg im Irak, Terroranschläge und junge Gamer in einem brisanten Fall in Verbindung mit Assads Vergangenheit. Ich fand es unglaublich interessant und zugleich erschreckend mehr über Assad zu erfahren.

    In bekannt flüssigem Schreibstil verwebt Adler Olsen die Geschichten aus Sicht von Juan, Alexander, Carl und Assad miteinander, wobei zu Beginn des Buches noch überhaupt nicht zu erahnen ist, wie diese zusammen passen könnten. Auch Rose ist wieder am Start, die für mich einfach ein genialer Charakter ist.

    Insgesamt eine gute Fortsetzung der anderen Teile. Ich mag einfach diese Reihe und freue mich schon auf Band 9.

  11. Cover des Buches Katerstimmung (ISBN: 9783499230530)
    Philipp Reinartz

    Katerstimmung

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Max erwacht nach einer Party ohne detaillierte Erinnerung an die vergangene Nacht. Einzig die Umstände - mit einem BH ans Bett gefesselt, mit Sahne beschmiert – lassen ihn annehmen, dass er eine heiße Nacht mit der spanischen Austauschstudentin Ana verbracht hat. Dass sie ihn wiedersehen will, belegt ein mysteriöser Zettel mit der Aufschrift „W84U, Ana“. Als Max herausbekommt, dass seine Traumfrau aber nun schon wieder auf dem Rückweg nach Valencia ist, rast er verzweifelt zum Flughafen, um sie aufzuhalten. Doch keine Ana in Sicht. Ist sie von einem anderen Flughafen aus abgeflogen? Mit seinen beiden Freunden Lenny und Wilhelm steigt er spontan in den nächsten Flieger, um sie bei der Ankunft in Valencia doch noch zu erwischen. Doch auch hier: keine Spur von Ana!

    Nun ergibt sich ein aberwitziges Roadmovie der drei Freunde quer durch Spanien. Der Autor zündet ein wahres Feuerwerk an Idee, teilweise eine verrückter und absurder als die andere. Streckenweise war es mir fast zu viel, die Handlung beinahe ein wenig überladen, andererseits ist das natürlich genau der Witz an der Geschichte. Sprachlich habe ich mich an einigen Stellen richtig alt gefühlt, obwohl die Protagonisten mit Mitte/Ende 20 gar nicht so viel jünger sind als ich. Dafür gab es andere Stellen, an denen ich mindestens schmunzeln und einige, bei denen ich wirklich lachen musste. Den Inhalt darf man natürlich nicht allzu ernst nehmen, vieles ist einfach nur völlig absurd, aber gerade diese Überzeichnung ist ja gewollt und führt dem Leser an einigen Stellen durchaus wahre Dinge höchst amüsant und sarkastisch vor Augen. Man muss sich allerdings auf diesen Stil einlassen können, dann sind einige Stunden rasanter Lesespaß garantiert!
  12. Cover des Buches Das verschwundene Buch (ISBN: 9783990560273)
    Edward Berry

    Das verschwundene Buch

     (44)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    In Barcelona warten alle Kinder sehnlichst auf ein Buch, das vom Kritiker als "schönste Geschichte aller Zeiten" gelobt wird, auch die Geschwister Bea und Diego. Doch bevor das Buch herauskommt, verschwindet sein Inhalt-ausserdem taucht eine Laserpistole im Kinderklassiker "Peter Pan" auf. Wie hängt alles zusammen? Im Buchladen "Akbrakadabra", der der Tante der Geschwister gehört schmieden sie gemeinsam einen Plan. Sie wollen in die Geschichte reisen und den Klassiker zur ursprünglichen Fassung verhelfen.

    Das Buch ist wirklich ein Schmuckstück im Regal. Nicht nur das Cover sieht toll aus, auch im Buch befinden sich allerhand Zeichnungen und auch die Innenseiten der Buchdeckel sind liebevoll gestaltet! 

    Ich mochte die Geschichte sehr gern, da sich hier alles um Bücher, Buchläden und die Rettung von Büchern dreht! Für jeden Buchliebhaber ein Genuß. Auch Barcelona mit seinen Drachen und Wasserspeiern und später Nimmerland werden schön beschrieben und bieten eine tolle Lokation für die Geschichte.

    Die beiden Geschwister sind sympathisch und aufgeweckt, aber nicht fehlerlos dies hat mir gefallen. Auch das Abenteuer in Nimmerland war spannend zu lesen und ganz nebenbei wird einem hier der Kinderklassiker nochmal näher gebracht. Mir hat das Buch sehr gefallen und ich empfehle es gern weiter.    

  13. Cover des Buches Nina & Tom (ISBN: 9783351050351)
    Tom Kummer

    Nina & Tom

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    INHALT: Sie waren wie zwei Wildpferde auf Speed, ihre Leben ein einziges Brennen im Herzen, ein ständiges Suchen nach Grenzen und dem, was dahinter liegt – Nina und Tom. Dreißig Jahre lang waren sie ein Paar, haben alle Höhen erklommen, alle Tiefen ausgelotet, sich geliebt und gehasst, gevögelt und geschlagen. Haben alle Drogen genommen, die sie zwischen die Finger bekamen, und mit ihrer subversiven Dekadenz die Menschen um sich herum verprellt. Sie waren wie zwei Drachen, in ewigem Kampf ineinander verkeilt, Glut in den Augen, Feuer in den Lungen. Jahrzehntelang waren sie jung und stark, doch das Ende naht. Der Krebs hat sich in Nina breit gemacht. Sie wird sterben, schon bald. Die ultimative Erfahrung am Ende eines Lebens voller Extreme.

    FORM: Tom Kummer (*1961) schreibt seinen atemlosen Lebensbericht in kurzen, klaren Sätzen. Auf gut zweihundertfünfzig Seiten prescht er durch dreißig Jahre Beziehung, wobei er den Todeskampf Ninas als Grundgerüst nimmt und die Episoden der Vergangenheit dazwischen einfließen lässt.

    Die Liebe zwischen Nina und Tom als Tour de Force zu beschreiben, wäre zu schmeichelhaft. Es gibt Szenen voller Hass und Gewalt, der Sex ist hart und ohne jede Romantik, und das Glück ist immer euphorisch bis in die höchsten Höhen. Nie gibt es so etwas wie ein Mittelmaß, was die beiden zwar zu furchtbar anstrengenden Figuren macht, ihnen aber auch eine Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit verleiht, die man selten erlebt. Erst die Söhne Henry und Jack bremsen ihren Sturzflug und bringen etwas Ruhe in den Rave.

    Der Roman ist stark autobiografisch gefärbt – Nina gab es wirklich. Sie erlag im September 2014 ihrem Krebsleiden. Die Qualen, die sie durchlitt, müssen schlimm gewesen sein, und sie lesend dabei zu beobachten, ist schwer zu ertragen. Das Foto auf dem Cover zeigt sie an ihrem Hochzeittag 1998 in der Wüste bei Las Vegas. Es stammt aus Kummers Privatarchiv.

    Beim Autor selbst kommt man schlecht um den zweifelhaften Ruhm herum, den er sich in den Neunzigern mit seinen gefälschten Interviews ergatterte. Jahrelang erfand er Gespräche mit Weltstars und verkaufte sie an Zeitschriften. Als er damit aufflog löste er einen Medienskandal aus. Auch diese Episode ist im Buch enthalten. Kummer öffnet somit eine Metaebene, eine Aufforderung an den Leser, sich mit dem Leben des Autors zu beschäftigen.

    FAZIT: Eine irre Liebesgeschichte in der niemand geschont wird, zwei unvergessliche Charaktere die ans Herz gehen, und, auch wenn mir der Schreibstil manchmal etwas zu unterkühlt war, ein faszinierender Roman – fünf Sterne. Daran ändern auch die aktuellen Vorwürfe nichts, Kummer soll für NINA & TOM bei Größen wie Richard Ford abgeschrieben haben. Solche Beschuldigungen lassen mich völlig kalt – jeder kopiert seine Helden, manche vedienen Millionen damit.

    *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

  14. Cover des Buches Das Labyrinth der Lichter (ISBN: 9783596522156)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Labyrinth der Lichter

     (252)
    Aktuelle Rezension von: flower2

    Inhalt: 

    Barcelona 1959, Alicia Gris erzählt ihre Geschichte, vom Krieg und wie sie überlebte und zur "Detektivin" wird. Sie löst gerne rätsel und taucht immer Tiefer in das Friedhof der vergessenen Bücher. Dabei spielt Sempere & Söhne eine große Rolle. Sie findet das Buch Das Labyrinth der Lichter von Matrix.


    Meinung:

    Es fängt spannend an, aber 900 Seiten sind etwas langatmig. Tatsächlich muss ich mich zwingen, das Buch weiterzulesen, ober es spannend ist. Klingt widersprüchig von mir.

    Alicia ist eine starke und sture Feministin, die kaum Hilfe will und wenn dann sehr gering. Durch ihre Verletzung, welche sie im Krieg erlitten hatte, hat sie Hüftschmerzen, welche sehr gut überzeugend geschrieben werden. Nebenbei lernt sie den Friedhof der vergessenen Bücher kennen und Fernado, welcher sie beschützte, aber sie läuft vor ihn weg.

    Ich werde es auf jeden Fall fertig lesen, aber Band 1 gefällt mir am besten, von allen 4 Bänden und würde auch wieder von vorne anfangen.

  15. Cover des Buches Simón (ISBN: 9783608980745)
    Miqui Otero

    Simón

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Lamen

    2.5/5

    "Simón" von Miqui Otero ist ein Roman über das Leben von Simón Rico, wer er ist und was er sein will, er erzählt von seinem familiären Umfeld und spielt zu verschiedenen Zeiten in Barcelona, im olympischen und nacholympischen Barcelona zur Zeit wirtschaftlicher Krisen und dem Attentat vom 17. Juni. 

    Man lernt Simón im Alter von acht Jahren kennen und begleitet ihn mehr als ein Vierteljahrhundert durch sein Leben. Seine Kindheit ist mit der Kneipe seiner Eltern verbunden: der Baraja, einer typischen Nachbarschaftskneipe. Ebenso liebt Simón das Lesen und Bücher, allen voran Abenteuerromane. Auch liebt er es, mit seinem Cousin-Bruder Rico zusammen zu sein, der ein wenig älter als Simón ist und der seinen Lesegeist wie kein anderer füttert. Rico lehrt im, dass das Geheimnis von allem in Büchern liegt und in diesen zu finden sei. Einen großen Teil seiner Kindheit verbringt Simon mit Büchern, die Rico Simón überlässt, versehen mit Anmerkungen und Unterstreichungen. Rico verschwindet und Simón steht ohne seinen vergötterten älteren Cousin, seinem Buchhändler und seinen Leitstern seines Verhaltens da. Und Simón muss allein weitermachen, mit oder ohne Bücher, in der Familienkneipe zwischen Herden und Rezepten, während er auf Ricos Rückkehr wartete und gleichzeitig darauf ihn zu vergessen.
    Das ist der Moment, in dem die quälende Reise unseres Helden von einer glücklichen Kindheit voller Illusionen in die reale und unberechenbare Erwachsenenwelt beginnt.

    Simon gilt als Held, woran der Autor einen oft genug erinnert: Koch im wirklichen Leben, Musketier in seiner Vorstellung und anfangs hat es durchaus Spaß gemacht, Simón dabei zu begleiten und Teil seiner Erfolge wie Misserfolge zu werden, doch mit der Zeit verlor ich leider das Interesse an der vielversprechenden Handlung. Auch der angenehm zu lesende und poetische Schreibstil konnte mich nach einer Weile nicht wirklich mehr fesseln, verlor sich der Autor doch zunehmend in Oberflächlichkeiten und Belanglosigkeiten. Man hatte er eher das Gefühl, der Autor liebt es, sich selbst zu hören als eine zusammenhängende Geschichte zu erzählen.


    Die Prämisse war gut: Barcelona als Kulisse im Hintergrund, ein mysteriöses Verschwinden, das Leben einer Person in verschiedenen Stadien und die Veränderung der Stadt und ihrer Umgebung, aber es hat eine Weile gedauert, bis ich das Buch beendet hatte. Außer Simóm schlecht gezeichnete Charakter, ein Barcelona, das auch jede andere beliebige andere Stadt hätte sein können und viele Ereignisse, von denen man nicht versteht, warum sie erzählt werden, wenn sie am Ende nicht viel beitragen. Ein Buch, das durchaus 100 Seiten lang sein könnte und nicht über 400.

    "Simón" von Miqui Otero hätte eine bezaubernde und starke Geschichte über eine Stadt, eine Epoche und über die Entdeckung des Lebens durch das Lesen und der Verlust der Unschuld im Verlauf des Erwachsenwerdens sein können, doch leider blieb der Roman hinter meinen Erwartungen zurück.  


     

  16. Cover des Buches One Love (ISBN: 9783426523513)
    Lauren Blakely

    One Love

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Canis-Minor-Art

    INHALT (Klappentext)

    Die alte Anziehung ist stärker als je zuvor, als Penny nach einigen Jahren unverhofft dem Star-Koch Gabriel gegenübersteht. Eigentlich ist sie auf der dringenden Suche nach einem Caterer für ein Event des Tierheims, für das sie arbeitet. Dass sie dabei ausgerechnet auf den mann trifft, der ihr vor einigen Jahren das Herz gebrochen hat, hätte sie nie erwartet. Damals haben sie in Barcelona eine unvergessliche Nacht voller Leidenschaft miteinander verbracht, doch zum geplanten Wiedersehen in New York ist Gabriel nie erschienen. Ganz gleich, wie sehr er sich jetzt auch um sie bemüht: Penny ist fest entschlossen, nicht noch einmal auf den Herzensbrecher hereinzufallen. Doch es gibt etwas über Barcelona, das Penny nicht weiß...


    MEINE MEINUNG

    One Love ist Band 2 der "The One"-Reihe von Lauren Blakely. In jedem Teil der Reihe wird steht ein anderes New Yorker Pärchen im Fokus, die alle irgendwie miteinander bekannt oder befreundet sind und jeder Teil ist auch in sich abgeschlossen. Ich habe alle vier Bände kurz hintereinander gelesen und muss sagen, dass mir der zweite Teil am besten gefallen hat. Vielleicht liegt das auch nur an der Tatsache, dass ich selbst im Tierschutz aktiv bin und mich deshalb mit der Protagonistin identifizieren konnte. Penny arbeitet nämlich wie der Klappentext uns schon verrät in einem Tierheim und sie hat selbst eine kleine Hündin namens Shortcake.

    Penny wird als toughe Frau beschrieben, was ich persönlich ja immer viel besser finde, als eine ängstliche, naive Protagonistin. Aber dennoch ist sie kein Eisklotz. Man merkt ihr ihre Verletztheit richtig an, als sie auf ihren Sommerflirt und Herzeroberer Gabriel trifft und dieser sie nicht wiedererkennt. Sie trafen sich in Barcelona und versprachen einander, sich in New York wiederzusehen... Aber Gabriel erschien nie... Typisch Sommerliebe dachte ich, aber es stellte sich heraus, dass er gar nicht so ein mieser Kerl war. Warum er nicht erschienen ist, möchte ich euch allerdings hier nicht verraten, dazu solltet ihr euch selbst das Buch schnappen.

    Den Spannungsbogen hat die Autorin für meinen Geschmack nicht immer so gut aufrecht erhalten, wie ich es mir gewünscht hatte. Dafür hat sie merklich sehr viel Liebe in die Ausarbeitung der Charaktere gesteckt hat.

    Was mich bei der gesamten Reihe allerdings etwas gestört hat, ist die Tatsache, dass die Kapitel abwechselnd aus der Sicht von Männlein und dann von Weiblein geschrieben ist. Ich persönlich mag es lieber, wenn ein Buch nur aus der Sicht einer Person geschrieben sind.

    Alles in allem hat man eine süße Geschichte um zwei Menschen, zwischen denen es mächtig knistert und die eine zweite Chance für die Liebe bekommen.



    FAZIT

    Lauren Blakely spielt mit ein charmantes Hin und Her mit den Lesern. Das Ende ist allerdings auch leicht absehbar, wenn man Band 1 gelesen hat und lässt auch drauf schließen wie die beiden Folgebände ausgehen werden. Nichtsdestotrotz habe ich mich bei allen vier Teilen gut unterhalten gefühlt. 

  17. Cover des Buches Am zwölften Tag (ISBN: 9783462045475)
    Wolfgang Schorlau

    Am zwölften Tag

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Stephan59

    Denglers siebter Fall. Zwölf Tage, an denen die handelnden Personen, vor allem Dengler und Olga, sein Sohn Jakob mit seinen Freunden, der Bauer Zemke mit seiner Frau und die Rockerclique in verschiedenen Handlungssträngen an unterschiedlichen Orten zu einem Gesamtbild verwoben werden. Dazwischen immer wieder die Hintergrundinformationen des Fleischkaisers, dessen erhellende Aussagen zur Massenfleischproduktion später mit den Filmen aus den Tierställen gut mit der Wirklichkeit dieser Industrie kontrastiert werden. Das hat mir durchaus gefallen und nach und nach nimmt der Fall, der zunächst keiner zu sein scheint, richtig Fahrt auf.

    Die Hintergrundrecherchen sind offenbar fundiert, darauf den Plot eines Krimis aufzusetzen, hat mich angesprochen.

    Allerdings haben mich einige Punkte gestört. Am Ende war ich regelrecht enttäuscht.

    Die, die den Krimi noch nicht gelesen haben, sollten hier nicht weiterlesen:

     

    SPOILER

     

    Die Rockerbande, die mit Menschenhandel, Prostitution, Drogen und den osteuropäischen Arbeitssklaven ihr Geld verdient, als tumbe und rohe Gesellen zum Abfackeln eines Bauernhofs einzusetzen, wobei die Ermordung einer Gruppe junger Tierschützer gleich mit geplant ist, war mir zu weit hergeholt. Wer in solchen kriminellen Geschäften einen guten Reibach macht und auch weiter machen will, wird nicht das unkalkulierbare Risiko eines mehrfachen Mordes eingehen.

    Ein gestelltes Foto vor einer Fototapete, um den Urlaub in Barcelona darzustellen mit dem Handy fotografiert, das war mir zu unglaubwürdig.

    Als der Bauer mit seiner Frau zum Hof fährt, kommt ihnen der gerade mit einer MP beschossene Mercedes entgegen? 1. Wieso fährt der noch? 2. Warum hält er auf der Flucht überhaupt an? 3. Der Bauer soll die Schüsse nicht gehört haben?

    Der Bauer und seine Frau werden im ersten Stock ihres Hauses gefesselt und geknebelt und mit dem Haus quasi gleich mit angezündet. Während neben der Frau das Bett schon so lichterloh brennt, dass sie ihre Handfesseln dort mithilfe der Flammen durchbrennen lassen kann – im Erdgeschoss wütet ja auch bereits das Feuer -, kann sie noch so agieren? Das ist absolut unglaubwürdig. Die Frau wäre längst im Rauch des Feuers erstickt.

    Und dann der Fleischkaiser. Als der skrupellose, schwerreiche Fleischproduzent den osteuropäischen Arbeiter mal eben tranchiert und dann, als die Polizei auf sein Grundstück kommt und ihn erwischt, auch noch vor laufender Kamera den Jugendlichen gegenüber, die bei dieser Festnahme absolut nichts zu suchen haben, die Machenschaften und Expansionspläne der Fleischmafia mal eben so offenlegt…, tut mir Leid, das war der Punkt, da bin ich aus der Geschichte ganz ausgestiegen. Auch hier entspricht das Handeln des Fleischkaisers überhaupt nicht seiner bisherigen Charakterisierung. Dieser Mann würde töten lassen und ebenso wenig seine geschäftlichen Pläne offenlegen.

    Daher nur zwei Sterne für den Plot und die anfangs wirklich interessante Geschichte.

  18. Cover des Buches Blutring (ISBN: 9783522504898)
    Gerd Ruebenstrunk

    Blutring

     (33)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost
    Ich habe ja viel erwartet, bei dem Titel. Was ich dann aber bekommen habe, war einfach nur klasse!

    Inhalt:
    Aus einem Urlaub in Barcelona wird plötzlich die Tatsache, dass die Eltern da hin umziehen wollen. Danny muss mit, ob er will oder nicht.
    In Barcelona fast er zunächst nicht wirklich Fuß. In der Schule landet er neben dem Klassennerd und auch sonst sucht er nicht gerade den Anschluss.
    Eines Tages stirbt vor einem Supermarkt ein alter Mann. Danny bringt mit Hilfe seines Hundes die paar Habseligkeiten des Mannes zu seiner Familie.
    Zunächst stößt ihm Ablehnung entgegen. Doch schon einen Tag später bekommt Danny Besuch von einem angeblichen Polizisten. Und damit rutscht er in ein Abenteuer um einen unscheinbaren goldenen Ring hinein.

    Der erste Satz:
    „An der Ecke der Rambla de Catalunya und des Carrer de la Diputació in Barcelona liegt ein kleines Café, in dem sich vorwiegend Taxifahrer aufhalten, deren Stand sich gleich gegenüber befindet.“

    Der letzte Satz:
    „Gibt es einen besseren Moment, meine Geschichte zu beenden?“

    Fazit:
    Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf dieses Buch gekommen bin. Aber es wird wohl das Cover gewesen sein. Dazu der recht markante Titel... Beides hat mich jedenfalls erst einmal auf die falsche Fährte gelockt. Ich dachte, ich hätte es hier mit einer Sekte zu tun, die Menschenopfer feiert. - Aber dann bekam ich ein Jugendbuch.
    Am Anfang ging es seicht in die Geschichte rein. Danny erzählt die Story quasi aus seiner Sicht. Und dabei entwickelt sich eine sehr spannende Handlung. - Mal ehrlich, wenn da nicht das wirkliche Leben gewesen wäre, hätte ich die paar Seiten auch am Stück runter gelesen. Aber so war ich leider zu Pausen gezwungen. Nach diesen Pausen bin ich aber immer wieder super in die Handlung hinein gekommen.
    Ja, bei dieser Lektüre handelt es sich um ein Jugendbuch. Aber die Handlung ist in keiner Weise kindisch oder so. Die handelnden Personen sind Jugendliche. Aber die geraten in ein Abenteuer, was auch einem Erwachsenen hätte passieren können. Und ganz nebenbei lernt die Leser noch etwas über Barcelona und seine Geschichte und Umgebung.
    Die Orte und Handlungen sind gut beschrieben. Mir bleib auf jeden Fall noch genügend Raum für meine eigene Fantasie. Und damit auch für den Film in meinem Kopfkino. Der war farbenprächtig und spannend.
    Auf jeden Fall war das Buch auch als Feierabendlektüre sehr gut geeignet. Man bricht sich keine Gehirnwindungen beim Lesen und auch abgespannt, versteht man, was man liest.
    Von Gerd Ruebenstrunk habe ich bisher nichts gehört. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass ich mir von ihm noch einmal ein Buch zu Gemüte führen werde. Er macht seine Sache echt nicht schlecht.

    Ich kann für das Buch eine Leseempfehlung aussprechen. Es war alles da, was ein gutes Buch so braucht. Von Spannung und Verfolgung, bis hin zur ersten Liebe, die sich dann auch als nicht einfach heraus stellt. Das Lesen war kurzweilig und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
    Ok, es handelt sich um ein Jugendbuch. Das ist in dem Fall aber egal. Dafür ist es durch die einfache Sprache und nicht verschachtelten Sätze sehr einfach zu lesen und als Feierabendlektüre bestens geeignet.

    (Auszüge des des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)
  19. Cover des Buches Drei auf Reisen (ISBN: 9783036959337)
    David Nicholls

    Drei auf Reisen

     (149)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Etwas skeptisch habe ich dieses Buch begonnen, sind doch sogenannte Bestseller oftmals für meinen Geschmack belanglos und nicht von besonderem Interesse. Der Autor und ehemalige Bühnenschauspieler versteht es jedoch ausgezeichnet, Personen und Stimmungen realistisch und nah darzustellen. So sind dem Leser die Protagonisten nach wenigen Seiten vertraut und ihre Handlungsweisen einleuchtend. Auch der typisch britische Humor kommt zum Ausdruck, was die Lektüre heiter und fröhlich, aber nicht platt und geschmacklos macht. Neben den Reisebeschreibungen durch verschiedene europäische Städte wird vor allem die Ehezeit von Douglas und Connie mit ihrem pubertären Sohn Albie erzählt.

    Ein humorvolles, nicht immer ganz unbeschwertes Buch, das sich gut lesen lässt, aber nicht allzu hohe literarische Ansprüche erfüllt.

  20. Cover des Buches Für immer, Dein Dad (ISBN: 9783499247231)
    Lola Jaye

    Für immer, Dein Dad

     (306)
    Aktuelle Rezension von: Alexa-Tim

    Ich finde die Grundidee des Buches echt klasse, daher habe ich mir das Buch geholt. Aber die Story fand ich einfach langweilig. :( 

    Ich habe dieses Buch sogar abgebrochen und nicht bis zum Ende gelesen. Echt schade. Ich habe aber wenigstens paar Seiten quer gelesen bzw. den Schluss dann. Die Protagonistin war jetzt sich nicht mega sympathisch und generell fehlte mir im Buch mehr Emotion. Die 18 Jahre sind sehr schnell und langweilig umgegangen. 

  21. Cover des Buches Das Schweigen des Sammlers (ISBN: 9783458359265)
    Jaume Cabré

    Das Schweigen des Sammlers

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Henk_Bleu

    Ich weiß noch, dass ich über dieses Buch in der FAZ eine hymnische Besprechung las. Es sei einer der besten spanischen Romane der letzten Jahre, hieß es darin. Ich weiß nicht mehr, wie das genau begründet wurde, aber mein Interesse war geweckt.

     

    „Das Schweigen des Sammlers“ heißt im Original „Ich bekenne“ und das ist der weitaus treffendere Titel für diesen verwickelten Roman. Formal ein Briefroman, lesen wir die Memoiren des spanischen Gelehrten Adria Ardevol an seine Frau Sara Voltes-Epstein, die große Liebe seines Lebens. Es ist ein Buch über Schuld und die Hoffnung auf Wiedergutmachung. Denn Ardevol fühlt sich schuldig am Schicksal seiner Frau, und daran, dass sie ihn verließ – weil er eine Geige nicht zurückgab, die seiner Familie nicht gehörte. Das klingt vielleicht banal, aber die Geschichte dieser Geige bildet neben Ardevols Lebensgeschichte die zweite große Stütze des Romans. Sie spannt einen riesigen zeitlichen Bogen vom Mittelalter bis zur Gegenwart, von Geistlichen in Klöstern bis zu Nazischergen in Auschwitz. Und der Streit über ihren Besitz ist Ausgangspunkt für umfangreiche Schilderungen über Gut und Böse, Schuld und Moral.

     

    Damit hat sich Cabre viel vorge-, aber nicht übernommen. Ihm gelingt es, die stattlichen 850 Seiten intelligent und spannend zu füllen. Vor allem hat Cabré die Handlungsebenen kunstvoll und trickreich verknüpft. Oft springt er mitten in einem der vielen Dialoge auf eine andere Ebene. Oder er wechselt in einem Dialog die Erzählperspektive, vom Er zum Ich oder Du. Das ist oft nicht gleich zu verstehen, sondern erfordert die Aufmerksamkeit des Lesers, ist aber absolut faszinierend gemacht und trägt dazu bei, dies Buch nicht nur inhaltlich, sondern auch formal komplex zu machen. Es führt vor allem dazu, dass der Leser näher an die Handlung herankommt und von ihr stärker berührt wird. Und es macht das Buch einzigartig.

     

    Kritikpunkte sehe ich bei der Hauptfigur. So facettenreich sie einerseits angelegt ist, so einseitig ist das Motiv von Ardevols Handlungen: Das Gefühl der Schuld und die überbetonten Gefühle für seine Frau wirken über die ganze Länge fast schon penetrant. Aber vielleicht ist das eine Mentalitätssache, und deutsche Leser empfinden hier anders als der spanische Autor. Zum anderen ist Ardevol als Intellektueller angelegt, der über die Natur des Bösen forscht. Dann müsste dazu auch was Intellektuelles kommen, doch das fehlte mir. Dafür gibt er durch die Romanhandlung vielfältige Antworten dazu.

     

    Vielleicht hat Cabre nicht alles einlösen können, aber ihm ist in achtjähriger Arbeit unterm Strich ein bemerkenswertes Buch gelungen, das ich empfehlen möchte
  22. Cover des Buches Pixeltänzer (ISBN: 9783895611926)
    Berit Glanz

    Pixeltänzer

     (26)
    Aktuelle Rezension von: OldWhiteCis_Man

    Als ausführlichere Rezension empfehle ich diese hier, die für mich alles Wesentliche erfasst.
    https://www.lovelybooks.de/autor/Berit-Glanz/Pixelt%C3%A4nzer-2031512384-w/rezension/2186503822/ 

    Zwei Frauen sind die Hauptfiguren. Elisabeth, genannt Beta, arbeitet im Berlin der Gegenwart. Lavinia ist hungernde Künstlerin in den 1920er und 1930er Jahren. Alle Männer sind in unterschiedlichem Ausmaß Nebenfiguren. Der Mann mit dem Pseudo Tobbogan macht Beta auf die Kunst von Lavinia neugierig. Beide Hauptfiguren werden in ihrer persönlichen Entwicklung geschildert. Beta wird dabei von Tobbogan in einem intelligenten Ratespiel mit Hinweisen versorgt. Am Schluss zeigt sich dieser Mann Beta, womit der Roman endet. 

    Zuerst mochte ich das Buch nicht, wegen der Selbstausbeutung der beiden Heldinnen. Nun habe ich selbst einmal vier Jahre lang aus beruflichem Fortbildungsinteresse und dank des Verhaltens meiner ersten Frau 70 Stunden die Woche gearbeitet. Vielleicht ist die Autorin noch zu jung, um so etwas als eines der großen Dramen des Berufslebens anzuerkennen. Generation Praktikum ist halt auch auf ihre Abwehrmechanismen angewiesen, so wie jede Generation in ihrer Zeit. Beta hätte bessere Möglichkeiten, Lavinia ist von ihrer Kunst besessen in üblen Zeiten für diesen Zustand. Das führt zur Katastrophe. Beta hat am Schluss alles in der Hand.

    Diese Ablehnung der Selbstausbeutung und mein Desinteresse an dieser Form von Tanz führten erst einmal zu einer negativen Bewertung. Dann begann ich über den Roman nachzudenken und das Buch gewann. Die beiden Frauen sind in ihrer Entwicklung klar gezeichnet. Sie sind starke Charaktere. Die Handlungen sind geschickt ineinander verschränkt und Ähnlichkeiten und Unterschiede über die Zeit und die Tätigkeit stehen in Beziehung. Das ist gut geschrieben. 

    Das nächste Buch der Autorin werde ich lesen.

    Altpapier: Ware wirklich schade.
    Offener Bücherschrank: Da ist es und ich wünsche dem Buch eine.n Leser:in, die einen leichteren Zugang haben. Vielleicht muss ich es noch einmal kaufen oder leihen.
    Familie/Freunde: Auf die Meinung meiner verstorbenen Frau wäre ich wirklich gespannt. So halte ich mich in dem Kreis erst einmal zurück

  23. Cover des Buches Nada (ISBN: 9783518466339)
    Carmen Laforet

    Nada

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Christian_Fis

    Barcelona unmittelbar nach dem spanischen Bürgerkrieg ist der Schauplatz des Romans. Die 19jährige Andrea kommt voller Enthusiasmus und Lebenshunger in der Stadt, um Literatur zu studieren. Sie wohnt bei ihrer Grossmutter. Die ehemalige Mittelklassefamilie ist heruntergekommen, hungert, die Männer sind gewalttätig. Die Atmosphäre ist klaustrophobisch, muffig und düster.

    Die Stimme der Ich-Erzählerin ist gleichermassen lyrisch und präzise. Der sparsame, realistische Stil beschwört eine Welt herauf, die von Unwirklichkeit umhüllt ist. Der Roman hat märchenhafte Züge, nur dass am Ende kein Prinz sondern eine Prinzessin geritten kommt. Folgerichtig: in diesem Roman ist nur auf die Frauen Verlass.

  24. Cover des Buches Vergeltung (ISBN: 9783518465004)
    Don Winslow

    Vergeltung

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz
    Auch wenn viele Kritiken hier das Buch etwas zerreissen und es als Winslows schlechtestes Buch darstellen, möchte ich die Kritik daran trotzdem zurückweisen.

    Im Suhrkamp Verlag erschienen. TB Ausgabe 2014 , 491 Seiten
    Vergeltung polarisiert, das ist klar, aber man sollte wissen, was man liest, wenn der Klappentext es einem schon förmlich suggeriert. Dieses Buch ist nichts für Romantiker oder auch nicht für Leute, die eine langsame Geschichte benötigen, die sich dann steigert. Dieses Buch besteht von Anfang bis Ende aus martialischer Action, die hart und auch Brutal eine für mich sehr spannende Geschichte erzählt.

    Dave Collins, ehemaliges Mitglied der Delta Force mit Einsätzen in Mogadishu, Irak, Haiti, Peru und vielen anderen Krisenherden dieser Welt, hat den aktiven Dienst verlassen und ist Sicherheitschef am Kennedy Airport und versucht trotz vieler Alpträume, sein Leben mit seiner Frau und seinem Kind , in den Griff zu bekommen und es endlich zu genießen. Dann geschieht das Unfassbare! Seine Frau und sein Sohn werden beim Start des Flugzeugs von einem Attentäter in die Luft gesprengt. Die Regierung versucht die Tatsache zu verschleiern und redet von einem Unglück. Niemand von der Regierung legt gesteigerten Wert darauf, es als Anschlag zu betrachten. Dave organisiert Geld und heuert eine Söldnertruppe an um, die Attentäter zu fassen.....

    Natürlich besteht die Söldnertruppe aus ehemaligen Kollegen, die allesamt Spezialisten sind und natürlich weiss man durch viele Kontakte, wie die Attentäter zu ermitteln sind und die Jagd geht los.
    Aber wie soll Dave Collins sonst einen Hauch einer Chance haben, das Buch spannend und voller Action zu bestreiten ? Das hier durchaus Stallone, Schwarzenegger und Bruce Willis im Einsatz sein könnten, will ich nicht bestreiten. Das Niveau ist jedoch höher und auch der Schreibstil ist wie immer flüssig. Das es eine große Prise Heldentum und harte Männer hat, bestreitet auch niemand.

    Für dieses Genre gehört dieser Thriller dennoch zu meinen Favoriten und ich habe es Ruck Zuck gelesen und mich bestens unterhalten gefühlt.

    Fazit:  Uneingeschränkte Empfehlung für Leser, die einfach bei einem packenden Buch abschalten wollen und nicht alles auf realitätsnah in Frage stellen. Es ist eine sehr gute Unterhaltung zum Gehirn abschalten und einfach lesen.


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