Bücher mit dem Tag "barnaby"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "barnaby" gekennzeichnet haben.

17 Bücher

  1. Cover des Buches Time School - Auf ewig dein (ISBN: 9783846600481)
    Eva Völler

    Time School - Auf ewig dein

     (357)
    Aktuelle Rezension von: Krizzy

    Inhaltsangabe

    Anna und Sebastiano führen eine Zeitreise-Schule. Sie unterrichten Fatima und Ole. Und bei ihrem ersten gemeinsamen Ausflug zu Heinrich Vlll. stoßen beide bereits auf ihre erste Herausforderung. Ein Zeitreisender bringt schlechte Neuigkeiten. 


    Rezension

    Ich habe mich mit der Geschichte schwer getan. Es handelt sich um ein Jugendbuch und dieser Generation kann ich die Geschichte wärmstens empfehlen. Es ist schlank und lässt sich schnell und leicht lesen. Ole's und Fatimas Zenkereien lockern die Geschichte zusätzlich auf. 

    Mich hat es leider genervt. Mir war die Sprache zu anspruchslos und passte nicht immer zur jeweiligen Zeit. 

    Mir waren die Szenen nicht spannend genug und die Witze nicht witzig. Ich glaube aber, das liegt schlichtweg daran, dass ich nicht Zielgruppe bin. 

    Das ist ok so. 

    Dennoch war es ein schönes Buch, auf die Fortsetzungen werde ich aber wohl verzichten. 


    Bewertungsmaßstab Jugendbuch

    Cover 4

    Handlung 3

    Charaktere 3

    Ideenreichtum 2

    Erzählstil 3


    Bewertungsmaßstab Regulär

    Cover 4

    Handlung 1

    Charaktere 1

    Ideenreichtum 1

    Erzählstil 2

  2. Cover des Buches Die tausend Teile meines Herzens (ISBN: 9783423740418)
    Colleen Hoover

    Die tausend Teile meines Herzens

     (415)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Ich habe von vielen gehört, dass dies das schlechteste Buch von Colleen Hoover sei und generell viele negative Kritiken dazu gelesen. Von daher waren meine Erwartungen nicht allzu hoch und das Buch hat mich dann positiv überrascht.

    "Das wahre Problem sind nicht die Konflikte, sondern dass keiner den Mut hat, den ersten Schritt zu tun und offen darüber zu sprechen." - Merit,

    Der Schreibstil von Colleen Hoover ist wie immer sehr schön und leicht und flüssig zu lesen. Das ganze Buch wird aus der Sicht der Protagonistin geschildert.
    Nach dem Klappentext hatte ich Angst, dass es ein Teenie-Drama ist und sich nur um Liebeskummer dreht. Tatsächlich gibt es da noch einiges mehr, was Merit belastet. Auch wenn sie oftmals wie ein Teenager gehandelt hat und sich auch zickig und unsympathisch verhalten hat, mochte ich sie dennoch. Ihre Gefühlswelt wird sehr authentisch und nachvollziehbar geschildert und ich konnte mich gut in ihre Perspektive hineinversetzen. Sie macht in dem Buch eine enorme Charakterentwicklung durch und es findet viel Selbstreflexion statt, was ich sehr stark fand.
    Allerdings verlief mir der Wandel zum Guten am Schluss zu schnell und unproblematisch. Alle Probleme lösen sich nahezu in Luft auf und es kommt zur Happy-End-Stimmung. Das war mir zu unkompliziert und hat sich nicht mehr ganz so realistisch angefühlt.

    Die Familiensituation von Merit ist sehr kompliziert und...speziell. Alles in allem war es mir etwas too much. Dieses krasse Familiengefüge, die zahlreichen Probleme und Geheimnisse. Dadurch passiert immer viel, es gibt Spannung und immer neue Enthüllungen, aber es war mir etwas zu viel. Ein Charakter wird beispielsweise anfangs als absolut unspontan und fast schon zwangsneurotisch beschrieben. Das findet sich dann aber nicht mehr im Buch wieder und wird nicht weiter aufgegriffen. Man hätte es also problemlos weglassen können, da auch so schon genug los ist.
    Außerdem weiß ich nicht wie realistisch das Szenario zum Teil war und besonders die erwachsenen Charaktere haben absolut nicht so gehandelt.

    Was ich absolut unpassend finde ist der deutsche Titel. Im Englischen heißt es "Without Merit", was viel besser zur Geschichte passt.


    Fazit: Das Buch war deutlich besser als ich bei den negativen Kritiken erwartet hätte. Die Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Sie hat deutlich erkennbare Fehler, wird aber sehr nachvollziehbar geschildert und macht einen starken Wandel mit. Dafür wirkte der Rest manchmal etwas übertreiben, da es einfach sehr viele Geheimnisse & co gibt. Andererseits bleibt es dadurch spannend und man wird immer wieder überrascht.

    Die tausend Teile meines Herzens bekommt von mir 4,4 (also gerundet 5) /5 Sterne.



    Triggerwarnung: Einerseits würde ich gerne eine Triggerwarnung abgeben, andererseits kann ich die möglichen Trigger nicht aufführen, ohne enorm zu spoilern. Das Buch hat verschiedene Themen, die Trigger sein könnten. Wer also vorbelastet ist, sollte am besten vorher mal googeln, was für Themen genau verhandelt werden, damit man beim Lesen dann nicht davon überrascht wird.

  3. Cover des Buches Die Tote von Higher Barton (ISBN: 9783940258144)
    Rebecca Michéle

    Die Tote von Higher Barton

     (45)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    Während des Lesens hab ich immer wieder überlegt, ob ich das Buch weglegen soll. Obwohl die Personen ganz sympathisch gezeichnet sind und der Kriminalfall am Ende doch durchdacht und (für mich) überraschend war, dachte ich ständig, dass es hier um ein Erstlingswerk eines jungen Menschen handelt, der definitiv noch keinen eleganten Schreibstil entwickeln konnte. Wort- und Gedankenwiederholungen, eine schmale Palette an Ausdrucksweisen, vor allem die ständige namentliche Nennung der Hauptperson ging mir gehörig auf die Nerven. Bei einem Trinkspiel, wo jedesmal, wo »Mabel« geschrieben steht, ein Kurzer getrunken wird, würde spätestens auf Seite 20 jeden Alkoholiker ins Krankenhaus befördern. Aber ich dachte an einen junge Autorin gepaart mit schlechter Übersetzung und habe mit eigener Umformulierung weitergelesen. Umso überraschender herauszufinden, dass es sich um eine »gestandene deutsche Autorin« handelt. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich dem zweiten Band keine Change gegeben. Glücklicherweise hat hier der Lektor scheinbar bessere Arbeit geleistet, es liest sich flüssiger und hat sich stilistisch verbessert. Ein Umberto Ecco oder Friedrich Dürrenmatt wird aus der Dame sicher nie, aber als zerstreuende Lektüre in den öffentlichen Verkehrsmitteln bietet mir die Serie genügend Unterhaltung, um den Rest der Reihe auch noch zu lesen.




  4. Cover des Buches Die Rätsel von Badger's Drift (ISBN: 9783442446766)
    Caroline Graham

    Die Rätsel von Badger's Drift

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Armillee

    Meine 7 ungelesenen Bücher dieser Autorin wollten unbedingt mal gelesen werden. Das war mein Bauchgefühl, als ich vor meinem RuB stand ;o)

    Eine spannend und flüssig zu lesende Geschichte in einem Dorf mit vielschichtigen Protagonisten und deren Vorlieben, Abneigungen, Verhalten und ... Geheimnissen.

    Die alte Dame Lucy Bellringer glaubt nicht, dass ihre lebenslange Freundin - die 81jährige Emily Simpson - eines natürlichen Todes gestorben ist. 

    Chief Inspector Barnaby stellt eher unwillig und nur, weil es sein muss, Nachforschungen an. So richtig in Fahrt kommt seine Arbeit aber, als ein 2. und sehr grausamer Mord geschieht.


    Die Romanfigur Barnaby fand ich herrlich gelungen. Absolut glaubwürdig, clever, neugierig und mit viel Takt ausgestattet bin ich ihm gerne bei seinen Ermittlungen auf den Fersen geblieben.

    Als Krimi-Fan "arbeite" ich natürlich immer mit, stelle Thesen auf, verwerfe Verdachtsmomente wieder und fange dann von vorne an.

    Das macht für mich ein gutes Buch aus ! Und hier - wie so oft - der Gedanke bei der letzten Seite : schade, schon zu Ende.

  5. Cover des Buches Seelengesänge (ISBN: 9783492281430)
    Peter F. Hamilton

    Seelengesänge

     (34)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    Das einzige was dieser SciFi Reihe fehlt um wirklich absolut erstklassig zu sein ist ein kleiner Funken Witz. Ansonsten gibt es nichts zu meckern. Der unabdingbare rote Faden zieht sich humorfrei durch , die Welten rasen dem Untergang entgegen, der jugendliche Held wird ausgeschickt um gegen den "Drachen" des drohenden Weltenuntergangs anzutreten, die Technik ist vom Feinsten,man lebt in diesen Welten ...... Ich hoffe ja noch immer, wohl vergeblich, das Vater Horst samt überholter Religion endlich von der Bildfläche verschwindet , doch er ist zäh. Die Space Opera entwickelt sich, allein durch die Länge zur Soap Opera in Space Bei allen drängenden offenen Fragen, Problemen und Handlungssträngen kann man gar nicht anders als auf Band 4 hinzufiebern, Hintersinn und Esprit sind jedoch auch in diesem wohl kaum zu erwarten. Schade. Dafür einen Stern Abzug. Großartige Sci Fi ist es dennoch.
  6. Cover des Buches Die Besessenen (ISBN: 9783492281454)
    Peter F. Hamilton

    Die Besessenen

     (34)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    Der bisher beste Band des Armageddon Zyklus.
    Hamilton läuft "spaceoperatechnisch gesehen" gelinde gesagt zu Höchstform auf und verwöhnt den Leser mit allen denkbaren Inhalten einer Space Opera.
    Raumschlachten , Xeno Wesen , Einblicke in das Wesen der Kiint , Al Capone, Wissenschaftler, Politik, Intrigen, Abenteuer, endlich eine detaillierte Vorstellung der irdischen, Arkologien und Technik ......
    Eine großartige SciFi Welt.  Pures Genusslesen.
    Und tatsächlich Ansätze von Humor. Schwarzem natürlich, wie es angesichts des Titels zu erwarten ist.

  7. Cover des Buches Die unbekannte Macht (ISBN: 9783492281416)
    Peter F. Hamilton

    Die unbekannte Macht

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Solara300

    Kurzbeschreibung

    Im Jahre 2600 ist alles möglich in den Weiten der Galaxie.
    Denn die verschiedensten Kolonien gibt es mittlerweile und auch genauso viele Kulturen die hier aufeinanderprallen. Aber auch der Handel blüht und die Konföderation versucht für den Frieden überall zu Sorgen.
    Allerdings ist dies nicht überall gewährleistet und es kommt zu Kämpfen die alles verändern können.
    Denn ein vergessener Planet taucht auf und mit ihm eine neue Lebensform.



    Cover

    Das Cover passt zum Inhalt wie die Weiten der Galaxie. Stimmig mit dem Schiff, das auf einer Mission zu sein scheint und passend zum Titel, denn wer weiß, was einen in fremden Galaxien erwartet.


    Schreibstil

    Der Autor  Peter F. Hamilton hat eine Welt erschaffen, in die ich leider nicht reingekommen bin. Denn schon am Anfang dachte ich, dass es ausführlich beschrieben wurde, aber dass mir die Zusammenhänge und auch die Geschehnisse nicht wirklich immer Stimmig vorkamen und ich immer wieder an dem Punkt war, wo ich mir die Frage stellte, was denn genau der Auslöser von dem Anfang war.
    Deshalb ist diese Geschichte leider nichts für mich und auch nicht mein Geschmack. Die Technik so fortschrittlich sie auch dargestellt wurde ließ mich irgendwann die Geschichte abbrechen und ich muss sagen, dass ich das selten habe und das ich hier nur von meiner Erfahrung des Lesens berichten kann. Denn vielen Stimmen hat es sehr gut gefallen und ich denke hier kommt es immer auf den Persönlichen Lesegeschmack an und wie man in einer Story hinein findet.


    Meinung

    Vergessene Planeten die mit einer Überraschung aufwarten ...

    Hier wird man mitgenommen ins Jahr 2600 wo die Menschen sich im All ausgebreitet haben und die Technologie weitere Fortschritte gemacht hat.
    Allerdings wie in jeder Zivilisation oder Zivilisationen, gibt es auch immer welche die nicht mit dem Frieden einverstanden sind, so auch in der Galaxie.

    Man wird gleich zu Anfang, in ein schweres Gefecht zwischen dem extra erbauten Schlachtkreuzer Beezling mitgenommen, das einen überaus wichtigen Gast an Bord hat, namens "Denn Alchimisten" wer oder was das ist, erfährt man erst später, denn er wurde erschaffen von Dr. Alkad Mzu.
    Ich verrate euch über den Alchemistin jetzt nicht mehr, außer dass die Beezling von Blackhawks angegriffen wird und dreißig Prozent des Schiffes zerstört werden. Was für den Captain Kyle Prager und seine Besatzung heißt, dass sie mitten im Nirgendwo des Alls gestrandet sind. Denn nur bei einer Beschädigung mit zehn Prozent wären sie noch mobil.
    Guter Rat wenn Hilfe sieben Lichtjahre entfernt ist..

    Dabei gibt es jeder Menge unbekannter Planeten, die auch manche eine Heimat sind für Ly-Cilph die einzigen Enitäten die in eine weitere Ebene der Existenz wechseln wollen.

    Wie das zusammenhängt erfahrt ihr, wenn ihr in die Geschichte abtaucht.

    Leider ist dieses Werk nichts für mich, da ich es abgebrochen habe und auch in der Mitte oder dem Ende konnte es mich nicht von einem gegenteil überzeugen.

    Fazit 

    Leider für mich nicht gelungen!
    Eine sehr fortschrittliche Technologie im Weltall mit einer unbekannten Macht erwartet den Leser.

    Die Reihe
    - Die unbekannte Macht: Der Armageddon-Zyklus 1
    - Fehlfunktion: Der Armageddon-Zyklus 2
    - Seelengesänge: Der Armageddon-Zyklus 3
    - Der Neutronium-Alchimist: Der Armageddon-Zyklus 4
    - Die Besessenen: Der Armageddon-Zyklus 5
    - Der nackte Gott: Der Armageddon-Zyklus 6
     

    2 von 5 Sternen

  8. Cover des Buches Der nackte Gott (ISBN: 9783492281461)
    Peter F. Hamilton

    Der nackte Gott

     (36)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext

    Es ist vollbracht. (Sorry etwas Pathos muss ja wohl erlaubt sein *g*

    Peter F. Hamiltons SciFi Saga hat  zu einem grandiosen Schluss gefunden.

    Diese (grob geschätzten) 5600 Seiten verdienen wirklich den Namen Epos.

    Hamilton schreibt bodenständig, technikaffin, physikbewandert, und, sehr wichtig für die Entwicklung der Charaktere, er ist ein guter Menschenkenner und daher auch ein versierter Erzähler.

    Fast immer gönnt er dem Leser Genusslesen. Lässt schwelgen. Scheut sich nicht vor Kitsch, ja sogar Schmalz wenn es ihm angebracht erscheint. (Zur Beruhig, das hält sich in enggesteckten Grenzen g)

    Seine Helden sind menschlich, aber großartig (wobei Joshua Calvert stark an Harrisson Ford in einer Gemengelage aus Indiana Jones und Han Solo verschmilzt, also Mädels, keine Scheu für jede/n etwas dabei), seine Xeno Wesen richtige Xenowesen, die Bösen unsagbar böse,  und er würzt mit bedenkenswerter Philosophie.

    Vielleicht hätte man hier und da etwas straffen können...., wobei  das fast schon an kleingeistiger Mäkelei grenzt und zu Lasten des Detailreichtums, der den Charme dieses Epos ausmacht ginge.

    Stilistisch nicht auf das Hochgeistige beschränkt entwickelt er faszinierende Welten und Ausblicke in eine ferne Zukunft die auf eine Verbesserung der menschlichen Rasse abzielen und darum geht es doch letztendlich bei erstklassiger Science Fiction.

     

    Der Armageddon – Zyklus ist somit ein Must Read für Sci Fi Fans und es bleibt bei mir Bedauern weil er schon durchgelesen ist. Mehr Lob geht fast nicht ;)


     

     

  9. Cover des Buches Der Armageddon Zyklus / Der Neutronium Alchimist (ISBN: 9783404232284)
    Peter F. Hamilton

    Der Armageddon Zyklus / Der Neutronium Alchimist

     (32)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    Warnung!
    Einen derart fiesen Cliffhanger habe ich seit langem nicht gelesen. Hamilton übertrifft sogar noch George R.R. Martin.
    Ansonsten geht die Geschichte ihren aussergewöhnlich guterzählten Gang. Sprachliche Finessen sind nicht dazugekommen, waren aber auch nach den bisherigen Bänden nicht zu erwarten.
    Der Armaggeddon Zyklus ist eine solide Space Opera mit intelligent witzigen Anleihen bei Figuren der Literatur od. Weltgeschichte.
    Abgesehen vom Charakter Joshua Calverts der im Neutronium Alchimist Verstärkung bekommt bleibt Hamilton bei seiner nüchternen Erzählweise und umschifft jeglichen Humor weiträumig.
    Die Menschheit ist gezwungen sich spirituell weiterzuentwickeln und ihre gesamte Kreativität zu nutzen
    um dem drohenden Untergang auszuweichen. Nichts neues, aber fesselnd zu lesen, besonders seit der Alchimist gezeigt hat, zu was er imstande ist.
    Einzig die Darstellung des absolut Bösen mit der Figur Quinn Dexter hinkt etwas und hemmt den Lesefluss. Das mag aber auch Geschmackssache sein und beeiträchtigt nicht die Bewertung.
    Trockene 5 Sterne SciFi Empfehlung.

  10. Cover des Buches Fehlfunktion (ISBN: 9783492281423)
    Peter F. Hamilton

    Fehlfunktion

     (39)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    Space Opera die Zweite Wieder ein dicker Schmöker, nachdem die Welten ihre Ausstattung, Personen, Technologie und verschiedene Handlungsstränge gut bekannt sind hätte ein wenig Kürzung nicht geschadet. Man "trielt" beim Lesen, besonders in den eher unsympathischen Handlungszweigen, ein wenig vor sich hin. Dafür gibt es wieder etliche Actiongoodies die versöhnlich stimmen. Knappe 4 Sterne erreicht "Fehlfunktion" damit auf meiner Bewertungsskala. Die breit angelegte Story macht immer noch neugierig, aber der anfängliche Schwung ist raus. Hamilton schreibt solide, mehr aber auch nicht, was bei derart vielen Seiten die Leselust ausbremst. Ich hoffe auf Band drei, in dem die Konföderation in Zugzwang ist und die Handlung deswegen doch wieder mehr Verve zeigen sollte.
  11. Cover des Buches Barnaby Grimes - Der Fluch des Werwolfs (ISBN: 9783570220672)
    Paul Stewart

    Barnaby Grimes - Der Fluch des Werwolfs

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Barnaby Grimes ist einer der flinksten Tick-Tack Jungen der Stadt. Er kennt die Stadt wie seine Westentasche und nutzt den schnellsten Weg über die Dächer um seine Boten- und Kurieraufträge auszuführen. Eines Tages begegnet ihm in luftiger Höhe ein Werwolf und damit nimmt das Abenteuer seinen Lauf.

    Dieser abenteuerliche Detektivroman für Kinder lässt den Leser nicht lange im Unklaren, wer der Böse in dieser Geschichte ist und woher die Westfalenpelze stammen. Trotzdem ist das Buch lesenswert und durch die Illustrationen Chris Riddells etwas Besonderes. Es ist eine eher dunkle Geschichte, die in viktorianische Zeiten entführt und die Werwölfe gehen nicht zimperlich mit ihren Opfern um. Der Autor verstand es gut seiner Geschichte Leben einzuhauchen und durch die Perspektive Barnabys immer hautnah am Geschehen teilzuhaben. Die Charaktere sind schräg, ihre Namen wie z.B. Schuppen-Sally oder Henrietta, die Königin der Amazonen einprägsam und ihre Geschichten düster.

    Wer sich schon immer gefragt hat, wie es sich wohl anfühlen muss, sich in einen Werwolf zu verwandeln, wird hier vielleicht eine Ahnung davon erhaschen können. Für Sensibelchen eignet sich dieses Buch wohl eher nicht als Gutenacht-Geschichte. Die Sammler der Chris Riddell Bücher werden der Reihe wohl auf jeden Fall treu bleiben.
  12. Cover des Buches Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket (ISBN: 9783596811939)
    John Boyne

    Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Tulpen

    Barnabys Eltern wollen eigentlich nur eines im Leben: normal sein. Ein Sohn, der den Gesetzten der Schwerkraft nicht gehorcht, sondern schwebt, passt für sie so gar nicht in ihre Welt. Sie halten es also für besser, ihn als 8-jährigen einfach entschweben zu lassen. Damit beginnt für Barnaby eine aufregende Reise durch die Welt, auf der er viele Freunde findet, die alle etwas gemeinsam haben: sie sind auf irgendeine Weise anders als die Norm und vor allem anders als es sich ihre Familien gewünscht haben.

    Barnabys Reise ist abenteuerlich und spannend zu lesen. Die Aussage des Buches, andere Menschen so wie sie sind zu akzeptieren und insbesondere die eigenen Kinder zu unterstützen, ihre Besonderheiten zu erkennen und ihnen bei der Verwirklichung ihrer Ziele zu helfen anstatt sie in die eigenen Vorstellungen zu pressen, ist natürlich ganz wunderbar. Schön ist hier auch die Bandbreite an Typen. Vom lesbischen Pärchen bis zum Fußballspieler, der sein Team bei der WM im Stich lässt ist alles vertreten. Und dennoch...

    Was mir wirklich gar nicht gefällt ist die Kaltherzigkeit von Barnabys Eltern. Kinder sind in der Kinder- und Jugendliteratur zwar schon oft schlecht behandelt worden, sei es im Waisenhaus, von den Stiefeltern oder auch von Onkel und Tante, dass jedoch die eigenen Eltern sich in derart selbstgerechter Weise vom Kind abwenden, möchte ich eigentlich als Grenzüberschreitung bezeichnen. Für ein Kinderbuch ist mir das einfach zu bitter.

  13. Cover des Buches Motor Mouth (ISBN: 9780007808762)
    Janet Evanovich

    Motor Mouth

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nach Stephanie Plum hatte Janet Evanovich zehn Jahre später mit Alexandra Barnaby eine zweite Serienheldin ins Rennen geschickt. Dabei verlässt sie sich auf dieselben Strickmuster, die schon bei Plum seit (derzeit) 21 Folgen eingesetzt werden. Mit einer Ausnahme: Während Plum ihren Job tollpatschig durchsteht, weil sie halt muss, ist Barnaby eine Motormechanikerin mit Leib und Seele und ist bei den Nascar-Rennen gut untergebracht. Ansonsten passiert das, was immer passiert. Ständig will einer mit Barnaby ins Bett (in diesem Fall Rennfahrer Hooker), sie stolpert in einen Kriminalfall, das Team Barnaby/Hooker wurschtelt sich mit viel Klamauk und Zufall durch, haufenweise Freunde helfen, wenn es brenzlig wird, es sterben eine Menge Leute (doch zum Glück nur die von der bösen Seite).

    Ach so, ja! Eine Story gibt es ja auch! In diesem Fall vermutet Barnaby, dass der Siegfahrer beim Rennen geschummelt hat. Sie weiß nur nicht, wie sie es beweisen soll. Der Zufall spielt ihr in die Hände, als sich ein dämlicher Kollege im Truck des Konkurrenten versteckt und samt Truck auf die Reise geht. Barnaby verfolgt kurzentschlossen mit Hooker den Truck, um den Kollegen zu retten. Ab diesem Zeitpunkt geht alles schief: Eine blöde Idee jagt die nächste und sie werden auch nicht cleverer, als die erste Leicht auftaucht. Es wird im Gegenteil zu einem Trip, der vielleicht einer amerikanischen Comedy-Serie zu Ehren gereicht (man sieht: das Gros dieses TV-Genre ist bei mir verschubladet).

    Wofür Evanovich auf alle Fälle gut ist, ist kurzweilige Unterhaltung. Ist man gerade in der Laune zu etwas Amüsement ohne Nachdenken, passt es. Wie ein bisschen TV mit irgendeiner Show, die beim Bügeln nebenher läuft. Ein Buch von Evanovich habe ich noch im Regal, aber wenn das ausgelesen ist, brauche ich von ihr nichts mehr zu besorgen. Ich bin mir sicher, da gibt es noch Anderes zum Ausprobieren.

  14. Cover des Buches Tod zur Tea Time (ISBN: 9783960878926)
    Caroline Graham

    Tod zur Tea Time

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Greenie_Apple

    Bei dem Buch „Tod zur Tea Time“ handelt es sich um einen Krimi aus der Reihe um Inspector Barnaby.

    Ein Notar wird in seinem Haus tot aufgefunden - hingerichtet von einer Kriegsmaschine seiner Sammlung. Kurze Zeit später stirbt ein Medium in ihrem Bett. Waren es Unfälle oder stecken Morde dahinter? Und welcher Zusammenhang könnte zwischen ihnen bestehen? Hat vielleicht Pollys plötzliches Verschwinden etwas damit zu tun?

    Im Gegensatz zur Serie, die im Fernsehen läuft, wird hier den Geschehnissen vor und nach den Morden und insgesamt der ganzen Geschichte viel mehr Raum gegeben. Für mich wäre es spannend gewesen, diese Folge auch mal verfilmt zu sehen. Auch von unseren Hauptakteuren erfährt man Einzelheiten, die man so noch nicht unbedingt wusste, andererseits wurden Verhaltensweisen beschrieben, die ein wenig befremdeten, weil man Barnaby und Co so zum Teil noch nicht betrachtet hat. Wobei ihnen im Gegensatz zu den weiteren Personen des Buches meines Erachtens deutlich weniger Raum bemessen wurde als es im Fernsehen der Fall ist. Barnaby tritt erst recht spät ins Geschehen ein, weigert sich anfangs sogar, überhaupt etwas zu unternehmen.

    Die meisten Figuren sind wie in der Serie typisch schrullig dargestellt oder haben zumindest alle etwas Spezielles an sich, man kann sie gut vor sich sehen, auch wenn die Geschichte noch nicht durchs Fernsehen bekannt ist. Anfangs hatte ich so meine Schwierigkeiten mit den vielen Namen, zumal zwei der Hauptprotagonisten ähnlich klingen - Karen und Kate. Aber im Verlauf des Buches habe ich mich gut reinfinden können. Allerdings wurde die Differenzierung etwas dadurch erschwert, dass die Szenenwechsel direkt ineinander übergingen. Vielleicht war es auch ein Problem der Ebook-Version, aber es gab keine Absätze, so dass ich manchmal irritiert war, was die Personen plötzlich taten, bis ich merkte, dass es einen Szenenwechsel gab.

    Insgesamt war es ein schöner Cosy-Krimi mit ungeahnten Wendungen.

  15. Cover des Buches Ein böses Ende (ISBN: 9783442450060)
    Caroline Graham

    Ein böses Ende

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Armillee

    Nachdem ich vom 1. Buch - Die Rätsel von Badger's Drift - s ehr angetan war, ist die Geschichte "Ein böses Ende" voll die Enttäuschung. Auf Seite 154 war die Luft raus.

    Diese Kommune, in der soviel geheimnisvolles passieren soll, gibt es keine einzig normale Romanfigur in dieser Geschichte. Da sind Dialoge und Handlungen, wo ich keinen Bezug aufbauen kann. Esoterik kann so ein schönes Thema sein, aber hier wurde es der Lächerlichkeit preis gegeben und die Protagonisten dazu. Das ist keine Kommune / Gemeinschaft von Gleichgesinnten, sondern ein Irrenhaus.

    Nur ein Beispiel : Ein Vater bekommt eine Einladung zum Geburtstag seiner Tochter, die dort wohnt. Bei seiner etwas verfrühten Ankunft macht er sich in dem Haus auf die Suche nach den Bewohnern. In der Bibliothek trifft er auf einen jungen Mann, der aufspringt, sind hinter den Vorhang verschanzt und dort ängstlich hervor schaut. Als er mit ruhigen Worten angesprochen wird, rollt und verdreht er die Augen und wird ohnmächtig.

    Äh...ja und nun ?

    Alles komplett irrational.

    Inspector Barnaby - den ich so toll fand - der ist nach einem Drittel des Buches noch nicht aufgetaucht. Es muss wohl erst der 2. Mord begangen werden.

    Nach einem groben weiterblättern und das Lesen der letzten 3 Seiten war mir klar, dass sich der Schreibstil und die Bewohner bis zum Schluss in ihrem Fahrwasser bleiben.


  16. Cover des Buches Das Rätsel von Badger's Drift (ISBN: 9783442059515)
    Caroline Graham

    Das Rätsel von Badger's Drift

     (1)
    Aktuelle Rezension von: firlefanz
    Ein guter Krimi kann mit so wenig auskommen. Ein klassischer "Whodunnit", ein dynamisches Ermittlerteam und schräge Vögel in einem verschlafenen, englischen Nest. DCI Barnaby und DS Troy sind vielen vermutlich aus der Verfilmung schon bekannt. Allerdings erlebt man in den Büchern einen etwas grantigeren Barnaby und einen (zu meinem Leidwesen) verheirateten, rothaarigen und homophoben Troy. In "Die Rätsel von Badger's Drift" müssen sich die beiden mit einem Mord an einer älteren Dame herumschlagen. Dabei blicken sie hinter die Fassaden der schmucken Häuser des Dorfes und decken allerhand auf, was die Betroffenen lieber verschwiegen hätten. "Requiem für einen Mörder" handelt von einer Laienschauspieltruppe (darunter auch Joyce Barnaby). Nach über 150 Seiten liegt dann endlich die Leiche auf der Bühne. Es zieht sich also etwas. Allerdings ist der lange Vorlauf notwendig um die verschiedenen Charaktere einzeln vorzustellen und die Abhängigkeiten und Affären anzudeuten. Der Mord an sich ist dann relativ fix aufgeklärt. Wer diese Bücher liest, bekommt insgesamt klassische englische Kriminalromane, gescheite Ermittler und britischen Humor. Übermäßige Spannung darf man aber nicht erwarten.
  17. Cover des Buches Requiem für einen Mörder (ISBN: 9783442452699)
    Caroline Graham

    Requiem für einen Mörder

     (14)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Eine Truppe von Laiendarstellern, die Causton Amateur Dramatic Society, probt Peter Shaffers ›Amadeus‹. Auch Joyce Barnaby, die Frau von Detective Chief Inspector Barnaby, ist als Kostümbildnerin und Darstellerin einer kleinen Nebenrolle mit von der Partie. Da läßt es sich ihr Mann natürlich nicht nehmen, zur Premiere zu erscheinen, wo er prompt Zeuge eines Mordes wird: Jemand hat Esslyn Carmichael, dem sebsternannten Star der Gruppe und Darsteller des Salieri, statt einer harmlosen Attrappe ein echtes Messer für seine Selbstmordszene untergeschmuggelt. So übernimmt es Carmichael auch noch selbst, sich die Kehle durchzuschneiden. Und Barnaby muß bald feststellen, daß fast alle Darsteller als Täter in Frage kommen: Kitty Carmichael, die fremdgehende Gattin des Opfers; zwei Brüder, die unablässig Mißstimmung in der Truppe säen; Carmichaels Ex-Frau oder der größenwahnsinnige Regisseur - und das sind noch nicht alle. Es dauert eine ganze Weile, bis der Inspector das Dickicht aus Sympathien und Antipathien einigermaßen durchschaut und dem Mörder auf die Spur kommt. Ein Krimi mit dem Gespann Barnaby - Troy, gegensätzlich und nicht uninteressant.Allerdings zieht sich das Buch am Anfang sehr in die Länge, da hauptsächlich Charaktere vorgestellt werden und nicht viel passiert. Schade, denn der Stil ist sehr schön und der Täterkreis begrenzt, also gute Voraussetzungen für einen schönen Krimi im guten englischen Stil. Leider bleibt die Tätersuche überraschend flach , trotz der vielen Gegensätze, was an der Vielfalt der bedienten Klischees in der Schauspieltruppe liegen könnte. Man kommt regelrecht durcheinander und hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen. Ein Buch das man durchaus lesen kann- aber nicht muß.
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