Bücher mit dem Tag "basel"

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59 Bücher

  1. Cover des Buches Das große Schweigen (ISBN: 9783954516575)
    Katja Montejano

    Das große Schweigen

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Tom_Read4u
    Atme, so lang du noch kannst!' – diese bizarre Nachricht erreicht die ehemalige Kripobeamtin Primerose Bouillé kurz nach dem Mordanschlag auf ihren Vater, einen Berner Staranwalt. Es ist für sie der Anfang eines Alptraums. Ein gnadenloser Killer beginnt ein grausames Spiel und tötet Schlag auf Schlag ihre Freunde. Als Primerose erkennt, dass auch ihr Leben bedroht ist, trifft sie eine einsame Entscheidung. Doch auch alleine kämpft sie ums Überleben und um das Geheimnis, was dahinter steckt.  Ihr Vater scheint mehr gewusst zu haben, mehr getan zu haben, als sie sich hat jemals vorstellen können. Wird sie es schaffen oder ist es bereits zu spät ???

    Mit diesem gnadenlosen Krimi bedient sich die Autorin Katja Montejano einem der dunkelsten Kapiteln der schweizer Geschichte mit all seinen Folgen, nämlich über die "administrativ Versorgten" .
    Allein schon der Prolog lässt einem ein Schauern über den Rücken laufen und nicht zuletzt, die Schritt für Schritt ans Tageslicht kommende Fakten verlangen einiges von Primrose und ihren Freunden/ Familie ab, sondern auch von uns Lesern.
    Die Charakterzüge aller beteiligten Personen, besonders Primrose und Luc sind perfekt ausgearbeitet und entwickeln sich im Verlauf so wie es sich jeder vorstellt. Klar sind einige Auffälligkeiten zwischen Primrose mit ihrem Kurzhaarschnitt, schwarzen Kleidungsstil und ihrerm Technikequipment zu Lisbeth Salander aus der Millenium Triologie nicht von der Hand zu weisen, aber das stört eigentlich nicht. Ich persönlich hab einwenig schmunzeln müssen, als ich es gelesen hatte.
    Die vielen unerwarteten kleinerern Wendungen im Verlauf der Geschichte, macht dieses Thema umso spannender und zeigt auch welche Gesellschaftsschichten wohl involviert waren. Alles in allem, ein sehr guter Krimi mit einem tollem Team, von dem man getrost weitere Fälle erwarten könnte -  sofern es die Autorin zulässt. ;)

  2. Cover des Buches Wurfschatten (ISBN: 9783849300951)
    Simone Lappert

    Wurfschatten

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Michael_Blum

    Von außen betrachtet ist die 25-jährige Ada ein wenig verquer und kämpft mit ihren Ängsten, will ihren Platz als Schauspielerin auf der großen Bühne des Lebens erobern, was sie aber nicht so richtig geregelt bekommt. Wegen eines Mietrückstandes zieht der Sohn des Vermieters in ihre kleine Wohnung; es entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die Ada mit ihren Ängsten konfrontiert und sie schlussendlich lehrt, mit ihrem Anderssein leben zu können.

    Der Erstling von Simone Lappert besticht durch die ungeheure Empathie für die Protagonistin und deren Erlebnisweise, durch sorgfältigen Formulierungen und kluge Sätze. 

    "Jeder von ihnen kämpfte auf seine Art um einen Platz, der groß genug war, um eine eigene Geschichte darauf zu errichten."

    "Ada wusste, dass man sich vorübergehend aus einer Traurigkeit winden kann, indem man sich kraftlos weint, weil Erschöpfung eine Form des Vergessens ist."

    Auch nicht schlecht ist: "Wissen Sie", sagte Ada, "meine Mutter sagt, meine ganze Generation sei hoffnungslos verweichlicht. Sie sagt, wir seien eine Horde gelangweilter Allergiker, für die es schon ein Abenteuer sei, Kaffee ohne Milch zu trinken, und dass wir keine Ahnung hätten, was es bedeute, für etwas zu kämpfen, dass wir unserer Freiheit nicht gewachsen seien. Manchmal glaube ich, sie hat recht."

    Oder wie die Autorin das Ende einer Beziehungshoffnung beschreibt: "Sie war nicht vorbereitet auf Schlusspunkte. Erst gestern hatte sie sich in der Nähe eines Doppelpunkts gewähnt."

    Und: "Das kommt immer noch vor, dass ihre Vorhaben sich in ihren Gedanken verheddern." Jetzt habe ich dank Simone Lappert endlich die Worte für ein mir selbst sehr vertrautes Phänomen!! Und einen Tipp von ihr werde ich auch beherzigen - wenn einen unerwünschte Gedanken zu überschwemmen drohen, dann hilft ein herzhafter Biss in eine Chilischote...

    Ein Roman, den man nicht einfach so mal schnell zwischendurch runterlesen kann; dies wäre vertane Zeit, es würde sich den Leser*innen nicht die Welt der Ada erschließen.

  3. Cover des Buches Paracelsus - Auf der Suche nach der unsterblichen Seele (ISBN: 9783492504003)
    Eva-Isabel Schmid

    Paracelsus - Auf der Suche nach der unsterblichen Seele

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwiesel

    Basel. Die Zeit der Reformation. Theophrastus Bombast von Hohenheim, genannt Paracelsus, mittendrin.

    Als junger aufstrebender Medizinstudent darf er gemeinsam mit seinem Kommilitonen Casper Leichen sezieren. Ziel ist es, die Existenz der menschlichen Seele zu beweisen. Mit der Ernennung eines neuen Bischofs wird es für Paracelsus ungemütlich, denn das Sezieren ist nicht mehr gewünscht, schlimmer noch, verboten.

    Während sich sein Freund Caspar dem Studium widmet, driftet Theo in okkulte Riten ab, um seine Fragen nach der unsterblichen Seele beantworten zu können.

    Wird er darauf eine Antwort finden?

    Interessanter als die Hauptfigur selbst sind die Nebencharaktere und ihr Handeln in der Zeit der Reformation. Ich mag Caspar, Margret, Laurencz und Jacob. Meine absolute Lieblingsfigur ist eindeutig Mina Burri.

    Paracelsus auf der Suche nach der unsterblichen Seele war mein erster historischer Roman, den ich gelesen habe. Da es sich um eine Dilogie handelt, steht Teil 2 bereits auf meiner Leseliste.

  4. Cover des Buches Die Todgeweihte (ISBN: 9783453438279)
    Titus Müller

    Die Todgeweihte

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Bernhard_Draxler

    Die Geschichte spielt im mittelalterlichen Basel, wo eine Pestepidemie zum Vorwand genommen wird, um die dort ansässigen Juden zu vernichten. Das ganze wird in eine Dreiecks-Liebesgeschichte verpackt. Obwohl man dem Autor eine gewisse Detailkenntnis und auch ein erzählerisches Talent nicht absprechen kann, hat mich die Geschichte irgendwie nicht tiefer berühren und ansprechen können. Zu oberflächlich, klischeehaft und mit zuwenig Tiefgang erscheinen mir die Charaktere gezeichnet, als daß man als Leser wirklich mit ihnen mitleidet und sich –freut. 

    Das Buch ist zwar einigermaßen spannend geschrieben, hat mich aber aufgrund des mangelnden Tiefgangs nicht unbedingt vom Hocker gerissen und ist daher nur bedingt weiter zu empfehlen. 

  5. Cover des Buches Herz aus Gold und Asche (ISBN: B07NF5CTS3)
    Katja Ammon

    Herz aus Gold und Asche

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Kathaaxd

    Vielen Dank an Netgalley und dem Verlag für das Rezensionsexemplar. Bei diesem Buch hat mich tatsächlich das Cover und der Titel sehr angesprochen. Aber den Klappentext musste ich trotzdem lesen um die endgültige Entscheidung zu treffen. Dabei merkt man auch, dass es sich hierbei auch um ein ernstes Thema handelt. Als ich mit dem Buch angefangen habe, konnte ich es auch nicht so schnell aus der Hand legen. Man lernt dabei Elin kennen, die mit ihrem Bruder Nico bei ihrer Tante wohnt. Ihr Bruder Nico ist schwer krank und als Elin die Möglichkeit bekommt, in einem großen Pharmakonzern, inklusive Studienplatz, zu arbeiten, sagt sie sofort zu. Dabei sieht Elin die Chance, mit ihrem Wissen, ihrem Bruder zu helfen. Auf der Arbeit trifft sie Esra, der in dem Pharmakonzern als Wächter arbeitet. Doch Esra verbirgt ein großes Geheimnis und Elin ist sofort Feuer und Flamme für Esra und sein Geheimnis.

    Elin war mir sofort symphatisch. Sie ist eine wirklich authentische Protagonistin und hat bereits harte Schicksalsschläge hinter sich. Trotzdem tut sie alles, um ihren Bruder zu helfen und für ihn zu kämpfen. Dabei gibt sie auch ein Teil von sich selbst auf und beweist viel Mut. Esra ist Anfangs wirklich geheimnisvoll und gibt nicht viel Preis. Aber je weiter man in der Geschichte voran kommt, desto besser lernt man Esra kennen und er wird auch symphatisch. Auch die Nebencharakter waren toll geschrieben und hatten ihren Platz in der Geschichte. Aber man merkt dass das Augenmerk dann eher an Esra und seinem Geheimnis gerichtet ist, als an Elins Familie.

    Der Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen. Ich bin schnell durch die Story gekommen und konnte diese auch nicht so schnell abbrechen. Mal ist es etwas ruhiger und dann kommen wieder die spannende Passagen, die einen erst recht in den Bann halten. Die Geschichte ist allerdings hauptsächlich aus Elins Sicht geschrieben. Einzelne Einschübe aus Esras Sicht sorgen allerdings mal für Abwechslung und man kann sich auch etwas in seine Gefühle und Gedanken hineinversetzen. Alles in allem konnte mich das Buch durchaus überzeugen und ich habe es wirklich schnell durchgelesen gehabt. Ich kann dafür also eine klare Leseempfehlung aussprechen.

  6. Cover des Buches Schlafe tief (ISBN: 9783960875673)
    Thomas Kowa

    Schlafe tief

     (33)
    Aktuelle Rezension von: vanessabln

    Ich war nun endlich dazu gekommen, dieses Buch zu lesen, und die Erwartungen waren aufgrund der Thematik und der guten Rezensionen hoch.

    Eine Pille zu entwickeln, mit der die Menschen nur noch eine Stunde schlafen müssen und trotzdem (oder gerade deshalb) sehr leistungsfähig sind, würde die Welt wohl auf den Kopf stellen. Dieses eigentliche und sehr interessante Thema des Buches wird aber eher oberflächlich behandelt. Nur wenige Fragen tauchen zwischendurch auf dazu. Was mir sonst noch fehlte, war die Spannung. Schließlich steht "Thriller" drauf ... Ich war tatsächlich schon am Überlegen, das Lesen abzubrechen, bis die letzten gut 100 Seiten doch noch ein wenig aufholten. Allerdings fand ich die Überlebenskünste des (oder der) Protagonisten etwas weit hergeholt, so dass selbst die Action-Szenen langatmig wurden. Immerhin hat mich der Täter überrascht, das war gut gemacht. Manche Personen sind gut gezeichnet, andere nicht ganz ausgereift. 

    Hier kämpft mal wieder ein suspendierter Ermittler gegen alle, der nebenbei auch noch mit privaten Problemen kämpft. Ob mir Erik Lindberg sympathisch war, kann ich gar nicht genau sagen.  

    Sehr störend fand ich die Schreibfehler. Habe nur das erste Mal bei einem Buch die Mühe gemacht, die Fehler anzustreichen und das ist schon eine ganze Menge, als hätte niemand noch mal rübergelesen. Haufenweise fehlende Kommata und ähnlich Banales.

    Erwartet hatte ich einen spannenden Thriller mit philosophischem Einschlag. Tatsächlich war es ein etwas langatmiger Roman mit längeren Action-Einlagen. Auch wenn sich die anderen Bücher des Autors thematisch wieder interessant anhören, werde ich wohl nicht mehr dazu greifen. Wie all die 5-Sterne-Rezensionen hier zustande gekommen sind, verstehe ich nicht.


  7. Cover des Buches Das letzte Sakrament (ISBN: 9783404166749)
    Thomas Kowa

    Das letzte Sakrament

     (43)
    Aktuelle Rezension von: ingo101
    Ein interessanter Ansatz für eine Geschichte und viele philosophische was-wäre-wenn Fragen. Diese sind in einer spannenden Geschichte untergebracht, die zum Weiterlesen animiert. Am Anfang ist der Schreibstil noch etwas ungewohnt, aber das bessert sich deutlich nach 20-30 Seiten, vielleicht weil es das Erstlingswerk des Autors ist? Aber letztendlich entfaltet die Erzählung eine Spannung.

    Viele Szenen nur oberflächlich beschrieben werden, das ist gewöhnungsbedürftig. Das scheint dem Schreibstil geschuldet zu sein, der, ungefähr ab dem zweiten Drittel an Tempo und Geschwindigkeit immer wieder nachlegt. Tiefere oder überhaupt vollständige Beschreibungen der Umwelt, der Gefühlswelt, der Charaktere oder der aktuellen Situation sind da – offensichtlich - fehl am Platz. Glaubwürdigkeit (auf die Erzählweise/Beschreibungen bezogen) leider auch. Viele Szenen werden rasch und schnell abgehandelt – Schlag auf Schlag, ohne tiefer eintauchen zu wollen.
    Die Charaktere sind wie aus dem Leben gegriffen. Sie haben ihre Macken und Schrullen und Problemchen. Allen gemeinsam ist, dass wenig über ihr Leben vor den Ereignissen erzählt wird. Es gibt zwar einige Rückblenden, die den Hintergrund beleuchten, diese sind aber selten. Trotzdem fühlt man sich nach einigen Seiten (siehe oben) mit den Figuren verbunden. Erstaunlich wie es der Autor schafft, die Charaktere nur mit den aktuellen Ereignissen dem Leser oberflächlich näherzubringen.

    Spannend, nach den ersten 20-30 Seiten gut zu lesender Krimi. Charaktere bleiben blass, aber gleichzeitig interessant. Das Tempo der Erzählung wird zum Ende hin immer schneller. 
  8. Cover des Buches Paracelsus - Die Fragen der Toten (ISBN: 9783492504218)
    Eva-Isabel Schmid

    Paracelsus - Die Fragen der Toten

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Nachdem mir Band 1 dieser Dilogie schon hervorragend gefallen hat, war es selbstverständlich, dass ich den abschließenden 2. Band auch lesen muss.

    Da die Handlung auf den Ereignissen im 1.Band aufbaut, sollte dieser vorher gelesen werden.  Obwohl ich die Figuren schon kannte, wäre ein Personenregister mit fiktiven und historisch belegten Persönlichkeiten für mich hilfreich gewesen. 

    Paracelsus hat in Italien endlich die Doktorwürde erhalten und sein Ruf ist besser den je.  Nur das "Buch der Astaroth" ist noch eine Belastung für ihn, weil der okkulte Orden keine Ruhe gibt, bevor er sein  heiliges Buch zurückbekommen hat.  Paracelsus und sein Gefährte Simon müssen wieder flüchten und einige Abenteuer bestehen, bis sie ihr Weg nach Basel führt.  Dort wütet die Pest und der Stadtarzt Caspar  kann den Menschen nur noch beim Sterben zuschauen.  Aus lauter Verzweiflung suchen die Bürger Basels nach einer Erklärung für ihr Leid und die einfachste ist, den Juden der Stadt die Schuld zu geben.  Eine gnadenlose Hetzjagd auf die Juden in Basel beginnt. Als einige Tote mit offener Brust entdeckt werden, erhärtet sich für Caspar ein böser Verdacht.   Ist sein alter Freund Paracelsus immer noch auf der Suche nach der unsterblichen Seele und geht er mittlerweile, im wahrsten Sinne des Wortes, 'über Leichen'?

    Da die Autorin selber praktizierende Ärztin ist, sind die medizinischen Details sehr authentisch  und auch der medizin-historische Hintergrund gut dargestellt.  Für mich hätte das sogar noch etwas präsenter  sein dürfen.  

    Das Buch selber ist wieder sehr flüssig und fesselnd geschrieben. Schade, dass die Reihe hiermit beendet ist.


  9. Cover des Buches Henkersmarie (ISBN: 9783499268403)
    Astrid Fritz

    Henkersmarie

     (56)
    Aktuelle Rezension von: MarySophie

    Handlung:

    Maria wird um 1528 als Tochter des Rothenburger Scharfrichters geboren. Zusammen mit ihren beiden Brüdern wächst sie in einfachen Verhältnissen heran und wird schon im Kindesalter damit konfrontiert, dass die Bürger die Henkersfamilie scheuen und meiden. Doch bisher ist Maria noch zu jung, um die Geschichte ihrer Herkunft zu verstehen. Auch über den Beruf des Vaters besitzt sie nur wenige Kenntnisse.

    Dies ändert sich, als sich der Vater dazu entschließt, seine einzige Tochter mit auf eine Hinrichtung zu nehmen. Maria ist entsetzt von den Szenen, die sich vor ihren Augen abspielen. Sie ist fest dazu entschlossen, aus dieser Welt auszubrechen und ein anderes Leben zu führen. Ein Leben, in dem sie zu den normalen Bürgern gehört und sich nicht mehr als Henkerstochter zu erkennen lassen hat. Doch ihre Eltern haben andere Pläne mit der Tochter. Sie planen die Hochzeit von Maria mit dem Freiburger Henker. Wird es Maria gelingen, sich ihrem Schicksal zu entziehen?

    Meinung:
    Seitdem ich das erste Mal den Klapptext gelesen hatte, ging mir der Roman einfach nicht mehr aus dem Kopf. Er hat mich sofort angesprochen und am liebsten hätte ich ihn mir sofort gekauft, um in die Geschichte einzutauchen. Doch erst vor einigen Wochen hatte ich mir den Roman dann tatsächlich gekauft und mich riesig darauf gefreut, endlich mit dem Lesen zu beginnen und mich davon zu überzeugen, ob die Geschichte wirklich so spannend ist, wie ich es mir vorgestellt habe.


    Schon nach wenigen Seiten hat mir die Geschichte gut gefallen und ich habe mich auf das Weiterlesen gefreut. Dazu beigetragen hat besonders die tolle Schreibweise, welche ein flüssiges Lesen ermöglicht hat und die Ereignisse eindrucksvoll dargestellt hat. Außerdem wurden noch Begriffe eingebunden, die aus der Zeit des Mittelalters stammen und dem ganzen Roman viel Authentizität verliehen haben. Alle Begriffe, die heutzutage nicht mehr umgangssprachlich sind, wurden im Glossar erklärt, welches sich am Ende des Romans befindet.


    Meine Erwartungen an dem Roman waren andere. Ich hatte erwartet, dass man als Leser Maria in einem jugendlichen und für die damalige Zeit heiratsfähigen Alter kennenlernt und während dieser Zeit ihren Kampf gegen die gesellschaftlichen Konventionen miterlebt. Doch die Geschichte war anders und hat mich positiv überrascht. Man lernt Maria als kleines Kind von fünf Jahren kennen und kann ihr beim auwachsen und erwachsen werden zusehen. Dabei fand ich es sehr gelungen dargestellt, wie sich das Mädchen verändert hat und reifer geworden ist. Ein Stück lernt man den ersten Teil von Marias Lebensgeschichte kennen, von einem zarten Alter von fünf Jahren, bis zu ihrem 18 Lebensjahr.


    Die Protagonisten fand ich alle sehr lebendig und einzigartig, besonders gefallen hat mir der Einblick in das Leben einer Henkersfamilie mit allen positiven, aber auch negativen Aspekten. Die Dynamik, welche in der Familie von Maria geherrscht hat, empfand ich als authentisch und eindrucksvoll dargestellt. Es wirkte sehr natürlich und nicht gestellt oder zu erfunden.

    Besonders die erwachsenen Charakter sind sich selbst treu geblieben und haben ihre Prinzipien verfolgt. Die kindlichen Personen, allen voran Maria und ihre beiden Brüder haben eine Wandlung vollzogen und verschiedene Phasen durchgemacht, eh sie sich am Ende selbst gefunden haben.


    Astrid Fritz ist es gelungen, das Schicksal einer Henkersfamilie eindringlich wiederzugeben und nicht zu beschönigen. Mir war schon vor dem Lesen des Romans bewusst, dass die Familien gemieden und von dem Volk gefürchtet wurden. Jedoch waren auch viele Aspekte dabei, die mir unbekannt waren, u.a. dass die Henker auch noch diverse andere Aufgaben hatten, u.a. hatten sie die Aufsicht über die Prostituierten in der Stadt und waren dafür zuständig, um tote Tiere zu entsorgen. Auch von der Gesellschaft wurden sie gemieden, durften die Kirchen erst betreten, wenn alle anderen Bürger ihren Platz eingenommen hatten oder durften bestimmte Kneipen gar nicht erst betreten oder mussten viel Abstand zu den anderen Bürgern halten. Hierbei gab es immer wieder Erwähnungen dessen, dass sich kein Henker sein Amt aussuchte, sondern dies vererbt wurde. Diesen Fakt finde ich unglaublich wichtig und musste ihn mir während des Lesens immer wieder selbst vor Augen führen.

    Fazit:
    Meine hohen Erwartungen an den Roman wurden vollkommen erfüllt. Er hat mich nicht nur wunderbar unterhalten, sondern mir gleichzeitig auch neue Fakten vermittelt, die mir vorher unbekannt waren. Ein toller Roman, der eindrucksvoll das Leben einer Scharfrichterfamilie wiedergibt!

  10. Cover des Buches Die Weinbergfrauen (ISBN: 9783453360457)
    Brigitte Guggisberg

    Die Weinbergfrauen

     (17)
    Aktuelle Rezension von: gerda_badischl

    Drei Frauen landen aus unterschiedlichen Gründen auf dem Weingut eines eigentlich guten, aber verbitterten Winzers. Eine ist eine skrupellose Geschäftsfrau, die zweite eine reiche Nur-Ehefrau in einer Notsituation und die dritte ein hübsches Dummchen. Welche Frau am Ende welchen Mann bekommt, und wie die verschiedenen Probleme schließlich gelöst werden, ist genauso wenig überraschend wie die klischeehafte Darstellung der Protagonisten.

    Ein etwas gehobener Trivialroman.


  11. Cover des Buches Fast ein bisschen Frühling (ISBN: 9783446239173)
    Alex Capus

    Fast ein bisschen Frühling

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    In ihrem Wohnort Wuppertal sehen die beiden arbeitslosen Ingenieure Kurt Sandweg und Waldemar Velte keine Perspektive für die Zukunft, sie wollen nach Indien. Auf dem langen Weg dorthin wird noch schnell in Stuttgart eine Bank überfallen und der Kassierer erschossen, bevor sie im schweizerischen Basel landen. Es ist kurz vor Weihnachten 1933, als sie im Kaufhaus Globus in der Schallplattenabteilung bei Tangomusik die Verkäuferin Dorly kennen lernen, und sich Waldemar in sie verliebt. Die Weiterreise wird vorläufig aufgeschoben und man verabredet sich für den nächsten Abend zum Spaziergang am Rhein. Zu ihrer Sicherheit bringt Dorly ihre Freundin Marie mit, die spätere Großmutter des Erzählers. Bald werden diese harmlosen abendlichen Spaziergänge zur Gewohnheit. Doch die Idylle währt nicht lange, denn die beiden Männer werden wegen des Stuttgarter Bankraubs von der Polizei gesucht. Als ihnen dann noch das Geld ausgeht, und sie eine weitere Bank überfallen, geht eine gnadenlose Jagd auf die beiden los … 

    Der Autor Alex Capus wurde 1961 in der Normandie als Sohn einer Schweizerin und eines Franzosen geboren. Seine ersten fünf Lebensjahre verbrachte er in Paris. 1966 zog seine Mutter mit ihm in die Schweiz, wo er später an der Universität Basel Geschichte, Philosophie und Ethnologie studierte. Er ist Verfasser zahlreicher Romane, Kurzgeschichten und Reportagen, für die er zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhielt. Sorgfältig recherchierte und geschichtlich überlieferte Tatsachen verknüpft Capus gerne mit fiktiven Geschichten, die überwiegend in der Schweiz spielen. Mit seinem wohl bekanntesten Roman „Léon und Louise“ war er 2011 für den Deutschen Buchpreis nominiert. Alex Capus ist verheiratet und Vater von fünf Söhnen, er lebt heute als freier Schriftsteller in Olten in der Schweiz. 

    Wie aus Aussagen des Autors zu entnehmen ist hat er über zehn Jahre gebraucht, um aus den Akten in Polizei- und Zeitungsarchiven, Protokollen von Zeugenaussagen und Gesprächen mit Überlebenden diesen Roman zu schreiben, dem ein realer Kriminalfall zugrunde liegt. Entstanden ist „Fast ein bisschen Frühling“, die Geschichte zweier Bankräuber aus den Dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts, zweier Freunde auf der Flucht  vor dem Nazi-Regime, auf der Suche nach einem besseren Leben. Als Erzähler wählt er den späteren Enkel von Dorlys Freundin Marie, den er das Geschehen nüchtern und sachlich, dabei jedoch unglaublich spannend, schildern lässt. 

    Capus‘ Stil ist beinahe beschwingt, ein romantisches Road-Movie mit anrührenden Ereignissen, die die beiden naiven Gangster schon beinahe sympathisch machen. Dabei wird jedoch nichts beschönigt, es wird keine Stellung zu den Taten der Protagonisten bezogen, das wird dem Leser überlassen. Alle Personen kommen sehr authentisch rüber, ihre Gemütsverfassungen wie Wut und Hass, Angst und Verzweiflung, aber auch Spaß und Freude, Liebe und Zuneigung, sind deutlich zu spüren und machen das Lesen zum Erlebnis.  

    Fazit: Ein kleines Büchlein mit viel Inhalt – meine Leseempfehlung.  

  12. Cover des Buches Die Himmelsscheibe von Nebra (ISBN: 9783548061160)
    Harald Meller

    Die Himmelsscheibe von Nebra

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Dirk1974
    Das Buch über die Himmelscheibe von Nebra ist in erster Linie ein Sachbuch, doch auf Grund der Umstände, wie das archäologische Objekt in den Besitz des Landesmuseums kam, beginnt das Buch wie ein Kriminalroman.

    Die Himmelscheibe wurde 1999 von Sondengängern am Mittelberg gefunden und illegal verkauft, denn Sachsen-Anhalt gehört zu den sogenannten Schatzregalen, somit gilt: "Bewegliche Kulturdenkmale, die herrenlos sind oder die so lange verborgen gewesen sind, dass ihr Eigentümer nicht mehr zu ermitteln ist, werden mit der Entdeckung Eigentum des Landes..." (§12 Abs. 1, DSchG LSA).

    Harald Meller beschreibt, wie er der Himmelscheibe auf die Spur gekommen ist und diese letztlich mit Unterstützung der Polizei für das Museum retten konnte.

    "Um das Jahr 1600 vor Christus im Boden vergraben, handelt es sich bei der Scheibe aus Bronze und Gold um die älteste bisher gefundene konkrete Darstellung des Himmels."

    Auf Grund der Aussagen der Finder sowie der hinterlassenen Spuren, wurde der Fund nachgestellt. Im weiteren berichtet das Buch über die ausführlichen Untersuchungen der Himmelsscheibe. Dabei werden mögliche Deutungen über den Sinn der Darstellungen auf der Scheibe besprochen. Die Beschreibungen sind dabei unterhaltsam gehalten. Oft wird weit ausgeholt, was aber aus meiner Sicht als archäologischer Laie durchaus nützlich ist, um die Erklärungen besser zu verstehen. Sehr gut wird beschrieben, wie selbst die einzelnen Materialien der Scheibe auf ihre Zusammensetzung und mögliche Herkunft untersucht wurden.
    Da der Fund aus einer Zeit ohne schriftliche Aufzeichnungen stammt, ist es besonders schwer die Rätsel der Himmelscheibe zu lösen.

    Das Buch ist in die Teile Der geschmiedete Himmel und Das Reich der Himmelscheibe unterteilt. Während der erste Teil über den Fund und die Untersuchungen berichtet, widmet sich der zweite Teil des Buches der Zeit, in der die Himmelsscheibe erschaffen wurde.

    Verteilt über das ganze Buch gibt es auch immer wieder ergänzende Darstellungen zum jeweiligen Thema.

    Am Ende des Buches gibt es noch Informationen zu den Ausstellungen rund um die Himmelsscheibe.


    Fazit

    Mir hat das Buch über die Himmelsscheibe sehr gut gefallen. Obwohl ich bereits die Ausstellung im Landesmuseum sowie die Arche Nebra besucht habe, konnte ich noch viel Neues und vor allem Interessantes über dieses bedeutende Fundstück erfahren.
  13. Cover des Buches Das Kind von Noah (ISBN: 9783596511310)
    Eric-Emmanuel Schmitt

    Das Kind von Noah

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Luthien_Tinuviel
    "Das Kind von Noah" schildert auf knapp 140 Seiten sehr bewegend die Geschichte des kleinen 7-jährigen jüdischen Jungen Joseph, der in Brüssel in den 1940er Jahren sich von seiner Famile trennen und untertauchen muss.

    Joseph ist, wie ich es verstanden habe, ein fiktiver Charakter, dennoch wird seine Geschichte sehr bewegend beschrieben, sodass die Person Joseph für den Leser real wird.

    Die Perspektive des kleinen Jungen, der erst nach und nach versteht, was um ihn geschieht, gelingt dem Autor hervorragend.

    Alles in allem ein sehr lesenswerter Roman.
  14. Cover des Buches Der Mensch erscheint im Holozän (ISBN: 9783518738856)
    Max Frisch

    Der Mensch erscheint im Holozän

     (50)
    Aktuelle Rezension von: DirkSchulte

    "Der Mensch erscheint im Holozän" ist eine meisterhafte Erzählung aus der späten Phase von Max Frisch.

    Das Werk (wenn auch in der dritten Person geschrieben) beschreibt das Innenleben von Herrn Geiser, der an Demenz erkrankt ist und zunehmend die Kontrolle über sein Leben, sein Denken und sein Wissen verliert.

    Redundanz, kurze Sätze und aberwitzige  Trugschlüsse sind die stilistischen Mittel, die all dies verdeutlichen.

    Und dann beschließt Herr Geiser auch noch, eine Wanderung in die Schweizer Alpen zu machen. Alleine!

    Der Titel, wie in einigen Fällen bei Frisch (Mein Name sei Gantenbein, Montauk) scheint mir nicht besonders glücklich gewählt zu sein, aber ich plädiere dafür, sich davon nicht abschrecken zu lassen und dieses kleine Buch zu lesen.

  15. Cover des Buches Das Buch des Satans (ISBN: 9783499254369)
    Tom Harper

    Das Buch des Satans

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Manfred_SH
    Es ist sehr spannend. Ich habe selten so viel in dem Buch lesen müssen, einfach weil ich wissen wollte, wie es weiter geht. Es spielt in der Zeit um 1450 und handelt über Gutenberg, verbotene Bücher, Ketzerei. Es spielt eine Geschichte als Thriller in der Gegenwart und eine in der Vergangenheit über Gutenberg und seinen Freund und die wilden Armagnaken.
  16. Cover des Buches Q (ISBN: 9783862414505)
    Luther Blissett

    Q

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Hypochrisy
    Ein Thriller zwischen Reformation und Inquisition!
    Es ist ein Roman erschienen, von einem Autor, der sich Luther Blissett nennt. Aber wer versteckt sich hinter dem Pseudonym? Wer hat diesen historischen Thriller geschrieben, in dem ein Mann ohne Namen einen Mann mit vielen Identitäten jagt? Als in Italien dieser gewaltige Roman über die Zeit der Reformation erschien, löste er einen Sturm der Begeisterung aus. Denn neben grandioser Unterhaltung gibt er dem Leser ein Rätsel auf: Wer ist Luther Blissett? Die Überraschung war groß, als die Wahrheit ans Licht kam: Vier junge Autoren aus Bologna waren die Urheber dieses mysteriösen Romans. Ihr Ziel: die traditionelle Autorenschaft zu sprengen. Raffiniert umspannt dieser historische Thriller vierzig Jahre im 16. Jahrhundert - vierzig Jahre, die die Welt veränderten. Deutschland ist im Umbruch: Luther und die Wiedertäufer, päpstliche Spione und aufständische Bauern kämpfen um Macht und Vorherrschaft. Vor diesem Hintergrund stehen sich zwei erbitterte Feinde gegenüber: Ein junger Theologiestudent, Anführer der Häretiker, und sein unsichtbarer Feind - Q, der Mann ohne Gesicht, der Statthalter des Papstes, der Verräter ohne Namen. Seine Mission: den Geist der Revolte auszulöschen. Doch die Rebellen kämpfen mit einer unschla gbaren Waffe: der Macht des Wortes.
  17. Cover des Buches Das Paar im Kahn (ISBN: 9783257240030)
    Hansjörg Schneider

    Das Paar im Kahn

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Ritja
    Kommissär Hunkeler von der Baseler Kriminalpolizei geht straff auf die Rente zu und führt ein eigenes Leben auf dem Revier. Die Kollegen und Vorgesetzen sind stets auf neue "Ausrutscher" gefasst und genervt davon. Hunkeler sucht so lange, wie er es für richtig hält und findet somit meist dann doch den Mörder. Es fehlt der Geschichte etwas an Geschwindigkeit, teilweise schleppt sich die Handlung über die Seiten, aber ansonsten ein grundsolider Krimi.
  18. Cover des Buches Die letzte Nacht der Lilie (ISBN: 9783905802221)
    Stéphanie Queyrol

    Die letzte Nacht der Lilie

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Huschdegutzel
    Vampir-Roman - Lily findet sich plötzlich in einer anderen Welt wieder. Hier erwachen mythologische Wesen zum Leben und Prophezeiungen werden wahr. Auf dem Weg durch dieses Abenteuer verdichten sich die Erlebnisse, Erfahrungen und Empfindungen des jungen Mädchens zu einer wunderbaren Reise zu sich selbst.


    So besagt es die Inhaltsangabe und die führte mich auf eine komplett falsche Spur.


    Sicher stößt man auf Vampire und die Geschichte ist irgendwie anders, als man sich das im Allgemeinen so vorstellt - aber leider hat mich das Ganze nach dem ersten Drittel schon nicht mehr wirklich interessiert.


    Besonders Lily fand ich als Charakter völlig unglaubwürdig und auch Armand und dem Rest konnte ich nichts abgewinnen.


    2 Sterne lediglich dafür, dass die Sprache der Autorin sehr schön ist - aber wer Spannung erwartet, ist hier in meinen Augen völlig falsch. Das Buch ist eher von epischer Langsamkeit und Langeweile, auch die mit Worten gebildeten Bilder und einige getroffene Aussagen konnten mich nicht überzeugen, sondern ärgerten mich im Gegenteil immer mehr.


    Leider keine Leseempfehlung .



  19. Cover des Buches Herr Adamson (ISBN: 9783257605792)
    Urs Widmer

    Herr Adamson

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    INHALT: In dem Augenblick der Geburt, so der Grundgedanke, stirbt ein anderer, der Vorgänger, dessen Aufgabe es später ist, seinem Nachfolger an dessen Todestag zu erscheinen und den Weg zu weisen. Der letzte Pate, sozusagen. Herr Adamson ist der Vorgänger des Erzählers Horst, genannt Mick, der ihn an einem Freitag nach seinem 94. Geburtstag erwartet, weil er ihn schon kennt. Als Mick acht Jahre war hat sich Herr Adamson ihm schon gezeigt, weil er noch Dinge zu erledigen hatte, bei denen er die Hilfe eines Lebenden brauchte. Durch diesen Umstand bekommt Mick eine Aufgabe, eine Bestimmung, der er sein Leben lang folgt.

    FORM: All das ist unaufgeregt und einfühlsam geschrieben. Widmer kippt auch nicht in religiösen oder esoterischen Pathos, was man bei einem solchen Thema befürchten könnte. Im Gegenteil: Die Lebensgeschichte von Mick ist unterhaltsam und skurril, allzeit begleitet von einem stillen, feinen Humor.

    FAZIT: Eine herzerweichende kleine Geschichte über den Tod und die Bestimmung eines Menschenlebens. Ein typischer Widmer – fünf Sterne.

    *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

  20. Cover des Buches Baedeker Stadtführer Basel (ISBN: 9783879540907)

    Baedeker Stadtführer Basel

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    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Die Versuchung der Pestmagd (ISBN: 9783453359017)
    Brigitte Riebe

    Die Versuchung der Pestmagd

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    Aktuelle Rezension von: lievke14

    Mainz 1542: Nach der Flucht aus dem pestverseuchten Köln finden der unkonventionelle Arzt Vincent de Vries und seine Pestmagd Johanna in Mainz eine neue Heimat. Doch Johanna hat dunkle Vorahnungen.

    Denn Mainz wird regiert von Albrecht von Brandenburg, Kurfürst und Kardinal zugleich….ein Mann, der sich sein Leben so zurechtbiegt, wie er es gerade braucht. Zum einen gibt er sich gottesfürchtig und fromm. Zum anderen ist er aber auch sehr dem weiblichen Geschlecht zugetan und nimmt sich, was ihm gefällt. Vor allem Johanna hat es ihm angetan mit ihrer Natürlichkeit und ihrem Liebreiz.

    Vincent dagegen muss sich als neuer Leibarzt des Kurfürsten mit all dessen Wehwehchen und eigensinnigen Wünschen herumschlagen. Allerdings behält er auch die gewöhnliche Mainzer Bevölkerung im Auge und behandelt und hilft, wo er kann.

    Zum anderen begleiten wir den Heißsporn Jakob auf seinem Weg der Selbstfindung. All die Jahre der Entbehrungen und seines Überlebenskampfes  auf der Straße haben ihn tief geprägt. Ständig überkommen in Selbstzweifel und er fällt  wieder in alte Verhaltensmuster zurück, die ihn oftmals in Schwierigkeiten bringen.

    Irgendwann treten  jedoch die ersten schweren  Krankheitsfälle auf, bei denen sich Vincent sehr schnell sicher ist, dass es sich um die „Schwarzen Blattern“ handelt. Ist die Familie der einen Seuche nur entronnen, um den Tod durch eine weitere Epidemie ins Auge zu blicken?

    Und wieder ist Vincent de Vries in seiner unheilvollen Maskerade unterwegs, um dem Tod zu trotzen.

    „Die Versuchung der Pestmagd“ ist eine gelungene Fortsetzung, die wieder ungemein spannend und interessant erzählt wird.

    Viele Figuren aus dem ersten Teil tauchen auch hier wieder auf und bekommen Raum für ihre eigene kleine Geschichte.

    Vincent hat mit seiner Funktion als Leibarzt des Kurfürsten alle Hände voll zu tun und steht schließlich der Pockenepidemie fast völlig allein gegenüber. Zudem  wird er sehr überraschend mit seiner Vergangenheit aus alten Mainzer Tagen konfrontiert….einer Tatsache, die ihn und seine Beziehung zu Johanna sehr  belastet.

    Das Alltagsleben und die Sorgen und Nöte der kleinen Familie werden sehr schön dargestellt. Jedem Einzelnen schenkt die Autorin viel Aufmerksamkeit. Vielleicht dieses Mal ein kleines bißchen zu viel davon....

    Bei all den Problemen unserer Protagonisten kommen die auftretende Seuche und deren Bekämpfung meiner Meinung ein bißchen zu kurz. Sehr schnell treten die ersten Fälle auf und sehr schnell ist das Problem wieder erledigt.

    Trotzdem ist dieses Buch ein guter historischer Roman mit einer spannungsgeladenen Story und viel Wissenswertes über die Stadt Mainz und deren Kurfürsten. Denn Albrecht gab es tatsächlich….seine intrigante Konkubine Agnes Pless übrigens auch.

    Wer leichte aber gut erzählte historische Romane mag, kommt mit „Die Versuchung der Pestmagd“ voll auf seine Kosten.

  22. Cover des Buches Wächter des Mythos (ISBN: 9783845904085)
    Christoph Saurer

    Wächter des Mythos

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    Aktuelle Rezension von: Hansbooks
    Ein grausamer Mord, ein verschollener Kelch mit eingraviertem Templer-Code. Eine dubiose Macht im Vatikan die das Geheimnis vor der Welt nicht preisgeben will. Doch Gabriel und Alina kommen dem faszinierenden Mysterium der Templer und Alchemisten auf die Spur. Der Autor war 900 Kilometer zu Fuss auf dem Jakobsweg in Spanien unterwegs. Alte Grals-, Templer- und Mysterien-Legenden dienten ihm als Grundlage für den Roman. Zur Kernaussage: Im weltliche Ringen um die transzendentalen Erkenntnisse von 'Licht' und 'Dunkel' oder 'Gut' und 'Böse' gewinnt letztendlich die Vernunft. Für mich ein Hürdenlauf auf einem sonderlich schmalen Grad zwischen Gott, Jesus und Atheismus. Ein tiefgründiger Thriller mit den spannenden Momenten, sich selbst auf der einen oder anderen Seite zu tode zustürzen.
  23. Cover des Buches Der Kreuzberg ruft (ISBN: 9783839341247)
    Till Hein

    Der Kreuzberg ruft

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Tita
    Für mich als Ex-Berlinerin und jetzt in der Nähe von Basel wohnend noch ganz unterhaltsam. Ansonsten gibt es bessere Bücher, Berlin und die Berliner kennenzulernen.
  24. Cover des Buches Der Schweizerkönig (ISBN: 9783905894080)
    Mary Lavater-Sloman

    Der Schweizerkönig

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    Noch keine Rezension vorhanden

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