Bücher mit dem Tag "batman"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "batman" gekennzeichnet haben.

132 Bücher

  1. Cover des Buches Catwoman – Diebin von Gotham City (ISBN: 9783423762274)
    Sarah J. Maas

    Catwoman – Diebin von Gotham City

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Selina ist eine gefürchtete Diebin und Straßenkämpferin. Sie tut das alles für ihre kleine Schwester, denn ihre drogensüchtige Mutter kümmert all das nicht. Doch eines Tages wird Selina tatsächlich festgenommen. Jemand kommt und rettet sie jedoch hat das seinen Preis. Zwei Jahre später kehrt Selina mit der festen Absicht zurück, ihre Stadt Gotham City ins Chaos zu stürzen. Sie zieht in einem Penthause mit einem Nachbarn, Luke. Keiner weiß, was der andere wirklich macht.

    Meinung:

    Ein Jugendroman.

    Der Roman beginnt in einer sehr düsteren Stimmung. Selina versucht durch illegale Diebstähle oder Untergrundkämpfen, ihre Schwester und sich selbst über Wasser zu halten. Bis eines Tages die zwei Polizisten und eine Sozialarbeiterin vom Jugendamt vor der Tür stehen.  Maggie, ihre kleine Schwester wird in eine Pflegefamilie gesteckt, von der Selina weiß, dass es noch schlimmer ist, als in ihrer Wohnung. Und Selina wird festgenommen. Gegen sie liegt bereits eine Akte vor. Gefesselt auf der Polizeistation kommt eine Frau in das Zimmer und macht ihr ein Angebot. Selina handelt Bedingungen aus für ihre Schwester und willigt ein. Jahre später kommt sie zurück, um Chaos zu stiften und anderes zu erledigen.

    Eine aufregende Geschichte von Gut gegen Böse, wobei die Grenzen manchmal verschwimmen, beginnt. Sie wird aus unterschiedlicher Perspektive von Selina und Luke erzählt. Sehr spannend erzählt, spüre ich, dass Selina noch ein anderes Ziel hat, aber das offenbart sich erst im Show Down.

    Die Abenteuer sind vielfältig und es ist jeden Moment spannend. Ich kann das Buch kaum aus der Hand legen, weil auf der nächsten Seite die nächste Überraschung kommt.

    Ich habe das Buch eher zufällig entdeckt, weil ich vorher auf andere Bücher von Sarah J. Maas aufmerksam geworden bin. Dass ich hier mitten in einer Buchreihe aus unterschiedlichen Schriftstellern gelandet wäre, war mir nicht klar.

    Fazit:

    Stoff für Jugendliche? Auf jeden Fall Stoff für Träume: vier Sterne.

  2. Cover des Buches Herzklopfen auf Französisch (ISBN: 9783570402207)
    Stephanie Perkins

    Herzklopfen auf Französisch

     (323)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Anna Oliphant, die nach der Highschool Filmkritik in Los Angeles studieren möchte, ist untröstlich, weil sie ihr Abschlussjahr nicht im heimischen Atlanta verbringen darf. Ihr Vater, ein Nicholas-Sparks-Verschnitt, der durch kommerzielle Hollywood-Adaptionen seiner Bücher reich geworden ist, sich aber gerne einen kulturellen Anstrich verleiht, schickt sie auf ein amerikanisches Internat in Paris, wo sie ihren Horizont erweitern soll. Das fällt ihr jedoch so ganz ohne Fremdsprachenkenntnisse ziemlich schwer, und Anna fühlt sich recht verloren in der europäischen Metropole. Glücklicherweise findet sie unter ihren Internatsmitschülern bald eine Freundin, durch die sie in deren Clique aufgenommen wird. Zu der gehört auch der schnuckelige Étienne St. Clair, der anders als sie durch seine amerikanische Mutter, den französischen Vater und die in England verbrachte Kindheit weltgewandt durchs Leben geht. Er wird ihr zum guten Kumpel, der ihr nicht nur die Stadt zeigt, sondern auch die Hand hält. Obwohl Anna noch ihrem Schwarm Toph hinterher trauert, verguckt sie sich in Étienne – der leider eine Freundin hat.

    Wer mal wieder wissen möchte, wie sich Schmetterlinge im Bauch anfühlen, sollte sich das erste Buch in Stephanie Perkins’ locker zusammenhängender „Herzklopfen“-Serie nicht entgehen lassen. Anna ist ein erfrischend normaler Teenager, der langsam flügge wird und sich doch noch oft nach dem heimischen Nest sehnt. Die Gefühlswelt der Ich-Erzählerin kommt sehr authentisch rüber, egal ob es um die Eingewöhnung in der fremden Umgebung fernab ihrer Freunde und Familie geht oder um die enger werdende Freundschaft mit Étienne, die für beide allerhand Komplikationen bedeutet. Schön ist, dass der Held Tiefe besitzt, obwohl er nur durch Annas Augen zu sehen ist und die Leser seine Sicht der Dinge lediglich in Dialogen erfahren. Das französische Flair ist schließlich das Sahnehäubchen in diesem Jugendroman voller Esprit und Herz. (TD)

  3. Cover des Buches Batman – Nightwalker (ISBN: 9783423762281)
    Marie Lu

    Batman – Nightwalker

     (52)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    DIe Vorgeschichte von Superhelden...eigentlich hat die DC Icons Reihe eine coole und intressante Grundidee. Aber so wirklich Batman war in diesem Buch nicht zu finden.

    Man erfährt viel über Bruce Wayne zu Zeiten seines Schulabschlusses und irgendwie ist auch alles schlüssig, so richtig Superheldenfeeling kam aber nicht auf.

    In manchen Situationen verhielt Bruce sich doch sehr naiv. Das ist zwar seiner Jugend geschuldet, aber das hatte halt auch nicht viel mit dem Bruce Wayne zu tun, den man sonst so kennt.

    Anders als bei Catwoman hatte ich hier den Eindruck, dass die Geschichte einfach überflüssig war. Ja, sie war gut zu lesen, da die Autorin einen flüssigen Schreibstil hat und auch weiß, wie man Spannung aufbaut, aber die ENtstehung des Batman wurde ja un schon hinreichend in Filmen erzählt. Warum DC jetzt auf die Idee kommt, eine Batman-Jugend-Story erzählen zu wollen, in der Batman ja noch gar nicht vorkommen kann, weil dieser erst 10 Jahre später entsteht, erschließt sich mir nicht so ganz. 

    War okay, kann man lesen, aber auch leider etwas unnötig.

  4. Cover des Buches Der ungewöhnliche Held aus Zimmer 13 B (ISBN: 9783570310571)
    Teresa Toten

    Der ungewöhnliche Held aus Zimmer 13 B

     (41)
    Aktuelle Rezension von: paperlove
    Meine Rezension findet ihr auch auf:

    https://mrspaperlove.blogspot.com 

    -- Achtung enthält Spoiler --

    Ich weiss nicht so richtig, was ich von diesem Buch halten soll.
    Am Anfang hat mich der sehr einfache und fast schon umgangssprachliche Schreibstil gestört, doch mit der Zeit fand ich ihn dem Alter der Charaktere entsprechend sehr passend. Das Buch liest sich schnell weg und die Geschichte um Adam ist sehr kurweilig. Es werden verschiedene ernstzunehmende psychische Erkrankungen (speziell Zwangsstörungen und paranoide Schizophrenie thematisiert und deren Symptomatik realistisch geschildert. Auch wie sich psychische Erkrankungen auf Familiendynamiken auswirken können und welche Bürde teilweise auf Kindern von psychisch erkrankten Eltern lastet, wird sehr deutlich gemacht.
    Und trotz allem hatte ich immer das Gefühl, dass das gewisse Etwas fehlt und die Story nicht so viel Substanz hat, wie sie vorzugeben scheint.
    Man erhält einen kurzen Einblick in das Leben von Adam und wie er versucht, mit seiner Zwangsstörung umzugehen und gleichzeitig mit typischen Teenagerthemen, wie der ersten Liebe, zu kämpfen hat. Am Ende des Buches hatte ich allerdings immer noch nicht wirklich eine Ahnung davon, was die eigentliche Message sein sollte. Hinzu kam, dass mich die scheinbar grosse Enthüllung, dass Adams Mutter vermutlich unter einer paranoiden Schizophrenie mit Verfolgungswahn leidet und die "Drohbriefe" selbst geschrieben hat, überhaupt nicht überrascht hat. Im Gegenteil, mir was das sogar von Anfang an klar. Aber vielleicht sollte das auch genauso sein. Wer weiss.

    Alles in allem eine nette Geschichte über das Älterwerden, Teenagerprobleme, psychische Erkrankungen, Patchwork-Familien, Freundschaft und die erste Liebe. Eine kurzweilige Unterhaltung, die aber vermutlich bei mir nicht so lange in Erinnerung bleiben wird. Dafür war mir die Geschichte letztendlich dann doch zu unspektakulär. 3.5 Sterne gibt es dafür von mir.
  5. Cover des Buches Little Bee (ISBN: 9783423219075)
    Chris Cleave

    Little Bee

     (286)
    Aktuelle Rezension von: Marywy

    Dieses Buch lässt nachdenklich und schockiert zurück und dich deine Weltsicht hinterfragen. Die Story verursacht an vielen Stellen ein mulmiges Gefühl, ist aber gleichzeitig auch eine Geschichte der Hoffnung und der Liebe, die unbedingt gelesen werden sollte. 

  6. Cover des Buches Tim Burton (ISBN: 9783869950365)
    Tim Burton

    Tim Burton

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana

    Meinung
    Mit diesem Werk wurde mir Tim Burton näher gebracht. Wer seine Filme kennt weiß, welche Kreativität in ihm steckt und genau diese wurde für mich hier nahbar.  

    Der Fokus liegt hier auf seiner Filmgeschichte, aber man bekommt auch den ein oder anderen privaten Einblick. Besonders gefallen haben mir die ersten Passagen in denen man den jungen Tim Burton antrifft, welcher im Hause Disney in gewisse Weise missverstanden wird. 

    Zahlreiche Interviews kreuzen meine Weg durch die Zeilen, sowie Illustrationen seiner Entwürfe, welche mich erneut in die unterschiedliche Filmwelten entführten. Man erhält Details über über Entstehung, sowie Ideenfindung, aber eben auch misslungene Ideen hinsichtlich der Filmerfolge. Es ist ein Geschenk an die Fans um sich ein Stück mehr in den kreativen Kopf hinein versetzen zu können, welcher uns schon wundervolle Filmstunden präsentiert hat.

    Fazit
    Das Buch handelt von der Kreativität und Ideenvielfalt des Filmemachers. Man merkt deutlich sie Hingabe, welche in diesem Titel steckt und mir hat es persönlich geholfen den ein oder anderen Film von einer anderen Seite zu sehen. 5 von 5 Sternen 💚

  7. Cover des Buches Batman: Der Weiße Ritter (ISBN: 9783741609848)
    Sean Murphy

    Batman: Der Weiße Ritter

     (5)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Durch ominöse Pillen gilt der Joker geheilt und als Jack Napier ist er der einzige, der Gotham City vor dem zerstörerischen Batman retten können. Der ehemaliger Joker wird als der weiße Ritter betrachtet und möchte mit Harley Quinn an seiner Seite seine Stadt retten. Die Bürger nehmen seine Hilfe an, währen das GCPD misstrauisch bleibt. Zudem bekommt Gotham neben Batman eine weiter Gefahr. Der freie Platz des Jokers wird von einer neuen Person gefüllt – einen weiblichen Joker, die sich Neo-Joker nennt und durch so viel Aufmerksamkeit wie möglich den alten Joker zurückhaben möchte.

     

    Das war ein krasser, spannender Comic. Es war interessant zu verfolgen, wie plötzlich die Rollen getauscht wurden. Als der Joker, Jack Napier, nicht länger mehr der Irre war, der Gotham City zerstören wollte, sondern plötzlich zu einem smarten, brillanten Mann wurde, hat sich doch einiges geändert. Plötzlich war er der Held, der aufzeigte, was alles in Gotham schiefläuft und zeigte Möglichkeiten auf, wie man diese Missstände verändern konnte. Batman war derjenige, der kritisiert wurde und der mehr und mehr in die Ecke gedrängt wurde, während er selbst mit persönlichen Problemen zu kämpfen hatten, die ihn in seinen eigenen dunklen Abgrund rissen.

    Spannend war auch hier der psychologische Aspekt in diesem Comic. Ich weiß nicht, ob man Jack Napiers geistige Krankheit als Schizophrenie oder gespaltene Persönlichkeit oder eine Mischung aus beiden bezeichnet, aber er musste die ganze Zeit darum kämpfen, dass nicht sein altes Ego wieder durchkam. Ohne die Pillen war ihm das nicht möglich.

    Auch Harley Quinn hatte hier eine interessante Rolle, denn hier war sie nicht die verrückte Clownbraut, sondern eher die Psychologin Harleen Quinzel, die sich in Jack Napier verliebt hat. Dass sie hier als Liebespaar dargestellt wurden, hat mir auch gut gefallen. Denn mit ihren „normalen“ Persönlichkeiten haben sie echt gut zueinander gepasst und sich ergänzt. Als Joker und Harley Quinn zerstören sie sich ja eher gegenseitig.

    Die Geschichte hatte neben den actionreichen Kampfszenen auch einen politischen Touch, da Jack Napier auf diesen Weg seine Position durchbringen wollte. Obwohl ich davon normalerweise kein Fan bin, fand ich es hier einerseits passend und auch nicht störend oder gar langweilig. Es hat sich gut in die Geschichte gefügt.

    Im Endeffekt fand ich es spannend, mal den Joker als eine ganz andere Persönlichkeit zu sehen und hinter die Maske des Jokers zu blicken, der Mann der unter der Krankheit des Jokers leidet. Dass man sein Verhalten als krank ansieht, merkt man ja allein daran, dass er immer wieder nach Arkham geschickt wird, was ja eine psychologische Anstalt ist. Wenn dem nicht so wäre, würde man ihm ja ins Gefängnis stecken. Dennoch finde ich den irren, lachenden, verrückten Joker spannender, da man bei ihm nie weiß, was man als nächstes erwarten sollte – nur, dass es etwas sehr Verrücktes wird.

     

    Mit dem Zeichenstil habe ich persönlich etwas gehadert. Mir hat zum Beispiel richtig gut gefallen, wenn Jack Napier zum Joker wurde. Als Jack Napier wurde er als normaler, adretter, junger Mann dargestellt und wenn der Joker durchkam bekam er nicht nur das manische Lachen und den irren Gesichtsausdruck, sondern färbten sich auch seine Haare grün und sein Gesicht wurde jokertypisch weiß. Dieser Wandel wurde gut dargestellt und auch, dass die Szenen passend zur Geschichte eher düster gehalten sind, hat mir gefallen. Die Farbgebung hingegen fand ich richtig gut. Die Prügelszenen in einem Rot gehalten oder die Eisszene in einem Blauton.

    Aber irgendwie wirkten die Figuren auf mich teils zu kantig. Jack Napier hat beispielsweise eine sehr spitze, lange Nase bekommen und auch Batman als Bruce Wayne wirkte nicht wie gewohnt elegant und attraktiv, sondern wie ein halber Verbrecher. Vielleicht sollte das so sein, wegen seinen persönlichen Stress, aber irgendwie… weiß ich auch nicht. Mir hat halt irgendwie die Gestaltung der einzelnen Figuren nicht so zugesagt. Vielleicht weil ich sie von anderen Künstlern besser getroffen finde.

     

    Fazit: Mir hat der Comic mit seiner Storyline supergut gefallen. Er war durchweg spannend und hat das ganze Mal aus einer anderen Sicht beleuchtet. Auch gab es am Ende einen fiesen Cliffhanger und es würde mich ja schon interessieren, wie es danach weitergehen würde. Auch wenn mir der Zeichenstil an der ein oder anderen Stelle nicht gefallen hat, kann ich da gut drüber hinwegsehen, da die Geschichte an sich viel zu überzeugend war. Darum gibt es von mir verdiente 5 Sterne.

  8. Cover des Buches Harley Quinn Anthologie (ISBN: 9783741600005)
    Paul Dini

    Harley Quinn Anthologie

     (5)
    Aktuelle Rezension von: N9erz
    Es gibt nie genug von Harley Quinn - doch irgendwie hat man trotzdem nie alles in seiner eigenen Bibliothek. Da ist es doch umso besser, dass es die "Harley Quinn Anthologie" gibt.

    14 verschieden Geschichten, die den Charakter und die Entwicklung von Harley Quinn in ihren besten Episoden zeigen. Von 1999 bis ins fast schon aktuelle Jahr 2014 gibt es einzelne Issus und Ausschnitte aus Reihen, die unsere Liebslingsverrückte von ihren besten Seiten zeigt. Ganz egal ob in Begleitung von Poison Ivy, Batman oder ihrem liebsten Joker.
     
    Die "Harley Quinn Anthologie" ist auf jeden Fall etwas, das in der Sammlung von Comic Fans und inbesondere von Fans von Dr. Quinzel stehen muss! Ganz egal ob man die einzelnen Geschichten schon kennt oder sich zum ersten Mal durch diese Abenteuer liest - Hier bekommt man zu 100% das Beste vom Besten.

    In voller Länge gibt es Harley Quinn pur und das sowohl in der Auswahl der Stories als auch in der Optik. Denn die Stories sind so verrückt und abgedreht wie sie sein müssen um den Charkter unserer Antiheldin perfekt einzufangen. Dazu in jeder Issue ein anderer Stil, der unsere Ikone immer von ihrer besten Seite zeigt. Jedes Mal sexy und doch wahnsinnig genug um sich der Sache nicht ganz so sicher zu sein. Die Gute wird einfach immer ins perfekte Licht gerückt.

    Die "Harley Quinn Anthologie" ist wirklich perfekt! Geniale Geschichten und wunderschöne Zeichnungen zu einer der beliebtesten Comic Figuten aller Zeiten. Ideal für alle Sammler um die eigene Collektion zu erweitern und die alten Geschichten wieder aufleben zu lassen aber auch perfekt für alle Neueinsteiger und Fans der Figur, denn hiermit kann man kompakt und doch ausgebieg in die wahnsinnige Welt der Harley Quinn eintauchen!
  9. Cover des Buches Wayne of Gotham: Batman: Ein DC Comics Roman (ISBN: 9783833228896)
    Tracy Hickman

    Wayne of Gotham: Batman: Ein DC Comics Roman

     (2)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Der Mord an Bruce Waynes Eltern, Thomas und Martha, ist schon viele Jahre her. Eigentlich hat der Multimillionär und Gothams Beschützer Batman mit dieser Tragödie abgeschlossen. Doch plötzlich wird er auf dieses Ereignis wieder aufmerksam gemacht und Bruce wird zunächst dazu gezwungen in der Vergangenheit seines Vaters herumzustochern. Als er auf delikate Informationen stößt, zieht es ihn immer mehr in die düstere Vergangenheit, besonders als sich die Ereignisse in der Gegenwart zu wiederholen scheinen.

     

    Als Batman-Fan war ich froh auf dieses Buch zu stoßen. Ich habe mich darauf gefreut eine Batman-Geschichte mal in schriftlicher Form zu lesen und dabei auf eine andere Art tief in die jeweiligen Figuren einzutauschen. Jetzt, wo ich das Buch gelesen habe, bin ich etwas zweigespalten, da es nicht meine Erwartungen erfüllt hat.

    Tatsächlich ging es hier in dem Buch weniger um Batman, sondern mehr um die Wayne Geschichte. Es wurde zwischen Gegenwart und Vergangenheit gesprungen. In der Vergangenheit ging es um Bruce Vater, wie dieser von seinem Vater drangsaliert wurde, wie er mit seinem sehr schweren Erbe gestruggelt hat, aber auch wie er um die Liebe zu Martha Kane kämpfen musste. Denn für Martha war Thomas der nette Nachbarjunge von nebenan, ein sehr guter Freund, aber nicht wirklich als Partner in Betracht gezogen. Es schien wohl so, dass er zu lieb für Martha war und als er einen folgenschweren Weg eingeschlagen hat und er sich veränderte, schien sie sich ihre Ansicht zu verändern. Aber dies ist wirklich nur ein kleiner Teil in der Geschichte. Schließlich sollte es bei einem Superheldenroman nicht im Vordergrund um die Liebe gehen. Was Thomas wirklich angestellt hat, fand ich skurril, verrückt und interessant zu gleich. Schon da war ich zweigespalten.

    Im Roman sind auch bekannte Figuren aus dem Batman-Universum aufgetreten wie Alfred Pennyworth (Bruce Butler), Commissioner Jim Gordon, Harley Quinn, Joker… Die meisten Auftritten, besonders die der Schurken waren aber kurz gehalten. Mich hat es gefreut, dass sie überhaupt einen Platz fanden, obwohl ich als großer Joker-Fan die Szene mit dem Joker besonders gemocht hätte und gerne mehr Anteil von ihm gewünscht hätte.

    Ansonsten hat man auch in die dunkle Seele von Bruce Wayne hineingeblickt. Er lebt sehr zurückgezogen, ist dadurch natürlich einsam, düster, verbittert und auch ziemlich stur. Bruce kann sich glücklich schätzen, dass er treue Freunde (oder eher Diener?) an seiner Seite hat, die sich trotz seiner rauen Art nicht vergraulen lassen.

    Die Spannungen zwischen Bruce und Alfred haben mir gut gefallen. Lange Zeit sind sie umeinander rumgeschlichen, bis Bruce schließlich eine Aussprache gefordert hat.

    Er mag es zudem ein Mysterium zu sein, nicht nur als Batman, sondern auch als Bruce Wayne. Man soll ihn nicht in die Karten schauen können.

    Vom Schreibstil hat es sich gut gelesen, nicht spektakulär aber in Ordnung. Etwas seltsam fand ich, dass man manche Geräusche nicht umschrieben hat, sondern deren Klanglaut wiedergegeben hat. Nun… möchte das Buch nun ein Roman sein oder doch lieber ein Comic? Auch wenn es eine Comic-Adaption ist, finde ich das irgendwie unpassend.

    Spannungsbogen war auch eher ausbaufähig. Ich hätte mir mehr Action gewünscht, aber irgendwie war da wenig und selbst wenn mal etwas Brenzliges passiert ist, dann wurde auch viel zu viel drumherum erzählt, als sich auf das Ereignis zu fokussieren. Rückblenden in einen Roman gut umzusetzen, ist eben immer eine schwierige Angelegenheit und hier wurde das meiner Meinung nur semi-gut umgesetzt.

     

    Fazit: Ich fand den Roman solide. Für Batman-Fans ist er durchaus geeignet, wenn man Bruce Wayne mal in einer anderen Form erleben möchte, statt Comic oder Film. Auch ist es interessant, wenn man über die Familie Wayne etwas erfahren möchte. Wer aber mit einer Umsetzung wie man sie aus den Comics gewöhnt ist, erwartet, der ist hier falsch. Mir haben die Figuren gefallen, auch Bruce Vater. Dennoch hätte ich mir etwas mehr Action gewünscht und mehr von den coolen Schurken von Batman. Von mir gibt es solide 3 Sterne.

  10. Cover des Buches Batman – Die Rückkehr des Dunklen Ritters (ISBN: 9783596856787)
    Eric Fein

    Batman – Die Rückkehr des Dunklen Ritters

     (3)
    Aktuelle Rezension von: StMoonlight

    Es handelt sich um eine Hardcoverausgabe mit durchaus schönem Cover. Der Hintergrund ist grau gehalten, in der Mitte – natürlich – Batman. Umringt ist er von seinen Helfern und Feinden gleichermaßen. Sieht sehr stylisch aus und gefällt mir gut.

    Das Buch enthält gleich drei Geschichten:

    Mad Hatters Filmwahnsinn

    Bruce und Tim wollen einen Abend im Kino verbringen, um sich den neuen Alice-Film anzusehen. Doch leider gibt es für Bruce keine 3D-Brille mehr und er kann den Film nicht so wirklich genießen. In der Nacht  kommt es zu Einbrüchen in einer Reihe von Einbrüchen in Juwelierläden. Als Batman ausrückt trifft er auf Robin. Doch nicht als sein Helfer, sondern als Dieb …

    Der Monstermacher

    Ein Ungeheuer verwandelt Gotham in eine Ruine. Batman rückt aus, um für Ordnung zu sorgen und erlebt dabei nicht nur eine bizarre Überraschung. Der Fledermausheld begibt sich in sehr große Gefahr. Wird er am Ende selbst zum Monster?

    Catwomans Halloween-Raubzug

    Auf einer Halloweenparty können die Helden endlich einmal in ihrer Kostümierung erscheinen ohne für Aufsehen zu sorgen. Der Gastgeber zeigt ihnen sein wertvollstes Sammlerstück, als just in dem Moment das Licht ausgeht und das wertvolle Stück spurlos verschwindet …

    Alle drei Geschichten sind spannend erzählt uns lassen sich dank dem leichten Schreibstil flüssig lesen. Etwas gewöhnungsbedürftig sind teilweise die einfügten Comicschriftzüge, mitten im Text.

    Sehr schön sind die farbigen Bilder, teilweise sogar ganzseitig. Einziges Manko: Die Figuren sind leider nicht sehr detailgetreu dargestellt, so fehlen z.B. kleine Gesichtsfalten etc..

    Super für „kleine Helden“ sind die Mitmachseiten am Ende einer Geschichte. Als erstes gibt es eine geheime Akte über den jeweiligen Schurken, der gerade in der Geschichte auftauchte. Danach folgt ein Leserrätsel in dem Fragen zur gerade gelesenen Geschichte gestellt werden. Löst man es richtig, so ergibt es ein Lösungswort – mit dem man auch gleich noch etwas gewinnen kann. Zum Denken regen eine Fragen unter der Rubrik: „Wie würdest du entscheiden?“ an. Abschließend gibt es noch ein kurzes Lexikon, mit etwas schweren Begriffen, die für Kinder sehr gut erklärt werden. Abschließend darf der junge Leser dann kreativ werden und seinen ganz eignen Supermonster bzw. seinen eigenen Superhelden erschaffen.

  11. Cover des Buches Harley Quinn: Mad Love (ISBN: 9783957984890)
    Paul Dini

    Harley Quinn: Mad Love

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Joker Anthologie (ISBN: 9783957983534)

    Joker Anthologie

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Das geheime Leben des Sam Holloway (ISBN: 9783442490820)
    Rhys Thomas

    Das geheime Leben des Sam Holloway

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Miyako_Mtjs

    Worum geht es?
    Es geht um Sam, der in sich gekehrt in seinem Haus lebt, in dem alles sehr ordentlich und steril ist. Er hat zwei beste Freunde, mit denen er sich regelmäßig trifft. Er hat eine gut bezahlte Arbeit. Ansonsten scheint sein Leben recht eintönig. Doch in der Nacht geht Sam auf die Straße und ist dann nicht mehr Sam, sondern das Phantasma.
    .
    Just another story of a hero?
    Jein. Berührt hat mich besonders der Grund wieso Sam dieser Beschäftigung in der Nacht nachgeht. Die Dinge, die er tut sind typisch Superheldengeschichten. Leider fand ich das Buch ab circa der Hälfte sehr vorhersehbar. Sam lernt jemanden kennen und lernt damit auch sich selbst besser kennen und der Leser findet neue Informationen über ihn und die Umstände heraus.
    Am Anfang dachte ich, es wird ein lustiges Buch über einen recht tollpatschig wirkenden jungen Mann. Zwischenzeitig hatte ich eher Mitleid mit dem Charakter durch seine doch sehr traurige Lebensgeschichte. Viele Gedanken, die er hat, kann ich sehr gut nachvollziehen. Das schwankte aber dann um zu einem sarkastischen "ach neeeeeein.. Das konnte man jetzt ja gar nicht ahnen". Was ich sehr schade fand. Das Ende und die Auflösung der Story kamen leider sehr abrupt. Dennoch lernt man Sam als Alltagshelden kennen, der in uns allen schlummern kann.
    .
    Abschlussbewertung
    Das Buch hat mich gut, teilweise sogar sehr gut unterhalten - auch wenn es an sich nichts Neues war. Aber manchmal kann man das Rad nicht neu erfinden. Der Schreibstil hat mir gefallen und man kann es gut durchlesen ohne dass es zu langweilig oder zu einseitig wurde. Durch die genannten Gründe oben, erhält das Buch von mir 3,5 von 5 Punkten.

  14. Cover des Buches Wonder Woman/Batman: Hiketeia (ISBN: 9783741601125)
    Greg Rucka

    Wonder Woman/Batman: Hiketeia

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Die Zehn-Uhr-Leute: Story aus Albträume (Story Selection 38) (ISBN: 9783641193355)
    Stephen King

    Die Zehn-Uhr-Leute: Story aus Albträume (Story Selection 38)

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Flaventus
    Rauchen sie fünf bis zehn Zigaretten pro Tag? Sind sie zudem US-Amerikaner? Dann gehören sie zum Stamm der Zehn-Uhr-Leute und müssen sich vorsehen, um nicht eines Tages einen Batman zu sehen, der unvermittelt vor ihnen auftaucht und ihrer Kehle einen Schreckensschrei entlockt, der ihr letzter sein könnte.

    Zehn Uhr-Leute? Das sind Raucher, die pünktlich um 10 Uhr ihrer Sucht frönen und sich aus den Nichtraucher-Hochhäusern auf die Straßen quälen.
    US-Amerikaner? Amerika ist das einzige Land, in dem die Leute wegen Zigaretten durchdrehen.

    Zu dieser Gruppe Menschen gehören Brandon Pearson und Dudley Rhineman, genannt Duke. Und eben jener Pearson sieht eines Tages vor seiner Arbeitsstätte, einer großen Bank, einen Batman und wird von Duke daran gehindert, sich als einer zu erkennen zu geben, der die "Fledermausmenschen" sehen kann. Das können nämlich nur die Zehn-Uhr-Leute, die allesamt Raucher sind, die versuchen mit dem Rauchen aufzuhören und ihren Konsum einschränken.

    Damit beginnt die in etwa 50 Seiten umfassende Kurzgeschichte von Stephen King, die zuvor in der Erzählsammlung Albträume - Nightmares & Dreamscapes veröffentlich wurde. Nun erscheint sie als eigenständige Kurzgeschichte als Story Selection No.38.
    In dieser Geschichte thematisiert King (wie so oft) das Thema "Rauchen". Als ehemaliger Raucher weiß er wovon er schreibt ... und ich als Leser, wovon ich lese. Dabei ist das teilweise Rauchen nur der Aufhänger, um zu erklären, weshalb nicht alle Menschen die Batman sehen.

    Der Erzählstil ist erstaunlich gut. Hier knüpft King an alte Traditionen an. Die Geschichte entwickelt sich spannend und lässt den Leser nach und nach erfahren, was es mit den Batman auf sich hat und welche Rolle Pearson wirklich spielt.

    Zehn-Uhr-Leute ist eine spannende und sehr gut erzählte Kurzgeschichte, die ich jedem Horror-Fan empfehlen kann.



    Eine Anmerkung zum Schluss

    Auch zu dieser Kurzgeschichte von King eine kleine sprachliche Anmerkung: Als Boss in einer Firma wird auch in der heutigen Arbeitswelt noch ein Chef genannt. Aber er hat keine Untergebene, sondern Mitarbeiter, die in seiner Abteilung arbeiten. Ich habe keine Ahnung, ob diese sprachliche Unstimmigkeit auch im Original vorliegt (und somit auf Kings Kappe geht) oder erst durch die Übersetzung in das Buch eingeflossen ist (und somit auf die Kappe des Übersetzers geht).

    Diese Kurzgeschichte wurde mir freundlicherweise vom Heyne-Verlag als Rezensionsexemplar überlassen.
  16. Cover des Buches Batman: Europa (ISBN: 9783957989949)
    Brian Azzarello

    Batman: Europa

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Gotham Central (ISBN: 9783957984838)
    Ed Brubaker

    Gotham Central

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Mueli77
    Manchmal brauchen Comicserien, wie so vieles im Leben, eine zweite Chance. Im Falle von „Gotham Central“ findet diese nach mehr als 11 Jahren statt. Denn bereits im Februar 2004 startete Panini diese hochgelobte Serie in Deutschland. Leider gab es nicht mehr als einen einzigen Band, der nun mit dieser Ausgabe neu aufgelegt wird. Aber lohnt sich die Serie, welche durchaus als Vorlage zur TV-Serie „Gotham“ gesehen werden kann denn wirklich?

    Eigentlich wollten die beiden Detectives Driver und Fields nur einem Hinweis in einem Entführungsfall nachgehen. Doch stattdessen erwartet sie Mr. Freeze, der erst Driver außer Gefecht setzt und dann Fields vor den Augen seines Kollegen tötet. Das Gotham City Police Departement (GCPD) will, wie es in solchen Fällen bei der Beteiligung von Superschurken der Fall ist, lieber Batman einschalten, um Mr. Freeze dingfest zu machen. Doch der in seiner Ehre gekränkte Detective Driver will das nicht zulassen und motiviert seine gesamten Kollegen stattdessen ohne die Hilfe des dunklen Ritters weiterzumachen. Doch es gibt auch noch immer den Fall um das entführte Mädchen, der Driver einfach nicht loslässt und einen gefährlichen Brandstifter, der sich Firebug nennt. Könnte es sein, dass alle drei Fälle irgendwie miteinander zusammenhängen?

    „Gotham Central“ ist anders als die sonstigen Batman-Comicserien. Gotham Central ist sogar vollkommen anders als die TV-Serie „Gotham“, für die sie zwar als Vorbild dient, aber dennoch eine reine Krimiserie ist. Wer daher eine Comicadaption von „Gotham“ erwartet, der wird schlichtweg enttäuscht sein. Stattdessen erschließt sich dem Leser eine gut durchdachte und feinfühlige Crimeserie in denen nicht der dunkle Ritter im Vordergrund steht, sondern die Polizei von Gotham. Mit allen Details und Macken. Detaillierte Polizeiarbeit steht vor rasanter Action und persönliche Dramen vor wahnsinnigen Welteroberungsplänen. Ed Brubaker (Captain America, The Authority) und Greg Rucka (Batman, Punisher) liefern hierbei eine atmosphärisch unglaublich dichte Serie ab, der man Batmans „Fehlen“ nicht wirklich anmerkt. Zum einen liegt es daran, dass er dennoch kurze Auftritte erhält, die aber allesamt eher beiläufig sind, aber nicht unwichtig und zum anderen schaffen es die Cops des GCPD, mit ihren gut ausgearbeiteten Charakteren, den Band schon alleine sehr gut auszufüllen.

    Für die passende visuelle Umsetzung sorgt Michael Lark (Sandman Mystery Theatre, The Pulse) und schafft es mit seinem düsteren und ein wenig an die Pulp und Noir Comics der 1930er bis 1950er Jahre. Starke Kontraste und dicke Linien dominieren das Gesamtbild, welches mit kühlen und eher gedeckten Farben angereichert wird. Ähnlich wie die Handlung an sich verzichtet auch das wirklich grandiose und sehr passende Artwork auf Effekthascherei und liefert stattdessen klar strukturierte Bilder, die dennoch voller Details stecken. Gerade diese realistische Darstellung ohne jegliche Übertreibungen geben der Serie in meinen Augen eine besondere Note. Lark schafft es sehr gut nicht nur die Geschehnisse stimmungsvoll einzufangen, sondern zeigt auch durch Kleinigkeiten die Emotionen der beteiligten Figuren. Egal ob durch Gestik oder Mimik, hier wird offensichtlich, was die betroffenen Personen in genau diesem Moment fühlen und sogar denken. Das hat bei mir schon lange kein Comic mehr geschafft.

    Wer „Gotham Central“ vorrangig wegen der Nähe und Ähnlichkeit zur TV-Serie „Gotham“ kauft, könnte im ersten Moment durchaus enttäuscht sein. Denn hier ist Batman kein Kind mehr und auch sonst treten mögliche Schurken anders auf, als man es durch die TV-Serie gewohnt sein könnte. Gotham ist hier schon das kriminelle Drecksloch, das man aus den Batman-Comicserien kennt und nicht erst in der Entwicklung, wie es in der bekannten TV-Serie der Fall ist. Trotzdem erwartet den Leser eine faszinierende Krimiserie, auf die man sich nur einlassen muss, was nicht sehr schwer fällt, da Batmans Wurzeln sowieso im Detektiv-Genre angesiedelt sind. Daher gibt es diesmal von mir eine klare Kaufempfehlung und auch ich werde mir mit Sicherheit die nächsten Bände ansehen. Wenn Panini es diesmal schaffen sollte, entsprechenden Erfolg vorausgesetzt, alles US-Ausgaben zu veröffentlichen, dann wäre die Reihe nach 8 Bänden mit jeweils 5 Ausgaben bereits wieder abgeschlossen. Ich persönlich würde es der Serie auf jeden Fall wünschen.
  18. Cover des Buches Harley Quinn: Bd. 1: Kopfgeld auf Harley ( 24. November 2014 ) (ISBN: B015YMK5PI)

    Harley Quinn: Bd. 1: Kopfgeld auf Harley ( 24. November 2014 )

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Vorhang auf für die durchgeknallte Exfreundin vom Joker

    Zum Inhalt:
    EIN NEUES LEBEN FÜR JOKERS VERRÜCKTE EX
    Harley Quinn, die schärfste Braut der Suicide Squad und überdrehte Langzeit-Flamme des Jokers, will ihr Leben komplett ändern und Gutes tun. So ziehen sie und ihre beste Freundin Poison Ivy los, um ein paar arme süße Tierchen zu retten, die in einem sadistischen Tierasyl umgebracht werden sollen. Außerdem findet Harley am Valentinstag heraus, dass zu viel Liebe einen genauso umbringen kann wie ein unanständig hohes Kopfgeld…


    Harley Quinn, ihres Zeichens ehemalige Psychotherapeutin und durchgeknallte Exfreundin des legendären Jokers, dem Erzfeind des Batman, lebt mit ihrem ausgestopften Biber in recht chaotischen Verhältnissen. Als sich Harley fragt, wie es wohl wäre, wenn sie ihren eigenen Comic bekommen würde, gehen mit ihr die Gedanken durch und gemeinsam mit vielen verschiedenen Zeichnern erlebt der Leser im ersten Kapitel, wie Harley in deren Stil aussehen könnte. Dabei geht sie selbst mit den Zeichnern hart ins Gericht und zieht diese nach und nach schamlos durch den Kakao.
    Als ein unbekannter Mann auftaucht und Harley eröffnet, dass sie ein Haus geerbt hat, hält sie nichts mehr. Sie bricht auf in ein neues Leben und nimmt sich fest vor von nun an Gutes zu tun. Doch das ist gar nicht so einfach, wenn man doch immer wieder durchdreht und auf einen selbst ein Kopfgeld ausgesetzt ist. Gemeinsam mit ihren verschrobenen neuen Mietern und Freundin Poison Ivy macht sich Harley daran Tieren aus einem Tierheim zu helfen, die eingeschläfert werden sollen und ist bemüht das Geld für die laufenden Kosten ihres neuen Domizils aufzutreiben. Und was wäre da naheliegender als sich als neue Psychotherapeutin im ansässigen Irrenhaus zu bewerben...

    In drei unterschiedlichen Geschichten präsentiert DC eine völlig neue Harley Quinn. Der Comic ist spritzig und frech, er ist aber auch brutal und dann doch wieder zuckersüß. Harley mit ihrer quirligen Art muss man einfach lieben. Entgegen dem standardisierten Bild der Harley im Clownskostüm aus den Trickfilmen und dem Blondchen Harley aus dem Film Suicide Squad ist die Harley aus den neuen DC-Comics völlig neu designet. Harkley ist blass, ihre Haarfarbe wechselt in den verschiedenen Themen. Harley ist durchgeknallt, weiß aber ganz genau was sie will. Im Grund hat sie ein gutes Herz, sie findet sogar neue Freunde und bringt alte Freunde in ihre neue Geschichte mit. Doch Harley ist vor allem eins, skrupellos und auch gefährlich. Der innere Konflikt, der sich immer wieder in ihr abspielt wird phänomenal gut dargestellt. Außerdem wird ihr Irrsinn dahingehend unterstrichen, dass sie sich stets mit ihrem ausgestopften Biber unterhält und dieser ihr auch immer wieder antwortet, was selbst für Poison Ivy fragwürdig erscheint. Mit ihrer neuen Bleibe hat Harley die Möglichkeit noch einmal von vorn zu beginnen, nachdem in ihr altes zu Hause eine Bombe geschickt wurde. Die neue Bleibe passt ebenfalls sehr gut zu Harleys Charakter. Verschrobene Mitbewohner, ein heruntergekommenes Image, jede Menge Müll, ein paar Kopfgeldjäger und ein Wachsfigurenkabinett mit Massenmördern. Kann sich ein Mädchen wie Harley mehr wünschen? Wahrscheinlich nicht.

    Die Abenteuer für Harley bedeuten für den Leser eine erfrischende Abwechslung zwischen Schmunzeln und Kopfschütteln. Immer wenn man denkt, dass es wohl nicht mehr chaotischer werden kann, dann setzt die gute Harley noch einen drauf. Und das ist gut so.

    Von mir gibt es für den Comic eine absolute Leseempfehlung. Nicht nur die Story ist richtig gut gemacht, sondern auch die Zeichnungen machen einfach Lust auf mehr. Top.
  19. Cover des Buches Batman: Hush (Neuausgabe) (ISBN: 9783741607370)
    Jeph Loeb

    Batman: Hush (Neuausgabe)

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Dracula
    die wohl beste Batman story seit jahren
  20. Cover des Buches Batman Metal: Der Aufstieg der Dunklen Ritter (ISBN: B084BPS2D8)
    Scott Snyder

    Batman Metal: Der Aufstieg der Dunklen Ritter

     (2)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Hier erfährt man die Entstehungsgeschichten der einzelnen sieben dunklen Rittern aus den Mulituniversen, die in „Batman Metal“ die Erde bedrohen. Welche schaurigen Schicksale führten dazu, dass sich Bruce Wayne alias Batman in den verschiedenen Welten des dunklen Multiversums veränderte?

     

    Also ich muss sagen, dass mir dieser Zusatzband besser gefallen hat, als der Hauptband „Batman Metal“. Irgendwie hätte ich es sogar besser gefunden, wenn ich diesen Band zuerst gelesen hätte. Denn als ich „Batman Metal“ gelesen habe, konnte ich mit diesen dunklen Batmens, die plötzlich die Erde bedrohten nicht so viel anfangen. Ich hatte den Band eigentlich auch nur gelesen, weil ich einen Batman der lacht sehr spannend fand und dieser bleibt auch, wie für viele andere Comicleser, mein Liebling der dunklen Ritter. Dieser spielt ja auch die wichtigste Rolle, denn er hat sich zum Anführer der Batmen aufgeschwungen bzw. hat er die anderen rekrutiert, um Barbatos Plan zu erfüllen.

    Ich fand einfach hier sehr spannend, wie es sein konnte, dass sich der Bruce Wayne aus den alternativ Universen so verändern konnte. Ich meine, dass Batman eine dunkle Aura um sich hat und er wesentlich düsterer wirkt als Flash oder sogar Superman ist jetzt kein Geheimnis. Aber dennoch steht ja Batman für das Recht und Ordnung in seiner Stadt. Er hat ja sogar einen Ehrenkodex, dass er niemand tötet, wenn dies nicht zu verhindern geht. Ansonsten wäre der Joker nicht im Arkhum Asylum, sondern längst unter der Erde (obwohl es natürlich auch Geschichten gibt, wo der Joker stirbt, aber wenn man mal an den ursprünglichen Batman denkt).

    Und ja, es gab einige Beweggründe, warum Batman plötzlich den Verstand verloren hat. Sein prägendes Schicksal hat sich allerdings wie ein roter Faden durchgezogen. Ich musste ja immer schmunzeln, wenn dann der Batman der lacht reingegrätscht ist und die Situation weiter hochschaukeln ließ. Die Geschichte vom Batman der lacht war natürlich allein deshalb für mich ein Highlight, weil und oha das ist sicher keine Überraschung, der Joker eine Schuld daran trägt.

     

    Die Zeichnungen waren auch wieder sehr ansprechend, besonders die großen Artworks, die über die ganze Seite gingen oder teils sogar über Beide. Ich finde das ja richtig beeindruckend so zeichnen zu können und habe da vor jeden Künstler einen tiefen Respekt. Mir würde da einfach die Geduld fehlen meine wenigen Zeichenfähigkeiten zu verbessern.

    Die verschiedenen Batmen haben in verschiedenen Farben und Schriftarten gesprochen. Das war teils etwas ungünstig, weil zum Beispiel der Murder Machine Batman eine schreckliche Schriftart hatte, in dem Sinne das man sie schwer lesen konnte. Das wäre auch mein einziger Kritikpunkt an dem Comic. Obwohl… das Ende mit Hawkman war auch etwas seltsam, aber eher, weil ich nicht ganz verstanden hatte, was das sollte. Dafür bin ich wahrscheinlich noch nicht richtig in der Comic-Welt um Batman drin.

     

    Fazit: Der Comic war sehr gut, unterhaltsam und düster zugleich. Die Entstehung der einzelnen Batmen fand ich sehr interessant und jede Kurzgeschichte hat mich mitgerissen. Von mir gibt es 5 Wortkompasse.

  21. Cover des Buches Batman 08: Angriff aus dem Eis (ISBN: 9783596855285)
  22. Cover des Buches Batman - Hush I (2006, Panini) (ISBN: B00785UNUC)
    J. Lee J. Loeb

    Batman - Hush I (2006, Panini)

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Der Joker: Die geheimnisvolle Rätselbox (ISBN: 9783741629990)
    Matthew Rosenberg

    Der Joker: Die geheimnisvolle Rätselbox

     (2)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Der Riddler ist tot und Gothams Polizei stellt sich die Frage, wer ihn getötet hat. Denn sie konnten mit einer Razzia auf einen Schlag die meisten Schurken Gothams festnehmen. Doch keiner möchte reden – bis auf dem Joker. Dieser erzählt Commissioner James Gordon eine unglaubliche Geschichte, denn angeblich ging es darum alle Teile der geheimnisvollen Rätselbox zusammenzustellen. Dabei hatten sich zwei Teams gebildet: Das Team vom Riddler und das Team von Catwoman. Aber kann Gordon und seine Leute dem größten Psychopathen Gothams Glauben schenken und wie lange werden die anderen Schurken diesem Spiel schweigend zusehen?

     

    Der Comic war pure Unterhaltung und Rätselraten zugleich. Es war einfach spannend mit anzusehen, wie der Joker die Geschichte erzählt hat und immer wieder neue Puzzleteile hinzugefügt hat, damit ein ganzes Bild entsteht. Natürlich hatte ich mich dabei die ganze Zeit gefragt, was davon der Wahrheit entspricht und was er sich so hingebogen hat, damit es ihm zugutekam. Denn nach dem Joker hat er selber gar keine Rolle bei der Geschichte gespielt, da er von Anfang an die Arbeit zusammen mit dem Riddler abgelehnt hat.

    Als dann einzelne Schurken wie Two-Face oder Black Mask auch angefangen hatten zu reden, wusste man dann irgendwann gar nicht mehr, wem man was glauben kann.

    Es war ein richtig gutes Rätselraten, mit Action und köstlicher Unterhaltung. Die Frage blieb die ganze Zeit, wer den Riddler getötet hat und der Joker schien davon immer ablenken zu wollen, da die Geschichte als gesamtes erzählen wollte und der Mörder des Riddlers blieb stehts ein Rätsel.

    Das Ende war dann der Hammer und gleichzeitig so typisch Joker. Bei dem weiß man wirklich nicht, ob man einfach nur die Sprache verliert, den Kopf schüttelt oder über diese Verrücktheit lachen muss. Ich liebe die Figur des Jokers, weil er nicht berechenbar ist, man auf alles gefasst sein muss und es doch nicht ist. Genau das macht es so spannend.

    Natürlich haben einige Figuren mitgespielt, die man nicht so kennt, wenn man nicht tief in der Materie drin ist. Zum Beispiel war mir neu, dass es im DC-Universum einen Mad Hatter mit Bezug auf „Alice im Wunderland“ gibt. Aber auch viele bekannte wie Harley Quinn, Catwoman, Poison Ivy, Two-Face, ein kleines Bisschen Batman, James Gorden u.a. Die hatten natürlich teils nur kleine Rollen. Der Joker und James Gorden waren wohl die Hauptrollen, würde ich sagen.

     

    Der Zeichenstil hat mir gut gefallen und hat gut zur Geschichte gepasst.

    Dieser hat sich teils je nach Geschehen auch geändert. Daran hat man auch gemerkt, dass die Geschichte eben nicht nur ein Künstler durchgezeichnet hat.

    Besonders spannend fand ich, als Harley einen Teil der Geschichte aus ihrer Sicht erzählt hat und da wurde das wohl so dargestellt, wie sie es persönlich wahrnimmt. Beispielsweise kam da der Joker vor und dieser sah… ja, sehr verrückt und abwrackt aus, während sie sich selber in ein besseres Licht gerückt hat. In dieser Geschichte war sie bereits nicht mehr so gut auf ihren Ex zu sprechen. Bei Harley konnte man ebenso wie beim Joker davon ausgehen, dass man ihren Worten nicht allzu viel Glauben schenken kann.

    Aber welchen Schurken kann man das schon? Die wollen ja in erster Linie immer das, was für sie am besten ist.

     

    Fazit: Letzten Endes war das eine sehr runde Geschichte, die mir optisch und storytechnisch sehr gut gefallen hat. Genau das Richtige für Joker-Fans. Von mir gibt es 5 Sterne.

  24. Cover des Buches Der Joker (ISBN: 9783741627002)
    James Tynion IV

    Der Joker

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Angel1607

    Ein eigenständiger Sonderband zum wohl bekanntesten Schurken der Comicwelt – der Joker. Doch dieser steht hier noch nicht einmal im Rampenlicht dieses Comics, sondern der ehemalige Polizeichef von Gotham, nämlich James Gordon.

    Wir erleben derzeit einen Start in eine neue Ära und dieser hält tatsächlich viele Änderungen für uns bereit. Jim ist bereits pensioniert und wird von einer geheimnisvollen Organisation beauftragt, den Joker zu töten. Diese Serie beginnt sehr stark und wird immer stärker. Die Geschichte bietet uns einen unglaublich tiefen Einblick in die Psyche von Jim Gordon und welche Auswirkungen der Joker in der Vergangenheit auf diese genommen hat. Es werden hier auch Geheimnisse gelüftet, welche wieder die Zukunft des Batman-Universums für immer verändern werden. Die Story ist absolut gelungen. Die Tiefe der Handlung ist unglaublich und die Illustrationen sind beeindruckend detailliert und vermitteln die perfekte Stimmung.

    Diese Serie ist durchwegs gelungen und hat in meinen Augen keine einzige Schwäche. Das Psychogramm von Jim Gordon ist ergreifend und absolut nachvollziehbar. Auch wenn der Joker hier zwar das Objekt der Begierde ist, so steht dieser nicht unmittelbar im Fokus der Erzählung, jedoch ist dieser durchwegs präsent und verkommt nicht zu einer Randfigur. Ich finde diesen Band beeindruckend und kann ihn nur wärmstens empfehlen. Ich freue mich auf die Fortsetzung, denn ich konnte bereits den ersten Teil nicht vor der letzten Seite weglegen.

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