Bücher mit dem Tag "bauer-bäuerin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bauer-bäuerin" gekennzeichnet haben.

25 Bücher

  1. Cover des Buches Happy Ever After – Wo das Glück zu Hause ist (ISBN: 9783492316347)
    Jenny Colgan

    Happy Ever After – Wo das Glück zu Hause ist

     (240)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Nina ist Bibliothekarin und hat ein sehr gutes Gespür dafür was ihre Kunden so lesen wollen. Jeder lässt sich gerne von ihr beraten. Als die Bibliothek schließt weiß Nina jedoch nicht wie ihr die Bücher dieses Mal helfen können. Immerhin ist sie bald arbeitslos und muss ihre geliebten Bücher quasi verlassen. Doch dann kommt ihr eine Idee. Sie beschließt sich einen alten Bus zu kaufen und diesen in einen Buchladen umzuwandeln. Also geht die Reise nach Schottland los um sich dort einen Bus anzuschauen, der genau ihren Vorstellungen entspricht. 

    Auf dem Weg von Schottland zurück, lernt sie diverse Menschen kennen und lieben, ein Ereignis überstürzt das andere und nach einem kurzen Streit mit ihrer WG-Mitbewohnerin beschließt Nina kurzfristig dass sie ihre Zelte abbricht und das Projekt Bücherbus im entfernten Schottland zu starten. 

     Ein wirklich schöner und gut lesbarer Roman von Jenny Colgan. Ich war sofort in der Geschichte drin. Mir hat die Idee mit diesem Bücherbus  so gut gefallen, schade, dass es sowas nicht bei uns hier in der Nähe gibt. 

     

  2. Cover des Buches Aprikosenküsse (ISBN: 9783442483907)
    Claudia Winter

    Aprikosenküsse

     (163)
    Aktuelle Rezension von: BlondAngel

    ~+~Klappentext ~+~


    Das Leben der jungen Foodjournalistin Hanna könnte so wunderbar sein. Hätte sie nur nicht diese Restaurantkritik geschrieben, wegen der eine italienische Gutsherrin einen Herzinfarkt erlitten hat! Als sie dann auch noch versehentlich in den Besitz der Urne gelangt, reist die von Schuldgefühlen geplagte Hanna nach Italien – und wird zum unfreiwilligen Opfer eines Testaments, das es in sich hat. Denn selbst über ihren Tod hinaus verfolgt Giuseppa Camini nur ein Ziel: ihren unleidlichen Enkel Fabrizio endlich in den Hafen der Ehe zu steuern. Eine Aufgabe, die ein ganzes toskanisches Dorf in Atem hält, ein Familiendrama heraufbeschwört und Hannas Gefühlswelt komplett durcheinanderwirbelt!   


    ~+~Mein Urteil~+~


    Italien - La Dolce Vita. Insgesamt 5 mal konnte ich dieses Land bereisen und finde es bezaubernd, das ich auch gerne literarisch mich in dieses Land begebe. "Aprikosenküsse" spielt neben Berlin in Italien.

    Hauptpersonen sind die Foodjournalistin Hanna und Gutsherr Fabrizio. Hanna hat einen üblen Artikel geschrieben, der für Aufregung gesorgt hat und für einen Herzinfakt einer älteren Dame, die zudem Fabrizios Oma ist.

    In Italien wird ihr Erbe verlesen, das natürlich auch an Bedingungen geknüpft ist.

    Hanna muss nach Italien reisen, um die Urne zurückzubringen und für ihren Artikel gerade stehen. Dabei lernt sie Fabrizio und seine Familie kennen. Die Dinge nehmen eine andere Wendung, als Hanna gehofft hat.

    Fast klingt es wie ein "Aufgewerteter" Groschenroman. Zumindest scheint das so auf den ersten Seiten. Auch wenn dieser Roman etwas schnulzig ist, so ist er aber auch köstlich und lässt den Leser schmunzeln. Er lässt sich außerdem sehr schön lesen. Er wechselt zwischen den Perpesktiven von Fabrizio und Hanna, aber man kommt keineswegs durcheinander.

    Eine leichte Kost für Zwischendurch und auch perfekt als Urlaubslektüre.

  3. Cover des Buches Strandkorbliebe (ISBN: 9782919804894)
    Lotte Römer

    Strandkorbliebe

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Kyra112

    Viele Jahre ist es her, als Michael Antje das Herz brach. Antje schwor sich damals, nie wieder einen Mann so nah an sich und im Besonderen ihr Herz heranzulassen. Doch dann steht eines Tages Michael wieder mit seinen Eltern vor ihr und ihr innerer Kampf, mit dem sie doch eigentlich abgeschlossen hatte, beginnt wieder von vorn.

    Eine schöne Fortsetzung der Norderney-Reihe und speziell auch der Freundschaft zwischen Antje und Nina.
    Die beiden Hauptcharaktere Antje und Michael werden beide sehr traditionell dargestellt. Sie fühlen sich dem Erbe ihrer Eltern verpflichtet und diese Verpflichtung spiegelt sich im ganzen Buch wieder. Es macht beide menschlich, immer zuerst an ihre Eltern und das Familienerbe zu denken.
    Als Leser nimmt man hier den Tipp zwischen den Zeilen mit, offen zu kommunizieren, um Missverständnisse, die sich schnell bilden und dann lange "unbehandelt" bleiben können, zu vermeiden. Alles in allem finde ich dieses Buch ein wunderbares Beispiel, wozu ungesagte Dinge, Dinge, die immer in sich hineingefressen wurden, führen können.

    Auch dieser Roman ist wieder eine schöne Gelegenheit bei Tee und Kaminfeuer abzuschalten.

  4. Cover des Buches Obstblütenträume (ISBN: 9783548060767)
    Cordula Gravensteiner

    Obstblütenträume

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Lesewuermchen

    Ich hatte gehofft, dass ich ein paar zufriedene Lesestunden haben werden. Aber die Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Beim Lesen der Lektüre habe ich mit den sympathischen Charakteren mitgefiebert oder gelitten. Alle sind so liebenswürdig und authentisch beschrieben, dass ich keine Probleme hatte, sie mir vorzustellen und auch ihre Gefühle konnte ich gut nachvollziehen. In der Eifel war ich vor vielen Jahren einmal. Die Autorin hat es aber auch hier geschafft, wunderschöne Landschaften vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen. Man spürt ihre Liebe zur Natur, Tieren und der Eifel.

    Die Freuden und Probleme auf dem Hof von Paula sind realistisch dargestellt. Ich denke mir, so oder so ähnlich kann es wirklich sein.

    Die Seiten flogen durch den angenehmen Schreibtstil nur so dahin und ich war traurig, als ich am Ende des Buches angekommen war.

    Hier gebe ich sehr gerne eine absolute Leseempfehlung.



  5. Cover des Buches Feuertaufe. Lorenz Lovis ermittelt (ISBN: 9783710402142)
    Heidi Troi

    Feuertaufe. Lorenz Lovis ermittelt

     (43)
    Aktuelle Rezension von: KerstinMC

    Das Buch muss man einfach in die Hand nehmen. Auf dem Cover sieht man im Hintergrund in schwarz weiß das Schloss Pallaus in Brixen. Davor ragen Weinreben ins Bild und verleihen dem Cover ein wenig Farbe. Der Titel steht in schwarzen Großbuchstaben auf weißem Grund. Passend zum Farbschnitt des Buches sind der Name der Autorin und der Ermittler in orange auf dem Cover aufgedruckt. Der leuchtende Farbschnitt ist mir sofort ins Auge gestochen und macht das Buch für mich so einzigartig. 

    In den Vorbereitungen zur #OBM2021 fand das Buch den Weg zu mir. Die Autorin Heidi Troi war mir bis dahin unbekannt und vom Buch Verlag Servus hatte ich zuvor nichts gelesen. Ich finde es total schön, dass ich immer wieder neue Autoren und Verlage kennenlernen darf und sich so mein Lesehorizont kontinuierlich erweitert.

    Der Protagonist Lorenz Lovis ist ganz speziell. Er ist kein klassischer Kommissar im Polizeidienst und im Prinzip auch kein Ermittler im herkömmlichen Sinne. Zu Beginn der Geschichte kündigt Lovis ganz spontan seinen sicheren Arbeitsplatz bei der Staatspolizei, um als Bauer den Erbhof seines Onkels zu übernehmen. Sehr schnell wird diese Kurzschlusshandlung zu einem Problem, doch Lorenz Lovis wäre nicht Lorenz Lovis, wenn sein Umfeld nicht eine passende Idee für ihn in petto hätte. Und so nimmt die Geschichte, um den Privatdetektiv seinen Lauf.

    Schon nach den ersten Seiten habe ich mich in die ganz spezielle Art von Lovis verliebt. Und ich durfte mit seiner Hilfe ein wenig Südtirol und die Heimat der Autorin Heidi Troi kennenlernen. Die Geschichte spiel in Brixen, eine Region, die ich bisher weder real noch in Büchern bereist habe. Südtirol liegt ja bekanntlich in Italien allerdings sprechen etwa 60% der Einwohner deutsch. Wobei ich beim Lesen festgestellt habe, dass es viele ganz eigene Wörter gibt, die ich mir zum Teil im Zusammenhang erklären konnte oder die für die deutschen Leser auch kurz erklärt wurden. Bei Watten musste ich etwas schmunzeln, das Kartenspiel sagte mir vom Namen her gar nichts, allerdings musste ich nach einer kurzen Internetrecherche feststellen, dass ich sogar im Besitz eines solchen Kartenspiels bin und es auch schon gespielt habe. Das ist allerdings sehr lange her. 

    Nun aber wieder zurück zum Buch. Feuertaufe ist der Debütroman von Heidi Troi und der Auftakt einer unterhaltsamen Krimireihe um den Ermittler Lorenz Lovis. Mit viel Liebe zum Detail werden die einzelnen Szenen beschrieben. So kann ich mir als Leser ein sehr gutes Bild vom Umfeld des Ermittlers und seiner Umgebung machen. So kann ich mir den Heustadel mit Alma oben drauf sehr gut vorstellen. Was es mit der Henne Alma und dem Heustadel auf sich hat verrate ich dir nicht, nur soviel Lovis findet sich regelmäßig genau an diesem Ort ein. Und so kommt es zu einer ganz eigenen Situationskomik im Regionalkrimi. 

    Für mich war es ein spannender Kriminalroman mit genau dem richtigen Maß an Lokalkolorit. Lorenz Lovis ermittelt auf seine ganz eigene Art und stolpert so zu seinen Erkenntnissen. Die Spannung hält bis zum Schluss und so flogen die Seiten regelrecht an mir vorbei. Es gibt genügend Momente, bei denen ich einfach lachen musste. Der Protagonist sorgt für eine ganz eigene Situationskomik, so dass trotz ernsthafter Ermittlung genügend Zeit zum Lachen ist. 

    Hast du Lust auf eine Reise nach Südtirol? Liebst du urige Ermittler in einem Kriminalroman? Dann ist „Feuertaufe“ von Heidi Troi genau das richtige für dich. Ich hatte ein paar unterhaltsame Lesestunden mit ganz viel Kopfkino.

  6. Cover des Buches Bewährungsprobe. Lorenz Lovis ermittelt (ISBN: 9783710402159)
    Heidi Troi

    Bewährungsprobe. Lorenz Lovis ermittelt

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Sikal

    Ein Bauernhof in Südtirol und ein Bauer, der davon keine Ahnung hat, sind nicht gerade eine gute Ausgangslage um davon leben zu können – schon erst nicht um reich zu werden. Aber reich werden will Lorenz Lovis ja gar nicht – davon leben zu können würde ihm schon reichen. Und dazu verhelfen sollen ihm auch die Sommergäste, welche er auf seinem Hof einquartiert. Urlaub am Bauernhof sozusagen – Selbstversorgerurlaub, was immer das heißen mag, ist nicht jedem Besucher ganz klar so scheint es.

     

    Als dann noch ein Mord in seinem Weinberg passiert und sein Knecht das Weite sucht, ist Lorenz Lovis vollkommen überfordert. Überfordert mit dem Hof – um den sich normalerweise Paul der Knecht kümmert, mit den Gästen und nicht zuletzt mit sich selbst. Der Mord allerdings scheint etwas mit einem Auftrag zu tun zu haben, den er von einem Bauern der Region angenommen hat. Auf dessen Pferdehof wurde zum wiederholten Mal ein Pferd vergiftet. Hatte die Tote etwas damit zu tun? Und was hat es mit Paul auf sich, der sich kurz vor dem Mord noch mit der Toten gestritten hatte?

     

    Die Ermittlungen von Lorenz Lovis sind für den Leser leider nicht immer ganz nachvollziehbar. So ist zum Beispiel das Einbinden seiner Urlaubsgäste in die Ermittlungen etwas weit hergeholt – aber auch die Art wie die Gäste selbst eingeführt und beschrieben werden.

     

    Die Autorin hat einen gemütlichen Urlaubskrimi geschrieben, der noch Luft nach oben hätte. Der Ermittler ist sympathisch und so verfliegen die Seiten rasch. Über einige Unregelmäßigkeiten sieht man gerne hinweg.

    Von mir gibt es dafür 4 Sterne

  7. Cover des Buches Steirerherz (ISBN: 9783839212431)
    Claudia Rossbacher

    Steirerherz

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Steirerherz" ist der zweite Band der Sandra-Mohr-Reihe von Claudia Rossbacher. Die LKA-Ermittlerin bekommt es diesmal mit einer gepfählten jungen Frauenleiche zu tun, die am elterlichen Kürbisacker drapiert wird. Die Spuren führen schnell nach Graz, wo diese als Studentin in einer WG lebte und auch deren neureicher Freund sein Leben in vollen Zügen genießt. Kurze Zeit später gibt es ein zweites Opfer, eine Mitbewohnerin der WG. Wie hängt alles zusammen und bahnt sich eine Serie an? Dieser Band beginnt spektakulär und spannend, kann diese aber nicht gänzlich aufrecht erhalten. Vielmehr ist er von reichlich Privatleben der beiden Ermittler Mohr und Bergmann geprägt. Diese Kombination ist teils gut, da man in einer Serie ja auch die Entwicklung von Figuren erleben möchte. In diesem Fall empfand ich es aber als ein wenig übertrieben und teilweise auch sehr klischeehaft. Bergmann auf Machospuren, Sandra zu oft im siebten Sexhimmel und letztendlich schwanger. Dazu eine junge Kollegin die gern Model wäre und ein neureicher Autohändler. Vieles war durchschaubar und dem Täter war ich früh auf der Spur, leider zu früh. Gegen Ende zog die Spannung wieder an, dies konnte aber nicht mehr den Gesamteindruck des Buches bei mir ordentlich steigern. So ist "Steirerherz" für mich bisher einer der etwas schwächeren Bände, die ich aus dieser Reihe gelesen habe und konnte mich daher nicht so ganz überzeugen.

  8. Cover des Buches Schwingfest (ISBN: 9783037630679)
    Blanca Imboden

    Schwingfest

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Das Buch Schwingfeste von Blanca Imboden. Ist ein Liebesroman über den Schweizer National Sport. Das Cover finde ich sehr gelungen mit der Schwinghose und dem Sennenhund Welpen.

    Zur Geschichte: Bea eine Journalistin hat den Auftrag den Bauer Sämi zu porträtieren. Er ist nämlich im Bauernkalender zu bewundern. Und wie es kommen musste verliebt sich Bea in Sämi und lernt dazu noch viel über das Schwingen. 

  9. Cover des Buches Well Done (ISBN: 9783965841482)
    Ludwig Maurer

    Well Done

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Bluesky_13

    MEINE MEINUNG

    Bei diesem Buch erfahren wir sehr viel über Lucki Maurer und wir bekommen mit, was er für Träume und Gedanken als Teenager hatte.

    Das ganze ist in 7 Kapitel eingeteilt, das eine Woche darstellt, was hier einzigartig ist.


    Lucki Maurer wollte niemals Koch werden sondern eher ein erfolgreicher Musiker oder viele andere Dinge. Während er die anderen Dinge gemeistert hat, ist es ihm nie gelungen ein erfolgreicher Musiker zu werden.

    Nun ist er also Bio-Landwirt und ein toller Koch.


    Sein Leben und seine Geschichte sind sehr interessant und Diana Binder hat das alles hier super niedergeschrieben. Toll finde ich auch die Mischung aus Erzählung, Rezepten und Bildern. Bei den Bildern sieht man auch sehr private Bilder von seiner Familie und auch von ihm. Das macht das ganze dann auch so menschlich und auch identisch.


    Ein wirklich tolles Werk, das sich lohnt zu lesen, wenn man mehr über Lucki Maurer erfahren möchte. Es wird hier durchaus auch sehr privat und man liest vieles über Lucki, das man so wahrscheinlich nicht erfahren würde.


    Von mir gibt es hierfür gerne die vollen 5 Sterne, da ich dieses Werk mit Begeisterung gelesen habe. 

  10. Cover des Buches Anni und Alois - Arm sind wir nicht (ISBN: 9783453604698)
    Julia Seidl

    Anni und Alois - Arm sind wir nicht

     (7)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Anni und Alois Sigl sind harte Arbeit gewohnt. Sie sind über fünfzig Jahre verheiratet und arbeiten als Selbstversorger jeden Tag auf ihrem Einödhof. Anni liebt ihre Apfelbäume und die Hühner, Alois macht alles gerne, was mit Holz ist. Ein bescheidenes Leben mit wenig Geld, doch sie bezeichnen sich nicht als arm. Sie haben alles, was sie benötigen. Julia Seidl hat das Ehepaar über drei Jahre immer wieder besucht und Stefan Rosenboom hat Ausschnitte aus ihrem Leben fotografisch festgehalten.

    Erster Eindruck: Auf dem Cover das Ehepaar Sigl in ihrer Küche; im Innern viele Fotos – das gefällt mir.

    Das Ehepaar Sigl war Hauptdarsteller in einer mehrteiligen TV-Dokumentation und ist damit zu einer gewissen Berühmtheit geworden. Anni und Alois sind sehr unterschiedlich: sie ist eine resolute, humorvolle Frau, er ein eher stiller, in sich gekehrter Mann. Doch hier zeigt sich eben, dass Gegensätze sehr wohl gut harmonieren, wie ihre über fünfzigjährige Beziehung zeigt.

    Anni mag keine Schuhe – und damit sind selbstverständlich keine Louboutins oder so gemeint, sondern ganz gewöhnliche Schuhe. Sie läuft die meiste Zeit des Jahres barfuss herum, nur im Winter trägt sie Stiefel. Sie hat zudem immer schnell heiss, ganz im Gegensatz zu ihrem Mann, der leicht friert. Anni hat sich zu einer Spezialistin in Sachen Apfelbaumveredelung entwickelt (sie isst übrigens bis sechs Äpfel am Tag, Alois hingegen etwa drei die Woche) und ist weitherum für ihr Wissen und die Artenvielfalt in ihrem Garten bekannt: Bei ihr gibt es 120 Sorten Äpfel!

    „Jammern, das hat noch keinem geholfen.“ (Anni)

    Alois ist ein Stiller und liebt es, mit Holz zu arbeiten. Er sorgt auch für das Holz, das sie für ihren einzigen Ofen im Haus benötigen. Der Einödhof ist sein Elternhaus und überraschenderweise hat er als neuntes von neun Kindern den Hof übernommen. Das Haus ist fast unverändert – die Sigls leben immer noch mit den Möbeln, die sie sich zur Hochzeit gekauft haben. Alois mag es nicht, wenn Anni Hühner schlachtet, das kann er nicht mitansehen.

    „So wie wir es hier haben, ist es richtig. Aus. Amen.“ (Alois)

    Das Buch ist 2012 erstmals erschienen und die Taschenbuchausgabe 2018. Im Nachwort erzählt die Autorin unter anderem, wie viele Besucher die Sigls seit der TV-Dokumentation und dem Buch erhalten haben, nämlich sagenhafte 6‘607 (Anni vermerkt jeden Besucher mit einem Strich auf einem Zettel), die meist ohne Vorankündigung auf dem Hof stehen! Ich kann mir nicht vorstellen, einfach bei fremden Leuten aufzukreuzen, nur weil man sie aus dem TV oder einem Buch zu „kennen“ glaubt. Mir hätte es gefallen, wenn ihre vier Kinder noch zu Wort gekommen wären und etwas über das Leben ihrer Eltern gesagt hätten. Der Einblick in das Leben der Sigls hat mir sehr gefallen, mich häufig zum Schmunzeln gebracht und mir gezeigt, wie Bescheidenheit geht – 5 Sterne.

  11. Cover des Buches Lieselotte sucht (Mini-Broschur) (ISBN: 9783737355681)
    Alexander Steffensmeier

    Lieselotte sucht (Mini-Broschur)

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Lieselotte sucht. Ja, was sucht sie denn?
    Sie ist mal wieder mit ihrem Freund dem Postboten unterwegs. Der stellt ihr alle Pakete in den Postkasten auf ihrem Rücken? Wirklich alle?
    Als sie bei der Bäuerin das letzte Paket ausliefern wollen, müssen sie mit Schrecken feststellen, dass es nicht im Postkasten liegt. Wo können sie es nur verloren haben?
    Da drin befinden sich doch die Einmachgläser, die die Bäuerin so dringend braucht.
    Werden sie es wieder finden, oder müssen sie sich etwas anderes einfallen lassen?

    Wieder ein herrliches Buch aus der Lieselotte Serie. Die Bilder sind so herrlich ausdruckstark. Besonders die Gesichtsausdrücke von Lieselotte und die Detailverliebtheit faszinieren mich immer wieder auf´s Neue.
    In diesem Band sind der Postbote und Lieselotte wirklich gefordert und geben echt alles, um die Bäuerin, die in Erdbeermarmelade zu versinken droht, zu retten.

  12. Cover des Buches Der Schneekristallforscher (ISBN: 9783863342807)
    Titus Müller

    Der Schneekristallforscher

     (46)
    Aktuelle Rezension von: lifefullofwords

    Vielen Dank an den Adeoverlag für das Rezensionsexemplar! Die Bereitstellung fließt selbstverständlich nicht in meine Bewertung und Wahrnehmung ein.


    Für mich sehr faszinierend: Dies ist eine Erzählung, die auf wahrer Begebenheit basiert. Das habe ich ehrlicherweise zwischendurch beim Lesen fast vergessen, bis man zum Schluss im Nachwort wieder zurückgeholt wurde. Geschrieben ist die Erzählung aus auktorialer Perspektive, was meist nicht so meins ist, jedoch in diesem Fall super gepasst hat. Cover und Layout sind sehr gut gelungen und mir natürlich als erstes ins Auge gesprungen. Das Buch ist klein und doch mit viel Liebe fürs Detail gemacht, denn von vorne bis hinten zieren Schneeflocken die Seiten. 


    Die Sicht, die man in diesem Buch von New York bekam, fand ich sehr erfrischend mal komplett anders, was vermutlich auch der Situation und besonders der Zeithistorie zuzuschreiben ist. Hauptsächlich spielt das Geschehen aber in Jericho, ein besonderer kleiner Ort mit Charme. In diese Welt einzutauchen, fiel mir sehr leicht, denn der Autor hat eine schöne malerische Atmosphäre geschaffen und somit Bilder von den Orten und Figuren entstehen lassen. Die Beschreibungen in diesem Buch waren detailliert, doch nicht zu lang und haben gut zu der Geschichte von Wilson Bentley gepasst, der ein ganz besonderer Charakter ist. Unverstanden und anders. Mit einem Auge fürs Detail und eine Sicht auf die Dinge, wie ich es selten gelesen habe. Er trifft auf Mina und die Geschichte kommt ins Rollen. Erwähnenswert finde ich die tiefgründigen Dialoge, die trotz ihrer tiefe trotzdem authentisch geblieben sind. Die Entwicklung zwischen den beiden und in der gesamten Geschichte ist schnell, aber die Erzählung ist auch in Kürze auf wenige Seiten gebracht. 


    Der Schneekristallforscher ist meiner Meinung nach eine lesenswerte Erzählung, die wichtige Botschaften mit sich trägt. Ohne spoilern zu wollen zum Schluss ein kurzes Zitat, welches meiner Meinung nach sehr aussagekräftig ist.


    »𝘚𝘰 𝘸𝘦𝘯𝘪𝘨 𝘪𝘩𝘯 𝘥𝘪𝘦 𝘌𝘪𝘯𝘸𝘰𝘩𝘯𝘦𝘳 𝘴𝘦𝘪𝘯𝘦𝘴 𝘏𝘦𝘪𝘮𝘢𝘵𝘰𝘳𝘵𝘴 𝘑𝘦𝘳𝘪𝘤𝘩𝘰 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘢𝘬𝘻𝘦𝘱𝘵𝘪𝘦𝘳𝘵𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘷𝘦𝘳𝘴𝘵𝘢𝘯𝘥𝘦𝘯 - 𝘥𝘪𝘦 𝘸𝘪𝘴𝘴𝘦𝘯𝘴𝘤𝘩𝘢𝘧𝘵𝘭𝘪𝘤𝘩𝘦 𝘞𝘦𝘭𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘏𝘶𝘯𝘥𝘦𝘳𝘵𝘵𝘢𝘶𝘴𝘦𝘯𝘥𝘦 𝘷𝘰𝘯 𝘔𝘦𝘯𝘴𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘪𝘯 𝘌𝘶𝘳𝘰𝘱𝘢 𝘶𝘯𝘥 𝘈𝘮𝘦𝘳𝘪𝘬𝘢 𝘣𝘦𝘸𝘶𝘯𝘥𝘦𝘳𝘵𝘦𝘯, 𝘸𝘢𝘴 𝘦𝘳 𝘵𝘢𝘵. 𝘜𝘯𝘥 𝘦𝘳 𝘨𝘢𝘣 𝘴𝘦𝘪𝘯 𝘉𝘦𝘴𝘵𝘦𝘴, 𝘶𝘮 𝘪𝘩𝘳 𝘚𝘵𝘢𝘶𝘯𝘦𝘯 𝘶𝘦𝘣𝘦𝘳 𝘥𝘢𝘴 𝘞𝘶𝘯𝘥𝘦𝘳 𝘥𝘦𝘳 𝘚𝘤𝘩𝘯𝘦𝘦𝘬𝘳𝘪𝘴𝘵𝘢𝘭𝘭𝘦 𝘻𝘶 𝘸𝘦𝘤𝘬𝘦𝘯.«

  13. Cover des Buches Lieselotte sucht einen Schatz (ISBN: 9783737360111)
    Alexander Steffensmeier

    Lieselotte sucht einen Schatz

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Nelebooks

    Das Cover passt zu den anderen Büchern der Reihe und auch zum Inhalt dieser Geschichte.

    Die Illustrationen in diesem Buch sind wirklich wieder klasse - liebevoll. Die Geschichte selbst ist niedlich und ich finde es schön, wie die Bäuerin immer mit allem umgeht. Eine schöne Kindergeschichte, die ich nur weiterempfehlen kann.

  14. Cover des Buches Bauernleben (ISBN: 9783037633120)
    Barbara Lukesch

    Bauernleben

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Diana182
    Das Cover zeigt den sympathisch und offen schauenden Landwirt Wisi Zgraggen. Auf den ersten Blick wirkt dieses Bild recht idyllisch und nicht weiter auffällig. Doch wenn man genauer hinsieht, staunt man nicht schlecht, denn dieser Mann hat sich wirklich zurück ins Leben gekämpft. Diese Geschichte machte mich neugierig.

    Der Einstig in das Buch gelang recht schnell. Wir blicken durch die Augen der Autorin und sind direkt mit Gast am Hof der Familie.
    Durch die flüssige und detaillierte Ausdrucksweise bekommt man viele Eindrücke geliefert und erhält schnell Bilder und Emotionen, die auf den Leser wirken.

    Mittig sind viele private Fotos abgebildet, welche die Geschichte zusätzlich in Szene setzen. Diese habe ich ebenso gern betrachte, wie ich die mitreißende Geschichte der Familie gelesen habe.
    Wisi Zgraggen zeigt deutlich auf, das man alles schaffen kann, wenn man nur will und hart für seine Ziele kämpft. Dieses Buch macht optimistisch und motiviert direkt mit, sich für seine Träume stark zu machen.

    Ich habe die Familie sehr gern kennen gelernt und sie ein Stück durch ihr Leben begleitet. Daher vergebe ich sehr gern eine Lesempfehlung!
  15. Cover des Buches Lieselotte macht Urlaub (ISBN: 9783737360159)
    Alexander Steffensmeier

    Lieselotte macht Urlaub

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Zwillingsmama2015

    Die Reihe um die liebenswerte Kuh Lieselotte macht mir und meinen Kindern sehr viel Spaß! Die Geschichten um Lieselotte, die Postkuh, ihren Bauernbhof und die anderen Tiere sind wirklich immer sehr schön! Und die  mit viel Liebe zum Detail gemalt, so auch hier, wie zum Beispiel der Teich, mit all den Tieren, die darauf Böötchen fahren...

    Ein wirklich tolles Kinderbuch!

  16. Cover des Buches Lieselotte im Schnee (ISBN: 9783737360180)
    Alexander Steffensmeier

    Lieselotte im Schnee

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Ramgardia

    In der Weihnachtszeit hilft Lieselotte dem Postboten beim Austragen der Geschenkpakete. Dazu trägt sie einen Kasten auf dem Rücken, darin liegen die unterschiedlichsten Geschenke. Der Postbote gibt Lieselotte Geschenke für den Bauernhof mit und fährt auf seinen auf Skiern los. Die Geschenke hat der Postbote an den Abenden für die Bauernhofbewohner angefertigt. So bekommt Lieselotte eine Kuhglocke. Leider steht Lieselotte jetzt im Schnee und findet ihren Weg nicht. Sie läuft im Kreis und sie schliddert, muss einen Fluss überqueren und sieht dann noch ein Monster. Natürlich endet alles mit einer schönen Weihnachtsfeier auf dem Bauernhof, zu der der Postbote auch noch kommt.

    Die Szene mit dem Monster fand ich etwas schwer verständlich und auch das Kind tat sich schwer mit dem Begreifen der Situation. Wenn man es allerdings versteht, ist es ein schöner Gag.

  17. Cover des Buches Lieselotte ist krank (ISBN: 9783737367158)
    Alexander Steffensmeier

    Lieselotte ist krank

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    In diesem Bilderbuch der Lieselotte Serie ist Lieselotte leider krank.
    Sie hat sich wohl bei der Arbeit mit dem Postboten eine saftige Erkältung zugezogen.
    Was hilft da?
    Ruhe, Gurgeln, Inhalieren, Halswickel, Beinwickel, Rotlicht und wenn alles nichts hilft kommt der Doktor und es gibt Medizin.
    Und wenn man dann schon auf dem Wege der Besserung ist wird einem auch schnell mal langweilig.
    So geht es auch Lieselotte. Wie sie alles trotzdem gut bewältigt kann man in diesem Buch lesen.

    Das Cover des Buches lässt auch schon die jüngsten Leseratten erkennen um was es in diesem Lieselottebuch geht. Sie liegt leidend auf dem Boden, ein Tuch um den Hals und ein Huhn gibt ihr Tropfen.
    Da will natürlich jedes Kind wissen wie eine Kuh mit krank sein umgeht.
    Da Lieselotte ja aber eine besondere Kuh ist, ergeht es ihr hier wie den Lesern selbst wenn sie krank sind und sie können sich gut in die Geschichte einfühlen.Die Bilder sind wieder liebevoll und mit vielen Details, zum Entdecken und Staunen, gemalt.
    Auch die anderen Tiere des Bauernhofs haben wieder ihre Rollen, wobei den Hühnern wieder der meiste Platz eingeräumt wird.
    Und wie es einem im echten Leben auch ergeht, wenn man sich schon wieder besser fühlt, will man schon wieder bei den tollen Sachen der Freunde mitmachen, aber bei den Pflichten wäre man lieber noch ein bisschen länger befreit.

    Ich kann dieses niedliche Buch aus der Reihe wirklich empfehlen. Es wird im Kindergarten von den Kindern gerne hervor geholt.

  18. Cover des Buches Bald ist Weihnachten, Lieselotte! (ISBN: 9783737352345)
    Alexander Steffensmeier

    Bald ist Weihnachten, Lieselotte!

     (3)
    Aktuelle Rezension von: MelE
    "Bald ist Weihnachten, Lieselotte" glänzt durch seine liebevoll gestalteten Bilder. In diesem Pappbilderbuch wird mehr Text zum Vorlesen zur Verfügung gestellt und gerade das ist, was ich auch von einem Kinderbuch erwarte, da es für die Entwicklung der Sprache sehr wichtig ist. Da mir ein anderes Buch von Lieselotte sehr gut gefallen hatte, fand ich die Pappbilderbücher zum Verschenken ideal. Auch der attraktive Preis lud zum Kaufen ein.
     Manche der dicken Pappseiten bieten einiges an Reizen, denn es wirkt wie ein Wimmelbild auf denen sehr viel entdeckt werden kann. Es wird deutlich, das Lieselotte die Helferin des Postboten des Dorfes ist und gerade in der Weihnachtszeit einiges zu schleppen ist. Es möchte ja schließlich jeder seine Weihnachtspakete oder andere Post bekommen, um sich daran erfreuen. 
    "Bald ist Weihnachten, Lieselotte" erzählt eine Wintergeschichte für die Kleinen und ist durch die Bilder sehr pfiffig untermalt. Lieselotte auf einem Traktorreifen am Rodeln oder eben anderes typisches, was der Schnee sonst noch zu bieten hat. Natürlich wird auch gebacken und Kerzen angezündet. Die Frage am Ende: Ist Weihnachten nicht wunderbar?, kann ich somit absolut bejahen. 
    Dieses Pappbilderbuch kann ich uneingeschränkt empfehlen, da es viel Spaß macht und sehr viel zu entdecken gibt.  

  19. Cover des Buches Schwalbennester (ISBN: 9783865217806)
    Christine Zuppinger

    Schwalbennester

     (3)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Wenn jemand lange lebt, hat er auch viel zu erzählen. Maria und Zenzi sind Schwestern, um die achtzig, und da sie nie geheiratet haben, bewirtschaften sie gemeinsam ihren Hof im Bayerischen Wald. Die Autorin hat die beiden Frauen während zwei Jahren begleitet und ihre Erzählungen aufgeschrieben.

    Erster Eindruck: Ein kleines, dünnes Büchlein mit etlichen Schwarz-Weiss-Fotos; passt sehr gut zu den bescheiden wirkenden Schwestern.

    Die Schwestern erzählen von ihren Geschwistern, Eltern und weiteren Vorfahren. Dies war sehr interessant, aber da es in den unterschiedlichen Generationen teilweise Namensgleichheiten gab, auch etwas verwirrend. Des Weiteren gab es Einblicke in das bäuerliche Erbrecht – eine ziemlich komplexe Angelegenheit.

    „Gedanken, gekittet wie Schwalbennester, damit sie einen Sinn ergeben.“ (Maria)

    Die beiden Frauen sind sehr fleissig und scheuen keine Arbeit. Sie stehen jeweils um vier Uhr in der Früh auf. Lange Zeit haben sie zwei Mal im Monat Brot gebacken und verkauft – gutes Sauerteigbrot. Die Zubereitung und das Backen im Holzofen dauern lange (jeweils eine ganze Woche dauert das Kneten des Teiges!), doch die Kundschaft weiss dies zu schätzen.

    „Das Schöne am Brotteig ist doch, dass er ein Leben hat: er muss ruhn und dann geht er auf.“

    Ich musste des Öftern schmunzeln, als es z.B. hiess, dass es ihnen nicht an Verehrern gefehlt hätte und sie begehrte Tänzerinnen gewesen seien. Wenn sie auf dem Hof arbeiten, haben sie ihre ältesten Kleidungsstücke an – die „guten Sachen“ werden sorgfältig gepflegt und für die Kirche getragen (wie es sich eben früher so gehörte). Zenzi badet im Sommer draussen im kalten Wasser zur Abhärtung (und geht dann gleich ins Bett) – heute würde man dies als Anti-Aging-Tipp betiteln. Sie ist sehr schlagfertig und äussert auch unverblümt ihren Wunsch, ein Geschenk zu erhalten. Maria restauriert Möbel und malt gerne. Sie hofft auf eine gute Aufnahme im Jenseits, wenn es dann Zeit für sie wird, zu gehen.

    Die Sprache war zuweilen etwas ungewohnt, aber die Autorin hat einleitend auf diese Dialektfärbung hingewiesen, da sie die Gespräche mit den Schwestern möglichst unverfälscht zu Papier bringen wollte. Für diesen Erfahrungsbericht empfand ich das als passend.

  20. Cover des Buches Lieselotte lauert (ISBN: 9783733650650)
    Alexander Steffensmeier

    Lieselotte lauert

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Nelebooks

    Das Cover ist ansprechend und passt zur Geschichte.

    Die Geschichte ist sehr niedlich und besonders schön ist hier, dass Lieselotte sich weiterentwickelt/etwas lernt, was dadurch über diese Geschichte auch an die lesenden Kinder weitergegeben wird. Dass in Kinderbüchern Werte etc. vermittelt werden, finde ich immer schön.

  21. Cover des Buches Landluft (ISBN: 9783858697523)
    Daniela Schwegler

    Landluft

     (2)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Die Autorin porträtiert in diesem Buch 12 Frauen zwischen 18 und 87 Jahren, die aus ihrem Leben als Bergbäuerinnen erzählen. Unterschiedliche Frauen mit sehr verschiedenen Biografien, die dennoch eine Gemeinsamkeit haben: die Liebe zur Natur.

    Erster Eindruck: Ein schöner Einband, der sich von der Vorder- über die Rückseite erstreckt, mit einer Bäuerin an einem Brunnen. Den Buchtitel finde ich gut gewählt. Im Buch hat es viele Fotos (von Stephan Bösch) und Tourentipps. Zudem sind in einer Schweizerkarte die einzelnen Höfe verzeichnet.

    In den Top-Ten der beliebtesten Berufe wird Bergbäuerin wahrscheinlich nie erscheinen. Warum? Wenn man karriereorientiert ist und auf einen grossen Monatslohn Wert legt, ist der Job als Bergbäuerin definitiv nicht der richtige Weg. Für mich ist es das dritte Buch der Autorin, nach „Bergfieber“ und „Traum Alp“, wo jeweils Hüttenwartinnen resp. Älplerinnen porträtiert wurden.

    Sandra Böhm, 40, Schwendihalde (Schwendi bei Heiden, Appenzell Ausserrhoden), erlernte zunächst den Beruf der Primarlehrerin, merkte aber früh, dass dies nicht das Wahre für sie ist. Nach einer biodynamischen Landwirtschaftslehre bewirtschaftet sie mit ihrem Mann und den vier noch kleinen Kindern einen Biohof. Sie haben sehr viel körperliche Arbeit; nach dem Bezahlen der Steuerrechnungen sind sie unterhalb der Armutsgrenze. Und trotzdem: „Ich bin einfach froh, dass ich das umsetzen kann, von dem ich zutiefst im Innern spüre, dass es das Richtige ist.“
    Sehr interessante Gegensätze zwischen der jüngsten und der ältesten porträtierten Bergbäuerin: Doris Martinali, 18, Azienda Agricola Martinali (Valle die Blenio, Tessin) sowie Edith Freidig, 87, Ufem Bühl (Lenk im Simmental, Bern). Zwischen beiden Frauen liegen mehrere Generationen.
    Renate Krautkrämer, 66, Oberer Rütiberg (Ebnat-Kappel, St. Gallen), produziert Kräuter (irgendwie gut passend zu ihrem Namen, oder?). Eine schöne Geschichte, wie es die gebürtige Deutsche in die Schweiz verschlagen hat. Sie will nun demnächst die Landwirtschaft aufgeben, um die Zeit mit ihrem Mann Walter, 75, mehr geniessen zu können, „und ausserdem wünsche ich mir, dass mehr Zeit zum Staunen bleibt. […] Es gibt so viele Gründe, dankbar zu sein, nicht?“ Diesem Statement kann ich mich nur vollumfänglich anschliessen.

    Interessant fand ich die Zahlen zu den Landwirtschaftsbetrieben in der Schweiz: Es gibt rund 54‘000 Betriebe, davon sind weit über 6‘000 Biohöfe und nur rund 250 Bauern, die nach den Demeter-Richtlinien produzieren. Zudem habe ich Informationen zu Direktzahlungen erhalten und erfahren, dass ein Bauer und ein Landwirt nicht das Gleiche sind; für mich waren das eigentlich stets Synonyme. Doch der Landwirt ist für Vieh und Ackerbau zuständig, die Bäuerin ist die Spezialistin für Haushalt, Garten, Hühner etc. So war zumindest viele Jahre die traditionelle Bäuerinnenrolle.
    Ich habe viele schöne Einblicke in unterschiedliche Leben erhalten. Beim Lesen des Buches hat mich so vieles beeindruckt, so z.B. die selbstgewählte Einfachheit der Lebensumstände, die Liebe zur Natur, das Verständnis, Teil eines funktionierenden Kreislaufes zu sein. Fazit: Es braucht keinen Luxus, um glücklich zu sein!
  22. Cover des Buches Lieselotte bleibt wach (ISBN: 9783737360081)
    Alexander Steffensmeier

    Lieselotte bleibt wach

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Lieselotte hat ein Problem. Sie kann nicht einschlafen. Und das obwohl die Bäuerin so tolle Gute Nacht Geschichten erzählen kann. Alle schlafen, nur sie ist als Einzige wach. Sie wälzt sich hin und her, zieht Wollsocken an, mach sich einen Kräutertee und ein warmes Bad, versucht es sogar mit Gesellschaft und will bei der Bäuerin oder den Hühnern schlafen, aber nichts gelingt. Bald hatte sie alle auf dem Bauernhof geweckt. Und dann endlich.....


    Lieselotte ist nach Mama Muh die bezauberndste Kuh in Bilderbüchern. Sie wird von unseren Kindergartenkindern heiß und innig geliebt. Ihre Geschichten sind immer soooo witzig und in den Bildern lässt sich so vieles entdecken. Die Tiere mit ihren vermenschlichten Charakteren kommen bei den Kleinen gut an. Da sind Ziege und Pony, die eigentlich immer recht ängstlich sind, die Schweine die so schnell nichts erschüttern kann, Hühner die immer eine gute Lösung für sich finden und die Bäuerin die den ganzen Laden zusammen hält. Sie nimmt es Lieselotte noch nicht einmal fruchtbar böse, als diese ihr Bett zerstört, als sie sich zu ihr legen will. Nur der arme Postbote tut mir immer leid. Dieses Mal wird er mitten in der Nacht telefonisch von Lieselotte geweckt und macht sich Gedanken wer ihn wohl angerufen hat, da Lieselotte wieder aufgelegt hatte , weil sie vergessen hatte was sie ihn fragen wollte.

    Wieder ein süßes Buch aus der Serie, deren Fan wir alle sind.

  23. Cover des Buches Brot backen, wie es nur noch wenige können (ISBN: 9783710401695)
    Christine Metzger

    Brot backen, wie es nur noch wenige können

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M
    "Brot backen ist ein Handwerk, das abseits von Massenware nur noch von wenigen Menschen beherrscht wird, zugleich ist es eng mit unserer Kulturgeschichte verbunden." Das steht in der Produktbeschreibung und ist wohl wahr. Wenn man sich diesen Satz etwas länger durchdenkt, dann entdeckt man vielleicht auch den Mechanismus, den er indirekt beschreibt. Mit dem Wort "Massenware" umschreibt man gerne Billigprodukte. In diesem Fall sind wohl die Brote gemeint, die man von Backketten oder in gängigen Supermärkten kaufen kann. Sie müssen zwei Merkmale aufweisen, nämlich erstens so schmecken, dass der Verbraucher sich nicht abwendet und zweitens einfach herstellbar sein. Mit dem letzten der beiden Merkmale sind übrigens erlaubte Zutaten verbunden, die man eigentlich nicht im Brot haben will und von denen die meisten Kunden nichts wissen.

    Den Unterschied zu einem von einem Bäcker nach alten Rezepten gebackenen Brot kann man im Geschmack ausmachen und selbstverständlich im Preis. Billigware zwingt kleine Bäckereien in die Knie, zumal ihnen sowieso schon der Nachwuchs fehlt. Wer will schon noch mit seinen Händen etwas herstellen und dazu mitten in der Nacht aufstehen? Und wenn Bäckereien aussterben, bleibt Leuten, die gerne ein schmackhaftes und gesundes Brot essen, oft nur der Weg der Eigenproduktion. Ein Treppenwitz in einer hochgradig arbeitsteilig organisierten Gesellschaft, der aber wiederum Backbüchern den Weg zu neuen Kunden erschließt.

    Dies ist zwar ein Backbuch, aber eher ein kulturhistorisches als ein praktisches. Es umfasst etwas mehr als 200 Seiten, und die Rezepte beginnen ab Seite 152. Dort wird zunächst die Produktion von Hefeteig und Sauerteig erklärt. Anschließend folgen "17 der besten Rezepte". Nun ist es natürlich nicht mit diesen Rezepten allein getan. Ein Bäcker lernt schließlich auch nicht nur die Rezepte auswendig. Er muss auch noch andere Fertigkeiten lernen, etwa ein Gespür für den Ofen und andere kleine Tricks, die jeden Handwerker von einem Laien unterscheiden und die man nur durch Übung, also oftmaliges Wiederholen eines Vorganges lernt.

    Die ersten Dreiviertel des Buches sind verschiedenen Vorbereitungen gewidmet. Beispielsweise der Frage nach dem besten Korn oder den entsprechenden Mehltypen. Ebenso wichtig sind Gewürze oder andere Zutaten, die einem Brot eine ganz spezielle Note geben. Dazwischen versuchen verschiedene Autoren Antworten auf Fragen wie "Was ist gutes Brot?" zu finden. Oder man kann historische Anmerkungen lesen.

    Wenn man dieses Buch nicht als reines Backbuch erwartet, sondern einen etwas weiter gefassten Zugang zum Brotbacken akzeptiert, dann ist es hervorragend gemacht.
  24. Cover des Buches Lieselotte versteckt sich (ISBN: 9783411810987)
    Alexander Steffensmeier

    Lieselotte versteckt sich

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Petzi_Maus
    Kurz zum Inhalt:
    Die Kuh Lieselotte spielt mit den anderen Tieren vom Bauernhof verstecken.
    Doch wo kann sie sich verstecken? Alle guten Plätze sind schon besetzt.
    Da hat sie eine geniale Idee: Ganz oben auf dem Baum findet sie bestimmt niemand!
    Doch huch, wie kommt sie wieder runter? Alle Tiere wollen helfen und kommen zu Lieselotte in den Baum.
    Als die Bäuerin die Tiere retten will, stößt sie die Leiter um, und hängt nun auch im Baum fest.
    Werden alle wieder heiln runterkommen?


    Meine Meinung:
    Der Schreibstil ist perfekt für Kleinkinder; Kurze Sätze und wenig Text pro Seite machen das Buch auch super geeignet für Leseanfänger.
    Auf den ganzseitigen färbigen Illustrationen gibt es jede Menge zu entdecken; und die Geschichte ist total witzig! Und das Fazit der Geschichte: Es ist doch ganz egal, wo man seine Kaffeejause einnimmt, Hauptsache alle sind zusammen und haben Spaß!


    Fazit:
    Wieder eine süße humorvolle Geschichte von der Kuh Lieselotte, die beim Verstecken Spielen im Baum festhängt.
    Die niedlichen Bücher um Lieselotte begeistern sowohl Klein als auch Groß, und sind auch perfekt für Leseanfänger geeignet.  Lieselotte schließt man sofort in sein Herz!!
     

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