Bücher mit dem Tag "bauer"
60 Bücher
- Mary E. Pearson
Der Kuss der Lüge
(1.557)Aktuelle Rezension von: LiaLee123Irgendwie hat mich das Ganze nicht so gepackt. Ich fand es nicht so flüssig zu lesen, es war schwer reinzukommen in die Geschichte. Ich fand es einerseits interessant das man nicht wusste wer nun der Auftragskiller ist und wer der Prinz aber andererseits fand ich es auch sehr störend. Wenn ich ein Buch lese, stelle ich mir vor, was ich lese und das ging hier einfach nicht. Ich musste teilweise ganze Seiten nochmal lesen weil ich den Faden verloren habe. Eigentlich eine schöne, spannende Story aber viel zu lang gezogen.
- Stella Tack
Nights of Crowns - Spiel um dein Schicksal
(772)Aktuelle Rezension von: Hortensia13In den alten Adelshäusern Chesterfield und St. Burrington, die heute als Internate dienen, lastet seit Jahrhunderten ein dunkler Fluch. Davon weiss Alice nichts, als sie nach Chesterfield kommt. Die seltsamen Zeichen auf den Handgelenken ihrer Mitschüler beachtet sie kaum, doch der geheimnisvolle Vincent fasziniert sie umso mehr. Erst als sie im Wald auf eine versteinerte Mitschülerin stösst und sich auf ihrem eigenen Handgelenk das Symbol einer Schachfigur zeigt, begreift sie, dass sie Teil eines gefährlichen Spiels geworden ist.
Dieses Buch ist der Auftakt der Dilogie «Night of Crowns». Das Schachthema ist spannend und verleiht der Geschichte eine besondere Atmosphäre, während man lange nicht weiss, wer gut oder böse ist. Mein Liebling ist definitiv die magische Katze, die mit ihrem Witz und ihren Hinweisen immer wieder für unerwartete Lichtblicke sorgt. Die Verwicklungen durch den Fluch halten die Spannung hoch und das Ende macht so neugierig, dass ich mich schon sehr auf Band 2 freue.
Mein Fazit: Ein packender Auftakt eines Fantasyabenteuer voller Rätsel und Gefühle. Fünf Sterne.
- Naomi Novik
Das kalte Reich des Silbers
(162)Aktuelle Rezension von: lucypferIch hab das Buch angefangen, weil ich ein anderes Buch der Autorin gelesen hatte und dieses wirklich gut und spannend fand und dann viel Hoffnung in das neue Buch gesetzt hatte. Kurz nach Beginn des Buches fingen die ersten Perspektivwechsel an, allerdings ohne jede Vorwarnung. Ich hatte zunächst keine Ahnung, dass die Perspektive gewechselt hatte und verstand die Geschichte überhaupt nicht mehr. Dann hab ich die Perspektivenwechsel irgendwann so langsam verstanden. Mein Problem war aber weiterhin das sie relativ unangekündigt und mitten im Kapitel passierten.
- Stella Tack
Nights of Crowns - Kämpf um dein Herz
(363)Aktuelle Rezension von: buch_begeistertBand 2 hat mir besser gefallen als Band 1, es war viel spannender und fesselnder. Der Schreibstil ist unglaublich leicht und auch die Charaktere wachsen einen immer mehr ans Herz. Und wer Stella Tack kennt, weiß, dass der Humor auch nicht zu kurz kommt. Das gibt der Story eine Leichtigkeit. Ich fand es toll, dass diese Unsicherheit wem man trauen kann, wieder vorhanden war. Das Setting mit den Internaten und dem Wald, bzw. das Spielfeld mit dem Fluch, hat etwas Geheimnisvolles, Dunkles, Erhabenes und zieht einen immer mehr in seinen Bann.
Alice ist eine tolle Protagonistin, die mir hier besonders gefallen hat. Trotz allem was ihr widerfährt, gibt sie nicht auf und schafft es immer wieder neuen Mut zu finden. Ich mag vor allem, dass die Liebe und Freundschaft sie beflügelt nicht aufzugeben. Sie steht auch hier zu Beginn zwischen Chesterfield, den weißen Spielfiguren und St. Burrington, mit den schwarzen Spielfiguren. Ihre innere Zerrissenheit wandelt sich zum Glück. Sie steht zwischen den Königen Vincent und Jackson. Jackson ist mein liebster Charakter, da er alles für Alice tut und er sich für jeden aufopfert. Vincent ist ein schwieriger Charakter, der mich zum Ende hin komplett überrascht hat. Ich habe die Romance-Anteile geliebt.
Die Handlung beinhaltet viele Twists, die man nicht erwartet. Man erfährt immer mehr über den Fluch, das Schachspiel, dass mehr ein Spiel über Leben und Tod ist. Es gibt einige Geheimnisse und Regeln, die zu beachten sind. Gerade der Einstieg ist sehr verwirrend, wodurch man direkt in der Handlung ist und vieles unvorhersehbar ist. Mit der Zeit klären sich immer mehr Dinge auf und gleichzeitig wird man von neuen Geschehnissen überrascht, wodurch man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Man lernt die Charaktere immer besser kennen und die Spannung bleibt bis zum Schluss bestehen. Es konnte mich aber nicht komplett fesseln bzw. gibt es für mich ein paar Logikfehler und das Ende ging mir viel zu schnell und hat mich nicht ganz zufrieden zurückgelassen.
Insgesamt aber eine tolle Dilogie, die ich gerne weiterempfehle. Ich habe die Idee und die Charaktere geliebt!
4,5/5
- Stella Tack
Night of Crowns. Spiel um dein Schicksal
(121)Aktuelle Rezension von: reading_ronjaIch kann leider gar nicht mehr sagen, wie ich das Ende von diesem Band fande, da ich direkt weiter gehört habe. Dennoch kann ich euch versichern, dass es ein extrem gutes Buch ist. Es war wahnsinnig spannend und mir hat sie Idee mit dem Schach sehr gut gefallen. Die Charaktere waren sehr toll beschrieben und einige sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich Liebe den Schreibstil von Stella Tack und habe mittlerweile auch schon weitere Bücher von ihr gelesen, aber nichts kann diese Reihe für mich toppen. Ein absolutes Highlight und Herzens-buch, was ich jedem empfehlen kann und auch tue. Bitte Lest diese wunderschöne Romantasy Geschichte und legt euch gleich den zweiten Band parat.
- Lize Spit
Und es schmilzt
(266)Aktuelle Rezension von: fitreadDa ich keine Triggerwarnungen im Buch finden konnte, nennen wir die schlimmsten Themen, die Kernthemen des Romans, doch mal beim Namen: Es geht um (sexuellen) Missbrauch bzw. Übergriffe und um Suizid. Wer damit keine Probleme hat, findet eine sehr ausgeklügelt konstruierte Handlung mit unterschiedlichen Strängen vor, die schlussendlich ineinander fußen. In seiner Düsternis ist dieser Roman ein Meisterwerk. Ich glaube, man kann die Details des Dorflebens, der Umgebung, der Verhaltensweisen der Menschen nur so genau beschreiben, wenn man selbst Teil davon gewesen ist. Und das beängstigt mich, so sehr geht mir das Buch unter die Haut. Zugleich bin ich angeekelt, fasziniert, erschüttert. Es wird mich noch ein paar Tage lang nachdenklich zurücklassen.
- Luca Di Fulvio
Das Kind, das nachts die Sonne fand
(221)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDas Buch ist so bildlich beschrieben, dass ich mich total in die Geschichte und Zeit hineinversetzt fühlte. Super geschrieben, es liest sich auch etwas wie ein Märchen. Liebe, Abenteuer allerdings auch die Brutalität der damaligen Zeit wird sehr deutlich dargestellt und es fasziniert und entsetzt zugleich. Ich bin begeistert und kann diesen abenteuerlichen Historienroman absolut empfehlen!
- Jenny Colgan
Happy Ever After – Wo das Glück zu Hause ist
(283)Aktuelle Rezension von: miahInhalt:
Als die Bibliothek, in der Nina arbeitet, schließt, steht sie plötzlich vor dem Nichts und muss sich dringend einen neuen Job suchen. Das ist doch die Gelegenheit, sich den Traum einer eigenen Buchhandlung zu erfüllen, oder?Meine Meinung:
Ich habe das Buch vor dem Sommerurlaub in einem Bücherschrank gefunden und war mir sicher, dass ein Buch über eine bücherliebende Protagonistin nur gut sein kann. Ich kannte die Autorin vorher nicht, auch wenn ich schon einige ihrer Titel in der Hand hatte. Mit Nina konnte ich mich von Beginn an sehr gut identifizieren.Nina arbeitet in einer Bibliothek und liebt ihren Job. Sie hat ein großartiges Gespür dafür, was die Besucher der Bibliothek lesen möchten oder gerade brauchen. Als die Bibliothek geschlossen und modernisiert werden soll, wird Ninas Stelle gestrichen. Ich fand die beschriebene Entwicklung in der Branche glaubwürdig, denn Bibliotheken sind inzwischen oftmals viel mehr als nur ein Ort, um Bücher auszuleihen. Doch Nina steht vor einem großen Problem. Sie denkt, dass sie nichts anderes kann, aber sie braucht dringend einen neuen Job, vor allem um sich neue Bücher kaufen zu können. Nina besitzt so viele (ungelesene) Bücher, das konnte ich mir nicht nur sehr gut vorstellen, sondern auch nachvollziehen.
Nina ist eher schüchtern und zurückhaltend, doch die Not zwingt sie, einen Plan zu schmieden und was liegt näher als eine eigene Buchhandlung zu eröffnen? Nina steht vor einigen Schwierigkeiten, doch sie gibt nicht auf und versucht, für alles eine Lösung zu finden.
Mir hat die Geschichte von Nina sehr gefallen. Die Sprache ist angenehm, leicht und locker, sodass sich das Buch sehr gut lesen lässt. Ninas Liebe für Bücher wird sehr deutlich, die ganze Geschichte ist eine Hommage ans Lesen. Besonders gefallen hat mir das tolle schottische Setting. Man hatte wirklich das Gefühl, vor Ort zu sein und ich fand vor allem Ninas neues Zuhause sehr gemütlich.
Trotzdem gibt es auch ernste Themen. Nicht nur, dass es Nina immer wieder auf Schwierigkeiten stößt, auch das Leben in Schottland ist mit Höhen und Tiefen verbunden. Nina gelingt es, sehr schnell ein Teil der Gemeinschaft zu werden. Sie blüht richtig auf und erobert die Herzen der Bewohner. Nina gibt auch etwas zurück.
Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die zwar ziemlich vorhersehbar war, aber irgendwie trotzdem schön war. Für mich war das Buch die perfekte Urlaubslektüre und da sehe ich auch gerne über einige Kleinigkeiten hinweg. Daher wollte ich auch unbedingt noch den zweiten Teil der Geschichte lesen.
- Stephan Schäfer
25 letzte Sommer
(205)Aktuelle Rezension von: CarofiiWas ist im Leben wirklich wichtig?
Was bereuen wir vielleicht am Ende nicht gemacht zu haben?
Reden wir genug miteinander und vor allem hören wir gut genug zu?
Zeigen wir genug Interesse und Empathie unseren Mitmenschen gegenüber?
Die Geschichte ist locker leicht geschrieben und gut zu lesen. Wir wissen alle, wie wichtig es ist, sich Auszeiten zu nehmen und ab und zu das Handy zur Seite zu legen und dem Zeitdruck & Verpflichtungen zu entfliehen, um die Akkus wieder aufzuladen. Trotzdem machen wir es viel zu selten.
Auch wenn das Buch keine völlig neuen Ansätze enthält, hat es mich mal wieder daran erinnert, mir Inseln der Ruhe und Entschleunigung zu schaffen und mich auf die wirklich wichtigen Dinge, wie Familie, Freunde und ein bewusstes Leben zu konzentrieren.
An manchen Stellen hätte es gerne ein wenig tiefer gehen dürfen!
Dennoch ein sanftes, inspirierendes Buch, das man jederzeit lesen und dessen Denkanstöße man sich regelmäßig wieder bewusst werden sollte. Außerdem eignet sich gut für zwischendurch oder jetzt zum Jahresbeginn :)
⭐️ F A Z I T
Ein wunderbar inspirierender Roman über Abschied, Aufbruch, Achtsamkeit und Freundschaft - mal melancholisch, mal hoffnungsvoll. Er regt zum Nachdenken an, eröffnet unerwartete Perspektiven und Sichtweisen und gleichzeitig erinnert er daran, sich Auszeiten zu nehmen und das hektische Karussell des Alltags zu verlassen ✨
- Joachim B. Schmidt
Tell
(239)Aktuelle Rezension von: Ron_Robert_RosenbergEines vorweg: Für mich steht fest, dass dieser „Tell“ von Joachim B. Schmidt Schullektüre werden sollte. Welch ein genialer Einfall, eine geschichtsträchtige Sage in eine spannungsgeladene Story zu verpacken, ohne verstaubt oder belehrend zu wirken. Und dann die Sprache! Die zahlreichen wechselnden Figuren, an deren Gedanken der Leser perspektivisch teilnimmt, führen einen direkt in die grausame Welt des Spätmittelalters hinein, in die Gräueltaten der Habsburger und den Überlebensinstinkten der verarmten Bewohner in den Schweizer Kantonen. Ein brutales und zugleich rasantes Schauspiel.
Worum geht es? Die Sage rund um Wilhelm Tell ist der Kern des Romans, ein Freiheitskämpfer und Vorreiter der Eidgenossen. Und natürlich spielt auch der Apfelschuss vom Kopf des Sohnes eine Rolle, den wohl jeder kennt. Im Mittelpunkt stehen aber ganz andere: die einfachen Bergbauern, die um ihr karges Dasein bangen müssen und um ihre Kinder, dass sie den nächsten Winter überstehen. Ebenso die Dorfbevölkerung, die von den marodierenden Soldaten des Königs gequält und ausgenutzt werden, befehligt von einem schwächlichen, aber bürgerlich gebildeten Landvogt namens Gessler. Somit ist es Wilhelms tragische Rolle, eingebettet in eine glaubwürdige und komplexere Familiengeschichte, die die gesellschaftspolitische Dimension dieser Geschichte auf noch ganz andere Ebenen hebt. Es geht um Liebe, Verrat, Schuld und Treue sowie um alle anderen großen Gefühle bis hin zum Todessehnen. Die Tragödie im Leben dieser Geschundenen macht auch nicht Halt vor Missbrauch von Klerikern, Zweckehen, Depressionen, Generationenkonflikte, Hunger und Kindersterblichkeit. Dabei gelingt es Schmidt, dem aus der Schweiz nach Island ausgewanderten Autor, mit sprachlicher Kunstfertigkeit die Idiome längst vergangener Zeiten wiederzubeleben und dem Leser diese Welt wieder authentisch vor den Augen entstehen zu lassen. Er destilliert seine Wortschöpfung auf das Mindeste. Ein wahres Meisterwerk. Ich bin mir sicher, dass es das Potenzial für einen modernen Klassiker hat.
Gerne würde ich mehr solcher Bücher lesen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dieses Konzept auch auf andere Sagen übertragbar wäre, z. B. auf den Rattenfänger von Hameln, Störtebecker oder Eulenspiegel. Ach ja, der Till. Den Roman „Tyll“ schrieb bereits Daniel Kehlmann 2017, ein bunter Bilderreigen während des Dreißigjährigen Krieges. Jedoch lege ich mich fest: Joachim B. Schmidt ist mit Tell eine um Längen bessere und äußerst originelle Adaption eines leicht verstaubten Abenteuerstücks gelungen. Ein Thriller statt Heimatkunde.
- Jane Linfoot
Der kleine Brautladen am Strand
(109)Aktuelle Rezension von: Laurada11Poppy ist ein absoluter Stadtmensch, nimmt aber für ihre beste Freundin den Job als Hochzeitsplanerin auf einer Farm an. Dort lernt sie nicht nur das Landleben kennen und vielleicht lieben.
Auch wenn der Strand aus dem Titel nicht im Buch vorkommt und der Brautladen nicht gerade klein ist, konnte mich die Geschichte wirklich überzeugen. Poppys Abwehrhaltung gegenüber Männern ist durch ihre Erfahrungen nachvollziehbar. Und die Freundinnen und Kolleginnen sind eine erfrischende Gruppe.
Ein schönes Buch zum Abschalten und Genießen.
- Stella Tack
Night of Crowns. Kämpf um dein Herz
(90)Aktuelle Rezension von: reading_ronjaIch kann euch nicht Mal sagen wo Band 1 aufgehört und Band 2 Begonnen hat, weil ich beide direkt nacheinander angehört und geliebt habe. Es sind noch mehr spannende Dinge passiert. Die Charaktere haben sich weiterentwickelt und waren einfach nur wundervoll. Es sind Traurige, schöne und spannende Sachen passiert und ich konnte einfach nicht aufhören. Die Romance möchte ich richtig gerne in dem Buch und mir hat auch der Sprung in die Welt außenrum gut gefallen. Charlie habe ich einfach geliebt und ich war so oft traurig, wenn ein toller Charakter gestorben ist. Das Ende war mega spannend und hat mich auch nochmal überzeugen können und ich hätte so gerne in der Reihe weiter gehört oder gelesen aber sie war danach leider schon vorbei. Stella Tack konnte durch dieses Buch meine Lieblings Autorin werden und ich habe mittlerweile auch andere Bücher von ihr gelesen aber bis jetzt konnte keins dieses hier toppen. Absolutes Highlight und ich empfehle es allen Fantasy Lesern.
- Monika Feth
Die Julibraut
(56)Aktuelle Rezension von: LexiklecksiAls Jugendliche habe ich die Thriller um Jette und ihre Freunde geliebt! Ich finde den Abschluss dieser Buchreihe gelungen.
Die Handlung tröpfelte bis etwa Seite 400 so dahin, was mich allerdings nicht gestört hat, da ich gerne Zeit mit den liebenswerten Charakteren verbringe. Richtig spannend wurde es auf den letzten 100 Seiten, allerdings möchte ich nichts verraten.
Die Wechsel der Erzählperspektive tragen viel dazu bei, dass man sich in alle hineinversetzen kann, sogar in den früheren Erdbeerpflücker und Serienmörder Georg Taban. Zumindest erhält man Einblicke in seine verquere Denkweise und seine widersprüchliche Gefühlswelt.
Zudem ist ein Jugend-Thriller natürlich nicht vergleichbar mit Thrillern für Erwachsene. Wenn man sich darauf einlässt, ist es angenehm, die Charaktere wirklich kennenzulernen und man kann so auch ihre Angst mehr nachempfinden als in Thrillern, in denen Charaktere nur existieren, um ermordet zu werden oder den Lesenden Angst zu vermitteln.
Das Ende kam dann überraschend schnell und war mir etwas zu abrupt. Ein emotionaler Abschluss wäre schöner gewesen als eine Unterbrechung mitten in der Szene. Es stimmt mich etwas traurig, dass es keine weiteren Abenteuer mit Jette und ihren Freunden geben wird. Umso dankbarer bin ich, noch einmal mit ihnen in dieses Abenteuer abtauchen zu können. - Tania Krätschmar
Eva und die Apfelfrauen
(105)Aktuelle Rezension von: desalumaTolles Buch mit viel Charme und Charakter. Die Figuren sind allesamt authentisch und mitten aus dem Leben. Das Haus, der Garten, die Dorfbewohner. Alles war so real und ich war von Anfang an gefesselt. Ein hinreißender Roman und man bekommt sofort Lust ebenfalls Äpfel zu verarbeiten.
- Jacques Berndorf
Eifel-Blues
(128)Aktuelle Rezension von: FranklinTummescheit"Eifel-Blues" (1989) ist der erste Roman der erfolgreichen Eifel-Krimi-Reihe von Jacques Berndorf, einem Pseudonym des deutschen Journalisten und Autors Michael Preute. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Journalist Siggi Baumeister, der in der idyllischen Eifel lebt und arbeitet. Sein ruhiges Leben wird gestört, als er in einen mysteriösen Kriminalfall verwickelt wird. Eine junge Frau verschwindet spurlos, und kurz darauf wird ihre Leiche gefunden. Siggi Baumeister beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln, wobei er immer tiefer in ein Netz aus Lügen, Korruption und dunklen Geheimnissen gerät, die in der scheinbar beschaulichen Eifel verborgen liegen. Unterstützt wird er dabei von seinen Freunden, dem pensionierten Kommissar Rodenstock und der Fotografin Emma. Gemeinsam decken sie die wahren Hintergründe des Verbrechens auf, die weit in die Vergangenheit zurückreichen.
"Eifel-Blues" von Jacques Berndorf ist ein gelungener Auftakt zu einer Krimi-Reihe, die die deutsche Regionalliteratur nachhaltig geprägt hat. Der Roman besticht durch seine atmosphärische Darstellung der Eifel, die Berndorf mit viel Liebe zum Detail beschreibt. Die Landschaft wird nicht nur zur Kulisse, sondern zu einem eigenen Charakter, der die Handlung maßgeblich beeinflusst.
Siggi Baumeister ist ein unkonventioneller Ermittler, der mit seinem zynischen Humor und seiner Menschlichkeit sofort sympathisch wirkt. Die Erzählweise ist authentisch und bodenständig, was dem Leser das Gefühl gibt, direkt in die Eifelwelt einzutauchen. Besonders hervorzuheben ist die realistische Darstellung des journalistischen Alltags, die Berndorf mit seiner eigenen Berufserfahrung geschickt einfließen lässt.
Allerdings leidet der Roman stellenweise unter Längen, insbesondere in den Passagen, in denen Baumeisters Privatleben und seine persönlichen Reflexionen im Vordergrund stehen. Diese könnten für manche Leser die Spannung dämpfen. Zudem ist der Kriminalfall an sich zwar solide konstruiert, bietet jedoch keine allzu überraschenden Wendungen. Wer jedoch ein Fan von gut ausgearbeiteten Charakteren und regionalen Milieuschilderungen ist, wird "Eifel-Blues" dennoch schätzen.
Insgesamt ist "Eifel-Blues" ein unterhaltsamer Regionalkrimi, der vor allem durch seine stimmungsvolle Atmosphäre und die lebensnahen Figuren überzeugt. Er bildet eine solide Grundlage für die nachfolgenden Bände der Reihe, die sich mit der Zeit zu einem echten Kult entwickelt haben.
- Thomas Willmann
Das finstere Tal
(178)Aktuelle Rezension von: FranGoldsmithDie Alpen, Ende des 19. Jahrhunderts, kurz vor Winterbeginn. Ein Fremder kommt in ein einsam gelegenes Hochtal. Er sei Maler und suche Quartier. Die Bewohner sind misstrauisch, lassen sich aber von seinem Gold überzeugen. Der erste Schnee schneidet das Tal von der Außenwelt ab. Das Leben im Dorf kommt zur Ruhe, man hat sich an den Fremden gewöhnt. Doch dann gibt es den ersten Toten, bald darauf einen zweiten. Eine dramatische Geschichte von Liebe und Hass, Schuld und Vergeltung nimmt ihren Lauf.
Ich liebe den Film dazu, und habe mich nun an das Buch gewagt. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich darauf einlässt wird man mit einem spannenden düsteren Western belohnt. Natürlich bleiben die Personen etwas blass, Hintergründe verborgen und das Ende ist auch nicht wirklich befriedigend aber ich habe das Buch trotzdem verschlungen und geliebt.
Vielleicht eher etwas für Liebhaber, aber von mir 5/5 Sterne.
- Sofi Oksanen
Fegefeuer
(122)Aktuelle Rezension von: paulkretzschmarSofi Oksanen hat mit "Fegefeuer" einen vielfach ausgezeichneten Roman verfasst, der von einer Familientragödie in der Geschichte Estlands zwischen Mitte der dreißiger Jahre bis in die neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts handelt.
Das Leben auf dem Bauerngut der beiden Schwestern Aliide und Ingel in den Wirren der Zeit des zweiten Weltkrieges und den ersten Jahren der Sowjetunion wird bestimmt durch eine Spirale von Liebe, Eifersucht, Misstrauen, Schuld und insbesondere sexueller Gewalt, die während des Stalinismus unzählige Opfer mit sich bringt. Es herrscht ein permanentes Klima der Angst, in denen Menschlichkeit und und Moral durch Verleumdungen und Spitzeleien ersetzt werden. Jeder kann Täter und Opfer zugleich sein.
In einer zweiten Handlungsebene, findet die inzwischen alte Aliide, kurz nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, das Mädchen Zara halbtot in Garten ihres Bauernhofes, den sie verwitwet und verarmt, trotz aller Widrigkeiten noch immer bewohnt.
Zara wurde von skrupellosen Menschenhändlern als Zwangsprostituierte nach Berlin verschleppt. Während einer Reise zurück nach Estland, wo Leid durch neue Freier drohte, gelang ihr die Flucht, und der einzige Ort, wo sie Sicherheit suchte, war Aliide's Bauernhof, denn sie war die Enkelin ihrer Schwester Ingel. Aber statt Hilfe stößt sie zuerst auf Misstrauen und ihre Peiniger sind ihr schon auf der Spur.
Trotz aller schmerzhafter Bilder und der beklemmenden Atmosphäre, hat mich dieses Buch nur teilweise abgeholt.
Die vielen verschiedenen Handlungsebenen der Rückblenden und der Zeitsprünge störten mitunter den Lesefluss und waren anstrengend zu lesen. Traumata wechselnden teilweise mit trivialen Handlungen und oberflächlichen Effekten. Der etwas abrupte Schluss und die überwiegend unsympathischen Protagonisten trugen ihr übriges dazu bei, dass ich dieses Buch nicht als Meisterwerk empfinden konnte.
Die Tragik der Geschehnisse wirkte irgendwie seltsam hölzern und emotionsarm.
Die Schicksalsromane von Hera Lind haben mich dagegen viel mehr berührt und begeistert, besonders in Punkto Schreibst
Aber das können andere Leser durchaus anders sehen. Dann hilft nur Selbstlesen.
Von mir gibt es eine bedingte Leseempfehlung und gute 3 Sterne!
- Robert Schneider
Schlafes Bruder
(696)Aktuelle Rezension von: ava_95Ich hatte gehofft, dass Schlafes Bruder mich berührt oder zumindest fesselt, aber leider war das nicht der Fall. Der Schreibstil ist zwar schön und besonders, aber die Geschichte war mir zu traurig, zu dunkel und einfach zu bedrückend. Ich konnte mit den Figuren nicht so richtig mitfühlen und musste mich eher durchkämpfen, als dass ich gerne weitergelesen habe. Vielleicht liegt’s auch daran, dass das Buch einfach nicht mein Geschmack ist. Für andere kann es sicher tiefgründig und bewegend sein, aber mich hat es eher runtergezogen.
- Cathrin Moeller
Mordsacker
(54)Aktuelle Rezension von: abuelitaso empfinde ich dieses Buch.
Klara Himmel hat es samt Familie ins mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Wieso und warum erschließt sich dann erst nach und nach im Buch.
Klara, überzeugte Großstädterin, versucht sich in eine brave Hausfrau zu verwandeln. Ihr Mann, der neue Dorfpolizist, wird zu einem Fall gerufen - ein Bauer liegt tot in der Güllegrube. Nun ist aber der arme Paul so sehr krank, dass er nicht ermitteln kann – und damit schlägt Klaras große Stunde – schließlich muss sie ihm doch helfen !
Mich hat dieses Buch nicht überzeugt und ich bin froh, dass ich es im Rahmen meines Kindle kostenlos lesen konnte. Es gibt mir einfach zu viele Ungereimtheiten, die vorne und hinten nicht passen. So kann Klara z.B. überhaupt nicht backen und mehrere Versuche landen in der Mülltonne. DANN aber, direkt vor dem großen Fest, gelingen ihr zwei so fantastische Käsekuchen (und das auch noch aus selbst hergestelltem Quark!!!), und sie wird die Tortenkönigin…
Und so gibt es ein paar Sachen mehr. Dabei fand ich es- teilweise -schon lustig und auch leidlich spannend, aber es war alles in allem zu viel.
Den zweiten Band müsste ich nun kaufen, aber wie gesagt, so gut fand ich diesen Teil nicht...also werde ich das mal schön lassen…
- Simona Ahrnstedt
Nur noch ein bisschen Glück
(210)Aktuelle Rezension von: Nika488Charmant, warmherzig und voller Landflair – ein Wohlfühlroman mit Tiefgang
Nur ein bisschen Glück ist ein herzerwärmender Roman über Neuanfänge, das Loslassen alter Pläne und die manchmal überraschenden Wege, die das Leben für uns bereithält. Simona Ahrnstedt schafft es, mit viel Gefühl und Humor eine Geschichte zu erzählen, die mitten ins Herz trifft.
Stella ist eine liebenswerte, wenn auch manchmal chaotische Protagonistin, deren Absturz in die Provinz zunächst wie das absolute Worst-Case-Szenario wirkt – doch genau daraus entsteht ihr größter Wendepunkt. Die ländliche Kulisse, schrullige Nebenfiguren (Ziegen inklusive!) und ein gutaussehender, tiefgründiger Biobauer sorgen für genau die richtige Mischung aus Romantik, Humor und Nachdenklichkeit.
Der einzige kleine Abzug: Manche Entwicklungen sind etwas vorhersehbar und verlaufen sehr "glatt". Doch das wird durch die charmante Atmosphäre und den sympathischen Schreibstil mehr als wettgemacht.
Fazit: Ein rundum schöner Wohlfühlroman mit einer Prise Selbstfindung, einer Portion Herzklopfen und einem Hauch Ziegenchaos – perfekt für alle, die das Leben (und die Liebe) neu entdecken möchten.
- Fred Vargas
Das Zeichen des Widders
(48)Aktuelle Rezension von: BuecherbaroninWer die Romane um Fred Vargas’ Kommissar Adamsberg mag, kann sich freuen. Denn in „Das Zeichen des Widders“ gibt es ein Wiedersehen mit dem hochintelligenten, umsichtigen Polizisten.
Zunächst einmal die Punkte, die mir nicht so gefallen haben: Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Comic von dem Zusammenspiel von Bild und Text lebt. Entsprechend gibt es in einem Comic weniger Text und damit weniger Inhalt als bei einem Roman (es sei denn, man bläht das Ganze auf hunderte von Seiten auf).
Bei Fred Vargas’ Ausflug in die Comicwelt hat mir dennoch ein wenig die Detailfülle gefehlt, die es gerade bei einem Krimi ja auch braucht, um mitraten zu können. In „Das Zeichen des Widders“ ist sehr schnell klar, wer der Mörder ist, der Schwerpunkt liegt ganz klar auf den Zeichnungen. Für mich hätte es gerne etwas komplexer sein dürfen.
Auch das okkulte Thema des Widderkopfs, dessen Bedeutung in Bezug auf die Morde und auch die Auswahl der Opfer wurden für meinen Geschmack zu halbherzig ausgearbeitet.
Dafür können die Zeichnungen von Edmond Baudoin auf voller Linie überzeugen. Der Comic ist in Schwarz-Weiß gehalten, die Bilder sind düster und teilweise fast skizzenhaft und tragen viel zur Stimmung bei. Auch die Balance zwischen Illustrationen und Text hat gut gepasst. Nur die vorhin schon erwähnte Detailarmut setzt sich auch in den Bildern fort.
Von Mäusen und Menschen
(60)Aktuelle Rezension von: dunis-lesefutterHier stelle ich euch ein besonders schönes Exemplar der Büchergilde vor. Dieser Klassiker von John Steinbeck ist eine Novelle, die mir unterschiedliche Gefühle bereitet hat.
George, eher klein und schmächtig und Lennie, ein Kind im Körper eines großen, starken Mannes, tippeln gemeinsam von Arbeit zur Arbeit. Es sind die 30er Jahre im Westen der USA. Geld ist rar, und man nimmt jede Arbeit an, um sich irgendwie über Wasser zu halten. Schnell erfahren wir das Lennie alles liebt, was sich weich, flauschig, oder samtig anfühlt. Doch scheint sein Umgang mit kuscheligen Lebewesen tödlich für diese zu enden.
George ist sein Mentor und sein Aufpasser, ohne George käme Lennie nicht klar. Beide träumen von einer Farm, die ihnen gehört und von deren Ertrag sie gut leben können. Lennies größter Wunsch ist es, Kaninchen zu züchten, sie zu füttern und zu pflegen und vor allem zu streicheln.
Auf der Farm, auf der sie gemeinsam arbeiten verstecken sich viele Gefahren. Hier lebt auch eine sehr attraktive Frau, die immer wieder das Gespräch zu den Wanderarbeitern sucht und sich als Risiko für ein friedliches Miteinander entpuppt.
Von der ersten Seite an wurde ich in die Handlung hineingezogen. Sprachlich ist sie, wie alle Werke von Steinbeck dadurch geprägt, dass er dem Volk auf den Mund geschaut hat und eine Arbeiterschicht abbildet die sich immer am Rande der Legalität bewegt. Die Leute sind fleißig, oft gutherzig, aber selten gebildet. Das Verhältnis von Lennie und George gibt Rätsel auf, schlägt einen, aber direkt in seinen Bann. Es schwebt Unheil über der Geschichte, und man hat von Anfang an das Gefühl, dass etwas nicht gut gehen wird. Das eigentliche Unglück kommt trotzdem plötzlich und nahezu unerwartet und schockiert. Obwohl man es sich vorher schon ausgemalt hat. Kleine Sidequest, wie der Tod des Hundes, arbeiten gezielt auf das Finale hin.
Die Machtlosigkeit von Armut ist eins der zentralen Themen in John Steinbecks Romanen, so auch wieder hier. Der Wille, sich aus diesem Zustand zu befreien wird deutlich herausgearbeitet. Die Resignation Klassismus und Rassismus entfliehen zu können, legt sich wie eine bleierne Hitze über den Text.
Das Ende ist episch gewählt und in seiner Tragweite nachvollziehbar - obwohl Ungeheuerliches passiert. Somit mutiert eine Gewalttat zu einem Herzensprojekte, dass einen traurig macht. Angst, Sorge, Trauer war auch Humor verstecken sich in dieser Novelle.
Ein absoluter Must Read, den ich jedem empfehlen kann und ergänzt durch die bildlichen Darstellungen eine Bereicherung in meinem Bücherregal.
- Helmut Vorndran
Das fünfte Glas
(12)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisÜblicherweise lassen sich die Krimis aus der Reihe „Haderlein & Co“ problemlos auch außerhalb der Reihenfolge lesen. Dieser 5. Fall sollte allerdings unmittelbar nach seinem Vorgänger „Drei Eichen“ gelesen werden, denn der ist die Vorgeschichte.
Also, worum geht’s?
Als KHK Franz Haderlein und sein Team bei den Räumen der schlagenden Verbindung „Rhenania Bavariae“ eintreffen, ist es zu spät. Viel zu spät - denn sie werden in Coburg von sieben Leichen empfangen, getötet durch gezielte Schüsse aus einer Feuerwaffe. Nur eine fällt aus dem Rahmen: In ihr steckt ein Präzisionspfeil, den die Ermittler schon aus „Drei Eichen“ kennen. Damit ist klar, wer für den Tod dieser Person verantwortlich ist. Wer der andere Täter sein muss, erkennen die Ermittler auch recht bald. Allerdings gibt es weder Zeugen noch verwertbare Spuren. Daher arbeiten Haderlein & Co auf Hochtouren, die nötigen Beweise heranzuschaffen, denn die Zeit drängt. Der Rachefeldzug ist noch nicht vorbei ...
Gleichzeitig will ein amerikanischer Chemiekonzern landwirtschaftliche Flächen für seine Zwecke ankaufen und setzt die Bauern unter Druck. Dann entwischt ein Bienenvolk aus dem Labor und nichts ist mehr wie vorher.
Meine Meinung:
Dieser Mix aus Rachestory und Ökothriller ist skurril und manchmal richtig böse. Er zwingt die Leser zu konzentriertem Lesen.
Die Selbstherrlichkeit, mit der so mancher Politiker die Menschen manipuliert ist, ist schwer zu ertragen. Nicht einmal habe ich die Fäuste geballt.
Schmunzeln musste ich weil derzeit (08.-19.02.2023) die Biathlon WM in Oberhof stattfindet und just dieses Zentrum des Biathlons auch eine Rolle hier spielt.
Außerdem passt auch die Zeitungsmeldung, dass in Kärnten ein Imker Schwierigkeiten mit seinem Imkerverband hat, weil seine Bienen eine etwas andere Färbung als die "offizielle" Kärntner Honigbiene hat, perfekt dazu.
Was es mit dem Titel auf sich hat, erfährt der Leser ziemlich spät.
Das Team um Franz Haderlein leistet wie immer ganze Arbeit, an der Polizeischwein Riemenschneider und Miss Honeypenny einen großen Anteil haben. Die einzige Figur, die mir seit geraumer Zeit auf die Nerven geht ist, Ute, die nicht nur ihrem Bernd „Lagerfeld“ Schmitt das Leben schwer macht. Nicht jede Schwangere mutiert zum Monster.
Fazit:
Diesem rasanten Mix aus Rache und Öko-Thriller gebe ich gerne 4 Sterne. Unbedingt „Drei Eichen“ vorher lesen.
- Jan Steinbach
Willems letzte Reise
(41)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeEin wirklich schöner und zu Herzen gehender Roman über einen Mann in den 60ern, der eine schlimme Diagnose bekommt. Willem weiß, dass er bald sterben wird, doch vorher möchte er seinem 9-jährigen Enkel Finn noch einen Wunsch erfüllen. Mit seinem alten Traktor reist er mit Finn quer durch Deutschland, ohne dies allerdings mit Finns Eltern vorher abgesprochen zu haben.
❤️ Es ist eine Familiengeschichte, die mich sehr berührt hat. Ernst und traurig, aber trotzdem irgendwie hoffnungsvoll. Es geht um Familie, Versöhnung und das Leben. Eines dieser seltenen Bücher, die ich mehrfach lesen möchte.14.05.2025























