Bücher mit dem Tag "bauer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bauer" gekennzeichnet haben.

169 Bücher

  1. Cover des Buches Night of Crowns, Band 1: Spiel um dein Schicksal (ISBN: 9783473585670)
    Stella Tack

    Night of Crowns, Band 1: Spiel um dein Schicksal

     (603)
    Aktuelle Rezension von: Chiara007

    Ich hatte große Angst dieses Buch könnte ein Reinfall werden, da die Idee mit den Schachfiguren einfach zu gut war! Aber es wurde in keiner Hinsicht ein Reinfall! Stella Tack hat das Buch zu einem Besonderen gemacht! Anfangs hatte ich keine konkrete Meinung über dieses Buch, aber schon nach den ersten 50 Seiten ging es richtig los und es wurde gleich darauf spannend. Wie oft ich angespannt vor meinem Buch gesessen bin, einfach weil ich mich zu 100% in die Charaktere hineinversetzen konnte und auch teilweise Angst um sie hatte!
    Die Hauptprotagonistin Alice hat ja jede Menge an Mut und Stärke bewiesen! Mir gefällt ihre Art, wie sie über Dinge nachdenkt. Sie musste sehr viel mitmachen und trotzdem blieb sie immer selbstbewusst und bodenständig! Auch die beiden Könige Vincent und Jackson haben es mir angetan! Zu den zwei möchte ich nicht mehr sagen, sonst würde ich zu viel verraten. Lest es einfach selbst, dann wisst ihr was ich meine.

    Ich bin mittlerweile schon großer Fan von Stella Tack und ihrem Schreibstil! Ihrem humorvollen Schreibstil! Ich musste oft grinsen, oder wirklich lachen. Aber dann hat sie wieder diese unglaubliche Spannung aufgebaut! Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen! Das Ende habe ich versucht, so gut wie möglich, rauszuzögern, da ich wusste es würde ein Cliffhanger kommen. Und genau so war es. Noch dazu war es ein extrem fieser Cliffhanger! Und jetzt warte ich natürlich sehnsüchtig auf Band 2!

    Im Gesamten hat mir das Lesen von Night of Crowns total Spaß gemacht! Dieses Buch hat alles was ein gutes Buch braucht! Spannung, Humor, tolle Charaktere. Es ist einfach perfekt! Dieser Band hat den Titel „Jahreshighlight“ komplett übertroffen! Ich bin schon so gespannt, wie mir Band 2 gefällt!

    Absolute Leseempfehlung!

    Ein kleiner Tipp: Wenn ihr Instagram habt, schaut unbedingt bei den Accounts von den Charakteren vorbei! So muss man nicht von Night of Crowns loslassen und man kann das Leben der Charaktere auch weiterhin verfolgen. ABER schaut ja nicht vorbei, bevor ihr nicht zumindest den 1. Band beendet habt, damit ihr euch nicht spoilern lässt (so wie ich, ups).

  2. Cover des Buches Godspeed - Die Reise beginnt (ISBN: 9783841502513)
    Beth Revis

    Godspeed - Die Reise beginnt

     (1.011)
    Aktuelle Rezension von: Nmaye

    Inhalt:


    Die Welt von morgen – ein Thriller der Extra-Klasse. Die 17-jährige Amy ist einer der eingefrorenen Passagiere an Bord der "Godspeed". Sie und ihre Eltern sollen am Ende der Reise zu einem neuen Planeten wieder erweckt werden, 300 Jahre in der Zukunft. Doch Amys Kühlkasten wird zu früh abgeschaltet. Wollte jemand sie ermorden? Gewaltsam ins Leben zurückgerissen, findet sie sich in einer fremden Welt wieder, in der alle Menschen einem tyrannischen Anführer folgen. Nur einer widersteht: der rebellische Junior, der sich fast magisch angezogen fühlt von Amy. Gemeinsam versuchen die beiden, den schrecklichen Geheimnissen der "Godspeed" auf die Spur zu kommen. Doch kann Amy Junior trauen? - Lovelybooks


    Meinung:

    Der Einstieg viel mir etwas schwer, doch dann kam ich immer besser in die Geschichte hinein. Dennoch viel es mir schwer eine Bindung zu den Charakteren und ganz besonders zu Junior aufzubauen, da er für mich iwie blass blieb. Die eher seltsam anmutenden Verhalten und Charakterisierungen der anderen Bewohner der Godspeed machte es mir sehr schwer mich in die Geschichte ziehen zu lassen und die Handlung an sich hält kaum Überraschungen bereit.


    Gut gelungen ist die Darstellung von Amy und ihren Ängsten und Sorgen, dennoch war sie teilweise auch recht nervig mit ihrer sturen Art.


    Alles in allem ein vorhersehbares Buch mit einem tollen Setting und blasser Charakterdarstellung!

  3. Cover des Buches Night of Crowns, Band 2: Kämpf um dein Herz (ISBN: 9783473585694)
    Stella Tack

    Night of Crowns, Band 2: Kämpf um dein Herz

     (208)
    Aktuelle Rezension von: Ophe_book_alive

    Alice verlässt das Spielfeld indem sie Jackson über ihre Gefühle für ihn und die andere Spieler anlügt. Der Fluch wird ihe Flucht gar nicht mögen und sie durch einen Autounfall verletzen. Sie wird im Krankenhaus aufwachen doch sie ist die einzige die sich über den Fluch erinnern wird. Alle andere Spieler Leben ein ganz gewöhnliches Lebe  und können sich an ihre Rolle im Spiel nicht mehr erinnern. Alice wird sich nicht irren lassen und einen Weg suchen um den Fluch zu brechen. Erstaunlicherweise ist es Vincent der ihr behilflich sein wird. Gemeinsam werden sie alles versuchen den Fluch zu brechen. Band 2 der Night of Crowns ist genauso gelungen wie das erste Buch. Ich habe es gemocht, dass die Autorin keine dreier Romanze (wie in fast alle Romantasy im Moment) geschrieben hat. Stella Tack ist der Liebesgeschichte Treu geblieben und hat den Leser in der Scharrgeschichte aufmerksam gehalten. Das fand ich sehr gut gelungen. Oft ist die Liebesgeschichte im Zentrum aber diesmal war es der Fluch und das fand ich sehr toll. Das Ende war ebenfalls sehr gelungen und lohisch und nicht übertrieben. Ich kann wie das 1. Buch das 2. einfach nur weiterempfehlen.

  4. Cover des Buches Das Kind, das nachts die Sonne fand (ISBN: 9783404171804)
    Luca Di Fulvio

    Das Kind, das nachts die Sonne fand

     (200)
    Aktuelle Rezension von: Lesekerstin

    Eine so schöne Geschichte die einem die Gänsehaut immer wieder über den Rücken laufen lässt!

    Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen so gefesselt hat es mich! 


  5. Cover des Buches Happy Ever After – Wo das Glück zu Hause ist (ISBN: 9783492316347)
    Jenny Colgan

    Happy Ever After – Wo das Glück zu Hause ist

     (237)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    --- Diese Rezension kann Spuren von Spoilern enthalten ---

    Durch Einsparung verliert Nina ihren Job als Bibliothekarin und so beschließt sie einen Bücherbus zu führen. Allerdings muss sie dafür nach Schottland ziehen. Je länger sie allerdings in Schottland lebt, desto mehr fühlt sie sich zu Hause.

    Mir hat die Geschichte durchweg gut gefallen. Beim Lesen konnte ich mir richtig gut die kleinen Dörfchen vorstellen und ich fand Nina und ihren Bücherbus sehr charmant.

    Das einzige was mich tatsächlich gestört hat, war die Liebesgeschichte. Denn anfangs bandelt Nina mit jemand ganz anderem an und ich muss sagen, die beiden haben richtig gut zu einander gepasst (bis auf den Trennungsgrund) und dann plötzlich ist da die Beziehung zu ihrem Vermieter und die hat sich leider für mich sehr unecht angefühlt. Obwohl ich als Leserin durch den Klappentext wusste, das die beiden zusammen kommen, kamen diese Gefühle für mich wie aus dem Nichts.

    Ansonsten wurde ich aber bestens unterhalten und freue mich schon auf die weiteren Teile der Reihe.

  6. Cover des Buches Das Herzenhören (ISBN: 9783453410015)
    Jan-Philipp Sendker

    Das Herzenhören

     (440)
    Aktuelle Rezension von: maike_march

    Meiner Meinung nach ist dieses Buch die perfekte Definition eines Romans. Der Schreibstil ist unaufgeregt aber zu keiner Zeit langweilig. Julia sucht ihren Vater, der die Familie von einen auf den anderen Tag ohne ein Wort des Abschiedes verlassen hat. Die junge New Yorkerin verschlägt es auf ihrer Reise nach Burma, das Geburtsland ihres Vaters. Die Geschichte wird quasi aus zwei Perspektiven erzählt. Zum einen Julias und zum anderen die eines Dorfbewohners, der Julia die Kindheit und die Geschichte ihres Vaters erzählt. Man taucht ein in eine andere Zeit, einen anderen Kulturkreis und selbstverständlich geht es auch in diesem Buch um die Liebe. Von mir eine klare Leseempfehlung für alle, die nach einer entspannten Urlaubslektüre suchen.

  7. Cover des Buches MUH! (ISBN: 9783499256264)
    David Safier

    MUH!

     (431)
    Aktuelle Rezension von: Isis99

    Cover
    Es bleibt dem Touch der David Safier Bücher treu, die sich alle durch ihre butterblumengelbe Färbung mit dem knallroten Titel auszeichnen - hoher Wiedererkennungswert! Ganz besonders liebevoll finde ich hier die Darstellung von Lolle und Champion, die sich verliebt in die Augen schauen als gäbe es nur sie beide auf der Welt, wobei man schon hier ihre treuherzige und seine machohafte Art erkennen kann ^^

    Handlung
    "Noch schlimmer kann es wirklich nicht mehr werden!", dachte sich die Kuh Lolle als sie ihren geliebten Stier Champion in Flagranti mit der aufreizenden Kuh Susi erwischt, doch zu allem Überfluss erfährt sie auch noch, dass der Bauer den Hof/ihr Zuhause verkaufen will und die Kühe in der Mitte von Brötchen landen sollen. Es scheint zunächst alles verloren, doch dann erfährt Lolle von einem Reisenden italienischen Kater, dass es ein Paradies für Kühe geben soll, wo sie nicht gegessen werden - Indien! Kurzerhand beschließt Lolle, sich mit ihren Freundinnen Radieschen und Hilde auf diese beschwerliche und abenteuerliche Reise in das Mekka für Kühe zu begeben...

    Sprache
    Eine wahre Komödie sondergleichen - meine Augen blieben nicht lange von Tränen verschont und ich musste mir so manches Mal einen Lacher verkneifen ;) Der Autor versteht es wirklich den Leser in einem Tal zwischen Witz und Spaß und Abenteuer und Spannung spazieren zu lassen - es wird einem auf jeden Fall nie langweilig!

    Charaktere
    Lolle
    Sie ist eine taffe, selbstbewusste Kuh, die leichte Vertrauens-und Autoritätsprobleme hat - sonst aber ganz liebenswert ist ^^ Ich hatte sie schon nach wenigen Sätzen in mein Herz geschlossen, da sie irgendwie die tröstende und umsorgende Mutterkuh in der Herde ist, bei der sich jeder geborgen fühlt! Sie kann aber auch ganz anders, wenn etwas nicht nach ihrem Kopf geht - ab hier heißt es einfach nur wegrennen ;)

    Champion
    Ein lebensfroher Stier, der sich seiner Ausstrahlung auf die Ladys durchaus bewusst ist und sie auch ganz gezielt einzusetzen weiß - das hat er ja schon bei Susi bewiesen... Aber er hat ein gutes und sanftes Herz, das weiß wann er sich seiner Bestimmung stellen muss und mit dem ewigen Liebäugeln aufhören muss! Ein wahrer Traumtyp, der einem schon mal den Kopf verdrehen kann ^^

    Susi
    Sie ist eine wahre Aufreißerin und hüpft mit jedem in die Kiste, der nicht bei drei im Stall ist! Eine sehr unliebsame Zeitgenossin, die sich nicht die Bohne um die Gefühle von anderen schert, aber diese äußere Hülle bekommt im Laufe der Zeit Risse und darunter kommt eine schüchterne und nach Liebe suchende Kuh hervor, die man einfach nur lieb haben will ^^

    Radieschen
    Eine wahre Träumerin, die nicht immer up to date ist, aber man muss sie einfach wegen ihrer verträumten und verpeilten Art lieben, die sie das eine bzw andere Mal auch schon ganz schön in die Sch... geritten hat ;) Radieschen sieht die Welt durch eine riesengroße rosafarbene Brille und könnte kein Wässerrchen trüben - sie ist eine wahre Freundin auf die man sich im Notfall immer verlassen kann; auch wenn man ihr den "Notfall" erstmal begreiflich machen muss ;)

    Hilde
    Sie ist ganz anders und hebt sich auch äußerlich von den anderen Herdenmitgliedern ab - Hilde ist sehr zurückgezogen und abweisend, außer zu ihren Freundinnen. Doch sie ist herzensgut und würde jemandem im Not niemals ihre Hilfe verweigern, doch man darf keine freundliche Tröstung oder liebevolle Worte erwarten - auf so was steht Hilde gar nicht! Trotzdem hab ich sie sehr ins Herz geschlossen, - nicht nur weil ohne sie, die ganze Truppe nichtmal eine Woche in der freien Wildbahn überlebt hätte -weil sie eine starke und unabhängige Kuh ist, die sich keine Vorschriften machen lässt und einfach nur versucht ihr eigenes Glück zu finden ^^

    Fazit
    Eine witzige, abenteuerliche und doch emotionale Reise, die jeden Beteiligten von Grund auf verändert und wachsen hat lassen! Diese 4 Kühe und Champion nehmen einen auf eine Achterbahn der Gefühle mit, die so manchen Looping bereithält ;)

  8. Cover des Buches Landliebe (ISBN: 9783453421950)
    Jana Lukas

    Landliebe

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Buchbahnhof

    Die Figuren sind relativ farblos gezeichnet. Keine hat wirkliche Höhen oder Tiefen zu bieten. Tom ist der knurrige Winzer, der Ellie eigentlich gar nicht auf seinem Hof haben will. Obwohl er sie dies immer wieder spüren lässt, entwickelt sie trotzdem Gefühle für ihn. Tom benimmt sich die gesamte Zeit über unmöglich und eher wie ein verstockter Schuljunge, als wie ein erwachsener Mann. Ellie hat mir da schon ein bisschen besser gefallen. Sie hat zumindest ein wenig Biss. Sie ist bereit, zu kämpfen und nicht aufzugeben.

    Die Lovestory war für mich allerdings leider nur schwer nachvollziehbar, denn mir hat sich nicht so richtig erschlossen, warum sich die beiden Protagonisten ineinander verlieben. Nichts desto trotz kann man die sich anbahnende Liebesgeschichte genießen, wenn man einfach hin nimmt, dass die beiden Gefühle füreinander haben, ohne zu hinterfragen, warum dies so ist. Ich kann nicht sagen, dass die Interaktionen der beiden Figuren miteinander mich nicht gut unterhalten hätten.


    Der Schreibstil von Jana Lukas hat mir hingegen gut gefallen. Er ist unterhaltsam und witzig. Er zieht den Leser durch die Geschichte. Ich glaube, wenn sie nicht so einen mitreißenden Schreibstil an den Tag legen würde, dann hätte ich das Buch abgebrochen.

    Die Geschichte plätschert nämlich relativ ereignisarm so vor sich hin, aber lässt sich gut lesen. Ein Roman zum wohlfühlen, bei dem man nicht groß nachdenken muss. Würze bringt das Filmteam mit ihrem Vorturner Holzmaier in die Geschichte. Wenn so wirklich Serien bzw. Reality-TV gedreht werden, dann Gute Nacht. Der Kerl ist unmöglich, aber sehr lustig.

    Nicht nachvollziehen konnte ich, warum keiner der beiden Protagonnisten beim anderen hinterfragt, was eigentlich echt und was gestellt ist. Beide müssen Änderungen an ihrem Outfit bzw. ihrer Person über sich ergehen lassen. Jeder normale Mensch würde beim anderen nachfragen, was überhaupt echt ist, und was vom Drehbuch vorgegeben. Die beiden Protagonisten nehmen aber alles einfach so hin und genau das macht einen Teil dessen aus, warum sie einander nicht leiden können. Dieses Mißverständnis hätte sehr schnell geklärt werden können.

    Von mir gibt es 3 Sterne für einen lustigen Liebesroman, der sich gut lesen lässt, aber keine großen Überraschungen bereit hält. Man sollte von der Lektüre nicht zu viel erwarten. Nett für einen Abend auf dem Sofa.

  9. Cover des Buches Nur noch ein bisschen Glück (ISBN: 9783864931505)
    Simona Ahrnstedt

    Nur noch ein bisschen Glück

     (199)
    Aktuelle Rezension von: Susanna_Schober

    Als Stella - ein Großstadtmädchen, im kleinen Örtchen Laholm landet, ist sie erstmals erschlagen von der Stille um sich herum. So schnell wie nur möglich will sie das Haus, das sie geerbt hat verkaufen und wieder abhauen. Dabei hat sie aber die Rechnung ohne ihren 'Nachbarn' gemacht, der ihr nach und nach immer mehr und mehr unter die Haut geht ...

    'Nur noch ein bisschen Glück' war für mich ein süßer Roman für zwischendurch. Weder gab es großes Drama, noch war es irgendwie großartig spannend. Dennoch war die Geschichte eine Schöne und so habe ich sie mir bis Schluss (Hörbuch) angehört. Es ist eben ein Liebesroman, der mit einem niedlichen Happy End endet. (Sorry für den Spoiler.)

    Ich hätte mir vielleicht etwas mehr Spannung gewünscht, etwas mehr 'Nervenkitzel'. Aber auch so bereue ich die Zeit nicht, die ich mit diesem Roman verbracht habe :)

  10. Cover des Buches Tiefer denn die Hölle (ISBN: 9783548290355)
    Peter Gallert

    Tiefer denn die Hölle

     (129)
    Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht

    Der evangelische Polizeipfarrer Martin Bauer hatte sich etwas zu stark in die Polizeiarbeit eingemischt, mit Folgen (siehe Band 1). Jetzt will er den Ball flach halten, vor allem auch wegen seiner schwangeren Frau. Sein katholischer Amtskollege Monsignore Vaals entlastet ihn. Also ist auch Vaals derjenige, der gerufen wird, als ein Polizist mit Platzangst zu kämpfen hat, unter Tage bei einem frischen Leichenfund. Doch der Seelsorger bekommt beim Anblick der Leiche einen Herzinfarkt, und Bauer springt ein. Doch wessen hält sich Vaals für schuldig? Was war für fünfzehn Jahren, wer ist Josef Hartwig?  

    Bauer ermittelt in Vaals Vergangenheit. Gleichzeit kümmert sich Verena Dohr, die Leiterin des KK11, um die gefundene Leiche, die mit Honig übergossen war, nackt bis auf eine Socke, post mortem mit Schnitten versehen. Sie hat eigentlich gerade genug eigene Probleme, seit sie ihren koksenden Lebensgefährten Elmar in eine Suchtklinik genötigt hat, dazu ist nicht jeder Mitarbeiter auf ihrer Seite.

    Die Spuren führen fünfzehn Jahre zurück, zu einem Jungen, dessen Mutter verschwand, und zu einer Frau, die ins Wasser gegangen war. Gibt es hier Zusammenhänge?

    Och neee – schon wieder ein Buch, in dem ein mysteriöser und finsterer „ER“ die Chance erhält, seine Sicht der Dinge dem Leser nahezubringen. Mag ich nicht, ist mir zu gewollt und zu sehr Modeerscheinung. Dafür gefällt mir, wie es dem Autoren-Duo gelingt, mich auf einige falsche Fährten zu führen. Ich war völlig in der falschen Richtung unterwegs, und dazu gibt es ja noch eine weiter – Mist, das würde jetzt ein Spoiler. So einfach ist es nämlich nicht. Ich hatte mich immer gefragt, wie man das zu Zweit mit der Abstimmung beim Schreiben hinbekommt; hier hatte ich das Gefühl, die Sicht von Bauer bzw. Verena Dohr habe vermutlich jeweils ein Autor bearbeitet – so sehr empfand ich die Wechsel als von einer sehr eigenen Stimme gekennzeichnet. Was ich gar nicht mochte: einen Spruch in einem „Dohr-Kapitel“: „Dohr war weder getauft noch einem Kommunions- oder Konfirmationslehrer zur Indoktrination überlassen worden.“ Indoktrination? Wann hat das begonnen, dass sich über das Christentum so extrem herablassend und herabwürdigend geäußert wird in Büchern – und, vor allem in einem Buch mit einem Pfarrer als einer von zwei Hauptpersonen irgendwie widersinning. Und: ja, ich bin Christin. Ich mag so etwas aber über keine Religion, außer über Extremismus jeglicher Art.

    Dazu ist dieses ein weitere Buch mit einem einleitenden Kapitel, das arg viel verrät… ich hoffe fast, sowas schreiben die, die auch die Klappentexte verbrechen, so sinnlos sind beide (dann bleibt's bei meinem Feindbild und ich muss nicht auf die Autoren böse sein). Bitte, liebe Verlage, stoppt diese Macke. Top war, wie das verwoben ist, und sehr sehr spannend, mit mir hier zu viel „völlig gestört“. Insgesamt werde ich trotzdem Teil 3 lesen und dann entscheiden, ob ich bei der Reihe bleibe oder nicht. Im Moment mag ich die Reihe um Brandt und Erbay lieber.

    #1 https://www.lovelybooks.de/autor/Peter-Gallert/Glaube-Liebe-Tod-1400894951-w/rezension/1462411319/


    Im Moment gefällt mir eine andere Reihe der Autoren besser: 

    #1 https://www.lovelybooks.de/autor/Peter-Gallert/Kopfjagd-1237812193-w/rezension/2617609487/

  11. Cover des Buches Der kleine Brautladen am Strand (ISBN: 9783956497957)
    Jane Linfoot

    Der kleine Brautladen am Strand

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Sweetlittlerose

    Schnell taucht man in die Geschichte ein und hofft auf ein Happy End. Eine Geschichte, die ich nicht aus der Hand legen konnte. Wie schön wäre mehr davon!

  12. Cover des Buches Der Kuss der Lüge (ISBN: 9783846600924)
    Mary E. Pearson

    Der Kuss der Lüge

     (1.383)
    Aktuelle Rezension von: Nici_V_01

    Die Geschichte ist lesenswert, jedoch war der erste Teil nicht der beste.

  13. Cover des Buches Tiere essen (ISBN: 9783596512850)
    Jonathan Safran Foer

    Tiere essen

     (518)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Um es gleich vorweg klarzustellen: Jonathan Safran Foer liefert in „Tiere essen“ nicht die Lösung für all die Probleme, die die Massentierhaltung mit sich bringt. Er hat nicht diesen einen genialen Einfall, der alle Missstände wie durch Magie aus der Welt schafft. Und viele Fakten, die Foer in seinem Buch zusammenstellt, hat man so oder so ähnlich schon mal irgendwo gelesen oder in Dokumentationen gesehen.

    Und trotzdem bin ich fest davon überzeugt, dass „Tiere essen“ zu den Büchern gehört, die jeder in seinem Leben mal gelesen haben sollte. So komprimiert findet man all diese Infos sonst nirgends – und vor allem so empathisch. Denn Foer hebt nicht mahnend den Zeigefinger oder spielt sich als aktivistischer Veganer auf. Es geht nicht darum, ein schlechtes Gewissen zu erzeugen oder Fleischesser als Monster abzustempeln.

    Foer zeigt in eindringlichen, gut verständlichen Worten, was Massentierhaltung und Aquakultur bedeutet. Was es für die Tiere bedeutet, aber auch, was es für die Menschen bedeutet, die dieses Fleisch kaufen und essen – und diese Maschinerie damit unterstützen. Ich habe beim Lesen oft Pausen gemacht, weil ich über viele Dinge nachdenken musste und bei anderen Infos richtig fassungslos war.

    „Tiere essen“ ist kein Aufruf zu Vegetarismus oder Veganismus. Foer will seine Leser auch nicht erziehen und nach seinen Moralvorstellungen formen. Es ist ein Plädoyer dafür, Tiere nicht wie leblose Waren zu behandeln und verlorene Empathie wiederzuentdecken. Und es ist eine Bitte, nicht die Augen zu verschließen vor dem Leid, das unsere moderne Ernährung den Tieren und unserer Umwelt antut.

  14. Cover des Buches Hingabe (ISBN: 9783103900040)
    Bénédicte Belpois

    Hingabe

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Sheyla

    Hingabe habe ich mir hauptsächlich wegen der vielen emotionalen und extrem gespaltenen Rezensionen hier auf lovelybooks gekauft. Ich musste mir einfach meine eigene Meinung dazu bilden.

    Tatsächlich sind die meisten „erotischen“ Szenen in diesem Buch Gewaltszenen. Obwohl der Bauer Tomas die geistig zurückgebliebene Suiza sexuell misshandelt und sie regelrecht entführt, bleibt sie gerne bei ihm, weil er, verglichen mit den anderen Männern im Dorf, das geringere Übel ist. Sie hinterfragt nicht, was ihr passiert ist, sondern blüht in ihrer Rolle als ihn umsorgende Hausfrau komplett auf. Dass das viele Leser*innen empört, kann ich absolut nachvollziehen.

    In meinen Augen ist das aber kein angemessener Grund für eine schlechte Bewertung! Hingabe ist nun einmal kein herzergreifender, locker zu lesender Liebesroman mit einer selbstbestimmten, schlagfertigen Protagonistin. Wer dieses Genre mag, ist hier ganz einfach an der falschen Adresse.

    Dennoch ist Liebe in diesem Roman ein starkes Motiv: Für mich ist Tomas ein erschreckend reales Portrait eines Mannes, der so emotional verkrüppelt und patriarchal geprägt ist, dass er nicht mehr anders kann, als in zerstörerischer, besitzergreifender Art und Weise zu lieben.
    Unterscheidet ihn das in irgendeiner Form von den Protagonisten moderner Dark Romance Literatur, die von der weiblichen Leserschaft begeistert verschlungen werden? Tomas ist eben kein stinkreicher sexy Mafiaboss, sondern ein krebskranker, gealterter Bauer. Leserinnen, die sich von einer romantisierten Vergewaltigungsszene mit Mr. Mafiaboss erotisch angezogen fühlen, finden Tomas abstoßend und schreien ganz laut: Vergewaltigung ist gar nicht erotisch!
    Ich persönlich finde Tomas als Charakter viel, viel realistischer als einen vom Kaliber Mr. Grey. Hingabe wagt es, toxischer Maskulinität wirklich den Spiegel vorzuhalten, anstatt sie zu verniedlichen.


    Die wütenden Reaktionen auf den Charakter Suiza, die von Männnern ausgebeutet wird und es noch nicht einmal merkt, sind in meinen Augen vor allem der Versuch, sich von diesem Frauenbild abzugrenzen. Jemand wie Suiza ist nicht mehr politisch korrekt, nur noch bemitleidenswürdig. Nochmal: Für mich ist das kein Grund für eine schlechte Bewertung.

    Nach dieser Logik müssten wir sämtliche Meisterwerke der Weltliteratur mit einer vernichtenden Kritik abstrafen, weil die Protagonist*innen sich darin nicht wie kultivierte, emanzipierte, aufgeklärte Bildungsbürger verhalten.

    Benedicte Belpois hat Suizas Wirkung auf die Leserschaft noch intensiviert, indem sie die junge Frau als geistig stark zurückgeblieben dargestellt hat: mit Absicht, nicht aus Versehen!

    Handwerklich finde ich das Buch beachtlich, den Schreibstil hypnotisierend, noch dazu für einen Debüt Roman. Einen Stern habe ich abgezogen, weil es erzählerische Längen gibt und ich gern mehr aus Suizas Perspektive gelesen hätte. Sie ist meinem Empfinden nach nich genug zu Wort gekommen, was es ein bisschen schwieriger macht, sich in sie hineinzuversetzen und ihre Handlungsmotive nachvollziehen zu können.


    Mein Fazit: Ich glaube, es war nie Benedicte Belpois‘ Absicht, eine zuckersüße Liebesgeschichte zum Wohlfühlen zu schreiben. Gute Geschichten sind nun einmal kontrovers und müssen den Mut besitzen, an manchen Stellen abstoßend und anstößig zu sein. Für mich ist Hingabe gute Literatur, auch wenn ich viele Szenen erschreckend und das Ende traurig und alarmierend fand. Wenn wir anfangen, von Büchern immer die Bestätigung unserer Meinung, ein striktes Gut-Böse-Schema und ein Happy End zu verlangen, sind wir verloren.

  15. Cover des Buches Eva und die Apfelfrauen (ISBN: 9783442381128)
    Tania Krätschmar

    Eva und die Apfelfrauen

     (102)
    Aktuelle Rezension von: desaluma

    Tolles Buch mit viel Charme und Charakter. Die Figuren sind allesamt authentisch und mitten aus dem Leben. Das Haus, der Garten, die Dorfbewohner. Alles war so real und ich war von Anfang an gefesselt. Ein hinreißender Roman und man bekommt sofort Lust ebenfalls Äpfel zu verarbeiten.

  16. Cover des Buches Strandkorbliebe (ISBN: 9782919804894)
    Lotte Römer

    Strandkorbliebe

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Petra_Mayer

    Ein kurzweiliges Urlaubsbuch ,die auf der schönen Insel Norderney und in den wunderbaren Bergen bei Chiemgau spielt.

  17. Cover des Buches Night of Crowns. Spiel um dein Schicksal (ISBN: 9783833741487)
    Stella Tack

    Night of Crowns. Spiel um dein Schicksal

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Villa_malLit

    Alice kommt für ihre Sommerkurse an ein Internat, doch schnell stellt dich raus, dass es dort nicht mit rechten Dingen zu geht. Die Schule und das Nachbarinternat spielen ein Schachspiel, bei dem es um Leben und Tod geht, denn die Schüler sind die Spieler. 

    Zwischen den Kapiteln gibt es Passagen, die die einzelnen Fähigkeiten der Spielfiguren in dem Menschenschach erklären. Dies lockert die Geschichte zwischen den langen Kapiteln auf. 

    Die Spannung steigt bis etwa zur Hälfte stetig an, danach lässt die Handlung (in meinen Augen) leider etwas zu Wünschen übrig. Manche Entscheidungen der Rollen waren für mich dort nicht wirklich verständlich. Zum Ende hin nimmt die Geschichte nochmal richtig Fahrt auf und macht neugierig auf den zweiten Teil. 

  18. Cover des Buches Nachtzug nach Lissabon (ISBN: 9783442746248)
    Pascal Mercier

    Nachtzug nach Lissabon

     (1.358)
    Aktuelle Rezension von: Xander-77

    Es gibt Bücher, die würde man gerne gut finden wollen, weil sehr viele andere  Leser sie gut finden und als großartig bewerten, dieses ist so eines, in meinen Augen.

    Leider habe ich keinen Zugang zu diesem Buch gefunden. Ich fand es furchtbar langatmig und langweilig und "Ein fesselndes Abenteuer" (Spiegel) konnte ich beim allerbesten Willen nicht ausmachen.

    Trotzdem habe ich mich bis zum Schluss durchgekämpft, fast schon gequält, immer in der Hoffnung, es könnte noch die Erleuchtung für mich kommen, sie kam aber nicht.

    Aufgrund einiger philosophischer Gedanken im Buch, die mir durchaus gefallen haben, würde ich eigentlich 1,5 von 5 Sternen geben, Tendenz aber eher Richtung 1/5.

    Aktuell ist es für  mich schwer vorstellbar, ein weiteres Buch des Autors zu lesen.

  19. Cover des Buches Mordsacker (ISBN: 9783956496813)
    Cathrin Moeller

    Mordsacker

     (53)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    so empfinde ich dieses Buch.

    Klara Himmel hat es samt Familie ins mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Wieso und warum erschließt sich dann erst nach und nach im Buch.

    Klara, überzeugte Großstädterin, versucht sich in eine brave Hausfrau zu verwandeln. Ihr Mann, der neue Dorfpolizist, wird zu einem Fall gerufen  - ein Bauer liegt tot in der Güllegrube. Nun ist aber der arme Paul so sehr krank, dass er nicht ermitteln kann – und damit schlägt Klaras große Stunde – schließlich muss sie ihm doch helfen !

    Mich hat dieses Buch nicht überzeugt und ich bin froh, dass ich es im Rahmen meines Kindle kostenlos lesen konnte. Es gibt mir einfach zu viele Ungereimtheiten, die vorne und hinten nicht passen. So kann Klara z.B. überhaupt nicht backen und mehrere Versuche landen in der Mülltonne. DANN aber, direkt vor dem großen Fest, gelingen ihr zwei so fantastische Käsekuchen (und das auch noch aus selbst hergestelltem Quark!!!), und sie wird die Tortenkönigin…

    Und so gibt es ein paar Sachen mehr. Dabei fand ich es- teilweise -schon lustig und auch leidlich spannend, aber es war alles in allem zu viel.

    Den zweiten Band müsste ich nun kaufen, aber wie gesagt, so gut fand ich diesen Teil nicht...also werde ich das mal schön lassen…

     


  20. Cover des Buches Die Julibraut (ISBN: 9783570309582)
    Monika Feth

    Die Julibraut

     (31)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Achtung! Es handelt sich um den 8. Band einer Reihe. Diese Rezension könnte daher Spoiler enthalten, wenn man die Vorgängerbände nicht gelesen hat.

    Inhalt:
    Vor genau drei Jahren lernte Jette ihre erste große Liebe kennen. Sie ahnte damals nicht, dass sie sich ausgerechnet in den Mörder ihrer Freundin verliebt hat. Jette selbst entkommt ihm. Seitdem sitzt Georg Taban im Gefängnis. Doch er hat Jette nicht vergessen und nun ist es an der Zeit für ein WIedersehen...

    Meine Meinung:
    Ich habe mich sehr gefreut, dass es noch einen Abschlussband zu dieser Reihen gibt. Lange habe ich darauf gehofft, denn über die Jahre sind mir die Protagonisten sehr ans Herz gewachsen. Ich habe in den letzten Monaten alle Bände der Reihe erneut gelesen, um wieder mittendrin zu sein.

    Ein bisschen schade finde ich es daher, dass die Ereignisse des Vorgängerbandes so gar nicht mehr erwähnt werden, obwohl sie nur wenige Monate her sind. Merle wurde damals schwer verletzt. Dass sie das so unbeschadet und ohne Nachwirkungen überstanden haben soll, grenzt an ein Wunder.

    Merkwürdig ist auch, dass der Kommissar sich nun ein komplettes Jahr Auszeit gönnt, nachdem er im Vorgängerband schon einige Wochen bei den Mönchen verbracht hat. Dort hatte er es eigentlich nur schwer ausgehalten und schnell gemerkt, dass die Polizeiarbeit sein Leben ist. Schon bei der kleinsten Information stürzte er sich damals direkt in die Ermittlungen.

    Das Buch ist nicht schlecht. Ganz im Gegenteil. Es ist wie immer sehr gut geschrieben. Spannend und nervenaufreibend bis zum Schluss. Dieses Mal ließ die Autorin nach dem Ende der Gefahr die Handlung auch noch ein kleines bisschen weiterlaufen, was sonst nie passiert ist. So hatte man das Gefühl, einen besseren Abschluss zu bekommen.

    Aber von vorne: Die Handlung beginnt mit zwei Unfällen, die Mike und Merle passieren. Jette sieht schnell einen Zusammenhang. Was nach ihrer Vorgeschichte nur logisch ist, aber in diesem Fall irgendwie doch zu sehr nach Zufall aussieht. Die "Angriffe" auf ihre Freunde hören schnell auf. Jette rückt in den Fokus. Die Situationen sind nie wirklich gefährlich, aber sie machen Angst und das habe ich mit Jette mitgefühlt. Die Bedrohung war greifbar.

    Die Geschichte wird wie immer aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Auch Georg ist dabei und so weiß der Leser schnell, was er vorhat und welche von Jettes Vermutungen tatsächlich der Wahrheit entsprechen.

    Bisher habe ich immer Jettes fehlende Entwicklung kritisiert. Hier handelt sie etwas reifer. Der Vorfall, der sie letztendlich in Gefahr bringt, war so nun wirklich nicht vorherzusehen. Merkwürdig war dabei nur wieder, dass ihre Freunde ausgerechnet in der Nacht so gut geschlafen haben wie nie zuvor.

    Mike und Ilka spielen leider nur Nebenrollen. Mina hat seit ihrem Einzelband in jedem Folgeband nur am Rande eine Rolle gespielt. Für den Abschlussband wäre es sicher schöner gewesen, sie alle wieder dabei zu haben. Aber vielleicht hat sich die Autorin nicht mehr an Minas Thematik rangetraut. Nach dem Abschluss nun wäre es im Nachhinein besser gewesen, Mina gar nicht erst als Mitglied der WG anzusehen. Sie war über die komplette Zeit nie da. Ein Zimmer weniger in dem Haus und gut wäre es gewesen. Die Freundschaft zu ihr hätte ja trotzdem Bestand haben können.

    Dafür kehrt Caro nochmal zurück. Zumindest in den Köpfen. Jette erinnert sich an ihre Gedichte und an ihre Zeit zusammen. Der Sommer vor drei Jahren rückt in den Vordergrund. Das hätte aber auch gerne noch länger her sein können. Das hätte mir zum Abschluss auch gut gefallen: Ein Band, der 5 oder gar 10 Jahre später spielt. Das hätte frischen Wind mitreingebracht und noch mehr Möglichkeiten eröffnet.

    Alles in allem bin ich ein wenig traurig, dass ich nun endgültig Abschied nehmen muss. Nachdem wir so lange auf diesen Abschlussband warten mussten (ich hatte schon gar nicht mehr damit gerechnet, dass überhaupt noch einer kommt), habe ich ein kleines bisschen mehr erwartet. Dennoch ist das Buch sehr gut geschrieben und passt hervorragend zu allen anderen Bänden der Reihe. Die Autorin ist sich treu geblieben. Die Geschichte liest sich schnell und flüssig. Nachdem die Handlung einmal in Schwung gekommen ist, bleibt es bis zum Schluss spannend.

    Am Ende bleiben Fragen offen. Vor allem zu der zuvor viel angedeuteten emotionalen Verbindung zwischen Jettes Mutter und dem Kommissar. Zumindest bekommt der Leser hier aber endlich auch mal EInblick in Imke Thalheims Gedanken dazu. Den Rest darf sich der Leser selbst denken. Was auch schön ist.

  21. Cover des Buches Das Haus zur besonderen Verwendung (ISBN: 9783492272650)
    John Boyne

    Das Haus zur besonderen Verwendung

     (168)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros
    Mit gerade einmal siebzehn Jahren, wird der junge Georgi, nach einem Zwischenfall in seinem Heimatdorf, an den Hof des Zaren nach Sankt Petersburg gerufen. Er soll als Leibwächter des einzigen Sohnes des Zares dienen. Georgi trifft hier auch die schöne Anastasia und die beiden verlieben sich ineinander. Noch ahnen die beiden nicht, das diese Liebe auf eine harte Probe gestellt wird und welches Schicksal die beiden erwartet...

    Mit diesem Buch beweist John Boyne einmal mehr, dass er ein wunderbarer Autor ist. Der historische Roman, der das Leben der letzten Zarenfamilie aus der Sicht eines jungen Leibwächters beschreibt, kann mit viel Liebe zum Detail, Gefühl und wunderbarer Wortwahl punkten. 

    Auch die Charakterdarstellung der verschiedenen Personen ist ihm wieder wunderbar gelungen, sodass man schnell in die Geschichte eintauchen kann und gebannt den Ereignissen folgt, die hier beschrieben werden. 
    Jeder seiner Protagonisten ist mit viel Liebe gestaltet und wirkt rasch sympathisch, da viele Emotionen mit in die Beschreibung eingeflossen sind. Man möchte zusammen mit dem Protagonisten lachen, weinen und leiden. 

    Dieser fesselnde und schöne Erzählstil setzt sich auch bei den Landschaftsbeschreibungen fort. Die Örtlichkeiten sind detailliert und ansprechend zu Papier gebracht worden, sodass die Umgebung wunderbar bildhaft wirkt. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. 

    Meine Bewertung fällt daher wie zu erwarten sehr gut aus. Ich bin wieder einmal begeistert, von dem eingängigen, fesselnden Schreibstil des Autors, den man schnell lesen kann, ohne den Zugang zur Handlung zu verlieren. 
    "Das Haus zu besonderen Verwendung" ist für mich eine Empfehlung wert!


  22. Cover des Buches Milchgeld (ISBN: 9783492303002)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Milchgeld

     (897)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Dieser erste Fall fuer Kommissar Kluftinger könnte mich gut unterhalten. Aufgrund der grossen Beliebtheit dieser Krimi Reihe hatte ich mehr erwartet. Vielleicht ergibt sich das beim nächsten Fall. Werde irgendwann weiterlesen. 

  23. Cover des Buches Und es schmilzt (ISBN: 9783596298372)
    Lize Spit

    Und es schmilzt

     (248)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

    Die Diskrepanz zwischen dem grandiosen Schreibstil der Autorin und dem grauenvollen Inhalt dieses Buches macht mich fassungslos. Wie kann man mit so einem großen Talent eine solche Geschichte aufs Papier bringen. Es ist, als wenn ein Piano-Virtuose plötzlich nur noch auf verstimmten Klavieren spielt - einfach nur verstörend und nicht zu verstehen.

  24. Cover des Buches Mörder ohne Gesicht (ISBN: 9783423212120)
    Henning Mankell

    Mörder ohne Gesicht

     (975)
    Aktuelle Rezension von: AmaraSummer

    „Mörder ohne Gesicht“ ist der erste Fall für Kommissar Kurt Wallander. Wallander sucht nach einem Mörder, der keine Grenzen kennt und tappt dabei lange Zeit im Dunkeln. Dabei stößt er nicht nur auf interne, sondern auch auf externe Probleme.

    Mir wurde die Reihe empfohlen. Zwar standen die Bücher schon seit längerer Zeit auf meinem Wunschzettel, sie konnten meine Neugierde aber nie so sehr wecken, dass ich sie unbedingt lesen wollte. Letzten Endes habe ich das Buch also nur gelesen, weil eine Bekannte es mir geschenkt hat.

    Kurt Wallander ist ein Zeitgenosse voller Ecken und Kanten, der meilenweit davon entfernt ist perfekt zu sein. Natürlich wirkt er dadurch authentischer, was die Geschichte deutlich realistischer macht. Leider war ein Großteil seiner Eigenschaften alles andere als positiv. Aus diesem Grund war mir Kurt Wallander extrem unsympathisch.

    Der Klappentext klang sehr vielversprechend und konnte meine Neugierde auf Anhieb wecken. Entsprechend groß waren meine Erwartungen. Ein Großteil davon wurde leider nicht erfüllt. Ich bin mir daher nicht sicher, ob ich die Reihe vorsetzten werde.

    Wallander ermittelt im Laufe der Geschichte in mehreren Mordfällen gleichzeitig. Jetzt könnte man auf die Idee kommen, dass das für ordentlich Spannung sorgt. Leider war dem nicht so. Die verschiedenen Handlungsstränge haben vielmehr für Verwirrung und Chaos gesorgt. Spannend war das Ganze zu keinem Zeitpunkt. Die Auflösung sorgte am Ende dann für noch mehr Enttäuschung. Irgendwie war das Ganze zwar schlüssig, für meinen Geschmack hat es aber zu viele Zufälle gegeben, was dem Faktor „realistisch“ einen gehörigen Dämpfer verpasst. Am aller schlimmsten ist für mich aber die Tatsache, dass der Kriminalfall nur eine kleine Nebenrolle spielt.

    Die deutsche Übersetzung von Henning Mankells Schreibstil lässt sich halbwegs flüssig lesen und die Wortwahl hat größtenteils zum Genre gepasst. Erzählt wird das Buch aus der Sicht von Kurt Wallander. Die Kapitel waren extrem lang, was das Buch unglaublich langatmig gemacht hat.

     

    Fazit

    Die ganzen positiven Reaktionen kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. „Mörder ohne Gesicht“ ist für mich kein Krimi, sondern lediglich ein Roman mit ein paar eingestreuten Krimi-Elementen. Von mir gibt es keine Leseempfehlung und nur 2 von 5 Sterne.

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