Bücher mit dem Tag "baumwolle"
10 Bücher
- Colson Whitehead
Underground Railroad
(349)Aktuelle Rezension von: liceys_buecherwunderland[𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘]
𝔹𝕦𝕔𝕙𝕔𝕝𝕦𝕓𝕓𝕦𝕔𝕙 im #Buchclub_Buchgefluester
𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Underground Railroad
𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Colson Whitehead
𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Fischer Taschenbuch // Little, Brown Audio
𝔾𝕖𝕤𝕡𝕣𝕠𝕔𝕙𝕖𝕟 𝕧𝕠𝕟: Bahni Turpin
𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟/𝔾𝕖𝕙𝕠𝕖𝕣𝕥 𝕒𝕦𝕗: Deutsch / Englisch
𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟: Nikolaus Stingl
𝔸𝕧𝕒𝕚𝕝𝕒𝕓𝕝𝕖 𝕚𝕟 𝔼𝕟𝕘𝕝𝕚𝕤𝕙: Yes
𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Was haltet ihr von gekürzten Hörbüchern?
𝔻𝕣𝕖𝕚 (𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕞𝕖𝕙𝕣) 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙:
Betroffen machend - Emotionslos - Schlimm
𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥:
Cora lebt auf einer Baumwollplantage in Georgia und ist nur einer der unzähligen, die dort schlimmer als Tiere behandelt werden. Als sie von der Underground Railroad hört, ist sie fest entschlossen dir Plantage hinter sich zu lassen. Aber findet sie am Ende der Reise wirklich die Freiheit?
𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘:
Es hat ein wenig gedauert, bis ich wirklich in die Geschichte gefunden habe. Denn trotz allem Elend ist das Buch eher sachlich und emotionslos erzählt. Versteht mich nicht falsch, ich fands von Anfang an schlimm, aber die Protagonistin ist eher sachlich dem ganzen Elend gegenüber.
Durch die vielen unbekannten Begriffe habe ich mir beim hören des englischen Hörbuchs auch ein wenig schwer getan. 😅
Da war es ganz gut, dass ich auch noch nebenher gelesen habe. 😊
Irgendwann hat mich die Story dann trotzdem gepackt und ich habe Coras Reise mit Spannung und Mitgefühl verfolgt. Vor allem aufs Ende zu, war ich dann voll dabei.
Irgendwie hätte ich mir aber gewünscht, von Anfang an ein wenig mehr mitgenommen zu werden. Aber vielleicht geht es auch genau darum, dass das Grauen und Elend zu alltäglich waren, dass es nichts mehr besonderes war und deshalb wenig emotional beschrieben wird.
𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘?
Von mir gibt's eine Leseempfehlung für alle, die sich mit der Sklaven-Geschichte der USA auseinandersetzen möchten.
𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️ - Colson Whitehead
The Underground Railroad: Winner of the Pulitzer Prize for Fiction 2017
(38)Aktuelle Rezension von: Sarah35Das Buch ist wirklich harte Kost. Nicht weil es schwer zu lesen wäre, ganz im Gegenteil: man wird sofort in die Erzählung eingesogen und es liest sich flüssig. Der Stoff: da sieht es schon anders aus. Das Buch beruht auf wahre Gegebenheiten, und die Wirklichkeit zeigt sich hier in all ihren hässlichsten Facetten. Ich habe gehofft, gelitten, geweint und gehasst. Und nach dem Lesen habe ich wieder etwas über die Menschen gelernt, und zu was sie fähig sind. Ein grausames Buch, das alle unbedingt lesen sollten!
- Kristin Hannah
Die vier Winde
(192)Aktuelle Rezension von: ratherbehappythandignified"Die vier Winde" von Kristin Hannah war der zweite Roman, den ich von der Autorin gelesen habe. "Die Nachtigal" hat mich unwahrscheinlich überzeugt, aber "Die vier Winde" hat mich teilweise nicht abgeholt.
Es ist die Geschichte von Elsa, die bei einer Familie aufwächst, die sie eigentlich gar nicht richtig leiden kann und mehr ignoriert als integriert. Das hatte für mich gewisse Jane Eyre Vibes und war auch ein guter Einsteig. Elsa liebt ihre Bücher und träumt von romantischer Liebe. Doch diese findet sie leider nicht, wird aber stattdessen schwanger und muss daher mit diesem viel jüngeren Mann zwangsverheiratet werden. In ihren Schwiegereltern und Kindern findet sie jedoch eine neue Familie und die Zeiten auf der Farm sind zwar hart aber viel schöner als zuvor. Das ändert sich allerdings als die Wirtschaftskrise und die anhaltenden Dürreperioden die Familie Martinelli in die Knie und letzten Endes auch zur Flucht in den Westen zwingt.
Der Roman hat so einen wichtigen Inhalt und doch fiel das Lesen teilweise schwer, weil sich die Geschichte so zäh und schwer anfühlt. Auf über 500 Seiten passiert eigentlich nicht so viel wie erwartet und auch die Protagonisten machen nur sehr langsam eine Entwicklung durch. Oftmals blieb mir das Leiden fremd, weil es so ermüdend war, die immer gleichen Seiteninhalte zu lesen und weil gerade Elsa ihre Gefühle so sehr im Zaun halten konnte. Manchmal wurde die Geschichte aus Sicht ihrer Tochter Loreda erzählt, die in ihren jungen Jahren viel motivierender und temperamtvoller wirkte. Bei Elsa ist hauptsächlich ihr großer Minderwertigkeitskomplex zu spüren...und doch wurde mir bewusst, dass dieser immer gleiche Tagesablauf, das Leben der Farmersleute und Geflüchteten wiederspiegelt. Man kann doch nachvollziehen, wie das Leben für die Menschen abgelaufen ist. Wie sie sich jeden Tag zusammenreißen mussten und in einer so dunklen und teilweise öden Zeit, den Mut nicht verlieren durften. Wie entbehrungsreich das Leben war und wie eintönig und zäh die Tage aussehen mussten.
Dennoch kann ich "Die vier Winde" nicht uneingeschrenkt weiterempfehlen. Mir fehlte oftmals die Tiefe und ich wurde irgendwie nicht so berührt, wie ich es von Kristin Hannah erwartet hatte.
Erst am Ende wurde die Geschichte noch einmal tiefgründig und bewegend. Ich habe sogar ein paar Tränen verloren, aber ich glaube die Thematik hätte noch einmal mehr Potential gehabt.
- Deb Spera
Alligatoren
(142)Aktuelle Rezension von: NinaReadsAlligatoren von Deb Spera hat mich von der ersten Seite an völlig begeistert. Das Buch erzählt starke Frauengeschichten, die geschickt miteinander verwoben werden und dabei sowohl emotional als auch inhaltlich überzeugen. Jede Figur ist einzigartig gezeichnet, facettenreich und authentisch – man spürt ihre Motivationen, Stärken und Schwächen auf jeder Seite.
Besonders beeindruckend ist, wie clever Spera die verschiedenen Geschichten miteinander verbindet. Die Handlung entwickelt sich dynamisch, voller Überraschungen, Spannung und tiefgründiger Momente. Gleichzeitig schafft die Autorin eine emotionale Tiefe, die die Figuren lebendig werden lässt und einen starken Bezug zum Geschehen herstellt.
In Summe ist Alligatoren ein meisterhaft erzähltes, kraftvolles Werk voller faszinierender Frauenfiguren und intelligenter Verknüpfungen – ein Buch, das man einfach lieben muss.
- Maya Angelou
Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt
(62)Aktuelle Rezension von: Giselas LesehimmelMeine Meinung
Stamps - Arkansas
Maya Angelou hat mit "Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt" einer breiten Leserschaft die Diskriminierung dunkler Menschen nahegebracht, die ihren Höhepunkt in den 30er bis in die 40er-Jahre hatte. Sie schreibt ohne Weichzeichner, da Realitäten nun mal kein Märchenbuch sind.
Aus der Sicht von Marguerite (Maya) erleben wir das Leben, welches dunkle Menschen in der Nähe einer Baumwollplantage geführt haben.
Maya und ihr Bruder Baily wachsen bei ihrer Großmutter (Momma - Mischung aus Mama und Oma) auf, nachdem sich ihre Eltern getrennt haben. Momma besitzt einen kleinen Lebensmittelladen, der gleichzeitig ein richtiger Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft ist. Die Kinder fühlen sich wohl und von fast allen Bewohnern angenommen.
Nach einem längeren Aufenthalt bei der Mutter in Los Angeles, kehren beide Kinder wieder zu Momma zurück, nachdem Maya ein schreckliches Erlebnis hatte, das ihr die Sprache verschlug. Baily vermisst seine wunderschöne Mutter, die eine richtige Frohnatur ist. Die Afroamerikanerin hat sich ein luxuriöses Leben aufgebaut, was für eine dunkle Frau nicht der Norm entspricht. Ihren grenzenlosen Optimismus versucht sie an ihre Kinder weiter zu geben.
Die Personen sind wunderbar gezeichnet; zeigen sie doch, dass man nicht perfekt sein muss, um ein guter und liebenswerter Mensch zu sein. Auch der Vater kommt mit all seinen Fehlern sympathisch daher. Insgesamt verfügen alle über sehr viel Eigenwilligkeit, die sie im Leben weiterbringt. Momma verfügt über ein sehr starkes Durchsetzungsvermögen. Sie hilft Menschen, will aber kein Gejammere anhören. Mit ihrem Laden hat sich ein großes Stück Selbstständigkeit und den Respekt der Dorfbewohner erarbeitet. Sie weiß ganz genau, wann Schweigen zum Sieg führt, und wann Handeln notwendig wird.
Es gibt viele Szenen, die mich fassungslos gemacht haben, da mir bewusst wurde; Diskriminierung ist leider auch heute noch real; wenn auch anders verpackt.
Mayas Weg, vom Kind zur jungen Frau, ist steinig. Bücher haben ihr geholfen, in einer sehr schweren Zeit, wieder ihre Sprache zu finden. Selbstfindung, ist nicht leicht. Egal zu welcher Zeit - egal welche Hautfarbe man hat.
Ich möchte darauf hinweisen, dass die Geschichte sensible Inhalte enthält, die eventuell Mädchen oder Frauen triggern könnten. Es kommen Missbrauch und Mord vor, sowie Rassismus, und die daraus resultierende Verweigerung einer zahnärztlichen Behandlung.
Maya Angelou hat für ihr Werk ein großes Dankeschön verdient. Ich habe sie erst 2025 entdeckt und bin sehr froh darüber, dieses Buch gelesen zu haben, da ich es als große Bereicherung empfinde. Ihre Geschichte geht weiter. "Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt" ist erst der Anfang. Es passiert sehr viel; meine Besprechung macht nur einen minimalen Teil aus.
Eine klare Empfehlung, für diese komplexe Geschichte, die die Ausbeutung von dunkelhäutigen Menschen behandelt und den daraus entstandenen Hass, gegenüber Menschen, mit heller Hautfarbe. Dies in einer stellenweise zornigen, sowie poetischen Sprache, mit wunderschönen Zitaten. Humor und tiefgründige Gedanken runden das Leseerlebnis ab und regen zum Nachdenken und diskutieren an.
>>Niemand wird dich zum Sprechen bringen - das kann vermutlich keiner. Aber merk dir eins, die Sprache ist die menschliche Form der Auseinandersetzung mit anderen Menschen, und nur die Sprache unterscheidet uns von den niederen Tieren. << Seite 116
- Felicity Whitmore
Der Faden der Vergangenheit
(49)Aktuelle Rezension von: Blackfairy71Stockmill, England, im Jahr 1841. Lady Abigail Mahony kommt von einer mehrwöchigen Reise aus London zurück auf ihr Anwesen Hampton Hall. Am Straßenrand findet sie die halb verhungerte Arbeiterin Nelly und ihren Sohn. Entsetzt hört sie, dass beide in der Baumwollfabrik ihres Mannes Anthony gearbeitet haben und erfährt zum ersten Mal von den schrecklichen Arbeitsbedingungen und Zuständen dort. Sie ist fest entschlossen, daran etwas zu ändern. Aber als Frau kann sie ohne die Zustimmung ihres Ehemannes nichts ausrichten und muss heimlich Pläne schmieden. Zusammen mit dem Verwalter der Fabrik und dem Vorsitzenden der Arbeitergewerkschaft versucht sie, diese in die Tat umzusetzen. Zu Gute kommt ihr dabei die wochenlange Abwesenheit ihres Mannes. Allerdings führt in dieser Zeit Anthonys Bruder George die Geschäfte und der darf nichts von den Veränderungen merken.
Im Jahr 2017 erbt die Staatsanwältin Melody Stewart das Haus "Abigails Place", das seit 180 Jahren unbewohnt ist, aber ihrer Familie gehört. Gerüchte ranken sich um ihre Ur-Ahnin Abigail. Sie soll sich aus dem Fenster gestürzt haben, nachdem ihr Geliebter gehängt wurde, weil er für sie einen Mord begangen hat. Aber ist das alles auch wahr? Gemeinsam mit dem Polizisten Dan liest sie die Tagebücher von Abigail und kommt hinter ein lange gehütetes Familiengeheimnis.
"Der Faden der Vergangenheit" ist der erste Teil der Trilogie rund um die "Frauen von Hampton Hall". Eine sehr schön geschriebene Familiengeschichte, die auf zwei Zeitebenen spielt. Wobei ich sagen muss, dass mir der Teil, der in der Vergangenheit spielt, ein bisschen besser gefallen hat. Aber das ist meistens so bei solchen Büchern. Manchmal glaube ich, ich bin in der falschen Zeit geboren. ;-)
Lady Abigail Mahony ist eine starke Frau mit einem großen Herzen. Sie möchte so viel für die Arbeiter in der Stadt tun und hat ein schlechtes Gewissen, weil diese für einen Hungerlohn und unter unzumutbaren gesundheitlichen Bedingungen in der Fabrik ihres Mannes arbeiten und das im Grunde nur, damit sie im Reichtum leben kann. Aber als Frau ist sie in ihrer Zeit machtlos und kann offiziell nichts ohne Einverständnis ihres Ehemannes tun, schon gar nicht eine Fabrik leiten oder über die Finanzen verfügen. Daher muss sie dies heimlich tun, immer mit dem Gedanken, dass sie erwischt wird und ihre Helfer auch noch hart bestraft werden. Ich mochte Abigail sehr, ihren Mut und Einfallsreichtum und auch ihren Großmut, als es beispielsweise um die andere Frau ging. (ich will hier nicht zu viel verraten)
Auch ihr Helfer Oliver Rashleigh war mir sehr sympathisch und ich hoffe, die beiden haben eine Zukunft.
In der Gegenwart begleiten wir Melody bei ihren Recherchen in der Vergangenheit. Durch die Tagebücher erfährt sie, was ihre Vorfahrin Abigail für die Arbeiter getan und was sie riskiert hat. Sie erkennt Parallelen zu ihrem eigenen Leben und so findet sie durch die Ereignisse der Vergangenheit auch für sich einen neuen Weg.
Von Anfang an hat mich die Geschichte gefesselt. Der Schreibstil ist flüssig und lebendig, man verliert sich in der Geschichte und vergisst mit der Zeit alles um sich herum. Ein perfekter Lesestoff für den Herbst. Ich bin sehr gespannt auf Teil 2 und 3, die ich sicher bald lesen werde.
- Leila Meacham
Die Erben von Somerset
(46)Aktuelle Rezension von: Melanie_LudwigDas Buch fand ich gut. Im Prinzip sind es drei Geschichten die doch verknüpft miteinander sind.
- Kassia St Clair
Die Welt der Stoffe
(5)Aktuelle Rezension von: teilzeitbaeuerinKassia St. Clair gelingt mit diesem Buch eine Mischung aus Sach- und Geschichtenbuch. Sie beleuchtet die Verwendung und Entwicklung der Stoffe in verschiedenen Kulturen, Ländern und Kontinenten und verpackt die Ergebnisse in interessante Geschichten. Das Sachbuch liest sich wie ein Geschichtenbuch, welches die geschichtliche Entwicklung der Stoffherstellung, deren Verwendung und deren Einsatz in einen unterhaltsamen Kontext verpackt.
- Annemarie Sichermann
Amigurumis – small and sweet!
(1)Aktuelle Rezension von: oVanillaoVor vielen, vielen Jahren hat mir meine Oma häkeln und Stricken beigebracht. Während sich die Kunst des Strickens bereits nach wenigen Minuten wieder aus meinem Kopf verflüchtigt hatte, blieb der Spaß am Häkeln.
Damals häkelte ich vor allem Kleider für meine Barbie-Puppen. Als ich aus der Barbie-Zeit herausgewachsen war, blieb die Häkelnadel irgendwann links liegen und verstaubte im Schrank.
Bis Ende letzten Jahres, als ich durch Zufall bei Instagram auf die Seite @nadelkunst.handmade stieß und all die süßen Amigurumis (Fachbegriff für gehäkelte Kuscheltiere) entdeckte.
Als ich gesehen habe, dass es zu all diesen süßen Kuscheltieren auch noch ein komplettes Buch mit den entsprechenden Anleitungen gibt, bin ich natürlich ein klitzekleines bisschen eskaliert. 😍
Das Buch „Amigurumis - small & sweet“ besticht aber nicht nur durch die einfachen, schrittweisen Anleitungen, sondern vor allem durch die Einleitung.
Auf den ersten Seiten werden alle wichtigen Grundlagen des häkelns durch Bilder und Schritt-für-Schritt-Anleitungen erklärt, sodass selbst blutige Anfänger sofort erfolgreich starten können - sofern sie eine Häkelnadel und Wolle zu Hause haben.
Da das Häkeln bei mir auch schon einige Jahre zurücklag, habe ich mir die Einleitung durchgelesen und muss sagen, dass sie wirklich leicht verständlich war. Gleiches gilt auch für die Anleitungen der kleinen Amigurumis.
Dank zuckersüßen Fotos und genauen Größenangaben, kann man sich schon vorab ein Bild davon machen, wie das Kuscheltier ungefähr aussieht, wenn man damit fertig ist.
Das Tolle ist, dass es nicht nur Anleitungen für ganze Tier-Familien, sondern auch für kleine Accessoires, wie beispielsweise Stirnbänder und Halstücher gibt.
Mit „Amigurumis - small & sweet“ kann man nicht nur den Kleinsten unter uns eine große Freude machen, sondern auch den ganz großen.
Da mein Opa erst vor kurzem Geburtstag hatte, habe ich ihm direkt einen Teddybären aus Kuschelwolle gehäkelt- zusammen mit einer selbst eingebauten Spieluhr, war dieses Geschenk nicht nur für ihn ein absolutes Highlight (ihr hättet die Augen meiner Oma sehen sollen - langweiliges Sockenhäkeln war gestern!). 😉
Da jetzt der Herbst startet und man sich auch langsam wieder Gedanken über das passende Weihnachtsgeschenk machen kann, will ich euch empfehlen, es einfach mal mit einem kleinen, süßen Amigurumi zu versuchen.
Ich benötigt dafür nur dieses tolle Buch, die passende Wolle, eine Häkelnadel und etwas Zeit und schon habt ihr ein Geschenk, das von Herzen kommt ❤️
So und jetzt muss ich los: Ich muss noch ein paar Kuscheltiere häkeln, die bis Weihnachten fertig sein sollten … 😉
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Vielen lieben Dank an den EMF Verlag für das tolle Rezensionsexemplar!
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