Bücher mit dem Tag "baustelle"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "baustelle" gekennzeichnet haben.

97 Bücher

  1. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783453407848)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

     (3.156)
    Aktuelle Rezension von: DrBernstein

    Dieses Buch ist wohl eines der besten, die je geschrieben worden sind. Danach ist das Leben besser, denn man wurde in die erheitenden Welten des Absurdismus eingeweiht. Per Anhalter durch die Galaxis ist nicht nur eine unglaublich witzige und intelligente Geschichte, sondern zugleich der einzige Lebensratgeber, den man braucht.

  2. Cover des Buches Leopardenblut (ISBN: 9783802581526)
    Nalini Singh

    Leopardenblut

     (1.115)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Nicht schlecht, defintiv nicht schlecht. Da ich solche Bücher generell mag, kam es bei mir auch ganz gut an und ich habe nichts anderes erwartet.

    Das Buch ist nicht auf der humorvollen, leichten Seite, wie zum Beispiel die „Dark Ones“-Reihe von Katie MacAlister angelegt, sondern eher leicht düster (wenn man es so nennen kann), wie die „Black Dagger“-Reihe von J.R. Ward. Ich mag die humorvollen Geschichten jedoch generell etwas lieber, was nicht heisst, das ich solche Geschichten nicht auch sehr gerne mag.

    Was mich überrascht hat, sind die Medialen. Ich erwartete die typische normale Frau, die einen heissen und mysteriösen Typen kennenlernt und erst dann erfährt, dass dieser Typ nicht ein Mensch ist (oder zumindest nicht ganz). Die Medialen und die Gestaltwandler kennen sich jedoch und sind allesamt Teil der menschlichen Gesellschaft, auch wenn sie in ihren eigenen Netzwerken auch eigene Regeln haben. Als Sascha also Lucas kennenlernt, weiss sie schon vorher was er ist und macht auch kein grosses Ding daraus.

    Die Medialen selbst sind eine wahnsinnig interessante Gruppe. Ich hätte diesen Teil der Geschichte gar nicht erwartet und würde am liebsten gerne mehr über sie lesen, denn es ist wirklich interessant, wie sie dargestellt werden. Jedoch würden sie wohl keinen so guten Roman in dieser Art abgeben, denn, wie es auch im Buch so schön verglichen wird: „Sex mit einer Medialen ist wie Geschlechtsverkehr mit einem Betonklotz.“ :P

    Was mir jedoch gefehlt hat, war die Verwandlungen der Gestaltwandler. Der tierische Instinkt ist einfach mehr ein Teil von ihnen und sie verwandeln sich glaube ich so gut wie nie in ein vollständiges Tier (oder vielleicht doch und ich habe einfach die Stelle überlesen, was auch gerne mal sein kann).

    Zum Teil auch Gott sei Dank, denn Gestaltwandler an sich sind ja interessante Charaktere, aber wenn sie sich beim Sex verwandelt hätten, hätte es mir wohl nicht so gut gefallen. Das ist so wohl auch besser. :P

    Der Teil mit dem Mord war ganz okay, auch wenn so etwas mehr ins krimihafte fällt, was weniger meins ist und ich diese Stellen normalerweise nicht ganz so genau lese. Vielleicht habe ich dadurch etwas grossartiges verpasst, aber mir hat die Geschichte auch so sehr gut gefallen.

    Im Gesamten also ein ziemlich interessanter erster Teil. Solche Bücher sind sich ja immer recht ähnlich und da ich sie allgemein mag, kommen sie bei mir auch gut an. Im Vergleich zu einigen anderen ähnlichen Büchern, konnte dieses Buch aber nicht die Spitze erreichen. Irgendetwas kleines fehlte einfach noch, auch wenn ich nicht weiss, was es wäre (vermutlich das Lockere an der Geschichte). Ich werde die Reihe aber, falls ich weitere Teile finden sollte, defintiv weiterlesen. Deshalb gibt von mir vier von fünf Sternen.

    (Die Rezension ist schon um einiges älter (2019), wurde nun aber von meinem Amino Leserunde für diese Seite noch übernommen (und dafür noch leicht angepasst), damit ich sie mit mehr Leuten teilen kann. Weitere ältere Rezensionen werde ich ebenfalls noch teilen). :)

  3. Cover des Buches Erwartung, DER MARCO-EFFEKT (ISBN: 9783423216203)
    Jussi Adler-Olsen

    Erwartung, DER MARCO-EFFEKT

     (582)
    Aktuelle Rezension von: Sir_Gerry_63
    Inhalt:
    Marco ist fünfzehn und hasst sein Leben in einem Clan, dessen Mitglieder von ihrem teuflischen Anführer Zola in die Kriminalität gezwungen werden. Als Marco es eines Tages nicht mehr aushält, fasst er einen folgenschweren Entschluss: Auf der Flucht vor Zolas Männern stößt er in einem Erdloch im Wald auf eine stark verweste Männerleiche – und setzt damit eine Spirale von Ereignissen in Gang, die ihn immer wieder in Lebensgefahr bringen…. Die Suche nach den Mördern des Mannes im Wald führt Carl, Assad, Rose und Gordon, den Neuen im Sonderdezernat Q, tief hinein in das Netzwerk der Kopenhagener Unterwelt, in den Sumpf von Korruption und schweren Verbrechen in Politik und Finanzwelt – und sie zieht Kreise bis in den afrikanischen Dschungel.
    Meinung:
    Mit dem 5.Band zum Sonderdezernat Q in Kopenhagen mit dem Vizepolizeikommissar Carl Mørck und seinen Assistenten Assad und Rose sowie neuerdings Gordon ist Jussi Adler Olsen wieder einmal ein toller Thriller gelungen.
    Diesmal macht er einen Ausflug in die Bankenkriminalität sowie die Unterwelt in Kopenhagen und verwendet als Bindeglied die Person Marco. Bereits zu Beginn des Buches wird der Leser Zeuge eines drei Jahre vor den eigentlichen Ermittlungen stattfindenden Mordes an einem Kameruner in Afrika. Dieser war Helfer eines staatlichen dänischen Entwicklungshilfeprojektes. Dass einer der Hauptpersonen ebenfalls dort ist, kann man zu Beginn nur erahnen. Warum dieser ermordet wird, erfährt der Leser dann auch kurze Zeit später. Denn hier geht es um Betrug und Manipulation im großen Stil und sehr viel Geld. Geld treibt die Menschen zu äußersten Taten, man geht dabei buchstäblich über Leichen. Die Fäden im Hintergrund ziehen dabei ein hoher Beamter im Außenministerium sowie ein Vorstand und ein Aufsichtsratsvorsitzender einer Bank, die sich teilweise seit den Schultagen kennen.
    Marco muss wie andere Kinder in einem ausländischen, verbrecherischen Großfamilienclan seinen Lebensunterhalt in der Kopenhagener Innenstadt mit Bettelei und Taschendiebstählen verdienen. Zola, das Clanoberhaupt, regiert mit eiserner Hand und Gewalt.
    Nachdem Marco aus dem Clan geflohen ist, versucht er sich ohne Kriminalität durchzusetzen. Sehr viele Stationen muss er durchlaufen, er findet und verliert Freunde und ist ständig auf der Hut vor Zolas Männern. Durch einen Zufall entdeckt Marco eine Suchanzeige des Mannes, den er tot in einem Erdloch gefunden hat und versucht verzweifelt, aber geschickt und mit Köpfchen, heimlich Kontakt zu Carl Mørck aufzunehmen, so dass dieser Informationen und Hinweise für die Aufklärung des Mordes erhalten kann. Die Geschichte nimmt zunächst nur langsam Fahrt auf. Aber sie ist spannend und klug durchdacht. Immer wieder kommt es zu Verfolgungen und stets kann Marco entkommen. Des weiteren wird intensiv und nachvollziehbar geschildert, wie auch die Drahtzieher im Ministerium und in der Bank Marco auf die Schliche kommen und hinter ihm her sind, sogar ehemalige Kindersoldaten werden ins Spiel gebracht. Das halte ich zwar ein wenig weit her geholt, erhöht aber zusätzlich die Spannung im Buch. Man fiebert mit Marco mit, wie er versucht, sich trickreich den Häschern zu entziehen.
    Die Personen im Buch sind wie immer sehr detailliert und sympatisch dargestellt. Insbesondere dass private Leben von Carl Mork wird intensiver als zuvor dargestellt. Seine Gedanken sind stets bei Hardy, der seit einem Polizeieinsatz vollständig gelähmt ist. Er fühlt sich immer noch dafür verantwortlich. Seine Beziehungen zu Mona und zu einer anderen Frau spielen seine innere Zerrissenheit wider. Jussi Adler Olsen bringt reichlich Humor in das Buch, in dem er uns an Mørck ’s Gedanken teilhaben lässt, wenn Assad oder Rose Ermittlungsergebnisse und Theorien präsentieren. Ich habe mich immer köstlich amüsiert, wenn es wieder knuffige Reibereien mit Rose gab. Ganz toll und weiterhin mysteriös stellt Jussi Adler Olsen Assad dar. Ich habe immer gelacht, wenn Assad seine Anekdoten über Kamele bringt, wie beispielsweise, dass manchmal das Kamel den Kameltreiber jagt oder wenn er Sprichwörter verwendet, die nicht ganz passen. Neu im Team und demgemäß noch etwas blass in der Darstellung ist Gordon, ein Grünschnabel, der Mørck vor die Nase gesetzt wird und auch noch mit Rose versucht anzubandeln. Ich bin gespannt, wie es mit diesen Personen in den nächsten Büchern weitergeht.
    Ein Wort noch zum Untertitel: der Marco-Effekt. Ich hatte zu Beginn des Buches darüber gegrübelt, was das wohl bedeuten könnte. Im Buch kommt irgendwann der wohl weltweit bekannte Satz (sinngemäß), dass das Flattern eines Schmetterlings auf der anderen Seite der Erdkugel einen Sturm entfachen kann. Das kann ich so unterschreiben.
    Das Buch hat viele spannende Elemente, ruhige Seiten und viel Humor und Witz. Die Balance zwischen allen ist gut gelungen. Ich konnte das Buch eigentlich fast durchgängig lesen, man wird nicht müde, die über 40 Kapitel in dem Buch zu lesen. Der ständige Perspektivwechsel von Marco zu Zola, den Hintermännern und dem Ermittlerteam lässt nie Langeweile aufkommen.
    Wie immer ist das Buch auch äußerlich ein Hingucker. In schwarz gehalten, wird der Name Jussi Adler Olsen blau hervorgehoben und der Titel des Buches in weißer Farbe gehalten. Um das Buch herum – so erscheint es mir jedenfalls – erscheint eine rötliche Feder, die auf der Rückseite – auch aus meiner Einbildung heraus – sich zu einem teuflischen Gesicht stilisiert. Wie immer sehr genial.
    Fazit:
    Ein rundum gelungenes und spannendes Buch mit einem besonderen Thema und einem Jungen namens Marco, dem man die Daumen drückt, heil aus den Verfolgungsjagden heraus zu kommen. Ob dies gelingt, erfahren die Leser, wenn sie das Buch lesen. Ich gebe dem Buch auf jeden Fall 4 von5 Sternen und freue mich auf weitere Thriller von Jussi Adler Olsen.
  4. Cover des Buches Finstermoos - Aller Frevel Anfang (ISBN: 9783785577486)
    Janet Clark

    Finstermoos - Aller Frevel Anfang

     (174)
    Aktuelle Rezension von: sjule
    Vorweg mich stört schonmal eins: Es ist eine Reihe von 4 Büchern a um die 230 Seiten a 9,95 € . Das scheint mir eine reine Geldmache zu sein, denn man hätte die gesamte Geschichte auch in ein bis zwei Büchern und eventuell etwas komprimierter bringen können. 

    Wir lesen zwei Zeitstränge in Finstermoos. Zum einen den, in dem Mascha aus Berlin mit ihrer Mutter in das hinterwäldlerische Dorf Finstermoos kommt, in dem gerade ein Babyleiche in der Baugrube von Valentins Vater gefunden wurde. Seine Freunde Luzi und Basti begleiten ihn und erleben einige Abenteuer. 
    Das ganze Dorf scheint Dreck am Stecken zu haben.
    Zum anderen sitzen Basti, sein Bruder und Valentin in einem Bunker fest und versuchen rauszukommen. Doch wie sind sie darein gekommen. Und wo sind Mascha und Luzie. 

    Gerade zu Beginn hat man viele Fragezeichen. Nicht weil die Story das hergibt, sondern weil man mit Personen und Verhältnissen nur so zugeschmissen wird und man einfach immer wieder durcheinander kommt. Ich habe mehr als die Hälfte des Buches gebraucht um alles zu sortieren. 

    Die Irrungen und Wirrungen sind dann zwar interessant und Janet Clark schafft es auch ein paar spannende Szenen einzubauen, doch endet das Buch gerade als es Fahrt auf nimmt sehr abrupt nach 225 Seiten.
  5. Cover des Buches Finstermoos - Im Angesicht der Toten (ISBN: 9783785577509)
    Janet Clark

    Finstermoos - Im Angesicht der Toten

     (92)
    Aktuelle Rezension von: -Bitterblue-
    Nun ist bereits der dritte Band beendet und ich bin schon so gespannt wie die Reihe enden wird.
    Der Anfang von Band 3 war etwas fad, gut zu lesen, aber auch nicht so sonderlich spannend. Dafür wird es gegen Ende richtig spannend. Einige neue Details kommen ans Licht und manches Puzzelstück setzt sich zusammen.
    Ich will endlich wissen wie die Freunde in den Bunker kamen und vorallem warum!! Ich hoffe auf ein gigantisches Finale
  6. Cover des Buches Fliedernächte (ISBN: 9783442381456)
    Nora Roberts

    Fliedernächte

     (190)
    Aktuelle Rezension von: jxwx

    Leider gehöre ich nicht zu den Fans von Nora Roberts, weil mir ihr Schreibstil einfach nicht so zusagt, so auch hier. Trotz dessen haben mir die Figuren gut gefallen, sie sind vielfältig und glaubwürdig. Dazu muss ich sagen, dass ich die ersten beiden Bände nicht kenne, trotzdem aber alles verständlich ist. Die Liebesgeschichte rund um die beiden Hauptfiguren ist etwas humorvoll, schwierig, leicht tiefgreifend aber auch irgendwie nicht ganz schlüssig. Trotzdem finde ich, dass ihre Gefühle gut beschrieben sind und man sich in ihre Sichten versetzten kann. Dadurch macht die Sache auch wieder Sinn und alles in allem gefällt mir die Interaktion zwischen beiden sehr. Spannend fan dich die Geschichte um den Geist, sowas kannte ich noch nicht und ich habe richtig mit gefiebert, ihr Schicksal in aller Gänze kennenzulernen. 

  7. Cover des Buches Finstermoos  - Bedenke das Ende (ISBN: 9783785577516)
    Janet Clark

    Finstermoos - Bedenke das Ende

     (79)
    Aktuelle Rezension von: -Coco-

    Nun endlich erfahren wir, was es mit den ganzen Geheimnissen in Finstermoos auf sich hat! Doch finden die Freunde Maschas Mutter? Und kommen sie auch gut davon?

    Meinung:

    Der Schreibstil der vierten Runde in Finstermoos, ist wie auch in den anderen Bänden wirklich gut, jugendlich und schnell zu lesen. Das heißt, man kommt gut voran und kann die Rätsel endlich mit den Protagonisten lösen.

    Dieser Folgeband schließt spannend und nahtlos an seinem Vorgänger an, wobei die Spannung eigentlich immer vorhanden bleibt. Neben traurigen und gefährlichen Ereignisse, Enthüllungen und Erkenntnisse, ziehen die Freunde so gut es geht an einem Strang, um herauszufinden, wer ihnen denn an den Kragen will, und was nun wirklich passiert ist. So begeben sie sich eigenhändig auf Nachforschungen und müssen sich gegen vieles wappnen, das auf sie zukommt.

    Am Schluss überschlagen sich die Ereignisse, es kommt zu einem letzten gefährlichen Kampf und alle verschiedenen Puzzlestücke wurden zu einer ganzen Geschichte zusammengefügt! Menschen die man vorher anders einschätzte, entpuppten sich zu richtige Beschützern und Rettern oder zu den gefährlichsten Ganoven.

    Fazit:

    Ein toller, spannender und gelungener Abschluss der Reihe. Es passierten so viele verschiedene Dinge und es war wirklich toll. Auch die Auflösung fand ich wirklich geglückt und ich kann diese Reihe wärmsten weiterempfehle!


  8. Cover des Buches Lilienträume (ISBN: 9783442381449)
    Nora Roberts

    Lilienträume

     (194)
    Aktuelle Rezension von: CrazycolorTiger

    Das Buch kann man gut unabhängig von den anderen Teilen lesen, da mir erst im Nachhinein aufgefallen ist, dass es eigentlich eine Reihe ist. Das gibt aber keine Wissenslücken.

    Die Geschichte ist wirklich süss und verträumt, man freut sich auf den Bau des Hotels, fragt sich zwischendurch aber schon, wie die ein Projekt nach dem anderen gleich erledigen können. 

    Zuerst habe ich Lizzy ein bisschen komisch gefunden, weil ein Gespenst in einer sonst realistischen Geschichte kommt nicht vor. Aber nach einer Weile merkt man, dass sie einfach dazugehört und man schliesst sie richtig ins Herz. 

    Die Geschichte an sich ist allerdings nur fürs einmalige Lesen gedacht, denn zwischendurch gibt es Stellen, welche eher langweilig und langwierig sind. Das Buch ist sehr als Ferienlektüre geeignet, da es nicht wirklich viele wirklich tiefe Probleme gibt und es eher ruhig bleibt. 

    Eine Geschichte über die Liebe, welches von allem ein bisschen hat.

  9. Cover des Buches Die Brückenbauer (ISBN: 9783453410770)
    Jan Guillou

    Die Brückenbauer

     (91)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Die drei Norweger Lauritz, Oscar und Sverre wachsen an der rauen Westküste Norwegens auf. Die Familie lebt vom Fischfang, doch als der Vater eines Tages nicht mehr mit seinem Boot zurückkehrt, werden die drei nicht nur zu Halbweisen, sondern auch deren Existenzgrundlage wird genommen. Da schickt ihre Mutter sie fort nach Bergen, in die nächste große Stadt, wo sie eine Lehre machen sollen. Dort entdecken die drei die wundersame Welt der Technik und werden zu gelehrigen Schülern. Sie bekommen die einmalige Chance, Architektur zu studieren, und so werden die drei zu den besten Brückenbauern Norwegens. Doch durch das Schicksal trennen sich die Wege der drei und jeder von ihnen folgt seiner eigenen Bestimmung. 

    Ich war richtig gespannt auf die Geschichte, Cover und Klappentext haben mich sehr angesprochen, vor allem habe ich vorab aber bereits Stimmen gehört, die Jan Guillou in direkten Vergleich zu Ken Follett setzen, was die Erzählkunst betrifft. Im Nachhinein kann ich sagen, dass dieser Vergleich zwar durchaus gerechtfertigt ist, Jan Guillou trotzdem nicht an Ken Follett heranreicht. Sprachlich kann das Buch zwar überzeugen. Man hat hier einen sehr atmosphärischen und spannenden Schreibstil, der die historischen Schauplätze richtig lebendig werden lässt, allerdings fanden sich über das gesamte Buch verteilt immer wieder kleiner Längen, die der Geschichte ein wenig den Wind aus den Segeln genommen haben und mich beim Lesen ein wenig eingebremst haben. Ansonsten zeichnet sich die Geschichte dafür aber durch einen kontinuierlich ansteigenden Spannungsbogen aus und vor allem die Geschichte rund um Oscar, den es nach Deutsch-Ostafrika verschlagen hat, ist besonders spannend. Der Handlungsstrang rund um Lauritz entführt die Leser:innen dafür in einen Teil der norwegischen Geschichte, der den wenigsten bekannt sein wird. So wird hier neben dem Aufstieg Bergens als wichtige Handelsmetropole auch die Unabhängigkeit Norwegens von Schweden und die Emanzipation der Frau thematisiert. Überrascht war ich, dass Sverre schon nach kurzer Zeit als Hauptcharakter aus der Geschichte fällt, und erst im Zweiten Band der Reihe "Die Brüder" thematisiert wird. 

    Hinsichtlich der Charakterzeichnungen kann Jan Guillou aber definitiv mit Ken Follett mithalten. Die beiden thematisierten Brüder sind facettenreich und individuell gestalten, und bilden vom Wesen her einen krassen Gegensatz, den zu Verfolgen richtig spannend ist. Interessant ist hierbei auch, dass die Protagonisten sehr im Zeitgeist des anbrechenden 20. Jahrhunderts gehalten sind, auch wenn sie den modernen Leser:innen manchmal vor den Kopf stoßen, dafür die Epoche, in der die Handlung spielt, extrem authentisch widerspiegelt. 

    Alles in allem, ist die Geschichte rund um die Brückenarchitekten ein sehr lesenswerter historischer Roman, der zwar einige Längen hat, dafür aber einen sehr hohen historischen Mehrwert bietet. 

  10. Cover des Buches Schmitz' Häuschen (ISBN: 9783404608065)
    Ralf Schmitz

    Schmitz' Häuschen

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Vivien_Wehling

    Dieses Buch erzählt Pannen und Problemen beim Umbau/ bei Renovierungen. All zu Ernst sollte man das Buch, genau wie bei den Vorgängern, nicht nehmen. Es sind lustige Anekdoten. Ehrlich gesagt, erkenne ich den einen oder anderen Handwerker, der bei uns schon war echt wieder. 

    Wie bereits erwähnt finde ich es lustig und habe teils ebenfalls die Hände über den Kopf zusammen geschlagen. 

    Im Buch empfiehlt Ralf Schmitz an einer Stelle einen Musiktitel, spielen Sie diesen unbedingt dazu ab. Ich habe köstlich gelacht, als ich dazu las. 

  11. Cover des Buches Die Henkerstochter (ISBN: 9783548610429)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter

     (304)
    Aktuelle Rezension von: ManuelaP

    Prolog zu lesen begonnen und bis zum Epilog hin, sowie "Nachwort", wurde ich ins 16. Jahrhundert gezogen.
    Gefesselt voller Spannung und sehr interessanten Inhalt über damalige Zeit, Henker, Liebe, Hexerei und Morde, bekam ich sehr gute Unterhaltung durch überraschende Handlungen.
    Bis zum Ende fragt man sich wer hinter den Morden an 3 unschuldigen Kindern und Auftraggeber von verschiedenen Ereignissen ist.
    Das Rätsel wird knapp am Ende gelüftet und ich persönlich habe damit nicht gerechnet.
    Hervorragender Auftakt der Saga und ich freue mich jetzt schon auf die weiteren 7 Bände.
    Von mir gibt es 🌟🌟🌟🌟🌟 Sterne für mein persönliches Highlight im Genre Historische Romane

  12. Cover des Buches Verflucht seist du (ISBN: 9783548611235)
    Inge Löhnig

    Verflucht seist du

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee-Berlin
    Der 5. Fall mit Kommissar Tino Dühnfort ist eigentlich wieder sehr spannend gewesen. Den einen Stern Abzug gab es für mich, weil für meine Begriffe zuviele Gedanken und Gefühle einiger Jugendlicher beschrieben wurden. Aber vielleicht mag ja jemand anderes genau das.
    Der Fall an sich baut sich gut auf, man bleibt lange im Unklaren. Irgendwann steht der Täter fest, aber es sind noch zu viele Seiten übrig. Das wars dann wohl doch noch nicht.
    Auf jeden Fall wieder eine Leseempfehlung.
  13. Cover des Buches Tod am Nord-Ostseekanal (ISBN: 9783954519781)
    Anja Marschall

    Tod am Nord-Ostseekanal

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Steffi_the_bookworm
    Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, da es in meiner Heimat spielt und ich es immer interessant finde, wenn man die Schauplätze im Buch kennt.

    Zu Beginn war ich auch sehr angetan und ich fand es sehr interessant durch die historischen Straßen von Kiel zu wandeln. Man kennt die Straßen und weiß genau, wo der Protagonist gerade ist. Auch dass es in der Vergangenheit spielt, hat es zu einem sehr interessanten Leseerlebnis gemacht. Ebenso interessant fand ich wie der Bau des NOK in die Geschichte eingebunden wurde.

    Der Fall selbst war für mich leider nicht ganz so spannend. Richtige Spannung kam bei mir eher selten auf und ich hatte schon schnell eine Vermutung, was hinter allem steckt und damit hatte ich zum Teil leider auch recht.

    Ich finde außerdem, dass der Klappentext viel zu viel erzählt. Da wird einiges genannt was erst im letzten Viertel das Buches passiert und eigentlich die Enthüllung überhaupt ist.

    Insgesamt fand ich das Buch unterhaltsam, aber dies lag vor allem am Setting und nicht der Geschichte selbst.
  14. Cover des Buches Die falsche Tochter (ISBN: 9783453355965)
    Nora Roberts

    Die falsche Tochter

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Als bei Ausschachtungsarbeiten auf einem Feld in Maryland alte Knochen entdeckt werden, wird Callie Dunbrook damit betraut herauszufinden, was es mit dem Fund auf sich hat. Da die Gebeine mehr als 5000 Jahre alt sind, wird eine groß angelegte Grabung organisiert, für die auch ein anthropologischer Leiter verpflichtet wird. Callie ist wenig begeistert, dass die Wahl auf ihren Exmann Jake fällt. Doch das ist noch ihre geringste Sorge. Die Wissenschaftler werden nicht von allen Seiten mit offenen Armen empfangen, viele Arbeiter fürchten um ihren Job, weil das Bauprojekt auf Eis liegt. Viel belastender ist jedoch die Tatsache, dass eine fremde Frau, die Callie im Fernsehen gesehen hat, behauptet, sie sei ihre als Baby gekidnappte Tochter. Als die Archäologin Nachforschungen über ihre Herkunft anstellt, stößt sie damit in ein Wespennest.

    Nora Roberts lässt ihre Heldin gleich an mehreren Fronten kämpfen. Die Beziehung zum Helden ist nicht lediglich ein Aufwärmen der alten Liebe. Das Paar hat einiges aufzuarbeiten und tut dies auch wirklich. Bei der Suche nach Callies wahrer Identität wird das Klischee der Zerrissenheit und des Gefühls der Entwurzelung vermieden. Es gibt keinen Loyalitätskonflikt, sich zwischen leiblichen und Adoptiveltern zu entscheiden. Sicher läuft nicht alles problemlos ab, sämtliche Beteiligte müssen sich mit der neuen Situation erst zurechtfinden. Aber auch ohne künstliche Hürden aufzubauen, wird ein interessanter Plot gestrickt, der noch durch eine Krimihandlung komplettiert wird. Nebenbei streut die Autorin interessante Fakten über das Thema Archäologie ein, ohne mit ihrem Recherchewissen zu prahlen. Das Endergebnis ist rundum gelungen und eine 1a-Leistung der weltweit erfolgreichsten Liebesromanautorin. (TD)

  15. Cover des Buches From Spring to Winter – London in Love (ISBN: 9783945227688)
    C. M. Hafen

    From Spring to Winter – London in Love

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Janne1

    London ist nicht nur eine aufregende Stadt, sondern auch der Name einer jungen Frau, die Stuttgart verlässt, um in der großen Metropole einen Neustart zu versuchen. Und natürlich wird es nach einem One-Night-Stand turbulent.

    Das Cover ist wirklich schön. Die Protagonistin kommt leicht verpeilt (so scheint es mir), doch sympathisch daher. Alle übrigen Personen sind in der Geschichte hautnah zu erleben, weil gut beschrieben. Für mich ein leichter, vergnüglicher und ansprechender Roman, auch um einfach gut runterzukommen in Stresszeiten.

  16. Cover des Buches Tod und Teufel (ISBN: 9783841900043)
    Frank Schätzing

    Tod und Teufel

     (717)
    Aktuelle Rezension von: Igonthas

    Im Köln des Eruopäischen Mittelalters wird der Leser hineingezogen in eine atemberubend plastische Atmosphäre.

    Jakob, den alle den Fuchs nennen und der zur unterten Gesellschaftsschicht gehört wird zeuge eines Mordes und muss sich um am Leben zu bleiben neu erfinden und auf neue Verbündete vertrauen.


    Ich habe Schätzings Debüt  Roman gerade zum zweiten mal gelesen das erste mal vor ca 10 jahren als teenager.
    Ich weiß noch wie ich damals von der ersten Seite an das Gefühl hatte, in die Geschichte hineingezogen zu werden und das Buch in einem durch gelesen habe.
    Damals empfand ich die ewig langen Dispute über historische spitzfindigkeiten als einzigen störfaktor in einem ansonsten super roman.

    Heute mit etwas mehr Distanz und hunderte von Büchern, um die ich in der Zwischenzeit meinen bibliophilen Horizont erweitert habe, hat sich auch meine Meinugn zu diesem Roman etwas verschoben.

    Grundsätzlich ht mich die Geschichte sogr noch mehr gefesselt und mit etwas historischem hintergrundwissen (jedneflals deutlich mehr als mit 15  :)) wirken die ehedem ermüdenden dispute eher wie Stilmittel die dem leser die idiologischen standesunterschiede  näherbringen. 

    Protagonisten und Antagonisten sind hier auf alle Stände verteilt und man bekommt ein gutes Gefühl für die Spannungen innerhalb der Gesellschaft.

    Für meinen geschmach wird das erzähltempo zum ende hin etwas schnell am 14. an dem eigentlich das große Fiale stattfindet  ist alles extrem verkürzt die Fiurenentwicklung auf die über 200 seiten hingearbeitet wird findet in einem satz in einem schuppen statt.

    Ausserdm finde ich schade, wie wenig Grezgänger in diesem Roman auftreten, abgesehen von Kuno, dessen Schicksaal schon vom ertsten kapitel feststeht bewegen sich alle Figuen innerhalb ihrer eigenen Blasen.

    Ansosnten erstklasse Roman und für jeden der gerne historische Romane verschlingt sicher ein Genuss!


  17. Cover des Buches Der Fliegenfänger (ISBN: 9783453864283)
    Willy Russell

    Der Fliegenfänger

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Buchliese

    Raymond ist fast 19 Jahre alt, als er sich nach Grimsby aufmacht und auf dem Weg dorthin Briefe an sein großes Idol Morrissey schreibt. In seinen Aufzeichnungen erzählt er von seiner Reise und seinem Leben. Sein Sarkasmus und sein schwarzer Humor lässt seine eigentlich traurige Geschichte in einem ganz besonderen Licht erscheinen. Nichts wünscht sich seine Mutter mehr, als dass er ein ganz normaler Junge wird. Doch Raymond muss nicht nur die Schule und die Pfadfindergruppe verlassen. Er hat auch keine Freunde mehr und verschwindet einfach in der Schublade "Er war es!". Raymond ist seit dem Sprung in den Kanal der falsche Junge. Niemand hört ihm mehr zu, alle wollen nur noch sein Bestes und ihm helfen. Und so verwundert es nicht, dass er sich in eine eigene Welt verspinnt und sich mit aller Kraft gegen alles Normale wehrt. Er wird er in einen Strudel aus Missverständnissen und unglücklichen Vorfällen immer weiter an den Rand gedrängt. Bis ihn in Grimsby ein Job auf einer Baustelle erwartet ...

    Eine sehr sympathische Figur ist Raymonds Oma. Eine Figur, die ihm Halt gibt und die nicht nur zu ihm steht, sondern auch mit scharfer Zunge die Realität im Blick hat. Im folgenden Zitat richtet Raymonds Großmutter das Wort an seine Mutter/ihre Tochter: "Mag sein, dass wir hier im modernen Failsworth leben, Shelagh; mag sein, dass wir uns am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts befinden, wo jeder seinen Wintergarten hat und wo man seine Topfpflanzen im Gartencenter kauft und zur Andacht in die voll klimatisierten Konsumtempel läuft. Aber lass dich davon nicht täuschen. Zivilisation! Ein dünner Firniss, Shelagh! Hinter dem Einkaufswagen im Supermarkt trottet noch mancher Neandertaler. Und wenn man mal die Topfpflanzen weglässt, Shelagh, dann laufen in den Gartencentern massenweise Sadisten rum. Glaub nur nicht allzu fest an die so genannte Zivilisation, Shelagh; wenn es nur irgend ginge, würden auf den Parkplätzen vor den Einkaufscentern und Supermärkten bald wieder regelmäßig Menschen gehenkt, verprügelt und als Hexen verbrannt. Und alle wären sie da, in ihren Armani-Anzügen, mit ihren gestylten Frisuren, ihren Topfpflanzen, ihrem Perrier-Wasser und dem marinierten Tunfisch, den sie sich dann mittags auf den Holzkohlengrill legen, um ihn genüsslich im Garten zu verzehren, nachdem sie dem Henker den ganzen sonnigen Vormittag auf dem Supermarkt-Parkplatz beim Köpfen zugeschaut haben."

    Vielen Dank dem Autor für dieses großartige Buch! Leider ist es der bisher einzige Roman der von Willy Russell erschienen ist, aber ich warte schon jetzt auf mehr. Lesen! Lesen! Lesen! 
  18. Cover des Buches Ich glaube, der Fliesenleger ist tot! (ISBN: 9783442378685)
    Julia Karnick

    Ich glaube, der Fliesenleger ist tot!

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    Familie Karnick kauft ein Grundstück und lässt das darauf stehende Haus abreißen um ein neues Haus zu bauen. Der Baualltag wird Rückblickend mit viel Humor geschildert …

    Schreibstil:
    Als freie Journalistin und Kolumnistin weiß Julia Karnick wie man schreibt und seine Leser bei Laune hält. Die Geschichte an sich hat mich tief berührt und ich musste das Buch des Öfteren zur Seite legen, einfach weil ich beim Lesen schon eine halbe Depression bekommen habe – wie kann man diese ganze Schei** nur durchmachen? Auf dieser Baustelle hat ja wirklich nichts geklappt! Ich bin sehr froh, dass der Hausbau (vor über 20 Jahren) bei meinen Eltern ohne einen Mangel funktioniert hat und ich auch im Bekanntenkreis habe ich zwar von Baupannen gehört, aber nie, dass solche Mängel aufgetreten sind. Daher habe ich mich zwischenzeitlich immer wieder gefragt, ob die Dinge wirklich so passiert sind, wie sie denn geschildert wurden. Im Buch steht ganz klar: Ja, alles so passiert! Gruselig und authentisch wird also beschrieben, wie sich die Handwerker verhalten, was nicht klappt und die Folgen dazu. Auch wird nach jedem Kapitel aufgerechnet wie hoch die Baunebenkosten sind und was man dafür bekommt – oder eben auch nicht. Dennoch werden die ganzen Pannen und die Depression der Autorin locker flockig niedergeschrieben, frei nach dem Motto: Wenn du nicht weinen kannst, dann lache.

    Cover:
    Das Cover spiegelt genau das wieder, was das Buch beinhaltet: Alles geht zu Bruch!

    Fazit:
    Für Menschen, welche überlegen zu bauen könnte es ein halber Ratgeber sein „worauf sollte man achten“ und „wo könnte viel passieren“, es kann aber auch sein, dass nach dem Lesen das Bauvorhaben komplett abgebrochen wird, einfach weil man zu viel Angst bekommen kann, wenn man liest was alles passieren kann.  Für Leute, welche schon gebaut haben ist dieses Buch eine schöne Lektüre um das eigene Bauvorhaben rückblickend zu betrachten. Alles in allem ist das Buch gut geschrieben und ein schöner Zeitvertreib, daher gebe ich 3 Sterne. Eine Leseempfehlung ist hier wohl schwer zu geben und muss von Fall zu Fall betrachtet werden 

  19. Cover des Buches Die Schattenleserin - Nachtschwarze Träume (ISBN: 9783404169542)
    Sandy Williams

    Die Schattenleserin - Nachtschwarze Träume

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Black_Shadowreader

    Super Buch! Zwar nicht das Beste der Welt, aber es hat mich sehr gefangen genommen!

  20. Cover des Buches Das Gottesgrab (ISBN: 9783499249747)
    Will Adams

    Das Gottesgrab

     (198)
    Aktuelle Rezension von: Dominik_Hellenbeck

    Das Gottesgrab ist ein flott geschriebener, gut lesbarer Abenteuerroman. Insbesondere die zahlreiche Verwendung von Kapiteln (immerhin 41 bei 440 Seiten), die wiederum nochmals in unterschiedliche Szenen unterteilt sind, machen das Buch gut lesbar und erinnern bei den „Cliffhangern“ an Kapitelenden etwas an ein in Romanform umgeschriebenes Film-Drehbuch. Der Verzicht auf verschiedene Zeitebenen und (bis auf den Prolog) historische Rückblenden sichern ein durchgängiges Lesevergnügen.


    Erfrischend originell sind die politisch-historischen sowie religiösen Bezüge. Die Verknüpfung der Alexander-Saga mit makedonischem Separatismus, Archäologie und dem Buch Daniel aus dem AT ist ein gelungener Wurf und hebt sich angenehm vom üblichen Krimigeschehen um aufgefundene Bibelfragmente, rätselhafte Fundstücke und vatikanische Dunkelmänner ab.  

    Glücklicherweise werden auch stereotype Handlungsabläufe und schablonenhafte Figuren vermieden. Daniel Knox ist weder ein omnipotenter Supermann, der pausenlos Witwen und Waisen rettet, noch ein platter Westentaschen-Indiana Jones. Er erinnert mich eher an Thomas Magnum aus der US-Krimiserie der 80ern, ein sympathischer Sunnyboy, der nicht alleine die Szene beherrscht, sondern auch mal ordentlich „einstecken muß“ und auf die Hilfe seiner Freunde angewiesen ist (einer heißt zudem auch noch Rick...).


    Gaille Bonnard als sein weiblicher Sidekick ist als seriöse Wissenschaftlerin und nicht als Power-Amazone á la Lara Croft angelegt, die permanent auftrumpft, um den begriffsstutzigen Jungs mal zu zeigen, wo's lang geht.


    Alles in allem gut verdauliche Krimi-Kost, wenn man vor dem Einschlafen noch mal etwas schmökern will.

  21. Cover des Buches Der Tuchhändler (ISBN: 9783404129355)
    Richard Dübell

    Der Tuchhändler

     (65)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    1475: Kurz vor der „Landshuter Hochzeit“ wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wie sich herausstellt, gehörte sie zum Gefolge der Braut. Will etwa jemand die Hochzeit verhindern? Peter Bernward, früher Assistent des Bischofs von Augsburg, jetzt Kaufmann in Landshut wird damit betraut, heimlich Nachforschungen anzustellen und den Mörder noch vor den Hochzeitsfeierlichkeiten zu ermitteln …

    Selten ist es mir so schwer gefallen, einen Roman zu bewerten. Richard Dübell ist bekannt für seine historischen Romane und dieses ist der erste einer fünfteiligen Serie mit Peter Bernward. Der historische Teil ist auch gut gelungen, der Autor berichtet ausführlich über die historischen, politischen und auch baulichen Hintergründe, das ist sehr interessant zu lesen, behindert jedoch etwas den Lesefluss und hemmt die Spannung. Dass Richard Dübell ausführlich recherchiert hat, merkt man dem Roman an und ein Nachwort gibt zudem Aufschluss über Fakten und Fiktion. Auch die abgedruckte Karte ist äußerst nützlich. Besonders hat mir gefallen, dass einem beim Lesen vor Augen geführt wird, welch ein Gewaltakt Planung und Ausführung der Hochzeitsfeierlichkeiten gewesen sein muss.

    Da es sich aber nicht um einen rein historischen Roman handelt sondern auch um einen Kriminalroman und dieser Teil weniger gut gelungen ist, erhält der Roman von mir einen deutlichen Punktabzug. Der Fall selbst ist sehr verworren, Peter Bernward erscheint nicht sehr kompetent und auch die Auflösung hat mich enttäuscht, ohne zu spoilern kann ich aber nur sagen, dass letztlich weniger dahintersteckte als gedacht und zudem nicht Peters Ermittlungsarbeit ausschlaggebend war sondern eine gute Portion Glück.

    Die Geschichte wird in Ich-Form aus Peters Perspektive erzählt, was seine Inkompetenz noch deutlicher macht. Gelungen ist allerdings Peters Charakterentwicklung vom zunächst gebrochenen Mann, der sich nach dem Tod seiner Frau sieben Jahre vorher vor der Welt und auch vor seinen Kindern zurückzog und nun langsam wieder nach vorne zu sehen lernt.

    Auch andere Charaktere gefallen mir gut, z. B. der patente Apothekersohn oder der polnische Ritter, letzterer sogar eine reale historische Persönlichkeit.

    Lesen lässt sich der Roman recht flüssig, solange man sich für umfängliche Ausführungen über die Hintergründe interessiert. Wer nur über einen interessanten Kriminalfall lesen möchte, wird sich eher langweilen und eventuell sogar geneigt sein, Seiten zu überfliegen. Aber auch wer sich für die Hintergründe interessiert, wird gelegentlich ungeduldig werden, weil die Ermittlungsarbeiten so gar nicht in Gang kommen.

    Auf Grund der Kritikpunkte, die ich für schon recht gravierend halte, vergebe ich nur drei Sterne und hoffe, dass die weiteren Peter-Bernward-Romane spannender geschrieben sind und Peter Bernward dort als Ermittler mehr Profil entwickelt. Dennoch empfehlenswert, gerade wegen des historischen Anteils.

  22. Cover des Buches Alles Glück kommt nie (ISBN: 9783596511754)
    Anna Gavalda

    Alles Glück kommt nie

     (292)
    Aktuelle Rezension von: Lealein1906

    "Alles Glück kommt nie" hat mir richtig gut gefallen, ich gebe vier Sterne, für fünf hat es nicht ganz gereicht. Aber Anna Gavalda hat wieder ein tolles Buch geschrieben, das man auf jeden Fall lesen sollte.

    Charles, Ende 40, vekommt eine Nachricht mit nur drei Wörtern. Aber sie verändern sein bisheriges Leben. Anouk ist tot steht da. Anouk, die seine große Liebe war. Doch etwas ist geschehen. Und nun muss Charles sich wieder damit auseinandersetzen, um danach an sein Leben anzuknüpfen.

    Die Geschichte lebt von dem Mix aus Vergangenheit und Gegenwart und der Suche nach einer Zukunft, die man auch als Leser unbedingt mitmachen will.

    Den Schreibstil von Anna Gavalda finde ich außergewöhnlich und er gefällt mir stets gut. Die Charaktere werden dadurch irgendwie besonders scharf gezeichnet und bekommen scharfe Sihlouetten. So auch Charles, in den man sich von der ersten Seite gut reinversetzen kann, die Gegenwart miterleben und mit ihm in die Vergangenheit abtauchen will.

    So wird die Geschichte auch nie langweilig und bleibt abwechslungsreich. Ein klares Ja! für dieses Buch.

  23. Cover des Buches Tanz der Liebenden (ISBN: 9783899411997)
    Nora Roberts

    Tanz der Liebenden

     (23)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Die Stanislaskis, Band 6: Viele Jahre Disziplin, Schweiss und Tränen haben die Primaballerina Kate Kimball so weit gebracht. Nun will sie eine Ballettschule eröffnen und unterrichten. Der Bauunternehmer Brody O’Connell wird beauftragt, die nötigen Umbauten vorzunehmen. Kate ist gleich von ihm fasziniert, doch er weist sie ab, da er sich ausschliesslich um seinen kleinen Sohn Jack kümmern will…

    Erster Eindruck: Auf dem Cover meiner Ausgabe ist ein sich umarmendes Pärchen zu sehen; die Gestaltung sagt mir leider nicht zu.

    Dies ist der abschliessende Band einer 6-teiligen Reihe, kann aber unabhängig von den Vorgängerbänden gelesen werden. Aufgrund der vielen Protagonisten würde ich aber trotzdem vorne beginnen. Im Vorgängerband war Frederica Kimball, Kates Halbschwester, die weibliche Hauptperson – hier nun die schöne Primaballerina selbst.

    Kate ist eine Frau, die genau weiss, was sie will. Nebst der Ballettschule steht nun ganz oben auf ihrer Liste der faszinierende Brody. Nein, eigentlich stehen da sogar zwei Namen: Brody und sein sechsjähriger Sohn Jack. Brody ist alleinerziehender Vater, da seine Frau vor vier Jahren verstorben ist. Er meint, es dürfe keine neue Liebe für ihn geben. Zudem glaubt er nicht wirklich daran, dass es Kate mit der Ballettschule ernst ist. Bald wird sie sich langweilen und zurück in die Grossstadt und auf die Bühne wollen. So unsicher sich Brody in dieser Angelegenheit fühlt, so sicher ist sich Kate. Aber es kränkt sie, dass er nicht zu seinen Gefühlen stehen will. Was kann sie tun? Aufgeben ist keine Option…

    Am besten haben mir Spence Kimball, Kates Vater, und Jack gefallen: Spence, da er mitansehen muss, dass sein „Baby“ erwachsen und „tatsächlich“ eine Frau geworden ist; Jack, als er ein ernstes Gespräch mit Kate führt (Taschentuchalarm!). Ein schöner Abschluss der Reihe. Ich lasse die Stanislaskis mit Wehmut ziehen, denn ich habe mich doch sehr an sie gewöhnt, schluck…

  24. Cover des Buches Vanitas – Schwarz wie Erde (DAISY Edition) (ISBN: 9783839853306)
    Ursula Poznanski

    Vanitas – Schwarz wie Erde (DAISY Edition)

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Carolin Bauer lebt undercover in Wien.  Offiziell ist sie tod.  Trotzdem schickt sie ihr Ansprechpartner bei der Polizei,  für eine verdeckte Ermittlung,  nach München.  Während dieser Arbeit  erfahren wir etwas über ihr früheres Leben.  Die Kommunikation zwischen den beiden läuft überwiegend über spezielle Blumensträuße. Das fand ich nett gemacht. Jede Blume hat ihre eigenen Botschaft und Bedeutung. 

    Mir hat die Geschichte grundsätzlich gut gefallen. Für mich war es aber eher ein Krimi als ein Thriller. Das ist allerdings reine Geschmackssache. 

    Luise Helm  ist eine gute Wahl als Sprecherin, weil ihre Stimme und der Charakter von Carolin gut zusammengepasst haben. 

    Ich werde mir den Nachfolgeband ebenfalls besorgen, weil ich wissen möchte wie es mit Carolin weitergeht.  Es gibt noch eine offene Rechnung am Ende. 

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