Bücher mit dem Tag "bayerischer wald"
27 Bücher
- Romy Hausmann
Liebes Kind
(1.124)Aktuelle Rezension von: makamaEine einsame Hütte irgendwo im Wald im Niemandsland zu einer Grenze, alles ist abgedunkelt - niemand darf raus, nur der Mann hat Kontakt zur Außenwelt, geht arbeiten..... doch die Frau und die Kinder nicht - doch dann eine Flucht - die Frau schwer verletzt - das Mädchen verstört - doch wo sind der Mann und der Junge .....
Fazit und Meinung ---- ein Thriller ist das nicht - aber das Buch ist sehr verstörend. Es ist aus der Sicht von verschiedenen Personen geschrieben - und langsam - ganz langsam kommt die ganze düstere Wahrheit ans Licht. Am Ende wird es noch mal sehr dramatisch und das ganze Ausmaß dieser Welt, die sich auf die dunkle Hütte, den Mann, die Kinder und die "Mutter" bezieht kommt ans Licht. So ganz weiß ich nicht was ich davon halten soll - das Buch hat mich fasziniert und abgestoßen - gebe 4 Sterne
- Angelika Schwarzhuber
Der Weihnachtssee
(64)Aktuelle Rezension von: BuechervorhersageJana besucht ihre Familie zu Weihnachten im bayerischen Wald. Als diese spontan ohne sie über Weihnachten verreist und somit das Weihnachtsfest ausfällt, ist Jana überrumpelt und macht sich notgedrungen wieder auf den Rückweg nach München. Dabei kommt sie jedoch in einen Schneesturm und landet mit ihrem Auto im Graben. In der Nähe entdeckt sie ein abgelegenes Haus, in dem ihr früherer Klassenkamerad Toni und sein Neffe Finn wohnen. Sie wird von den beiden aufgenommen und schon bald steht noch eine weitere gestrandete Gruppe vor der Tür, darunter auch ihr Exfreund Stephan, dank dem sie vor sechs Jahren aus dem bayerischen Wald geflüchtet ist. Die Gruppe versucht sich die Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten und gegen Ende werden einige Überraschungen gelüftet und der Weihnachtssee hinter dem Haus lässt seine Magie geschehen.
Ich habe anfangs etwas gebraucht, um mit der Geschichte und den Charakteren warm zu werden. Es war weniger weihnachtlich und mehr deprimierend, weil alle Charaktere an diesem Weihnachten mit dem ein oder anderen Thema zu kämpfen haben und sich erstmal keine besinnliche Stimmung und ein Gemeinschaftsgefühl einstellen will. Doch nach und nach tauen alle miteinander auf und erkennen, dass sie voneinander lernen können und zusammen eine neue Weihnachtstradition erschaffen können und dass das Schicksal sich etwas bei diesem ungewöhnlichen und chaotischen Weihnachten gedacht hat. Die Geschichte unterhält einen gut und regt zum Nachdenken an. Sie ist realistisch und ungeschönt und spielt in unserem schönen Deutschland.
- Wolf Schreiner
Engelsgeduld
(13)Aktuelle Rezension von: julestodoEin Mittelalterspektakelsoll das Image des Ortes aufwerten. Alle Bürger sind aufgerufen, sich als Darsteller zur Verfügung zu stellen und selbstverständlich soll der Pfarrer auf einem Pferd reitend präsent sein.... Befehl von ganz oben! Bei der Generalprobe, die Senner auf dem gutmütigen Pferd Rosalie begleitet, werden auch Schüsse abgegeben. Rosalie scheut und Senner fällt vom Pferd. Bewußtlos wird er ins Krankenhaus gebracht und schwört: niemals wieder steige ich auf einen Pferderücken. Zum Glück ist der Sturz für ihn glimpflich ausgegangen, die Hauptdarstellerin allerdings wurde durch den Schuss getötet, beziehungsweise durch eine Kugel, die eigentlich nicht in der Waffe hätte sein sollen....
Senner beginnt zu ermitteln...
Am Ende erwartet Senner und auch den Leser ein völlig unerwartetes Ende...
Leseempfehlung für alle, die einen soliden Regionalkrimi zu schätzen wissen!
- Isolde Peter
Der halbe Russ
(59)Aktuelle Rezension von: SeraphinablackDaisy Dollinger ermittelt, Band 1
Undercover mit Dackel:
In München steht ein Hofbräuhaus, davor liegt ein Mann, der schaut betrunken aus … Ist er aber nicht, wie eine resolute Passantin feststellt, als sie die vermeintliche Alkohol-Leiche freundlich anstupst: Der Straßenmusiker Oleg Wodka ist ganz und gar tot, und auf natürliche Weise ist er nicht gestorben.
Weil Olegs Straßenmusiker-Kollegen der Polizei gegenüber äußerst maulfaul sind, hat der junge Kripo-Beamte Sepp Leutner schließlich eine geniale Idee: Seine gute Bekannte Daisy Dollinger – Sekretärin der Münchner Staatsanwaltschaft und weder auf den Kopf noch auf den Mund gefallen –, spielt Akkordeon, und ein Dirndl besitzt sie auch. Ehe sie sich's versieht, befindet sich Daisy nebst Dackel Wastl als Straßenmusikerin auf ihrem ersten Undercover-Einsatz
Meine Meinung:
Ich mag normalerweise bayrische Krimis sehr gerne, aber leider hat es bei diesem Buch ganz und gar nicht gefunkt .
Nach mehrmaligem weglegen, sacken lassen und nochmals in die Hand nehmen habe ich das Buch mehr oder weniger schnell und quer fertiggelesen.
Das Cover finde ich sehr gelungen und passt auch zur Geschichte.
Der Schreibstil ist mir zu abgehackt und wirr. Die Story begann eigentlich ganz gut, flachte aber dann sehr ab und auch die Auflösung des Falles hat mich nicht überzeugt.
Die Protagonisten waren jedoch gut beschrieben allen voran die wirre Familie von Daisy Dollinger. Gut gefallen haben mir auch die beschrieben Orte in Minga und die Einblicke in die Straßenmusikerszene.
Leider hat mich ausgerechnet die charmante „Miss Marple“ Daisy nicht als Hauptfigur überzeugt.
Mein Fazit :
Für ein Debüt ganz passabel mit sehr viel Luft nach oben bei Teil 2 .
Deshalb nur 3 Sterne von mir
- Oliver Kern
Eiskalter Hund
(43)Aktuelle Rezension von: Melanie_LudwigInhalt
Fellinger ist ein kerniger Typ: Grantelig und geradeaus. So, wie die Leute eben sind. Dort, wo er lebt. In einer Kleinstadt im Bayerischen Wald. Fellinger wollte immer Polizist werden. Hat nicht geklappt. Sein Knie. Und überhaupt. Jetzt ist er Lebensmittelkontrolleur. Eines Tages beschwert sich ein anonymer Anrufer über das chinesische Restaurant im Bezirk. Vor Ort stellt Fellinger fest, dass die schwarze Soße eklig, aber unbedenklich ist. Ganz anders sieht es da im Kühlhaus aus. Dort hängt ein toter Hund am Haken. Heikel wird die Sache, als sich herausstellt, dass die Halterin verschwunden ist. Fellinger fängt an zu ermitteln … und hört nicht mehr auf!
Fazit
Leider konnte das Buch mich nicht überzeugen. Fellinger ist ein möchtegern Ermittler der sich immer wieder in Gefahr begibt. Es war OK doch leider nicht mehr
- Harry Kämmerer
Letzte Reise
(15)Aktuelle Rezension von: Rebecca_86Ohne zu viel zu verraten - "Letzte Reise" ist ein sehr abwechslungsreich geschriebener Krimi, der durch die unterschiedlichste, an die jeweilige Person angepasste, Erzählweise den Leser bestens unterhält. Die einzelnen Personen werden differenziert charakterisiert und die Spannung bleibt durch neue Handlungsstränge lange Zeit erhalten. Eine klare Empfehlung für Urlaubszeit oder ein gemütliches Lese-Wochenende.
- Jutta Mehler
Milchlinge
(7)Aktuelle Rezension von: baerinFanni Rot und Sprudel halten sich in Bad Kötzting auf. Sie lässt sich in der örtlichen TCM-Klinik behandeln, um endlich die Gedächtnislücken, die sie seit einem Anschlag plagen, los zu werden. Als sie in einem Möbelhaus die Tür eines Ausstellungsstückes öffnet, findet sie einen toten Mann - erschlagen.
Der nicht sehr vertrauenerweckende Kommissar Brandel ist der Meinung, dass er in ihnen schon die Täter gefunden hat, da sie sich zur Tatzeit am Vorabend auch schon dort aufgehalten haben. Da Fanni der Polizei nicht zutraut, den wahren Täter zu finden, bleibt ihr nichts anderes übrig als mal wieder mit Sprudel selbst zu ermitteln.
Ich habe bereits die ersten acht Fälle gelesen und auch dieser hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Fälle sind zwar immer in sich abgeschlossen, aber es ist natürlich besser, wenn man die Vorgänger kennt, da immer wieder auf frühere Fälle Bezug genommen wird. Fanni und Sprudel sind wie gute alte Bekannte und man freut sich immer wieder, von ihnen zu hören oder zu lesen. Leider sind die Bände immer viel zu schnell gelesen! - Nicole Lingen
Suppenbrunzer
(10)Aktuelle Rezension von: Rose75Ein Suppenbrunzer ist eine Glaskugel, in der eine Heilig-Geist Taube enthalten ist. Der Heilige Geist ist das Symbol für Pfingsten und in der Handlung spielen niederbayerische Bräuche durchaus eine Rolle. Das hat mir richtig gut gefallen.
Die Hauptfigur ist Sophia Alvarez, sie hat väterlichseits portugiesische Wurzeln und dieses südländische Erbe schadet ihr meistens mehr als das es nützt. Sie ist impulsiv und manchmal auch übergriffig. Eine Sympathieträgerin ist sie nicht wirklich.
Nach einigen Beschwerden wird sie von ihrem Chef in den Bayerischen Wald strafversetzt und degradiert. Für sie ist das die Höchststrafe, weil sie vor 20 Jahren, aus persönlichen Gründen, aus dieser Gegend weggezogen ist. Kurz nach ihrer Ankunft muss sie mitansehen, wie ein junges Mädchen in Flammen aufgeht. Alles deutet auf Selbstmord, doch Sophia hat Zweifel und ermittelt auf eigene Faust. Sehr zum Leidwesen ihres neuen Chefs.
Ihr Privatleben ist eine Katastrophe. Sie ist geschieden, die Kinder wollen beim Vater leben und im Bayerischen Wald muss sie sich alten Dämonen stellen.
Mir hat die Geschichte recht gut gefallen. Der Kriminalfall war düster, die Figuren waren gut gezeichnet und einige Stellen waren sehr emotional. Besonders gut hat mir gefallen, dass immer wieder ein paar Brocken Dialekt dabei waren.
Das Buch endet mit dem Hinweis auf einen weiteren fraglichen Mordfall. Es könnte also durchaus eine Fortsetzung folgen. Von mir aus gerne
- Jutta Mehler
Kalte Milch
(5)Aktuelle Rezension von: ZirbiDiesmal kann ich leider nicht mehr als zwei Sterne für die bisher so charmante und nette Krimireihe geben. Tatsächlich wurde ich diesmal etwas enttäuscht und muss zugeben, dass mich Fanni und Sprudel nicht in den sonst gewohnten Bann ziehen konnten.
Es fehlte mir insgesamt an Spannung - ich fands ziemlich vorhersehbar. Und auch die Dialoge, die Ermittlungsarbeit... waren ungewohnt fade. Viele Details wurden abgeschnitten - blieben dann aber ungeklärt stehen. ACHTUNG SPOILER Mich hätte es noch interessiert, was Sigi noch für Geheimnisse hatte. Das wurde leider nicht erwähnt. Auch fand ich, dass es unglaublich viele Zufälle gab, die teilweise einfach unglaubwürdig waren. (Die Sabrina gibt natürlich super gerne Auskunft an Fremde am Telefon, ihre Mutter weiß über alles bestens Bescheid und scheut sich ebenfalls nicht munter drauf los zu plaudern, auch die Kosmetikerin mutiert zur Plaudertasche und teilt sich im Wellnessbereich ausgiebig mit...) War mir an manchen Punkten zu viel.
Vermutlich eine Kleinigkeit - dich mich persönlich aber enorm gestört hat - diese Emoticon-Sache. Hab ich überhaupt nicht verstanden, fand ich auch ehrlicherweise super nervig. Fannis Kopfstimme reicht mir schon - das genügt für mich völlig. Das dann noch mit Emojis zu ergänzen und auf gefühlt jeder Seite das passende - teilweise auch unpassende - Emoji zu beschreiben (ausgiebig) fand ich too much.
Fanni find ich, hat sich von Buch zu Buch ein bisschen ins negative gewandelt. Manchmal find ich sie einfach zu "egoistisch" und der sanfte Sprudel zieht halt der Liebe wegen mit. Ja, seine Entscheidung. Aber irgendwie find ich, dieses "koste es was es wolle drauf los" einfach manchmal unsympathisch. Auch ihre Heimlichkeiten, die von Buch zu Buch mehr werden, stoßen mir auf. Finde ich gehört sich einfach nicht, wenn man gemeinsam ermittelt und auch einfach eine vertrauensvolle Beziehung pflegt. Gibt auch keinen Grund, dass Fanni es verheimlicht, wenn sie angegriffen und verletzt wird. Aber vielleicht hab ich das auch einfach nicht verstanden.
Um auch ein paar gute Punkte zu erwähnten, möchte ich nicht vergessen zu schreiben, dass natürlich der Schreibstil flüssig uns wie gewohnt einfach gehalten war. Die Personen waren gut beschrieben und es waren interessante Menschen dabei. Wer noch kein Fanni Buch gelesen hat, kommt sicherlich mit den vielen Familienmitgliedern ein bisschen durcheinander.
Joah, ich weiß nicht - insgesamt war ich einfach enttäuscht und kann deshalb leider nur wenige Sterne vergeben. Schade, denn ursprünglich war die Reihe einfach unglaublich charmant und sympathisch.
- Wolf Schreiner
Lammfromm
(7)Aktuelle Rezension von: julestodoDer Streit um die neuzubauende Umgehungsstrase eskaliert zwischen den Befürwortern und den Gegnern. Die Leute vom Buwaba besetzen die Kirche und schlagen dort die Zelte auf. Als der Vorsitzende vom Buwaba ermordet aufgefunden wird, kommt unser Pfarrer Senner ins Spiel....
Am Ende gibt es eine überraschende Aufklärung des Falls! Das wird hier aber nicht verraten.... das muss jeder selbst lesen!
Leseempfehlung für alle, die einen Regionalkrimi gewürzt mit einer Prise Humor und Augenzwinkern zu schätzen weiß!
- Jörg Graser
Weißbier im Blut
(13)Aktuelle Rezension von: HoldenBei mir war das damals eher "Blut im Weißbier", aber das gehört nicht hierher: Ein Lokalkrimi um einen trinkfesten niederbayerischen Kommissar namens Kreuzeder, gespickt mit schwarzem und bayerischem Humor. Am Holznerhof ist jemand vom Mähdrescher überrollt worden, und von der Aktentasche des Pechvogels ist auch nichts übriggeblieben. Zu allem Überffluß scheint der Holznerbauer auch noch die Polizei und die öffentlichen Behörden zu bedrohen, dabei ist das nur die bayerische Ausdrucksweise. Bisweilen versteigt sich der gute Kommissar zu theologischen Sinndebatten mit dem Oberkirchner Dorfpfarrer und zur Infragestellung des strafrechtlichen Schuldprinzips entsprechenden Bibelstellen, die von Vergebung künden (unerwartet tiefgründig für eine Krimikomödie), aber am Ende wird alles gut und wer viel trinkt, behält am Ende die Oberhand. Ein makaber-morbider Krimi, mit durchaus ersthaften und schweren Momenten.
- Alexander Frimberger
WoidBluad
(1)Aktuelle Rezension von: GabRaphPsychopathen, Auftragskiller, Giftmörder und Verzweiflungstäter, alle möglichen und unmöglichen Morde sind in diesem Buch dabei.
Dabei trieft beileibe nicht aus jeder Seite das Blut. Oftmals wird mit einem Augenzwinkern beschrieben, was uns einen wohligen Schauer über den Rücken jagt.
25 Autorinnen und Autoren wurden aus über 140 Einsendungen zum Krimi-Wettbewerb Ralf Bender-Preis mit Bedacht ausgewählt. Natürlich gibt es eine Gewinnergeschichte. Aber ganz ehrlich alle Storys sind Volltreffer.
- Roland Krause
Hurenballade
(10)Aktuelle Rezension von: Archimedes
„Hurenballade“ von Roland Krause, ein Taschenbuch auf 200 Seiten.
Muss Liebe immer tragisch enden? Bei den 30 Kurzgeschichten von Roland Krause endet jede Liebe anders. Die Liebe von Vater und Sohn endet nicht an einem Galgen, sondern wird durch einen Brand neu entfacht. Oder, wenn Zwei sich streiten, freut sich der oder die Dritte? Wieso versteht niemand, dass man um einen Hund trauern kann? Was verraten eigentlich Schuhe von dessen Träger? In diesem Buch erfährt man einiges Neue über die Liebe, manchmal tragisch, manchmal humorvoll und manchmal absurd, aber immer liebevoll erzählt.
Erstaunlich, wie man auf nur wenigen Seiten eine ganze Geschichte erzählen kann. Für meine Sonntagnachmittags Saunabesuche ideal. Wann kann gleich bei einer neuen Erzählung anfangen und nach einer halbstündigen Ruhezeit einen neuen Durchgang machen und ist gleich wieder bei einer neuen interessanten Schilderung über die Liebe.
5 Sterne die ich ehrlich vergebe. Mir hat das Buch super gut gefallen und ich werde weiter Ausschau halten, denn von Roland Krause möchte ich öfter was lesen, denn der kann schreiben. In wenigen Seiten, so viel zu schreiben, ist „Können“.
- Manfred Faschingbauer
Der fünfte Junge
(3)Aktuelle Rezension von: Igelmanu66»Georg Koller jedoch hatte es vorgezogen, nicht wie andere Herren seines Alters eines natürlichen Todes zu sterben. Nein, er hat die Unverschämtheit besessen, sich ermorden zu lassen. In der Wildnis! Auf einem Berg!«
Wer tötet einen 84jährigen? Diese Frage drängt sich jedem sofort auf. Und der alte Herr wurde nicht etwa erschlagen vor dem heimischen Tresor aufgefunden, sondern er wurde beim Wandern auf dem Großen Arber erstochen. Letzteres ist besonders fatal für Oberkommissar Moritz Buchmann, der aus München zu den Ermittlungen in den Bayerischen Wald geschickt wird, denn er leidet unter einer ausgeprägten Naturphobie…
Dieses Buch war mir aufgefallen wegen der für mich als Naturfreundin sehr erheiternden Phobie des Ermittlers, die so schön beschrieben wird, dass ich oft schmunzeln musste. Der Kriminalfall konnte mich dann aber auch sehr gut unterhalten. Obwohl dies Buch ein klassischer Whodunit ist, gelingt es dem Autor, durch Überraschungen und falsche Fährten Spannung zu erzeugen. Und als die ersten Verbindungen in eine lang zurückliegende Vergangenheit geknüpft wurden, war ich vollends gefesselt.
Über eine Kleinigkeit bin ich nur gestolpert. Da erinnert sich ein alter Herr an Vorgänge aus seiner Kindheit und berichtet dabei über Dinge, bei denen er nicht anwesend war und über die er auch nichts wissen konnte, was über reine Mutmaßungen hinausgeht. Das passt zwar dramaturgisch, ist aber nicht ganz rund und kostet das Buch einen Punkt bei einem ansonsten rundum gelungenen Krimivergnügen.
Fazit: Ein fesselnder Whodunit und ein Ermittler mit amüsanten Eigenarten. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten.
- Stefan Egeler
Irrlichtkönigin: Das Märchen vom Moor (Dunkles Lesen: Dark Urban Fantasy Einzelromane. Hexen, Geister, Feen und Irrlichter in Deutschland.)
(23)Aktuelle Rezension von: primweltenarchiv
In diesem Buch wagen wir einen Neustart mit den Protagonisten. In Bayern angekommen, erfahren wir als Leser schnell, dass hier etwas komisch ist. Grundlage dafür sind merkwürdige Träume, ein verbotenes Moor und Veränderungen. Schnell empfängt uns dadurch ein mysteriöser und märchenhafter Flair, den uns wie ein Sog in der Geschichte hält.
Mit dem bildhaften und angenehmen Schreibstil entführt der Autor uns zwischen die Zeilen und hinein in eine Welt, in der Mysterium und Ruhe sich gelungen die Hand reichen. Lediglich manchmal geriet ich etwas ins Stocken, was aber nicht an dem Stil des Autors lag, sondern eher an dem speziell geschaffenen Sprachstil einzelner Figuren. Gegen Ende wird es spannend und wir werden mit einem kurz gehaltenen Abschied losgelassen.
Die Figuren konnten mich, trotz ihrer Sprachweise, charakterlich überzeugen. Vor allem Maria fand ich sehr authentisch ausgearbeitet.
Mein Fazit:
Ein Märchen, fantastisch, mysteriös und doch anders. Von Setting, Schreibstil und Figuren verzaubert, hatte ich eine tolle Reise in das fiktive Schwarzenried. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen!
- Julia Seidl
Anni und Alois - Arm sind wir nicht
(8)Aktuelle Rezension von: PixibuchVon diesem Buch war ich total begeistert und fasziniert, denn hier konnte man wirklich erleben, wie glücklich und zufrieden Menschen sein können, die sich nicht am Konsum beteiligen sondern nur das wirklich Notwenige zum Leben haben und nicht mehr. Anni und Alois sind seit über 50 Jahren verheiratet und kennen eigentlich nur die Arbeit. Zwar war Anni als junges Mädchen in der Stadt in Stellung, aber als sie dann in Alosi Hof eingeheiratet hat, ist sie Selbstversorgerin. Sie baut ihr ganzes Gemüse an und macht alles für den Winter haltbar, so dass sie fast nichts dazukaufen muß. Sie züchtet Hühner und Gänse. Zwar verkauft sie auch etwas, aber zum großten Teil verwendet sie alles für sich selbst. Alois ist handwerklich begabt und zimmert und bastel alles. Das Ehepaar bekommt auch sehr viel geschenkt, Anni sammelt viel und so reicht die kleine Rente für die Beiden. Es wird nur ein Zimmer geheizt, Bad und Toilette gibt es nicht, einziger Luxus ein alter Fernseher, auf dem Serien geschaut werden. Das Paar hat vier erwachsene Söhne, die aber alle woanders beheimatet sind. Anni versteht es vorzüglich, Obstbäume zu veredlen und sie hat über 100 Apfelsorten. Die Winter sind hart und kalt im Bayerischen Wald, aber Alois und Anni sind deran gewöhnt. Die Beiden leben mit den Jahreszeiten und sind mit sich und dem Leben sehr zufrieden. Das Buch ist mit wunderbaren Fotos versehen, so dass man sich das Leben der Sigls gut vorstellen kann. Es wurden auch schon Sendungen im Bayerischen Fernsehen darüber ausgestrahlt. Das Bauernhaus wurde noch Alois Großvater errichet und es ist ihm bewußt, dass nach seinem Tod alles abgerissen wird. Eigentlich sind die beiden Leute wieder modern, denn heute versuchen sich einige Aussteiger an der einfachen Lebensart,
- Hannes Ringlstetter
Paris. New York. Alteiselfing
(3)Aktuelle Rezension von: HoldenDer Schinder, Hannes! erzählt vom Anfang seiner Musikkarriere, wobei man "Karriere" anfangs fast in Anführungsstriche setzen muß, menschenleere Auftrittsorte zählen nicht mit in der Aufzählung. Als Nordlicht war mir der Ringl of fire (RIP Johnny Cash) bisher fast nur aus der Glotze ein Begriff, sein musikalisches unaufhörliches Beackern deutscher Bühnen war mir hingegen nicht so sehr vertraut. Wenn man alles schon mal mitgemacht hat an Zurücksetzung und Erniedrigung als "Kulturclown", härtet das bestimmt ab. Ähnliche Bücher hat man ja schon mal gelesen, ab er hier hatte man noch mal das komplette Wort-of aller Pleiten Pech und Pannen, die auftreten (!) können, beisammen. Und wer hat den Erfolg mehr verdient, als jemand, der jeden Autobahnraststätte an ihrem Geruch erkennt?
- Tessy Haslauer
Tod im Bayerischen Wald
(6)Aktuelle Rezension von: porte-bonheurIn der Nähe von Bodenmais ereignen sich zwei Todesfälle. Der Leiter der Landbank und sein Vorgänger kommen nacheinander ums Leben, der eine bei einem Jagd-, der andere bei einem Autounfall. Erst bei genauerem Hinschauen durch Kommissar Mike Zinnari, der eigentlich ein entspanntes Wochenende mit seiner neuen Liebe verbringen will, stellt sich heraus, dass es keine traurigen Zufälle sind, sondern Mord dahinter steckt. Doch hängen die beiden Fälle wirklich zusammen? Bei der Aufklärung spielt dann viel Personal eine Rolle, vor allem auch "Amy", die eigentlich Amalia heißt, aber nicht so genannt werden will. Nach einem Burn-Out, vor allem durch eine gescheiterte Beziehung ausgelöst, sucht sie im Bayerischen Wald bei ihrer Verwandtschaft Erholung und eine neue Lebensperspektive, gerät dann aber mitten hinein in die Verwicklungen um die beiden Mordfälle.Leider ist das Buch einmal mehr ein Beweis dafür, dass Regionalkrimis zwar in ihrer Anzahl nicht aber in der Qualität zunehmen!Der Plot ist ja vielleicht noch einigermaßen spannend - deswegen auch überhaupt zwei Sterne - aber das Zusammenweben der Handlung, die affektiert geschilderten und damit völlig überzeichneten, schon klischeehaft wirkenden Personen (Namensgebung!), die aufgebauschte und doch so unechte Sprache (Beispiel: "...die Stunden verschwanden so schnell wie Badewasser im Abfluss." - Ja, wie meinte mein Deutschlehrer einst? Vergleiche sind das Schwierigste in der Literatur. Wer sie nicht beherrscht, sollte sie besser unterlassen.), aber auch die Einbettung in die Region - und ich komme von dort! - haben mich sehr enttäuscht.Der Bayerische Wald hat wirklich Besseres verdient!
- Wolfram Fleischhauer
Schweigend steht der Wald
(5)Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht…leider halten das etliche andere Rezensenten anders. Schade – damit verpufft einiges am Überraschungseffekt.
„Den Wald lesen“
Die 28jährige Anja Grimm ist Forstamtsstudentin. Bereits als sie ein Kind war, hatte ihr Vater, ein Biologielehrer, in ihr die Liebe zum Wald erweckt. Dann verschwand er während der Ferien spurlos, als sie erst acht Jahre alt war. Durch ein Praktikum, bei dem die Bodenbeschaffenheit des Bayerischen Walds kartiert werden soll, gelangt sie wieder dorthin, wo die Familie einst mehrere glückliche Urlaube verbracht hatte. Doch sie trifft nicht unbedingt auf Gegenliebe: voller Misstrauen wollen einige aus der miteinander stark verflochtenen Dorfgemeinschaft hinter ihrem Eintreffen andere Absichten erkennen. Doch steht deshalb einer der Dörfler mit einer Waffe im Anschlag vor ihr? Wem kann sie hier trauen? Und was ist hier der Zusammenhang? Dann werden zwei Leichen gefunden. Doch Anja kann den Wald lesen, erkennt Zusammenhänge, die anderen verborgen bleiben.
Hier ist schlicht lovelybooks schuldig. Durch die Hörrunde zu Fleischhauers „Das Meer“ hatten sie mich angefixt für diesen Autor. Krimi – kenne ich schon. Dieser Autor ist anders: er schreibt über ein gesellschaftspolitisch relevantes Thema und transportiert das sehr geschickt, finde ich, in einem Krimi. Hier gibt es ein Hauptthema (das ich nicht verraten werde) und nebenbei lernt man noch einiges zum Thema Forstwirtschaft und Wald. Dazu wird die Stimmung oft gewechselt: da gibt es drohende Grundstimmung, Action, Verzweiflung, Frust, sehr bildhafte Darstellung davon, in den Schuhen eines anderen zu laufen, und wenn es ohne Schuhe auf Kies ist – Langeweile kam bei mir nicht auf. Fleischhauer schafft es, nicht belehrend zu wirken und zum Nachdenken aufzufordern, dabei aber auch blitzschnell die Perspektive zu wechseln, um es sich nicht zu leicht zu machen. Auch der Vortrag durch Detlef Bierstedt hat mich überzeugt. Ich würde 4 ½ Sterne geben, wenn das hier ginge…
- Dr. Bernhard Abend
Baedeker Reiseführer Bayerischer Wald
(2)Aktuelle Rezension von: MissStrawberryDieser Reiseführer ist pickepacke voll mit tollen, wissenswerten Informationen rund um den Bayerischen Wald. Deshalb bringt er auch ein stolzes Gewicht mit sich: 588 Gramm! Das ist beim Gepäck, das man mit sich trägt, dann schon wichtig zu beachten. Aber es lohnt sich!
Der Reiseführer startet mit zwei Zusammenfassungen zu den Themen „Top-Reiseziele“ und „Lust auf …“, bevor das Inhaltsverzeichnis kommt. Dieses ist unterteilt in die Bereiche HINTERGRUND, ERLEBEN & GENIESSEN, TOUREN, REISEZIELE VON A-Z, PRAKTISCHE INFORMATIONEN. Auf mehr als 350 reich und schön bebilderten Seiten findet sich einfach jede Information, die man für diese herrliche Gegend benötigt.
Die einzelnen Themen sind durch die farblichen Markierungen der Seiten schnell und leicht auffindbar, wobei der Bereich Reiseziele (rot) den größten Anteil einnimmt.
Nicht nur ältere Semester, auch junge Reisende finden in diese tollen Reiseführer Ausflugsziele, die passen und Spaß machen. Mir persönlich gefallen ganz besonders die historischen Informationen und das Wissen über die Glasherstellung. Auch wer schon oft im Bayersichen Wald war, findet hier noch neue Ausflugsziele und Informationen.
Von Fauna und Flora über Traditionen, den Adel und Urlaubstipps bis zu Essen und Trinken ist an alles gedacht. Der Inhalt reicht für viele Urlaube im Bayerischen Wald, ohne etwas doppelt erlebt zu haben! Man glaubt kaum, wie abwechslungsreich und interessant dieses Gebiet doch ist!
Die letzte Seite ist ausklappbar und zeigt eine Karte mit dem Bayerischen Wald und der Umgebung.
Zu guter Letzt gibt es auch noch eine herausnehmbare Karte im Maßstab 1:200 000
Für mich ist dieses Schwergewicht ein treuer Begleiter im Urlaub. Von daher: eindeutig fünf Sterne! - Katharina Gerwens
Der letzte Tropfen
(3)Aktuelle Rezension von: FlatterÜber die Autorin:
Katharina Gerwens wuchs in einem Dorf im Münsterland auf. Nach ihrer Ausbildung zur Journalistin arbeitete sie in verschiedenen Verlagen und ist heute als freie Autorin tätig. Sie lebt mit Mann und Katze in Niederbayern. (Quelle: Verlag)
Zum Inhalt: Klappentext
Die schöne Hildegard! Wer hätte gedacht, dass es mit ihr einmal so enden würde. Nun liegt sie tot im Seerosenteich. Jeder in Salzweg im Bayerischen Wald kannte die ermordete Immobilienmaklerin - und niemand mochte sie. Keine leichte Aufgabe für Kommissarin Franziska Hausmann, denn Verdächtige gibt es zuhauf: den geprellten Grundstückbesitzer etwa, sowie die Frau des Autohändlers, mit dem sie ein Techtelmechtel hatte. Und welches Geheimnis verbirgt die grünäugige Dame, die ständig den Weg der Kommissarin kreuzt?
Meine Meinung:
Der schöne Hildegard! tot! Wie kam es denn dazu? Die Geschichte spielt in Salzweg und hier kannte jeder die schöne Maklerin. Sie konnte Männern die Köpfe verdrehen und bekam immer was sie wollte. Durchtrieben und clever ging sie ihren Geschäften nach. Irgendwie hatte auch schon jeder Einwohner von Salzweg mit ihr zu tun. Am Anfang fand ich die Geschichte auch total fesselnd und war richtig gespannt, was so jeder zu verbergen hat. Aber im Laufe der Geschichte wurde die Story für mich immer vorhersehbarer. Und irgendwie finde ich, kommen die Männer dieses Ortes auch nicht wirklich gut weg darin. Das war zu sehr "gewollt" und meiner Meinung nach nicht gut umgesetzt. Auch die Kommissarin und ihr kleines "Kommunikationsproblem" habe ich nicht verstanden. Je weiter man liest umso langatmiger wird die Geschichte. Die Charaktere sind etwas blass und keiner wurde mir so richtig sympathisch. Der Schreibstil ist schleppend und vorhersehbar. Die Zusammenführung der Erzählstränge war sowas von an den Haaren herbeigezogen, dass es für mich unglaubwürdig rüberkam.
Cover:
Zünftig bayerisches Cover, das gut zur Geschichte passt.
Fazit:
Ich hatte beim Lesen das Gefühl: Jeder gegen Jeden! Auch Ehepaare und Freunde untereinander. Von Nachbarn und Arbeitskollegen mal ganz zu schweigen. Schade, denn hier hätte man eine richtig spannende Krimigeschichte daraus basteln können.
- Katharina Gerwens
Die letzte Ölung
(9)Aktuelle Rezension von: twentytwoBereits kurz nach dem Besuch bei ihrer besten Freundin Marie, die mit ihrem Freund dem Oberstaatsanwalt Benno Holdenrieder in einem kleinen Ort im Bayerischen Wald lebt, muss sich die Kommissarin Franziska erneut auf den Weg machen. Benno hat sie überredet im Fall des kürzlich verstorbenen Talkshow-Stars Alexa Dahlbüdding zu ermitteln, die ihren Lebensabend im vornehmen Wohnstift der kleinen Gemeinde verbracht hat. Recht schnell begreift sie, dass irgendetwas an der Sache faul sein muss und dass sie ohne Durchsuchungsbefehl nicht weiterkommt. Dabei kommt tatsächlich so einiges ans Tageslicht und Franziska hat es plötzlich nicht nur mit einem Mordfall, sondern auch mit Erpressung und Betrug zu tun.
Fazit
Eine facettenreiche Geschichte, die mit vielen Rahmenhandlungen rund um den Kriminalfall, für abwechslungsreiche Unterhaltung sorgt. - Gloria Gray
Zurück nach Übertreibling
(117)Aktuelle Rezension von: krimi_wahnsinnInhalt: Vikki Vicotria ist außer sich, als sie erfährt das ihr ehemaliger Klassenkamerad und Erzfeind mit Rachegelüsten Toni aus dem Gefängnis entkommen ist. Sofort ist ihr klar, dass sie sich schnellstmöglich in Sicherheit bringen muss. Wer könnte da nicht besser auf sie aufpassen als Teilzeitfreund und Motorrad-Rocker Wolf? Richtig, niemand! Zusammen schmieden sie einen Plan, wie sie Vikki am besten verstecken können. Doch dann kommt es zu zwei weiteren Anschlägen, die den Umkreis von Vikki betreffen. Ist es wirklich nur der Toni, der mit Vikki eine Rechnung offen hat? Ausgerechnet jetzt wird auch noch Instagram-Star und Vikkis Nachbarin Kathi entführt. Natürlich setzen die beiden alles daran, Kathi aus der Hand der Entführer zu bekommen und sie bekommen noch eine ganze Rockerbande als Unterstützung.
Meinung: Das Cover ist ja schon wirklich ein Blickfang durch seine bunte und schrille Art. Das innere des Buches ist aber genauso. Vikki Victoria ist eine schrille, bunte und laute Person, die mir aber durchaus sympathisch war. Aber auch Wolf ist mir positiv im Gedächtnis geblieben. Insgesamt war es eine wilde Truppe. An den Schreibstil von Gloria Gray musste ich mich erst gewöhnen, aber danach lief alles wunderbar Die Geschichte ist mit soviel Humor gespickt, dass der Fall beinahe zur Nebensache geworden ist. Aber dennoch war es eine spritzig-witzige Krimi-Geschichte, die mich sehr gut unterhalten hat.
- Günter Macher
Fegfeuer - Vorhof zur Hölle
(3)Aktuelle Rezension von: HerbstroseDie Kripo Deggendorf bekommt Arbeit, ein neuer Fall wird gemeldet. Im Backhäusl der Riedbäuerin befindet sich eine verbrannte Leiche. Hauptkommissar Klaus Geißler, der erst kürzlich von Nürnberg gekommen ist, und sein Assistent Bernd Scheufele, ein gebürtiger Schwabe, befassen sich mit dem Fall. Erste Spuren weisen in den Balkan und führen in eine internationale Spedition, die sich auch bereits im Visier des Hauptzollamtes Landshut befindet. Gefälschte Uhren hochwertiger Marken überschwemmen seit einiger Zeit den deutschen Markt. Dann folgt ein zweiter Mord …
Der ehemalige Krieg in Jugoslawien und seine Nachwirkungen im heutigen Bayern – nicht unbedingt ein Thema, das mich interessiert. Dennoch konnte mich dieser Krimi in seinen Bann ziehen. Gute Recherche und ein angenehmer Schreibstil fallen positiv auf. Hinzu kommen ein sympathischer Kommissar, der gerne und gut isst und zur Abwechslung auch mal ein Privatleben hat, sowie ein glaubwürdiges Lokalkolorit, in dem man die geschilderten Örtlichkeiten zweifellos wiedererkennen kann.
Durch den Prolog und einige Rückblenden erkennt man leider schon sehr bald die Zusammenhänge. So bleibt dem Leser nur zu verfolgen, wie die Polizei versucht den Mörder zu finden und dabei total im Dunkeln tappt. Dass diese Suche manchmal etwas langatmig ausfällt, zum Schluss hin aber doch von Erfolg gekrönt ist, verwundert nicht. Das Ende war dann doch ziemlich überraschend und konnte mir ein Schmunzeln entlocken.
Fazit: Ein gut geschriebener Regionalkrimi mit einem sympathischen Ermittlerteam.























