Bücher mit dem Tag "bayreuth"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bayreuth" gekennzeichnet haben.

26 Bücher

  1. Cover des Buches Resturlaub (ISBN: 9783596512409)
    Tommy Jaud

    Resturlaub

     (1.064)
    Aktuelle Rezension von: Obst4

    „Pitschi“ bekommt Panik als alle Kumpels nach und nach heiraten und seine „Bine“ nun auch Nägel mit Köpfen machen möchte und schon vom Nachwuchs spricht. Am Flughafen, kurz vor dem Urlaub mit Bine und seinen Freunden, bekommt Pitschi so Panik das er einen Überfall vortäuscht und die anderen ohne ihn abfliegen, stattdessen haut er kurzerhand ab nach Argentinien ... dort erlebt er kurioses, nachdenkliches und lehrreiches....

    Super lustiger Urlaubsroman

    Lediglich das Ende war etwas überzogen

  2. Cover des Buches Schampus, Küsschen, Räuberjagd (ISBN: 9783852189796)
    Tatjana Kruse

    Schampus, Küsschen, Räuberjagd

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Der dritte Band der Reihe um die Operndiva Pauline Miller steht den beiden Vorgängern in nichts nach. Die Handlung wimmelt von komischen und verrückten Aktionen und Begebenheiten. Dazu kommen wieder herrliche Dialoge und köstliche Kabbeleien. 

    Der Spannungsanteil ist recht gering, aber in diesemGenre auch eher unter zu ordnen. Dafür vermag es die Autorin mit ihrer leichten und flüssigen Schreibweise den Leser zu fesseln. 

    Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen. Ob es wohl noch einen Nachfolgeband geben wird??


  3. Cover des Buches Ohrfeige (ISBN: 9783442714902)
    Abbas Khider

    Ohrfeige

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Aus-Liebe-zum-Lesen

    Nachdem mich vor einigen Jahren „Die Orangen des Präsidenten“ von Abbas Khider sehr bewegt hat, lag sein Roman „Ohrfeige“ seit langem auf meinem SuB. Nun habe ich ihn endlich davon befreit.

    Die Ohrfeige erhält die Mitarbeiterin einer Ausländerbehörde von Karim, einem abgelehnten Asylbewerber und dieser erzählt ihr auch, warum sie diese verdient habe. Er beginnt mit seiner Flucht aus dem Irak über viele Staaten bis nach Deutschland, wo für ihn der fragwürdige Asylmarathon beginnt und durch den Sturz Saddam Husseins und der deshalb folgenden Ablehnung jäh beendet wird.

    Und genau das ist die Kernaussage dieses Buchs: Der Weg eines Flüchtlings in ein normales Leben in Deutschland ist eine Farce. Khider beschreibt die teilweise sehr irrsinnigen Vorschriften und Gesetze im Asylverfahren, das Leben in Langeweile und Tristesse, ohne Aufgabe, ohne Arbeit, die nichtexistierende Möglichkeit, sich in die Gesellschaft einzubringen, die Ausgrenzung von Flüchtlingen, Asylbewerbern u. ä.

    Die Ohrfeige trifft damit auch uns. Ja, wir müssen uns auch an die eigene Nase fassen und unseren Umgang mit geflüchteten Menschen überdenken. Wenn ich angesichts der jüngsten Geschehnisse in Afghanistan sehe, was manche Leute fordern, dann wird mir schlecht. Und auch wenn viele sich dafür aussprechen, mehr Menschen aufzunehmen, wollen doch die meisten keine Flüchtlingsunterkunft in der Nachbarschaft. Allen voran sehe ich aber die Politik in der Pflicht, die Integration zu ermöglichen, was mit den momentan bestehenden Verfahren und Richtlinien definitiv nicht geschieht.

    Auch wenn mich das Buch nicht ganz packen konnte, ist es dennoch sehr lesenswert und aktueller denn je. Hoffentlich bringt die neue Regierung Änderungen voran.

  4. Cover des Buches Fliehganzleis (ISBN: 9783839210123)
    Friederike Schmöe

    Fliehganzleis

     (44)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16
    ~~~
    Titel: Fliehganzleis (Bd 2 der Kea Laverde Reihe)
    Autorin: Friederike Schmöe
    Genre: Krimi, leichter Thriller
    Verlag: Gmeiner-Verlag GmbH
    Erschienen: 2009
    Seitenanzahl: 321 + 11 Seiten Erklärungen zum Buch und Werbung
    ~~~

    Unbewältigte Vergangenheit - Larissa Gräfin Rothenstayn, die in der DDR aufwuchs und 1975 in den Westen fliehen konnte, bittet die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde, ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben. Dann wird sie in ihrem Schloss in Unterfranken von einem Unbekannten schwer verletzt, die Polizei spricht von versuchtem Mord. Kea arbeitet sich durch das Familienarchiv. Ihre Recherchen führen sie zurück in das Jahr 1968 und zu einem Verbrechen, das nie gesühnt wurde...

    Friederike Schmöe wurde 1967 in Coburg geboren. Heute lebt sie in Bamberg. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit ist die habilitierte Germanistin als Dozentin an den Universitäten in Bamberg und Saarbrücken beschäftigt. Mit Katinka Palfy, der kultigen Heldin ihrer ersten acht Romane, hat sie sich in der Krimiszene längst einen Namen gemacht. Fliehganzleis ist nach Schweigfeinstill der zweite Band ihrer Krimiserie um die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde.

    Meine Meinung:
    Dieses Cover hat mir diesmal besser gefallen. Es ist zwar noch eher schlicht und ist jetzt nichts Besonderes, aber ich finde es schon sehr viel besser als das vom ersten Band. Ansonsten wirkt es wie eine Fotografie, die ich auch angefertigt hätte (als Laie).
    Der Titel zeichnet sich durch das zusammengeschriebene Wort deutlich von der Menge ab und fällt dementsprechend positiv auf.
    Der Schreibstil ist solide - nichts Besonderes, aber flüssig zu lesen. Das Buch ist eher locker geschrieben und macht Spaß zu lesen.
    Größtenteils zumindest. Ich hatte nämlich das Gefühl als wäre der Schreibstil in diesem Teil etwas ernster als beim Vorgänger. Und zusätzlich wurden Orte und Gefühle diesmal deutlicher hervorgehoben.
    Die Charaktere zeichneten sich wieder durch Vielfältigkeit und Abwechslung aus. Die meisten Charaktere sind zudem auch sympathisch. Manche eher nicht. Aber natürlich wäre eine Geschichte ohne blöden Charaktere langweilig. Wir erfahren etwas mehr über die Hauptprotagonisten. Vor allem Kea Laverde wurde gefühlstechnisch mehr in den Vordergrund gestellt. In diesem Teil wirkte sie viel zerbrechlicher und trauriger als sonst, obwohl sie ja eher die durchsetzungsfähige und chaotische Frau mittleren Alters ist. Das fand ich etwas schade, aber auch verständlich. Allgemein wurde aber diesmal weniger Wert auf die sozialen Kontakte und Verbindungen zwischen den Hauptcharakteren gelegt. Den Charakteren, die für diesen Mordfall wichtig waren, wurden viel eingehender beleuchtet.
    Die Story war spannend und an sich interessant. Allerdings viel zu viel Politik. Meiner Meinung nach. Das hat mir einen großen Dämpfer dafür gegeben dieses Buch noch mehr zu mögen und hat mich sehr gelangweilt und war immer froh, wenn diese politischen Gespräche zu Ende waren. Zum Glück kennt sich mein Freund in so etwas gut aus und konnte  mir etwas Nachhilfe geben, sonst hätte ich die Geschichte gar nicht mehr verstanden, weil ich mich zusätzlich nicht viel mit Politik beschäftige - vor allem nicht über die Politik von damals. Dafür lernt man was dazu. Die geschichtlichen Ereignisse weisen eine gute Recherche auf, denn die meisten Geschehnisse sind Fakten aus dem echten Leben - am Ende vom Buch, im Nachwort, wird alles nochmal genauer aufgezeigt was der Realität entspricht und was nicht.
    Auch das Ende hat mir gut gefallen und bin schon auf den nächsten Band gespannt, wenn Kea Laverde ganz zufälligerweise an Ort und Stelle ist, wenn ein Mord begangen wurde. 
    (Sie hat innerhalb eines Jahres mehr Morde erlebt als ich wahrscheinlich in meinem ganzen Leben mitbekommen werde - wenn überhaupt. Aber natürlich wäre es ohne kein Krimi.)

    Wer Fragen hat, darf mich gerne privat auf LovelyBooks anschreiben :)

  5. Cover des Buches Ich hatte 3000 Frauen (ISBN: 9783462041040)
    Harald Schmidt

    Ich hatte 3000 Frauen

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Dirty Harrys Focus-Kolumnen ohne die doofe Zeitschrift, mit den bekannten Themen Geldanlage, Politik, Hochkultur und Bahnfahren.
  6. Cover des Buches Herrin des Hügels (ISBN: 9783328101604)
    Oliver Hilmes

    Herrin des Hügels

     (17)
    Aktuelle Rezension von: sursulapitschi
    Cosima Wagner war eine bemerkenswerte Frau, eine Grande Dame, einflussreich, berühmt, intelligent, aber auch borniert, herrschsüchtig, antisemitisch und hat schon zu Lebzeiten polarisiert.
    Oliver Hilmes hat als erster den Wagner Nachlass gesichtet und einen Berg unbekannter Briefe und Tagebücher gefunden, die er in dieser eindrucksvollen Biographie verarbeitet hat, mit der er versucht, dieser Frau gerecht zu werden, zu zeigen, wie sie wurde, wer sie war.

    Die Wurzeln ihrer schwierigen Persönlichkeit liegen in ihrer Kindheit. Cosima war die uneheliche Tochter von Franz Liszt, geboren 1837 in Como. In Liszts Leben war kein Platz für Kinder, deshalb wurden Cosima und ihre Geschwister herumgereicht, lebten erst in Paris bei der Großmutter und später bei wechselnden Bekannten unter Aufsicht zweier ältlicher Gouvernanten mit verstaubten Ansichten. Sie bekam Gehorsam, Unterwürfigkeit und Selbstverleugnung eingebläut, neben einem selbst für damalige Verhältnisse altmodischen Standesdünkel. Es ist erstaunlich, wie lieblos damals Kinder behandelt wurden.

    Als sie mit 19 den Musiker Hans von Bülow heiratete, war das nicht der Befreiungsschlag, sondern das nächste Desaster. Hans war ein Künstler, egozentrisch, kränklich unberechenbar, allerdings ein Wagner-Bewunderer, wagnerhörig, Wagners Faktotum und Assistent.
    Auch Cosima verehrte Wagner nahezu abgöttisch und wurde mit der Zeit seine Sekretärin, Managerin und Geliebte, während sie offiziell mit Bülow verheiratet war. Hier wundert man sich, wie sie so einfach alle Prinzipien über Bord werfen konnte, wo sie doch sonst so auf Etikette bedacht war, und staunt über ihre Bigotterie.

    Nach dem Tod von Wagners Ehefrau, setzte Cosima ihre Scheidung von Bülow durch und heiratete 1870 Richard Wagner. Sie hatte inzwischen fünf Kinder, von denen drei Wagners Kinder waren.
    Um Wagners Werk ein Denkmal zu setzen, bauten sie in Bayreuth das Festspielhaus und dazu ihre persönliche Residenz mit dem treffenden Namen „Wahnfried“.

    Trotz anfänglicher Schwierigkeiten entwickelte sich Bayreuth zur Kultstätte für Wagnerianer. 1883, nach Wagners Tod, übernahm Cosima die Leitung und machte eine Weihestätte daraus, wurde die „Herrin des Hügels“. Sehr subtil schaffte sie es, den Namen Wagner mit Deutschtum zu verknüpfen, auch wenn das ursprünglich nicht Wagners Ansinnen war. Sie etablierte das „Meisterwort“ als unumstößliches Kriterium für strittige Fragen, wobei nur sie wusste, was der Meister gesagt hat.

    Juden waren ihr ein ganz besonderer Dorn im Auge. Aus ihrer gesicherten Position heraus intrigierte sie hemmungslos gegen jüdische Künstler und Geschäftsleute, was die Wagner-Gemeinde begeistert unterstützte, andere aber zunehmend befremdete. Oliver Hilmes belegt das mit vielen Zitaten eindrucksvoll. Ab 1923 war Adolf Hitler ein gern gesehener Gast in der Villa Wahnfried, der die antisemitischen Schriften von Houston Steward Chamberlain, Cosimas Schwiegersohn, sehr bewunderte.

    Ihr restliches Leben verbrachte sie damit, ihren Sohn Siegfried als Nachfolger, den „Meistersohn“ aufzubauen und schreckte dabei vor nichts zurück. Sie nahm sogar einen Rechtsstreit mit ihrer Tochter Isolde in Kauf, um Siegfrieds Erbe zu sichern. Cosima Wagner starb im April 1930 im Alter von 93 Jahren und war eine Legende, von vielen bewundert und von einigen verachtet.

    „Herrin des Hügels“ ist eine spannende Biographie, die mit vielen Bildern und Zitaten Cosimas Leben in seinem Umfeld zeigt, geschichtliche und politische Randbedingungen anschaulich erklärt und auch das Leben vieler illustrer Zeitgenossen streift. Besonders erstaunlich fand ich dabei, zu sehen, wie sich in adliger Herkunft begründeter Snobismus zu fanatischem Antisemitismus wandeln kann.
    Nach der Lektüre versteht man sie, diese großartige, schreckliche Frau, auch wenn sie einem nicht unbedingt ans Herz wächst.




  7. Cover des Buches Sterbenszeit (ISBN: 9783492300841)
    Michael Kibler

    Sterbenszeit

     (32)
    Aktuelle Rezension von: mistellor
    Manchmal schämt man sich Deutscher zu sein, fast immer wenn es um das Dritte Reich geht. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, denn die Hintergründe zu den Morden finden sich in der Vergangenheit.
    Dieses Buch wurde von dem Darmstädter Autoren Michael Kibler, der die Stadt Darmstadt auch immer in seinen Romanen einbindet. Das ist für mich als geborene Darmstädterin natürlich sehr reizvoll.
    Abgesehen davon, mag ich den Schreibstil von Michael Kibler sehr gerne. Seine Romane haben ein sehr angenehmes Tempo, sie sind detailreich, was aber immer passt und niemals stört. Seine Bücher sind fantasievoll.
    Aber das Besondere bei Michael Kibler ist, dass er immer ein Thema in seinem Roman verarbeitet, und dieses Thema ist immer sehr gut recherchiert. Mit den jeweiligen Themen erreicht er seine Leser, sie können sehr oft etwas lernen, werden oft mit Themen aus der Vergangenheit konfrontiert - dies führt dann zu diesem Satz am Anfang des Textes.
    Dieses Buch hat 5 Sterne verdient.
  8. Cover des Buches Winifred Wagner oder Hitlers Bayreuth (ISBN: 9783492043007)
  9. Cover des Buches Ostwestpassagen (ISBN: 9783423015622)
    Horst Krüger

    Ostwestpassagen

     (0)
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  10. Cover des Buches Komische Deutsche (ISBN: 9783570585061)
    Thomas Gsella

    Komische Deutsche

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der ehemalige Titanic-Chefredakteur Gsella zieht so ziemlich jeden durch den Kakao, der in der deutschen Bundesrepublik was zu sagen hat, von Mappus bis Sarrazin, und er wechselt dabei schön zwischen hintergründiger Ironie und lautem Kalauer. Inhumanität wird gebrandmarkt, und die Aufdringlichen werden auch aufdringlich abgewatscht. Am schönsten war für mich der Vorschlag, wer doch bitte im Sinne von Alfred Nobel einen Preis stiften solle, um das eigene verursachte Grauen wiedergutzumachen. Lieber RTL, bitte Barth rausschmeißen und Gsella einstellen, vielleicht wird aus ihm ja noch ein Mista.
  11. Cover des Buches Ich, Cosima (ISBN: 9783548607405)
    Joachim Köhler

    Ich, Cosima

     (2)
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  12. Cover des Buches Fränkische Vergeltung (ISBN: 9783954518111)
    Jacqueline Lochmüller

    Fränkische Vergeltung

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee
    Fee zum Buchinhalt:
    Hanno Reichert hat einen Verkehrsunfall und fährt gegen den Baum. Dann stellt sich heraus, dass er ermordet wurde. Benita Luengo und ihr Kollege ermitteln.

    Fees Meinung:
    Auf Seite 36 hab ich dann aufgegeben.

    S. 10 Benita Luengo möchte 2 Schokoladencroissants und zwei Laugenstangen kaufen.
    S. 12 Jetzt bestellt sie 3 Schokoladencroissants, dabei mag sie nichts Süßes und soll für ihren Kollegen 2 mit einkaufen.
    So was irritiert total. Das ist – für mich - nicht plausibel.

    S. 22 Rückständigkeitsdiskussion, weil Reichert keine Mikrowelle hat und Spinat noch mal warm machen oder nicht (sie diskutiert mit ihrem Kollegen). Und so was hat nix mit dem Alter zu tun, sondern mit der Einstellung.
    Irgendwie macht so was Benita Luengo unsympathisch.

    Auf Seite 24 stellt sich dann raus, dass Benita Luengo auch keine Mikrowelle hat. Aber sie hält Hanno Reichert für total rückständig, unter anderem wegen der Mikrowelle.

    Das Buch heißt Fränkische Vergeltung, dazu spielt es in Bayreuth. Benita Luengo und ihr Kollege gehen zum Metzger und was kaufen sie? Backschinken, Salamibrötchen, Nudelsalat und ne Bockwurst! Muss man für so was zu einem fränkischen Metzger gehen? Salamibrötchen und Bockwurst bekomm ich inzwischen auch beim Bäcker!

    Ich find das Buch total langweilig und nervig, dazu hat es – für mich – überhaupt kein Lokalkolorit und in Bayreuth kenn ich mich auch nicht aus. Es redet niemand fränkisch und sie essen „deutsch“. Aber sie könnten genauso gut im Ruhrgebiet zum Metzger gegangen sein. Von daher hab ich beschlossen, das Buch nicht weiter zu lesen. 

    Leider muss ich bewerten, um diese Meinung und Erfahrung einstellen zu können. Eigentlich geb ich dann auch 2 Sterne, aber hier, neee. Sorry! 
  13. Cover des Buches Tod im Fichtelgebirge (ISBN: 9783740806569)
    Jacqueline Lochmüller

    Tod im Fichtelgebirge

     (23)
    Aktuelle Rezension von: its_vness

    Der Klappentext hat mich sofort gefesselt und was mir versprochen wurde, wurde auch gehalten. 

    Kommissarin Herbich wird innerhalb kürzester Zeit zu mehreren Ermittlungen hinzugezogen. Schon bald stellt sich heraus, dass nicht alle von ihnen so unzusammenhängend sind, wie auf den ersten Blick vermutet. 

    Die Kriminalfälle sind auffallend aktuell, was mir sehr gefallen hat. Außerdem bleiben sie spannend und lassen immer neue Zusammenhänge für den Leser deutlich werden. Für meinen Geschmack nur leider etwas zu deutlich und zu früh, sodass ich die Twists der Fälle bereits beim ersten Hinweis erkennen konnte. 

    Dennoch finde ich den Krimi gelungen und werde verfolgen, ob es bald einen zweiten Fall für Herbich und  Breuer geben wird!

  14. Cover des Buches Zappeduschder (ISBN: 9783740809652)
    Jacqueline Lochmüller

    Zappeduschder

     (24)
    Aktuelle Rezension von: MissNorge

    Ein toller Roman für alle die regionale Geschichten lieben. Spannender Plot, gut ausgearbeitete Charaktere mit einer Prise Humor, fertig ist der neue Krimi der Autorin. Ich habe mich unterhalten gefühlt und der Schreibstil läßt sich gut lesen. Allerdings gefallen mir ihre Irland-Thriller unter einem Pseudonym vom Setting her noch ein kleines bisschen besser.

  15. Cover des Buches Navigator Bayern Nord (ISBN: 9783827906076)

    Navigator Bayern Nord

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Friedelind Wagner (ISBN: 9783492054898)
    Eva Rieger

    Friedelind Wagner

     (6)
    Aktuelle Rezension von: JuliaB
    Friedelind, die älteste Tochter von Siegfried und Winifred Wagner, wächst auf im Bewusstsein, als Enkelin des großen Meisters dessen Werk und den Bayreuther Festspielen verpflichtet zu sein. Durch diese früh geförderte Verbundenheit zum Familienunternehmen und aufgrund ihrer vielfältigen künstlerischen Talente erwartet Friedelind ganz selbstverständlich, in die Organisation der Festspiele eingebunden zu werden, doch die schwierige Beziehung zu ihrer Mutter, die die Söhne bevorzugt, sorgt schon früh für Spannungen. Als Friedelind dann in den 30er Jahren beginnt, die Politik von Familienfreund Adolf Hitler zu hinterfragen, und aus Protest gegen das Treiben der Nazis letztlich nach England und später in die USA emigriert, wird der Graben zwischen ihr und dem Rest des Wagnerclans nahezu unüberwindbar. Auch nach dem Krieg ist eine Annäherung schwierig. Als Einzige aus der Familie, die politisch unbelastet ist, scheint sie eigentlich dafür prädestiniert zu sein, die Festspielleitung zu übernehmen. Doch während sie noch zögert, in die kriegsversehrte Heimat zurückzukehren, wird sie von der Mutter und den beiden Brüdern geschickt von jeglicher aktiver Teilnahme an den Bayreuther Festspielen ausgeschlossen...

    Eva Riegers Buch ist ein Portrait einer spannenden Frauenfigur. Die Biographie ist sehr sachlich und ausführlich, allerdings zeigt sich diese Detailverliebtheit für meinen Geschmack nicht immer an den passenden Stellen. Die Gründe für Friedelinds Wandel von der familienbedingten Schwärmerei für Hitler zur erklärten Nazigegnerin hätten gerne genauer beleuchtet werden dürfen. Auch wäre es hilfreich gewesen, die Gründe für ihr ständiges berufliches Scheitern genauer unter die Lupe zu nehmen. Bei anderen Passagen dagegen scheint die Ausführlichkeit übertrieben. So hätte etwas weniger Name-Dropping nicht geschadet, denn auch wenn ihre Vernetztheit mit bekannten Künstlern aus aller Welt prägend war, trägt die bloße Aufzählung, neben welchen Berühmtheiten Friedelind in der Oper gesessen hat, wenig zum tieferen Verständnis ihres Charakters und ihrer Lebensgeschichte bei. Dafür interessiert sich die Autorin nicht nur für Friedelind selber, sondern sie beleuchtet auch detailliert die Beziehungen und Mechanismen im ganzen Wagner-Clan und ermöglicht so Einblicke in eine Familie, deren Geschichte mit ihren Licht- und Schattenseiten die Opernwelt bis heute prägt.
  17. Cover des Buches Franken - Buch mit flipmap (ISBN: 9783493556193)
    Barbara Kreißl

    Franken - Buch mit flipmap

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Richard Wagner: Morde - Mythen - Mittelalter (Opernführer 3) (ISBN: B008ZGWG94)
  19. Cover des Buches Fränkische Verführung (ISBN: 9783954513604)
    Jacqueline Lochmüller

    Fränkische Verführung

     (19)
    Aktuelle Rezension von: juergen_schmidt
    Das Krimi-Debüt von Jacqueline Lochmüller ist mit 430 Seiten äußerst umfangreich und spannend ausgefallen. Die eigenwillige Kommissarin Benita Luengo ist sogar persönlich in dem Hauptfall verstrickt, was die Sache nur noch dramatischer macht. Man fragt sich während der Lektüre mehrfach, ob es ihr gelingen wird, unbeschadet aus dem Fall herauszukommen. Als ihr dann noch ein Ultimatum gesetzt wird, beginnt ein Rennen gegen die Uhr. Gut, dass sie sich wenigstens auf ihren emsigen, meist hungrigen Mitarbeiter Julius Schwarz verlassen kann!
    Benita Luengo trägt offensichtlich auch private Geheimnisse mit sich herum, die im Krimi bestenfalls angedeutet werden, den Leser aber erahnen lassen, dass in ihrem Leben einiges passiert sein muss. Anders lässt sich beispielsweise ihre abneigende, fast aggressive Haltung ihrer besorgten Schwester gegenüber nicht erklären, auch wenn diese mitunter ganz schön nervig sein kann. Dass die Kommissarin für sich etwa einmal wöchentlich den „schnellen Sex“ in zwielichtigem Milieu sucht, spricht zudem für eine große Einsamkeit, deren Ursache ebenfalls in ihrer Vergangenheit zu suchen ist. Ob diese wöchentlichen Aktionen auf Dauer „gutgehen“, ist angesichts ihrer Position und zunehmender Bekanntheit zweifelhaft.
  20. Cover des Buches Eine preußische Königstochter (ISBN: 9783458329800)
  21. Cover des Buches Franken (ISBN: 9783881892476)
    Stefan Thierfelder

    Franken

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Tod in Bayreuth (ISBN: 9783863583514)
    Brigitte Bühler

    Tod in Bayreuth

     (4)
    Aktuelle Rezension von: claudia_seidel
    Den Regionalkrimi "Tod in Bayreuth" habe ich gelesen, weil ich selbst aus Oberfranken komme und seit einiger Zeit nun in dieser Stadt lebe, die hauptsächlich durch Wagner und den damit verbundenen Politiker-, Promi- und Wagnerianeransturm im Sommer bekannt ist. Und so spielt der berühmte und zugleich umstrittene Komponist auch in diesem Kriminalfall eine gewisse Rolle, aber dazu später mehr. Brigitte Bühler, die Autorin des Buches, die seit 2005 in den USA lebt, hat ihre Bayreuth-Kenntnisse während ihrer Tätigkeit an der Bayreuther Hochschule gewonnen. Der fränkische Dialekt kommt in dem Krimi so aber kaum zum Zug, da auch die beiden Ermittelnden, der Kommissar Georg Vandendaele und die Journalistin der Bayreuther Tageszeitung Emma Schiller, die zuvor selbst Polizistin war, beide erst vor nicht allzu langer Zeit aus München nach Oberfranken gekommen sind. Echte Franken finden sich so nur in den Nebenrollen. Der Krimi beginnt mit einer Reihe von Explosionen oder versuchten Anschlägen, die mit dem Felsentheater Sanspareil im Umland von Bayreuth, der Eremitage, dem neuen Schloss und dem Festspielhaus, jeweils wichtige historische und kulturelle Stätten treffen. In der Eremitage findet zudem gerade ein Empfang des Oberbürgermeisters statt und es gibt dabei mindestens einen Toten und einige Schwerverletzte. Verantwortlicher Ermittler in Bayreuth ist Georg Vandendaele, der sich nach privaten Problemen in die Festspielstadt versetzen lassen hat, Unterstützung bei den Ermittlungen erhält er durch seine ehemalige Münchener Kollegin Emma Schiller, die aus journalistischem Interesse und weil ein liebgewonnener Journalistenkollege schwer verletzt wurde, eigene Recherchen anstellt. Gleichzeitig ermittelt aber auch das LKA in Bayreuth, da unklar ist, ob ein terroristischer Hintergrund vorliegt. Und wie üblich kommt es zu Rangeleien zwischen den örtlichen Kriminalern und dem LKA. Emma Schiller stößt aber im Gegensatz zum LKA bald auf eine wichtige Gemeinsamkeit zwischen allen Anschlägen. Immer finden sich Noten am Tatort, die sie mit Hilfe einer Musikwissenschaftlerin der Bayreuther Uni, als Leitmotive aus Werken Wagners identifiziert. Nun müssen sie der Aussage hinter diesen Fragmenten auf die Spur kommen. Als Leser, der sich, wie ich, bisher wenig für Wagner interessiert hat, erfährt man auf diese Weise einiges über sein Werk und auch manche Stationen seines Lebens. Da sich auch die Polizisten eher wenig mit dieser Art Musik auskennen, sind für die Lektüre keine Vorkenntnisse nötig, sondern man erhält durch die Musikwissenschaftler eine grundlegende Einführung. Das fand ich ganz interessant. Auch über manche historische Stätten, wie das Felsentheater in Sanspareil habe ich Dinge erfahren, die mir bis jetzt noch nicht bekannt waren. Von daher war es in dieser Hinsicht wirklich eine lohnenswerte und aufschlussreiche Lektüre. Auch verschiedenste Orte, Lokale und Gebäude in und um Bayreuth spielen häufig eine Rolle, sodass man definitiv vieles wiedererkennen kann und der lokale Bezug gegeben ist. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich am Ende das Gefühl hatte, dass von den vielen verschiedenen Handlungssträngen nicht alle zu meiner vollen Zufriedenheit aufgelöst wurden. Manche privaten Hintergründe spielten nur am Anfang eine Rolle, wurden aber nie mehr aufgegriffen und auch die Herkunft des Sprengstoffs blieb beispielsweise ungeklärt. Insgesamt kann ich den Krimi aber auf jeden Fall weiterempfehlen, da die Spannung bis zum Schluss erhalten blieb und man zusätzlich zum Kriminalfall auch viele interessante Informationen drumherum erhält. Besonders gut eignet sich das Buch natürlich für Menschen, die Bayreuth kennen oder diejenigen, die eine Reise dorthin planen.
  23. Cover des Buches Winifred Wagner (ISBN: 9783492239769)
    Brigitte Hamann

    Winifred Wagner

     (8)
    Aktuelle Rezension von: michael_lehmann-pape
    Freundschaft bis ans Ende Der „Wagnerort“ Bayreuth ist mit zwei Namen aus der Mitte des letzten Jahrhunderts untrennbar verbunden. Personen, die den „Nimbus“ und die zentrale Gewichtung Bayreuths auch als „Machtzentrum“ (nicht nur im künstlerischem Sinne) intensiv vorangetrieben haben. Winifred Wagner, Ehefrau Siegfried Wagners und Adolf Hitler, Freund und Gönner der Familie, Wagners Musik und, durch Bayreuth, auch in dem Versuch befangen, durch Bayreuth kulturell zu glänzen und dies politisch auszunutzen. Aus dem „Zentrum der deutschen Kunst“ ein Zentrum nationalsozialistischen Seins und glänzender Macht- und Prachtentfaltung zu gestalten. Ein Weg, auf dem sich Winifred Wagner aufs Engste an Hitler anschloss, die eigenen Vorteile zu nutzen verstand und bis zu ihrem Tode nicht von dieser engen „Freundschaft“ abzurücken gedachte, Eine ganz besondere Familiengeschichte, eine Geschichte auch von Nibelungentreue und, letztlich, unbelehrter und unkritischer nationalsozialistischer Haltung, die den Geist Bayreuths unterschwellig bis zum Tode Winifred Wagners 1980 begleitet und nicht nur „extern“, sondern auch in der Familie selbst für intensive Reibung sorgte. Brigitte Hamann ist dieser „ganz besondern Beziehung“ akribisch nachgegangen und hat aus einer immensen Fülle von Quellenmaterial heraus eine Biographie vorgelegt, die zugleich auch ein opulentes Dokument der sozialen Strömungen der damaligen Zeit darstellt. Von der Geburt Winifreds an bis zu deren Tod (und der in den letzten Lebensjahren kulminierenden Familienstreitigkeiten) zeichnet Hamann an der Person Winifreds intensiv auch die Zeitgeschichte nach. Die politische Zerrissenheit, die in Auflösung mündete, der Aufstieg der Nationalsozialisten, die wirtschaftlichen Bedrängungen der Zeit, die Seilschaften und Absprachen auf Seiten der Reichen und Mächtigen, all dies fließt zusammen in ein geschärftes Bild von Abhängigkeiten, Eigennutz, aber auch Fanatismus. Ein durchaus gebrochenes Bild, im Übrigen. Denn genauso, wie Winifred Wagner mit aller Energie ihre Freundschaft zu Hitler vertiefte und darin fast „störrisch“ zu nennen ist, hat sie auf der andern Seite durchaus klug und weitsichtig die Belange der „Villa Wahnfried“ vertreten, Bayreuth als Zentrum der Kunst ausgebaut und im Bewusstsein der Kultur bis heute nachhaltig verankert und die Festspiele durch alle Wogen der Zeit mit durchaus sicherer Hand und hohem Einsatz geleitet. In den entscheidenden Jahren des dritten Reiches als Alleinverantwortliche Leiterin der Festspiele. Ohne mit der Wimper zu Zucken natürlich alles lupenrein nach außen. „In Vorbereitung auf den Besuch Hitlers wurden wieder Verdächtige in Schutzhaft genommen“. Nichts sollte das freundschaftliche Verhältnis trüben, nichts das Gespinst von Macht und Kultur stören. Bis dahin, dass das bisherige „Siegfriedhaus“ 1936 in „Führerbau“ umbenannt wurde und Hitler bei seinen Aufenthalten in Bayreuth als Gästehaus diente. Materialreich, flüssig im Stil und den Personen und Verhältnissen auch in der Tiefe nachspürend, ist Brigitte Hamann ein beeindruckender Einblick in das „Zentrum der deutschen Kultur“ mitsamt der dies tragenden Familie gelungen. Letzte Fragen werden sicherlich nicht beantwortet werden, bis heute verweigert die Familie Wagner die Einsicht in die privaten Archive und in die persönlichen Briefwechsel mit Hitler. Eine sehr zu empfehlende Biographie über ein bisher nicht breit behandeltes Kapitel der „Verzahnung“ von Politik und Kultur, von Macht und Musik, in dem die zeitgeschichtliche Entwicklung eine ebenso große Rolle spielt wie die Personen.
  24. Cover des Buches Die ewige Bibliothek (ISBN: 9783935822459)
    James A. Owen

    Die ewige Bibliothek

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Dubhe
    Es war eine mehr als ungewöhnliche Woche für Michael Langbein. Zuerst glauben einige Studenten, dass sie mehr Wissen aufnehmen, wenn sie sich Löcher in den Schädel bohren, weswegen sie schließlich verhaftet werden, aber wieder freigelassen werden, da es dagegen kein Verbot gibt. Bei einer Demo für die Recht der Studenten schließen sich dann immer mehr Leute an und letzten Endes wird ein Angestellter dabei erwischt, wie er den Studenten beim Löcherbohren hilft. Es stellt sich dann heraus, dass der Mann schon immer einmal ein Serienmörder sein wollte und dies als Gelegenheit betrachtet hat, neue Erfahrungen zu sammeln. Weiteres soll er sich vor dem Kommitee der Uni rechtfertigen, wofür es seine Abteilung gibt. Es könnte nicht schlechter werden, denkt er, doch dann bekommt er eine Einladung zu einem Nachtklub, die er zuerst ignoriert, aber schließlich annimmt, wo er noch jemanden von der Uni trifft. Allerdings ist es keine lustige Veranstallung, denn anscheinend steht das Ende der Welt bevor und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt... . Ein recht mystisches Buch, das aber recht gut geschrieben und auch spannend ist. Obwohl Kai Meyer auf dem Cover steht, ist dieses Buch nicht von ihm, sondern von einem Autor aus den USA. Kai Meyer hat nur seinen Namen dafür hergegeben. Jedenfalls ist dieses Buch anders als einige dieser Art, die ich bisher gelesen habe und wen diese Art von Buch gefällt, der muss dieses unbedingt lesen.

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