Bücher mit dem Tag "beatles"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "beatles" gekennzeichnet haben.

139 Bücher

  1. Cover des Buches Jane Austen bleibt zum Frühstück (ISBN: 9783734101793)
    Manuela Inusa

    Jane Austen bleibt zum Frühstück

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Cloudy-73

    Der Roman ist sehr humorvoll geschrieben, sehr flüssig und leicht. Es ist mein erstes Buch von Manuela Inusa, ihr Schreibstil ist großartig. 

    Es ist ein zuckersüßer Zeitreise-Roman für alle Jane Austen-Fans unter euch! Die Autorin hat den Charakter von Jane Austen und Ereignisse aus ihrem Leben so genau wiedergegeben, dass es schon fast etwas Biographisches hat. Die Figur Jane Austen ist unheimlich sympathisch dargestellt, sie wirkt nur etwas seltsam auf ihre Umgebung mit ihren Umgangsformen und ihrer Sprache, macht dies mit ihrer liebevollen Art aber sehr schnell wett.

    Die Haupt-Charaktere sind durchweg sympathisch, gerade Penny ist so lieb und aufmerksam. Sie ist so glücklich, dass gerade Jane Austen bei ihr gelandet ist, da sie sie geradezu verehrt. Sie trauert noch um ihren Ex-Freund Trevor, mit dem die Beziehung einige Monate zuvor in die Brüche gegangen ist. 

    Durch die Perspektivenwechsel wissen wir immer etwas mehr als die Figuren. 

    Ich lege euch den Roman ans Herz, wenn ihr auf romantische Liebesgeschichten steht. ❤️🥰😍

    Ich gebe 5/5 Sterne 🌟 🌟🌟🌟🌟

    Es ist bestimmt nicht mein letztes Buch der Autorin! 

  2. Cover des Buches Große Freiheit (ISBN: 9783446262560)
    Rocko Schamoni

    Große Freiheit

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Chris666

    Mir persönlich hat das Buch gut gefallen. Es ist kurzweilig und unterhaltsam. Keine Hochkultur, aber das erwartet glaube ich auch niemand von den Büchern Schamonis. Eine nette Gute-Nacht-Lektüre, welche die intellektuellen Fähigkeiten sicherlich nicht überstrapaziert.

  3. Cover des Buches Naokos Lächeln (ISBN: 9783832156091)
    Haruki Murakami

    Naokos Lächeln

     (937)
    Aktuelle Rezension von: Ferdinand-Uth

    Norwegian Wood (zu Deutsch: Naokos Lächeln) ist der Roman, der Murakami weltweit bekannt gemacht hat. Er behandelt die Liebe des Protagonisten Toru zu der stillen Naoko. Nach dem Suizid seines besten Freundes, der gleichzeitig seit ihrer Kindheit Naokos große Liebe war, hatten sie sich aus den Augen verloren. Jahre später treffen sie sich zufällig in Tokio wieder. Beide hat der Suizid schwer getroffen und beide versuchen darüber hinwegzukommen. Sie verabreden sich wöchentlich zu Spaziergängen und kommen sich dabei näher. Dann ist da aber auch noch die fröhliche Midori, die Toru an der Universität kennenlernt...
    Ich hatte den Roman vor ein paar Jahren auf Deutsch gelesen und fand ihn nur mittelmäßig. Inzwischen habe ich die englische Fassung gelesen und war plötzlich neu begeistert: Die Sprache in dieser Übersetzung kommt mir wie ausgetauscht vor und erweckt die Figuren wirklich erst richtig zum Leben. Was mir jedoch noch stärker als die Liebesgeschichte nachgegangen ist, sind die verschiedenen Lebenswege und Lebensarten, die durch die Charaktere verkörpert und geschildert werden. Die Frage nach richtig und falsch wird dabei jedoch nie gestellt: Eher zeigt sich, wie viel Äußeres unser Leben bestimmt und wie unser Inneres darauf reagiert. Die englische Fassung kann ich voll und ganz empfehlen, die deutsche hat mir weniger gut gefallen.

  4. Cover des Buches Abbey Road Murder Song (ISBN: 9783518466025)
    William Shaw

    Abbey Road Murder Song

     (61)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros
    1968 - während eine neue Generation gegen alte Regeln rebelliert, wird in einem schäbigen Hinterhof die Leiche einer jungen Frau gefunden. Die beiden Ermittler Breen und Tozer werden dem Fall zugeteilt. Schließlich stoßen sie auf Spuren, die zunächst aufs Musik-Business hinweisen, doch schließlich in ausgewählte Kreise der Gesellschaft führen... 

    Vielleicht stehe ich mit dieser Meinung etwas allein auf weiter Flur, aber ich bin etwas verwirrt von Titel und Klappentext dieses Buches. Ich bin davon ausgegangen, dass es sich hier um einen Krimi handelt, der tatsächlich irgendwie mit den "Beatles" zu tun hat. Wie sich schnell herausstellte, wird dieses Thema zwar kurz im Buch erwähnt, hat aber im Grunde genommen überhaupt nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun, sodass ich diesbezüglich etwas enttäuscht gewesen bin. 

    Aber kommen wir zum eigentlichen Geschehen. 
    Im Mittelpunkt der Handlung steht Ermittler Breen und seine Kollegin Tozer, die zu einem Tatort gerufen werden. Der Startschuss für die Ermittlungen. Leider stellt sich hier sehr schnell heraus, dass der Handlungsaufbau und damit auch der Spannungbogen keinem wirklichen roten Faden folgt, sonder eher planlos zusammengestellt wirkt. Immer mal wieder werden neue Erkenntnisse in die Handlung eingeflochten, bei denen man als Leser aber selten erkennen kann, wie der Protagonist auf diese Spur gekommen ist. Dies zog sich durch den gesamten Krimi und hat mich daher nicht gänzlich überzeugen können. 
    Auch die Tatsache, dass ein zweiter und dritter Mordfall in die Handlung hineinspielen, aber nicht geklärt werden, hat hier etwas planloses. Diese beiden zusätzlichen Fälle, sind fehl am Platz und lenken von der eigentlichen Handlung ab. 

    Sehr positiv sind mir, im Gegensatz zum Handlungaufbau, die Protagonisten aufgefallen. Sie wirken sehr sympathisch. Besonders Breen, der durch einen Schicksalsschlag sehr aus der Bahn geworfen wurde und erst langsam wieder hin den normalen Alltag zurück findet. Seine Partnerin Tozer ist ebenfalls ein besonderer Charakter, mit eigenen, starken Wünschen und Vorstellungen, die sich als junge Polizistin in ihrem Job beweisen will. 
    Selbst die Nebencharaktere sind fein ausgearbeitet und lassen alles angenehm realistisch und rund wirken. 

    Auch der Schreibstil und die Erzählweise sind gut und leiten den Leser schnell durch die 474 Seiten. Der Autor kommt hier ohne unnötige Schörkel aus, was dem Buch teilweise einen recht nüchternen Anstrich verleiht, und streut immer mal wieder ein paar spitze Bemerkungen und humorvolle Einwürfe der Handelnden ein, sodass das Lesen zu einer angenehmen Angelegenheit wird. 

    Meine Bewertung fällt insgesamt aber recht durchschnittlich aus. Ich möchte drei Sterne vergeben. 
    Dieser Kriminalroman hat Höhen und Tiefen. Kleinere Schwächen im Handlungsaufbau werden zwar größtenteils von den gut dargestellten Hauptpersonen wett gemacht, können aber nicht völlig kaschiert werden. 
    Das Buch ist gute Unterhaltung, gehört aber in diesem Jahr nicht zu meinen Highlights. 
  5. Cover des Buches Disney Cruella: Hello, wildes Herz! (ISBN: 9783551280848)
    Maureen Johnson

    Disney Cruella: Hello, wildes Herz!

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Sieg_Tessmer

    Die Geschichte beginnt mit der 16-Jährigen Estella, welche mit ihren Freunden Horace und Jasper in London lebt und sich dort mit kleinen und etwas größeren Diebstählen über Wasser hält.  Estella interessiert sich leidenschaftlich für Mode und hat ein super Auge dafür. Ihr großer Traum ist es Designerin zu werden. Als sie es schafft sich mit den Reichen und Schönen Londons anzufreunden, rückt ihr Traum in greifbare Nähe.


    Der Schreibstil ist einfach gehalten (die Zielgruppe ist ja ab 10 Jahren) aber dennoch flüssig. Die Geschichte an sich ist interessant. Aber irgendwie plätschert die Geschichte teilweise einfach nur vor sich her und hatte dadurch ziemliche  Längen...  Ich bin mir nach dem Lesen nicht sicher ob ich die Altersangabe gut finde. Ich denke, um den Inhalt über Freundschaft, Leidenschaft/Träume und Einsamkeit zu verstehen, man mind. 12 sein müsste...

  6. Cover des Buches Unser allerbestes Jahr (ISBN: 9783596511747)
    David Gilmour

    Unser allerbestes Jahr

     (290)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G
    Jesse, Davids Sohn, möchte nicht mehr zur Schule gehen. Doch das ist für David eigentlich nicht in Ordnung, denn mit 16 Jahren gibt es noch so viel zu lernen. Deshalb beschließt er, seinem Sohn einen Deal vorzuschlagen. Jesse darf die Schule für ein Jahr pausieren, wenn er wöchentlich drei Filme ansieht, die sein Vater für ihn auswählt. Dafür bekommt er allerdings freie Kost und Logis. Ab jetzt haben beide sehr viel Zeit für Gespräche und sich näher mit wichtigen Themen auseinander zu setzen.

    David Gilmour erzählt hier eine wahre Geschichte, denn ihm erging es mit seinem Sohn so. Der Autor hat einen sehr guten Schreibstil und mich hat sein Handeln beeindruckt, denn nicht jeder besitzt die Stärke, sich auf so intesive Art und Weise mit seinem pubertierenden Kind zu befassen.
  7. Cover des Buches Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969 (ISBN: 9783442714230)
    Frank Witzel

    Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969

     (26)
    Aktuelle Rezension von: fynna
    Seit Weihnachten lag dieses Buch bei mir herum, ich hatte es mir gewünscht, nachdem es durch den Buchpreise 2015 so viel Aufmerksamkeit bekam und fand, dass es irgendwie interessant klang. Jetzt, im Sommer, habe ich entschieden, es auch mal zu lesen, und zwar im Urlaub (kann ich jedem empfehlen, man braucht echt Zeit), also den ganzen Tag nur am See rumliegen und sich auf dieses wirklich ... umfangreiche Werk, so kann man es wohl nennen, konzentrieren.

    Um ehrlich zu sein, mit dem, was dann kam hab ich nicht gerechnet. So richtig viel hab ich mir nicht gedacht, als ich angefangen habe zu lesen, war nur nach ein paar Seiten schon sehr verwirrt. Denn eine Geschichte wird nicht erzählt, nicht stringent zumindest, schon gar nicht im herkömmlichen Sinne. Vielmehr aus gefühlt hundert Perspektiven und Formen des Schreibens.
    Der Titel ist eigentlich ein großes Geschenk des Autors, denn er hilft anfangs ungemein, er fasst das ganze Buch gut zusammen und bietet zumindest einen Anhaltspunkt: Es geht um einen Jungen, zur Zeit der RAF, der sich allerlei zusammenfantasiert um sich selbst, seine Zeit zu verstehen. Denn da, wo die Logik und das Wissen aufhören, setzt eben die Imagination ein. Und was damals in der BRD so vor sich ging, die Stimmung im besagten Sommer 1969, Vergangenheit oder Zukunft, Katholizismus und RAF, die Beatles oder die Rolling Stones ... die lässt sich nur so beschreiben. In einem Interview sagte der Autor, er versuche sich einem Gefühl zu nähern, von allen Seiten, und das trifft es ziemlich gut.

    Passagen, in denen der Protagonist sich selbst als Mitglied der RAF erlebt, Halluzinationen und verquere Abhandlungen über den Nationalsozialismus, monströse Fußnoten, Fantasien über seinen Vater als herzlose Machtgestalt "der Fabrikant", wahrscheinlich fiktive Dialoge eines Verhörs, inzwischen erwachsen, Philosophie, scheinbar Zusammenhangloses, das sich erst später erklärt oder auch nicht, Abhandlungen, Biografien ... Dieses Buch hat so unglaublich viel zu bieten. Es ist stellenweise tief, philosophisch, dann wieder komplett skurril, scheinbar Nonsense, manchmal eine ganz normale Erzählung.
    Und ich habe bei weitem nicht alles verstanden, schon gar nicht alle Anspielungen und Witze, weil ich diese Zeit nicht miterlebt habe. Aber ein paar. Und die fand ich super. Ich denke, das ist etwas, was man als potentieller Leser vorher wissen sollte: Man wird sich bestimmt langweilen, quälen, für dämlich und ungebildet halten und aufgeben wollen, doch man wird auch belohnt. Mit wunderschönen Sätzen und Poesie. Mit neuen Gedanken und bekannten, eigenen Gedanken, die man niedergeschrieben noch nie gelesen hat. Das ist das Schöne, es ist für jeden was da bei, dieses Buch ist eine Schatzkiste und es überrascht immer aufs neue. Es erreicht viel tiefere Ebenen als eine normal erzählte Geschichte, es dringt in die menschliche Psyche und beleuchtet jeden Gedanken, jede Assoziation und das ist etwas Besonderes.

    Ich möchte dieses Buch jedem empfehlen, der sich für Literatur interessiert und Überraschungen mag. Am besten auch Zeit mitbringen und sich nicht abschrecken lassen. Denn als ich wieder im Alltag angekommen war und mir noch 200 Seiten fehlten haben die sich auf einmal unendlich gezogen. Ich denke auch nicht, dass ich wirklich in der Lage bin, dieses Buch zu bewerten, weil ich des öfteren nicht folgen konnte. Aber ich fand es trotz allem genial!
    Der Deutsche Buchpreis war mit Sicherheit verdient und ich bin froh, durchgehalten zu haben. So etwas habe ich vorher nämlich noch nie gelesen. Also lasst euch drauf ein, lasst euch verwirren, amüsieren, bilden, sprachlos machen ...



  8. Cover des Buches Blackbird (ISBN: 9783462002829)
    Matthias Brandt

    Blackbird

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Claudia_Reinländer

    Klappentext / Inhalt:

    Matthias Brandt ›Blackbird‹ - der Bestseller im attraktiven Geschenkbuchformat, das in jede Hand- und Hosentasche passt.
    Als der 15-jährige Morten Schumacher, genannt Motte, einen Anruf bekommt, ist in seinem Leben nichts mehr, wie es einmal war. Sein bester Freund Bogi ist plötzlich sehr krank. Aber das ist nur eine der herzzerreißenden Explosionen dieses Jahres, die Mottes Leben komplett auf den Kopf stellen. Kurz danach fährt Jacqueline Schmiedebach vom Einstein-Gymnasium auf einem Hollandrad an ihm vorbei, und die nächste Erschütterung nimmt ihren Lauf.

    Cover:

    Das Cover ist ein wenig kryptisch und sehr viel konnte ich auf den ersten Blick nicht damit anfangen. Für mich ist es eine rote Bank und scheint recht kunstvoll, aber richtig zuordnen konnte ich dies nicht.

    Meinung:

    Es handelt von einem 15jährigen Jungen in den 70ern, der mit der Pubertät und dem Leben so einiges zu tun hat und dessen recht ausschweifende Art und die komisch-tragischen Wendungen hier für gute Unterhaltung sorgen.

    Inhaltlich möchte ich nicht zu viel vorweg nehmen um nicht zu Spoilern. 

    Ein mittelmäßiger Plot, mit einer recht guten Erzählweise, der mich aber leider nicht ganz überzeugen konnte.

    Morten Schumacher, kurz Motte ist mit seinen 15 Jahren recht weit und dann wieder auch nicht. Man kommt durch die Ich-Perspektive schnell in den Charakter hinein, jedoch sind mir manche der Erzählungen zu ausufernde und zu sehr nach dem Motto "vom Hölzchen zum Stöckchen" kommend. Mir hat manchmal ein wenig der Bezug und der Plot gefehlt. Da hatte ich mir etwas mehr erwartet.

    Der Schreibstil an sich ist schwungvoll und durchaus locker. Dieser lässt sich gut lesen und auch die Mischung aus Humor und Dramatik bzw. Emotionen hat mir hier sehr gut gefallen. Teils konnte man sich hier fast totlachen und im nächsten Moment wurde man tief berührt. Dies fand ich bewundernswert, jedoch hat mir ein wenig das Ganze bzw. die Storyline gefehlt. 

    Die Kapitel sind gut gewählt und auch die Kapitellänge ist ansprechend. 

    Die Idee an sich hat etwas, leider kam es bei mir nicht zu 100 % rüber. Für mich war es etwas wechselhaft und och hatte das Gefühl, dass das Ganz nicht ganz ausgereift ist und sich zischen Humor und Ernst nicht entscheiden kann. Manchmal war es mi einfach zu viel und auch Motte war für mich nicht immer klar greifbar. 

    Alles in allem interessant, könnt mich aber leider nicht überzeugen. 


    Fazit:

    Ein mittelmäßiger Plot, mit einer recht guten Erzählweise, der mich aber leider nicht ganz überzeugen konnte.

  9. Cover des Buches Endlich gute Musik (ISBN: 9783832162443)
    Nilz Bokelberg

    Endlich gute Musik

     (18)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese
    "*Nilz Bokelberg*" schrieb seine persönliche Musik-Autobiografie "*Endlich gute Musik*". Das Buch erschien 2013 im "*Dumont Verlag*".


    Nilz Bokelberg ist Viva Moderator der ersten Stunde und daher einigen Musikliebhabern bekannt. Ich habe noch nie von ihm gehört, mich aber auf eine tolle Mischung von schönen Musiktiteln in seinem Buch gefreut.
    Denn dies soll eine Sammlung seiner Lieblingslieder sein, an denen er Stationen seines persönlichen Lebens erzählt.
    In verschiedenen Kapiteln erklärt er z. B. Musikstil, Italia, Glücklich machende Lieder, 5 beste Saxofonsolos der Popmusik und wichtige Soundtracks aller Zeiten. Am Ende des Kapitels ist jeweils eine Auflistung der entsprechenden Musiktitel zu finden.
    Soweit so gut und auch alles musikalisch gesehen sehr interessant aufgebaut! Aber wie diese Musik sein Leben beeinflusst hat, ist für mich eher belanglos.
    Bei bestimmten Songs und Texten kommen mir eigene Erlebnisse in den Sinn und das macht wirklich Spaß. An viele Lieder habe ich erst durch das Buch wieder gedacht und mich an Feiern, Klassenfahrten oder Plattenkäufe erinnert. So hatte ich mir dieses Buch auch anhand des Covers vorgestellt. Eine Leerkassette mit meinen persönlichen Lieblingsliedern.
     
    Doch hier geht es ja um den Autor und wie er sein Leben mit den Liedern erlebt hat. Dabei geht er allerdings nicht chronologisch vor, sondern springt nach eigenem Belieben vor und wieder zurück.
    Das war mir als Nicht-Kenner von Nilz Bokelberg doch zu speziell. Schön finde ich allerdings, wie begeistert er von manchen Songs spricht und mit welcher Vehemenz er die Interpretationen desselben verfolgt. 
     
    Einige Titel oder Interpreten sagen mir aber leider gar nichts und mit den großen Popgrößen wie Michael Jackson, Madonna und Beatles kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Da findet sich schon eine große Fangemeinde, die HIER schreit. 
    Aber von der literarischen Aussage her fehlt mir etwas mehr Aussagekraft und Inhalt, aber das ist meine persönliche Meinung und soll keinen Musikliebhaber von diesem Buch abhalten. Ein kleines Fazit oder einen musikalischen Ausblick hätte ich eigentlich noch erwartet.

    Wer Musik, speziell TV-POP und Nilz Bokelberg gut findet, gerne in alten Platten wühlt, der findet hier gute Musikvorschläge in breiter Bandbreite. 
     
  10. Cover des Buches Lennon (ISBN: 9783328104575)
    David Foenkinos

    Lennon

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Lennon von David Foenkinos ist mir zufällig in einem Buchladen begegnet, und da ich rein gar nichts über John Lennon wusste, habe ich es mitgenommen. Die Geschichte klang einfach gut, und im Nachhinein bin ich total froh über diese geniale Zufallsbegegnung.

    Zur Story:

    Mit 35 Jahren hatte John Lennon bereits eine sensationelle Karriere hinter sich. 1975 lebte er zurückgezogen mit Frau und Kind in New York und brachte fünf Jahre lang kein neues Album heraus. Der bekennende Lennon-Fan Foenkinos setzt die Beatles-Legende kurzerhand auf die Couch und lässt sie in mehreren fiktiven Therapiesitzungen von 1975-80 über ihr Leben erzählen. So erschafft er entlang wahrer Wegstationen das intensive Bild eines Menschen, der Zeit seines Lebens auf der Suche war.

    Auf Foenkinos fiktiver Couch erzählt Lennon über seine von Verlust geprägte Kindheit, die Anfangsjahre der Band und eine Vielzahl von Katastrophen, die der „ständig wiederkehrende Refrain“ seines Lebens zu sein scheinen. Die Mutter, deren „Träume von Ruhm und Bohemeleben an der Wirklichkeit zerschellt“ waren, lässt den Jungen weitestgehend alleine, bis die Tante eingreift und ihn zu sich nimmt. Erst in der Band erfährt Lennon, was es heißt, die Dinge gemeinsam anzugehen. Irgendwann allerdings gibt es nur noch die Band und die Ikone John Lennon, der sich als Mensch zunehmend verliert.

    Meine Meinung:

    Klar fand ich es irre interessant, mehr über den Aufstieg und auch den Zerfall der Beatles zu erfahren. Oder über die Zeit danach oder Yoko Ono. Aber viel intensiver hat mich das Gefühl bewegt, John Lennon säße einem wirklich gegenüber. Dazu kam die Erkenntnis, dass ich bislang vielmehr über seinen Tod wusste als über sein Leben – und dass es mir schwerfallen wird, den Erzähler am Ende gehen zu lassen.

    Was Lennon zusammenfassend absolut besonders macht ist, dass der Roman alle Ereignisse, Personen, Gedanken, Krisen und Orte zu dieser einen, intensiven Geschichte zusammensetzt, die nur einer so gelebt haben kann. Vielleicht die wahre Lebensgeschichte von John Lennon. Oder einfach nur die hochsensible, poetische Einschätzung eines bekennenden Fans: unglaublich nahe dran.   

  11. Cover des Buches Das Fundbüro der Wünsche (ISBN: 9783499271205)
    Caroline Wallace

    Das Fundbüro der Wünsche

     (56)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: Die 16-jährige Martha Lost wurde als Baby am Bahnhof in Liverpool ausgesetzt. Wie es sich für eine Fundsache gehört, landete sie im Fundbüro und leitet es mittlerweile selbst, nachdem ihre bösartige Ziehmutter gestorben ist. Sie hat den Bahnhof noch nie verlassen, denn sie ist ziemlich abergläubisch und verträumt. Als sie einen Hinweis auf ihre Herkunft erhält, macht sie sich jedoch mit der Unterstützung ihrer merkwürdigen Freunde auf die Suche nach ihrer Mutter. Dabei spielen die Beatles eine nicht ganz unbedeutende Rolle.

    Eindruck: Mich hat zunächst das Cover angesprochen. Ich habe allerdings eine ältere Ausgabe (Paperback 2015) mit blauem Himmel, einem Ast mit rosa Blüten und einem Mädchen, das auf einem Stapel Koffer steht und sich den Blüten entgegen streckt. Eins der schönsten Cover überhaupt, finde ich. 

    Und so verträumt wie das Cover, ist auch die Geschichte. Mich hat der Schreibstil sehr angesprochen. Er ist lebendig und doch nicht zu aufgeregt. Die Geschichte wird langsam erzählt und hat Zeit sich zu entfalten. Nach und nach erfährt man mehr über die Ausgangssituation der Handlung und die einzelnen Charaktere. 

    Charaktere: Martha ist ein sehr verträumtes und für ihr Alter eher kindliches Mädchen. Sie sieht in allem etwas besonderes und magisches. Sie hat eine schwäche für Fundsachen und ihre Geschichten, vermutlich weil sie selbst eine "Fundsache" ist und ihre eigene Geschichte nicht kennt. Sie ist leider auch sehr naiv und stur, weshalb sie in manche schwierige Situation gerät, aus die ihr ihre Freunde heraus helfen müssen. Zu ihren seltsamen Freunden gehören unter anderem ein römischer Legionär, eine Cafe-Besitzerin, ein Mann mit einem Koffer, der möglicherweise mal den Beatles gehört hat, ein Postbote und der Mann aus dem Gulli.

    In der Geschichte passiert sehr viel gleichzeitig, was ich am Anfang noch nicht als störend empfunden habe, doch etwa ab der Hälfte wird es leider immer verwirrender. In der Hauptsache geht es um Martha und ihre Suche, doch dann kommt noch die Nebengeschichte mit den Beatles dazu, sowie eine Liebesgeschichte und dann noch die interessante und traurige Geschichte des Mannes aus dem Gulli. Diese Handlungsstränge sind spannend, aber doch irgenwie zu viel auf einmal.

    Trotzdem empfehle ich dieses Buch weiter, denn es hat mich berührt und auch im Nachhinein noch beschäftigt. 

  12. Cover des Buches Dinge, die wir heute sagten (ISBN: 9783423141185)
    Judith Zander

    Dinge, die wir heute sagten

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    INHALT: Anna Hanske ist tot. In ihrem Dorf Bresekow bei Anklam, macht sich die Gemeinde auf zur Beerdigung, zu der auch Ingrid erscheint, Annas Tochter, die der vorpommerschen Provinz vor Jahrzehnten schon den Rücken gekehrt hat. Sie hat ihr Glück in Irland gefunden und bringt auch ihren weltgewandten Sohn Paul mit, der den Dorfmädels mit seiner Ähnlichkeit zum jungen Paul McCartney reihenweise die Köpfe verdreht. Romy und Ella zum Beispiel, die von einem Leben außerhalb ihres Kaffs träumen, jenseits der langweiligen Idylle, der idyllischen Langeweile.

    Aber es gibt Gründe, warum Ingrid Bresekow damals verließ. Und das sind Gründe, über die sich die Dorfgemeinschaft seit Jahren das Maul zerreißt, über die viele Gerüchte kursieren und über die besser geschwiegen werden sollte.

    FORM: Judith Zander (*1980) hat mit DINGE, DIE WIR HEUTE SAGTEN ein Sittengemälde der ostdeutschen Provinz im faulknerischen Stil geschaffen, von der Kriegsgeneration bis zu den Wendekindern. Die Kapitel sind aus der Sicht einzelner Dorfbewohner geschrieben, und unterscheiden sich stark in ihrem Ton: Der eloquente Pastor erzählt natürlich anders als der geistig behinderte Henry, und der wiederum anders als Dorfproll Ecki. Zwischendurch kommt auch die ganze Gemeinde zu Wort, als kollektives Sprachrohr in breitestem Platt. Das hat mich alles stark an Faulkners ALS ICH IM STERBEN LAG erinnert und auch ebenso fasziniert.

    Es ist nicht leicht, in der Menge der Figuren Hauptcharaktere zu erkennen, aber Ingrids Geschichte ist schon Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Und wenn ich raten müsste, würde ich Judith Zander unterstellen, Romy nach ihrem eigenen Vorbild gezeichnet zu haben. Mit ihr beginnt und endet der Roman, und Romys Familienname, Plötz, ist ebenso … fischig wie der der Autorin.

    FAZIT: Auch wenn das Buch einige Längen aufweist, hat es mir sehr gut gefallen. Auf den letzten hundert Seiten zieht Zander aber ordentlich an und gibt Dorfgeheimnisse preis, die mich wirklich berührt haben. Das Leben im ostdeutschen Hinterland ist authentisch wiedergegeben und sprachlich ist der Roman auf höchstem Niveau, darum vergebe ich fünf Sterne plus Leseempfehlung.

    *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

  13. Cover des Buches Schweinskopf al dente (ISBN: 9783423254113)
    Rita Falk

    Schweinskopf al dente

     (580)
    Aktuelle Rezension von: Zockermaus98

    Das Cover passt wieder einmal super zur Geschichte, der Titel ohnehin.


    Franz ist vollkommen unfähig und trotzdem gelingt es ihm immer wieder seine Fälle zu lösen. Das Einzige, was mich ein wenig nervt, ist die Art und Weise, wie die Geschichten erzählt werden, da man immer das Gefühl hat, man würde einen Polizeibericht lesen. Der Fall an sich empfand ich, am langweiligsten von denen, die ich bisher gelesen habe.


    Der Schreibstil ist noch immer super und die sprachlichen Marotten von Franz, bleiben uns erhalten.


  14. Cover des Buches Winterkartoffelknödel (ISBN: 9783423217941)
    Rita Falk

    Winterkartoffelknödel

     (1.045)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Dies ist der erste Teil um den Komissar Eberhofer.
    Die Ermittlungen drehen sich um die Familie Neuhofer bei der die Frau erhängt aufgefunden wird, der Mann einen Stromschlag nicht überlebt und nur noch der Sohn der beiden am Leben ist.

    Ich hab das Buch in die Hand genommen in Erwartung eines schrulligen, lustigen Komissars ähnlich dem Kluftiger den ich richtig gern mag, und wurde komplett enttäuscht.
    Von so einem langweiligen Kriminalfall hatte ich noch nie gelesen was nicht schlimm gewesen wäre, wenn die sonstige Handlung gepasst hätte. Aber es war leider gar nicht meins... ein Schreibstil dem ich so gar nichts abgewinnen konnte, Humor der in keinster Weise meiner ist, da zu menschenverachtend, und ein so supernerviger Komissar der meint, die Welt dreht sich um ihn und er ist der grosse "Macker".
    Sehr enttäuschend, kann den Hipe nicht verstehen.

  15. Cover des Buches Frank Goosen über The Beatles (ISBN: 9783462054064)
    Frank Goosen

    Frank Goosen über The Beatles

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Pappbecher
    • Buchtitel: Frank Goosen über The Beatles
    • Autor: Frank Goosen
    • Verlag: Kiepenheuer & Witsch     
    • ISBN: 9783462054064 
    • Ausgabe: E-Book
    • Erscheinungsdatum: 13.02.2020 


    Inhalt:

    "Dass Frank Goosen Beatles-Fan wurde, hatte mit Schwarzarbeit zu tun. Mit den Worten »Gib mir kein Geld, gib mir lieber ein paar Platten für meinen Jungen!« ließ Goosen Senior sich Ende der Siebziger von einem Elektrohändler für ein paar nach Feierabend angeschlossene Steckdosen mit Beatles-Scheiben bezahlen. Damit war es um den 13-jährigen geschehen. In diesem Buch spürt Goosen seiner lebenslangen Obsession für die »Fab Four« nach: in der Erinnerung an seine Kindheit und Jugend im Ruhrgebiet und an den Originalschauplätzen in Liverpool: kenntnisreich, berührend-persönlich und irre witzig!"

    Meinung:
    Zuallererst möchte ich mich bei NetGalley, dem Verlag und beim Autor für dieses Rezensionsexemplar bedanken!

    Fangen wir direkt mit dem Inhalt an. Dieser hat mich leider doch etwas enttäuscht. Natürlich sollte man nicht erwarten, dass man mittlerweile noch ein Buch finden, in dem noch viel Neues über "The Beatles" zu finden ist, schließlich wurde ja langsam wirklich schon alles gesagt. Trotzdem fand ich es durchaus sehr enttäuschend, dass die Vier doch etwas kurz in diesem Werk gekommen sind, zumindest kürzer als gedacht. Es handelt sich hier vielmehr um eine Biographie des Autors, in der er seine Liebe zu der Band aufarbeitet. Wenn man den Klappentext gelesen hat, erwartet man doch etwas mehr Inhalt zur Band und für eine reine Geschichte der Fan-Liebe, finde ich den Titel des Buches auch etwas ungünstig gewählt. Dieses ist wiederum in drei Teile gegliedert. Der erste Teil ist durchaus interessant, da Goosen hier seine Geschichte, wie er zum Fan geworden ist, erzählt. Auch Teil zwei konnte mich noch durchaus überzeugen, da der Autor hier über seine Reise nach Liverpool spricht. Leider konnte ich dem dritten Teil des Buches eigentlich recht wenig abgewinnen, da es hierbei hauptsächlich darum ging, wie man Schallplatten hört. Thematisch fand ich das dann nicht allzu passend. An dieser Stelle hätte man möglicherweise noch etwas mehr über "The Beatles" einbauen können.

    Insgesamt fand ich den Schreibstil dafür durchaus angenehm. Dieser war nämlich recht locker und witzig, wodurch es einem trotz so mancher inhaltlichen Enttäuschung leicht gefallen ist, das Buch zu lesen.


    Fazit:

    Alles in allem ist es mehr eine recht persönliche Geschichte zu der Band, welche eher als Biographie durchgeht. Wenn man also nicht allzu viel neue Informationen über "The Beatles" erwartet und einfach nur ebenfalls ein Fan  ist, dann ist das Buch genau passend!

  16. Cover des Buches Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens (ISBN: 9783462002690)
    Tom Barbash

    Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens

     (73)
    Aktuelle Rezension von: wbetty77

    INHALT

    Buddy Winter ist einer der erfolgreichsten Late Night Show Moderatoren der USA bis er völlig ausgebrannt und mit den Nerven am Ende vor laufenden Kameras das Studio verlässt. Nun will Buddy wieder zurück auf die Showbühne. Sein Sohn Anton soll Buddy dabei helfen, seiner Karriere neuen Schwung zu verleihen.

    Anton kommt eine fantastische Idee: Was wäre werbewirksamer als die neue Show mit einer Sensation zu starten? Ein Nachbar der Winters und mittlerweile auch ein guter Freund ist niemand geringeres als John Lennon. So beschließt Anton eine Reunion der Beatles in der Show seines Vaters zu organisieren.


    MEINUNG

    Ein Roman, leichtfüßig erzählt, voller Humor und angereichert mit Geschichten über ehemalige Berühmtheiten des Showbiz. Es ist 1979 in New York. Im Iran werden US-Geiseln genommen, Carter kostet das die Präsidentschaftswahl und John Lennon fängt nach einem extremen Segelturn wieder an Musik zu schreiben.

    Mitten in all dem die Familie Winter, mit ihren Problemen und Hoffnungen. Allen voran Anton, der versucht sich aus dem Schatten des Vaters, den Meister der Talkshows, zu lösen und seinen eigenen Weg zu gehen, vom dem er nicht weiß, wie dieser aussehen soll. Die Frage, was man vom Leben will, scheint jede der Romanfiguren, ob fiktiv oder echt, umzutreiben. Anton sitzt dabei in der Zwickmühle. Einerseits möchte er seinem Vater helfen, andererseits will er sich nicht vereinnahmen lassen. Es sind nur kleine Schritte, die Anton wagt, aber er wird zusehends unabhängiger.

    Wir erfahren das Buddy nach seinem  Zusammenbruch gereist ist, ohne seine Frau, ohne seine drei Kinder. Etwas, das die Familie verarbeiten muss. Denn auch nach Buddys Rückkehr ist nichts mehr, wie es zuvor war, auch wenn sich die Familie bemüht den Schein zu wahren. Tom Barbash findet den richtigen Ton für diese Situation, die auf den ersten Blick recht privilegiert erscheint, und dennoch das innerste der Familie erschüttert hat. Buddy muss nicht nur das Vertrauen der Programmchefs zurückgewinnen, sondern auch das Vertrauen seiner Familie.

    Die Charaktere sind wahrhaftig, was den Roman für mich besonders macht. Ich sah die Menschen vor mir, die Winters, ihre Freunde und Nachbarn. Es ist eine feinfühlige Geschichte, über die immer eine Hauch von Tragik schwebt, die mich an vielen Stellen zum Lachen, aber auch zum Nachdenken gebracht hat. Sie nimmt einen mit in eine vergangene Welt, die durch die Erzählung für eine kurze Zeit wieder greifbar wird.

    John Lennon spielt eigentlich nur eine Nebenrolle in dem Roman, doch auch er ist auf der Suche nach seiner persönlichen Bestimmung, über die Beatles hinaus. Wirklich präsent ist Lennon erst im letzten Drittel des Buches. In dem Moment, in dem es mit Buddys neuer Show, der Familie Winter, Anton und Lennon aufwärts geht, geschieht der Mord an John Lennon vor dem Dakota Builing. Natürlich weiß man, dass es kommt, dennoch stimmte es mich für einen Augenblick wehmütig.


    FAZIT

    Es ist ein amüsanter Roman, der mit einer fabelhaften Leichtigkeit das New York der 70er und seine bekannten Bewohner aufleben lässt. Es war eine Freude, die Familie Winter erleben zu dürfen.

  17. Cover des Buches Baby's in Black (ISBN: 9783941099128)
    Arne Bellstorf

    Baby's in Black

     (12)
    Aktuelle Rezension von: PaulTemple
    Hamburg 1960: Inmitten der deutschen Spießigkeit werden die jungen Freunde Astrid (Kircherr) und Klaus (Voormann)  auf fünf junge Musiker aufmerksam, deren roher Sound ihnen aus dem Kaiserkeller entgegenschallt. Astrid ist besonders vom Bassisten der Band, einem Stu Suitcliffe. begeistert und nimmt die ersten Fotos der Musiker auf dem Hamburger Dom auf....

    Nicht nur Beatles-Fans sind bei der Lektüre dieser Graphic Novel im siebten Himmel. Mit sehr prägnanten, atmosphärischen Bildern wird die letztlich tragische Liebesbeziehung zwischen Astrid Kirchherr und Stu Suitcliffe erzählt, die unheimliche Energie, welche die jungen Beatles damals verströmten ist quasi spürbar.

    Sehr sehr empfehlenswert!
  18. Cover des Buches Die perfekte Ordnung der Dinge (ISBN: 9783596188833)
    David Gilmour

    Die perfekte Ordnung der Dinge

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Emi_ev
    David Gilmour erzählt in diesem Buch  die ungewöhnliche Lebensgeschichte eines Mannes, mit allen seinen Höhenflügen und Tiefen. Es besteht aus aneinander gereihten Episoden über seine Lieben, seine Verluste und Erfahrungen, an die er sich erinnert als er alle Orte aufsucht an denen er je in seinem Leben das Gefühl des Scheiterns verspürt hat. Das Buch ist aber durchaus nicht vom Gefühl des Scheiterns geprägt, vielmehr ist es über wunderbare Neuanfänge, die sanft und nicht ohne ein Augenzwinkern erzählt werden.  Ein absolutes Wohlfühlbuch!
  19. Cover des Buches Lucy (ISBN: 9783753420318)
    Sylvia Grees

    Lucy

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Miffy_Nijntje

    Lucy ist im Alter dement geworden. Rückblickend erfahren wir nun ihre Lebensgeschichte, die rund um die späten 40er/ frühen 50er Jahre beginnt. In die Zukunft blickend sehen wir, wie sie ihr Leben noch aufräumen und vorbereiten wird, auf das, was nach ihr kommt.

    Lucy. Tochter, sehr moderner Eltern. Aufgezogen mit der Musik der u.a. Beatles. Musik, die zu der Zeit noch sehr verpönt war. Lucy. Stark, hilfsbereit, empathisch, selbstbewusst, leidenschaftlich, musikbegeistert. Wir begleiten sie zurück in ihre Schulzeit. Lernen ihre beste Freundin Anna, inkl. ihrer tragischen und heftigen Lebensgeschichte und ihre erste Schwärmerei Michael kennen. Wir erleben Lucy auf ihrem ersten Konzert der Beatles, erleben aber auch mit ihr erste Enttäuschungen und erste Eifersuchtsmomente.

    Lucys Geschichte setzt sich im Buch Stück für Stück, wie ein Puzzle, rückwirkend zusammen. Wir lernen ihre wichtigsten Bezugspersonen aus ihrem Leben kennen und auch durch deren Augen erfahren wir, was Lucy erlebt habt, darunter auch ihre mittlerweile erwachsene Tochter Paula.

    Die Charaktere sind alle großartig beschrieben, man leidet mit ihnen oder freut sich mit ihnen, geht zusammen mit ihnen auf Spurensuche alter Erlebnisse. Und manchen Charakteren würde man am Liebsten selbst ein Beinchen stellen wollen.

  20. Cover des Buches Der dreizehnte Beatle (ISBN: 9783423139779)
    Gerhard Henschel

    Der dreizehnte Beatle

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Mandarine_110
    Als Beatles Fan musste ich mir das Buch holen!      Ich fand die Handlung sehr einfallsreich und interessant.  Man wird beim lesen in die 60 er Jahre zurückversetzt.  An manchen Stellen war das Buch aber ziemlich langatmig.
  21. Cover des Buches Die Beatles-Story (ISBN: 9783957281760)
    John Pring

    Die Beatles-Story

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Dieses Buch nimmt Leser mit auf eine visuelle Reise und gewährt Einblicke in die Erfolgsgeschichte der Beatles.

    Jedes Album wird genau unter die Lupe genommen und zusätzlich widmen sich die Autoren:

    musikalischen Besonderheiten,

    Outfits und Frisuren im Wandel der Zeit,

    Tourdaten, Chartplatzierungen, Filmerfolge uvm.

    Zitate und Anekdoten ergänzen die Reise.

    Wie der Originaltitel "Visualizing The Beatles: A Complete Graphic History of the World's Favorite Band" verrät, stehen Illustrationen und Grafiken im Fokus.


    Mein Eindruck:

    Dieses Sachbuch würde ich als Bildband  einordnen, denn den Kern bilden die zahlreichen Grafiken und Illustrationen. Bis auf wenige Ausnahmen (Farbfotos in der Chronik historischer Ereignisse parallel zum Aufstieg der Beatles) sind alle Bilder gezeichnet. Auch die Albumcover werden kunstvoll neu interpretiert bzw. auf das Wesentliche reduziert.

    Sozusagen ein Bilderbuch im Riesenformat mit Hintergrundinfos für Beatles-Fans.

    Der Original-Titel sowie das Cover der englischen Ausgabe sind diesbezüglich deutlich aussagekräftiger: "Visualizing The Beatles: A Complete Graphic History of the World's Favorite Band" 

    Die Illustrationen gefallen sehr: abstrakt, reduziert, kunstvoll und farbgewaltig. Den Zeichnungen wird viel Platz eingeräumt. Durch die Größe des Buches kommen sie zusätzlich zur Geltung.

    Die vorhandenen Texte sind kurz, aber informativ und unterhaltsam. 

    Chronologisch wird auf jedes Album näher eingegangen: wer hat welche Songs geschrieben/gesungen, welche Instrumente gespielt usw.

    Ferner finden sich Auflistungen und Diagramme zu Tonart, Spieldauer, Chartplatzierungen, Auftritten/Tourneen uvm.

    Auf Stadtplänen oder Landkarten werden historische Orte wie London, New York City oder Los Angeles mit entsprechenden Infoboxen skizziert. Die Beatlemania erobert sichtbar nach und nach die Welt.

    Zusätzlich finden sich Zitate, Anekdoten und ein Zeitstrahl mit Hinweisen auf historische Begebenheiten, Kinofilme, technische Neuerungen usw. die sich zeitgleich zur Beatlemania ereigneten. 

    Auch werden thematisiert Hintergründe zur Entstehung einiger Songs und die wohl bekannteste uns hartnäckigste Verschwörungstheorie rund um den Tod Paul McCartneys.

    Beim modischen Wandel der Fab Four fällt auf, dass die Kleidung zu Beginn kleine aber feine Unterschiede aufweist. Ab Ende der 1960er wird es dann richtig bunt. Gleichzeitig wird es auch frisurentechnisch individueller. Die reduzierten Skizzen der vier Pilzköpfe kommen (wie die Covergestaltung vermuten lässt) nur mit Haaren, Augenbrauen, ggf. Bärten aus und doch ist jeder von ihnen auf Anhieb zu erkennen.

    Fans der ersten Stunde werden vielleicht nicht DIE große Neuigkeit und Sensation erfahren, aber die Präsentation der Information ist außergewöhnlich und definitiv einen zweiten oder dritten Blick wert.

    Daher gibt es für diese außergewöhnliche Reise in Bildern und Grafiken 5 von 5 fabelhaften Sternchen sowie eine Leseempfehlung!


    Fazit:

    Farbenfrohe, reduzierte und kunstvolle Zeichnungen laden zu einer interessanten Reise ein.

    Ein Bilderbuch mit vielen Infos zum Betrachten, Staunen und in Erinnerungen schwelgen (vielleicht mit dem passenden Soundtrack).

    Für Beatles-Fans aufgrund der außergewöhnlichen Präsentation und neuen Perspektive ein Must-Read.


    ...

    Rezensiertes Buch: "Die Beatles Story - Bandgeschichte | Alben | Hintergründe" von 2018

  22. Cover des Buches Kings of London (ISBN: 9783518466100)
    William Shaw

    Kings of London

     (32)
    Aktuelle Rezension von: DarthEni
    "Kings of London" ist die Fortsetzung des Kriminalromans "Abbey Road Murder Song". Man kann den zweiten Band jedoch auch dann lesen, wenn man den ersten Roman nicht kennt. Es werden zwar Andeutungen bezüglich des Vorgängers gemacht, aber diese versteht man auch ohne Vorkenntnisse.

    Auf den Inhalt möchte ich gar nicht weiter eingehen, da jedes Wort hier zu viel verraten wäre. Der Klappentext gibt hier einen guten ersten Eindruck, um zu entscheiden, ob man die Geschichte ansprechend findet. Ich möchte lediglich sagen, dass ich bezüglich der Handlung mehr Spannung erwartet habe und mir die Auflösung nicht besonders zugesagt hat.

    Neben der Handlung ist der zweitwichtigste Faktor bei einem Kriminalroman der Protagonist. Besonders gut gefällt mir, dass der Autor William Shaw keine Abziehbilder erschaffen hat. Der Protagonist Cathal "Paddy" Breen wirkt erschreckend normal, er hat weder ein Alkoholproblem noch leidet er unter einer Scheidung oder ähnlichen Klischees. Er gehört zu der Sorte Polizist, die mit ihrer Arbeit tatsächlich noch versuchen etwas Gutes zu tun. Ab und zu wirkt Paddy fast schon etwas "langweilig", was meiner Meinung nach allerdings eher positiv als negativ ist. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass der Leser noch tiefere Einblicke in seine Gedanken und Motive gewährt bekommt.

    Paddys Arbeitskollegin Helen Tozer ist ebenso gut ausgearbeitet. Als Frau in den 1960ern bei der Polizei zu arbeiten war wohl nicht so einfach. Tozer wird oftmals unterschätzt, ihr wird nichts zugetraut. Wenn sie einen Erfolg zu verzeichnen hat, wird ihr unterstellt, dass ein männlicher Kollege die eigentliche Arbeit getan hätte. Je nach Situation reagiert Tozer darauf entweder gelassen oder genervt. Klar merkt man auch, dass sie teilweise rebelliert/rebellieren möchte, aber es wird nie übertrieben dargestellt.

    Die Atmosphäre war durchgehend gut, wobei die Zeitspanne relativ austauschbar ist, abgesehen vom Unterschied der Ermittlungsmethoden und -werkzeuge.

    Insgesamt habe ich von "Kings of London" mehr erwartet. Die Handlung ist in Ordnung, wobei hier Spannung und Überraschungsmomente fehlen. Dafür kann der Autor mit seinen Figuren punkten, die gut ausgearbeitet sind und durch die Abwesenheit von Klischees zu keiner Zeit nerven. Wer mit nicht allzu hohen Erwartungen an das Buch rangeht wird hier gut unterhalten. Es gibt aber definitiv spannendere Alternativen.
  23. Cover des Buches Die magischen Saiten des Frankie Presto (ISBN: 9783957611826)
    Mitch Albom

    Die magischen Saiten des Frankie Presto

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    Im Jahr 2016 gab es noch nicht sehr viele Bücher, die mich inspiriert haben, mich beeindruckt haben. Nun habe ich eines entdeckt. Die magischen Saiten von Frankie Presto von Mitch Albom ist für mich der Roman des Jahres 2016.
    Es ist dieser Schreibstil, der mich verzaubert hat, mich immer weiter lesen lässt, mich verlieben lässt in den Hauptprotagonisten. Und der ist: das Talent namens Musik. Vielleicht auch der Geist oder die Gottheit Musik. Der es sich erlaubt, Neugeborenen danach greifen zu lassen, um sich so viel zu nehmen, wie es will. Um dann seine Schützlinge ein Leben lang zu begleiten, zu beobachten, wie sich in den Kindern die Liebe zur Musik entwickelt, wie sie anfangen es zu begreifen, zu leben, zu komponieren, ein Instrument zu lernen, sich damit zu äußern, zu kommunizieren. Die Stimme aus dem Off, die Musik, erzählt hier die Geschichte von Frankie Presto, dass sich kurz nach seiner Geburt ein großes Stück dieses Talentes genommen hat. Mitten in einer Kirche im Spanien des Jahres 1936, gerade gestürmt von Revolutionären und in Brand gesteckt, seine Mutter von einer jungen Nonne versteckt, kommt er zur Welt. Er wird gerade so gerettet, um ein Leben zu leben, das von Irrungen und Wirrungen nur so strotzt. Wir sind dabei, wie er als Waisenjunge die Musik entdeckt, er von einem Maestro im Gitarrenunterricht zu einem großen Künstler erzogen wird, er flüchten muss nach Amerika, als er noch nicht einmal zehn Jahre alt wird.
    Albom lässt bereits auf der Flucht die ersten großen Musiker im Leben des Frankie Presto auftreten, wie zum Beispiel Django Reinhardt. In Amerika spielt er dann sogar mit Elvis Presley und vielen anderen Größen der Szene. Denken Sie sich einen Namen der Musikwelt, Frankie Presto hat ihn gekannt. Wie der Autor es aber dazu kommen lässt, das zeigt die Komposition seiner Sätze, die einen erspüren lassen, genauso hätte es sein können.
    Bereits in Spanien lernt Frankie Presto seine Frau Aurora kennen, dabei sind sie noch kleine Kinder. Beide spüren, sie sind füreinander geschaffen. Doch verlieren sie sich wegen des Krieges aus den Augen, fast schon sofort. Der Wunsch sich zu finden, um miteinander zu leben, geht zwar auf, aber es wird zu einer tragischen Liebesgeschichte, die seinesgleichen sucht.
    Erzählt wir zwar in erster Linie aus der Sicht der Musik, die seine Talente nie aus den Augen verliert, doch es kommen vor allem die Wegbegleiter Frankies zu Wort. Es ist nämlich der Tag seiner Beerdigung und alle sind gekommen, ihm die letzte Ehre zu erweisen, alle, die noch am Leben sind. Sie erzählen einem nicht weiter beschriebenen Journalisten Begebenheiten, wie es so war, mit Frankie zu spielen, von ihm gefördert zu werden oder ihn als Lehrer an der Gitarre erlebt zu haben. Ein Lied einstudiert, eine Textzeile geschenkt bekommen, ein zufälliges aufeinandertreffen mit ihm, den Stones und den Beatles.
    Und dann ist da natürlich die Sache mit den magischen Saiten. Immer wenn es darauf ankommt und er diese Saiten spielt, schimmert eine von ihnen Blau, reißt und beeinflusst das Leben desjenigen, wegen dessen er spielt. Als er das bemerkt, zieht er sich über Jahre zurück, lässt sich nur noch selten blicken in der Musikwelt. Bis eines Tages …
    Es passiert so viel in diesem einen Leben, man möchte gar nicht mehr, dass diese Geschichte endet, und doch tut sie es. Es schließt sich ein Kreis, den man am Anfang gar nicht recht beachtet hat und das ist ja auch absichtlich so geschehen. Das beschert einem so einige Aha-Momente und man nickt, ja sicher, nur so und nicht anders kann es passieren.
    Mitch Albom bedankt sich am Ende seines Buches nicht nur auf die übliche Weise, sondern dankt auch Musikgrößen, wie zum Beispiel Tony Bennett oder Paul Stanley und Roger McGuinn, die eine Rolle in diesem Buch spielen, es sind aber noch erheblich mehr.
    Als Musikliebhaber kann man nur schwer diesem Werk widerstehen.
    Mehr über den Autor findet man im Netz zum Beispiel über http://www.albom.com/
    Mitch Albom, Die magischen Saiten des Frankie Presto, Lago Verlag 2016, Hardcover, 368 Seiten, ISBN 978-3-95761-130-7, Preis: 19,99 Euro.

  24. Cover des Buches Lemmy - White Line Fever (ISBN: 9783453677272)
    Lemmy Kilmister

    Lemmy - White Line Fever

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Wisent

    Das Buch erzählt Lemmys Lebensweg und damit quasi den Lebensweg der Band Motörhead. Er lässt den Leser hautnah die Höhen und Tiefen miterleben. Es beginnt mit seiner Zeit als junger Mann in England und wie er zur Musik gekommen ist, wie es dazu kam, dass er Bandleader von Motörhead wurde. Für mich unerwartet war, wie respektvoll er von den Frauen schreibt, die er im Laufe der Jahre getroffen hat.
    Besonders mitgenommen haben mich die Episoden seiner Treffen mit den Musikern seiner Zeit. Interessant und wahrscheinlich auch eher unbekannt ist, für wen er alles Texte geschrieben hat. Und auch das Wie (z.B. auf einen Schmierzettel auf der Toilette.

    Bis ich dieses Buch gelesen habe, bin ich Biografien immer aus dem Weg gegangen. Aber diese Biografie ist so geschrieben, dass es nie langweilig wird. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

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