Bücher mit dem Tag "beatles"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "beatles" gekennzeichnet haben.

33 Bücher

  1. Cover des Buches Yoga Town (ISBN: 9783596712007)
    Daniel Speck

    Yoga Town

    (83)
    Aktuelle Rezension von: esther

    Daniel Speck nimmt uns mit in die Zeit Ende der 60er. Ein Hippie-Trail führt zwei Brüder und zwei Frauen in einen Ashram nach Indien, wo sich zeitgleich die Beatles bei ihrem Guru Maharishi aufhalten und die Songs des Weißen Albums kombinieren.

    Die 4 Freunde haben eine unvergessene Zeit, aber nur zwei von ihnen kehren von dem Roadtrip zurück nach Deutschland...

    Daniel Speck schafft es, historische Ereignisse spielerisch mit fiktiven Erzählungen zu verschmelzen und man hat den Eindruck, man ist mittendrin. Zumindest ging es mir so. Eine wunderbare Reise nach Indien, bei der es niemals langweilig wird und man zum weiterlesen getrieben wird, um dem dunklem Geheimnis der Freunde auf die Spur zu zu kommen.

  2. Cover des Buches Blackbird (ISBN: 9783462002829)
    Matthias Brandt

    Blackbird

    (134)
    Aktuelle Rezension von: Erik

    Wir haben Blackbird in der Schule gelesen, sonst hätte ich es wahrscheinlich nie angefangen. Und jetzt, wo ich es durch hab, weiß ich auch warum: Das Buch war einfach nichts für mich.


    Die Geschichte fand ich total langweilig. Es passiert irgendwie fast gar nichts, und wenn mal was passiert, ist es nicht wirklich spannend. Ich hab mich oft gefragt, worauf das Ganze eigentlich hinausläuft – aber es kam einfach nix, was mich richtig gepackt hat. Irgendwie war das alles total zäh.


    Auch die Hauptfigur fand ich nicht besonders spannend. Ich konnte mich nicht in sie hineinversetzen, und ihre Gedanken waren manchmal voll wirr oder übertrieben. Die anderen Charaktere blieben auch eher blass – keiner war dabei, den ich wirklich interessant fand.


    Der Schreibstil war für mich ehrlich gesagt anstrengend. Manche Sätze waren so kompliziert oder seltsam formuliert, dass ich sie mehrmals lesen musste. Ich verstehe, dass der Autor vielleicht was Künstlerisches machen wollte, aber für mich war das eher verwirrend als cool.


    Insgesamt war das Buch echt enttäuschend. Ich hätte mir gewünscht, dass wir in der Schule was lesen, das mehr mit uns zu tun hat oder einfach spannender ist. Blackbird war einfach nicht meins – schade.

  3. Cover des Buches Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens (ISBN: 9783462002690)
    Tom Barbash

    Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens

    (80)
    Aktuelle Rezension von: herr_hygge

    New York im Januar 1980. Anton Winter ist Anfang 20 als er nach einem Jahr bei den Peace Corps in Afrika zu seiner Familie zurückkehrt. Sein Vater Buddy moderierte eine erfolgreiche Late-Night-Show, bis er zwei Jahren zuvor, vor laufenden Kameras einen Nervenzusammenbruch erlitt und aus dem Studio türmte.
    Nun fühlt sich Buddy bereit für ein Comeback und Anton soll ihm dabei helfen wieder durchzustarten. Dabei könnte den beiden ihr Nachbar John Lennon helfen, denn eine Wiedervereinigung der Beatles in Buddys neuer Show wäre ein Garant für deren Erfolg.
    Doch Anton ist sich unsicher ob er mit einsteigen soll, da er endlich sein eigenes Ding durchziehen möchte um aus dem Schatten seines berühmten Vaters zu treten…

    Vor der Kulisse des legendären Dakota Buildings im New York des Jahres 1980 erzählt uns Tom Barbash eine authentische Vater-Sohn-Geschichte und verwebt gekonnt fiktive Charaktere mit historischen Figuren, gleichzeitig kreiert er eine Liebeserklärung an die Stadt und an ein längst vergangenes Jahrzehnt.

    Leider hat mich die Geschichte der Winters und John Lennon am Ende aber nicht richtig gepackt.
    Der Roman ist sprachlich gesehen solide verfasst und lässt sich gut lesen. Allerdings wirken die Ereignisse arg gestückelt und der Protagonist Anton scheint die meiste Zeit nur anteilnahmslos zuzusehen und sich von seinem Vater immer wieder unter Beschlag nehmen zu lassen. Darüber hinaus, war es mir nicht möglich einen Draht zu den einzelnen Figuren zu finden.
    Was mich dazu bewogen hat, dass Buch nicht weg zu legen, waren die kleinen New Yorker Geschichten und Wahrheiten die in den Roman mit eingewebt sind. Diese ließen in meinen Gedanken eine Zeit auferstehen, die ich gerne miterlebt hätte. Noch dazu hat das Buch es geschafft, dass ich mich über das Dakota Building und über John Lennon und Yoko Ono informiert habe, was ich wiederum sehr interessant fand. Von daher möchte ich dieser Lektüre wenigstens ein bisschen was abgewinnen und schließlich ist auch das Cover wunderschön. 😉🤣

  4. Cover des Buches Das Fundbüro der Wünsche (ISBN: 9783499271205)
    Caroline Wallace

    Das Fundbüro der Wünsche

    (58)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: Die 16-jährige Martha Lost wurde als Baby am Bahnhof in Liverpool ausgesetzt. Wie es sich für eine Fundsache gehört, landete sie im Fundbüro und leitet es mittlerweile selbst, nachdem ihre bösartige Ziehmutter gestorben ist. Sie hat den Bahnhof noch nie verlassen, denn sie ist ziemlich abergläubisch und verträumt. Als sie einen Hinweis auf ihre Herkunft erhält, macht sie sich jedoch mit der Unterstützung ihrer merkwürdigen Freunde auf die Suche nach ihrer Mutter. Dabei spielen die Beatles eine nicht ganz unbedeutende Rolle.

    Eindruck: Mich hat zunächst das Cover angesprochen. Ich habe allerdings eine ältere Ausgabe (Paperback 2015) mit blauem Himmel, einem Ast mit rosa Blüten und einem Mädchen, das auf einem Stapel Koffer steht und sich den Blüten entgegen streckt. Eins der schönsten Cover überhaupt, finde ich. 

    Und so verträumt wie das Cover, ist auch die Geschichte. Mich hat der Schreibstil sehr angesprochen. Er ist lebendig und doch nicht zu aufgeregt. Die Geschichte wird langsam erzählt und hat Zeit sich zu entfalten. Nach und nach erfährt man mehr über die Ausgangssituation der Handlung und die einzelnen Charaktere. 

    Charaktere: Martha ist ein sehr verträumtes und für ihr Alter eher kindliches Mädchen. Sie sieht in allem etwas besonderes und magisches. Sie hat eine schwäche für Fundsachen und ihre Geschichten, vermutlich weil sie selbst eine "Fundsache" ist und ihre eigene Geschichte nicht kennt. Sie ist leider auch sehr naiv und stur, weshalb sie in manche schwierige Situation gerät, aus die ihr ihre Freunde heraus helfen müssen. Zu ihren seltsamen Freunden gehören unter anderem ein römischer Legionär, eine Cafe-Besitzerin, ein Mann mit einem Koffer, der möglicherweise mal den Beatles gehört hat, ein Postbote und der Mann aus dem Gulli.

    In der Geschichte passiert sehr viel gleichzeitig, was ich am Anfang noch nicht als störend empfunden habe, doch etwa ab der Hälfte wird es leider immer verwirrender. In der Hauptsache geht es um Martha und ihre Suche, doch dann kommt noch die Nebengeschichte mit den Beatles dazu, sowie eine Liebesgeschichte und dann noch die interessante und traurige Geschichte des Mannes aus dem Gulli. Diese Handlungsstränge sind spannend, aber doch irgenwie zu viel auf einmal.

    Trotzdem empfehle ich dieses Buch weiter, denn es hat mich berührt und auch im Nachhinein noch beschäftigt. 

  5. Cover des Buches Große Freiheit (ISBN: 9783446262560)
    Rocko Schamoni

    Große Freiheit

    (40)
    Aktuelle Rezension von: Chris666

    Mir persönlich hat das Buch gut gefallen. Es ist kurzweilig und unterhaltsam. Keine Hochkultur, aber das erwartet glaube ich auch niemand von den Büchern Schamonis. Eine nette Gute-Nacht-Lektüre, welche die intellektuellen Fähigkeiten sicherlich nicht überstrapaziert.

  6. Cover des Buches You know I love you – Cynthia und John Lennon und die Anfänge der Beatles (ISBN: 9783746639727)
    Mari Roth

    You know I love you – Cynthia und John Lennon und die Anfänge der Beatles

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Bibliokate

    Mari Roth erzählt in diesem sehr einfühlsamen Roman die Liebesgeschichte von John Lennon und seiner ersten Ehefrau Cynthia. 


    Die beiden lernen sich während des Studiums kennen. Nicht wirklich viel scheint sie zu verbinden. Cynthia ist eine gewissenhafte Studentin, John scheint alles und jeden ins lächerliche zu ziehen, wirkt angeödet von der Kunsthochschule und trägt seine Wut und Trauer über den Tod seiner Mutter mit sich. 

    Die beiden kommen sich näher doch ihr Umfeld, am meisten Johns Tante Mimi, die sich seit seiner frühen Kindheit um ihn kümmerte scheinen über die Verbindung der beiden nicht besonders erfreut zu sein. Doch John und Cynthia lieben sich egal wie schwer es ist gegen alle Widerstände versuchen sie anzukämpfen. 


    Als Cynthia ungeplant Schwanger wird und sich der erste Erfolg der Beatles einstellt müssen die beiden einen Weg finden ihr Leben zusammen zu leben und ihren Weg zu finden. 


    Was ich an dem Roman spannend finde ist das er damit beginnt das Cynthia die Nachricht erhält das John erschossen wurde. Danach wird die Geschichte der beiden vom kennenlernen bis zur Geburt ihres ersten Kindes erzählt. Ohne zu Verklären oder zu romantisieren erzählt die Autorin die Geschichte der beiden und charakterisiert sie sehr authentisch und vielschichtig. Cynthias Temperament kommt genausogut zu Geltung wie das sehr widersprüchliche, komplexe Wesen Johns was es einfach machte mit den Protagonisten mitzufühlen 


    Auch wenn ich als absoluter Beatlesfan den Großteil der Geschichte schon kannte fand ich das Buch toll geschrieben und wirklich angenehm zu lesen. Eine absolute Empfehlung geht daher an alle raus die die Musik der Beatles und von John Lennon ebenso lieben wie ich. 


  7. Cover des Buches Deep Cuts (ISBN: 9783423284790)
    Holly Brickley

    Deep Cuts

    (102)
    Aktuelle Rezension von: Krummbein

    „Deep Cuts“ ist ein Debütroman, der sich stark um Musik, kreative Ambitionen und zwischenmenschliche Verwicklungen dreht. Holly Brickley gelingt es, eine sehr dichte Atmosphäre zu schaffen — besonders durch die Musikreferenzen und die Darstellung der frühen 2000er-Jahre. Für Musikliebhaber gibt es viele schöne Passagen, in denen Songs, Songtexte oder musikalische Details nicht nur Nebenbei-Elemente sind, sondern das Innenleben der Figuren spiegeln.

    Die Protagonistin Percy ist geprägt von großer Leidenschaft für Musik, doch auch von Selbstzweifeln. Ihre Beziehung zu Joe, einem aufstrebenden Songwriter, und ihre Rolle als Kritikerin und kreative Unterstützerin, zeigt das Spannungsfeld zwischen Bewunderung, Eifersucht und dem Wunsch, anerkannt zu werden. Diese Dynamik wirkt oft realistisch und nachvollziehbar.

    Allerdings gibt es Momente, in denen die Entwicklung stockt. Manche Konflikte oder Gefühle erscheinen etwas vorhersehbar, und gelegentlich bleibt Joe als Figur im Hintergrund, während Percy sehr dominierend ist — das gibt der Geschichte starke Perspektive, mindert aber manchmal die Balance zwischen den Figuren. Auch wirkt das Ende für meinen Geschmack ein wenig zu sanft oder aufgeräumt im Vergleich zur emotionalen Intensität des Mittelstücks.

    Der Stil ist zugänglich und flüssig: Brickley verzichtet auf unnötige Komplexität, ohne flach zu werden. Es gibt ein paar Passagen, in denen der Fokus auf Musiktheorie oder Songanalyse etwas viel wird, besonders wenn man nicht ganz vertraut ist mit manchen Musiker*innen oder Stilen — hier hätte ich mir etwas mehr Einbindung gewünscht, damit solche Passagen nicht abschreckend wirken.

    Insgesamt ist Deep Cuts ein empfehlenswertes Buch für Leser*innen, die Musik, Nostalgie und Beziehungsdramen schätzen, besonders wenn man bereit ist, sich mit den eher bittersüßen Momenten auseinanderzusetzen. Es ist kein perfekter Roman, aber eines, das nachhallt — mit einer Mischung aus Herz, musikalischem Feinsinn und einer Prise Unvollkommenheit.

  8. Cover des Buches Yesterday (ISBN: 9783641140199)
    Lars Saabye Christensen

    Yesterday

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962
    Yesterday, gestern, ein Buch über die Vergangenheit. Das Leben von Kim und seinen Freunden Gunnar, Seb und Ola in Norwegen. Ein Buch über Freundschaft, Liebe, Ängste und Aufwachsen in den 60er und 70er Jahren. Die Jungs sind Beatle-Fans und das spielt sich in dem gesamten, doch recht dicken Buch von Lars S. Christensen wieder. Sie träumen davon selbst mal Musiker zu werden und so haben identifizieren sie sich über die Namen der der Beatles, Paul, Ringo, John und George wieder. Das Buch beginnt in der Schulzeit auf dem Weg zum Abitur, wie sie sich im Fußballverein anmelden, damit sie an Fahrten ins Ausland teilnehmen können. In den Ferien ziehen sie mit ihren Zelten und Angelsachen los und später auf den ersten Partys mit Alkohol und auch Drogen in Berührung kommen. Es kommt die Zeit des sich Verliebens und des Liebekummers und später werden sie zur Musterung beordert. Die Probleme mit den Eltern, die Träume und unerfüllten Dinge des Lebens. Jede neue Platte, die sie ergattern können von den Beatles wird nur zusammen gehört und erst auf den Plattenteller gelegt, wenn alle eingetroffen sind. Viele Musikstücke werden erwähnt und wann die Stücke erschienen sind. Man ertappt sich schon dabei, das eine oder andere Lied mal anzuhören um in der Geschichte besser einzutauchen. Allerdings hat mich letztendlich das Buch etwas enttäuscht. Ich war von dem Buch „Der Halbbruder“ derart begeistert, das mich Yesterday stellenweise schon etwas gelangweilt hat. Es gehört schon mehr dazu als über kotzende und frustrierte Jugendliche zu schreiben. Interessant ist lediglich die Zeit in der das Buch spielt. Deshalb vergebe ich nur 3 Sterne für dieses dicke Buch. Ich bin von Lars S. Christensen besseres gewohnt.
  9. Cover des Buches All That We Never Were (1) (ISBN: 9783453429505)
    Alice Kellen

    All That We Never Were (1)

    (106)
    Aktuelle Rezension von: Natiibooks

    3.5⭐️⭐️⭐️


    Dieses Buch ist mir aufgefallen durch denn Trailer zu dem Film der dazu erscheint und hat mich neugierig gemacht. Ich muss zugeben es hat sich teilweise gezogen. Das Setting dagegen fand ich richtig gut. Der zweite Teil des Buches fand ich auch viel interessanter und ich war gespannt was mich erwartet hat. Das Ende hat ich kommen sehen und im ganzen war es okay.



  10. Cover des Buches Lennon (ISBN: 9783328104575)
    David Foenkinos

    Lennon

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Lennon von David Foenkinos ist mir zufällig in einem Buchladen begegnet, und da ich rein gar nichts über John Lennon wusste, habe ich es mitgenommen. Die Geschichte klang einfach gut, und im Nachhinein bin ich total froh über diese geniale Zufallsbegegnung.

    Zur Story:

    Mit 35 Jahren hatte John Lennon bereits eine sensationelle Karriere hinter sich. 1975 lebte er zurückgezogen mit Frau und Kind in New York und brachte fünf Jahre lang kein neues Album heraus. Der bekennende Lennon-Fan Foenkinos setzt die Beatles-Legende kurzerhand auf die Couch und lässt sie in mehreren fiktiven Therapiesitzungen von 1975-80 über ihr Leben erzählen. So erschafft er entlang wahrer Wegstationen das intensive Bild eines Menschen, der Zeit seines Lebens auf der Suche war.

    Auf Foenkinos fiktiver Couch erzählt Lennon über seine von Verlust geprägte Kindheit, die Anfangsjahre der Band und eine Vielzahl von Katastrophen, die der „ständig wiederkehrende Refrain“ seines Lebens zu sein scheinen. Die Mutter, deren „Träume von Ruhm und Bohemeleben an der Wirklichkeit zerschellt“ waren, lässt den Jungen weitestgehend alleine, bis die Tante eingreift und ihn zu sich nimmt. Erst in der Band erfährt Lennon, was es heißt, die Dinge gemeinsam anzugehen. Irgendwann allerdings gibt es nur noch die Band und die Ikone John Lennon, der sich als Mensch zunehmend verliert.

    Meine Meinung:

    Klar fand ich es irre interessant, mehr über den Aufstieg und auch den Zerfall der Beatles zu erfahren. Oder über die Zeit danach oder Yoko Ono. Aber viel intensiver hat mich das Gefühl bewegt, John Lennon säße einem wirklich gegenüber. Dazu kam die Erkenntnis, dass ich bislang vielmehr über seinen Tod wusste als über sein Leben – und dass es mir schwerfallen wird, den Erzähler am Ende gehen zu lassen.

    Was Lennon zusammenfassend absolut besonders macht ist, dass der Roman alle Ereignisse, Personen, Gedanken, Krisen und Orte zu dieser einen, intensiven Geschichte zusammensetzt, die nur einer so gelebt haben kann. Vielleicht die wahre Lebensgeschichte von John Lennon. Oder einfach nur die hochsensible, poetische Einschätzung eines bekennenden Fans: unglaublich nahe dran.   

  11. Cover des Buches John, Paul, George und Richard (ISBN: 9783359013808)
    Klaus Metzger

    John, Paul, George und Richard

    (8)
    Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310

    Natürlich hatte ich anhand des Klappentextes keine Biographie erwartet, aber was ich da bekommen habe, war so gar nicht mein Ding. Als Jugendliche war ich ein absoluter Beatles-Fan und auch heute mag ich die Musik immer noch. Ich weiß sicherlich nicht alles über Fab Four, aber eine ganze Menge. Und so kam es, dass ich mich in den Lostopf für dieses Buch gestürzt habe. Vielleicht hätte ich den Klappentext mehrmals lesen und mich nicht so vom Cover beeinflussen lassen sollen. Das was dann kam, hatte ich auf keinen Fall erwartet.

    Paul McCartney ist mit seiner Frau im geliehenen Auto auf Hochzeitsreise durch USA. Sie verfahren sich, der Wagen streikt und so landen sie bei Grandma. Sie bietet Limonade an und ein Essen. Nun kommen John, George und Ringo ins Spiel. Auch so, Ringo will ja so nicht genannt werden, denn er ist Richard und der Freund von Grandmas Enkeln John und George. Dann gibt es auch noch Linda, Tochter des Pfarrers, die gut singen kann. Es wird also ziemlich abstrus.

    Ich habe lange gebraucht, um mich durch dieses Buch zu arbeiten. Es war weder lustig noch spannend, eher langweilig. Auch der Schreibstil war nicht so meins, nicht flüssig zu lesen und häufige Wiederholungen. Natürlich kamen auch immer mal andere bekannte Musiker und die Musik zur Sprache, aber dafür benötige ich kein Buch.

    Eine schräge Geschichte, die nichts für mich war.

  12. Cover des Buches Die Beatles-Story (ISBN: 9783957281760)
    John Pring

    Die Beatles-Story

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Dieses Buch nimmt Leser mit auf eine visuelle Reise und gewährt Einblicke in die Erfolgsgeschichte der Beatles.

    Jedes Album wird genau unter die Lupe genommen und zusätzlich widmen sich die Autoren:

    musikalischen Besonderheiten,

    Outfits und Frisuren im Wandel der Zeit,

    Tourdaten, Chartplatzierungen, Filmerfolge uvm.

    Zitate und Anekdoten ergänzen die Reise.

    Wie der Originaltitel "Visualizing The Beatles: A Complete Graphic History of the World's Favorite Band" verrät, stehen Illustrationen und Grafiken im Fokus.


    Mein Eindruck:

    Dieses Sachbuch würde ich als Bildband  einordnen, denn den Kern bilden die zahlreichen Grafiken und Illustrationen. Bis auf wenige Ausnahmen (Farbfotos in der Chronik historischer Ereignisse parallel zum Aufstieg der Beatles) sind alle Bilder gezeichnet. Auch die Albumcover werden kunstvoll neu interpretiert bzw. auf das Wesentliche reduziert.

    Sozusagen ein Bilderbuch im Riesenformat mit Hintergrundinfos für Beatles-Fans.

    Der Original-Titel sowie das Cover der englischen Ausgabe sind diesbezüglich deutlich aussagekräftiger: "Visualizing The Beatles: A Complete Graphic History of the World's Favorite Band" 

    Die Illustrationen gefallen sehr: abstrakt, reduziert, kunstvoll und farbgewaltig. Den Zeichnungen wird viel Platz eingeräumt. Durch die Größe des Buches kommen sie zusätzlich zur Geltung.

    Die vorhandenen Texte sind kurz, aber informativ und unterhaltsam. 

    Chronologisch wird auf jedes Album näher eingegangen: wer hat welche Songs geschrieben/gesungen, welche Instrumente gespielt usw.

    Ferner finden sich Auflistungen und Diagramme zu Tonart, Spieldauer, Chartplatzierungen, Auftritten/Tourneen uvm.

    Auf Stadtplänen oder Landkarten werden historische Orte wie London, New York City oder Los Angeles mit entsprechenden Infoboxen skizziert. Die Beatlemania erobert sichtbar nach und nach die Welt.

    Zusätzlich finden sich Zitate, Anekdoten und ein Zeitstrahl mit Hinweisen auf historische Begebenheiten, Kinofilme, technische Neuerungen usw. die sich zeitgleich zur Beatlemania ereigneten. 

    Auch werden thematisiert Hintergründe zur Entstehung einiger Songs und die wohl bekannteste uns hartnäckigste Verschwörungstheorie rund um den Tod Paul McCartneys.

    Beim modischen Wandel der Fab Four fällt auf, dass die Kleidung zu Beginn kleine aber feine Unterschiede aufweist. Ab Ende der 1960er wird es dann richtig bunt. Gleichzeitig wird es auch frisurentechnisch individueller. Die reduzierten Skizzen der vier Pilzköpfe kommen (wie die Covergestaltung vermuten lässt) nur mit Haaren, Augenbrauen, ggf. Bärten aus und doch ist jeder von ihnen auf Anhieb zu erkennen.

    Fans der ersten Stunde werden vielleicht nicht DIE große Neuigkeit und Sensation erfahren, aber die Präsentation der Information ist außergewöhnlich und definitiv einen zweiten oder dritten Blick wert.

    Daher gibt es für diese außergewöhnliche Reise in Bildern und Grafiken 5 von 5 fabelhaften Sternchen sowie eine Leseempfehlung!


    Fazit:

    Farbenfrohe, reduzierte und kunstvolle Zeichnungen laden zu einer interessanten Reise ein.

    Ein Bilderbuch mit vielen Infos zum Betrachten, Staunen und in Erinnerungen schwelgen (vielleicht mit dem passenden Soundtrack).

    Für Beatles-Fans aufgrund der außergewöhnlichen Präsentation und neuen Perspektive ein Must-Read.


    ...

    Rezensiertes Buch: "Die Beatles Story - Bandgeschichte | Alben | Hintergründe" von 2018

  13. Cover des Buches Kinder der Freiheit (ISBN: 9783785753309)
    Ken Follett

    Kinder der Freiheit

    (52)
    Aktuelle Rezension von: Bianca_Cimiotti

    Im dritten und letzten Teil geht es im Buch um den Mauerbau bis zu dessen Zerfall. Geschichtlich sehr interessant.

    Doch zum Schluss war es mir ein bisschen zu viel. Ich habe die Personen nur noch bedingt auseinander halten können.
    Doch gerade was den Mauerbau, Stasi und den Mauerfall betrifft, habe ich vieles wieder erkannt. Ich bin in der DDR groß geworden. Zumindest die ersten 14 Jahre meines Lebens. Ich weiß wie es mit der Stasi war. Mein Opa und der Bruder meines Vaters haben im Westen gelebt. Mein Vater mit seiner Familie und seiner Schwester haben in der DDR gewohnt. Unser Telefon ist regelmäßig abgehört worden, wenn wir in den Westen telefoniert haben. Mein Vater durfte zwar mit seiner Schwester in den Westen zum Geburtstag des gemeinsamen Vaters, aber immer ohne meine Mutter und mich. So wollte man sicherstellen, dass er zu uns zurück kommt. Hat er auch. Andere Väter sind trotzdem drüben geblieben. 

    Wieder wundervoll gelesen von von Johannes Steck. 

    Aber ich bin auch froh das ich es jetzt geschafft habe. 🤗

  14. Cover des Buches Beatles (ISBN: 9781786702999)
  15. Cover des Buches Traumfrauen. Minirock und neue Zeiten (ISBN: 9783442493692)
    Anna Jessen

    Traumfrauen. Minirock und neue Zeiten

    (6)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    Im Goldmann Verlag erscheint mit "Minirock und neue Zeiten" der zweite Band der Traumfrauen-Reihe von Anna Jessen

    Hamburg, Anfang der 60er Jahre: Klara Paulsen hat ihre Stelle bei der Zeitschrift »Claire« gekündigt, um selbst gemeinsam mit Freunden und Kollegen die Illustrierte "Holly" auf den Markt zu bringen. Darin soll es um Musik, Mode und Themen dieser Zeit gehen, denn das wollen die Frauen lesen. Privat erlebt Klara mit Heinz das große Glück, doch dann wendet sich das Blatt und das Schicksal schlägt hart zu. Ihr alter Chef Curtius legt ihr immer wieder Steine in den Weg, um den Erfolg der Holly zu verhindern. 

     

    Im zweiten Teil der Traumfrauen geht es nun in die 60er Jahre, wo der Wirtschaftsaufschwung den Menschen neue Lebensziele möglich gemacht hat. Anna Jessen beschreibt die unterschiedlichen Lebenswege und persönlichen Einstellungen der vier Freundinnen Klara, Elke, Rena und Vicki auf ihrem Weg in Hamburg, wo die Musikszene mit den Beatles Erfolge feiert. Dabei wird der Zeitgeist spürbar, die Frauen wollen die Abhängigkeit vom Mann abstreifen, sich von dieser Gängelung machen und ihre eigenen Entscheidungen fällen, beruflich, bindungstechnisch oder sexuell. Der Weg der Emanzipation begann in großen Schritten genau in dieser Zeit.  

    Klara ist mir seit dem Auftaktband sympathisch, sie hat in diesem Band einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften und erlebt als alleinerziehende Mutter die Probleme des Alltags und muss sich ihren Weg gegen Curtius Rache weiterhin erkämpfen. Doch sie hat sich ihre schlagfertige und anpackende Art bewahrt und erlebt, dass die Liebe auch in ihrem Leben noch eine Rolle spielen kann. Sehr interessant sind auch die Wege, die ihre Freundinnen Elke, Rena und Vicki einschlagen und was ihnen das Leben so bietet. 

    Auch in diesem Buch hat mir der authentische und lebendige Erzählstil von Anna Jessen sehr gut gefallen und mich leicht und angenehm durch die Geschichte geführt. Die Handlung läuft durch die vier Frauenschicksale abwechslungsreich und fesselnd ab, man kann gut mit den Figuren mitfühlen und sich in die Nöte der Frauen und in diese Zeit hinein versetzen. Es hat mich erstaunt, welche großen Schritte die Emazipation der Frau in Deutschland in dieser Zeitspanne genommen hat.    


    Wer sich in die 60er Jahre hineinfühlen möchte, bekommt mit den Traumfrauen eine unterhaltsame Lektüre geboten, die ein kurzweiliges Lesevergnügen beschert.


  16. Cover des Buches Lorettas letzter Trip (ISBN: 9783897414884)
    Edie Calie

    Lorettas letzter Trip

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Angela_Holzinger

    Du bist Musikfans und liebst es, wenn ein Mensch nicht auf der Stelle tritt, sondern dich weiter entwickelt? Dann bist du hier richtig. Auf der einen Seite ist es eine humorvolle Geschichte, auf der anderen Seite eine Geschichte mit emotionalem Tiefgang.

    Es ist eine Geschichte über Verlust und eine über Liebe, aber sie zeigt auch, wie man seinen eigenen Weg finden kann.

    Und wenn du wissen willst, was die Beatles mit dem Buch zu tun haben, dann kann ich nur raten: einfach lesen.

  17. Cover des Buches Frank Goosen über The Beatles (ISBN: 9783462040135)
    Frank Goosen

    Frank Goosen über The Beatles

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Pappbecher
    • Buchtitel: Frank Goosen über The Beatles
    • Autor: Frank Goosen
    • Verlag: Kiepenheuer & Witsch     
    • ISBN: 9783462054064 
    • Ausgabe: E-Book
    • Erscheinungsdatum: 13.02.2020 


    Inhalt:

    "Dass Frank Goosen Beatles-Fan wurde, hatte mit Schwarzarbeit zu tun. Mit den Worten »Gib mir kein Geld, gib mir lieber ein paar Platten für meinen Jungen!« ließ Goosen Senior sich Ende der Siebziger von einem Elektrohändler für ein paar nach Feierabend angeschlossene Steckdosen mit Beatles-Scheiben bezahlen. Damit war es um den 13-jährigen geschehen. In diesem Buch spürt Goosen seiner lebenslangen Obsession für die »Fab Four« nach: in der Erinnerung an seine Kindheit und Jugend im Ruhrgebiet und an den Originalschauplätzen in Liverpool: kenntnisreich, berührend-persönlich und irre witzig!"

    Meinung:
    Zuallererst möchte ich mich bei NetGalley, dem Verlag und beim Autor für dieses Rezensionsexemplar bedanken!

    Fangen wir direkt mit dem Inhalt an. Dieser hat mich leider doch etwas enttäuscht. Natürlich sollte man nicht erwarten, dass man mittlerweile noch ein Buch finden, in dem noch viel Neues über "The Beatles" zu finden ist, schließlich wurde ja langsam wirklich schon alles gesagt. Trotzdem fand ich es durchaus sehr enttäuschend, dass die Vier doch etwas kurz in diesem Werk gekommen sind, zumindest kürzer als gedacht. Es handelt sich hier vielmehr um eine Biographie des Autors, in der er seine Liebe zu der Band aufarbeitet. Wenn man den Klappentext gelesen hat, erwartet man doch etwas mehr Inhalt zur Band und für eine reine Geschichte der Fan-Liebe, finde ich den Titel des Buches auch etwas ungünstig gewählt. Dieses ist wiederum in drei Teile gegliedert. Der erste Teil ist durchaus interessant, da Goosen hier seine Geschichte, wie er zum Fan geworden ist, erzählt. Auch Teil zwei konnte mich noch durchaus überzeugen, da der Autor hier über seine Reise nach Liverpool spricht. Leider konnte ich dem dritten Teil des Buches eigentlich recht wenig abgewinnen, da es hierbei hauptsächlich darum ging, wie man Schallplatten hört. Thematisch fand ich das dann nicht allzu passend. An dieser Stelle hätte man möglicherweise noch etwas mehr über "The Beatles" einbauen können.

    Insgesamt fand ich den Schreibstil dafür durchaus angenehm. Dieser war nämlich recht locker und witzig, wodurch es einem trotz so mancher inhaltlichen Enttäuschung leicht gefallen ist, das Buch zu lesen.


    Fazit:

    Alles in allem ist es mehr eine recht persönliche Geschichte zu der Band, welche eher als Biographie durchgeht. Wenn man also nicht allzu viel neue Informationen über "The Beatles" erwartet und einfach nur ebenfalls ein Fan  ist, dann ist das Buch genau passend!

  18. Cover des Buches George Harrison (ISBN: 9783868734164)
    Olivia Harrison

    George Harrison

    (5)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick
    George Harrison, dessen Todestag sich am 29. November 2011 zum zehnten Mal gejährt hat, war unter den Beatles vielleicht der stillste Vertreter und konnte sich auch gegen Lennon-McCartney nie als Songschreiber durchsetzen. Dennoch stammen einige der schönsten Songs der Beatles aus seiner Feder, etwa „Here comes the sun“. Es war George Harrison, der bei den anderen Beatles den Anstoß gab für einen Indienaufenthalt, der die weitere Musik des Quartetts nachhaltig beeinflussen sollte. Bis zu seinem Tod 2001 war George Harrison ein sehr spiritueller Mensch. Seine Frau Olivia, die er 1978 heiratete, gründete nach seinem Tod eine Stiftung unter dem Namen „Material World Charitable Foundation“. Nach langem Zögern gab sie 2011 dem Drängen Martin Scorseses nach und gab die Erlaubnis für dessen Dokumentarfilm „Living in the Material World“. Unter dem gleichen Titel gibt sie hier mit Mark Holborn eine mit kurzen, eindrucksvollen Texten versehene Bildbiographie ihres Mannes heraus. Sie zeichnet alle wichtigen Stationen seiner Lebessgeschichte und seines musikalischen Schaffens nach, beispielsweise Aufnahmen aus dem Liverpool der Nachkriegszeit, Songskizzen aus seinen Schulheften sowie Bilder der Pilgerreise nach Indien und aus dem Leben der Beatles. Viele Freunde und Musikerkollegen haben Beiträge beigesteuert, in denen sie von ihrer gemeinsamen Zeit mit George erzählen. Für alle Freunde der Beatles und erst recht denen von George Harrison ein wunderbares Geschenk.
  19. Cover des Buches Disney Cruella: Hello, wildes Herz! (ISBN: 9783551280848)
    Maureen Johnson

    Disney Cruella: Hello, wildes Herz!

    (41)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah


    Der Roman von Maureen Johnson erzählt die Geschichte von Estella bis zu ihrem 16. Lebensjahr und ist somit eine Art Vorgeschichte zum Film. Ihre Geschichte ist wirklich interessant, genial und so plausibel, und Estella ist eine so charismatische, liebenswerte aber auch skurrile Figur. Sie hat eine große Leidenschaft für Mode und verfügt über ein echtes Talent und einen ziemlich exquisiten Geschmack. Alles scheint gut zu laufen in ihrem Leben und sie hofft auf eine blühende Modekarriere...


    Dies ist eine leicht zu lesende und fesselnde, rasante Geschichte. Die Beschreibung Londons mit seiner Mode- und Kunstszene ist toll in die Story eingebaut und macht sie so lebendig. Dieser Blickwinkel auf die spätere unkonventionelle Disney-Bösewichtin fanden wir sehr erfrischend, interessant und äußerst unterhaltsam. Unsere Leseempfehlung bekommt das Buch und 4 von 5 Sterne.



  20. Cover des Buches The Unexpected Gift of Joseph Bridgeman: A Time Travel Adventure (The Downstream Diaries Book 1) (ISBN: B014757M9U)
    Nick Jones

    The Unexpected Gift of Joseph Bridgeman: A Time Travel Adventure (The Downstream Diaries Book 1)

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Als er 14 Jahre ist verschwindet seine kleine Schwester spurlos und das prägt sein ganzes weiteres Leben. Jetzt Mitte 30 befindet sein Leben sich in einer Abwärtsspirale. Um endlich seine Schlaf- und Rastlosigkeit zu überwinden, nimmt Joseph Bridgeman die Hilfe einer Hypnosetherapeutin in Anspruch. Dabei findet er durch Zufall heraus, dass er Zeitreisen kann. Doch zu Beginn ist es eher eine Achterbahn, als ein wirkliches Vergnügen, denn er kann noch nicht kontrollieren wohin und wie lang er springt. Außerdem verschwinden seine Klamotten vor ihm zurück in ihre Zeit, so dass er sich mehr als einmal völlig blank in der Öffentlichkeit wieder findet. In Joseph reift jedoch der Plan, den riesigen Fehler, den die Geschichte gemacht hat, auszuradieren. Er will seine kleine Schwester retten und damit seine Familie.

     

    Eigentlich hat mich lediglich das Cover angesprochen, als ich es als Freebie bei Amazon heruntergeladen hatte und daher habe ich nicht wirklich viel von der Geschichte erwartet. Ich wurde eines Besseren belehrt. Dank Herrn Jones, habe ich manches Mal meine Straßenbahnhaltestelle verpasst oder bin wie ein Zombie auf Arbeit, weil ich nur noch schnell ein Kapitel lesen musste um zu wissen wie es weitergeht. Es ist ein großartiges Buch. Joseph ist kein einfacher Charakter, den man sofort ins Herz schließt, aber auf seine kauzige Art dann doch wieder liebenswert. Vor allem hat er eine Schwäche für die Beatles. Schon immer konnte er durch Visionen die Geheimnisse seiner Mitmenschen in Erfahrung bringen, was nicht immer gut ist, daher isoliert er sich von der Umwelt. Aber als Leser ist man ganz nah dran, wenn er beginnt am Leben teilzunehmen und sich allem wieder öffnet. Die Beschreibung der Zeitreisen ist auch top, es ist so realistisch, dass ich mir durchaus vorstellen könnte, dass es so und nicht anders abläuft. Ich bewundere den Autor, dass ihm bei diesem doch recht komplexen Gedankenexperiment kein Logikfehler unterläuft. Vielmehr lässt er seinen Protagonisten, so manchen Fehlschlag erleben, dass die Story dadurch noch authentischer wirkt. Nach dem Ende scheint es einen zweiten Band zu geben und ich stehe ganz vorn in der Reihe, wenn es darum geht, den zu lesen.

     

    Diese Story zeigt mir, dass es möglich ist unter der Vielzahl selbstveröffentlichten Geschichten einen richtigen Diamanten zu finden, dafür lohnt es sich durch allerlei schlechte Bücher zu kämpfen.

  21. Cover des Buches Per Zeitmaschine durch die Geschichte (ISBN: 9783455370355)
  22. Cover des Buches Die magischen Saiten des Frankie Presto (ISBN: 9783957611826)
    Mitch Albom

    Die magischen Saiten des Frankie Presto

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    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    Im Jahr 2016 gab es noch nicht sehr viele Bücher, die mich inspiriert haben, mich beeindruckt haben. Nun habe ich eines entdeckt. Die magischen Saiten von Frankie Presto von Mitch Albom ist für mich der Roman des Jahres 2016.
    Es ist dieser Schreibstil, der mich verzaubert hat, mich immer weiter lesen lässt, mich verlieben lässt in den Hauptprotagonisten. Und der ist: das Talent namens Musik. Vielleicht auch der Geist oder die Gottheit Musik. Der es sich erlaubt, Neugeborenen danach greifen zu lassen, um sich so viel zu nehmen, wie es will. Um dann seine Schützlinge ein Leben lang zu begleiten, zu beobachten, wie sich in den Kindern die Liebe zur Musik entwickelt, wie sie anfangen es zu begreifen, zu leben, zu komponieren, ein Instrument zu lernen, sich damit zu äußern, zu kommunizieren. Die Stimme aus dem Off, die Musik, erzählt hier die Geschichte von Frankie Presto, dass sich kurz nach seiner Geburt ein großes Stück dieses Talentes genommen hat. Mitten in einer Kirche im Spanien des Jahres 1936, gerade gestürmt von Revolutionären und in Brand gesteckt, seine Mutter von einer jungen Nonne versteckt, kommt er zur Welt. Er wird gerade so gerettet, um ein Leben zu leben, das von Irrungen und Wirrungen nur so strotzt. Wir sind dabei, wie er als Waisenjunge die Musik entdeckt, er von einem Maestro im Gitarrenunterricht zu einem großen Künstler erzogen wird, er flüchten muss nach Amerika, als er noch nicht einmal zehn Jahre alt wird.
    Albom lässt bereits auf der Flucht die ersten großen Musiker im Leben des Frankie Presto auftreten, wie zum Beispiel Django Reinhardt. In Amerika spielt er dann sogar mit Elvis Presley und vielen anderen Größen der Szene. Denken Sie sich einen Namen der Musikwelt, Frankie Presto hat ihn gekannt. Wie der Autor es aber dazu kommen lässt, das zeigt die Komposition seiner Sätze, die einen erspüren lassen, genauso hätte es sein können.
    Bereits in Spanien lernt Frankie Presto seine Frau Aurora kennen, dabei sind sie noch kleine Kinder. Beide spüren, sie sind füreinander geschaffen. Doch verlieren sie sich wegen des Krieges aus den Augen, fast schon sofort. Der Wunsch sich zu finden, um miteinander zu leben, geht zwar auf, aber es wird zu einer tragischen Liebesgeschichte, die seinesgleichen sucht.
    Erzählt wir zwar in erster Linie aus der Sicht der Musik, die seine Talente nie aus den Augen verliert, doch es kommen vor allem die Wegbegleiter Frankies zu Wort. Es ist nämlich der Tag seiner Beerdigung und alle sind gekommen, ihm die letzte Ehre zu erweisen, alle, die noch am Leben sind. Sie erzählen einem nicht weiter beschriebenen Journalisten Begebenheiten, wie es so war, mit Frankie zu spielen, von ihm gefördert zu werden oder ihn als Lehrer an der Gitarre erlebt zu haben. Ein Lied einstudiert, eine Textzeile geschenkt bekommen, ein zufälliges aufeinandertreffen mit ihm, den Stones und den Beatles.
    Und dann ist da natürlich die Sache mit den magischen Saiten. Immer wenn es darauf ankommt und er diese Saiten spielt, schimmert eine von ihnen Blau, reißt und beeinflusst das Leben desjenigen, wegen dessen er spielt. Als er das bemerkt, zieht er sich über Jahre zurück, lässt sich nur noch selten blicken in der Musikwelt. Bis eines Tages …
    Es passiert so viel in diesem einen Leben, man möchte gar nicht mehr, dass diese Geschichte endet, und doch tut sie es. Es schließt sich ein Kreis, den man am Anfang gar nicht recht beachtet hat und das ist ja auch absichtlich so geschehen. Das beschert einem so einige Aha-Momente und man nickt, ja sicher, nur so und nicht anders kann es passieren.
    Mitch Albom bedankt sich am Ende seines Buches nicht nur auf die übliche Weise, sondern dankt auch Musikgrößen, wie zum Beispiel Tony Bennett oder Paul Stanley und Roger McGuinn, die eine Rolle in diesem Buch spielen, es sind aber noch erheblich mehr.
    Als Musikliebhaber kann man nur schwer diesem Werk widerstehen.
    Mehr über den Autor findet man im Netz zum Beispiel über http://www.albom.com/
    Mitch Albom, Die magischen Saiten des Frankie Presto, Lago Verlag 2016, Hardcover, 368 Seiten, ISBN 978-3-95761-130-7, Preis: 19,99 Euro.

  23. Cover des Buches Sich selbst treu geschrieben: Eine Geschichte über John (ISBN: 9783742781611)
  24. Cover des Buches Lucy (ISBN: 9783753420318)
    Sylvia Grees

    Lucy

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer


    Ich liebe den Schreibstil von Sylvia Grees. Sie holt die Leser:innen gefühlsmäßig dort ab, wo sie stehen und Beamte uns hinein in eine Welt vor unsere Zeit. 


    Lucy und Ihre Freundin sind große Beatles fans und sogar ein wenig in die Sänger verliebt. 


    Die Autorin total mitgenommen und sowohl zum Lachen, als auch zum weinen gebracht. Wer Liebesgeschichten mag, wird diesen Roman Lieben.


    Mein tipp: hört euch alle in dem Buch genannten Lieder an, so taucht ihr noch viel intensiver in die Story ein.


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