Bücher mit dem Tag "beerdigung"
131 Bücher
- John Green
Das Schicksal ist ein mieser Verräter
(12.816)Aktuelle Rezension von: Trishen77"Eigentlich ist fast alles eine Nebenwirkung des Sterbens."
Ich bin bereits seit Eine wie Alaska ein großer Fan des amerikanischen Autors John Green und seiner Jugendromane, die oft die Feinheiten dieses Genres und einzigartigen Thematiken verknüpfen. Ich weiß nicht, was es genau ist, das seine Bücher so ehrlich und doch so gut erzählt erscheinen lässt, aber in seinen Büchern fühle ich wohl, wie es mir sonst nur bei Autoren wie John Irving, Jorge Luis Borges oder den Gedichten Rilkes passiert. Was ihn jetzt nicht mit einer dieser Autoren konkret in Verbindung setzten soll, aber es ist da eine unkomplizierte Präsens in seinen Geschichten, Personen, seiner ganzen Sprache, die der Erfahrung des Lesens ein wenig das Glasscheibenhafte, das Hindernis nimmt, was manchmal zwischen Leser und Lektüre steht.
Gleich vorweg: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist ein wirklich tolles Buch. Es ist vollkommen unprätentiös, es wirkt auf dem Leser, ist ein wunderbar unüberladenes Erlebnis. Es erreicht uns im Kleinen und es erreicht uns im Großen, ist eines dieser Bücher, an dem wir nicht vorübergehen können, sondern kurz innehalten, vielleicht nicht einmal genau wissen warum wir innehalten, aber eins ist klar: das Innehalten genügt als Grund, die Rührung genügt als Schleife auf dem Moment, das Buch, gelesen, in der Hand, genügt als vollendeter Ruf an das Leben in uns allen.
"-und sofort bekam ich Angst, dass die Leute über mich, wenn ich starb, auch nichts anderes zu sagen hätten, außer das ich tapfer gekämpft hätte, als wäre das einzige, was ich je getan hatte, Krebs zu haben."
Und um Leben geht es in diesem Buch, viel mehr, als in vielen anderen Büchern, in denen die Menschen tatsächlich die ganze Zeit einfach nur leben.
Hazel Grace ist 16 und kann nur noch durch zugeführten Sauerstoff aus einer Flasche überleben, die sie mit sich herumtragen muss; Krebs in der Schilddrüse, Metastasen in der Lunge - unheilbar, nur noch aufhaltbar. Gelegentlich geht sie einmal in der Woche zu einer Art Gruppentherapie in einer Kirche für krebskranke Kinder. Dort trifft sie eines Tages einen Jungen, der selber mal an Krebs erkrankt war, jetzt aber gesund ist. Und es scheint, dass er sich auffällig für Hazel interessiert...
Es ist natürlich letztlich unbeschreiblich, wie nah einem ein Buch nach der Lektüre steht. Also nicht nur, wie nah es einem geht, sondern wie sehr man darin, abseits vom Thema, Spuren einer lebendigen Wirklichkeit und Wesenhaftigkeit spürt - oder, altmodisch gesagt: Dass es ist, als wären die Romanfiguren Teilnehmer an einem Spiel, das auch wir spielen, wenn wir das Buch wieder geschlossen haben. Solche Bücher erreichen uns mit ihrem Thema stärker als andere, nicht weil sie Illusionen fabrizieren oder unterstützen, sondern weil sie offenbaren, was gültig ist in allem, egal ob Realität oder Fiktion. Eins davon ist sicherlich die Liebe und dieser Roman zeigt auch noch einige mehr.
"Jedenfalls sind die wahren Helden nicht die Leute, die Sachen tun; die wahren Helden sind die, die Dinge BEMERKEN, die AUFMERKSAM sind."
Im Grunde ist die Geschichte eine Liebesgeschichte – und dass sie viel, viel mehr ist, lässt diesen letzten Punkt trotzdem nicht in Vergessenheit geraten. Von den Szenen, durch die diese Buch sich bewegt, haben mich viele berührt, viele habe ich mit Spannung und Aufmerksamkeit verfolgt, viele sind mir als sehr gut geschilderte Gesten im Gedächtnis geblieben, die Kleinigkeiten eines Buches eben, die seine Lektüre zu einem riesengroßen Raum machen, den man nach der Lektüre nicht sofort verlassen kann, weil man ihn noch eine ganze Weile durchwandern muss. Übergreifend (Achtung SPOILER) hat mich aber letztendlich die Szene berührt, in der das Motto, die Essenz dieses Buches in aller Deutlichkeit hervortritt, wie sonst nur in einem Film , der einen sehr ähnlichen Namen und eine ähnliche Botschaft trägt. Die Szene in der Gus zu ihr sagt und man weiß, dass es das ganze Buch einfängt und letztendlich in diesem Satz der Punkt hinter die Aussage gesetzt wird, wodurch sie vollkommen ist:
"Das Leben ist schön, Hazel Grace."
Ein Moment zum Heulen. Aber auch ein Moment um John Green zu danken. Weil er ein großartiges Buch geschrieben hat. Denn damit ist natürlich nicht alles gesagt - aber das Wichtigste.
Nachtrag: Es grenzt vielleicht schon an Blasphemie, wenn ich mir erlaube hier zwei Bücher anzuhängen, die keineswegs genau wie dieses Buch sind, ja noch nicht mal mit derselben Grundthematik arbeiten, aber denjenigen gefallen könnten, die auch dieses Buch gut fanden, und vielleicht stelle ich sie auch nur hier noch hinten an, weil sie mir ebenfalls sehr am Herzen liegen:
Das also ist mein Leben
Die Nackten
Auch sehr zu empfehlen ist natürlich "Eine wie Alaska", Greens Debüt, ähnlich einzigartig wie dieser Roman. - Stephen King
Friedhof der Kuscheltiere
(2.015)Aktuelle Rezension von: LuliaIm Zentrum der Handlung steht die Familie Creed, die in ein neues Haus in Maine zieht, in dessen Nähe eine alte indianische Ruhestätte liegt, auf dem sie eines Tages ihren überfahrenen Kater begraben, der dann völlig verändert und nach Verwesung riechend zurückkehrt. Als die Familia kurz darauf beschließt ihren bei einem Unfall verstorbenen Sohn Gage trotz aller Warnungen auch dort zu begraben, nimmt der Horror seinen Lauf. Die Handlung mit der dichten und eindringlichen Atmosphäre wirkt sehr glaubwürdig, wird jedoch vor allem durch die sehr ausführlichen und zähen Schilderungen in der ersten Hälfte des Buches stark ausgebremst.
Bei den Protagonisten stehen vor allem die Eltern Rachel und Louis im Mittelpunkt der Handlung, die sehr glaubwürdig und lebendig dargestellt werden. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. der Nachbar Jud, bereichern die Handlung und treiben diese maßgeblich voran.
Wer stille Geschichten mit psychologischem Horror und atmosphärischer Spannung mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist sehr ausführlich und detailreich, was die Atmosphäre des Buches gut unterstützt.
Einziger Minuspunkt: Die z.T. sehr zähe und ausführliche erste Hälfte des Buches mindert den Lesespaß ein wenig.
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen. - Brittainy C. Cherry
Wie die Luft zum Atmen
(1.128)Aktuelle Rezension von: weltinseiten_vanessaEmotional und nah an der Trauer.
liz und Tristan sind zwei gebrochene Seelen, die beide einen geliebten Menschen verloren haben und versuchen, in einer Welt weiterzulebe, die plötzlich stillsteht.
Liz mochte ich für Ihre Sensibilität und ihre innere Zerissenheit sehr.
Tristan, ein Charakter mit viel Tiefe, voller Schuldgefühle und Schmerz.
ihre Verbindung basiert auf gegenseitigem Verständnis.
Spoiler: Ich liebe die Gesxhichten von Cherry. Allerdings hatte ich hier ein großes Problem: das Liz und Tristan sich gegenseitig mit den Namen ihrer verstorbenen Apartment angesprochen haben, um zu heilen und loszulassen, hat für mich überhaupt nicht funktionier.
- Rebecca F. Kuang
Yellowface
(605)Aktuelle Rezension von: Books_of_sanJune ist wirklich die unsympatischste Protagonistin, aus deren Sicht ich jemals ein Buch gelesen habe. Aber tatsächlich liegt genau darin der Reiz des Buches. Ich kann mich nicht erinnern je so viele Gefühle gegenüber einer Hauptfigur gehabt oder so viele Denkanstöße in nur einem Buch erlebt zu haben.
Es kommen so viele Themen zusammen, denen wir täglich im realen Leben begegnen und man hinterfragt sich und das eigene soziale Umfeld immer wieder auch selbst. Reagieren wir immer richtig oder lässt man sich doch manchmal unbewusst in eine Richtung lenken? Gerade was soziale Medien und den Druck, den diese auslösen, angeht, ist dieses Buch ein Mahnmal. Aber auch das Erkennen von Depressionen, Unsicherheiten und Angststörungen von Mitmenschen und wie damit umgegangen wird, wird hier thematisiert. Und dann sind da natürlich die offensichtlichsten Themen des Buches: Rassismus, ob nun verdeckt oder ganz offen ausgelebt, sowie Cancel Culture. Aktueller kann ein Buch kaum sein.
Yellowface ist keine Geschichte, die einen zufriedenen Leser zurücklassen will. Tatsächlich muss ich sagen, dass ich die Geschichte schrecklich und genau deshalb unfassbar gut fand. Alles in allem nicht einfach nur empfehlenswert, sondern fast schon ein Muss dieses Buch in der heutigen Zeit zu lesen.
- Ana Huang
Twisted Hate
(190)Aktuelle Rezension von: Gina_1234Band 3 hat mich wieder voll abgeholt! Die „Enemies-to-Lovers“-Vibes zwischen Jules und Josh waren extrem intensiv. Ich mochte die Geschichte der beiden sehr, weil sie so voller Reibung und Feuer steckt. 💥❤️
Meine Highlights:
Das Wiedersehen mit Bekannten: Was ich besonders toll fand: Alex und Ava tauchen immer mal wieder auf! Es ist so schön zu sehen, wie es mit den Charakteren aus den ersten Bänden weitergeht und wie die Freundesgruppe untereinander interagiert. Das gibt der Reihe einen tollen Zusammenhalt. ✨👥
Hitzige Dynamik: Die Wortgefechte zwischen Jules und Josh waren großartig. Man spürt förmlich, wie die Luft zwischen ihnen brennt. Die Entwicklung von tiefem Misstrauen hin zu dieser besonderen Verbindung war sehr spannend zu verfolgen. 🐍🩺
Unterhaltungsfaktor: Es war gewohnt flüssig geschrieben und ein echter Pageturner für zwischendurch.
Fazit: Ein packender dritter Teil mit tollen Cameos der alten Bekannten. Wer Reibung und starke Charaktere liebt, wird hier definitiv fündig! 📚🔥
- Geneva Lee
Royal Love
(613)Aktuelle Rezension von: Gina_1234„Royal Love“ hat mir von allen drei Bänden am besten gefallen, weil die Handlung hier spürbar mehr Raum bekommt und nicht mehr die Erotik den Großteil einnimmt. Die Beziehung wirkt reifer, die Konflikte nachvollziehbarer und es geht endlich stärker um die Lebensrealität der Figuren, ihre Vergangenheit und die Konsequenzen ihrer Entscheidungen. Besonders mochte ich, dass die emotionalen Momente diesmal im Vordergrund stehen und die spicy Szenen zwar noch da sind, aber besser dosiert und in die Story eingebettet wirken. So fühlt sich der Band runder, erwachsener und insgesamt einfach stimmiger an – eine richtig gelungene Fortsetzung, die die Reihe für mich auf ein neues Niveau hebt.
- JP Delaney
The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.
(386)Aktuelle Rezension von: Gin_ahab das buch im urlaub gelesen und es war schon fesselnd und eine interessante idee. auch die abwechslung zwischen der vorherigen und der jetzigen frau und auch, dass beide charaktere eine gewisse tiefe besitzen. jedoch war es teilweise ein wenig zu lang, und ohne die gänsefüßchen bei den rückblicken war mein lesefluss ein wenig unterbrochen.
die idee, eines hauses mit system, minimalismus und alles war jedoch interessant und ich denk auch nach dem beenden das buches teilweise darüber nach- natürlichen nur bis zu einem gewissen grad, aber was brauchen wir eigentlich wirklich? was ist unverzichtbar?
naja, ob ich das buch empfehlen würde, weiß ich dennoch nicht. Da gibt es doch spannendere Bücher, mit einem angenehmeren Lesefluss und Schreibstil. Schlecht war es jedoch auch nicht, deshalb 3 Sterne.
- Marie Niehoff
Lucifer Ascending – One Sinful Secret
(33)Aktuelle Rezension von: xxBOOKLOVERxx📖 Lucifer Ascending – One Sinful Secret
👩🏻💻 Marie Niehoff
💞 Dark Romantasy, Urban Fantasy, Why Choose
📖 Lesetipp für alle, die …
-
düstere Romantasy lieben
-
morally grey Charaktere feiern
-
komplizierte Beziehungen mögen
-
auf Dämonen, Geheimnisse und Spice stehen
-
Bücher suchen, die man kaum aus der Hand legen kann
✍🏻 Schreibstil und Worldbuilding
Ich liebe den Schreibstil von Marie Niehoff einfach. Das Buch liest sich total flüssig und ich war wirklich direkt in der Geschichte drin. Für mich war das wieder so ein Buch, bei dem man nur noch „ein Kapitel“ lesen will und plötzlich ist man am Ende angelangt.
Die Story war durchgehend spannend, weil ständig irgendetwas passiert ist — es wurde einfach nie langweilig. Besonders die Emotionen kann Marie toll rüberbringen.
Das Worldbuilding fand ich interessant. Der Orden der Dämonenjäger, die Dämonologie und alles rund um Lucifer haben mich total neugierig gemacht
🌍 Setting
Die Geschichte spielt in Edinburgh und das passt einfach perfekt zu dieser düsteren Atmosphäre. Alte Gebäude, Friedhöfe, dieses geheimnisvolle Gefühl — das hat richtig gut zur Story gepasst. Auch wenn das Setting jetzt nicht dauerhaft im Vordergrund stand, hat es der Geschichte trotzdem total die passende Stimmung gegeben.
👥 Charaktere
Lilian mochte ich richtig gerne. Sie ist Halbdämonin und lebt schon ihr ganzes Leben mit dem Gefühl, nicht richtig dazuzugehören. Sie versucht ständig, alles richtig zu machen und ihre Gefühle zu kontrollieren, damit sie akzeptiert wird. Die Angst, nie gut genug zu sein,habe ich richtig gespürt. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte fand ich klasse. Nach ihrem Tod verändert sich vieles und man merkt immer mehr, wie sie anfängt, zu sich selbst zu stehen und ihre Gefühle zuzulassen.
Jupiter anstrengend. Er würde wirklich alles für Lilian tun und seine Gefühle für sie bestimmen eigentlich jede seiner Entscheidungen. Manche davon waren echt unüberlegt und ich konnte nicht immer alles nachvollziehen, aber genau das hat ihn irgendwie auch menschlich gemacht.
Und Lucifer … ich hätte ehrlich nicht gedacht, dass ich ihn so spannend finden würde. Er war für mich definitiv die Überraschung der Geschichte. Klar, er ist manipulativ und gefährlich, aber gleichzeitig merkt man auch, dass mehr hinter ihm steckt. Ich mochte total, dass man ihn nie komplett einschätzen konnte.
Die Dynamik zwischen Lilian, Jupiter und Lucifer war sowieso eines meiner Highlights. Dass Jupiter und Lucifer sich einen Körper teilen, macht das Ganze natürlich nochmal komplizierter. Aber genau diese Mischung aus Spannung, Chaos, Gefühlen und Anziehung hat die Geschichte für mich so interessant gemacht.
🔎 Darum geht’s?
Lilian ist die Tochter eines Dämons und lebt deshalb schon ihr ganzes Leben unter Beobachtung eines Ordens aus Dämonenjägern. Gerade als sie endlich als vollwertiges Mitglied anerkannt wird, stirbt sie bei einem Einsatz.
Jupiter kann ihren Tod nicht akzeptieren und schließt aus Verzweiflung einen Pakt mit Lucifer, um sie zurückzuholen. Der Preis dafür ist allerdings hoch, denn Lucifer übernimmt zeitweise die Kontrolle über Jupiters Körper. Während Lilian versucht herauszufinden, wem sie überhaupt noch vertrauen kann, geraten die drei immer tiefer in ein gefährliches Spiel aus Geheimnissen, Verführung und Manipulation.
💗 Was hat mir gut gefallen?
der unglaublich flüssige Schreibstil — ich bin nur so durch die Seiten geflogen
die düstere Atmosphäre und das Setting in Edinburgh
Lilian als Protagonistin, weil ihre Gefühle und Gedanken so greifbar waren
die Entwicklung von Lilian im Laufe der Geschichte
Lucifer als Charakter — geheimnisvoll, gefährlich und trotzdem überraschend vielschichtig
die komplizierte Dynamik zwischen Lilian, Jupiter und Lucifer
die Mischung aus Spannung, Romance und düsteren Fantasy-Elementen
die vielen Geheimnisse und Enthüllungen, die die Story immer spannend gehalten haben
die humorvollen und intensiven Dialoge zwischen Lilian und Lucifer
dass die Charaktere nicht perfekt sind und dadurch viel echter wirken
der Cliffhanger am Ende, auch wenn er wirklich gemein war 😭
🤷🏻♀️ Was mochte ich nicht so?
Zwischendurch hatte die Geschichte ein paar kleinere Längen und ich hätte mir an manchen Stellen etwas mehr Fokus auf die Fantasywelt gewünscht. Der Orden und die Dämonenthematik hätten gerne noch ein bisschen mehr Raum bekommen können.
Teilweise war mir das Buch auch fast etwas zu spice-lastig. Ich hätte dafür gerne noch mehr emotionale Momente zwischen den Charakteren gehabt.
‼️🔥 Fazit
Für mich war Lucifer Ascending – One Sinful Secret ein richtig starker Auftakt. Ich mochte die düstere Atmosphäre, die komplizierten Charaktere und vor allem die Dynamik zwischen Lilian, Jupiter und Lucifer total gerne.
Nicht alles war perfekt, aber das Buch hat mich emotional komplett abgeholt und ich wollte die ganze Zeit einfach nur weiterlesen. Und dieses Ende … damit habe ich wirklich überhaupt nicht gerechnet.
nd Alone?
➡️ Definitiv ein fieser Cliffhanger. Ich brauche Band 2 wirklich dringend
-
- Kate Harrison
Soul Beach (Band 1) – Frostiges Paradies
(664)Aktuelle Rezension von: LesebegeisterteAlice Schwester wurde ermordet. Am Tag der Beerdigung erhält sie eine Mail von ihrer Schwester. Zunächst glaubt Alice an einen schlechten Scherz, doch folgt sie der Einladung in eine virtuelle Welt namens Soul Beach. Diese Welt zieht Alice sofort in ihren Bann. Doch wer steckt hinter dieser Welt? Warum sind alle Menschen auf Soul Beach so toll? Fragen über Fragen die sich nach und nach beantworten.
Teil 1 von 3. Ich fand den Schreibstil sehr unheimlich, mysteriös aber unglaublich spannend. Konnte das Buch kaum zur Seite legen! Der Schluss ist schon sehr spektakulär! Bin gespannt, wies es weiter geht.
- Fatma Aydemir
Dschinns
(386)Aktuelle Rezension von: izzy_books„Dschinns“ von Fatma Aydemir erzählt vom plötzlichen Tod eines Vaters, der eine deutsch-kurdische Familie in Istanbul zusammenführt. Aus verschiedenen Perspektiven werden verdrängte Konflikte, Traumata und Fragen nach Identität sichtbar. Der Roman überzeugt durch emotionale Tiefe und vielschichtige Figuren. Insgesamt ein kraftvoller Familienroman.
- Bianca Iosivoni
BAD VIBES. Deine Geheimnisse sterben nie
(175)Aktuelle Rezension von: Claudia_Junghans„Bad Vibes“ von Bianca Iosivoni ist ein Buch, das sich nicht so leicht in eine klassische Schublade stecken lässt – und genau das macht es so besonders. Es ist weder ein typischer Krimi noch eine reine Lovestory, sondern bewegt sich gekonnt irgendwo dazwischen und schafft damit eine ganz eigene, fesselnde Atmosphäre.
Im Mittelpunkt steht Dahlia, die völlig unerwartet das Erbe ihres guten Freundes Jake antritt. Doch schnell wird klar: Sein Tod war kein Unfall, sondern Mord. Entschlossen, die Wahrheit herauszufinden, begibt sie sich auf eine gefährliche Spurensuche, die sie tief in die Geheimnisse der einflussreichen und wohlhabenden Familie MacRaven führt. Dabei wird nicht nur ihr Mut auf die Probe gestellt, sondern auch ihre eigene Vergangenheit rückt zunehmend in den Fokus – mit der ständigen Gefahr, selbst ins Visier zu geraten.
Die Geschichte ist durchgehend recht düster aber unglaublich spannend erzählt. Die zahlreichen Plot Twists sorgen dafür, dass man als Leser zwar gelegentlich Vermutungen anstellt, am Ende jedoch immer wieder überrascht wird.
Besonders angenehm sind die Kapitel, die eine perfekte Länge haben und sich sehr flüssig lesen lassen. Durch den packenden Schreibstil und die mitreißende Handlung fliegt man förmlich durch das Buch – es entwickelt einen regelrechten Sog, der süchtig macht.
Für mich ist „Bad Vibes“ eine absolute Leseempfehlung und verdient ganz klar 5 von 5 Sternen.
- Kate Eberlen
Miss you
(216)Aktuelle Rezension von: MonikaisreadingEine total schöne Liebesgeschichte um zwei Menschen die sich im Laufe des Lebens immer wieder knapp verpassen. Ich habe mit beiden geweint, geflucht gelitten und mich gefreut. Ich zähle es zu meinen Lieblingsbüchern
- Dustin Thao
You've Reached Sam (English Edition)
(78)Aktuelle Rezension von: shinryusEine wunderschöne, sehr emotionale Geschichte, die mich wirklich angesprochen hat.
Leider konnte ich mich nicht sonderlich mit der Hauptfigur Julie identifizieren. Sie hatte für meinen Geschmack zu starke Mary-Sue-Vibes (selbst wenn sie eigentlich Fehler haben sollte). Es gab immer wieder Passagen dazwischen, die mir beim Lesen nicht besonders gefallen haben. Das hatte starken Einfluss auf meine Bewertung, obwohl ich die Idee dahinter so ansprechend fand.
Das Ende war so gut wie perfekt. Einfach schön und voller Einsichten.
- Ashley Poston
Dead Romantics
(247)Aktuelle Rezension von: JenniferRottIch hab die Rom-Com von Ashley Poston sehr genossen. Sie hat mich wirklich gut unterhalten. Ich fand schon die Grundidee von Florence, einer Autorin die Geister sehen kann grandios und wurde auch nicht enttäuscht. Sehr humrorvoll, gerade das Ende aber auch traurig und emotional. Sehr gute Unterhaltung!
- William Faulkner
Als ich im Sterben lag
(49)Aktuelle Rezension von: Trishen77"Warum Als ich im Sterben lag und nicht Schall und Wahn , Licht im August oder Absalom, Absalom ? Einfach, weil es die erste Tür war, die ich öffnete, um Faulkners Welt zu betreten. Sonst wüsste ich nicht wie ich mich entscheiden sollte. >>Was soll ich von Faulkner lesen? Womit soll ich anfangen?<< Wenn man mir diese Fragen stellt, legt sich eine schwere Last auf meine Schultern. Dann sage ich sehr bald unzusammenhängende Dinge und verwirre damit meinen Gesprächspartner. [...] Denn immer, wenn ich jemanden an Faulkner verweise, möchte ich sicher sein, dass er sich nicht davon erholt. Dafür fühle ich mich verantwortlich."
Philippe Djian in seinem Buch In der Kreide
William Faulkner, Nobelpreisträger, amerikanischer Kultschriftsteller und bis heute als Former eines universelle literarischen Werkes bekannt, gehört bis heute zu jenen großen Romanautoren, die jeder gelesen haben MUSS. Womit man anfängt, dass mag man unterschiedlich sehen - die meisten meinen Die Freistatt , Faulkner selbst empfahl Die Unbesiegten als geradlinigsten seiner Romane, Licht im August gilt als sein bestes Buch.
Doch genau wie Philippe Djian bin ich der Ansicht man sollte mit diesem Werk beginnen. Es ist gewiss nicht das leichteste, gewiss nicht das monumentalste, mehr ist es ein Tanz auf dünnem Eis.
In 59 inneren Monologen, gespickt mit mitgeteilten Dialogen, bewegt sich die Odyssee von Anse Bundren und seinen 4 Söhnen nebst Tochter durch Yoknapatawpha County (eine imaginäre Landschaft/Gemeinde, wo die meisten Romane Faulkners spielen). Sie versuchen den Sarg ihrer Frau/Mutter in ihr Heimatdorf zu bringen, um sie dort zu beerdigen. Alle haben, so scheint es, wahrlich auch viel dabei zu verlieren. Vielleicht ist dies, das Packenste an Faulkner.
"Bei Faulkner stößt man auf viel Schweiß, viel Brutalität, viel Licht. Seine Protagonisten sind einfältige Menschen, gefallene Mädchen, Schwärmer, Rohlinge, Heilige und Märtyrer. Daher kann man sich vorstellen, wie verdichtet diese berühmten Monologe sind, ihre düstre, von Blitzen erhellte Schönheit, ihre schwüle Atmosphäre, ihre schwindelerregenden Abgründe."
Philippe Djian in In der Kreide
Eine Farce, ein Abenteuer, Charakterstudien über die individuelle Zerrissenheit der Menschen, all dies und noch viel mehr ist dieses Buch. Es ist wie ein Sog, eine Mischung aus Psychologie und Poetik; Trauer und Träume, Hass und Verzweiflung - das alles hält Faulkner gedrängt beieinander, wie unter der Oberfläche, es blitzt immer wieder auf aus der Tiefe und er sublimiert es in seine Betrachtungen, die dadurch beinah lyrisch werden:
"Es beginnt zu regnen. Die ersten vereinzelten, schweren, raschen Tropfen rascheln durch das Laub und fegen über dem Boden mit einem langen Aufseufzen, das wie Erlösung aus unerträglicher Spannung klingt. Sie sind groß wie Schrotkugeln, warm, als wären sie aus einem Gewehr abgefeuert; sie fahren mit bösartigem Zischen über die Laterne hin."
Faulkner ist einfach ein großartiger Schriftsteller. Wenn alles andere verwirrt und entmutigt, gar verschreckt hat, den wird dieser letzte Satz hoffentlich trotzdem zu diesem Buch, zu diesem Autor greifen lassen. Ihn erwartet ein besonderes Erlebnis. - Rita Falk
Grießnockerlaffäre
(486)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerEin Polizistenmord erschüttert Landshut. Hauptverdächtiger, kein anderer als unser Franz Eberhofer. Da kommt er bestimmt irgendwie raus. Mal schauen, Mordwaffe war sein Hirschfänger. Nicht so gut und dann ist das Opfer auch noch der Barschl, Franz' direkter Vorgesetzter und Erzfeind, mit dem er in der Tatnacht noch ordentlich Streit hatte. Das sieht für unseren Eberhofer nicht gut aus.
Aber Richter Moratschek, Busenfreund seines Vaters, hält schützend die Hand über ihn und so fängt Franz mal wieder ohne die Landshuter Kollegen an im Fall zu ermitteln. Aber auf den Rudi, ja, auf den kann er sich verlassen.
Zu Hause steht es auch nicht besser, die Susi redet andauernd davon, Kinder kriegen zu wollen und vom heiraten und auf dem Hof steht plötzlich die Jugendliebe von der Oma.
Alle Hände voll zu tun, unser Franz. Und dann noch dieses ganze ermitteln. Da kann Mann auch mal schwach werden, bei der knackigen Barschl Witwe.
Als Franz zufällig von einem Komplott erfährt, will er unbedingt den Mörder dingfest machen. Aber hier liegen wasserfeste Alibis vor, denn aus einem Mord wittert Franz schnell zwei und ist somit nicht mehr zu stoppen.
Bis ins kleinste Detail sind beide geplant.
Das ist nun mittlerweile mein vierter Band der Reihe und auch wenn ich am Anfang etwas enttäuscht war, so ist sie mir doch mittlerweile sehr ans Herz gewachsen. Rita Flak hat einen tollen, subtilen Humor in die Reihe eingepflegt, der beim lesen zum Schmunzeln animiert.
Die Personen sind durchweg Unikate. - Jennifer E. Smith
Die Statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick (Love at First Sight)
(527)Aktuelle Rezension von: wordworldHandlung: "Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick" habe ich als Hörbuch kurz zwischen zwei andere Bücher eingeschoben, da ich das Buch gerne vor der Netflix-Verfilmung lesen wollte. Von Jennifer E. Smith bisher gelesen habe ich "Der Geschmack von Glück", welches mir sehr gut gefallen hat. Auch diese Geschichte, die erstmals 2012 erschienen ist, entpuppt sich als kurzes, unterhaltsames Lesevergnügen, das allerdings an einigen Stellen noch etwas mehr Tiefe hätte haben können. Gemeinsam mit unserer Hauptfigur Hadley hetzen wir hier in 224 Seiten von einem verpassten Flug über den Atlantik zu einer Hochzeit, einer Beerdigung, durch Feierlichkeiten und viele Emotionen.
Schreibstil: Genau wie in "Der Geschmack von Glück" wurde ich schnell vom eingängigen, lockeren Schreibstil mit amüsanten Dialogen und lebendigen Schauplatzbeschreibungen eingenommen. Zusätzlich zu ihrem kurzweiligen Erzählstil spricht Jennifer E. Smith Themen wie Zukunft, Familie, Freundschaft, Geheimnisse und Liebe an. Überrascht hat mich, dass Hadleys Beziehung zu ihrem Vater und deren wieder erwachenden Familiendynamiken während der Hochzeit mehr im Vordergrund stehen als die tatsächliche Liebesgeschichte, die hier noch recht oberflächlich bleibt und in einem offenen Ende mündet, das allerdings sehr gut zur Geschichte passt.
Figuren: Durch die sehr kurze Erzählzeit von etwa 24 Stunden und die schon im Titel angekündigte Insta-Love zwischen Hadley und Oliver ist die Geschichte natürlich in der Tiefe der Figuren beschränkt. Auf den 224 Seiten erzählt eine personale Sie-Erzählerin, die eine angenehme Abwechslung zu den vielen Ich-Erzählern des Genres bildet und einen guten Eindruck von Hadley vermittelt. Zwar hat sie ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal vermissen lassen und wirkte wie ein sehr durchschnittlicher Teenager, gerade diese Tatsache macht sie aber auch zu einer guten Identifikationsfigur für junge LeserInnen - auch 10 Jahre nach dem Erscheinungstermin. Um Oliver noch besser greifen zu können hätte die Geschichte gerne 100 Seiten länger sein können.
Das Urteil
Ein unterhaltsames, zuckersüßes, aber doch recht knappes Lesevergnügen. Ich habe die Geschichte trotz teilweise fehlender Tiefe gerne gelesen und bin nun sehr gespannt auf die filmische Umsetzung!
- Ildikó von Kürthy
Es wird Zeit
(168)Aktuelle Rezension von: Da_Maris"Morgen kann kommen" war der erste Roman, daen ich von Ildikó von Kürthy gelesen habe. Da er mir so gut gefallen hat, habe ich mich im Anschluss für "Es wird Zeit" entscheiden. Leider wurde ich hier etwas enttäuscht. Die Protagonistin Judith ist die ganze Geschichte über ziemlich unzufrieden mit sich selbst und ihrem Leben. Sie hinterfragt dauernd alle ihre Entscheidungen und redet in einem abfälligen Ton über sich selbst. Das ist nicht nur anstrengend, sondern mit der Zeit auch für die Leserin deprimierend. Da die Geschichte von ihrem Ich erzählt wird, prägt dieser schnippische Erzählstil leider die ganze Geschichte. (Beispielsweise: "Ich mache mich gerade und spanne meinen wenigen verbliebenen Bauchmuskeln an. [...] Schon der Name ist wie ein Schlag ins Gesicht für eine Frau mit Orangenhaut an den Oberarmen" (S.280f.) Die Entwicklung der Freundschaft von Judith und Anne hat mir sehr gut gefallen. Insgesamt hatte die Geschichte für meinen Geschmack aber zu viele Geheimnisse und Intrigen und erinnerte mich stellenweise an GZSZ. Mit der Figur des Erdal konnte ich mich in diesem Buch auch gar nicht anfreunden. Er wirkte einfach nur lächerlich und unrealistisch auf mich. Das Buch ist allerdings sehr schön gestaltet mit Bildern von Peter Pichler und Kapitelüberschriften in Form von Zitaten aus dem Kapitel. Auch Titel passt sehr gut zum Buch und spiegelt sich gut in der Geschichte wider.
- J.R.Ward
Bourbon Lies
(182)Aktuelle Rezension von: LyjanaMeine Meinung
Gerade habe ich nach vielen Jahren endlich den zweiten Teil dieser Reihe gelesen, da wollte ich die Gelegenheit nutzen auch gleich diesen dritten und finalen Band meinen gelesenen Schätzen hinzuzufügen. Ich will ehrlich mit euch sein, ich bin positiv überrascht worden. Was schlichtweg der Tatsache zuzuschreiben ist, dass ich bereits seit vielen Jahren Bücher von J. R. Ward lese und die letzten fünf, sechs Bücher leider nur noch sehr unterdurchschnittlich fand. Den zweiten Teil dieser Bourbon Kings Reihe fand ganz gut, war aber trotzdem unsicher, ob ich letztlich überzeugt werde. Offenbar muss ich davon ausgehen, dass J. R. Wards ältere Werke mir mehr zusagen, zumindest von dem was ich aktuell und in den letzten paar Monaten gelesen habe.
Weiterhin erleben wir die Reihe aus vielen unterschiedlichen Sichtweisen, die aber alle die Familie Bradford betreffen. Da haben wir die vier Erben: Lane, Edward, Gin und Maxwell, deren Partner sowie einige andere Nebencharaktere, die den Verlauf der Geschichte positiv wie negativ beeinflussen. Ich hatte durchaus den Eindruck, dass einige Erzählstränge mehr Zeit gebraucht hätten, um mich zu überzeugen. Es gibt viele Momente, wo sich die Geschehnisse überschlagen und ebenso das Verhalten der Protagonisten. Ich hätte mir gewünscht, dass gewisse Momente länger ausgekostet worden wären, mehr Raum gebraucht hätten um zu strahlen und die Tiefe der Geschichte und der Charaktere zu verdeutlichen. Beispielsweise die Offenbarung des Mörders, Max Wiederkehr, Edwards Liebesgeständnis oder auch andere viele kleine Elemente, die absolut in die richtige Richtung gehen.
Manche Sachverhalte, gerade was die Gedankenwelt der Männer angeht wirkten auf mich sehr plump. Gerade wenn Frauen sowie der scheinbar immer präsente und im Vordergrund stehende Geschlechtstrieb in den Gedanken auftauchten, saß ich manchmal vor diesem Buch und musste das Augenrollen echt unterdrücken, weil ich mir schlichtweg weniger Fokus auf das Körperliche gewünscht hätte.
Eigentlich mag ich den Schreibstil der Autorin in vielen Punkten wirklich gerne. Die Dialoge sind dynamisch, authentisch und humorvoll. Es gibt schöne Beschreibungen des Anwesens und der Umgebung und doch nagt an meiner Meinung die Tatsache, dass am laufenden Band irgendwelche Vergleiche herangezogen werden, die ich – wahrscheinlich – durch die Übersetzung aus dem Amerikanischen so nicht verstehen konnte und die Tatsache, dass sie es offenbar nie müde wird irgendwelche Marken zu nennen. Es ist mir egal, ob die Zahnpasta von Colgate oder XYZ ist, es interessiert mich nicht, dass jemand zum zweimillionsten Mal seine Ray-Ban-Sonnenbrille aufsetzt oder dergleichen.
Darüber hinaus? Gab es tatsächlich einige Momente, die mich zu Tränen rühren konnten. Gerade Miss Aurora – quasi die Ziehmutter der Bradfords - war so eine herzliche und großartige Seele, dass alle Gespräche, alle Geständnisse, alle Personen egal wie sehr involviert mich begeistert haben. Und da zeigt sich auch deutlich das Talent der Autorin Gefühle authentisch und ehrlich zu vermitteln.
Fazit
Ein schöner Abschlussband, wenngleich immer noch weit von einem persönlichen Highlight entfernt. Ich möchte behaupten, dass mir dieser Band von allen dreien am besten gefallen hat, auch wenn der Inhalt doch sehr schnelllebig und kurzweilig ist.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen. - Susan Elizabeth Phillips
Ausgerechnet den?
(378)Aktuelle Rezension von: globi4711Eigentlich stehen die Bücher der "Chicago-Stars"-Reihe bereits seit vielen Jahren in meinem Bücherregal. Da ich inzwischen aber lieber EBooks lese, habe ich sie mir "nochmals" gekauft und gelesen.
Ich liebe den Schreibstil von Susan Elizabeth Phillips! Ihre Frauen-Figuren sind einfach klasse! Stark, witzig und mit allen Wassern gewaschen! Natürlich sind auch die männlichen Protas nicht zu verachten... ;-) Aber Phoebe schlägt einfach alles! Wie ein Phönix aus der Asche übernimmt sie in der Welt des Footballs das Zepter und lässt sich nichts gefallen! Wissen ist zwar Macht aber mit Nichtwissen kann man durchaus auch Stärke beweisen.
Wer sportliche Lovesstorys mit viel Witz und eben Frowenpower sucht, sollte sich die Chicago-Stars Reihe nicht entgehen lassen.
- Neil Gaiman
American Gods
(107)Aktuelle Rezension von: Henri3tt3In diesem Hörspiel geht es um einen Roadtrip kreuz und quer durch die USA, um alte und neue Götter, um Liebe, Freundschaft und Familie. Die Inszenierung als Hörspiel ist perfekt gelungen. Ich habe die vielen Stunden gebannt gelauscht und dabei im Garten gearbeitet, gestrickt oder Wäsche aufgehängt. Nur bei den letzten Stunden habe ich irgendwie den Faden verloren und die Story nicht mehr verstanden. Wer war jetzt tot und wer nicht bzw. doch nicht tot oder nicht mehr tot?
Insgesamt ist es auch eher eine Männergeschichte, denn obwohl es sehr viele Charaktere gibt, von denen einige sehr wichtig sind, spielen Frauen immer nur mehr oder weniger kleine Nebenrollen. Sie reden auch kaum miteinander. Diese Welt dreht sich nur um die Männer, dementsprechend kreisen auch die Frauen nur um die Männer. Das ist sehr schade, denn hier wurde viel Potential verschenkt. - Anna Stothard
Pink Hotel
(81)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderAnna Stothard Pink Hotel Diogenes Euro 14,90 Als das Telefon klingelt erfährt die siebzehn jährige Frau, dass ihre Mutter Lilly tot ist. Lilly, an die sie sich überhaupt nicht mehr erinnern kann und von der sie so gar nichts weiß. Das junge Mädchen bricht auf nach Venice Beach in Kalifornien. Sie betritt das Pink Hotel, dass ihre Mutter geleitet hat und befindet sich mitten drin in einer großen Beerdigungsparty. Drogen, Tränen, Lachen und Sex. Sie zieht sich ins Schlafzimmer ihrer Mutter zurück und sieht überall in ihr Gesicht. Überhastet nimmt sie einen Koffer, Geld und Zigaretten und stürmt aus dem Raum. In den nächsten Tagen trägt sie die Kleider ihrer Mutter, schminkt sich mit ihren Sachen, raucht ihre Zigaretten und sucht die Männer auf, mit denen Lilly zu tun hatte. Sie erfährt Hintergründe, hört Geschichten, Liebe, Feindschaften und kommt ihrer eigenen Geschichte, ihrer Wahrheit immer mehr auf die Spur und zwischen Exzessen, Sex und Telefonaten mit ihrem Vater beginnt sich endlich ein Puzzle zu vervollständigen. Anna Stothard ist eine geborene Erzählerin und beschreibt mit einer eigenen, eigenwilligen und sehr genauen Sprache. Ihre Figur ist vielseitig, sehr interessant, witzig, tief und geheimnisvoll. Tipp!
- Renate Bergmann
Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker
(228)Aktuelle Rezension von: Juliam47Zumindest fühlte es sich so an: Ich sitze mit der betagten Dame bei Kaffee und Kuchen und wir plaudern. Dabei ist es keineswegs langweilig, Renate hat es in sich! Ich habe gelacht, manchmal innerlich den Kopf geschüttelt (typisch, die älteren Herrschaften!) und habe sogar dazu gelernt. Ein sehr kurzweiliges Buch, was Lust auf mehr macht. Es traf auch oft meinen Humor. Das wird nicht das letzte Buch von Renate Bergmann sein, was ich gelesen habe. In unserer Bibliothek (online) gibt es einige Bücher aus der Reihe. Alles in Allem war ich sehr positiv überrascht und es lohnt sich.
- Jonathan Tropper
Sieben verdammt lange Tage
(203)Aktuelle Rezension von: CouchminionJudd ist wohl der unglücklichste Mann auf der Welt. Er hat eine schlechte Beziehung zu seiner Familie, seine Frau betrügt ihn mit seinem Chef, verliert seinen Job und wohnt in einer Bruchbude. Genau zu dieser Zeit stirbt auch sein Vater. Doch der letzte Wunsch seines Vaters bringt ihn in eine Zwickmühle. Sein Vater wollte vor seinem Tod, dass seine Familie Shiwa sitzt. Nun muss Judd sieben Tage zurück nach Hause und mit seiner Familie Shiwa sitzen. Dabei kommen viele Gefühle hoch.
Das Buch hat mich an vielen Stellen sehr getriggert. So viel Pech kann ein Mensch doch nicht haben?! Die zerrüttete Familie macht es einem auch nicht leichter. Man lernt die Charaktere ziemlich gut kennen, aber die Frage bleibt: Will man das überhaupt? Alle tragen ein dunkles Geheimnis und ziehen direkt oder indirekt die anderen mit sich.
Judds Entscheidungen lassen manchmal zu wünschen übrig. Aber tatsächlich wird er auch vor extremen Herausforderungen gestellt, dass eine "richtige" Entscheidung schwer zu fällen ist.
Gelegentlich gibt es auch lustige Szenen, die aber eher dem britischen Humor ähneln. Nicht gerade für jedermann und kaum kommt eine lustige Szene schlägt das Leben im Buch wieder einen runter.
Vom Stil her war es gut zu lesen. Dennoch hat es sich für mich gezogen. Meiner subjektiven Meinung nach war es extrem triggernd. Gefühlt wurde es nie besser. Auch die Erfolge, die die Charakteren gemacht hatten waren für mich eher ziemlich wenig. Wie gesagt, eine Geschichte, die nur das Leben schreiben kann.
Das Buch war mal was anderes und es war auch nicht schlecht. Da hatte ich schon schlimmere gelesen, aber ein zweites Mal würde ich es dennoch nicht lesen wollen. Es war einfach schwer zu beschreiben. Es war eine Mischung aus Drama und Komödie mit ein wenig "Romantik" und dennoch nichts von denen.
Mit Sicherheit fragt man sich: "Wieso hast du das Buch denn dann gelesen?". Eine Freundin gab es mir. Es ist ihr Lieblingsbuch. Aus diesem Grund wollte ich es durchlesen. Ich verstehe auch, wieso sie das Buch so mag. Für mich war es leider nichts besonderes.























