Bücher mit dem Tag "belagerung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "belagerung" gekennzeichnet haben.

146 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 02 (ISBN: 9783442267811)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 02

     (1.919)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    514 Seiten langer und harte Materie. Was ich vorher nicht ahnte, mich aber schon gewundert hatte, war dass dieses Buch noch in der ersten Staffel der Serie verfilmt wurde. Somit hatte ich einen Vorlauf, weil ich wusste was passiert. Laut dem Internet ist die erste Staffel noch die Staffel, die dem Buch genau entspricht und dies bestätige ich hiermit. Nichtsdestotrotz habe ich es gerne noch mal gelesen. Das Buch ist immer noch mehr ausgeschmückt mit allen Details und Gedanken eines jeden Protagonisten dort. Die ausführlichen Beschreibungen über verschiedene Szenen sagen mir wirklich zu. Das Zusammenspiel der verschiedenen Königshäuser ist wahnsinnig spannend und faszinierend. Jedes Königshaus hat seine Faszination, wenn es sich bei den Lennisters auch auf den Gnom beschränkt. 

    Ich bin nach wie vor ein Stark-Fan aber auch für die Targaryens blutet mein Herz. Dementsprechend hat mich (wie in der Serie auch), die Szenen mit den beiden Häusern am meisten berührt. Ich war wieder fassungslos über den frühen Tod eines der besten Protagonisten.

    Bis zur letzten Minute war das Buch Spannung pur und ich habe das Gefühl, das es jetzt erst richtig los geht. 

  2. Cover des Buches Kein Rockstar für eine Nacht (ISBN: 9783802595035)
    Kylie Scott

    Kein Rockstar für eine Nacht

     (637)
    Aktuelle Rezension von: dear-pineapple

    Klappentext:

    Am Morgen nach ihrem einundzwanzigsten Geburtstag wacht Evelyn Thomas in einem Hotelzimmer in Las Vegas auf neben einem sehr attraktiven, tätowierten und leider vollkommen fremden jungen Mann. Sein Name ist David, und er ist Gitarrist der erfolgreichen Rockband "Stage Dive" ... und seit weniger als zwölf Stunden Evelyns Ehemann. Die beiden müssen sich entscheiden, ob sie einander den Rücken kehren wollen oder ob da vielleicht doch mehr zwischen ihnen ist ...

    ------------

    Meine Meinung:

    Dieses Buch ist aufgrund der guten Bewertungen auf dieser Plattform und des ansprechenden Klappentextes bei mir eingezogen, das Cover hingegen finde ich echt furchtbar, im Laden hätte ich wahrscheinlich erstmal nicht danach gegriffen. Die Farben sind nicht schön, genauso wenig wie dieser komische Kreis um den Titel. Am schlimmsten finde ich aber die zwei Personen…wirkt meiner Meinung nach sehr cheap und schaut nach Groschenroman aus, aber das Buch ist ja auch schon etwas älter 🤷‍♀️

    Ich bin aber froh, dass das Buch dennoch in meinem Regal gelandet ist. Es war letztlich wenig bis kein Drama, keine große Überraschung, es gab keine unerwarteten Plottwists oder ähnliches aber das brauchte es auch nicht. Es ist durch und durch ein Wohlfühlbuch und ich fühlte mich durchgängig gut unterhalten. Beide Protas fand ich sehr sympathisch und auch die Nebencharaktere gefielen mir (ich freue mich schon besonders auf den Folgeband mit Mal). Ich hätte mir lediglich gewünscht, dass man über die Nacht in Vegas doch etwas mehr erfährt. Wer aber gerne Rockstar-Romane liest und auch mit Sexszenen (denn davon gibt es einige - würde es eher ins Erotikgenre einordnen) kein Problem hat, wird mit diesem Buch nichts falsch machen. Ein solider Reihenauftakt!

  3. Cover des Buches Das Haupt der Welt (ISBN: 9783404172009)
    Rebecca Gablé

    Das Haupt der Welt

     (323)
    Aktuelle Rezension von: Freyas_Books

    Bei diesem Buch bin ich sehr zwiegespalten. Vor Monaten fing ich an das Buch zu lesen, dann Monate rührte ich es nicht an, weil die Geschichte sich so gezogen und so langatmig war, obwohl die Geschichte um den Otto den Großen mich sehr interessiert hat. Später aber als ich dann weiterlies konnte ich mich noch genau an die Handlung erinnern. Die Geschichte ist zum Schluss leider nicht besser geworden :((
    Leider, Leider, Leider...

  4. Cover des Buches Stadt der Diebe (ISBN: 9783453407152)
    David Benioff

    Stadt der Diebe

     (611)
    Aktuelle Rezension von: Mikki44

    Leningrad 1941/42, zur Zeit der Belagerung durch die Deutschen. Der 17 jährige Lew ist der belagerten und ausgehungerten Stadt treu geblieben und kämpft sich durch. Durch einen recht unglücklichen Zufall wird er jedoch festgenommen und bekommt mit dem Mithäftling Kolja vom Geheimdienst Heft die Aufgabe, 12 Eier innerhalb von 6 Tagen für die Hochzeitstorte seiner Tochter zu besorgen.

    Ein wirklich guter und spannender Abenteuerroman, der nicht nur das belagerte Leningrad sehr gut beleuchtet, sondern auch das umkämpfte Umland und Seiten der Wehrmacht und die der Partisanen. Während des Buches entwickelt sich Lew weiter, was zum einen an den Lebensumständen liegt, zum anderen aber auch an den forschen und extrovertierten Kolja.

  5. Cover des Buches Der Ruf der Rache (ISBN: 9783846600955)
    Mary E. Pearson

    Der Ruf der Rache

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "...jeder Mensch kann hören, was laut gesagt wird, aber nur wenige hören die schlagenden Herzen hinter den Worten."


    "Der Ruf der Rache" ist Band 2 und somit der Abschluss der "Die Chroniken der Hoffnung"-Dilogie von Mary E. Pearson. Bei der Dilogie handelt es sich um ein Sequel zu den "Die Chroniken der Verbliebenen", welche zwar in derselben Welt spielt, jedoch andere Protagonisten in der Hauptrolle hat. Einige Charaktere aus den Chroniken der Verblieben treffen wir aber für kurze Zeit wieder.
    Band 1 der Dilogie konnte mich nicht ganz von sich überzeugen, umso überraschter war ich, wie mich "Der Ruf der Rache" begeistern konnte. Ich war gefesselt und hatte ein paar unglaublich fantastische Lesestunden.

    Kazi und Jase begeben sich voller Hoffnung und Tatendrang zurück nach Torsfeste. Dabei geraten sie in einen Hinterhalt, werden voneinander getrennt und müssen feststellen, dass all ihre Hoffnungen zerschlagen wurden. Torsfeste wie es einmal war, existiert nicht mehr und Gewalt und Tod gehört plötzlich zur Tagesordnung. Um Torsfeste und seine Bewohner zu retten müssen Kazi und Jase sich alles abverlangen und das getrennt voneinander, ohne zu wissen ob der jeweils andere überhaupt noch am Leben ist. Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

    Die Story ist sehr viel besser als in Band 1. Wo es im Auftakt noch mehr um die Beziehung zwischen Kazi und Jase ging, erleben wir hier gleich zu Beginn einen Plot-Twist und die Welt aus Band 1 stürzt in sich zusammen. Die Geschichte ist unglaublich spannend und nervenaufreibend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen weil es mich so gefesselt hat. Alles was in Band 1 fehlte ist hier vorhanden. Die Gefühle sind echt und erreichen das Herz, es gab etliche Gänsehautmomente und einen Nervenkitzel, der einen fast in den Wahnsinn treibt. Keinen einzigen Moment lang kam Langeweile auf und die Handlung war sehr viel düsterer und grausamer. Unsere Protagonisten standen mehrmals am Rande des Todes und mussten sich wirklich ALLES abverlangen.
    Für die Romantiker unter uns gab es auch ein paar wunderschöne Herz-Momente; Drama und Herzschmerz inklusive.

    Es hat mir wirklich gut gefallen, vor allem, da mich Band 1 eigentlich nicht wirklich überzeugen konnte. Dieses Finale hatte es aber wirklich in sich und ich hoffe, dass dies nicht die letzte Geschichte der Autorin aus dieser Welt gewesen ist.
    Verdiente volle Punktzahl für dieses wahnsinnig spannende und fantastische Finale der Dilogie!

  6. Cover des Buches Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (ISBN: 9783734162121)
    Christopher Paolini

    Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter

     (2.887)
    Aktuelle Rezension von: Chris_Bennett

    Im ersten Teil der Eragon-Reihe etabliert Christopher Paolini eine lebendige Fantasy-Welt in die man als Leser sehr gut herangeführt wird und die interessante Orte und Landschaften bereithält.

    Die Hauptfiguren waren gut ausgearbeitet, auch wenn Eragon (seinem Alter entsprechend) extrem naiv ist und für meine Begriffe auch sehr unbeholfen in vielen Situationen. Seine Begleiter, die im Laufe der Geschichte wechseln, haben mir da weit mehr gefallen.

    Größter Pluspunkt der Geschichte ist für mich die Sprache. Christopher Paolini fängt die Atmosphäre super ein. Was ich wiederum etwas enttäuschend fand war das Ende des 1. Teils. In Anbetracht wie mühsam der Weg für Eragon war, wurde das Ende ganz schnell heruntererzählt. Ich persönlich fand, dass die Rachsucht, die Eragons ursprünglicher Grund für das Abenteuer ist, durch seine heroische Entwicklung immer stärker in den Hintergrund rückt, sodass ich finde, dass er am Ende sein persönliches Ziel nicht erreicht hat.

    Für 5 Sterne hat mir einfach ein herausragender Aspekt in dem Buch gefehlt. Es war ein sehr guter Serienauftakt, der durch seine Normalität (Drachen, Zwerge, Elfen, Berge, Täler, Wüsten, Wasserfälle, monumentale Städte) aber schlussendlich nichts Neues im Genre Fantasy hervorgebracht hat.

    Ich bin trotzdem neugierig, wie die Geschichte weitergeht.

  7. Cover des Buches Eragon - Der Auftrag des Ältesten (ISBN: 9783734162145)
    Christopher Paolini

    Eragon - Der Auftrag des Ältesten

     (2.860)
    Aktuelle Rezension von: JustAli

    Der erste Teil war schon echt gut, aber der zweite war viel besser. Viele überraschende Wendungen. Freu mich darauf, den dritten zu lesen!

  8. Cover des Buches Die Liebenden von Leningrad (ISBN: 9783453873391)
    Paullina Simons

    Die Liebenden von Leningrad

     (248)
    Aktuelle Rezension von: ni_ne_ll

    Wow Wow Wow... dieses Buch war wirklich eine reine Achterbahnfahrt der Gefühle... Ich habe das Buch leider viel zu lange vor mich hin geschoben. Hätte ich gewusst, was da auf mich zu kommt.. 

    Das Buch hat mir wirklich sehr gefallen. Ich konnte es einfach überhaupt nicht aus der Hand legen. Es wurde nie langweilig und es war so spannend und interessant Tatiana, ihre Familie und Alexander zu verfolgen.

    Der Schreibstil war wirklich schön und flüssig zu lesen. Er war sehr harmonisch und hat mir die Zeit des 2. Weltkrieges in Leningrad (St. Petersburg) sehr gut nah gebracht. Außerdem konnte ich mich vor allem durch den Schreibstil sehr in die Zeit zurückversetzen und hatte das Gefühl wirklich hautnah Tatianas Geschichte mitzuerleben. Ich denke, dass vor allem der Schreib-/ und Erzählstil der Autorin, dazu beigetragen hat, dass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen konnte.

    Die Autorin hat alle Protagonisten sehr gut und bildlich dargestellt, sodass ich mir die Geschichte richtig gut vorstellen konnte. Außerdem waren alle Protagonisten sehr authentisch dargestellt. Die Geschichte war auch sehr authentisch und glaubwürdig, unter Berücksichtigung der damaligen Zeit und das Leben in der Sowjetunion erzählt. Die Leser werden definitiv nicht verschont, was Schicksalsschläge usw. während des 2. Weltkrieges angeht. Das macht die Geschichte nur noch authentischer und alle Szenen werden so klar und bildlich erzählt, dass man das Gefühl hatte, man wäre selbst im kalten Winter dabei gewesen.

    Die Liebesgeschichte zwischen Tatiana und Alexander, war wirklich sehr schön, aber dennoch im Verlaufe der Geschichte natürlich auch tragisch. Es war schon ein großes Auf und Ab mit den Beiden. In anderen Büchern hätte mich sowas eher gestört, aber in diesem Buch hat die Autorin es geschafft mich vollkommen mitzunehmen. Wahrscheinlich konnte ich einfach hier über einige Dinge gut hinweg sehen, weil diese Liebesgeschichte unter anderen Bedingungen läuft, als die Liebesgeschichten, die in der heutigen Zeit spielen. Deswegen konnte ich auch relativ gut über Alexanders Charakter hinwegsehen. Ich mochte Alexander eigentlich ganz gerne, aber manchmal war ich eher erschrocken über ihn, da er doch sehr herrisch und besitzergreifend ist. Tatiana war ein tolles Mädchen, die mich aber auch mit ihrem naiven und zu gutmütigem Charakter etwas genervt hat. Aber ich sehe das alles nicht so problematisch, weil die Menschen damals einfach anders gelebt haben und auch anders aufgewachsen sind.

    Abschließend kann ich nur sagen, dass ich echt geflasht von dieser Geschichte bin und unbedingt wissen will, wie es mit den beiden nun weitergeht. Ich hoffe, der 2. Band kann mich auch so überzeugen.

  9. Cover des Buches Das Erbe der Päpstin (ISBN: 9783352009280)
    Helga Glaesener

    Das Erbe der Päpstin

     (75)
    Aktuelle Rezension von: PaulinePrunella

    Ich muss eins vorweg sagen, dass ich das Buch lange auf einem Stapel mit ungelesen Büchern liegen hatte. Jetzt nach Beendigung das Buches bereue ich es, nicht früher gelesen zu haben. Ich hatte es schon mal angefangen, fand aber den Einstieg in die Geschichte holprig, sodass ich es wieder weggelegt habe. Nach den ersten Startschwierigkeiten entwickelt sich das wohlige Gefühl, wenn man ein Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte, weil man in der Geschichte "gefangen" ist. 

    Die Geschichte ist auf jeden Fall spannend, aber auch an einigen Stellen brutal. Für die damalige Zeit wohl oder weniger "üblich".  Zeitlich befinden wir uns etwa 900 nach Christus. 

    Ob geschichtlich alles den Tatsachen entspricht, kann ich trotz Leistungskurs-Geschichte nicht beurteilen, aber ehrlich gesagt ist mir das egal. Es passt alles gut zusammen. 

    Ich kann das Buch - jetzt nach Beendigung - empfehlen. Zwar erinnert mich der Schreibstil aufgrund der manchmal sehr langen verschachtelten Sätze an Hermann Hesse, aber wenn man sich daran gewöhnt hat, dann geht das Lesen flüssig.

  10. Cover des Buches Eragon - Das Erbe der Macht (ISBN: 9783734162190)
    Christopher Paolini

    Eragon - Das Erbe der Macht

     (1.532)
    Aktuelle Rezension von: Fairy-Dustfog

    Meine Schwester hat mich Monatelang versucht zu überzeugen das Buch zu lesen. Endlich als ich es gemacht habe wurde ich positiv überrascht.

    Galbatorix, auf den ich seit 3 Büchern gewartet habe, erscheint endlich und diese Begegnung hat mich nicht enttäuscht. Genauso habe ich mir das vorgestellt! Zwar wusste ich nicht die genauen Gründe aber ich konnte mir vorstellen was er machen wird, ungefähr.

    Am ende des vierten Bandes war das ein trauriger Abschied und ich habe eine Woche zeit gebraucht mich zu entwöhnen, da ich zwei Monate mit Eragon verbracht habe.

    Die Charaktere sind klasse! Nasuada ist die beste und mein absoluter liebling ist Natürlich Saphira.

    Diese 4 Bücher kann ich einem nur ans Herz legen! 

  11. Cover des Buches Judassohn (ISBN: 9783426637708)
    Markus Heitz

    Judassohn

     (317)
    Aktuelle Rezension von: Michelly

    Band zwei der Judas-Reihe von Markus Heitz kann sich durchaus sehen lassen, ist für mich aber ein wenig schwächer als Band eins (4/5 Sternen).

    Die Geschichte ist durchweg spannend und sehr interessant und es gibt Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Mir war lange Zeit nicht klar, wie der Autor die verschiedenen Handlungsstränge denn letztendlich in eine Geschichte verflechten möchte, was durchaus die Spannung zusätzlich erhöhte. Dennoch war mir die Auflösung ein wenig zu abgehoben, damit musste ich mich erst einmal auseinander setzen und darüber nachdenken, was denn nun genau passiert ist. Da ist für mich der Knick in der Geschichte und daher auch der leichte Punkteabzug im Vergleich zum Vorgänger. Zudem geht es in dem Buch (leider) kaum um Sia, sondern wir reisen in deren Vergangenheit und lernen viel über die Umstände dazu. Das ist natürlich nicht negativ in dem Sinne, der Klappentext lies jedoch eine ganz andere Geschichte vermuten.

    Ich werde natürlich trotzdem den dritten Band lesen, die Geschichte rund um Sia ist wirklich spannend und gut aufgebaut und für Vampirfans, die es mögen, wenn es ein wenig härter zugeht, durchaus zu empfehlen. 

  12. Cover des Buches Flammen des Himmels (ISBN: 9783426504093)
    Iny Lorentz

    Flammen des Himmels

     (60)
    Aktuelle Rezension von: there_are_apples
    Teilweise sehr langatmig aber trotzdem entsteht manchmal Spannung und man fiebert mit den Protagonisten mit.
    Besonders die "Flucht" hat mir sehr gut gefallen.

  13. Cover des Buches Der Sturm der Normannen (ISBN: 9783426516416)
    Ulf Schiewe

    Der Sturm der Normannen

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen knappen Eindruck von der Handlung vermittelt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Nachdem ich bereits die drei Vorgängerbände geniessen durfte, waren die Erwartungen an diesen vierten Band naturgemäß sehr hoch. Ich wurde nicht enttäuscht!

    Das Buch setzt das Geschehen konsequent fort und bietet erneut höchsten Lesegenuss aus einer genialen Mischung aus historischen Fakten und einer fiktiven Geschichte.

    Viel Neues kann ich nicht sagen, wer will kann ergänzend zu dieser Stellungnahme gern meine Meinung zu den Vorgängerbänden lesen. Ich werde das dort bereits Gesagte nicht nochmal wiederholen.

    Das Buch ist auch allein durchaus lesbar; wichtige Fakten und Ereignisse aus den ersten Bänden werden hinreichend erklärt. Das stellt für den Reihenleser zwar eine Wiederholung dar, hat mich aber nicht sehr gestört. Vielmehr wurden dadurch gute Erinnerungen an die früheren Geschehnisse geweckt.

    Sehr schade, dass die Reihe jetzt zu Ende ist - oder doch nicht?? Meiner Meinung nach ist der Schluss für einen Folgeband geradezu prädestiniert! Ob der Autor dem Wunsch vieler Leser (auch meinem) wohl nachkommt und uns noch ein Buch über die Eroberung Siziliens präsentiert?


  14. Cover des Buches Der Bogenschütze (ISBN: 9783499258336)
    Bernard Cornwell

    Der Bogenschütze

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Ich bin ein grosser Freund von historischen Romanen in denen historische Fakten und Figuren mit einer fiktiven Erzählung verknüpft werden. Das ist auch hier der Fall. 

    Die Geschichte spielt Mitte des 14. Jahrhunderts zu Beginn des 100jährigen Krieges und wimmelt von historischen Fakten und schildert einige der grösseren und kleineren Auseinandersetzungen sowie auch einer der bedeutendsten Schlachten dieser Zeit. Das alles hat der Autor verknüpft mit dem Leben und Schicksal seines Protagonisten.

    Die Schreibweise ist hervorragend, sie erzeugt ein gutes Tempo wo dies erforderlich ist und vermittelt Ruhe wo dies gewünscht ist.

    Die Figuren sind sehr sorgfältig gezeichnet und werden dem Leser gut präsentiert. Man kann sich in die Hauptfigur gut hineinversetzen.

    Das Buch ist spannend und hat mich sehr gut unterhalten; ausserdem hat es mir mächtig "Appetit" auf die beiden Folgebände gemacht.

  15. Cover des Buches Eragon - Die Weisheit des Feuers (ISBN: 9783734162169)
    Christopher Paolini

    Eragon - Die Weisheit des Feuers

     (2.152)
    Aktuelle Rezension von: ___-_______

    Das Buch hat mir gefallen.

    Es ist einige Jahre her, seitdem ich die Bücher gelesen habe. Der dritte Teil der Reihe ist sehr lang mit seinen 847 Seiten, in meinem Fall. Für manche Leser mag das zu viel Information und Charakterentwicklung sein, außerdem kann es zwischendurch mal langweilig werden, wenn gerade keine Schlacht wütet, die den Helden alles abverlangen kann, wie zum Beispiel die Hochzeit von Roran und Katrina. Im Gegensatz dazu aber gab es auch viele gute Momente und Enthüllungen in diesem Buch, die einen zum Weiterlesen bewegen. Bei manchen Stellen ist Paolinis Schreibstil mit den Metaphern etwas übertrieben.

    Das Buch ist eine gute Brücke zwischen dem zweiten und vierten Teil. Früher war ich gefesselt von diesem Buch, aber es hätte genauso gut eine Trilogie sein können statt einer Tetralogie.

  16. Cover des Buches Blut und Silber (ISBN: 9783426638361)
    Sabine Ebert

    Blut und Silber

     (165)
    Aktuelle Rezension von: lille12

    Cover: Das Cover zeigt neben der jungen Frau (was ja irgendwie schon typisch für Historische Romane ist) im unteren Bereich eine brennende Stadt. Da "Blut und Silber" generell viel Krieg bot und es immer darum ging, Städte (wieder) für sich zu gewinnen, finde ich es sehr passend.

     

    Meinung: Ich stehe auf historische Romane und auf die Hebammen-Saga von Sabine Ebert. Eigentlich habe ich nur ein Buch gesucht, welches ich dazwischen schieben kann, bis Jane und ich am Montag unsere 12 Momente beginnen. Weit gefehlt. Erst war ich überrascht als mein Kindle plötzlich 12 Stunden Lesezeit anzeigte, dann habe ich gelesen und gelesen und gelesen. Auch da war ich wieder überrascht - Wie konnte mich das Buch so mitreißen? Und warum habe ich geschafft, mich ständig wieder an das Schicksal von Marthe und Christian zu erinnern, auch wenn davon gerade nicht die Rede war?

    Wieder einmal hat Sabine Ebert mich vollends überzeugt und es geschafft, ihrer Hebammen-Saga einen gebührenden Abschied zu schenken.

    Blut und Silber zählt eigentlich nicht zur Hebammen-Saga, meiner Meinung nach ist es aber empfehlenswert, diese  vorher oder gar nicht zu lesen, weil man sonst zu viel über das Schicksal von Marthe und Christian erfährt.

    Besonders gefallen hat mir das ausführliche Nachwort, in dem die Autorin aufzeigt, dass nahezu alles, was sie geschrieben hat, tatsächlich so passiert ist. Die gründliche Recherche überzeugt mich immer wieder. 

    Jetzt aber mal näher zum Buch. Natürlich sind mir Änne und Sibylla gleich ans Herz gewachsen, als ich das erste Mal ihre Namen gelesen habe - beide hatten ein schweres Schicksal zu tragen ehe sie sich kennenlernten. 

    Ich mochte auch die Art von Markus (in den ich mich selbst hätte verlieben können) und von Ulrich von Maltitz sehr gern. Die Charaktere sind nicht aalglatt und haben immer wieder Rückschläge zu verkraften. Auf unerklärliche Weise war mir der Medicus total unsympathisch. 

    So jetzt werde ich das Buch erst einmal etwas sacken lassen - es wurde nämlich eben erst beendet.

     

    Fazit: Schon für die gründliche Recherche hätte Sabine Ebert viele Preise verdient. Diese historischen Ereignisse dann noch in einen so fulminanten Roman zu packen, kann nicht leicht gewesen sein und ich spreche an dieser Stelle meinen ganzen Respekt aus. Natürlich spielt immer auch etwas Schicksal dazu, aber ohne wäre es ja langweilig, oder?

    5 von 5 Mäxchen!

     

    Apropos... Der lässt in den nächsten Tagen bestimmt auch noch etwas von sich hören. Momentan verdaut er noch "Blut und Silber".



    mehr auf http://celinesbuchwelt.jimdo.com

  17. Cover des Buches Dorn (ISBN: 9783492269421)
    Thilo Corzilius

    Dorn

     (44)
    Aktuelle Rezension von: KayvanTee
    Drei unerwartete Besuche verändern das beschauliche Leben des jungen Markgrafen Deckard von Falkenberg für immer: Ein Bote, eine geheimnisvolle junge Elbin, die um Zuflucht bittet. Und ein Attentäter, der auf der Suche nach etwas ist, das die Welt Dorn für immer aus dem Gleichgewicht bringen könnte. Deckard begibt sich auf eine Reise, die zunächst nach der lästigen Erfüllung einer Pflicht aussieht. Aber schon bald sich zu einem Netz aus Intrigen, Machtgier und Verrat spinnt. Doch er ist nicht allein.



    Der Autor, Thilo Corzilius hat durch seinen flüssigen und bildhaften Schreibstil mit Dorn eine tolle Welt erschaffen die durch ihre ausgearbeiteten liebevollen Charaktere zum Leben erwacht. Ich konnte durch diese tolle Atmosphäre richtig gut in die Geschichte eintauchen und habe mich sehr schnell zu Recht gefunden. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist das in dem Buch eine Karte vorhanden ist, ich mag solche Art Details gerne. Eine kleine Liebesgeschichte darf natürlich auch nicht fehlen, die allerdings schön dezent am Rande stattfindet, was ich sehr angenehm fand. Auch das Buch Cover ist wunderschön gestaltet. Das Buch lässt sich sehr gut lesen.



    Fazit:


    Eine richtig tolle klassische High-Fantasy Geschichte mit Schlachten, Magie, eigener Welt und den Wesen die in dem Königreich Dorn zu Hause sind. Einfach zum abtauchen, wie ich finde. Ich kann sie Liebhaber der Fantasy nur ans Herz legen. Von mir volle 5 von 5 Sternen.
  18. Cover des Buches A Clash of Kings (ISBN: 9780345535429)
    George R. R. Martin

    A Clash of Kings

     (275)
    Aktuelle Rezension von: anna_m

    „A clash of Kings“ erschien 1999 in den USA und wurde für die deutsche Veröffentlichung in zwei Bände unterteilt, die die Titel „Der Thron der Sieben Königreiche“ und „Die Saat des goldenen Löwen“ tragen. Ich habe mich für die amerikanische Ausgabe entschieden, denn ich lese eben gerne das Original.

    Meine Ausgabe enthielt wieder eine doppelseitige Karte der Fantasiewelt, die jedoch immer noch sehr klein ist und bei der man ganz genau hinsehen muss, um sie zu entziffern. Im Anhang waren wieder die Stammbäume aller wichtigen Häuser enthalten, die ich allerdings nicht konsultieren musste, um mich zurechtzufinden. Wie gehabt werden die einzelnen Kapitel mit dem Vornamen der Figur betitelt, aus dessen Perspektive in der dritten Person erzählt wird.

    Dieser zweite Band knüpft direkt an den Vorgänger an und führt zurück in die Welt der Starks, Lannisters, Snows und wie sie nicht alle heißen. Der Leser hat sie im vorherigen Band liebgewonnen und freut sich auf das Wiedersehen. In Westeros scheint der Sommer zur Neige zu gehen, doch niemand weiß genau wann er tatsächlich zu Ende sein wird, noch, wie lange der folgende Winter sein wird. Während es eigentlich gelten sollte, Vorräte zu horten und sich auf den Winter vorzubereiten, verfällt der gesamte Kontinent in einen Krieg um den Thron. Die Brüder des gestorbenen Königs Robert Baratheon, Renley und Stannis, sowie sein Sohn Joffrey erheben einen Anspruch. Die Kinder des gestorbenen Königs werden als illegitim bezeichnet, da der Verdacht des Inzests besteht. Es geht das Gerücht um, alle drei seinen in Wahrheit die Nachkommen von Königin Cersei und ihrem Bruder Jamie Lannister. Stannis hält sich für den richtigen Erben, weil er Roberts älterer Bruder ist. Er hat eine mächtige Zauberin an seiner Seite und eine große Kriegsflotte. Renley hingegen führt das größte Heer an.

    Die Familien des Nordens streben indes ihre Unabhängigkeit unter König Robb Stark an, der mit seiner Armee gen Süden mareschiert. Seine Schwester Sansa soll aber eigentlich den Thronerben Joffrey heiraten, was sich nun nicht mehr ziemt. Seine jüngere Schwester Arya gilt als verschwunden, denn sie reist als Junge verkleidet mit den Rekruten der Nachtwache gen Norden, wo sie an der Mauer aus Eis, die Westeros schützt, ihren Bastardbruder John wiederzutreffen hofft. Im Norden sollen Bran und Rickon, die beiden jüngsten Kinder der Familie Stark auf der Burg Winterfell die Stellung halten.

    Außer Konkurrenz und noch sehr geschwächt, spielt auch Daenerys Targaryen eine Rolle. Auf dem im Osten liegenden Kontinent Essos, der von Westeros durch das Meer getrennt ist, hat sie ihre Gefolgsleute größtenteils verloren und versucht, eine neue Armee und Schiffe zu erstehen, damit sie die Heimat ihrer Vorfahren, Westeros, erobern kann. Dabei sollen ihr ihre drei Drachenbabys helfen.



    So weit, so gut. Wie gehabt geht es um die Vorherrschaft im Reiche Westeros und natürlich um viele Intrigen und Allianzen, die die Protagonisten schmieden oder zu schmieden versuchen, um für sich das Beste rauszuholen. Ich kannte vor der Lektüre die TV-Serie „Game of Thrones“ und habe die Fantasy-Reihe auch nur deswegen zu lesen begonnen. Mich interessierte vor allem, noch mehr über die Protagonisten zu erfahren und ich wurde diesbezüglich nicht enttäuscht. Wie auch im ersten Band findet man immer wieder Dialoge, die 1:1 im Film übernommen wurden, doch wurde bei der Adaptation dieses Mal deutlich gekürzt. Vor allem die Geschichte um Arya und Bran erhält meiner Meinung nach mehr Raum im Roman als im Film und gefiel mir sehr gut. Auch die Lannistergeschiwister Cersei und Tyrionn, die sich gegenseitig nicht über den Weg trauen, haben mich wieder begeistert. Sie beherrschen das Spiel um den Thron wie niemand anders.

    George R.R. Martins Schreibstil ist sehr lebendig und er legt seinen Figuren auch immer wieder Humorvolles in den Mund. Ein paar Kostproben:

    - Maester Cressen, eine Art Medizinmann und Hüter des Wissens, im Dienste von Stannis, erklimmt einen hohen Turm: "There are too many steps in this castle, and it seems to me they add a few every night, just to vex me."

    - Königin Cersei bereitet die manchmal etwas naive Sansa auf ihr Leben als Frau vor: "A woman's life is nine parts mess to one part magic, you'll learn that soon enough... and the parts that look like magic often turn out to be messiest of all" (S.760)

    - Martin baut weise Ratschläge ein: "He who hurries through life hurries to his grave"

    Und er lässt seine Protagonisten vielsagende Prophezeihungen sprechen, deren Wahrheitsgehalt erst viel Später ans Licht kommen wird. 

    - Tyrionn Lannister zu seiner Schwester, der Königin: "A day will come when you think yourself save and happy, and suddenly your joy will turn to ashes in your mouth, and you'll know the dept is paid." (S.779)

    Wer des Englischen mächtig ist, sollte zur Originalausgabe greifen und sich nicht davon abschrecken lassen, dass zu Beginn vielleicht ein wenig unbekanntes Vokabular vorkommt, denn das hat man ganz schnell verinnerlicht. Es hat mir wieder viel Freude bereitet, in diese fantastische Welt einzutauchen und ich kann die Lektüre nur empfehlen, für alle Fans der Fernsehserie sowie für Liebhaber des Fantasy-Genres.
  19. Cover des Buches Shadowmarch / Shadowmarch 3: Die Dämmerung (ISBN: 9783608949582)
    Tad Williams

    Shadowmarch / Shadowmarch 3: Die Dämmerung

     (56)
    Aktuelle Rezension von: stachelbeermond

    Die Geschichte schreitet mit großen Schritten voran, und es wird eine Ahnung des großen Plans sichtbar. Einige der Hauptfiguren sind deutlich erwachsener geworden oder haben sich weiterentwickelt, es gibt interessante Wendungen. Andere bleiben sich treu und man freut sich, wenn man in ihre Kapitel springt. Es gibt schon eine Menge guter Zusammenfassungen der Geschichte, deswegen hier ein paar tiefere Einblicke in den Inhalt der Saga: Ein Dichter wird vorgestellt und ein Volk, das sehr hoch oben lebt.

    Matthias Kettelsmit, auch Matty Kettelsmit genannt, ist ein Dichter – oder möchte gern einer sein. Er hat große Ambitionen, aber leider kein Geld, keinen Erfolg und kein Glück. Er ist kein Held und kommt nur durch Zufall in die Südmarksburg, wo Briony Eddon ihn bemerkt und in einer Mischung aus Verachtung und Belustigung zum Hofdichter macht, ohne je irgendetwas größeres von ihm zu erwarten. Matty gehört nicht zu den Leuten, denen irgendetwas einfach in den Schoß fällt, und gerade das macht ihn so sympathisch. Ihn begleitet eine Serie von Pleiten, Pech und Mitmenschen der unangenehmsten Art, die sich in seiner Gegenwart nicht wie von Zauberhand bessern, sondern es schaffen, immer noch eine Stufe schlimmer zu werden. Er schlängelt sich irgendwie durch, immer voller Furcht vor dem, was als nächstes passieren könnte, und man kann sicher sein, es wird auch passieren. Als Matty sich verliebt, ist es natürlich eine unerwiderte Liebe, und hier wächst er über sich hinaus. Selbstlos kümmert er sich um die Geliebte, verhilft ihr zur Flucht, sorgt für sie und bringt sich dabei selber in Gefahr. Auch hier geht es wieder nicht ohne Pannen und Demütigungen für ihn aus, nichts läuft reibungslos, überall lauern Versagen und Entdeckung. Aber er lernt fürs Leben und für seine Kunst, und wenn er am Anfang noch latent unsympathisch daherkam, wächst er einem über die Zeit ans Herz und man hätte so gern ein gutes Ende für ihn… aber das entscheidet natürlich der Autor allein. Tad Williams schreibt hier einen ganz normalen Menschen in die Geschichte, der uns durch die oberen Gänge der Südmarksburg begleitet, als sie von allen anderen Helden der Geschichte verlassen wird, und er schafft eine Verbindung zum normalen Dorfleben unterhalb der Burg. An Matty ist nichts übermenschlich groß, beeindruckend oder heldenhaft. Er ist zutiefst menschlich und hat schlechte und gute Momente, und wenn er gute hat, fiebert man mit ihm mit und leidet, wenn es wieder schief geht. Eine der schönsten Figuren der Reihe, wie ich finde.

    Eines der liebenswertesten Völker in Shadowmarch sind die Dachlinge, daumengroße Wesen, die auf den Dächern der Burg und in ihren Zwischenwänden leben. Sie verstecken sich seit Generationen vor den Menschen und sind zur Legende geworden. Sie sind klein, aber außerordentlich tapfer und wagemutig, und ihre Größe stellt für sie keinerlei Hindernis dar und gibt auch keinen Anlass zu Selbstzweifeln. Als Reittiere nutzen sie Vögel, Fledermäuse und Ratten, und von allen verehrt wird ihre gütigste Majestät Königin Altania. Giebelgaup, der königliche Bogenschütze, spielt eine kleine, aber außerordentlich wichtige Rolle, und am Ende wissen wir, dass die Größe eines Wesens absolut nichts bedeutet. Mich hätte vieles in Zusammenhang mit diesem Volk sehr interessiert (wo leben sie genau? Wie funktioniert ihre Gesellschaft? Warum und wie sind sie auf Südmarksburg gelandet?), aber ich schätze, es war einfach nicht genug Platz für mehr, und da niemand der Hauptfiguren sich in die Welt der Dachlinge begeben kann (sie sind einfach zu groß dafür!), hätte es hier einen gesonderten Erzählstrang geben müssen. Und dafür sind sie dann wieder nicht wichtig genug. Aber das macht überhaupt nichts, so sind sie wie der Zucker im Kaffee, oder wie der Nachtisch bei einem guten Essen – sie machen es erst rund.

    Und glücklicherweise hat Tad Williams es wieder einmal nicht geschafft, seine Geschichte mit dem dritten Band abzuschließen. So haben wir das Glück, noch einen vierten zu bekommen!

  20. Cover des Buches Krieger des Feuers (ISBN: 9783492705042)
    Brandon Sanderson

    Krieger des Feuers

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    "Krieger des Feuers" ist eine epische Fortsetzung vom ersten Teil, der aber trotzdem nicht zu 100% an den ersten Teil herankommt.


    Mein größtes Problem war, dass ich lange gebraucht habe, um in die Geschichte reinzukommen. Beim ersten Teil ging es recht schnell, hier hingegen brauchte ich fast 200 Seiten dafür. Das lag daran, dass die Atmosphäre anfangs ein bisschen zäh war und mir manche Charaktere unsympathisch waren. Man merkte, dass die Ereignisse vom ersten Teil  Spuren bei den Charakteren hinterlassen haben. Ich habe einfach die Dynamik innerhalb der Bande vermisst, die ich im ersten Teil so geliebt habe. Jedoch konnte ich die Veränderungen der Charaktere verstehen, insbesondere der innere Zwiespalt bei Vin. Es kamen aber auch neue Charaktere dazu, die ich sehr mochte und von denen ich gerne mehr gelesen hätte. 

    Der Fokus in diesen Teil lag auf Elant. Er ist einer der Charakteren, die mir anfangs ein bisschen auf die Nerven ging, dessen Charakterentwicklung ich aber sehr genossen habe. Am Ende fühlte ich mich wie eine stolze Mama.

    Der Plot war wieder mal so gut durchdacht und sowie beim ersten Teil die Tagebucheinträge, habe ich Kwaans Geschichte sehr gemocht und wie die Ereignisse vor 1000 Jahre, die jetzige Geschichte beeinflusst. Die Geschichte war mal wieder episch und ich liebe einfach, wie Vin immer stärker wird und immer neue Wege findet, ihren Gegner zu besiegen.

    Das Ende macht mir sehr Angst, besonders die Andeutungen, wie sich mancher meiner Lieblingscharaktere verändern besorgt mich zutiefst.


    Trotz anfänglicher Schwierigkeiten habe ich die Geschichte sehr genossen und bin schon sehr gespannt auf das Finale!

  21. Cover des Buches Der Baader-Meinhof-Komplex (ISBN: 9783442155972)
    Stefan Aust

    Der Baader-Meinhof-Komplex

     (306)
    Aktuelle Rezension von: hamburgerlesemaus

    Während meine Mutter beim Post-oder Bankschalter anstand (ATM gab es damals noch nicht), guckte ich mir das große Poster mit all den gesuchten RAF-Gesichtern an. In jeder Bank, Geschäft, Bahnhof oder öffentlichem Amt hing dieses Plakat! Wann immer wir mit unseren Eltern aus Hamburg nach Hause nach HH-Lemsahl fuhren, wurden wir von mindestens einer Polizeikontrolle gestoppt. Am Ende wohnte die RAF nur 5 Km von meinem Elternhaus in Poppenbüttel entfernt.

    #derbaadermeinhofkomplex war das erste Buch, das mir alle Zusammenhänge der RAF darstellte.
    Es ist schon länger her, dass ich es gelesen habe, aber ich weiß noch, das es sich wie ein Krimi las. 878 Seiten Spannung pur. Allerdings erinnere ich mich auch, dass ich über Baaders seitenlangen, intellektuellen Ergüsse ohne Punkt und Komma im Gerichtssaal hinweggelesen habe.
    Danke #stefanaust

  22. Cover des Buches Die Königin der Schatten - Verflucht (ISBN: 9783453319585)
    Erika Johansen

    Die Königin der Schatten - Verflucht

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Schokoladenteddy

    Nachdem mich der erste Teil der Tearling-Saga richtig mitreissen konnte, war ich sehr auf die Fortsetzung gespannt. Natürlich hoffte ich, mehr über Kelsea und ihre Regentschaft zu erfahren, und ich freute mich auf ein Wiedersehen mit liebgewonnen Charakteren. Die Spannung liess zu Beginn ein bisschen auf sich warten, aber spätestens ab der Mitte des Buches hatte mich die Geschichte wiederum gepackt!

    Achtung! Diese Rezension kann Spoiler zum ersten Band enthalten!


    Darum geht's in »Die Königin der Schatten - Verflucht«:

    »Nach neunzehn Jahren verborgen in den Wäldern Tearlings hat Kelsea Glynn unter grossen Gefahren den Thron ihres Königreiches bestiegen. Seither sind Menschlichkeit und Gerechtigkeit die obersten Gesetze im Land: Vorbei die Zeiten, in denen ausgelost wurde, welche Bewohner Tearlings nach Mortmesne zur Roten Königin geschickt werden, um dort als Sklaven zu dienen. Doch mit ihren Entscheidungen hat sich die mutige junge Herrscherin auch Feinde gemacht. Tearlings Adel und Klerus fürchten um ihre Privilegien und die Rote Königin ist rasend vor Zorn: Sie hat eine riesige Armee aufgestellt, die nun unaufhaltsam auf die Grenzen Tearlings zumarschiert. Um einen Krieg zu verhindern, den sie niemals gewinnen kann, muss Kelsea lernen, ihren eigenen magischen Fähigkeiten zu vertrauen und den Verlockungen ihres dunklen Erbes zu widerstehen. Dabei kommt sie einem Geheimnis aus der Vergangenheit auf die Spur, das nicht nur ihre eigene Geschichte, sondern die ganz Tearlings infrage stellt...« 

    Original-Klappentext innen


    Meine Meinung:

    Die Geschichte um Kelsea und Tearling schliesst praktisch nahtlos an den ersten Band an, sodass ich allen Leser*innen empfehle, die Trilogie möglichst in einem Rutsch durchzulesen.

    Der Schreibstil der Autorin ist - wie aus dem ersten Band bereits gewohnt - flüssig und mitreissend. Wiederum gibt es einige Perspektivenwechsel, was der Geschichte eine grosse Vielschichtigkeit verleiht. Besonders haben mir die Abschnitte aus der Sicht der zweiten Hauptprotagonistin gefallen, mit der wir in eine vergangene Zeit eintauchen - mehr möchte ich an dieser Stelle nicht über sie verraten. ;)

    Kelsea macht in diesem Buch eine grosse Veränderung durch - sowohl physisch als auch charakterlich. Diese Elemente fand ich sehr raffiniert, weil sie mich miträtseln liessen, was wohl mit Kelsea los ist und woher diese plötzlichen Veränderungen kommen. Besonders gelungen fand ich ihren inneren Kampf - soll sie zum Beispiel ihrer »bösen« Seite nachgeben, um damit Verbrechern zu schaden, oder verstösst das gegen ihre eigenen Moralvorstellungen und Gesetze? Diese Zerrissenheit fand ich gut dargestellt, auch wenn ich nicht immer alle Entscheidungen und Handlungen nachvollziehen konnte.

    Natürlich tauchen liebgewonnene Charaktere aus dem ersten Band wieder auf, zum Beispiel Mace und Pater Tyler. (Seine Liebe zu Büchern ist soooo gut nachvollziehbar - und in einer Szene musste ich richtig mit ihm mitleiden :( !) Aber auch Figuren, die im ersten Band eher im Hintergrund agierten, bekommen im zweiten Teil eine tragende Rolle, woher wir Leser*innen sie besser kennenlernten - das fand ich richtig toll!

    Mein einziger Kritikpunkt bezieht sich auf die Spannung. Seit dem Ende des ersten Teils war bekannt, dass die Armee der Roten Königin in Tearling einfallen und alles zerstören wird - was im zweiten Band auch aufgegriffen wurde. Allerdings zog sich diese Invasion über ca. 500 Seiten hin. Das führte unter anderem dazu, dass die Geschichte sich etwas hinzieht und erst ab der Mitte langsam Fahrt aufnimmt. Dennoch lohnt es sich, bis zum Schluss durchzuhalten.


    Fazit:

    »Die Königin der Schatten - Verflucht« ist die spannende und lesenswerte Fortsetzung der Tearling-Saga, wenn auch nicht ganz so mitreissend wie der erste Band. Dennoch konnte mich die Geschichte wiederum mit einer starken Protagonistin, liebenswerten Nebenfiguren und alten und neuen Geheimnissen überzeugen - ein Buch, das Lust auf mehr macht. Deshalb gibt es vier von fünf Sternen.

  23. Cover des Buches Eragon - Das Erbe der Macht (ISBN: 9783837109214)
    Christopher Paolini

    Eragon - Das Erbe der Macht

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Hoerbuchjunkie

    Ich habe alle 4 Hörbücher erst spät (wahrscheinlich zu spät) gehört, ich war bereits 29 und nicht mehr 14/15 was ich für das optimale Alter halte, um das Buch zu lesen bzw. das Hörbuch zu hören. Einige der stattfindenden Schlachten und Kämpfe sowie einige Folterungen und auch die gesamte Lovestory sind nichts für 10-jährige meiner Meinung nach.

    Allg. hat mir die Grundidee und die ausgearbeitete Welt gut gefallen, es ist alles sehr detailliert und durchdacht auch z.B. der gesamte Magiepart ist sehr stimmig, vor allem, wenn man diesen mit den Harry-Potter Büchern vergleicht. 

    Was ich leider festgestellt habe ist, dass sich die gesamte Burchreihe irgendwie sehr zieht, im 1. Buch ist noch alle aufregend und neu, in den weiteren Büchern scheint es nur noch darum zu gehen Schlachten und Kämpfe zu beschreiben, grundlegende wichtige Konflikte (wie kann Magie kontrolliert werden) werden aber nicht angegangen, diese bleiben auch am Ende offen. Ich vermute, das zielt auf Fortsetzungen ab, hat mich aber etwas vor den Kopf gestoßen, da ich gerade diese Entwicklung spannend fand. Dazu kommt der große Polttwist am Ende (Firnen) den ich definitiv als 2. oder 3. Buch gesehen hatte, wo das weitere Drachenei von Galbatorix gestohlen wird etc..

    Andreas Fröhlich als Sprecher des Hörbuches gefällt mir gut, am Anfang bin ich allerdings fast vom Stuhl gefallen, als Saphira das erste Mal etwas gesagt hat, das ist gut aufgenommen, der Unterschied, dass beide in Gedanken miteinander kommunizieren wird sehr deutlich.

    Für mich wurde das Potenzial, dass durch das ganze Worldbuilding geschaffen wurde einfach nicht ausgeschöpft, das finde ich sehr schade, allerdings hoffe ich trotzdem auf eine Fortsetzung die sich dann mit dem o.g. Konflikt beschäftigt. Von daher sind es für mich nur 3 von 5 Sternen.

  24. Cover des Buches Der Wanderer (ISBN: 9783499258343)
    Bernard Cornwell

    Der Wanderer

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Zwar kann dieser zweite Band der Reihe "Die Bücher vom Heiligen Gral" nicht ganz mit dem ersten Band mithalten, ist aber immer noch ein echter Höhepunkt des Genres. 

    Die Handlung setzt unmittelbar an den Schluss des ersten Bandes an und führt die dortige Handlung fort. Insofern ist es von Vorteil, die Bücher in richtiger Reihenfolge zu lesen. Dies nicht nur wegen der Handlung, sondern auch weil so ein schönes Wiedersehen mit Figuren aus Band eins gewährleistet ist. Solches bleibt naturgemäß dem Leser des Einzelbandes verschlossen.

    Der Handlungsteil um den "Gral" kommt mir persönlich etwas "aufgesetzt" vor - aber einen irgendwie gearteten "Kitt" benötigt diese Art von historischen Romanen nun einmal. 

    Auf jeden Fall gelingt es dem Autor erneut den Leser in die durchaus brutale, gewalttätige Zeit des 14. Jahrhunderts eintauchen zu lassen. Spannende Lesestunden sind garantiert....!

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