Bücher mit dem Tag "beliebtheit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "beliebtheit" gekennzeichnet haben.

48 Bücher

  1. Cover des Buches Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie (ISBN: 9783551315854)
    Lauren Oliver

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

     (1.389)
    Aktuelle Rezension von: reading-hobbit

    Das Buch erinnert stark an Täglich grüßt das Murmeltier, was aber auch im Roman selbst angesprochen wird von der Protagonistin, was es damit nicht weiter schlimm macht, da es abgesehen von der Grundidee dann doch vollkommen anders ist.

    Insgesamt habe ich eigentlich nichts auszusetzen, nur eine Triggerwarnung oder das Fehlen der letzten Aussage im Epilog wäre vielleicht super für Betroffene – immerhin geht es in jeder ›Tagesschleife‹ um Selbstmord.

    Anfangs war ich sehr skeptisch dem Buch gegenüber, da keine der Hauptpersonen sonderlich sympathisch ist, aber schon in der zweiten Schleife wurde klar, dass das genau der Punkt ist, weswegen ich es sogar sehr gut gelungen finde. Das unsympathische Verhalten wirkt nicht aufgesetzt oder künstlich, sondern eher unterschwellig. Das wandelt sich im Laufe des Buches und mit jeder Schleife wird auch der Protagonistin klar, worauf es wirklich ankommt im Leben. Dadurch wird sie auch immer sympathischer.

    Zwar hatte ich auf ein Happy End gehofft, aber rückblickend ist das traurige Ende zugleich auch irgendwie schön und genau das, was die Geschichte brauchte.

  2. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257069334)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.090)
    Aktuelle Rezension von: _AveryAnn_

    -Achtung, Spoiler!-

    Für mich ein äußerst spannendes und vielfältiges Buch, welches für alle Altersgruppen recht interessant wäre.

    Der Schreibstil ist leicht und ich konnte nur so durch die Seiten fliegen, auch wenn teilweise viel zu lange, unnötige Beschreibungen vielerlei Gerüche  meinen Lesefluss beeinträchtigten. 

    Das Buch ist aufgrund der Idee sehr speziell und immer wiedererkennbar. Der Protagonist Grenouille ist ein besonderer Junge, der zugleich am Anfang mit seiner Existenz zu kämpfen hatte. Das Buch beschreibt die verschiedenen Stationen seiner Identitätssuche, die schlussendlich jedoch scheiterte. Grenouille ist ein sehr bemitleidenswerter Mensch, auch wenn er viele grausame Taten begangen hat. 

    Schon seit klein auf wurde er von seiner Mutter und vielen anderen Personen verstoßen, und von anderen wiederum ausgenutzt. Niemand hat ihn je verstehen können und ich glaube, dass wenn er selbst seine Gabe voll und ganz hätte verstehen und kontrollieren können, seine Geschichte anders verlaufen wäre. Jeder hat zwar eine andere Meinung, doch ich glaube, dass Grenouille kein von Grund auf schlechter Mensch ist, sondern zu jenem gemacht wurde. Er hatte nie die Chance sich selbst wirklich kennenzulernen oder gar Liebe und Zuneigung zu erfahren. 

    Seine Reise durch die Welt wurde gut beschrieben, wie auch die Suche nach seinem wirklichen Ich. Seine grausamen Taten sind nicht zu entschuldigen, doch ich stelle mir die Frage, ob das alles passiert wäre, wenn die Menschen anders zu ihm gewesen wären? Meine Antwort auf diese Hypothese lautet ja. Nur zu gern hätte ich erfahren, wie Grenouilles Lebensweg gewesen wäre, wenn sich meine Hypothese bewahrheitet hätte.

    Über die anderen Charaktere wird nicht wirklich eingegangen. Außer über Baldini und vielleicht Richis ist nicht viel zu erfahren.

    So gut wir mir der Anfang, als auch die Mitte des Buches gefallen hat, konnte das Ende mich nicht ganz überzeugen. Das alles war mir dann doch etwas zu skurril....

    Im großen und ganzen finde ich das Buch dennoch bemerkenswert gut. Als Schullektüre, wie auch ich sie hatte, ist es gut geeignet. 

  3. Cover des Buches Im Herzen die Rache (ISBN: 9783785573778)
    Elizabeth Miles

    Im Herzen die Rache

     (476)
    Aktuelle Rezension von: FairyOfBooks

    Zum Cover: Dazu kann ich nur sagen, dass ich die Art der Gestaltung wahnsinnig ästhetisch finde. Das Model wirkt wie in einer alten Fotografie eines rumreichen Künstlers, auch wenn  die Geschichte mit dieser Art von Wirkung so gar nichts zu tun hat und demnach auch nicht mit dem Cover mithalten kann. Dennoch muss ich sagen, dass das deutsche Cover hierbei dem englischen echt voraus ist. Wenn ich nur das englische Cover gesehen hätte, hätte ich das Buch erst gar nicht in die Hand genommen. Wäre vielleicht besser gewesen, aber naja?


    Zum Inhalt: Es ist Winter in Ascension, einer Kleinstadt in Maine. Die Seen sind zu Eis erstarrt, der makellose Schnee fällt in dicken Flocken vom Himmel. Aber der friedliche Schein trügt – denn in Ascension haben Fehler tödliche Folgen. Drei geheimnisvolle Mädchen sind in die Stadt gekommen, um darüber zu urteilen, wer für seine Taten büßen muss. Und die Wahl ist auf Em und Chase gefallen. ~
    Emily ist glücklich. Zach, in den sie seit Monaten verliebt ist, zeigt endlich Zuneigung zu ihr. Doch Em weiß: Wenn sie etwas mit ihm anfängt, gibt es kein Zurück mehr. Denn Zach ist bereits mit Gabby zusammen – Ems bester Freundin.
     Chase hat nicht nur Probleme zu Hause, auch seine Freunde lassen ihn links liegen. Aber es ist etwas anderes, was ihm den Schlaf raubt. Chase hat etwas unfassbar Grausames getan. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es ans Licht kommen wird.


    Meine Meinung: Abgesehen einmal davon, dass ich kaum eine Sympathieperson in diesem Buch gefunden habe, finde ich die Geschichte rund um das Buch nicht schlecht. Es hat durchaus seinen Reiz und seine Spannung gehabt, auch wenn mich diese nicht sonderlich von sich überzeugen konnte, könnte ich mir vorstellen, dass das Buch durchaus seine Fans hat, nur eben nicht mich.

    An sich ist diese Geschichte ein typisches High-School-Teeny-Drama und wenn man so etwas mag, wird man der Geschichte auch etwas abgewinnen können. Es ist nicht sehr ausschweifend erzählt und dennoch durchlebt man jeden Tag mit Chase und Em. Einmal eben die Sicht aus der reichen Welt und einmal aus der eher armen Bevölkerung, was definitiv das Interesse in mir geweckt hat, auch wenn das nicht lange blieb. Ich hatte tatsächlich etwas emotionale und sentimentale Geschichte alá „Life is Strange“ erwartet. Ein Fehler, wie ich nur zu sehr anmerke. Das Kleinstadtgefüge war schön mitzuerleben und hatte seinen Flair und Ästhetik, doch so richtiges Interesse für die Geschichte, die Charaktere oder die Handlung, in der es vor allem um einen Selbstmordfall ging, blieben für mich bis über die Hälfte des Buches eher zäh beschrieben. Womit ich zum Besten des Buches komme: Das Ende. Dieses hat nochmal den Kick rausgerissen und mir gezeigt: „Hey, vielleicht hat die Autorin ja doch eine interessante Geschichte geschaffen?“ – Und auch wenn diese nicht für mich ist und ich die Reihe, zumindest in nächster Zeit nicht weiterverfolgen werde, bereue ich es nicht den ersten Band der Furien-Trilogie gelesen zu haben. Muss man halt wirklich mögen und für sich ausprobieren, etwas anderes kann ich nun nicht mehr groß sagen.


    Fazit: Ihr seht also, ich bin zwiegespalten, was dieses Buch angeht. Zum einen mochte ich die Atmosphäre und das ästhetische in der Geschichte. Zum anderen versprach die Handlung für mich nichts, dass mich so richtig unterhielt. Das ist schade, denn ich hätte dem Buch wirklich gerne mehr Aufmerksamkeit gegönnt. So sage ich schließlich aber nur, dass man es nicht gelesen haben muss, es einen aber nicht umbringt, wenn man es trotzdem  tut. Deshalb 2,5 Sterne von mir daher für „Im Herzen die Rache“ von Elizabeth Miles.

  4. Cover des Buches Zeit im Wind (ISBN: 9783453408715)
    Nicholas Sparks

    Zeit im Wind

     (1.072)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie


    Wirklich viel haben Landon und Jamie nicht gemeinsam, aber trotzdem verlieben sie sich ineinander. Nur Jamies Geheimnis stellt eine Bedrohung für ihr junges Glück dar.
    .
    Landon wirkt am Anfang der Geschichte sehr oberflächlich, was sich auch nur extrem langsam ändert und ihn leider wenig sympathisch wirken lässt. Jamie hingegen ist äußerst auf ihren Glauben fixiert, was teilweise etwas übertrieben wirkt. Die Gefühle, die sich zwischen den beiden entwickeln, sind nicht besonders gut nachvollziehbar, weshalb sich das ganze Buch recht stark zieht und auch nicht besonders spannend ist, obwohl es sogar vergleichsweise kurz ist.

  5. Cover des Buches The Perfectionists - Lügen haben lange Beine (ISBN: 9783570309988)
    Sara Shepard

    The Perfectionists - Lügen haben lange Beine

     (152)
    Aktuelle Rezension von: Bookstar

    Sara Shepard, die Autorin von Pretty Little Liars, auf welchen die gleichnamige Serie basiert (Unnötiger Fact am Rande: Ich war enttäuscht von der Serie), stellt in The Perfectionists erneut eine Mädchenclique in den Mittelpunkt: Caitlin, Mackenzie, Ava, Parker und Julie haben eins gemeinsam: Sie hassen Nolan Hotchkiss, worauf sie ihn auf einer Party mit Oxy betäuben und anmalen. Nur hat dies Nolan wahrscheinlich getötet. Oder etwa nicht und jemand anderes hat seine Finger im Spiel? 

    Das Buch wird aus der Sicht von fünf Protagonistinnen erzählt. Viele Protagonisten, aber ich mag sie alle, bis auf Mackenzie, ihre Kapitel haben mich ziemlich gelangweilt. Es geht auch viel um Romantik, ähnlich wie bei Pretty Little Liars  (bei der Serie zumindest, die Bücher hab ich nicht gelesen), ABER (Achtung kleiner Spoiler) hier war es eher nicht so gut, mit dem Lehrer rumzumachen. 

    Die Handlung mochte ich, da jede der Hauptfiguren ihre eigene Geschichte hatte, nur waren die manchmal besser und manchmal schlechter. Beispiel: Während ich über Ava und Julie sehr gern gelesen habe, hat mich, ich wiederhole, Mackenzie einfach nur übelst gelangweilt. Das Buch selbst nimmt im letzten Teil nochmal ordentlich Spannung auf, die endet in einem Cliffhanger. 

    Aber mal im Ernst: WIE SCHWIERIG IST ES EIGENTLICH, DIESES BUCH ZU BEKOMMEN?! Ich suche ernsthaft schon ewig nach der Fortsetzung und habe jetzt dann doch einfach keine Lust mehr, weiterzulesen. Also komplett gefesselt hat es mich dann also auch nicht...

  6. Cover des Buches Neunzehn Minuten (ISBN: 9783492253987)
    Jodi Picoult

    Neunzehn Minuten

     (922)
    Aktuelle Rezension von: Kati1211

    Das Cover finde ich ganz okay aber mit den Spinden im Hintergrund ist es passend. Den Schreibstil von Jodi Picoult mag ich sehr gerne. 

    Das Buch ist aus ziemlich vielen verschiedenen Sichtweise geschrieben. Ich musste mich zuerst etwas daran gewöhnen aber dann fand ich es echt toll. Ich fand es richtig interessant zu erfahren, wie jeder mit der Tat umging. 

    Generell fand ich die Verhandlung aber auch das Tatgeschehen total interessant. Letztendlich gab es auch eine Wendung mit der ich so nicht gerechnet habe. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen

    . Die Charaktere waren auch alle sehr interessant. Ich fand es so toll, dass man eigentlich von fast jedem Charakter die Gefühle und Gedanken mitbekommen hat. So konnte man auch einige Sachen viel besser nachvollziehen. 

    Neunzehn Minuten ist ein total interessanter Roman. Ich kann ihn nur weiterempfehlen.

  7. Cover des Buches Tagebuch eines Vampirs - Im Zwielicht (ISBN: 9783570304976)
    Lisa J. Smith

    Tagebuch eines Vampirs - Im Zwielicht

     (1.248)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Die Geschichte um Elena und die zwei Salvator-Vampir-Brüder Band 1.

    Okay dieses Buch geht schon in die Kategorie SUB-Leiche... Damals die Serie geliebt und die Bücher für irgendwann aufgehoben... leider war es kein schönes wiedersehen... Die Protagonistin war nervig, oberflächig und anstrengend... Die Liebesgeschichte ist plötzlich da und ohne einander können sie nicht...Der Schreibstil irgendwie nicht meins (kann aber am schlechten Resten liegen). Ich bin fast schockiert dass man so ein Buch als Grundlage für die Verfilmung ausgesucht hat und zugleich fasziniert was daraus entstanden ist... 

    Leider keine Empfehlung, da gibt es weit bessere Vampir-Bücher

  8. Cover des Buches Twilight (ISBN: 9780316015844)
    Stephenie Meyer

    Twilight

     (1.387)
    Aktuelle Rezension von: Kslittlelibrary

    In Stephanie Meyers Buch "Twilight BISs zum Morgengrauen", geht es um Bella, welche von Phonix zu ihrem Vater in die kleine verregnete Stadt Forks ziehen muss. Als Bella an ihrem ersten Tag an ihrer neuen Highschool den rätselhaften Edward Cullen trift ändert sich ihr Leben maßgeblich. Denn Edward hat nämlich ein Geheimnis, welches Bella in große Gefahr bringen könnte. 


    Dieses Buch hat mich berührt, beeindruckt und erstaunt. Es hatte einen ganz speziellen Flair und deshalb auch ein sehr besonderes Feeling. Ich habe Edward, Jacob, Bella und all die anderen sehr geliebt. Ich habe die Bücher mehr als gesuchtet, ich konnte einfach nicht aufhören und las diesen Band mindestens 5x. 

    Meine Meinung: 

    Das Buch ist ein Meisterwerk und ich kann es jeden weiterempfehlen, der The Vampire Diaries gesehen oder gelesen hat. Ich gebe dem Buch ⭐⭐⭐⭐⭐.

    Am Schluss möchte ich noch ein Shoutout für meine Tante Petra, welche mir das Buch geliehen hatte. Dank dir bin ich jetzt süchtig 😇

    Danke fürs lesen und hoffentlich sehen wir uns oder besser lesen wir uns bald wieder. Kathi von Kslittlelibrary ( kslittlelibrary.jimdofree.com )


  9. Cover des Buches Im Herzen der Zorn (ISBN: 9783785573785)
    Elizabeth Miles

    Im Herzen der Zorn

     (147)
    Aktuelle Rezension von: -Bitterblue-

    "Im Herzen der Zorn" ist der zweite Band der Furien-Trilogie.

    Wie schon sein Vorgänger überzeugt der Teil mit Spannung und Geheimnissen.


    Nachdem der erste Band schon eine Weile her war, hatte ich zunächst Probleme die einzelnen Charaktere zuzuordnen. Doch mit der Zeit lichteten sich die Fragezeichen und ich fand wieder in die Geschichte. Neben Emily, die man bereits aus dem ersten Band kennt, lernt man nun auch Skylar als Protagonistin kennen. Sie ist neu in der Stadt und versucht ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Worin ihr Geheimnis liegt erfährt man lange nicht, aber natürlich wissen die Furien davon und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.

    Alle Personen in der Geschichte hängen irgendwo zusammen, sind befreundet, dennoch entstehen zwei Lager. Zum einen Skylar, die die Furien noch nicht kennt und, ohne es zu ahnen, anfängt einer von ihnen zu vertrauen. Und da ist Emily, die verzweifelt versucht die Furien aufzuhalten und ihre Welt wieder in normale Bahnen zu lenken.

    Man erfährt in diesem Band relativ wenig neues über die Furien, sie spielen eine erstaunlich nebensächliche Rolle. Aber sie schaffen es, mit kleinen gezielten Aktionen gleich mehrere Leben ins Chaos zu stürzen.


    Besonders am Ende fährt die Autorin nochmal richtig auf. Es wird sehr spannend, etwas verwirrend und endet schließlich dramatisch. Um den dritten Band kommt nun als Leser nicht mehr herum. Man MUSS einfach wissen wie es weiter geht und welches Opfer sich die Furien nun suchen werden.

  10. Cover des Buches Jungs sind wie Kaugummi - süß und leicht um den Finger zu wickeln (ISBN: 9783401502793)
    Kerstin Gier

    Jungs sind wie Kaugummi - süß und leicht um den Finger zu wickeln

     (364)
    Aktuelle Rezension von: Elisa23

    Verlag: Arena

    Autorin: Kerstin Gier 


    Ich finde das Buch für 10 bis ca 14 Jahre sehr passend zu lesen. Aber man kann es genauso lesen wenn man älter ist.

    Die Schrift ist sehr angenehm und alles sehr freundlich gestaltet.

    Ich gebe dem Buch 4 sternen****, weil ich denke bissel älter bin als gedachte Zielgruppe.

  11. Cover des Buches Tote Mädchen lügen nicht (ISBN: 9783837101980)
    Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht

     (116)
    Aktuelle Rezension von: SaendraBee

    Schon ab der ersten Seite hatte ich Schwierigkeiten, in das Buch hinein zu kommen. Ich dachte, das gibt sich bestimmt irgendwann - die Spannung wird ja meistens erst aufgebaut. Weit gefehlt - ich habe das ganze Buch hindurch drauf gewartet, dass es endlich spannend wird und man endlich verstehen kann, warum Hannah sich das Leben nehmen möchte... Die Gründe, die sie aufzählt finde ich einfach langweilig und nicht nachvollziehbar. Clay ist mir zwar sehr sympathisch, aber auch seine Recherche lässt mich eher unberührt. Dieses Buch darf gerne weiterziehen - lesen werde ich es sicher nicht mehr.

  12. Cover des Buches Adorkable (ISBN: 9783760789583)
    Sarra Manning

    Adorkable

     (134)
    Aktuelle Rezension von: buecherfee_ella
    Ich hatte diese Buch schon so oft in der Buchhandlung in meinen Händen. Habe es aber nie mitgenommen. Und dann sehe ich es in Hamburg auf dem Flohmarkt. Da musste ich dann zugreifen! Und es hat sich gelohnt!

    Der Roman von Sarra Manning hält was er verspricht. Er ist so abgefahren, gleichzeitig aber auch so romantisch und gefühlvoll. Mir ging es richtig ans Herz und ich kann es nur jedem empfehlen!

    Der Schreibstil ist echt toll, ich bin gut durchgekommen und an vielen Stellen konnte ich ein Grinsen nicht unterdrücken.

    Die verschiedenen Charakterzüge der beiden Protagonisten ist auch wunderbar beschrieben. Obwohl sie beide so grundverschieden sind, konnte ich mich mit ihnen identifizieren. Es war einfach nur pure Freude, dieses Buch zu lesen und sich in die ADORKABLE Welt von Jeane und Michael zu verträumen.


    Und darum gehts:

    Während Jeane an ihrer Schule wegen ihrem sehr sehr sehr anderem Lebenstil – ziemlich schrille Klamotten, sowie eine extreme Vorliebe für Haribos und sonstigem Chaos – eher gemieden wird, ist sie in den sozialen Netzwerken die Stimme ihrer Generation. Auf twitter folgen ihr Millionen Menschen, sie wird als Rednerin zu verschiedenen Diskussionen eingeladen und gilt als “die Stimme ihrer Generation”.

    Und dann ist da Michael: Schülersprecher, Footballstar und unglaublich beliebt. Er hat mit Jeane nichts gemeinsam und will sich eigentlich auch gar nicht mit ihr abgeben. Aber das Schicksal meint es anders ...








  13. Cover des Buches The Duff (ISBN: 9780316084246)
    Kody Keplinger

    The Duff

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Im Mai 2017 erhielt ich über die Motto-Challenge eine Leseaufgabe, die für mich eine echte Herausforderung darstellte: ich sollte Liebesgeschichten lesen. Da ich Chic-Lit nicht mag, war ich erst mal ratlos. Enthielt mein Bücherregal überhaupt Bücher, die ich mir anrechnen durfte? Eine Recherche ergab, dass die Auswahl unerwartet groß ist, zumindest, wenn wir Liebesgeschichten nicht mit Liebesromanen gleichsetzen. „The DUFF“ von Kody Keplinger lag ziemlich genau ein Jahr auf meinem SuB. Die Challenge hat unter anderem den SuB-Abbau zum Ziel, also entschied ich, dass dieser Young Adult – Roman ein guter Einstieg in das neue Monatsmotto wäre.

    DUFF. Designated Ugly Fat Friend. Diese unverschämte Beleidigung ließ Bianca Piper durchdrehen. Ihr war bewusst, dass sie ihren besten Freundinnen bezüglich ihres Aussehens nicht das Wasser reichen kann. Es war in Ordnung für sie, die Clevere zu sein, die gute Noten bekommt und auf ein unerschöpfliches Repertoire sarkastischer Bemerkungen zurückgreifen kann. Doch dass ausgerechnet Wesley Rush, der notorische Weiberheld der Schule, behauptete, sie sei in ihrer Clique das Mädchen, das die anderen besser aussehen lasse, weil sie selbst als dickes, hässliches Entlein durchginge, schlug dem Fass den Boden aus. Ihre Synapsen hatten einen Kurzschluss. Sie muss vorübergehend unzurechnungsfähig gewesen sein, denn sonst hätte sie sich niemals auf diese seltsame „Feindschaft mit Zusatzleistungen“ mit Wesley eingelassen. Nun ist es zu spät für Vernunft. Plötzlich sind Gefühle im Spiel, die weder Bianca noch Wesley erwarteten. Kann aus tiefer Abneigung tatsächlich Liebe werden?

    Überraschung, Überraschung – ich bin zu alt für dieses Buch. „The DUFF“ ist das literarische Äquivalent eines Teeniefilms aus den 90er oder 2000er Jahren. Als dieses Genre populär war, liebte ich diese Filme. Irgendwann ebbte der Hype um cineastische Teenager-Romanzen ab und ich wuchs aus den stereotypen Geschichten heraus. „The DUFF“ katapultierte mich in die Welt des High-School-Lebens amerikanischer Jugendlicher zurück, in diesen verbissenen Krieg um Popularität. Ein Krieg, den Bianca Piper bewusst zu boykottieren glaubte, bis ihr Wesley Rush mit der Sensibilität einer Müllpresse vor Augen führt, dass sie sich dem Kampf um Anerkennung gar nicht entziehen kann. „DUFF“ ist eine außerordentlich widerwärtige Beleidigung, weil sie meiner Meinung nach eine Menge Wahrheit enthält. Junge Frauen vergleichen sich bewiesenermaßen mehr als alle anderen Bevölkerungsgruppen. Während der Teenagerzeit ist der gesellschaftliche Druck, wie alle anderen auszusehen und ein willkürlich formuliertes Ideal zu erfüllen, besonders groß. Mädels, ihr wisst, wovon ich spreche – ihr habt es selbst erlebt. Die Unsicherheit, die Selbstzweifel, die Fragen, warum die Oberweite nicht größer, die Hüften nicht schmaler und die Oberschenkel nicht straffer sein können. Die Angst, ungenügend zu sein, während man nervös auf die Freundinnen schielt, ist ein stetiger Begleiter. Bianca jedoch wähnte sich erhaben. Sie glaubte, über dem Konkurrenzgerangel junger Mädchen zu stehen. Sie hielt sich für klüger, weniger naiv. Erst Wesleys Beleidigung zeigt ihr, dass sie genauso oberflächlich und von der Meinung anderer beeinflussbar ist, wie die Mädchen, die sie bisher immer belächelte. Ich hatte Schwierigkeiten mit Bianca, weil ich sie arrogant und heuchlerisch fand. Sie ist unheimlich stolz darauf, intelligent genug zu sein, um sich mit einer ständigen Aura aus Sarkasmus und Zynismus umgeben zu können, aber ich empfand sie die meiste Zeit als verletzend und anstrengend. Es dauert ewig, bis sie begreift, dass sie keineswegs besser ist als ihre Mitschüler_innen und ihre spätere Einsicht, dass sich jeder junge Mensch mit einem Label identifiziert, erschien mir nicht so weltbewegend, dass es das Warten wert gewesen wäre. Für mich entwickelt sich „The DUFF“ zu langsam, weil die Geschichte äußerst vorhersehbar ist. Ich war ungeduldig und wollte Bianca schütteln, damit sie endlich die Augen öffnet und erkennt, was für mich vollkommen offensichtlich war – einschließlich ihrer Gefühle für Wesley. Ihre Beziehung erfüllt zahllose Klischees, es gefiel mir allerdings, dass Kody Keplinger an ihrem Beispiel einen ehrlichen Blick auf das Liebes- und Sexualleben von Teenagern wirft. Sie idealisiert und beschönigt nichts. Die Zeiten, in denen Jugendliche von Bienchen und Blümchen keinen blassen Schimmer hatten, sind lange vorbei. Jugendliche haben Sex und verhalten sich dabei nicht immer verantwortungsbewusst. Das ist Fakt, es gibt keinen Grund, diesen zu vertuschen. Ich bin froh, dass Keplinger die Realität darstellt, statt überholte Euphemismen.

    „The DUFF“ ist wieder einmal eine nette Lektüre für Zwischendurch, die mir wohl weit mehr gebracht hätte, hätte ich sie als Teenager gelesen. Ich bin nun mal keine 17 mehr und habe meine jugendlichen Selbstzweifel Großteils überwunden. Mit 27 muss mir niemand mehr vorbeten, dass jeder Mensch hin und wieder mit dem eigenen Aussehen hadert. Ich weiß, dass Schubladendenken niemandem gerecht wird und sich eine Persönlichkeit nicht durch ein Label wie DUFF erfassen lässt. Daher ist dieser Roman für mich mittlerweile zu offensichtlich; er enthält Wahrheiten, die ich mir bereits selbst erarbeitete. Nichtsdestotrotz ist das Buch nicht schlecht und ich finde es beeindruckend, dass Kody Keplinger es schrieb, als sie selbst erst 17 Jahre alt war. Ich bereue die Lektüre nicht und war dankbar, dass ich währenddessen kaum nachdenken musste.
    Meiner Meinung nach ist „The DUFF“ ein klassischer Fall von „Kann man, muss man aber nicht“, wenn man die wilden Teenagerjahre bereits hinter sich hat. Habt ihr jüngere Geschwister im richtigen Alter? Cousinen oder Cousins? Dann solltet ihr vielleicht in Betracht ziehen, ihnen eine Ausgabe des Buches zu schenken, statt es selbst zu lesen. Sie haben vermutlich mehr davon.

  14. Cover des Buches Wer schön sein will, muss sterben (ISBN: 9783596189793)
    Michele Jaffe

    Wer schön sein will, muss sterben

     (134)
    Aktuelle Rezension von: Avalee

    Nachdem Jane angefahren und mit diversen Verletzungen in einem Rosenstrauch liegend zurückgelassen wurde, wacht sie in einem Krankenhaus auf und kann sich an nichts erinnern. Während Familie und Freunde sie regelmäßig besuchen, kommt ihre Erinnerung Stück für Stück zurück. Allmählich beginnen die Puzzleteile sich zusammenzufügen.
    Derweil erhält Jane rätselhafte Geschenke eines unbekannten Verehrers und mysteriöse Drohanrufe. In ihr keimt der Verdacht, dass jemand aus ihrem Bekanntenkreis der Täter sein muss.


    Die ausführlichen Beschreibungen vom Aussehen einer Person oder von Momentaufnahmen, in denen sich die Protagonistin sich und andere aus Sicht einer dritten Person vorstellt, wirken sehr malerisch und passen zu dem Hobby – Fotografie – der Ich-Erzählerin (Jane).
    Nachdem Jane ihre Freunde und Bekannte verdächtigt, sie angefahren zu haben, ist man auch als Leser jedem Besucher gegenüber misstrauisch, wodurch die Handlung ihre Spannung erhält.
    Mir erschien allerdings die Tatsache unrealistisch, dass drei bis vier Jungs und zusätzlich ein Mädchen in Jane verliebt sind beziehungsweise Jane anhimmeln. Für meinen Geschmack zu viel des Guten.
    Alles in allem aber ein sehr spannendes Jugendbuch und fesselnder Psychothriller über das Überwinden einer Amnesie.

  15. Cover des Buches Zickenjagd (ISBN: 9783401064147)
    Susanne Mischke

    Zickenjagd

     (138)
    Aktuelle Rezension von: Anneblogt
    Inhalt:
    Gemeinsam mit ihren drei Freundinnen hackt Josy geradezu täglich auf Ines rum. Da überrascht es alle, als Josy, hübsch, klug und tonangebend in ihrer Schule, plötzlich ihr Verhalten ändert, Ines verteidigt und sich sogar mit ihr trifft. Was jedoch keiner ahnt: Dass Ines etwas gegen Josy in der Hand hat, das nicht ans Licht kommen darf. Doch je länger die Situation andauert, desto mehr merkt Ines, wie dringend sie Josy wirklich braucht…
    Meine Meinung:
    Der Titel „ZickenJagd“ trifft es wirklich wie die Faust aufs Auge. Zu Beginn lernt man Josy kennen-beliebt, hübsch, zugleich aber unglaublich zickig, eingebildet und anderen gegenüber auch unglaublich verletzend. Nach und nach merkt man zwar, dass auch ihr Leben alles andere als perfekt ist, aber die Verdrehung von Mobber- und Opferrolle habe ich ehrlich gesagt für Josy nicht wirklich bedauert. Das kling wohl sehr hart, doch ich denke, wenn man die ersten Kapitel liest, merkt man, warum ich das so geschrieben habe;) Ines ist mir zwar auch nicht gerade sympathisch und mein Mitleid mit ihr hat im Laufe des Buches deutlich abgenommen, jedoch finde ich Josys Verhalten einfach unverzeihlich.
    Susanne Mischke hat das Thema Mobbing wirklich gut aufgearbeitet und besonders durch die gelegentlichen Perspektivenwechsel erhält man interessante Einblicke. Es muss echt schlimm sein, Tag für Tag schikaniert zu werden und nichts ändern zu können. Denn in gewisser Weise ist Ines an ihrer Situation eigentlich total unschuldig. Allerdings fand ich dann auch diesen Umschlag sehr spannend-Ines beobachtet etwas, das Josy mächtig Ärger einbringen könnte, und macht sie von sich abhängig. Sie erpresst sie aufs Übelste und Josy sieht keinen Ausweg aus ihrer Lage, als Ines nachzugeben. Bald merkt man jedoch, dass sich die Situation immer mehr zuspitzt-Ines übertreibt mit ihren Forderungen. Jedenfalls hat mich das Buch schon vorher gefesselt, aber richtig mitgerissen hat es mich auf den letzten Seiten erst.
    „ZickenJagd“ zählt für mich deshalb mit zu den besten Arena-Thrillern-ich finde das Thema sehr faszinierend, die Umsetzung ist super gelungen und auch die Charaktere sind sehr authentisch. Die Autorin zeigt auf, was passieren kann, wenn sich die Täter- und Opferrolle plötzlich vertauschen und so dient das Buch in gewisser Weise auch als Warnung, es nie so weit kommen zu lassen. Besonders für die Altersempfehlung, 12 bis 16 Jahre, ist das Thema halt auch wirklich aktuell und interessant.
    Fazit:
    Auch wenn das rosa Cover vielleicht harmlos anmutet, steckt ganz schön viel in diesem Buch drin. Für die empfohlene Altersgruppe ist es jedenfalls sehr lesenswert und mich konnte es sehr überzeugen. Deshalb gibt es 5 von 5 Herzen.
  16. Cover des Buches Nur eine Liste (ISBN: 9783473584826)
    Siobhan Vivian

    Nur eine Liste

     (158)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Hinter dieser Geschichte hatte ich eine oberflächliche High-School-Story erwartet, stattdessen entpuppte sich "Nur eine Liste" zu meiner großen Überraschung als provokante, teilweise sogar bissige Abrechnung mit dem Schönheitswahn der Jugend und der Oberflächlichkeit von High School Hierarchien. 

     

    Erste Sätze: "Seit Ewigkeiten finden die Schüler der Mount Washington Highschool, wenn sie am letzten Montag im September in die Schule kommen, eine Liste mit dem hübschesten und dem hässlichsten Mädchen jeder Klassenstufe vor. Dieses Jahr wird es nicht anders sein. Ungefähr vierhundert Kopien hängen zurzeit an mehr oder weniger auffälligen Stellen." 

     

    Das Cover ist grundsätzlich nicht schlecht gestaltet mit der Listenartigen Ansammlung der im Buch vorkommenden Namen der Mädchen und dem Kontrast aus knalligem Rosa und dunklem Schwarz, der besser als alles andere die Pole "hässlich" und "schön" widerspiegelt, um die sich die Geschichte hauptsächlich dreht. Auf der anderen Seite wirkt die Farbgebung in Kombination mit dem Gesicht (von dem ich leider auch nicht weiß, wen es darstellen soll), auf mich eher abschreckend und ich hätte mir eine etwas neutralere Gestaltung gewünscht, die vielleicht auch ältere oder männliche Leser anziehen könnte. Innerhalb der Buchdeckel ist der Roman bis auf die abgedruckte Liste zu Beginn sehr schlicht und ohne große Verzierungen gehalten. Unterteilt in 46 Kapitel und sechs Tage lesen wir aus der Sicht von acht Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch egal ob Sportlerin, Aufsteigerin, Beautyqueen, Rebellin, Mauerblümchen oder Mitläuferin, diese drei Mädchen verbindet eines - um es mal mit den Worten der Schulleiterin zu formulieren: "Jeder von Ihnen ist etwas Schreckliches widerfahren. Jemand hat sich angemaßt, Sie vorzuführen, Ihnen ein Etikett anzuhängen und Sie auf die oberflächlichste, unsachlichste Version Ihres Selbst zu reduzieren. Und diese Tat hat emotionale Folgen, unabhängig davon, auf welcher Seite Sie stehen."

     

    Und mit genau diesen emotionalen und sozialen Folgen der Liste beschäftigt sich der gesamte Roman. Abwechselnd begleiten wir die acht Mädchen der Klassenstufen 9 bis 12 - je die "hässlichste" und die "schönste" - durch ihre Woche und erfahren vom Aushang der Liste bis zum Homecoming Ball hautnah, was es mit den Mädchen macht, einen Stempel aufgedrückt bekommen zu haben, wie es ihren Alltag und ihre soziale Stellung verändert und wie sie sich dabei fühlen. Dabei legt die Autorin vor allem Wert auf die Gefühlswelt der Protagonistinnen und durchleuchtet ihre Vergangenheit, ihr Freundeskreis und prägende Ereignisse der letzten Zeit, um dem Leser klarzumachen, weshalb die Liste für alle acht eine große Macht besitzt. Eigentlich ist der Aufbau mit den wechselnden Erzählerinnen sehr simpel und auch die Grundidee ist schlicht, gerade deshalb kann man sich jedoch problemlos vorstellen, dass sich genau diese Handlung irgendwo an einer Highschool ereignet. Und selbst wenn es keine Liste ist, die explizit in "hässlich" und "schön" unterteilt sind doch Bälle, Jahrbücher und Co nichts anderes als offiziell genehmigte Schönheits- und Beliebtheitswettbewerbe. Gerade weil viele der angesprochenen Themen so alltäglich erscheinen und sich fast jeder Leser mit einer der vorgestellten Protagonistinnen identifizieren können wird, kann man der Geschichte so leicht folgen und die Oberflächlichkeit und Grausamkeit der Jugendlichen geht unter die Haut.

     

    "Die Liste schaffte es, die gesamte weibliche Schülerschaft auf drei klar abgegrenzte Gruppen zu reduzieren. Die Hübschesten. Die Hässlichsten. Und alle anderen." 

     

    Neben den acht Handlungssträngen, die alle mehr oder weniger zusammenhängen gilt es die übergreifende Frage zu lösen, wer die Liste geschrieben hat und warum. Durch einige Andeutungen kann sich der Leser selbst Gedanken machen und wir immer wieder vor die Frage gestellt, was denn nun wirklich "hässlich" oder "schön" ist. Hässliche Geheimnisse hinter schönen Fassaden, falsche Freundschaften hinter großer Beliebtheit, Unsicherheit und Selbstzweifel hinter gespielter Perfektion - mit jedem Kapitel, das hinzukommt, zeigt uns Siobhan Vivian, dass diese beiden Kategorien alles andere als einfach zu trennen und nicht objektiv gültig sein können. Dabei geht sie jedoch über die typische "ihr seid alle auf eure Weise schön"-Jugendbuch-Message hinaus und baut geschickt Themen wie Mobbing, Essstörungen, Bodyshaming, Neid, Ehrgeiz und Schönheitsideale mit ein. Währenddessen zeigt sie, wie der Drang nach Schönheit und die Erwartungen der Gesellschaft (und sei es auch nur eine so einfache und oberflächliche wie eine Highschool) auf ganz verschiedenen Personen lastet und wie Selbstzweifel mehr Schaden anrichten, als man hinter Fassaden vermutet. Auf indirekte Weise äußert die Autorin also sehr viel Gesellschaftskritik, was "Nur eine Liste" erstaunlich tiefgründig für eine Highschool-Geschichte werden lässt. 

     

    "HÄSSLICH... Die Liste hat so viel Macht, ihr Urteil ist endgültig, und trotzdem will sich niemand mit dem schwarzen Edding auf Sarahs Gesicht auseinandersetzen. Scheißfeiglinge."

     

    Besonders überzeugen jedoch die acht Protagonistinnen, die uns über den Zeitraum einer Woche an ihrem Leben teilhaben lassen und erstaunlich tiefsinnige Abgründe offenbaren. Auch wenn ich zu Beginn Probleme hatte, die acht, ihr Label und die vielen Nebenfiguren auseinanderzuhalten und immer wieder auf der Liste nachschauen musste, funktioniert die Erzählweise aus acht Perspektiven beeindruckend gut. Schon nach hundert Seiten haben wir ein detailliertes Porträt der Protagonistinnen vor Augen und können verfolgen, wie sie sich im Laufe der Geschichte von ihren Klischees lösen und sich aus den Schubladen befreien, in die man sie zu Beginn noch gesteckt hat. 

    Danielle DeMarco. 

    Abby Warner. 

    Candace Kincaid. 

    Lauren Finn. 

    Sarah Singer.

    Bridget Honeycutt. 

    Jennifer Briggis.

    Margo Gable 

    - vier "schöne" und vier "hässliche" Mädchen, acht "Opfer" eines geheimen Bewertenden, vor allem aber acht sehr spannende und unterschiedliche Personen, die mir nicht immer alle sympathisch waren, die uns aber trotzdem ans Herz wachsen und deren Gründe für ihr Handeln wir immer besser verstehen lernen.


    "Sie möchte sich schön fühlen. Jedes Mädchen hier möchte das. Nur deshalb denken wir an nichts anderes als die Liste, den Ball" (…)

    "Ich glaube nicht, dass es darum geht", widerspricht Matthew. "Ihr Mädchen wollt von allen anderen für schön gehalten werden."

     

    Danielle ist eine begabte Schwimmerin, deren muskulöser Körper nicht den weiblichen Idealen entspricht und die deshalb bald "Dan the Man" genannt wird und auch durch die verhaltene Reaktion ihres Freundes ein Teil ihrer weiblichen Identität verliert. Abbys Aussehen ist das einzige, was sie hinter ihrer klugen Schwester Fern hervorblitzen lässt, durch die Liste kann sie sich endlich auch mal besonders fühlen, ihr entgeht jedoch, wen sie damit alles verletzt. Candace ist eigentlich alles andere als hässlich und das weiß sie auch, als die Liste sich aber aufgrund ihres schonungslosen Verhaltens als hässlich einstuft und sie ihre Stellung verliert, muss sie ihr Verhalten überdenken und sich mit ihrer inneren Schönheit auseinandersetzen. Das hübsche Mauerblümchen Lauren, das zuvor zuhause von ihrer klammernden Mutter unterrichtet wurde, ist überrascht, dass sie nach der Liste kometenhaft im Ansehen ihrer Mitschüler aufsteigt und muss sich fragen, was sie wirklich will. Sarah ist die geborene Rebellin und suhlt sich in ihrem Außenseitertum, als das Urteil der Liste sie jedoch trotzdem schmerzhaft trifft, beginnt sie, dem Schönheitswahn den Krieg zu erklären und will durch einen Duschstreik ein Zeichen setzen. Bridget ist eigentlich von Natur aus schön, als sie jedoch nach einem Sommer, in dem sie einiges durch krankhafte Selbstdisziplin abgenommen hat, durch die Liste die Bestätigung erhält, spitzt sich ihr Schlankheitswahn immer mehr zu. Jennifer ist eine Ausgestoßene seit ihre beste Freundin Margo sie vor der Highschool fallen ließ und die Liste ihr den Todesstoß versetzte, doch auch als sie zum vierten Mal als "hässlichste" denunziert wird, ist ihr Wunsch, dazuzugehören noch nicht verloschen. Margos Wunsch, nach ihrer Schwester Maureen Homecoming Queen zu werden und an der Seite ihres besten Freundes zu tanzen, für den sie schon seit Jahren schwärmt, ist indirekt Auslöser des ganzen Schlamassel, und als er kurz davor ist, endlich in Erfüllung zu gehen, macht ihr ausgerechnet Jennifer ein Strich durch die Rechnung. Doch ist es das alles wert? Ist das Gefühl, schön zu sein es wert, Freundschaften zu ruinieren? Rechtfertigen der Triumph über andere und hohes Ansehen, die Gefühle von anderen zu verletzen...? 

     

    "Milo legt die Arme um sie und hält sie fest. Und Sarah lässt es zu. Sie lässt für einen Augenblick zu, dass sie verletzlich ist, lässt ihn ihr wirkliches, ehrliches, hässliches Ich sehen. Es ist ein wunderschöner Anblick."

      

    Das Ende beinhaltet einige überraschende Wendungen, lässt uns aber Großteils mit vielen offenen Fragen zurück. Auch wenn es sich äußerst unbefriedigend anfühlt, die Geschichte ohne klare Linie und Antworten zu verlassen, kann ich mir nach längerem Nachdenken kein besseres Ende vorstellen. Insgesamt ist mein Fazit also, dass diese Geschichte über Oberflächlichkeit, Freundschaft, Liebe, Neid, Stereotypen und Schönheit mehr bietet, als es auf den ersten Blick scheint. 

     

     

    Fazit

     

    Leise Gesellschaftskritik, acht spannende und authentische Protagonistinnen und absolute Klischeefreiheit machen diese High-School-Geschichte über Oberflächlichkeit, Freundschaft, Liebe, Neid, Stereotypen und Schönheit zu einem absoluten Überraschungserfolg. Sehr empfehlenswert!

  17. Cover des Buches Sowas kann auch nur mir passieren (ISBN: 9783839893807)
    Mhairi McFarlane

    Sowas kann auch nur mir passieren

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Gwennilein

    Man nehme ein Pärchen, lässt es in einen Eklat stolpern, schaut Jahre später wieder auf die einzelnen Personen, streut Witz und Sarkasmus dazu, ein paar Irrungen und Wirrungen, ein Geheimnis, große Gefühle und ein Ende und schon hat man alle Zutaten für einen Liebesroman zusammen, der vielleicht nicht unbedingt überraschend, aber auf jeden Fall sehr kurzweilig und amüsant ist. Ein souveränes Stück, von dem ich mich sehr gut unterhalten gefühlt habe, da die Protagonistin unheimlich sympathisch ist und einen tollen Humor besitzt. So trieft die Geschichte nicht vor Herzschmerz, Gefühlsduselei und Romantik, schafft es aber mit einem Lächeln auf den Lippen das Herz zu erwärmen. Schöne Abwechslung zwischen all den Thrillern und Krimis.

  18. Cover des Buches Extra - Wer kennt dein Gesicht (ISBN: 9783551312143)
    Scott Westerfeld

    Extra - Wer kennt dein Gesicht

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Christinagirl

    Es hat sich alles verändert in der Welt der Pretty und Uglis. Es gibt keine Pretty und Uglis mehr. Jetzt entscheidet nur noch dein Bekeintheitstatus. Aya ist 15 Jahre und totall "unwichtig" und keiner interessiert sich für sie. Dieses möchte sie auf jedenfall ändern. Sie lernt die "klugen Mädchen" kennen und darf bei ihnen in ihrer Gruppe sein. Nur ist Aya mit Hintergedanken bei ihnen, alle Abenteuer die sie mit ihnen erlebt, nimmt sie mit ihrer Kamera auf. Irgendwann merken es die "klugen Mädchen" und schmeisen sie aus ihrer Gruppe raus. Die ganzen Vidios die sie von den "schlauen Mädchen" gefilmt hat, postet sie und ist auf einmal nicht mehr "unwichtig", Sie ist auf einmal berümt und jeder will was von ihr. Dann plötzlich meldet sich Tally bei ihr und sie erlebt mit ihr und den Freunden sehr viele Abenteuer. 

    Ich fand das Buch nicht so gut. Habe wieder über 100 Seiten lesen müssen, bis ich enigermaßen mit gekommen bin. War kurz davor das Buch aus der Hand zu legen und nicht mehr weiterzulesen. Das Buch würde ich nicht weiterempfeheln. 

  19. Cover des Buches Engel der Verdammnis (ISBN: 9783570306338)
    Lisa J. Smith

    Engel der Verdammnis

     (167)
    Aktuelle Rezension von: ReaderButterfly

    Gillian steht wartend vor der Schule, als sie jemanden im Wald weinen hört. Langsam geht sie hinein und trifft auf einen Bach, doch als sie sich vorbeugt, rutscht sie aus und fällt hinein. Durch die Anstrengung und Unterkühlung wird sie ohnmächtig.  Als sie zu sich kommt ist es als würde sie aus ihrem Körper steigen und fliegen, als würde sie auf ein Licht zufliegen und durch eine Tür gehen. Hinter einer Art Tür taucht ein Schatten auf, der sich als Junge heraustellt. Dieser fordert sie auf eine Entscheidung zu treffen. Will sie leben oder sterben. Gillian entscheidet sich zu leben, doch das wird ihr Leben auf den Kopf stellen.

    Dieses Buch war meine älteste SuB Leiche, denn sie lag 3 Jahre, weil ich erst die anderen Bände haben wollte. Doch jetzt hab ich mich entschieden die Bände zu lesen die ich habe. Anfangs dachte ich die Geschichte ist so lala, doch dann wurde es besser. Eigentlich beschriebt der Klappentext die ersten 200 Seiten, trotzdem war die Geschichte anders als erwartet. Der Schluss war dann auch noch mal eine unerwartete Wendung, sodass ich das Buch doch gut gefunden habe.
  20. Cover des Buches Tod eines Handlungsreisenden (ISBN: 9783596270958)
    Arthur Miller

    Tod eines Handlungsreisenden

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Matalina85
    Viel und nichts hat sich geändert in der amerikanischen Wirklichkeit, seit der 'Handlungsreisende' zum ersten Mal seine Musterkoffer auf die Bühne schleppte. Entlassen würde er heute wohl früher als mit 63, Biff wäre auch mit 32 noch arbeitslos, wenn er den Wettkampf mit seinem Nächsten ablehnt, ein Haus abzuzahlen dauert länger als 25 Jahre, und mit 40 Dollar die Woche käme keiner mehr über die Runde. Und doch gibt es den amerikanischen Traum noch, den Traum, dass jeder es zur Nummer Eins bringen kann. Obwohl wir ihn durchschauen, verhalten wir uns noch danach. Ich habe dieses Buch damals in der Schule lesen müssen, aber im Gegensatz zu den bisherigen Schullektüren fand ich dieses Buch sehr interessant. Erzählungen gibt es keine. Das gesamte Buch ist wie ein einziges Gespräch aufgebaut und sehr tragisch wie die Inhaltsangabe schon unter Beweis stellt. Fazit: Wenn es in der Schule auseinander gepflückt wird, macht es weniger Spaß dieses Buch zu lesen, aber wenn man es sich nach ein paar Jahren mal wieder hervorholt, ist es ein kurzes Lesevergnügen wert.
  21. Cover des Buches Jessica-Darling-Serie, Band 1: Erste Male (ISBN: 9783551582041)
    Megan McCafferty

    Jessica-Darling-Serie, Band 1: Erste Male

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Rain698
    Ich habe dieses Buch mittlerweile zum dritten Mal gelesen, es hat mich jedes Mal aufs Neue umgehauen, wie ähnlich man einem fiktiven Buch-Charakter sein kann. 
    Mit jeder gelesenen Seite konnte ich mich mehr mit Jessica identifizieren. Die Verwirrung die Markus in ihr auslöst, das Gefühl nicht dazuzupassen, keine Freundin zu haben außer der einen...Ich denke so geht es einigen in den letzten Schuljahren und das Buch zeigt, dass man damit nicht allein ist. Es braucht nur eine Person, die einen versteht und man soll zu seiner Art und seiner Meinung stehen. Das bringt die Autorin in den Tagebüchern der Jessica Darling schön zum Ausdruck. Die Enttäuschung die der Leser spürt als Markus am Buchende plötzlich sein Geheimnis offenbart. Kann er wirklich so sein? Ich habe ihn anders eingeschätzt. Umso mehr war ich gespannt auf Band 2!!!!!
  22. Cover des Buches Verwünscht und zugenäht (ISBN: 9783473400980)
    Mandy Hubbard

    Verwünscht und zugenäht

     (16)
    Aktuelle Rezension von: bookxn_belly

    Mandy Hubbard hat einen angenehmen Schreibstil und das Buch ließ sich somit ohne Probleme lesen. Das Cover hat mir direkt gut gefallen und ist echt lustig und passend zum Buch gestaltet. Hinter dem Buch steckt eine Geschichte zum Schmunzeln mit einem schönen Ende. Ich persönlich bin kein großer Fan von „Unnatürlichen“ Dingen. Das ist natürlich nur mein persönliches Empfinden… Ich kenne viele Leute, die genau das so sehr mögen. Ansonsten kann ich nicht wirklich viel an dem Buch aussetzen. Ausgezeichnet geeignet als Geburtstagsgeschenk.

  23. Cover des Buches Der erste Tod der Cass McBride (ISBN: 9783522201261)
    Gail Giles

    Der erste Tod der Cass McBride

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Infernalia
    In "Der erste Tod der Cass McBright" geht es um ein Mädchen dass lebendig begraben wurde, und von ihrem Entführer über ein Walkie Talkie aifgefordert wird mit ihm zu sprechen und gequält wird da er sie für den Selbstmord seines Bruders verantwortlich macht.


    Die Kapitel des Buches wechseln im gesamten Verlauf die Sichtweise, mir gefiel besonders gut sowohl aus der Sicht des Entführers, des Opfers als auch der Ermittler zu lesen.


    Die Zeitsprünge und Rückblicke sind sinnvoll gesetzt und nicht verwirrend.


    Das Buch ist spannend bis zum Ende, und endet größtenteils abgeschlossen und quasi ohne Cliffhanger. Nur Kleinigkeiten bleiben offen die aber nicht weiter wichtig für die Story sind.


    Ein spannendes Buch für zwischendurch!
  24. Cover des Buches Alles wegen Zoey (ISBN: 9783401047447)
    Katherine Applegate

    Alles wegen Zoey

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Stony
    Ach herrje, die Bücher stehen immer noch in einer ewig langen Reihe bei mir im Bücherregal. Ist schon eine Weile her, da hab ich sie richtig gehend verschlungen. Mit 14 oder so. Die Clique bietet wirklich alles, was ein Teenie-Herz begehrt. Es ist wie eine Soap, nur zum Lesen und mit absoluter Suchtgefahr! PS: Mein Lieblingscharakter war immer Nina :D Deswegen war mein Lieblingspaar Ben & Nina und Zoey konnte ich nicht leiden. xD

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