Bücher mit dem Tag "belletristi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "belletristi" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches Die letzten Tage von Rabbit Hayes (ISBN: 9783499269226)
    Anna McPartlin

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

     (1.167)
    Aktuelle Rezension von: breathingfailure

    Das Buch hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht und manchmal auch beides gleichzeitig. Ein herzzerreißendes Buch !


    Die Geschichte handelt von Mia (Rabbit) Hayes, die ihre zweite Krebserkrankung erleidet und diese leider nicht übersteht. Ihre letzten Tage im Hospiz mit ihrer Familie und ihren Freunden werden in diesem Buch gezeigt. 


    Ich habe mich sofort in ihre komplette Familie verliebt, vor allem in ihre gläubige irische Mutter. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund aber ist eine eine liebevolle Mutter, die für ihre Kinder alles tun würde. Ich kann gar nicht mehr über das Buch sagen ohne zu Spoilern, ausser dass man es unbedingt lesen sollte und es einfach eine schöne Geschichte über Familie und Krankheit ist.

  2. Cover des Buches Beautiful Disaster (ISBN: 9783492303347)
    Jamie McGuire

    Beautiful Disaster

     (1.736)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Abby ist mit ihrer Freundin auf ein neues Collage gezogen um ihre Vergangenheit und Herkunft hinter sich zu lassen, eines Abends nimmt diese Freundin sie mit auf eine geheime Party bei der illegale Kämpfe stattfinden, dabei lernt sie Travis kennen, einer der Kämpfer, dieser Zeigt deutliches Interesse an ihr, sie möchte jedoch nichts von ihm wissen den er verkörpert alles von dem sie geflohen ist...

    Okay... es war alles dabei zwischen "ich mag das Buch" zu "oh was geschieht als nächstes ich kanns nicht weglegen" zu was für nervtötende Charaktere, ich breche ab" und das im Wechsel mehrere male...

    Aber zuerst zum Schreibstil; dieser gefiel mir nämlich ganz gut und war fliessen, sodass ich wirklich durch die Seiten geflogen bin und das Buch im nu gelesen hatte. Die Art und Weise wie die Autorin jedoch eine Geschichte schreibt und welchen Verlauf diese nimmt war nicht meins, es gab teilweise in den interessantesten Momenten einen Cut und dann Rückblickend die Erklärung dazu. Es gab auch viele spannende Szenen auch mit den Untergrundkämpfen (was ja total meins ist) aber es waren zu viele verschiedene Themen und Probleme und wurden dadurch zwar angeschnitten und spannend integriert aber nicht richtig ausgearbeitet...

    Dann die Charaktere: oh je... auch hier wieder gute Idee Travis ist ein Kämpfer der früh seine Mutter verloren hat und durch Abby wieder lieben lernt auch Abbys Vergangenheit war spannend (würde Spoilern) auch als diese sie dann wieder einholt, aber auch hier wieder fast zu viele Ideen die zwar gut wären, die aber meiner Meinung nach schlecht umgesetzt wurden und irgendwie eine unfertige Geschichte ergeben hat, dafür hat man viele erschreckende Szenen erhalten in denen eine toxische Liebesgeschichte romantisiert wurde... Travis verkörpert zwar den klassischen Bad Boy aus "älteren New Adult" Büchern trotzdem hat da die Autorin eine Schippe an Intensität draufgelegt (Bei der Tätowierung war ich raus und dachte immer wieder Mädchen renn...)

    Die Geschichte hatte unterhaltsame Anteile, im grossen und ganzen gefiel sie mir aber nicht, ich werde auch nicht weiterlesen da Band 2 dieselbe Geschichte aus seiner Sicht ist... wenn ich der Autorin eine zweite Chance gebe, dann mit einer neuen Geschichte und ganz klar mit anderen Protagonisten :)

    Evtl. was für die, die intensive Protagonisten die um ihre Liebe kämpfen mögen, dabei ist Travis gemeint ;)

  3. Cover des Buches Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe (ISBN: 9783596812547)
    A. J. Betts

    Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe

     (444)
    Aktuelle Rezension von: Lesepinguin33

    Die „Unwahrscheinlichkeit von Liebe“, geschrieben von A.J. Betts ist ein Krebsbuch, in dem die volle Bandbreite von Gefühlen vorkommt.


    Die beiden Protagonisten Zac und Mia haben beide Krebs. Und doch sind ihre Diagnosen vollkommen anders. Sie lernen sich im Krankenhaus kennen und können vorerst nur durch die Wand kommunizieren. Daraus entwickelt sich bald eine Liebesgeschichte, jedoch werden sie wieder getrennt und haben beide mit den Folgen ihrer Krankheit zu kämpfen. 


    Der erste Teil, der hauptsächlich aus Zac’s Sicht erzählt ist, war sehr humorvoll, da er sich seiner Situation mit Witz gestellt hat, wobei es dabei überhaupt nicht lächerlich war. Dank Zac habe ich viele unnötige und lustige Fakten über den Tod und über Krebs gelernt.

    Auf der anderen Seite fand ich Mia am Anfang gar nicht sympathisch, allerdings konnte ich verstehen, warum sie so reagiert hat. Am Ende hat sie jedoch bewiesen, was für eine starke und bodenständige Persönlichkeit sie ist.

    Zusätzlich zu ihrer Liebesgeschichte, wird ihr Kämpfen mit dem Krebs beschrieben, was es doppelt spannend und interessant macht und es hatte auch einige Überraschungen in sich. Trotzdem stand die Geschichte zwischendurch ein bisschen still

    Die verschiedenen Situationen von Zac und Mia zeigen, wie unterschiedlich Familien mit der Diagnose umgehen können und schafft Verständnis für die Wichtigkeit einer funktionierenden Familie. Etwas komisch fand ich allerdings, dass Mias Beziehung zu ihrer Mutter auf einen Schlag 300%ig besser wird.

    Ich fand das Ende gut und bin absolut damit zufrieden, aber ich könnte mir auch vorstellen, dass andere das nicht so sehen. Deswegen sollten sich die Leser, die immer ein 100%es Ende brauchen zweimal überlegen, ob sie das Buch lesen wollen.


    Alles in allem ist es ein sehr gefühlvolles Buch, manchmal zwar traurig, aber schön, das man auch gut mehrfach lesen kann.


  4. Cover des Buches Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks (ISBN: 9783959670029)
    Cynthia Hand

    Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Abgesehen von ihrer Vorliebe für Mathematik, ist Lexie ein normaler Teenager, mit einem Freund, den sie liebt, guten Noten und einer hoffnungsvollen Zukunft. Dann aber beschließt ihr Bruder, er sei des Lebens überdrüssig und erschießt sich selbst. Seitdem ist nichts wie zuvor. Ihre Mutter vergräbt sich in ihrer Trauer und Lexie fühlt sich schuldig, weil sie den letzten Telefonanruf ihres Bruders weggedrückt hat. Sie beginnt seine Präsenz zu spüren und angesteckt durch ihre Freundin aus Kindertagen, beginnt sie sich mit Geistern zu beschäftigen. Was sie lernt ist, dass sie ihn nicht hätte retten können und das sie und ihre Mutter einen Weg finden müssen, nach vorn zu blicken und ihr Leben neu zu ordnen.

     

    Das Thema ist jetzt nicht unbedingt sehr neu. Es ist ähnlich wie „Love Letter to the dead“ und behandelt den Selbstmord eines engen Verwandten. Es ist aber mit sehr großem Einfühlungsvermögen geschrieben. Ich glaube schon dass es einen Unterschied macht, ob man ein Familienmitglied durch tragische Umstände verliert, oder ob dieser Mensch den Freitod wählt. Es bleiben viel mehr Fragen und Vorwürfe: Hätte ich doch nur und was wäre Wenns. Am besten hat mir Lexies Entwicklung in dem Buch gefallen. Von der Schwester, die sich aus Schuldgefühlen, gegen ihre große Liebe entscheidet und die sich von ihren Freunden abwendet, hin zu einer jungen Frau, die beginnt Zukunftspläne zu schmieden und nach vorn zu sehen. Sie bringt es sogar fertig, ihre durch die Trauer dysfunktionale Mutter wieder auf Kurs zu bringen. Sie lernt wie wichtig verzeihen ist und das sich manche Dinge nicht ändern lassen. Obwohl der Plot doch einen ernsten Hintergrund hat, liest sich das Buch sehr leicht. Ich war mit dem ganzen Herzen dabei und mehr als einmal kurz davor ein paar Tränen zu vergießen. Natürlich passte die dunkle, ein wenig schwermütige Vorweihnachtszeit ideal zu der Geschichte. Ich weiß nicht ob ich im Hochsommer ähnlich gelitten hätte, aber vielleicht ja doch.

     

    Ich denke, dass dieses Buch Teenagern helfen kann, die in einer ähnlichen Situation stecken. Für alle anderen ist es eine tolle Lektüre über den Umgang mit Selbstmord und dem Leben danach.

  5. Cover des Buches Wo immer du bist (ISBN: 9783414823861)
    Cylin Busby

    Wo immer du bist

     (68)
    Aktuelle Rezension von: MyTHos
    Ein wunderschönes (Trauriges!!) Buch. Vor Neugierig und Faszination konnte Ich es einfach nicht mehr weglegen,
    in einen zug durchgelesen.
  6. Cover des Buches Eine Handvoll Worte (ISBN: 9783499266911)
    Jojo Moyes

    Eine Handvoll Worte

     (1.774)
    Aktuelle Rezension von: schaetzelein83

    Ellie ist Journalistin und findet bei einer Recherche im Archiv einen 40 Jahre alten Liebesbrief, der sie nicht mehr loslässt. Sie macht sich auf die Suche nach dem Verfasser und der angeschriebenen Person, nicht ahnend wie sehr diese Geschichte auch noch in die Gegenwart ausstrahlt und wie ähnlich sich die beiden Frauen möglicherweise sind.

    Über das Cover lässt sich nicht streiten: es ist wunderschön und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Auch der Klappentext klang interessant und mir gefallen Geschichten, die Handlungsstränge in der Vergangenheit und der Gegenwart miteinander verknüpfen. Das ist aber eigentlich auch schon alles was ich Positives über das Buch berichten kann, denn das was im Klappentext angedeutet wird, wurde leider nicht zu meiner Zufriedenheit umgesetzt.
    Die Handlungsstränge sind völlig ungleich verteilt, der Gegenwartsstrang wird nur kurz angerissen und taucht erst nach mehr als der Hälfte des Buches wieder auf, außerdem hätten Jahreszahlen am Anfang der Kapitel als Orientierung sehr geholfen.

    Die Protagonisten blieben leider auch recht farblos und undurchsichtig, so dass es mir schwer fiel irgendwen sympathisch zu finden. Es gibt kurze interessante Momente, doch dann verliert sich die Geschichte wieder in Belanglosigkeiten, Beschreibungen und unwichtigen Passagen. Rückblickend betrachtet hätte man, ohne der Story etwas zu nehmen, das Buch um einige Seiten kürzen können, es war stellenweise dann doch recht langatmig.

    Der Klappentext hat Lust auf das Buch gemacht, es konnte meine Erwartungen jedoch überhaupt nicht erfüllen, weshalb es von mir leider nur 2 von 5 Sternen gibt.

  7. Cover des Buches 80 Days - Die Farbe der Begierde (ISBN: 9783570585245)
    Vina Jackson

    80 Days - Die Farbe der Begierde

     (204)
    Aktuelle Rezension von: Susann82

    Die Geschichte um Summer und Dominik geht weiter. Etwas ruhiger, aber genauso heiß.
    Zwar kamen diesesmal an einigen Stellen Emotionen rüber, sonst fehlte, wie auch in Band 1, jedes Gefühl.
    Aber die Story ist gut erzählt und geht immer weiter, die Figuren, vorallem Summer, werden reifer und entwickeln sich weiter.
    Ich bin gespannt, wie es weitergeht und bin darum bei Band 3 dabei.

  8. Cover des Buches Succubus Blues - Komm ihr nicht zu nah (ISBN: 9783802582318)
    Richelle Mead

    Succubus Blues - Komm ihr nicht zu nah

     (246)
    Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘

    Schon seit einiger Zeit dümpelt das Buch auf meinem Reader rum und mittlerweile weiß ich auch wieso. Vor ca. 10 Jahren waren diese Vampir-Dämonen-Bücher total angesagt und ich habe für mich festgestellt, dass es nichts mehr für mich ist. 

    Es ist zwar mal etwas Neues, dass es sich hier hauptsächlich um eine Succubus dreht, aber die anderen, Vampir, Kobold, Engel usw., sind halt hübsch simpel und bedienen die üblichen Klischees. Da gab es keine Überraschungen und ich fand die Handlungen vorhersehbar.

    Irgendwann nervte mich Georgina auch, weil sie sich nie klar positionierte und immer herumeierte.

    Die Spannung baut sich äußerst langsam auf, denn erst nach dem ersten Drittel kam die Handlung in Fahrt und es war klar, wo das Problem liegt und was es zu klären gibt. 

    Die Autorin hat einen einfachen Schreibstil. Gepaart mit der simplen, durchschaubaren Handlung, handelt es sich um einfachste Lektüre, die man nebenbei lesen kann, weil man den Geist nicht anstrengen muss.

    Ja, okay, es liest sich flüssig, aber ich brauche einfach mehr Spannung. Deshalb gibt es nur 2 Blues-Sterne. 


    ‘*‘ Klappentext ‘*‘

    Die Buchhändlerin Georgina ist ein Sukkubus, eine Dämonin in Menschengestalt, die sich von der Lebensenergie junger Männer ernährt. Das Leben als Sukkubus hat durchaus Vorteile: Georgie kann nach Belieben ihre Gestalt ändern, und alle Männer liegen ihr zu Füßen. Allerdings zahlt jeder, der sich von ihr verführen lässt, einen hohen Preis. Georgie hat ihr Dasein als Sukkubus deshalb ziemlich satt und wünscht sich sehnlichst, eine feste Beziehung eingehen zu können. Da kommt ihr Lieblingsautor Seth Mortensen zu einer Lesung in den Buchladen, und Georgie ist von ihm absolut hingerissen. Aber wie kann sie sich ihm nähern, ohne ihn in Gefahr zu bringen?

  9. Cover des Buches Mehr Feminismus! (ISBN: 9783596036769)
    Chimamanda Ngozi Adichie

    Mehr Feminismus!

     (24)
    Aktuelle Rezension von: CocuriRuby

    Die Autorin hat einen schönen Stil bzw. eine schöne Art zu reden – recht locker – halt eine Rede die verschriftlicht wurde (we should all be feminists), welche übrigens auch auf YouTube ansehbar ist; Plus vier Essays mit vielen Anekdoten.


    Wie gesagt ist die „Stimmung“ des Buches recht locker, bis dann eine starke Formulierung oder Erkenntnis kommt. Zwischendurch haben die Worte viel Kraft. Diese Mischung fand ich sehr gelungen und faszinierend.


    Wie es der Titel schon sagt, geht es um Feminismus – was das eigentlich ist bzw. wie sie es für sich definiert und welche Vorurteile einen entgegen gebracht werden, wenn man sich selbst als solche bezeichnet. Es geht um das Leben als Frau, sprich Geschlechterrollen und was das real bedeutet, um Frauenrechte bzw. das Recht der Frau sich frei zu entfalten – gerade auch mit Blick einer Nigerianerin.

    Das alles aber nicht akademisch, belehrend, sondern anekdotisch, was den Zugang erleichtert.

    Unabhängig davon, von ihrem Talent solche Themen zu erzählen, fand ich die Essays mal besser mal etwas schlechter.


    Nichts desto trotzt ein tolles Buch. Schon allein um die Rede zu lesen lohnt es sich – die war großartig.

  10. Cover des Buches Sechs Richtige und eine Falsche (ISBN: 9783423249911)
    Birgit Hasselbusch

    Sechs Richtige und eine Falsche

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Cover spricht einen bei diesem Buch gleich mal an. Rosa und zartblau mit zwei Menschen drauf. Die Story ist schnell erzählt: Jule ist Reporterin und hat einen neuen Auftrag: Sie soll Lottogwinner interviewen. Privat läuft es nicht so gut bei ihr, denn sie ist kurz davor mit ihrem Freund Schluss zu machen. Doch dann überschlagen sich plötzlich die Ereignisse…. Ein kurzweiliger Roman für zwischendurch, das Ende hat mich überrascht.


  11. Cover des Buches Ein Gentleman in Moskau (ISBN: 9783548290720)
    Amor Towles

    Ein Gentleman in Moskau

     (115)
    Aktuelle Rezension von: VeroniKi

    Der Graf steht unter Hausarrest. Er lebt im Hotel Metropol in Moskau, darf aber nicht in seiner Suite bleiben sondern zieht unters Dach, wo er sich von nun an einrichtet und sein Leben neu gestaltet.

    Die Geschichte

    Während sich die Welt draußen weiterdreht, lebt der Graf sein Leben, entdeckt mit seiner jungen Freundin Nina das Hotel und arbeitet schließlich als passionierter Oberkellner im Hotel-Restaurant. Obwohl man das Hotel nie wirklich verlässt bekommt man einiges mit von der Geschichte Russlands und seiner Atmosphäre. Mich hat es sehr gefesselt und fasziniert. Eine Geschichte zum Eintauchen, die schön ist und zugleich fasziniert und beschäftigt.

    Die Charaktere 

    Man mag den Grafen, und alle seine Freunde. Die Schneiderin, den Koch, seine Geliebte… Der Graf ist wohlerzogen, ein echter Gentleman eben. Er weiß, was gut und recht ist, und ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass wenn man selbst ein guter Mensch ist, gutes tut, auch der oder die Gegenüber einem mit Respekt entgegentritt. Voller Wärme treten alle Charaktere auf und man kann sie eigentlich nur mögen.

    Fazit

    Ich kann das Buch nur empfehlen. Ein ruhiges Buch, das sehr schön geschrieben ist, auch spannende Momente hat. Wer eintauchen mag, in die Vergangenheit Russlands, kann dies mit dem Gentleman aus Russland sehr gut tun.

  12. Cover des Buches Dunkelsprung (ISBN: 9783844517323)
    Leonie Swann

    Dunkelsprung

     (22)
    Aktuelle Rezension von: pattyliest
    INHALT
    Ein Flohzirkus, ein korrupter Komissare und Fabelwesen. Nicht immer ist der vorherbestimmter Pfad der richtige und so versucht Julius nicht in die Fußstapfen seiner Diebesfamilie zu treten, sondern baut sich ein Leben als Flohdompteur und Goldschmied auf. Als seine Flöhe jedoch sterben, geht er einen Deal ein, der ihn auf eine spannende Reise führt.

    MEINUNG
    Ein Märchen, das vielleicht kein Märchen ist. Wer wird da nicht neugierig? Die Geschichte von Leonie Swan faszinierte mich sofort und so habe ich bereits im letzten Jahr mit dem Hörbuch begonnen. Auf dem Weg zur Buchmesse im letzten Jahr habe ich bereits einen Großteil des Hörbuchs gehört und dann war ich auch schon Frankfurt. Ich habe bereits zuvor und auch danach versucht der Geschichte zu lauschen, aber wirklich gelungen ist mir dies nicht. Zwischendurch war ich mir unsicher, ob meine Konzentration nachgelassen hat. Hatte ich einfach vergessen zuzuhören oder wurde der Titel zu ernst genommen und inhaltliche Sprünge treten zu häufig auf?

    Beispielsweise wird Elizabeth zunächst beim Namen genannt. Im Kapitel Legulas wird ihr Name jedoch nicht mehr erwähnt, sondern nur noch als 'Die Frau' bezeichnet. Es dauerte ein wenig bis ich merkte, dass dieses Kapitel plötzlich aus der Sicht von Green erzählt wird. Der personale Erzähler schwankt jedoch stark zu einem auktorialen Erzähler, sodass eine Unterscheidung der unterschiedlichen Erzählperspektiven teilweise schwierig war. Solche Unstimmigekeiten ziehen sich durch die gesamte Geschichte. Liegt es jetzt an mir, dass ich dem Ganzen nicht folgen konnte? Ist  Dunkelsprung  als Hörbuch einfach nicht geeignet und in Buchform hätte ich viel besser folgen können? Ich weiß es nicht und werde es auch nicht mehr herausfinden. Mir ist die Lust an Hörbüchern erst einmal vergangen, denn ehrlich gesagt habe ich selbst ein Jahr später die letzten Minuten des Hörbuchs nicht mehr gehört und werde es wohl auch nicht mehr tun. Wirklich mitgerissen wurde ich einfach nicht. 

    FAZIT
    Mir hat  Dunkelsprung  leider nicht zugesagt, da es einfach schwer war der Erzählung zu folgen. Ob es jetzt an der Geschichte lag oder aber am Medium Hörbuch, kann ich nicht genau sagen. Ich habe auf alle Fälle festgestellt, das Hörbücher leider nichts für mich sind und ich lieber bei Büchern aus Papier und Tinte bleibe.
  13. Cover des Buches Wir in drei Worten (ISBN: 9783839892855)
    Mhairi McFarlane

    Wir in drei Worten

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Format: Audio CDs

    Länge: ungekürzte Lesung, 11 h 55 min.

    Sprecherin: Britta Steffenhagen

    Verlag: Argon Verlag (2013)


    Ich musste abbrechen


    Eigentlich breche ich so gut wie nie Bücher ab, aber dieses Hörbuch ging für mich gar nicht. Die Handlung ist dermaßen seicht und oberflächlich, die Protagonistin so weinerlich und ohne Rückgrat, dass ich in einem fort die Augen verdreht habe.


    Dazu kommt, dass mir persönlich Britta Steffenhagens Stimme auf die Nerven geht. Sie ist so krächzig, dass sich alles in mir sträubt. 


    ★☆☆☆☆


  14. Cover des Buches Wo drei Flüsse sich kreuzen (ISBN: 9783426306604)
    Hannah Kent

    Wo drei Flüsse sich kreuzen

     (42)
    Aktuelle Rezension von: BeaSwissgirl

    Wo drei Flüsse sich kreuzen



    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)


    Wie habe ich mich gefreut als ich durch Zufall auf dieses Buch hier gestossen bin. Schon der erste Roman " Das Seelenhaus" konnte mich damals nämlich begeistern.
    Ich habe auch hier wieder die Hörbuchvariante gewählt, aber das Print wird definitiv auch noch bei mir einziehen dürfen ;)


    Die Sprecherin ist wieder Vera Teltz, welcher ich gerne gelauscht habe, da sie einfach zum Flair der Story passt. Ihre Stimme ist eher tief, unaufdringlich, ruhig, bedächtig, undramatisch aber dennoch nicht langweilig.
    Der Schreibstil selber ist wahnsinnig atmosphärisch, bildhaft, detailreich, aber in einem angenehmen Rahmen und hat einen gewissen poetischen Touch.
    Erzählt wird im personalen Stil aus der Sicht von drei weiblichen Charakteren, ein Durcheinander kriegt man allerdings nie, dafür sind sie einfach zu unterschiedlich.


    Nora die verwitwete Bäuerin war mir von allen Dreien am unsympathischsten. Zwar konnte ich ihre Trauer und die damit verbundenen Gefühle schon nachvollziehen. Dennoch empfand ich ihr Handeln oft als sehr egoistisch.
    Mary ihre Magd mochte ich da schon mehr, wobei sie im Gegensatz zu Nora und Nance einen eher blasseren Eindruck hinterlässt, auch erfahren wir über sie eigentlich am wenigsten.
    Am meisten beeindruckt war ich allerdings von Nance, ihre Ausarbeitung fand ich am interessantesten.
    Ich bewunderte ihr Wissen, über die Kräuterheilkunde ich selber bin Krankenschwester wahrscheinlich deshalb ;) Bezüglich dem Aberglauben konnte ich oftmals nur den Kopf schütteln, dennoch verspürte ich ein gewisses Verständnis, einfach weil es auch so glaubhaft dargestellt wurde.


    Ich war von der ersten Seite an gefesselt und fasziniert von dieser Geschichte, vor allem auch mit dem Wissen, dass es hier um wahre Begebenheiten geht.
    Die ganze Atmosphäre war oft beklemmend, düster, mystisch, sehr intensiv und ich wurde so richtig in diese Welt von damals hineingesogen!
    Ich habe also genau das bekommen, was ich mir von dem Buch erhofft habe


    Ich vergebe hiermit gerne 5 Sterne


  15. Cover des Buches Mitternachtsweg (ISBN: 9783455650938)
    Benjamin Lebert

    Mitternachtsweg

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Gegen_den_Strom_lesen

    Der Autor von "Crazy" ist erwachsen geworden, über 15 Jahre sind vergangen, seit seinem Millionenbestseller. Sprachlich hat ein enormer Wandel stattgefunden, der "neue" Lebert ist stilsicher und ein großartiger Erzähler.

    In "Mitternachtsweg" setzt sich Lebert mit der starken Anziehungskraft auseinander, dass das Meer auf die Menschen seit jeher ausübt. Gekonnt erzählt er eine Geschichte, die Spuk und Aberglaube miteinander verbindet.

    Verschiedene Erzählstränge verbinden sich im Laufe des Buches und enden final auf dem "Mitternachtsweg". Der Weg den Liebende auf Sylt gehen um sich ihre Liebe zu beweisen. Eine gefährliche Tradition - im Mondlicht und bei Ebbe schreiten Paare zusammen über das Meer.
    Der junge Geschichtsstudent Johannes Kielland, stößt bei Recherchen auf eine Geschichte rund um den Mitternachtsweg. Als sich Helma Brandt, eine mysteriöse Frau mit ihren Geheimnissen, an ihn wendet, wird Kielland von einer unheilvollen Strömung erfasst. Der Sog zieht ihn in die Vergangenheit, bis in den Sommer 1939. Kielland erlebt am eigenen Leib, dass die Legende lebendiger ist, als er es sich jemals hätte vorstellen können.

    Ob das Gute oder das Böse siegt, bleibt bis zum Schluss offen. Ist es Realität, Traum oder Aberglaube? Was ist im Sommer 1939 wirklich im Wattenmeer geschehen? Wer musste im Meer sterben und warum? Das heißt es in "Mitternachtsweg" herauszufinden. Wenn nur das Ende nicht so gewollt konstruiert gewesen wäre… Dennoch ein Buch, dass auch nach dem Lesen noch im Kopf herumspukt.

  16. Cover des Buches Undeniable - Eva und Deuce (ISBN: 9783864434914)
    Madeline Sheehan

    Undeniable - Eva und Deuce

     (55)
    Aktuelle Rezension von: divergent
    Titel: Undeniable - Eva und Deuce
    Originaltitel: Undeniable
    Autor: Madeline Sheehan
    Seitenanzahl: 263
    Teil: 1/7
    Genre: Erotikroman
    Verlag: Sieben Verlag

    Eva Fox ist 6 als sie auf den damals 23-jährigen Deuce trifft. Die erste Begegnung der beiden blieb besonders Eva noch in langer Erinnerung. Sie ist die Tochter und zugleich die Erbin des Silver Demons Motorcycle Clubs. Ihr Vater ist dessen Präsident und sie ist nicht nur seine, sondern die Prinzessin des ganzen Clubs!
    Deuce hingegen ist Anführer und Mitglied des gegnerischen Clubs. Eva und Deuce treffen im Laufe der Jahre immer mal wieder aufeinander und als Eva dann erwachsen ist, passiert auch mehr zwischen ihnen. Doch ihre Liebe steht unter sehr ungünstigen Sternen. Trotzdem versucht Eva um Deuce zu kämpfen und sie will ihm beweisen, dass er es wert ist, von ihr geliebt zu werden! Haben die beiden doch noch eine gemeinsame Zukunft?


    Seid vorab schon gewarnt; diese Buch spaltet die Lesergemeinschaft und es wird nicht jedem Leser gefallen! Selbst mir gefiel es so lala.

    Diese Geschichte ist einmal etwas komplett anderes! Das Buch ist ein Erotikroman, doch die Geschichte ist voller Gewalt und Missbrauch. Was mich so an dieser Geschichte reizte war vor allem der große Altersunterschied von Eva und Deuce! Dieser beträgt immerhin 17 Jahre und genau der machte die Geschichte für mich so interessant. In den meisten, modernen, neuen Erotikromanen, sind die Figuren ähnlich/gleich alt, aber hier ist der Mann der reife, erfahrene Kerl. Eva ist zunächst recht unerfahren, doch die Geschichte zeigt gut, was ein älterer Mann einer jüngeren Frau doch noch alles beibringen kann. Diese Beziehung der beiden ist sicherlich nicht für jeden Leser etwas. Die Beziehung der beiden ist nicht immer schön und auch echt nicht gesund, aber beide lieben einander, auch wenn es lange dauert, bis die zwei endlich glücklich miteinander werden. 

    Deuce und Eva sind zwei ziemlich schwierige Protagonisten. Ich muss zugeben,dass mir beide nicht sonderlich sympathisch waren. Eva weiß ziemlich lange nicht, was sie eigentlich will und Deuce ist kein Held. Nein, er ist nicht mal ein guter Mensch. Er ist ein Idiot, manchmal hätte ich ihm am liebsten einfach eine geklatscht. Auch sein Verhalten Eva gegenüber ist einfach nur das letzte. Ja, sie wäre ohne ihn sehr viel besser dran, trotzdem kommt sie immer wieder zu ihm zurück,da sie einfach nicht von ihm loskommt. Die Beziehung der beiden ist alles andere als gesund, trotzdem kommen beide voneinander nicht los!

    Die Geschichte ist mal was anderes und durchaus nicht schlecht, nur war mir die Gewalt und die derbe Sprache stellenweise echt etwas zu viel, weswegen der Roman 3 von 5 Sternchen von mir bekommt.

  17. Cover des Buches Der beste Suizid ist immer noch sich tot zu leben (ISBN: 9783839111147)
    Candy Bukowski

    Der beste Suizid ist immer noch sich tot zu leben

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    „Der beste Suizid ist immer noch sich tot zu leben“ von Candy Bukowski ist ein Buch mit Kurzgeschichten. In Episoden lesen wir, über Dinge die das Leben schreibt. Candy Bukowski berichtet von Begegnungen, von Abschieden, aber alle Texte haben eines gemeinsam, sie erzählen von der Liebe.Von der Liebe zum Leben, von der Liebe zu einem Partner, die Liebe zur Freundin und Mutterliebe.


    Ein Buch voller Poesie mit Texten, in denen wir uns wiederentdecken /-finden können, die zum Nachdenken und Träumen anregen. Mit Candy Bukowskis Werk werden selbst schwere, dunkle Schicksalsstunden etwas leichter erträglich, denn die Hoffnung siegt fast immer, auch wenn sie gerade versunken ist in einem Tränenmeer. Lebensmut: so wichtig, denn anders kann man nicht existieren – aus ihren Geschichten können wir ihn herausfischen und in unser eigenes Leben importieren. Mit ihrem Erstlingswerk schenkt uns die Autorin Gefühle jeglicher Natur und wir Leser können sie, wie bei einer Achterbahnfahrt, erleben und genießen.


    Von Herzen gerne vergebe ich dem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es unbedingt und dringend weiter. In wunderbarer Sprache und in bestem Erzählstil bietet dieses Kleinod der Literatur eine gelungene Sommerabendlektüre, zum Dahinschmelzen schön. Die Storys sind mal mit mal ohne Happy-End, doch immer bergen sie eine Botschaft in sich.

    http://angisbuecherkiste.blogspot.se/2016/06/der-beste-suizid-ist-immer-noch-sich.html

  18. Cover des Buches Das Spiel des Löwen (ISBN: 9783453436077)
    Nelson DeMille

    Das Spiel des Löwen

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Buchsucht
    Worum geht es? - John Corey ist Expolizist und entscheidet sich, doch noch einmal zurück in den Dienst zu kehren. Er wird von einer FBI-Sondereinheit engagiert, die vor allem gegen Terroristen aus dem Nahen Osten vorgeht. Zum neuen Job dazu bekommt er auch eine junge, attraktive Kollegin – Kate Mayfield. Das „versüßt“ John die Rückkehr natürlich, doch lange kann er sich nicht mit seiner neuen Kollegin beschäftigen. Der erste Fall naht. Der Funkkontakt zu einem Flugzeug bricht ab. In der Maschine sitzt der Terrorist Assad Khalil, genannt „Der Löwe“, der von Paris nach New York überführt werden muss. Als die Maschine dann doch landet, machen die Beamten einen schreckliche Entdeckung, alle Passagiere sind tot und Khalil verschwunden. Die Jagd nach dem Löwen beginnt, doch der spielt nach seinen Regeln..... Meine Einschätzung: Am Anfang dachte ich: Oha 900 Seiten, ob mir das nicht zu langweilig wird? Aber ich muss sagen, ich hab zu keinem Zeitpunkt das Bedürfnis gehabt, das Buch wegen Langeweile aus den Händen legen zu müssen. Im Gegenteil, ich habe es echt ungern beiseite gelegt, hätte manchen Abend weiter lesen können, aber ab und an muss man ja auch mal schlafen ;-) . Der Schreibstil hat mir gefallen – ich muss dazu sagen, es ist das erste Buch von Autor DeMille, das ich gelesen habe, somit kann ich an dieser Stelle nicht beurteilen, ob alle seine Bücher so flüssig geschrieben sind. Dieses hier aber in jedem Fall. Vielleicht las es sich auch so gut, weil es immer wieder zwischen den Akteuren wechselt, heißt: mal kommen einige Kapitel, in denen es um den Terroristen geht, um seine familiären Hintergründe, sein Vorhaben, sein Denken. Schon allein mal so einen Einblick zu bekommen, fand ich wirklich interessant. Dann wechselt es wieder zu den FBI-lern Mayfield und Corey, man ermittelt mit ihnen und verfolgt den Terroristen, gepaart mir sehr viel Wortwitz. Es ist also nicht „nur“ ein Roman, sondern auch ein bisschen was zum Schmunzeln dabei, eben genau dann wenn aus der Sicht von Expolizist Corey geschrieben ist. Alles in allem, ein wirklich gutes Buch, in dem bis zum Schluss die Spannung aufrecht erhalten wird. Kurzum: ich kann es nur weiter empfehlen. Hinweis: Diese Einschätzung steht auch auf meinem Weblog www.buchsucht.twoday.net.
  19. Cover des Buches Echo (ISBN: B01IW58XV2)
    Anne Heerlein

    Echo

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Cover: Dieses Cover ist mal was ganz anderes. Es besteht aus alten Familienfotos - vielleicht von Nathans Familie? Ein super Idee zu dieser Geschichte, was mir sehr gut gefällt. In der Mitte steht der Titel und die Autorin auf einem weißen Hintergrund. Insgesamt ein gutes Bild.

    Meine Meinung: Die Geschichte hat eine super Idee. Man lernt nach und nach die Vergangenheit von Liz und Nat kennen. Was mir nicht so gut gefällt sind sie Sprünge in der Vergangenheit, das reißt die Hintergrundgeschichte auf. Ansonsten ist die Geschichte schön gelungen.
       
    "Wenn man das Sprechzimmer seines Psychologen zum ersten mal betritt und gebeten wird, sich    zu setzen, sollte man das Sofa wählen - und zwar immer und ohne Ausnahme." - erster Satz

    Ich finde es gut, dass man die Hauptcharaktere nach und nach kennenlernt. So versteht man die einzelnen Reaktionen besser und weiß was in ihrer Vergangenheit passiert ist. Josie gefällt mir als Nebencharakter auch sehr gut.

    "Peng" - letzter Satz 
    Der Stil ist flüssig und leicht zu lesen. Wenn man ihn länger liest wirkt er nach einer Weile kurz und leicht abgehackt. Ansonsten ist er normal.
    Das Ergebnis: Die Idee der Geschichte ist sehr intressante und mal neu. Die Charaktere sind gut gelungen und das Cover passte zur Geschichte. Leider waren die Zeitsprünge etwas durcheinander und der Stil leicht abgehackt.
  20. Cover des Buches In der Zukunft sind wir alle tot (ISBN: 9783944543376)
    Stefanie Sargnagel

    In der Zukunft sind wir alle tot

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Duffy

    Stefanie Sargnagel, die mal von sich behauptet hat, die „personifizierte Wohlstandsverwahrlosung“ zu sein, muss sich sogar schon gefallen lassen, dass man sie Kultautorin nennt. Mehr Vorgaben gehen schon nicht mehr.

    Das hier vorliegende Buch ist ein Appetithäppchen auf ihre Veröffentlichungen und erschien 2014. Es besteht aus Notizen und die Aufzeichnung von Gefühlszuständen, die nicht weiter spektakulär sind, außer dass sie ehrlich und von Herzen kommen, in einer Sprache, an der nichts gekünstelt ist und die die wirklich ungeschönte Momentaufnahmen eines jeden Menschen sein könnten, wenn er denn ein wenig schwarzen Humor und die einfache Einstellung zu seiner Welt hat. Hier wird nicht gejammert, sondern einfach geäußert und wenn S. Sargnagel das so empfindet und ausdrücken kann, ist das einfach großartig. Das sie uns daran teilhaben lässt, wie einfach sich manche „Unmöglichkeiten“ formulieren lassen, ist wahrscheinlich einer der Gründe, weshalb sie so beliebt geworden ist. Sie schreibt frei weg mit frecher Schnauze, wie der Berliner sagen würde.

    Ihre Beiträge zum Brotjob im Callcenter sind glaubhaft, wer weiß besser, was für geistige Höhenflüge am Telefon gemacht werden, als diese Berufsgruppe.

    Ein Schreiben, das in die Zeit passt, die Zeit ist und Stefanie Sargnagel ist ein Teil davon.. Das hat mit Kult nichts zu tun, sondern mit dem Leben, wie es sich für viele anfühlt. Die das lesen und sich selbst erkennen.

    Dass ihr „Bing Living“ zu einem Erfolg wurde, ist genau dieser Haltung zu verdanken. Das sie außerdem noch einen wunderbaren schwarzen Humor hat, ist Bonus.


  21. Cover des Buches Die Erfindung der deutschen Grammatik (ISBN: 9783944666259)
    Rasha Abbas

    Die Erfindung der deutschen Grammatik

     (5)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Ich mag Analysen der deutschen Eigenarten, wenn sich dann noch jemand an die deutsche Grammatik herantraut, freue ich mich umso mehr. Allerdings geht es um viel mehr. Vom Stil her hat mich die Autorin stark an Horst Evers erinnert - ein bisschen Wahrheit mit viel Übertreibung, aber mir hat's gefallen. Um im deutschen Bürokratie-Dschungel zu überleben, braucht man diese Art von Humor und ich habe das Buch bereits weiterempfohlen.
  22. Cover des Buches Die zerbrochene Rebe (ISBN: 9783737522618)
    Noëlle Dukât

    Die zerbrochene Rebe

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Minnie

    Maurice ist 85 Jahre alt als er David in Museumsgarten des Louvre’s begegnet. David erzählt ihm von seinen Sorgen mit seiner Freundin. Maurice möchte ihm helfen und er erzählt ihm von damals, als er noch jung war, auf einem Weingut gearbeitet hat und sich unsterblich in die Tochter des Besitzers verlieb hat. Die Liebe stand unter keinen guten Stern, ihr Vater wollte Diese nicht akzeptieren und somit ging Solange mit Maurice nach Paris. Er wollte ihr ein gutes Leben bieten, aber er lies sich auf Tauschgeschäfte ein die Solange verletzten und die Liebe zerbrach. Maurice  bereut es bis heute, die Liebe seines Lebens verloren zuhaben. Mit dieser Geschichte möchte er David helfen, die richtige Entscheidung für sich zu treffen. 

    Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, man kommt gleich gut in die Story rein.

    Die Geschichte von Maurice ist ein bisschen traurig, geht aber mitten ins Herz.


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