Bücher mit dem Tag "beobachtung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "beobachtung" gekennzeichnet haben.

167 Bücher

  1. Cover des Buches Save Me (ISBN: 9783736305564)
    Mona Kasten

    Save Me

     (2.671)
    Aktuelle Rezension von: Tami_Zeilenblatt

    In „Save me“ wird die Geschichte zwei wirklich tollen Charakteren beschrieben, die sehr gegensätzlich sind, aber trotzdem toll zueinander passen. Ich konnte beide verstehen und mit ihnen fühlen, in dieser Handlung aber auch bei dem was sie bereits erleben mussten. 

    Mona Kasten hat es geschafft mit einer Story, die nicht grundlegend neu ist dennoch ein tolles Buch zu schreiben, dass ich gerne gelesen habe und ich gespannt auf die weiteren zwei Teile bin.

  2. Cover des Buches Der Nachtwandler (ISBN: 9783426503744)
    Sebastian Fitzek

    Der Nachtwandler

     (2.190)
    Aktuelle Rezension von: Natalie_Lohner

    Sebastian Fitzek hat mit dem Buch "Der Nachtwandler" mal wieder einen spannungsgeladenen Psychothriller geschrieben der mich nicht nur einmal hinters Licht geführt hat.

    Der Protagonist Leon weiß nie, ob er gerade wach ist oder doch schläft und was genau die richtige Realität ist. In diesem Buch begleiten wir die Geschichte nur aus Sicht von Leon was angenehmer zu lesen war jedoch nicht weniger verwirrend. 

  3. Cover des Buches The Girl on the Train (ISBN: 9780857522313)
    Paula Hawkins

    The Girl on the Train

     (700)
    Aktuelle Rezension von: danielle_merlo

    Jeden Tag pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt. Dabei macht dieser immer am gleichen Ort, bei einem Rotlicht, mitten auf der Strecke Halt. Rachel hat freien Blick auf die Vorgärten der anliegenden Häuser, sieht ihre Bewohner, lernt sie durch ihre Beobachtungen kennen und hat mit der Zeit beinahe das Gefühl, ihnen nahe zu sein.
     Doch eines Tages beobachtet Rachel etwas Schockierendes, das ihr Leben für immer verändern wird…

    Ich habe schon so viel von diesem Buch gehört und gelesen; so viel Gutes. Deshalb hatte ich gewisse Erwartungen. Leider war es für mich aber eine absolute Enttäuschung. Ich muss dazu noch sagen, dass ich generell kein grosser Fan von Krimis bin; die Protagonisten sind mir oft zu unsympathisch, die Handlungen zu vorhersehbar und die Stimmung generell gedrückt. Trotzdem versuche ich es hin und wieder erneut, in der Hoffnung, ein Buch dieses Genres zu finden, das mich tatsächlich überzeugen kann. Dieses Buch jedoch hat jeden einzelnen Grund, warum ich kein Krimi-Freund bin beinhaltet.
    Die Protagonistin Rachel hatte mit Alkoholproblemen zu kämpfen. Wie es in diesem Falle öfters vorkommt, sucht sie sich allerdings nicht wirklich Hilfe. Doch das ist gar nicht der Grund, warum sie mir unsympathisch war. Mir ist nämlich bewusst, dass Alkohol mit Menschen schlimme Dinge anstellen kann. Doch ihre ganze Art hat mich genervt. Sie war weinerlich, anhänglich und ich konnte ihre Handlungen nur selten nachvollziehen.
    Das Buch war allerdings nicht nur aus Rachels, sondern auch aus Megans und Annas Sicht geschrieben. Anna konnte ich zwar ebenfalls nicht leiden, doch immerhin waren Megans Kapitel für mich eine einigermassen angenehme Abwechslung. Ihre Sicht der Dinge fand ich am interessantesten.
    Was den Plot an sich angeht, konnte mich die Geschichte leider ebenso wenig begeistern. Nach etwa einem Viertel des Buches stand mein Verdacht auf den Täter fest, der sich bis am Ende nicht mehr geändert und auch noch bestätigt hat. Zwar hat die Autorin versucht, unsere Aufmerksamkeit auf andere zu lenken, doch meiner Meinung nach tat sie das zu offensichtlich und es wirkte oft gezwungen.
     Eines der wenigen Dinge, die ich wirklich gut fand, war der Schreibstil. Ich habe die Geschichte in Englisch gelesen und es war sowohl gut verständlich als auch packend und flüssig. Dieser Tatsache ist es zuzuschreiben, dass ich dem Buch nicht nur einen Stern verpasse.

    Fazit: Konnte mich leider keineswegs überzeugen. Zwar gefiel mir der Schreibstil, doch meine Antipathie gegen die Protagonistin(-nen) und den, meiner Meinung nach, eher vorhersehbaren Plot haben mir das Leseerlebnis leider zunichte gemacht.

  4. Cover des Buches Cassia & Ky – Die Flucht (ISBN: 9783841421449)
    Ally Condie

    Cassia & Ky – Die Flucht

     (2.236)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld

    Ich habe oft das Gefühl, dass Teil 2 einer Trilogie schwächer ist, als der erste Teil oder der Abschlussband. Leider war Band zwei der Trilogie von „Cassia & Ky“ ebenfalls etwas schwächer, was aber nicht heißt, dass es absolut schlecht war.

    Er zog sich leider an vielen Stellen etwas in die Länge und ich hatte das Gefühl, die Geschichte kommt nicht auf den Punkt. 

    Die Spannung hat sich sehr lange nicht aufgebraucht und dennoch verleihte die Autorin ihren Figuren eine schöne Tiefe, so dass man als Leser mitfiebern konnte und Sympathie oder Antipathie zu den Figuren aufbauen konnte. 


    Der Band hält zudem einige extreme Ortswechel bereit. Als Leser tauchen wir ab von der modernen Gesellschaft in die unterste Bürgerschicht, in Wüstengegenden und Einöden. Wir erfahren mehr über die Gesellschaft und das System, wie manipulativ es ist und grausam es sein kann.

    Cassia erlebt am eigenen Leib die schlechten Lebensbedingungen im Arbeitslager. 


    Ich glaube, weil Band 2 recht melancholisch ist und nicht so lebendig, wie Band 1, liest es sich auch an vielen Stellen langsamer und schwerer. Band 2 ist grausamer und die Gefühllosigkeit hinter dem System und den Menschen wird deutlicher. 

    Ein paar spannende, emotionale Momente hätte das Buch durchaus vertragen können, aber es war trotzdem gut und wir erfahren zudem die Entstehung des Systems. 


    Die Geschichte selbst läuft diesmal aus zwei Sichten ab. Cassia und Kys Sicht. In Band 1 hatten wir als Leser nur ihre Sicht bekommen und erfahren auch nun sehr viel mehr von Ky. 


    Man kann nur sagen, dass dieser Band eben eine andere Richtung einschlägt, als sein Vorgänger und der extreme Wandel ist nicht jedermanns Sache. Die „Auswahl“ ist für mich immer noch besser.


  5. Cover des Buches 1984 (ISBN: 9783548234106)
    George Orwell

    1984

     (3.873)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Im Orwell-Staat wird eine neue Sprache verordnet, das sogenannte "Neusprech". Zusammen mit dem sogenannten "Zwiedenk" soll den Menschen das Denken abgewöhnt werden. Orwell beschriebt eindrucksvoll, wie durch Veränderung der Sprache der Manipulation des Volkes durch die herrschende Klasse Tür und Tor geöffnet werden kann. Besonders deutlich wird das, wenn die unmenschlichsten Züge eines Systems mit wohllautenden Namen besetzt sind. So gibt es zum Beispiel ein "Liebesministerium". Es sorgt nicht etwa für den liebevollen Umgang der Menschen untereinander, sondern "lehrt" den Abtrünnigen und Andersdenkenden mittels grausamster Foltermethoden den "Großen Bruder" zu lieben. Im "Ministerium für Wahrheit" werden Geschichte und Gegenwart dem gegenwärtigen politischen System angepasst. Wahr ist, was der "Große Bruder" als wahr definiert. Dem Volk wird klargemacht, dass alles immer schon so war, wie es jetzt ist. Anderslautendes wird aus Zeitschriften und Büchern und damit aus dem Gedächtnis der Menschen systematisch entfernt. Das "Friedensministerium" hingegen plant "Friedensmissionen", die nichts anderes sind als Kriegseinsätze. Wer wollte sich da noch wundern, dass sich hinter "Lustlagern" Zwangsarbeitslager der übelsten Art verbergen.

    Der Schreibstil ist eher zäh und ziemlich langatmig, ich musste mich teilweise richtig durchkämpfen.

    Man folgt Winston durch sein Leben in der neuen Welt, man erlebt Szenen aus seinem Leben mit. Teilweise sind diese eher belanglos, gar langweilig. Ab und zu gibt es Zeitsprünge, die verwirrend sind.

    Die Geschichte selbst fand ich nicht wirklich gut, eben zu langatmig und zu zäh. Allerdings ist die Grundidee, die hinter dem Buch steckt, äusserst interessant und regt zum Nachdenken an. Dass es möglich ist, das eigene Volk so zu unterdrücken und zu manipulieren, dass es nur noch als Haufen nicht-denkender Zombies durchs Leben geht, und diese Art zu leben sogar noch begrüsst… Dass man nicht mehr sicher sein kann, ob die Vergangenheit tatsächlich so passiert ist, wie sie in den Geschichtsbüchern steht…

    Die Thematik ist sicher auch heute noch topaktuell!

  6. Cover des Buches Der Circle (ISBN: 9783462048544)
    Dave Eggers

    Der Circle

     (748)
    Aktuelle Rezension von: Lia_7

    Inhalt/ Klappentext:
    Die 24-jährige Mae Holland ist überglücklich. Sie hat einen Job ergattert in der hippsten Firma der Welt, beim »Circle«, einem freundlichen Internetkonzern mit Sitz in Kalifornien, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat, indem er alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet, über die einfach alles abgewickelt werden kann. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz – so ein Ziel der »weisen drei Männer«, die den Konzern leiten – wird die Welt eine bessere. Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, wo Sterne-Köche kostenlose Mahlzeiten für die Mitarbeiter kreieren, wo internationale Popstars Gratis-Konzerte geben und fast jeden Abend coole Partys gefeiert werden. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze. Doch eine Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen ändert alles ...

    Eindruck:
    Warnung Spoiler!
    Buch 1:
    Die Ideale die der Circle verfolgt und umsetzten möchten, mögen vielleicht auf den ersten Blick toll und gerechtfertigt erscheinen, allerdings wird den Menschen dadurch auch die Menschlichkeit genommen, es ist menschlich Fehler zu machen, Mist zu bauen, ein paar Geheimnisse zu haben oder einfach mal Dinge zu tun, die nur einem selbst etwas bringen. Wenn diese komplette Überwachung umgesetzt werden würde, würde man die Menschen nicht mehr menschlich sein lassen. Man würde sie zu einer Perfektion zwingen, weil sie in dem Wissen, dass alles was sie tun erfasst wird, völlig anders handeln würden, vielleicht wäre es manchmal der bessere Weg zu handeln aber wenn man keine Fehler macht, gibt es auch nichts mehr aus dem man lernen könnte. Man wäre in seiner Freiheit eingeschränkt und es würde auch die Vielfalt an Persönlichkeiten zerstören, da die Menschen sich grundlegend ändern würden. Das Leben ist zum Leben da, nicht dazu perfekt zu sein, Fehler sind okay, Faulheit ist okay, Dinge die nur einen selbst glücklich machen sind okay, es macht die Menschen aus, all das zu tun und würden sie darin auf irgendeine Art und Weise gehindert werden, selbst wenn es nur die Gewissheit ist dabei gesehen zu werden, wären sie immer Roboter ähnlicher. Diese angebliche Utopie, die von dem Circle geschaffen werden soll ist meiner Meinung nach keine, aus einer gewissen Sichtweise wäre das Leben dann perfekt, aber ich finde es nicht gut wenn es eine rund um Überwachung geben würde, es würde das Leben und die Menschen langweilig machen und unmenschlich. Es würde ihnen die Einzigartigkeit nehmen und klar sollten sich manche Dinge ändern, aber das muss doch auch möglich sein ohne jede Art von Privatsphäre zu Nichte zu machen. Ebenfalls finde ich die Art und Weise wie diese Community zur Gemeinschaft gezwungen wird nicht richtig, man muss kein schlechtes Gewissen haben, weil man sich nicht an Freizeitaktivitäten betätigt, man sollte sich nicht dazu gezwungen fühlen Soziale Medien zu nutzen, es sollte auch in Ordnung sein, einfach alleine nach dem Arbeiten zuhause auf dem Sofa herum zu liegen und Netflix oder so zu schauen. Niemand sollte sich dazu gezwungen fühlen, die ganze Zeit in Menschenmengen zu sein, es sollte ebenfalls akzeptiert werden, wenn jemand nicht so gerne unter Menschen ist.
    Der Schreibstil ist ziemlich anstrengend zu lesen, vor allem da die Handlung ebenfalls zu wünschen übrig lässt, es werden massenweise gut wirkende aber teilweise auch einfach nur beängstigende Erfindungen geschildert und dieses ganze Gerede über Social Media und richtiges Verhalten ging mir echt auf die Nerven.
    Auch diese Aussagen wie „die Gemeinschaft kommt zuerst“ , „Geheimnisse sind lügen“ , „Teilen ist Heilen“ und „ alles Private ist Diebstahl“, konnte ich nicht verstehen, da ich Ihnen einfach nicht zustimmen kann, klar in gewisser Hinsicht haben sie vielleicht Recht aber ich bin einfach anderen Ansichten. Und dieses Transparent werden finde ich auch echt komisch, wie kann sich jemand darauf einlassen, seine komplette Privatsphäre aufzugeben und dass wofür? Um sich Vertrauen zu erkaufen von Menschen, die es eindeutig nicht wert sind, wenn sie einem sonst nicht vertraut hätten. Oder wieso macht man das?
     

    Buch 2:
     Also dieses transparent leben, finde ich ziemlich erschreckend du hast nie Zeit für dich und die ganze Welt kann sehen was du machst. Wer will das? Und wen interessiert das? Ich bin echt gespannt darauf was es mit Kalden auf sich hat, aber ich finde damit dass das meiste was dort passiert ein Ende haben muss hat er eindeutig recht. Er erscheint irgendwie als einziger so als hätte er noch eine eigene Meinung und wäre keine Marionette des Circles zu der Mae schon längst geworden ist. Ich finde es echt merkwürdig, dass Mae sich gut dabei fühlt, auf Dinge zu verzichten, weil alle ihr zusehen können obwohl sie eigentlich gerne Schokolade ist. Diese Änderung ihrer Persönlichkeit, die sie so überhaupt nicht zu stören scheint finde ich echt ziemlich merkwürdig. Auch das sie der Meinung ist die Meinungen irgendwelcher Leute aus dem Internet könnten irgendwem helfen, finde ich ziemlich erschreckend. Wie sich ihr Verhalten immer weiter ändert und sie der Circle und die Transparenz zu einem völlig anderen Mensch machen ist erschrecken und traurig zugleich, sie schottet sich dadurch immer mehr und mehr von Annie und ihrer Familie ab und steht letztendlich alleine da. Diese PastPerfect Geschichte wo Annie Dinge über ihre Familie rausfindet, die sie so nicht wissen möchte und die sie völlig zerstören und letztendlich ins Koma befördert zeigt doch auf das der Mensch nicht alles wissen sollte, oftmals ist Unwissen deutlich besser einfach weil es die Menschen schützt und die Dinge gar nicht relevant sind. Was ich auch sehr schockierend fand, war der Tod von Mercer der definitiv die Schuld des Circles und von Mae war, im Laufe der Handlung wurde deutlich, dass er im Gegensatz zu Mae doch sehr sympathisch ist oder zumindest noch vernünftig denken kann. Das Ende des zweiten Teil fand ich gut, da hier zum ersten Mal nach 400 Seiten wirklich etwas passiert ist. Der Hai aus dem Mariannengraben der alle anderen Tiere verspeist und einfach nur gruselig ist ist das perfekte Symbol für den Circle vor allem da er auch noch transparent ist, er zeigt symbolisch wie auch der Circle alles außer sich selbst verspeist und zerstört und sich dabei auch noch gut fühlt. Was die Handlung echt deutlich besser gemacht hat, ist das sich herausstellte das Kalden Ty ist, ich finde es erschreckend, dass er jung wie er ist durch diesen Circle schon graue Haare bekommen hat. Er versucht ja Mea davon zu überzeugen, dass der Circle sich nicht schließen darf und ist die einzig sympathische Person im ganzen Buch, er hat völlig Recht mit seiner Argumentation und ich fand es echt bescheuert von Mae, dass sie nicht auf ihn gehört hat, sondern ihn bei den anderen beiden weisen verpfiffen hat und damit für die Schließung des circles gesorgt hat.

    Buch 3:

    In den wenigen letzten Seiten, wird deutlich aufgezeigt, das Ty die ganze Zeit über Recht hatte, Mae hat außer dem Circle alles verloren, keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie Annie liegt im Koma und die Welt ist zu einem absolut grauen haften Ort geworden.  


     Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es schon halbwegs eine interessante Geschichte ist oder zumindest der Gedanke der dahinter versteckt ist, aber mir diese Form einer möglichen Zukunft echt nicht gefallen würde, das Buch ist zu lang, oft ziemlich langweilig und anstrengend zu lesen, aber es sollte doch gelesen werden, da die Folgen einer zu starken Digitalisierung hier sehr gut aufgezeigt werden und das Buch so hoffentlich als Warnung für die Menschen funktioniert und es im realen Leben niemals so weit kommen wird. Die Charaktere sind abgesehen von Kalden/Ty, Mercer und teilweise auch Annie einfach nur unsympathisch erschreckend manipulativ und teils auch einfach schlecht ausgearbeitet. Das Buch symbolisiert nur zu gut, dass wir für unsere Freiheit und Privatsphäre kämpfen sollten und, dass wir dafür sorgen sollten, dass diese Dinge uns erhalten bleiben.

  7. Cover des Buches Die Auswahl (ISBN: 9783841421197)
    Ally Condie

    Die Auswahl

     (4.437)
    Aktuelle Rezension von: Bellaisabelle_

    Die Autorin hat einen tollen Schreibsti und beschreibt eine dystopische Welt mit viel zeit und Detail. In der Geschichte wird die Grausamkeit, nicht durch blutige Kämpfe oder Aufstände erzählt. Sondern durch das grausige System, der Gesellschaft, denn Cassia lebt in einer Welt in der von der "Gesellschaft" alles vorprogrammiert ist. Welche Nahrung du zu dir nimmst, welche Arbeit du mal ausüben wirst und wen du einmal heiraten wirst. 

    Es wird alles für einen vorgerechnet und zugeordnet. 

    Cassia wird bei ihrem Paarungsball böse überrascht. Denn anstatt von einem sie bekommt gleich zwei für sie perfekte Partner zugeteilt. 

    Bei dem einen handelt es sich aber um ein Fehler, welcher so nicht passieren sollte. Mir hat die Geschichte sehr gefallen, wie wird Cassia sich entscheiden und was haben die verborgenen Gedichte damit zu tun? Tolle Geschichte. 

  8. Cover des Buches Der Erdbeerpflücker (ISBN: 9783570308127)
    Monika Feth

    Der Erdbeerpflücker

     (1.795)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Inhalt:
    Jette, Merle und Caro leben in einer WG. Die drei Mädchen gehen noch zur Schule und vertrauen sich alles an, bis Caro einen neuen Freund hat. Sie zieht sich zurück. Als Caro tot aufgefunden wird, schwört Jette Rache und zieht damit die Aufmerksamkeit des Mörders auf sich.

    Meine Meinung:
    Ich habe dieses Buch vor einigen Jahren schon einmal gelesen. Damals war ich sehr begeistert von der gesamten Reihe. Mit dem Erscheinen von "Die Julibraut" habe ich mich entschieden, die Reihe erneut zu lesen, um mich inhaltlich wieder auf Stand zu bringen.

    Mir gefällt der Schreibstil von Monika Feth sehr. Ich ahbe schon sehr viele Bücher von ihr gelesen. Alle sind locker, bildhaft und flüssig geschrieben. Ich kann mir die Umgebung und die Personen sehr gut vorstellen. Vor allem die Mühle von Imke Thalheim würde ich zu gern mal sehen, es muss ein traumhaftes Zuhause sein.

    Jette war mir von Beginn an sympathisch. Sie ist klug, bescheiden und loyal. Sie hält zu ihren Freundinnen, auch wenn sie deren Ansichten nicht immer unbedingt teilt. Aber Freunde halten zusammen und sind füreinander da.

    So ganz habe ich nicht verstanden, warum Jette in einer WG lebt. Schließlich geht sie noch zur Schule. Aber das ist bei allen drei Mädchen der Fall und sie kommen mehr oder weniger gut zurecht.

    Der Klappentext für dieses Buch verrät leider viel zu viel, denn so erfährt man fast die komplette Handlung. Das ist immer schade, weil es doch die Spannung nimmt.

    Ich mochte es, dass die Handlung aus der Perspektive von mehreren Personen geschrieben ist. Hauptsächlich begleitet der Leser Jette, die in der Ich-Perspektive erzählt, aber auch der Kommissar, Jettes Mutter und einige andere Protagonisten bekommen ihre Kapitel. Das ist für manchen sicher ein bisschen viel, aber ich fand, dass es gut gepasst hat.

    Vor allem fand ich es spannend, die Handlung auch aus der Sicht des Mörders zu lesen. So wusste man mehr als Jette und hat einige Zusammenhänge schon vorher gesehen. Mir hat das sehr gefallen, da es tatsächlich die Spannung erhöht hat.

    Ich werde mir nun auf jeden Fall noch die anderen Bücher der Reihe erneut vornehmen, freue mich aber schon auf ein Wiedersehen im Abschlussband, der sich ja auf Band 1 beziehen soll.

  9. Cover des Buches Der Beobachter (ISBN: 9783442367269)
    Charlotte Link

    Der Beobachter

     (771)
    Aktuelle Rezension von: lesefan333

    Bis zum Schluss spannungsgeladener Krimi. Auch hier rechnet man nie damit, wer der Täter ist. Mir hat gefallen, dass man aus verschiedenen Perspektiven pro Kapitel die Handlung erzählt bekommt.

  10. Cover des Buches Erlösung (ISBN: 9783423214933)
    Jussi Adler-Olsen

    Erlösung

     (1.194)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia

    Der dritte Band der Reihe um das Sonderdezernat Q ist länger als die anderen, aber leider nicht besser, eigentlich nicht einmal genauso gut. Von seinem bisherigen Stil weicht Adler-Olsen auch hier nicht ab: zwei Ebenen, auf denen die Geschichte erzählt wird. Diesmal geht es um religiösen Fanatismus. Auch die Hintergrundgeschichte von Carl wird weiter ausgebaut, man erfährt mehr über Assad und auch Rose bekommt eine eigene Geschichte. An sich ist das auch nicht schlecht, an einigen Stellen wirkte das Buch aber etwas langatmig und überladen. Insgesamt hat mich der Fall viel weniger gepackt als seine Vorgänger. 

    Der Band hat gut angefangen, hat sich im Mittelteil immer wieder ein wenig gezogen und war am Ende in Ordnung. Nicht, dass „Erlösung“ meiner Meinung nach ein schlechtes Buch ist, aber im Kontrast zu den Vorgängern ist mir schon ein deutlicher Spannungsabfall aufgefallen. Außerdem war dieses Buch letztendlich ausschlaggebend dafür, die Reihe von vorn zu beginnen, bevor ich die Nachfolgebände lese: bei den Geschichten mit Carl, Assad und Rose käme ich sonst nicht mit. Der Fall selbst hat mich auch nicht ganz so gepackt: das Thema ist eigentlich spannend, aber irgendwie hat mir das gewisse etwas gefehlt. Vielleicht, weil der Autor von seinem Erzählstil, den er seit Band 1 nutzt, nicht einen Millimeter abweicht, vielleicht weil das Finale mich nicht ganz so in Atem gehalten hat – so genau weiß ich es auch nicht. Besser hätte ich es gefunden, die Story an einigen Stellen ein wenig zu straffen und etwas mehr Schwung reinzubringen, gerade im ersten Drittel braucht es ewig, bis Carl und sein Team irgendwelche Anhaltspunkte finden. Während „Erbarmen“ und „Schändung“ für mich herausragende Thriller waren, kommt mir „Erlösung“ eher mittelmäßig vor. An Teil 1 und 2 konnte ich mich Jahre später noch recht gut erinnern, Teil 3 habe ich mehr oder weniger vergessen. Aber vielleicht wird der 4. Band ja wieder besser. Zumindest vom Schreibstil her gefällt mir „Erlösung“ schließlich immer noch und ich halte es auch für ein lesbares Buch – nur neben den Vorgängern sieht es halt alt aus. 

    Fazit: Ein solider Thriller, der von seinen Vorgängern leider um Längen überholt wird. 

  11. Cover des Buches Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich. (ISBN: 9783734100512)
    Paula Hawkins

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

     (1.138)
    Aktuelle Rezension von: Licht_der_Hoffnung

    Pendlerin Rachel träumt von einem Leben als „Jess“, der Frau, die sie morgens aus dem Zugfenster sieht, und von der sie glaubt, dass sie ein perfektes Leben führt. Als etwas Gravierendes passiert, fühlt sich Rachel verpflichtet, „ihrer“ Jess irgendwie beizustehen.


    Der Roman beginnt ruhig mit Details aus Rachels Leben. Immer mehr verdichten sie sich zu einem Sammelsurium an Problemen, die ihren Alltag prägen. Es ist also nicht verwunderlich, wieso sich Rachel beim Pendeln in Fantasien stürzt, die – wie man später feststellt – wenig mit der Realität gemein haben. Megans und Annas Erzählstrang gewinnt mehr und mehr an Konturen und Spannung, wodurch die Geschichte rasant an Fahrt gewinnt. Die Ich-Perspektive erleichtert es beim Lesen, in die jeweiligen Charaktere zu schlüpfen.

    Sprachlich, stilistisch und von der Figurenzeichnung her einfach gelungen!

  12. Cover des Buches Sag, dass du mich liebst (ISBN: 9783442483464)
    Joy Fielding

    Sag, dass du mich liebst

     (215)
    Aktuelle Rezension von: Tanja1663

    Ich hab noch nie so ein langweiliges Buch gelesen. 95 Prozent des Buches spielt in der Wohnung des Opfers. Einfach schrecklich... Und das noch als thriller verkaufen unfassbar 

  13. Cover des Buches Obsession (ISBN: 9783499248863)
    Simon Beckett

    Obsession

     (1.172)
    Aktuelle Rezension von: JasMin

    Klappentext übernommen:

    Als seine Frau plötzlich stirbt, ist Ben am Boden zerstört. Allein Sarahs autistischer Sohn Jacob spendet ihm Trost. Aber während er die Schränke der Toten ausräumt, macht Ben eine grausame Entdeckung: Jacob war gar nicht Sarahs Kind. Offenbar hat sie den Jungen entführt, als der noch ein Baby war. Fassungslos macht sich Ben auf die Suche nach Jacobs leiblichen Eltern – und gerät in einen Strudel tödlicher Obsessionen. 

    Ich habe das Buch auf Seite 246 von 414 Seiten abgebrochen.

    Der Klappentext hat mich durchaus angesprochen, leider wurde die Geschichte nach den ersten 50 Seiten überhaupt nicht mehr spannend und nahm, m.E., auch nicht mehr wirklich Fahrt auf. Ab diesem Punkt klärt sich, ob der Junge entführt wurde oder nicht. Später werden nur Lückenfüller genutzt um die Obsessionen von Ben dem Leser halbwegs anschaulich zu erklären. Leider hat mich das Buch dann überhaupt nicht mehr interessiert, da ich auch nicht das Gefühl hatte, einen Thriller zu lesen, sondern ein erweitertes Familiendrama.

    Der Schreibstil ist durchaus angenehm zu lesen - das war´s dann aber auch schon.

    Leider überhaupt nicht vergleichbar mit der David-Hunter-Reihe, die ich bisher verschlungen und auch als sehr gut empfunden habe.

    Ein Unterschied, wie Tag und Nacht - aber immerhin sieht man daran, dass auch ein Simon Beckett zunächst "üben" musste, um richtig gute Bücher schreiben zu können.

  14. Cover des Buches Ich bin kein Serienkiller (ISBN: 9783492267717)
    Dan Wells

    Ich bin kein Serienkiller

     (656)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Vor der Lektüre hatte ich nicht gewusst, dass „Ich bin kein Serienkiller“ sowohl in der Jugend- als auch in der Erwachsenenliteratur einsortiert werden kann. Ich lese nur selten Jugendbücher, einfach weil mir da meistens die letzte Härte fehlt. Genau das hat mir auch bei Wells’ Debüt gefehlt.

    Und mit „Thriller“ trifft es den Kern des Romans auch nicht hundertprozentig. Ohne zu viel verraten zu wollen, wird „Ich bin kein Serienkiller“ von einer Prise Fantasy durchzogen, die die Thematik und die Ereignisse natürlich in ein ganz anderes Licht rückt. An sich ist das ja nichts Schlimmes. Aber bei mir war die Erwartungshaltung durch Werbung und Klappentext beeinflusst, und was ich letztendlich bekam, war doch etwas anderes.

    Die Idee des Romans ist eigentlich klasse: ein Junge, der sich selbst für einen potenziellen Serienmörder hält und sich deshalb bestimmte Regeln auferlegt, um seine Umwelt nicht zu gefährden. Das Ganze ist auch gut umgesetzt worden. Aber für einen Thriller kommt zu wenig Spannung auf und für einen Roman mit Fantasy-Elementen ist zu wenig Fantastisches zu finden.

  15. Cover des Buches Euphoria (ISBN: 9783406682032)
    Lily King

    Euphoria

     (107)
    Aktuelle Rezension von: MaternaKuhn

    „Spannend... intensiv, verführerisch, erotisch…“, so überschlagen sich Literaturkritiker diverser renommierter Medien bei ihren Rezensionen zu Euphoria. Kombiniert mit dem Wortklang des Titels und dem nach einem fiktiven Pseudonym klingenden Namen der Autorin verführen spätestens Keywords aus der Inhaltsangabe wie „Dreiecksbeziehung in exotischem Setting“ zu völlig unzutreffender Kategorisierung. Also Vorsicht vor voreiligen Schnellschlüssen, denn das Buch bietet aus diesem Genre relativ wenig, aber dafür viel mehr Höherkarätiges.

    So wenig wie Euphoria auch nur im Geringsten in die Sparte Fifty Shades of Grey gehört, so wenig ist Lily King eine E.L. James. Lily King ist amerikanische Hochschullehrerin für Literatur, die mit ihren Büchern bereits diverse Literaturpreise gewonnen hat und mit Euphoria von der New York Times unter die fünf besten literarischen Bücher des Jahres 2014 gewählt wurde.

    Der Roman selbst hat viele Ebenen und Facetten, die jede für sich einen Spannungsbogen garantiert und im gemeinsamen Einklang die Qualität des Romans ausmachen.


    Die Handlung. Lily King lehnt sich an die reale Forschung von Margaret Mead in Papua-Neuguinea an, diesem landschaftlich und kulturell wilden Inselkonglomerat zwischen Indonesien und Australien. Die Autorin erschafft für ihren Roman die Figuren von drei Ethnologen, die sich in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts in den Tiefen des kaum erschlossenen Regenwaldes kennenlernen und ihre Forschungen teilweise in Konkurrenz mißtrauisch beäugen, aber teilweise auch in ungestümer Fusion ihrer gemeinsamen wissenschaftlichen Leidenschaft fast schon zur ekstatischen Euphorie vorantreiben.


    Das Zwischenmenschliche. Nell und ihr Mann Fen sind mehr Konkurrenten als Ehepaar. Hier Nell, die strukturierte, engagierte und schon deutlich berühmtere Wissenschaftlerin, die für neue Erkenntnisse und Erfahrungen alles gibt. Da Fen, der Maskuline und eher Raubeinige, dem es im Schatten seiner Frau mehr um den schnellen Erfolg geht, sei es sogar durch Diebstahl von Kulturgütern heiliger Zeremonien. Und dann taucht da der sensible Konterpart Andrew auf, ein Wissenschaftler mit Empathie, wobei sich sein Einfühlungsvermögen nicht nur auf die Sitten und Riten der Ureinwohner beschränkt, sondern sich auch auf Nell auswirkt. Soweit, so gut oder so klischeehaft in der Kürze, aber ehrlicherweise gekonnt ins Buch eingewoben.


    Die Erzählperspektive. Davon gibt es nicht nur eine, sondern gleich drei. Zum Einstieg und immer wieder sporadisch im Verlauf des Buches übernimmt der auktorial-neutrale Erzähler. Danach wechseln sich Andrew und Nell als Ich-Erzähler ab, wobei Nells Part als Tagebuch präsentiert wird. Ein am Anfang leicht irritierender Wechsel der Erzählstile, nach kurzer Einlese-Zeit aber sehr interessant und auflockernd.


    Die Rolle der Ethnologie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das ist die mit Abstand bedrückendste Ebene des Romans. King gelingt es hervorragend darzustellen, wie falsch und fehlerhaft der Ansatz der ethnologischen Wissenschaft dieser drei Forscher ist, die aber nur repräsentativ für die gesamte Anthropologie der damaligen Zeit stehen. Und ich hoffe inständig, dass das Präteritum an dieser Stelle gerechtfertigt ist. Die drei Vertreter eines ganz anderen Kulturkreises betreten ein fast unberührtes Land, um die Ureinwohner zu studieren, verändern aber alleine durch ihre Anwesenheit mit ihrem Eintreffen alle Abläufe und jegliches Verhalten. Sie lassen sich eigene Hütten und Häuser bauen, greifen in uralte Riten ein und leiten aus all den fehlgesteuerten und verfälschten Beobachtungen schliesslich auch noch unzulässig verallgemeinernde Schlüsse ab. Sie schaffen schliesslich Menschentypen und Rassenkategorien, die wenige Jahre später in nationalsozialistische Strömungen rund um die Welt, aber bekannterweise vor allem in einem Staat in der Mitte Europas begeisterten Widerhall finden.


    In Summe also kein Erotikroman, aber auch kein Abenteuerroman, natürlich auch kein ethnologisch-anthroposophisches Sachbuch, sondern einfach sehr unterhaltsame Belletristik mit Lerneffekt und dem wohltuenden Schauer von Ferne.

  16. Cover des Buches Teardrop (ISBN: 9783453317147)
    Lauren Kate

    Teardrop

     (385)
    Aktuelle Rezension von: Lena_Thierbach

    Klappentext: 

    Ein uraltes Medaillon, ein geheimnisvolles Buch und ein Brief, das ist alles, was der siebzehnjährigen Eureka Boudreaux noch von ihrer Mutter geblieben ist, nachdem diese bei einem schrecklichen Unfall ums Leben kam. Und die eindringliche Warnung 'Vergieße niemals eine einzige Träne!'. Was das alles zu bedeuten hat, erfährt Eureka erst, als sie dem ebenso attraktiven wie rätselhaften Ander begegnet, der mehr über Eurekas Vergangenheit zu wissen scheint als sie selbst.

    Der erste Band von Kate Laurens Dilogie konnte mich Anfangs nicht wirklich begeistern. Alles war sehr langatmig &‘ zäh, obwohl die Grundidee dahinter nicht mal schlecht war.

    Eureka und ihre Mutter hatten einen Autounfall, der ihre Mutter das Leben kostet. Ab diesem Moment findet Eureka sich in einem mürrischen Dasein &‘ verschiedenen Therapeuten wieder. Doch plötzlich begegnet sie Ander &‘ ab diesem Zeitpunkt wird das Buch plötzlich spannend. Ein Geschehnis jagt das nächste, man kommt gar nicht Luft holen. 


  17. Cover des Buches Ostfriesenblut (ISBN: 9783596513017)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenblut

     (267)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm_Lara

    Ann-Kathrin Klaasen hat es dieses Mal mit einem außergewöhnlichen Mörder zu tun. Denn er wählt sie bewusst aus, indem er ihr die Leiche einer alten Dame vor die Haustür legt.

    Von da an beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel mit ihm, in dem er den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Und was ist seine Verbindung zu Ann-Kathrin Klaasen? Warum kriegt sie eine Leiche von ihm an die Türschwelle geliefert? Wie viele andere Morde hat er begangen? Und wie nah ist er der Hauptkommissarin tatsächlich?


    Dies ist der zweite Fall für Ann-Kathrin Klaasen und damit auch der zweite Krimi aus der Reihe der Ostfriesen-Krimis.


    Klaus-Peter Wolfs Schreibstil ist eher etwas einfacher, aber dadurch nicht schlecht, sondern macht das ganze sogar einfacher zugänglich. Auch verzichtet er auf übermäßige blutrünstige Beschreibungen.


    Besonders schön an diesen Krimis finde ich jedes Mal, dass man nicht nur die Sicht der Ermittler sieht, sondern eben auch die Sicht des Täters und eventuell sogar die der Opfer, ohne dabei zu viel zu verraten und dem ganzen die Spannung zu nehmen.


    Die Handlung hat mir auch gut gefallen. Es geht um persönliches, um alte Wunden und Ungerechtigkeiten. Um einen Menschen, der ganz offensichtlich Probleme hat, und eben um seine Psyche.
     Es ist einfach die einzelnen Schritte der Ermittler nachzuvollziehen, zu verstehen ohne dass man sich zurückgelassen fühlte. Gleichzeitig hatte ich aber auch nie das Gefühl, den Ermittlern weit voraus zu sein und viel mehr zu wissen als Ann-Kathrin und ihr Team. Es gab immer die Möglichkeit mitzufiebern und eben mit zu raten, welche Spuren und Wege sich als richtig, und welche nur als Irrfahrten erweisen würden.


    Im Gegensatz zum letzten Buch hatte ich hier weniger das Gefühl, dass Ann-Kathrins Privatleben, so gebeutelt es auch sein mag, die eigentliche Handlung erschlägt. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass dieses Mal eben diese Haupthandlung sehr eng mit dem Privatleben der Hauptkommissarin verknüpft zu sein scheint, daher ist vieles viel weniger störend als im Buch davor. Daher hatte ich auch das Gefühl, dass unsere Hauptermittlerin den anderen etwas weniger die Show stiehlt als noch im ersten Band. Sie haben etwas mehr Chancen auch mal etwas zu glänzen. Trotzdem dominiert, verständlicherweise, Ann-Kathrin Klaasen das Buch.


    Wie immer sehr gut gelungen ist auch dieses Mal der Nordsee-Flair. Hier fühlt man sich ins schöne Ostfriesland versetzt und bekommt ein kleines bisschen Sehnsucht.


    Insgesamt also eine schöne Fortsetzung zum ersten Band, einiges scheint etwas besser zu passen als noch im letzten Ostfriesenkrimi.


    Für mich also eine Empfehlung für Krimisfans und solche die das schöne Ostfriesland vermissen und lieben. Ich gebe mit gutem Gewissen 4/5 Sternen.

  18. Cover des Buches Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot (ISBN: 9783596035632)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot

     (404)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Nach einem Kriegseinsatz sucht Dr. Watson eine Wohnung in London. Durch einen Bekannten lernt er Sherlock Holmes kennen, der einen Mitbewohner sucht. Und Watson bekommt nicht nur einen Mitbewohner, sondern auch einen Detektiv, der der Polizei bei ihren Ermittlungen hilft. So wird die Legende geboren.

    Ich wollte wieder mehr Klassiker lesen – da ich in letzter Zeit alle Filme und Serien bezüglich Sherlock Holmes gesehen habe, fand ich es an der Zeit, endlich mal mit Sir Arthur Conan Doyles Sherlock zu beginnen. Und ich kann sagen, dass es mir gut gefallen hat.

    Normalerweise sind Klassiker immer etwas schwierig zu lesen, weil Sprache sich verändert. Hier fand ich es allerdings nicht schwierig. Der Roman erscheint seltsam modern und ließ sich sehr gut lesen. Meine Ausgabe ist illustriert. Die schwarz-weißen Zeichnungen von Richard Gutschmidt begleiten die Geschichte und sind sehr anschaulich.

    Mit Sherlock Holmes hat Sir Arthur Conan Doyle einen unsterblichen Charakter geschaffen – und darüber bin ich sehr froh. Ich werde die restlichen Bücher über das kriminalistische Genie auch noch lesen!

  19. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.285)
    Aktuelle Rezension von: juliakerscher

    In Vergebung wird die Geschichte, die im zweiten Teil begonnen hat, fortgesetzt. Der erste Teil ist ziemlich langsam, was aber nicht schlecht sein muss. Es kommt ganz darauf an, was der Leser bevorzugt. Für meinen Geschmack war es manchmal ein bisschen langatmig, aber nicht so sehr, dass es mich groß gestört hätte. 

    Ein toller Abschluss der Trilogie! 


  20. Cover des Buches Neva (ISBN: 9783426283486)
    Sara Grant

    Neva

     (610)
    Aktuelle Rezension von: ilkagk

    Buchrezension zu Neva von Sara Grand aus dem Pan Verlag hat 349 Seiten und hat von mir 3 von 5 Sternen bekommen.

    Worum geht es in diesem Buch? 

    Neva ist eine Dystopie über das Mädchen Neva und ihre beste Freundin Sanna. Neva ist die Tochter von einem hochrangigen Mann in ihrem Heimatland. Sie und ihre beste Freundin Sanna wollen sich allerdings nicht der Regierung unterwerfen. Sie leben unter einer Kuppel und wissen noch nicht einmal, dass es außerhalb der Kuppel noch eine andere Welt gibt. Neva und Sanna starten ein paar Aktionen, um die Bevölkerung zum Aufstand aufzurufen und geraten dadurch immer mehr in Gefahr. Und dann verliebt sich Neva in die große Liebe von Sanna.

    Wie fand ich das Cover?

    Das Cover ist extrem passend, da der Name Neva Schneeflocke bedeutet und eine Schneeflocke und ein Mädchen auf dem Cover abgebildet sind.

    Wie fand ich das Buch?

    Die Idee und die Welt waren super. Allerdings waren die Charaktere so nerv tötend. Neva war mir sogar so unsympathisch, dass ich liebend gerne ins Buch gesprungen wäre und ihr den Kopf gewaschen hätte. Außerdem war die Handlung ein bisschen zu schnell. 

       

  21. Cover des Buches LYING GAME - Weg bist du noch lange nicht (ISBN: 9783570308011)
    Sara Shepard

    LYING GAME - Weg bist du noch lange nicht

     (230)
    Aktuelle Rezension von: Steffi_He_Yenn
    Nachdem Emma ungewollt in die Rolle ihrer Zwillingsschwester Sutton schlüpfen musste, ist sie nun auf der Suche 
    nach Suttons Mörder. Immer wieder fühlt Emma sich beobachtet. Immer wieder verschwinden Schatten hinter Büschen
    und ein Auto parkt auffällig oft vor Suttons Haus. Kommt Emma dem Mörder ihrer Schwester auf die Schliche oder 
    begibt sie sich nur noch weiter in Gefahr?

    Auch der zweite Band der Reihe war spannend, unterhaltsam und unvorhersehbar bis zum Ende. Mit ihrem lockeren
    Schreibstil schafft Sarah Sheppard eine jugendliche Leichtigkeit aufzubauen. Wir erfahren mehr über die Figuren, 
    werfen einen Blick hinter die Kulissen eines Highschoolballs und sind gleichzeitig als Dedektive mit Emma unterwegs. 
    Eine gelungene Mischung. 

    Man will einfach wissen, wie es weiter geht und wer Suttons Mörder ist. Teil 3 wartet schon auf uns. 
  22. Cover des Buches Isola (ISBN: 9783401508924)
    Isabel Abedi

    Isola

     (1.598)
    Aktuelle Rezension von: KatrinPoerner

    (Bei der Inhaltsbeschreibung des Buches verweise ich an die Inhaltsangabe des Verlages)

    Auf den Roman bin ich aus Zufall bei einer Büchertauschbörse gestoßen und das dunkle Cover mit dem leuchtenden Blau hat mich neugierig gemacht – mit 26 Jahren bin ich zwar etwas älter als die eigentliche Zielgruppe von 14 Jahren aber ich war trotzdem sehr gut unterhalten.


    Mir hat vor allem der Schreibstil der Autorin gefallen, der es einem super leicht gemacht hat in die Geschichte von Vera und ihren „Mitspielern“ einzutauchen. Klar hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle mehr Tiefe gewünscht, mit 14 Jahren oder sogar noch jünger wäre ich jedoch voll auf meine Kosten gekommen :) Mit der relativ großen Schrift und den 321 Seiten hatte ich das Buch in einem Rutsch durch und fand die Kulisse dieser schönen tropischen Insel für einen Thriller eine schöne Abwechslung zu den sonst so etwas düsteren Schauplätzen.

     Vera, Solo, Moon, … haben total überzeugt und keiner der Charaktere fand ich unpassend (von Moon und den anderen Mitspielern hätte ich sogar gerne mehr erfahren). Die ersten paar Kapitel war ich mir sicher, wer die weitere Person ist, welche aus der Ich-Perspektive (kursiv geschrieben) zusammen mit Vera die Geschichte erzählt – ab Mitte des Buches war da jedoch schon eine Ahnung wie das Buch ausgehen könnte .. so war die Auflösung wer hinter der anderen Person steht leider auch nicht überraschend – wie jedoch zu Anfangs schon gesagt – mein jüngeres Ich wäre über die plötzliche Wendung begeistert und auch überrascht gewesen.

     

    Am Ende kann ich sagen, dass mich das Buch gut unterhalten/weitergebildet (Straßenkinder in Brasilien – da mache ich mich auf jeden Fall schlau) hat und ich mich auch nach weiteren Büchern der Autorin schlaumache und bestimmt auch lesen werde – das Buch Isola darf auf jeden Fall in meinem Bücherregal bleiben und wird bestimmt irgendwann noch einmal gelesen.  

  23. Cover des Buches Firelight – Brennender Kuss (ISBN: 9783785579237)
    Sophie Jordan

    Firelight – Brennender Kuss

     (985)
    Aktuelle Rezension von: H_B_S_004

    Als Jacinda dem Jungen mit den haslnussbrauen Augen begegnet, sind die Umstände alles andere als ungefährlich. Denn sie ist ein Draki und er ist derjenige, wo auf Drakis Jagd macht. Er ist ein Drachenjäger. 

    Sie muss in eine andere Stadt, wo sie ihn wieder trifft...


    Am Anfang des Buches wird erzählt, dass Jacinda und ihre Freundin bei der Morgensonne fliegen wollen, obwohl sie es nicht dürfen. Sie beiden werden von den Jägern gesehen und da begegnet Jacinda Will. 

    Das Cover sieht sehr "feurig" aus und das Mädchen auf dem Cover hat Drachenaugen, sowie auch knallrote Haare. Mir gefällt das Cover, da es zu der Geschichte passt, die im Buch erzählt wird, aber auch weil die Drachenaugen, sowie die Drachenhaut sehr echt gestalten worden ist. Das "feurige" des Covers besteht darin, dass ihre Haare so rot wie Feuer sind und Drachen Feuer speien können. 

    Der Schreibstil von Sophie Jordan erzählt sehr gut wie sich Jacinda fühlt, als sie mit ihrer Freundin bei der Morgensonne fliegt, sowie auch als Jacinda wegzieht von den Bergen, wo sie nicht sehr glücklich ist. Ich habe immer weitergelesen, da ich gespannt war, was als nächstes passiert. Es ist mir einfach wichtig, wenn man ein Buch liest, das man denn Hauptcharakter verstehen kann, sowie auch sich mit dieser identifizieren kann. Dies ist, jedenfalls bei mir, bei diesem Buch der Fall.

    Die Charaktere waren mir alle sympathisch, besonders Jacinda und Will. Jacinda ist sehr stur und ihre Art gefällt mir einfach, dass sie sich nicht so einfach geschlagen gibt und gern gegen Regeln verstößt. Will weiß was er will und versucht das auch rüberzubringen. Diese Charaktere wurden sehr gut beschrieben, sowie auch die Liebesgeschichte zwischen Jacinda und Will sehr interessant zu lesen. 

    Der Inhalt wurde richtig gut erzählt, denn es wurde gleich spannend am Anfang, da wo Jacinda und ihre Freundin ohne Erlaubnis ihres Rudels bei der Morgensonne fliegen waren. Dann ist Jacinda mit ihrer Familie in eine andere Stadt gezogen, wo sie dann wieder auf Will trifft. Ab da wird hauptsächlich nur noch erzählt, dass Jacinda sich zu Will hingezogen fühlt, sowie auch Will zu ihr und wie sich Jacinda in Will's Nähe fühlt. Was ich sehr schade fand, dass dieser Part die meisten Seiten dieses Buch einnimmt, denn es ist gefühlt wie ein Hin und Her. Trotzdem muss ich sagen, dass der Inhalt gut war, dass es z.B. verschiedene Drakis gibt und es trotzdem irgendwie spannend war. 

    Kritik: Wie ich schon erwähnt habe, der Part, wo es ein Hin und Her gefühlt gibt zwischen Jacinda und Will, hat mir einfach zu viel Seiten des Buches eingenommen. 

    Insgesamt ist es trotz meiner Kritik, ein sehr guter Auftakt der Reihe, da das Cover einfach "feurig" ist, sowie auch der Charakter Jacinda. Der Schreibstil der Sophie Jordan beschreibt sehr gut die Gefühle der Protagonistin, also Jacinda. Die Charaktere wurden meiner Meinung nach, individuell beschrieben und der Inhalt dieses Buches hat einfach etwas Einzigartiges, denn es wird nicht in jedem Buch über Drachen bzw. den Drakis erzählt. Die Art und Weise wie Sophie Jordan die Geschichte erzählt, wirkt es echt, als würden die Drakis wirklich existieren.

  24. Cover des Buches Voyeur (ISBN: 9783499249174)
    Simon Beckett

    Voyeur

     (711)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Du gehörst mir.
    Für den Londoner Galeristen Donald Ramsey ist Leidenschaft ein Fremdwort. Die Schönheit der Frauen bewundert er nur in Kunstwerken. Sein plötzliches Interesse an Anna, der neuen Assistentin, ist daher ungewohnt für ihn. So ungewohnt, dass Donald jemanden anheuert, um die junge Frau verführen zu lassen: Zeppo ist für diesen Job wie geschaffen – attraktiv, charmant und vollkommen skrupellos.
    Eine perfekte Intrige nimmt ihren Lauf. Doch Menschen sind keine Gemälde. Und ihr Preis hat nichts mit Geld zu tun.
    Wenn Besessenheit zum Mord führt: Die Geschichte einer sexuellen Obsession.

    Bisher habe ich so viel verdammt Gutes vom Autor Simon Beckett und seiner Hunter-Reihe gehört. Ich wollte aber erst einmal mit den Büchern anfangen, die im Schnitt nicht so gut beim Leser wegkommen, mir eine eigene Meinung bilden. So griff ich nach Obsession zu diesem Buch. Begeistern konnte es mich aber leider nicht. 

    Ich hatte Probleme gehabt, mich auf die Story einzulassen. Weder die Handlung, noch die Charaktere konnten mich überzeugen. Vielleicht bin ich selbst zu wenig von etwas besessen, um mich mit dem Charakter von Donald Ramsey identifizieren zu können. Das mag ich gar nicht abstreiten. Aber mir erschien er einfach nur plump, ohne große Wirkung und Ausstrahlung. 

    Auch wenn in der Ich-Form erzählt ist, beim Lesen hatte ich nicht das Gefühl bekommen, Teil des Buches, Teil der Geschichte zu werden.

    So kann ich mich den Stimmen anschließen, die mir im Vorfeld sagten, dass dieses Buch nichts Besonderes ist. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und sage, dass ich nichts verpasst hätte, wenn ich es nicht gelesen hätte. Zum Glück gibt es aber auch Leser, denen es gefällt. Ich für meinen Teil kann nur zwei Sterne vergeben. 


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