Bücher mit dem Tag "berge"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "berge" gekennzeichnet haben.

340 Bücher

  1. Cover des Buches Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel (ISBN: 9783551321053)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel

    (6.138)
    Aktuelle Rezension von: Helena_Kawaii

    Obsidian bietet ein interessantes Konzept mit seinen „Lux“ (Lichtwesen), wie ich es in Fantasy-Büchern bis jetzt noch nicht gelesen habe. Das, und der grosse Hype haben mich neugierig auf die Reihe gemacht. 

    Der Schreibstil ist leicht und angenehm zu lesen, sodass man schnell in die Geschichte hineinfindet. Auch hat die unschuldige Liebesgeschichte zwischen der weiblichen Protagonistin Katy und ihrem Love-Interest Daemon ihren Charme und passt gut zur Grundstimmung des Romans. 

    Allerdings musste ich beim Lesen feststellen, dass das Buch voll mit typischen Klischees aus Jugend- und Fantasyromanen ist. Der Schreibstil wirkte auf mich machmal schon zu einfach und hatte viele Wiederholungen. Am auffälligsten waren für mich jedoch die deutlichen Parallelen zu „Twillight“ bzw. der Biss-Reihe. Manche Szenen, Handlungsstränge sowie Charaktere waren gefühlt eins zu eins aus dem ersten Buch der Biss-Reihe kopiert. Für manche Twillight-Fans vielleicht ein Pluspunkt, für mich eher anstrengend und nervig. 

    Leider konnten mich auch die Charaktere generell nicht überzeugen. Katy erfüllt nahezu jedes bekannte Klischee: sie ist wenig eigenständig und es gibt kaum Momente, in welchen man ihre Persönlichkeit erfassen könnte oder sie einzigartig wirkt. Der männliche Love Interest Daemon, war für mich noch problematischer, da er stark dem typischen Bad-Boy-Schema entspricht. Er ist aufmüpfig, respektlos, arrogant und teilweise so launisch, dass es unangenehm zu lesen war. Seine Schwester, Dee, welche auch gleichzeitig mit Katy befreundet ist, wirkte zwar sympathisch, besass jedoch gegenüber ihrem Bruder kein Rückgrat und hat sich somit in Konflikten zu wenig für sich und ihre Freundin Katy eingesetzt. 

    Trotz aller Kritikpunkte muss ich sagen, dass das Buch ab ca. 60%  merklich an Fahrt aufnimmt. Die Handlung wird spannender, die Charaktere entwickeln sich und auch Daemon zeigt sich zunehmend von einer besseren Seite. Gleichzeitig treten auch die Fantasy-Elemente stärker in den Vordergrund, was der Geschichte eindeutig guttut. Aus diesen Gründen bekommt die Reihe für mich wahrscheinlich noch eine zweite Chance und ich werde mir bei Gelegenheit den zweiten Band auch noch ansehen. 

    Bewertung: 3/5 Sternen 


  2. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257073201)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

    (10.257)
    Aktuelle Rezension von: Hari_T_

    Süskind zeichnet ein düster-faszinierendes Porträt eines Mannes, der nur durch Düfte existiert. Getrieben von der Obsession, den perfekten Duft zu erschaffen, entwickelt Grenouille ein Meisterwerk aus den Essenzen junger Frauen – und wird so zum Serienmörder. Der Roman verbindet Elemente des historischen Romans, der Psychologie und des Krimis zu einer einzigartigen Mischung, die gleichermaßen verstört wie fesselt.

    Sprachlich beeindruckt Süskind durch detailreiche, sinnliche Beschreibungen, besonders wenn es um Gerüche geht – ein Bereich, der in der Literatur sonst selten so intensiv dargestellt wird. Die Atmosphäre ist dicht, fast beklemmend, und lässt den Leser tief in die Welt der Düfte, Armut und moralischen Abgründe des alten Frankreichs eintauchen.

    Thematisch wirft das Buch Fragen nach Identität, Genie, Besessenheit und dem Wesen der Schönheit auf. Grenouille ist kein gewöhnlicher Bösewicht – er ist vielmehr eine tragische Gestalt, deren Menschlichkeit durch seine Begabung zerstört wird.

    Das Parfum ist ein Roman, der gleichermaßen abstößt und fasziniert. Er ist philosophisch, poetisch und grausam zugleich – ein moderner Klassiker, der lange im Gedächtnis bleibt.

  3. Cover des Buches Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick (ISBN: 9783499275388)
    Kelly Moran

    Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick

    (1.243)
    Aktuelle Rezension von: Ilona67

    Klappentext

    Kleine Stadt, große Gefühle                
    Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische Tochter Hailey. Da gibt es nur ein Problem: den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady. Eine neue Beziehung ist das Letzte, was Avery will. Sie ist sich nur nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann. Vor allem, da sich anscheinend der ganz Ort gegen sie verschworen hat und Amor spielt … 


    Eine Geschichte in der man bekommt was man erwartet. Gefühle, etwas Spice und ein netter kleiner Ort mit Protas die so ihre Probleme haben. Daher nette Lektüre für zwischendurch. Mehr aber auch nicht.

  4. Cover des Buches Die Einladung (ISBN: 9783426519493)
    Sebastian Fitzek

    Die Einladung

    (680)
    Aktuelle Rezension von: SindyBr

    "die Einladung" von Sebastian Fitzek


    Ich hab seit Jahren mal wieder einen Fitzek gelesen. Seine älteren Bücher konnten mich immer überzeugen, aber mit der Zeit wurden sie mir zu wirr, also mal Pause gemacht und jetzt "die Einladung" gelesen.

    Das Setting klang ja erstmal vielsprechend. 

    Ein abgelegenes Hotel, mitten in einem Sturm, gefangen mit einem Mörder.. 


     Aber leider kam es anders als erwartet.. 


    So richtig kann ich es nicht einschätzen, es war wie so ein Unfall.. Man konnte nicht aufhören und wollte wissen wie es ausgeht. Mir war es teils zu viel durcheinander, so viele Ereignisse haben da aufeinander getroffen und ergaben in meinen Augen keine sinnvolle Linie. Die Story hätte echt was werden können, wenn man sich auf ein was geeinigt hätte, aber so war es mir einfach zu viel. Die Charaktere waren für mich zu blass und gesichtslos, nicht einer der Truppe konnte mit Charakter oder Sympathie Punkten. Die Dialoge zwischen den Protas, ihr ganzes Handeln und Denken war überhaupt nicht nachvollziehbar und kam hölzern rüber. 


    Die Schreibweise ist tatsächlich recht einfach gehalten, teils zu einfach. Manche Sätze waren so kurz gehalten, da hätte ich mir etwas mehr Ausdruck gewünscht. 


    Spannungskurve war ja leider auch null vorhanden. Wenn mal eine kleine Welle aufgebaut wurde, wurde diese innerhalb von zwei kurzen Sätzen dargestellt und das wars dann wieder, sind wir wieder bei dem schrecklichen Satzbau. 


    Langweilig war es nicht zu lesen, ein Plot jagte ja den nächsten, so schnell konnte das mein Hirn fasst nicht verarbeiten.. 😅

    Aber dieses Ende war mir dann doch etwas zu viel des Guten. 

    Mir kam es etwas so vor als das dem Herrn Fitzek die Ideen ausgegangen sind, und er einfach alles was ihm eingefallen ist, aufs Papier geklatscht hat. 


    Vielleicht hab ich ja das falsche Buch ausgewählt um dem ganzen nochmal eine Chance zu geben.. 🙈

  5. Cover des Buches Wolkenschloss (ISBN: 9783596523092)
    Kerstin Gier

    Wolkenschloss

    (1.581)
    Aktuelle Rezension von: _lxrxnx_

    Wolkenschloss war für mich ein insgesamt sehr passendes Lesevergnügen für die Weihnachts- und Silvesterzeit. Kein Buch, das ich verschlungen habe, aber eines, das gut zur Stimmung dieser Tage gepasst hat. Ruhig, winterlich und eher zum Eintauchen als zum Mitfiebern.

    Die Atmosphäre ist ganz klar die große Stärke des Romans. Das eingeschneite Luxushotel in den Schweizer Bergen, die Abgeschiedenheit, das Gefühl, dass draußen die Welt stillsteht, während drinnen Geschichten, Geheimnisse und kleine Spannungen entstehen. Das hat Kerstin Gier wirklich schön eingefangen. Beim Lesen hatte ich ständig Bilder im Kopf und genau das hat mich durch ruhigere Passagen getragen.

    Auch die Figuren fand ich grundsätzlich gelungen beschrieben. Man bekommt schnell ein Gefühl dafür, wer wer ist und wie die Dynamiken untereinander funktionieren. Gleichzeitig greift die Autorin dabei oft recht deutlich in die Stereotypenkiste. Das macht es zwar leicht, sich zu orientieren, wirkt aber stellenweise auch etwas vorhersehbar. Fanny als Protagonistin mochte ich trotzdem gern. Sie ist eher beobachtend, zurückhaltend und angenehm unaufgeregt, was gut zur ruhigen Erzählweise passt.

    Mein größter Kritikpunkt bleibt der Mittelteil des Buches. Der zog sich für mich deutlich und Spannung kam hier kaum auf. Viele Szenen fühlten sich ähnlich an, die Handlung trat auf der Stelle und ich hatte öfter das Gefühl, dass man hier hätte kürzen können, ohne der Geschichte zu schaden. Gerade da hat mir etwas mehr Tempo oder ein klarerer Fokus gefehlt.

    Dafür passiert gegen Ende sehr viel auf einmal. Die letzten Seiten sind deutlich dichter erzählt und bringen mehrere Entwicklungen und Auflösungen mit sich. Das war zwar interessant, fühlte sich im Vergleich zum restlichen Buch aber fast ein wenig gehetzt an. Hier hätte ich mir insgesamt mehr Ausgewogenheit gewünscht, also weniger Länge in der Mitte und dafür mehr Raum für das Finale.

    Unterm Strich ist Wolkenschloss für mich kein absolutes Highlight, aber ein stimmungsvolles, gemütliches Buch, das sich besonders gut für kalte Wintertage eignet. Wer große Spannung oder überraschende Wendungen sucht, wird hier eher nicht fündig. Wer aber Atmosphäre, ein winterliches Setting und eine ruhige Geschichte mag, dürfte gut unterhalten werden.

    3,5/5


  6. Cover des Buches Maze Runner: Die Auserwählten - In der Brandwüste (Filmausgabe) (ISBN: 9783551314901)
    James Dashner

    Maze Runner: Die Auserwählten - In der Brandwüste (Filmausgabe)

    (1.249)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Weiter geht es mit der Truppe aus Jungs und einem Mädchen, von denen ich keine einzige Person leiden kann.Das wird im zweiten Band leider nicht besser. Ein paar neue Personen tauchen auf, die sich für mich gleich perfekt in die Reihe der unsympathischen Menschen einreihen.

    Was ab diesem Band auch extrem deutlich wird: die Darstellung weiblicher Personen ist unterirdisch. Wir haben eine Verräterin, die nach der Aufklärung ihrer Handlung denkt, alles wäre wieder normal und sauer wird, weil es das nicht ist. Eine, die sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit an Thomas ranschmeißt und eine ganze Gruppe von Mädchen, die wirken, als können sie nicht eigenständig denken. Yay.

    Trotzdem war auch die Handlung in diesem Band wieder spannend, mitreißend und ließ mich förmlich an den Seiten kleben. Die zweite Hälfte des Buches habe ich sogar in einem Rutsch durchgelesen und aller Kritik zum Trotz begann ich sogar, zwei Personen ein wenig leiden zu können.

    Mal sehen, wie lange das so bleibt. Ich sehe dem letzten Band inzwischen tatsächlich mit gemischten Gefühlen entgegen. 

  7. Cover des Buches New Beginnings (ISBN: 9783426564622)
    Lilly Lucas

    New Beginnings

    (1.379)
    Aktuelle Rezension von: very_bad_books

    „New Beginnings“ hat mich vom ersten Moment an mitten ins Herz getroffen. ❄️💔 Ich bin schon auf den ersten Seiten komplett in Lenas und Ryans Geschichte versunken und wollte Green Valley am liebsten gar nicht mehr verlassen. Der Schreibstil ist unglaublich flüssig, warm und atmosphärisch – perfekt für cozy Winterabende mit einer Tasse Tee und ganz viel Herzklopfen. ☕✨


    Die Kulisse der Rocky Mountains und das kleine Bed & Breakfast versprühen so viel Wohlfühl-Charme, dass man sich sofort wie ein Teil dieser Found Family fühlt. Und dann diese Dynamik zwischen grumpy Ryan und der sonnigen, warmherzigen Lena … Grumpy x Sunshine in seiner schönsten Form! 😍🔥 Ihre Wortgefechte, das Knistern und die vielen emotionalen Höhen und Tiefen haben mich komplett abgeholt – ich habe gelacht, mitgefiebert und auch die ein oder andere Träne verdrückt.


    Besonders berührt hat mich, wie feinfühlig Ryans innere Zerrissenheit und seine Verletzlichkeit dargestellt werden. Seine Entwicklung war einfach wunderschön mitzuerleben. 💔➡️💖 Auch Lena ist eine Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt – stark, liebevoll und mit ganz viel Gefühl.


    Ein zusätzliches Highlight ist die wunderschöne Gestaltung des Buches mit den liebevollen Illustrationen, die das Leseerlebnis noch einmal auf ein ganz besonderes Level heben. 📖✨


    „New Beginnings“ war für mich ein absolutes Herzensbuch und ein echtes Highlight. Trotz – oder gerade wegen – der vielen emotionalen Aufs und Abs konnte ich es kaum aus der Hand legen. Für mich steht fest: Das war definitiv nicht mein letztes Buch aus dieser Reihe! 💕❄️


  8. Cover des Buches Die Wand (Marlen Haushofer: Die gesammelten Romane und Erzählungen 3) (ISBN: 9783546100793)
    Marlen Haushofer

    Die Wand (Marlen Haushofer: Die gesammelten Romane und Erzählungen 3)

    (952)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Schon vor langer Zeit habe ich die Verfilmung dieses Klassikers der neueren Literatur geschaut und muss sagen, dass diese schon sehr eindrucksvoll und gleichzeitig bedrückend war, allerdings hätte ich niemals damit gerechnet, wie großartig und packend das Buch tatsächlich ist.

    In diesem begleitet man die namenlose Protagonistin dabei, wie sie, plötzlich von einer unsichtbaren Wand in den Bergen eingesperrt, versuchen muss, ohne jeglichen Luxus, ganz allein und mit relativ wenigen Nahrungsmitteln, klarzukommen. Nur ein Hund, später noch eine Kuh und eine Katze, begleiten sie in ihrem spartanischen Leben und werden mehr und mehr zu ihrer Familie. Die ganze Geschichte hätte dabei echt langweilig werden können, doch dem war ganz und gar nicht so, denn diese war zwar relativ sachlich, aber auch einfach nur wahnsinnig spannend und packend geschrieben. Das Buch ist ein Bericht über das, was der Protagonistin geschieht und spiegelt perfekt deren Gefühle und Gedanken wider. Es zeigt die bedrückende Einsamkeit, aber auch die Schönheit der Natur und des Alleinseins, der Ruhe und der Entschleunigung. Außerdem wurde die innige Beziehung zwischen der Protagonistin und den Tieren richtig toll beschrieben und jeder Verlust, den sie erleiden muss, war richtig schlimm für mich, da ich die Tiere auch sehr ins Herz geschlossen habe, allen voran Luchs, den bayrischen Gebirgshund. 

    Was die Protagonistin angeht, so fand ich diese ebenfalls richtig großartig und vor allem interessant geschrieben. Sie ist eine Mutter und Witwe in ihren Vierzigern und wirkte auf mich recht pragmatisch. Schnell passt sie sich ihrer neuen Situation an und versucht, einfach nur zu überleben. Dabei verändert sie sich immer mehr, wird immer ruhiger, leidet aber auch hier und da unter einer Art Depression. Dennoch kämpft sie, wobei ihr gerade auch ihre Tiere und die Verantwortung helfen.

    Alles in allem war dieses Buch super ruhig und unaufgeregt geschrieben und dennoch fand ich den Bericht einfach nur mitreißend und super atmosphärisch. Es zeigt, was im Leben wirklich wichtig ist und dass aller Luxus nichts wert ist, wenn es ums pure Überleben geht. Gleichzeitig muss sich auch die Protagonistin auf das Wesentliche besinnen. Ich hätte jedenfalls niemals gedacht, dass mich dieses Buch so sehr begeistern könnte und kann sagen, dass es für mich ein absolutes Lesehighlight ist. 

  9. Cover des Buches Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle. (ISBN: 9783596705580)
    Arno Strobel

    Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.

    (1.126)
    Aktuelle Rezension von: TTurtle

    Ich habe sehr viele Empfehlungen auf Booktok und co. zu diesem Buch erhalten und mich sehr darauf gefreut. Leider wurde ich enttäuscht. Ich wurde einfach nicht warm mit diesem Buch und auch wenn sehr viel Arbeit dahinter stand, die Charaktere und deren Geschichten aufzubauen und zu verknüpfen, war es nichts für mich. Ich habe eine ähnliche Story-Line schon einmal gelesen und im direkten Vergleich verlor dieses Buch für mich. Trotzdem war es flüssig zu lesen, daher 3/5 Sternen.

  10. Cover des Buches Die Nachtigall (ISBN: 9783746636337)
    Kristin Hannah

    Die Nachtigall

    (630)
    Aktuelle Rezension von: Sebastian1

    Was für ein unglaubliches Buch.

    Für mich ist es einfach unvorstellbar, wie unglaublich hart und schwer die Zeit im zweiten Weltkrieg für viele Menschen wirklich gewesen sein muss.

    Was für Sorgen, Ängste und Qualen die Menschen durchmachen mussten.

    Für Menschen wie mich, die im Frieden geboren und aufgewachsen sind ist es einfach normal. Man hat alles, was man braucht und noch viel mehr. Alles im Überfluss.

    Aber man darf niemals vergessen, dass wir das Alles nur haben, weil es damals so mutige und starke Menschen gab, die ihr Leben riskiert und oft auch geopfert haben.

    Mein Dank geht an all diese Menschen von ganzem Herzen. Und vor allem danke ich dafür, dass meine Kinder in Frieden leben und aufwachsen können.

    Jeder sollte dieses Buch lesen! 

  11. Cover des Buches Sherlock Holmes - Sämtliche Werke in drei Bänden (ISBN: 9783730601556)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Sämtliche Werke in drei Bänden

    (35)
    Aktuelle Rezension von: Featherstone

    Inhalt:

    London, Ende des 18. Jahrhunderts: Es gibt nur einen, der noch helfen kann, wenn man in Schwierigkeiten steckt und dringend einen Ermittler braucht, aber die Polizei nicht ins Vertrauen ziehen kann oder will: Der brillante Detektiv Sherlock Holmes. Gemeinsam mit seinem Freund Dr. John Watson nimmt er sich vermeintlich hoffnungsloser Fällen an und begibt sich in London und Umgebung auf Verbrecherjagd und auf die Spur rätselhafter Vorkommnisse aller Art. Selbst die Polizei bittet Sherlock Holmes zuweilen um Rat, wenn sie bei besonders kniffligen Kriminalfällen an ihre Grenzen stößt...

    „Sicher würde niemand meinen Beruf ergreifen, den die Gefahr nicht reizt.“ (Die Erzählungen II, S. 732/733)
    „Ich bin zwar nicht das Gesetz, aber ich repräsentiere die Gerechtigkeit, soweit meine schwachen Kräfte ausreichen.“ (Die Erzählungen II, S. 733)

    Meine Meinung:

    Ich bin mit hohen Erwartungen an die Romane und Kurzgeschichten über Sherlock Holmes und Dr. John Watson herangegangen, weil ich die beiden Charaktere zuvor bereits durch diverse Film- und Serienadaptionen liebgewonnen hatte, die ich allesamt toll gefunden hatte (u.a. 1940er-Jahre-Filme mit Basil Rathbone, die 2000er-Jahre-Filme mit Robert Downey Jr. und die moderne Serienadaption aus den 2010er-Jahren mit Benedict Cumberbatch). Entsprechend gespannt war ich nun endlich die Originalgeschichten kennenlernen mit denen vor über 100 Jahren (!) alles seinen Anfang genommen hat. 

    Sowohl die Romane als auch die Kurzgeschichten haben mich begeistert und ich fand sie sehr mitreißend. Es wird eine richtig gelungene Mischung aus spannenden, lustigen, gefährlichen, traurigen, dramatischen und nachdenklich stimmenden Momenten geboten. Manche Fälle sind sehr bewegend und traurig, weil man erfährt welche persönlichen Tragödien und individuellen Leidensgeschichten dahinterstecken. Zudem überraschen viele Geschichten mit Auflösungen bzw. Wendungen, die man (ebenso wie Watson und die Polizei) nicht hatte kommen sehen. Es kam für mich zudem unerwartet, dass es auch mal vorgekommen ist, dass Sherlock Holmes zu spät kam um eine Person zu retten und er ihren Tod zu seinem großen Bedauern nicht mehr verhindern konnte. Außerdem gibt es auch Fälle in denen Sherlock Holmes den Täter absichtlich davonkommen lässt, weil er Verständnis für dessen Tat und sein Motiv aufbringen kann.

    Eine große Stärke der Sherlock-Holmes-Erzählungen ist das lebendige Bild, das vom London des 18. Jahrhunderts und dem damaligen Leben entworfen wird. Zudem werden die Schauplätze sehr atmosphärisch beschrieben. Manche Fälle führen Sherlock Holmes zu abgelegenen herrschaftlichen Anwesen mit Geheimgängen/-zimmern während er bei anderen Gelegenheiten die Armenviertel von London aufsuchen muss und es kommt auch mal vor, dass Watson seinen Freund Holmes in einer Opiumhöhle suchen muss. Die Bandbreite an Verbrechen, sonstigen Vergehen und Rätseln die Holmes und Watson versuchen aufzuklären ist groß und das sorgt für Abwechslung (u.a. Mord, Spionage, Körperverletzung, Betrug und Diebstahl). Neben diesen „klassischen“ Fällen bekommen die beiden es z.B. auch mit Heiratsschwindel zu tun und in einen besonders außergewöhnlichen Fall stellt sich heraus, dass das „Mordopfer“ in Wahrheit Selbstmord begangen hatte und es diesen aus Rache wie Mord hat aussehen lassen, damit eine bestimmte Person als Mörder im Gefängnis landet. In einem weiteren ungewöhnlichen Fall bekommen es Holmes und Watson mit einem vermeintlichen Vampir zu tun. Die Täter denen die beiden auf die Schliche kommen entstammen unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und ihre Motive sind äußerst verschieden. Mit manchen Tätern sympathisiert man ein Stück weit und kann deren Motiv nachvollziehen während man es bei anderen abstoßend und erschrecken findet welche niedrigen Beweggründe sie hatten bzw. dass sie aus reine Boshaftigkeit heraus gehandelt haben.

    Sherlock Holmes ist ein ungemein interessanter und vielschichtiger Protagonist mit Ecken und Kanten. Manchmal missfällt seinen Mitmenschen seine etwas exzentrische und direkte Art. Er ist alles andere als leicht zu durchschauen und nach außen hin wirkt er meist ziemlich unnahbar und abweisend. Umso schöner und interessanter sind daher die Momente, die einem hinter diese Fassade blicken lassen und die sein gutes Herz offenbaren. Diesbezüglich ist eine meiner liebsten Szenen der Moment in dem Sherlock Holmes bei einem ihrer Abenteuer zu seinem großen Erschrecken feststellt, dass Watson verletzt worden ist (siehe Erzählung „Die drei Garridebs“):

    „Sie sind doch nicht verletzt, Watson? Um Himmels willen, sagen Sie, dass Sie nicht verletzt sind!“ Es war eine Wunde wert – es war viele Wunden wert – die Tiefe der Loyalität und Liebe hinter jener kalten Maske kennenzulernen. Die klaren, harten Augen waren einen Moment lang getrübt, und die festen Lippe zitterten. Dieses einzige Mal erhaschte ich einen Blick auf ein großes Herz, ebenso groß wie der Verstand. (Die Erzählungen II, S. 680)

    Auch in der Erzählung „Die Mieterin hinter dem Schleier“ zeigt Holmes eine sensible Seite und es ist rührend wie er über seinen Schatten springt und sich bemüht eine Frau zu trösten, der das Schicksal wirklich übel mitgespielt hat:

    Dann streckte Holmes einen seiner langen Arme aus und tätschelte ihr in einer mitfühlenden Geste die Hand, wie ich es nur höchst selten bei ihm erlebt hatte. „Armes Mädchen!“, sagte er. „Sie armes Mädchen! Manchmal sind die Wendungen, die das Schicksal nimmt, schwer zu begreifen. Wenn es keinen Ausgleich für solche Qualen im Jenseits gibt, dann ist die Welt ein grausiger Scherz.“ (Die Erzählungen II, S. 821)

    Holmes Verhältnis zu Frauen ist etwas kompliziert. Er ist ein überzeugter Junggeselle und ist Frauen gegenüber ziemlich misstrauisch und voreingenommen. Ursprünglich meinte er einmal, dass ihm keine Frau intellektuell überlegen ist, aber bei den Ermittlungen zu einem seiner Fälle (siehe Erzählung „Eine Skandalgeschichte im Fürstentum O.“) macht er dann die Bekanntschaft von Irene Adler. Ihr gelingt es Holmes auszutricksen und ihn zu „besiegen“. Watson berichtet dem Leser, dass er Holmes nach diesem Vorfall nie wieder hat sagen hören, dass es keine Frau gibt, die es mit ihm aufnehmen kann.

    An Sherlock Holmes sind seine außergewöhnliche Beobachtungs-, Auffassungs- und Kombinationsgabe besonders bemerkenswert, aber das ist längst nicht alles. Was das Thema Spurensicherung und kriminaltechnische Untersuchungsmethoden anbelangt ist er seiner Zeit voraus. Er verfügt zudem über umfangreiche chemische Kenntnisse und kennt sich z.B. sehr gut mit exotischen Giften aus. Außerdem spricht er mehrere Sprachen (neben seiner Muttersprache Englisch versteht er auch Deutsch, Französisch, Italienisch und Latein). Entscheidend für seinen Ermittlungserfolg ist darüber hinaus seine hervorragende Menschenkenntnis und die Tatsache, dass er ein wahrer Verkleidungskünstler ist: Er versteht es meisterhaft nicht nur sein äußeres Erscheinungsbild komplett zu verändern, sondern auch seine Stimme, Mimik und Gestik zu verändern und er ist in der Lage die Umgangssprache einfacher Leute zu sprechen und mit Akzente zu sprechen. Auf diese Weise ist er in der Lage das Vertrauen unterschiedlichster Menschen zu gewinnen. Er verfügt auch über ein gutes Netzwerk aus Kontaktleuten und Informanten. Dazu zählt u.a. eine Bande von Straßenkindern, die er manchmal mit kleineren Aufgaben beauftragt. In gefährlichen Situationen und bei körperlichen Auseinandersetzung wird zudem deutlich, dass Holmes über gute Reflexe verfügt, ein guter Boxer ist und er generell sportlich ist.

    Zum Leidwesen von der Polizei und dem armen Watson weiht Holmes sie in der Regel erst ganz am Schluss in seine Gedankengänge und Schlussfolgerungen ein. Davor macht er ihnen gegenüber wenn überhaupt nur kryptische Andeutungen, die sie mit Fragezeichen zurücklassen und hält sich nicht mit Erklärungen auf. So gibt es z.B. eine Szene in der Holmes Watson fragt, ob er abends Zeit hätte und Watson das ablehnt. Holmes sagt ihm dann daraufhin schlicht er solle trotzdem abends bei ihm vorbeikommen und dann verschwindet er ohne Erklärung und lässt den armen Watson einfach stehen. Ein weites unterhaltsames Beispiel dafür ist die folgende Szene aus der Erzählung „Der illustre Klient“:

    „Ich stehe Ihnen zur Verfügung, Holmes.“ - „Gut, dann verbringen Sie die nächsten vierundzwanzig Stunden mit dem intensiven Studium chinesischer Keramik.“ Er gab keine Erklärungen und ich fragte auch nicht danach. Aus langjähriger Erfahrung hatte ich gelernt, dass es weise war, ihm zu gehorchen. (Die Erzählungen II, S. 705)

    Eins der ersten Dinge, die mich besonders für Sherlock Holmes eingenommen haben ist die Tatsache, dass es ihm bei seiner Ermittlungsarbeit nicht um Ruhm oder Geld geht. Er lässt sich nicht davon beeindrucken, wenn ein potentieller Auftraggeber einflussreich und mächtig ist. Vielmehr sind es besonders raffinierte Verbrechen, rätselhafte Vorkommnisse und scheinbar aussichtslose Fälle denen er seine Aufmerksamkeit schenkt, denn er liebt die Herausforderung. Er nimmt sich Fällen an, die in besonderem Maße seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten bedürfen. So kommt es, dass er nicht selten vermeintlich kleinen Fällen den Vorzug gibt, auch wenn ihm diese nur ein geringes bzw. gar kein Honorar einbringen. Dadurch dass Holmes kein Polizist ist, ist er auch nicht an Dienstvorschriften gebunden und kann zu recht unkonventionellen Ermittlungsmethoden greifen. Der Gute nimmt es mit den geltenden Gesetzen zuweilen nicht ganz so genau und bewegt sich auch gerne mal in gesetzlichen Graubereichen bzw. übertritt Gesetze einfach indem er z.B. heimlich eine illegale Hausdurchsuchung (oder sollte man Einbruch sagen?) durchführt um sich ein paar zusätzliche Beweise zu verschaffen. Das sorgt für spannende Momente und es ist dadurch weniger vorhersehbar was Holmes als nächstes vorhat. Interessant ist auch, dass es tatsächlich eine Handvoll Fälle gibt in denen Holmes den Täter davonkommen lässt, weil er dessen Verbrechen von einem moralischen Standpunkt aus gesehen nachvollziehen kann.

    Bei all den Lobreden auf Sherlock Holmes darf man keinesfalls seinen treuen Freund und Ermittlungskollegen Watson vergessen, den man sehr schnell ins Herz schließt. Watson hat es wahrlich nicht immer ganz leicht mit seinem Freund Holmes, der ihn nicht oftmals ohne Erklärung mit irgendeinem ominösen Vorhaben überrumpelt, das die beiden dann nicht selten in Schwierigkeiten bringt. Watson ist ein richtig liebenswerter, netter, besonnener, geduldiger und loyaler Mann. Auf ihn kann sich Holmes immer verlassen und das ist besonders insofern wichtig als dass Holmes zuweilen auch etwas einsam wirkt und ziemlich niedergeschlagen ist. Insbesondere wenn Holmes gerade keinen spannenden Fall hat, der ihn auf andere Gedanken bringt, ist er manchmal sehr melancholisch, zieht sich zurück, sucht Trost im Opiumkonsum und scheint dem Leben nicht viel Schönes abgewinnen zu können. Gerade in solchen Momenten braucht es einen Freund wie Watson und bei der Aufklärung seiner Fälle wäre Holmes ohne ihn durchaus das eine oder andere Mal ziemlich aufgeschmissen gewesen.

    Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass es auch unter den relativ unbekannten Romanen bzw. Erzählungen richtig tolle gibt, die es verdient haben weitaus bekannter zu sein und bei denen es sich lohnt sie zu lesen. So hat mich beispielsweise der Roman „Das Tal des Grauens“ sehr begeistert, der für mich dem weitaus bekannteren Roman „Der Hund der Baskervilles“ in nichts nachsteht und mir sogar fast noch ein bisschen besser gefallen hat. Ich finde auch nicht, dass die späteren Erzählungen schwächer geraten sind als die früheren Erzählungen. So hat es mir z.B. sehr gefallen, dass zwei der zuletzt erschienenen Kurzgeschichten aus der Sicht von Holmes erzählt werden und nicht wie sonst aus der Sicht von Watson.

    Fazit:

    Ich kann es absolut verstehen, dass die Romane und Erzählungen über Sherlock Holmes und Dr. John Watson auch über 100 Jahre nach ihrem erstmaligen Erscheinen noch immer so beliebt sind. Ich habe sie sehr gemocht und fand sie richtig spannend, atmosphärisch und mitreißend. Natürlich haben mir manche noch besser gefallen als andere, aber gern gelesen habe ich sie allesamt.

    Zudem kann ich Sherlock-Holmes-Fans auch das Buch „Das Geheimnis des weißen Bandes: Ein Sherlock-Holmes-Roman“ (von Anthony Horowitz) sehr empfehlen. Auch wenn es nicht von Arthur Conan Doyle geschrieben wurde macht es ihm alle Ehre und das Buch fühlt sich beim Lesen wie ein „echter“ Sherlock-Holmes-Roman an.

    Zum Schluss noch ein unterhaltsames Zitat von Sherlock Holmes über Frauen:

    „Das Herz und der Verstand einer Frau sind für einen Mann unlösbare Rätsel.“ (Die Erzählungen II, S. 691)
  12. Cover des Buches New Promises (ISBN: 9783426524558)
    Lilly Lucas

    New Promises

    (894)
    Aktuelle Rezension von: Feuerherzchen84

    Auch der zweite Band der Reihe hat mich voll und ganz gefangen genommen. Diesmal geht es um Ryan, der nach einem Skiunfall, seine Profikarrierre beenden musste und um seine beste Freundin Izzy. Die beiden kenn sich schon seit Kindertagen und verbringen viel Zeit zusammen. Allerdings ist Izzy schon seit acht Jahren in Ryan verliebt und jedesmal wenn er eine andere abschleppt, was sehr oft vorkommt, gibt es ihr einen Stich. Da kommt das Angebot Schauspieler Cole das Ski fahren beizubringen, gerade recht. Und vielleicht ist Cole ja auch die perfekte Ablenkung von Ryan?

  13. Cover des Buches Wie ein Leuchten in tiefer Nacht (ISBN: 9783499005213)
    Jojo Moyes

    Wie ein Leuchten in tiefer Nacht

    (281)
    Aktuelle Rezension von: Reisebaeren

    Im Roman „Wie ein Leuchten in tiefer Nacht“ geht es um die Engländerin Alice, die nach Amerika kommt, um dort ein neues Leben zu beginnen. Statt der erhofften Liebesromanze gestaltet sich das Zusammenleben mit ihrem Ehemann jedoch äußerst schwierig. Schließlich schließt sich Alice einer besonderen Bücherei an, die Bücher mit Pferden zu den Menschen nach Hause bringt. Aus dieser Tätigkeit entwickeln sich wunderbare Freundschaften – sowohl zu der Leiterin der Bücherei als auch zu den anderen Frauen, die dort mitarbeiten.

    Wie man es von Jojo Moyes kennt, ist die Geschichte sehr gut und flüssig zu lesen und insgesamt äußerst fesselnd. Der einzige kleine Wermutstropfen für mich war das Ende, das ich als etwas zu dramatisch und in seinem Abschluss auch ein wenig zu schnell empfunden habe. Abgesehen davon ist es jedoch ein sehr schönes und absolut lesenswertes Buch. Besonders die relativ unbekannte Geschichte der Packhorse Library fand ich sehr spannend.

  14. Cover des Buches Das Tal. Das Spiel (ISBN: 9783401507354)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal. Das Spiel

    (1.017)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    Die Reihe „Das Tal“ habe ich erstmals vor knapp 10 Jahren gelesen und seitdem regelmäßig rereaded.
    „Das Tal“ hat mich damals zum Lesen gebracht und ist quasi schuld daran, dass mein Geldbeutel regelmäßig weint, wegen der hohen Ausgaben für neue Bücher.

    Die Geschichte zieht einen bereits nach wenigen Seiten in seinen Bann.
    Es fängt gleich an, keine seitenlangen Erklärungen oder ähnliches, sondern man ist direkt in der Geschichte.
    Die Fragen werden dann im Laufe der Geschichte erklärt und sorgen somit immer wieder für ein paar „Aha-Momente“ und Spannung.
    Die Story selbst ist an keiner Stelle langweilig.
    Das Tal birgt viele Geheimnisse und das Verschwinden von Angela Finder ergänzt die Haupthandlung perfekt.
    Somit ist es dank der düsteren Umschreibung des Tals und der seltsamen Vorkommnissen im Tal nicht nur gruselig, sondern auch spannend.

    Die Clique, die hier im Vordergrund steht, könnte gar nicht unterschiedlicher sein.
    Die acht Studenten sind alle aus völlig unterschiedlichen Gründen im Tal gelandet und scheinen alle eine düstere Vergangenheit zu haben, die in den Folgeteilen noch thematisiert werden.

    Ich kann die Reihe absolut jedem ans Herz legen, besonders jungen Lesern und Einsteigern in diesem Genre.
    Für mich ist und bleibt diese Reihe meine absolute Alltime-Highlight-Reihe.

  15. Cover des Buches Alles, was du suchst (ISBN: 9783596036288)
    Marie Force

    Alles, was du suchst

    (502)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Alles, was du suchst (Lost in Love 1) von Marie Force, geht es um Cameron, welche als Webdesignerin aus New York dem Familienbetrieb Green Mountain Country Store eine eigene Website erstellen soll. Gleich zu Anfang auf der Fahrt dahin kracht sie mit einem Elch namens Fred zusammen. Dem Tier geht es gut, aber ihr neues Auto hat eine riesige Delle. Zum Glück kommt Will Abbott zufällig mit seinem vorbei Truck vorbei und nimmt sie mit in die Stadt Butler. Natürlich kann er sie als Großstadtfrau überhaupt nicht ausstehen und sie ihn nicht, weil ihm das Tier mehr am Herzen liegt als ihr Auto oder ihre Schuhe, die sie im Schlamm zurücklassen musste. Dieser Will Abbott ist gleichzeitig auch noch einer der Inhaber, der Firma Green Mountain Country Store, sowie seinen anderen Geschwister und sein Vater, sowie seine Mutter. Bekommt Cameron noch den Auftrag für die Website oder nicht und kann aus beiden noch etwas werden ? Denn Cameron findet Will wirklich gut aussehend. 


    Meine Meinung:

    Ich fand die Geschichte spannend geschrieben und flüssig zu lesen. Da ich die Geschichte so gut fand, habe ich sie sehr schnell weggelesen. Die Geschichte ist harmonisch durch den kleinen Ort Butler, welcher versteckt in der Natur liegt und die Stimmung dort, durch die Menschen wie sie sind. Auch die Charaktere Cameron und Will, sowie seine ganze Familie verbreiten ein wohliges Gefühl von Wärme und Sicherheit, welches mich in die Geschichte immer wieder gezogen hat. Will's Familie ist einfach super und ziemlich nett, ich bin glücklich darüber in den nächsten Bänden noch mehr davon zu erfahren und kennenzulernen. Auch die bildliche Umgebung macht diesen Ort so gemütlich und schön, weil dieser Ort einfach klein und in Mitten in der Natur liegt, wo man einfach mal entspannen kann, ohne großen Straßenlärm oder Hektik, wie in einer Großstadt. Die angesprochenen Probleme konnte ich gut nachvollziehen und waren nicht übertrieben dargestellt. 


    Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, sowie schön bildlich, als wäre man selbst vor Ort. Ich verstehe, wieso sich Cameron in den Ort verliebt hat und nicht nur in den. 


    Fazit:

    Ein schöner gemütlicher Roman mit Liebe, Winterfeeling, wegen dem Schnee, aber keinem Weihnachten. Mit tollen Nebencharakteren und einer netten und lieben Familie von Will, sowie neue Freundschaft. 

  16. Cover des Buches Der große Trip zu dir selbst (ISBN: 9783424631210)
    Cheryl Strayed

    Der große Trip zu dir selbst

    (309)
    Aktuelle Rezension von: Shannon

    Von mir aus dürfte es gerne mehr Literatur zu wandernden Frauen geben. Diese hier ist auf der Suche nach sich selbst. Hätte ich mehr Landschaftsbeschreibung und weniger Nabelschau gehabt, wäre ich zufriedener mit dem Buch, aber alles in allem liegt hier ein lesenswertes Werk mit einer sexuell sehr selbstbewussten Frau vor, die eine für mich nicht ganz nachvollziehbare Mischung aus Proll und Intellektueller ist.

  17. Cover des Buches Marianengraben (ISBN: 9783847901990)
    Jasmin Schreiber

    Marianengraben

    (434)
    Aktuelle Rezension von: Readarella

    Ich habe Marianengraben in einem Zug gelesen, eigentlich war ich mitten in einem anderen Buch, aber nach den ersten Seiten konnte ich einfach nicht mehr aufhören. 🙈

    Selten hat mich ein Buch auf so sanfte Weise berührt. Jasmin Schreiber schafft es, ein schweres Thema wie Verlust und Trauer so zu erzählen, dass man sich verstanden fühlt, ohne dass es jemals kitschig wird. Es gibt viele Sätze, die ich mir am liebsten markieren wollte, weil sie genau das ausdrücken, was man selbst schon gefühlt hat, aber nie in Worte fassen konnte.

    Paula, die Hauptfigur, war mir sofort sympathisch, gerade, weil sie so unperfekt und ehrlich ist. Ihr Schmerz ist greifbar, aber sie verliert nie ihren trockenen Humor. Und dann kommt Helmut, dieser eigenwillige, liebenswürdige alte Mann, der das Buch mit seiner Lebensweisheit und seinen Eigenarten zu etwas ganz Besonderem macht. 💫

    Ich mochte vor allem, dass die Geschichte zeigt, wie Trauer nicht einfach verschwindet, sondern sich langsam verwandelt. Man lernt, wieder zu atmen, Stück für Stück.

    Dieses Buch schenkt, trotz des schweren Themas Hoffnung. Ein Buch, das nachhallt. Eins, das man nach dem Lesen kurz auf den Schoß legt und tieeeeef durchatmet.

  18. Cover des Buches Die Lieferung (ISBN: 9783499275173)
    Andreas Winkelmann

    Die Lieferung

    (299)
    Aktuelle Rezension von: Leselilly

    Endlich habe ich einen Thriller gefunden, der mich wirklich gefesselt hat! "Die Lieferung" von Winkelmann ist ein Meisterwerk, das mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte ist so spannend und gut geschrieben, dass es mir keine Minute langweilig wurde, das Buch zu lesen.

    Besonders gelungen finde ich, dass der Autor immer wieder kurze Einblicke in die Vergangenheit des Täters gewährt. Diese Rückblicke helfen, sein Verhalten und die Beweggründe für seine Taten besser zu verstehen. Es ist beeindruckend, wie Winkelmann es schafft, die psychologischen Aspekte so realistisch und nachvollziehbar darzustellen, ohne dass es überzogen oder unrealistisch wirkt.

    Die packende Erzählweise und die gut ausgearbeiteten Charaktere machen "Die Lieferung" zu einem absoluten Muss für jeden Thriller-Fan. Ich war so begeistert, dass ich mir gleich mehrere Bücher von Herrn Winkelmann bestellt habe, da dies mein erstes Buch von ihm war. Wer Spannung liebt, für den ist dieses Buch genau richtig! Ich kann es nur wärmstens empfehlen!

  19. Cover des Buches New Horizons (ISBN: 9783426526699)
    Lilly Lucas

    New Horizons

    (530)
    Aktuelle Rezension von: Ines_Balkow

    Ich bin ein großer Fan der Buchreihe und habe alle Vorgängerbände gelesen. Auch diese Geschichte konnte mich wieder überzeugen. Beide Protagonisten waren mir schon aus den Vorgängerbänden bekannt, wobei Annie zuvor nur kurz auftauchte und ich ihren Charakter daher noch nicht gut kannte. 

    Annie war mir direkt sympathisch und ich habe großen Respekt vor ihr, weil sie einige Schicksalsschläge hinter sich hat. Cole hingegen war mir in dem Buch, in dem er bereits eine zentrale Rolle gespielt hat, sehr unsympathisch. Daher war ich zunächst unsicher, ob ich diese Paarung gut finden würde. Der Autorin ist aber wirklich gut gelungen, seinen Charakter von dem anfänglichen Unsympathen zu einem gefühlvollen und liebenswerten Mann zu entwickeln. Das hat mich positiv überrascht.

    Besonders gut fand ich, dass Cole sich ins Zeug gelegt und um Annie und ihre gemeinsame Zukunft gekämpft hat. Insgesamt bilden die beiden einen schönen Kontrast und ergänzen sich dadurch perfekt. Nun bin ich gespannt, ob wir im nächsten Band erfahren, ob es mit den beiden funktioniert und sie ein Paar bleiben.

  20. Cover des Buches Ein ganzes Leben (ISBN: 9783446278424)
    Robert Seethaler

    Ein ganzes Leben

    (473)
    Aktuelle Rezension von: winniccxx

    Das Buch "Ein ganzes Leben" des österreichischen Authors Robert Seethaler handelt von Andreas Egger und erzählt dessen gesamte Lebensgeschichte. Dabei werden die verschiedenen Etappen aus dem Leben des Protagonisten anschaulich beschrieben. Besonders hat mir die ruhige, sehr angenehme Erzählweise gefallen, die auch in stressigernen Situationen im Roman sehr gut gewirkt hat. Ein zentrales Thema war für mich der Fortschritt und die Erschließung des Alpenraums, mit dem Egger stetig umgehen zu lernen musste. Diese rasante Entwicklung des mittleren 20. Jahrhunderts hat natürlich in seinem Leben Spuren hinterlassen, nichtsdestotrotz hat er sich nicht unterkriegen lassen. Für mich waren diese Schilderungen dennoch spannend zu lesen.

    Das Buch ist ein angenehm zu lesendes Buch für zwischendurch, am Ende des Tages war es jedoch auch nichts extrem außergewöhnliches für mich. Der nette Erzählstil half dabei, sehr gut mit dem Protagonisten mitfühlen zu können, trotz dessen teilweise eigenwilligen Charakters. Ein Bonus-Punkt war die schön geschilderte Alpenlandschaft, die in dem Buch auch eine besondere Rolle spielt, und mir noch einmal mehr Spaß beim Lesen verschafft hat. Insgesamt gibt es so von mir 4 von 5 Sterne.

  21. Cover des Buches Das Sanatorium (ISBN: 9783442492978)
    Sarah Pearse

    Das Sanatorium

    (295)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee

    Ich verkleinere meinen SuB - Challenge

    Dieses Buch hat mich eher nicht begeistert. Eigentlich hat es alle Zutaten für ein wirklich tolles Setting. Einen abgelegenen Ort mit dunkler Vergangenheit. Viele Verdächtige, sozusagen ein Locked- in Szenario, was ich normalerweise total gerne mag. Was die Autorin gut rüberbringt, sind die Umgebungsbeschreibungen, ich habe den Schnee und die Kälte förmlich spüren können. Auch die Grundidee ist super. Ein altes Sanatorium umgebaut zu einem exklusiven Hotel, zudem birgt die Personenkonstellation per se schon einiges an Spannung. Leider fand ich das beschreibungstechnisch nicht gut umgesetzt. Elin blieb die ganze Zeit über jammerig, leidend und blass. Und die Interaktion mit den Nebenfiguren war mir einfach zu vage. Gerade bezüglich Isaak und Laure hätte da viel mehr Aussprache geschehen müssen. So blieb alles irgendwie unausgesprochen, und dementsprechend war ich eher genervt als gefesselt vom Geschehen. Die Hauptprotagonistin bekommt mit ihren Schwächen zu viel Raum und entwickelt sich nicht genug im Laufe des Buches, um sympathisch zu wirken, und bedauerlicherweise gilt dies auch für alle anderen Figuren des Buches. So blieb mir als Leser kein Protagonist, dem ich hätte Daumen drücken mögen für eine sichere Heimkehr ins Tal.  Der Aufbau der Morde ist zwar gut gemacht und bringt einige Spannung, jedoch passt die Auflösung für mich nicht wirklich. Außerdem finde ich einige Stellen etwas unlogisch vom kriminologischen Aufbau her.  Sprich: Kühlung der Toten, Videos vom Tatort statt Fotos, Facetime statt Befragung durch die Protagonistin, über Handy sind heutzutage viele Optionen möglich, die es der zuständigen Behörde einfach gemacht hätte, den Ermittlungen live zu folgen bzw. besser einzugreifen. Was auch der Unsicherheit der Protagonistin gutgetan hätte. Wie gesagt, die Auflösung fand ich zu wenig vorbereitet, da fehlten ggf. Rückblenden, oder anonymisierte Gedankeneinschübe der Tatperson um das ganze etwas verständlicher zu machen. So waren es für mich zwei unplausible Gründe, die tatsächlich auch nichts miteinander zu tun haben. So kann ich hier nur sagen, schnuppert bitte selber in das Buch und schaut, ob es für euch passen könnte.

  22. Cover des Buches The First to Fall (ISBN: 9783989780118)
    Kristina Moninger

    The First to Fall

    (171)
    Aktuelle Rezension von: Claudias-Buecherregal

    Auf einem Alpenchalet treffen Jakob und Aurora aufeinander. Jakobs Mutter gehört dieses Resort und sein sportlicher und gleichzeitig beruflicher Traum ist gerade geplatzt, weshalb er nun im Familienunternehmen Fuß zu fassen versucht. Aurora liebt ihre Unabhängigkeit und das Reisen. Als ihre Schwester jedoch in der Nähe des Chalets tödlich verunglückt, begibt sie sich dorthin und will die Wahrheit herausfinden, denn sie glaubt nicht, dass es sich dabei um einen Unfall gehandelt hat. Als Jakob und Aurora aufeinandertreffen, fliegen die Fetzen, aber bald auch erste Funken. Doch keiner der zwei ahnt, dass ein Geheimnis zwischen ihnen steht, das ihre wackelige Verbindung zerstören wird.

     

    Die „Breaking Waves“-Reihe der deutschsprachigen Autorin hat mich nur mittelmäßig unterhalten. Da mich der Klappentext zum Auftakt der „Red Summer“-Dilogie jedoch sehr neugierig gemacht hat, wollte ich noch einen Versuch wagen und dieser hat sich gelohnt.

     

    Ich mochte sowohl Auroras als auch Jakobs Antrieb und ihre Grumpy x Sunshine – Lovestory, sowie das schöne Setting in den Bergen. Obwohl es natürlich emotionale Verwicklungen gibt, finde ich, dass die Autorin nicht so viel gekünsteltes Drama eingebaut hat, wie es aktuell in vielen NA-Romane der Fall ist. Das hat mir sehr gefallen, genauso wie das Ende, was dafür sorgt, dass man sofort den zweiten Band lesen will – nein sogar muss!

     

    Fazit: Der Auftakt der New-Adult-Suspense-Dilogie hat definitiv Spaß gemacht und ich freue mich darauf mit dem zweiten Band zu beginnen. 

  23. Cover des Buches Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam (ISBN: 9783462046038)
    Vea Kaiser

    Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam

    (153)
    Aktuelle Rezension von: _liesmich_

    Ich weiß noch immer nicht ob mir das Buch gefallen hat oder nicht. Der Schreibstil ist phänomenal, flüssig und anregend. Aber die Themen sind mir generell zu „wir nehmen alles ländliche auf’s Korn“ und das ist mir zu oberflächlich. Vielleicht bin ich da auch zu empfindlich, da ich selbst "vom Land" komme.

  24. Cover des Buches Acht Berge (ISBN: 9783328602026)
    Paolo Cognetti

    Acht Berge

    (210)
    Aktuelle Rezension von: Da_Maris

    In diesem Buch taucht man ein in eine ganz andere Welt: In die Abgeschiedenheit und Einfachheit der italienischen Berge. Diese so ganz andere Szenerie hat mir gut gefallen. Cognetti gelingt es wunderbar, die Charaktere seiner Figuren herauszuarbeiten, v.a. ihre sozialen (In)Kompetenzen. Als Leser begleitet man Pietro über die Jahre und man kann erkennen, wie er und die anderen Figuren sich mit der Zeit entwickeln und dabei doch immer sie selbst bleiben. Dazwischen gibt es viele Landschaftsbeschreibungen, die man am liebsten mit eigenen Augen sehen würde - die meisten zumindest.

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