Bücher mit dem Tag "berger"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "berger" gekennzeichnet haben.

34 Bücher

  1. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.195)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Hier geht's zur vollständigen Buchbesprechung: https://buchklub.podbean.com/e/stieg-larsson-verblendung/

    Vorsicht, Spoiler!

  2. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.538)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Willi

    Der erste Drittel und das letzte Drittel waren wirklich interessant. Ich hab das Buch nicht in einem Rutsch durchgelesen da es irgendwann recht langatmig wurde und ich pausen machte. Der Schluss war dann wirklich wieder spannend und habe ich an einem Stück  durchgelesen. Der erste Teil der Reihe hat mir besser gefallen. 

  3. Cover des Buches Finstermoos - Am schmalen Grat (ISBN: 9783785577493)
    Janet Clark

    Finstermoos - Am schmalen Grat

     (119)
    Aktuelle Rezension von: -Coco-

    Meinung:

    Band zwei schließt nahtlos an seinem Vorgänger an, und man findet sich schnell wieder zurecht. Unsere Protagonisten in diesem Band sind, wie auch im vorherigen, Basti, Valentin, Luzie, Mascha und wie vorhergesehene rückt auch Nic in diesen Bund.

    Diese versuchen nun herauszufinden was mit Maschas Mutter passiert ist, weshalb sie sich auf die Suche nach dieser machen. Bei der Suche kommen sie nicht nur Geheimnissen nahe, stellen Vermutungen darüber auf, was im Dorf eigentlich passiert oder was hier früher passierte, sondern werden auch noch von einem Mysteriösen „Typen“ verfolgt, der sie umbringen will. 

    Anscheinend ist alles etwas kompliziert und miteinander verknüpft. Alle Streitereien der Väter von Luzie und Basti und auch die Probleme die man mit Valentins Familie hat, alles hat anscheinend einen Ursprung, der schon viel früher begann. Wobei auch die Familie von Mascha darin verwickelt ist. Wie??? Keine Ahnung.

    Die Geschichte wird spannend aus den verschiedensten Sichten erzählt, und immer, wenn man denkt man hat einen Hinweis oder hat ein Geheimnis gelüftet, kommen widere welche dazu und man steht am Anfang. Wie auch im vorherigen Band werden Sequenzen aus der nahen Zukunft dazwischen gespielt, wobei diese hier von Nic geschildert werden.

    Die Figuren sind sympathisch, unterschiedlich und ihre Freundschaft hält sie zusammen, obwohl auch immer wieder Krisen, durch Geheimnisse etc. entstehen, ziehen sie trotzdem an einem Strang und versuchen gemeinsam den Geheimnissen von Finstermoos auf die Spruen zu gehen.

     

    Fazit:

    Eine gelungene Fortsetzung, die nicht nur nahtlos an Band 1 anschließt, sondern auch spannend weitergeht und einen fesselt!!!


  4. Cover des Buches Der Vorleser (ISBN: 9783257261349)
    Bernhard Schlink

    Der Vorleser

     (5.685)
    Aktuelle Rezension von: Alexa-Tim

    Manchmal echt verwirrend wie Bernhard Schlink geschrieben hat. Ich musste erst einmal damit klar kommen, dass er aus verschiedenen Zeitformen innerhalb eines Kapitels schreibt.
    Er schreibt aus der Sicht des Jungen.
    Einmal schreibt er von seiner Erinnerung mit Hanna, was in der Vergangenheit liegt und zum anderen wechselt er in die Gegenwart. Das war anfangs verwirrend, aber damit kam ich schnell zurecht und hatte begriffen, dass er seine Geschichte, die er erlebt hat erzählte.

    Die Geschichte ist in drei Teile geteilt und innerhalb der Geschichte geht ein roter Faden durch. Es ist zwar etwas anders geschrieben, aber dennoch sehr interessant. Die Protagonisten sind faszinierend geschildert.
    Das Ende hat mich echt überrascht und damit habe ich gar nicht gerechnet.

    Ich hätte nicht gedacht, dass ich das Buch gut finden würde. Die Story ist wirklich interessant und spannend. Der Sprachstil natürlich ein anderer als in der heutigen Zeit. Aber dennoch ein guter Klassiker.

    Von mir gibt es 4 Sterne.

  5. Cover des Buches Jung, blond, tot (ISBN: 9783426617885)
    Andreas Franz

    Jung, blond, tot

     (492)
    Aktuelle Rezension von: LiveReadLove

    Kurzrezension

    2,5 Sterne

    Eigentlich sollte es für ein Buch sprechen, dass ich es innerhalb eines Tages durchgelesen habe. Doch irgendwie konnte mich "Jung, blond, tot" so gar nicht überzeugen. Es liegt vielleicht vor allem daran, dass es erstmals 1996 erschienen ist, meine Ausgabe ist aus dem Jahr 2000, die Sprache ist zum Teil sehr grenzwertig, der Umgang mit gewissen Themen sehr unglücklich und sowohl Julia Durant als auch die anderen Charaktere wirkten auf mich völlig unterkühlt, unnahbar und letztlich auch austauschbar. Ich habe keinen der Charaktere richtig kennengelernt, konnte mich nicht für irgendjemanden erwärmen. Die Mordfälle waren zwar spannend und es hat mich interessiert, wer die Taten begangen hat, doch völlig überraschend kam die Auflösung dann doch nicht.
    Ein durchschnittlicher Thriller, der eindeutig nicht gut gealtert ist.

  6. Cover des Buches Der Fluch der Zuckerinsel (ISBN: 9783937357997)
    Nora Berger

    Der Fluch der Zuckerinsel

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Belis

    Heimlich  müssen sich Annabelle und Leon treffen, denn ihre verfeindeten Familien streiten seit langem um ein Stück Land. Nach einem tränenreichen Abschied schifft sich Leon nach Paris ein. Doch kein Lebenszeichen zeugt von seiner Ankunft dort. Schweren Herzens geht Annabelle schließlich die Ehe mit dem Sklavenhändler Ramazon ein. Doch ihre Liebe gehört dem Verschwundenen. Gibt es noch Hoffnung auf Glück?

     

    Der Schreibstil war angenehm und konnte mich auf die zauberhafte Insel Martinique mitnehmen. Der gesellschaftliche Wandel zur Zeit Napoleons spiegelt sich im Geschehen wieder. Gute Beschreibungen der Handlungsorte bringen mich im zweiten Teil der Erzählung auch nach Paris mit seinen Licht- und Schattenseiten. Sprachlich finde ich die Erzählung authentisch. Einige historische Fakten wurden eingebracht, könnten meiner Meinung nach noch etwas ausführlicher sein. Der Erzählerstil in miteinander verflochtenen Handlungssträngen zeigt unterschiedliche Perspektiven und ermöglicht dem Leser ein Gesamtbild.

     

    Weniger überzeugen konnte mich die Prota Annabelle. Ihr kindliches Wesen als junge Frau wurde mit für ihr Alter zu erwachsenen Entscheidungen gemischt. Ich hatte teils Schwierigkeiten dies nachzuvollziehen. Auch die Zeitsprünge in der längere Jahre andauernden Erzählung brachten den Lesefluss ins Stocken. Es wäre schön gewesen die Kapitel mit Angaben dazu zu versehen. So wurde ich den Gedanken an eine teils sehr konstruierte Handlung nicht los. Was im Allgemeinen schade für die Geschichte ist. Der Verlauf hatte Spannung, Kämpfe, Liebesgeschichten und historische Fakten zu bieten. Ich würde die Erzählung eher als Abenteuer, Roman über gesellschaftlichen Umbruch denn als Romantik bezeichnen. Dafür überwiegen die Auswirkungen des Fluches mit Ängsten, Tod und Veränderungen zu sehr.

     

    Daher kann ich der historisch zuzuordnenden Erzählung nur 4 Sterne geben. Sie ist lesenswert, konnte mich aber nicht voll überzeugen. Dennoch werde ich gerne weitere Bücher der Autorin zur Hand nehmen.

  7. Cover des Buches Todesmelodie (ISBN: 9783426639443)
    Andreas Franz

    Todesmelodie

     (172)
    Aktuelle Rezension von: Isy75

    Ich habe zu vor kein Buch von FRanz gelesen, aber dieses Buch macht Lust auf mehr. Ich werde mir definitiv noch eines besorgen.  

    Spannung, nette Ermittler, einen Schluss mit dem man nicht gleich rechnet. Obwohl der Täter schnell bekannt, lässt die Spannung doch nicht nach .


  8. Cover des Buches Der Jäger (ISBN: 9783426617410)
    Andreas Franz

    Der Jäger

     (199)
    Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht

    1999. Hauptkommissarin Julia Durant ermittelt mit ihren Kollegen Kullmer und Hellmer im Fall der ermordeten Erika Müller. Wie sie von ihrem Chef Berger erfährt, wurde die Frau genau so ermordet, wie vor einem Jahr Juliane Albertz und Carola Weidmann. Alle Frauen weisen Spuren auf von Handfesseln, sie wurden brutal geschlagen, ihnen wurden die Brustwarzen abgebissen, in den Schamlippen steckte eine goldene Nadel – zu sexuellem Missbrauch kam es jedoch nicht. Und, für Empfindliche: das ist der Umfang von dem, was passiert. Im Gegensatz zu bisherigen Büchern der Reihe ist man als Leser jedoch teils „live“ dabei.  

    So im Großen und Ganzen fand ich den „police procedural“ eher gut. Es gibt eine bizzare Darstellung der Toten, die sich nicht gleich erschließt, für das Mordmotiv brauchen die Kommissare reichlich lange, eine Tote (beziehungsweise drei Tote) bleiben nicht lange allein und zur Identität des Mörders fehlt lange der letzte Hinweis. Insgesamt also gute Zutaten.

    Was passt nicht? Julia Durant ist dauergenervt – und das nervte mich. Dauernd. Eventuell war sogar ihr Autor genervt, denn der lässt sie am Ende des Buches unbezahlten Urlaub nehmen. Das interessiert mich da aber längst nicht mehr. Es werden wieder viele Bierchen gezischt und weitere Alkoholika auch während der Arbeit, gerade Durant steigert sich hier. Geraucht wird eh und es bleibt diese Dauerschleife aus Bier, Salami, öffnet die Post etc. Oh, halt, große Variation: Autor Andreas Franz erwähnt, dass Durant ein Frühstück einnimmt, bei dem sie sich etwas gönnt: zu Cornflakes, Zucker, Milch, Kaffee, Gauloises wird dann eine Banane hinzugefügt. Wie ausgefallen!

    Was passt noch nicht? Ermittelt wird hauptsächlich in den Kreisen etwas vermögenderer Zeitgenossen, obwohl etliche der Opfer definitiv nicht aus diesen Kreisen stammten. Egal – es ist wohl interessanter dort, gerade weil die fleißig sexuelles „Bäumchen-wechsel-dich“ spielen, dass ich so schnell den Überblick verloren habe, dass es mich nicht mehr interessierte. Fazit im Buch: das ist typisch, wenn man Geld hat. Danke für die Belehrung, Lieschen Müller. Ach ja, und Dessous tragen auch nur bestimmte Arten von Frauen. Wow, der Siegeszug von „Shades of Grey“ und entsprechenden „Spielzeug-Versendern“ quer durch alle Schichten dürfte die Kommissare schwer geschockt haben. Ach ja, das Motiv – hm.

    Durant setzt sich wieder über alle Gesetze hinweg, ob sie nun den Schmuck eines Opfers mit besten Absichten verteilt, geheime Informationen privat weitergibt oder Reportern Tipps gibt. Hatten wir schon. Was aber genial ist: wie Autor Franz etwas ganz genau vor den Augen des Lesers ablaufen lässt, der dadurch nach Schema F NIE auf die Voraussetzung zur Klärung des Falles gekommen wäre. Im Vergleich mit den Vorgängern: 3,5 Sterne.

    Personal
    Chef Berger
    Julia Durant, geboren am 5.11.
    Frank Hellmer, seine Frau Nadine
    Kullmer (hatte der mal einen Vornamen??)

    Erika Müller, verheiratet mit Bernd Müller
    Renate Schwab und Inge Sperling, Freundinnnen von Erika Müller
    Juliane Kassner, Studentin mit Nebenjob, Mitbewohnerin von Camilla Faun, Studentin, blind
    Juliane Albertz und Carola Weidmann
    Psychoanalytiker und -therapeut Professor Alfred Richter, oft für die Polizei tätig, verheiratet mit der sehr viel jüngeren Susanne
    Viola Kleiber – Patientin von Richter. Ehefrau von Max Kleiber, Bestsellerautor
    Konrad Lewell. Ledig. Esoterischer Lebensberater
    Vera Koslowski, Inhaberin einer Künstleragentur
    Dr. Alexander Maibaum, Dekan der Uni Frankfurt, seine Frau Carmen
    Claudia van Dyck, ihr Mann, ein Filmproduzent, beider Tochter Maria, 19
    Astrologin Ruth Gonzales
    Jeanette Liebermann, Schauspielerin


    #1 Jung, blond, tot 1996: https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Jung-blond-tot-120834581-w/rezension/2681077832/

    #2: https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-achte-Opfer-120833824-w/rezension/2681389249/  

    #3:  https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Letale-Dosis-877811592-w/rezension/2682029861/

    #4 dieses hier

    #5 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-Syndikat-der-Spinne-120833825-w/rezension/2684935245/

    #6 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Kaltes-Blut-144037780-w/rezension/2687987773/

    #7 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-Verlies-120833827-w/rezension/2693637878/ 

     


  9. Cover des Buches Das Verlies (ISBN: 9783426624456)
    Andreas Franz

    Das Verlies

     (224)
    Aktuelle Rezension von: LaraD

    "Das Verließ“ ist der siebte Teil der Julia-Durant-Reihe. Und wie immer ist es sehr spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

    Diesmal geht es um einem gewalttätigen Ehemann, der wirklich fies dargestellt wird. Nach außen hin der Saubermann aber bei seiner Familie ein fieses Scheusal.  Es ist eine gut gelungene Gesichte mit einer überraschenden Wendung. Und das sind die Besten!

    Andreas Franz hat auch einen sehr angenehmen und verständlichen Schreibstil, so dass ich alle andere Bücher der Reihe ebenso gerne gelesen habe. 

  10. Cover des Buches Die Tochter der Bettlerin (ISBN: 9782496702514)
    Nora Berger

    Die Tochter der Bettlerin

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Goldie-hafi

    Preußen im Jahre 1747 - Anna wird Magd im Hause derer zu Trenck und verliebt sich in den ältesten Sohn der Familie. Soweit, so gut. Damit hätte schon alles erzählt sein können, wären da nicht die diversen Verwicklungen, die bis hinauf in höchste Regierungskreise führen.

    Ist die Protagonisten Anna dem Roman geschuldet, ist das politische Umfeld einschließlich der Verwicklungen des Friedrich von der Trenck, der Historie abgeschaut. Nora Berger schafft es, die Verbindung von Fiktion und Geschichte lebendig zu erzählen.

    Die Irrungen und Wirrungen, welche Anna zu bestehen hat, machen das Buch zu einem netten historischen Roman. Über das Ende, welches unerwartet ist, sei hier nichts verraten.

    Ein Buch, das ich gerne gelesen habe.


  11. Cover des Buches Mörderische Tage (ISBN: 9783426639429)
    Andreas Franz

    Mörderische Tage

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Taehti

    Andreas Franz schreibt in seinem elften Band "Mörderische Tage" über einen hochintelligenten Mörder, der Julia Durant und ihrem Team mächtig Probleme bereitet.

    Zudem ist natürlich auch jeder ob der langen Zeit schon genervt und urlaubsreif. Durant und ihr Kollege Hellmer haben allerdings auch noch zwischenmenschliche Probleme, die geklärt werden sollen, was natürlich auch zur allgemeinen Stimmung beiträgt.

    Hellmer ist es auch, dem ein Opfer des Killers auf der Autobahn vor das Auto läuft.

    Das Opfer übersteht zwar den beinahe Zusammenstoß, allerdings verstirbt sie kurze Zeit später im Krankenhaus.

    Die Ermittler sind anfangs überfordert, finden aber irgendwann heraus, dass das Opfer der sog. weißen Folter ausgesetzt war. 

    So ermittelt das K11 fleißig weiter und Julia Durant plant ihren Urlaub in Südfrankreich, doch kurz vor ihrem Abflug kommt alles anders. Derweil lernst Hellmer zwei hochbegabte Jugendliche kennen und wird so auf eine heiße Spur gebracht - ist er doch selbst hochbegabt. 

    Doch noch ist der Täter der Polizei einen Schachzug voraus. 

    Als Julia Durant in die Fänge des Mörders gelangt, entwickelt sich die ganze Geschichte etwas schneller und nimmt Fahrt auf.


    Neben dem Haupthandlungsstrang von Julia Durant und Frank Hellmer gewährt Andreas Franz auch Einblick in das Leben des Täters und anderen beteiligten Personen. 

    Gut dargestellt sind die Sequenzen auf jeden Fall und die kurzen Infos der weißen Folter sind auch nicht ohne. Auch sind die Charaktere gut beschrieben.


    Anfangs war es für mich etwas langatmig, was dann aber an Fahrt aufgenommen hat, zwischendrin wieder etwas abflachte. Aufgrund der Kurzbeschreibung war irgendwie klar, was so ab Seite 350 passieren wird, wodurch die letzten 100 Seiten nochmal kräftig zulegen mussten. 


    Mit der Person Julia Durant konnte ich mich in diesem Band leider überhaupt nicht anfreunden. Ihre Art gefällt mir nicht und diese Beweihräucherung durch ihren Chef auch nicht. Vielleicht klappte das auch nicht anders, wegen den nachfolgenden Bänden? Zudem musste ich schon schmunzeln, als der hochbegabte Killer auftauchte, wenig später die hochbegabte Ehefrau und zwei hochbegabte Teenager, die dem, natürlich, hochbegabten Kriminalbeamten mit der Nase auf seine Hochbegabung hinwiesen. Etwas zuviel des Guten.


    Insgesamt hatte ich leider etwas Mühe, das Buch zu lesen, wobei die Story und der Handlungsstrang viel her gibt. Lag wohl eher auch an der Wortwahl. 

    Für echte Fans ein Muss, sonst reinlesen und selbst entscheiden.

  12. Cover des Buches Teuflische Versprechen (ISBN: 9783426628317)
    Andreas Franz

    Teuflische Versprechen

     (173)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 560 Seiten

    Verlag: Knaur TB (1. August 2005)

    ISBN-13: 978-3426628317

    Preis: 10,99 €

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Spannend, aber mit kleinen Mankos


    Inhalt:

    Die zwanzigjährige Maria aus Moldawien wurde zur Prostitution gezwungen. Als ihr die Flucht gelingt, landet sie zufällig in der Praxis einer Psychologin. Diese möchte der jungen Frau helfen und kontaktiert ihre Freundin Rita, eine Rechtsanwältin. Kurze Zeit später ist Rita tot. 


    Für Julia Durant ist schnell klar, dass hier das organisierte Verbrechen seine Finger im Spiel hat. Dies ist gefährlich für alle Beteiligten und die Aussichten auf eine erfolgreiche Aufklärung gehen gegen null. Zu undurchsichtig ist der Sumpf aus Korruption und Gewalt. Doch wenn Durant sich einmal festgebissen hat, gibt es kein Zurück …


    Meine Meinung:

    Dies war mein erster Krimi von Andreas Franz. Im Großen und Ganzen hat er mir ganz gut gefallen. Auch wenn er mitten aus der Reihe um die Frankfurter Hauptkommissarin Julia Durant ist, lässt er sich problemlos ohne Vorkenntnisse lesen. 


    Er ist recht spannend. Nur ab und zu gibt es kleine Längen mit Wiederholungen und zu detaillierten Beschreibungen. Mehr hat mich etwas anderes gestört, nämlich dass die Protagonist*innen manchmal nicht glaubwürdig agieren. Man macht zuerst ein Riesenbohei um die Integrität der Kollegen, die man zu diesem Fall hinzuziehen soll. Später erzählt man sogar Verdächtigen und deren Angehörigen ohne Not, dass man einen V-Mann in die Organisation eingeschleust hat. Unprofessioneller geht’s kaum. Und das viele Geschwafel um Gott hätte Andreas Franz sich auch sparen können.


    ★★★☆☆


  13. Cover des Buches Spielball des Schicksals (ISBN: 9782919801701)
    Nora Berger

    Spielball des Schicksals

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Wildpony

    Spielball des Schicksals   -   Nora Berger

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Als Alexander von Waldheim im Nachlass seiner Eltern das Tagebuch seiner Ururgroßmutter Camilla findet, ist ihm gleich klar: Das wird die Geschichte für seinen nächsten Roman werden! Fasziniert taucht er in die Vergangenheit ein und erfährt so von den turbulenten Leben von Camilla und Tessa, zweier sehr unterschiedlicher Frauen, die sich in einem nicht enden wollenden Krieg zwischen Liebe, Eifersucht und Tod durchs Leben kämpfen müssen …

    Berlin, 1862: Camilla schlägt sich alleine durchs Leben. Sie wird es Tessa, der Geliebten Ihres Vaters, nie verzeihen, dass sie ihn dazu gebracht hatte, sie und ihre Schwester in ein Kloster abzuschieben. Doch das Leben muss weitergehen. Als Krankenschwester in der Berliner Charité durchlebt Camilla dramatische Höhen und Tiefen, bis sie eines Tages völlig überraschend wieder auf Tessa trifft …

    Mein Leseeindruck:

    Da ich bereits 4 weitere Bücher von der Autorin Nora Berger gelesen habe, war es für mich ein großes Vergnügen hier das neue Buch: Spielball des Schicksals zu lesen.

    Allein die Beschreibung des Buches sowie das Wissen um den schönen Schreibstil der Autorin hat mich große Vorfreude auf das Buch fühlen lassen. Und auch dieses Mal hat mich die Autorin nicht enttäuscht! Auch wenn ein paar minimale Schwächen dabei waren, vor allem weil es etwas vorhersehbar war. Kann aber auch daran liegen das ich viele historische Bücher lese.

    Die zwei Zeitebenen in denen das Buch spielt gehen flüssig ineinander über und bereiten dem Leser daher großen Lesegenuss. Das unsere Autorin Nora Berger einen ganz unvergleichlichen tollen Schreibstil hat muss ich nicht extra betonen.

    Lebendige Charaktere und verschiedene Schicksale vereinen hier eine Story von Gegenwart und Vergangenheit.

    Fazit:

    Für mich ein toller historischer Roman einer sehr guten Autorin. Von Frau Berger würde ich jederzeit jedes Buch lesen!

    Auch wenn mir ein Vorgängerband ein klein wenig besser gefallen hat, so ist das nur meine persönliche Meinung und ich kann trotzdem aus vollem Herzen dieses Buch empfehlen.

    Von mir gibt es 4,5 Sterne für wunderbare Lesestunden! ****1/2

  14. Cover des Buches Transformation am Feuersee (ISBN: 9783738623550)
    Sandra Berger

    Transformation am Feuersee

     (26)
    Aktuelle Rezension von: BooksofFantasy

    Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut genauso wie der flüssige Schreibstil der Schweitzer Autorin Sandra Berger.


    Das Buch fängt spannungsgeladen und sehr unverständlich an. Aber genau das war es, was mich zum weiterlesen animiert hat. Die Geschichte wurde immer verwirrender und zwischendurch kannte ich mich absolut nicht mehr aus. Später  hatte ich schon eine leichte Ahnung auf was diese Geschichte hinauslaufen würde, jedoch hab ich es zwischendurch  wieder verworfen, weil einfach 2 Szenen nicht hineingepasst hätten.
     Am Ende klärte sich zum Glück alles auf, und zeigte mir das ich mit meiner Theorie rund um das Rätsel richtig gelegen habe, jedoch meiner Meinung nach passten diese 2 Szenen trotzdem nicht hinein. Auf den Schluss war ich dann absolut nicht gefasst. Ich hatte noch nie so ein trauriges und gleichzeitig wunderschönes Happy End.
    Das Chaos im Kopf von Caroline konnte ich wirklich gut nachempfinden. Die Handlungen in Anbetracht ihrer Situation waren ebenfalls sehr gut nachvollziehbar .


    Fazit:
    Im Großen und Ganzen eine wirklich gelungene und gefühlvolle Geschichte. Einzigartig, verwirrend und doch gleichzeitig fesselnd. ACHTUNG am Ende: Taschentuchalarm!!!
  15. Cover des Buches Der Augenschneider (ISBN: 9783492258128)
    Valentina Berger

    Der Augenschneider

     (90)
    Aktuelle Rezension von: SchwarzeRose
    Ein wirklich überaus spannender Thriller. Man konnte das Buch "Der Augenschneider" nicht aus der Hand legen. Bis zum Schluss hielt sich die Spannung.
  16. Cover des Buches Leonardos Zeichen (ISBN: B00O4BFD12)
    Jo Berger

    Leonardos Zeichen

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Buchmaedels
    "Leonardos Zeichen" von Jo Berger hat mir Amazon anhand meiner bisherigen Käufe empfohlen. Schon ein kleines bisschen erschreckend, wie die Maschinerie meine Vorlieben kennt. *zähneknirsch*
    Also Klappentext gelesen und dann heruntergeladen. JA ich wollte gleich anfangen zu lesen.

    Es geht um Anna und Leonardo. Er ist Halbitaliener und sie eine Deutsche. Beide haben sich in Köln kennen- und lieben gelernt. Leonardo zieht zurück nach Italien genauer nach Kalabrien und Anna folgt ihm. Sie hat sich von ihrem Freund Marc getrennt, der nach alten Regeln seines Vaters seine Beziehungen und seine Arbeit „pflegt“. Er ist zu seinen Mitarbeitern von oben herab und gnadenlos. Genauso ist er zu Anna. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit macht er sie runter und klein, weißt sie auf ihre kleinen Unzulänglichkeiten und Problemzonen hin. Sie erwacht als sie Leonardo trifft und auf einmal wird sie selbstbewußt und befreit sich. Leonardo überrascht sie mit einem kleinen Schild über der Eingangstür seines Elternhauses / ihres neuen gemeinsamen Zuhauses. Dieses Schild bewirkt mit Magie, dass sich nicht nur Annas und Leonardos Leben ändert, sondern auch von so manchem Anderen, der ihr Haus durch diese Tür betritt. Sogar ihr Ex Marc wird einsichtig. Anna fühlt sich sichtlich wohl hier und blüht richtiggehend auf. Sie geht aus sich heraus und offen auf die Leute zu. Das hätte sie sich früher mit Marc an ihrer Seite nie getraut.

    Diese Geschichte ist in meinen Augen ein modernes Märchen. So viele schöne romantische Auswirkungen kann es im realen Leben gar nicht geben. Daher kann es nur ein Märchen sein. Es ist so richtig himmlisch. Die Landschaft, der kleine verschlafene Ort mit seinen schrulligen und liebenswerten Menschen und das Meer. Eine richtig schöne Sommerlektüre für den nächsten Urlaub. Ich war kurz davor zu schauen, ob es diesen Ort Strongoli wirklich gibt und ob man da Urlaub machen kann. Die Autorin hat es mit ihren bildhaften Beschreibungen und genau richtig gesetzten Akzenten verstanden mich an die italienische Küste zu entführen. Ich konnte mich von der ersten Seite an in Anna hineinversetzen, mit ihr mitfühlen und ihr Gefühl des Angekommen-Seins nachempfinden. Wie sie ihr neues Leben auf den eigenen Füßen einfach in Angriff nimmt und auf einmal doch noch erwachsen wird und sich auch nicht mehr zurückschupsen läßt. Sie steht auf einmal ganz gerade für das ein, was sie will und was sie eben nicht mehr will. Die netten kleinen Geschichten am „Rande“, die Annas und Leonardos Neuanfang so überraschend gestalten sind meistens witzig und so unvorhersehbar.

    Fazit: Der Schreibstil ist wirklich toll zu lesen, flüssig, schlüssig, nicht zu übertrieben oder zu realistisch. Es hat genau die richtige Mischung, die ein Liebesroman für mich haben muß zum Träumen in fiktive Welten. Ich war richtig ein bisschen traurig, dass es schon zu Ende war.

    gepostet von Anja <3
  17. Cover des Buches Die gefährlichen Intrigen des Marquis de Cinq-Mars (ISBN: 9783956690778)
    Nora Berger

    Die gefährlichen Intrigen des Marquis de Cinq-Mars

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Venedig im Jahre 1640: Die junge Frau Gabriella di Montadori stammt aus einer reichen Familie, und ihre Eltern wollen sie mit dem Adligen Pariser Julien de Rochebonne verheiraten. Dieser hat zwar kein Interesse an ihr, aber an ihrem Vermögen, denn er versinkt in Spielschulden. Gabriella jedoch wehrt sich gegen eine Vermählung, denn sie liebt den Ziegenhirten Angelo. Leider interessiert das niemand. Doch dann kommt ihr ein Gespräch zu Ohren. Julien und sein bester Freund Marquis de Cinq-Mars, der der Günstling des Königs Ludwigs XIII. ist, unterhalten sich darüber, dass Kardinal Richelieu ermordet werden soll. Nun recherchiert Gabriella weiter und erfährt von einem Geheimnis des Kardinals, welches sie in immer größere Gefahr bringt.
    In diesem historischen Roman landen wir am französischen Hofe, wo um die Macht mit allen Mitteln gerungen wird. Intrigen werden geschmiedet, Rachepläne ausgeheckt, und Untreue ist dabei noch das kleinste Übel. Sehr gut kommen die damaligen politischen Machenschaften mit wahren Personen zur Sprache, aber auch die erdachten Charaktere sind gut mit in die Geschichte verwoben, sodass man hautnah dabei ist. Auch tragen dazu die Perspektivwechsel bei, denn immer wieder liest man aus der Sicht eines anderen und versteht so die Hintergründe. Das erhöht die Spannung enorm, die sich bis ans Ende zieht. Aber auch die historische Atmosphäre mit all ihren Details ist gut eingefangen. Der Schreibstil dazu ist flüssig und fesselnd.
  18. Cover des Buches Letale Dosis (ISBN: 9783426511022)
    Andreas Franz

    Letale Dosis

     (244)
    Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht

    Bislang der beste der Reihe – leider mit so einigem, was nicht passt.

    In der (fiktiven) christlichen Religionsgemeinschaft „Kirche des Elohim“ stirbt einer der Amtsträger auf mysteriöse Weise nach seiner Insulindosis. Sie war mit Gift versetzt, einem exotischen noch dazu. Die Ermittlungen gestalten sich als schwierig: von seiner Familie und Gemeinschaft wird der ermordete Rosenzweig geradezu als Heiliger beschrieben, doch in seiner Firma hielt man in eher für einen Schürzenjäger und Tyrannen.
    HK Julia Durant und ihre Kollegen Kullmer und Hellmer dringen ein in eine sehr traditionelle Gemeinschaft, in der so einiges anders ist als es scheint. Der Tote wird nicht das einzige Opfer bleiben – doch wo liegt das Motiv?

    Tja. Wo liegt das Motiv. Letztlich bleibt diese Frage, wenn man über das Buch genau nachdenkt.
    Dieser dritte Band der Reihe ist nach meiner Meinung der erste, der wirklich recht spannend ist und auch die Thematik etwas variiert – nur etwas, die Folgen von Kindes- und Machtmissbrauch bleiben irgendwie kleben, der Autor erspart uns nur die große große Verschwörungs-Geheimorganisation, immerhin.

    Es gibt wieder sehr viel Fülltext, zum Beispiel, wie Julia Durant sich im Bad verhält (Deo, etwas Makeup, sie entleert ihre Blase), was sie frühstückt (Milch, Cornflakes, Zucker darauf, Kaffee, Zigarette), was es mittags gibt (häufig Currywurst, Bier, Zigarette), was abends (Brot, Salami, Gurke, Bier, Zigarette). Das zieht sich leider durch jedes Buch, mehrfach; es ist langweilig, banal. Wieder saufen und rauchen sich alle durch die Seiten – bis auf Hellmer, der ist jetzt mit Nadine verheiratet, die nach einer Fehlgeburt wieder schwanger ist. Seltsamerweise trinkt er bei der abendlichen Grillfeier, zu der er und seine Frau Julia eingeladen haben, ein Bier?! Klappt eigentlich nicht bei trockenen Alkoholikern, entweder oder. Chef Berger säuft heimlich aus der Flasche im Schreibtisch. Alle fahren Auto mit „Sprit extra“. Allerdings hat man das zu der Zeit tatsächlich auch getan, das ging, bis man dafür seinen Führerschein verlieren konnte. Die Raucherei ist ebenso zeitgemäß.

    Julia Durant erweist sich leider häufig als unhöflich oder zickig. Da fragt sie die Ärztin nach ihrer Meinung, lauscht der Antwort, fragt nach - und unterbricht sie dann. Ziemlich häufig steht da „sagte Durant kühl“ oder ähnliches. Dauernd unterbricht sie jemanden. Wohlgemerkt: einen nervigen Kollegen unterbrechen oder einen Wichtigtuer, meinetwegen; aber sie unterbricht auch Zeugen, auf deren Kooperation sie dringend angewiesen ist, für die sie eine angenehme Atmosphäre schaffen müsste. Auf der anderen Seite fragt sie sich häufiger (wie auch einige andere Frauen im Buch sich ähnliche Fragen stellen), was SIE denn getan habe – damit der Mann sich nicht bei ihr glücklich fühlt, um die Essenz der Zweifel wiederzugeben. Willkommen in den Fünfzigern?!

    Das bislang könnte man ja noch als persönliche Verlieben abtun. Dicke kommt es aber bei dem Fall. Wenn er geklärt ist, weiß man, dass eine Protagonistin aus dem Buch anscheinend ganz bewusst als Erwachsene eine sexuelle Beziehung mit ihrem eigenen Vater aufnahm – wobei er immerhin die Entschuldigung hatte, nicht zu wissen, dass sie seine Tochter ist. Sie wusste Bescheid. Sorry, das „kaufe“ ich nicht.
    Dazu passt es vom Ende der Geschichte her nicht, dass die Ärztin zu Beginn auf ihren Verdacht hinwies, noch dazu auf Gift.
    Dann stellt sich die Frage mit der Frau im Pflegeheim – warum war sie in einer Situation, von einem Mitglied der Gemeinschaft unter Druck gesetzt werden zu können, war sie selbst in der Kirche? „Einfach“ nur sehr halbwegs jung (17) schwanger, das ist nun zu der Zeit längst nicht mehr so ungewöhnlich.
    Und als letztes: kann mir jemand erklären, warum es nicht nur das zeitlich erste und letzte Mordopfer gab? Die anderen sind ja anscheinend mitnichten direkt für das Täter-Leid verantwortlich, selbst indirekt maximal sehr sehr sehr indirekt – eher im Sinne von „sie waren auch Schweine“ oder „sie haben ihrem Mitbruder bei der Vertuschung geholfen“. Das taten aber auch die Familien, die Mütter, die gesamte Gemeinschaft, die nichts kontrollierte, nicht einmal die Geldflüsse. Ach, und als allerletztes: Welche Bedeutung hatte der Bär aus dem Abschiedsbrief?

    Darüber hinaus ist hier etliches unprofessionell: Julia diskutiert ihren Fall mit ihrem Liebhaber, mit ihrem Vater, mit der Frau ihres Kollegen; darüber gibt sie weitere Informationen an diverse Mitglieder der Gemeinde. Ihr Chef Berger weiß, dass sie durch ihren Liebhaber persönlich involviert ist und er weiß zumindest, dass sie den Fall mit ihrem Vater diskutiert – das erzählt sie ihm nämlich. In der normalen Welt hätte man sie vom Fall abgezogen und sie hätte mindestens eine Abmahnung kassiert.

    3 Sterne. Guter Ansatz, da hätte besser lektoriert worden sein müssen.

    #1 Jung, blond, tot 1996: https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Jung-blond-tot-120834581-w/rezension/2681077832/

    #2: https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-achte-Opfer-120833824-w/rezension/2681389249/ 

    #3:  dieses hier

    #4 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Der-Jäger-120833829-w/rezension/2682539933/

    #5 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-Syndikat-der-Spinne-120833825-w/rezension/2684935245/ 

    #6 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Kaltes-Blut-144037780-w/rezension/2687987773/

    #7 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-Verlies-120833827-w/rezension/2693637878/ 

    #8 Teuflische Versprechen



  19. Cover des Buches Kaltes Blut (ISBN: 9783426504697)
    Andreas Franz

    Kaltes Blut

     (174)
    Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht

    „nach und nach hatte man sich daran gewöhnt und es sogar als schön empfunden.“ – nein. Wirklich nein.

    Aushilfsweise übernehmen Hauptkommissarin Julia Durant und ihre Kollegen für die Wiesbadener den Fall einer verschwundenen 15jährigen, Selina Kautz. Das Mädchen hatte gegenüber den wohlsituierten Eltern angegeben, vom nahen Reitclub aus bei einer Freundin zu übernachten, ihren Freundinnen jedoch erzählt, nach Hause zu radeln. Als die Schülerin tot aufgefunden wird, stellt ihre Leiche die Ermittler vor Rätsel: sie wurde mit einer großen Anzahl von Stichen getötet, nicht missbraucht, und hatte ihren Eltern anscheinend einiges nicht erzählt. Doch die Ermittlungen sollen noch weitere Rätsel zu Tage bringen.


    Die Mädchen:

    Miriam Tschierke, Mutter Marianne
    Katrin Laube
    Selina Kautz 15 - Eltern Helga und Peter, Architekt
    Natalie Weishaupt

    Emily Gerber, Besitzerin des Reitclubs, ihr Mann Andreas.
    Helena Malkow, Voltigiertrainerin, 2. Vorsitzende, ihr Mann Werner.
    Sohn der beiden Thomas, 19
    Sonja Kaufmann, Tierärztin + Reitlehrerin, ihr Mann Achim, Klimaforscher 36
    Christian Malkow, Pastor, Bruder von Werner

    Mir raucht immer noch der Kopf. Da gibt es zum einen eine eher beliebige Truppe von jungen Mädchen ohne viel eigenen Charakter – austauschbar. Dazu kommt eine weitere Truppe von Frauen vom Reiterhof mit den dazugehörigen Männern, die für mich ähnlich austauschbar blieben. Es war mir daher am Ende auch egal, wer nun der Täter war. „Eigentlich“ wusste es der Leser ja eh von Beginn an, da immer wieder zur Perspektive des Täters gewechselt wurde – er faselt von seinem Vater, der ihn nie ernst nahm (da fällt dann einer der Männer aus der Liste ein), vom Engel (da fällt dann ein anderer ein), und so weiter. Letztlich scheinen diese Einschübe nur der Herleitung von falschen Spuren zu dienen – ich habe irgendwann überlegt, wer denn noch nicht genannt wurde. Hat mich aber nicht interessiert.
    Und jetzt zu dem, was mich aufgeregt hat. Da gibt es im Buch diese Gruppe von Mädchen im Alter von 14 und 15 Jahren. Eine hat ein Verhältnis mit einem erwachsenen Mann – die Ermittler kehren das unter den Teppich, weil sie ja freiwillig mit ihm Sex hatte. Die Stellung des Mannes zu ihr erfüllt klar den Status des Missbrauchs Schutzbefohlener. Dann gibt es zunehmend Andeutungen zu sexuellen Handlungen von einer oder mehreren Frauen an einem oder mehreren Mädchen – Zitat aus Sicht der Mädchen „nach und nach hatte man sich daran gewöhnt und es sogar als schön empfunden“. GEWÖHNT? Das sei kein Problem – wieder trotz absolut eindeutigem Missbrauch von Schutzbefohlenen – da keine Gewalt ausgeübt worden sei. Man sei unter die Dusche zu den Mädchen gegangen und habe wieder aufgehört, wenn die nicht begeistert waren. Wo ist das bitte keine Gewalt? Sicher keine rohe Gewalt, aber die Situation – ich würge. Ach ja, vermutlich haben sie Pillen untergeschummelt bekommen zur Enthemmung – ja klar, keine Gewalt. Die Frauen werden nur aufgefordert, doch bitte demnächst anderen Hobbies nachzugehen. Das Buch ist von 2003.

    Bei den Frauen aus dieser Gruppe der Täterinnen, die sich dem „Grooming“ verschrieben haben, ist eine laut Autor „echte Lesbe, hat aber auch gelegentlich gerne Sex mit Männern“. Häh? Irgendwie ist da jemandem die Phantasie durchgegangen, wer nun was ist und von wem mit welchen Interessen angesteckt wird. Ich hatte noch nie wirklich das Gefühl, dass mich jemand anstecken musste, um auf Männer zu stehen, aber nun.

    Die Ermittler teilen wieder munter ihre Erkenntnisse mit sonstwem, trinken vor der Autofahrt und Julia zickt wie gehabt. Ach, und Dominik Kuhn wird abserviert – hier hatte Franz ja vor zwei Büchern einen Freund von ihm aus dessen wahrem Leben als damals Bild-Reporter, später FFH-Reporter in die Buchwelt gehoben. Die Lebensstationen passen. Keine Ahnung, ob sich die beiden zerstritten haben, aber der Abgang des Buch-Kuhn ist nicht sehr ehrenhaft. https://www.xing.com/profile/Dominik_Kuhn/cv

    Grottenschlecht. -5 Sterne. Ich habe die Bücher dastehen und will die nur „um die Ecke bringen“.


    #1 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Jung-blond-tot-120834581-w/rezension/2681077832/

    #2 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-achte-Opfer-120833824-w/rezension/2681389249/ 3 Sterne
    #3 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Letale-Dosis-877811592-w/rezension/2682029861/

    #4 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Der-Jäger-120833829-w/rezension/2682539933/

    #5 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-Syndikat-der-Spinne-120833825-w/rezension/2684935245/

    #6 dieses hier

    #7 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-Verlies-120833827-w/rezension/2693637878/ 




  20. Cover des Buches Das Hexenzeichen (ISBN: 9781542047357)
    Nora Berger

    Das Hexenzeichen

     (19)
    Aktuelle Rezension von: fredhel
    Emma hat Glück im Unglück. Als sie als Findelkind im Kloster abgegeben wird, findet sich schnell eine adlige Ziehmutter, die sie an Kindes statt aufnimmt. Sie versteht sich gut mit ihrem jüngeren Bruder Ekart und verliebt sich als junges Mädchen in den Ritter Wolfram. 
    Anhand dieser drei Schicksale beschreibt die Autorin Nora Berger das Leben im Mittelalter zur Zeit des Konzils zu Konstanz.
    Aus Emmas Blickwinkel erfährt man viel über das Leben in einer Burg, die Pflichten einer Frau und nimmt Anteil an ihrem schweren Schicksal.
    Mit Ekart begibt sich der Leser auf einen Kreuzzug ins Heilige Land, und Wolfram wird zum Anhänger von Jan Hus, aus damaliger Sicht einem Ketzer, aus heutiger einem Vorläufer der Reformation durch Martin Luther.
    Das Buch verknüpft zwar die drei menschlichen Schicksale miteinander, liefert auch einiges an geschichtlichem Hintergrund (wobei ich nicht beurteilen kann, wie gut die Tatsachen dargestellt werden), aber es konnte mich nicht fesseln. Es waren für mich einfach zu viele Personen und Schauplätze, so dass ich mich nicht auf ein Geschehen konzentrieren konnte. Da half es auch nichts, dass zum Schluss alle Handlungsstränge schnell in einen münden. 
  21. Cover des Buches Die Süße des Lebens (ISBN: 9783423210942)
    Paulus Hochgatterer

    Die Süße des Lebens

     (46)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Mir ist nicht verständlich, wie dieses Buch den deutschen Krimipreis gewinnen konnte. Wie irgendwer der Meinung war, dass dieses Buch lobenswert wäre. Ich kann nicht glauben, dass ein Verlag das wirklich rausgebracht hat und dass ich für diesen Müll zwölf Euro ausgegeben habe.

    Es ist ein Krimi, der einen brutalen Anfang hat, das wirklich interessant war. Es gab Polizeiarbeit, Zeugenbefragungen und Beweismittelsicherung, doch der ganze Fall löst der Kommissar dadurch, dass er nach zwei Wochen einen Namen auf der Tafel entdeckt, den er vorher überlesen hat. Er hat es überlesen! Überlesen! Der verdammte Name des Täters stand auf der Tafel und der gewissenhafte Kommissar hatte das Pech, den Namen zu überlesen und plötzlich wurde der Mord aufgeklärt. Und ich musste mir die ganze Zeit irgendeinen Blödsinn lesen, der mit dem Fall überhaupt nichts zu tun hat und auch gar kein Gewicht besitzt. Ich hätte bloß die ersten dreißig Seiten lesen und danach die letzten zwanzig Seiten und ich hätte nichts verpasst. Absolut nichts!

    Alles, was dazwischen ist, ist bloß da, um die Seiten aufzufüllen und verdammt, das ist so viel! Es tauchen echt viele Figuren auf, deren Lebensgeschichte in ihren ganzen Facetten erzählt wird, um dann spurlos wieder aus der Geschichte zu verschwinden, ohne einen bleibenden Eindruck auf den Mord zu hinterlassen.

    Der Autor bringt Kinder ins Spiel, zersetzt ihre Psychologie und verwendet das für einen Effekt, der nicht aufblühen kann, weil bei so vielen Figuren dieser Effekt untergeht und sogar als sich eine Polizistin über die Verletzung eines Kindes aufregt, sogar als sie zusammenbricht und nach Mitleid schreit, wirkt alles plastisch, aufgedruckt, vor allem Falsch. Es gelingt dem Autor nicht, mit Kindern Gefühle auszulösen und wenn ein Autor mit dieser einfachen Methode nicht dazu in der Lage ist, dann versagt er in meinen Augen.

    Dann sind die Dialoge ineinander geschrieben. Mit Absätzen geht der Autor so gierig um, als wollte er Seiten sparen. Stattdessen schadet er mit riesigen Absätzen dem Lesefluss und dem Leserspaß und die Dialoge gehen in den ganzen Ecken und Kanten der Geschichte unter, weil ich oft nicht in der Lage war, den Dialog der passenden Figur zu zuordnen. Hinzu kommen die vielen abgehackten Sätze, die stichwortartig aufgebaut sind und dafür sorgen, dass sich keine Nähe zu den Figuren aufbauen.

    Der Arzt taucht irgendwann auf und ich dachte, er würde eine große Rolle spielen, ein Held werden, bei der Mordermittlung helfen, denn schlussendlich erfahre ich echt viel von seinem langweiligen Leben, doch auch er ist nur da, um Seiten zu füllen. Es sind einfach so viele bla-bla-bla-Sätze, die einen mit unnützen Informationen und Handlungen überschütten, aber im späteren Verlauf eben keine Rolle spielen, als würde sich der Autor über seine Leser lustig machen. Als hätte der Autor einfach alles aufgeschrieben, was ihm so in den Sinn kam, weil er es für spannend hielt.

    Man erlebt einen Mord, einen grauenhaften Mord, der für Spannung sorgt und ich dachte der Spannungsbogen würde langsam angespannt werden. Als ich bei Seite 100 angelangt bin, gab es nichts von Spannung. Es heißt ja, man reden um den heißen Brei, aber dieser Autor redet nicht drum herum, sondern nimmt eine völlig andere Richtung und versucht gewaltsam dem Leser nicht über den Mord Nachdenken zu lassen.

    Da wird so sehr ins Detail gegangen mit Randinformationen, die gar keine Rolle spielen. Der Spannungsbogen zerbricht auf fast jeder Seite und macht das Lesen zu einer richtigen Qual.

    Sex wird als Koitus beschrieben, als wenig routiniert und mit einem einzigen Gedanken dazwischen: "das sind die wunderbarsten Brüste der Welt." Noch plumper hätte er den Akt nicht beschreiben können.

    Wenn der Kommissar an seine Tochter denkt, denkt er bloß, sie wäre fett, unförmig, irgendein Gemüse. Er denkt nicht über ihre Persönlichkeit nach, über ihre Erfolge oder Misserfolge, über ihre Zukunft, sondern beschränkt sich auf ihr Aussehen, fixiert sich daran und so einer soll mir sympathisch werden? So einer bekommt die Hauptrolle und ich soll mit ihm mitfühlen?

    Ich war wirklich neugierig darauf, wie er das Buch abschließt, wie er den Fall löst, wie er all diese Informationen verarbeitet. Er schafft es nicht. Das Ende ist wie ein Schlag ins Gesicht, ein gehobener Mittelfinger, der aus dem Nichts auftaucht und einem in diese Nase gebohrt wird. Nichts von all den Informationen hat eine tragende Rolle. Keine der Figuren ist wirklich wichtig. Wieso muss ich so viel über einen Kinderpsychologen lesen, wenn es im späteren Verlauf sowieso keine Rolle spielt? Wenn die ganze Polizeiarbeit sich darauf beschränkt, dass die hochgelobten Kommissare nicht in der Lage sind, eine verdammte Tafel zu lesen und irgendwann am Schluss einen Namen entdecken, als wäre er nie dort gewesen.

    Das Buch ist schlecht. Schlecht geschrieben, schlecht erzählt und mit einem Spannungsbogen, der sich nicht spannt. Alles, was der Autor macht, ist zwischen den Mord und der Aufklärung irgendetwas zu schreiben, um so die gewünschte Anzahl an Seiten zu erreichen, wobei er das auch nicht wirklich gut kann. Gefühle werden nicht erzeugt, eine Atmosphäre gibt es nicht, die Figuren bleiben plastisch und größtenteils unbedeutend, die Bilder zerbrechen an den holprigen Sätzen, die eindeutig von der Feder eines Amateurs stammt. Er kann nicht schreiben. Er kann das eindeutig nicht und das er auch noch dafür belohnt wird, ist bloß peinlich. Immerhin habe ich durch das Buch gelernt, dass der deutsche Krimipreis ein absoluter Witz ist.

  22. Cover des Buches Tödliches Lachen (ISBN: 9783426559727)
    Andreas Franz

    Tödliches Lachen

     (253)
    Aktuelle Rezension von: ChristineToulon
    Der zweite Roman aus der Julia - Durant-Reihe, den ich lesen konnte und zum Roman "Jung, Blond, Tot" konnte man eine Steigerung feststellen. Der deutlich flüssige Stil und die verständliche Satzstruktur lassen einen das Buch in kürzester Zeit verschlingen und hat nicht das Gefühl, dass es langatmig ist. Gut dosiert und interessant gestaltet kommt "Tödliches Lachen" also daher. Zwar bleibt es dabei, dass auch in diesem zweiten Roman von ihm kein "Wow-Effekt" folgte, es ist aber auch nicht so schlecht, dass man es nicht empfehlen kann, geschweige denn, dass man von dem Buch abraten muss. 
    Schade ist eigentlich nur, dass der Täter sich eines sehr alten Kriminalfalls bedient hat und man als Leser nicht viel Vorstellungskraft für den Täter brauchte. Zwar versucht der Autor die wahre Identität des Mörders geheim zu halten, doch es gelingt nicht, wie gewünscht. 
    Es reichte eine einzige Andeutung und es war offensichtlich. Vielleicht war es gewollt, aber für Leser, die nicht von Buch 1 an dabei sind, hätte man dies eleganter lösen können, damit auch sie noch Spaß an der Entlarvung des Täters haben. 

    Die Begründungskette der Tat hingegen ist schlüssig und verständlich. Das Motiv ließ es zu, Mitgefühl für den Täter zu entwickeln. Tatsächlich mag ich es, wenn Täter nicht nur als Bestien dargestellt werden und auch etwas menschliches dahinter steht. 
    Es war also ziemlich verständlich, dass der Täter tief verletzt gewesen ist. Die Solidarität zu seinen Opfern hielt sich sogar ziemlich in Grenzen. Um ehrlich zu sein, könnte ich mir vorstellen, dass das sogar kritisch betrachtet werden sollte. Ich habe jedenfalls oft den Eindruck, dass viele Leser klare Opfer-Täter-Verhältnisse haben wollen. Ich hingegen bin ein Freund dieser verwaschenen Grenzen. Ich fand es auch sehr spannend, dass die Diffamierung einer Person, sich so sehr auf die Psyche auswirken kann und solch einen massiven Schaden anrichtet. Daher kann ich nur 3 von 5 Sternen geben. 

    Es war vieles positiv zu bewerten, doch gab es auch genügend Schwächen, die mich dazu bringen, zu sagen, dass man diesen Roman als kurzweiliges Vergnügen lesen kann und es dabei sogar Spaß macht. Ich war ein wenig enttäuscht, dass es so viele Schwächen hat, denn ich glaube, dass da definitiv mehr ginge. 
  23. Cover des Buches Das achte Opfer (ISBN: 9783828996038)
    Andreas Franz

    Das achte Opfer

     (328)
    Aktuelle Rezension von: JuleBebieh

    An sich von der Handlung her, fand ich das Buch wirklich großartig .. aber was Andreas Franz sich da manchmal zusammen schreibt ist wirklich furchtbar.. Gefühl geht es in dem Buch nur um Alkohol und Zigaretten .. wie oft das darin vorkommt .. die Polizisten saufen in dem Buch nur und setzen sich dann ins Auto und fahren ..sowas gehört meiner Meinung nach nicht in ein Buch & immer diese langweiligen Handlungen wie der die das in der Wohnung rumläuft und wie viel Scheiben Salami wer aufs Brot tut .. tut dem Buch nicht gut .. man hätte mindestens 200 Seiten kürzen können .. an sich schade, weil die Handlung wirklich gut ist, obwohl ich relativ schnell wusste wer der Killer war .. 

  24. Cover des Buches Catron (ISBN: 9783844811025)
    Anja Berger

    Catron

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Bianka_Fri

    Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext oder ggf Leseprobe


    Das war mein erstes Buch der Autorin. Mich haben das Cover und der Klappentext regelrecht angesprungen und ich war mega neugierig, welche Geschichte dahinter steckt. Ich wurde nicht enttäuscht! Eine wahnsinnig komplexen und spannenden Fantasygeschichte!


    Das Cover ist für mich ein absoluter Eyecatcher. Die Farben, das Zeichen, die Schrift und die Landschaft ergeben ein harmonisches Gesamtbild, an dem ich im Laden niemals vorbeigehen könnte.


    Der Schreibstil ist flüssig, spannend und sehr bildlich, aber auch humorvoll Anteile sind durchaus da :)) die Seiten fliegen nur so dahin und plötzlich ist man verstört, dass da Ende steht und hektisch nach dem 2. Band sucht :))


    Mir gefällt, dass es in einer magischen Parallelwelt und im Mittelalter spielt. Damit hatte mich die Autorin schon im Bann der Geschichte. Es ist von Beginn an spannend und lässt einen nichtmehr los. Durch die wahnsinnig detaillierte Ausarbeitung der Paralellwelt und der Charaktere, sowie der bildlichen Schreibweise hat man sofort ein Kopfkino und hat das Gefühl, als Schatten mit Kira mitzulaufen. 


    Anfangs sind viele Charaktere da und es gibt auch viele Informationen zur neuen Welt, aber alles ist gut nachvollziehbar und hat einen konstanten roten Faden. Es gibt keine unnötigen Längen oder Nebenschauplätze. Die Welt gleicht im Grunde der unseren, so dass da kein größerer Bedarf der Erklärungen bestand, sondern sich wirklich auf die Geschichte und Personen beschränkt wurde. Am Ende des Buches ist ein Glossar, wo Namen, Orte etc erklärt wurden und zudem gibt es eine Landkarte, was sehr hilfreich ist und ggf offene Fragen beantwortet werden. Hier steht allerdings die Magie im Vordergrund und es gibt eine eigene Sprache. 


    Was mir hier zudem gefallen hat, es gibt keine Liebesgeschichte im Vordergrund. Hier steht wirklich der Kampf um Licht und Dunkelheit im Vordergrund. Freundschaft, Zusammenhalt, Vertrauen, Verrat etc aber auch die Musik sind hier im Vordergrund. 


    Die Geschichte hat auch ein gewisses Maß an Tiefe, durch die Probleme, gerade kultureller Art und vor allem ist sie absolut unvorhersehbar. Es gibt Wendungen, wo ich sprachlos vorm Buch gesessen habe und geflucht habe, weil ich neue Theorien aufstellen musste :)) Die Emotionen werden perfekt zum Leser transportiert, man fühlt und leidet mit den Charakteren und kann die Angst und Spannung der Charaktere jederzeit fühlen. Die Welt ist sehr komplex mit ihrer Magie und der Sprache, auch wenn sie sonst der unseren gleicht. Während Kira mit der Eingewöhnung kämpft, erfährt der Leser alles Wissenswertes und geheimnisvolles zu Quo und Catron.


    Die Charaktere sind wahnsinnig facettenreich, authentisch und sehr detailliert ausgearbeitet. Man kann sich gut in sie hineinversetzen und ihren Handlungen folgen. Es war spannend zu verfolgen, wie Kira sich der Situation versucht zu stellen und das Beste aus der Situation macht. Kira und Skjalden sind wahnsinnig sympathisch und es hat mir jede Menge Spaß gemacht, beide zu begleiten.


    Ich freu mich jetzt schon  auf den 2. Band!


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