Bücher mit dem Tag "bergisches land"
31 Bücher
- Rainer Löffler
Der Blutnäher
(264)Aktuelle Rezension von: ShadyDer Näher ist ein extrem intensiver und verstörender Thriller, der nichts für schwache Nerven ist. Der Fall ist grausam und gleichzeitig unglaublich spannend konstruiert, mit einem Täter, der auf beklemmende Weise fasziniert. Die düstere Atmosphäre und die detailreiche Darstellung der Ermittlungen sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Ich bin ein großer Fan von Rainer Löffler und habe die Reihe um Martin Abel regelrecht verschlungen. Besonders liebe ich die schonungslose Brutalität und die tiefgehende Täteranalyse, die seine Bücher so einzigartig machen. Für mich gehören seine Thriller zu den intensivsten und fesselndsten im Genre.
- Linus Geschke
Die Lichtung (Jan-Römer-Krimi 1)
(229)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannEin unglaublich passendes Buchcover Das Buchcover von Die Lichtung gefällt mir sehr, denn es passt unglaublich gut zum Inhalt des Buches. Wenn ich es betrachte, bin ich sofort wieder mit Jan Römer und seiner Clique im Bergischen Land und fühle die bedrückende Stimmung, die auch dort geherrscht hat. Der Schreibstil von Linus Geschke ist wunderbar flüssig und leicht zu lesen. Ich bin ab der ersten Seite mitten im Geschehen gewesen und habe das Unbehagen von Jan Römer über den neuen und sehr überraschenden Auftrag seines Chefs förmlich spüren können. Sehr gerne habe ich mich gemeinsam mit ihm in die Recherchearbeit gestürzt und sehr spannende Lesestunden erlebt. Besonders gut hat mir gefallen, dass das Buch abwechselnd in der Gegenwart und im Jahre 1986 seine Handlung hat. Somit habe ich Stück für Stück mehr über die Ereignisse im Sommer 1986 erfahren. Auch hier hat es der Autor sehr geschickt geschafft, mich immer wieder durch vage Hinweise auf die Folter zu spannen. Die Protagonisten auf die ich in diesem Buch getroffen bin, haben mich alle komplett überzeugen können. Zum einen ist da der Zeitungsredakteur Jan Römer, der für mich eine sehr interessante Persönlichkeit ist. Er ist sehr schlagfertig, hält sich nicht immer an die Regeln und hat mich beim Lesen sehr oft unglaublich gut unterhalten. Neben seinen aktuellen Recherchen bekommt der Leser auch einen Einblick in sein Privatleben. Er ist verheiratet und hat einen Sohn, allerdings scheint die Ehe gerade nicht so optimal zu verlaufen. Zusammen mit den Entwicklungen, die sich in diesem Band ergeben haben, bin ich ungemein gespannt, wie es hier für Jan weitergeht. Eine weitere Protagonistin, die mich sofort begeistern konnte, ist Stefanie Schneider alias „Mütze“. Sie ist eine ehemalige Kollegin von Jan, die beiden sind aber immer noch freundschaftlich verbunden und sie hilft ihm gerne mal beim Recherchieren. So auch im aktuellen Fall. Mütze ist eine tolle Frau, die gemeinsam mit Jan Römer ein unschlagbares Team abgibt, das sicherlich noch viele Überraschungen für die Leser bereit hält. Aber auch die anderen Charaktere, die ich im Laufe des Buches getroffen habe, konnten mich alle auf ihre Art begeistern. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, die einzelnen Mitglieder der ehemaligen Clique kennenzulernen und zu erfahren, was aus ihnen geworden ist. Da gab es wirklich viel zu entdecken! Spannend mit viel Raum für eigene Spekulationen würde ich dieses Buch beschreiben. Dadurch, dass ich nur nach und nach mehr über die Ereignisse im Jahre 1986 erfahren habe, blieb es eigentlich bis zum Schluss sehr, sehr spannend. Ich hatte zwar mitten im Buch eine Idee, was den Mörder betraf, war mir aber ganz und gar nicht sicher. Immer wieder gab es neue Hinweise und auch Erkenntnisse, die mich dann wieder in eine andere Richtung haben überlegen lassen. Ich hatte unglaublich viel Spaß beim Lesen und habe wirklich bis zum Schluss große Spannung empfunden. Vor allem die Passagen aus dem Jahre 1986 haben mich nicht nur mit Spannung versorgt, sondern auch viele wunderbare Erinnerungen an diese Zeit wieder erweckt und mir den ein oder anderen Ohrwurm beschert, der mich dann stundenlang verfolgt hat. Nun bin ich voller Vorfreude auf weitere spannende Lesestunden mit Jan und Mütze. Mein Fazit: „Die Lichtung“ von Linus Geschke ist ein spannender erster Teil der Jan-Römer-Reihe der große Lust auf weitere Abenteuer mit Jan Römer und Mütze macht. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!
- Beate Sauer
Der Hunger der Lebenden (Friederike Matthée ermittelt 2)
(109)Aktuelle Rezension von: biancaschFriederike Matthée ermittelt in einem Mordfall. Das Opfer ist eine ehemalige Kriminalbeamtin und die Täterin ist sofort gefunden… Natürlich nicht! Das Opfer war in der Vergangenheit auch Täterin und die Tatverdächtige ein Opfer. Und ist sie überhaupt die Täterin?
Die Geschichte spielt in der Nachkriegszeit und die Liebe darf auch nicht fehlen.
Mehr möchte ich gar nicht schreiben. Das Buch ist unterhaltsam, kurzweilig und leicht zu lesen.
Eine tolle Urlaubslektüre.
- Robin Fuchs
Die Tote in der Wand (Pech und Schwäfel 1)
(45)Aktuelle Rezension von: Frank1Klappentext:
Eine Leiche in der Wand und jede Menge Geheimnisse – Ein Fall für Pech & Schwäfel!
Der Auftakt der humorvollen Cosy Crime-Reihe nach dem Audible Original jetzt auch als E-Book
Maike Pech ist taff, sehr direkt und weiß sich durchzusetzen. Die Kommissarin ist einem ungelösten Geheimnis aus ihrer Vergangenheit auf der Spur und lässt sich nach Niederteerbach versetzen. Jedoch erweist sich ihr erster Tag in dem beschaulichen Dörfchen als etwas steiniges Vergnügen – im wahrsten Sinne des Wortes. Eingemauert in eine Arrestzelle findet sich die Leiche einer Frau. Hier ist forensische Hilfe gefragt. Maike Pech kommandiert sofort ihre beste Freundin Zoe Iyeke Schwäfel an den dörflichen Tatort. Die elegante, äußerst perfektionistische Kölner Gerichtsmedizinerin liefert schnell erste Hinweise. Zwischen Currywurst und Dorfkneipe arbeiten sich die beiden Freundinnen in einen Fall, der weitaus komplexer ist als er scheint …
Rezension:
Kriminalhauptkommissar Maike Pech wechselt auf eigenem Wunsch von Berlin ins kleine Niederteerbach nahe Köln. Hier im Rheinland sind ihre Wurzeln, und obendrein hofft sie, einen Fall aus ihrer eigenen Jugend aufklären zu können. Doch kaum hat sie den Posten als Leiterin der kleinen Wache angetreten, wird in der Wand der Arrestzelle eine eingemauerte Leiche aufgefunden. Identität des Opfers und Tatzeitpunkt sind schnell klar, die Suche nach dem Täter wird allerdings deutlich komplizierter.
Cosy Crime aus Kölsch – auf diesen kurzen Nenner kann man die neue Reihe aus der Feder Robin Fuchs’ bringen. Ursprünglich als Hörbuch only veröffentlicht, erscheinen die Folgen jetzt auch in eBook-Form. Protagonistin ist Kriminalhauptkommissar Maike Pech, die nach einer Karriere in Berlin in heimische Gegenden zurückkehrt. Ihre beste Freundin und Schwägerin, die Gerichtsmedizinerin Zoe Iyeke Schwäfel ist jedoch nie fern. Dass eine Polizistin im Cosy-Crime-Genre im Fokus steht, ist natürlich eher außergewöhnlich, konzentriert sich dieses Genre doch meist eher auf Hobby-Ermittler. Hier funktioniert das aber überraschend gut. Obwohl manche Details etwas unglaubwürdig erscheinen – beispielsweise erinnern sich die vor 15 Jahren am Bau der Wand beteiligten Bauarbeiter noch konkret an diese Baustelle und wer damals gerade krank war und vertreten werden musste – kann die Story gefallen. Da bleibt nur zu hoffen, dass die weiteren Bände dieses Niveau halten können.
Der Autor erzählt aus auktorialer Perspektive, wobei er überwiegend der Protagonistin folgt.
Fazit:
Cosy Crime und rheinländische Lebensart machen den Charme dieser nur als Hörbuch und eBook verfügbaren Reihe aus.
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- Oliver Buslau
Wahn
(4)Aktuelle Rezension von: Thommy28Einen kurzen Blick auf die (ziemlich dürftige) Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
Das Buch ist der zehnte Band der Reihe um den Wuppertaler Privatdetektiv Remigius "Remi" Rott und zeigt- aus meiner Sicht - eindeutig, dass die Reihe ihren Zenit weit überschritten hat. Ich habe die Bücher immer sehr gemocht - hatten sie doch so einen besonderen Flair und haben sich durch die liebevoll und detailreich gezeichneten Figuren ausgezeichnet.
Leider ist im vorliegenden Band davon kaum noch etwas zu spüren. Das ewige Genörgel um das fehlende Geld nervt inzwischen, die angespannte Verbindung zur Freundin langweilt und an Spannung ist das Buch recht arm.
Dafür versucht der Autor dem Leser allerlei Wissen über das Bergische Land und dort insbesondere um die Wahner Heide nahezubringen. Das verquirlt mit ein wenig Geistererscheinungen und Schematismus ergibt ein ziemlich unverdauliches Gebräu. Da muss sich der Leser doch ziemlich quälen um durch das Buch zu kommen. Sehr schade um diese früher so tolle Buchreihe....!
- Robin Fuchs
Tot im Meditationsstudio (Pech und Schwäfel 8)
(17)Aktuelle Rezension von: Frank1Klappentext:
Wer löst den Mord zuerst? – Ein Fall für Pech & Schwäfel!
Die Cosy Crime-Reihe voller Humor und Spannung nach dem Audible Original jetzt auch als E-Book.
Mit guten Vorsätzen besucht Maike das neue örtliche Meditationsstudio. Der heutige Kurs endet allerdings nicht mit einem Om, sondern dem Tod des Kursleiters und dem Täter gelingt anschließend die Flucht. Wie sich schnell herausstellt, ist der Mord sowohl Rätsel als auch Politikum. Denn während das Opfer in Niederteerbach arbeitete, wohnte es in Oberteerbach. Eine dort gefundene zweite Leiche, die der ersten aufs Haar gleicht, bringt endgültig Chaos hinter die Kulissen. Denn der Ehrgeiz des Oberteerbacher Bürgermeisters Wilhelm Herzog ist geweckt. "Seine" neue Kriminalhauptkommissarin soll gefälligst ebenfalls ermitteln. Schon finden sich Maike und die Kollegin aus dem Nachbardorf in einem waschechten Wettstreit wieder. Bürgermeisterin Graefe sitzt Maike im Nacken, und Horst, der die Ereignisse weitergetratscht hat, nimmt Wetten entgegen. Der gesamte Ort fiebert mit.
Rezension:
Um den Stress abzubauen und über den Fall ihrer ermordeten Freundin hinwegzukommen, lässt sich Maike darauf ein, eine Sitzung im Meditationszentrum zu besuchen. Doch wird dort der Kursleiter vor ihren eigenen Augen ermordet. Dumm nur, dass Maikes Augen geschlossen waren, weil sie eingeschlafen war. Dass der Kursleiter in Oberteerbach wohnte, macht die Angelegenheit nicht einfacher, zumal es der dortige Bürgermeister geschafft hat, eine eigene Kriminalhauptkommissarin zugeteilt zu bekommen.
Nach den Bänden 5 („Tot im Pool“) und 6 („Tot im Eis“) ist das schon der 3. Band in Robin Fuchs’ Cosy-Crime-Reihe, in dem der Mord im Fitnessstudio Niederteerbachs stattfindet. Diesmal ist es das dort integrierte Meditationsstudio, in dem es eine Leiche gibt. Immerhin bleibt der Protagonistin der Weg zum Tatort erspart, da alles in ihrer (zumindest körperlichen) Anwesenheit passiert. Für die humoristische Seite sorgt diesmal die Konkurrenz zwischen Nieder- und Oberteerbach. denn auch dort, am Wohnort des Opfers, gibt es mittlerweile eine Kriminalhauptkommissarin. … und einen Zwillings-Bruder des Opfers, der ebenfalls ermordet wurde. Beide Polizistinnen arbeiten eher gegen- als miteinander. Ein Wettbewerb, wer den Fall zuerst löst, entwickelt sich. Zoes Künste sind im aktuellen Fall dagegen weniger von Bedeutung. Schüsse ins Herz sind schon sehr eindeutige Todesursachen. Dafür konzentrieren sich die Ermittlungsarbeiten auf die Suche nach einem Motiv. Dass auch Maikes Liebesleben nicht ganz in Vergessenheit gerät, versteht sich fast von selbst. Alle Bestandteile, die der Fan dieser Reihe gewohnt ist, sind also erneut vorhanden.
Fazit:
Auch ohne die ursprüngliche Hintergrund-Story gelingt es dem Autoren-Team, diese gelungene Cosy-Crime-Reihe rundum unterhaltsam zu halten.
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- Robin Fuchs
Tot am Buffet (Pech und Schwäfel 9)
(16)Aktuelle Rezension von: Frank1Klappentext:
Ein tödlicher Wettbewerb und ein Feind zu viel – Ein Fall für Pech & Schwäfel!
Es geht spannend weiter mit der Cosy Crime-Reihe nach dem Audible Original jetzt auch als E-Book
In Niederteerbach findet das alljährliche Dorffest statt, bei dem die zwei Chöre aus Nieder- und Oberteerbach in einem Wettbewerb gegeneinander antreten. Der Sieger erhält den antiken Taktstock, den Bürgermeisterin Graefe unbedingt gewinnen und in ihrer Vitrine im Büro ausstellen will. Während der Niederteerbacher Chor bereits auf der Bühne steht, wird der neue Chorleiter Dietrich Lindgraf erstochen – im Backstagezelt, am Käsebüfett. Die Ermittlungen bringen schnell ans Licht, dass der Tote tatsächlich ein paar echte und einige mögliche Feinde im Ort hatte. Als die Tatwaffe bei einem lebenslangen Rivalen des Toten auftaucht, scheint zunächst alles klar zu sein. Doch schwerwiegende Indizien weisen darauf hin, dass jemand eine falsche Fährte gelegt haben könnte. Aber wer?
Rezension:
Endlich scheint es in Niederteerbach mal ruhig zuzugehen. Beim jährlichen Dorffest ist der Wettstreit der Chöre aus Nieder- und Oberteerbach die größte zu erwartende Aufregung. Maike Pech und ihre Kollegen sind unter den Zuschauern. Während sie darauf harren, was die Chöre präsentieren, wird allerdings der Chorleiter des heimischen Chors im Backstagezelt durch einen Stich in den Hals ermordet. Wer hatte einen Grund? Und was könnte die Tatwaffe gewesen sein?
Mit diesem 9. Band endete die ursprüngliche vom Team Robin Fuchs verfasste Cosy-Crime-Reihe. (Mittlerweile sind aber doch weitere Bände erschienen.) Demzufolge wird die Handlung zu einem relativen Ende gebracht. Auch Gerichtsmedizinerin Zoe Schwäfel ist natürlich wieder mit von der Partie. Ihre medizinische Expertise spielt in diesem Fall wie schon in Band 8 („Tot im Meditationsstudio“) jedoch eine eher kleine Rolle. Dagegen konzentriert sich der Fall auf die Suche nach dem Täter, wobei sich der anfängliche Hauptverdächtige als unschuldig herausstellt. Als geplanter Reihen-Abschluss wird aber auch viel Wert auf die ‚Aufräumarbeiten‘ in Zoes Privatleben gelegt. Der humoristische Höhepunkt ist zweifellos Maikes Zusammentreffen mit ihrem neuen Vermieter, einem gewissen Herrn von Deich. Dieser dürfte den Leser mindestens genauso wie die Protagonistin überraschen. Fans der Reihe wären mit diesem ursprünglichen Ende sicher zufriedengestellt gewesen. … aber Nachschub ist natürlich noch besser.
Zum Stil der Reihe erübrigt sich im 9. Band wohl jeder Hinweis.
Fazit:
Dieser Band bildet einen würdigen Abschluss dieser humorvollen Cosy-Crime-Ennealogie, in dem alle Charaktere nochmals ihren Auftritt haben.
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- Robin Fuchs
Tot im Eis (Pech und Schwäfel 6)
(24)Aktuelle Rezension von: Frank1Klappentext:
Spontaner Gefriertod und hässliche Geheimnisse – Ein Fall für Pech & Schwäfel!
Ein weiterer skurriler Cosy Crime nach dem Audible Original jetzt auch als E-Book.
Die Vorfreude der Bürgermeisterin ist groß: Della DeLorain, die angesagte Kölner Influencerin, kommt nach Niederteerbach und verspricht PR-Glanz für den neuen Spa-Tempel. Alle schauen gebannt auf den Live-Stream, als die schöne Online-Diva die hochmoderne Eisbox betritt. Ebenso live sind alle dabei, als Della plötzlich als schockgefrostete Eisskulptur ihr tragisches Ende findet. Die tödliche Show ist kaum vorüber, da ist Maike schon am Tatort und stellt fest: die Box wurde manipuliert! Und Zoe Schwäfels Obduktion bringt noch mehr Ungereimtheiten ans Licht. Die Befragungen zeigen, dass das einflussreiche Videosternchen nicht gerade beliebt war. Ihre Mitarbeiter wirken über ihr frühes Ableben nicht wirklich betrübt, und dann erhielt Della auch noch regelmäßig Drohbriefe. Während die schöne Fassade der erkalteten Influencerin weiter bröckelt, bereiten sich alle auf die große Geburtsparty vor: Alles Gute zum 40. Maike!
Rezension:
Bürgermeisterin Graefe konnte eine bekannte Influencerin überzeugen, eine PR-Kampagne für Niederteerbach zu machen. Beginnen soll die Kampagne mit einem Live-Podcast aus dem Fitnessstudio. Della DeLorain will ihren Followern live aus der Eisbox von deren verjüngenden Effekten berichten. … und wird vor den Augen ihrer Fans schockgefroren. Dumm nur, dass in dieser Situation niemand daran denkt, den Live-Stream abzuschalten, wodurch sich Kommissarin Maike Pech und die Spurensicherung live vor zahlreichen Zuschauern im Netz blamieren.
Schon zum 6. Mal lässt (das Team) Robin Fuchs sein Protagonisten-Duo Maike Pech und Zoe Schwäfel in einem Mordfall im beschauliche Niederteerbach ermitteln. Das Besondere ist, dass sogar der Tatort aus Band 5 („Tot im Pool“) wiederverwendet wird. Nur wenige Meter vom Pool des neuen Fitnessstudios, in dem sich dort eine Leiche fand, entfernt ereignet sich der neue Todesfall. Auch in diesem Band erweist sich der Fall wieder als kompliziert, denn Gerichtsmedizinerin Zoe Schwäfel stellt auch diesmal mehr als einen einfachen Erfrierungstod fest. Und natürlich erweisen sich auch diesmal die ersten Verdächtigungen als falsch. Als Hintergrund wird thematisiert, dass sich auch das Mordopfer Sorgen um seinen bevorstehenden 40. Geburtstag machte, ein Schicksal, das Maike in diesem Band erreicht. … was natürlich wieder für diverse humoristische Momente genutzt wird. Am Ende des Bandes steht dem Leser dann eine überraschende Wendung in der Hintergrund-Story bevor.
Stilistisch bleibt natürlich alles beim aus den bisherigen Bänden Gewohnten.
Fazit:
Auch im 6. Anlauf funktioniert diese humorvolle Cosy-Crime-Reihe gewohnt gut.
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- Robin Fuchs
Der Tote im Sand (Pech und Schwäfel 3)
(22)Aktuelle Rezension von: Frank1Klappentext:
Spurensuche im Sandhaufen und eine verzwickte Todesursache – Ein Fall für Pech & Schwäfel!
Teil drei der humorvollen Cosy Crime-Reihe basierend auf dem Audible-Original
Nach einer intensiven Woche mit ihrer pubertierenden Nichte, darf sich Kommissarin Maike Pech endlich wieder menschlichen Abgründen zuwenden. Die übel zugerichtete und splitternackte Leiche des Kölner Architekten Lars Jansen wurde in der Schaufel eines schlichten Sandkippers auf die letzte Reise geschickt. Maike steht nun vor einem ahnungslosen Fahrer, achselzuckenden Speditionskollegen und sehr vielen Fragezeichen. Während Zoe Iyeke Schwäfel in der Gerichtsmedizin die Todesursache der Sandleiche erforscht und auch schon mal die gemeinsame Silvesterparty vorbereitet, ist Maike von immer mehr Verdächtigen umgeben, die sich allesamt mehr als merkwürdig verhalten. Doch als Zoe die Todesursache herausfindet, macht das Ergebnis die Sache nur noch komplizierter. Die beiden Ermittlerfreundinnen drehen sich im Spurenkreis. Was übersehen sie nur?
Rezension:
Als Bauer Horst mit dem Fernglas das Kennzeichen eines Lastwagens lesen will, der ungefragt seinen Feldweg benutzt hat, erkennt er einen Arm, der aus dem geladenen Sand herausragt. Die von ihm alarmierte Polizei entdeckt in der Ladung die gesamte Leiche. Und das bedeutet für Maike und Zoe wieder viel Arbeit, zumal es nicht die einzige bleibt.
Krimiautoren sind Serientäter. Das gilt auch für Robin Fuchs, auch wenn sich hinter diesem Namen (wie im Netz nachzulesen ist) gleich 4 bekannte Autoren verbergen: Christian Handel, Jana Ronte, Nica Stevens und Andreas Suchanek. Nach den Bänden 1 („Die Tote in der Wand“) und 2 („Der tote Berliner“) kommt hier nun ihr 3. Gemeinschaftswerk um die Kriminalpolizistin Maike Pech und die Gerichtsmedizinerin Zoe Iyeke Schwäfel. Wie schon in den beiden Vorgängern wirkt der eigentliche Fall auch hier wieder recht konstruiert. Allerdings stört das eigentlich überhaupt nicht, weil das, worum es in dieser Cosy-Crime-Reihe wirklich geht, eher die – schon etwas verrückten – Charaktere sind. Die jeweiligen Fälle sind eher ein interessanter Hintergrund. In dieser Konstellation lesen sich die Geschichten einfach gut. Und genau das ist es, was bei dieser Reihe einfach Spaß macht. Das immer wieder beiläufig erwähnte Thema um die in Jugendtagen verschwundene 3. Freundin hält das Interesse an den Fortsetzungen zusätzlich aufrecht. … und von diesen darf es in diesem Stil gerne noch einige geben.
Fazit:
Hier dürfen Maike und Zoe wieder voll aufdrehen. Wen interessiert da schon der Mord des Bandes?
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- Janine Meester
Bergische Nacht
(27)Aktuelle Rezension von: Lillith54wBei emons weiß man nie so genau, was einen erwartet, ob eher Spannung, eher Atmosphäre oder eine Mischung aus beidem – was ich am liebsten mag.
Dieses Buch hier hatte für mich von beidem zu wenig. Jedoch ist es in einem sehr angenehmen Schreibstil verfasst, weshalb ich es gern gelesen habe. Die Protagonistin, Ria, ist eine toughe Mechatronikerin, welche die KfZ-Werkstatt ihres verstorbenen Großvaters übernimmt, somit – ein Motiv, was sich ständig durch irgendwelche Krimis zieht – nach Jahren der Abwesenheit wieder zurück in ihren Heimatort kommt. Mit der Werkstatt übernimmt sie ein Haus, einen Mieter und einen Hund. Der Hund spielt eine sehr große Rolle im Buch und war mir sehr sympathisch. Vor allem die Hunde-Passagen sind humorvoll und sehr liebevoll gezeichnet.Ria bekommt bald immer massiver werdende Drohungen, jemand will sie offensichtlich weg aus der Werkstatt und dem Ort haben. Es gab für mich drei bis vier Verdächtige, einer davon war es dann auch. Nicht sehr aufregend.
Aufregender sollte wohl die Gefühlswelt von Ria sein, denn neben dem smarten Kommissar, der sie zunächst nicht ernst nimmt, dann aber doch zu ermitteln beginnt gibt es noch den Barkeeper einer Biker-Kneipe, für den Ria schon in Jugendzeiten einmal schwärmte.
Hach ja. Passieren tut eigentlich nicht viel, aber sie telefoniert viel mit ihrer besten Freundin. Das hat mich etwas genervt, aber da die beiden Frauen erst Mitte-Ende 20 sein sollen war ich vermutlich einfach die falsche Zielgruppe für das Buch.
Frisch geschriebener Roman mit sympathischer, ungewöhnlicher Protagonistin, etwas Spannung und Herzflimmern – nett zu lesen, darum wohlwollende 3*.
Meine Leseempfehlung richtet sich an (jüngere?) Frauen, die sonst eher Liebesgeschichten lesen und dabei ein wenig Spannung haben möchten.
- Kölner Eifelverein e. V.
Leichtfüßig wandern: 14 einfache Touren durch das Rheinland
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Michael Schreckenberg
Der Finder
(23)Aktuelle Rezension von: WortmagieDeutsche Autor_innen zu recherchieren ist oft eine ermüdende Angelegenheit. Die schreibende Zunft unseres Landes scheint schüchtern zu sein: Websites sind schlicht und professionell gehalten, Wikipedia-Artikel enthalten kaum mehr als die Randdaten. Um etwas über die Persönlichkeit des Autors oder der Autorin herauszufinden, muss man mühsam mit der Lupe suchen. Nicht so Michael Schreckenberg. Der Autor des postapokalyptischen Romans „Der Finder“ ist freigiebig mit seinen Gedanken. Er führt einen Blog namens schreckenbergschreibt, in dem er über alles fachsimpelt, was ihn beschäftigt – häufig politische und gesellschaftliche Themen. Ich finde das großartig. Nicht nur schwingen wir in unseren Überzeugungen voll auf einer Wellenlänge, ich verstehe jetzt auch viel besser, wieso „Der Finder“ so und nicht anders genau diese Geschichte erzählt. Weiter so, Herr Schreckenberg! Die ganzen Likes sind übrigens von mir. ;-)
Zuerst bemerken sie die Stille. Die gespenstische Abwesenheit menschlicher Geräusche. Dann begreifen ihre Augen, was ihre Ohren längst wissen: sie sind allein. Alle Menschen sind verschwunden. Ganz plötzlich, von heute auf morgen. Nur eine kleine Gruppe Hinterbliebener sammelt sich in Leverkusen. Sie sind keine Fremden. Sie kennen einander seit vielen Jahren. Sie entscheiden, zu überleben. Sie verlassen die Städte, ziehen ins Bergische Land und errichten eine neue, einfachere Zivilisation. Alle bringen sich ein, leisten, was sie können. Daniel ist der Finder ihrer Gemeinschaft. Es ist seine Aufgabe, zu finden, was übrigblieb. Nützliche Gegenstände, kleine Hoffnungsträger, andere Überlebende. Antworten. Doch seine einsamen Reisen sind nicht ungefährlich. Nacht für Nacht erwacht tief im Wald ein unsichtbares Übel mit bestialischem Geheul. Und es kommt näher…
Wodurch zeichnet sich eine hervorragende Postapokalypse aus? Meiner Meinung nach muss ein solches Buch mehr leisten, als eine packende Geschichte zu erzählen und eine beklemmende Zukunftsvision zu präsentieren. Es muss die Köpfe der Leser_innen füllen. In einem solchen Buch bin ich keine Beobachterin, sondern Teil der Geschichte. „Der Finder“ von Michael Schreckenberg ist eines jener seltenen Einhörner. Ich fand es grandios. Während der Lektüre war ich mental nicht mehr in der Realität verankert, ich unternahm eine Reise in Schreckenbergs menschenleere Welt. Wann immer ich gezwungen war, in die Wirklichkeit zurückzukehren, hatte ich Schwierigkeiten, mich zu orientieren und zu akklimatisieren. Dieser Roman ist ein echter Pageturner, der Fantasie und Vorstellungskraft kräftig ankurbelt, ohne die gängigen Klischees des Genres zu bedienen. Michael Schreckenberg macht vieles anders als seine Kolleg_innen und dafür applaudiere ich ihm euphorisch. „Der Finder“ spielt in Deutschland, was ich allein schon als erfrischende Abwechslung empfand. Vor allem beeindruckte mich jedoch die Taktung der Geschichte. „Der Finder“ braucht keine lange Einführung. Bereits auf Seite 40 ist die Situation klar und die Gruppe um den Ich-Erzähler Daniel verlässt Leverkusen. Da wird nicht lange diskutiert, es ist logisch, den Gefahren der verlassenen Städte (z.B. Brände) zu entkommen, nur mitzunehmen, was unbedingt notwendig ist und bereits abzustecken, wer welche Fähigkeiten mitbringt. Ihre pragmatische Herangehensweise inspirierte mich. Ich fragte mich, inwiefern ich der Gemeinschaft nutzen könnte, übte beinahe ein leidenschaftliches Plädoyer für meine Hündin ein. Keine 10 Seiten weiter sind die Siedler in ihrem zukünftigen Heim angekommen und beginnen sofort mit dem Aufbau einer neuen Gesellschaft. Trotz dieses zügigen Tempos erschien mir die Handlung keineswegs hektisch, sondern ruhig und ausgeglichen, ein Effekt, den ich Daniel zurechne. Daniel ist ein äußerst angenehmer Protagonist, dessen bedachte Ausstrahlung die Atmosphäre maßgeblich beeinflusst. Er schildert selbst große Gefühle sachlich und nüchtern. Dadurch konnte Schreckenberg sich auf die Ereignisebene konzentrieren und die emotionale Ebene zurückhaltend ausarbeiten, was mir wiederum viel Spielraum für eigene Gefühle bot. Drama nimmt in „Der Finder“ allerdings ohnehin einen untergeordneten Stellenwert ein. Die Siedlergemeinschaft zeichnet sich durch außerordentliche Harmonie aus. Selbstverständlich treten durch das erzwungene Zusammenleben Konflikte auf, aber Verrat, Intrigen und Machtkämpfe sind ihnen fremd. Alle versuchen einfach, sich entsprechend ihrer Möglichkeiten einzubringen. Ihre gleichberechtigte, kommunistisch anmutende Gesellschaft entwickelt sich völlig natürlich und friedlich, weil sich niemand egoistisch verhält. Negative Impulse kommen fast ausschließlich von außen. Passend dazu verzichtet Schreckenberg auf die billigen Spezialeffekte übertrieben actionlastiger Szenen und baut Spannung stattdessen über die zunehmende Bedrohung durch eine mysteriöse Lebensform auf, die die Siedler „Heuler“ nennen. Diese hält er bis kurz vor Schluss aufrecht – bis er erläutert, was es mit den Heulern auf sich hat und was mit all den Menschen geschah, die verschwanden. Zweifellos konzipierte er ein abgefahrenes Szenario – aber wieso sollte das eigentlich nicht plausibel oder akzeptabel sein? Für mich war es das.
„Der Finder“ ist ein rundum gelungenes Buch, dessen spezielle Wirkung mich begeisterte. Es ist eine der besten Postapokalypsen, die ich je gelesen habe. Ein kleiner patriotischer Teil in mir jubelt darüber, dass Deutschland noch immer bemerkenswerte Dichter und Denker im Format eines Michael Schreckenberg hervorbringt. Ich freue mich, dass ich diesen Diamanten entdeckte und werde mir auf jeden Fall die lockere Fortsetzung „Nomaden“ besorgen. Ach, was rede ich, vermutlich werde ich alles lesen, was Schreckenberg je geschrieben hat. Euch möchte ich „Der Finder“ als besonderen Schatz vehement ans Herz legen. Es ist herausragend. Eine klare Leseempfehlung!
- Hans Leyendecker
Die Korruptionsfalle
(3)Aktuelle Rezension von: HoldenLeyendecker berichtet uns aus der um sich greifenden und flächendeckenden Korruption, die vor keiner Branche und keiner Gesellschaftsschicht halt macht. An manche der ganz bekannten Fälle (zB Mannesmann-Vodafone) konnte man sich noch erinnern, nach 20 Jahren wäre eine aktualisierte Neuauflage wünschenswert. Daß in Deutschland bei diesen Zuständen überhaupt noch "was läuft"! Grotesk, was da abgelaufen ist, wie dreist und selbstüberzeugt die Betreffenden vorgegangen sind. Leider kann man keine Partei ausnehmen, auch nicht die selbst favorisierte. Irgendwie denkt man doch, daß das Ganze eher in den Großstädten und den Metropolregionen stattgefunden hat, aber die größeren Unternehmen in unserer Provinz hier (v.a. die Entsorgungsbetriebe) sieht man jetzt auch mit anderen (mißtrauischen) Augen. H.L. ist uns bei unserer Pragfahrt mit der Referendars-AG 2002 in zwei Tagen mindestens drei Mal über den Weg gelaufen. Entscheidungsträger, hört den Autor!
- Robin Fuchs
Tot im Pool (Pech und Schwäfel 5)
(20)Aktuelle Rezension von: Frank1Klappentext:
Männlich, athletisch und mausetot – Ein Fall für Pech & Schwäfel!
Band 5 der humorvollen Cosy Crime-Reihe nach dem Audible Original jetzt auch als E-Book
Während in Niederteerbach wieder die Karnevalshölle losbricht, ist Maike schon ganz früh im Revier, um vergangenen Geistern nachzuspüren: Es gibt Neuigkeiten im Vermisstenfall Billie – der rätselhafter Cold Case, wegen dem sich die Kommissarin nach Niederteerbach versetzen ließ. Viel Zeit bleibt Maike allerdings nicht, denn es gibt schon wieder einen neuen Mord: Im frisch sanierten Pool des örtlichen Fitnesstempels schwimmt eine attraktive Männerleiche im knappen Höschen. Wie sich herausstellt, diente das Sportstudio als Kulisse für Dreharbeiten einer Berliner Filmcrew – nein, kein nettes Heimatfilmchen, sondern ein sehr unanständiger Streifen! Und der Tote war die gutbestückte Hauptattraktion. Zoe Schwäfel macht sich gleich ans rechtsmedizinische Werk, um die Todesursache herauszufinden. Derweil sucht Maike erneut Ermittlungshilfe bei ihrem Hauptstadtkollegen Martin Seidel, der die Wohnung des Toten inspiziert. Die Indizien in Sachen Pool-Leiche verdichten sich immer mehr zu einem abscheulichen Grand finale.
Rezension:
Im Pool des Niederteerbacher Fitnessstudios liegt eine Leiche. Wie sich schnell herausstellt, war der Tote der Star einer Porno-Produktion, die gerade hier gedreht wird. Die Suche nach Motiv und Mörder gestaltet sich dagegen erheblich komplizierter. Selbst die Todesursache ist nicht so klar, wie es zunächst aussah. … und Bürgermeisterin Graefe sieht Niederteerbach schon als das neue Hollywood.
Niederteerbach liegt im Umland von Köln. Und doch muss hier ein anderer Kalender gelten. Wie sonst könnte es möglich sein, dass hier schon wieder Karneval gefeiert wird. Schließlich lebt die Protagonistin dieser Cosy-Crime-Reihe (wie ausdrücklich erwähnt wird) erst seit 5 Monaten hier. Schon in Band 2 („Der tote Berliner“) war der Karneval jedoch gerade auf seinen Höhepunkt. Da hat sich das Autoren-Team, das diese Reihe unter dem Pseudonym Robin Fuchs verfasst, wohl nicht gut abgesprochen. Ansonsten funktioniert das Grundschema dieser Reihe auch diesmal wieder sehr gut. Wie ich bereits in meiner Rezension zu Band 4 („Tot im Wald“) vermutete, tritt der alte Fall aus Maikes und Zoes privater Vergangenheit zunehmend aus dem Schatten und wird jetzt intensiver verfolgt. Diese Ermittlungen machen dem ‚Fall des Bandes‘ diesmal ernsthafte Konkurrenz. Beide zusammen ergeben wieder einen gelungenen Cosy-Crime-Band, der Fans des Genres zufriedenstellt.
Fazit:
Das reichlich spezielle Team macht auch weiter einen Großteil des Reizes dieser humorvoll-mörderischen Reihe aus.
Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
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- Anne Schmitz
Unheimlich weihnachtlich! Böse Geschichten aus dem Bergischen Land (Weihnachtsgeschichten)
(1)Aktuelle Rezension von: CarinaWarnstaedtEigentlich verbindet man Weihnachten ja mit einer besinnlichen Zeit, die die Menschen zusammen bringt. In diesen Geschichten ist das nicht unbedingt der Fall, denn wie schon der Titel verspricht, gibt es böse Weihnachtsgeschichten.
Das Buch enthält 13 Geschichten von zwei lokalen Autor*innen. Die Geschichten sind alle im Bergischen Land angesiedelt, sodass man wenn man aus der Region kommt, so einiges wiedererkennt. Egal ob Orte, Dialekt oder Traditionen - man fühlt sich auf jeden Fall als wäre man dort. Aber sicherlich muss man nicht aus dem Bergischen kommen, um die Geschichten zu mögen.
Eines haben alle Kurzgeschichten in diesem Buch gemeinsam: Sie spielen in der (Vor-)Weihnachtszeit. Einige expliziter, andere eher subtil. Doch sonst haben sie nicht so viel gemeinsam. Es ist ein buntes Sammelsurium von Mysteriösen, bösen, makabren und schaurigen Geschichten. Der ein oder andere Mord ist dabei und ein wenig übernatürlich angehaucht sind auch ein paar Kapitel. Mir persönlich hat die Geschichte "Beim Weihnachtsbaumschlagen" am besten gefallen. Sie ist ganz anders als die anderen Geschichten, aber sehr eindrucksvoll und mit einer wichtigen Botschaft.
Ich glaube, man braucht einen düsteren Humor, um dieses Buch zu mögen - dann kann es richtig Spaß machen. Ich hatte ihn auf jeden Fall!
- Robin Fuchs
Tot im Gewächshaus (Pech und Schwäfel 7)
(14)Aktuelle Rezension von: Frank1Klappentext:
Wenn die Leichen vom Himmel fallen – Ein Fall für Pech & Schwäfel!
Der bisher verrückteste Fall in der Cosy Crime-Reihe nach dem Audible Original jetzt auch als E-Book.
Blumenladenbesitzerin Sandra Kuschel ist ratlos: Eine Hanfpflanze nach der anderen, die sie heimlich in ihrem Gewächshaus zieht, geht ein. Verzweifelte Situationen erfordern verzweifelte Maßnahmen, und so engagiert Frau Kuschel ein deutschlandweit bekanntes Medium für ein Vollmondritual. Bei der Beschwörung kracht jedoch statt heilsamer Himmelsenergie der Körper einer jungen Frau durch das Glasdach und bleibt leblos zwischen den Pflanzen liegen. Der neue Fall, der damit Meike Pech und ihrer besten Freundin Zoe in den Schoß fällt, ist reichlich kurios. Ziemlich ungünstig, da beide intensiv damit beschäftigt sind, endlich herauszufinden, was vor vielen Jahren ihrer besten Freundin Billie widerfahren ist. Nach dem Fund der Leiche kommen sie der Aufklärung dieses Falls nämlich bedrohlich nahe.
Rezension:
Eigentlich sind Maike und Zoe mental noch ganz mit dem Fall ihrer ermordeten Freundin Billie beschäftigt, als schon wieder eine Leiche vom Himmel fällt. Und das beinahe wörtlich. Sie fällt durchs Dach des Gewächshauses von Frau Kuschel, die darin ihren Hanfanbau betreibt. Noch dazu stellt sich die Tote als Lehrerin an der Schule von Maikes Nichte heraus.
In Band 7 der Cosy-Crime-Reihe „Pech und Schwäfel“ variiert das Team Robin Fuchs das Handlungsschema geringfügig. Natürlich gibt es auch hier wieder den Fall des Bandes, doch spielt dieser diesmal eher eine Nebenrolle. Nach dem Cliffhanger am Ende von Band 6 („Tot im Eis“), bei dem endlich die Leiche der seit vielen Jahren verschwundenen Freundin der beiden Protagonistinnen auftauchte, stehen die Ermittlungen zu diesem Cold Case im aktuellen Band mindestens gleichberechtigt zum aktuellen Fall im Fokus. Obwohl sich Maike Pech wegen ihrer persönlichen Nähe zum Fall nicht offiziell an den wieder aufgenommenen Ermittlungen beteiligen darf, bleibt sie natürlich nicht untätig. Somit spaltet sich dieser Band in 2 parallele Ermittlungen auf. Auf der Romantik-Schiene deutet sich eine zunehmende Konkurrenz-Situation zwischen dem Staatsanwalt und Maikes Berliner Kollegen an. Wie diese Veränderungen die kommenden Fälle dieser Reihe beeinflussen werden, ist schwer vorherzusehen, zumal die Hintergrund-Story um die vermisste Freundin mit diesem Band weitestgehend abgeschlossen sein dürfte. Für den Leser ist jedenfalls auch der neueste Band wieder sowohl spannend als auch humorvoll unterhaltsam.
Fazit:
Mit diesem 7. Band scheint die Cosy-Crime-Story um Polizistin Maike Pech und Gerichtsmedizinerin Zoe Schwäfel ein Etappenziel zu erreichen.
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- Oliver Buslau
Bergisches Roulette
(3)Aktuelle Rezension von: Thommy28Einen ersten Eindruck vom Geschehen vermittelt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
Das Buch ist noch schon der elfte Fall für den etwas chaotischen Privatdetektiv Remigius "Remi" Rott. Entgegen meiner Einschätzung zum 10. Band, dass die Reihe wohl ihren Zenit überschritten hat, kann dieses Buch doch wieder punkten.
Das Spannungsniveau ist dem Genre angemessen, d,h, nicht sonderlich hoch aber allemal ausreichend. Dafür kann der Autor mit seiner locker, leichten und super zu lesenden Schreibweise überzeugen.
Die Protagonisten sind dem treuen Reihenleser ja längst bekannt und an´s Herz gewachsen. Ich freue mich jedesmal erneut mich mit dem schusselig, chaotischen Detektiv auf Täterjagd zu gehen. Dazu kommt eine stimmige Geschichte mit ein paar schrägen neuen Figuren. Auch vergisst der Autor nicht, seine Protagonisten stetig weiter zu entwickeln. Viel Reiz liegt auch in dem reichlich vorhandenen Lokalkolorit - für Menschen die sich in der Gegend auskennen ein deutlicher Pluspunkt.
Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen und ich hoffe auf weitere Bände.....!
- Franz Josef Mundt
Die Klostermühle von Altenberg
(6)Aktuelle Rezension von: Thommy28Einen ersten Eindruck vom Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
Das Buch vermittelt einen tollen Einblick in das Leben der menschen im 12. Jahrhundert. Nicht immer erscheinen dem Leser die Handlungen der Protagonisten aus heutiger Sicht nachvollziehbar, sie zeigen aber eindrucksvoll den damaligen Zeitgeist. Dies gilt insbesondere für die Schilderung des Lebens in einem Kloster und den Umfang des Einflusses der Religion auf das Leben.
Ach ja, übrigens schliesst die Handlung nahtlos an Teile der Handlung aus dem Buch "Macht aus Stein und Glauben" an. Es ist aber nicht erforderlich dieses zunächst zu lesen.
Sehr gut gezeichnet wurden die einzelnen Figuren.Sie sind eben nicht eindimensional, sondern in ihrer Zerrissenheit und Widersprüchlichkeit lebensnah dargestellt.
Zeitweilig kommt sogar so etwas wie Spannung auf und auch ein Hauch Romantik blitzt auf.
Die Schreibweise ist einfach, aber gut verständlich und kann den zeitlichen Horizont des Buches gut unterstützen. Das Buch hat mir viel Freude gemacht und mich veranlasst wieder einmal nach Altenberg zu fahren und den Nachfolgerbau das Klosters, den berühmten "Bergischen Dom" zu besuchen und in den Wäldern Altenbergs herum zu wandern. - Franz Josef Mundt
Macht aus Stein und Glauben
(4)Aktuelle Rezension von: Thommy28Einen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
Das kleine Büchlein (keine 300 Seiten stark) vermag einen schönen Einblick in das Leben im "Bergischen Land" im 12. Jahrhundert zu vermitteln. Es ist in einfacher, gut verständlicher Sprache verfasst.
Gut herausgearbeitet sind die politischen Verhältnisse im Spannungsfeld von Adel und Klerus und die Unterschiede dazu im Leben der einfachen Bevölkerung.
Leider fehlt dem Buch ein durchgängiger Handlungsfaden. Zwar lockern die verschiedenen Handlungsstränge das Geschehen auf, nicht alle werden aber zu Ende geführt.
Für mich persönlich war es sehr schön in die Geschichte von Orten einzutauchen, die ich aus eigener Anschauung kenne. Geschichte des Bergischen Landes: Band 2: Das 19. und 20. Jahrhundert (Bergische Forschungen)
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