Bücher mit dem Tag "bergsteigen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bergsteigen" gekennzeichnet haben.

130 Bücher

  1. Cover des Buches Offline ist es nass, wenn's regnet (ISBN: 9783743203778)
    Jessi Kirby

    Offline ist es nass, wenn's regnet

     (153)
    Aktuelle Rezension von: angeltearz

    Ja, was ist? Würdest du loslaufen? Für mich würde sich die Frage gar nicht stellen. Ich würde loslaufen. Aber ich liebe wandern und bin gerne in der Natur unterwegs. Mich stört es nicht, wenn das Handy kein Netz hat. Vielleicht habe ich deswegen sehr hohe Erwartungen an das Buch gehabt.

    Ich kann mich absolut in die Haut von der Protagonistin Mari versetzen. Die digitale Welt ist krass und kann schon sehr belastend werden. Immer perfekt sein, das Level halten und immer präsent. Man muss mithalten oder sogar besser sein. Und genauso geht es Mari und ich fühle es einfach. Und dann bietet sich eine Möglichkeit, die sie ergreift und damit ihr Leben in eine andere Richtung schieben kann. Ob es das wirklich letztendlich so ist, erfahren wir leider nicht. Das finde ich echt schade, weil mich schon interessiert, wie es Mari nach der Wanderung ergeht. Ob sie, das was sie mitgenommen hat, auch in ihrem Leben umsetzen kann bzw. wird. Das Buch endet am Ziel der Wanderung. Auf dem Berg, der das Ziel für die Wanderung war.


    Mari geht aber nicht nur für sich selber, sondern noch für jemand anderes. Das wird im Klappentext nicht erwähnt und deswegen möchte ich es auch nicht. Aber kurz was dazu: Es ist herzzerreißend und ein wunderschöner Grundgedanke. Es hat nichts mit Social Media zu tun. Und eigentlich ist es auch der schönere Aspekt, warum Mari überhaupt unterwegs ist.


    Was mich etwas stutzig macht ist, dass Mari auf eine krasse Tour geht wo sie absolut untrainiert ist. Ich schwanke noch zwischen viel Respekt und Ungläubigkeit. Untrainiert einen Berg hoch zu gehen, ist schon hart. Aber eine tagelange Wanderung mit Übernachtung im Zelt… Untrainiert und ohne Vorkenntnisse. Krass. Aber sie trifft relativ schnell eine kleine Gruppe, die ihr weiterhilft. Die sie aufnimmt und keine Fragen stellt. Und genau das kaufe ich der Autorin absolut ab, denn so ist es bei Wanderern. Ich habe es selber schon erlebt. Es sind besondere Menschen, die die Herzen am rechten Fleck haben. Deswegen kaufe ich es der Autorin ab, dass Mari es schaffen kann. Mari ist eine Kämpferin.


    Ich mag es auch unheimlich gerne, wie die Autorin schreibt. Das Buch ist nicht spannend, aber mit ganz viel Herz. Sie schafft es mich ins Buch hineinzuziehen. Mit Mari zu wandern und vor allem auch die Emotionen von Mari mitzuerleben. Und das rechne ich der Autorin hoch an.

    Das Setting ist schon fast zweitrangig. Ich muss ehrlich sagen, dass ich hier schon gerne etwas mehr gelesen haben wollen würde. Aber ganz egal. Es ist ein richtiger, echter Trail, den die Autorin nutzt und da kann man sich die Bilder zu anschauen. Es ist ein sehr schöner Trail, den ich gerade auch mal laufen würde. Wird wahrscheinlich nicht passieren, aber man kann ja träumen.


    Dieses Buch kann ich jedem empfehlen. Ein absolutes Herzensbuch.

  2. Cover des Buches Die Winterrose (ISBN: 9783492252812)
    Jennifer Donnelly

    Die Winterrose

     (482)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Die Buecher von Jennifer Donnelly sind wahre Pageturner. Der zweite Teil der Rosentrilogie hat mich mitgerissen, genau wie der erste. Spannung, Dramatik, Abenteuer und Gefuehl, alles dabei. Die Geschichte von India und Sid ist unglaublich dramatisch. Es passiert sehr viel Spannendes. Ich freue mich jetzt auf den dritten Band. 

  3. Cover des Buches Für einen Sommer und immer (ISBN: 9783863960810)
    Julie Leuze

    Für einen Sommer und immer

     (116)
    Aktuelle Rezension von: schneefloecke
    Kurzmeinung: Mein absolutes Lieblingsbuch

    Inhalt: Für die Karriere stellt Annika alles andere hinten an. Vor allem ihre Gefühle und sich selbst. Als sie von einem schweren Schicksalsschlag getroffen wird, reist sie vollkommen überfordert nach Südtirol in die Dolomiten. Dort kommt sie nicht nur dem charmanten Bergführer Samuel mit den tollen Locken, sondern auch sich selbst und ihren Träumen um einiges näher. 

    Meine Meinung: Ich bin absolut verliebt in dieses Buch. In die Charaktere, in die Handlung, in das Setting und vor allem in den Schreibstil von Julie Leuze. Dieses Buch ist bereits das Zweite, welches ich zum zweiten Mal von der Autorin gelesen habe und ihr Schreibstil ist einfach so flüssig, mitreißend und angenehm, dass es mir schwer fällt das Buch überhaupt aus der Hand zu legen. 
    Annikas Entwicklung im Laufe des Buches ist wunderbar mit anzusehen und es ist wunderbar mit Samuel und ihr einen Teil der Dolomiten zu erkunden. Nicht nur ihre Beziehung mit Samuel, sondern auch die zu ihrer Mutter und ihrer besten Freundin Helene, so wie die Beziehung zu ihrem Job war interessant mitzuverfolgen. 

    Ich freue mich bereits darauf, dieses Buch zum dritten Mal zu lesen und kann es jedem nur wärmstens empfehlen. 


  4. Cover des Buches Die Wildrose (ISBN: 9783492300384)
    Jennifer Donnelly

    Die Wildrose

     (324)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Klappentext:

    Die Herzen von Willa Alden und Seamus Finnegan schlagen für die Gipfel der Welt – und füreinander. Doch auf einer schicksalhaften Bergtour erleidet Willa einen Unfall und ist fortan für ihr Leben körperlich gezeichnet. Voller Vorwürfe wendet sie sich von Seamus ab – die Trennung bricht ihm das Herz. Jahre später kreuzen sich ihre Wege ein zweites Mal, und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt.

    Das es ein doch etwas kitschiges Buch werden würde, hätte man sich denken können. Aber ich wollte es dennoch mal lesen, denn die ersten beiden Bände der Autorin hatten mir recht gut gefallen. Bei diesem Buch kann ich sagen, es war ein Fehlgriff. Vorhersehbar, in die Länge gezogen, zu viele Zufälle. Es war einfach nicht für mich gemacht und ich habe mich da durchgequält. Vielleicht hat sich im Laufe der Jahre ja auch mein Anspruch verändert.

  5. Cover des Buches Manche mögen's steil (ISBN: 9783746633527)
    Ellen Berg

    Manche mögen's steil

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Buechermama85

    Was soll ich sagen. Ich bin einfach ein großer Fan ihres unglaublich tollen Humor's!
    Mit diesem Buch trifft Ellen Berg mal wieder den Zahn der Zeit. Die Protagonistin ist wie viele von uns.... Sie definiert sich durch Ihre Arbeit und Leistung und schenkt sich selbst keine Aufmerksamkeit. Der Blick für das Reale Leben geht durch ständiges online sein verloren und irgendwann kommt man an den Punkt, an dem man sich selbst verloren hat.
    Wie das endet kann sich jeder selbst ausmalen.

    Ich freue mich schon auf das nächste Buch aus Frau Berg's Feder.

  6. Cover des Buches Die Antwort auf Vielleicht (ISBN: 9783404177653)
    Hendrik Winter

    Die Antwort auf Vielleicht

     (82)
    Aktuelle Rezension von: karin66

    Das Buch hat mich sofort auf Grund des tollen Covers und des Titels angesprochen. Der Autor schreibt hier unter Pseudonym und ist eigentlich auf Thriller spezialisiert, von ihm habe ich in dem Bereich schon einiges mit Begeisterung gelesen.

    Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Einmal in die Hand genommen, möchte man das Buch nicht mehr weglegen.

    Die einzelnen Personen sind hervorragend ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen. Die Hauptfiguren Jessi und Adam sind mir von Anfang an äußerst sympathisch.

    Zur Geschichte, Adam ist Taxifahrer und er fährt eigentlich nur krebskranke Patienten zu ihren Terminen. Eines Tages steigt die junge Jessi in sein Taxi. 

    Er fühlt sich sofort magisch zu ihr hingezogen und versucht alles, um ihr ihre Zeit auf Erden so angenehm wie möglich zu machen. Was ihnen da so alles widerfährt möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt.

    Ein wirklich sehr schönes tiefgründiges Buch, das mich richtig berührt hat und mir sogar am Ende noch ein paar Tränen abverlangt hat. Es wäre schön, wenn der Autor sich wieder einmal in dieses Genre verirren würde.

    Ein tolles Buch, das man einfach gelesen haben sollte, absolute Kaufempfehlung.

     

  7. Cover des Buches Das größere Wunder (ISBN: 9783423143899)
    Thomas Glavinic

    Das größere Wunder

     (161)
    Aktuelle Rezension von: Leselampe_

    Mensch gegen Berg. Ein physischer und psychischer Überlebenskampf zwischen Todeszone und Basislagern des Mount Everest, gegen die Kälte, den Sauerstoffmangel, das Erfrieren und die Einsamkeit. Ein überwältigendes Buch über ein sehr bewegtes Leben, die Sprache ist so nah und greifbar, dass man fast selbst am Fuß des Mount Everest steht. In klarer Sprache verfasst Glavinic einen abenteuerlichen Roman voller Nostalgie, Liebe und Sehnsucht. Jonas, der Protagonist des Buches, nimmt uns mit in seine Welt, wo er nicht nur auf dem Berg gegen die Orientierungslosigkeit kämpft, sondern auch das Chaos seiner Vergangenheit revue passieren lässt. Gutbetucht aufgewachsen sucht Jonas durch das Reisen seine Freiheit, und in der lebensfeindlichen Umgebung des Himalaya schließlich seine Erfüllung. Man fiebert mit, schwankt zwischen Glücksgefühlen des Vorankommens und wetterbedingten sowie körperlichen Rückfällen, hin und her. Das Buch ist ein immens fesselnder Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Nicht nur für Gipfelstürmer eine klare Empfehlung, sondern auch für jene, die sich gerne an die Hand nehmen lassen und eine literarische Reise zum höchsten Gipfel der Welt auf sich nehmen wollen. Lieblingsbuchpotenzial.

  8. Cover des Buches Das Tal - Die Katastrophe (ISBN: 9783401505312)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal - Die Katastrophe

     (587)
    Aktuelle Rezension von: ju_bookish

    Der Schreibstil von Krystyna Kuhn ist angenehm zu lesen. 

    Das Buch wird die meiste Zeit aus der Sicht von Katie erzählt. Ein paar einzelne Kapitel werden wieder aus der Sicht von Julia erzählt. Dies lockert die Story ein wenig auf und baut ein bisschen mehr Spannung auf.

    Leider fand ich diesen Teil um Welten schlechter als den Ersten. Zum einen kamen zwei neue Charaktere hinzu, dies ist an sich wirklich keine schlechte Sache, da diese im Normalfall ein bisschen neue Energie mitbringen. Man wusste nur über die vorherigen Charaktere so wenig, dass es zwei Neue nicht einfacher gemacht haben. 

    Bis jetzt hab ich auch noch kein Buch gelesen wo mir so viele Charaktere unsympathisch waren. Und Debbie ist die größte Nervensäge von allen, diese kommt in diesem Teil aber nur sehr wenig vor. Ich hoffe sehr das man über die Charaktere noch mehr erfährt und diese im Laufe der Bücher vielleicht auch noch ein bisschen sympathischer werden.

    Am Anfang zog sich das Buch ein bisschen. Eine richtige Spannung wurde leider nicht aufgebaut. Gegen Ende des Buches passierten dann doch einiges unerwartetes. Durch die letzten Seiten bin ich dann nur so geflogen um zu wissen wie das Buch endet. 

    Trotz allem bin ich gespannt wie es weitergeht und ich hoffe man erfährt noch ein wenig mehr über die Charaktere und das Tal.

    Der Schreibstil von Krystyna Kuhn ist angenehm zu lesen. 

    Das Buch wird die meiste Zeit aus der Sicht von Katie erzählt. Ein paar einzelne Kapitel werden wieder aus der Sicht von Julia erzählt. Dies lockert die Story ein wenig auf und baut ein bisschen mehr Spannung auf.

    Leider fand ich diesen Teil um Welten schlechter als den Ersten. Zum einen kamen zwei neue Charaktere hinzu, dies ist an sich wirklich keine schlechte Sache, da diese im Normalfall ein bisschen neue Energie mitbringen. Man wusste nur über die vorherigen Charaktere so wenig, dass es zwei Neue nicht einfacher gemacht haben. 

    Bis jetzt hab ich auch noch kein Buch gelesen wo mir so viele Charaktere unsympathisch waren. Und Debbie ist die größte Nervensäge von allen, diese kommt in diesem Teil aber nur sehr wenig vor. Ich hoffe sehr das man über die Charaktere noch mehr erfährt und diese im Laufe der Bücher vielleicht auch noch ein bisschen sympathischer werden.

    Am Anfang zog sich das Buch ein bisschen. Eine richtige Spannung wurde leider nicht aufgebaut. Gegen Ende des Buches passierten dann doch einiges unerwartetes. Durch die letzten Seiten bin ich dann nur so geflogen um zu wissen wie das Buch endet. 

    Trotz allem bin ich gespannt wie es weitergeht und ich hoffe man erfährt noch ein wenig mehr über die Charaktere und das Tal.

  9. Cover des Buches Höllental (ISBN: 9783442475612)
    Andreas Winkelmann

    Höllental

     (234)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Rauschenbach

    Ich fand, dass es mal ein bisschen ein anderer winkelmann war.ich fand ihn auch spannend aber es gibt bessere Bücher von ihm

  10. Cover des Buches Niedertracht (ISBN: 9783596188949)
    Jörg Maurer

    Niedertracht

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Eulensammlerin

    Wie alle Alpen Krimis von Jörg Maurer. Wieder super spannend und dabei auch wieder sehr humorvoll.

  11. Cover des Buches Der Allesforscher (ISBN: 9783492306324)
    Heinrich Steinfest

    Der Allesforscher

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Insider2199

    Ein Genre-Mix, der halb enttäuscht, wenn man das eine Genre nicht mag

    Der 1961 in Australien geborene, aber in Wien aufgewachsene österreichische Autor veröffentlichte 1995 seine ersten Romane – meist Krimis, Sci-Fi-Erzählungen oder Surreales. Bis Ende der 90er Jahre lebte er in Wien als freischaffender Autor, heute in Stuttgart als Maler und Schriftsteller. Für seine Romane erhielt er mehrmals den dt. Krimipreis (2./3. Platz) und landete 2014 mit „Der Allesforscher“ auf der Longlist des Dt. Buchpreises.

    Inhalt (Klappentext): Bademeister ist Sixten Braun erst auf dem zweiten Bildungsweg geworden. Dazu brauchte es zwei beinahe tödliche Unfälle, eine große Liebe und eine lieblose Ehe. Aber all das musste wohl sein, damit er werden konnte, was er werden sollte – nämlich der Vater eines ganz und gar fremden Kindes ...

    Meine Meinung: Nach all den anderen Steinfest-Büchern, die ich dieses Jahr lesen durfte, bleiben nun (neben „Das grüne Rollo“) 2 magische Leckerbissen übrig, auf die ich mich ganz besonders gefreut habe, v.a. weil dieser Roman ja auch 2014 auf der Longlist des dt. Buchpreises landete, was nicht immer ein Garant für Qualität darstellt, aber bei Steinfest-Büchern schon :)

    Ich habe im Vorfeld auch einige Rezis durchgelesen und der Grundtenor bei den Kritikern geht dahin, dass der Anfang ganz unterhaltsam und flott zu lesen sei, aber das Ende würde dann in Esoterik und Skurrilem verpuffen und ergebe keinen richtigen Sinn, fühle sich konstruiert an usw. Nun Eines kann ich dazu schon sagen: das sind vornehmlich die Leser, die leider mit dem Genre „magischer Realismus“ oder Surrealem in der Literatur nicht viel anfangen können. Im Nachwort erklärt Steinfest, dass er den Roman nicht an einem Stück geschrieben hat, und wenn man alle Steinfest-Bücher kennt, weiß man, dass sich Steinfest im Laufe seines Autorenlebens von realistischen Krimis zu eben magischem Realismus a la Murakami hinbewegt hat (siehe seine letzten Bücher, „Die Büglerin“ davon ausgenommen) und DAS ist eben einer der Gründe, wofür ich ihn liebe. Er hat also den Anfang zu einem früheren (Krimi-Zeitpunkt) geschrieben und das Ende später ergänzt.

    Daher war es bei mir genau umgekehrt: ich fand den Anfang eher etwas langweilig und mit dem zweiten Teil konnte der Autor bei mir wieder kräftig Punkte holen, denn hier wird es eben sehr surreal. Die große Spannung resultiert daher, dass man die ganze Zeit auf ein Zusammentreffen zweier Figuren wartet, hier wird man auch nicht enttäuscht, aber meine Erwartungen als Leser wurden dennoch nicht ganz erfüllt, weil eine bestimmte, sehr wichtige Sache nicht aufgelöst wird. Diese Sache ist zwar dem Leser bekannt, aber nicht den Figuren, und man möchte natürlich die Reaktion der Figuren miterleben.

    Fazit: Ein Roman, der sehr realistisch beginnt, dann aber in magischen Realismus übergeht; wer also seine Probleme mit dem Surrealen hat, sollte die Finger von diesem Roman lassen. Alle anderen werden nicht enttäuscht. Allerdings muss ich leider dennoch einen Stern abziehen, weil der erste Teil nicht zum Rest passen will, es ist, wenn man so will, ein Genre-Mix und man merkt es dem Roman an, dass seine beiden Teile zu unterschiedlichen Zeiten verfasst wurden. Dennoch sehr lesenswert!
  12. Cover des Buches Der Berg (ISBN: 9783453418493)
    Dan Simmons

    Der Berg

     (52)
    Aktuelle Rezension von: chuma

    Was für eine packende Story!

    Dan Simmons ist in meinen Augen wirklich ein großartiger Geschichtenerzähler. Das hat er schon mit "Terror" bewiesen und mich auch mit "Der Berg" wieder nicht enttäuscht.


    Worum geht's?

    Im Jahr 1924 besteigen George Mallory und Andrew Irvine über die Nordostseite den Mount Everest. Ob sie den Gipfel wirklich erreicht haben, bleibt jedoch ungewiss, denn sie verschwinden spurlos.


    Einige Jahre später begeben sich die Bergsteiger und Freunde Richard, Jean-Claude und Jake auf eine finanzierte Expedition auf den Everest. Begleitet werden sie von Reggie und Dr. Pasang sowie etlichen Sherpas. Neben der Bergung des ebenfalls vermissten Percy Bromley - ihrem eigentlichen Auftrag - wollen sie auch einen Versuch der Gipfelbesteigung wagen. Doch der Berg fordert einen hohen Preis.


    Intelligent gepaarte Fiktion mit Historie, authentische Charaktere und eine dichte Atmosphäre - das alles und so viel mehr bietet dieser Roman. Dem Autor gelingt es mühelos, den Leser zu packen und ihn ins tödliche Eis zu schicken. Man taumelt entlang der messerscharfen Abgründe, friert erbärmlich, kämpft um jeden Atemzug, spuckt Blut, hustet und verzweifelt angesichts der Strapazen. Auch wenn man keinerlei Vorwissen oder Erfahrung  im Bereich des Bergsteigens besitzt, kann man folgen und ist fasziniert.


    Ob es dem Team letztlich gelingt, Bromley, Mallory oder Irvine zu bergen und sie den Berg tatsächlich bezwingen oder aber dieser weitere Leben fordert, das solltet ihr selbst lesen.

    Und auch wenn Simmons noch einige weitere Aspekte und Wendungen, die nicht alle perfekt gelungen sind, mit einfließen lässt, so hat mich der Roman insgesamt bestens unterhalten.

  13. Cover des Buches Acht Tage bis zur Ewigkeit (ISBN: 9789963523177)
    Sabine Ludwigs

    Acht Tage bis zur Ewigkeit

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Insider2199

    Die Kitschvariante von "Ghost" (Patrick Swayze würde im Grab erschaudern)

    Die 1964 in Dortmund geborene Autorin begann nach der Fachoberschulreife eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- Notariatsfachgehilfin, ab 2004 dann als Autorin und nebenbei als Lektorin tätig. Heute lebt sie mit ihrer Familie an der Lippe im Ruhrgebiet. Der vorliegende Roman ist mein erster von ihr.

    Inhalt (Klappentext): Sie dachten, sie stünden am Beginn einer gemeinsamen Zukunft. Und ahnten nicht, dass es das Ende war. Ihre Liebe ist unbeschwert, leidenschaftlich und tief. Sie wollen miteinander alt werden. Doch da passiert das Unfassbare: Erik kommt beim Bergsteigen ums Leben. Die Seilschaft, zu der auch Roselyne gehört, muss seinen Leichnam in einer Gletscherspalte zurücklassen. Gebrochen zieht sich Roselyne in das Strandhaus „Villa Himmelreich“ an der Schlei zurück. Bald nähert sich ihr der undurchsichtige Ruben - der ihr eine absurde Erklärung für die unheimlichen Ereignisse bietet, die sich plötzlich um Roselyne herum abspielen: Angeblich sind Ruben acht Tage gegeben, um die skeptische Roselyne von etwas zu überzeugen, das ihr Weltbild völlig auf den Kopf stellt. Acht Tage, um sie aus ihrer Trauer zu einem Neubeginn zu führen.

    Meine Meinung: Gleich vorab muss ich gestehen, dass ich im Genre Liebe normalerweise gar nicht unterwegs bin, aber weil ich es für eine Challenge lesen musste und mich der Klappentext ansprach, wollte ich einmal einen Versuch wagen. Der Versuch ging leider kräftig in die Hose.

    Der Anfang des Romans ist sehr ausschweifend, v.a. wenn man bedenkt, dass hier erst einmal nur die Figuren und die Ausgangssituation vorgestellt werden sollen. Bei der Art wie Erik auf dem Berg verunglückt musste ich gleich heftig den Kopf schütteln. An dieser Stelle war mir bereits vollkommen klar, dass der Roman im Liebeskitsch versumpfen wird.

    Als Ruben dann auftaucht – das Ganze erinnert vom Plot sehr stark an den wunderschönen Film „Ghost“ mit Demi Moore und Patrick Swayze; nur, dass dies die Kitschvariante davon ist – musste ich nicht nur den Kopf schütteln, sondern auch mit den Augen rollen. OMG Wie kann man sich so etwas überhaupt einfallen lassen? Wie gesagt ich habe nichts gegen magische Elemente in einem Buch – ganz im Gegenteil – aber hier ist die Idee der Autorin einfach nur lächerlich.

    Wenn man ein Buch dann auch noch „Acht Tage bis zur Ewigkeit“ nennt, dann sollten zumindest diese Tage auch das Kernstück des Buches ausmachen. Hier werden sie ganz nebenbei abgehandelt, die ersten drei Tage vergehen schon, BEVOR sich Ruben überhaupt bei Roselyne vorstellt.

    Der Schreibstil ist natürlich einfach, aber mit einem kräftigen Kitsch-Faktor versehen. Hier der beste Satz als Kostprobe: "Allmählich weben ihr Mitgefühl und ihre Liebe seidenfeine, helle Lichtfädchen durch das dunkle Tuch der Trauer." OMG Auf so einen Satz muss ein Autor mal kommen! LOL

    Fazit: Die Kitschvariante von „Ghost“ (Patrick Swayze würde im Grab erschaudern): nach ein paar Lucinda-Riley-Büchern bin ich ja schon Kitsch in Fülle gewohnt, aber das hier setzt dem Ganzen die Krone auf. Sorry, da kann ich leider nur einen Stern vergeben. Flop des Jahres!

  14. Cover des Buches In die Wildnis (ISBN: 9783492259743)
    Jon Krakauer

    In die Wildnis

     (375)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino

    Der Film ist so ganz anders als das Buch, aber beide sind unglaublich gut. 

    In dem Film wird die Reise von Chris McCandless oder auch Alexander Supertramp, wie er sich auf der Reise nennt, chronologisch erzählt. Im Buch ist keine genaue zeitliche Abfolge zu erkennen, sondern fängt mit dem Fund des verstorbenen Chris McCandless und der Suche nach der Herkunft und der Geschichte des Aussteigers und folgt eher der Reihenfolge der Informanten von Personen, die ihn auf dem Weg begleitet haben. Die Meinungen über ihn und sein Schicksal gehen sehr auseinander, manche finden ihn einfach nur verrückt, andere bewundern seinen Mut. Ich sehe irgendwie beides und wenn ich den Film sehe, möchte ich gleich aufbrechen in neue Gegenden, aber doch bitte mit etwas mehr Sicherheit als McCandless. Jon Krakauer vergleicht McCandless Lebensweise und Schicksal in dem Buch auch mit anderen Personen, die eine ähnliche Lebensweise und Ansichten hatten - Menschen die waghalsige Unternehmungen machten und Eremiten, die ihre Lebensweise oder Reisen nicht immer überlebt haben. Er vergleicht ihn aber auch mit sich selber und berichtet über seine gefährlichen Klettertouren in Gebirgen und was ihn dazu gebracht hat solche waghalsigen, eigentlich dummen Unternehmungen zu machen. Es hätte für ihn auch tötlich enden können, nur aus Glück hat er es überlebt. 

    Mir hat das Buch auf jeden Fall sehr gefallen und ich werde definitiv noch mehr von Jon Krakauer lesen, da ich seine Art zu berichten sehr toll finde. 

    5/5 🦉 und eine absolute Leseempfehlung bzw. Filmempfehlung

  15. Cover des Buches Sieben Jahre in Tibet (ISBN: 9783492403993)
    Heinrich Harrer

    Sieben Jahre in Tibet

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Buchtel

    Ich überlegte zuvor 4 von 5 Sternen zu vergeben, aber nach den grade gelesenen letzten Zeilen konnte ich nicht anders und gab 5.

    Worte aus dem Buch von Heinrich Harrer:Es ist mein großer Wunsch, mit diesem Buch ein wenig Sympathie und Verständnis zu wecken für ein Volk, dessen Wille, in Freiheit und Frieden leben zu dürfen, in der Welt so wenig Beachtung gefunden hat.

    Heinrich Harrer wurde 1912 in Österreich geboren und gehörte 1936 der Olympia-Mannschaft an. Bekannt war es zunächst als Skiläufer und Bergsteiger. Kein Wunder, das der Himalaya ihn lockte.

    Nach einer Expedition in Asien wurde er in ein indisches Internierungslager gesteckt. Nach mehreren Fluchtversuchen gelang ihm die Übersiedlung in das neutrale Tibet. Eine lange Reise auf dem Dach der Welt beginnt und Harrer setzt sich mit tibetischen Beamten, widrigen Witterungsbedingungen und der dünnen Hochlandluft auseinander. 


    Er durchwandert mehrere hundert Kilometer und überwindet viele Höhenmeter (bis zu über 6000 Meter!). Seine Reise führt ihn zur verbotenen Stadt Lharsa, die heilige Hauptstadt der Tibeter in Osttibet, Sitz des 14. Dalai Lama, dem geistigen Oberhaupt, dem Gottkönig oder auch der 14. Inkarnation Tschenresis, dem Lebenden Buddha. 

    Harrer und Kundün, der damals14-jährige Dalai Lama, kommen 1949 auf verschiedene Weisen in Kontakt miteinander. Eine lebenslange Freundschaft verbindet sie schlussendlich. 

    Die Tibeter faszinieren mich. Durch die europäischen Augen Harrers erfuhr ich in dem Buch von den sieben Jahren in Tibet, auf denen Harrer auf der Flucht war, die Gastfreundschaft und den Glauben der Tibeter kennenlernte und es schnell schaffte, unter ihnen ein Leben aufzubauen, dass er nach seinem ungewollten Fortgang aus diesem Land durch die kommunistischen Rotchinesen oft schmerzlich vermissen sollte.

    Zentral im buddhistischen Glauben steht die Überwindung des Ego. Da gibt es Mönche, die bewusst ihren Geist vom Körper trennen, Orakel, die in Trance die Geschehnisse bestimmen und eine unvergleichlich schöne Burg auf einen roten Felsen, in welcher die Inkarnation eines Gottes lebt und ein ganzes Volk segnet. 


    Harrer lebte unter den sanften Tibetern mit ihrem kindlichen Humor, in einer Umgebung, die den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt, missachtet, dennoch anderen Menschen und Religionen tolerant gegenüber aufgestellt war und den Frieden und die Harmonie liebten.

    Heutzutage scheint das tibetische Hochland als Teil von China zu bestehen, ein Gedanke von Unabhängigkeit lebt im Exil. Der Dalai Lama konnte nach Indien fliehen...

    Der Schreibstil des Buches ist eher ein langer und detailreicher Bericht. Wörtliche Rede kommt nicht vor. An manchen Stellen erschien der Text etwas langatmig. In vielen Anekdoten beschreibt der Autor von seiner Reise und seinen Erlebnissen in Lharsa. Die Aussage des Buches hat mich jedoch mitten ins Herz getroffen. Mit Spannung habe ich jede Seite gelesen. Ich habe mich in das mit Worten beschriebene tibetische Hochland und seine Menschen verliebt.

  16. Cover des Buches Acht Berge (ISBN: 9783328602026)
    Paolo Cognetti

    Acht Berge

     (151)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Sophilius

    Dieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Denke ich jetzt darüber nach, wünsche ich mir nichts sehnlicher, als das Leben von Bruno und Pietro für einen Sommer mitzuerleben. Die Geschichte einer komplizierten Vater-Sohn-Beziehung, eine Freundschaft, die trotz großer zeitlicher Trennungsphasen doch vermutlich mehr Tiefgang besitzt als manch andere „normalere“ Begegnung, die Suche nach der Abgeschiedenheit, die Frage nach der Richtung, dem Sinn...die Berge sind Brunos Leben und auch Pietro findet später über Umwege und dem plötzlichen Erbe seines verstorbenen Vaters zurück zu dem Ort an dem alles begann...

    Diese Geschichte strotzt vor Kraft, aber auch Zerbrechlichkeit. Die Charakter werden in ihrer Fragilität und Zerrissenheit so fein gezeichnet, die Schönheit der Natur, die Begegnung der Menschen mit der Natur und die Wertschätzung dieser Abgeschiedenheit...Paolo Cognetti ist hier ein erzählerisches Meisterwerk gelungen, selten habe ich mir dermaßen gewünscht, Teil einer Welt sein zu dürfen und mit eigenen Augen die beschrieben Alpseen, Gletscher, Wildbäche, Almwiesen, zerfallen Hütten und die grasenden Kühe zu sehen. Dieses Buch wird mich noch lange beschäftigen und ich es empfehle es jedem weiter, der die Schönheit auch in simplen Dingen erkennen kann. 

  17. Cover des Buches Das Dach der Welt (ISBN: 9783492502825)
    Mira Manger

    Das Dach der Welt

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind

    Ich kenne bereits ein weiteres Buch aus der "Read! Sport! Love!"-Reihe, welches mir aber leider nicht so richtig gefallen hatte. Deswegen bin ich an dieses Buch hier mit sehr geringen Erwartungen rangegangen und war am Ende mehr als positiv überrascht.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich wirklich gut lesen. Er hat es auch geschafft, die aktuellen Stimmungen der Geschichte super einzufangen, sodass ich immer mitgefiebert habe und auch die Emotionen der Charaktere gut spüren konnte. Zudem konnte ich mir das Setting rund um den Everst total gut vorstellen.

    Das Buch wird wechselnd aus den Sichten von Alicia und Robin erzählt - wobei wir da auch immer wieder Passagen aus der Vergangenheit dabei hatten. Das hat mir wirklich gut gefallen, weil man so einen direkten Einblick in die Beziehung und die Probleme der beiden bekommen hat. Ich hätte mir aber gewünscht, dass sie ein bisschen chronologischer gewesen wären, weil ich so doch manchmal ein bisschen durcheinander gekommen bin.

    Die beiden Protagonisten haben mir gut gefallen, wobei ich Robin ein kleines bisschen mehr mochte als Alicia. Wahrscheinlich weil man den Eindruck bekommen hat, dass er die größere und weitreichendere Wandlung durchmacht.

    Auch die Nebencharaktere haben mir gefallen. Über den ein oder anderen hätte ich gerne noch ein bisschen mehr erfahren, ihre Handlungen konnte ich aber nachvollziehen.

    Die Handlung hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Man merkt von den ersten Seiten an, welchen Stellenwert der Sport im Leben der beiden Protagonisten einnimmt und er ist auch dauerhaft präsent. Das hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil man auch so viele Eindrücke bekommen hat. Die Handlung hat einige Höhepunkte und ich fand sie an keiner Stelle vorhersehbar - im Gegenteil, sie haben mich sogar extrem schocken können. Aber ich fand es gut, dass die Autorin auch auf diesen Aspekt eingeht, der bei einem solchen Sport eben auch immer präsent ist, und ihn nicht beschönigt.

    Ein bisschen mehr hätte ich mir noch zu Robins Problemen gewünscht - man bekommt zwar von der Vergangenheit einen guten Eindruck, aber in der Gegenwart ist das irgendwie nicht mehr Thema und fühlte sich ein bisschen unter den Tisch gekehrt an.

    Mein Fazit
     Der Debütroman der Autorin hat mich in seinen Bann gezogen und ich hab ihn praktisch in einem Rutsch verschlungen. Der Sport nahm in der Handlung sehr viel Raum ein und ich hab viele neue Eindrücke dazu sammeln können. Gleichzeitig zeigt die Autorin aber auch ungeschönt die Schattenseiten, was zwar traurig war, ich an der Stelle aber passend fand. Die beiden Protagonisten haben mir gefallen, besonders Robins Wandlung.

  18. Cover des Buches Höhenangst (ISBN: 9783442054954)
    Nicci French

    Höhenangst

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Trikerin
    Cover:
    Imposant.Berge und Wolken.Bedrohlich und gleichzeitig wunderschön.

    Zum Inhalt:
    Alice und Adam laufen sich buchstäblich in die Arme.Liebe--Knall auf Fall.
    Alice verläßt ihren langjährigen Freund für Adam.Verläßt ihr ganzes bisheriges Leben.Es gibt für sie nur noch Adam und er beteuert seine Liebe zu ihr. Adam ist leidenschaftlicher Bergsteiger und Bergführer.
    Alice ist Wissenschaflerin und steht mit beiden Beinen im Leben.Doch sie verliert sich in dieser Liebe.
    Adam erzählt nicht viel von seiner Vergangenheit.Alice erfährt das es bei einer gefährlichen Bergtour einen fürchterlichen Unfall gegeben hat.Adam rettete vielen Menschen auf diesem Berg das Leben.Doch 5 Menschen starben.Angeblich ein Unglück.War es das?
    Er wird als Held gefeiert .
    Alice will alles erfahren.Doch je mehr Sie herausbekommt desto mehr Zweifel kommen ihr an Adam.Ist er wirklich ein Held?Was ist auf dem Berg geschehen?Sie hat einen furchtbaren Verdacht.Bewahrheitet er sich?Wenn ja dann ist Alice in höchster Gefahr.Wird ihr überhaupt jemand glauben?

    Mein Eindruck:
    Am Anfang dachte ich es wäre ein Liebesroman.Ich bin sehr froh dass ich das Buch nicht zur Seite legte.Denn es ist eine Liebesgeschichte mit Thriller.
    Spannend und mitreißend. Flüssiger Schreibstil.Sehr realistisch dargestellt.Ein Drama das mich mitgenommen hat.Teilweise könnte ich das Buch nicht mehr weglegen da ich unbedingt wissen musste wie es weitergeht.
    Sehr detailreich fand ich das Bergsteigen beschrieben.
    Der Thriller wurde in der Ich Form aus Alice Sicht geschrieben.Fand ich sehr gut.
    Das Ende war sehr dramatisch und für mich überraschend.Ich konnte mit Alice mitfühlen.Ich zitterte mit Alice.
    Lesenswert und Empfehlenswert
    Dafür 5 gute Sterne von mir
  19. Cover des Buches Even the Darkest Stars (ISBN: 9780062463388)
    Heather Fawcett

    Even the Darkest Stars

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Eileen_Dierner

    Zuerst einmal mag ich die Welt und das Magiesystem darin sehr. Es fühlt sich alles sehr natürlich an, was daran liegt, dass es von den Charakteren als natürlich behandelt wird. Das schafft eine wohlige Atmosphäre.


    Die Plottwists waren spannend, mehr muss ich dazu nicht sagen. Auch zum Rest fallen mir nicht mehr Worte ein, als dass ich mit dem Buch durchaus zufrieden war. Eine gute Geschichte, unterhaltsam und schnell zu lesen! 

  20. Cover des Buches In eisige Höhen (ISBN: 9783492972857)
    Jon Krakauer

    In eisige Höhen

     (158)
    Aktuelle Rezension von: MiGu
    Kurze Inhaltsangabe
    Im Mai 1996 nahm der Journalist Jon Krakauer an einer Expedition auf den Mount Everest teil und erlebt dabei eine Katastrophe, bei der fünf seiner Kameraden bei einem Schneesturm ums Leben kamen.
    Er selbst konnte sich in Sicherheit bringen doch insgesamt starben 12 Menschen.

    Meinung
    Als im Mai die Katastrophe ihren Lauf nahm, erlebte Jon Krakauer hautnah die Geschehnisse. In seinem Roman „In eisige Höhen“, der ein Augenzeugenbericht ist, erzählt er von diesem dramatischen Ereignis und äußert sich teilweise auch sehr kritisch.
    In seinem Vorwort bemerkt der Leser direkt, wie wichtig es ihm ist, noch einmal dieses Erlebnis Revue passieren zu lassen, davon zu berichten, was ihn so belastet.
    Die Erzählung ist in Kapitel chronologisch mit Datum und Höhenmeter versehen, aufgeteilt.

    Der Autor berichtet nicht sofort über die Katastrophe, sondern lässt den Leser teilhaben an den Vorbereitungen dieser Expedition. So erinnert er sich an die anderen Teilnehmer, die sich teilweise selbst zurückerinnern und berichtet von zwischenmenschlichen Gesprächen, die damals stattgefunden haben.
    Er berichtet von der Faszination der Berge, das Glücksgefühl, wenn man erschöpft im Lager ankommt, die eisige Kälte, wenn man den Minusgraden ausgesetzt ist und die menschliche Anspannung untereinander in der Gruppe oder die, die andere Gruppen betreffen.
    Dies machte für mich diese Erzählung sehr bewegend, denn man weiß, dass einige dieser Personen den Berg nicht lebend verlassen werden.

    So ging es mir auch mit der chronologischen Aufteilung der Kapitel.
    Sie machen die Erzählung fesselnder aber auch beklemmender, denn man weiß, das tragische Schicksal kommt näher und näher …
    Diverse Fotoabbildungen begleiten die Erzählung und halfen mir persönlich dabei, das Basislager vorstellen zu können.
    Ein bisschen schwierig fand ich den verständlicherweise sehr emotionalen Schreibstil von Jon Krakauer, der zwischendurch auch kleine Wiederholungen beinhaltet.
    Da von diesem Schicksal sehr viele Menschen betroffen waren, tauchen in diesem Roman natürlich auch sehr viele Namen auf.
    Diese waren für mich schon teilweise schwer, zuzuordnen, doch zwischendurch verwirrte mich der Autor zusätzlich damit, dass er die Personen mal mit dem Vornamen ansprachen und einige Seiten später wieder mit dem Nachnamen.
    Andererseits ist es eben jener emotionale, sehr persönliche Schreibstil, der diese Erzählung dem Leser näherbringt.
    So ist es nicht verwunderlich, wenn man selbst emotional wird und um jeden verunglückten, trauert und sich über jeden Überlebenden freut.

    Fazit
    „In eisige Höhen“ ist ein dramatischer Roman, der von einem schrecklich tragischen Unglück berichtet und den Leser sehr nachdenklich zurücklässt.
    Hätte diese Katastrophe verhindert werden können?
    Was verleitet Menschen dazu ausgerechnet diesen Berg bezwingen zu wollen?
    Ich selbst kann diese Faszination zwar nicht nachempfinden aber der Autor hat es zumindest geschafft, mich mit dieser Expedition zu fesseln und um jeden einzelnen Menschen zu bangen.










  21. Cover des Buches Der Wolkentempel (ISBN: 9783499254307)
    Patrick Woodhead

    Der Wolkentempel

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Physsie

    Der Wolkentempel von Patrick Woodhead handelt von zwei britischen Extrembergsteigern, die ihren Versuch, einen Achttausender zu erklimmen abbrechen müssen. Dabei machen sie aber eine Entdeckung, die nicht zuletzt Grund dafür ist, dass sie sich erneut ins unwirtliche Tibet begeben. Ihnen fällt dort eher zufällig die Aufgabe zu, ein Kloster und den Vertreter des Dalai Lama vor den Chinesen zu beschützen und zu retten.
    Patrick Woodhead beschreibt die Bergsteigerszenen sehr plastisch und eindringlich. Man fühlt sich fast mit in die Seilschaft an den Berg versetzt. Auch die einzelnen Personen sind gut herausgearbeitet. Aber irgendwie fehlt das gewisse Etwas, das den Roman zu etwas ganz besonderem gemacht hätte. Vielleicht liegt es daran, dass man zu wenig von Tibet und den Lebensumständen der Tibeter unter chinesischer Willkürherrschaft erfährt. Schade! Trotzdem hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Es ist sehr flüssig geschrieben und als Bettlektüre gut geeignet.

  22. Cover des Buches Das kann uns keiner nehmen (ISBN: 9783455009255)
    Matthias Politycki

    Das kann uns keiner nehmen

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Simi159

    Hans hat es geschafft, sein halbes Leben lag, wollte er schon auf den Kilimandscharo um endlich mit sich ins Reine zu kommen und eine alte Schuld zu begleichen. Doch ausgerechnet jetzt, hier bei der Erfüllung seines Wunsches, wird er geerbt von diesem Ur-Bayer Tscharli, ein Kerl laut, ungehobelt, respektlos. Kurz unerträglich. Doch ein Schneesturm in der folgenden Nacht, schweißt die Beiden zusammen und so begeben sie sich gemeinsam auf die Rückreise. Öffnen sich dabei und lernen, dass selbst große Gegensätzlichkeiten mehr gemeinsam haben, als es auf den ersten Blick scheint.


    Fazit: Gegensätzlicher können Charaktere in Geschichten gar nicht sein. Zurückhaltender Hamburger trifft auf lauten Ur-Bayer. Und genau das macht es einem zum reinkommen in die Geschichte nicht leicht. Denn komisch und amüsant ist es nicht, was Tscharli da an Kommentaren macht, wie er sich aufführt, war für mich oft zum Fremdschämen. Das klappte dann im zweiten Teil, wenn die beiden Männer durch Afrika reisen, oder besser Tscharli Hans sein Afrika zeigt. Auch  wenn ich da auch immer mal wieder den Gedanken hatte, warum tut Hans sich das an. Denn das klärt sich für den Leser erst im dritten Teil der Geschichte, in dem man erfährt, warum es für Hans so wichtig war auf den Berg zu kommen und wem er dies versprochen hatte. 

    Als Leser braucht  man sehr viel Geduld. Denn weder die Charaktere, noch der etwas andere Sprach-und Schreibstil des Autors machen es einem leicht in dieses Buch reinzukommen. Diese andere Welt Afrika, wie es funktioniert und was seine Probleme sind, versteht man erst im letzten Teil des Buches. Alles in allem keine entspannte, leichte Lektüre….

    3 STERNE

  23. Cover des Buches Die weiße Einsamkeit (ISBN: 9783492404402)
    Reinhold Messner

    Die weiße Einsamkeit

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Moni 3007
    Im Jahre 1970 gelang es Reinhold Messner die Überschreitung des Nanga Parbat vorzunehmen. Allerdings wurde sein Bruder Günther dabei unter einer Eislawine begraben. Immer wieder ist Reinhold Messner seitdem an dem Nanga Parbat zurückgekehrt. Im Jahre 1978 gelang ihm der Alleingang auf den Gipfel. Das Buch beginnt mit einem für mich berührenden Vorwort. Es enthält u.a. entsprechende Bilder vom Nanga Parbat sowie eine Cronik der Bergbesteigungen des Nanga Parbat. Das Buch ist fesselnd und spannend sowie detailreich geschrieben. Allerdings sind einzelne Wiederholungen in dem Buch enthalten, die mich allerdings nicht gestört haben. Er berichtet u.a. auch sehr nachvollziehbar von seinem körperlichen und seelischen Zustand, was ich sehr gut fand. Meiner Ansicht nach ist das Buch auch für Nichtbergsteiger durchaus lesbar. Pflichtlektüre ist es allerdings für Bergsteiger. Ich werde auch noch weitere Bücher von Reinhold Messner lesen.
  24. Cover des Buches Lustiges Taschenbuch Nr. 503 (ISBN: 9783841393630)
    Walt Disney

    Lustiges Taschenbuch Nr. 503

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Als Teamassistent bei den Winterspielen in Pampagong sorgt Donald für eine Menge Wirbel, während Tick, Trick und Track sich als Fieselschweiflinge auszeichnen. Auch Micky und Goofy verschlägt es in die Berge. Professor Zapotek ist auf dem Nytbegeebar verschwunden. Die beiden Freunde treffen dabei auf unerwartete Bekannte. Doppel Duck und Kay K. sind auf der Jagd nach dem Element 109. Gundel Gaukeley schlägt sich mit einem unerwarteten Problem herum. Ihr Rabe Nimmermehr ist verliebt, doch Nigetrauds Meister Artemus ist überhaupt nicht davon begeistert. Dagobert und Klaas Klever finden sich unverhofft auf derselben Seite wieder als sie das Standardkilo vor den Verfechtern der Ungenauigkeit schützen wollen und so eine wilde Jagd durch Paris beginnt. Auch Donald verschlägt es nach Frankreich. In der Bretagne hat er ein Stück Land gewonnen, das allerdings alles andere als vielversprechend aussieht. Warum hat Dagobert es trotzdem so eilig, es ihm abzukaufen? Sergei Schlamassi ist währenddessen dabei seinen Grundschulabschluss nachzuholen, aber ein Schulausflug ins Museum beschert ihm eine unfreiwillige Zeitreise ins alte Ägypten. Die Kommissare Issel und Steinbeiß organisieren ein Wohltätigkeitskonzert zur Renovierung der Polizeistation – diese Chance auf einen ungestörten Raubzug, kann sich die entenhausener Unterwelt natürlich nicht entgehen lassen. Zum Abschluss hat auch Phantomias noch einen Einsatz: Dagoberts zweitwertvollste Münze ist wieder aufgetaucht. Eine Chance Donald zu betrügen und eine Hexe, die damit den Glückszehner ersetzen will halten Phantomias auf Trab.

    Zur Abwechslung mal ein unterhaltsames Lustiges Taschenbuch. Von originellen, mitreißenden Geschichten noch weit entfernt, aber immerhin wieder amüsant. Die Einarbeitung aktueller Ereignisse wie die diesjährigen Winterspiele, sind witzig, doch lassen die Ideen dafür leider nach. Sergei Schlamassi zählt auch nicht zu meinen Lieblingscharakteren, doch immerhin bedeutet er etwas Abwechslung von den Duck-Geschichten.

    Fazit: ein Lustiges Taschenbuch mit Winterthema, das nette Unterhaltung für Zwischendurch ist.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks