Bücher mit dem Tag "bernard cornwell"

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29 Bücher

  1. Cover des Buches Der Winterkönig (ISBN: 9783499246241)
    Bernard Cornwell

    Der Winterkönig

     (264)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana

    Meinung
    Die Sage rund um King Arthur bedeutet mir sehr viel und ich war neugierig, was sich hinter dieser Interpretation verbergen würde.
    Mit diesem Titel hatte ich aber leider bis zum Schluss zu kämpfen. Den ersten Seiten widmete ich mich voller Elan und Wissbegier, aber nach und nach ebbte diese Neugier leider ab. Bei Winterkönig kamen aber einige Charaktere, welche ich ins Herz hinsichtlich dieser Saga ins Herz geschlossen habe nicht allzu gut weg. 

    Inhaltlich erwarten mich viele detaillierte Beschreibungen. Insbesondere die Rituale und die Kriege wurden sehr bildlich beschrieben, sodass es nichts für leichte Nerven ist. Man sieht das Schlachtfeld und die blutenden Menschen direkt vor sich, etwas was mir persönlich ein Frösteln bereitete. 

    Der Autor legte viel Wert auf das Detail und man erkennt die gute Recherche hinter diesem Buch. Am Ende erwarteten mich einige Quellen bei denen mein Herz höher schlug.

    Fazit
    King Arthur ist sehr detailliert, sachlich und erschreckend. Es ist eine andere Interpretation dessen was ich bisher geliebt habe und es war schwer für mich, mich auf diese neue Art der Legende einzulassen. Aus diesem Grund 3 von 5 Sternen ❤

  2. Cover des Buches Das letzte Königreich (ISBN: 9783499254710)
    Bernard Cornwell

    Das letzte Königreich

     (537)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Wir schreiben das Jahr 866. Uhtred ist eigentlich Osbert, der jüngere Sohn von Graf Uhtred. Als sein älterer Bruder Uhtred im Kampf fällt, ist Osbert auf einmal der Erbe. Und da immer ein Uhtred auf dem Grafenthron sass, wir er kurzerhand umgetauft und heisst nun Uhtred.

    Uhtred ist gerade zehn Jahre alt, als dänische Wikinger in England einfallen und grosse Teile des Landes besetzen. Uhtreds Vater wird dabei getötet und sein Onkel Alfrik übernimmt dem Stammsitz der Familie.

    Uhtred gerät in Gefangenschaft und wird Ziehsohn des dänischen Fürsten Ragnar. Von nun an wächst er als Däne auf und übernimmt derern Traditionen und deren Glauben. Doch sein Ziel ist es, eines Tages die väterliche Burg zurückzuerobern, die ihm sein Onkel gestohlen hat.

    Im neunten Jahrhundert ist England noch ein geteiltes Land. Es besteht aus den vier Königreichen Northumbrien, Ostanglia, Mercia und Wessex. Den Dänen gelingt es, drei dieser Königreiche zu erobern. Nur noch Wessex und König Alfred wiedersteht dem Ansturm. Doch wie lange noch.

    Das letzte Königreich ist der Auftakt einer Reihe um Uhtred und die Eroberungsgelüste der Dänen. Doch vor allem geht es um König Alfred, der von einem vereinten England träumt. Dies will er mit Gottes Hilfe erreichen. Doch benötigt er dazu auch fähige Männer. Krieger, wie Uhtred beispielsweise.

    Bernard Cornwell gilt als unangefochtener König des historischen Abenteuerromans englischer Prägung. Seine Erzählungen sind hervorragend recherchiert und mit der nötigen Prise Fiktion spannend erzählt


  3. Cover des Buches Der Heidenfürst (ISBN: 9783499268465)
    Bernard Cornwell

    Der Heidenfürst

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Der Heidenfürst" ist der siebte Band der Uthred-Saga von Bernard Cornwell. Es ist die Zeit zu Beginn des 10. Jahrhunderts, König Alfred ist tot und sein Sohn Edward folgte ihm auf den Thron von Wessex. Durch Jähzorn und Unbeherrschtheit bringt sich Uthred wieder einmal selbst um alles. Mehr durch ein Missgeschick tötet er einen Priester und wird verbannt. Mit seinen letzten treuen Kameraden zieht er Richtung Bebbanburg, seiner verlorenen Heimat. Nichts treibt ihn mehr an, als sein Geburtsrecht einzufordern und die Burg von seinem Onkel zurückzuerobern. Doch er erzielt nur einen Teilerfolg mit dessen Tod, aber das eigentliche Ziel bleibt verwehrt. Und es gilt einen anderen großen Kampf zu schlagen. Denn der dänische Jarl Cnut streckt seine Arme nach Mercien und Wessex aus. Uhtred verfolgt eine List um dessen Pläne zu durchkreuzen und sich Zeit zu verschaffen, bis Edwards Truppen eintreffen. Es mündet letztendlich in die Schlacht bei Tettenhall im Jahr 910. Cornwell lässt zum siebten Mal seinen Helden auf den Leser los. Uhtred wird langsam älter, ist weiterhin unerbittlich stur, aber doch teilweise immer nachdenklicher. Wie wird es mit ihm enden? Immer wieder treiben ihn Gedanken über sein Schicksal oder das seiner Söhne um. Er geht gefährliche Risiken ein, bleibt teilweise nur mit Glück am Leben. Als Leser kennt man Uhtred als unbeugsamen Kämpfer mit seinem Schwert Schlangenhauch, doch diese verletzliche Seite an ihm hat mir gut gefallen. Cornwell beschreibt seine Umtriebigkeit, aber auch seine Werte für die er einsteht und seinen Platz zwischen den Dänen und den Angeln. Wie gewohnt sind die Kämpfe und Schlachten blutig und hart beschrieben, daher nichts für zartbesaitete Leser. Intrigen, Betrug, List und Tücke ergänzen diesen Band und machen ihn in Summe für mich wieder zu einer fesselnden und sehr spannenden Lektüre. Man hält immer wieder mal kurz die Luft an wenn es heißt: Schildwall und dann die Äxte und Schwerter durch Kettenhemde dringen. Für mich weiterhin eine der besten Saga dieser Zeit, die ich sehr gerne weiterverfolge.

  4. Cover des Buches Der weiße Reiter (ISBN: 9783499242830)
    Bernard Cornwell

    Der weiße Reiter

     (338)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Noch immer versuchen die Dänen Ende des neunten Jahrhunderts das letzte Königreich einzunehmen, Doch Alfred gelingt es mit Uhltreds Unterstützung, die Wikinger aus Wessex zu vertreiben.

    Die Geschichte des jungen Uhltred geht weiter. Noch immer ist er König Alfred verpflichtet. Wessex scheint verloren. Doch inmitten eines unzugänglichen Sumpfgebietes organisiert König Alfred den Widerstand. Mit Gottes Hilfe will er das Land zurückerobern. Uhtred vertraut da mehr der Kraft seines kampferprobten Schwertes. Eine letzte alles entscheidende Schlacht soll es richten. 

    Genauso spannend erzählt wie der erste Band. Die Protagonisten überzeugen.

  5. Cover des Buches Die Herren des Nordens (ISBN: 9783499245381)
    Bernard Cornwell

    Die Herren des Nordens

     (318)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Wesex ist gerettet und Friede herrscht. So kehrt Uhltred in seine Heimat Northumbrien zurück und tritt in den Dienst König Guthreds. So lernt er Gisela kennen und verliebt sich in sie, was ihrem Bruder König Guthred nicht gefällt. Um seine Macht zu festigen, erscheint dem König seine Schwester als Friedenskuh geeignet. Ihr Ehe sollte ihm einen mächtigen Verbündeten bringen. Uhltred war dies nicht. Sein Onkel hingegen schon. 

    Graf Alfrik fordert jedoch nicht nur Giselas Hand. Vielmehr möchte er den Kopf seines Neffen, da Uhltred nach wie vor Anspruch auf sein Erbe erhebt.

    Neue Charaktere tauchen auf. Die Handlung überzeugt. Es bleibt spannend.

  6. Cover des Buches Der leere Thron (ISBN: 9783499270543)
    Bernard Cornwell

    Der leere Thron

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Der leere Thron" ist der achte Band der Uhtred-Saga von Bernard Cornwell. Wir schreiben das Jahr a.D. 911. Uhtred ist immer noch schwer gezeichnet durch die Verletzung mit dem Schwert "Eisrache" aus dem Zweikampf gegen den Dänen Cnut. Æthelred, der Herrscher von Mercien, liegt im Sterben und die ersten greifen nach dessen Thron. Uhtred will dies verhindern und Æthelflæd als wahre Herrscherin über Mercien unterstützen. Doch seine Kampfeskraft reicht nicht aus, es gilt also listig vorzugehen um das Ziel zu erreichen. Einmal mehr gilt es an allen Fronten zu bestehen und dabei selbst zu alter Stärke zurückzukehren. Unterstützt wird er dabei von seinen treuen Begleitern und seinem Sohn, der mittlerweile ebenfalls zu einem starken Krieger herangewachsen ist. Bernard Cornwell beschreibt in diesem Band zum einen teils historische Szenen, die man als wichtige Elemente für die Entstehung des späteren Englands bezeichnen kann, aber er rückt auch diesmal Uhtreds Familie in den Vordergrund. Sein Sohn und seine Tochter nehmen entscheidende Rollen ein. Der junge Uhtred (nach dem Vater benannt) schlägt gleich im Prolog eigene Schlachten und ist ein treuer Begleiter seines in die Jahre gekommenen Vaters. Auch die Tochter Stiorra, ein Ebenbild ihrer Mutter Gisela, erhält diesmal viel Raum in der Geschichte. Generell stehen in diesem Band mehr die Frauen mit ihrem Handeln im Mittelpunkt, ob als Herrscherin, Feindin und Heilerin oder "Friedenskuh". Cornwell hat dies geschickt eingebunden und bleibt seiner Linie trotzdem treu. Einzig die wundersame Heilung Uhtreds empfand ich ein wenig zu fantasylastig für einen historischen Roman. Doch letztendlich schmälert es die Spannung dieses Buches nicht. Wem List und Tücke der weltlichen und kirchlichen Vertreter, blutige Kämpfe am Schildwall gegen Verräter und Nordmänner, sowie die Geschehnisse in Wessex und Mercien zu Beginn des zehnten Jahrhunderts gefallen, der wird auch diesen Band der Saga gerne lesen. Zum besseren Verständnis sollte man aber mindestens den Vorgängerband gelesen haben, da doch vieles ein wenig mit den Ereignissen aus "Der Heidenfürst" zusammenhängt.

  7. Cover des Buches Schwertgesang (ISBN: 9783499248023)
    Bernard Cornwell

    Schwertgesang

     (230)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Ultred ist zurück. 

    König Alfred beauftragt ihn damit, Ludene (das heutige London) von den Dänen zu befreien. Natürlich gelingt ihm dies, und noch einiges mehr. Die Christen können ihre Stellung in England ausbauen, während die heidnischen Wikinger an Boden verlieren.

    Doch noch lange, ist England nicht vereint.

    Die Handlung ist gut erzählt, Bernard Cornwells Sprache leicht verständlich.

    Wer historische Romane rund um die Wikinger liebt, ist hier genau richtig.

  8. Cover des Buches Das brennende Land (ISBN: 9783499254147)
    Bernard Cornwell

    Das brennende Land

     (170)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Und wieder muss Uthred kämpfen. Erneut eringt er für Wessex einen Sieg. Doch dann bricht er Alfred die Treue. Er kehrt nach Northumbrien, seine Heimat zurück. Ein kurzer Ausflug nach Friesland, der ihm grosse Reichtüner bringen soll erweisst sich als Reinfall. So beschliesst er, sich den Normannen anzuschliessen und gegen Wesex zu ziehen. Da erinneri ihn Alfreds Tochter AEthelflaed an sein Versprechen, dass er ihr einst gegeben hat. Statt mit den Normanen, kämpft er erneut gegen sie - für Mercien  - für AEthelflaed.

    Die Geschichte beginnt dort, wo der letze Band aufgehört hat. Uthred scheint ziellos zu sein. Genauso wie die Handlung. Erst als AEthelflaed in Erscheinung tritt, nimmt die Geschichte Fahrt auf.


  9. Cover des Buches Die dunklen Krieger (ISBN: 9783499272189)
    Bernard Cornwell

    Die dunklen Krieger

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Die dunklen Krieger" ist der neunte Band der Uthred-Saga von Bernard Cornwell. Mercien wird von Norden her bedroht. Ragnall Ivarson will in das Land einfallen und die Herrschaft an sich reißen. Dabei hat er sich die Unterstützung der Iren gesichert. Doch seine Anführerschaft ist nur auf Furcht gebaut, er braucht Erfolge um sich die Gefolgschaft weiterhin zu sichern. Und damit muss er an Uthred vorbei, der die Landesgrenze Merciens im Norden sichert. Und er hat einen weiteren Gegner, seinen eigenen ihm verhassten Bruder Sigtryggr, der mit Uhtreds Tocher Stiorra vermählt ist. Es beginnt ein Kampf um die Vorherrschaft im Norden Merciens und um die Krone von Northumbrien. Bernard Cornwell schickt seinen Helden Uhtred von Bebbanburg erneut in den Kampf um blutige Schlachten zu führen. Fast könnte man meinen, dass dies nur eine Wiederholung von Altbekanntem ist. Doch ich bin der Meinung dieser Band ist ein weiterer konsequenter Baustein in der Entstehungsgeschichte Englands, die der Autor mit dieser Reihe erzählt. Obwohl, wie Cornwell selbst im Nachwort schreibt, diesmal vieles reine Fiktion ist, zeigt dieser Band auf, wie umkämpft damals die Vorherrschaft  im Land war und wie hart man sich gegen das Eindringen der Nordmänner erwehren musste. Diese waren selbst ebenfalls unter Zugzwang, denn auch ihr Dasein an der irischen Ostküste war unter starkem Druck durch irische Könige. Und so mussten sich diese zwangsläufig neue Gebiete erobern. Bernard Cornwell rückt in diesem Band auch Uhtreds Familie mehr in den Mittelpunkt, sie nehmen diesmal wesentlich mehr Raum ein als sein Zusammenwirken mit Æthelflæd, der Herrscherin von Mercien. Auch erkennt man wo Uhtreds Weg zwangsläufig hinführt - in den Norden, besessen von seinem Geburtsrecht in Bebbanburg. "Die dunklen Krieger" ist für mich ein Band, der diesmal zwar wenig Historie vermittelt, aber trotzdem ein spannender Roman ist. Geprägt von Taktik und Schlachtgeschehen, dem Verabschieden einiger Charaktere hinterlässt er für mich als Fan dieser Reihe Neugier wie es weitergeht.

  10. Cover des Buches Der Flammenträger (ISBN: 9783499291104)
    Bernard Cornwell

    Der Flammenträger

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Der Flammenträger" ist der zehnte Band der Uhtred-Saga von Bernard Cornwell. Uhtred will seinem großen Ziel endlich näher kommen, er will seine Heimat Bebbanburg zurückerobern. Doch vorerst kommt ihm König Constantin von Schottland in die Quere, der es ebenfalls auf die Burg abgesehen hat. Als er auch noch seinem Schwiegersohn nach Northumbrien zur Hilfe eilen muss, sieht er seine Felle wieder davonschwimmen. Erneut gilt es listenreich vorzugehen um letztendlich seinem Schwiegersohn ein weiteres Jahr Frieden mit Wessex und Mercien zu garantieren. Doch Uhtred hat sein großes Ziel nicht aus den Augen verloren und es beginnt ein Wettlauf Richtung Bebbanburg. Wenn Uhtred diesen verliert, dann ist die Burg für ihn verloren. Den der mächtige Æthelhelm will Uhtreds Wege durchkreuzen. Ein Gegner, der noch gefährlicher ist als die schottischen Belagerer vor der Burg. Bernard Cornwell gibt in seinem Nachwort offen zu, das dieser zehnte Band hauptsächlich der Fiktion entsprungen ist und nur wenige historische Details enthält. Dies schmälert diesen Band aber keineswegs. Es ist ein klassischer Band dieser Reihe. Sehr viel blutiges Schlachtgetümmel, Listen und Fallen, teils neue Feinde. Und so dient diese spannende Fiktion doch mit durchdachten Übergängen die Entstehungsgeschichte Englands weiterzuführen. Gleichzeitig kommt der alternde Uhtred seinem langen Ziel der Rückkehr nach Bebbanburg immer näher. Ich mag diese Reihe sehr und kann auch diesen Band nur empfehlen. Nichts für zarte Seelen, aber für mich spannende gute Lektüre.

  11. Cover des Buches Der Schattenfürst (ISBN: 9783499246258)
    Bernard Cornwell

    Der Schattenfürst

     (140)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Der letzte Kampf im Lugg Vale ist gewonnen und Arthur hat es allen gezeigt.

    Merlin hat nun ein Ziel: Er braucht den Kessel, die bedeutendste der 13 Kleinodien Britanniens, um die Götter wieder zurück zu holen. Damit soll das Land gerettet werden. Doch auch Arthur verfolgt sein Ziel_ er möchte das Land im Frieden an Mordred übergeben.

    Und so vergehen die Jahre, die „Tafelrunde“ in einer anderen Form findet einen Platz in Cornwells Geschichte. König Mordred wird großjährig, aber keineswegs sympathischer. Derfel wird sein Vormund, gemeinsam mit Ceinwyn. Kaum sitzt Mordred auf dem Thron kommt es zu einem bösen Boykott. Verrat zerrüttet Dumnonia, ein riesiger Schock wartet noch auf Arthur und auch Derfel hat einen schweren Verlust zu ertragen.

     

    Schreibstil:
    Wieder wird aus der Sicht des Mönches Derfel erzählt, der nun im hohen Alter seine Geschichte und letztlich die von Arthur für seine Gönnerin Igraine niederschreibt. Er berichtet dabei hautnah und im Detail von Kampf und Trauer, Freude und Angst. Es gibt auch hier wieder keine Kapitel, man liest eigentlich hintereinander weg, ein paar wenige Absätze helfen zum Durchatmen und die Einordnung in Teile helfen ein wenig, um den Überblick zu behalten.

     

    Meine Einschätzung:

    Dieser 2. Teil der Reihe hat mir wesentlich besser gefallen als der erste. Man war nun schon besser mit der Handlung vertraut, auch mit Namen und Orten. Im Wesentlichen geht es nun um den Kampf zwischen Christen und Heiden und den jeweiligen Göttern. Denn was das Land betrifft so hat Arthur einen guten Frieden geschaffen, der es Mordred eigentlich leichter machen könnte. Doch wie auch Merlin schon sagt, wurde es dem Volk scheinbar langweilig durch den Frieden, sodass sie sich zunehmend mit dem Christentum auseinandersetzen konnten. Hinzu kommt, dass bald das Jahr 500 n.Chr. erreicht wird, was es Fanatikern einfach macht, das Volk gegen die Heiden zu hetzen.

     

    Die Schlachten waren wieder sehr detailliert beschrieben und sind nichts für schwache Nerven. Ebenso wenig die Riten der Heiden, denn Nimue ist teilweise schon sehr ekelhaft und auch Guiniveres Handlungen grenzen an Wahnsinn. Die Kriegsszenen sind schon extrem, dafür aber sicher authentisch.

    Emotional hat der 2. Teil viel zu bieten gehabt. Seien es die positiven Gefühle, wie die Liebe, Frieden und Freundschaft. Auch das Treffen von Derfel und Ecre sowie deren Offenbarung war für den Leser auch als überraschender Moment gelungen rübergebracht. Und gerade zum Ende hin musste ich dann Tränchen verdrücken (bei Dian) und der Schock um Guinivere saß ebenso tief, wenn er auch nicht so überraschend kam. Man spürte beim Lesen förmlich die Veränderungen in Arthur. Das hat der Autor schon gut hinbekommen.

    Ich habe mich auch gleich an den letzten Teil gesetzt.

  12. Cover des Buches Der Bogenschütze (ISBN: 9783499258336)
    Bernard Cornwell

    Der Bogenschütze

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Ich bin ein grosser Freund von historischen Romanen in denen historische Fakten und Figuren mit einer fiktiven Erzählung verknüpft werden. Das ist auch hier der Fall. 

    Die Geschichte spielt Mitte des 14. Jahrhunderts zu Beginn des 100jährigen Krieges und wimmelt von historischen Fakten und schildert einige der grösseren und kleineren Auseinandersetzungen sowie auch einer der bedeutendsten Schlachten dieser Zeit. Das alles hat der Autor verknüpft mit dem Leben und Schicksal seines Protagonisten.

    Die Schreibweise ist hervorragend, sie erzeugt ein gutes Tempo wo dies erforderlich ist und vermittelt Ruhe wo dies gewünscht ist.

    Die Figuren sind sehr sorgfältig gezeichnet und werden dem Leser gut präsentiert. Man kann sich in die Hauptfigur gut hineinversetzen.

    Das Buch ist spannend und hat mich sehr gut unterhalten; ausserdem hat es mir mächtig "Appetit" auf die beiden Folgebände gemacht.

  13. Cover des Buches Der sterbende König (ISBN: 9783499259036)
    Bernard Cornwell

    Der sterbende König

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Es ist bereits der sechste Band um Uthred und die Geschichte Englands.

    König Alfred liegt im Sterben.  Zum Zeitpunkt seines Todes war er der bedeutendste Anführer unter den Sachsen, seinen Traum von der Vereinigung sämtlicher sächsischer Gebiete konnte er jedoch nicht verwirklichen. Doch sein Sohn, seine Tochter und sein Enkel führten diesen Traum weiter.

    Alfreds Sohn Edward folgt dem König auf den Thron nach. Gegen seinen Willen schwört Uthred ihm die Treue und erfüllt so den letzten Wunsch des sterbenden Königs. 

    Nach Alfreds Tod bekommen die Dänen neuen Aufwind und fallen erneut in Wessex ein. Aethelwold, König Alfreds Neffe erhebt nach dem Tod des Herrschers Ansprüche auf die Krone Wessex. Er ist der Meinung, dass ihm der Herrscherthron zusteht, hat ihm Alfred den Thron doch vor Jahren gestohlen.

    Und erneut kommt es zu einer Schlacht, in der es um alles geht. 

    In gewohnter Manier führt uns Bernard Cornwell in vergangene Zeiten. Historisch korrekt und doch frei erfunden, berichtet er sprachgewandt von der Zeit um 900, als die Dänen über große Teile Englands herrschten.

    Wer sich für Schlachtszenen interessiert, sollte Cornwells Bücher unbedingt lesen. Der Autor schreibt die besten Schlachtszenen, ohne in unnötige Details zu fallen. Unnötige Blutszenen bleiben einem erspart, ohne dass die Grausamkeit verloren geht.

  14. Cover des Buches Wolfskrieg (ISBN: 9783499276521)
    Bernard Cornwell

    Wolfskrieg

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Paetzoldania

    Obwohl es mich geärgert hat, dass ich das Buch nur in der Neuauflage erhalten habe und es daher visuell nicht zu den vorherigen Teilen passt (*augenverdreh*) gibt es Inhaltlich nichts zu beanstanden. Im Gegenteil. Cornwell schafft es einfach unfassbar gut den Leser in die Geschichte hineinzuziehen, obwohl Uhtred ja nun wirklich ein im wahrsten Sinne des Wortes alter Bekannter ist. Man schlägt die Seiten auf und es ist als würde einen der gute alte Freund aus Kindheitstagen begrüßen und einen zu einem neuen Abenteuer abholen.
    Uhtred ist mittlerweile mit seinem engsten Vertrautem und Freund Finan ein Krieger aus einer nahezu vergangenen Generation. Aber sein Alter hat ihm Erfahrung und dadurch Tücke geschenkt. Obwohl sein Kampfgeist immer noch vorhanden ist, macht der Körper nicht mehr das, was Uhtred gern von ihm hätte ;) das macht er durch Bauchgefühl und Erfahrung wett.

    Cornwell hat dieses Buch selbst einem verstorbenen Freund gewidmet. Ich finde das merkt man extrem. Die Freundschaft von Uhtred und Finan bekommt eine sensible Note (natürlich nicht zu viele, sind ja harte Jungs - Logo) und das macht die Geschichte irgendwie noch spannender, denn man merkt, dass sich so langsam das Ende der langen Geschichte am Horizont zeigt.

    Wer bisher gern die Geschichte von Uhtred gelesen hat, wird sich auch an diesem Buch erfreuen.

  15. Cover des Buches Arthurs letzter Schwur (ISBN: 9783499246265)
    Bernard Cornwell

    Arthurs letzter Schwur

     (116)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Der Verrat an Arthur und seine Männer ist gerächt, Lancelot geflohen, Mordred zwar weiterhin König, aber extrem eingeschränkt. Merlin sammelt die Kleinodien zusammen, um die alten Götter zu beschwören und Nimue verfällt dabei in einen Wahn, der sie zur Feindin werden lässt – sogar eine Feindin Merlins.

    Doch erst einmal folgt noch die Schlacht gegen die Sachsen, welche recht erfolgreich endet für Arthur und seine Krieger. Es folgen Jahre des Friedens, in denen auch Arthur endlich seinen Traum erfüllen kann. Mordred bekommt sein Königreich und wird sogar ein guter Krieger. Doch alte Fehden ruhen nur und so kommt es, dass schon bald die Ruhe durch Rachegelüste gestört wird. Arthur kämpft seine letzte Schlacht.

     

    Schreibstil:

    Wieder aus Sicht von Derfel werden ausgiebig die Schlachtszenen geschildert. Die Blicke auf die Gegenwart, die Gespräche mit Igraine, sind kurzgehalten. Derfel erzählt das letzte Stück der Geschichte rund um Arthur und bringt zwischen die Zeilen auch Hinweise, die auf die letzten Lebensabschnitte der Hauptpersonen blicken. Zwischendurch ist der zeitliche Ablauf mal durcheinander, es geht einfach mal wieder ein paar Jahre vor und dann zurück.

     

    Meine Einschätzung:

    Der Autor hat es im letzten Band nochmal sehr spannend gestaltet. Dabei hat eine der berühmtesten Schlachten in die Geschehnisse eingewoben, die Belagerung von Baddon. Es gab wieder zahlreiche Schlachtbeschreibungen. Der Kampf zwischen Christen und Heiden wird im letzten Band nochmal mehr auf die Heide gelegt. Die Riten und Flüche waren teilweise wieder besonders ekelhaft und Nimue steigt regelrecht zur besessenen Hexe auf. Sämtliche Hauptpersonen der Reihe bekommen nochmal einen guten Auftritt, manche einen ziemlichen traurigen.

    Der mittlere Teil hat mir am besten gefallen, jedoch bot dieser Teil einen guten Abschluss der Handlung. Man konnte die letzten Puzzleteile rund um Derfel zusammensetzen, das Ende von Arthur, Mordred und den anderen lässt noch Raum für eigene Gedanken.

    Das ganze Schlachtgemetzel war vielleicht nicht ganz mein Fall, dafür aber die Beziehungen untereinander. Denn es geht im Buch auch wieder um die Verpflichtung zu einem Eid und zu einem König, und sei dieser noch so unfähig und charakterschlecht, so hat man ihm ergeben zu sein. Es geht um Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt, um Familie und die Liebe. Eine gute Reihe gespickt mit historisch berühmten Namen. Sehr empfehlenswert für Menschen, die sich für diese Zeit interessieren.

  16. Cover des Buches Der Bogenschütze (ISBN: 9783958625075)
    Bernard Cornwell

    Der Bogenschütze

     (13)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Im Jahr 1342 überlebt der junge Thomas von Hookton den Überfall französischer Kämpfer, die von einem Ritter in schwarzer Rüstung angeführt werden. Die Franzosen stehlen eine alte Lanze, die dem heiligen Georg gehört haben soll, aus der Kirche. Thomas’ Vater stirbt kurz nach dem Überfall an seinen Verletzungen. Vor seinem Tod kann er Thomas noch die Aufgabe übertragen, die Lanze wiederzubeschaffen. Thomas macht sich auf den Weg nach Frankreich, wo der versierte Bogenschütze in verschiedene Scharmützel gerät. Die Engländer kämpfen gegen die Franzosen und nicht immer verhalten sie sich wie Ehrenleute. Doch Thomas kann es nicht ertragen, wenn die Frauen misshandelt werden. Und so handelt er sich zu den Franzosen auch noch persönliche Feinde ein.


    Bei diesem historischen Roman handelt es sich um den ersten Teil einer Trilogie, in der der hundertjährige Krieg den Rahmen bildet. Erzählt wird von den grausamen Kämpfen und Belagerungen der französischen Städte und vom jungen Thomas von Hookton, der nach der Lanze jagt und gleichzeitig nach seinen Ahnen sucht. Denn Thomas erfährt, dass sein Vater nicht nur ein einfacher Pfarrer war, wie er immer behauptet hat. Doch Thomas erfährt auch die Kameradarie unter den Soldaten und die Liebe.


    Wenn man schon immer mal einen Roman von Bernard Cronwell lesen oder hören wollte, bietet sich hier eine gute Gelegenheit. Wenn man auch den geschichtlichen Rahmen zu Beginn etwas vermisst, einige Beschreibungen doch recht brutal geraten und Thomas Situationen überlebt, die man eigentlich nicht überleben kann, so bietet der Roman doch eine interessante und spannende Lektüre, die als Hörbuch vorgetragen wird von.Frank Stöckle. Toll, wie Thomas sich vom einfachen Pfarrerssohn zu einem gestandenen Bogenschützen entwickelt, wie er Freunde findet und seine Frau. Zusätzlich entwickelt man Interesse an der geschichtlichen Rahmenhandlung und nutzt ein paar freie Minuten, um sich etwas zu informieren. Insgesamt ein durchaus interessanter Roman.


    3,5 Sterne

  17. Cover des Buches Der Wanderer (ISBN: 9783499258343)
    Bernard Cornwell

    Der Wanderer

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Zwar kann dieser zweite Band der Reihe "Die Bücher vom Heiligen Gral" nicht ganz mit dem ersten Band mithalten, ist aber immer noch ein echter Höhepunkt des Genres. 

    Die Handlung setzt unmittelbar an den Schluss des ersten Bandes an und führt die dortige Handlung fort. Insofern ist es von Vorteil, die Bücher in richtiger Reihenfolge zu lesen. Dies nicht nur wegen der Handlung, sondern auch weil so ein schönes Wiedersehen mit Figuren aus Band eins gewährleistet ist. Solches bleibt naturgemäß dem Leser des Einzelbandes verschlossen.

    Der Handlungsteil um den "Gral" kommt mir persönlich etwas "aufgesetzt" vor - aber einen irgendwie gearteten "Kitt" benötigt diese Art von historischen Romanen nun einmal. 

    Auf jeden Fall gelingt es dem Autor erneut den Leser in die durchaus brutale, gewalttätige Zeit des 14. Jahrhunderts eintauchen zu lassen. Spannende Lesestunden sind garantiert....!

  18. Cover des Buches Der Wanderer (ISBN: 9783958625082)
    Bernard Cornwell

    Der Wanderer

     (8)
    Aktuelle Rezension von: lielo99

    Die Suche nach dem Heiligen Gral geht weiter. Auch im zweiten Band der Bücher vom Heiligen Gral, Der Wanderer, begleiten wir die bekannten Darsteller. Thomas von Hookton nimmt seinen Auftrag trotz vieler Rückschläge immer noch ernst. Er will den Gral finden. Dass auch die Feinde nicht schlafen, erfährt er leider immer wieder. Ganz besonders der schwarze Ritter ist eine Gefahr für Thomas. Aber auch der Krieg zwischen Engländern und Schotten macht die Suche zu einem riskanten Abenteuer.


    Auch dieses Hörbuch gefiel mir wieder ausgesprochen gut. Cornwell schreibt so realistisch, dass es teilweise für mich schon nicht mehr auszuhalten war. Das Gemetzel unter den Kämpfenden und die schmerzlichen Verluste, das war heftig. Aber auch die Beschreibung der Kirchenmänner ist für mich authentisch. Nein, Herr Cornwell scheut sich nicht, die Tatsachen zu benennen. Damals waren die Pater korrupt und nicht gerade vertrauensselig. Das galt zwar nicht für alle, jedoch für sehr viele.


    Thomas lernt die große Liebe kennen und kann sich auf sie und seine Freunde verlassen. Dennoch muss er Leid erfahren und steht so manches Mal kurz davor, zu sterben. Der Sprecher Frank Stöckle ist eine Wucht. So wie er die Stimme ändert, dass kann längst nicht jeder. Auch dieses Hörbuch empfehle ich ausdrücklich und wünsche viel Freude beim Hören.

  19. Cover des Buches Das Zeichen des Sieges (ISBN: 9783499252556)
    Bernard Cornwell

    Das Zeichen des Sieges

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler
    Es war mein erstes Buch von diesem Autor, ich wusste also nicht was mich erwartet. Ein ungeschönter Roman über eine längst vergangene Zeit und eine berühmte Schlacht. Anfangs kam ich gut in die Erzählung hinein, da es mehr oder weniger um die Geschichte des Protagonisten ging. Weiterführend war es für mich dann etwas schwieriger dem ganzen zu folgen, weil die Beschreibung von Kriegsgerät, Waffen und Schaden den diese anrichten in den Vordergrund rückte. Der Autor beeindruckt hier zwar mit unglaublichen Detailreichtum und guter Recherche, aber ich fand es ehrlich gesagt ein bisschen langweilig.Mein Fazit: Für mich war es eher ein Kriegsbericht mit einer gut eingeflochten Hintergrundgeschichte. Wie gesagt, sowas muss man mögen - deshalb von mir nur drei Sterne. 
  20. Cover des Buches Rotröcke (ISBN: 9783499291425)
    Bernard Cornwell

    Rotröcke

     (5)
    Aktuelle Rezension von: MichaelSterzik
    Die Handlung von dem vorliegenden Roman „Rotröcke“ von Bernard Cornwell spielt direkt im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg – 1777. Die Briten haben es schwer in ihrer Kolonie, einzelne Regionen rebellieren offen und mit militärischer Gewalt gegen die englische Krone und fordern ihre Unabhängigkeit.

    Man nennt sie noch immer Rotröcke – die englische Infanterie, das Rückgrat der britischen Armee. Streng diszipliniert, effektiv, entschlossen und Kaltblütig sind die oftmals jungen Soldaten, die weit entfernt von ihrer Insel für ihren König auf einem anderen Kontinent leben und sterben.

    Ihre Uniform war in Weiß und Rot gehalten - Als Rotröcke wurden sie von den Yankees allgemein bezeichnet. Sicherlich waren diese Soldaten auf dem Schlachtfeld in strenger Formation eindrucksvoll – Ihre todesverachtende Disziplin tat wohl ihr übrigens bei, sie fürchten zu müssen. In Filmen, die diese militärischen Einheiten zeigen, haben sie nicht unbedingt alle Sympathiepunkte auf ihrer Seite.

    Im Verlag Rowohlt ist nun der Titel: „Rotröcke“ von Bernard Cornwell veröffentlich worden. Der Autor erzählt von einer dramatischen Entwicklung zweier junger Brüder – die als Rekruten den roten Rock Ihrer Majestät tragen und einer Familie aus Philadelphia, die sich der englischen Krone nicht verpflichtet sehen. Also es gibt in dieser historischen Kulisse genug an dramatischem Potenzial, dass der Autor ausspielen kann. Zwischen einem Eid auf einem fernen König und seinem persönlichen Gewissen und einer „freien“ Entwicklung fernab von England wird Geschichte geschrieben. Wie immer mit viel Blut – viel Krieg, Opfern, mit Verrat und Mut – es entstehen die Vereinigten Staaten von Amerika.

    Der Roman „Rotröcke“ ist 1988 das erste Mal veröffentlich worden. Damit ist dieser im Vergleich zu den anderen Titeln des Autors schwer zu vergleichen. Er stellt sich als völlig anders dar. Der erzählerische Stil des Autors war damalig noch lange nicht so packend und atmosphärisch dicht niedergeschrieben, wie man es ggf. nun gewohnt ist. Sollte die Erwartungshaltung also sein, dass man sich inmitten vieler verlustreichen und dramatischen Schlachten wiederfindet – sorry – der wird enttäuscht sein. Es gibt das eine oder andere Scharmützel, und natürlich gibt es auch die klassischen Bösewichter, die den beiden Brüdern als Vorgesetzte, dass Leben mehr wie schwer machen. Auch die Liebe stellt der Autor außerordentlich in dem Fokus, so dass diese an Gewichtung fast schon überhand nimmt. Der Aufbau dieses Romans ist also fast schon identisch zu den aktuellen.

    Der erzählerische Stil, und die konkrete Atmosphäre, der Handlung, die 30 Jahre in der Vergangenheit spielt, wirkt sich negativ aus. Die Handlung teilt sich in zwei Perspektiven – der englischen und der amerikanischen und beide sind langatmig und fast zu dialogreich. Hier wird der Leser zweifelsohne schnell feststellen, dass auch der Autor Bernard Cornwell sich den letzten 30 Jahren sehr zum positiven entwickelt hat. Sprache und Stil verändern sich mit der Zeit und müssen der Erwartungshaltung der Leser gerecht werden. Bernard Cornwell hat sich also demzufolge modernisiert.

    Fazit

    „Rotröcke“ von Bernard Cornwell ist der schwächste, historischer Roman des Autors. Atmosphärisch ungelenk, fast unbequem, packt die Handlung mich zu keinem Zeitpunkt. Langatmig – geradliniges Konstrukt ohne Überraschungen und Wendungen kann man die nächsten Seiten prophetisch vorhersagen. „Rotröcke“ gehört also zu den wenigen Titeln des Autors, auf den man verzichten kann.

    Michael Sterzik
  21. Cover des Buches Starbuck: Der Kämpfer (ISBN: 9783499267512)
    Bernard Cornwell

    Starbuck: Der Kämpfer

     (9)
    Aktuelle Rezension von: nscho-tschi
         Der amerikanische Bürgerkrieg um 1862 geht weiter, mittendrin ist der Protagonist der Reihe: Nathaniel Starbuck. Ein Rebell, der als Nordstaatler mit dem Süden gegen die Yankees kämpft und sich dort mittlerweile einen gewissen Ruf und den Dienstgrad eines Majors eingehandelt hat. Eine ganze Reihe Männer wissen ihn zu schätzen, doch hat Nate sich bis hin zu diesem vierten Band auch einige böswillige Feinde gemacht. Hinzu kommt jetzt, dass Nate nun versetzt wird. Ihm wird das Kommando über die 'Gelbschenkel', ein Strafbattaillon aus Feiglingen, übertragen...

        Die Reihe um Starbuck setzt "Der Kämpfer" würdig fort. Als Leser der ersten Bände kennt man den Protagonisten Nate bereits, er ist nicht der ideale Held, er hat seine Fehler, aber man hat doch mittlerweile eine große Sympathie für den Rebellen aufgebaut. Die Handlung geht spannend weiter, im Vergleich zu den Vorgängern befindet man sich als Leser noch ein stückweit mehr mitten auf dem Schlachtfeld. Cornwell erzählt weiterhin von der grausamen Brutalität des Kriegsgemetzels, die Atempausen werden geringer, sind aber dafür umso mehr zu genießen. Das Schöne an den Büchern ist ja auch, dass der Autor den Bürgerkrieg nicht verherrlicht oder romantisiert, sondern dass er sich weitgehend an den historischen Fakrten orientiert und den Leser dort mitten hineinführt.
        Die Reihe bleibt weiterhin spannend; ich persönlich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, so sehr habe ich beim Lesen mitgefiebert. Ich sehe also keinen Grund, dem Leser der ersten drei Bände von dem vierten Band abzuraten und kann nur weiterhin viel Spaß und gutes Durchhaltevermögen in den Schlachten wünschen! :)
  22. Cover des Buches Starbuck: Der Gegner (ISBN: 9783499259166)
    Bernard Cornwell

    Starbuck: Der Gegner

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Hitikatus
    Ein brillianter dritter Teil der Reihe. Der Aufstieg Starbucks in der Armee, begleitet mit vielen "gerechten" Handlungen, die einen selbst euphorisch mitfiebern lassen, so ging es zumindest mir, sind nur ein Teil davon. Wieder einmal sind auch die Kampfhandlungen grausam genau beschrieben, sodass man nur sehr ungerne seine Augen vom Buch lösen will. Ich kann jedem, der an diesem Genre interessiert ist, diese Romanreihe herzlichst empfehlen.
  23. Cover des Buches The Last Kingdom (ISBN: 0060887184)
    Bernard Cornwell

    The Last Kingdom

     (14)
    Aktuelle Rezension von: BirgitConstant

    Ein späterer Band der Uhtred-Reihe ließ mich zu diesem Buch greifen, mit dem die ganze Uhtred-Saga beginnt.

    Der junge Uhtred, der erst nach dem Tod seines älteren Bruders diesen Namen erhält, ist 10 Jahre alt, als er in die Hände der Wikinger fällt und von ihnen aufgezogen wird. Damit beginnt eine Geschichte, in der Uhtred immer wieder hin- und hergerissen ist zwischen seinen sächsischen Wurzeln und seiner dänischen Erziehung. Er dient beiden Seiten zu verschiedenen Zeiten seines Lebens, doch sein eigentlicher Antrieb ist nicht die Treue zu einem Herrn, sondern die Rache an seinem Onkel, der die Burg Bebbanburgh unrechtmäßig in seine Hände gebracht hat, obwohl Uhtred ihr rechtmäßiger Besitzer ist.

    Der geschichtliche Hintergrund des Buches ist ein wahnsinnig spannendes und dramatisches Kapitel der englischen Geschichte, denn die Wikinger haben zu dem Zeitpunkt einen Großteil Englands besetzt und stehen kurz davor, auch noch das letzte verbleibende englische Königreich Wessex von der Landkarte verschwinden zu lassen. Doch der junge König Alfred, später Alfred der Große, schafft es, dem dänischen Vordringen Einhalt zu gebieten.

    Weniger spannend fand ich allerdings Uhtreds Erzählung, die mir manchmal zu leidenschaftslos und gleichgültig ist, fast als würde Uhtred im Rückblick auf seine Jugendjahre eine teilnahmslose Auflistung von Ereignissen aneinanderreihen. Das ist schade, denn in dem späteren Roman, den ich aus der Reihe gelesen habe, ist Uhtred ein wunderbar schnoddriger und zielgerichteter Krieger, der macht, was er für richtig hält und sich durchzusetzen weiß.

    Auch auf dem Motto des Buches – und der ganzen Reihe –, wyrd biþ ful aræd, über dessen genaue Bedeutung sich die Experten bis heute trefflich streiten, wird meines Erachtens zu oft herumgeritten.

    Insgesamt wird mich das Buch jedoch nicht davon abhalten, die Reihe weiterzulesen, da die Hintergrundgeschichte der Entstehung Englands einfach zu interessant ist, um nicht weiter darüber zu lesen.

  24. Cover des Buches Das Hexen-Amulett (ISBN: 9783499252211)
    Susannah Kells

    Das Hexen-Amulett

     (36)
    Aktuelle Rezension von: november2014

    Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
    Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
    Seitenzahl: 592
    Ersterscheinung: 01.02.2008

    Klapptext:
    Die Sünde, der Tod – und eine Liebe, die alles besiegt England im 17. Jahrhundert: Die junge Dorcas wächst in einem so frommen wie strengen Elternhaus auf. Als sie heimlich ein Bad im Fluss nimmt, wird sie von dem jungen Adeligen Toby Lazen überrascht. Doch auch ihr missgünstiger Bruder Ebenezer hat alles mitverfolgt. Als Dorcas daraufhin an einen ältlichen Glaubensbruder verheiratet werden soll, sucht sie ihr Heil in der Flucht. Im Studierzimmer des Vaters hat sie zuvor ein seltsames Amulett gefunden. Und einen Brief: Das Schmuckstück sei Schlüssel zu ihrer Vergangenheit. Als sie Toby wieder trifft, brennt ihr Herz bald lichterloh für ihn. So lichterloh wie die Scheiterhaufen vor dem Tower in London…

    Meine Meinung:
    Ich lese sehr gerne historische Romane und habe mir das Buch geholt, weil der Klapptext wirklich interressant klang. Leider hat mich das Buch nicht überzeugen können. Ich fand es teilweise anstrengend zulesen, da bei mir oft Langeweile aufkam. Ansich war die Liebesgeschichte zwischen Toby und Campion alias Dorcas schön aber mir hat auch einfach ein flüssiger Schreibstil gefehlt um mich damit richtig indendifizieren zu können. Teilweise war es auch mal echt spannend und dann auch zum Ende hin was aber immer sehr schnell abnahm.

    Mein Fazit:
    Für mich war es leider nichts, daher nur 3 Sterne.

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