Bücher mit dem Tag "bernd perplies"

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16 Bücher

  1. Cover des Buches Magierdämmerung - Für die Krone (ISBN: 9783802582646)
    Bernd Perplies

    Magierdämmerung - Für die Krone

     (135)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain
    Nach Tarean ist "Magierdämmerung" Perlies' zweite Trilogie. Leider habe ich diese noch nicht gelesen, doch das werde ich jetzt sicher nachholen!

    Diese neue Welt besteht aus Fäden, die alle Lebewesen in der Welt miteinander verbinden. Magie basiert dabei nicht auf übernatürlichen Fähigkeiten, sondern auf der Manipulation dieser Fäden. Im London von 1897 hat sich ein mächtiger Magierorden etabliert und wie jede machtvolle Institution hat er Feinde, die nun die Quelle der Macht im sagenumwobenen Atlantis geöffnet haben. Dadurch gerät die ganze Welt ins Chaos, unheilvolle Stürme brausen über England hinweg und unbelebte Dinge entwickeln ein Eigenleben.

    Dabei gibt es eine Vielzahl von Hauptpersonen, in ihrem Zentrum der Journalist Jonathan Kentham, der durch den Ring eines ermordeten Magiers in diese Welt geworfen wird.Nun gilt es, den Mord aufzuklären, den Mörder zu finden, die Ordnung der Welt wieder herzustellen und die Feinde des Ordens auszuschalten. Einziges Problem: der Orden wird von innen untergraben und niemand weiß, wem er noch trauen kann.



    Zunächst einmal habe ich mich sehr gefreut, dass es im alten London spielt, und konnte mich über die Namen und Orte freuen. Die Spielerei mit Sherlock habe ich schon bei der ersten Erwähnung verstanden, was die weiteren Anspielungen höchst amüsant machte. Dass ausgerechnet ein Jonathan Harker (der kannte schon Dracula) die Bösen jagt, war natürlich ein weiterer Pluspunkt.

    Die Welt die Perplies ersinnt ist logisch konstruiert und man kann sich leicht in die Personen hineinversetzen. Offenbar hat Herr Perplies zu viel Avatar gesehen, denn die Idee, dass alles durch magische Fäden miteinander verbunden ist, kam mir doch bekannt vor. Allerdings macht das nichts, denn vor allem die Kampfszenen sind so Hollywoodreif beschrieben, dass man als Leser förmlich spüren kann, wie sich ein magischer Fadenkokon um einen selbst bildet, der alles andere davon abhält, beim Lesen zu stören.

    Ein toller Auftakt zu einer neuen Steampunk-Welt, der dem Ausdruck "Kopfkino" neue Maßstäbe setzt.
  2. Cover des Buches Magierdämmerung - Gegen die Zeit (ISBN: 9783802582653)
    Bernd Perplies

    Magierdämmerung - Gegen die Zeit

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Doscho
    Jonathan Kenthams Abenteuer geht weiter - und die Ausgangslage könnte nicht schlimmer sein. Lordmagier Wellington hat die Macht an sich gerissen und die magische Welt ist dem Untergang geweiht. Hilfe erhalten Jonathan und seine Magierfreunde aus dem fernen Italien...

    "Gegen die Zeit" macht genau da weiter, wo "Für die Krone" aufgehört hat - und das im wortwörtlichsten Sinne. Ohne nennenswerte Zeitverzögerung knüpft der zweite Teil der Magierdämmerung-Trilogie an die Geschehnisse seines Vorgängers an und führt diese fort. So ist man sofort in der Geschichte drin.
    Gelungen finde ich auch die recht frühe Einführung eines neuen Handlungsstranges: Lionida Diodato, Magieragentin des Vatikans, reist von Italien nach London. Schön, wie Perplies hier den Handlungsraum seiner Reihe über London hinaus ausdehnt.
    Kritik gibt es nur an einem sich häufig wiederholenden Szenario: Sehr oft werden Charaktere auf mehr oder minder spektakuläre Art und Weise eingesperrt und befreien sich selbst aus ihrer misslichen Lage oder haben jemanden, der ihnen bei der Befreiung hilft. Zwar beschreibt Bernd Perplies diese Szenen mit der Spannung, die ich mittlerweile von ihm gewohnt bin, dennoch wirkt das Ganze manchmal stark repetitiv.

    So reicht es auch beim zweiten Teil nicht für die Höchstpunktzahl und ich würde ihn im direkten Vergleich mit dem ersten Band sogar als den schwächeren Teil ansehen. Dennoch ist Bernd Perplies mit "Gegen die Zeit" eine lesenswerte Fortsetzung gelungen. Ich freue mich auf das Finale mit "In den Abgrund"!
  3. Cover des Buches Magierdämmerung - In den Abgrund (ISBN: 9783802582660)
    Bernd Perplies

    Magierdämmerung - In den Abgrund

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Doscho
    Der Kampf um die Wahre Quelle der Magie spitzt sich zu. Jonathan Kentham will mit seinen Freunden die Quelle verschließen, doch der Bösewicht Wellington ruft seine Schergen zusammen - und fährt im wahrsten Sinne des Wortes schwere Geschütze auf...

    Diesmal mache ich es gleich kurz und schmerzlos: "In den Abgrund" ist der beste Teil der Magierdämmerung-Reihe. Das liegt daran, dass er alles enthält, was mir an Bernd Perplies so gut gefällt. Er lässt es sich nicht nehmen, noch im letzten Band neue, spannende Charaktere einzuführen und das ohne die alten, liebgewonnenen Charaktere aus den zwei Vorgängerbänden zu vernachlässigen. Das Buch strotz vor Ideenreichtum und interessanten Wendungen und man kann nicht mehr als begeistert darüber sein, wie liebevoll Perplies hier für sein Finale vorgegangen ist. Hier wurden die Schwächen des zweiten Bandes ausgemerzt und wieder auf mehr Abwechslung Wert gelegt.
    Apropos Finale: Der "Endkampf" des Buches wurde richtig bombastisch über mehrere Kapitel hinweg inszeniert und ist richtig großes Kino.

    Die ersten beiden Bände der Trilogie haben es nicht geschafft, von mir die Höchstpunktzahl zu erhalten, doch hier habe ich wirklich nichts auszusetzen und vergebe sie gerne. Abschließend kann ich nur jedem, der gutgemachte Urban Fantasy mit Steampunkelementen mag, diese Reihe wärmstens empfehlen.
  4. Cover des Buches Tarean 1 - Sohn des Fluchbringers (ISBN: 9783961880195)
    Bernd Perplies

    Tarean 1 - Sohn des Fluchbringers

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Doscho
    In einer Schlacht am Drakenskal-Pass unterliegt der Ritter Anreon von Agialon dem bösen Hexenmeister Calvas, der daraufhin seine Schreckensherrschaft beginnt. Nun liegt es an Tarean, dem Sohn des „Fluchbringers“, diese Herrschaft zu beenden und den Namen seines Vaters reinzuwaschen.

    Bereits der Debütroman Bernd Perplies‘ zeigt seinen cineastischen, detailreichen Stil auf, der ihn auszeichnet. So gibt es viele lebhafte, spannende und actionreiche Szenen. Zudem wird man hier viele Charaktere finden, die man sofort liebgewinnt. Dennoch muss hier betont werden, dass Perplies das Fantasygenre keineswegs neu erfindet und man hier auf typische Kost vortrifft, wie sie zuhauf geschrieben wurde und wohl noch werden wird.
    Irritierend ist auch der Umfang des Buches. In nicht mal 350 Seiten wird hier eine Geschichte erzählt, die man auch in drei Bänden hätte erzählen können. Dennoch hat die Tarean-Reihe drei Bände, es stellt sich also die Frage, was in den zwei anderen Bänden passiert. „Sohn des Fluchbringers“ wirkt tatsächlich wie ein in sich abgeschlossener Roman.

    So hat Bernd Perplies auch hier ein überzeugendes Werk vorgelegt, was mich nicht enttäuscht hat. Ich bin aufgrund des Endes des Buches gespannt, wie es in der Tarean-Reihe weitergeht.
  5. Cover des Buches Das geraubte Paradies (ISBN: 9783732569779)
    Bernd Perplies

    Das geraubte Paradies

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Rosenmaedchen
    Meine Urlaubslektüre ist nun ausgelesen. Am Anfang tat ich mich noch etwas schwer, aber ich fand schnell wieder in die Geschichte hinein. Die Geschichte rund um Carya und Jonan fand einen soliden Abschluss, auch wenn das Ende für mich sehr unspektakulär und schnell kam. Größtenteils hatte ich Spaß am Lesen und war über weite Strecken an die Handlung gefesselt. Leider waren viele Charaktere immer noch im Schwarz-Weiß-Schema, das hat sich nicht wirklich geändert und auch emotional konnte mich das Buch nicht so sehr erreichen. Insgesamt aber ein unterhaltsames Stück und eine empfehlenswerte, abenteuerliche Trilogie.
  6. Cover des Buches Tarean 3 - Ritter des ersten Lichts (ISBN: 9783961880294)
    Bernd Perplies

    Tarean 3 - Ritter des ersten Lichts

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Doscho

    Ein letztes Mal brechen Tarean und seine Gefährten zu einem Abenteuer auf. Diesmal geht es nach Gongathar, wo finstere Mächte versuchen, das Gleichgewicht Endars zu zerstören.


    Auch im letzten Teil der Tarean-Trilogie lässt sich mal wieder das sagen, was ich schon zuvor gesagt habe: Es handelt sich auch hier um typische, aber spannend geschriebene Fantasy, die sich theoretisch als abgeschlossener Einzelband lesen lässt. Meiner Meinung nach sollte man jedoch, wie ich auch in meiner Rezension zum Vorgängerband erwähnt habe, die vorherigen Bände gelesen haben.

    Dies liegt zwar ebenfalls an den zwischenmenschlichen Beziehungen, aber auch am Beginn des Buches. Die Verknüpfung mit dem Vorgängerband ist hier nämlich wesentlich besser gelungen als noch bei „Erbe der Kristalldrachen“. Anders gesagt: Wer das Ende von Band zwei aufmerksam gelesen hat, weiß die grobe Handlung dieses Buches. Das wirkt flüssig und in sich stimmig.

    Mein größter Kritikpunkt liegt hier wohl bei mir selbst. Denn ich habe alle Bände der Trilogie hintereinander weg gelesen, ohne Unterbrechungen dazwischen. Normalerweise ist so ein Vorgehen sogar ratsam – hier nicht. Ich ertappte mich öfter als einmal bei dem Gedanken, froh zu sein, dass die Reihe nach dem Band vorbei ist und froh zu sein, dass es sich bei Tarean „nur“ um eine Trilogie handelt.


    So handelt es sich bei der Tarean-Reihe zusammengefasst um grundsolide, aber dennoch spannende und gutgemachte Fantasy, die man jedoch eher mit Pausen lesen sollte. Ich hatte trotz mancher Kritik aber auch hier meinen Spaß und kann sowohl Reihe, als auch Autor jedem Fantasyfan empfehlen.

  7. Cover des Buches Flammen über Arcadion (ISBN: 9783732569755)
    Bernd Perplies

    Flammen über Arcadion

     (192)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Flammen über Arcadion ist eine sehr spannende  Dystopie der etwas anderen Art. Es gibt  unerwartete  Wendungen, einen guten Handlungsstrang und sehr lebendige Orte.  Die Protagonisten verleihen noch mal der Geschichte das besondere etwas. Ich freue mich schon sehr auf die beiden Folgebände, denn da liegen noch sehr viele Dinge in der Luft.  Für Dystopiefans ist dieses Buch genau richtig.

  8. Cover des Buches Große Geschichten vom kleinen Volk (ISBN: 9783404207053)
    Bernd Perplies

    Große Geschichten vom kleinen Volk

     (10)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Das Ebook enthält drei Geschichten vom Kleinen Volk, den Halblingen. Drei bekannte Fantasy-Autoren/Autorinnen haben sich Gedanken zum Thema gemacht und ganz unterschiedliche Geschichten geschrieben.

    Prisca Burrows zeigt in „Der Dolch des Ritters“ das Manches zunächst ganz anders erscheinen kann, als es tatsächlich ist. Diese Geschichte hat mich eher enttäuscht, die Autorin (die in der Regel unter ihrem Realnamen schreibt) hat bereits zwei Halbling-Bände veröffentlicht, die mir gut gefielen, hier habe ich mich aber eher gelangweilt.

    Stephan Russbült hat in „Zur Toten Krähe“ zwei Halblinge erschaffen, die eher wie Lausbuben wirken und ein ziemlich durchgedrehtes Abenteuer mit Zombies und Hexen erleben. Mir waren die beiden Protagonisten, wie auch die Geschichte zu überdreht, mir fehlte ein bisschen der rote Faden, die beiden Halblinge waren mir eher unsympathisch.

    In Aileen P. Roberts' Geschichte „Beim Barte der Ahnen“ wächst der Protagonist bei Zwergen auf. Diese Geschichte konnte mich als einzige der Drei begeistern, die Charaktere gefielen, der Humor kam bei mir an, die Geschichte war spannend und interessant.

    Kann man, muss man aber nicht lesen, insgesamt ist das Ebook eher enttäuschend, gefallen hat mir nur eine der Geschichten, die aber richtig gut. 

  9. Cover des Buches Die Hilfskräfte - Die wahren Herren des Dungeons (ISBN: 9783958693548)
    Stefan Cernohuby

    Die Hilfskräfte - Die wahren Herren des Dungeons

     (16)
    Aktuelle Rezension von: EmilyTodd

    Bei einer Anthologie ist es ja häufig so, dass dem Leser nie alle Geschichte gleich gut gefallen. So war es auch bei mir bei dieser Anthologie der Fall. Auch wenn ich ehrlich sagen muss, dass es eigentlich nur einen wirklich Ausreißer nach oben gab. Die Geschichte von Susanne Pavlovic hat mich emotional wirklich sehr gepackt. Die anderen Geschichten fand ich ganz okay. Der Part von Christian von Aster hat mich schon ziemlich enttäuscht muss ich ehrlich sagen. Ich hatte auf seinen tollen Schreibstil und eine lustige Geschichte gehofft, aber ich bekam nicht mal annähernd etwas davon, muss ich leider sagen.
    Die Idee hinter dieser Geschichten Sammlung finde ich aber wirklich sehr cool. Ich habe selbst eine zeitlang Pen & Paper gespielt (lang ist die letzte Runde her) und habe in meiner Fantasy so manchen Dungeon in Schutt und Asche gelegt und ich habe nie darüber nachgedacht, dass nach mir noch weitere Helden diese Räumlichkeiten betreten könnten und wer dann für sie aufräumt.
    Deswegen finde ich die Idee extrem genial. Leider ähneln sich dann manche Geschichten in dieser Anthologie sehr und die Autoren hatten eben ziemlich ähnliche Ideen. Das machte gerade das letzte Drittel des Buches für mich nicht mehr wirklich interessant.
    Ich würde empfehlen dieses Buch nicht an einem Stück zu lesen. Dann hat man bestimmt mehr Freude daran. Auch ich werde mir die letzten 5-6 Geschichten mit etwas Abstand nochmal in Ruhe zur Gemüte ziehen, dann habe ich sicherlich mehr Spaß daran als jetzt.
    Die Sternebewertung fällt mir etwas schwer. Aber ich kann nur drei Sterne vergeben. Für mehr wurde ich leider zu wenig unterhalten und an der einen oder anderen Stelle dafür eben zu wenig. Aber wie gesagt, die Geschichten eignen sich für Zwischendurch und immer mal wieder eine. Deswegen trotzdem eine klare weiter Empfehlung von mir.

  10. Cover des Buches Imperium der Drachen - Das Blut des Schwarzen Löwen (ISBN: 9783732569731)
    Bernd Perplies

    Imperium der Drachen - Das Blut des Schwarzen Löwen

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Sardonyx
    Die Welt vom 17-jährige Iolan endet in Feuer und Gemetzel, als die Soldaten des Königs vom Cordurischen Reich, Iurias Agathon, sein Dorf angreifen. Durch die Hilfe des magiekundige Quano Arastoth entkommen scheinbar nur Iolan und seine Ziehschwester Mirene dem Blutbad, um in die Stadt des Königs, Adrianon, zu reisen. Dort erfährt Iolan die unfassbare Wahrheit um seine mysteriöse Herkunft und die Symbole, die seinen Körper bedecken. Doch diese Wahrheit ist in Wirklichkeit nur ein Teil eines gewaltigen, hinterlistigen Plans, der sich gegen den König richtet und Iolan unbemerkt zu einer mächtigen Spielfigur macht.
    Ohne zu ahnen, dass auch Markos, Iolans und Mirenes Bruder, ebenfalls den Angriff überlebt hat und nun Jagd auf die Vernichter seines Dorfes macht, wird das Schicksal des gesamten Cordurischen Reiches von Iolans eigenem Schicksal beeinflusst ...

    Bernd Perplies ist kein neuer Name für mich, da mir bereits seine Tarean-Trilogie im klassischen Guter-vom-Schicksal-auserwählter-Held-rettet-die-Welt-Stil sehr gut gefallen hat. Als ich zum ersten Mal gehört habe, dass Perplies eine neue High Fantasy-Reihe im Zeichen der Antike starten würde, war ich natürlich sofort neugierig ... und trotzdem lag ,, Imperium der Drachen - Das Blut des Schwarzen Löwen" dann fast zwei Jahre ungelesen herum. Inzwischen habe ich mich dafür geohrfeigt, denn sobald man die ersten stockenden Kapitel überwunden hat, erwartet einen ein komplexes Kopfkino mit einer gesunden Abwechslung aus Spannung und Ruhe.


    Zuerst zu meinem ersten Kritikpunkt: Iolan. Iolan kommt mir ein wenig so vor, als hätte der Autor den Protagonisten aus ,,Tarean" eins zu eins übernommen, was mir sofort aufgefallen ist. Der Sohn im Schatten seines berüchtigten Vaters, nur angetrieben von Rache und nicht direkt unsympathisch, aber nicht außergewöhnlich genug, um fest ins Herz geschlossen zu werden ... Ja, ja, das kenne ich bereits. Auch andere Parallelen mit ,,Tarean" ließen mich mit den Augen rollen: Die Sechsgötter statt den Dreigöttern und weil kein WhatsApp oder Skype existiert, wird in beiden Reihen das ,,Wasser des Sehens" verwendet. Meine Lieblingsfigur war Markos, der eine kleine Odyssee erleben muss und mehr Charakter zeigt als seine eher schlichte Schwester Mirene oder Iolan.


    ,,Imperium der Drachen - Das Blut des Schwarzen Löwen" ist so High Fantasy-haft wie es nur geht, was ich absolut geliebt habe! Politische Kämpfe, ein Reich zwischen Loyalität und Verrat, viele verschiedene Charaktere, die alle ihre eigenen Ziele verfolgen sind auch in diesem Buch anzutreffen, nur auf eine ruhigere Art. Ich meine, es gibt andere tolle Bücher, die ebenso komplex und grandios wie blutig sind, aber hier findet kein großes Blutvergießen statt. Die Handlung balanciert nämlich viel zwischen kurzweiliger Action und vielen recht ruhigen Abschnitten, die erst in die Welt einführen müssen. Deswegen habe ich vielleicht erst ab 150 Seiten gespürt, wie allmählich die Lesebegeisterung in mir hochstieg und die Geschichte an Fahrt aufnahm. Ich sage nur: #TeamDragon!!!
    Perplies' hat keinen komplizierten Schreibstil, sondern hält sich lieber kurz, was ausführliche Beschreibungen und ewig laaaange Dialoge angeht. Besonders wenn ihr z.B. Lust habt, ins High Fantasy-Genre einzusteigen, würde ich ,,Imperium der Drachen" empfehlen, weil es in die Kategorie ,,Vielschichtig, aber übersichtlich" fällt.

    Was soll ich noch sagen? Abgesehen davon, dass der Protagonist (nur am Anfang!!) ein unbeschriebenes Blatt ist, und das erste Drittel noch keine Achterbahn durch Intrigen & Spannung ist, bedaure ich nicht dieses Buch gelesen zu haben. Jetzt brenne ich nach dem Cliffhanger selbstverständlich darauf, sobald wie möglich weiterzulesen - und hoffentlich wird sich das eine oder andere Rätsel (wie z.B. über die Priesterinnen des Ariocrast) noch lüften!
  11. Cover des Buches Tarean 2 - Erbe der Kristalldrachen (ISBN: 9783961880676)
    Bernd Perplies

    Tarean 2 - Erbe der Kristalldrachen

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Doscho
    Weiter gehen die Abenteuer von Tarean und seinen Freunden. Diesmal wird die Truppe von Kesrondaia losgeschickt, um die Kristalldrachen zu retten. Dafür müssen sie in das Dunkelreich und den Herren der Tiefe besiegen...

    Bei „Erbe des Kristalldrachen“ kann ich im Vergleich zum Vorgängerband gar nicht so viel Neues sagen. Wie man es von ihm gewohnt ist, schreibt Bernd Perplies weiterhin eine vielleicht nicht innovative, dafür aber eine spannende und packende Geschichte mit tollen Charakteren und Szenarien.
    Auch dieser Band ist theoretisch in sich abgeschlossen, es handelt sich um ein Abenteuer, das Tarean und seine Freunde erleben. Ich würde aber dennoch empfehlen, „Sohn des Fluchbringers“ zuerst zu lesen, da es einige Bezüge zu diesem Band gibt, die man sonst nicht versteht. Außerdem nimmt sich Bernd Perplies die Zeit, seine Charaktere mit persönlichen Problemen auszuschmücken und zwischen den Charakteren Verbindungen herzustellen. Auch diese begründen sich manchmal in Ereignissen des Vorgängerbandes.
    Meckern muss ich hier nur über den Anfang des Buches. Vermutlich war beim Entstehen unklar, ob Tarean so erfolgreich wird, dass man daraus eine Trilogie machen kann. Denn Tarean scheint nach dem Ende von Band eins offenbar recht unschlüssig, wie er seine Lebenszeit weiter verbringen soll. Kaum gedacht bzw. ausgesprochen und zack, kommt ein Ruf von Kesrondaia. Ja, das wirkt genau so konstruiert, wie es klingt.

    Das wäre aber auch schon der einzige Kritikpunkt, den ich habe. Ansonsten ist auch der zweite Teil der Tarean-Reihe gewohnt lesenswerte Fantasykost von Bernd Perplies.
  12. Cover des Buches Im Schatten des Mondkaisers (ISBN: 9783732569762)
    Bernd Perplies

    Im Schatten des Mondkaisers

     (97)
    Aktuelle Rezension von: ariadne

    Ich habe viel zu lange für das Buch gebraucht, keine Frage. War irgendwie auch nie in der richtigen Stimmung, obwohl es relativ zügig mit der Story und der Spannung ging. Das letzte Drittel des Buches hatte dann meiner Meinung nach, noch ein völlig unnötiges Love Triangle, das wirklich niemand gebraucht hätte.

    Die Enthüllung über Caryas Herkunft fand ich auch etwas plötzlich und ungelenk. Aber alles in allem eine doch tolle Story, wenn ich auch noch nicht weiß, ob ich den letzten Band aufgreifen werde. Ich habe meine Dystopie Phase doch bald hinter mir gelassen.

  13. Cover des Buches Das schleichende Grauen (ISBN: 9783939794745)
    Bernd Perplies

    Das schleichende Grauen

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Imperium der Drachen - Kampf um Aidranon (ISBN: 9783732569748)
    Bernd Perplies

    Imperium der Drachen - Kampf um Aidranon

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Domi_Nika

    Ich habe nun den zweiten Teil der Imperium der Drachen Reihe "Kampf um Aidranon" von Bernd Perplies beendet. Was für ein grandioser zweiter Band. Der erste Teil rund um den Fischerjungen Iolan hat mir schon sehr gut gefallen, aber der zweite Teil hat alles in den Schatten gestellt. Es hätten meiner Meinung nach noch einige weitere Teile folgen können, was das gewählte Ende durchaus zulassen würde. Wir treffen in dieser Geschichte auf Drachen, Magier, Könige, Echsen und interessante Völker. Wir bereisen einen Teil der antik gestalteten Welt und lernen viele verschiedene Kulturen kennen. Das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich definitiv weitere Bücher des Autors lesen werde. Eine absolute Leseempfehlung.

  15. Cover des Buches Frontiersmen: Höllenflug nach Heaven's Gate (ISBN: 9783732556977)
    Wes Andrews

    Frontiersmen: Höllenflug nach Heaven's Gate

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Serkalow
    Kennt Ihr das? Ihr woll unbedingt, dass ein Buch Euch gefällt und darum lest Ihr es zu Ende, obwohl Ihr eigentlich zwischendurch mehr als einmal darüber nachdenkt, es beiseitezulegen?

    So ging es mir mit »Frontiersmen – Höllenflug nach Heaven’s Gate« von Wes Andrews.

    Warum habe ich das Buch gelesen?

    Da ich eine Vorliebe für Western habe, mit den »klassischen, altbackenen« aber meist nicht klar komme, da mich oft deren Sprache nervt, bzw. die schlichte Erzählweise langweilt und ich bei meiner Suche nach entsprechenden Büchern auf diese Reihe stieß. Ja, es ist eine Reihe. Es gibt zwei Romane und eine sechsteilige Serie. Gerade Letztere reizt(e) mich als Inspirationsquelle, es war aber schnell klar, ich muss die Romane vorher lesen, um sie zu verstehen bzw. die Serie genießen zu können.

    Mich reizte auch die Vermischung des Westernsujets mit Science Fiction. Oder ist es nicht sogar umgekehrt? Im Grunde ist »Frontiersmen« ein ganz klassischer, geradliniger Western, der eben einfach in einem Science Fiction-Setting spielt.

    Statt Pferden und Kutschen gibt es Raumkreuzer und Jäger, statt Indianern gibt es Peko aber es gibt Farmer, Minenarbeiter und Revolver. Auch wenn Letztere etwas aufgepimpt sind.

    Somit ist »Frontiersmen« sogar ein astreiner »Weird Western«.

    Ich habe gelesen, dass die Bücher von Wes Andrews (dem Pseudonym von Bernd Perplies, das er eben für diese Reihe kreiert hat), super cool für Fans der (zu früh abgesetzten) Serie »Firefly« sei.

    »Firefly« habe ich mal ein, zwei Folgen gesehen und fand sie nicht gut. Insofern kann ich nicht sagen, ob diese Buch einem Fan der Serie gefallen würde oder nicht.

    Darüber hinaus muss ich noch erwähnen, dass ich von Bernd Perplies bisher nur »Magierdämmerung« (ich habe ja auch hin und wieder mal eine Vorliebe für Steampunk«) zu lesen angefangen aber nie beendet habe.

    Warum, weiß ich mittlerweile nicht mehr. Nur, bin ich jetzt alt genug, dass ich manchmal einfach denke, es gibt zu viele Bücher auf meinem SuB, dass ich keine Zeit mehr mit Geschichten verschwenden möchte, die mir nicht voll und ganz gefallen.

    Hätte ich also vorgewarnt sein müssen?

    Ersteindruck, Cover und Titel?

    Cover und Titel sind dem Genre entsprechend gut gewählt. Sie sagen alles, was man wissen muss, um keine falschen Erwartungen zu haben. Das Sujet ist klar.

    Um was geht’s eigentlich?

    Bernd Perplies schreibt es im Nachwort selbst. Jeder, der den Western »Stagecoach« mit John Wayne von John Ford kennt, kennt auch die Story von »Höllenflug nach Heaven’s Gate«.

    Abgehalfterter, leicht zwielichtiger Typ (Desperado, Schmuggler, Pirat ... die Bezeichnungen sind vielfältig), mit dem Herzen am rechten Fleck und zum Glück schnell am Revolver, muss wegen Schulden beim großen Unterweldboss, mit seinem (gepimpten) Frachter eine Lieferung durch ein Gebiet bringen, in das sich grad niemand traut. Niemand, der nicht entweder so abgebrannt wie der Captain und seine Crew ist oder eben andere Gründe hat, genau da durch zu müssen.

    Das ist insgesamt sowas von eindeutig Western, gerade auch in der Figurenkonstallation: rauhbeiniger aber grundguter Revolverheld, Schnapsfabrikant, schwangere Frau, Kopfgeldjäger ... die Kavallerie, die bösen Banker und Großunternehmer gegen die kleinen, ehrlichen Farmer, die Apachen ... äh nein, die Peko, die nur oberflächlich betrachtet, die blutrünstigen Wilden sind ... es ist alles da und das ist auch gut so.

    Ich mag am Western das Archetypische, ja, ich mag die Klischees im Western und die erfüllt der Autor hier alle.

    Wie ist es geschrieben?

    Hier wird es schwierig für mich. Einerseits möchte ich Bernd Perplies zu gute halten, dass er auf jeden Fall sein Handwerk versteht. Er kann plotten, er kann gut mit Adjektiven umgehen, kennt die Regeln der Dreiaktstruktur, kann den einen oder anderen guten und glaubwürdigen Twist einbauen ...

    Aber? Ja, das große »aber«.

    Ich war mir lange Zeit nicht sicher, bis ich es für mich kapierte. Bernd Perplies agiert als Erzähler eher schlicht und es fehlten mir jegliche Überraschungen. Er orientiert sich insgesamt zu sehr an seinem Vorbild, sodass ich die Story kaum als Hommage verstehen und genießen konnte.

    Selbst die Namen und Begriffe waren mir aus jedem Western vertraut. Planeten bekamen einfach die Namen von bekannten Orten (Tombstone; Fort Junction ...), es gibt die Unionskavallerie, jede Figur hat einen englischen Namen ...

    Irgendwann dachte ich, es wäre beinahe besser gewesen, wenn er beim Western-Setting geblieben wäre. Der Reiz »Stagecoach« in einem Science-Fiction-Szenario »nachzuerzählen« kam für mich nicht rüber.

    Es gelang Perplies nicht, mich irgendwann zu überraschen, so dass ich manche Kapitel nur noch quer las, was mich dann sogar zu dem Punkt brachte, dass ich die zu deutliche Verwendung von Westernelementen in der Science-Fiction-Welt unplausibel und nervend fand. (Beispiel: Revolver. Wären nicht Laserkanonen doch besser gewesen? Vielleicht ein paar kreativere Eigennamen und Settings, damit man als Leser die Parallelen oder Verbeugungen vor »Stagecoach« und dem Western im Allgemeinen, nicht mit dem Holzhammer um die Ohren gehauen bekommt, sondern selbst drauf kommen mus? Sie dann aber auch besser genießen kann?)

    Wer spielt mit?

    Das Gleiche störte mich bei den Protagonisten. Sie waren so überdeutlich dem Westernsetting entnommen, dass mir jegliche schlüssige Einbindung in die planetare Welt um Raumschiffe u.ä. einfach fehlte. Auch hier wäre es in meinen Augen eigentlich besser gewesen, es im klassischen Western zu belassen.
    Darüber hinaus waren mir die Figuren insgesamt zu flach. Ja, es mag widersprüchlich erscheinen, wenn ich sage, dass ich am Western das Archetypische mag. Dennoch hoffe ich, bei einem neuen Werk, vor allem einer Hommage durch eigene Interpretationen, etwas mehr rüber kommt. Vor allem mehr Tiefe, was die Figuren anbelangt.

    Ich konnte zu keinem der Protagonisten irgendeine Bindung aufbauen. Sie gingen mir schlicht alle am A ... vorbei, was natürlich zu Gunsten der Spannung geht.

    Machen wir doch einmal gemeinsam einen kleinen Ausflug in einige Grundlagen des Geschichtenerzählens:

    Spannung entsteht u.a. dadurch, dass dem Leser die Motivation hinter dem Handeln des Protagonisten klar gemacht wird und der Autor seiner Figur »Steine in den Weg legt«, um sie am Erreichen ihrer Ziele zu hindern.

    Da diese Szene relativ früh im Buch auftaucht, würde ich sie nicht Spoiler nennen:

    Gut. Captain Donovan ist pleite, hat eine Crew, die er irgendwie ganz gut leiden kann, sie ihn auch und er verspricht großspurig Geld zu verschaffen. Dann stellt sich raus, dass er auch noch bei einem Superunterweltboss Schulden hat.
    Dieser Boss hat einen Gehilfen, der heißt Santander. Santander steht irgendwie rum, bringt Donovan zum Boss, der Boss sagt, Donovan hat soundsoviel Zeit seine Schulden zu bezahlen, sonst wird Santander die Crew erledigen.

    Warum Donovan sich nicht einfach mit seinem Raumschiff in die unendlichen Weiten des Alls verp ... verflüchtigt wird nicht gezeigt. Santander ist niemand, vor dem ein Superschütze wie unser Captain Angst haben muss. Zumindest zeigt der Autor nichts davon. Warum Donovan seine Crew vor jemanden schützen will, der irgendwie nur als »böse beschrieben aber nicht dargestellt« (Show don’t tell!) wird, ist aber auch nicht klar.
    Es fehlt also komplett die Motivation, das Innenleben unseres Captains und auch die »Steine in seinem Weg« bleiben blass.

    Somit verspüre ich als Leser auch nicht die Bedrohung darin, dass der Captain dem Gangsterboss Geld schuldet und damit ist es mir auch egal, ob der Captain, der ja im Grunde ein guter Kerl ist, seine Mission erfüllen kann oder nicht.

    Das geht zu Lasten der Spannung.

    Fazit?

    Irgendwie komme ich zu dem Schluss, dass Bernd Perplies hier eine Menge Potential verschenkt hat und ich glaube auch, dass er es eigentlich besser kann.

    »Höllenflug nach Heaven’s Gate« wirkt auf mich, als habe er versucht, es auf Teufel komm raus, bloß mit keinem Leser zu verscherzen. Als wollte er unbedingt SF – und Western-Fans gleichzeitig glücklich machen. (Etwas, dass ja z.B. »Star Wars« bei SF – und Fantasy-Fans durchaus gelingt.)

    Und da erinnerte ich mich, dass das genau das war, was mich an »Firefly« störte. Als ich eine Szene sah, in der Typen in Cowboykleidung, mit Revolvern am Halfter, auf Pferden ritten, die dann aber irgendwelche Dinger hinter sich herzogen, die dicht über der Wasseroberfläche eines Flusses schwebten ...

    Für mich besteht eine gute Vermischung zweier Genres nicht darin, dass ich mir einfach nur die prägnantesten Elemente aus beiden Welten greife und diese kombiniere.

    Vielleicht wäre für die »Frontiersmen« etwas mehr Kreativität, etwas mehr Risikofreude und vor allem eine Erzählweise die über »gesundes Mittelmaß« hinaus geht, das I-Tüpfelchen gewesen, dass es für mich zu einem Lesevergnügen machen würde.

    So ist es irgendwie nur wie eine Suppe, die man zwar essen kann, die nicht wirklich schlecht ist, die aber eben auch nicht mit kleinen Explosionen der Geschmacksknospen überrascht und begeistert. Obwohl sie genau das, durch die Beschreibung ihrer Zutaten laut Rezept eigentlich versprach.

    Schade.

    Handwerklich befriedigend (Wenn ich ein Schulnotensystem zu Grunde lege) erzählt, allerdings ohne Überraschungen und damit tatsächlich leider auch über weiter Strecken langweilig.

    Drei Sterne.
  16. Cover des Buches Tsukuyumi - Full Moon Down (ISBN: 9783959817547)
    Bernhard Hennen

    Tsukuyumi - Full Moon Down

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Kaito
    Felix Mertikats präsentiert in »Tsukuyumi« sechs Stories zu seinem Brettspiel Kick-Starter.

    Inhalt:
    Der Mond ist auf die Erde gestürzt, und in einem gigantischen Krater liegt nun Tsukuyumi, der seine Diener in die Welt schickt, alles Leben auszulöschen. Fantastische neue Spezies haben sich entwickelt. Eine ganz neue Welt entsteht. Gewaltige Kampfroboter treffen auf Kräfte der entarteten Natur. Und all diese Völker und Fraktionen müssen sich nicht nur gegen ihre Feinde zur Wehr setzen, sondern auch gegen ihn: Den Weltzerstörer
    Der spannende Comic zur Kickstarter-Sensation erzählt die Ursprungsgeschichten der verschiedenen Fraktionen des komplexen Strategiespiels.
    Meinung:
    Von dem Brettspiel mit der umfangreichen Hintergrundgeschichte wusste ich zuerst garnichts. Ich hatte es wohl einfach überlesen…
    Aber vielleicht ist das in diesem Fall nicht das schlechteste gewesen. Denn so konnte ich diesen Band komplett unvoreingenommen lesen und bewerten.

    Der Band enthält mehrere kurze Geschichten, die relativ unabhängig voneinander jeweils eine Gruppe von überlebenden behandelt. Diese sind allerdings nicht nur menschlich. Somit sind die Dialoge weniger umfangreich, als man es evtl. bei anderen Comics gewohnt ist. Der Band erzählt seine Geschichten über kurze Texttafeln und hauptsächlich über detailreiche und sehr eingängige Bilder. Frei nach dem Motto „Don’t tell it, show it.“.
    Die Zeichnungen von Felix Mertikat sind absolut faszinierend. Sie sind nicht ausschließlich dunkel und voll Zerstörung, sondern zeigen eine faszinierende neue Welt in der Entstehung. Die Überlebenden der „alten“ Welt kämpfen um ihr überleben und darum die alte Ordnung wieder herzustellen. Die neuen Völker wollen ihren Platz in der Welt erkämpfen. Und bedroht wird all das durch die unheimlichen Wesen, entsandt von dem Wesen im Inneren des gefallenen Mondes.
      
    Die Geschichten zeigen immer nur eine kurze Episode aus der Entstehung einer Fraktion, oder eine ihrer Missionen. Man erfährt quasi nichts über die einzelnen handelnden Figuren. Und auch die Zusammenhänge und die Hintergrundgeschichte werden nur sehr knapp behandelt. Sicherlich bekommt man einen besseren Eindruck von Mertikats Welt, wenn man sich auch mit dem Spiel beschäftigt. Dem Comic fehlt es da, meiner Meinung nach, leider doch sehr an Tiefe.

    Fazit:
    So faszinierend die Zeichnungen sind und so fesselnd einige der Geschichten, hat man doch am Ende das Gefühl, dass etwas fehlt.
    Der Comic ist sicherlich ein geniales Extra zum Spiel. Der Band ist auch perfekt um neugierige Comic-Fans an das Universum des Spiels heranzuführen und sie heiß zu machen. Als eigenständiger Comicband war es mir am Ende dann aber doch irgendwie zu wenig. Trotzdem ist »Tsukuyumi« ein spannendes kleines Meisterwerk.

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