Bücher mit dem Tag "bertram"

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18 Bücher

  1. Cover des Buches Das neunte Haus (ISBN: 9783426227176)
    Leigh Bardugo

    Das neunte Haus

     (306)
    Aktuelle Rezension von: Libertine

    Alex studiert in Yale. Doch haben sie weder glänzende Schulnoten noch gute Beziehungen dorthin gebracht. Alex‘ Leben war alles andere als vorzeigbar. Als ihr der Studienplatz angeboten wird, liegt sie im Krankenhaus. Als einzige hat sie ein Verbrechen überlebt, bei dem mehrere Jugendliche brutal starben. Alex‘ Freunde, mit denen sie zusammenlebte, versuchte über die Runden zu kommen, Drogen nahm und vertickte.

    Was Alex nach Yale bringt, ist das gleiche, das ihr Leben schon von frühester Kindheit an bestimmt hat. Die Geister, die niemand sehen kann außer ihr, und die doch überall sind. Sie verwandeln Alex‘ Leben in einen Alptraum. Die meisten Geister lassen sie in Ruhe, solange sie ihnen keine Aufmerksamkeit schenkt. Doch wie Alex am eigenen Leib erfahren muss – nicht alle. 

    Was für Alex ein Fluch ist, ist für das neunte Haus, Lethe, ein Segen. Die Aufgabe Lethes ist es, die alten Acht zu überwachen. Verbindungen der Universität, in denen im Geheimen Magie praktiziert wird. Knochenmagie, Portalmagie, Tiermagie und andere. Doch die Beschwörungen und Praktiken der alten Acht sind gefährlich. Die Magie kann fehlgeleitet werden und Unschuldige verletzten oder gar töten. Eine der größten Gefahren besteht darin, dass Geister die Rituale stören. Und genau hier kommt Alex ins Spiel. Doch zum Glück ist sie dabei nicht allein, sondern hat ihren Mentor Daniel Arlington an ihrer Seite.


    »Er hatte die Angewohnheit, sich abwesend die braunen Haare aus der Stirn zu streichen, die in einem den Wunsch auslöste, ihm das abzunehmen. Aber Darlingtons Anziehungskraft wurde von der gesunden Angst aufgehoben, die er ihr einimpfte. Schlussendlich war er ein reicher Junge in einem schönen Mantel, der sie zum Kentern bringen konnte, ohne es zu wollen.«


    Doch als Darlington verschwindet, ist nichts mehr so, wie es vorher war. Die Lage spitzt sich weiter zu, als die Leiche einer jungen Frau in der Nähe der Universität gefunden wird. Doch obwohl auf den ersten Blick alles darauf hindeutet, dass die alten Acht dabei ihre Finger nicht im Spiel hatten, beschleicht Alex ein ungutes Gefühl.

    Und wenn sich Alex erst einmal an einer Sache festgebissen hat, dann lässt sie so schnell nicht mehr los. Vor allem, wenn die Vergangenheit des toten Mädchens Parallelen zu Alex‘ eigener aufweist. Ein Mädchen, das mit dem Gesetz im Konflikt war und das nur wenige wirklich zu vermissen scheinen.


    »Alex hingegen war mit nichts verbunden, sie fühlte sich, als hätte bei ihr jemand zu früh alle Fäden durchtrennt.«


    Ich liebe Leigh Bardugos Bücher. Ich habe alles gelesen, was sie zum Grishaverse veröffentlicht hat – die ›Legenden der Grisha‹-Trilogie, die ›Glory or Grave‹-Dilogie, die ›King of Scars‹-Dilogie und alle Einzelwerke wie ›The Demon in the Wood‹, ›Die Sprache der Dornen‹ und ›Die Leben der Heiligen‹. Ich war also unglaublich gespannt auf Bardugos neuestes Fantasy-Buch ›Das neunte Haus‹.

    Leider hat ›Das neunte Haus‹ meine Erwartungen nicht erfüllen können. Versteht mich nicht falsch, es ist definitiv ein gutes Buch, das viele sehr mögen. Und die Zutaten der Geschichte sind super: Geheimnisvolle Verbindungen, ein mysteriöses Verbrechen, unheimliche und atmosphärische Gestalten, eine Protagonistin mit Biss und eine liebevoll ausgearbeitete Welt. Vor allem der Bräutigam hat es mir angetan. Aber obwohl die Zutaten spitze sind, konnte die Geschichte bei mir einfach nicht richtig zünden. Vielleicht liegt es daran, dass durch die ganzen unterschiedlichen Verbindungen viel erklärt wird und erst spät deutlich wird, wie die ganzen scheinbar nebensächlichen Szenen miteinander zusammenhängen.

    Da die Geschichte von Alex Stern mit ›Das neunte Haus‹ aber definitiv noch nicht zu Ende erzählt ist, hoffe ich sehr, dass sie weitergeht und freue mich schon auf die Fortsetzung. Denn nun sind mir die Verbindungen und die Gesetze der Welt vertraut und ich glaube, dass die Zutaten sich nun entfalten können.


    »Alex hatte sich gefragt, was so besonders war an den Studenten, die jedes Jahr von den Verbindungen gewählt wurden. Aber es waren nur Favoriten – Legaten, Überflieger, Charisma-Königinnen, der Redakteur der Daily News, der Quarterback des Football-Teams, jemand, der eine besonders kantige Aufführung von ›Equus‹ auf die Bühne gebracht hatte, das niemand hatte sehen wollen.«

    ›Das neunte Haus‹ ist ein guter Roman, der aber bei mir keine Begeisterungsstürme ausgelöst hat. Ich liebe das Rätsel um den Bräutigam und seine Verlobte und Alex‘ Schlagfertigkeit. Ich werde an der Geschichte auf jeden Fall dran bleiben, weil ich Bardugos Schreibkünsten und ihrem Gespür für Menschen und deren Verwicklungen absolut vertraue.

  2. Cover des Buches Das Geheimnis der Hebamme (ISBN: 9783426634127)
    Sabine Ebert

    Das Geheimnis der Hebamme

     (728)
    Aktuelle Rezension von: Scilla

    Ich bekam das Buch geschenkt, kratzte mich ratlos am Kopf und fragte mich, womit ich das verdient habe. Ja, ich hatte irgendwann mal erwähnt, dass ich eine zeitlang gerne historische Romane las. Aber historischer Roman ist nicht gleich historischer Roman, und wer selbst liest, wird das verstehen. Also, ja…ich lese schrecklich gerne spannende, witzige, gut recherchierte historische Romane mit vielschichtigen Persönlichkeiten.
    Welche, über den zweiten punischen Krieg, die Römer zur Zeit der Republik (vor Caesar!) , aber darüber hinaus auch alles mit Klasse. Aber nicht so gerne eine Buch über eine junge Frau, die als Unverheiratete auf dem Titelbild eine Haube. trägt, obwohl die Hauben im Mittelalter erst sehr viele Jahre später getragen wurden und, ja--richtig--nur von Frauen, die verheiratet sind. Da kommt das her: –jemanden unter die Haube bringen.
    Dennoch las ich den Klappentext. Und ich hielt ihn für eine Satire. Als Satire wäre das Buch grandios. Eine, über Mittelalterklischees, heldenhafte Frauen und vor Hass wahnsinnige Burgherren.
    Aber ich musste lernen: Das ist ernst gemeint.
    Und wenn das ernst gemeint ist, wird es schwer, eine echte Satire zu schreiben. Aber das habe ich mir fest vorgenommen. Natürlich nicht konkret über dieses Buch, vielmehr über "den neuen historischen Roman im Allgemeinen". 

  3. Cover des Buches Totenbauer (ISBN: 9783741300905)
    Tom Finnek

    Totenbauer

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Ramses18
    Heisst es "Totenbauer, so nen Quatsch" oder "toter Bauer no nen Quatsch"? Dies sind die letzten Worte die ein Ermordeter zu einer Frau gesagt hat. Die Ermittler rätseln über diese Worte. Ein spezielles Ermittler Trio. Ein beurlaubter Beamter, ein Chef der nicht grad beliebt ist und ein gut aussehender Polizist, der in diesen Buch den grössten Teil einnimmt. 

    Mir gefällt das Buch sehr gut. Es liest sich einfach und flüssig. Die Kapitel sind in "Damals" und "Heute" eingeteilt und man kann schön rätseln, wer wohl der Mörder ist und wie alles zusammenhängt.

    So sollte es mehr Bücher geben. Ein Krimi den ich allen empfehlen kann. Spannend und nicht überaus blutig.
  4. Cover des Buches Die Tochter des Medicus (ISBN: 9783734103155)
    Gerit Bertram

    Die Tochter des Medicus

     (37)
    Aktuelle Rezension von: anne_fox
    Eine tolle Geschichte über eine junge Frau Alisah die 1519 gelebt hat. Sie war die Tochter eines Medicuses der ermordet wurde. Auch sie fühlt zu dazu berufen als Media zu arbeiten. Doch sie hat es sehr schwer sich zu behaupten, als Frau und dann auch noch zu dem verhassten Volk der Juden zu gehören, eigentlich unmöglich für sie. Dieser Haß schlägt ihr überall entgegen. Doch sie geht ihren Weg unbeirrt und findet sogar noch die Liebe. Dieser historische Roman ist sehr authentisch und auch sehr gut recherchiert. Man taucht tief in den Glauben der Juden ein und man wird von der ganzen Handelung sehr gefesselt.
  5. Cover des Buches In weißer Stille (ISBN: 9783548613581)
    Inge Löhnig

    In weißer Stille

     (295)
    Aktuelle Rezension von: makama
    Der pensionierte Kinderarzt Wolfram Heckeroth wird an einen stürmischen Oktoberabend tot in seinem Ferienhaus am Starnbergersee aufgefunden.
    Gefesselt an eine Heizung - der alte Mann ist qualvoll verdurstet.
    Hauptkommissar Konstantin Dühnfort und sein Team ermitteln.
    Bald wird klar, dass es unter vordergründig heilen Familienfassade,
    Abgründe lauern....
    Der alte Arzt war alles andere, als ein liebevoller Vater und hatte Vorlieben, die er vor der Öffentlichkeit und seiner Familie verborgen hat.
    Die Suche nach dem Motiv ist trotzdem nicht einfach.....
    Fazit und Meinung:
    Ein alter Fall, genauergesagt, der zweite von Tino und Gina.
    Ich fand es amüsant und interessant mal etwas aus der Vorgeschichte der beiden zu erfahren, da ich die ersten Bücher noch nicht kenne.
    Die Geschichte hat mir gefallen, war durchdacht und auch spannend..
    Die Protagonisten haben mir gefallen und es gibt 4 Sterne für dieses Buch.


  6. Cover des Buches Die Goldspinnerin (ISBN: 9783442378395)
    Gerit Bertram

    Die Goldspinnerin

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Ikopiko
    „Die Goldspinnerin“ ist ein historischer Roman des Autorenduos Iris Klockmann und Peter Hoeft, das unter dem Pseudonym „Gerit Bertram“ schreibt. Das Buch ist im Blanvalet-Verlag als Taschenbuch erschienen. Es ist wunderschön aufgemacht und mit einer Landkarte zur besseren Orientierung versehen. Eine Fortsetzung wurde bereits angekündigt.

    Christin Bremer hat ein sorgenloses Leben. Gemeinsam mit ihrem Mann Lukas und der gemeinsamen Tochter lebt sie in Lübeck und arbeitet in der eigenen Werkstatt. Die Arbeit macht ihr Spaß, aber Christin ist voll Wissbegierde, die ihr Mann ihr erfüllt, indem er ihr das Schreiben beibringt. Das Glück der Familie wird jedoch zerstört, als Lukas stirbt und Christin die Schuld am Tod ihres Mannes zugewiesen wird. Sie wird wegen Hexerei verurteilt und entkommt selbst nur knapp dem Tode.

    Einen Freund findet sie in Baldo, dem Sohn des Henkers. Gemeinsam fliehen Sie aus der Stadt. Die Sehnsucht nach ihrer Tochter und der Wunsch nach Gerechtigkeit treiben Christin jedoch zurück nach Lübeck. Der Stadt, in der sie immer noch als Hexe gilt.

    Gerit Bertram beschreibt das frühere Leben in Lübeck liebevoll und detailliert, so dass sich der Leser in die Vergangenheit zurückversetzt fühlt. Man möchte die Sätze langsam lesen und auf der Zunge zergehen lassen. Viele alte Begriffe werden verwendet, die im Anhang erläutert werden. Historisches Fachwissen wurde sorgsam verpackt und liefert so interessante Informationen ohne zu langweilen. Der Schreibstil passt wunderbar zu einem historischen Roman.

    Christin und Baldo sind einem sofort sympathisch. Man leidet mit ihnen, man freut sich mit ihnen und fiebert einem guten Ende entgegen. Man fühlt sich so in die Geschichte integriert, dass man Christin manchmal packen und schütteln möchte.
  7. Cover des Buches Die Kaufmannstochter (ISBN: 9783499247668)
    Ines Thorn

    Die Kaufmannstochter

     (40)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele
    Der Titel täuscht. Natürlich spielt auch die Kaufmannstochter Gutta eine wichtige Rolle im Buch. Im Mittelpunkt aber steht Bertram, geboren als Sohn eines Raubritters. Aberglaube führte dazu, dass er gleich nach der Geburt verstoßen wurde, denn der Geburtszeitpunkt (Schlag 12 Uhr zur Jahrhundertwende) und die Geburtslage (Steißgeburt) waren ungünstig. Er wurde von einer Magd versorgt und musste fliehen, als er das Warenlager seines Vaters entdeckte. Im Kloster lernte er Lesen und Schreiben. Als ein junger Kaufmann an die Klosterpforte klopfte, sah Bertram seine Chance gekommen. Er wollte Kaufmann werden und sich "einen Namen machen"... Der Roman beginnt zu Silvester 1499. Die wesentlichen Teile spielen in Frankfurt. Er ist spannend geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Historisch gesehen geht es um die Rolle Frankfurts in der Zeit der Reformation, aber auch um Veränderungen im Beruf des Kaufmanns. Die Stadt kann sich nicht entscheiden, auf wessen Seite sie sich stellen will, für oder gegen Luther. Spannung gewinnt der Roman aber auch durch die Auseinandersetzung zwischen den Kaufleuten. Bertram, der aufgeschlossen ist für das Neue, aber trotzdem eifrig und zielbewusst an seinem Aufstieg arbeitet, steht Ludewik Stetten gegenüber, der sich auf seiner durch Geburt und Reichtum begründeten Stellung ausruht. Beide kämpfen um dieselbe Frau, die Kaufmannstochter Gutta. Meine Sympathie gehört Bertram, der genau weiß, was er will und dafür mit allen seinen Möglichkeiten arbeitet. Bis Gutta und Bertram ganz zueinander finden, müssen sie durch viele Höhen und Tiefen... In den Personen von Gutta und Angelika wird die Stellung der Frau dieser Zeit beleuchtet. Gutta, die alles will, Kaufherrin und Ehefrau - letzteres eher um den Zeitgeist zu gehorchen - hat es schwer, die rechte Balance zu finden. Ein empfehlenswerter historischer Roman!
  8. Cover des Buches Seraphim (ISBN: 9783746624563)
    Kathrin Lange

    Seraphim

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    Seraphim von Kathrin Lange ist ja nun auch schon ein etwas älteres Buch, aber was soll ich zu meiner Schande nun sagen, mir sagte weder der Name des Buches etwas, noch die Autorin. Und was soll ich euch sagen, es war ein Fehler den ich zutiefst bereue.

    Die Reise ging wieder einmal nach Nürnberg, und ich muss ja sagen diese Stadt fasziniert einen immer wieder. Frau Lange nimmt ihre Leser an die Hand und führt sie in eine Zeit, wo zu viel Wissen für eine Frau auch schnell zum Tode geführt hat. Man wurde schnell als Hexe denunziert und wenn man dazu noch Witwe war, kann ich mir vorstellen, dass dies noch weniger schwieriger war.

    Katharina Jacob findet also in den Felsengängen, die sich vom Lochgefängnis beim Nürnberger Rathaus aus erreichen lassen, ihren Halbbruder mit Schwanenflügeln am Rücken tot auf. Das Ganze hat dann wohl so ausgesehen wie wenn ein Engel verstorben wäre.

    Und da waren sie dann wieder meine Probleme. Ich musste mich also erst einmal über bestimmte Dinge informieren. Da waren zum einen die Schwanenflügel, ich wusste ja dass diese eine sehr große Spannweite haben, aber die 2,40 Meter haben mich dann doch einmal mehr erstaunt.

    Noch mehr erstaunt hat mich das Nachschlagen der Felsengänge von Nürnberg, welche ab ca. 1380 schon erbaut wurden und in den Felsen unter der Altstadt eingeschlagen wurden. Die Gänge die zur Wassergewinnung genutzt wurden, wurden auch noch Lochwasserleitung genannt, weil diese bei dem Lochgefängnis endeten.

    Mein Entschluss steht seit dem Buch fest, ich werde noch einmal nach Nürnberg fahren. Ich war zwar als Kind schon mal im Rathaus von Nürnberg, aber leider nicht im Lochgefängnis, dies fanden meine Eltern damals nicht interessant oder zu grausam für mich. Genaues kann ich dazu nun nicht sagen, vielleicht kann ich mich auch nicht mehr daran erinnern.

    Alles in allem erfährt man so oder so sehr viel über die damalige Zeit ohne dass man es eigentlich merkt und ohne das es jemals langweilig wird. Frau Lange schafft es, einen sehr interessanten Bogen zu spannen. Ohne zu übertreiben, gut es sind ein paar Dinge dabei, die auch ins Reich der Fiktion gehören. Und die, wie sie selbst sagt, zur damaligen Zeit nicht unbedingt möglich waren. Aber man nimmt es in dem ganzen Zusammenhang einfach mit und akzeptiert es. Es sind einfach 473 Seiten feinster historischer Unterhaltung mit einigen Fakten, die man nicht immer so vor Augen hat. Aber auch einem durchweg interessanten Plot, den man einfach verschlingen muss, wenn man ihn einmal angefangen hat.

    Frau Lange schafft es eine Atmosphäre zu schaffen, die einen einerseits frösteln lässt, andererseits aber einen auch süchtig auf mehr macht.  Ich kann euch nur eines sagen, lest dieses Buch und lasst euch einfach einmal überraschen und stellt euch ruhig einmal vor, wie es ist wenn einem Toten am Rücken 2,40 Meter Flügel herauswachsen, es hat doch etwas Engelgleiches und man versteht auch, warum dieses Buch nur der erste Teil der Engelmörder Trilogie ist. Ich würde mich zu 100% freuen, wenn Ihr dieses Buch oder der Trilogie Aufmerksamkeit schenkt.

    Literaturlounge

  9. Cover des Buches Rettung für Emma Erdbeerrot (ISBN: 9783785558102)
    Daisy Meadows

    Rettung für Emma Erdbeerrot

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Mona und Kathy lernen sich auf der Fähre kennen. Sie machen beide mit ihren Eltern Ferien auf der Regenzauber- Insel. Dort wohnen sie in Ferienhäusern direkt nebeneinander.
    Da die ganze Zeit ein Regenbogen über der Insel steht, wollen die beiden Mädchen nachsehen, ob es wirklich einen Topf mit Gold am Ende des Regenbogens gibt. Und wie erstaunt sind sie, als sie wirklich das Ende des Regenbogens finden und dort auch ein alter Topf liegt. Sie versuchen ihn umzudrehen, was ziemlich schwer ist. Da kommt ein roter Funkenregen aus dem Topf und die beiden entdeckten ein winziges Mädchen – eine Fee.
    Die kleine Fee bittet die Mädchen um Hilfe. Wobei sie helfen sollen und wie sie das bewerkstelligen können erfährt man hier im ersten Band, dem noch 6 weitere Bücher zu den Regenbogenfeen folgen werden.

    Die fabelhaften Zauberfeen ist eine Buchreihe von Daisy Meadows. Über die Jahre hin sind ca. 30 Bücher zu dieser Reihe erschienen. Da gibt es inzwischen nicht nur die 7 Regenbogenfeen, sondern auch Partyfeen, Süßigkeitenfeen, Juwelenfeen,….
    Der Aufbau der ca. 60 Seiten umfassenden Geschichten ist immer ziemlich gleich. Die beiden Freundinnen Mona und Kathy verbringen Zeit miteinander, sie machen sich auf die Suche, sie finden das Gesuchte und die Kobolde von Jack Frost versuchen ihnen das Gefundene wieder abzujagen. Das ist alles recht unterhaltsam und auch für die kleinen Leserinnen ab 8 Jahren, für die diese Geschichten konzipiert wurden, schön und spannend.
    Unsere Tochter hat diese Reihe damals regelrecht verschlungen und wir konnten manchmal gar nicht so schnell für Nachschub sorgen, wie sie wissen wollte wie es dann wohl weiter geht.
    Eine Serie, die in keinem Bücherregal für kleine Feenliebhaberinnen fehlen sollte.

  10. Cover des Buches Suche nach Siri Sonnengelb (Band 3) (ISBN: 9783785558126)
    Daisy Meadows

    Suche nach Siri Sonnengelb (Band 3)

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Nachdem nun schon Emma Erdbeerrot und Olanda Orangenblüte von Mona und Kathy , bei deren Urlaub auf der Regenzauberinsel, entdeckt wurden. machen sich die beiden in diesem Buch auf die Suche nach der 3. Regenbogenfee - Siri Sonnengelb.
    Hierbei folgen sie einem Bachlauf auf einer Wanderung mit Mona´s Eltern. Der führt sie zu einem schönen Garten mit Apfelbäumen. Dort treffen sie auf Miss Merry, die dort ihre Bienestöcke stehen hat. Werden sie Siri bei den Bienen finden? Und gelingt es ihnen auch die dritte Fee ins Versteck am Ende des Regenbogens zu ihren wartenden Schwestern zu bringen? Hoffentlich tauchen nicht wieder die Kobolde von Jack Frost auf.

    Dieses Buch der Serie ist für Mädchen ab 8 Jahren ein absolutes Muss. Es versetzt sie in eine Traumwelt voller Feen und Abenteuer. Die Geschichten sind einfach geschrieben und folgen immer dem selben Schema. Die beiden Protagonistinnen erleben einen weiteren Urlaubstag. Hierbei machen sie sich auf die Suche nach den Feen. Sie beobachten hierbei ganz genau ihre Umwelt. Dann finden sie die Fee und wollen sie retten. Dabei kommen ihnen aber immer die Kobolde von Jack Frost in die Quere und es sieht streckenweise so aus als würde es ihnen ausgerechnet in diesem Band nicht gelingen. Ein toller Spannungsbogen wird hier aufgebaut, bei dem unsere Tochter regelrecht mitgefiebert hat.
    Sie hat diese Buchserie geliebt.
    Bebildert ist die Serie auch, mit kleinen skizzierten Bildsequenzen auf jeder Doppelseite.

  11. Cover des Buches Aufbruch (ISBN: 9783328105381)
    Ulla Hahn

    Aufbruch

     (78)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife
    Auch dieser wunderbare zweite Teil, der sich um das Leben Hildegards rankt, konnte mich wieder begeistern. Einen kleinen Abzugsstern gibt es lediglich für einige Längen, die Frau Hahn ab und zu im Buch eingebaut hat.
    Hildegard, die sich schon lange in Hilla umbenannt hat, versucht sich ihren Weg zu bahnen, der immer noch oft mit Stolpersteinen gepflastert ist. Sie hat es inzwischen weit gebracht, "dat Kenk vun nem Prolete", und setzt ihren Dialekt nur noch ein, wenn es die Umstände erfordern. Umso mehr fasziniert mich genau dieser Dialekt bei ihren Anverwandten. Nach wie vor baut Hilla auf eigenen Steine, die ihr oft Trost spenden, und pflegt ein liebevolles Verhältnis zu ihrem Bruder. Der Vorfall auf der Lichtung scheint sie jedoch in die Dunkelheit zu katapultiert zu haben. Eine Dunkelheit, aus der sie sich nur schwerlich befreien kann.
    Sehr gut gefallen hat mir auch in diesem Teil wieder das Zusammenspiel mit ihrer – immer noch sehr kritischen – Familie. Sie bringt ein wenig Leichtigkeit in den Roman, besonders als sie versucht, der Familie Lateinkenntnisse zu vermitteln.
    Ich habe Hilla in mein Herz geschlossen und bin schon ganz gespannt, wie es weitergehen wird. Teil drei liegt Gott sein Dank schon griffbereit. 
  12. Cover des Buches Das Erbe der Gräfin (ISBN: 9783839223062)
    Silvia Stolzenburg

    Das Erbe der Gräfin

     (82)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ
    Band 1 "Die Launen des Teufels" hat mich schon begeistert, ich habe danach Band 2 herbei gesehnt und mit großem Interesse, bester Unterhaltung und kurzweiliger Spannung gelesen. Das ist schon ein Weilchen her, aber ich möchte euch dennoch davon berichten, da ich kürzlich Band 3 "Die Heilerin des Sultans" gelesen habe, den Abschluss der Trilogie - und euch gern komplett meine Meinung darstellen möchte.

    Im mittleren Band geht es um den jungen Steinmetz Wulf Steinhauer. Wir befinden uns im Jahr 1368. Die Geschichte endet im Band 1 im Jahr 1351, es sind also einige Jahre ins Land gezogen. Wulf will am Münster mitarbeiten. Er hatte erfahren, dass er nicht das leibliche Kind seiner Eltern ist, als nicht der Handwerkerfamilie entspringt, sondern der Sohn einer Gräfin ist von Württemberg - er möchte die Arbeit am Münster mit der Suche nach seinen leiblichen Eltern verbinden. Brigitte von Ensingen begegnet dem jungen Mann, sie ist die Tochter des Baumeisters. Dann ist da aber noch Ortwin, der alles durcheinander bringt. Er wird als hinterlistig dargestellt ...

    Mehr möchte ich garnicht verraten, lest selbst, die Geschichte ist historisch sehr interessant bezogen auf Ulm und den Bau des riesigen Münsters.

    Der Stil der Autorin gefällt mir auch hier im zweiten Band extrem gut, er passt perfekt in die Zeit und in das Genre des historischen Romans. Die Umsetzung der Idee im Ganzen ist super gemacht, hätte man nicht besser konstruieren können, die Liebe zweiter Menschen in die Geschichte um den Bau des Münsters einzuarbeiten hat die Autorin sehr gut hinbekommen aus meiner Sicht. Alles passt perfekt zusammen ist spannend konstruiert, man ist gefesselt an die Handlung und nimmt Frau Stolzenburg ihre Geschichte zu 100 Prozent ab. Sie hätte genauso passiert sein können, ist lebendig und authentisch geschildert und entführte mich als Leserin  vollständig in die Handlung und zu den bildhaft detailliert dargestellten Charakteren.

    Meine Meinung zu Band 3 - der Vervollständigung der Trilogie folgt !!!
  13. Cover des Buches Dann eben nicht, Jeeves (ISBN: 9783499137969)
    P. G. Wodehouse

    Dann eben nicht, Jeeves

     (11)
    Aktuelle Rezension von: FabAusten
    Kaum aus dem Frankreich-Urlaub zurückgekehrt, muss Bertram Wooster, Lebemann und ewiger Junggeselle, schon wieder seinen Bekannten und Verwandten zu Hilfe eilen. Tante Dahlia möchte, dass er Preise an einer Schule verteilt. Gussi Fink-Nottle, Molch-Enthusiast, hat sich verliebt, versteht aber nichts von Brautwerbung. Und seine Cousine hat sich mit ihrem Verlobten Tuppy verkracht. Zu allem Überfluss und Berties Verdruss hat sein sonst so umsichtiger Butler Jeeves stark nachgelassen, so dass auf seine Hilfe und Rat einfach kein Verlass mehr zu sein scheint. Obendrein hat er auch noch eine gewisse Apathie gegen das neue weiß Samt-Sakko seines Dienstherrn gezeigt.
    Nein, Bertie kann Jeeves dieses Mal nicht das Feld überlassen, wenn es darum geht, alles wieder geradezubiegen.

    Dann eben nicht, Jeeves von 1934 hat nichts von seinem Witz eingebüßt und bietet gute Unterhaltung. Betram Wooster möchte ohne die Hilfe seines genialen Butlers auskommen und überschätzt seine eigenen Fähigkeiten gnadenlos. Das führt wie immer dazu, dass er alles verkompliziert. Und kaum glaubt der Leser, die Verwicklungen könnten nicht verzwickter sein, wird es noch verrückter.

    Die Geschichte ist nicht unbedingt besonders einfallsreich, aber P.G. Wodehouse weiß zuverlässig durch Situationskomik, Wortwitz und -gefechte zu begeistern. Die Übersetzung trifft darüber hinaus genau den richtigen Ton und die alberne Leichtigkeit, die das Original verlangt. Die Figuren sind herrlich exzentrische Vertreter der britischen Upper-Class und vor allem das Aufeinandertreffen von Bertie und seiner Tante garantiert schlagfertige Dialoge.

    Dann eben nicht, Jeeves gehört wohl nicht zu den stärksten bzw. einfallsreichsten Vertretern der Serie, bietet aber nichtsdestotrotz erstklassige kurzweilige Unterhaltung.  
  14. Cover des Buches Das Gold der Lagune (ISBN: 9782919807574)
    Gerit Bertram

    Das Gold der Lagune

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Dreamworx

    1399 Hamburg. Cristin hat sich mit Ehemann Baldo und Tochter Elisabeth in Hamburg niedergelassen, wo sie eine kleine Goldspinnerei betreiben. Eine königliche Empfehlung mit der Aussicht auf gute Geschäftsbeziehungen lässt Cristin und Baldo die weite und beschwerliche Reise nach Venedig antreten, während Elisabeth in Hamburg bei Minna zurück bleibt. Cristin und Balda haben eine lange Strecke vor sich, die ihnen so einige Abenteuer bescheren, aber ihre Abwesenheit nutzt jemand aus Cristins Lübecker Vergangenheit, um Rache an ihr zu üben, koste es, was es wolle…

    Das Autorenduo Gerit Bertram hat mit dem Buch „Das Gold der Lagune“ den Nachfolgeband zu „Die Goldspinnerin“ vorgelegt, der dem ersten Teil an Spannung und guter Unterhaltung in nichts nachsteht. Der Schreibstil ist flüssig und bildgewaltig, der Leser wird regelrecht in das Buch gesogen, um dort an der Seite von Cristin und Baldo auf eine abenteuerliche Reise von Hamburg quer durch Europa nach Italien zu gehen und erkennen zu müssen, wie hart und lang so eine Reise damals gewesen sein muss. Sehr elegant verknüpfen die Autoren Dinge aus dem Vorgängerband, so dass der Leser jederzeit gut informiert ist. Auch der historische Hintergrund ist gut recherchiert und mit der Handlung verwoben. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, was zum einen die Spannung immer weiter in die Höhe schraubt, zum anderen erhält der Leser die Möglichkeit, Beobachter an mehreren Schauplätzen zu sein und so die Entwicklung der einzelnen mitzuerleben. Ausgesprochen farbenfroh und bildgewaltig sind die Landschaftsbeschreibungen auf der Reise, vor allem das traumhaft schöne Venedig mit seinen Kanälen entsteht regelrecht vor dem inneren Auge des Lesers.

    Die Charaktere sind lebhaft ausgestaltet und in Szene gesetzt worden. Sie besitzen durchweg Ecken und Kanten, was sie lebendig und realitätstreu wirken lässt. Der Leser kann sich gut in sie hineinversetzen, mit ihnen fiebern, hoffen, bangen und sich freuen. Es ist fast so, als wenn man liebe Freunde auf einem Stück ihres Lebens begleitet. Cristin ist eine sympathische Frau, die endlich angekommen zu sein scheint. Sie hat eine liebevolle Familie und einen Beruf, der sie ausfüllt. Die Schrecken der Vergangenheit scheinen endlich weg zu sein. Baldo ist eher ein zurückhaltender Mann, was wohl auch darauf zurückzuführen ist, dass er aus einer Henkersfamilie kommt und dies besser im Verborgenen bleibt. Minna ist eine gute Seele, die die ihr anvertraute Elisabeth mit allen Mitteln beschützen will. Auch Cristinas Bruder Piet und Ehefrau Marianka tragen zur Spannung der Handlung bei und machen sie rund.

    „Das Gold der Lagune“ ist ein wunderbarer historischer Roman, der sowohl Spannung als auch Liebe, Intrige und Abenteuer in sich vereint. Suchtfaktor, der eine absolute Leseempfehlung verdient!

  15. Cover des Buches Coolman und ich (ISBN: 9783841502278)
    Rüdiger Bertram

    Coolman und ich

     (23)
    Aktuelle Rezension von: LeseJulia

    Inhalt:

    Ferienlager statt Dschungelcamp: auch nicht besser! Weil Kai den Urlaub seiner Eltern vermasselt hat, wird er zur Strafe in ein mega-strenges Feriencamp geschickt. Da haben es die Mädchen im Camp gegenüber doch viel besser! Doch auf COOLMAN hätte Kai mal wieder besser nicht gehört: Der schlägt ihm nämlich vor, sich in Mädchenkleidung dort einzuschleichen. Band 7 der kultigen Erfolgsserie mit vielen witzigen Comics.

    Kindermeinung (Junge, 9Jahre):

    Ich habe schon die ersten beiden Coolman Bücher gelesen und finde Coolman einfach nur genial.

    Auch diesmal ist es wieder total irre witzig, wie er Kai zur Seite steht und beide irgendwie versuchen etwas Geniales zu machen, dabei aber jeden fettnapf mitnehmen.

    Die zeichnungen sind ebenfalls einfach toll und lockern den text auf, so dass auch einige meiner lesefaulen Kumpels aus der Klasse das Buch nun lesen wollen.

    Nirgendwo im Buch wird es langweilig, so dass man immer weiterlesen möchte. So Lustig!

    Fazit:

    Auch die anderen Coolman Bücher will ich unbedingt noch haben und lesen und ich hoffe, dass es noch einige Coolman-Abenteuer geben wird, denn Coolman fetzt!

  16. Cover des Buches Die elfte Jungfrau (ISBN: 9783734109904)
    Andrea Schacht

    Die elfte Jungfrau

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Im Köln,Ende des 14. Jahrhunderts kommen mehrere junge Mädchen auf sonderbare Weise zu Tode. Eine geht ins Wasser, eine andere scheint den Selbstmord vorzuziehen und eine weitere fällt rücklings vor einen Ochsenkarren. Sonderbare Zufälle, oder war es doch eher die Tat eines Serienmörders?

    Almut und Ivo haben es nicht leicht. Sie sind wie die Königskinder die einfach nicht zusammen kommen können. Das sie sich mehr bedeuten als Freundschaft ist allen in ihrem Umfeld klar, aber sie wollen es sich selbst nicht eingestehen.Schließlich ist Ivo ein Mann der Kirche und Almut hat das Los der Begine einer weiteren Verheiratung vorgezogen.

    Neben all diesen Seelenqualen führt das Schicksal sie auch in diesem Band durch die Klärung von Mordfällen immerwieder einander zu.

    Etliche Jungfrauen sind rund um den Eigelstein zu Tode gekommen und Almut wird mistrauisch, ob diese Unfälle oder Tode nicht vielleicht doch Morde waren. Als ein ihr bekanntes Mädchen stirbt nimmt sie die Ermittlungen auf.

    Der Leser bekommt immer Einblicke des Todeszeitpunkts der Mädchen, bei dem der männliche Protagonist jedoch nicht näher beschrieben wird. Sein Schema ist jedoch immer das selbe .Er tändelt, liebkost, raubt auf angenehme Art die Jungfräulichkeit und bricht ihnen beim letzten Kuss das Genick.

    Näher in ihren Verdächtigenkreis gelangen drei Männer. Zum einen Alfi, der mit so manchem der Mädels bereits getändelt hat, oder aber Bruder Jabob, der hin und wieder aus der Enge des Ordens flieht und in geckenhaft bunten Gewändern durch die Gegend flaniert und mit jedem Rock flirtet. Oder ist es gar Bertram, der Sohn der Pastetenbäckerin, der an der Fallsucht leidet und den Mädchen vielleicht in einem Anfall das Genick bricht?

    Nach einer Vision von Rigmundis wähnt Almut auch Trine, die taubstumme Helferin bei Meister Krudner, in Gefahr. Gegen Ende des Buches wird es nochmal richtig gefährlich und auch Almut und Ivo geraten in höchste Gefahr.

    Außerdem geht es in dem Buch noch wieder über den Reliquienhandel und das so mancher sich schon seine Gedanken macht, wo die ganzen Knöchelchen der Heiligen wohl herkommen. Auch über die Doppelmoral der Kirchendiener geht es mitunter, wenn Pater Leonhard, der Beichtvater der Beginen wieder hohe Bußen für kleine Sünden auferlegt.

    Ein Buch wieder so ganz nach meinem Geschmack. Ein bisschen Liebesleid und ganz viel spannender Krimi, bei dem man mitraten kann.

    Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

  17. Cover des Buches Drei Tote für Benni (ISBN: 9783898126748)
    Titus Simon

    Drei Tote für Benni

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Federchen
    Armes Magdeburg... --------------------------------- Benni wird in Magdeburg brutal von Jugendlichen rechter Orientierung zusammen geschlagen. So sehr, dass er ab da sein Leben in einem Rollstuhl verbringt und geistig behindert ist. Es kommt zum Prozess und die Täter, vier Jungen und ein Mädchen, werden frei gesprochen. Es beginnt ein Hass die Stadt zu durchfluten, der seines Gleichen sucht. Verschiedene Gruppierungen der linken Szene überlegen, diskutieren, versuchen einen Plan zu finden, um sich zu rächen. Dabei steht sowohl der Bruder des Opfers als auch der Lehrer des Bruders im Kreuzfeuer der Debatten. Beide sind selbst nicht zimperlich bei der Vergabe von Schlägen. Es kommt, wie bereits geahnt, drei Täter werden getötet, zwei Jungen und das Mädchen. Die Magdeburger Polizei, allen voran Hauptkommissar Bertram wird mit der Aufklärung betraut. Doch erst ein Freund von Bertram, ein ehemaliger Polizist, jetzt Vorruheständler kann die Ermittlungen vorantreiben. ---------------------------------- Soviel zum Plot, der eigentlich für sich sehr interessant und sagen wir mal, recht gut geschrieben ist. Allerdings stören mich an der Art und Weise so einige Sachen. Nach einigen Seiten gingen mir die immer wieder eingeworfenen verschiedenen Dialekte der Mitwirkenden gehörig gegen den Strich. Ich hatte bereits nach wenigen Seiten verstanden, wer aus welchem Bundesland kam. Das hätte sich der Autor sparen können. Desweiteren fielen mir ständig zwei Worte unangenehm auf, „Ossis“ und „Wessis“. Ich dachte, wir wären eine Nation und die Wiedervereinigung war ja nicht erst gestern. Warum also nicht auch „Südis“ und „Nordis“. Eine Fortführung meines Frustes resultierte auch aus der Feststellung, dass ein pensionierter Schwabe, die drei Morde aufklärt und nicht die „ostdeutsche“ Polizei. Aber nicht genug mit meinem Frust, ich dachte auch immer, dass Magdeburg mehr zu bieten hat als Demonstrationen und Gewalt der Linken gegen die Rechten und andersherum. Nach Beendigung des Krimis war ich da nicht mehr so sicher. Sicherlich soll es vorwiegend um die Aufklärung der Morde gehen, aber muss man deswegen ständig nur von Gewalt schreiben. Ich habe mir das Buch auf der Leipziger Messe gekauft, weil auf dem Klappentext keine Rede von den beiden Szenen war. Das sollte es aber, denn das ist für mich das Hauptthema dieses Buches. Den Täter hatte ich bereits in der Hälfte des Buches ermittelt und der Höhepunkt, bzw. eben die Aufklärung zog sich für mich unendlich weit hin. Für mich ein in vielerlei Hinsicht enttäuschender Krimi.
  18. Cover des Buches Olanda Orangenblüte in Nöten (ISBN: 9783785558119)
    Daisy Meadows

    Olanda Orangenblüte in Nöten

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Musikpferd

    Das Feenland ist in Gefahr! Der böse Magier Jack Frost hat die sieben Regenbogenfeen verbannt. Nun ist das zauberhafte Reich farblos und kalt. Erst wenn die sieben Feenschwestern vereint zurückkehren, ist der Fluch gebrochen...


    Kathy und Mona finden am Strand eine Muschel. Ob hier wohl die zweite regenbogenfee Orlanda Orangenblüte gefangen ist? Das Abenteuer voller magischer Momente geht weiter.

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