Bücher mit dem Tag "berührend"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "berührend" gekennzeichnet haben.

319 Bücher

  1. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

    (4.686)
    Aktuelle Rezension von: _lenas-buecherwelt_

    "Die Bücherdiebin" zeigt, dass Worte ein Rückzugsort und ein Abenteuer sein können, doch gleichzeitig können sie auch gefährlich werden.
    Der Schreibstil war etwas anders als bei den meisten Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe. Daran musste ich mich erst ein wenig gewöhnen, war dann aber schnell in der Geschichte drin.
    Der Tod ist in der Geschichte der Erzähler. Er berichtet von dem kleinen Mädchen Liesel, dem er öfter in verschiedenen Situationen begegnet ist und dessen Geschichte ihn nicht losgelassen hat. Er schildert auch auf eine besondere Weise die Zeit während des zweiten Weltkriegs und berichtet über den Alltag und das Überleben in Deutschland, über Hoffnung, Schuld und eben auch über den Tod.
    Liesel ist ein mutiges Mädchen, das in Büchern und Worten ihren Rückzugsort gefunden hat und die in ihren jungen Jahren schon einiges erlebt hat und nun bei Pflegeeltern aufwachsen soll. Hans Hubermann war für sie ein toller Vater und ist für sie ebenfalls zu ihrem Rückzugsort geworden. Auch Rosa Hubermann hat Liesel in ihr Herz geschlossen, sie hat nur eine andere Art und Weise ihre Liebe auszudrücken. Rudi und Max sind für Liesel zu zwei guten Freunden geworden.
    Auch die Gestaltung de Buchs war etwas besonderes, mit Zeichnungen, Geschichten und Bildern von Max.
    Die Geschichte hat mich nachdenklich gemacht, mich berührt und mir auch die ein oder andere Träne entlockt.

  2. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499012426)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

    (11.881)
    Aktuelle Rezension von: Tamara-Usenbenz

    Dieses Buch hat so einiges mit mir angestellt. Beim Lesen habe ich geschmunzelt, dann habe ich sehr intensiv gefühlt. Die Protagonisten wachsen einem mit der Zeit unglaublich schnell ans Herz.

    Und obwohl ich Happy Ends liebe, war dies eines der schönsten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich weiß noch ganz genau, wann und wo ich das Buch beendet habe: nachts um 1:00 Uhr in unserem Campervan in Griechenland. Während alle anderen schon schliefen, schluchzte ich leise in mein Kissen und trotzdem war es so schöööööön.

    Denn Liebe heißt manchmal eben auch: loslassen.

  3. Cover des Buches Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele (ISBN: 9783751203036)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele

    (17.919)
    Aktuelle Rezension von: FineAnders

    "Die Tribute von Panem" habe ich gelesen, weil meine Tochter sich ganz dringend das Buch gewünscht hatte, und es unbedingt lesen wollte. Als es da war, hab ich´s halt auch gelesen.

    An sich fand ich die Geschichte irre toll, spannend und mitreißend, gradezu süchtig machend.

    Aber den Schreibstil mochte ich nicht so sehr. Durch die Erzählung aus der Sicht der Hauptdarstellerin ist von vorneherein klar wie es ausgehen wird. Außerdem blieben die anderen Charaktere dadurch eher farblos für mich.

    Ja und dann... muss es denn so derartig brutal sein? Das war erschreckend. Ich hätte mir da wenigstens tiefere Hintergrundinformationen gewünscht, wie diese Brutalität zustande kommt.

    Trotzdem lese ich auch die restlichen Bücher dieser Reihe. Ich mag Unvollständigkeit nicht und es ist spannend.

  4. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783423086417)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

    (12.809)
    Aktuelle Rezension von: Trishen77

    "Eigentlich ist fast alles eine Nebenwirkung des Sterbens."

    Ich bin bereits seit Eine wie Alaska ein großer Fan des amerikanischen Autors John Green und seiner Jugendromane, die oft die Feinheiten dieses Genres und einzigartigen Thematiken verknüpfen. Ich weiß nicht, was es genau ist, das seine Bücher so ehrlich und doch so gut erzählt erscheinen lässt, aber in seinen Büchern fühle ich wohl, wie es mir sonst nur bei Autoren wie John Irving, Jorge Luis Borges oder den Gedichten Rilkes passiert. Was ihn jetzt nicht mit einer dieser Autoren konkret in Verbindung setzten soll, aber es ist da eine unkomplizierte Präsens in seinen Geschichten, Personen, seiner ganzen Sprache, die der Erfahrung des Lesens ein wenig das Glasscheibenhafte, das Hindernis nimmt, was manchmal zwischen Leser und Lektüre steht.

    Gleich vorweg: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist ein wirklich tolles Buch. Es ist vollkommen unprätentiös, es wirkt auf dem Leser, ist ein wunderbar unüberladenes Erlebnis. Es erreicht uns im Kleinen und es erreicht uns im Großen, ist eines dieser Bücher, an dem wir nicht vorübergehen können, sondern kurz innehalten, vielleicht nicht einmal genau wissen warum wir innehalten, aber eins ist klar: das Innehalten genügt als Grund, die Rührung genügt als Schleife auf dem Moment, das Buch, gelesen, in der Hand, genügt als vollendeter Ruf an das Leben in uns allen.

    "-und sofort bekam ich Angst, dass die Leute über mich, wenn ich starb, auch nichts anderes zu sagen hätten, außer das ich tapfer gekämpft hätte, als wäre das einzige, was ich je getan hatte, Krebs zu haben."

    Und um Leben geht es in diesem Buch, viel mehr, als in vielen anderen Büchern, in denen die Menschen tatsächlich die ganze Zeit einfach nur leben.
    Hazel Grace ist 16 und kann nur noch durch zugeführten Sauerstoff aus einer Flasche überleben, die sie mit sich herumtragen muss; Krebs in der Schilddrüse, Metastasen in der Lunge - unheilbar, nur noch aufhaltbar. Gelegentlich geht sie einmal in der Woche zu einer Art Gruppentherapie in einer Kirche für krebskranke Kinder. Dort trifft sie eines Tages einen Jungen, der selber mal an Krebs erkrankt war, jetzt aber gesund ist. Und es scheint, dass er sich auffällig für Hazel interessiert...

    Es ist natürlich letztlich unbeschreiblich, wie nah einem ein Buch nach der Lektüre steht. Also nicht nur, wie nah es einem geht, sondern wie sehr man darin, abseits vom Thema, Spuren einer lebendigen Wirklichkeit und Wesenhaftigkeit spürt - oder, altmodisch gesagt: Dass es ist, als wären die Romanfiguren Teilnehmer an einem Spiel, das auch wir spielen, wenn wir das Buch wieder geschlossen haben. Solche Bücher erreichen uns mit ihrem Thema stärker als andere, nicht weil sie Illusionen fabrizieren oder unterstützen, sondern weil sie offenbaren, was gültig ist in allem, egal ob Realität oder Fiktion. Eins davon ist sicherlich die Liebe und dieser Roman zeigt auch noch einige mehr.

    "Jedenfalls sind die wahren Helden nicht die Leute, die Sachen tun; die wahren Helden sind die, die Dinge BEMERKEN, die AUFMERKSAM sind."

    Im Grunde ist die Geschichte eine Liebesgeschichte – und dass sie viel, viel mehr ist, lässt diesen letzten Punkt trotzdem nicht in Vergessenheit geraten. Von den Szenen, durch die diese Buch sich bewegt, haben mich viele berührt, viele habe ich mit Spannung und Aufmerksamkeit verfolgt, viele sind mir als sehr gut geschilderte Gesten im Gedächtnis geblieben, die Kleinigkeiten eines Buches eben, die seine Lektüre zu einem riesengroßen Raum machen, den man nach der Lektüre nicht sofort verlassen kann, weil man ihn noch eine ganze Weile durchwandern muss. Übergreifend (Achtung SPOILER) hat mich aber letztendlich die Szene berührt, in der das Motto, die Essenz dieses Buches in aller Deutlichkeit hervortritt, wie sonst nur in einem Film , der einen sehr ähnlichen Namen und eine ähnliche Botschaft trägt. Die Szene in der Gus zu ihr sagt und man weiß, dass es das ganze Buch einfängt und letztendlich in diesem Satz der Punkt hinter die Aussage gesetzt wird, wodurch sie vollkommen ist:

    "Das Leben ist schön, Hazel Grace."

    Ein Moment zum Heulen. Aber auch ein Moment um John Green zu danken. Weil er ein großartiges Buch geschrieben hat. Denn damit ist natürlich nicht alles gesagt - aber das Wichtigste.

    Nachtrag: Es grenzt vielleicht schon an Blasphemie, wenn ich mir erlaube hier zwei Bücher anzuhängen, die keineswegs genau wie dieses Buch sind, ja noch nicht mal mit derselben Grundthematik arbeiten, aber denjenigen gefallen könnten, die auch dieses Buch gut fanden, und vielleicht stelle ich sie auch nur hier noch hinten an, weil sie mir ebenfalls sehr am Herzen liegen:
    Das also ist mein Leben
    Die Nackten
    Auch sehr zu empfehlen ist natürlich "Eine wie Alaska", Greens Debüt, ähnlich einzigartig wie dieser Roman.

  5. Cover des Buches Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Harry Potter 7) (ISBN: 9783551322876)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Harry Potter 7)

    (9.840)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Harry, Ron und Hermine sind auf der Suche nach den Horkruxen Voldemorts. Doch das ist nicht so einfach, denn die verbliebenen Horkruxe könnten überall sein. Es beginnt ein Roadtrip gegen die Zeit, der nicht nur darüber entscheidet, ob Harry am Ende Voldemort etwas entgegenzusetzen hat, sondern auch die Freundschaft und den Zusammenhalt des Trios, aber auch aller Gegner Voldemorts auf die härtest Probe überhaupt stellt. 

    Die düstere Atmosphäre, die Spannung und die emotionale Tiefe des Buches ist intensiver als in allen Vorgängerbänden. Die detaillierte Ausarbeitung der Handlung bleibt die größte Stärke der Autorin, selbst wenn sie die Geduld des Lesers teils auf eine echte Probe stellt. Die Verbindung aller Elemente zu einem großen Ganzen ist gut gelungen und plausibel. Kleinere Logikfehler stören wohl eher nur wenige Leser. Mit einem fulminanten Ende ist das letzte Drittel des Buches schier nicht mehr aus der Hand zu legen und erinnert einmal mehr daran, warum man einst mit der Reihe begonnen hat: Nicht die Magie des Zauberns ist entscheidend, sondern die Magie echten Mutes, der Freundschaft und des Zusammenhaltes.

    Mein Fazit: Hier endet mein Re-Read und auch hier habe ich die Lesezeit wieder genossen. Es hat sich gelohnt noch mal, nach so vielen Jahren nach Hogwarts zurückzukehren und mit einem ganz anderen Blick die Abenteuer erneut mitzuerleben. Noch mal werde ich sicherlich nicht zu den Büchern greifen, dazu gibt es einfach zu viel Anderes zu lesen, aber es war auch dieses Mal einfach eine magische Lesezeit.

  6. Cover des Buches Ein ganz neues Leben (ISBN: 9783499012860)
    Jojo Moyes

    Ein ganz neues Leben

    (1.945)
    Aktuelle Rezension von: Katrin1

    Ich habe dieses Buch in einer Bücherecke gesehen und kannte nur die Autorin aufgrund des Films "Ein ganzes halbes Jahr" welcher mich tief berührt hat. Als ich feststellte, dass es sich bei Ein ganz neues Leben um die Fortsetzung handelte, konnte ich es kaum erwarten und ich wurde nicht enttäuscht. Ein wunderschönes Buch, eine gelungene Fortsetzung mit allen Gefühlen, die nach so einem Erlebnis dazugehören um zurück in ein ganz neues Leben zu finden.

  7. Cover des Buches Throne of Glass – Erbin des Feuers (ISBN: 9783423765329)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass – Erbin des Feuers

    (1.591)
    Aktuelle Rezension von: Laurapear

    Auch der dritte Band war wieder unglaublich toll geschrieben! Die Charakterentwicklung von Celeana ist in diesem Band unglaublich stark. Am Anfang des Buches wirkt sie gebrochen, doch sie kann ihre Stärke und Kraft wieder finden - was nicht zuletzt auch dem Training und der Beziehung zu Rowan geschuldet ist.

    Die Beziehung der beiden, und wie sie sich im Laufe des Buches entwickelt, ist unglaublich tiefgründig und emotional. Das Ende macht natürlich Lust sich sofort den nächsten Band zu schnappen.

    Sarah J Maas schafft es auch hier wieder, dass man komplett in die Geschichte eintaucht. Ob man mit Celeana und Rowan bis zur Erschöpfung trainiert; mit Chaol und den Rebellen Pläne schmiedet, oder Dorian bei der Suche nach sich selbst und seinen Kräften begleitet - der Spannungsbogen reißt nie ab und man möchte garnicht mehr aufhören zu lesen! 

  8. Cover des Buches Berühre mich. Nicht.: Special Edition (ISBN: 9783736319936)
    Laura Kneidl

    Berühre mich. Nicht.: Special Edition

    (2.325)
    Aktuelle Rezension von: MsStorymaker

    Buch bis Seite 174 gelesen. Spoiler folgen...


    Wie Trauma verarbeitet wird, ist unterschiedlich, dass ist mir vollkommen klar. Doch finde ich es komisch, dass Sage auf einer Party Alkohol trinkt, obwohl Männer in ihrer nähe sind, die ihr potenziell wehtun können, da sie schon wegen Luca eine Panikattacke hatte.

    Auch das sie ihrer (Halb)Schwester, der Tochter des Mannes der sie SAed hat, Bilder von Luca schickt und ihr erzählt, dass sie später mit Luca zusammen ist.

    Natürlich habe ich vor geblättert und Alan hat sie gefunden und gezwungen zurückzukommen.

    Wieso hat Sage Luca nicht einfach alles erzählt? Oder einer Therapeutin? Oder ihrer Mutter? Oder IRGENDJEMAND? Weil er Polizist ist? Idk.

    Kann das Buch nicht weiterlesen, weil es mich stresst.

  9. Cover des Buches Tote Mädchen lügen nicht (ISBN: 9783910531215)
    Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht

    (5.007)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Inhalt: Als Clay aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. 13 Gründe haben zu ihrem Selbstmord geführt. 13 Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon …

     

    Meinung: Es fällt mir nicht leicht, eine Bewertung zu diesem Buch abzugeben, da es sich um ein hochsensibles Thema handelt und Suizid nie die Lösung sein sollte. Hannah Baker ist eine Jugendliche, die sehr mit sich selbst zu kämpfen hat und am Ende nur noch diese Option sieht. Mit der gesamten Story hatte ich so meine Probleme.

    Der Schreibstil ist weder anspruchsvoll noch besitzt er Wiedererkennungswert. Vermutlich ist das gewollt, um die Jugendlichen möglichst wahrheitsgetreu darzustellen. Erzählt wird das Buch aus zwei Perspektiven – Hannah und Clay – in der ersten Person.

    Mit Hannah hatte ich so meine Probleme. Sie kam mir sehr unnahbar vor, ich fand keinen Draht, konnte nicht mal Mitgefühl entwickeln. Ihre Persönlichkeit war einfach nicht tiefgründig genug. Relativ kühl und beinahe herablassend zählt sie die Dinge auf, die andere Schüler ihr angetan haben und stellt Leute an den Pranger, die teilweise nicht mal vorsätzlich gehandelt haben. Das machte sie für mich sehr unsympathisch.

    Jeder Mensch reagiert anders auf sein Umfeld und es gibt leider zu viele Opfer von Mobbingattacken und Schlimmerem. In Hannahs Fall einen Klaps auf den Po zu bekommen oder als „Mitfahrgelegenheit“ betitelt zu werden, spiegelt nicht mal ansatzweise die wahren Probleme der Gesellschaft wider. Das Buch sollte vermutlich Augen öffnen. Doch ich bin hier zwiegespalten. Die Message sollte doch sein, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und darüber nachzudenken, wozu Mobbing führen kann. Doch Hannah macht es ihren Mitmenschen nicht leicht. Sie stößt sie von sich weg, wird Zeugin einer Vergewaltigung und sieht dennoch sich selbst als Opfer. Sie verlangt permanent von allen anderen, sich in sie hineinzuversetzen, ist aber nicht eine Sekunde bereit, dasselbe zu tun.

    Als sie am Ende auch noch den Vertrauenslehrer die Mitschuld an ihrem Selbstmord gibt, konnte ich beim Lesen nur noch den Kopf schütteln. Sie ist verzweifelt. Sie will Hilfe. Das behauptet sie zumindest. Doch sie lässt sich nicht helfen und läuft stattdessen davon. Ihr Lehrer bittet sie mehrere Male, zu bleiben, doch sie ignoriert dies. Ihm dann noch vorzuwerfen, nicht hartnäckig genug gewesen zu sein, ist nicht fair von ihr.

    Hier war mir einfach die komplette Handlung zu gestellt. Der Autor reihte ein Ereignis um das andere und zeichnete Hannahs Persönlichkeit sehr übertrieben – meiner Meinung nach.

    Das Buch war flüssig zu lesen. Immer wieder hoffte ich auf den Punkt, der das Fass zum Überlaufen brachte. Doch er kam nicht. Psychologische Hilfe wäre hier für die Protagonistin wertvoll gewesen. Stattdessen anderen die Schuld an allem zu geben, ist keine gute Message. Schade fand ich auch, dass nicht auf die Gefühlswelt der Mitschüler und der Lehrer eingegangen worden ist. Mich hätte sehr interessiert, wie sie mit dem Verlust umgehen. Auch Hannahs Eltern kommen nicht zu Wort. Die gesamte Story bezieht sich rein auf Hannahs Erlebnisse in ihrer Bubble. Das war mir etwas zu einseitig. Es fehlte an Abwechslung, an „Leben“. Clay war mir leider auch nicht sonderlich sympathisch.

    Ich vergebe 2 von 5 Sternen, da das Buch ein wichtiges Thema anspricht, jedoch in der Umsetzung meiner Meinung nach nicht gelungen ist.

  10. Cover des Buches Eine wie Alaska (ISBN: 9783446246676)
    John Green

    Eine wie Alaska

    (2.552)
    Aktuelle Rezension von: Featherstone

    Inhalt: 

    Als der 16-jährige Miles auf das Internat Culver Creek wechselt ahnt er nicht, welch unvergesslichen, aufregenden, glücklichen, dramatischen und traurigen Momente ihm bevorstehen. Er findet neue Freunde, die immer für ein Abenteuer zu haben sind und mit denen er das Leben in vollen Zügen genießt. Besonders die ebenso geheimnisvolle wie faszinierende Alaska hat es Miles angetan...

    Aber mir fehlte der Mut, und sie hatte einen Freund, und ich war linkisch, und sie war wunderschön, und ich war hoffnungslos langweilig, und sie war unendlich faszinierend. (S. 122)

    Meine Meinung:

    Mit Miles hat man einen sehr sympathischen und nahbaren Protagonisten in dessen Gefühls- und Gedankenwelt man sich sehr gut hineinversetzen kann. Weder Miles noch seine Freunde wirken austauschbar. Sie alle werden in einer Weise beschrieben, die dafür sorgt, dass sie einem beim Lesen als Menschen mit Persönlichkeit und Charakter erscheinen. Man erfährt von ihren Stärken, Schwächen und Eigenheiten, wodurch sie beim Lesen lebendig werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang ein besonderes Interessensgebiet, das es Miles angetan hat: Er ist fasziniert von den allerletzten Worten, die berühmte Persönlichkeiten unmittelbar vor ihrem Tod gesagt haben. Dieses interessante und ungewöhnliche Thema ist mir zuvor noch in keinem anderen Buch begegnet.

    Eine große Stärke des Buches ist das Lebensgefühl, das die Geschichte versprüht. Wie die Jugendlichen neue Freundschaften schließen, sich verlieben, Streiche planen, gegen Internatsregel aufbegehren und welche Träume, Hoffnungen, Sorgen und Ängste sie haben wird sehr lebendig beschrieben.

    Bereits zu Beginn des Buches steht fest, dass ein einschneidendes und bedeutsames Ereignis bevorsteht: Jedes der kurzen Kapitel beginnt nämlich mit den Worten „X Tage davor“. Der besagte Tag rückt unaufhaltsam näher und man ist gespannt welches Ereignis am Tag 0 eintreten wird. Dieser Countdown ist eine interessante Idee und trägt zusammen mit dem angenehmen Schreibstil dazu bei, dass man das Buch in kürzester Zeit gelesen hat.

    Die erste Hälfte des Buches ist von lustigen Momenten und Leichtigkeit geprägt. In der zweiten Hälfte nimmt die Geschichte dann eine dramatische und nachdenklich stimmende Wendung und gewinnt an Tiefe: Das geheimnisumwobene und dramatische Ereignis, das am Tag 0 eintritt stellt das Leben von Miles und seinen Freunden auf den Kopf. Es lässt sie Manches aus einem neuen Blickwinkel betrachten und konfrontiert sie mit dem Ernst des Lebens.

    Das Ende des Buches ist dann aber dennoch vorwiegend hoffnungsvoll. Es gibt noch ein sehr lustiges Ereignis und die Geschehnisse werden in einer Weise abgerundet, die dafür sorgt, dass man nicht betrübt zurückgelassen wird und trotz allem insgesamt mit einem guten Gefühl aus der Geschichte geht.

    Warum vergebe ich dennoch nur 3 Bewertungssterne? 

    Das liegt zum einen daran, dass die Geschichte über weite Strecken eher „dahinplätschert“ und die Spannung eigentlich ziemlich künstlich aufrechterhalten wird (Stichwort Countdown). Das am Tag 0 eintretende Ereignis gibt den Geschehnissen dann zwar eine unerwartete und dramatische Wendung, aber man kann nicht sagen, dass dies einen richtigen Höhepunkt der Geschichte markiert. Außerdem flacht die Handlung anschließend auch relativ schnell wieder ab. Ein weiterer Punkt, der mir nicht zugesagt hat ist eine überflüssig wirkende erotische Szene, die etwas zu plump und vulgär beschrieben wird.

    Fazit:

    Trotz kleinerer Schwächen handelt es sich insgesamt um eine schöne und bewegende Geschichte über das Leben, Freundschaft, Liebe und Verlust, die neben lustigen Momenten auch einige nachdenklich stimmende Momente zu bieten hat.

    Es ist mein erstes Buch von John Green gewesen und ich möchte auf jeden Fall auch noch „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ lesen.

    Zum Schluss noch einige besonders schöne und nachdenklich stimmende Zitate aus dem Buch:

    „Von der Zukunft zu träumen, ist auch eine Art Nostalgie. […] Dein ganzes Leben steckst du in dem Labyrinth fest und denkst daran, wie du ihm eines Tages entfliehst, und wie geil dann alles wird, und die Vorstellung von dieser Zukunft hält dich am Laufen, aber am Ende tust du es nie. Du hast die Zukunft einfach benutzt, um aus der Gegenwart zu fliehen.“ (S. 76)
    Der Mensch, glaubte ich, braucht Sicherheit. Er erträgt die Vorstellung nicht, dass der Tod nichts sein soll als ein großes schwarzes Nichts, er erträgt den Gedanken nicht, dass seine Liebsten aufhören zu existieren, er kann sich nicht vorstellen, selbst einmal nicht mehr zu existieren. Am Ende, schloss ich, glauben die Menschen an ein Leben nach dem Tod, weil sie das Gegenteil nicht ertragen können. (S. 138)
    Es kommt die Zeit, da wir begreifen, dass unsere Eltern weder uns retten können noch sich selbst, dass jeder Einzelne von uns, die wir durch den Fluss der Zeit waten, irgendwann von der Strömung weggerissen wird – kurz, dass wir alle gehen. (S. 166) 
    Thomas Edisons letzte Worte waren: „Es ist wunderschön hier drüben.“ Ich weiß nicht, wo sie ist, aber ich glaube, sie ist irgendwo, und ich hoffe, dass es wunderschön dort ist. (S. 295)
  11. Cover des Buches Nach dem Sommer (ISBN: 9783839001677)
    Maggie Stiefvater

    Nach dem Sommer

    (2.941)
    Aktuelle Rezension von: QueerBeetReads

    Ich hatte große Hoffnung in dieses Buch gesteckt: Die Prämisse mit Werwölfen, die Jahreszeiten und die Liebe zwischen Sam und Grace klingt toll und der Anfang macht das auch nicht schlecht. Die Beschreibung der Wälder um Mercy Falls, die jahreszeitlichen Wechsel und die Grundidee, dass Sam nur im Sommer Mensch sein kann, haben mich neugierig gemacht.

    Allerdings kam schon nach einiger Zeit die Ernüchterung:

    • Erzähltakt & Spannung: Über lange Strecken passiert relativ wenig. Einige Abschnitte zogen sich für mich wie Kaugummi, und ich hatte oft das Gefühl, die Handlung komme nicht richtig voran.

    • Übersetzung: Ja, manche Stellen wirken einfach hölzern oder nicht ganz rund – als hätte die Übersetzung an manchen Orten stark nachgebessert werden müssen. Das stört, wenn man sich eigentlich in der Geschichte verlieren möchte.

    • Emotionale Bindung: Ich konnte mich mit den Charakteren nicht so stark identifizieren, wie ich gehofft hatte. Sam und Grace bleiben in manchen Momenten zu distanziert, was dazu führt, dass mich die Gefühle nicht durchgehend mitgerissen haben.

    Ich habe das Buch nach etwa 200 Seiten abgebrochen, weil ich nicht das Gefühl hatte, weiterzukommen oder wirklich „drin“ zu sein. Vielleicht lohnt sich die Reihe für Fans von Werwolf-Jugendfantasy, die mit langsamer Entwicklung leben können. Aber für mich war es nicht stark genug, um durchzuhalten.

    Fazit: Gute Idee, schöne Elemente – aber in der Umsetzung schwach in puncto Tempo und Emotion. Daher nur drei Sterne von mir und keine Empfehlung, wenn man lesen will, um ganz abzutauchen.

  12. Cover des Buches Nur noch ein einziges Mal (ISBN: 9783423283434)
    Colleen Hoover

    Nur noch ein einziges Mal

    (2.002)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Meine Meinung: Ein wirklich wunderschönes Buch welches mitten ins Herz geht- Lillys Geschichte ist so chaotisch wie im wahren Leben. Und ist leider in vielen Haushalten Alltag. Eine Geschichte die nicht nur schwarz und weiß aufzeigt, sondern gerade die verzwickten grauen, die uns das Leben schwer machen. *Achtung! Die Rezension enthält Spoiler. Triggerwarnung: In diesem Buch werden schwierige Thematiken wie häusliche Gewalt angesprochen. Wenn ihr damit Probleme habt, solltet ihr das Buch nicht lesen. * 


    Cover: Das Cover ist wirklich wunderschön und hat mir auf Anhieb gefallen. ♡ Der Hintergrund ist in einem zarten hellblau gehalten worden. Für mich die perfekte Farbe- das Buch hatte viele schöne Facetten und war so klar und feinfühlig. Eyecatcher des Buches ist eine wunderschöne rosa Orchidee die rechts aus der Ecke ragt- jedoch sind die Blüten dort, wo sie am schönsten erblühen sollten, gesplittert. Die Orchidee steht für Liebe und Stärke- keine Blume hätte den Inhalt des Buches so perfekt zusammenfassen können. Und auch die Schattenseiten so wunderschön visuell zeigen. 


    Schreibstil: Der Schreibstil von Colleen Hoover hat mir auch dieses Mal wieder sehr gut gefallen. :) Schon bei "Weil ich Layken Liebe" war ich von ihrer Feinfühligkeit begeistert. Und auch bei diesem Werk hat sie mich nicht enttäuscht. Gerade das Nachwort der Autorin hat mich unendlich doll und mitten ins Herz getroffen- denn die Autorin verarbeitet damit einen sehr persönlichen Teil ihres Lebens und lässt uns daran teilhaben! Ihren Schreibstil würde ich tatsächlich als sehr leicht zu lesen, unglaublich feinfühlig und authentisch beschreiben wollen. Ich habe das Buch wirklich genossen und freue mich darauf, weitere Werke aus ihrer Feder zu lesen! ♡  


    Idee: Die Idee hat mir wirklich außerordentlich gut gefallen- gerade die Zeitsprünge in die Vergangenheit von Atlas und Lilly, aber auch ihrer Mutter und ihrem Vater, anhand von Tagebucheinträgen war wirklich toll. Von den wunderschönen Jugenderinnerungen mit Atlas, bis zu den schlimmen mit ihrem Vater und ihrer Mutter. Häusliche Gewalt ist hier definitiv ein zentrales Thema. Wenn auch wahrlich kein Leichtes. Denn alles, hat auch seine guten Seiten.. Ich finde es überaus wichtig, dass diese tabu Themen offen angesprochen werden und sage "chapeau an Colleen Hoover für diesen Mut!". Hauptgeschichte stellt aber das Chaotische Leben von Lilly und ihre absolut bezaubernde Liebesgeschichte zu Ryle dar. Ich habe diese Story wirklich genossen und habe ihre "nackten Wahrheiten" geliebt. Wie gerne hätte ich ihnen aus tiefstem Herzen ein happy End gewünscht, aber: Ihre Enscheidung war für alle das Richtige. Besonders schön fande ich die letzten Kapitel des Buches. Das Leben ist manchmal unerwartet schwer, aber gleichzeitig schön zugleich. Lilly konnte den Kreislauf aus Gewalt für sich und ihre Tochter durchbrechen. Auch wenn es ihr ein kleines bisschen das Herz gebrochen hat..Währenddessen lässt sie das Ungewisse in ihr Leben: Atlas. Ein für mich sehr akzeptables Ende mit ein bisschen Schmalz als Topping. :) Man merkt schon, dass ich ein bisschen im Team Ryle war. (entschuldigt Mädels!)


    Charaktere: Die Charaktere sind wirklich unheimlich gut ausgearbeitet worden und ich müsste lügen, wenn ich sage, dass ich nicht mit jeden einzelnen von ihnen mitgefiebert hätte. ♡ Zu allererst: Wer wünscht sich nicht eine Freundin wie Alyssa? Ich habe selten so einen herzensguten Charakter genießen dürfen. Ihre Wärme und Herzlichkeit war einfach Balsam. :) Ganz große Alyssa Liebe. Wenn man sich ihr Gegenstück Marshall anschaut, erkennt man, dass auch er das Herz am rechten Fleck hat. Zwei sehr sympathische Menschen, die ich unbedingt erwähnen möchte! Das klassische Bonbon ist der Hauptcharakter: Lilly! Lilly ist alles andere als perfekt, ist manchmal ein wenig chaotisch, doch absolut authentisch mit ihren kleinen Macken und Fehlern. Dennoch habe ich sie wirklich und wahrhaftig gerade zum Ende hin wirklich bewundert. Und sollten wahre Superhelden nicht genau das verkörpern? Wer den klassischen Graucharakter darstellt ist für mich, ganz klar Ryle. Obwohl er immer unheimlich verliebt wirkt und so sanft zu Lilly ist, hat er doch seine düsteten Seiten.. und die haben es wirklich in sich.. Atlas, Lillys erste große Liebe hingegen, war immer gut zu ihr. Und ist selbst in ihren düsteren Zeiten für sie da, wie sie für ihn früher..


    Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 4,5 Sterne. Bei diesem Buch habe ich tatsächlich zuerst den Film gesehen, finde im Fazit aber tatsächlich beides gut. :) Natürlich werden die Emotionen im Buch sehr viel besser wiedergespiegelt. ♡ Ich habe Lilly als Charakter wirklich lieben gelernt und bin schon etwas wehmütig, jetzt wo ich das Buch zugeschlagen habe. Colleen Hoover hat hier eine wundervolle Geschichte gezaubert! Eine ganz klare Leseempfehlung von mir. 

  13. Cover des Buches Falling Fast (ISBN: 9783736308398)
    Bianca Iosivoni

    Falling Fast

    (1.086)
    Aktuelle Rezension von: Kristina_Ritter

    Das Cover gefällt mir in dem lilanem getupften Ton.


    Hailee ist auf einem Roadtrip unterwegs und landet wie von selbst am Grab ihres besten Freundes. In einer Bar lernt sie Chase kennen während sie versucht von einem schmierigen Typen wegzukommen. Etwas an ihn fasziniert sie, doch als sie erkennt wer er ist wendet sie sich ab. Ausserdem muss sie sowieso wieder los, da sie mit ihrer Schwester am Ende des Roadtrips verabredet ist. 


    Mir hat der Start der Geschichte richtig gut gefallen, man konnte sich alles gut vorstellen und war auch direkt betroffen von Jaspers Tod. Ein bisschen an der Kommunikation der beiden hat mir nicht gefallen, ich kann es aber nicht genau benennen. Ich musste in diesem Buch 2 mal richtig weinen. 

    Mit diesem Ende zurückgelassen zu werden ist echt fies. Mir ist noch nicht so ganz klar, wieso sie am Ende so handelt wie sie es tut. Aber vielleicht wird das in der Fortsetzung besser erklärt, es hätte auch die Spannung rausgenommen wenn man mehr Informationen hätte. Spice ist vorhanden, die Dosierung ist in Ordnung. Man kann sich hier auf Romantik, Herzschmerz und viel Emotionalität einstellen. 


    Kein Highlight für mich, aber dennoch lesenswert. 

  14. Cover des Buches Der Nachtzirkus (ISBN: 9783453321601)
    Erin Morgenstern

    Der Nachtzirkus

    (1.076)
    Aktuelle Rezension von: PageTurnersCat

    Im Nachtzirkus begleiten wir verschiedene Personen, die alle irgendwie mit Diesem zu tun haben. Zum einen haben wir Celia und Marco: die Beiden sollen sich in einem Wettkampf messen, verlieben sich aber dabei ineinander. Auch begleiten Wir einige Akteure durch die abendlichen Vorstellungen. Zudem sehen wir den "Machern" des Ganzen über die Schulter. Das alles hat sich für mich nach einem sehr spannenden Buch angehört.

    Leider bin ich mit diesem Buch nicht warm geworden. Ich habe mich leider zu oft gefragt "Wie" und "Warum" das jetzt passiert. Warum  gibt es diesen Wettkampf, wie läuft der ab. Warum verlieben sich die Beiden? All das sind Fragen, die sich für mich zu spät oder gar nicht geklärt hatten. Auch fand ich das Buch teilweise grundlos zu brutal. 

    Das hat mich in meinem Lesefluss sehr gestört. Und die vielen guten und schön beschrieben Szenen haben dadurch sehr an Bedeutung verloren. Sehr schade! Das Buch sah so schön aus. 

  15. Cover des Buches Das Café am Rande der Welt (ISBN: 9783423289849)
    John Strelecky

    Das Café am Rande der Welt

    (1.278)
    Aktuelle Rezension von: Lili-Marie

    Das Café am Rande der Welt liest sich leicht weg und hat ein paar nette Denkanstöße. Die Idee, zufällig in so einem mysteriösen Café zu landen und plötzlich über den Sinn des Lebens und all das nachzudenken, ist eine tolle Idee und eine schöne Vorstellung. Das Buch hat mich an einigen Stellen wirklich zum Nachdenken angeregt und ich habe mich mit den Fragen, die sich John schon gestellt hat, beschäftigt. 

    Trotzdem bleibt das Buch insgesamt eher oberflächlich. Vieles klingt wie bekannte Lebensweisheiten, die man schon öfter gehört hat, nur eben in einer kleinen Geschichte verpackt. Wenn man schon ein bisschen was in Richtung Persönlichkeitsentwicklung gelesen hat, wirkt es nicht besonders neu. Auch die Figuren bleiben ziemlich blass. Zudem wiederholt sich auf den wenigen Seiten einiges mehrmals und das Potential wird daher meiner Meinung nach nicht vollkommen ausgeschöpft.

    Unterm Strich ein nettes, kurzes Buch für zwischendurch, das zum Nachdenken anregt, aber nicht mega lange im Gedächtnis bleibt.

  16. Cover des Buches Extrem laut und unglaublich nah (ISBN: B005BCDUP4)
    Jonathan Safran Foer

    Extrem laut und unglaublich nah

    (1.251)
    Aktuelle Rezension von: Johann_Baier

    Nach 100 Seiten abgebrochen: die Hauptfigur ist ein 9-jähriger Junge, der altklug wie ein Erwachsener daherredet, der mehr weiß, als die meisten Erwachsenen, der aber gleichzeitig sich auf eine Suche begibt, die so unsinnig ist, dass kein 9-Jähriger das tun würde. Die ein 9-Jähriger in der Riesenstadt New York auch nicht durchführen könnte. Der Protagonist ist eine unrealistische Kunstfigur (ähnlich wie Günther-Grass-Oskar mit der Blechtrommel, der aus Protest aufhört zu wachsen). Mit einer unrealistischen Kunstfigur kann man nicht mitfühlen, sie ist kalt wie eine Science-Fiction-Comic-Figur. Sie erschien mir mehr wie ein abstraktes Fabelwesen, das mir irgendwelche Lebensweisheiten mitteilen soll, ich habe nur nicht verstanden welche.

    Bei den unrealistischen (und schwer zu lesenden) Dialogen fragte ich mich: warum sind sie da, warum soll ich sie lesen? Dialoge werden in Romanen eingesetzt, um die Handlung voranzubringen, um die Personen zu charakterisieren, um eine Atmosphäre wiederzugeben, um Konflikte zwischen den Figuren aufzuzeigen – und sie hören auf, wenn diese Ziele erreicht sind. Die Dialoge in dem Roman von Foer dienen keinem dieser Ziele. Sie hören aber trotzdem nicht auf.

    Das Buch war angekündigt als Geschichte eines Jungen, der seinen Vater beim 9/11-Anschlag verloren hat. Einen solchen Jungen lernt man aber nicht kennen. Man lernt aber nur eine unrealistische geschwätzige Kunstfigur kennen.

  17. Cover des Buches Die letzten Tage von Rabbit Hayes (ISBN: 9783499269226)
    Anna McPartlin

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    (1.203)
    Aktuelle Rezension von: Gina_1234

    Anna McPartlin schafft mit „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ eine eindringliche und bewegende Geschichte, die das Thema Tod und Abschied auf eine sehr ehrliche und zugleich humorvolle Weise behandelt. Rabbit Hayes ist schwer an Krebs erkrankt und weiß, dass ihr nur noch wenige Tage bleiben. Das Buch begleitet diese letzten Tage aus den wechselnden Perspektiven ihrer Familie und Freunde, die alle auf ihre eigene Art mit dem bevorstehenden Verlust umgehen. Neben Trauer und Verzweiflung gibt es auch viel Wärme und Witz, sodass die Geschichte nie zu schwer oder deprimierend wirkt. Besonders beeindruckend ist die Charakterzeichnung: Rabbit selbst und ihre Familie sind facettenreich und authentisch dargestellt, mit Ecken und Kanten, die sie lebendig machen. Die Rückblicke auf Rabbits Vergangenheit und ihre große Liebe Johnny fügen der Handlung zusätzliche Tiefe hinzu. Das Buch schafft eine hervorragende Balance zwischen den traurigen Momenten und einer lebensbejahenden Botschaft. Ein emotionales, kluges und berührendes Buch, das noch lange im Herzen bleibt.

  18. Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann (ISBN: 9783755800736)
    Mariana Leky

    Was man von hier aus sehen kann

    (971)
    Aktuelle Rezension von: Uli_Black

    „Was man von hier aus sehen kann“ ist eines dieser seltenen Bücher, die leise daherkommen und einen dann vollkommen einnehmen. Schon die Ausgangsidee ist wunderbar eigenwillig: Immer wenn Selma von einem Okapi träumt, stirbt kurz darauf jemand im Dorf. Kein Horror, kein Kitsch – sondern ein poetischer Vorbote, der das ganze Leben der Menschen in Bewegung setzt.

    Mariana Leky erzählt mit einer Wärme und Sanftheit, die sofort berührt. Ihre Figuren sind schrullig, verletzlich, liebenswert und erstaunlich echt. Man hat das Gefühl, sie alle zu kennen: die Großmutter Selma mit ihrer ruhigen Weisheit, Luise mit ihrem wachen Blick auf die Welt, Martin mit seinem Schweigen, das mehr sagt als tausend Worte. Dieses Dorf lebt – nicht laut, sondern mit einem leisen, tiefen Puls.

    Was das Buch so besonders macht, ist sein Ton. Leky schreibt mit Humor, aber nie oberflächlich; mit Melancholie, aber ohne Schwere. Sie schafft es, über große Themen zu sprechen – Tod, Liebe, Angst, Verpassen und Bleiben – und dabei eine Leichtigkeit zu bewahren, die tröstet. Das Okapi wird dabei zu einem Symbol für all das, was wir ahnen, aber nicht kontrollieren können.

    Die Sprache ist klar, bildhaft und voller kleiner Wahrheiten, die einen unvermittelt treffen. Viele Sätze möchte man sich anstreichen, nicht weil sie klug wirken wollen, sondern weil sie etwas auf den Punkt bringen, das man selbst schon einmal gefühlt hat.

    „Was man von hier aus sehen kann“ ist ein Roman über das Leben selbst: über das Warten, das Lieben, das Loslassen und darüber, wie wichtig es ist, im richtigen Moment stehen zu bleiben und hinzusehen. Ein warmes, kluges, zutiefst menschliches Buch – und eines, das man nach dem Zuklappen noch lange mit sich herumträgt.

  19. Cover des Buches Der Gesang der Flusskrebse (ISBN: 9783446273252)
    Delia Owens

    Der Gesang der Flusskrebse

    (1.432)
    Aktuelle Rezension von: koechl

    Dieses Buch hat sich komplett anders entwickelt, als ich es erwartet habe. Als ich den Klappentext gelesen habe, bin ich davon ausgegangen, dass es sich um einen etwas ungewöhnlichen Krimi handelt. Ja, es ist ein Krimi, aber die eigentlichen Kriminalelemente (mit Ausnahme des Gerichtsprozesses in hinteren Teil) bilden nur einen ganz kleinen Teil der Handlung.

    In den Sümpfen North Carolinas wird die Leiche von Chase Andrews gefunden. Der Sheriff geht nicht von einem Unfall aus und stellt Untersuchungen an. Sein Verdacht fällt schnell auf Kya Clark, die abgeschieden und isoliert von allen anderen im Marschland wohnt und von jedermann nur "das Marschmädchen" genannt wird.

    Erzählt wird hauptsächlich aus Kyas Perspektive, wie sie als Kind zunächst von ihrer Mutter, später vom Rest der Familie verlassen wird. Sie schlägt sich alleine, mit der Hilfe von sehr wenigen Freunden, durchs Leben, geht nicht zur Schule, lebt von Fisch- und Muschelfang. Ihr Freund Tate bringt ihr lesen bei und hilft ihr, zwei Bücher zu veröffentlichen.

    Ich fand das Buch schön zu lesen, auch wenn es ganz anders war, als erwartet. Allerdings war ich bis zum überraschenden Ende hin und her gerissen, wie ich es nun bewerten sollte. Mir kam doch vieles zu unwahrscheinlich vor (Kya kann zwar lesen und schreiben und verbringt viel Zeit in der Natur, aber wissenschaftliche Bücher zu verstehen und sogar selbst zu schreiben, scheint mir doch etwas weit hergeholt). Wenn man darüber hinwegsieht, ist es aber eine schöne Lektüre, die mich am Schluss sogar zu Tränen gerührt hat.

  20. Cover des Buches Der kleine Prinz (ISBN: 9783150114636)
    Antoine de Saint-Exupéry

    Der kleine Prinz

    (8.037)
    Aktuelle Rezension von: Anuri

    Ehrlich gesagt finde ich es ziemlich schwierig die Gefühle in Worte zu fassen, die ich beim Hören des Hörbuchs empfunden habe.
    Es gibt Geschichten, die sind irgendwie "besonders" und "Der kleine Prinz" gehört für mich definitiv mit dazu.
    Seit Jahren stolpere ich immer wieder über wunderschöne und berührende Zitate aus Antoine de Saint-Exupérys "Der kleine Prinz" und war somit sehr neugierig auf sein Werk.

    Und was soll ich sagen. Antoine de Saint-Exupéry schafft es mit seiner Erzählung die Welt aus den Augen eines Kindes zu erzählen. Wundersame Dinge... einfache Dinge... Dinge, die wir längst vergessen oder aus den Augen verloren haben.

    Der kleine Prinz sieht die Welt einfach. Er erinnert uns daran, was wirklich wichtig ist und was im Leben zählt. Was hat wirklich Bedeutung und warum sehen Erwachsene die Welt so kompliziert? Warum haben wir verlernt Wunder zu sehen, Kleinigkeiten zu schätzen, aufeinander zu achten und Gefühle als das anzuerkennen, was sie sind.

    Es war wunderschön die Welt auf diese Weise zu sehen, zu „entschleunigen“ und den komplizierten Knoten im Kopf zu lösen, der sich in der Welt der "sonderbaren" Erwachsenen gebildet hat.
     Ich habe mit Freuden dieser berührenden Geschichte gelauscht und frage mich, warum ich das nicht schon längst getan habe.

    Der französische Autor hat im Jahr 1943 ein zeitloses, charmantes und wertvolles Werk erschaffen, das zum Nachdenken anregt und einen in seinen Bann zieht, ohne dass man es bemerkt.

    Sein Buch begleitet die Reise eines Jungen, der mehrere Planeten besucht und auf jedem Planeten etwas Neues erlebt und lernt. Es ist spannend, von den Abenteuern „des kleinen Prinzen“ zu erfahren und die Geschichte trägt unglaublich viele philosophische Tiefen, starke Symbolik und existenzielle Fragen der Menschheit in sich.
    Antoine de Saint-Exupérys Erzählung wird mich definitiv noch eine Weile beschäftigen, da die Worte lange nachwirken und zum Nachdenken anregen.

    Dieses Buch lege ich jedem ans Herz, der einmal in sich gehen und die Welt reflektieren möchte.

    Und für jeden, der die Reise – wie ich – mit dem Hörbuch antreten möchte: --> Die Geschichte ist sehr schön von Jan Josef Liefers vorgetragen worden, mit einer Stimme, die einen angenehm daran teilhaben lässt.

     

    ACHTUNG: --> Interpretationsansatz, der eventuelle Spoiler enthalten könnte.

    Für mich besteht die wesentliche Aussage dieser Geschichte darin, dass wir die Welt mit einer kindlichen Offenheit betrachten sollen, anstatt den Oberflächlichkeiten der Erwachsenenwelt zu verfallen, um die wahren und unsichtbaren Schätze dieses Lebens zu achten. Denn --> „Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Man sieht nur mit dem Herzen gut.“

    Die Erzählung bezieht sich sehr auf die Suche nach dem Sinn bzw. nach der Bedeutung des Lebens und hebt Heimat und authentische, tiefe und emotionale Bindungen hervor. Liebe und Freundschaft sind die wertvollsten und schönsten Dinge, die wir im Leben finden können und wir tragen Verantwortung für sie, wenn wir ihnen einmal begegnet sind. Außerdem ist dieses Buch eine „Einladung“, die Welt mit ein wenig mehr Fantasie zu betrachten.

    Lasst euch gerne selber von dieser schönen Geschichte verzaubern und tretet die Reise an. 

     In diesem Sinne möchte ich gerne noch ein paar meiner liebsten Zitate aus „Der kleine Prinz“ aufzählen:

    „Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

    „Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“

    „Wenn du mich zähmst, dann werden wir einander brauchen. Dann bist du für mich einzigartig auf dieser Welt. Und ich werde für dich einzigartig sein auf dieser Welt.“

    „Die Zeit, die du für deine Rose gegeben hast, sie macht deine Rose so wichtig.“

    „Es ist viel schwerer, sich selbst zu verurteilen, als über andere zu richten.“

    „Man muss von jedem fordern, was er leisten kann.“

    „Man ist nie zufrieden dort, wo man ist.“

    „ Es ist so geheimnisvoll das Land der Tränen.“

    „Wenn du bei Nacht in den Himmel schaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache.“
  21. Cover des Buches Love Letters to the Dead (ISBN: 9783570311295)
    Ava Dellaira

    Love Letters to the Dead

    (1.011)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Ich fand das Buch im Bücherschrank und hatte keine Erwartungen daran. Dieses Jugendbuch hatte ein sehr interessantes Thema und war gefühlvoll geschrieben. Der Schreibstil war sehr flüssig und gut zu lesen. 

    Mich hat es berührt. Doch es gab immer mal kleine Längen. Daher 4 Sterne und eine Leseempfehlung. 


  22. Cover des Buches Am Ende sterben wir sowieso (Todesboten #2) (ISBN: 9783038800750)
    Adam Silvera

    Am Ende sterben wir sowieso (Todesboten #2)

    (389)
    Aktuelle Rezension von: Buchspazierer

    Das Buch ist herzzerreißend. Das Ende ist sehr abrupt, aber so kann sich jeder ein Ende selbst weiter ausdenken. Die Themen sind Freundschaft, Liebe und Tod. Das Buch ist spannend, einfühlsam geschrieben und traurig. Man kann sich mit den Charakteren identifizieren. Die Charaktere sind sympathisch. 


  23. Cover des Buches Momo (ISBN: 9783522202992)
    Michael Ende

    Momo

    (2.407)
    Aktuelle Rezension von: vjohann

    „Momo“ hat mich von der ersten Seite an verzaubert. Michael Ende schafft es, mit einer Mischung aus Poesie, Wärme und Tiefgang zu erzählen, wie wertvoll echte Zeit und Aufmerksamkeit sind. Momo, dieses kleine Mädchen, das den Menschen einfach zuhört und ihnen Momente voller Nähe schenkt, hat mich tief berührt – sie zeigt, dass Liebe und Freundlichkeit selbst die dunkelsten Mächte besiegen können.

    Beim Lesen habe ich oft innegehalten, weil ich gespürt habe, wie kostbar die kleinen Augenblicke im Leben sind. Die grauen Herren wirken zwar erschreckend, doch Momos Mut, ihr Herz und ihre Fähigkeit zuzuhören strahlen eine unglaubliche Wärme aus. Ich habe gelacht, gestaunt und manchmal sogar Tränen der Rührung vergossen – weil dieses Buch auf sanfte Weise daran erinnert, dass das, was wir einander schenken, am wertvollsten ist: unsere Zeit, unser Herz, unsere Aufmerksamkeit.

    „Momo“ ist für mich mehr als ein Märchen – es ist eine Liebeserklärung an die kleinen Momente, die uns im Leben wirklich tragen, und ein Buch, das ich jederzeit wieder aufs Herz legen würde.

  24. Cover des Buches Letztendlich sind wir dem Universum egal (ISBN: 9783733507404)
    David Levithan

    Letztendlich sind wir dem Universum egal

    (1.325)
    Aktuelle Rezension von: Buecherfreak_M

    "LETZTENDLICH SIND WIR DEM UNIVERSUM EGAL" 🪐✨️ 4/5 Sterne - eine Rezension ohne Spoiler 

    "Letztendlich sind wir dem Universum egal" erzählt die außergewöhnliche Geschichte von A, einer Seele ohne festen Körper. Jeden Tag erwacht A in einem neuen Körper und lebt ein neues Leben. Die Grundidee finde ich total interessant und einzigartig - sowas habe ich noch nie zuvor gelesen! Die Geschichte von A wird gefühlvoll und flüssig erzählt, mir gefällt der Aufbau des Buches sehr, nämlich dass jeder Tag ein neues Kapitel ist. Es ähnelt dem Aufbau eines Tagebuchs wie ich finde. 

    Was mir ebenfalls total gut gefallen hat, ist dass der Autor A in so viele ganz verschiedene Menschen gesteckt hat: Depressionen, familiäre Probleme, Übergewicht, LGBTQ - all das und noch viel mehr hat dabei in dem Buch Platz gefunden. 

    Ziemlich unerwartet für mich war die Tiefe an einigen Stellen des Buches. Ich habe mir tatsächlich einen Marker genommen und ein paar Zitate bzw. Aussagen hervorgehoben, die ich super schön geschrieben fand. Hier ein paar Beispiele:

    ⋆。𖦹° "Wenn ich eins gelernt habe, dann das: Wir alle wollen, dass immer alles okay ist. Wir streben gar nicht so nach so sehr nach phantastisch oder grandios oder hervorragend. Wir geben uns gerne mit okay zufrieden, denn in den meisten Fällen ist okay völlig ausreichend." ⋆❀˖° (Seite 14)

    ♡₊˚ "Ich denke so oft ans Ausbrechen - da ist es echt schön, es tatsächlich mal zu tun. Für einen Tag. Statt ewig aus dem Fenster zu starren, tut es gut, mal auf der anderen Seite vom Fenster zu sein."・₊✧ (Seite 22)

    Einziger Minuspunkt ist, dass ich die Beziehung zwischen A und Rhiannon etwas schnell und unrealistisch fand. A war an einigen Stellen ziemlich voreilig (auch körperlich, er wollte sie echt früh küssen, Händchen halten usw). In Wirklichkeit hätte Rhiannon wohl schon ziemlich schnell das Weite gesucht. Rhiannons Charakter finde ich ebenfalls nicht so gut gelungen. Er ist leider nicht tiefgründig genug beschrieben und sie kommt mir manchmal sehr oberflächlich und unentschlossen vor. Trotzdem war die Liebesgeschichte zwischen den beiden sehr schön und regt zum Nachdenken an: Zählt, wer wir sind - oder wie wir aussehen?

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