Bücher mit dem Tag "berufskiller"

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47 Bücher

  1. Cover des Buches When You're Back – Gefunden (ISBN: 9783492307048)
    Abbi Glines

    When You're Back – Gefunden

     (234)
    Aktuelle Rezension von: Lena_Thierbach

    Klappentext:

    Es ist schwer zu vertrauen, wenn lügen so leicht ist... 

    Die Zukunft erscheint rosig für Reese. Sie hat in Mase ihren absoluten Traummann gefunden, und nach einer harten Kindheit mit einer grausamen Mutter und einem brutalen Stiefvater freut sie sich, ihren leiblichen Vater besser kennenzulernen, der eines Tages unverhofft vor ihrer Tür in Rosemary Beach stand und von nun an ein Teil ihres Lebens sein möchte. Das Schicksal meint es diesmal vielleicht doch gut mit ihr. Doch während Reese ihre neue Familie in Chicago besucht, verbringt Mase viel Zeit mit seiner »Cousine« Aida, mit der er zwar nicht blutsverwandt ist, die ihn aber seit ihrer gemeinsamen Kindheit wie einen großen Bruder verehrt. Als Reese zurückkommt, spürt sie, dass mit Aida etwas nicht stimmt. Obwohl Mase nichts davon ahnt, muss Reese bald erkennen, dass Aida nicht nur familiäre Gefühle für ihn hegt, sondern um seine Liebe kämpfen will – und sie hat nicht vor, sich an die Spielregeln zu halten… 

    Im zwölften Buch der Rosemary Beach – Reihe „When You’re Back – Gefunden“ wird die Geschichte von Reese &‘ Mase fortgesetzt. Inzwischen ist Reese zu Mase nach Texas gezogen &‘ möchte dort ihr neues Leben zusammen mit Mase aufbauen. Zunächst scheint am Anfang alles gut bei den beiden zu laufen, dass ändert sich jedoch als Mase „Cousine“ zu Besuch ist &‘ nichts Gutes im Schilde führt. Die ganze Situation wirft Reese zurück &‘ lässt sie geplagt von Eifersucht an Mase zweifeln, der für alles blind zu sein scheint. Im späteren Teil des Buches lernen wir River 'Captain' Kipling kennen, der mit Reese zusammenarbeitet, was wiederum Mase ein Dorn im Auge ist.

  2. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.304)
    Aktuelle Rezension von: juliakerscher

    In Vergebung wird die Geschichte, die im zweiten Teil begonnen hat, fortgesetzt. Der erste Teil ist ziemlich langsam, was aber nicht schlecht sein muss. Es kommt ganz darauf an, was der Leser bevorzugt. Für meinen Geschmack war es manchmal ein bisschen langatmig, aber nicht so sehr, dass es mich groß gestört hätte. 

    Ein toller Abschluss der Trilogie! 


  3. Cover des Buches Die weiße Löwin (ISBN: 9783423212144)
    Henning Mankell

    Die weiße Löwin

     (570)
    Aktuelle Rezension von: BuchAlex

    Die weiße Löwin ist bisher mein liebstes Buch der Wallander Reihe. Extrem vielschichtig geschrieben, spannend bis zur allerletzten Seite und mit fundierten Hintergründen, was will das Herz des Krimi Fans mehr?

  4. Cover des Buches Der Schakal (ISBN: 9783492231251)
    Frederick Forsyth

    Der Schakal

     (123)
    Aktuelle Rezension von: BeaMilana
    Die Story dieses weltberühmten Thrillers dürfte den meisten durch die Verfilmungen bekannt sein. Die französische Untergundorgansiation OAS engagiert einen eiskalten Auftragskiller, um den verhassten Präsidenten Charles de Gaulle endlich aus dem Weg zu räumen. Der Leser wird nicht nur Zeuge eines atemberaubenden Kopf an Kopf Rennens zwischen dem  Schakal und seinem Jäger, Kommissar Claude Lebel, sondern erfährt auch authentische Hintergrundinformationen zur Arbeit europäischer Geheimdienstorgansiationen und den politischen Gegnern Frankreichs im Kontext der Historie.

    Auch wenn die Sprache manchmal etwas umständlich und gestelzt klingt, beeindruckt die Story durch Glaubwürdigkeit, Detailgenauigkeit und ein hohes Erzähltempo, das nie durchhängt.

    Aufgrund eines ersten Exposés wurde Forsyths Erstlingsroman von zwanzig Verlegern abgelehnt, weil er von einem Attentat an dem höchsten französischen Politiker handelte, der zu diesem Zeitpunkt nicht mehr lebte. Als er jedoch den fertigen Roman vorlegte, brachte er es fertig, den Leser permanent in einem Zustand negativer Spannung zu halten, und wurde ein Millionenbestseller. Zu Recht: DER SCHAKAL ist ein handwerklich erstklassiger Pageturner – es lohnt sich ihn zu lesen!
  5. Cover des Buches Die Akte (ISBN: 9783453169500)
    John Grisham

    Die Akte

     (362)
    Aktuelle Rezension von: Purzel34

    Ich liebe Justiz-Thriller und mit John Grisham kann man da nie etwas falsch machen. Ich habe bereits den Film "Die Akte" geliebt und das Buch steht dem in nichts nach. Immer wieder ein Genuss und Spannung pur.

  6. Cover des Buches Aurora (ISBN: 9783453432093)
    Robert Harris

    Aurora

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein packender Thriller, der in der Nachwendezeit in Rußland spielt und die Atmosphäre zur Zeit Stalins genauso wie zur Zeit in den Neunzigern einfängt: "Fluke" Kelso nimmt als Historiker an einem Geschichtssymposium in Moskau teil, als ihn ein ehemaliger Gulaginsasse und sehr trinkfester (Vorsicht Klischee!!) Zeitzeuge aufsucht und ihm von einem geheimen Tagebuch Stalins erzählt. In dem Zusammenhang wird (ähnlich wie in der aktuellen Graphic novel "The death of Stalin" und deren angeblich grottenschlechter Verfilmung) die Geschichte von Stalins Tod erzählt, die superspannend erzählt wird, und mit dem wißbegierigen Fernsehreporter O`Brian macht Fluke sich schnell auf die Suche, das Geheimnis von Stalins Notizbuch zu ergründen...Eine tolle Schilderung der Stalinzeit und der Boris-Jelzin-Zeit (hicks), die immer noch weit verbreitete Stalin-Verehrung macht einen frösteln.
  7. Cover des Buches Die Bourne Identität (ISBN: 9783453438583)
    Robert Ludlum

    Die Bourne Identität

     (97)
    Aktuelle Rezension von: RichardTrain
    ich hab vor Jahren mal das buch Browoski-betrug gelesen, durch die Filme hab ich die Neuauflage zur Hand genommen. der Anfang ist doch episch oder? ein Mann wird gejagt hat sein Gedächtnis verloren und nach einer langen Behandlung eines Dr. fängt die Action an. ja bis zur Seite 250 glaub ich ist der Roman 5 von 5 Sterne und dann? haue ich den Kopf gegen die wand, warum tust du das? warum macht man ein Roman erste Klasse und zwängt so viel scheiße hinein, hätte er das viele unwichtige raus gelassen wäre der Roman zwar 350 seiten kürzer gewesen aber er wäre unglaublich geworden. die Gespräche sind so gestelzt so unecht, aber darüber hätte ich weg sehen können wenn man davon nicht Hunderte von seiten verschwendet. schade Ludlum aber hättest mal jemand zur Hand genommen und gefragt was ist unwichtig........
  8. Cover des Buches Das fünfte Glas (ISBN: 9783954513116)
    Helmut Vorndran

    Das fünfte Glas

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Insgesamt hatten sie sechs Leichen, die alle zur gleichen Zeit umgebracht worden waren. Fünf durch eine Schusswaffe, eine mit Pfeil und Bogen. Keine offensichtlichen Spuren, keine Zeugen, keine Anhaltspunkte. Sie hatten sechs Ermordete, und die Kriminalpolizei stand auf dem Schlauch.«

     

    Ein Blutbad inmitten der Coburger Studentenverbindung „Rhenania Bavaria“ sorgt für reichlich Arbeit bei dem Bamberger Ermittlerteam rund um Kriminalhauptkommissar Franz Haderlein. Die erfahrenen Polizisten haben schnell einen Verdacht, was den Mörder angeht, Tathergang und Motiv scheinen recht klar zu sein. Was allerdings völlig fehlt, ist auch nur der Ansatz eines Beweises…

     

    Bei diesem Buch erwartet den Leser ein interessanter Mix aus Rachestory und Ökothriller. Wie hängt ein amerikanischer Agrarkonzern, der sich im schönen Frankenland ausbreitet, in der Handlung drin? Und dann die ungewöhnlichen Vorgänge in einem Bienenstock… man ahnt natürlich gleich, in welche Richtung es hier geht, dieser Realitätsbezug macht alles noch eine Spur dramatischer. Zusätzlich ist noch ein Auftragskiller unterwegs, für Spannung ist also gesorgt.

     

    Blöd war nur, dass ich persönlich einen Fehler gemacht hatte. Es gibt Reihen, da ist es nicht schlimm, wenn man ein Buch aus der Mitte liest, ohne die Vorgänger zu kennen. Bei diesem fünften Band der Reihe, der mein erster war, stand ich anfangs mächtig auf dem Schlauch. Durch Rückblenden und spätere Erklärungen besserte sich das zwar im Lauf des Buchs, ich hatte aber immer wieder das Gefühl, dass mir irgendeine Info fehlen würde. Da mir Logik und eine schlüssige Handlung wichtig sind, war das nicht schön. Dieser Band schließt wohl direkt an den unmittelbaren Vorgänger „Drei Eichen“ an und setzt dessen Handlung fort. Einschließlich der Auflösung, weshalb ich mir diesen vierten Band nun sparen kann.

     

    Ich habe dann auch eine Weile überlegt, wie ich jetzt werten soll. Der Anfang zog sich für mich, was aber sicher daran lag, dass ich mitten in die Handlung geworfen wurde. Ständig gab es Bezüge auf frühere Ereignisse und hinter den Personen standen für mich diverse Fragezeichen, weil sie gerne mit Spitznamen bezeichnet wurden. Ich habe mich dann aber doch für vier Sterne entschieden, weil ich den Grundton des Buchs sehr mochte. Die Charaktere sind jeder für sich ein Original, manchmal wird es skurril, manchmal richtig böse und bei Ferkel Riemenschneider (großartiger Spurensucher mit Polizeihundeausbildung) ging mein Herz auf. Ich denke, ich setze den ersten Band der Reihe mal auf meine Liste.

     

    Fazit: Sehr interessanter Mix aus Rachestory und Ökothriller, nett skurril und manchmal richtig böse. Aber unbedingt zumindest den direkten Vorgängerband lesen!

  9. Cover des Buches Kill Shot - In die Enge getrieben (ISBN: 9783865524577)
    Vince Flynn

    Kill Shot - In die Enge getrieben

     (4)
    Aktuelle Rezension von: glencoe1692
    Nach dem eher schwachen ersten Prequel war ich dennoch neugierig genug, auch das zweite zu lesen. Und gleich vorab, ich fand es  schon etwas besser. Vermutlich weil Rapp etwas weniger den  Supermann raus hängen ließ, auch mal Schwächen zeigte und weil Flynn seine langatmigen Passagen nicht derart  ausgelebt hat wie im ersten Band.
    Klar, die gängigen Klischees wurden wieder in vollem Umfang  bedient:  Die "Hadschis" sind nicht nur gewalttätige Terroristen, sondern auch noch geldgierig und doof.
    Geheimdienstleute, auch die Franzosen, arbeiten in beide Richtungen und halten immer die Hand auf. Und auch auf die ehrliche Ermittlerin wird  nicht verzichtet, die sich nicht nur mit dem Geheimdienst selbst herum schlagen muß, sondern auch noch mit den von ihm manipulierten Beweisen.
    Auch die korrupten und karrieregeilen US-Regierungsbeamten  dürfen nicht fehlen.
    Aber letztlich bleiben ihm ja noch seine treuen Fans, der Chef der  CIA-Sondereinsatzgruppe, seine Anwerberin und der Seelenklemner. Alle von den Fähigkeiten Rapps überzeugt und alle bereit, ihm auch in Europa ruck-zuck aus der Klemme zu helfen, ohne dabei Geld des Steuerzahlers oder Zeit zu sparen.
    Auch seine alten Intimfeinde sind wieder da, sein Ausbilder und dessen treuester Gefolgsmann. Beide bereits im ersten Band zu Ar...l...ern erklärt, legen es auch hier wieder darauf an, Rapp aus dem Weg zu räumen. Dass es ihnen nur beinahe gelungen wäre, legt ja schon der Umstand nahe, dass noch eine ganze Reihe folgt. Wären sie erfolgreich, wäre dieses Buch ja ein 2. Prequel ohne folgende Bücherreihe.
    Etwas aufgesetzt erscheint die von Rapp praktizierte Lösung dieses Problems. Aber "aufgesetzt" paßt ja gut zur restlichen Geschichte. Hoffen wir nur, daß auch die CIA nicht mal annähernd wirklich so arbeitet.

    Auch die Rangelei um herausgehobene Dienstposten, hier der Chef der CIA, darf nicht fehlen. Die geht natürlich zur vollsten Zufriedenheit des Lesers aus. Muß sie ja auch, schließlich muß ja alles zur folgenden Reihe passen, die ja bereits vorher geschrieben war.

    Ein kurzes Abenteuer aus dem 1. Buch hat sich zur großen Liebe Rapps entwickelt, obwohl eine solche Beziehung in einem derartigen Job keine Chance haben kann.
    Laßt Euch überraschen....
    Wer denn "American Assassin" gelesen hat, dem kann man dann auch "Killshot" empfehlen.
    Für Freunde von Action ohne größere Ansprüche geeignet.

    Einem Vergleich mit Barry Eisler, David Baldacci oder Johann Löwen hält Flynn wohl eher nicht stand, aber diese Ansprüche hatte er vielleicht auch gar nicht...

    Ach noch etwas... Der Verfasser des Klappentextes hätte besser vorher das Buch lesen sollen.

    Vier von mir vergebene Sterne sind vielleicht etwas hoch angesetzt. Sind aber erforderlich, da ich für den ersten Band bereits drei vergeben hatte. Und eine Steigerung dem gegenüber war es sehr wohl.
  10. Cover des Buches Der Killer hat das letzte Wort (ISBN: 9783596030590)
    Malcolm MacKay

    Der Killer hat das letzte Wort

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Gulan

    Frank MacLeod war bislang Auftragskiller Nr.1 in der Organisation des Glasgower Bosses Peter Jamieson. Doch Frank ist inzwischen 62 und musste sich vor kurzem einer Hüftoperation unterziehen. Zu seinem Comeback gibt ihm Jamieson einen vermeintlichen Routineauftrag: Er soll einen Verbindungsmann einer konkurrierenden Organisation ausschalten. Doch dieser Auftrag geht schief und bringt das ganze Gefüge der Organisation ins Wanken.


    Der Roman ist der zweite Teil von Mackays „Glasgower Trilogie“. Es wird ein tiefer Einblick in der Strukturen der Unterwelt gewährt. Dabei geht es um Loyalität, Vertrauen und Verrat. Die Story finde ich durchaus ansprechend. Leider entwickelt der allwissende Erzähler einen extremen Plauderton. Da wird jeder Gedanke fünfmal hin-und hergewälzt, jeder Gesprächspartner intensivst abgecheckt. Das zieht den Roman unheimlich in die Länge.


    Und doch habe ich am Ende das Gefühl, dass ich von diesen Figuren noch etwas lesen würde. Aber dann doch bitte etwas stringenter und mehr auf den Punkt gebracht.


  11. Cover des Buches Das eiserne Haus (ISBN: 9783442746798)
    John Hart

    Das eiserne Haus

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Gise
    Zwei Brüder müssen im Waisenhaus ums Überleben kämpfen: der ältere beschützt den jüngeren, soweit es geht. Doch der Jüngere leidet unter den Schikanen einer Gruppe, bis er einen seiner Peiniger aus Verzweiflung ermordet. Michael übernimmt die Schuld für ihn und flieht noch rechtzeitig. Ihre Wege trennen sich, Julian wird adoptiert, Michael überlebt auf der Straße und wird Mitglied einer berüchtigten Killer-Bande. Doch als er aussteigen will, muss er fliehen, zusammen mit seiner schwangeren Freundin, mit den Killern auf ihren Fersen, die sie beide und seinen Bruder bedrohen. Wird Michael der Ausstieg gelingen, wird er seine Freundin und seinen Bruder beschützen können?

    Die ersten Seiten des Buches strotzen vor Toten, so dass ich mir überlegt habe, das Buch beiseite zu legen. Dennoch habe ich weitergelesen, und wurde angenehm überrascht: Obwohl es auch weiterhin einige Tote und viel Gewalt in dieser Geschichte gibt, ist der Schwerpunkt auf der Verbindung zwischen Michael und Julian, auf die Verwicklungen, die alle Beteiligten miteinander verstricken. Sehr schnell fiel es mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen, ich wollte einfach nur wissen, wie es weitergeht. Die Tragödie der Brüder und ihrer Familie (erst kurz vor dem Ende aufgedeckt) ist einfühlsam und mit der richtigen Prise Emotionen aufgedröselt. Ein gelungenes Buch, und ganz schnell habe ich einen neuen Autor auf meiner Wunschliste stehen!
  12. Cover des Buches Lennox (ISBN: 9783404164486)
    Craig Russell

    Lennox

     (21)
    Aktuelle Rezension von: WolfgangHaupt
    Mr. Lennox wehrt sich. So ziemlich gegen alles und jeden. Wenn nicht mit den Fäusten, dann zumindest mit seinem Zynismus. Er ist eine coole Sau, so richtig, einer, der versucht, alles im Griff zu behalten. In dem ersten der Teile scheint ihm jedoch alles zu entgleiten. Und nichts ist, wie es scheint. Eine Beschattung wächst sich zu einem Riesending aus, die Glasgower Unterwelt tritt auf den Welt, irgendwie befällt ihn das Gefühl, dass alles zusammenhängt. Allein das Wie will sich Mr. Lennox nicht erschließen. Er weiß nur, dass ein falscher Schritt sein Ende bedeuten. Der Schutz von Twinkletoes und/oder diversen anderen Schlägern erweist sich ab und an als Damokles, die Gefahr ist spürbar. Das ist eine der Stärken von Lennox. Der Charme oder Anticharme der Unterwelt. Es geht ums Geschäft, dabei gibt es Tote, um Macht, dabei gibt es mehr Tote und um Sex. Okay, dabei gibt es auch Tote. Das Ganze wird garniert mit dem Charme der 50er Jahre, einer Gesellschaft, die sich selbst finden muss, aber nicht so recht dazu imstande ist. 
    In diesem Dilemma bewegt sich Lennox zwischen den Stühlen, und hofft, nicht ohne Sessel zu enden.
    Mich hat es unterhalten, auch wenn es passagenweise etwas mühsam ist. Warum? Es ist verstrickt, die Szenen nicht linear, man muss dabei bleiben, um folgen zu können. 
    Kein Nachteil, es bleibt logisch, ob der Komplexität, ich hatte das Gefühle, dass der Autor die Kontrolle behalten hat.
    Was noch? Die Sprache. Ganz im Stil dieser Zeit, erste Person Vergangenheit, gibt dem Leser viel Einblick in Lennox wirres Gefühlsleben. Und uns teilhaben an seinem äußerst zynischen Wesen. 
    Sollte man gelesen haben.
  13. Cover des Buches Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen (ISBN: 9783608505092)
    Hallgrímur Helgason

    Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen

     (148)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo


    »Der isländische Sommer ist wie ein Kühlschrank, den man sechs Wochen offen lässt. Das Licht ist die ganze Zeit an und das Gefrierfach taut, aber richtig warm wird es nie.«

     

    Auftragskiller Toxic tötet um seiner Verhaftung zu entgehen einen Mann um dessen Identität zu übernehmen. Dummerweise hat er sich dafür einen amerikanischen Fernsehprediger ausgesucht, auf seinem Weg nach Island. So landet Toxic, eigentlich ein Kroate, in Island und muss die Rolle eines Predigers spielen. Einen Fernsehauftritt als Prediger bekommt er mehr schlecht als recht hin und zu allem Überfluss verliebt er sich auch noch in die Tochter seines Gastgebers. Aber das FBI ist ihm auf den Fersen und schon bald droht er aufzufliegen.

     

    Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen stammt aus der Feder von Hallgrímur Helgasons.

     

    Toxic ist ein erfolgreicher Auftragskiller, bis seine Kugel leider jemanden trifft, der dafür sorgt das Toxic auf dem Radar des FBI auftaucht. Um zu verschwinden tötet er kurzerhand jemanden um dessen Identität zu übernehmen. Bei seinem Opfer handelt es sich um einen amerikanischen Fernsehprediger auf seinem Weg nach Island um dort auch zu predigen. So muss Toxic diese Rolle übernehmen, was ihm mehr schlecht als recht gelingt. Toxic landet dadurch bei einer christlich, fundamentalistischen Predigerfamilie, und er muss sich schon sehr zusammenreißen um nicht ständig aus seiner Rolle zu fallen. Die Gespräche am Anfang fand ich wirklich unterhaltsam, aber leider schliff sich das für mich mit der Zeit so ein wenig ab.

     

    Der Klappentext und auch der Titel versprach eine unterhaltsame Lektüre, aber leider traf dieses Buch nicht meinen Humor. Streckenweise unterhaltsam fand ich es schon, und manche skurrile Szenen stachen heraus, aber wirklich „spannend oder witziger“ wie der Verlag versprach empfand ich es leider nicht. Und auch wenn mir die Spannung hier deutlich fehlte, war und blieb ich neugierig wie es mit Toxic im eisigen Island weitergeht. Zum Ende hin fand ich das irgendwie die Luft raus war und mir der Schluss dann doch zu schnell abgehandelt war, hier hätten es gerne paar Seiten mehr sein dürfen.

     

    Mein Fazit:

    Ein Buch das unterhalten kann, aber leider nicht meinem Sinn für Humor traf. Hier war ich nicht ganz die richtige Leserin.


  14. Cover des Buches The Godfather (ISBN: 0451167716)
    Mario Puzo

    The Godfather

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Die Vorlage zu dem wundervollen Film mit Brando, Pacino usw. Der Aufstieg des Don wird erzählt, und wie er Audienz hält, indem er sich die Sorgen seiner Bittsteller anhört und mal gütig, mal kalt reagiert, wie er seine Nachfolge zu regeln gedenkt, sich mit seinem Consigliori berät und auch äußert widerspenstige Naturen wie den Filmproduzenten Jack Woltz zu überzeugen vermag ("Ich hab ihm ein Angebot gemacht, das er nicht ablehnen konnte.") Nur die Beschreibung von Sonnys "derbem Puttengesicht" wirkt albern.
  15. Cover des Buches Gangland (ISBN: 9783426513972)
    Howard Linskey

    Gangland

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Was ist so bescheuert an "SitOnMyFacebook"? Peter Dean war ein Genie. Und ich will nicht wissen, was Joe Kinane mit den Newcastle-United-Spielern anstellt, nachdem sie aus der Premer League abgestiegen sind. Aber dazu vielleicht in einem späteren Buch....David Blake ist der Gangsterboss, der alles in Newcastle kontrolliert und sich vor aufmüpfigen Untergangsterbossen schützen muß, die ihm seinen Thron streitig machen wollen. Am Bedrohlichsten für ihn ist aber vielleicht der Umstand, daß seine Lebensgefährtin nicht weiß, daß er ihren Vatter umbringen mußte. Der Mittelteil einer Romanserie, der aber auch Spaß macht, wenn man die anderen Teile nicht kennt. Eine echte Entdeckung, ich hoffe von Lisnkey noch viel zu hören!
  16. Cover des Buches Blood on Snow (ISBN: 9780099593782)
    Jo Nesbø

    Blood on Snow

     (57)
    Aktuelle Rezension von: una
    Diese kleine Thriller - Novelle hat mich positiv überrascht.  Kurze, prägnante Sätze und Schreibweise, passend zum Ich-Erzähler Olav, der minmalistisch ohne Familie und Freunde lebende Auftragsmörder mit Moral. Ein Antiheld, der gerne liest und denkt, aber ‘’was weiss er schon’‘... ‘’ I don’t actually know a lot about snow - or much else, for that matter - but I’ve read that...`` (Zitat von der ersten Seite)
    Seit 4 Jahren entsorgt er Leute für seinen Boss und nun soll er dessen Frau entsorgen. Kein Job wie die anderen, Olav trifft seine Schneekönigin, kann Liebe schön sein, doch das Leben ist hart und das Happy-End weit....
  17. Cover des Buches Essenz des Todes (ISBN: 9781500890162)
    Ernest Nyborg

    Essenz des Todes

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Wildpony
    Essenz des Todes - Ernest Nyborg

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Zwei talentierte, junge Wissenschaftler werden brutal gefoltert und ermordet. Die Forscher experimentierten an der Herstellung einer tödlichen Substanz, gewonnen aus einer Giftpflanze. Headley übernimmt den heiklen Fall. 
    Sehr bald ergeben die Ermittlungen, dass ein Schweizer Großindustrieller, der in Geschäfte mit illegalen Kampfstoffen verwickelt ist, bereits mit Hochdruck an einer neuen biologischen Waffe arbeitet– der Essenz des Todes. 
    Headley und sein Team nehmen den Wettlauf gegen die Zeit auf, ständig bedroht von einem Killer, den man nur als den 'Hunter' kennt, und der noch jeden Auftrag erledigt hat. 



    Mein Leseindruck:


    Ein sehr spannender Thriller der mit viel Aktion aufwartet und der mich absolut fesseln konnte.
    Auf der spannenden Jagd wird der Leser von England über die Schweiz bis nach Kreta geführt. 
    Der Ermittler Christos Ilias Attis ist eine recht guter Protogonist und die Handlung des Buches sehr fesselnd. Daher zog sich der Spannungsbogen auch konstant über das ganze Buch.
    Als Leser merkt man sofort welche Protagonisten man als Gut oder Böse einstufen muss und daher gibt es auch nicht nur Sympathieträger.


    Es war mein erstes Buch des Autoren und er konnte mich sofort mit seinen dunklen Abgründen faszinieren. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen und so war ein flüssiges und spannendes Lesen möglich. Mehrere gute Handlungsstränge fügen sich am Ende perfekt zusammen.


    Daher kann ich das Buch absolut empfehlen.

    Fazit:

    Super spannender Thriller, sehr gut recherchiert und absolut fesselnd.
    Da ich nicht ganz so der absolute Action-Fan bin und manches zu rasant und für mich nicht ganz so realistisch war gibt es von mir dafür wohlverdiente 4 Sterne!
  18. Cover des Buches Im Namen der Gerechtigkeit. (ISBN: 9783453115958)
  19. Cover des Buches The American (ISBN: 9783499255151)
    Martin Booth

    The American

     (9)
    Aktuelle Rezension von: WolffRump
    Genre:
    Thriller.

    Umfang:
    Ca. 397 Seiten (TB/Print).

    Serie:
    Nein.

    Inhalt:
    Signor Farfalla („Herr Schmetterling“) ist ein Handwerker des Todes: er stellt handgefertigte Waffen für Berufskiller her. Bevor er sich in seinem geliebten italienischen Bergdorf zur Ruhe setzt, nimmt er einen letzten Auftrag an. Schon bald bemerkt er, dass er von einem Unbekannten beschattet wird. Farfalla steckt in der Zwickmühle: er weiß, dass er den Auftrag nicht einfach abbrechen kann, ohne selbst zum Ziel seiner Auftraggeber zu werden, zudem würde er bei einer Flucht sein Versteck verlassen müssen, das ihm ebenso wie seine junge Geliebte ans Herz gewachsen ist. Ihm bleibt keine Wahl: er muss sich seinem Verfolger stellen.

    Perspektive:
    Ich-Erzähler. Da es in ‚The American’ vor allem um die Selbstbetrachtungen des Antihelden geht und nicht um Action, ermöglicht die Ich-Perspektive dem Leser bestmöglich in die Gedankenwelt des Protagonisten einzutauchen.

    Erzählzeit:
    Gegenwart mit zahlreichen Rückblenden im Präteritum.

    Setting:
    Die Story spielt hauptsächlich in einem kleinen Bergdorf in Italien, dass die mittelalterliche Kulisse für Farfallas neugewonnene Heimatgefühle bietet. Er bewohnt ein altes Gebäude mit einem Turm, in dem er seine Werkstatt eingerichtet hat. Seine Freizeit verbringt er in einem Café, in dem er mit seinen wenigen Freunden – einfachen Dorfbewohnern zusammenkommt. Das Dorf mit seinen kauzigen Bewohnern und der pittoresken Umgebung ist Klischee pur, doch durch den Gegensatz zu der latenten Bedrohung durch den Beschatter („Schattenbewohner“) und den menschenverachtenden Job des Protagonisten gewinnt das Setting an Reiz. Und zugegeben, es hat für den Leser auch eine touristische Qualität, ähnlich wie Venedig für die Donna Leon – Krimis. Die Ortsbeschreibungen sind ebenso detailverliebt wie authentisch und sie sind in diesem Roman das hauptsächliche Futter für das Kopfkino des Lesers.

    Die Rückblenden bedienen sich unterschiedlicher Settings weltweit.

    Struktur und Spannungsbogen:
    Wer den spannenden Blockbuster ‚The American’ mit George Clooney gesehen hat oder generell einen actionreichen Thriller erwartet, der wird den Roman spätestens nach hundert Seiten enttäuscht aus der Hand legen. Und er tut gut daran, denn es gibt nur ein einziges Action-Kapitel fast am Ende der Geschichte, das gerade einmal zehn Seiten umfasst. Der Rest des Romans besteht aus Selbstbetrachtungen, Ortsbetrachtungen, Charakterisierungen sowie philosophischen und geschichtlichen Einordnungen. Das Drehbuch des Films teilt mit dem Roman lediglich die Hauptfigur, ein paar Nebenfiguren sowie das Setting. Der Rest – also nahezu die gesamte Handlung des Films – hat mit dem Roman wenig zu tun. Selbst der Titel des Films ‚The American’ hat mit dem ursprgl. und viel passenderen Titel des bereits einige Jahre zuvor erschienenen Buchs ‚A Very Private Gentleman’ keine Schnittmenge.

    Wenn man die (falsche) Erwartungshaltung über Bord wirft, lohnt sich die Lektüre des Romans allemal. Spannung ensteht auch und vor allem durch die latente Bedrohung, die durch den sog. ‚Schattenbewohner’ ausgeht, der aus einem auch dem Protagonisten unbekannten Grund seine Verfolgung aufgenommen hat. Der Konflikt, der sich für Farfalla ergibt, hat nichts mit dem typischen Krimikonflikt zu tun, es handelt sich vielmehr um einen Lebenskonflikt. Farfalla hat eine emotionale Schutzschicht um sich herum errichtet, die maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass seine Feinde ihm bislang nichts anhaben konnten. Doch nun, am Ende seiner Karriere, hat er erstmals einen Ort und Menschen gefunden, an denen ihm etwas liegt und sein Fluchtinstinkt führt einen permanenten Kampf gegen seinen Wunsch, zu bleiben und ein richtiges Leben zu führen. Auch wenn er unter einer Legende und falschem Namen lebt, fällt es ihm immer schwerer, seine Mitmenschen anzulügen. Sein bester Freund, ein sinnesfroher Pastor, versucht ihn aus der Reserve zu locken und fordert ihn auf, sich zu seinem Leben zu bekennen. Seinen verzweifelten Kampf gegen sein altes Ich und um seine Freiheit zu beobachten, ist spannend, vor allem, weil dieser Kampf unter der Oberfläche gärt und das Ergebnis nur tragisch enden kann. Farfalla kann sein altes (totes) Leben weiterführen oder sich für das neue Leben entscheiden, das aber wahrscheinlich zu seinem Tod führen wird. Der Roman ist insofern mehr Drama und Tragödie als ein Thriller und das Krimimotiv Tod ist nur der Mittel zum Zweck, um den zentralen Konflikt zu dramatisieren.

    Die Klimax ist aus meiner Sicht der schwächste Teil des Plots. Die plötzliche Action wirkt bemüht und die Motive des Täters sind oberflächlich. Es kommt keine Empathie auf, die Action wirkt geschildert wie in einer Nachrichtensendung und nicht (mit)erlebt. Ich habe fast den Eindruck, als wäre dem Autor am Ende seines Werks plötzlich wieder eingefallen, dass er eigentlich einen Krimi schreiben wollte, also wurde noch mal eine Handvoll Geballere in den Roman-Eintopf geworfen. Das dramatische Ende ist den Drehbuchautoren aus Hollywood übrigens wesentlich besser gelungen.

    Hauptcharaktere:
    Signor Farfalla (ital.: Herr Schmetterling): Protagonist, offiziell Schmetterlingsmaler, tatsächlich Gewehrbauer, sein tatsächlicher Name bleibt unbekannt; am Ende gibt er als ersten Schritt der Öffnung seinen Vornamen bekannt: Edmund. Der Charakter wird ausgesprochen tief und durch zahlreiche Rückblenden auch in seiner Entwicklung ausgeführt. Eigentlich ist Farfalla viel eher ein sensibler Schmetterlingsmaler und Handwerker als ein soziopathischer Killer-Support. Die tragische Ironie des Namens passt zu seiner Situation. Farfalla macht im Verlauf der Story einen umfassenden Wertewandel durch.
    Don Benedetto: Pfarrer im Ort, sinnesfrohe Barockfigur; obwohl Farfalla Atheist zu sein scheint, ist Benedetto sein engster Freund und ‚Versteher’.
    Carla: Prostituierte, Studentin, verliebt sich in Farfalla und lockt ihn zum Ende hin aus seinem Schneckenhaus.
    Der Antagonist Schattenbewohner tritt erst ganz am Ende des Romans für einen kurzen Moment aus dem Halbdunkel, um sich bleihaltig in der Handlung zu verewigen. Er ist nur ein Instrument und keine differenzierte Figur.

    Sprache/Duktus:
    Booths Spache ist bildgewaltig und reich an Metaphern. Oft sind seine Bilder gelungen, zuweilen übertreibt er seine Suche nach Allegorien jedoch und reiht in einem einzigen Satz ein halbes Dutzend Vergleiche aneinander, so als würde er ein inneres Brainstorming durchführen, um den besten Begriff ausfindig zu machen. Dass ein Autor beim Schreiben auf genau diese Art vorgeht, ist naheliegend, aber das Ergebnis der Suche sollte das stärkste Bild für den Leser sein und nicht die Ideensammlung. Leider verfällt Booth seiner Sammelleidenschaft immer wieder, wodurch der Eindruck einer unangemessen barocken Ausdrucksweise entsteht – schade, denn im Kern ist seine Ausdruckkraft beeindruckend.
    Als (positives) Beispiel sei der erste Satz des Romans zitiert: „Hoch oben in den Alpeninnen, dem Rückgrat Italiens, mit seinen Wirbeln aus jungem Gestein, an denen die Sehnen und das Fleisch der Alten Welt befestigt sind, gibt es eine kleine Höhle über einem tiefen Abgrund.“
    Wer nach diesem Satz noch einen Actionthriller erwartet, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen.

    Fazit:
    Wenn man den vom Verlag offensichtlich beabsichtigten Rückwärts-Ausstrahlungseffekt des Films ‚The American’ auf den Roman ‚A Very Private Gentleman’ ausblendet und keinen Thriller erwartet, dann kann man als Leser das bewegende Drama eines Menschen miterleben, der erkennen muss, dass er nur dann wirklich leben kann, wenn er dem Tod die Tore öffnet. Das vorzügliche Setting und die charakterliche Tiefe der Hauptfigur entschädigen für die zeitweise zu blumige und antiquierte Ausdrucksweise.
  20. Cover des Buches Eagle Strike (ISBN: 9783473582921)
    Anthony Horowitz

    Eagle Strike

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Dubhe
    Seit dem Tod seines Onkels und seit seiner Rekrutierung vom MI6 erlebt Alex nun endlich wieder einmal so etwas wie Ferien an der französischen Südküste, zusammen mit seiner Freundin Sabina und dessen Eltern. Eines Tages sieht Alex aber den Berufskiller Yassen mit einer Yacht am Hafen anlegen und er folgt diesem zu einem Restaurant, wo Alex ein Telefangespräch mitanhört. Irgendwas hat Yassen vor, nur was? Alex beschließt, dass das nichts mit ihm zu tun hat und dass er Ferien hat. Sabina und Alex kommen gerade von einem Ausflug zurück, als sie das zerstörte Ferienhaus sehen. Niemand ist tot, nur Sabinas Vater schwer verletzt. Und Alex hat nichts dagegen gemacht. Da er nicht zur Familie gehört, muss er nach Britannien zurück, doch vorher schleicht er sich von den Polizisten davon und auf die Yacht, wo leider so ziemlich alles schiefgeht. Auf jeden Fall endet Alex in einem Stierkampf, wo er nur knapp entkommt. Zurück in seiner Heimat beschließt der 14 jährige, auf eigene Faust weiter Informationen zu sammeln. Und schon bald ist Alex die letzte Rettung vor einem schrecklichen Krieg der besonderen Art... . Stil, Sprache und Personen haben sich nicht viel verändert, nur endlich zeigt Alex ein paar Gefühlsregungen. Was für ein Triumph! Doch ansonsten ist dieser Fall den anderen ziemlich ähnlich, nur dass Alex dieses Mal ohne einen Geheimdienst arbeitet...
  21. Cover des Buches Anonymus (ISBN: 9783746619002)
    Russell Andrews

    Anonymus

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Barbara62
    Der erfolglose junge Autor Carl Granville, gerade von seiner Freundin verlassen, erhält von der berühmten Verlegerin Maggie Peterson ein Superangebot: Er soll 250.000 Dollar bekommen, wenn er aus Tagebüchern, Briefen und Dokumenten, in denen alle Namen und Orte geschwärzt sind, einen Roman macht. Sie verspricht ihm einen Bestseller mit einer Handlung, die die Geschichte verändern wird. Carl greift sofort zu und es kommt zu einem abenteuerlichen Szenario: Ein Geheimbote bringt ihm jeden Morgen geheimes Material eines Anonymus und nimmt am Abend Carls Tagesarbeit mit.

    Als Carl merkt, wieviel Sprengkraft das Material hat, ist es zum Ausstieg zu spät. Der wirkliche Alptraum beginnt jedoch erst, als plötzlich Morde passieren und das FBI Carl jagt...

    Eine spannende, typisch amerikanische Verfolgungsjagd beginnt, die sich fast wie ein Drehbuch liest.
  22. Cover des Buches Die Bibel-Verschwörung (ISBN: 9783442368358)
    Julia Navarro

    Die Bibel-Verschwörung

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Bellexr

    Dr. Clara Tannenberg ist nach Rom zu einem Archäologiekongress gereist, um hier Unterstützer für ein ambitioniertes Projekt zu erhalten. Die Archäologin vermutet im Irak Tontafeln zu finden, auf denen Abraham die Schöpfungsgeschichte hat aufschreiben lassen. Allerdings kann sie keine Beweise anführen und der Irakkrieg steht kurz bevor. Doch die ehrgeizige Clara kann mithilfe ihres mächtigen Großvaters doch noch einige Wagemutige überzeugen. Die Grabung  im Zweistromland kann beginnen. Gleichzeitig sind vier ältere Herrschaften alarmiert und sehen sich nach 60 Jahren endlich an ihrem Ziel angekommen. Die Vier haben mit Alfred Tannenberg noch eine Rechnung offen und hoffen mithilfe von Clara endlich den Aufenthaltsort des seit Jahrzehnten untergetauchten Mannes zu finden. Gleichzeitig gibt es noch einige Organisationen, die den möglichen Fund der Tontafeln für sich beanspruchen und alles daran setzen, diese in ihren Besitz zu bekommen.

     

    Der Roman beginnt vielversprechend. Ein junger Priester nimmt einem älteren Herrn die Beichte ab. Dieser kündigt einen Mord an und durch eine zurückgelassene Zeitung kommt der Priester auf die Spur von Carla Tannenberg. Fortan versucht er alles, den Mord an der jungen Archäologin zu verhindern. Gleichzeitig treffen sich vier alte Freunde wieder, mittlerweile gehören sie zur oberen Gesellschaft, Geld spielt für sie keine Rolle. Somit ist es für sie auch kein Problem, einen Profikiller zu engagieren. Denn die vier älteren Herrschaften treibt ein 60 Jahre alter Hass auf Alfred Tannenberg an und seitdem sinnen sie auf tödliche Rache. Zwar verrät die Autorin erst zum Ende hin, welche Gründe die Vier antreibt, doch wenn man eins und eins zusammenzählt kann man es sich sofort denken. Doch Clara und ihr Großvater werden nicht nur von diesen Vier bedroht, es gibt noch weitere Organisationen, die ihren Tod wünschen bzw. die Tonbibel an sich bringen wollen.

     

    Und die Zeit drängt. George W. Bush plant den Einmarsch in den Irak, die Archäologen befürchten, dass der Krieg auch das Ausgrabungsfeld zerstören könnte und setzen alles daran die Tontafeln rechtzeitig zu finden. Eigentlich ein unmögliches Unterfangen. Maßgeblicher Treiber dieser Aktion ist der über 80-jährige Alfred Tannenberg. Ein Despot, der über Leichen geht, um seinen Willen durchzusetzen, aber heißgeliebt wird von seiner Enkelin Clara, für die er die Ausgrabung in die Wege leitet. Clara ist blind gegenüber den bestialischen Machenschaften ihres Großvaters, verschließt geschickt die Augen vor untrüglichen Tatsachen und hat denselben starken Willen wir ihr Großvater. Und obwohl sie eigentlich die Protagonistin des Romans ist, bleibt ihre Rolle absolut blass und äußerst unsympathisch.

     

    Auch die anderen, äußerst vielzähligen Charaktere nehmen kaum Konturen an, alle sind sofort in Gut und Böse aufzuteilen und agieren absolut vorhersehbar. Aber nicht nur die eindimensionale Darstellung aller Mitwirkenden wirkt sich negativ auf das Buch aus, auch die Story selbst. Denn diese wirkt einfach nur hoffnungslos überladen. Selbst nach der Hälfte des Buches sind die unterschiedlichen Organisationen, die mit aller Macht die Tonbibeln an sich reißen wollen oder aber den Tod der Tannenbergs planen, kaum auseinanderzuhalten, da sie alle in irgendeiner Weise das gleiche Ziel verfolgen. Bei der Macht- und Geldgier, die diese Männer antreibt, wundert es einen beim Lesen bald, dass die Geschichte solange braucht, bis sie endlich zu ihrem Ende findet.

     

    Diesen Weg dahin füllt Julia Navarro mit ausufernden, oft nichtssagenden Diskussionen aus. Da wird immer und immer wieder darüber beraten, diskutiert und befohlen, wie die weitere Vorgehensweise bei dem Beschaffen der Tonbibel bzw. dem Mord an den Tannenbergs auszusehen hat. Alle sind getrieben von Macht, Geld und Rache. Da werden Detekteien bemüht und Killerkommandos in den Irak geschickt, welche sofort vom Leser auszumachen sind und somit hier auch wieder die Spannung herausnehmen. Überhaupt fehlt dem Roman durch diese ständigen Diskussionen bald jegliche Spannung, alles wird regelrecht totgeredet bis auch das letzte Fünkchen Spannung und Interesse an der Geschichte aufgebraucht ist.

     

    Die Grundidee ist wirklich nicht schlecht und man merkt auch, dass die Autorin sich mit dem beginnenden Irakkrieg wie auch mit der Schöpfungsgeschichte auseinandergesetzt hat, aber dieses Wissen rettet den Unterhaltungswert des Romans dann auch nicht mehr. Selbst der Zeitdruck durch den immer näher rückenden Irakkrieg wirkt bald nur noch ermüdend durch die ständigen Wiederholungen.

     

    Fazit: Zu viele Handlungsstränge und endlose Diskussionen ermüden und nehmen jegliche Spannung aus dem Roman, zudem bleiben alle Charaktere äußerst farblos und agieren absolut vorhersehbar.

  23. Cover des Buches Das Stephen King Buch (ISBN: 9783453033160)
    Stephen King

    Das Stephen King Buch

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein Buch, das den Anspruch erhebt, ein wenig Licht in das Dunkel um einen der erfolgreichsten Schriftsteller der Welt zu werfen. Wie kam es zu diesem phänomenalen Erfolg? Warum wählte King gerade dieses literarische Genre? Ist er privat auch a bisserl schräg? King äußert sich zu all diesen Fragen umfänglich, er erklärt, warum ein kleines bißchen Horror auch für ganz junge Menschen zur Persönlichkeitsbildung gut sein kann, und eine Handvoll Kurzgeschichten zum Beleg der Qualität der Werke Kings sind auch enthalten. Bleibt das Bild eines bodenständigen, sehr sympathischen Familienmenschens!
  24. Cover des Buches Phönix (ISBN: 9783608936483)
    Steven Brust

    Phönix

     (9)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Das fünfte Buch - Phoenix - ist eine direkte Fortsetzung von Teckla, in dem von dem beginnenden Zerfall der Ehe von Vlad und Cawti erzählt wird. Cawti wendet sich umstürzlerischen Gruppen zu und Vlad überdenkt sein Attentäterleben. Ist dies in Teckla noch sehr gut gelungen und hat Steven Brust die richtige Balance zwischen Action und nachdenklichen Passagen gefunden, wird in Phoenix zwar auch ein interessanter Plot aufgebaut mit neuen politischen Verwicklungen, leider beendet Brust die Haupgeschichte recht lustlos auf den letzten 10 Seiten. Da wäre sicherlich noch mehr Potential drin gewesen. Die Veränderung von Vlad ist nachvollziehbar und ich werde bestimmt gespannt seinen weiteren Weg verfolgen. Ich gebe 7 von 10 Punkten, wegen dem sehr schwachen Ende leider nur 3 Sterne.

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