Bücher mit dem Tag "beschattung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "beschattung" gekennzeichnet haben.

70 Bücher

  1. Cover des Buches Dark Village - Das Böse vergisst nie (ISBN: 9783649615781)
    Kjetil Johnsen

    Dark Village - Das Böse vergisst nie

     (545)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Ein Ort, in dem das Böse lauert. Vier Freundinnen, so verschieden und doch unzertrennlich. Bis eine von ihnen tot aufgefunden wird. Nackt im See treibend. In Plastikfolie eingewickelt. Ermordet von jemandem, den sie kannte.

     

    》EIGENE MEINUNG:

    Diese Buchreihe liegt nun wirklich schon Jahre auf meinem SUB und durch die diesjährige Herbst-Leseliste war es nun endlich soweit! Gestalterisch passt es perfekt in die Zeit, wenn die Tage wieder kürzer werden und es auf Halloween zugeht. Ein Blickfang ist dabei der schwarze Buchschnitt und die aufeinander abgestimmte Aufmachung der Reihe:

    1) Das Böse vergisst nie

    2) Dreht euch nicht um

    3) Niemand ist ohne Schuld

    4) Zurück von den Toten

    5) Zu Erde sollst du werden

     

    Ich habe bei diesem Auftaktband ganz bewusst den Klappentext nicht in eigenen Worten wieder gegeben, da hier für mich jedes Wort zuviel wäre und die gerade die Unwissen- und Unwägbarkeit rund um die Geschichte der 4 Freundinnen den besonderen Reiz dieser Bücher für mich ausmacht.

    Die Geschichte startet mit dem Kapitel indem die Leiche einer der vier Freundinnen gefunden wird – danach starten wir 21 Tage vor dem Mordtag, lernen die Umgebung, die Protagonisten und vor allem ihre vielfältigen Probleme kennen.

    Im Mittelpunkt stehen Trine, Vilde, Nora und Benedicte. Die 4 Mädchen sind enge Freundinnen (auch wenn es sich nicht wirklich oft so anfühlt) und könnten doch unterschiedlicher nicht sein. Abwechselnd, sowohl je Kapitel, als auch manchmal wechselnd innerhalb eines Abschnittes (was das Lesen und Nachvollziehen nicht immer einfach macht), lernen wir sie nach und nach besser kennen. Dabei wächst einem jede von ihnen durchaus an Herz und schließlich möchte man keine von ihnen durch den Mord verlieren, sondern sie lieber schütteln, vor Depressionen retten oder zur Ehrlichkeit anhalten. Hinzu kommen weitere Hauptfiguren, wie Nick, der männliche Hauptpart der Geschichte oder die schreckliche neue Lehrerin, durch die der Stein (der schließlich bei einem Mord enden wird) erst ins Rollen kommt. Die Unausweichlichkeit dessen zieht einen geradezu in die Geschichte hinein und ich wollte/musste stets weiter lesen und mehr erfahren.

    Es gibt für mich allerdings auch große Kritikpunkte! Ich war schon auch mal Jugendliche, mit all den neuen Themen, Gedanken und Ängsten. Aber das hier ist einfach zuviel. Zuviel Sex, zu viele Worte wie „Titten“ und englische Ausdrücke etc., die die Mädchen auch auf sich selbst anwenden, zu viel Drama, zu viele Geheimnisse, zu krasse Aktionen, zu viel Körperlichkeit… Als ich unter dem Klappentext das Wort „Krimi-Soap“ gelesen habe, war das wie die Faust aufs Auge: Das trifft es! Auch das Sex ein großes Thema beim Erwachsenwerden spielt ist klar, aber der Umgang damit war hier für mich alles andere als realistisch. Die Personen sprechen und denken hier für mich zu übertrieben und teils beinahe pornografisch. Manchmal habe ich mich gefragt ob das die Vorstellung des männlichen Autors ist, wie Mädchen sind. Für mich alles andere als passend.

    Nichts desto trotz hat das Buch eine gewisse Sogwirkung, indem man dem Mordtag immer näher kommt. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, auch wenn der Schreibstil mich eher abgeschreckt hat. Es gibt wenig Lockerheit, Humor, Freundschaftsmomente etc. Es ist düster, hoffnungsbefreit, misstrauisch und endgültig. Ziel: Verlust und Mord. Entsprechend enttäuscht war ich, als man trotzdem am Ende noch nicht mal wusste, wer das Opfer ist. Erst in Band 2 kommen wir dem ganzen wirklich näher. So gab es hier vor allem viel Teenie-Drama, Schulalltag, Geheimnisse, Entfremdung und Sex-Gerede (sowohl Homo-, als auch Heterosexuell). Interessant war es aber bestimmte Situationen aus mehreren Sichten hintereinander wahr zu nehmen, ohne allzu große Dopplungen zu erleben. Vor jedem größeren Abschnitt im Buch findet sich außerdem ein Auszug aus einem bekannten Song, auf dem auch im Kapitel Bezug genommen wird. Sehr atmosphärisch.

     

     

    》FAZIT:

    Spannende Grundidee, interessanter Buchaufbau, aber viel zu viel Tennie-Drama, Sex-Gerede, Soap-Plots, Anzüglichkeiten, Ausdrücke wie „Titten“ etc. Ich werde auf jeden Fall noch Band 2 lesen, bin allerdings nicht wirklich überzeugt.

  2. Cover des Buches Zersplittert (ISBN: 9783733500399)
    Teri Terry

    Zersplittert

     (945)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Kylas Leben hat sich stark verändert. Sie ist nicht mehr der willenlose Slater, der aus dem Krankenhaus entlassen worden ist. Obwohl es nicht so sein sollte, hat sie einen Teil ihrer Erinnerungen zurückerlangt und kennt nun einen Teil ihrer Vergangenheit. Doch der Verlust von Ben wiegt immer noch schwer und macht sie zu einem Spielball zwischen dem Staat und der Untergrundorganisation Free UK.

     

    Ich muss gestehen, ich konnte mich auch im zweiten Teil nicht wirklich mit Kyla anfreunden. Ich finde die Art wie sie ist, wie sie mit anderen Menschen umgeht und auch wie sie das Vertrauen und die Hilfe, die ihr entgegengebracht wird, benutzt schlicht und ergreifend unsympathisch. Ich kann verstehen, dass sie verstehen will, was mit ihr passiert ist, inwieweit sich ihre Persönlichkeiten verbinden bzw. ausmachen und dass die Geschehnisse mit Ben sie natürlich verzweifeln… Aber für mich ist das halt kein Grund, dass sie dabei willentlich andere Leute in Gefahr bringt. Mehr als einmal stürzt sie kopfüber los, obwohl sie mehrfach darum gebeten wurde, erst einmal einen Gang zurückzuschalten und abzuwarten.

    Auch die Art, wie allein die Erwähnung von Ben ausreicht, um sie zu manipulieren, ist ein bisschen zu dick aufgetragen meiner Meinung nach. Ich verstehe, dass es quasi die erste große Liebe ist und sie sich auch noch ein wenig schuldig fühlt, aber der Einfluss der durch ihn ausgeht, ist definitiv zuviel des Guten, weshalb es mir auch schwerfällt, gegenüber Ben irgendwelche Sympathien aufzubringen.

     

    Die Idee dahinter, wie man das Slating teilweise durch eine gespaltene Persönlichkeit umgehen konnte, fand ich wirklich sehr interessant und auch sehr schlau, wobei für mich doch noch einige Fragen diesbezüglich auftauchen. Aber vielleicht werden die ja im nächsten Teil noch aufgeklärt-

    An sich ist der Band definitiv einfacher/besser als der erste Teil zu lesen, weil man jetzt mehr Hintergrundinformationen hat und sich generell in dieser neuen Welt ein wenig besser zurechtfindet. Aber es ist immer noch ein Hin und Her das natürlich die Frage offen lässt, wem man vertrauen kann und wem nicht. Ich finde, es ist auf jeden Fall mehr Spannung da als im ersten Band aber einen roten Faden hab ich so richtig noch nicht finden können.

     

    Ich bin jetzt jedenfalls gespannt, wie es im finalen Band weitergeht.

  3. Cover des Buches Erlösung (ISBN: 9783423214933)
    Jussi Adler-Olsen

    Erlösung

     (1.201)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Schreckliches ist in dem alten Bootshaus geschehen. Doch es gelingt, eine Flaschenpost abzusetzen. Jahre später landet diese im Sonderdezernat Q für ungelöste Fälle. Es sind nur noch wenige Buchstaben zu erkennen. Ist sie ein Hilferuf ? Und kommt nicht jede Hilfe zu spät ? Carl Morck verbeißt sich wiedermal in einen Fall und sein Instinkt gibt ihm recht. Langsam setzt sich ein Bild zusammen und es scheint, als triebe der Mörder immer noch sein Unwesen. Und er hat sich auf Kinder spezialisiert.

    Der dritte Fall mit Carl Morck und seinem Assistenten Assad. Wieder sehr spannend und kaum aus der Hand zu legen. Ich mag die Charaktere, den Humor und den Erzählstil. Auch dieses Buch habe ich wieder verschlungen und werde gleich das nächste starten. Man möchte auch wissen, was es mit Assad auf sich hat und wie es mit dem Team, das in diesem Buch noch mehr Zuwachs erhält, weitergeht und was damals wirklich geschah, als Carls Kollege erschossen und sein anderer Kollege Querschnittsgelähmt wurde. Aber vor allem will man wieder so einen tollen Thriller lesen. Nur die reißerischen Titel stören mich bzw. haben mich lange davon abgehalten, diese Reihe zu lesen. Doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Wer Spannung liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Ich kann gar nicht sagen, ob mich Band 2 oder Band 3 mehr begeistert hat. Und die Bösen sind immer so abgrundtief Böse und gestört, dass einem manchmal echt die Luft wegbleibt. Auch hier tun sich wieder Abgründe auf angesichts der Schicksalsschläge und Kindheitserfahrungen.
     

  4. Cover des Buches Housesitter (ISBN: 9783805251020)
    Andreas Winkelmann

    Housesitter

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Thomas kommt mit seiner Freundin vom Urlaub zurück in sein Haus und er merkt gleich, hier stimmt etwas nicht. Es riecht anders als sonst, die Möbel stehen anders und noch ein paar merkwürdige Dinge. Doch bevor er reagieren kann, wird er zusammengeschlagen und erwacht erst im Krankenhaus wieder. Vorn seiner Freundin fehlt seither jede Spur. 

    Die Kommissarin Priska nimmt sich den Fall an. Es ist echt unglaublich, was der Täter vorhat.
    Der Thriller enthält wie man es bei Andreas Winkelmann gewöhnt ist einige Stellen, wo man echte Gänsehaut bekommt. Die fieberhafte Suche nach Thomas Freundin wird ein Wettlauf gegen die Zeit.


    Die abwechselnden Erzählstränge sind nichts für schwache Nerven.
    Fazit: Wie immer sehr packend und nervenaufreibender Schreibstil. Wenn man im Nachhinein darüber nachdenkt, verlässt man sein Haus in Zukunft mit einem eigenartigen Gefühl 😊

  5. Cover des Buches Ich bin kein Serienkiller (ISBN: 9783492267717)
    Dan Wells

    Ich bin kein Serienkiller

     (667)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Das Cover selbst ist glatt gehalten und wirkt wie eine gräuliche Mauer. 

    Die rote Titelschrift ist gut fühlbar und lässt die Schrift wie tropfendes Blut aussehen. Passend zur Story.

    376 Seiten


    Inhalt/Story

    1 Band der 6 teiligen Reihe.

    Wir begleiten die Gedanken und Gefühle eines 15 jährigen Jungen, der selbst merkt, dass mit ihm etwas nicht stimmt. 

    Er interessiert sich extrem für Serienkiller, will keine Freunde haben und würde am liebsten selber töten.... Morde und Leichen ziehen ihn magisch an.....

    In seinen Inneren spürt er, dass er selbst auch ein perfekter Killer werden könnte, wäre da nur nicht dieses Gewissen, was einem genau diese Lust verbieten will :-)


    Meine Meinung

    Ich muss zugeben, dass ich echt skeptisch war, ob diese Story nicht zu seltsam ist, um sie zu lesen, aber ich bin wirklich positiv überrascht!

    Die Beschreibung Thriller würde ich allerdings noch ergänzen, denn für mich ist es ehr ein Jugendthriller mit leichten Fantasy Touch.

    Die Story wird in der "Ich-Perspektive" erzählt.

    Es war richtig spannend und interessant die Gedanken des Protagonisten zu lesen, denn dieser innerliche Kampf, die er gegen sein "eigenes" Monster führt, macht mit dir selber ein Psychospielchen!

    Da ich ohne Klappentext gestartet bin, wusste ich überhaupt nicht in welche Richtung sich das Ganze entwickelt!

    Begleitet man hier einen Psychopaten der demnächst ein Serienkiller wird? Steckt ein "richtiges Monster (Fantasy)" in ihm? 

    Oder ist die ganze Reihe eine Art Therapiebuch in der man die verschiedenen Stadien des Protagonisten liest???! Fragen über Fragen!

    Auch die Tatsache das Johns Mutter ausgerechnet in einem Leichenhaus arbeitet macht die Sache umso skurriler, denn dadurch hat er auch noch regelmäßigen "Kontakt" zu seiner Lieblingsbeschäftigung ;D


    Mein Fazit

    Unterhaltend und mal was völlig Neues für mich, gerade weil es so seltsam ist war es schon wieder interessant ^^

    4*





  6. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.304)
    Aktuelle Rezension von: juliakerscher

    In Vergebung wird die Geschichte, die im zweiten Teil begonnen hat, fortgesetzt. Der erste Teil ist ziemlich langsam, was aber nicht schlecht sein muss. Es kommt ganz darauf an, was der Leser bevorzugt. Für meinen Geschmack war es manchmal ein bisschen langatmig, aber nicht so sehr, dass es mich groß gestört hätte. 

    Ein toller Abschluss der Trilogie! 


  7. Cover des Buches Blutschatten (ISBN: 9783896676214)
    Kathy Reichs

    Blutschatten

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Mary2

    Der Auftakt zu einer neuen Reihe aus der Feder der Erfolgsautorin Kathy Reichs (Tempe-Brennan-Romane)

    Im Mittelpunkt steht die junge Sunday Night, eine ehemalige Polizistin mit traumatischer Vergangenheit. Nur wenige Menschen haben Zugang zu der verschlossenen, aber ausgesprochen professionellen Sunday, die zurückgezogen auf einer Insel wohnt.

    Ihr Vater-Ersatz Beau hat einen Auftrag für Sunday, mit dem er sie aus ihrer Isolation locken möchte: Sie soll ein nach einem Attentat verschwundenes Mädchen aufspüren. Dabei ist nicht einmal sicher, ob die verschwundene Stella überhaupt noch lebt…

    Auf knapp 400 Seiten wird die geheimnisumwitterte Protagonistin vorgestellt und ein komplexer Vermisstenfall aufgerollt.

    Als Leser ist hier Konzentration gefragt, um keine Information zu verpassen.

    Rätselhaft bleiben lange die eingefügten, kurzen Kapitel, die aus der  Perspektive einer jungen Gefangenen berichten.

    Der Sprachstil entspricht genau dem, was der Leser von Kathy Reichs gewohnt ist: Kurze Sätze, interessante Bilder und gerne eine Portion Sarkasmus bei den Protagonisten. Die Erzählweise ist es dann auch, die meine Motivation bis zum Ende aufrechterhalten hat. Denn bis zum Showdown im letzten Teil plätschert die Handlung erst einmal vor sich hin und Sunday Night ist nicht gerade als Sympathieträgerin geeignet.

    Viele Fragen klären sich am Ende, aber ganz offensichtlich ist die Sunday-Night-Reihe auf mehrere Teile angelegt, denn es bleiben genügend Fragen offen, um die Geschichte weiter zu erzählen.

    Für mich ein typischer erster Band einer neuen Reihe, der es einfach schwer hat, gemessen an der beliebten Tempe-Brennan-Reihe.

    Ich werde Sunday Night weiter verfolgen, schon, weil ich Kathy Reichs mag.

    Es gibt aber noch Luft nach oben!

    Von mir gibt es vier Sterne.

  8. Cover des Buches Ostfriesenangst (ISBN: 9783596513055)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenangst

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Kaddie

    Die Bücher kann man alle blind kaufen. Sind immer gut. Mag das Paar der Ermittler sehr gerne. 5 Sterne!

  9. Cover des Buches Kind 44 (ISBN: 9783442481859)
    Tom Rob Smith

    Kind 44

     (750)
    Aktuelle Rezension von: VeroniKi

    Kurz zuvor hatte ich einen anderen Roman gelesen, der zur Zeit des Stalinismus’ spielt. Mit “Kind 44” traf mich diese beklemmende Zeit erneut, die ständige Angst davor, etwas falsches zu sagen, nur, damit einen die Nachbarn, Freunde oder gar Partner nicht denunzieren und in den “Gulag” bringen. Ich bin nun sehr geschafft und hoffe, dass sich so eine Zeit nie wiederholen wird.

    Zum Kriminalfall

    Ein typischer Fall ist das nicht, den Leo bearbeitet. Schließlich arbeitet er bei der Miliz und seine Aufgabe ist es nicht, den Mörder der zahlreichen Kinder aufzuspüren. Ganz im Gegenteil. Mit den Nachforschungen gefährdet er nicht nur sein eigenes Leben sondern auch das seiner Frau Raisa und seiner Eltern. Aus diesem Grund finden alle Ermittlungen im Verborgenen statt. Es ist spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

    Die Charaktere 

    Leo ist zwar Mitglied der MGB und man weiß, dass er schuldig ist am Tod vieler Unschuldiger, dennoch erkennt man recht schnell, dass er zwischen Gut und Böse unterscheiden kann. Bei seiner Frau Raisa weiß man lange nicht, wie sie zu ihm steht und generell, wie sie zum Staat und seinen Machenschaften steht. Ich mag sie beide irgendwie und man fiebert mit, dass sie unbeschadet aus diesem Albtraum wieder aufwachen werden und alles gut endet…

    Fazit

    Teilweise war mir der Thriller zu brutal, der Kriminalfall ist übel und die Spionage des Staates macht einen fertig. Ich denke, dass es die Zeit in der Sowjetunion gut wieder spiegelt, weshalb mich das Buch stärker mitgenommen hat, als es ein “normaler” aus der Fantasie heraus entstandener Thriller tun würde. Ich kann mir gut vorstellen die weiteren Romane von Tom Rob Smith zu lesen um zu erfahren, wie es mit *Achtung Spoiler* Leo und seinem Morddezernat weiter gehen wird.


  10. Cover des Buches Die Leopardin (ISBN: 9783404173402)
    Ken Follett

    Die Leopardin

     (344)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Die Leopardin" ist ein Spionagethriller von Ken Follett. Die Landung der Alliierten in der Normandie steht Ende Mai 1944 unmittelbar bevor. Ein Anschlag der Résistance auf die wichtige Fernmeldezentrale in Sainte-Cecile geht schief und die beteiligte britische SOE-Agentin Felicity Clairet entkommt mit knapper Not zurück nach England. Aber sie fasst einen neuen Plan und kann die Entscheidungsträger überzeugen. Ein Wettlauf gegen die Zeit um doch noch die wichtigste Nachrichtenübermittlungsstelle der Nazis zu zerstören und damit die Invasion entscheidend zu unterstützen. Dabei hat sie nur ein Team aus Frauen zur Hand, die bereits vorher an der harten Ausbildung scheiterten, ein Todeskommando gegen die brutalen Gegenspieler der Gestapo. Ken Follett beschreibt in diesem Spionageroman ein fiktives Ereignis, dass sich in den wenigen Tagen vor der Invasion abspielt. In der Realität gab es damals nur wenige Frauen, die als  Special Operations Executive Geheimagenten tätig waren. Ganze fünfzig wurden damals nach Frankreich entsandt, wobei sechsunddreißig ihre Einsätze überlebten. Der Autor wählt für diesen Roman historisch korrekte Rahmenbedingungen und bettet seine eigene Widerstandsgeschichte darin ein. Bei dieser bedient er sich sicherlich ein wenig klassischem Klischee, aber dies stört beim Lesen keineswegs. Denn die Geschichte ist sehr spannend erzählt, teils sicherlich auch brutal dargestellt, aber eben immer fesselnd. Vor vielen Jahren hatte ich bereits mal "Die Nadel" von Ken Follett gelesen und ich finde "Die Leopardin" ist ein weiterer sehr guter Spionageroman aus der Feder des Autors. Speziell das Katz- und Maus Spiel zwischen dem deutschen Major Dieter Franck und der Leopardin Flick hat mir dabei sehr gefallen. Wem Geschichten wie "Agenten sterben einsam" oder "Das dreckige Dutzend" gefallen, der findet auch mit "Die Leopardin" eine gute und spannende Unterhaltung.

  11. Cover des Buches 1Q84 (Buch 3) (ISBN: 9783442743636)
    Haruki Murakami

    1Q84 (Buch 3)

     (420)
    Aktuelle Rezension von: Gwennilein

    In gewohnter Haruki Murakami-Manier wird sicher wieder sehr viel Zeit für die einzelnen Charaktere und deren Geschichten genommen. Wer gerne liest und sich von dicken Büchern nicht abschrecken lässt, kommt hier wieder voll auf seine Kosten. Es macht einfach einen Unterscheid, wenn man sich Zeit lässt für die Details und völlig unaufgeregt durchs Buch wandert. Auch wenn die Thematik einer Fiktion und unrealistischen Geschichte normalerweise nicht meinem Geschmack entspricht, feiere ich dieses Buch wieder hart! Wie Haruki Murakami den Leser in Geschichten zieht, ist einmalig. Da wurde ich auch hier wieder nicht enttäuscht, das Buch knüpft nahtlos an die ersten beiden Bücher an. Das Ende ist für meinen Geschmack ein wenig sehr offen, doch bei den Büchern geht es um die Geschichte an sich, den Weg und nicht das Ende, das Ziel.

  12. Cover des Buches Teuflisches Genie (ISBN: 9783426500415)
    Catherine Jinks

    Teuflisches Genie

     (451)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86

    Zum Buch: Cadel ist ein hochintelligenter Junge, ein wahres Computergenie. Und sein Vater? Ein gefährlicher Irrer, der im Gefängnis sitzt. Als Cadel mit 13 Jahren sein Abitur besteht kommt er an das von seinem Vater gegründete „Institut“. Offiziell um Computerwissenschaften zu lernen, inoffiziell hat er jedoch Fächer wie Unterschlagung, Fälschung und dergleichen. Denn das große Ziel seines Vaters: Cadel soll die Weltherrschaft übernehmen. Doch Cadel hat andere Pläne für sein Leben und setzt alles daran aus dem goldenen Käfig, in dem er sitzt, auszubrechen.

     

    Das Cover: Ich mag das Cover total gerne, weil es auf eine kindische, verspielte Art doch irgendwie gefährlich wirkt und damit einfach perfekt zum Buch passt. Neben einem Gehirn sind einige Totenköpfe abgebildet, die zum Thema „Gift“ passen, was in dem Buch eine große Rolle spielt. Das alles aber in der Art von Kinderzeichnungen. Ich mag sowohl die Farbgebung als auch die Gestaltung an sich und finde es damit richtig gelungen. 4/5 Punkte.

     

    Die Story: Am Anfang hat mir die Geschichte noch richtig gut gefallen. Ein kleiner Junge, der höchst intelligent ist, aber aufgrund seines Alters unterschätzt wird. Der sich an seinen Klassenkameraden rächt und ihnen (zum Teil wirklich fiese) Streiche spielt. Nur, dass diese Streiche einfach so geschehen sind, ohne, dass sie erklärt wurden. Ich hatte hier stellenweise den Eindruck, dass die Autorin selbst nicht wusste, wie genau Cadel nun beispielsweise das Dach der Sporthalle zum Einsturz gebracht hat. Also erklärt sie es nicht. Mmh. Dann kommt Cadel ans Institut und die Geschichte wird immer absurder und gipfelt schließlich in der totalen Überwachung bis hin zu dem einen entkommen, um in den Fängen des anderen zu landen. Immer wieder. Mehrmals hintereinander. Das hat dem Ganzen für mich wirklich den Rest gegeben, denn es war einfach nur völlig abstrus. 2/5 Punkte.

     

    Die Charaktere: Der einzige Charakter von dem ich wirklich behaupten kann, dass ich ihn mochte, war Sonia. Tolles Mädchen, von ihr hätte ich auch gerne mehr gelesen, denn sie war die einzige, die wirklich sympathisch war. Cadel war eher geht so. Natürlich, er ist ein Kind. Aber dafür, dass er ein liebes Kind sein sollte, hat er echt viel Mist angestellt. Gefährlichen Mist. Dafür, dass er so intelligent sein soll, hat er sich zum Teil wirklich dumm und naiv benommen. Und alle anderen Charaktere. Ach so, Gazo. Gazo war auch toll, auch wenn ich seinen Hintergrund irgendwie ziemlich albern fand. Aber ja, alle anderen Charaktere waren einfach nur böse und gemein. Und dabei ganz und gar nicht lustig. 2/5 Punkte.

     

    Der Schreibstil: Den Schreibstil fand ich tatsächlich in Ordnung. Nichts besonderes, aber in Ordnung. Die Autorin schreibt in einer verständlichen Sprache. Allerdings wusste sie – so wirkte es jedenfalls auf mich – nicht, ob sie einen lustigen Roman oder einen Krimi schreiben wollte. Entsprechend schwankte es immer zwischen den beiden Genres und war weder das eine noch das andere. Das hat es dann leider in gewisser Weise kaputt gemacht. 3/5 Punkte.

     

    Fazit: Ich hatte mir von dem Roman irgendwie etwas ganz anderes versprochen. Ich hatte eine witzige Lektüre erwartet, mit einem Jungen, der halt wirklich versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen, sich aber irgendwie trotz seiner Intelligenz dumm anstellt, weil er eigentlich zu lieb ist. Stattdessen war dieses Buch einfach echt grausam und gewalttätig voller wirklich fieser Gestalten und einem Jungen, der nicht so nett ist, wie es der Klappentext suggeriert hat. Schade, meine Erwartungen waren irgendwie anders und diese Reihe werde ich auf jeden Fall nicht weiter verfolgen. 2/5 Punkte.

     

    Kurzmeinung: Für mich leider viel zu weit hergeholt und unrealistisch, außerdem leider weder amüsant noch sonderlich spannend.

     

    Mehr von mir zu den Themen Bücher, Essen, Reisen, Fotos, Geocachen, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

  13. Cover des Buches Mörder ohne Gesicht (ISBN: 9783423212120)
    Henning Mankell

    Mörder ohne Gesicht

     (982)
    Aktuelle Rezension von: Radagast

    Abermals ist Wallander auf Mörderjagd. Diesmal ein Doppelmord. Henning Mankell ist es in diesem Krimi gut gelungen den Leser gut in die Geschichte ein zu weisen. Auch wie schlaflos und alkohlgeschwängert Wallander durch diesen Fall beschrieben wird. Einzig die teilweise unnötige Länge von Spannungsbogen zu Spannungsbogen ist etwas mühsam. Ja, ich habe dabei etwas geflucht und das Buch für eine Pause bei Seite gelegt. Abseits des Mordfalles schimmert etwas Alltag von Wallander und Schweden selbst durch. Ich denke, ein Fünkchen Wahrheit wird es sein, auch wenn es schon etwas verjährt ist.
    Ein lesenswerter Krimi mit leichten Schwächen. 

  14. Cover des Buches Dark Prince (ISBN: 9783961115433)
    J. S. Wonda

    Dark Prince

     (232)
    Aktuelle Rezension von: Melidi10

    Ich muss ehrlich sagen, am Anfang hatte ich Angst sie anzufangen, weil ich damit gerechnet habe, dass es zu klischeehaft wird. Nun, ich habe alles bekommen außer einen Märchenprinzen. 

    Die Geschichte handelt von Florence die in den Slums Londons aufgewachsen ist und somit nur die schattigen Seiten des Lebens kennt. Als sie nun Drogen bei ihrem fünfzehnjährigen Bruder findet, richtet sie sich an den einzigen Dealer, den sie kennt. 

    Bei Evan zu Hause, findet sie jedoch nicht ihren Ex-Freund, sondern einen Mann, den sie sieben Jahre zuvor das erste Mal begegnet ist. Von dort an, nimmt alles seinen Lauf. 

    Während Florence alles versucht, um ihre Familie zu schützen, sucht der Dark Prince ihren Ex, der als Einziger seine wahre Identität kennt. Flo ist gezwungen mit ihm zusammenzuarbeiten und lernt dabei den Luxus kennen, der ihr verwehrt geblieben ist. Doch das macht die Geschichte nicht besonders. Das Besondere daran ist, die Denkweise Florences und der Kampf gegen ihre Gefühle. Sie ist ein ehrlicher Charakter mit einer scharfen Zunge, die sie nicht einmal gegenüber die schlimmsten Männer Londons zügelt. Sie ist gerissen und denkt eher rational als emotional. Ebenso vergleicht sie oft, das neu entdeckte mit ihrem alten Leben und weist somit auf den starken Unterschied zwischen Arm und Reich hin. 


    »Wie ertrug man es, oben zu schwimmen, wenn man wusste, dass es Fische gab, die niemals das Sonnenlicht erreichen würden?« 


    Fakt ist Armut existiert, ebenso wie die Schere zwischen Arm und Reich und genau das wird in der Geschichte auch hervorgehoben. Es geht hierbei nicht um eine leidenschaftliche Liebesbeziehung oder wie humorvoll die Figuren sind, sondern wie sehr sie sich unterscheiden und doch ähneln. Es beginnt schon mit ihrem ersten aufeinandertreffen im Black Butterfly, dem beliebtesten Club Londons, der großen Gewinn einbringt und sich doch in einem Ghetto befindet, in der die Armen um ihr Überleben kämpfen. 

    Florence erklärte ihre neuen Eindrücke wie folgt: »Vielleicht empfand ich die Gegend, aus der ich kam, als ehrlicher. Jeder war verarmt, aber niemand musste sich vorwerfen, er würde diese Armut ignorieren.«

  15. Cover des Buches Vanitas - Schwarz wie Erde (ISBN: 9783426523957)
    Ursula Poznanski

    Vanitas - Schwarz wie Erde

     (406)
    Aktuelle Rezension von: AlienaR

    Nachdem sie offiziell als tot gilt, baut sich eine ehemalige Frankfurter Polizeiinformantin unter dem Namen Carolin Bauer eine neue Existenz als Blumenhändlerin in Wien auf. Ihr Kontakt bei der Polizei und Beschützer Robert bringt sie jedoch dazu, in München unter einem weiteren falschen Namen erneut als Spitzel für ihn zu arbeiten. Carolin ermittelt nun also in einer seltsamen Todesserie in der Baubranche Münchens, während sie befürchtet, dass der Clan, vor dem sie eigentlich auf der Flucht ist, entdeckt, dass sie noch am Leben ist…

    Caro ist für mich ein sehr spannender Charakter. Man weiß nie, wann ihre Paranoia gerechtfertigt ist und wann sie sich einfach einbildet, dass ihre Vergangenheit sie einholt. Einige ihrer Aktionen erscheinen aber gerade im Hinblick auf ihre Verfolgungsängste als geradezu wahnsinnig. Wer geht bitte als totgeglaubte Person auf eine große Gala mit Medienpräsenz, wenn man nicht gefunden werden möchte? Ihre Probleme sind also teilweise hausgemacht, das gefällt mir jedoch gut – macht ein Charakter immer alles richtig, ist das doch auch irgendwie langweilig.

    Pluspunkte gibt es auch für die kreativen Ideen der Autorin. Die Kommunikation zwischen Caro und Robert in Form von Blumen und Blumensprache ist ein toller Einfall und auch die Art, wie Tamara und ihre Familie heimlich kommunizieren, ist meiner Meinung nach brillant. Das Buch selbst nimmt leider erst sehr spät Fahrt auf – für ein alleinstehendes Buch wäre es für mich etwas ereignislos, als Auftakt einer Reihe macht es jedoch auch neugierig, wie es mit Caro weitergeht.

  16. Cover des Buches Mystery Girl (ISBN: 9783518465288)
    David Gordon

    Mystery Girl

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Amarok
    Sam Kornberg, ein Film-Fan und Freizeitschriftsteller, der "plötzlich" von seiner Frau verlassen wird, findet sich auf einmal völlig alleingelassen vor und muss damit beginnen sich um sich selbst und seinen Lebensunterhalt zu kümmern. Als angehender Schriftsteller begibt er sich auf die Suche nach mehr interessanten als lukrativen Jobs und wird schließlich Gehilfe eines Privatdeketivs. Sein erster Auftrag umfasst zunächst die Beschattung einer mysteriösen Frau, was ihn zu einem kleinen Stelldichein mit einer weiteren Frau führt, die ihm kurz darauf wieder als Mordopfer begegnet. Und genau damit setzt ein Kriminalfall ein, der in guter alter Pulpmanier nur so vor skurilen Persönlichkeiten und Situationen strotzt, zur Einführung dutzender Charaktere - alle mehr oder weniger mysteriös und außergewöhnlich - führt, auch Sex, Mord, lasterhafte Vergangenheiten enthält und ebenfalls die Geschichte selbst immer wieder neue Wendungen nehmen lässt.
    Der Autor weiß geschickt mit seinen Figuren und dem Storyplot zu spielen, bleibt dabei immer dem Pulp-Genre treu und bietet dem Leser ein wahres Vergnügen und auch Meisterwerk modernen Pulpromans. Auch die Sprache und das Erzähltempo sind ein wahrer Genuß und machen es schwer den Roman aus der Hand zu legen. Für jeden Fan von Pulp ist das auf jeden Fall ein Muss und für alle, die damit bisher noch nicht in Berührung gekommen sind, ist "Mystery Girl" der perfekte Einstieg und wird süchtig nach diesem Genre machen.
  17. Cover des Buches Zweimal ist einmal zuviel (ISBN: 9783442428786)
    Janet Evanovich

    Zweimal ist einmal zuviel

     (237)
    Aktuelle Rezension von: rebell

    Inhaltsangabe: Nichts beschwingt den Gang eines Mädchens mehr, als eine Pistole in ihrer Handtasche. Stephanie Plum ist wieder auf der Jagd nach den Gaunern der Großstadt.  Zwei Fälle beschäftigen sie gerade: das Verschwinden des Angeklagten Kenny  Mancuso und ein Fall von Sargdiebstahl. Gemeinsam mit Grandma Mazur - die alte  Dame genießt Beerdigungen wie andere Leute Sahnetorten - macht sie sich auf die  Suche - quer durch die Hinterhöfe Trentons und Omas liebste  Beerdigungsunternehmen... 


    Sichtweise: Wir schlüpfen in die Rolle der frechen und noch recht neu im Geschäfft Kopfgeldjägerin Stephanie Plum. In Ich-Form erzählt, bekommen wir einen sehr guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Nicht immer kann ich ihre Handlungen nachvollziehen, aber sie passen gut zu ihrem aufbraussendem Tempament. Bei einigen Szenen musste ich laut auflachen wegen der schlagfertigen Sprüche. Stephanie ist ein Tollpatsch oft mit mehr Glück als Verstand. 


    Story: Orts- und Personentechnisch knüpfen wir direkt an Band 1 an. Es spielt alles wieder in der Stadt Trenton und auch Stephanie's geliebte Familie wird in ihre Fälle hineingezogen. Allen vorran liebe ich Großmutter Mazur, sie ist vom ähnlichen Schlag wie Stephanie und lässt mich einfach dauergrinsen wenn sie auftaucht. 

    Auch hier ist Janet Evanovich die gute Kombination aus ROman  und Krimi gekommen. Mit Humor und Spannung verfolgen wir die Verbrecher, lassen uns von Joe Morelli verführen (oder auch nicht) und bekommen Angst wenn es Ernst wird. Dieser zweite Band hat sich wieder herrlich schnell weglesen lassen und ist super für zwischendurch. 

    Einige Wendungen animieren zum weiterlesen und treiben den Puls in die Höhe. Jedoch waren auch ein paar Details ziehmlich vorhersehbar, sodass ich schon manche Schlüße eher ziehen konnte als unsere Protagonistin. Trotzdem konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und hatte richtig Spaß beim lesen. 


    Fazit: Ein toller leichter Roman gepaart mit Krimianteilen, sollte jeder einfach mal austesten und dann entweder verschlingen oder liegen lassen.

  18. Cover des Buches Urlaub mit Papa (ISBN: 9783423219099)
    Dora Heldt

    Urlaub mit Papa

     (552)
    Aktuelle Rezension von: Kunigunde-Bieberbach

    Renovierung, Papa und eine neue Liebe, was will man mehr.  Dora Heldt sorgt für die Lacher auf Ihre eigene Weise,  Die Situationskomik mit Papa und seiner Schrulligkeit ist wunderbar, die Liebesgeschichte allerdings etwas voraussehbar und konstruiert. Trotzdem, leichte Lektüre für einen schönen Sommetag im Garten. 

  19. Cover des Buches Die New-York-Trilogie (ISBN: 9783499258091)
    Paul Auster

    Die New-York-Trilogie

     (237)
    Aktuelle Rezension von: LisaCou

    Ich weiß schon, worin der Reiz dieser Geschichten liegen soll. Rätselhafte, sich verselbständigende Ereignisse lassen isolierte Existenzen im Nichts verschwinden und nichts erklärt oder klärt sich. Nach anfänglicher Faszination wurde ich in der Mitte der zweiten Geschichte immer müder und das Weiterlesen wurde zäher. Außerdem finde ich, dass die Bücher die hochgelobte New Yorker Atmosphäre gar nicht wirklich transportieren. Die Stimmung bleibt seltsam zweidimensional und trist. 

  20. Cover des Buches Brave New World (ISBN: 9780061767647)
    Aldous Huxley

    Brave New World

     (564)
    Aktuelle Rezension von: finja472

    Die Dystopie "brave new world" oder im deutschen "schöne neue Welt" von Aldous Huxley wurde bereits 1931 von ihm verfasst und beschreibt ein gesellschaftliches System in der Zunkunft. In diesem System, werden die Menschen nicht mehr auf den normalen, uns bekannten Weg, geboren, sondern durchs Klonen und Gentechnik. Die Gesellschaft ist in fünf hierarchische Kasten aufgeteilt von Alphas bis zu Epsilons. Die Alphas genießen viele Vorteile und sind höher angesehen. Die Babies werden in ihrer Entwicklung manipuliert, durch zum Beispiel Alkoholkonsum, Sauerstoffmangel und das Wiederholen bestimmter Mantras. Dadurch ist jeder Mensch mit ihrer Rolle im System zufrieden. In der Gesellschaft gibt es keine Individien, sondern alle gehören zu jedem und alles ist sehr kurzfristig. Das bedeutet die Menschen haben keine richtigen emotionalen Bedingungen untereinander und veranstalten Sexorgien. Ein gutes Gefühl erlangen sie durch die Einnahme der Droge Soma. Alle scheinen glücklich zu sein, doch das Buch erzählt die Geschichte von Bernard, John und Helmholtz die unzufrieden sind und anfangen zu erkennen, dass nicht alles so goldens ist, was in dieser Welt glänzt. 


    Ich habe dieses Buch auf Englisch gelesen, da ich denke, dass dies eine gute Möglichkeit ist sein Englisch zu verbessern. Ich kann diese Methode wirklich weiter empfehlen. 🇬🇧


    Dieses Buch ist aber nicht für Anfänger gedacht, da der Anfang nicht unbedingt leicht ist. Am Anfang des Buches wird auch viel beschrieben und es passiert wenig Handlung, deshalb bin ich der Meinung war es schwierig in das Buch rein zu kommen. Doch als die Handlung einsetzte, wollte man unbedingt wissen wie es weiterging und wie es endet. Denn die Idee ist wirklich faszinierend, auch wenn die Welt auf mich sehr verstörend gewirkt hat. 

    Besonders spannend finde ich, dass das Klonen und die Gentechnik wirklich ein Teil unserer Zukunft sein kann. Deshalb ist es umso beeindruckender, dass der Autor sich sowas damals schon ausmalen konnte.

    Auch wie das Ende beschrieben wurde, hat mir sehr gut gefallen, da es einen nicht kalt gelassen hat.


    Insgesamt kann ich das Buch an alle empfehlen, die sich für Zukunftsvisionen interessieren oder einfach mal was anderes lesen wollen.


    Bewertung: 4/5 ⭐

  21. Cover des Buches Sniper (ISBN: 9783442381463)
    Lee Child

    Sniper

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Sarah04

    Als Reacher in die Stadt kommt will er den Mann verurteilt sehen, doch durch viele Dinge, Ereignisse und Plot twist ändert sich alles. Reacher steht auf der Abschusslinie was bedeutet da stimmt etwas nicht. Ich finde die Geschichte sehr spannend da man einfach mit fiebert und selbstständig versucht es zu lösen sowas finde ich richtig toll. Natürlich liebe ich es dann auch wenn ich nicht mit allem richtig liege und einfach einen woah Faktor am Ende verspüre der meine Gedanken komplett umwirft und das ist in diesem Buch passiert. Weshalb ich es einfach nur empfehlen kann.

  22. Cover des Buches Emil und die Detektive (ISBN: 9783855356034)
    Erich Kästner

    Emil und die Detektive

     (607)
    Aktuelle Rezension von: Buechereule

    Da ich nicht genug Platz in der Kurzmeinung hatte, schreibe ich diese Rezension. Dauert auch nicht lang:

    Das Buch ist sehr gut, wie man es erwartet bei Erich Kästner (à propos: Warum schreiben nicht alle Autoren so lustige Vorworte?).

    Jedoch muss ich mich in aller Form beschwerden, dass nur ein Mädchen (Pony Hütchen, deren echten Namen ich nicht kenne), aber hundert (gleichbedeutend mit (sehr) viele) Jungs vorkommen! Und die typischen Rollenklisches (für Mädchen). Aber das kann man verzeihen, wo das Buch doch so alt ist, damals war das wohl noch normal. 

    Soviel ich auch murre: Das Buch ist zu empfehlen, und zwar für alle, nicht nur für (kleine) Kinder. 

  23. Cover des Buches Die Firma (ISBN: 9783800092475)
    John Grisham

    Die Firma

     (525)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Dass John Grisham exquisite Thriller abliefert ist nicht neu, aber mit „Die Firma“ möchte man fast sagen übertrifft er sich selbst. Schon allein die Grundidee des Thrillers ist der Coup schlecht hin. Die Mafia hat eine eigene Anwaltskanzlei die unter dem Mantel der Seriosität die Drecksarbeiten wie Steuergeschäfte, Geldwäsche, Firmengründungen etc. für sie macht. Die „armen“ Angestellten wissen davon allerdings nichts und sind irgendwann so tief in diesen Machenschaften verstrickt, dass ein rauskommen nur noch unter Lebensgefahr möglich ist. Grisham gelingt es, durch seinen fesselnden Erzählstil, den Leser am Buch zu halten. Die Spannung wird Stück für Stück nach oben geschraubt wobei die Handlungen der Hauptfiguren (zu aller erst natürlich Mitch McDeere oder aber auch die Kontaktpersonen beim FBI) plausibel und überzeugend geschildert werden. Die Geschichte ist so packend erzählt, das man egal wie spät es schon ist, das Finale unbedingt noch lesen will. Der beste und raffinierteste Justiz-Thriller, den ich seit langem gelesen habe. Ich kann ihn nur jedem Thriller-Fan empfehlen. Von mir gibt es dafür volle 5 Sterne.

  24. Cover des Buches Der Mann, der sich in Luft auflöste (ISBN: 9783499244421)
    Per Wahlöö

    Der Mann, der sich in Luft auflöste

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Alf Matsson ist verschwunden«, sagte der Mann theatralisch.
    »Aha. Und die Suchmeldungen brachten kein Ergebnis?«
    »Es gibt keine Suchmeldung. Und es wird auch keine geben.«

     

    Kommissar Martin Beck will gerade seinen ersten Urlaubstag genießen, als ihn ein dringender Auftrag aus der beginnenden Erholung reißt. Zu Becks Überraschung erhält er seine Instruktionen nicht von seinem Vorgesetzten, sondern vom Außenministerium. Ein schwedischer Journalist ist in Budapest spurlos verschwunden, die Umstände werden als „delikat“ beschrieben.

     

    Beck fliegt nach Ungarn und setzt sich auf die Spuren des verschwundenen Alf Matsson. Davon gibt es allerdings herzlich wenige. Über Matsson findet sich zwar ein Bericht vom Staatsschutz, der Inhalt der Geheimpapiere lässt aber auf einen „selten uninteressanten Menschen“ schließen. So irrt Beck tagelang mehr oder weniger planlos durch die Gegend und muss plötzlich feststellen, dass er selbst zum Gejagten geworden ist…

     

    Auch dieser zweite Fall für Martin Beck konnte mich begeistern. Die Ausgangslage ist wunderbar rätselhaft. Wieso ist Matsson verschwunden, was ist ihm zugestoßen? Und warum bloß soll keine offizielle Suche nach ihm eingeleitet werden? Bei Becks Besuch im Außenministerium fällt das Stichwort Wallenberg-Affäre, die unbedingt vermieden werden muss. (Wallenberg war ein schwedischer Diplomat, der gegen Ende des 2. Weltkriegs in Budapest spurlos verschwand, bis heute ist dieser Fall unaufgeklärt.) Gibt es also womöglich einen politischen Hintergrund? Zur Zeit der Handlung liegt Ungarn ja noch hinter dem berühmten Eisernen Vorhang. Und wer will unbedingt verhindern, dass Beck etwas herausfindet?

     

    Beck nähert sich Schritt für Schritt der Auflösung, die ich als schlüssig und wirklich gelungen empfand. Bis dahin bewegt sich der Leser mit ihm durch einen ruhigen, intelligenten Polizeiroman. Detailreich werden Einzelheiten beschrieben, Beck kann gar nicht anders, als fortwährend zu beobachten und zu analysieren. Eine Berufskrankheit wohl ;-) Wer viel Action mag, kommt hier vermutlich zu kurz, dafür wirkt aber alles sehr realistisch.

     

    Fazit: Rätselhafte Ausgangssituation und eine ruhige, intelligente und realistische Handlung. Wieder ein gelungener Polizeiroman.

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