Bücher mit dem Tag "bestatter"
42 Bücher
- Simon Beckett
Leichenblässe
(2.628)Aktuelle Rezension von: Ela0806Also mich begeistert die reihe weiterhin. ja...es war etwas ruhiger im Band 3. Aber mal ehrlich...wie kommt man auf solche Storys.
Ich liebe es so sehr und bleibe bei meinen 5 Sternen. Ich sehe es sogar schon kommen, das ich alle mit 5 Sternen versehen werde.
Diese unfassbar ruhige Art von David Hunter.... wirklich...ich lieb es!
- Markus Heitz
Totenblick
(196)Aktuelle Rezension von: buchschwaermerinDer Thriller handelt von einem Serienmörder, der seine Opfer nach Gemälden und Bildern arrangiert. Mit jedem weiteren „Kunstwerk“ erhöht sich die Anzahl der Opfer. Fieberhaft versuchen die Ermittler Hinweise zu finden und die Zusammenhänge zwischen den Bildern zu ergründen. Der Mörder scheint ihnen immer einen Schritt vorraus zu sein. Die wichtigste Aufgabe ist nun Spuren am Tatort zu finden um weitere Morde zu verhindern …. doch dort, wo die Ermittler dann die ersten Hinweise finden, hätte zu Anfang keiner gesucht. Es beginnt ein Spiel gegen den Mörder und gegen die Zeit, da sonst wichtige Hinweise verschwinden.
Einfach ein super spannender Thriller, der für mich alles hat was ich brauche. Spannung, schrecken, Mörder, großartige Geschichte. Zudem liebe ich es wenn man die Charaktere schon aus anderen Büchern kennt und nun auch ihre Geschichten hört und vor allem versteht warum sie sind, wie sie sind. - David Safier
Miss Merkel: Mord auf dem Friedhof
(149)Aktuelle Rezension von: phoenixfire8In Kleinfreudenstadt ist wieder Ruhe eingekehrt. Angela ist zur "Hobby-Oma" geworden und Achim ist auf seinem jährlichen Trip mit seinem Scrabble-Freund. Alles ist in bester Ordnung. Doch irgendwie juckt es Angela wieder in den Fingern. Wie passend, dass auf dem Friedhof ein Toter gefunden wird - der da nicht hingehört. Und dann ist da noch dieser attraktive Steinmetz mit dem Angela viele Gemeinsamkeiten zu haben scheint.
Auch dieses Band war wieder hervorragend geschrieben, vorgelesen und mit Respekt verfasst. Mich hat das Thema nicht ganz so angesprochen, da fand ich den ersten Band etwas besser. Aber trotzdem war es eine gelungene Fortsetzung.
- Sharon Bolton
Der Schatten des Bösen
(33)Aktuelle Rezension von: Read-and-CreateDie Handlung war zwar interessant, gerade die Passagen mit/über die Hexen, aber in Summe war es mir zu unrund.
Was mir ist beim lesen positiv aufgefallen ist, ist, dass das Buch ausführlich auf den damals vorherrschenden Chauvinismus und Sexismus aufmerksam macht. Die Autorin schreckt nicht davor zurück, diese Themen anzusprechen und zu thematisieren, was ich sehr wichtig finde. Es hat mir gefallen, wie sie ihre Protagonisten mit diesen gesellschaftlichen Problemen konfrontiert und ihre Reaktionen darauf dargestellt hat. Das hat dem Buch eine gewisse Tiefe und Aktualität verliehen.
Der Schreibstil hat mir wieder wirklich gut gefallen. Er war flüssig und hat es geschafft, mich direkt in die Welt der Geschichte hineinzuziehen. Ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen und habe mit ihnen mit gefiebert. - Melissa Marr
Graveminder
(85)Aktuelle Rezension von: TanteGhostSchon ein seltsames Städtchen, in das der Leser hier gebracht wird. Dennoch ergibt alles Sinn und die Story ist super.
Inhalt: Rebekka bekommt Post. Post die ihr sagt, dass ihre Großmutter gestorben ist und sie nun ihre Position als Grave Minder einnehmen soll.
Zurück in der kleinen Stadt trifft Rebekka auf viele Rätsel. Ihre Großmutter wurde umgebracht, doch die Polizei geht dem nicht nach. Dann ist da dieses seltsame Mädchen und die bestialischen Morde durch ein Tier.
So nach und nach kommt Rebekka hinter das Geheimnis des Städtchens mit seinen Toten. Sie findet sich in ihre Rolle in und kommt dahinter, wer ihre wahren Feinde sind.
Fazit: Gleich zu Beginn war mir irgendwie klar, dass mit dieser alten Frau etwas nicht ganz richtig sein kann. Sie gießt etwas auf Gräber und redet mit den Verstorbenen. Normal kann das nun wirklich nicht sein ...
Eine gewisse Mystik hat mich von Anfang an in der Handlung versinken lassen. Irgendwie war mir klar, dass da mehr hinter dem Tun der seltsamen alten Frau sein muss ...
Nachteilig waren für mich die vielen Namen, die gleich von Anfang an auf mich eingeprasselt sind. Ich hatte gut zutun, diese auseinanderzuhalten. Dem entsprechend hatte ich es auch schwer, in der Handlung zu bleiben. Es hat eine ganze Weile gedauert, bi sich heraus hatte, wer wer ist. Welche Rolle die betroffene Person spielt und ob sie mir sympathisch ist, oder eben nicht.
Am Ende handelt es sich hier wohl um Fantasy, aber alles war bestechend logisch konstruiert und aufgeschrieben, dass man das durchaus auch für bare Münze hätte nehmen können. Zu verlockend, die Vorstellung, dass man nach seinem Tod in einem Leben landet, dass man so gern schon immer geführt hätte. Wo man seine Lieben vielleicht wieder trifft ...
Mitunter war es leider so, dass die Beschreibungen die Handlung haben stoppen lassen. Das ist schon irgendwie schade, denn wenn die Handlung lief, dann tat sie das richt flüssig und in einem angenehmen Tempo. Und wenn dann mal etwas mehr Erklärung gebraucht hätte, dann hatte es die nicht. Vieles konnte man sich dann mit eigener Fantasy zusammenreimen, aber es gab auch Stellen, die sind mir ein Rätsel geblieben.
Auf jeden Fall hat am Ende aber der Titel einen gewissen Sinn ergeben. Und auch das Titelbild konnte man mit viel Fantasie einem Friedhofstor zuordnen. Was mir am Anfang gar nicht so klar war. Das Licht ist mir dann wirklich erst im Nachhinein aufgegangen.
Im Laufe des Buches tut sic hier auf jeden Fall eine faszinierende Geschichte von und über diesen Ort auf. Genau so abergläubisch und verschroben stelle ich mir eine fast vergessene Kleinstadt in den USA vor.
Ich kann das Buch durchaus empfehlen. Denn das Thema ist recht interessant und in großen Teilen auch super umgesetzt. Auch und gerade für Liebhaber von Fantasy mal eine Story, die nicht zwanghaft versucht, ein Epos zu sein. In meinen Augen erfrischend anders und absolut lesenswert.
- Ivy Fairbanks
Morbidly Yours
(156)Aktuelle Rezension von: NinisbuecherchaosNette kleine Romance Story mit neurodivergentem Protagonisten die mal was ganz was anderes war. Der Schreibstil ist leider etwas gewöhnungsbedürftig da an vielen Stellen etwas holprig übersetzt wurde, daher auch eigentlich keine vollen 4 Sterne sondern eher 3,5 was auf dieser Plattform leider nicht möglich ist.
Die Protagonisten mochte ich beide sehr gerne und auch der gegenseitige Respekt und das gegenseitige Verständnis war wahnsinnig schön zu lesen und auch die jeweiligen Päckchen waren schön dargestellt. Die Annäherung der beiden war nachvollziehbar. Ich liebe ihre Energie und seine Ruhe, gerade auch in Kombination. Die großen und kleinen Probleme sowie die Freundschaften haben mir ebenfalls gefallen.
Freue mich auf Band 2.
- Kristina Ohlsson
Sündengräber
(50)Aktuelle Rezension von: theagri_liestDies ist der sechste und abschließende Band der Reihe.
Wie gewohnt führt Kristina Ohlsson mit vielen verschiedenen Personen und in kurzen Kapiteln durch das Geschehen um am Ende die Ereignisse verständlich, logisch und erhellend aufzulösen. Anfangs empfindet man die verschiedenen Schnipsel als verwirrend, aber diese fügen sich dann rasch in das spannende Gesamtgeschehen.
Wieder erschüttert Schweden eine Mordserie. Es hat den Anschein, dass jemand Vergeltung übt. Und so beginnt ein Verwirrspiel, das zum Rätseln einlädt, die Spannung steigen lässt und am Ende die Fäden entwirft.
Anschaulich, spannend und gut lesbar lässt Kristina Ohlsson ihre Charaktere agieren. Interessant, wie sich Charaktere weiter entwickeln und wie frühere Personen und Ereignisse eingewoben werden.
Man kann den Krimi gut allein lesen, aber besser ist, die gesamte Reihe zu kennen. Das erhöht die Wertigkeit des Buches erheblich. Und die Reihe fühlt sich abgeschlossen an - naja: fast..... Falls Kristina Ohlsson doch nochmal diese Reihe aufleben lässt, bin ich auf jeden Fall dabei.
- Frida Gronover
Dänische Schuld (Ein Gitte-Madsen-Krimi 2)
(28)Aktuelle Rezension von: Blackfairy71Die Bestatterin Gitte Madsen hat sich gut in ihrer neuen Heimat, dem dänischen Ferienort Marielyst, eingelebt. Doch die Ruhe währt nicht lang: Als sie im Restaurant Schou's zu Abend isst, fällt ein anderer Gast tot vom Stuhl. Was zunächst wie eine fatale Pilzvergiftung aussieht, entpuppt sich schnell als heimtückischer Giftmord - und ehe sie sich's versieht, ermittelt Gitte in einem neuem Fall.
"Dänische Schuld" ist der zweite Teil der Krimireihe mit der sympathischen Gitte Madsen. Die Bestatterin ist vor ein paar Monaten nach Dänemark gezogen, um hier zu leben und zu arbeiten. Der zweite Grund ist das Verschwinden ihres Vaters vor fast zwanzig Jahren. Der gebürtige Däne verließ Frau und Tochter in Münster und kehrte nie wieder aus Marielyst zurück.
Dieses Mal ist sie dabei, als der Geschäftsmann Lars Andresen stirbt, wovon Kommissar Ole Ansgaard wenig begeistert ist. Erst recht nicht, als er erfährt, dass Björn, der Sohn des Opfers, Gitte bittet, ihm bei der Suche nach dem Mörder zu helfen. Für ihn zählt der junge Mann, der seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt, zum Kreis der Verdächtigen. Aber davon gibt es viele, denn anscheinend hat Andresen sich durch seine Geschäfte nicht nur Freunde gemacht. Es gibt immer mal wieder Überraschungen und Wendungen, was die Spannung aufrecht hält.
Neben dem Fall gibt es auch wieder Interessantes und Amüsantes nebenbei. Wie schon in Teil 1 erfährt man viel über die dänische Lebensart und die Gewohnheiten und Sitten des Landes. Wir waren ja gerade dort im Urlaub und ich musste oft schmunzeln und einige Mal zustimmend nicken. Die Autorin weiß, wovon sie schreibt und das macht die Geschichten so authentisch.
Schön fand ich das Wiedersehen mit Erik, dem Schweden, der mir schon in Teil 1 sympathisch war. Ob wir nun auch endlich seine Frau kennenlernen? Das verrate ich nicht, lest selbst. :-)
Muss man Teil 1 "Ein dänisches Verbrechen" vorher gelesen haben? Nein, muss man nicht, aber sollte man, denn sonst hat man etwas verpasst. ;-)
Ich habe mich jedenfalls wieder sehr gut unterhalten und die Seiten flogen nur so dahin. Teil 3 wird auf jeden Fall auch bald gelesen.
- Coco Eberhardt
Konstantins Antrag
(7)Aktuelle Rezension von: KarinJKonstantins dritter unfreiwilliger Fall dieser Cosy-Crime-Reihe hat mir genauso gut gefallen wie schon die anderen Bände zuvor. An Konstantin schätze ich, dass er ein normaler Mensch ist. Er ist nicht genial oder perfekt und weit davon entfernt, alles wie Sherlock Holmes zu durchschauen. Er hat einen außergewöhnlichen Beruf (Bestatter), steckt aber genauso wie alle anderen in einem Alltag zwischen Arbeit, Familie und Freunden mit alltäglichen Aufgaben und persönlichen Macken und Problemen. Er ist ehrlich zum Leser, aber nicht immer zu sich selbst, und er hofft, dass sich seine Probleme von allein auflösen, ohne dass er sich den Konsequenzen stellen muss. Der Mord am Biolandwirt und Gastronomen Lochstampfer kommt dann noch oben drauf, als sich Konstantin gerade der für ihn nicht einfachen und noch neuen Aufgabe stellt, auf seine Zwillinge aufzupassen. Allerdings liefert der Mord auch eine Ausrede, sich gewissen Dingen zu entziehen. Das alles hat die Autorin Coco Eberhardt sehr gewandt koordiniert. Als Leserin hatte ich immer das Gefühl, genau am richtigen Punkt in der Geschichte zu sein. Die vielen Themen waren sehr professionell und unterhaltsam mit einander verwoben. Der Text ist sehr abwechslungsreich und interessant. Sprachlich finden sich kreative, witzige Bilder, die sich genauso harmonisch einfügen wie die ein oder andere verrückte Begebenheit (ich fand es lustig, wie oft da jemand aus dem Busch kommen kann). Das Ende kam zwar ein bißchen schnell. Aber das entspricht dem Konzept, nach dem Konstantin nicht der Einzige ist, der an dem Fall arbeitet: Der exzentrische Professor Hackspiel (Anwalt/Detektiv) überrascht wieder einmal mit seinen Auftritten und die Frau Dünnbier von der Mordkommission liefert mit ihrem breiten Dialekt das bayrische Flair für diesen München-Krimi. Wobei ich diese Zuschreibung eigentlich nicht treffend finde, weil die Story eigentlich kaum auf die Stadt München eingeht; sie spielt halt da, weil Konstantin dort wohnt und sein Geschäft hat, aber die Stadt und ihre Örtlich- und Persönlichkeiten werden kaum erwähnt. Mir hat jedoch nichts gefehlt. Es finden sich einige Tippfehler, welche jedoch nicht dazu führen sollen, dass dieser Roman von mir weniger als 5 Sterne erhält.
- Annette Wieners
Wildeule
(102)Aktuelle Rezension von: AleshaneeAuch wenn die Spannung etwas nachgelassen hatte war ich dennoch neugierig auf den dritten Band und habe mir wieder einen interessanten Fall und einen schönen Abschluss für Gesine erhofft.
In Wildeule beginnt es aber erstmal mit Spannungen zwischen Gesine und Hannes, was noch davon überschattet wird, dass ein Konkurrent von dem Bestattungsunternehmen ermordet aufgefunden wurde und Hannes unter Verdacht steht, etwas damit zu tun zu haben.
Der Fall war wieder sehr verwickelt und auch hier gab es kleine Ungereimtheiten - und auch die Reaktionen der Charaktere wirkten manchmal überzogen oder etwas unverständlich. An anderen Stellen wiederum sehr durchdacht und nachvollziehbar, das war wirklich ein sehr unbeständiger Zustand bei den Figuren ^^ Ich wollte mich davon aber nicht abhalten lassen, denn spannend war es trotzdem wieder, auch wenn manche Verdächtigungen schon etwas abstrus waren.
Es war auf jeden Fall viel los und und die Ermittlungen hatten einige falsche Spuren, so dass man auch gut miträtseln konnte. An den ersten Band kommt aber auch dieser für mich nicht ran.
Die Autorin drückt sich manchmal etwas umständlich aus, aber ich mag es, wie sich Gesines Weg zeigt - vor allem wenn man zurückblickt, was sie alles hinter sich hat und es trotzdem geschafft hat, weiter zu machen und sich etwas aufzubauen, das ihr guttut und mit dem sie Leben kann.
Hier war wieder etwas mehr Spannung vorhanden als in Band 3, aber auch einige Unstimmigkeiten, auch das Verhalten der Figuren war etwas seltsam. Insgesamt aber ein gute Abschluss der Trilogie.
3.5 Sterne - Anne B. Ragde
Sonntags in Trondheim
(63)Aktuelle Rezension von: YukBookDies ist der vierte und letzte Band der Lügenhaus-Serie von Anne B. Ragde. Da ich die ersten Bände nicht kenne, tat ich mich ziemlich schwer, die vielen Figuren auseinanderzuhalten und mich in die Familiengeschichte, die teils in Trondheim, teils in Kopenhagen spielt, hineinzufinden.
Zu Beginn wird man in den turbulenten Alltag des schwulen Paars Krumme und Erlend und dessen siebenköpfige Familie katapultiert und man fragt sich, welche Verbindung zwischen ihnen und dem einsamen alten Mann Neshov besteht, der im Altersheim nur seine Ruhe haben will. Während bei Krumme und Erlend die Freuden und Sorgen rund um die Geburt der drei Kinder mit einem lesbischen Paar detailreich geschildert und die Freuden des Familienglücks zelebriert werden, schlägt die Geschichte über Torunn Neshov, die einen einst florierenden Schweinezüchter-Hof verließ, melancholische Töne an.
Am meisten berührt hat mich die Figur ihres Onkels Margido, dessen Gedanken sehr häufig um den Tod kreisen und das nicht nur, weil er Bestattungsunternehmer ist. Erst als seine Nichte Torunn ganz plötzlich vor seiner Haustür steht und einen Neuanfang wagt, schöpft er wieder Lebensfreude. Die Art und Weise, wie das Wiedersehen in Margidos Alltag einbricht und auf sanfte Weise sein Leben verändert, ist sehr schön erzählt.
Geburt und Tod sind die wiederkehrenden Leitmotive dieses Romans. Ebenso geht es um Erwartungen, Sehnsüchte und Enttäuschungen in komplexen Familienbeziehungen. Teilweise fand ich die Themen gut umgesetzt, und es gab einige ergreifende Szenen, doch im Ganzen konnte mich der Roman nicht ganz überzeugen. Die drei Erzählstränge endeten für mich ein wenig lose, zudem war mir die Geschichte zu handlungsarm und enthielt viele langatmige Passagen.
- Rudolf Ruschel
Ruhet in Friedberg
(38)Aktuelle Rezension von: elenas_littlebookworldLaut seinem Instagram Account schreibt er als Rudolf Ruschel Quatsch und als Henri Faber Thriller. Von seinen Thrillern bin ich bereits ein riesengroßer Fan, von seinem Quatsch nun auch :-D "Ruhet in Friedberg" hat mich so wunderbar unterhalten, dass ich es an einem Nachmittag durchgelesen hatte.
Der Schreibstil ist locker leicht, teils sehr umgangssprachlich, und gibt einem als Leser*in das Gefühl, in gemütlicher Runde mit Freunden eine Geschichte erzählt zu bekommen. Und diese Geschichte hat es wirklich in sich! Seite um Seite wird der Plot zunehmend bitterböser und makaberer - zugegeben, solch schwarzen Humor mag man oder eben nicht. Ich persönlich bin davon ein großer Fan, sofern es gut umgesetzt ist, was Rudolf Ruschel bravourös gelungen ist!
Die einzelnen Charaktere rund um Andi und Fipsi sind wahnsinnig gut gezeichnet und genauso verschroben und schräg wie die Story selbst. Einen wirklichen Sympathieträger findet man unter ihnen eher nicht, jedoch sorgen sie für jede Menge Gags. Selten habe ich bei einem Krimi derart viel gelacht - es ist aber auch wahrlich kein "normaler" Krimi. Mein Kopfkino lief beim Lesen auf Hochtouren und spielte vor meinem geistigen Auge einen coolen Film ab, wie ihn nur Kult-Regisseur Quentin Tarantino drehen könnte.
Mit dem Ende hat mich der Autor dann noch so richtig überrascht, das hatte ich absolut nicht kommen sehen. Der Weg dahin war gepflastert mit jeder Menge verzwickter Plottwists, rabenschwarzem Humor und politischer Inkorrektheit - vor Rudolf Ruschel ist nichts und niemand sicher, jeder bekommt sein Fett weg.
"Ruhet in Friedberg" ist eine skurrile, schwarzhumorige Krimi-Komödie, die mich durchweg begeistern und zum lachen bringen konnte - ein Highlight der ganz besonderen Art. - Coco Eberhardt
Konstantins Dilemma
(5)Aktuelle Rezension von: MidnightprincessKonstantins Kumpel, besser bekannt als „Leichen-Franz“, wird bewusstlos in einem Waldstück bei einer Villa aufgefunden. Was hatte Franz dort zu suchen und was um Himmelswillen ist in der Villa passiert?
Erneut wird Konstantin unfreiwillig in einen Fall hineingezogen. Eigentlich möchte er sich aus allem heraushalten, aber dann wird auch die Wahrheit für immer im Verborgen bleiben.
Bei diesem Band wird schnell deutlich, dass vor allem die Beziehung zu den Nebencharakteren relevant ist. Und dass der innere Wunsch nach Gerechtigkeit oftmals Berge versetzen kann.
- Jörg Maurer
Bei Föhn brummt selbst dem Tod der Schädel
(46)Aktuelle Rezension von: WirkommuEine schier ausweglose Situation, in die Jennerwein da geraten ist. Und seines Teams beraubt. Herrlich, wie der Autor Jennerwein agieren lässt – und das Team um Nicole Schwattke. Schön aneinander vorbei – anders geht es aber auch gar nicht. Dazu die Geschichte in der Geschichte durch die jedem Kapitel voraus gestellte Aufgabe und die Leitlinien, die der Autor konsequent nicht einhält. Flott erzählt, mit vielen Anspielungen, bestimmte Ereignisse und/oder Personen betreffend. Spannungsgeladen durch wechselnde Perspektiven, gelungene Wortspiele, absurde Situationen. Witzig in den Dialogen, wie z.B. Knapp ins Herz ist auch letal. Maurer baut sich auch selbst ein. Und lässt zum Schluss doch wieder Einiges offen. Herrlich skurril, die Geschichte. Man hofft, dass das, was alle Akteure von ihrem künftigen beruflichen Dasein erwarten, nicht eintrifft.
- Christine Westermann
Manchmal ist es federleicht
(15)Aktuelle Rezension von: Maimouna19In „Manchmal ist es federleicht“ teilt Christine Westermann ihre Gedanken zum Thema Abschiede auf eine ehrliche und berührende Weise, manchmal wehmütig, doch auch immer mit einer Prise Humor, angereichert mit Beispielen aus ihrem Leben.
Loslassen fällt oft schwer und es gibt sie natürlich, die schweren Abschiede, wie z.B. der Tod eines geliebten Menschen, die einen ein Leben lang begleiten und auch mit Zeit nicht leichter werden. Und es gibt die Abschiede, die das Alter mit sich bringt: mit 70 fallen einem viele Sachen halt nicht mehr so leicht wie mit 20, 30, 40. Aber muss man sich deshalb das Leben schwer machen? Und dann gibt es natürlich auch die leichten Abschiede, die man selbst plant und von denen man hofft, dass sie das Leben positiv verändern.
Doch für alle Abschiede, egal ob „federleicht“ oder unendlich schwer, gilt: sie öffnen neue Wege, bieten neue Chancen.
In diesem Buch kann sich jeder wiederfinden, ich habe es gern gelesen, es hat mich zum Schmunzeln aber auch zum Nachdenken gebracht. Ein Buch, das noch lange nachhallen wird.
- Coco Eberhardt
Konstantins Erbe: Sein erster unfreiwilliger Fall
(11)Aktuelle Rezension von: KarinJWer hätte es gedacht, dass man so viel Ärger bekommen kann, weil man einfach nur seinen Job macht und jemand beerdigt. Aus Konstantins ersten Nachfragen werden rasch richtige Ermittlungen, die ihn zuerst an den Bodensee und dann bis nach Bozen führen. Dass es Reisebeschränkungen wegen Corona gibt und man eigentlich etwas Verbotenes tut, stresst Konstantin zusätzlich. Aber er will es eben einfach wissen und die Polizei kann er nicht fragen. Das ist alles sehr einleuchtend und interessant erzählt. Es gibt immer wieder kleine oder größere Wendungen, die die Geschichte am Laufen halten. Die Charaktere sind mir sehr sympathisch gewesen, vor allem durch ihr Verhältnis zu einander. Man zwiebelt sich, ist auch mal kurz angebunden. Aber das Vertrauen und die Verlässlichkeit zwischen Konstantin und Chrissy bzw. Franz sind deutlich spürbar. Mir gefällt auch, dass es normale Menschen sind, mit denen man sich leicht identifizieren kann. Gut, Konstantin hört und sieht den Geist seiner Großtante Fanny. Aber die wirkt wenig esotherisch und eher so, als wäre sie real. Oft treibt sie Konstantin mit einem Satz an oder warnt ihn, als ob er genau das gerade braucht. Mit ihrem Dialekt ist sie das einzige bayerische Element. Lokalkolorit habe ich so viel nicht gefunden und dann eher noch in Südtirol als München. Damit kann ich aber eh wenig anfangen und bin froh, dass es mir erspart blieb. Die Geschichte ist, wie jeder Band der Reihe, in sich fast geschlossen. Die Figuren werden natürlich älter und es ändert sich manches bei ihnen. Und so war es, nachdem ich bereits spätere Bände gelesen gabe, interessant genauer zu erfahren, woher sich Konstantin und Flora kennen. Die Geschichte war nicht immer unvorhersehbar. Manches dachte ich mir gleich, anderes war erst kurzfristig zu erahnen. Es hat mir trotzdem Spass gemacht, den Krimi zu lesen, und ich gebe ihm trotz einiger Tippfehler 5 Sterne.
- Coco Eberhardt
Konstantins Affäre
(5)Aktuelle Rezension von: Heide_RietenbachZuerst einmal möchte ich sagen, dass ich das Cover Klasse finde. Genau richtig für einen Cosy-Krimi. Durch das Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden.
Dies war mein erster unfreiwilliger Fall mit Konstantin. Und ich hatte überhaupt keine Schwierigkeiten direkt in die Geschichte zu finden.
Worum geht es? Konstantins Kumpel liegt in seinem zerbrochenen Bett und muss gerettet werden. Er will mit Konstantin in ein Möbelhaus fahren um ein neues Bett zu kaufen. Der teilt daraufhin mit, das er ebenfalls Möbel braucht. Der Leichen-Franz daraufhin: "Du? Möbel? Was ist passiert? Du brauchst doch keine Möbel. Oder bekommst du etwa auch Besuch?"
Konstantin erklärt daraufhin, dass er Möbel für ein Kinderzimmer braucht. Sein Sohn möchte jeweils an einigen Tagen zu ihm ziehen.
Nicht ganz freiwillig verschlägt es daher Bestatter Konstantin Schwarz zusammen mit seinem Kumpel Leichen-Franz in ein Möbelhaus in München. Statt Köttbullar gibt es für die beiden dort jedoch eine böse Überraschung, die den neurotischen Bestatter wieder mal ordentlich in Erklärungsnot bringt. Stossen beide doch beim Ausprobieren von Betten auf eine Frauenleiche, die aus einem herausgesprungenen Bettkasten auftaucht.
Außerdem treibt ein Elvis-Geist sein Unwesen im Möbelhaus. Den kann eine skurrile Geisterjäger-Truppe jedoch nicht finden.
Doch Kommissarin Dünnbier und Professor Hackspiel sind bereits an der Sache dran, was das Ganze allerdings nicht einfacher macht und Konstantin letztendlich sogar bis an die Côte d'Azur führt. Hinzu kommt, dass sein Privatleben mal wieder ordentlich Kapriolen schlägt. Wie gut, dass Tante Fanny ein Auge auf ihren Großneffen hat.
Sehr lustig, der Konstantin spricht mit seiner verstorbenen Tante, in deren Wohnung er lebt.
Viele Wendungen im Geschehen sorgen für einige Verwirrtheit und man weiß gar nicht was eigentlich passiert ist. Aber am Ende lösen sich alle losen Fäden auf. Und auch im Privatleben von Konstantin gibt es so etwas wie ein Happy End.
Ein spannender, bayerisch angehauchter Cosy-Krimi mit skurriler Note und Schmunzelfaktor, hat mir einige schöne Lesestunden geschenkt.
Ich kann diesen fantastischen Cosy-Krimi nur weiterempfehlen.
- Silke Schlichtmann
Pernilla oder Wie die Beatles meine viel zu große Familie retteten
(22)Aktuelle Rezension von: nur-noch-ein-bisschenPernillas Familie ist nicht ganz gewöhnlich: Ihre Mutter Krimi-Autorin, ihr Vater Bestatter, sie hat zwei ältere Brüder. Und jetzt kommt auch noch ein Baby hinzu. Das wird chaotisch, denkt sich auch Frau Miller und mutmasst, dass die große Familie nun nicht mehr eingeladen würde. Oje, das sind keine guten Neuigkeiten. Deswegen gründen Pernilla und ihre beiden Brüder eine SOKO und hecken einen Plan aus: Sie veranstalten ein großes Überraschungsfest, zu dem alle, aber auch wirklich alle eingeladen werden.
Natürlich passiert bei der Planung des Festes allerlei Unvorhergesehenes und Chaotisches, so müssen die Einladungen heimlich verteilt und natürlich das Geld für das Buffet ‚organisiert‘ werden. Ein großes Highlight soll der Auftritt der Beatles aus Buxtehude werden, eine Band, die Pernillas Bruder gegründet hat. Und dann natürlich das Fest selber – Achtung Spoiler – das natürlich ein voller Erfolg wird.
Pernilla ist die Erzählerin in diesem kurzweiligen Buch, die in 16 Kapiteln immer wieder witzig aus der Perspektive einer Erstklässlerin geschildert. Kurzweilig und rasant ist diese Geschichte der Erfolgsautorin Silke Schlichtmann, zu der es auch einen zweiten Band gibt. Illustriert mit kleinen schwarz-weiss Motiven von Susanne Göhlich.
- William Gay
Nächtliche Vorkommnisse
(24)Aktuelle Rezension von: PaulTempleWieder einmal ist William Gay ein Meisterstück gelungen: Mit einem wunderbar poetischen, naturverliebten Sprachstil erzählt er die schockierende Geschichte einer erbarmungslosen Hetzjagd. Der Gejagte: Tyler, ein Junge, der mitsamt seiner Schwester die grausame Entdeckung macht, dass der örtliche Leichenbestatter nekrophilen Neigungen nachgeht und diese fotografisch festhält. Als die Fotos in die Hände von Tyler gelangen, beauftragt der Bestatter einen "Jäger": Sutter, der die personifizierte Brutalität darstellt und buchstäblich über Leichen geht, um seine Ziele zu erreichen. Die Jagd führt die beiden Männer in einen tiefen, mysteriösen, nahezu märchenhaften Wald... - Marisa Winther
Laura und der Tod
(23)Aktuelle Rezension von: LejoanDas Buch hat mich sofort ergriffen und mit seinem Schreibstil hat das auch richtig Spaß gemacht es zu lesen. Es ist mal eine andere Sichtweise auf das Sterben. Nicht düster und schwarz dargestellt sondern mit einem jungen Mann der am Ende selbst für die Liebe stirbt. Ich habe sehr oft an Menschen gedacht, als ich das Buch las, die gestorben sind und von Gesprächen her hatte ich das Gefühl, dass sie wussten, dass sie sterben. Manche haben den Zeitpunkt sogar genannt an dem sie nicht mehr da sind, und manche haben einfach nur durch ihre Art und Weise signalisiert, dass es soweit ist. Das Buch hat mir eine Erklärung gegeben warum dies so ist, warum die Menschen wissen dass sie sterben.
- Victoria Seifried
Gestorben wird morgen
(17)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerAlso die Geschichte ist ab und an mal zum Schmunzeln, aber so richtig vom Hocker hat sie mich nicht gehauen. Die Geschichte vom depressiven Bestatter der im Laufe der Handlung alle seine Ängste verliert und zum tollsten Bestatter wird. Wo ich die Geschichte einordnen soll, kann ich gar nicht sagen: Modernes Märchen? Liebesgeschichte? Also meine Geschichte war es nicht. Kann das Buch leider nicht empfehlen, daher nur 3 Sterne
- Thomas Raab
Walter muss weg
(110)Aktuelle Rezension von: sleepwalker1303Zu Thomas Raabs „Walter muss weg“ bin ich eher zufällig gekommen. Eigentlich habe ich es mir nur deshalb ausgesucht, weil mein Mann Walter heißt. Nicht, dass dieser wegmüsste, aber, naja. Bei dem Buch war ich mir auf jeden Fall lange nicht sicher, ob es nicht auch wegmuss. Selten bin ich so schlecht in ein Buch hineingekommen, wie in dieses. Dabei fand ich die Idee hinter der Geschichte wirklich gut.
Aber von vorn.
Die 70jährige Hannelore Huber wohnt im (fiktiven) Ort Glaubenthal und hat nach 53 Ehejahren ihren Mann Walter verloren. Jetzt möchte sie ihn beerdigen, so wirklich traurig ist sie nicht über sein Dahinscheiden. Und dann die Überraschung: im Sarg liegt bei der Beisetzung nicht ihr Mann, sondern der Bestatter selbst. Und der Rest des Buchs handelt von der Suche nach der „richtigen“ Leiche und den Hintergründen.
Es war mein erstes Buch von Thomas Raab, vermutlich aber auch mein letztes. Ich konnte mich weder mit seiner Sprache noch mit dem Aufbau des Textes so wirklich anfreunden. So tat ich mich mit Aufzählungen (durchnummeriert oder mit „Bullet-Points“) oder gar einer Tabelle zur Bildung des grammatikalischen Passivs in einem Roman/Krimi wirklich schwer. Und sowohl sein Satzbau als auch die Länge seiner Sätze machten mir die Lektüre nicht einfacher. Es gibt hauptsächlich entweder sehr lange verschachtelte Sätze oder hingeworfene Fragmente. Dieses Buch erfordert sehr viel Konzentration beim Lesen und ich war ein paar Mal kurz davor, die Lektüre abzubrechen.
Die Charaktere waren zahlreich und schrullig, mir aber alles in allem zu blass und eindimensional. Einige der beschriebenen Charaktere sind sehr gut gelungen, vor allem natürlich die Hauptfigur, aber auch der zehnjährige Kurti und die fünfjährige Amelie, letztere war mit ihrer altklugen Art ein Lichtblick für mich. Andere Figuren bleiben aber leider recht blass, da legt der Autor sehr viel Augenmerk auf Schrullen und insgesamt fiel es mir schwer, die vielen Personen auseinander zu halten. Vor allem der Dorfpolizist und der Bürgerdoktor waren für mich einfach nur nervig. Und wo Frau Huber wirklich „ermittelt“ kann ich auch nicht sagen, hauptsächlich unterhält sie sich mit unzähligen Leuten.
Für einen Krimi fand ich das Buch auch sehr schwach auf der Brust. Wirkliche Spannung kam für mich nicht auf, eher Langeweile und Verwirrung, oft verlor ich den Faden, musste zurückblättern und nachlesen. Als Persiflage auf einen Krimi taugt das Buch für mich allerdings auch nicht, dafür ist es zu durcheinander, die Personen zu blass und die Handlung zu träge. Ich bin ein großer Freund schwarzen Humors, manchmal brachte mich das Buch auch zum Lachen, aber eher selten. Denn der Grat zwischen schwarzem Humor und Verbitterung ist sehr schmal und für mich hat der Autor den Ton allzu oft nicht getroffen und rutscht in einen eher schalen Witz ab.
Alles in allem habe ich das Gefühl, der Autor hat einfach zu viel gewollt und das Buch hoffnungslos überladen. Schade. Denn die Idee ist wirklich toll und das Buch hätte das Potential zum echten Highlight gehabt. Einzig der Schluss konnte mich wirklich begeistern, was aber nach 58 Kapiteln meine Laune auch nicht mehr heben konnte. Von mir daher zwei Sterne und für den Rest der Serie kann die Huberin gerne ohne mich ermitteln.
- Tanja Voosen
Kein Kuss wie dieser
(87)Aktuelle Rezension von: BookfarmIch muss sagen,, ich hatte bei diesem Buch mit leichter Unterhaltung gerechnet,, do besonders die letzten 100 Seiten hatten es wirklich in sich.. Da kam jeder Emotionen hoch,, da die Charaktere sie auch durchlebten.. Es werden auch definitiv sehr ernste Themen angesprochen., Trotzdem Oder vielleicht auch gerade deswegen hat mir das Buch ein gutes Gefühl vermittelt und ich konnte auch so manche Weisheit für mich mitnehmen..
Ich mache das selten, doch hier wirklich ein Danke an die Autorin, dass sie ein Jugendbuch zu den entsprechenden Themen veröffentlicht hat, dass trotzdem positiv ist.. ich werde bestimmt noch länger an diese Geschichte denken.
- Tessa Korber
Gemordet wird immer
(26)Aktuelle Rezension von: ErbsenundKarotten“Gemordet wird immer: Ein Bestatter-Krimi“ ist ein, am 13.08.2012 im btb Verlag erschienener Kriminalroman der Autorin Tessa Korber. Der Roman umfasst 288 Seiten.
Der Klappentext:
Pietätvolle Ermittlungen! Ein Bestatter deckt auf...
Nach zehn Jahren kehrt Viktor Anders in das Haus seiner Eltern zurück, um sein Erbe anzutreten: die Teilhaberschaft am Familienbetrieb – einem Beerdigungsinstitut. Auch wenn Onkel Wolfgang wenig begeistert ist, dass er seinen Neffen, ehemaliger Surflehrer und Weltenbummler, in das ernste Bestattungswesen einarbeiten muss. Als Viktor seine erste Leiche für das Begräbnis vorbereitet, macht er eine ungewöhnliche Entdeckung: Eine Patronenkugel steckt im Rücken des Toten. Viktor beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln – ohne zu ahnen, dass er mit diesem Fall auch ein bislang verborgenes Familiengeheimnis enthüllt.
Ich hatte wirklich Schwierigkeiten, in die Geschichte einzusteigen. Ich habe bestimmt 100 Seiten gebraucht, bis ich das Buch flüssig lesen konnte, wobei mir der Schreibstil der Autorin eigentlich gefallen hat.
Ich hatte auch Probleme mit dem Protagonisten, Viktor. Ich dachte anfangs wirklich „Bitte, was ist das für ein Idiot?“. Wie er über seine Familie hergezogen hat und alles…Hat mich genervt.
Stellenweise, gegen Ende z. B., war er mir dann wieder sympathisch. Ein Auf und Ab der Gefühlswelt bei mir :)
Die Grundidee, einen Bestatter ermitteln zu lassen, finde ich grandios. Nur hat es jetzt bei diesem ersten Teil meiner Meinung nach mit der Umsetzung nicht so geklappt. Hier besteht definitiv ordentlich Luft nach oben.
Da Teil 2 schon auf meinem SuB liegt, werde ich diese Fortsetzung natürlich lesen. Auch in der Hoffnung, dass mir Viktor sympathischer wird und ich schneller in die Geschichte einsteigen kann.























