Bücher mit dem Tag "bestechung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bestechung" gekennzeichnet haben.

82 Bücher

  1. Cover des Buches Save Me: Special Edition (ISBN: 9783736323001)
    Mona Kasten

    Save Me: Special Edition

    (3.569)
    Aktuelle Rezension von: Simba99

    Alle Charaktere gefallen mir sehr gut und vor allem verhalten sie sich nachvollziehbar! Endlich mal ein Buch bei dem ich nicht die Protagonistin am liebsten schütteln und ihr sagen wollen würde: Sei doch bitte nicht so hohl!
    Ich bin echt gespannt wie es weier geht...
    Leider steht Teil 2 noch nicht in meinem Regal, sonst wäre es meine nächste Lektüre!

  2. Cover des Buches Red Rising (ISBN: 9783453534414)
    Pierce Brown

    Red Rising

    (514)
    Aktuelle Rezension von: Doscho

    Darrow arbeitet als Roter in den Minen des Mars, um ihn zu terraformen. Bei einem tragischen Ereignis stirbt seine Frau und er erfährt, dass der Mars längst terraformt wurde. Getrieben von Wut schleust er sich daraufhin in das Institut der Goldenen ein.


    Auch von der „Red Rising“-Reihe habe ich viel Gutes gehört und den Hype mitbekommen, so dass ich mir dieses Buch auch mal angeschaut habe.

    Es beginnt emotional und packend. Das Hierarchiesystem der Farben mit den ganz unten stehenden Roten und den fast gottgleichen Goldenen ist ein interessanter Ansatz und Darrows Geschichte als Roter, der quasi erfährt, dass er sein Leben lang belogen wurde und nun selbst zum Goldenen wird, um Rache zu üben und das System zu stürzen, klingt auch durchdacht.

    Dafür ist der Rest des Romans eine eiskalte Dusche der Ernüchterung. Denn es lässt sich erschreckend schnell zusammenfassen: Jugendliche spielen Krieg. Der Mars ist in Häuser eingeteilt und es wird ein Capture The Flag-ähnliches Spiel gespielt. Es zählen Intrigen, Gerissenheit und vor allen Dingen rohe, stumpfe Gewalt. Angesichts dessen bin ich fast schon schockiert, dass „Red Rising“ teilweise auch als Jugendbuch gehandelt wird. Da muss man sich doch wirklich mal fragen, welche Werte da vermittelt werden sollen.

    Charakterentwicklungen sind in jeglicher Hinsicht Fehlanzeige und würden auch nicht belohnt werden. Wozu auch Entwicklung, wenn man mit roher Gewalt eh am Besten fährt? Darrow bekämpft Leute, sie bekämpfen ihn und dadurch schart er eine Armee um sich, die ihm wie treudoofe Hunde hinterher dackelt. Er wird auch quasi als Held und gottgleicher Übermensch dargestellt, der Fallen und Intrigen sofort erkennt. Dass der Lesende das auch erkennt – zweitrangig. Hauptsache Darrow tut es. Ganz ehrlich, einen derart widerlichen, arroganten und selbstgefälligen Protagonisten hatte ich auch schon lange nicht mehr gelesen. Er ist ironischerweise genau das geworden, was er nie werden wollte und ich hatte zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass er das reflektiert, im Gegenteil.


    Nachdem ich zum ebenfalls gehypten „Fourth Wing“ auch schon eine ambivalente Meinung hatte, frage ich mich nach der Lektüre von „Red Rising“ ernsthaft, ob ich mir nicht konsequent auf die Finger klopfe, wenn ich Gefahr laufe, dass mich ein gehypetes Buch interessiert. Was für eine Enttäuschung nach so einem tollen Anfang! Viele Leute sehen da wohl etwas in diesem Roman, was ich nicht sehe – soll es so sein. Ich werde die Reihe abbrechen und über meine Haltung zu Hypes nachdenken.

  3. Cover des Buches Die Springflut (ISBN: 9783442748204)
    Cilla Börjlind

    Die Springflut

    (217)
    Aktuelle Rezension von: Sandra51

    Eine schwangere Frau wird vor einer Springflut am Strand eingegraben, so dass sie während der Flut ertrinkt. Mit diesem Cold Case beschäftigt Olivia Rönning sich in den Semesterferien während ihres Polizeistudiums. Ihr bereits verstorbener Vater hat damals in diesem Fall ermittelt – er konnte nie geklärt werden. Während ihrer Nachforschungen wird sie immer weiter in den Sumpf der Verbrechen hineingezogen – während der Gegenwart werden Obdachlose verprügelt und ermordet, Kinder kommen mit unerklärlichen blauen Flecken und Verletzungen nach Hause – was geht da vor sich? 

    Es handelt sich um den Auftakt zur Reihe „Rönning und Stilton“. Das Buch lässt sich von Anfang an fesselnd und spannend lesen. Die gewählten Charaktere finde ich sehr interessant – die ermittelnde Polizeischülerin und den beteiligten Obdachlosen, der Croupier der zum Detektiv wird – die Komplexität der einzelnen Personen werden sehr gut dargestellt. 

    Der Schreibstil des Autorenduos ist ein wenig anders, da kommen die erfolgreichen Drehbuchautoren durch. Es wird sehr oft die Szene gewechselt und andere Punkte werden beleuchtet. Auch gibt es einige Handlungsstränge welche aus unterschiedlichen Perspektiven und aus der Sicht jeweils anderer Personen erzählt werden. Am Schluss werden die einzelnen Handlungsstränge zu einem nachvollziehbaren Ende zusammengeführt. Hat man sich erst einmal an diesen Schreibstil gewöhnt und sich auf die Geschichte eingelassen erwartet einen eine fesselnde und spannende Story. Einziger Kritikpunkt: durch die Vielzahl der Handlungsstränge kamen mir einige ein wenig zu kurz. Ein bis zwei weniger hätten der Story meiner Meinung nach nicht geschadet. 

    Mein Fazit: Ein super Auftakt für die Reihe mit einigem Potential für die weiteren Teile. Ich wird mir heute gleich mal den nächsten Teil aus der Bibliothek holen – ich bin neugierig wie Olivia und Tom (der Obdachlose ehemalige Polizist) sich weiter entwickeln.

  4. Cover des Buches Montana Dreams - So ungezähmt wie das Land (ISBN: 9783956496233)
    Jennifer Ryan

    Montana Dreams - So ungezähmt wie das Land

    (62)
    Aktuelle Rezension von: Muminluise

    Eine schöne Geschichte, die trotz der Spannung (diese zieht sich quasi durch den ganzen Roman) sehr liebevoll und romantisch geschrieben ist.
    Ella ist, obwohl erst 25 Jahre ein bodenständiger sympatischer Charakter, mit dem man gleich empathisch ist. Gabe ist der geborene Cowboy mit allen guten Eigenschaften, so wird er Ella´s Anker. Für mich war dieses Buch sehr emotinal, stellenweise hatte ich Tränen in den Augen und war total gefesselt.
    Für mich absolut empfehlenswert.

  5. Cover des Buches Der Mann, der nicht mitspielt (ISBN: 9783462052909)
    Christof Weigold

    Der Mann, der nicht mitspielt

    (96)
    Aktuelle Rezension von: Katl2

    Ein erfolgloser Schauspieler ist in Hollywood keine Seltenheit. Hardy Engel ist nur einer von vielen. Sein Versuch, als Privatdetektiv über die Runden zu kommen, ist ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt. Bis eines Tages eine attraktive, rothaarige Frau um eine Audienz bei ihm bittet. Und mit einem Schlag ändert sich im Leben von Hardy Engel alles. Seine Ermittlungen führen ihn hinter die Bühnen und Scheinwerferlichter von Hollywood zu den dunklen und verdorbenen Geheimnissen der Filmwelt. Schnell wird ihm klar, dass hier nichts so ist, wie es scheint und dass es manche Vorfälle gibt, die nie in das Licht der Öffentlichkeit geraten sollen. 

    Der Detektiv

    Hardys Wunsch, ein Komiker zu werden, ist nicht sonderlich von Erfolg gekrönt und so beschießt er, sich seine Erfahrungen als Polizist zunutze zu machen und beschließt, Privatdetektiv zu werden, anfangs mit einer niedrigen Beschäftigungsrate. Ein unscheinbarer Auftrag ändert dann alles. Seine Hartnäckigkeit und sein Talent, stehts zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, stoßen den zynischen und sturköpfigen Hardy mitten hinein in die Welt des Filmes, wo es von Geheimnissen und Unwahrheiten nur so wimmelt. Doch für Hardy Engel ist klar, dass er letztendlich nur der Wahrheit dient. Und die will er finden, koste es was es wolle.

    Ein Platz, an dem Träume zur Wirklichkeit werden

    Hollywood – ein Platz voller Träume, berühmter Persönlichkeiten und ein Himmel auf Erden. Zumindest scheint es so. Christof Weigold malt ein anderes Bild von Hollywood. Drogen, Alkoholismus und sexuelle Vergnügungen stehen an der Tagesordnung der großen Stars. Die vermittelte Illusion existiert nicht, und doch kämpft die Filmbranche darum, eben jene Illusion aufrecht zu erhalten. Doch der Skandal, der durch den Tod von Virginia Rappe ausgelöst wird, lässt die Fassade bröckeln und ermöglicht den Medien einen Blick hinter die sorgsam verborgenen Kulissen. Die Aufregung ist groß. Zeitungen erkennen ihre Chance zu Massenabnahmen ihrer Schlagzeilen, die Filmproduzenten fürchten um ihren Ruf, Schauspieler und Produzenten haben Angst um ihre Karriere. Am Ende ist sich jeder selbst der nächste. Und, wie Hardy später klarstellt: Im Krieg und im Film ist die Wahrheit das erste Opfer.

    Fazit

    Ein spannungsgeladener, actionreicher Kriminalroman der 1920er Jahre. Unerwartete Richtungsänderungen und Entwicklungen machen die Handlung unberechenbar und sorgen für eine fesselndes Leseereignis. Hardy Engel ist ein symphytischer Ermittler, der sich seiner eigenen Schwächen und Fehler durchaus bewusst ist und mit seinem zynisch-ironischen Blick auf die übertriebene Welt um ihn herum, einen angenehmen Gegenpol zu den undurchsichtigen Persönlichkeiten des Buches bildet. Ich habe diesen Ausflug in die Goldenen Zwanziger genossen, jede einzelne Seite davon. Für Menschen, die verwickelte Handlungsstränge lieben, ein absolutes Muss. 

  6. Cover des Buches Feine Freunde (ISBN: 9783257231793)
    Donna Leon

    Feine Freunde

    (217)
    Aktuelle Rezension von: Gute_Nacht

    Inhalt 

    Eine Ermittlung gegen Brunetti? Unmöglich. Auch wenn es nur um seine Eigentumswohnung und die Baubewilligung geht, muß Brunetti das Schlimmste befürchten. Als wenig später der zuständige Beamte von einem Baugerüst stürzt, weiß Brunetti mit Sicherheit, daß es keineswegs nur um seine eigene Wohnung in diesem Fall geht. Seine Ermittlungen führen Brunetti in die venezianische Drogenszene, zu Wucher und Korruption. Nur Feine Freunde können da noch helfen.

    Fazit 

    Spannend, abwechslungsreich, gut!

  7. Cover des Buches Die Spur des Geldes (ISBN: 9783740804992)
    Peter Beck

    Die Spur des Geldes

    (51)
    Aktuelle Rezension von: trollchen

    Spur des Geldes

    Herausgeber ist  Emons Verlag; 1. Auflage (21. März 2019) und hat 432 Seiten. 

    Kurzinhalt: In einem Schacht beim Tegeler See wird ein grausam gefolterter Mitarbeiter der Berliner Wasserwerke gefunden. Schnell zeigt sich: Er war in dubiose Bankgeschäfte verwickelt. Tom Winter, wortkarger Sicherheitschef einer Schweizer Privatbank, folgt der Spur des Geldes und hört sich in den Wasserwerkenvon London, München und Zürich um. Der Fall führt ihn bis ins russische Krasnodar und ein gnadenloserWettlauf gegen die Zeit beginnt.

    Meine Meinung: Es war nicht schlecht zu lesen, nur leider manchmal etwas langatmig und ohne roten Faden. Irgendwie kam es mir vor, als wenn der Autor nicht wusste, was Tom Winter nun finden soll. Er konnte sich nicht entscheiden. Und manchmal fand ich es komisch, dass er manchmal total taff war und dann wieder wie ein Anfänger gehandelt hat. Irgendwie unglaubwürdig. Das Ende war irgendwie vorhersehbar und relativ fade, so wie eigentlich das ganze Buch, es passierte selten etwas neues und es wurde sehr langatmig geschrieben. Es hätte ein tolles Buch werden können, wenn es zwischendurch mal etwas Spannung gehabt hätte. Aber ich wollte doch wissen, wie es weitergeht, deswegen habe ich es zu Ende gelesen. Es war aber auf alle Fälle spannend, was alles passieren kann, wenn man ins Trinkwasser etwas mischt, was leider heutzutage doch nicht mehr so abwegig ist.

    Mein Fazit: Man kann es lesen, zwischendurch wäre etwas Spannung gut gewesen und leider manchmal etwas langatmig zu lesen. Ich vergebe 4 gute Sterne und kann es trotzdem weiter empfehlen. Die Idee vom Buch ist gut.

  8. Cover des Buches The Penthouse Prince (ISBN: 9783732562626)
    Virginia Nelson

    The Penthouse Prince

    (50)
    Aktuelle Rezension von: Enya_99

    Es ist eine schöne Geischte, aber es ist definitiv kein Buch was einen packt und mit sich zieht. Die Geschichte bleibt ziemlich immer Oberflächlich. Es ist ein Buch wo man nicht viel mit denken muss sondern es einfach lesen kann.

  9. Cover des Buches Zona Rossa (ISBN: 9783945194102)
    Sara More

    Zona Rossa

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Postbote
    Zona Rossa ist die Fortsetzung des Fact Fiction Romans "Irrtum 5,8- von L'Aquila.  Die Stadt die wegen eines Erdbebens in Trümmern liegt. Die Tote, traurige Schicksale und imenze Schäden hinterlässt. Sara More hat nach 4 jähriger Recherche einen neuen Schicksalsreport geschrieben. Auch im zweiten Teil, genauso errschütternd, reel und fictiv, wie im ersten Teil.
    Die Stadt schreit nach: "Helft uns das wir nicht vergessen werden."
    Am 6. April 2009 um 03.32. kam ein heftiger Erdstoß in und rund um L'Aquilla. Die Bewohner hatten eigentlich Entwarnung bekommen, doch es kam anderst.

    Viola ist eine Überlebende Bewohnerin der Stadt. Sie hatte zwei Kinder und ihren Mann Riccardo. Nach den Beben hat sie Tochter und Mann tötlich verloren, Sohn Manuele liegt in Koma auf der Intensivstation.
    Viola kämpft um das überleben Ihres Sohnes, oft bis zur erschöpfung.
    Riccardo hat auf einer Behörde gearbeitet, die sich unter anderen mit den Bausubstanzen der Gebäude beschäftigt hatten. Riccardo hat sich deswegen viele Details in einem Notizbuch gemacht. Er durfte oft nicht über seine Arbeit zu Hause reden.Doch Riccardo hatte mal erwähnt, wie man bestechlich werden kann vor der Mafia. Hier wurden Baupläne manipulliert, vor allem in der Qualität der Baumaterialien.
    Riccardo wollte bei diesem miesen Spiel nicht mitmachen. Kollegen wurde die Kündigung angedroht, sollten sie nicht mit dabei sein.
    Die Gegend rund um die Abruzzen ist ein stark belastendes Erdbebengebiet.
    Kein Wunder das alles in Trümmer lag und es so viele Opfer gab. Es gibt mittlerweile große Vorwürfe den Behörden gegenüber. Es gab Mitwisser und solche die sich bestechen ließen um an Baumaterialien einzusparen. Diese Gewinne wurden üppig an die Skrupelosen Macher ausgezahlt. Vor allem ergötzt man sich, was an einem Wiederaufbau zu verdienen sei.
    Viola weis wo sie das besagte Notizbuch finden könnte. Denn mit diesem könnte sie die richtigen Schuldigen, mit Hilfe einer Anwältin, an den Pranger bringen. Viola sucht nach Gerechtigkeit und Verantwortung. Doch nicht nur Viola will dieses Notizbuch finden. Die Mafia, längst darüber informiert, ist genauso hinterher, und diese gehen über Leichen.  So gerät Viola selbst in Gefahr.  Mittlerweile wissend, das sie noch ein Kind von Riccardo erwartet.
    Sara More hat hier eine spannende Fortsetzung geschaffen.
    Beim lesen lebt man fast selbst schon in der feuchten und ungemütlichen Zeltstädten. Man leidet mit den Alten und Schwachen die dort schändlicher Weise auch noch zum Opfer werden. Auch nach so langer Zeit tut sich der Aufbau der Stadt, die Suche nach Gerechtigkeit immer noch schwer. Eine Perspektive gibts lange nicht mehr.
    Dies ist alles echt beschrieben.
     Fictiv ist die Geschichte rund um Violas Familie und den mitwirkenden Protagonisten, aber so hätte es sein können.
    Besuche vom Papst, Besuche von Politikern und Einflussreichen Leuten bringt den gewissen Aufmerksamkeits und Showeffekt, für die Stadt.  Doch der wirkliche Aufbau tut sich schleppend. Neue Trabantenstädte werden gebaut, genauso schlecht wie vorher. Wohnen im Hotel oder gar ne schöne Kreuzfahrt sollen Abwechslung bringen, in diese Depressive Stimmung.
    Man kann es fast nicht glauben, beim lesen, ist man nur geschockt.
    Nur kleine Aufträge werden erfüllt.
    Ein ausdruckstarker Schreibstil, Treffsicher in den Aussagen, keine Irritation der Tatsachen, sachliche  Aufklärung vieler realen Szenen.
    Eine gelungene Fortsetzung. Solch gelingen kann man der Stadt nur wünschen im Wiederaufbau.
    5 Punkte.
     
     
  10. Cover des Buches Corruption (ISBN: 9783426305317)
    Don Winslow

    Corruption

    (48)
    Aktuelle Rezension von: Pascal_Maess

    Ich musste mich zu Beginn ein wenig an den Schreibstil gewöhnen – das Präsens war für mich ungewohnt, zumal ich Don Winslow bisher anders erlebt habe. Doch schon nach wenigen Seiten zieht er einen mit seiner typischen Wucht in eine Welt, die so greifbar, so roh und atmosphärisch dicht ist, dass man das Gefühl hat, selbst im moralisch fragwürdigen Sumpf von Harlem zu stehen.

    Was Winslow hier leistet, ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich: Die Geschichte baut sich langsam, aber kraftvoll auf. Anfangs weiß man nicht genau, wohin die Reise geht – doch je weiter man liest, desto klarer wird, dass hier ein meisterhaft konstruierter Bogen gespannt wird. Am Ende wirkt alles rund, geschlossen, komplett – so eine erzählerische Konsequenz habe ich selten erlebt. Es bleibt ein Gefühl von großer Zufriedenheit zurück, das fast filmisch nachhallt.

    Die Figuren sind beeindruckend – nicht nur die Hauptfigur, die mich emotional stark bewegt hat, sondern wirklich jede einzelne Rolle: Kollegen, Familie, Geliebte, selbst Nebenfiguren wie ein kleiner Dealer. Winslow braucht nur wenige Zeilen, um Menschen zum Leben zu erwecken – mit Ecken, Kanten, Ambivalenz und Tiefe. Man versteht ihre Motive, spürt ihre Widersprüche, fühlt mit – im Positiven wie im Negativen.

    Die Spannung entsteht nicht durch große Knalleffekte, sondern durch eine stetig enger werdende Schlinge, die sich um die Hauptfigur und ihr Umfeld legt. Kapitel für Kapitel spürt man das zunehmende Gewicht der Entscheidungen – und irgendwann merkt man, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.

    Besonders gelungen ist Winslows Fähigkeit, auch die Vergangenheit der Hauptfigur in die Gegenwart einzuweben, ohne dass der Erzählfluss stockt. Diese Rückblenden sind nicht nur dramaturgisch clever, sie sind essenziell, um die innere Zerrissenheit und die Motivation der Figur zu verstehen.

    Das Ende kam für mich überraschend, aber nicht konstruiert. Es ist versöhnlich, ohne kitschig zu sein. Ich habe mich mit diesem Buch auf eine intensive Reise eingelassen – und bin mit etwas Großem belohnt worden.

    Für mich ist Corruption ein Meisterwerk – episch in seiner Erzählweise, emotional tiefgründig und erzählerisch brillant. Es ist ohne Frage das beste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe – und eines der besten überhaupt.

  11. Cover des Buches Die Erbin (ISBN: 9783837124804)
    John Grisham

    Die Erbin

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Charles Brauer und John Grisham gehören einfach zusammen. Charles Brauer liest so großartig und abwechslungsreich und es ist immer ein Hörerlebnis. Seth Hubbard ist tot. Seine Angestellten finden ihn erhängt an einem Baum. Seine Familie sieht den Freitod mit gespielter Traurigkeit, aber sie warten alle nur auf die Eröffnung des Testaments, denn Seth Hubbard hat spät viel Geld gemacht. Durch mehrere Firmenübernahmen und Wiederverkäufen ist er so sehr reich geworden. Jack Brigance wurde von Seth Hubbard als Testamentsverwalter aufgestellt. Es ist ein handschriftliches Testament und es unterscheidet sich enorm von dem alten, von einem Anwalt aufgesetzten Schriftstück. Sein Vermögen beträgt über 24 Millionen Dollar und seine Kinder und Familie bekommt nichts. Er möchte, dass man seinen verschwundenen Bruder findet und ihm einen Teil gibt, ein Teil geht an die Kirche und Organisationen, aber das Meiste geht an Lettie Lang. Sie ist seine farbige Haushälterin. Dieses Testament würde sie zur reichsten farbigen weit und breit machen und es ist klar, dass es große Wellen schlagen wird. Ein Weißer vermachteiner Farbigen fast alles! Schnell geht die Familie auf die Barrikaden und es schalten sich immer mehr Anwälte ein, um bei der Anfechtung des Testaments mitzumischen. Lettie lässt sich von ihrem Mann überreden, einen anderen Anwalt wie Jack Brigance zu nehmen, aber dieser führt nichts gutes im Schilde. Dann taucht eine toughe junge Frau auf, die militärisch lange im Ausland war und bietet Jack Brigance ihre Hilfe an. Es ist Lettis Tochter und ihr Ziel ist es, Anwältin zu werden. Gemeinsam mit Jack Brigance überredet sie ihre Mutter, doch mit ihnen zu kämpfen und dann beginnt ein Wettstreit um die Geschworenen und um das Vermögen und das ganze Land schaut zu und erfährt im Laufe des Prozesses ungeahnte Familienfehden, Geheimnisse und pikante Details. John Grisham ist wie ein tolles Uhrwerk. Immer spannend, brisant, menschlich und mit vielen tollen Figuren

  12. Cover des Buches STARCK und der erste Tag (ISBN: 9783986790394)
    Christian Jaschinski

    STARCK und der erste Tag

    (36)
    Aktuelle Rezension von: Schlafmurmel

    Wow – was für ein packender Thriller! Ich habe das Buch regelrecht inhaliert. Schon das auffällige Cover mit dem pinkfarbenen Farbschnitt hat mich sofort neugierig gemacht.

    Die Geschichte zieht einen von der ersten Seite an in ihren Bann – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders beeindruckt hat mich, wie viele Fragen sich während des Lesens aufbauen: Warum ist das alles passiert? Wer steckt dahinter? Und wie kann so etwas überhaupt möglich sein?

    Andreas Starck, einst Staatsanwalt, verliert nach seiner Verurteilung alles: seine Frau, seine Tochter und sein altes Leben. Seine Situation hat mich wirklich sprachlos gemacht. Zum Glück hat er mit Duncan einen treuen Freund an seiner Seite – doch gleichzeitig gibt es jemanden, der ihn beobachtet und offenbar vernichten will…

    Die Spannung bleibt durchgehend hoch, auch wenn am Ende noch nicht alle Fragen geklärt werden. Dafür macht das Buch umso neugieriger auf die nächsten Bände.

    Für mich ein intensives Leseerlebnis, bei dem ich das Gefühl hatte, hautnah dabei zu sein.

    Klare Leseempfehlung

    das war das vorletzte Buch vom  tollen Bücherpaket

  13. Cover des Buches Dreckiger Schnee (ISBN: 9783426522103)
    Joseph Knox

    Dreckiger Schnee

    (103)
    Aktuelle Rezension von: twentytwo

    Aidan Waits, ein junger Detective hat die unglückliche Gabe sich mit seinem, vorzugsweise gefühlsgesteuertem Verhalten, immer wieder in Schwierigkeiten zu bringen. Als er nach seiner letzten Eskapade kurz vor der Suspendierung steht, bietet ihm sein Vorgesetzter einen Deal an. Damit macht er allerdings ein Fass auf und Aidan, hin- und hergerissen zwischen Pflichtgefühl und dem Versuch Leben zu retten, gerät in eine arge Zwickmühle. Während er auf der einen Seite seinem dienstlichen Auftrag nachkommen muss, ist es ihm unmöglich das menschliche Desaster mit dem er so unverhofft konfrontiert wird zu ignorieren.

    Fazit
    Eine undurchsichtige Story, die sich zu einem wendungsreichen Machtspiel mit Überraschungseffekt entwickelt.

  14. Cover des Buches Kein Entkommen (ISBN: 9783548283487)
    Linwood Barclay

    Kein Entkommen

    (181)
    Aktuelle Rezension von: Anja2024

    „Kein Entkommen“ von Linwood Barclay hat mich insgesamt sehr überzeugt. Der Schreibstil ist sehr angenehm – eine gute Mischung aus locker und flüssig. Das Buch lässt sich dadurch leicht lesen, ohne dabei banal zu wirken. Es ist sprachlich gut ausbalanciert und wirkt weder überladen noch zu schlicht, was gerade bei Thrillern oft schwer zu treffen ist.

    Die Geschichte selbst ist spannend und gut durchdacht, dabei aber nicht zu abgehoben oder unrealistisch. Alles bleibt im Rahmen des Möglichen, was der Glaubwürdigkeit zugutekommt. Gerade das gefällt mir besonders, denn es muss nicht immer ein übertriebener Plot sein, um zu fesseln. Die Handlung wirkt nachvollziehbar, und die Entwicklungen ergeben Sinn. Es gab auch immer Wendungen in der Geschichte, mit der ich gar nicht gerechnet hatte.

    Auch die Figuren sind gelungen. Es sind nicht zu viele, sodass man nicht durcheinanderkommt, aber auch nicht zu wenige, wodurch es nie langweilig wird. Die Charaktere sind klar gezeichnet und man kann sie sich gut merken. Besonders interessant fand ich die Perspektivwechsel: Teile der Geschichte werden aus der Ich-Perspektive von David erzählt, andere Passagen aus der Außenansicht. Das bringt Abwechslung und erlaubt einen spannenden Einblick in die Gedankenwelt der Hauptfigur, während gleichzeitig auch der Blick von außen erhalten bleibt.

    Ein kleiner Kritikpunkt: Die Spannung hätte stellenweise etwas intensiver sein dürfen. Es gibt Passagen, die eher ruhig verlaufen, und ein paar zusätzliche Wendungen oder dramatische Momente hätten das Tempo angezogen. Trotzdem war die Geschichte keineswegs langweilig.

    Insgesamt hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Es ist kein 0815-Thriller, sondern bietet eine frische, interessante Story mit gutem Tempo und überzeugenden Figuren. Er hebt sich von anderen Thrillern, die ich gelesen habe ab. 

    Von mir gibt es solide 4 von 5 Sternen (wenn ich könnte würde ich 4,3 Sterne geben, abgerundet sind es 4).

  15. Cover des Buches Giftflut (ISBN: 9783328103318)
    Christian v. Ditfurth

    Giftflut

    (35)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    In Berlin, Paris und London werden Sprengstoffanschläge auf Brücken verübt. Niemand sendet ein Bekennerschreiben oder Forderungen. Es werden noch weitere Anschläge folgen. Kommissar Eugen de Bodt ermittelt auf seine ganz eigene Art. Unterstützt wird er dabei von einem Team, auf welches er sich verlassen kann.

    Ich hatte beim Lesen meine Schwierigkeiten mit den, für mein Gefühl, sehr kurzen Sätzen. Ebenso mit der Zuordnung, wo jetzt das neue Kapitel spielt und mit welchen Personen. Hier kam ich des Öfteren durcheinander. Einige Wendungen verleihen der Geschichte Schwung.

    Die Figuren sind gut ausgearbeitet, und man merkt beim Lesen auch das Konfliktpotential, welches im Ermittlerteam herrscht. Als Leser erfährt man einige Geschehnisse aus den ersten beiden Teilen, die sich leider nicht vermeiden lassen, die Lesefreude an diesen aber nicht mindern dürften.

    Es handelt sich nur um Andeutungen, und echte Spoiler dürfte es keine geben. Um die Entwicklung in und um das Ermittlerteam zu verfolgen, sollten die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden. „Giftflut“ ist der dritte Teil der Reihe um Kommissar Eugen de Bodt, lässt sich aber ohne Vorkenntnisse lesen, da der Fall abgeschlossen ist.

    Bei „Giftflut“ handelt es sich um einen guten Thriller, der allerdings ein paar Schwächen aufweist.

  16. Cover des Buches Süß wie die Sünde (ISBN: 9783751759892)
  17. Cover des Buches Act of Love (ISBN: 9783864434495)
    Jane Christo

    Act of Love

    (51)
    Aktuelle Rezension von: Engel_Manu

    Auf die Fortsetzung habe ich mich gefreut. Das Cover ist wieder wunderschön. Passt perfekt zum Buch. Zwecks des Inhalts verweise ich auf den Klappentext. Ich muss sagen, dass ich nach dem ersten Buch gemischte Gefühle hatte. Auf der einen Seite war ich traurig, dass es zwischen Avery und Maya nicht geklappt hat, aber irgendwie hatte ich nach dem ersten Buch das Gefühl, dass zwischen Carter und May mehr ist. In diesem Buch lernt man die beiden Charaktere noch mehr lieben. Carter ist so toll. Carter und Avery sind beide zwei tolle Männer, aber denke Carter passt besser zu ihr. Ich finde es aber toll, dass Carter, Avery und Maya noch ein gutes Verhältnis haben und sich nicht hassen. Ich habe diesen Teil verschlungen. Ich werde auch noch den nächsten Teil lesen. Avery muss auch noch sein Glück finden. Den zweiten Teil kann ich nur empfehlen. Toller Schreibstil der Autorin. Das Buch hat alles was man sich wünscht. ❤️❤️❤️

  18. Cover des Buches Das dunkle Versteck (ISBN: 9783404193950)
    Arnaldur Indriðason

    Das dunkle Versteck

    (30)
    Aktuelle Rezension von: sleepwalker1303

    „Das dunkle Versteck“ ist der Titel von Arnaldur Indriðasons aktuellem Buch und dunkel ist dabei ganz sicher nicht nur das Versteck. Das ganze Buch ist düster und hat eine äußerst bedrückende und depressive Grundstimmung. Dennoch war es für mich ein atmosphärisch dichter und packender Krimi. Es ist der fünfte Teil der Serie um den ehemaligen Kommissar Konráð, man kann das Buch aber auch einzeln lesen, wirklich wichtige Vorkenntnisse werden im Lauf der Geschichte erklärt, sodass es trotz der Komplexität wenig Verständnisprobleme geben dürfte.

    Aber von vorn.

    Der ehemalige Kommissar Konráð versucht nach wie vor, den einige Jahrzehnte zurückliegenden Mord an seinem Vater aufzuklären. Als bei der Polizei eine Pistole abgegeben wird, die eine Witwe im Nachlass ihres verstorbenen Mannes gefunden hat, wird er hellhörig. Diese oder eine ähnliche Waffe der Marke Luger hat er schon einmal gesehen. Die Kriminaltechnik kann die aufgefundene Waffe schnell einem Mordfall aus den 1950er Jahren zuordnen, damals war Garðar, ein Arbeiter aus Reykjavík in einer Barackensiedlung aus heiterem Himmel erschossen worden. Konráð nimmt private Ermittlungen auf. Er befürchtet, sein Vater hätte etwas mit dem Mord zu tun gehabt. Seppi war ein Kleinkrimineller und hatte Kontakte in die Unterwelt. Plötzlich findet Konráð sich in einen Fall wieder, in dem „der Schneider“, „der Arzt“ und „der Polizist“ s**ualisierte Gewalt an Kindern im großen Stil betrieben, unterstützt vom Leiter des örtlichen Kinderheims. Sind sie auch vor Mord nicht zurückgeschreckt? Was hatte Konráðs Vater damit zu tun? Und wer sind die beiden Frauen, die das Medium Eygló immer wieder sieht?

    „Das dunkle Versteck“ ist mein zweiter Krimi von Arnaldur Indriðason und ich muss sagen, ich lerne den Autor und seinen Protagonisten Konráð immer mehr zu schätzen. Die Melancholie und Düsternis, die er und damit das ganze Buch ausstrahlen, treffen bei mir genau einen Nerv. Auch die Tatsache, dass Konráð ein Ermittler mit Ecken, Kanten, Fehlern und einer halbseidenen Vergangenheit ist, mag ich sehr. Konráð kämpft an mehreren Fronten: er ermittelt gegen den Willen seiner ehemaligen Kollegin Marta im Fall der gefundenen Pistole, hat mit einem alten Korruptionsfall unter Kollegen zu tun, sucht den Mörder seines Vaters, ermittelt wegen eines Überfalls auf seine Schwester Beta und zu allem Überfluss hat er auch noch Ärger mit seiner Lebensgefährtin Svanhildur). An die isländischen Namen habe ich mich inzwischen gewöhnt, ebenso an die Tatsache, dass alle immer geduzt werden und nur einen Vornamen haben. In diesem Buch greift er Themen wie Homophobie, Korruption und s**ualisierte Gewalt gegen Kinder auf – Themen, die leider nach wie vor aktuell sind.

    Der Spannungsbogen in der Geschichte ist eher flach, die wahre Spannung findet unterschwellig statt. Dazu gibt es enorm viele Charaktere, fast alle tragen irgendwie zur Geschichte bei und alle fordern von der Leserschaft höchste Konzentration, sonst verliert man schnell den Überblick. Alles und jeder hängt irgendwie mit allem und jedem zusammen, auch wenn es auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist. Das Buch ist ganz sicher keines, um es nebenher zu lesen. Sprachlich finde ich es sehr angenehm, allerdings auch in der Hinsicht eher anspruchsvoll. Die Geschichte verläuft auch zeitlich nicht linear, der Autor springt von der Gegenwart in die Vergangenheit und wieder zurück und schafft dadurch mehrere Erzählstränge. Auch da ist Mitdenken gefordert, denn die unterschiedlichen Zeitebenen erkennt man nur durch den Inhalt, optisch sind sie nicht voneinander zu unterscheiden.

    Arnaldur Indriðasons Stil und drin Gespür für Zwischentöne haben mich beeindruckt, seine Fähigkeit, eine enorm düstere und bedrückende Atmosphäre zu schaffen finde ich bemerkenswert. Es fiel mir zuerst schwer, in die Geschichte einzutauchen, aber nach ein paar Dutzend Seiten hatte sie mich gepackt. Dranbleiben hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt! Von mir gibt es für dieses Buch fünf Sterne.

  19. Cover des Buches Liebe kann alles (ISBN: 9783596031948)
    Mary Kay Andrews

    Liebe kann alles

    (42)
    Aktuelle Rezension von: DieSueschauerin

    Die Geschichte startet mit der Katastrophe, weswegen Dempsey auch gefeuert wurde. So ist man gleich mittendrin und der Einstieg fällt sehr leicht. Und sobald ich drin war, kam ich auch nicht mehr wirklich raus. Obwohl die fünfhundert Seiten am Anfang etwas extrem wirken, ist am Ende spürbar, dass es genau die richtige Länge für diese Geschichte ist. Ich wollte während des Lesens unbedingt wissen, wie es weitergeht. Und damit meine ich nicht nur die Liebesgeschichte. Auch die Renovierung des Hauses hat mich sehr begeistert. Ich fand die Veränderungen im Haus sehr spannend, obwohl ich ja nur davon lesen konnte und nichts wirklich vor Augen hatte. Der tolle Schreibstil hat aber dazu geführt, dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Ich fand auch toll, wie die Ortsgemeinschaft von Guthrie Dempsey aufgenommen hat. Die Liebesgeschichte von Dempsey stand so nicht im Vordergrund, denn es ging auch um die Beziehungen zwischen den Anwohnern und ihr. Ich konnte mit Dempsey richtig mitfühlen und bekam selber das Gefühl in diesem kleinen Ort anzukommen.

    Der Schreibstil war auch mit dran Schuld, dass ich das Buch nicht weglegen wollte. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und es hat mich richtig mitgerissen. Und obwohl es manchmal echt heiß herging, gab es immer wieder Stellen, bei denen man gut entspannen konnte und die eher ruhig dahinflossen. Das war sehr schön und war eine gute Mischung. 

  20. Cover des Buches Ewige Feinde (ISBN: 9783453426948)
    Jeffrey Archer

    Ewige Feinde

    (6)
    Aktuelle Rezension von: elycalxa

    Dies ist der 4. Teil der Warwick-Saga von Jeffrey Archer.

    1988, William und Beth machen eine Kreuzfahrt nach new York, doch auf der Überfahrt kommt der Vorsitzende der Schifffahrtsgesellschaft auf mysteriöse Weise ums Leben. Zudem erhält William die Info, dass sein Feind Miles Faulkner noch leben soll und seine ominösen Geschäfte weiter nach geht.

    Die Kapitel sind gewohnt kurz, da sie oftmals mit einem Cliffhanger enden, fliegt man förmlich nur so durch die Seiten.

    Archers-Stil zwischen Polizei Ermittlungen und politischen Intrige ist perfekt ausbalanciert. 

    Besonders William Warwick als sympathischer, aufrechter Held ist mir über die vorherigen Teile sehr ans Herz gewachsen. 

    Von mir eine ganz klare Leseempfehlung, besonders für alle, die, den eleganten, unterhaltsamen Kriminalroman von Jeffrey Archer lie

    ben. 

  21. Cover des Buches Freefall – Die Wahrheit ist dein Tod (ISBN: 9783423219372)
    Jessica Barry

    Freefall – Die Wahrheit ist dein Tod

    (204)
    Aktuelle Rezension von: Lesebegeisterte79

    Ein Flugzeug stürzt über den Rocky Mountains ab und nzr Ally überlebt. Sie muss aber fliehen, denn jemand ist hinter ihr her. Ihre Mutter glaubt nicht an ihren Tod und forscht nach.

    Der Thriller ist super spannend. Er ist aus 2 Perspektiven geschrieben , aus Allys Sicht und aus der Sicht ihrer Mutter. Beide wechseln sich ab. Wir erfaheen Allys Leben der vergangenen Jahre und nach und nach setzt sich das Puzzlestück zusammen, in welche Gefahr sie hineingeraten ist. Sie ist auf der Flucht und kämpft um ihr Leben und dessen ihrer Mutter. Die Flucht ist rasant dargestellt und man gerät in einen Sog, dass Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen.

    Ein toller spannender interessanter Thriller!

  22. Cover des Buches Bestechung (ISBN: 9783453441736)
    John Grisham

    Bestechung

    (68)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Der Kriminalroman lässt vor allem am Anfang und zum Schluss die nötige Spannung vermissen. Zudem würde der Originaltitel "The Whistleblower" deutlich besser passen. Dazwischen entspinnt sich eine mafiöse Story rund um ein Verbrechersyndikat, das schon seit Jahrzehnten unbeirrt arbeiten kann. Auch deswegen ist der Schluss doch ziemlich unrealistisch.

  23. Cover des Buches INFAMIUM (ISBN: 9783910619098)
    Marc Weissenberger

    INFAMIUM

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Martin_Lerkes

    Ich habe "Infamium" von Marc Weissenberger gelesen, weil ich hoffte, noch einmal dieses Gefühl zu erleben, das mich damals bei "Der Name der Rose" gepackt hat. Dieses dunkle Mittelalter voller Geheimnisse, Intrigen und Rätsel im Schatten der Klostermauern. Und tatsächlich, an vielen Stellen hat mich Infamium daran erinnert.

    Die Geschichte spielt im 11. Jahrhundert. Ein junger Novize, Ignatius, bekommt ein geheimnisvolles Buch übergeben, das er auf einer gefährlichen Reise in Sicherheit bringen soll. Begleitet wird die Handlung von den Aufzeichnungen seines Mentors Bodowin, der auf dem Sterbebett seine eigene, von Schuld und Verrat durchzogene Lebensgeschichte offenbart. Schon diese doppelte Erzählebene – Gegenwart und Rückblick – hat mich an Eco denken lassen.

    Weissenberger schreibt dichter, als ich es erwartet hatte. Er nimmt sich Zeit für Sprache, für Atmosphäre. Aber er verzettelt sich nicht in Philosophie, sondern bleibt erzählerisch klar. Ich mochte, wie er die religiösen und politischen Machtspiele jener Zeit greifbar macht: Bischöfe, Mönche, Kaiser, jeder mit seinen eigenen Interessen und seinem eigenen moralischen Graubereich.

    Für mich war das Buch eine lohnende Entdeckung. Ein klug gebauter, historisch fundierter Roman über Glauben, Macht und Wissen. Wer Ecos Meisterwerk liebt, wird hier keine Kopie finden, aber ein würdiges Echo. Dunkel, rätselhaft und wunderbar lesbar.

  24. Cover des Buches Winter of Love: Anna & Vince (ISBN: 9783646605488)
    Mimi Heeger

    Winter of Love: Anna & Vince

    (23)
    Aktuelle Rezension von: Deni_lovebooks

    Inhalt:
    **Winterliebe wider Willen**
    Anna hat die Nase von ihren versnobbten Eltern und deren Erwartungen gehörig voll. Aber die Vergangenheit lässt sie einfach nicht los. Sie beschließt das erste Mal nach zwei Jahren Weihnachten zuhause in dem kleinen verschneiten Skiort St. Aurel zu verbringen. Dort muss sie sich nicht nur der angespannten Situation mit ihren Eltern stellen, sondern auch ihrer damaligen großen Liebe Vince. Und dieser war ihren Eltern mit seiner draufgängerischen Art schon immer ein Dorn im Auge…

    Fazit:
    Ich finde die Winter of Love Reihe eine wirklich schöne weihnachtlich Reihe, Jedoch muss ich sagen, das der vierte Teil mir aufgrund des ganzen Dramas nicht so gefallen hat. Ich fand das für eine kleine kürzere Geschichte einfach to much für mich und konnte bei der Geschichte leider nicht entspannen. des Weiteren konnte ich zu Vince gar keine Verbindung aufbauen und zu Anna nur bedingt, was ich sehr schade finde.
    Auch hat es mir hier an Emotionen gefehlt, Ich konnte diese leider nicht wirklich nachempfinden.
    Trotz allem finde ich die Winter of Love Reihe wirklich schön und kann diese jedem nur empfehlen. Bloß war mir der letzte Teil ein bisschen to much. 

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