Bücher mit dem Tag "bestimmen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bestimmen" gekennzeichnet haben.

24 Bücher

  1. Cover des Buches Die Auswahl (ISBN: 9783841421197)
    Ally Condie

    Die Auswahl

     (4.415)
    Aktuelle Rezension von: derduftvondruckerschwaerze

    Zusammenfassung:

    Cassia lebt in einer Welt in der alles vorherbestimmt wird. Das System entscheidet was sie isst, wo sie wohnt und wen sie liebt und garantiert dafür ein langes gesundes Leben. Cassia kennt es nicht anders und so ist sie zufrieden damit. Als sie bei ihrem Paarungsbankett mit ihrem Freund Xander gepaart wird freut sie sich, dass sie nicht wegziehen muss und ihren zukünftigen Mann bereits kennt, doch als sie einen Tag später den Mikrochip, welche neue Informationen über ihren Partner beinhaltet ansehen will taucht auf einmal das Bild eines anderen auf dem Terminal auf. Das Bild eines Jungen, welcher eigentlich gar nicht im Paarungpool sein dürfte, den er ist eine Aberration und somit ein Ausgestoßener.

     

    Eigene Meinung zu Geschichte, Aufbau, Schreibstil & Figuren:

    „Die Auswahl“ ist ein Jugendbuch welches in einer fiktiven zukünftige Welt spielt, in der alle Krankheiten ausgerottet sind.

    Die Geschichte ist in mehrere Kapitel unterteilt die aus der Sicht der Protagonistin Cassia erzählt werden.

    Der Schreibstil von Ally Condie wirkt auf mich sehr schlicht und liest sich etwas maschinell, wobei es sehr gut zu der Sci-Fi Welt passt in der die Geschichte spielt.

    Die Figuren sind allesamt ganz nett, wobei sie für meinen Geschmack etwas mehr Tiefe haben könnten.

     

    Fazit und Empfehlung:

    Letztlich kann ich nur sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat, mich allerdings auch beim Zweiten lesen nicht vom Hocker gehauen hat.

  2. Cover des Buches Das ferne Ufer (ISBN: 9783551580917)
    Ursula K. Le Guin

    Das ferne Ufer

     (24)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    3.Buch der erdsee Trilogie. Die Magie scheint die Erdsee zu verlassen. Ged und Arren machen sich auf den Weg durch die Lande um das Problem zu finden und werden auch von der Lethargie mit angesteckt, dabei reisen sie in die Vergangenheit. Tolles Ende der Trilogie. Ein viertes Buch Tehanu wurde 1990 nachgereicht
  3. Cover des Buches Die Gräber von Atuan (ISBN: 9783551580894)
    Ursula K. Le Guin

    Die Gräber von Atuan

     (11)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    2. Roman der tollen Fantasy Saga, hier wird die Priesterin Tenar beschrieben, in deren kleines Reich plötzlich der zum großen Magier aufgestiegene Ged eindringt. Sehr menschliche, tiefer gehende Fantasy!
  4. Cover des Buches Kräuter: 300 Pflanzen im Porträt - Kultivierung, Anwendung und Rezepte (ISBN: 9783809439943)
    Jekka McVicar

    Kräuter: 300 Pflanzen im Porträt - Kultivierung, Anwendung und Rezepte

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Heartbooks

    Cover:

    Auf dem Cover sehen wir viele verschiedene Kräuterstängel, diese umrahmen den Titel des Buches.

    Meine Zusammenfassung und Meinung:

    Wer kennt es nicht: Man läuft durch den Park/Wald/Garten und entdeckt eine Pflanze, die man nicht kennt. Schnell kommt der Gedanke „Unkraut“, aber ist es das wirklich? Denken wir mal ein klein wenig zurück, wird uns auffallen, dass schon früher viele Pflanzen als Heilmittel benutzt wurden, als Salben, Wickel, Aufgüsse etc. und das bestimmt nicht aus unseren hübschen Zierpflanzen, die wir im Garten dulden. Da ich selbst Kaninchen als Haustiere habe, und nicht viel von „ich schmeiß eine Pille ein und dann ist alles wieder gut“ halte, habe ich mich sehr für dieses Buch interessiert. 

    Zum einen hat es einen tollen Aufbau. Es findet sich immer ein Kraut auf einer Seite. Das Buch ist ca. DIN A 4 groß. Ganz oben steht schön groß der Name der Pflanze, direkt darunter welche Namen es sonst noch dafür gibt. Jede Seite hat mindestens zwei Bilder, oft auch detaillierte Zeichnungen. Es wird beschrieben, wo diese Pflanze wächst und woher sie kommt. Das Ganze ist so strukturiert, dass wir immer fünf bis sechs wichtige Punkte finden: Arten, Kultivierung, Kulinarisches, Heilkraft, Weitere Nutzung und Warnung. Unter Kultivierung dürfen wir den Anbau und die Vermehrung dieser Pflanze verstehen, es gibt einige, die man in seinen eigenen Garten, Balkon oder sogar in der Wohnung selber verpflanzen kann. Kulinarisch, somit den Verzehr der Pflanze, ist natürlich nicht mit jeder möglich. Den Punkt Warnung finde ich hingegen sehr wichtig. Es wird z. B. erwähnt, dass Schwangere einiges davon nicht essen sollten oder auch das einiges nicht ohne Anweisung eines Fachmannes probiert werden sollte, wahrscheinlich, weil es Verwechslungsgefahren gibt oder spezielle Teile nur benutzt werden dürfen.

    Alles in allem finde ich dieses Buch wirklich sehr gut. Ich habe schon einige Stängel gepflückt und zuhause nachschlagen können, da fast alle dieser Pflanzen auch in Deutschland heimisch sind. Allerdings ist dort meiner Meinung nach auch der ausschlaggebende Punkt: Das Buch ist recht groß und auch schwer, es eignet sich nicht für eine Expedition ins Grüne, um mal eben ein Kraut zu identifizieren und ist somit für Anfänger zunächst erst mal schwer anzuwenden.

    Bewertung:

    Von mir gibt es für dieses Detaillierte Werk 4 Sterne

  5. Cover des Buches Wer ist hier der Größte? (ISBN: 9783440151228)
    Daniela Strauß

    Wer ist hier der Größte?

     (4)
    Aktuelle Rezension von: connychaos
    In diesem Sachbuch für Kinder ab etwa 4 Jahren werden 25 kleine und große einheimische Vögel wie zum Beispiel Spatz, Zaunkönig, Kohlmeise, Kuckuck, Elster und Waldkauz vorgestellt. In einem kurzen Steckbrief werden die Größe, Flügelspannweite, Lebensraum und die Nahrung genannt. Die weitere Beschreibung ist kindgerecht, gut verständlich, kurz und informativ. Die Bilder sind sehr detailliert und meistens auch sehr hübsch. Nur die Rabenkrähe ist leider etwas geduckt abgebildet und deshalb nicht so gut zu betrachten. Die beiden größten Vögel sind auf einer Seite zum ausklappen abgebildet und somit wirklich toll zu erkennen. Für Kinder von 4-8 ist "Wer ist hier der Größte?" Ein gelungenes Buch, auch wir Eltern können daraus noch etwas lernen.
  6. Cover des Buches Strandfunde (ISBN: 9783529092640)
    Frank Rudolph

    Strandfunde

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Xynovia


    Für uns mittlerweile unverzichtbar geworden ist das Buch von Frank Rudolph „ Strandfunde – Sammeln und Bestimmen“.


    Dieser Ratgeber ist in 21 Kapitel plus Einleitung und einem Vorabwort untergliedert. Die einzelnen Kapitel haben unterschiedliche Farben und sind so gegliedert das man schnell die richtige Seite findet.


    Die verschiedenen Strandfunde von der Nord- und Ostseeküste sind jeweils mit einem großen Bild und einem kleinen übersichtlichen Text versehen. Der Text ist so gegliedert das man schnell und einfach die gewünschten Informationen findet.


    In dem ersten Kapitel „ Grundlagen“ erhält man je eine kleine Meereskunde zu Nord- und Ostsee. Die Kapitel danach sind nach verschiedenen Pflanzen und Tieren gegliedert. In einigen Kapitel erhält man eine kleine Einführung, die ist kurz und recht informativ gehalten.



    Die einzelnen Pflanzen haben neben dem großen Foto , noch ein kleines Foto und noch die Informationen zu Größe, Verbreitung, Wissenswertes, Häufigkeit. Um die Verbreitungsräume sich noch besser vorzustellen gibt es eine kleine Landkartenzeichnung, dort sind die Verbreitungsräume in hellblau markiert.


    Bei den einzelnen Tieren ist die Aufteilung fast die Gleiche wie bei den Pflanzen, der einzige Unterschied ist das es bei den meisten Tieren kein zusätzliches kleines Bild gibt.



    Wer sich mittlerweile unser Buch ansieht, sieht ihm auch an das es schon oft mit uns an der Küste war und dort auch schon viele Einsätze. Für alle die gerne und oft an der Küste sind und gleich genau bestimmen möchten was sie gefunden haben, denen kann ich nur diesen Ratgeber wärmstens empfehlen.


    In dieser Reihe sind noch weitere Bücher erschienen wie z. B. : „ Strandfunde für Kids“ , „ Strandsteine“ und einige mehr.

  7. Cover des Buches Mein Wildkräuterführer (ISBN: 9783572081677)
    Liesel Malm

    Mein Wildkräuterführer

     (3)
    Aktuelle Rezension von: thoresan
    Zum Inhalt (Klappentext):

    Der Begleiter für unterwegs

    Oft wachsen sie unscheinbar und unerkannt an Feld- und Waldrand: Wildkräuter. Dieses praktische kleine Handbuch hilft, sie zu bestimmen. Kurz und knapp erklärt die Kräuter-Liesel anhand von Text und Bildern, um welches nützliche - oder auch giftige - Kraut es sich handelt. Mit Eintragmöglichkeit für die besten Fundstellen oder andere Beobachtungen.

    Über die Autorin:

    Liesel Malm hat als Kind schon von ihrer Großmutter das Kräuterwissen erlernt. Nach einer schweren Krebserkrankung hat sie sich ganz auf Kräuter und gesunde Lebensweise verlegt, Fachseminare besucht und zahlreiche Bücher studiert. In ihrem Garten grünt und blüht alles, was für die Gesundheit gut ist. Die 1933 geborene Kräuterfrau ist im Westerwald und darüber hinaus als „Kräuter-Liesel“ bekannt. Das Interesse an ihren Büchern und Vorträgen ist sehr groß.

    Allgemeine Informationen zum Buch:

    "Mein Wildkräuter Führer" ist im Bassermann Verlag erschienen und umfasst 320 Seiten. Es ist als Paperback 
    zum Preis von 12,99  Euro erhältlich.


    Meine Gedanken zum Buch:


    Als Folge meiner Ernährungsumstellung setze ich mich in letzter Zeit immer mehr mit dem Thema "Natürliche Ernährung" auseinander - dabei kommt man nicht um das Thema Wildkräuter herum. Bisher habe ich mich zugegebenermaßen nicht wirklich mit dem Thema beschäftigt. Umso positiver überrascht bin ich über die Artenvielfalt und die Möglichkeiten die uns Wildkräuter bieten. Sie wachsen fast überall. Da sich aber die wenigsten mit dem Thema auseinandersetzen, wissen die meisten auch nicht, was man überhaupt mit ihnen anfangen kann. Liesel Malm gibt ihr wertvolles Wissen durch ihre vielen Bücher gerne an uns weiter.

     Um die richtigen Kräuter - und nicht etwa einen giftigen Artgenossen zu erwischen - ist es unerlässlich, Wildkräuter korrekt bestimmen zu können. In Ihrem "Mein Kräuter Führer" geht Liesel Malm darauf ein, wie sich die Kräuter bestimmen lassen. Das Büchlein ist in einem praktischen kleinen Format gehalten, so dass es in jede Tasche passt und leicht mitgenommen werden kann ohne dabei viel Platz einzunehmen. Die Unterteilung der Kräuter erfolgt zum einen in Farben- und auch in die Anzahl der sichtbaren Blütenblätter. Angenommen ich befinde mich vor einem Wildkraut in der Farbe weiß. So schlage ich im Büchlein die Kräuter mit weißer Blüte auf. Um dieses noch genauer bestimmten zu können zähle ich die Anzahl der Blütenblätter und schlage dann das entsprechende Kapitel dazu auf. Dann kann ich die angegebenen Wildkräuter durchblättern und anhand des Bildes näher bestimmen. Im einzelnen lese ich mir dann die Details zum vorgefundenen Kraut durch, vergleiche Größe, Aussehen, Geruch und weitere Eigenheiten mit den Angaben im Buch. Danach lassen sich Wildkräuter relativ gut bestimmen. Im Buch finden sich noch Angaben dazu, ob das vorgefundene Wildkraut verträglich oder giftig ist, was für den Kräutersammler sicherlich sehr wichtig ist.

    Der Umgang mit dem Büchlein ist wirklich leicht und macht Spaß. Einziges Manko für mich: Ich kenne mich noch nicht all zu gut mit Wildkräutern aus, für mich zählen jedoch z.B. der Löwenzahn und auch der Bärlauch ebenfalls zu diesen - beide sind im Büchlein nicht aufzufinden, was ich schade finde. Denn gerade diese beiden sind zumindest bei den meisten Wildkräuter-Neulingen bekannt und genau deshalb natürlich auch interessant. 

    Als Bestimmungsbüchlen für Unterwegs kann ich "Mein Wildkräuter Führer" sehr empfehlen. Wer tiefer in die Thematik einsteigen möchte, sollte noch einen Blick in die anderen Bücher von Liesel Malm werfen.

    Von mir als Wildkräuter-Neuling gibt es 4 von 5 Sternen.

     Vielen Dank an den Bassermann Verlag fürs Bereitstellen des Buches!
  8. Cover des Buches Act of Passion (ISBN: 9783864434464)
    Jane Christo

    Act of Passion

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Engel_Manu

    Das Cover passt perfekt zum Buch.
    Ich liebe das Buch. Die Geschichte von Avery, Maya und Carter ist toll. Ich habe die Charaktere sofort ins Herz geschlossen.
    Ich hätte mich schwer zwischen den Männern entscheiden können. Beide haben tolle Seiten, die man toll findet. Ich finde beide toll. Die Entscheidung ist schwer. Ich bin gespannt wie es weitergeht. Zum Inhalt des Buches verweise ich auf den Klapptext. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil. Das Buch kann ich nur weiterempfehlen. ❤️❤️❤️

  9. Cover des Buches Lexikon der Nadelbäume (ISBN: 9783933203809)
    Peter Schütt

    Lexikon der Nadelbäume

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Welcher Stern ist das? (ISBN: 9783440062050)
    Joachim Herrmann

    Welcher Stern ist das?

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Was blüht denn da? (ISBN: 9783440113790)
    Dietmar Aichele

    Was blüht denn da?

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Der Magier der Erdsee (ISBN: 9783551580900)
    Ursula K. Le Guin

    Der Magier der Erdsee

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Niburi_Fumiko_Ayanami

    Ursula K. Le Guin (1929-2018) was a grande dame of English-language fantasy and influenced creators from a wide range of genres and media. In her works, she consistently thought societies and worlds through to the end and created protagonists who struggle to solve problems with more than just violence. Her best-known book is "The Left Hand of Darkness", but my favorite is the Earthsea-cycle.

    With its mix of magic, wizards, small states on islands, and dragons, Earthsea is already accessible to a youthful audience, but it also knows how to delight adults.

  13. Cover des Buches Das Spiel der Götter - Gezeiten der Nacht (ISBN: 9783734160400)
    Steven Erikson

    Das Spiel der Götter - Gezeiten der Nacht

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie
    +++Hinweis+++
    Diese Rezension bespricht sowohl „Kinder des Schattens“ als auch   „Gezeiten der Nacht“. Im Original erschien der fünfte Band unter dem Titel "Midnight Tides", für den deutschen Markt wurde dieser geteilt.

    Lange Zeit lebten die Völker der Letherii und der Tiste Edur friedlich nebeneinander. Verträge legten ihre Territorien fest und bestimmten den Handel. Das Leid, das die Letherii den indigenen Stämmen antaten, berührte die langlebigen Kinder von Vater Schatten kaum. Aus der Ferne beobachteten sie die gnadenlosen Eroberungsfeldzüge, die weit häufiger mit Münze und Feder geführt wurden als mit Waffen und Soldaten; die perfiden Pläne, die die Stämme in die Abhängigkeit tricksten; Lügen, Verrat und Betrug. Erst als das gierige Auge Lethers auf die Gebiete und Rohstoffe der Edur fällt und die Kontrakte vorsätzlich gebrochen werden, sind sie gezwungen, zu reagieren. Der unausweichliche Konflikt ängstigt die Edur nicht, denn erstmals seit Generation sind sie unter der Führung des Hexenkönigs vereint. Doch auch die Letherii glauben fest an ihre Unbezwingbarkeit. Im Namen des Sieges entfesseln beide Völker schreckliche, unberechenbare Mächte, die niemand zu kontrollieren vermag. Tod, Schmerz und Verzweiflung sind die Banner der unfassbaren Gewalt zwischen Letherii und Tiste Edur, die eine gesamte Kultur auszulöschen droht. Eine uralte Prophezeiung sagt den nahenden Morgen eines neuen Imperiums voraus – wer wird sich aus der Asche des Krieges erheben?

    Steven Erikson hat es wieder einmal geschafft. Mit jedem neuen Band von „Das Spiel der Götter“ nehme ich mir vor, auf alles gefasst zu sein und mich nicht von den unberechenbaren Wendungen aus dem Konzept bringen zu lassen. Es gelingt mir nicht. Erikson ist einfach zu gut. „Kinder des Schattens“ und „Gezeiten der Nacht“ überraschten mich in jeglicher Hinsicht, weil dieser fünfte Band all meine Annahmen zum Verlauf der Handlung der Reihe über den Haufen warf. Er führte mich an ein neues Setting, konfrontierte mich mit neuen Figuren und – der wohl spektakulärste Faktor – katapultierte mich offenbar rückwärts durch die Zeit. Trotz fehlender konkreter Hinweise, in welchem Verhältnis die Zeitrechnung der Letherii und Tiste Edur zur Zeitrechnung im malazanischen Imperium steht, glaube ich, dass es sich um ein Prequel handelt, das chronologisch vor den Ereignissen der vorangegangenen Bände angesiedelt ist. Ich wusste bereits, dass Erikson seinen Leser_innen gern Verwicklungen vorsetzt, die sich erst sehr viel später aufklären, doch mit einem so umfassenden Twist habe ich nicht gerechnet. Die Verbindung zu den bisherigen Bänden ist schmal, tatsächlich taucht lediglich eine Figur auf, die ich schon kannte: der Tiste Edur Trull Sengar, der mir im letzten Band als Ausgestoßener vorgestellt wurde. Dadurch hatte ich zugegebenermaßen Schwierigkeiten, in diesen neuen Handlungsstrang hineinzufinden, weil ich erst spät begriff, wie sich dieser vermutlich einordnet. Trulls Geschichte ist die Brücke zu dem Konflikt zwischen Tiste Edur und Letherii, der wiederum von Bedeutung für das gigantische Gesamtbild ist, da er von jahrhundertealten Mächten beeinflusst wird, die auch für das malazanische Imperium Pläne schmieden. Es erschütterte mich, wie unsagbar brutal dieser Krieg ausfällt. Erikson behandelt seine Figuren zwar niemals zimperlich, aber die überbordende, grenzenlose Gewaltbereitschaft, die in diesem Band zu Tage tritt, schockierte mich dennoch. Sowohl Tiste Edur als auch Letherii nehmen enorme Opferzahlen billigend in Kauf; die Situation eskaliert katastrophal, weil es in Wahrheit nicht um eine Auseinandersetzung über territoriale Ansprüche geht. Der Krieg zwischen Tiste Edur und Letherii ist ein Kampf um Bestimmung und Identität. Beide Völker sehen ihre verzweifelte Aggressivität durch einen höheren Zweck gerechtfertigt. Die Alternative wäre ein Leben in bewusster Bedeutungslosigkeit. Beide Völker verzehren sich nach einer Aufgabe, durch die ihre Kultur bestätigt wird und ein Ziel erhält, weil sie verloren sind und ohne Halt dahindriften. Die Edur glauben an uralte Lügen und mischen ihre faktische Geschichte mit Mythen und Legenden – die Letherii hingegen glauben an gar nichts außer dem Profit. Sie beten einen Leeren Thron an, ein hervorragendes Symbol für das Werte-Vakuum und Wesen ihrer Gesellschaft, die sich auf selbstgerechter, selbstzersetzender Gier aufbaut. Dieser fünfte Band ist voller ähnlich symbolträchtiger und sprachlich herausragender Metaphern und Gleichnissen, die die Handlung mit verschlüsselten Bedeutungen aufladen und Spannung zwischen Oberfläche und Metaebene erzeugen. Ich hatte das Gefühl, zwischen den Zeilen versteckte sich eine weitere, viel tiefere Geschichte, die besonders in kryptischen Traumsequenzen aufblitzte und sich mir möglicherweise absichtlich noch nicht offenbarte. Ich vertraue Steven Erikson, dass er mich zum richtigen Zeitpunkt einweihen und sich alles fügen wird.

    „Kinder des Schattens“ und „Gezeiten der Nacht“ forderten mich mehr als die vorangegangenen Bände von „Das Spiel der Götter“. Nicht nur musste ich mich in einer völlig neuen Umgebung akklimatisieren und mich mit den Kulturen neuer Völker vertraut machen, ich empfand auch die inhaltlichen Entwicklungen als Herausforderung. Diese ins Verhältnis zur übergeordneten Handlung der Reihe zu setzen war schwierig, weil ich die Verbindungen selbstständig herstellen musste und keine Hilfe vom Autor erwarten konnte. Ich lief oft Gefahr, mich in Details zu verlieren, da mich all die kleinen und großen tragischen Schicksale dieses fünften Bandes dermaßen faszinierten. Ich war gezwungen, mich beim Lesen stark zu konzentrieren, was allerdings nicht bedeutet, dass ich weniger Spaß an der Lektüre hatte. Anderen Autor_innen würde ich den Mangel an Hintergrundinformationen vielleicht vorwerfen, aber ich kenne Steven Erikson mittlerweile gut genug, um ihm soweit zu vertrauen, dass er mir zu gegebener Zeit alles erklären wird, was ich jetzt noch nicht verstehe. Der Aha-Moment wird kommen. Ich weiß es.

  14. Cover des Buches Der Kosmos Tier- und Pflanzenführer (ISBN: 9783440130902)
    Ursula Stichmann-Marny

    Der Kosmos Tier- und Pflanzenführer

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der Kosmos Tier- und Pflanzenführer liefert dem Leser einen umfangreichen Überblick über europäische Tiere und Pflanzen. Diese sind übersichtlich angeordnet, nach Tierarten, Pflanzenarten und Farben.
    Für ein schnelles Zurechtfinden im Buch, vor allem wenn man unterwegs ist in Wald und Flur, sind diese Kapitel auf den Seiten und am vorderen Schnitt farbig gekennzeichnet.

    Die Tiere sind unterteilt in die Kapitel
    * Säugetiere
    * Vögel
    * Reptilien und Amphibien
    * Fische
    * Insekten und sonstige Wirbellose

    Die Pflanzen finden sich in den Kapiteln
    * Bäume und Sträucher
    * Blumen und Gräser
    * Farne, Moose, Algen, Flechten, Pilze

    Innerhalb der Kapitel sind die Pflanzen farblich und nach Blütenform sortiert, so dass auch eine unbekannte Blüte mit dem Buch unterwegs recht gut bestimmt werden kann.

    Auf je einer halben Seite werden die Tiere und Pflanzen vorgestellt, mit drei bis vier farbigen Fotos und einer eingefärbten Europakarte zum Vorkommen. Körper- oder Pflanzenteile werden benannt und erläutert und Besonderheiten beschrieben.

    Als Zusatzangebot zum Buch ist der Ting-Stift erhältlich, der extra gekauft werden muss. Mit diesem Hörstift können per Tipp auf Wörter oder Bilder Geräusche, Sprache oder Musik gehört werden.
    Der Stift kostet jedoch ein Vielfaches des Buches und ist für mich nicht notwendig oder gewünscht.

    Ein tolles Buch, wenn man des öfteren in der Natur unterwegs ist und sich immer wieder mal fragt, welche Pflanzen und Tiere man da eigentlich zu Gesicht bekommt. Auch sehr zu empfehlen für Lehrer, Erzieher, Gruppenleiter für Kinder und Jugendliche, ...
  15. Cover des Buches Was krabbelt denn da? Kindernaturführer (ISBN: 9783440152430)
  16. Cover des Buches Oh, ein Tier (ISBN: 9783847906339)
    Felix Bork

    Oh, ein Tier

     (10)
    Aktuelle Rezension von: FrauRedlich

    Es gibt Bücher, die so toll sind, dass Worte meist gar nicht reichen.

    Zu diesen Büchern gehört definitiv „Oh, ein Tier!“ von Felix Bork. Ein Bestimmungsbuch „mit fast allen heimischen Arten“. Seite für Seite lernt man hier in teils sehr verschiedenen Illustrationen so einiges über die Tierwelt. Und durch den künstlerischen Gestaltungskontrast zwischen naturgetreuer Malerei und fast schon kindlich anmutenden Zeichnungen, heißt dieses Buch die ganze Familie willkommen und lädt zum stundenlangen Stöbern und Entdecken ein.

    Wir sind in unserer Familie jedenfalls altersübergreifend ganz verliebt in dieses Buch und möchten es nicht mehr missen! (Danke, Jan!)



  17. Cover des Buches Meer Sehen (ISBN: 9783940007063)
    Julia Dürr

    Meer Sehen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Ganz schön groß oder klitzeklein? (ISBN: 9783440154816)
    Jens Dr. Poschadel

    Ganz schön groß oder klitzeklein?

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Foto Sachbuch für Kinder


    Kinder lieben Tiere und wenn sie sie entdecken möchten sie meist auch mehr über sie wissen.
    Dieses wunderbare Foto Sach Buch ermöglicht uns die Tiere in Originalgröße kennen zu lernen.
    Das geht nicht denken Sie nun. Viele der Tiere sind größer als das ohnehin schon große Buch.
    Ja, das stimmt aber auch hierfür hat der Verlag sich etwas einfallen lassen.
    Mittels aus- und aufklappbaren Seiten geht es dann doch und das sehr, sehr gut.
    Da sehen wir schon auf dem Cover einen Igel, eine Schnecke, eine Echse, einen Maulwurf und einen Frosch, die uns teilweise vorwitzig entgegenblinzeln und  doch auch  andere Tiere, können wir hier näher kennenlernen. 35 + ein paar "unbeliebte Mitbewohner"  an der Zahl.
    Nicht alle mögen wir so finde ich es persönlich überhaupt nicht schlimm, dass sich schon auf dem Cover eine kleine Spinne abseilt doch leider sehen das viele anders.
    Grade gestern hatte ich hier ein , für mich völlig unverständliches, Erlebnis.
    Da war eine Kindergartengruppe zu Besuch in der Kinderbücherei.
    Plötzlich war ein ohrenbetäubendes mehrfaches Geschrei zu hören, Panik unter Kindern und leider Gottes auch der Erzieherinnen.
    Wieso klärte sich wenig später als eine der Erzieherinnen mit starrer Mine ein Kissen vor sich her trug. Weit von sich haltend damit ihr auch ja nichts passiert, hielt sie uns das Kissen entgegen. Eine Spinne kauerte darauf, so klein, dass man sie kaum erkennen konnte. Stecknadelkopfgroß, oder besser gesagt klein, hatte sie bestimmt noch mehr Angst vor uns als die Erzieherin.
    Na, ja.
    Ich bin ja immer dafür, dass man solche Gelegenheiten aufgreift um Angst abzubauen aber einmischen wollte ich mich auch nicht.
    Ich bin jetzt kein Fan von großen Spinnen, sehe aber die kleinen Vertreter  gern bei mir Zuhause, da sie Mücken und Fliegen und andere Insekten gut fern halten und nun überhaupt niemanden stören.
    Bei uns heißen alle Spinnen Agathe und so erklärte die der Erzieherin dann auch, dass ist Agathe unsere Hausspinne, die gehört zum Inventar.
    Wenn ich zurück kommend auf dieses Buch nun daran denke, dass Leute mit Spinnenphobie es betrachten hoffe ich nur es gibt nicht soviel Geschrei .
    Neben den wunderbaren Fotos der Tiere gibt es zahlreiche sehr interessante Informationen, wie die Größe, auch mal das Gewicht, die Spannweite der Flügel bei Vögeln, Vorkommensweisen oder auch was sie fressen.
    Wenn  man nun denkt es geht immer nur um ein Tier weit gefehlt. Die genannten Tiere gehören Gruppen an.
    So wird z.B. die Gruppe der Insektenfresser vorgestellt, zu der die Spitzmaus genauso gehört wie der Maulwurf und der Igel.
    Bei den Singvögeln lernen wir die Blaumeise, den Zaunkönig, das Rotkehlchen und die Mönchsgrasmücke kennen und auch Käfer  gibt es in unterschiedlichen Versionen.


    Ein sehr empfehlenswertes Buch, dass zum gemeinsamen Entdecken einlädt und uns die Tiere um uns herum etwas näher bringt.
    *


    Aus dieser Reihe gibt es noch weitere Bücher unter anderem ein Buch über Vögel.
    Wie klein ist eigentlich der Zaunkönig?
    Und wie gross ist der Waldkauz?


    " Wer ist hier der Größte?
    Unsere Vögel in voller Lebensgröße.
    Ein genauso eindrucksvolles Buch, wie das hier vorgestellte.

  19. Cover des Buches Hier kommt keiner durch! (ISBN: 9783954701452)
    Isabel Minhós Martins

    Hier kommt keiner durch!

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Ramgardia

    Da fällt mir der Satz ein, der beim Betrachten moderne Kunst gerne benutzt wird "das hätte ich auch malen können". Die Zeichnungen der Figuren sehen so aus, wie von Kindern gemalt. Dicker Filzstift, sehr bunt mit ausgeprägten Nasen.

    Schon unter dem Titel sehen wir den General zu Pferd, der klar mach "von jetzt an und für immer - ich der Bestimmer!" Und da steht auf der ersten Seite der Soldat, der den Befehl hat keinen auf die weiße rechte Seite zu lassen. Es tauchen immer mehr Menschen und Tiere auf, die das sinnlos finden. Als der Aufpasser dann doch das Betreten der rechten Seite erlaubt, taucht der wütende General mit erhobenem Schwert und seinen Soldaten auf. Aber die Menge macht den Aufpasser zu ihrem Helden, sie stärken ihm den Rücken. Die Soldaten laufen über und der General verliert die Macht. Als die Menge weg ist, bleibt der Aufpasser-Held mit vielen verlorenen Sachen zurück.

    Sicher haben 4-jährige Spaß an den verschiedenen Figuren, aber ältere Kinder werden sicher auch über die politische Aussage dieses Buches diskutieren können. Ein nicht alltägliches Bilderbuch.

     

  20. Cover des Buches Das Spiel der Götter - Kinder des Schattens (ISBN: 9783734160394)
    Steven Erikson

    Das Spiel der Götter - Kinder des Schattens

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie
    +++Hinweis+++
    Diese Rezension bespricht sowohl „Kinder des Schattens“ als auch   „Gezeiten der Nacht“. Im Original erschien der fünfte Band unter dem Titel "Midnight Tides", für den deutschen Markt wurde dieser geteilt.

    Lange Zeit lebten die Völker der Letherii und der Tiste Edur friedlich nebeneinander. Verträge legten ihre Territorien fest und bestimmten den Handel. Das Leid, das die Letherii den indigenen Stämmen antaten, berührte die langlebigen Kinder von Vater Schatten kaum. Aus der Ferne beobachteten sie die gnadenlosen Eroberungsfeldzüge, die weit häufiger mit Münze und Feder geführt wurden als mit Waffen und Soldaten; die perfiden Pläne, die die Stämme in die Abhängigkeit tricksten; Lügen, Verrat und Betrug. Erst als das gierige Auge Lethers auf die Gebiete und Rohstoffe der Edur fällt und die Kontrakte vorsätzlich gebrochen werden, sind sie gezwungen, zu reagieren. Der unausweichliche Konflikt ängstigt die Edur nicht, denn erstmals seit Generation sind sie unter der Führung des Hexenkönigs vereint. Doch auch die Letherii glauben fest an ihre Unbezwingbarkeit. Im Namen des Sieges entfesseln beide Völker schreckliche, unberechenbare Mächte, die niemand zu kontrollieren vermag. Tod, Schmerz und Verzweiflung sind die Banner der unfassbaren Gewalt zwischen Letherii und Tiste Edur, die eine gesamte Kultur auszulöschen droht. Eine uralte Prophezeiung sagt den nahenden Morgen eines neuen Imperiums voraus – wer wird sich aus der Asche des Krieges erheben?

    Steven Erikson hat es wieder einmal geschafft. Mit jedem neuen Band von „Das Spiel der Götter“ nehme ich mir vor, auf alles gefasst zu sein und mich nicht von den unberechenbaren Wendungen aus dem Konzept bringen zu lassen. Es gelingt mir nicht. Erikson ist einfach zu gut. „Kinder des Schattens“ und „Gezeiten der Nacht“ überraschten mich in jeglicher Hinsicht, weil dieser fünfte Band all meine Annahmen zum Verlauf der Handlung der Reihe über den Haufen warf. Er führte mich an ein neues Setting, konfrontierte mich mit neuen Figuren und – der wohl spektakulärste Faktor – katapultierte mich offenbar rückwärts durch die Zeit. Trotz fehlender konkreter Hinweise, in welchem Verhältnis die Zeitrechnung der Letherii und Tiste Edur zur Zeitrechnung im malazanischen Imperium steht, glaube ich, dass es sich um ein Prequel handelt, das chronologisch vor den Ereignissen der vorangegangenen Bände angesiedelt ist. Ich wusste bereits, dass Erikson seinen Leser_innen gern Verwicklungen vorsetzt, die sich erst sehr viel später aufklären, doch mit einem so umfassenden Twist habe ich nicht gerechnet. Die Verbindung zu den bisherigen Bänden ist schmal, tatsächlich taucht lediglich eine Figur auf, die ich schon kannte: der Tiste Edur Trull Sengar, der mir im letzten Band als Ausgestoßener vorgestellt wurde. Dadurch hatte ich zugegebenermaßen Schwierigkeiten, in diesen neuen Handlungsstrang hineinzufinden, weil ich erst spät begriff, wie sich dieser vermutlich einordnet. Trulls Geschichte ist die Brücke zu dem Konflikt zwischen Tiste Edur und Letherii, der wiederum von Bedeutung für das gigantische Gesamtbild ist, da er von jahrhundertealten Mächten beeinflusst wird, die auch für das malazanische Imperium Pläne schmieden. Es erschütterte mich, wie unsagbar brutal dieser Krieg ausfällt. Erikson behandelt seine Figuren zwar niemals zimperlich, aber die überbordende, grenzenlose Gewaltbereitschaft, die in diesem Band zu Tage tritt, schockierte mich dennoch. Sowohl Tiste Edur als auch Letherii nehmen enorme Opferzahlen billigend in Kauf; die Situation eskaliert katastrophal, weil es in Wahrheit nicht um eine Auseinandersetzung über territoriale Ansprüche geht. Der Krieg zwischen Tiste Edur und Letherii ist ein Kampf um Bestimmung und Identität. Beide Völker sehen ihre verzweifelte Aggressivität durch einen höheren Zweck gerechtfertigt. Die Alternative wäre ein Leben in bewusster Bedeutungslosigkeit. Beide Völker verzehren sich nach einer Aufgabe, durch die ihre Kultur bestätigt wird und ein Ziel erhält, weil sie verloren sind und ohne Halt dahindriften. Die Edur glauben an uralte Lügen und mischen ihre faktische Geschichte mit Mythen und Legenden – die Letherii hingegen glauben an gar nichts außer dem Profit. Sie beten einen Leeren Thron an, ein hervorragendes Symbol für das Werte-Vakuum und Wesen ihrer Gesellschaft, die sich auf selbstgerechter, selbstzersetzender Gier aufbaut. Dieser fünfte Band ist voller ähnlich symbolträchtiger und sprachlich herausragender Metaphern und Gleichnissen, die die Handlung mit verschlüsselten Bedeutungen aufladen und Spannung zwischen Oberfläche und Metaebene erzeugen. Ich hatte das Gefühl, zwischen den Zeilen versteckte sich eine weitere, viel tiefere Geschichte, die besonders in kryptischen Traumsequenzen aufblitzte und sich mir möglicherweise absichtlich noch nicht offenbarte. Ich vertraue Steven Erikson, dass er mich zum richtigen Zeitpunkt einweihen und sich alles fügen wird.

    „Kinder des Schattens“ und „Gezeiten der Nacht“ forderten mich mehr als die vorangegangenen Bände von „Das Spiel der Götter“. Nicht nur musste ich mich in einer völlig neuen Umgebung akklimatisieren und mich mit den Kulturen neuer Völker vertraut machen, ich empfand auch die inhaltlichen Entwicklungen als Herausforderung. Diese ins Verhältnis zur übergeordneten Handlung der Reihe zu setzen war schwierig, weil ich die Verbindungen selbstständig herstellen musste und keine Hilfe vom Autor erwarten konnte. Ich lief oft Gefahr, mich in Details zu verlieren, da mich all die kleinen und großen tragischen Schicksale dieses fünften Bandes dermaßen faszinierten. Ich war gezwungen, mich beim Lesen stark zu konzentrieren, was allerdings nicht bedeutet, dass ich weniger Spaß an der Lektüre hatte. Anderen Autor_innen würde ich den Mangel an Hintergrundinformationen vielleicht vorwerfen, aber ich kenne Steven Erikson mittlerweile gut genug, um ihm soweit zu vertrauen, dass er mir zu gegebener Zeit alles erklären wird, was ich jetzt noch nicht verstehe. Der Aha-Moment wird kommen. Ich weiß es.


  21. Cover des Buches Wasservögel. Erkennen und Bestimmen (ISBN: 9783576114777)

    Wasservögel. Erkennen und Bestimmen

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    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Die Sterne leuchten heller in Afghanistan (ISBN: 9783740729608)
    Elisa Maria Brock

    Die Sterne leuchten heller in Afghanistan

     (7)
    Aktuelle Rezension von: abetterway
    Inhalt:
    "Luise lernt bei einem Konzert David kennen. Er ist Vikar der evangelischen Landeskirche. David hängt noch sehr an seiner Frau, von der er seit einem Jahr getrennt lebt. Gleichzeitig ist er fasziniert von Luise und sie werden ein Paar. Doch für David steht Gottes Wort immer an erster Stelle und er kommt mit seiner Unvollkommenheit nicht zurecht. Darum trennt sich David von Luise. Luise ist verletzt, fühlt sich mit ihren Gefühlen alleine gelassen. Sie fällt in ein tiefes Loch, hat sie sich doch ganz und gar auf David und ihrer Liebe zu ihm konzentriert. Doch dann lernt sie im Internet Paul kennen. Luise weiß bei der ersten digitalen Begegnung nicht, dass Paul Soldat in Afghanistan ist ..."

    Meinung:
    Das Buch ist etwas besonderes, es ist sehr einfühlsam und berührend geschrieben. Das Besondere ist das das Buch nur aus Briefen, Emails, etc.. besteht. Was das so besonders macht? Durch diese Briefe ist es ein besonderes kennenlernen..ein unsicheres, da es ein Brief doch etwas anderes ist als ein Gespräche...etwas viel intimeres und persönlicheres.
    Die Autorin schaft es grundlegende Fragen die eine Beziehung betreffen aufzuwerfen ohne es aufdringlich zu gestalten. Auch allgemeine Themen zur Situation in Afghanistan und das Leben eines Soltaten stehen im Blickpunkt.

    Fazit:
    Ein wirklich sehr gut geschriebenes Buch. Absolute Leseempfehlung.
  23. Cover des Buches Strandsteine (ISBN: 9783529092664)
    Frank Rudolph

    Strandsteine

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Die 500 (ISBN: 9783453437470)
    Matthew Quirk

    Die 500

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Totto

    Der junge Jurist Mike Ford hat es in eine angesehene Kanzlei Washingtons geschafft. Durch seinen Biss und seine kriminelle Vergangenheit gelingt es ihm schnell aufzusteigen. Doch mehr und mehr erkennt er, dass es in der Kanzlei weniger um die Erfüllung von Aufträgen, sondern um die Ausweitung von Macht geht.

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