Bücher mit dem Tag "betroffene"
7 Bücher
- Heide Fuhljahn
Kalt erwischt
(20)Aktuelle Rezension von: LisaVIn ihrem Buch „Kalt erwischt – Wie ich mit Depressionen lebe und was mir hilft“ erzählt die Autorin Heide Fuhljahn auf sehr persönliche Weise von ihrer Lebens- und Leidensgeschichte, denn Depressionen begleiten sie fast schon ihr ganzes Leben lang. Schonungslos offen lässt sie ihre Leser:innen dabei an Tiefpunkten aber auch Lichtblicken teilhaben und ermöglicht einen interessanten Einblick in psychiatrische Einrichtungen und das deutsche Gesundheitssystem. Zusätzlich wechseln sich die biografischen Schilderungen mit allgemeinen Erklärungen und Interviews von Menschen mit Expertise ab. Tendenziell sprachen mich die privaten Ausführungen ein wenig mehr an. Denn auch wenn die weiterführenden Informationen gut recherchiert sind, lesen sie sich doch stellenweise etwas langatmig und bieten auch kein vollständiges Bild über den aktuellen wissenschaftlichen Stand. Allgemein merkt man dem Buch an, welche therapeutische Fachrichtung der Autorin selbst sehr geholfen hat (Psychotherapie), diese Therapieform stellt sie wirklich ausführlich vor, ihre Begeisterung dafür ist auf jeder Seite spürbar. Andere Richtungen werden hingegen nur kurz oder auch gar nicht beleuchtet. Und auch so mancher der aufgestellten Thesen (z.B. zum Thema Burnout) konnte ich nur schwer folgen. Dennoch bietet das Buch vor allem für Betroffene und Angehörige, einen gelungen Einstieg in das immer noch stigmatisierte Thema Depressionen. Aufgrund meiner genannten Kritikpunkt gibt es von mir zwar leider nur 3 ½ Sterne, dennoch kann ich mir vorstellen, dass das Buch für Andere, ein hilfreicher Ratgeber sein kann. Deshalb bildet euch gerne selbst eine Meinung!
- Christine Striebel
Nicht allein. Unterstützung von Betroffenen sexueller Gewalt
(5)Aktuelle Rezension von: milchkaffeeDieses Buch ist ein sehr gelungenes Buch sowohl für Betroffene aber auch alle, die wich ich beruflich mit dieser schwerwiegenden Thematik konfrontiert sind.Hier merkt man, dass dieAutorin auch selbst Betroffene ist. Das Buch ist sehr feinfühlig mit vielen Denkanstößen um umsetzbaren Ratschlägen. ein Buch das mir beruflich ein guter Begleiter geworden ist.Sehr zu empfehlen.
- Svenja Hold
Borderline erkennen und verstehen
(5)Aktuelle Rezension von: iris_knuth< Werde stärker als Borderline! >
Mit dem Thema habe ich mich nicht so beschäftigt, aber in der letzten Zeit wurde das im Umkreis immer mehr aktuell. Deswegen habe ich durch Zufall gefunden.
Ich kannte mich mit dem Thema nicht so aus bzw. wusste nicht ganz was
alles zum Thema Borderline gehört. Es gibt viele verschiedene Arten davon.
Irgendwie wusste ich nicht weiter. Und durch dieses Buch habe ich vieles verstanden bzw. die betroffene Person. Gerade wie sie denkt und fühlt.
Es ist nicht nur die Selbstverletzung, sondern noch viele andere Faktoren.
Sagen wir es mal so, das ist kein einfacheres Thema.
Es belastet jeden. Nicht nur betroffene , sondern auch Angehörige.
Man bekommt einen kleinen Einblick in das Thema, was man nicht unterschätzen soll.
- Miriam Pielhau
Fremdkörper
(26)Aktuelle Rezension von: misery3103Miriam Pielhau ist 32 Jahre alt, als bei ihr Brustkrebs festgestellt wird. Sie beschreibt in ihrem Buch „Fremdkörper“ genau, welche Gefühle und Gedanken ihr in dem Moment des Telefongesprächs mit ihrer Ärztin durch den Kopf gingen, wie sie immer wieder gedacht hat: „Warum ich?“, wie sie mit ihrem Mann zusammen beschlossen hat, den Kampf gegen den Krebs aufzunehmen. Innerhalb kurzer Zeit durchlief sie das medizinische Programm mit Operation, Chemotherapie und Bestrahlung. In dem Buch hat sie ihre Erlebnisse, Gefühle und Gedanken in dieser schwierigen Zeit festgehalten.
Das Buch ist spannend und emotional, aber auch humorvoll, wenn sie über ihre Erlebnisse während der Therapie erzählt. Als Leser erlebt man hautnah mit, was sie fühlt, erfährt, welche Personen sie trifft und wie sich ihr Blick auf das Leben verändert. Und Miriam Pielhau vermittelt eine klare Botschaft: Gib nicht auf und kämpfe gegen den Krebs.
Das Buch gibt einen Blick auf all ihre Emotionen und Miriams positiven Blick auf das Leben an alle Leser weiter. Das Buch ist aber auch traurig zu lesen, da Miriam Pielhau, obwohl sie als geheilt galt, mit 41 Jahren den Kampf gegen einen neu diagnostizierten Leberkrebs verlor. Eine starke Frau mit einer mitreißenden Botschaft: Kämpfen! - Dinah-Kristin Berger
7 Lügen, die dir eine Depression erzählt
(6)Aktuelle Rezension von: sbalunziaIch finde es einen sehr guten Ratgeber, um Betroffenen zu helfen, ihre Gedanken zu strukturieren, und Angehörigen zu verstehen, was genau passiert und wie man sich verhalten könnte. Das Buch ist kurz gehalten und auf das Wesentliche reduziert. Ich halte das für sinnvoll, denn es bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in ein nicht einfaches Thema. So wird die Hürde gesenkt, bevor man sich vielleicht mit komplexeren und dickeren Büchern auseinandersetzen würde, die man im Zweifel gar nicht in die Hand genommen hätte."
- Susanne Reinker
"Kopf hoch, Brust raus!"
(1)Aktuelle Rezension von: countrywomanKein wissenschaftlicher Ratgeber sondern aus der Sicht einer Betroffenen. Informativ auch für Nicht-Betroffenen. In einer lockeren Art rüber gebracht. Der Sprachstil mag mit seiner lockeren und zum Teil sarkastischen Art nicht jedem gefallen. Mir schon.






