Bücher mit dem Tag "betrüger"
46 Bücher
- Derek Landy
Skulduggery Pleasant (Band 1) - Der Gentleman mit der Feuerhand
(1.138)Aktuelle Rezension von: Fynn_AugustusDieses Buch habe ich gehört. Es ist originell, es kommen sowohl typische "Jugendprobleme" als auch Magie vor. Mir hat es sehr gut gefallen und denke, dass wenn ich es früher gelesen hätte, es sogar 5/5 Sternen bekommen hätte. Es kommt nicht an Harry Potter heran, aber welcher Autor schafft das schon! Mir gefiel es wirklich gut und ich habe es innerhalb kurzer Zeit durchgehört.
- Dror Mishani
Drei
(276)Aktuelle Rezension von: NurayCesmeDas Buch „Drei“ erzählt die Geschichten von drei Frauen, die nichts miteinander zu tun haben. Jede von Ihnen hat ihr eigenes Leben und ihre Probleme. Doch im Laufe der Handlung wird klar, dass sie alle denselben Mann kennen und dass diese Begegnung ihr Leben stark verändert.
Besonders interessant ist, dass das Buch kein typische spannende Handlung mit viel Action hat. Stattdessen stehen die Gedanken und die Gefühle der Figuren im Mittelpunkt. Man erfährt, wie sie denken, was sie hoffen und wovor sie Angst haben. Dadurch entsteht eine eher ruhige, aber trotzdem spannende Atmosphäre.
Der Aufnau ist ungewöhnlich. Jede Frau bekommt ihren eigenen Teil der Geschichte. Erst nach und nach erkennt man die Zusammenhänge. Das sorgt dafür, dass die Spannung langsam wächst und man immer mehr verstehen möchte, was wirklich passiert.
Ein zentrales Thema des Buches ist Vertrauen. Es zeigt, wie leicht man sich in Menschen täuschen kann und wie schwie es ist, andere richtig einzuschätzen.
- Winter Renshaw
Rixton Falls - Secrets
(123)Aktuelle Rezension von: booklover2712"Das Leben mag nicht immer ein Märchen sein, aber das heißt nicht, dass wir nicht unser eigenes glücklich bis als Lebensende schaffen können."
Inhalt:
Sie hat einen Prinzen verdient. Doch Royal Lockhart ist alles, nur kein Prinz
Sieben Jahre ist es her, dass Royal ohne ein Wort des Abschieds verschwand und Demis Herz in tausend Scherben zerbrach. Er war ihr erster Kuss, ihre erste Ahnung von der Liebe, alles, was sie jemals wollte. Dabei wussten sie von Anfang an, dass sie nicht zusammen sein können. Denn als Tochter der angesehensten Familie von Rixton Falls hatte Demi einen Prinzen verdient und keinen Jungen aus einfachen Verhältnissen. Seit Royals plötzlichem Verschwinden versucht sie daher ihre erste große Liebe zu vergessen. Doch gerade als sie glaubt, endgültig über ihn hinweg zu sein, ist Royal zurück in Rixton Falls!
Meine Meinung:
Das Cover konnte mich ehrlich gesagt auf den ersten Blick direkt begeistern. Ich liebe einfach den hellen Hintergrund und die kleinen Details am Buch, wie die Schrift und die goldenen Akzente. Irgendwie macht es den Roman so noch einmal ganz besonders.
Nachdem ich den Prolog nur so verschlungen habe, musste ich einfach wissen, wie die Geschichte von Royal und Demi ausgeht und verstehen, wieso er verschwunden ist.
Der Schreibstil der Autorin war locker, leicht und ich fand wirklich sehr schnell in die Handlung und damit der Geschichte.
In meinen Augen schreibt Winter Renshaw locker leicht und schafft es doch, mich als Leser gespannt darauf zu machen, was mit den Charakteren passieren wird. Ich fand es wirklich gut, dass ich nicht von Anfang an über die Handlung bescheid wusste und dadurch irgendwie die Spannung gehalten wurde.
Bezogen auf die Handlung kann ich sagen, dass ich immer wieder aufs Neue überrascht wurde. Augenscheinlich war Demi mit einem Mann zusammen, den sie nicht wirklich liebt. Ihn loszulassen fällt ihr anfänglich schwer, doch als dann Royal erneut in ihr Leben tritt, scheint es, als könnte dieser all ihre Ängste überwinden. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass sich die beiden schon so unfassbar lange kennen und dadurch die Chemie einfach schon immer zwischen ihnen gestimmt hat. Und das war für mich als Leser ehrlich gesagt auch greifbar.
Trotz der vielen Überraschungen, mit denen ich ehrlicherweise gar nicht so gerechnet hatte, hatte ich zwischenzeitlich das Gefühl, dass die Spannung gefehlt hat. Das hatte eher weniger mit den Charakteren zu tun, die sich immer weiter angenähert haben, sondern viel mehr mit der Handlung in der ich nicht vorangekommen bin. Wie bereits erwähnt, wurde ich jedoch auch immer wieder auf's Neue überrascht, was der Autorin gut gelungen ist.
Der Grund für Royals Verschwinden war für mich hart und ich konnte ihn so gut nachvollziehen. Ich mochte Royal in diesem Moment irgendwie noch mehr, auch wenn er mir über die Seiten total ans Herz gewachsen ist, da er ein sehr loyaler und authentischer Charakter war, der immer einen Spruch auf den Lippen hatte.
Demi hingegen möchte anfänglich einfach ausbrechen und wird durch sich selbst jedoch auch ein wenig zurückgehalten. Schließlich möchte sie niemanden enttäuschen, was ich an ihrer Stelle anfänglich nachvollziehen, dann jedoch eher weniger verstehen konnte.
Trotzdem mochte ich ihr unkomplizierte Art ganz gerne und die Tatsache, dass sie schlussendlich doch für sich selbst einsteht.
Ich muss sagen, dass mir die Geschichte im Gesamten recht gut gefallen hat. Der Schreibstil war flüssig, die Handlung gut erzählt und auch die Charaktere waren wirklich sehr eigensinnig und besonders.
Schon jetzt freue ich mich sehr auf die anderen beiden Bücher, die noch erscheinen. - Terry Pratchett
Ab die Post
(292)Aktuelle Rezension von: Erikson_RichterEin weiterer Klassiker von Terry Pratchett. In manchen Büchern schweift Pratchett für meinen Geschmack etwas zu sehr in Satire und abstruse Details ab, was einen manchmal fast die eigentliche Geschichte vergessen lässt. In diesem Buch jedoch gelingt es ihm, mich von Anfang bis Ende bei der Stange zu halten. Zudem ist Feucht eine meiner Lieblingsfiguren, und auch Gladys rangiert ganz oben auf meiner Favoritenliste.
Feucht werden unzählige Probleme in den Weg geworfen, die er alle auf kreative Weise löst und dabei findet er sogar die Liebe seines Lebens. Einziger Kritikpunkt sind für mich einige Stellen mit den anderen Postboten, die mir teilweise wieder etwas zu verrückt sind.
- Victoria Schwab
A Gathering of Shadows Collector's Edition (Shades of Magic, Band 2)
(65)Aktuelle Rezension von: LillyStolpeSeit dem ersten Teil ist viel passiert und diese Ereignisse haben natürlich Spuren bei den Charakteren hinterlassen. Kell und Rhy haben beide einen großen Fehler gemacht, und ihr Königreich in Gefahr gebracht, doch das Königspaar lässt besonders Kell die Folgen dafür spüren, was ihn extrem verwundbar macht. Auch wenn er versucht, es hinzunehmen, macht es ihn fertig - er ist deutlich emotionaler als im vorherigen Band, was mir super gefällt. Im Auftakt hatte ich erst einen negativen Eindruck von Lila, doch in diesem Band habe ich sie dermaßen zu lieben gelernt. Dangerous, Reckless, Foolish, Mad. Lila Bard war noch nie eine der Guten. Sie ist auch nicht Böse. Sie ist einfach verrückt. Ich hatte noch nie von eine so waghalsige Protagonistin wie sie, was sie einfach super sympathisch macht - gerade weil sie eindeutig keine der Guten ist, weil sie für sich alleine spielt, und impulsiv ist, und die Regeln für sich neu erfindet. Die Charakterentwicklung der Protagonisten allgemein war echt zufriedenstellend im zweiten Band.
Diesmal war der Einstieg deutlich flüssiger, da ich mit der magischen Welt von Red London bereits vertraut war. Die Art, wie Schwab die Charaktere und ihre Handlungen rüberbringt finde ich einfach super. Sie hat einen tollen Humor, der die Geschichte an den richtigen Stellen auflockert und eine packende, wirkungsvolle Art, die ernsten und spannenden Ereignisse in Szene zu setzen. Ich habe von vorne bis hinten mitgefiebert und hatte echt Spaß am lesen. Einige Szenen am Ende sind etwas zu kurz gekommen, was ich schade fand, aber ziemlich schnell kam dann raus, dass das eben nicht die Teile waren, auf die es ankam. Auf diese folgte nämlich ein Gänsehaut bereitendes und emotionales Finale.
Der zweite Band von Shades of Magic hat bewiesen, dass man diese Reihe nicht unterschätzen darf. Wo ich den ersten Band zwar wirklich cool fand, hatte ich dennoch Zweifel darüber, wie mitreißend und eindrucksvoll die Reihe als Ganzes tatsächlich ist. A gathering of shadows hat aber auch die Begeisterung in mir geweckt, die im Auftakt noch gefehlt hat, weshalb ich jetzt Feuer und Flamme für diese Trilogie und ihre wahnsinnig tollen Charaktere bin. Eine deutliche Verbesserung, die im dritten Band hoffentlich genauso sichtbar ist!
- Nora Roberts
Ein Leuchten im Sturm
(79)Aktuelle Rezension von: Series-MagicEin Wiederlesen kann manchmal überraschend sein, weil eine Geschichte beim zweiten Mal nicht leiser wird, sondern tiefer.
„Ein Leuchten im Sturm“ hat mir auch nach längerer Zeit wieder richtig gut gefallen. Nora Roberts verbindet hier auf sehr stimmige Weise emotionale Tiefe, familiären Zusammenhalt und eine Spannung, die sich eher ruhig aufbaut, dadurch aber umso wirkungsvoller bleibt. Gerade Shelby als Hauptfigur fand ich sehr gelungen, weil ihr Weg von Verlust, Unsicherheit und schmerzhaften Erkenntnissen geprägt ist, sie dabei aber nie ihre innere Stärke verliert.
Besonders gefallen hat mir, wie wichtig die Familie in dieser Geschichte ist. Dieser Rückhalt verleiht dem Roman sehr viel Wärme und macht viele Szenen noch berührender. Gleichzeitig liegt über allem ein Spannungsbogen, weil Shelby nicht nur versucht, ihr Leben neu zu ordnen, sondern sich auch mit Wahrheiten auseinandersetzen muss, die ihre Vergangenheit in ein anderes Licht rücken.
Vor allem gegen Ende hat mich die Geschichte noch einmal besonders gepackt. Die Entwicklungen wirkten spannend und stimmig aufgebaut, und die Auflösung konnte mich tatsächlich überraschen, was mir sehr gefallen hat. Genau diese Verbindung aus Gefühl, leiser Spannung und zwischenmenschlicher Nähe macht den Roman für mich so lesenswert.
Nora Roberts zeigt auch hier wieder, wie gut sie Figuren erschaffen kann, die man gerne begleitet. Auch als Re-Read hat das Buch für mich wunderbar funktioniert, weil es nicht nur durch den Plot trägt, sondern auch durch die Atmosphäre und die emotionale Glaubwürdigkeit. Für mich ist „Ein Leuchten im Sturm“ eine berührende und fesselnde Geschichte über Verlust, Wahrheit, Familie und einen mutigen Neuanfang.
- Lotte Minck
Cool im Pool
(70)Aktuelle Rezension von: RallewuLoretta Luchs im Ausnahmezustand! Ihre beste Freundin Diana heiratet endlich ihren Freund Okko - darüber freut sich auch Loretta sehr. Loretta soll als Brautjungfer fungieren und dabei ein Kleid tragen - darüber freut sich Loretta gar nicht! Schließlich mag sie keine Kleider, aber was tut man nicht alles für die beste Freundin...
Wenige Tage vor der Hochzeit nimmt dann allerdings das komplette Chaos Fahrt auf - eine Braut die sich nicht traut ist dabei nur der Anfang. Dann nimmt das Drama bestehend aus Flucht, Angst, Versöhnung, Feierlichkeiten, Wiedersehensfreude seinen Lauf - könnte also doch noch alles so schön sein, wenn nicht plötzlich eine Leiche auftauchen würde. Und wiedermal ist Loretta mitten drin in einem Fall für Hornbrillengirl und Minipli-Man...
Band Sechs der Ruhrpott-Krimödienreihe von Lotte Minck ist wieder ein echtes Highlight. Chaos pur, in jedem Kapitel geschieht etwas neues ungeheuerliches - ungeheuer ungeheuerlich oder ungeheuer komisch. Die Handlung spitzt sich zu, wie in den Vorgängerbänden auch ist der Kriminalfall sehr interessant, aber das Drumherum und die authentisch liebreizenden Charaktere machen den eigentlichen Reiz aus - Ruhrpottschnauze inbegriffen.
Wieder ein tolles Loretta-Luchs-Buch - leichte Unterhaltung mit ein bisschen Spannung und sehr, sehr viel Spaß.
- Thilo Corzilius
Diebe der Nacht
(87)Aktuelle Rezension von: AnnieHallDiebe der Nacht ist eine Geschichte voller Magie, Intrigen und Schachzüge. Im Mittelpunkt der Handlung stehen Glin Melisma und seine Schauspielertruppe. Eine Gruppe kunstfertiger Außenseiter, die die Leidenschaft für das Theater und geniale Raubzüge vereint. Glin ist ein kluger und charismatischer Mechanist, eine sympathische Figur, deren Charme man sich nicht entziehen kann. Über seine Pläne und Schachzüge lässt er seine Truppe oftmals im Unklaren, wodurch auch der Leser lange Zeit im Dunkeln tappt und das ein oder andere Mal in die Irre geführt wird.
Die Handlung ist spannend, wendungsreich und überraschend. Die eingebauten Rückblenden bringen einem die Figuren näher und gelegentlich verliert sich Thilo Corzilius in Nebenhandlungen, doch darüber tröstet ein abwechslungsreiches Geschehen mit fesselnden, unterhaltsamen und emotionalen Momenten hinweg.
Die Ruhende Welt ist sehr gut durchdacht und detailreich. Neben Steampunk-Elementen gibt es eine eigene Religion, Zeitrechnung, Sprache und vieles mehr, doch der bildhafte Schreibstil, ein Glossar und eine Karte am Anfang des Buches machen es dem Leser leicht, in die fantasievolle Welt einzutauchen.
Eine spannende und unterhaltsame Geschichte über den großen Coup, der aus dem Ruder läuft. Facettenreich, atmosphärisch und überraschend - ein magisches Abenteuer. - Adrian Langenscheid
True Crime Best of 2
(27)Aktuelle Rezension von: shinyJulieIn dieser Sammlung werden mehrere wahre Kriminalfälle nacherzählt.
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Die True-Crime-Fälle stammen aus verschiedenen Ländern, man bekommt so also zumindest einen kleinen Eindruck in andere Rechtssysteme. Einige der Fälle kannte ich schon, aber durch die verschiedenen Ursprungsländer waren es weniger als erwartet. Wie auch bei den anderen Bänden war der Schreibstil wieder sehr angenehm zu lesen und den Opfern gegenüber sehr respektvoll. Natürlich waren alle Fälle sehr tragisch, aber für mich am bewegendsten war der Haustyrannenmord. - Brittainy C. Cherry
Wenn deine Wärme meine Kälte besiegt
(225)Aktuelle Rezension von: DrunkenCherryHolly und Kai – insgesamt betrachtet war diese Story leider eine der etwas schwächeren der Autorin. Aber man merkt halt immer wieder, dass sie auch solche Geschichten schon allein dadurch lesenswert macht, dass sie so unglaublich gut schreiben kann. Es ist immer mitreißend und ihre Figuren wirken immer authentisch.
Von daher mochte ich Holly und ihr Schicksal, das wir gleich im Prolog erfahren, sehr gerne.
Auch Kai hat sein Päckchen zu tragen, dieses fand ich aber weniger gut nachvollziehbar, da es zum Großteil rückblickend erzählt wurde. Die Sache mit seinen Eltern zumindest hätte man um einiges intensiver in die Gegenwart mitbringen können. Die Frauengeschichte aus der Vergangenheit war okay, wirkte an einer Stelle, als müsste man sie unbedingt für Drama ins Buch schreiben.
Die Story rund ums Dating und dass Kai Hollys Datingcoach mimt, fand ich aber echt niedlich. Auch, dass die beiden sich ganz langsam immer näher kommen, Kais Bruder so involviert ist, das war süß und hatte etwas richtig schön heimeliges.
Ich habe ursprünglich gedacht, dass es sich um ein richtiges Weihnachtsbuch handeln würde, dem war aber gar nicht so. Weihnachten findet in der Geschichte zwar statt, spielt aber keine zentrale Rolle. Man kann es also auch unabhängig von der Jahreszeit lesen.
Schwach fand ich allerdings, auf welche Art Holly wieder auf einen ehemaligen Verehrer trifft. Dieses Wiedersehen und die damit verbundene Boshaftigkeit kam für mich leider sehr konstruiert rüber.
Insgesamt war die Geschichte okay, gehört aber nicht zu den Büchern, die ich noch einmal lesen würde.
- Amélie Wen Zhao
Herz aus Blut und Asche
(35)Aktuelle Rezension von: Connys_BuecherweltAls Kronprinzessin Anastacya Mikhailov des Mordes an ihrem Vater beschuldigt wird, muss sie fliehen und hat fortan nur ein Ziel: den wahren Mörder zu finden. Dafür lässt sie sich mit dem berüchtigten Diebesfürsten Ransom Schnellzunge ein, der allerdings ganz eigene Pläne verfolgt…
“Herz aus Blut und Asche” ist das Debüt von Amélie Wen Zhao, die mich erst kürzlich mit “Song of Silver" begeistern konnte. Daher griff ich wieder gerne zu und wurde erneut nicht enttäuscht.
Was ich vorab nicht wusste: Das Ganze ist der Auftakt der Blood Heir - Trilogie. Die Folgebände sind aber (noch) nicht auf Deutsch erschienen, leider. Denn der Auftakt hat mir richtig gut gefallen. Auch hier überzeugt und fesselt die Autorin mit ihrem wunderbar bildhaften Schreibstil und vielschichtigen Charakteren. Ana habe ich gleich in mein Herz geschlossen. Eine mutige, manchmal noch etwas naive 18-jährige Heldin, die im Laufe der Handlung immer stärker und selbstbewusster wird. Auch Ransom, den charmant-gerissenen Schurken, fand ich interessant gezeichnet. Ich mochte die Dynamik und die Schlagabtausche zwischen den beiden sehr unterschiedlichen Charakteren, die sich erwartungsgemäß langsam etwas näherkommen. Doch können sie einander wirklich vertrauen?
Auch das Worldbuilding fand ich toll. Amélie Wen Zhao entführt uns hier in eine russisch angehauchte Welt und ins Kyrillische Kaiserreich. Ein Reich, in dem magisch begabte Personen, die sogenannten Affiniten, ausgebeutet und unterdrückt werden. Auch Ana ist eine Affinite, und zwar eine ganz besondere. Denn sie kann Blut kontrollieren, eine mächtige und tödliche Gabe.
Spannung und Action kommen dabei nicht zu kurz und das Kopfkino lief auf Hochtouren. Ich fühlte mich durchweg bestens unterhalten. In romantischer Hinsicht passiert zwar noch nicht viel, doch das war nicht weiter tragisch. Teilweise geht es allerdings recht grausam und blutig zu. Und manche (Folter)Szenen sind nichts für schwache Nerven. Denn Ana und Ransom haben einige gefährliche und skrupellose Feinde. Am Ende bleibt natürlich noch einiges offen, trotzdem lohnt sich die Lektüre. Vielleicht wird Band zwei ja doch noch übersetzt oder ich lese irgendwann in Englisch weiter.
Insgesamt kann ich daher “Herz aus Blut und Asche” uneingeschränkt empfehlen. Ein toller Fantasyauftakt, für den ich 5 Sterne vergebe.
- Mary Kay Andrews
Auf Liebe gebaut
(38)Aktuelle Rezension von: Blueberry87Ok, ich gebe es zu ich bin ein großer Fan von Mary Kay Andrews und dieser Roman stand schon lange auf meiner Wunschliste.
Das Cover ist wunderbar maritim und hat mich sofort angesprochen. Leider bin ich nicht sowie sonst schnell in die Geschichte rein gekommen.Ich war eher genervt, das BeBe Reddy auf den Leim gegangen ist. Ich habe mich wie beim Puppentheater gefühlt. Alle sehen das Unglück außer die Hauptperson. Die läuft offenen Auges in ihr Verderben. Das hat mir schon fast körperlich wehgetan wie gutgläubig BeBe war. Aber im Laufe der Geschichte mausert sie sich zu einer ernst zunehmenden, taffen Persönlichkeit.
Wunderschön war die bildhafte Darstellung über die Renovierung des Inns. Und die Krimi-Anteile waren super flott und witzig beschrieben.
Fazit: Wie immer bei Mary Kay Andrews - ein super Sommer-Wohlfühlroman, mit Krimi-Elementen, Renovierung des Inns und romantischen Verwicklungen. - Alex Beer
Felix Blom. Der Häftling aus Moabit
(75)Aktuelle Rezension von: Alla_BekkerWow – was für ein Buch! 😍
Felix Blom war mein allererster Kriminalroman, und ich hätte nicht gedacht, dass mich eine Geschichte so packen kann. Von der ersten Seite an war ich mitten drin – in dieser geheimnisvollen, düsteren Welt – und wollte einfach nur wissen, wie es weitergeht.
Alex Beer schreibt so mitreißend und spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Jede Wendung hat mich überrascht, und bis zur allerletzten Seite blieb es einfach unglaublich spannend 🤩
Ich bin total begeistert – mein erster Krimi, aber ganz sicher nicht mein letzter von Alex Beer! ❤️
- Ada K. Holmes
Die vergessliche Diebin: (High Society - Mord zum Dinner-Reihe) - Kriminalroman
(8)Aktuelle Rezension von: RedroseEmery und Basil versuchen erneut ihre Flitterwochen endlich nachzuholen. Aber wie auch in den ersten drei Bänden dieser Reihe, kommt ihnen eine Leiche in die Quere. Dabei hat es so vielversprechend in Nizza angefangen: Strandspaziergänge der beiden Turteltauben, schwimmen und in der Sonne aalen und abends ins Casino. Dabei werden auch gleich die Verdächtigen eingeführt und vergnügt rätsele ich mit Emery und Basil, wer den beiden denn einen toten Mann auf den Balkon gelegt hat.
Auf der Suche nach Motiv und Gelegenheit stolpere ich über falsche Alibis, eine Juwelendiebin und unverschämte Verwandte.
Basil ist mal wieder in Höchstform und obwohl erst seit 2 Monaten verheiratet, ist in der Beziehung der beiden das gegenseitige Vertrauen gewachsen. Mir gefällt es, in die Vergangenheit zu reisen und ein wenig über die damaligen Gesellschaftsverhältnisse zu erfahren. Die Wortgefechte zwischen dem jungen Paar und der ironische Humor sind die Highlights, die sich durch die gesamte Reihe ziehen.
- Jennifer Alice Jager
Uptown Girl (Band 1) – Dein Lied unter meiner Haut
(53)Aktuelle Rezension von: Simy96Als ich Uptown Girl auf dem Cover gelesen hatte, kam mir direkt Gossip Girl in den Sinn und meine Vermutungen hatten sich bewahrheitet. Der Klappentext hat mich dann vollends gepackt. Durch die Cover Farbe - Violett drückt das Geheimnisvolle in diesem Buch nur noch mehr hervor.
Es handelt von Siena, 21 Jahre und Tochter eines Business Mannes, der wir üblich nie zu Hause ist und Sie immer nur mit Geschenken "ruhig stellt". Sie jedoch hat für Ihr Junges alter bereits andere Werte entwickelt und möchte aus Ihrem Prinzessinnen "Schein" ausbrechen.
Durch Ren der auf einmal mit seinen Klavier Künsten auftaucht, wird es Ihr nur noch mehr klar. Er ist natürlich der Bad Boy schlecht hin oder wirkt er nur durch seine Tattoos so..? Ist er wirklich der, der vorgibt zu sein oder was steckt wirklich hinter dieser Fassade, hinter der düsteren und Geheimnisvollen Art.
Jennifer Alice Jager hat Ihren Job wirklich sehr gut gemacht. Das Buch fesselt und schreit nach mehr. Der Schreibstil ist wirklich sehr einfach und auch die Gefühle hat sie gut rüber gebracht. Mit einigen Plot-Twist hat Sie den Spannungsbogen aufrecht erhalten. Ich bin (ohne Übertreibung) in die Geschichte geflutscht und durch das ganze Buch geflogen. Der Hauch von Gossip Girl macht es auch nicht wirklich einfach das Buch weg zu legen. Ich brauche JETZT den zweiten Band. - Karl May
Der Ölprinz (Taschenbuch)
(62)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Oh, wow! Verdammtes Verbrecherpack! Unglaublich, was so ein Bonze mit Lügerei, viel Geld und Mordlust alles ausrichten kann. Eine sehr spannende Geschichte mit einer stimmigen und gut nachvollziehbaren Handlung, bei der sich das Mitfiebern wirklich lohnt.
Besonders liebe ich Sam und Tante Droll mit ihrer fröhlichen Art, die doch so durchdacht und zielstrebig ist. Es ist immer wieder toll, diesen beiden Personen beim Lesen zu begegnen. Natürlich auch Winnetou und seinen Freunden, aber bei Sam und Tante Droll ist ein gewisser Witz und eine starke Warmherzigkeit mit dabei, wohingegen die anderen Indianerfreunde Winnetous eher gerechtigkeitsliebend sind. Irgendwie muss man sie alle auf eine gewisse Art mögen.
- Joe Bausch
Gangsterblues
(101)Aktuelle Rezension von: MissRose1989Zwölf Geschichten über 12 Menschen in einem der härtesten Gefängnisse Deutschland und ein Arzt, der nicht nur mit seiner Arbeit sehr ernst nimmt, sondern auch versucht, die Menschen, die vor ihm sitzen, nicht nur als Verbrecher zu sehen sondern als Menschen mit Vergangenheit, die seine ärztliche Hilfe benötigen. Das betont Joe Bausch auch immer wieder in dem Buch.
Ein guter Einblick in den Alltag einer deutschen Justizanstalt, erzählt durch einen der bekanntesten Gefängnisärzte und Schauspieler Deutschlands - Joe Bausch.
Seine Art des Erzählens sollte man schon mögen, weil sie ist sehr lebensnah und manchmal auch etwas schonungslos, aber so ist auch der Alltag in einer Justizvollzugsanstalt.
Ein Buch, was fesselt, aber auch nachdenklich macht, weil Verbrecher ist eben nicht gleich Verbrecher und das zeigt sich in den 12 Geschichten sehr gut.
Absolut empfehlenswert, nicht nur für True Crime Fans sondern auch für alle, die sich für den Alltag im Knast oder auch für spannende Biografien interessieren.
- Benjamin Quaderer
Für immer die Alpen
(27)Aktuelle Rezension von: Trishen77Lichtenstein (nicht zu verwechseln mit Luxemburg): ein kleiner Staat zwischen Österreich und der Schweiz mit ca. 38 000 Bewohner*innen, ein Fürstentum, um präziser zu sein, nur halb so groß wie Bremen und doch wichtiger Finanzumschlagplatz, u.a. Heimat der LGT Bank – und bei Benjamin Quaderer Geburtsort eines Protagonisten von traurigem Schicksal. Sein Name: Johann Kaiser.
Mit Franz Kafkas Josef K. hat dieser Protagonist nicht nur die Initialen gemein, er scheint auch ebenso glücklos bei der Abwendung unschöner Anschuldigungen (und sein Lebensweg führt auch ihn auf die Suche nach Gerechtigkeit, deren Fehlen ihn seines freien Lebens beraubt; ein Prozess wird ebenso eine Rolle spielen); der Nachname Kaiser ist eine weiteres Element mit Hintersinn, ist er doch auch ein Titel, der höchste Adelstitel, höher sogar als der des Fürsten (von Lichtenstein), der im Verlauf von Johann Kaisers Abenteuern noch eine entscheidende Rolle spielen wird, ebenso wie das Lichtensteiner Stiftungswesen, Wohnungen in Barcelona und ein Kriminalpsychologe von zweifelhafter Professionalität.
Soweit die Appetitanreger, von denen Quaderer selbst einige über den Text verstreut hat. Manchmal wirken sie etwas zu heischend, sind aber folgerichtig, immerhin ist das ganze Buch eine Niederschrift Johann Kaisers, der sein eigenes Leben anhand von Aufzeichnungen und Erinnerungen schildert und seine Sicht auf die Dinge ist bestimmt von der Gegenwart, in der er sich im Zeugenschutzprogramm befindet und in kleinen Aspekten der Kindheit und Jugend schon Vorboten der Ereignisse sieht (oder sie zumindest in Relation dazu einbettet), die dieses Dasein zur Folge haben sollten.
Auf der einen Seite ist das Buch ein relativ geradliniger Entwicklungsroman, der mich dann und wann ein bisschen an William Boyds „Eines Menschen Zeit“ erinnerte; auf der anderen Seite ist er gespickt mit jeder Menge stilistischen Kniffen, vielen Anspielungen und einer manchmal hintergründigen, dann wieder vordergründigen Komik, bei der ich mir nie ganz sicher war, inwieweit sie dominantes Element und inwieweit sie Beiwerk sein sollte (eine irritierende, aber durchaus auch faszinierende Erfahrung, die ich wiederum, allerdings auf andere Weise, aus den Werken Kafkas kenne).
Quaderer erprobt in verschiedenen Kapiteln verschiedene Erzähltöne und -perspektiven und andere verfremdende Elemente, z.B. sind in manchen Abschnitten Stellen geschwärzt, in einem Kapitel werden die Geschehnisse parallel aus zwei Blickwinkeln erzählt – der eine Strang auf den Seiten mit den geraden, der andere auf den mit den ungeraden Seitenzahlen.
All diese innovativeren Elemente, die manchmal wie eine Spielerei, manchmal wie ein gelungenes Vehikel wirken, können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Quaderer es ein bisschen scheut, sich mit dem Innenleben seines Protagonisten, abseits des Nötigten und zu Erwartenden, auseinanderzusetzen. Zwar lässt sich das formal dadurch erklären, dass alle Erlebnisse vom Protagnisten selbst beschrieben und dadurch unter einem bestimmten Gesichtspunkt gedeutet werden, verzerrt durch die Fixierung auf die Folgen, das letztendliche Ergebnis in der Gegenwart. Trotzdem bleibt der Protagonist (dessen Geschichte, zumindest in den letzten Teilen, auf die alles hinausläuft, wohl auf dem wahren Fall des „Datendiebs“ Heinrich Kieber beruht) blass, ja, an manchen Stellen mutet die Schilderung seines Lebens ein bisschen wie eine lockere Farce mit Sit-Com-Narrativ an, unterlegt mit gefühligen Molltönen – sehr oft werden großer Schmerz und große Gefühle behauptet, ohne dass ich als Leser diese wirklich nachempfinden (wenn vielleicht auch nachvollziehen) kann.
Anders gesagt: Quaderer lässt Kaiser vieles erleben, darunter Freundschaft, Liebe, Schmach und Gewalt, baut ihn aber dennoch von Anfang als Unglücksrabe, als schräge Figur auf und in der Rolle bleibt er, durch alle Hochs und Tiefs, irgendwie (wiederum ähnlich wie Kafkas Romanprotagonisten, deren vermeintlichen Triumphen und Hoffnungen immer gleich der Rückschlag folgt und die auch relativ undefiniert bleiben). Wiederum: dies mag formal folgerichtig sein, denn als Unglück sieht Kaiser sein Schicksal selbst an und trägt diese Überzeugung in seine eigene Biographie hinein, macht sie zum roten Faden. Aber obgleich folgerichtig, macht diese Entscheidung das Buch – abseits davon, dass es sehr unterhaltsam ist und ich es gern gelesen habe – nicht zu einer wirklich nachhaltigen Erfahrung; Kaiser bleibt mir nicht als Person im Gedächtnis, sondern als Figur, ich baue keine Beziehung zu ihm auf. Vielleicht ist es auch kein Buch, dass derlei Identifizierung möglich machen will – aber dafür kehrt Kaiser dann und wann seine Gefühl etwas zu kräftig heraus.
Dennoch: man kann nur den Hut ziehen vor Quaderer und seinem dicken Roman, bei dessen Lektüre ich mich nie wirklich gelangweilt habe (wobei ich mich durch das eine Kapitel in Tansania echt durchkämpfen musste, da war die stilistische Abweichung zum Rest meiner Meinung nach zu groß – nicht generell, aber im Kontext des Buches). Vielleicht geht es ja auch nur mir so und andere Leser*innen werden ruckzuck warm mit Johann Kaiser. Und sonst bleibt immer noch eine schöne Reise, mit vielen Schauplätzen rund um den Globus, manch komischen und manch irritierenden Einfällen und einem PageTurner-Feeling das Hand in Hand geht mit so manchem literarischen Hochgenuss. Und ganz zum Schluss muss man halt auch sagen: es ist ein Debüt. Und dafür ist „Für immer die Alpen“ schon ziemlich beachtlich, in vielerlei Hinsicht. - Liz Sonntag
Karma im Kaffee
(57)Aktuelle Rezension von: SilwynaEndlich habe ich mir ein Kindle gekauft und das erste Buch was ich mir so aus Spaß zum Probelesen gekauft habe war Karma im Kaffe. Ich liebe Yoga und Kaffee also kann ja nicht verkehrt sein.
Ich bin ja so begeistert von dem Buch, dass ich mir schon denke warum hab ich das auf meinem Kindle? Es verdient ein Platz in meinem Lieblingsbücherregal!
Wer Yoga, Kaffee, Bali oder Reisen mag, dem empfehle ich dieses Buch sehr. Witzig geschrieben, sympathisch, locker. Man bekommt sofort Lust auf Yoga. Und tatsächlich habe ich mir nach paar Zeilen die Matte geschnappt und Yoga geübt.
Auch sehr angenehm ist Liz's Kontakt zu den Lesern. Ich habe mich sehr gefreut wo sie mir zurückgeschrieben hat. Schreibt ihr ruhig, sie nimmt Feedback gerne entgegen.
Ich bin gespannt auf ihr nächstes Buch und bin mir sicher, dass es wieder so gut wird. 5 Sterne von mir, weiter so! - Arno Frank
So, und jetzt kommst du
(88)Aktuelle Rezension von: FederfeeZur Erholung nach der 'Atemschaukel' mal etwas Leichteres ... dachte ich. Arno Franks 'Seemann vom Siebener' hatte mir trotz des melancholischen Untertons so gut gefallen, dass ich das anscheinend autobiographisch geprägt Vorgängerbuch 'So, und jetzt kommst du' auch ins Auge fasste.
Es liest sich flüssig, aber sehr erhebend ist es nicht gerade, nein, ziemlich deprimierend und traurig, was erwachsene Menschen ihren Kindern antun können. Es geht um einen Vater ohne Werte, ohne das Gefühl für Recht und Unrecht – man darf ihn wohl als kriminell bezeichnen - den man immerfort schütteln möchte, damit er mal zur Besinnung kommt, ebenso wie die Mutter, die alle seine Machenschaften unterstützt und mitträgt, aus Liebe. Die Betrügereien des Vaters bringen die Familie nicht nur um Hab und Gut, sondern zwingen sie auch zur Flucht quer durch Europa, wobei sich ihre Lage immer mehr verschlechtert bis hin zum unausweichlichen Ende.
Das Ganze wird aus der Sicht eines Kindes, später Jugendlichen erzählt, aber in der Sprache eines Erwachsenen. Die hat mir sogar sehr gut gefallen mit ihrer Nachdenklichkeit und kreativen Formulierungen:
'Papa machte (…) seine typischen Witze, in die stets irgendwo eine sarkastische Rasierklinge eingenäht war.'
Es liest sich gut, ist aber nicht gerade eine erhebende Lektüre. Für mich persönlich konnte ich an Gedankenanregungen nichts mitnehmen.
- Alex Hay
Die Queen von Mayfair
(61)Aktuelle Rezension von: ElkeR
Das edele, royalblaue Cover mit dem goldenen Farbschnitt und den goldenen Prägungen ist ein Schmuckstück und passt zum Inhalt. Der historische Roman von Alex Hay spielt in gut betuchten Kreisen Londons im Jahre 1898.
Die junge, sympathische und schöne Quinn Le Blanc, Anführerin einer Gaunertruppe, möchte sich einen Adeligen aus der reichen Gesellschaft, den Duke of Kendal, angeln. Getarnt als reiche Witwe macht sie sich an das Opfer ran, dafür hat sie nur fünf Tage Zeit.
Mir gefällt, dass der Roman aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. So wird es nicht langweilig und man taucht in die humorvolle Geschichte ein.
Der bildhafte Schreibstil gefällt mir sehr. Durch Wirrungen und unerwartete Wendungen wird es nicht langweilig. Eine wirklich außergewöhnliche Story.
Wer historische Bücher mag, sollte diese kurzweilige Gaunergeschichte unbedingt lesen.
- Ute Krause
Die Muskeltiere auf großer Fahrt
(13)Aktuelle Rezension von: Lesezauber_ZeilenreiseDa die Muskeltiere nicht 3 Wochen ohne leckere Müllsäcke aus dem Feinkostladen überleben können, schleichen sie sich kurzerhand als blinde Passagiere ins Gepäck von Frau Fröhlich. Und los geht die Reise, das Kreuzfahrtschiff und die Pyramiden warten schon. Doch ein Urlaub ist das für die Mäuse nicht wirklich, treffen sie doch auf einen Jungen, der sie enttarnen möchte und bekommen deswegen mit der Rattenfamilie an Bord einiges an Ärger. Doch die Muskeltiere wären nicht die Muskeltiere, wenn sie es nicht schaffen würden, den Jungen für sich zu gewinnen. Und ganz nebenbei decken sie auch noch einen großen Schwindel auf.
Muss ich sagen, dass ich diese Reihe liebe? Ich glaube jeder, der meine Beiträge verfolgt, weiß das schon! Ich bin wirklich hingerissen von den Muskeltieren. Die Story ist wie immer spannend und total witzig, steckt aber auch voller Liebe und Wärme. Man muss die kleinen Nager einfach liebhaben, geht gar nicht anders. Wie sie sich für das Gute einsetzen und dabei die eigene Sicherheit oftmals aus den Augen verlieren, wie sie mit so viel Witz und Klugheit an die Sachen rangehen und dabei immer ihren kleinen großen Herzen folgen, das macht einfach total Spaß, mitzuerleben. Ein besonderes Schmankerl sind auch hier wieder die vielen Illustrationen in allen möglichen Größen, immer bunt, immer herzallerliebst und immer perfekt passend. Die Botschaft hinter der Geschichte (auch wenn du klein bist, kannst du Großes schaffen, Loyalität, Freundschaft, (Selbst-)Vertrauen) kommt super rüber, herrlich verpackt in ein humorvolles und spannendes Mäuseabenteuer.
Allen kleinen und großen Kindern, ach was, allen Geschichtenliebhabern jeden Alters lege ich dieses Buch bzw. die gesamte Reihe wärmstens an Herz. Wer die Muskeltiere nicht kennt, hat echt was verpasst. 5/5 Sterne.
- M.V. Carey
Die drei ??? und die bedrohte Ranch
(13)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Diese Folge fand ich von den 64 Hitchcock-Klassiker-Folgen eine mit der wenigen schwächsten Folgen. Dieses Abenteuer beinhaltete zu viele unfreundliche Charaktere. Zudem wird immer nur von Außerirdischen gesprochen, jedoch treten diese immer nur aus der Ferne in Erscheinung, was das Ganze ein bisschen unglaubwürdig macht. Hinzu kommt eine Langatmigkeit in dieser Folge, die ich so von den Klassikern eigentlich nicht gewohnt bin. Einige Teile sind schön spannend, weshalb ich auch 3 Sterne vergeben habe, jedoch hat mich die Folge leider nicht komplett überzeugt. Etwas mehr Witz, gefährlichere Situationen oder sei es auch nur ein kurzes Auftreten von Hitchcock zwischendurch hätten da schon mehr Pepp rein gebracht.
- Agatha Christie
Ein Schritt ins Leere
(13)Aktuelle Rezension von: MissWatson76Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Ich habe schon einige Krimis von Agatha Christie gehört aber nicht immer haben sie mir gefallen. Aber das hier war ein echter Glückstreffer und gefunden auf dem Flohmarkt durch reinen Zufall.
Bei Agatha Christie sind es oft Storys wie aus dem "Bilderbuch" oder wie aus einem Lehrbuch fürs Krimi-Schreiben. Und die nach und nach bei ihr auftauchenden Figuren sind sehr interessant und man hält kaum einen für den Mörder oder dann gleich mal alle.
Hier war es auch so, dass die Figuren die auftauchten teilweise ein wenig naiv oder ein wenig arrogant waren aber fast immer liebenswürdig.
Und was die Story angeht, habe ich erstmal gedacht, na das ist doch ganz einfach. Aber ganz so einfach war es dann doch nicht und es blieb immer überraschend bis zu Ende.
Ich hatte aber meine Freude an den Hörbuch und konnte es kaum noch ausschalten. Und Freude an der Geschichte hatte ich auf jeden Fall auch.
Einfach für zwischendurch und eine sehr schöne Ablenkung.























